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UNIVERSELLER ADAPTER FÜR NACHTSICHTGERÄTE - Dokument DE69320970T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69320970T2 12.05.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0655146
Titel UNIVERSELLER ADAPTER FÜR NACHTSICHTGERÄTE
Anmelder Litton Systems, Inc., Woodland Hills, Calif., US
Erfinder DOR, Amotz, 34 602 Haifa, IL
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69320970
Vertragsstaaten DE, DK, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 06.07.1993
EP-Aktenzeichen 939169900
WO-Anmeldetag 06.07.1993
PCT-Aktenzeichen US9306371
WO-Veröffentlichungsnummer 9401012
WO-Veröffentlichungsdatum 20.01.1994
EP-Offenlegungsdatum 31.05.1995
EP date of grant 09.09.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.05.1999
IPC-Hauptklasse G02B 7/00
IPC-Nebenklasse A42B 1/24   A42B 3/00   G02B 23/12   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Nachtsichtgeräte und speziell deren Befestigung an Kopfbedeckungen, z. B. an Helmen und Gesichtsmasken.

Gewöhnlich werden Nachtsichtgeräte von Militär- oder Vollstreckungsbeamten bei der Durchführung von Maßnahmen im dunkeln bzw. nachts verwendet. Durch diese Geräte wird das Umgebungslicht verstärkt, so daß ein Bild entsteht, das für das menschliche Auge sichtbar ist. Ein Nachtsichtgerät dieser Art hat entweder die Form eines Fernglases mit einem separaten Okular für jedes Auge oder aber eines monokularen Fernrohres mit nur einem Okular.

Normalerweise wünschen sich die Träger von Nachtsichtgeräten eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit der Hände, wobei die binokularen oder monokularen Geräte entweder an einer Gesichtsmaske oder einem Helm auf dem Kopf des Trägers angebracht werden können. Eine typische Befestigungseinrichtung an Gesichtsmasken umfaßt einen Stab, der mittels Riemen, der um den Kopf gewickelt wird und an zwei oder mehr Stellen mit dem Stab verbunden ist, am Gesicht des Trägers festgehalten wird. Im mittleren Stirnbereich des Stabes befindet sich eine Halterung für das Fernglas oder Sichtgerät. Darüber hinaus gibt es Befestigungseinrichtungen an Helmen, bei denen der Stab direkt am Helm des Trägers angebracht wird. In US-A-5331459 ist eine Helmbefestigungseinrichtung dieser Art offenbart. Die Komponenten, welche auch die Befestigungen für Gesichtsmasken oder Helme umfassen, werden insgesamt als Kopfbedeckungen bezeichnet.

Zur Zeit dominieren bei den Nachtsichtgeräten zwei verschiedene Arten. Die erste wird von der USA-Regierung als AN/PVS-7A bezeichnet und von Litton Systems, Inc. hergestellt. Zwecks näherer Einzelheiten wird der Leser auf US-A-5272514 und US-A-5331459 verwiesen. Bei der zweiten Konfiguration handelt es sich um AN/PVS-7B von VARO, Inc. Beide, AN/PVS-7A und AN/PVS-7B sind Ferngläser mit zwei Okularen, die in einem einzigen Sichtgerät kombiniert sind. In Fig. 1 ist das Nachtsichtgerät AN/PVS-7A und in Fig. 2 das Gerät AN/PVS-7B abgebildet. Viele Merkmale, Funktionen und Betriebseigenschaften sind bei beiden Konfigurationen gleich.

