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Vorrichtung zum Bestimmen der Form eines Pferderückens - Dokument DE19748677A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19748677A1 06.05.1999
Titel Vorrichtung zum Bestimmen der Form eines Pferderückens
Anmelder Reitstall Icking GmbH, 82057 Icking, DE
Erfinder Tamlyn, Bruce, 81479 München, DE
Vertreter Kern, R., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 80686 München
DE-Anmeldedatum 04.11.1997
DE-Aktenzeichen 19748677
Offenlegungstag 06.05.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.05.1999
IPC-Hauptklasse B68F 3/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bestimmen der Form eines Pferderückens, insbesondere zum Anpassen eines Sattels an den Pferderücken.

Die Anpassung des Sattels an den Pferderücken erforderte schon immer eine hohe Aufmerksamkeit. Sättel, die dem Pferderücken nicht angepaßt sind, führen zu Druck- und Scheuerstellen, die für das Pferd außerordentlich unangenehm sind und das leiten wesentlich erschweren.

In der Vergangenheit war es dem Reiter überlassen, im Laufe der Zeit festzustellen, an welchen Steilen der Sattel nicht richtig auf dem Pferderücken sitzt, so daß er dort entsprechende Auspolsterungen bzw. Abtragungen am Sattel vornehmen mußte. Dies erfordert ein sehr hohes Maß an Aufmerksamkeit des Reiters; zudem muß es erst zu Nachteilen für das Pferd kommen, bevor der Reiter diese registrieren kann.

Nachdem in heutiger Zeit das Reiten eine immer häufigere Sportart geworden ist, genügt es nicht mehr, die Anpassung des Sattels an den Pferderücken der Beurteilung des Reiters zu überlassen. Deshalb hat sich der Erfinder zum Ziel gesetzt, eine Vorrichtung der oben genannten Art zu entwickeln, mittels der ein Sattel nicht nur vom Fachmann sondern von jedem Reiter einem Pferderücken angepaßt werden kann.

Zur Lösung dieser Aufgabe führt, daß an einem Gestell eine Mehrzahl von Tastern höhenverstellbar angeordnet ist.

Sinn dieser Vorrichtung ist es, daß mittels dieser Taster ein exaktes Ebenbild des Pferderückens geschaffen wird, welches dann auf eine Innenfläche eines Sattels übertragbar ist. Dieses Abbilden des Pferderückens übernehmen die Taster, wobei das Gestell und auch die Taster so ausgestaltet sind, daß sie in einfacher Weise auf einem Pferderücken aufgesetzt werden können. Deshalb sind die Taster an dem Gestell vertikal verschiebbar gelagert, so daß sie auf den Pferderücken fallen und nach ihrer Festlegung den Pferderücken abbilden.

Für den Taster ist eine Vielzahl von Möglichkeiten denkbar, wobei alle höhenverstellbaren Ausgestaltungen vom Erfindungsgedanken umfaßt sein sollen. Ahnliches gilt auch für das Gestell, an dem die Taster höhenverstellbar angeordnet sind.

Im vorliegenden einfachen Ausführungsbeispiel geschieht die Höhenverstellbarkeit der Taster und deren Festlegung auf einfache mechanische Weise. Hierzu bestehen die Taster aus Röhrchen od. dgl., welche in einem Profil gehalten sind. Beispielsweise kann dieses Profil aus einem langgestreckten Kastenprofil bestehen, in dem eine Mehrzahl von Bohrungen vorhanden ist. In diesen Bohrungen stecken die Röhrchen und können gemeinsam nach unten fallen. Wird eine Mehrzahl von derartigen Kastenprofilen vorgesehen, die beispielsweise parallel zueinander angeordnet sind, so kann durch eine Vielzahl von Röhrchen ein Abbild des Pferderückens entstehen.

Es ist nun möglich, jedes einzelne Röhrchen bzw. jeden einzelnen Taster nach dessen Absenken auf den Pferderücken klemmend zu halten. Bevorzugt wird jedoch die Festlegung von einer Mehrzahl von Tastern gemeinsam, beispielsweise aller Taster, die in einem Kastenprofil sitzen. Dies geschieht der Einfachheit halber durch ein weiteres Kastenprofil, welches übereinstimmende Öffnungen mit den Bohrungen aufweist, so daß es bei einem Verschieben dieses Klemmprofils in dem Kastenprofil zu einem Verkeilen bzw. Verklemmen der Taster und zu deren Festlegung kommt.