Der wichtigste Unterschied zwischen ihnen liegt in dem Verfahren zur Anbringung des Fernglases an der Kopfbedeckung. Bei dem Gerät AN/PVS-7A ist eine schwalbenschwanzförmige Platte zur Befestigung in einem beweglichen Schlitten vorgesehen, die an dem Stab des Helms oder der Gesichtsmaske angebracht wird. Verankern läßt sich die Platte in dem Schlitten durch die Verwendung einer lösbaren Feststellvorrichtung, die durch manuelles Betätigen eines Knopfes am Schlitten gelöst werden kann. Bei dem Gerät AN/PVS-7B weist das Sichtgerät einen Stecker mit allgemein rechtwinkligem Querschnitt auf, der mit einer dazugehörigen Steckdose an der Kopfbedeckung in Eingriff kommt, wobei eine solche Steckkombination in US-A-4697783 offenbart ist. Im Gegensatz zu dem oben beschriebenen Schlitten ist die Steckdose relativ inert und hat keine beweglichen Teile. An dem Stecker befindet sich ein Federhaken, der mit einem unbeweglichen Flanschelement innerhalb der Dose ineinandergreift. Zum Lösen des Steckers von der Dose wird ein vom Haken ausgehender Hebelarm manuell heruntergedrückt, wodurch der Haken das Flanschelement losläßt. Der Stecker befindet sich näher an der optischen Sichtlinie als die oben beschriebene schwalbenschwanzförmige Platte, und die Kopfbedeckung des Gerätes AN/PVS-7A bringt den Schlitten auf der Stirn des Trägers in eine höhere Position als die Dose für die Variante AN/PVS-7B. Das AN/PVS-7A-Nachtsichtgerät kann ebenso wie das Gerät AN/PVS-7B nur in Verbindung mit der jeweils dazugehörigen Kopfbedeckung verwendet werden. Aus diesem Grund kaufen viele der Benutzer in Abhängigkeit von der Einsetzbarkeit und dem Preis der jeweiligen Systeme beide Arten von Nachtsichtgeräten.

Nach dem ersten Aspekt der Erfindung wird eine Vorrichtung zur Anbringung eines Nachtsichtgerätes mit Steckverbinder an einer Befestigungseinrichtung am Kopf geschaffen, wobei die Vorrichtung eine Steckdose zur Aufnahme eines derartigen Steckverbinders umfaßt, gekennzeichnet durch ein Gehäuse, welches die Steckdose und eine schwalbenschwanzförmige Befestigungsplatte aufweist, wobei die Vorrichtung als Adapter zum Anschluß zwischen einem Sichtgerät mit Steckverbinder und einer Befestigungseinrichtung am Kopf ausgebildet ist, die einen plattenförmigen Aufnahmeschlitten mit schwalbenschwanzförmigem Eingriffsteil zur Aufnahme der Befestigungsplatte hat.

Nach dem zweiten Aspekt der Erfindung wird ein Nachtsichtgerät geschaffen, welches eine Nachtsichteinheit mit Steckverbindung, eine Befestigungseinrichtung am Kopf mit plattenförmigem Aufnahmeschlitten mit schwalbenschwanzförmigem Eingriffsteil und eine Vorrichtung nach dem ersten Aspekt der Erfindung umfaßt, die als Adapter zum Anbringen der Nachtsichteinheit an der Befestigungseinrichtung am Kopf dient.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird ein Adapter geschaffen, der das Anbringen des Nachtsichtgerätes AN/PVS-7B an einer Gesichtsmaske oder des Systems AN/PVS-7A an einem Helm ermöglicht. Dabei kann der Adapter abnehmbar an der Gesichtsmaske oder dem Helm befestigt werden, so daß vom Träger eine einzige Gesichtsmaske oder ein einziger Helm je nach Einsatzbedingungen oder Erfordernissen mit bzw. ohne Adapter entweder mit dem Sichtgerät AN/PVS-7A oder AN/PVS-7B kombiniert werden kann.

Zum besseren Verständnis der Erfindung und zur Demonstration ihrer Anwendung mit Hilfe von Beispielen wird nun auf die beiliegenden Zeichnungen verwiesen, wobei:

Fig. 1 das an einer Gesichtsmasken-Befestigungseinrichtung angebrachte Nachtsichtgerät AN/PVS-7A zeigt;

Fig. 2 das an einer Gesichtsmasken-Befestigungseinrichtung angebrachte Nachtsichtgerät AN/PVS-7B zeigt;

Fig. 3 das Nachtsichtgerät AN/PVS-7B darstellt, das an einer Befestigungseinrichtung am Kopf mit plattenförmigem Aufnahmeschlitten und erfindungsgemäßem Adapter angebracht ist;

Fig. 4 eine Draufsicht auf den Adapter ist;

Fig. 5 eine Seitenansicht des Adapters ist;

Fig. 6 eine Ansicht des Adapters von hinten ist;

Fig. 7 eine Vorderansicht des Adapters ist;

Fig. 8 eine Ansicht des Adapters von unten ist;

Fig. 9 eine Querschnittsansicht des Adapters entlang der Linie 9-9 aus Fig. 4 ist;

Fig. 10 eine Querschnittsansicht des Adapters entlang der Linie 10-10 aus Fig. 9 ist;

Fig. 11 eine fragmentarische Ansicht des Adapters ist, der an der Befestigungseinrichtung am Kopf mit plattenförmigem Aufnahmeschlitten und Nachtsichtgerät AN/PVS-7B angebracht ist, und

Fig. 12 eine fragmentarische Querschnittsansicht des Adapters an dem Nachtsichtgerät AN/PVS-7B entlang der Linie 12-12 aus Fig. 11 ist.

Bei AN/PVS-7A und AN/PVS-7B handelt es sich um zwei der gebräuchlicheren Arten von Nachtsichtgeräten. In Fig. 1 ist AN/PVS-7A mit der Ziffer 10 gekennzeichnet und an einer Gesichtsmasken-Befestigungseinrichtung 20 angebracht. Allgemein umfaßt das Gerät AN/PVS-7A einen mittleren Gehäuseteil 16 mit einer sich nach außen erstreckenden Objektivlinse 14 und zum Träger weisenden Okularen 12. Wie auf dem Fachgebiet bekannt, wird in die Objektivlinse einfallendes Licht durch eine innenliegende Bildverstärkungsröhre verstärkt, so daß ein durch die Okulare 12 sichtbares Bild entsteht.

Das Gerät AN/PVS-7A wird durch Zusammenwirken einer Befestigungsplatte 18 und eines dazugehörigen Aufnahmeschlittens 28 an einer Gesichtsmaske 20 angebracht. Zum optimalen Gestalten der Entfernung zwischen Okular 12 und Träger läßt sich der Aufnahmeschlitten 28 einstellen. Die Gesichtsmaske 20 umfaßt einen gekrümmten Bügel 22, der das Gesicht des Trägers teilweise umgibt, sowie eine Schädelkappe 34, die mit dem Bügel verbunden ist und den Hinterkopf des Trägers umgibt. Der Bügel 22 hat mehrere Kissenplatten 24, die an verschiedenen Punkten des Gesichts des Trägers anliegen, so daß eine stabilere Plattform für das Sichtgerät entsteht. Im mittleren Bereich 26 befindet sich ein Aufnahmeschlitten 28, der wie bereits beschrieben in bezug auf den Mittelteil eingestellt werden kann. An der Schädelkappe 34 befinden sich ein oberes Band 38, ein Paar Seitenbänder 42 und ein Kinnband 36, welche das Nachtsichtgerät noch zusätzlich am Kopf des Trägers halten.

In Fig. 2 ist das Nachtsichtgerät AN/PVS-7B allgemein mit der Ziffer 50 gekennzeichnet. Genau wie das Gerät AN/PVS-7A verfügt es über einen Gehäuseteil 56 mit einer nach außen weisenden Objektivlinse 54 und einem Paar Okulare 52. Die interne Funktionsweise von AN/PVS-7B und AN/PVS-7A ist im wesentlichen identisch. Demgegenüber ist das Anbringungsverfahren für AN/PVS-7B anders als für AN/PVS-7A. An dem Gehäuseteil 56 ist ein Steckverbinder 58 vorgesehen, der allgemein trapezförmig ist und ein Paar gegenüberliegender, sich zueinander verjüngender Seiten hat. Von dem Verbinder 58 geht ein Federhebel 62 aus, der mit einer Verriegelung 68 verbunden ist. Zusammen halten der Hebel 62 und die Verriegelung 68 den Stecker 58 in der dazugehörigen Steckdose fest, wie nachstehend näher beschrieben wird.