Nachdem ein Abbild des Pferderückens durch die erfindungsgemäße Vorrichtung genommen worden ist, könnte nun dieses Abbild beispielsweise optoelektronisch ausgemessen und mit der Innenform eines Sattels verglichen werden. Gemäß der vorliegenden Erfindung soll jedoch auch das Übertragen des Abbildes auf die Innenfläche des Sattels auf einfache mechanische Weise vonstatten gehen. Hierzu ist bevorzugt jedem Taster ein Sensor zugeordnet, mit dem eine Differenz einer Tasteroberkante zu einer Sattelinnenfläche ermittelt wird. Dieser Sensor ist bevorzugt als Stift ausgebildet, der in dem Röhrchen verschiebbar sitzt. Kann der Stift verschoben werden, so bedeutet dies eine Differenz zwischen der Pferderückenkontur und der Sattelinnenfläche, die durch eine Auspolsterung ausgeglichen werden muß. Wie groß diese Auspolsterung ist, gibt eine Skalierung an, welche an dem Stift vorgesehen ist und nach unten aus dem Röhrchen herausschaut.

Es versteht sich von selbst, daß sämtliche Röhrchen und auch sämtliche Stifte bevorzugt jeweils gleich lang ausgebildet sind, so daß die Bestimmung von Unebenheiten in der Sattelinnenfläche auf genaue Weise erfolgen kann. Derartige Bestimmungen können sogar auch zu einer fernen Sattlerei übermittelt werden, sofern den Röhrchen eine Adresse, beispielsweise eine Numerierung gegeben wird. Hierdurch kann ein Sattler fern vom Pferd bei seinem Gestell die Kontur des Pferderückens einstellen und einen bestellten Sattel daraufhin ausrichten.

Hervorzuheben ist vor allem die rein mechanische Betätigung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die keinerlei zusätzliche Sachkenntnis erfordert. Dennoch kann auf sehr exakte Art und Weise die Kontur eines Pferderückens ermittelt werden.

Eine wesentliche Verbesserung in der Handhabung der Vorrichtung wird in Form von den Tastern unabhängige, verstellbare Stützen an der Frontseite und/oder der Rückseite am Rahmen bzw. den Giebeln der Vorrichtung angebracht, welche in Richtung des Pferderückens anstellbar und in gewünscht angestellter Stellung feststellbar sind. Davon ist eine Vorderstütze als Einzelstütze mit auf die Wideristpartie des Pferdes aufsetzbarer Gabelung bzw. Stützfläche ausgebildet. Die an der Rückseite bzw. dem hinteren Giebel der Vorrichtung angebrachte Stützeinrichtung besteht aus einem beidseitig des Rückgrads des Pferdes ansetzbaren Paar Stützen, welche relativ zum hinteren Giebel verstellbar sind und an ihrem auf dem Pferderücken aufliegenden Ende mit beweglich anpaßbaren Stützflächen, z. B. Tellern, versehen sein können.

Mit dieser Weiterentwicklung ist es möglich, die Vorrichtung zunächst als Ganzes auf dem Pferderücken zu arrangieren bzw. zu justieren, um dann die Einstellung und Messung des vom Sattel bedeckten Rückens durch die Taster vorzunehmen, wodurch sich eine wichtige Handhabungserleichterung ergibt. Diese Vorjustierung kann insbesondere auch mit ablesbaren bzw. einstellbaren Parametern erfolgen.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in

Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Bestimmen der Form eines Pferderückens;

Fig. 2 eine Frontansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1;

Fig. 3 einen vergrößert dargestellten Teillängsschnitt durch die Vorrichtung gemäß Fig. 1;

Fig. 4 eine schematisch vergrößerte frontseitige Ansicht der Vorrichtung mit am vorderen Giebel angebrachten Stützen; und

Fig. 5 eine schematisch vergrößerte rückseitige Ansicht der Vorrichtung mit am hinteren Giebel angebrachten Stützen.

Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Bestimmen der Form eines in Fig. 2 nur gestrichelt dargestellten Pferderückens 1 und zum Anpassen an einen in Fig. 1 nur gestrichelt angedeuteten Sattel 2 weist gemäß Fig. 1 ein Gestell 3 auf, welches mit einer Vielzahl von Tastern 4 belegt ist. Diese Taster 4 sind an dem Gestell 3 höhenverstellbar in Richtung des Doppelpfeiles x angeordnet und können in einer durch den Pferderücken 1 vorgegebenen Position am Gestell 3, wie später beschrieben, festgelegt werden.

In dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten einfachen Ausführungsbeispiel eines Gestells 3 weist dieses einen vorderen Giebel 5 und einen hinteren Giebel 6 auf, wobei jeder Giebel 5, 6 aus zwei in einem Winkel w zueinander stehenden Stangen 5.1 und 5.2 besteht. Der Winkel w ist bevorzugt so gewählt, daß er im weitesten Sinne den zu beiden Seiten abfallenden Flanken des Pferdes entspricht.

Der vordere und hintere Giebel 5 bzw. 6 dient der Festlegung von einer Mehrzahl von Kastenprofilen 7.1 bis 7.7, welche gemäß Fig. 3 Bohrungen 8 aufweisen, durch welche die Taster 4 gesteckt sind, und in denen die Taster 4 gleiten können. Damit die Taster 4 nicht aus den Bohrungen 8 herausfallen, weisen sie endwärtig jeweils einen Gummiring 9.1 bzw. 9.2 auf, dessen Außendurchmesser größer ist als der Durchmesser der Bohrung 8.

In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht jeder Taster 4 aus einem Röhrchen 10, auf welchem beidends die Gummiringe 9.1 und 9.2 aufgeschoben sind. Das Röhrchen 10 ist mit geringfügigem Spiel in der Bohrung 8 geführt. Es kann sich in der Bohrung 8 entsprechend dem Doppelpfeil x bewegen.

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind pro Kastenprofil 7 fünfzehn Röhrchen vorgesehen. Bei sieben Kastenprofilen ergibt dies 105 Röhrchen, so daß der Pferderücken etwa in einem Raster von 5 cm abgegriffen wird.

Bevorzugt ist vorgesehen, daß sämtliche Taster 4 eines Kastenprofils 7 gemeinsam gelöst bzw. wieder festgelegt werden können. Hierzu ist in jedem Kastenprofil 7 ein Klemmprofil 11 verschiebbar angeordnet, wobei dieses Klemmprofil 11 ebenfalls ein Kastenprofil sein kann. Dieses Klemmprofil 11 weist Öffnungen 12 auf, die exakt mit den Bohrungen 8 in dem Kastenprofil 7 übereinstimmen. Wird somit das Klemmprofil 11 gegenüber dem Kastenprofil 7 verschoben, so verringert sich die lichte Weite der Bohrung 8 bzw. der Öffnungen 12, so daß die Taster 4, welche durch die Bohrungen 8 und die Öffnungen 12 gesteckt sind, verklemmt werden.

Das Bewegen des Klemmprofils 11 in Richtung y geschieht der Einfachheit halber mittels eines Gewindebolzens 13, dessen Kopf 14 von einem entsprechenden Werkzeug angegriffen werden kann. Der Kopf 14 stützt sich dabei gegen ein Widerlager 15 ab, welches mit dem Kastenprofil 7 verbunden ist.

Ein Gewindeabschnitt 16 des Gewindebolzens 13 durchgreift ein Innengewinde 18 einer Scheibe 17, wobei diese Scheibe 17 in dem Klemmprofil 11 festgelegt ist. Beim Drehen des Gewindebolzens 13 wandert die Scheibe 17 entlang dem Gewindeabschnitt 16, so daß es zu einem Verschieben des Klemmprofils 11 in Richtung des Doppelpfeiles y kommen kann.

Wie oben erwähnt, wird mit Hilfe der Taster 4 die Kontur eines Pferderückens abgegriffen. Zum Bestimmen von Unregelmäßigkeiten gegenüber einer Sattelinnenfläche ist erfindungsgemäß jedem Taster 4 ein Sensor 20 zugeordnet. Mittels dieses Sensors 20 wird eine Differenz zwischen einem Taster 4 und der Innenfläche des Sattels ermittelt, so daß diese Differenz durch beispielsweise Belegen der Sattelinnenfläche mit einer entsprechenden Ausgleichspolsterung ausgeglichen werden kann.

In einem einfachen Ausführungsbeispiel ist als Sensor 20 in dem Röhrchen 10 ein in seiner Höhe x1 verstellbarer Stift 21 vorgesehen. Der Stift 21 wird beidseits von Anschlagscheiben 22 und 23 begrenzt, so daß er nicht aus dem Röhrchen 10 herausgleiten kann.

Bevorzugt besitzt jeder Stift 21 an seinem unteren Ende eine Skalierung 24.

Die Funktionsweise der vorliegenden Vorrichtung zum Bestimmen der Form eines Pferderückens und insbesondere zum Anpassen eines Sattels an den Pferderücken ist folgende:

Das Gestell 3 wird zusammen mit den Tastern 4 auf einen Pferderücken aufgesetzt und nacheinander die Klemmung der Taster 4 der einzelnen Kastenprofile 7.1 bis 7.7 aufgehoben. Dies geschieht durch ein Lösen des Gewindebolzens 13 mittels eines entsprechenden Werkzeugs.

Sobald eine Klemmung der Röhrchen 10 eines Kastenprofils 7.1 bis 7.7 aufgehoben ist, fallen diese Röhrchen als Taster 4 so weit nach unten, bis sie auf dem Pferderücken aufstehen. Nunmehr erfolgt ein Festklemmen sämtlicher Röhrchen 10 eines Kastenprofils 7.1 bis 7.7 durch ein Verschieben des Klemmprofils 11 mittels des Gewindebolzens 13.

Danach erfolgt ein Lösen der Taster 4 des nächsten Kastenprofils, wobei dessen Taster nach unten auf den Pferderücken abfallen können.

Sobald sämtliche Taster 4 entsprechend in ihrer Höhe eingestellt sind, ist davon auszugehen, daß alle unteren Randkanten 25 der Röhrchen 10 ein exaktes Bild des Pferderückens im Bereich des Gestells 3 aufgenommen haben. Da alle Röhrchen 10 gleich lang sind, bilden auch die oberen Randkanten 26 der Röhrchen 10 ein exaktes Bild des Pferderückens, dem jetzt der Sattel 2 bzw. die Innenfläche des Sattels 2 angepaßt werden muß. Hierzu wird der Sattel 2 auf das Gestell 3 bzw. auf die oberen Randkanten 26 dem Röhrchen 10 aufgelegt. Dabei ist das Gestell 3 bevorzugt angehoben, so daß die Stifte 21 in den Röhrchen 10 nach unten gefallen sind und die Anschlagscheiben 22 den oberen Randkanten 26 aufliegen. Da auch die Anschlagscheiben 22 identisch ausgebildet sind, stellen auch sie ein Abbild des Pferderückens dar.

Nunmehr wird jeder Stift 21 von unten her betätigt, so daß die Anschlagscheibe 23 zur unteren Randkante 25 des Röhrchens 10 hin angehoben wird, sofern zwischen der Anschlagscheibe 22 und der Innenfläche des Sattels 2 ein hohler Raum besteht. Dieser hohle Raum kann mit Hilfe der Skalierung 24 vermessen und hierdurch die Dicke einer Auspolsterung für die Sattelinnenfläche bestimmt werden.

Nicht näher gezeigt ist es auch möglich, die Röhrchen 10 mit einer Skalierung zu versehen und sie durchzunummerieren. Hierdurch besteht beispielsweise die Möglichkeit, einem Sattler die von einem Pferderücken 1 tatsächlich abgenommene Kontur, d. h., die Höhenverstellung der einzelnen Taster 4 per Telefax oder dgl. durchzugeben, so daß der Sattler auch fern vom Pferd sein Gestell 3, welches in diesem Fall bevorzugt identisch ausgebildet ist, entsprechend einstellen und den Sattel 2 nach der Einstellung auspolstern kann. Dies ist ein weiterer Vorteil der Erfindung.