Zu dem Gerät AN/PVS-7B gehört eine Kopfbedeckung 60, mit der das Nachtsichtgerät am Kopf des Trägers befestigt werden kann. Die Kopfbedeckung 60 hat ein Kopfband 61 um den Kopf herum, das mit Seitenbändern 63 festgehalten wird. Von vorn erstreckt sich am Kopfband 61 eine Halterung 65 mit der Steckdose 67 zur Aufnahme des Steckers 58. Im Gegensatz zu dem Aufnahmeschlitten 28 der Kopfbedeckung AN/PVS-7A ist die Aufnahmeeinheit 67 weitgehend inert. Die Feststell- und Lösevorrichtung zum Festhalten des Steckers 58 in der Steckdose befindet sich im Stecker 58 und nicht in der Steckdose 67. Beim Einsetzen des Steckers 58 in die Dose rastet dieser durch das Zusammenspiel zwischen Verriegelung 68 und Innenhaken in der Dose 67 ein. Zum Entfernen des Steckers 58 aus der Dose wird der Hebel 62 heruntergedrückt, der die Verriegelung 68 von dem Haken in der Dose 67 löst.

Zwar sind die beiden Geräte einander sehr ähnlich, dennoch sind sie nicht austauschbar. Konkret kann die Befestigungsplatte 18 des AN/PVS-7A-Nachtsichtgerätes 10 nicht an der Steckdose 67 der Kopfbedeckung 60 angebracht werden. Umgekehrt kann der Befestigungsstecker 58 des AN/PVS-7B-Nachtsichtgerätes 50 nicht an dem Aufnahmeschlitten 28 der Kopfbedeckung 20 angebracht werden. Allerdings wäre eine derartige Austauschbarkeit wünschenswert, mit der sich die Verfügbarkeit von Nachtsichtgeräten für den Benutzer verbessern würde. Denn oft hängt die Wahl der Kopfbedeckung von dem individuellen Tragekomfort ab. Zwar läßt sich sowohl die Kopfbedeckung 20 als auch die Kopfbedeckung 60 an den jeweiligen Träger anpassen, doch häufig dauert es eine Zeitlang, bis alle Bänder so eingestellt sind, daß ein vollkommener Sitz gewährleistet wird. Wenn erst einmal alles richtig paßt, ist es unwahrscheinlich, daß ein Träger die Kopfbedeckung freiwillig wieder abnimmt und gegen die andere ersetzt, wenn ein Defekt am dazugehörigen Nachtsichtgerät aufgetreten ist.

Um ein solches Abnehmen zu umgehen, wird ein Adapter 70 zur Verfügung gestellt, der ein allgemein rechtwinkliges Gehäuse 72 mit einer konisch erweiterten Öffnung 74 umfaßt. Die Öffnung 74 führt zu einer inneren Kammer 76, in der der Befestigungsstecker 58 des AN/PVS-7B-Nachtsichtgerätes 50 aufgenommen werden kann. Auf dem Boden 78 der Innenkammer 76 ist ein Haken 82 vorgesehen. Dieser Haken 82 kann durch ein beliebiges bekanntes Anbringungsverfahren, wie z. B. mit einer Schraube oder mit Epoxidharz, befestigt werden. In den Fig. 9 und 10 sind beide Verfahren dargestellt, wobei der Haken 82 am Boden 78 festgeschraubt wurde und über der Schraube und einem Teil des Bodens 78 eine Schicht Epoxidharz aufgetragen wird.

Wie aus den Fig. 11 und 12 hervorgeht, kommt die Verriegelung 68 mit dem Haken 82 in Eingriff, indem sie über eine schräge Fläche 83 schnappt, die sich auf einem zum Haken 82 weisenden Bereich befindet. Nachdem der Stecker vollständig in die Dose 67 eingeführt wurde, schnappt die Verriegelung hinter dem Haken 82 ein und hält so den Stecker 58 fest. Zum Lösen des Steckers 58 drückt der Benutzer den Hebel 62 gegen die Innenfeder, welche die Verriegelung 68 zum Haken 82 anhebt, wodurch der Stecker 58 mühelos aus der Dose 67 gezogen werden kann.