In den Fig. 4 und 5 sind an der Frontseite und/oder der Rückseite in Richtung des Pferderückens verstellbare Stützen 10, 11 vorgesehen, welche in angepaßter Stellung der Vorrichtung feststellbar sind. Die eine Stütze 10 ist in der Mitte des vorderen Giebels vorgesehen und besitzt eine die Kuppe des Widerrists beidseitig umgreifende Auflage (Gabelung 12). Eine Stützeinrichtung am hinteren Giebel 6 weist ein Paar beidseits des Pferderückens 1 einstellbare und in der angepaßten Lage feststellbare Stützen 13 mit beweglich anpaßbaren Tellern 15 als Stützfläche auf, wobei die Stützen 13 unabhängig voneinander anstell- und feststellbar sind.

Die Stützen 10 und 11 werden in einer Feststellhalterung 14 unabhängig von den Tastern 4 geführt, so daß sie an den Pferderücken anstellbar sind. Die Feststellhalterungen 14 können von den Giebeln 5 bzw. 6 etwas nach vorn oder hinten abstehen, so daß die Stützen 10, 11 sich an der Front- bzw. Rückseite der Giebel befinden. Auch die Stützen 10 und 11 können mit Meßmarkierungen versehen sein, damit die Meß-Situation auch diesbezüglich genau rekonstruierbar ist.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zum Bestimmen der Form eines Pferderückens (1), insbesondere zum Anpassen eines Sattels (2) an den Pferderücken (1), gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von über die gesamte Sattelinnenfläche verteilter auf den Pferderücken (1) anstellbarer Taster (4), welche jeweils in mehreren, in einem Gestell (3) gehalterten Profilen in Richtung zum Pferderücken (1) höhenverstellbar angeordnet sind und durch eine Einrichtung zum gemeinsamen Festlegen durch Verklemmen aller im jeweiligen Profil (8.1-7.7) verstellbaren bewegbaren Taster axial vom Kopf (14) der Profile aus.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Profil (7.1-7.7) als Kastenprofil ausgebildet und in jedem Kastenprofil ein Klemmprofil (11) verschiebbar gelagert ist, wobei Kastenprofil (7.1-7.7) und Klemmprofil (11) übereinstimmende Öffnungen (12) bzw. Bohrungen (8) zur Aufnahme der Taster (4) aufweisen.
  3. 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Klemmprofil (11) eine Scheibe (19) mit Innengewinde (18) verbunden ist, in welches ein Gewindeabschnitt (16) eines Gewindebolzens (13) eingreift, dessen Kopf (14) von außen her an einem Widerlager (15) des Kastenprofils (7.1-7.7) anschlägt.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile (7.1-7.7) an zumindest zwei Giebeln (5, 6) festliegen, welche einen Winkel (w) ausbilden, der in etwa abfallenden Flanken eines Pferderückens (1) entspricht.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einem Teil der Taster (4) ein Sensor (20) zur Ermittlung einer Differenz zwischen dem Taster (4) und einer inneren Oberfläche des Sattels (2) zugeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster (4) als Röhrchen (10) ausgebildet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Röhrchen (10) als Sensor ein Stift (21) verschiebbar gelagert ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (21) eine Skalierung (24) aufweist.
  9. 9. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster (4) eine Skalierung aufweist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7-9, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (21) beidseits eine Anschlagscheibe (22, 23) aufweist.
  11. 11. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 6-10, dadurch gekennzeichnet, daß dem Röhrchen (10) beidseits ein Gummiring (9) aufgeschoben ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß an der Frontseite und/oder der Rückseite in Richtung des Pferderückens verstellbare Stützen (10, 11) vorgesehen sind, welche in angepaßter Stellung der Vorrichtung feststellbar sind.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Frontseite eine einzelne Stütze (10) in der Mitte des vorderen Giebels (5) vorgesehen ist, welche eine die Kuppe des Widerists beidseitig umgreifende Auflage (Gabelung 12) aufweist und eine Stützeinrichtung am hinteren Giebel (6), welche aus einem Paar beidseits des Pferderückens (1) einstellbare und in der angepaßten Lage feststellbare Stützen (13) mit beweglich anpaßbaren Tellern (15) als Stützflächen, wobei die Stützen (13) unabhängig voneinander anstell- und feststellbar sind.






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