Am oberen Teil 73 des Gehäuses 72 befindet sich eine Befestigungsplatte 84, die am besten in den Fig. 4 bis 9 zu sehen ist. Die Befestigungsplatte 84 ist weitgehend identisch mit jener, die normalerweise zu dem oben beschriebenen Nachtsichtgerät AN/PVS-7A gehört. Sie ist schwalbenschwanzförmig und hat eine Vorderkante 86 und ein Paar divergierender Seitenkanten 88. Diese Kanten sind so gestaltet, daß sie ohne weiteres in den Aufnahmeschlitten 28 eingeschoben werden können, z. B. sind sie abgeschrägt und verjüngen sich im Querschnitt zum Gehäuse 72 hin, wie aus den Fig. 6 und 7 hervorgeht. Allgemein in der Mitte der Platte 84 befindet sich ein tiefliegender Teil 92, in dem ein Arretierfinger 93 aufgenommen werden kann, der von einem Innenteil des Aufnahmeschlittens 28 abhängt. Durch manuelles Betätigen des Freigabeknopfes 32 schwenkt der Arretierfinger 93 aus dem tieferliegenden Teil 92 heraus.

An einem unteren Teil 75 des Gehäuses 72 befindet sich ein Stabmagnet 94, der mit einem inneren Schutzkontaktschalter im Nachtsichtgerät AN/PVS-7B zusammenwirken soll. Wie auf dem Fachgebiet bekannt, gewährleistet der Schutzkontaktschalter die Funktionstüchtigkeit und sorgt dafür, daß nach dem Abnehmen des Sichtgerätes von der Kopfbedeckung selbigem kein Strom mehr zugeführt wird. Dadurch wird sichergestellt, daß das Gerät nach der Benutzung nicht weiter eingeschaltet bleibt. Geschieht dies nicht, dann wird die Batterie nicht nur unnötig geleert, sondern es entsteht auch ein Sicherheitsrisiko, da das vom Okular 12 emittierte Licht von feindlichen Beobachtern gesehen werden kann.

Der Adapter 70 kann aus einem leichten, starren Werkstoff, wie z. B. Kunststoff oder Metall, bestehen. Die Befestigungsplatte 84 ist als integraler Teil des Gehäuses 72 ausgebildet, und die beiden Komponenten können entweder aus einem einzigen Stück oder aber einzeln hergestellt und dann miteinander kombiniert werden.

Natürlich können auch verschiedene Abwandlungen und Anpassungen vorgenommen und alternative Ausführungsformen geschaffen werden. So kann beispielsweise der Adapter, obwohl er in den Figuren in Verbindung mit einer Gesichtsmaske gezeigt wird, ebenso mit einer Befestigungseinrichtung für einen Helm verwendet werden, wie in US-A-5331459 offenbart ist.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zur Anbringung eines Nachtsichtgerätes mit Steckverbinder (58) an einer Befestigungseinrichtung am Kopf, wobei die Vorrichtung eine Steckdose (67) zur Aufnahme eines derartigen Steckverbinders (58) umfaßt, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (72), welches die Steckdose (67) und eine schwalbenschwanzförmige Befestigungsplatte (84) aufweist, wobei die Vorrichtung als Adapter (70) zum Anschluß zwischen einem Sichtgerät mit Steckverbinder (58) und einer Befestigungseinrichtung (18) am Kopf ausgebildet ist, die einen plattenförmigen Aufnahmeschlitten (28) mit schwalbenschwanzförmigem Eingriffsteil zur Aufnahme der Befestigungsplatte (84) hat.

2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 mit einer Einrichtung (82) zum Festhalten eines Steckverbinders (58) in der Steckdose (67).

3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, wobei die Halteeinrichtung einen Haken bzw. Schieber (82) in der Steckdose (67) umfaßt und mit einer Verriegelung (68) des Sichtgerätes in Eingriff kommen kann.

4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, wobei der Haken bzw. Schieber (82) im Gehäuse (72) vorgesehen ist.

5. Vorrichtung gemäß Anspruch 4, wobei der Haken bzw. Schieber (82) in dem Teil der Kammer (67) angebracht ist, der sich in Gebrauch unten befindet.

6. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Steckdose (67) eine weitgehend rechtwinklige Kammer (76) mit einem nach außen konisch erweiterten Einführbereich (74) umfaßt.

7. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die schwalbenschwanzförmige Befestigungsplatte (84) eine Vorderkante (86) und ein Paar divergierender Seitenkanten (88) hat.

8. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, wobei die divergierenden Seitenkanten (88) abgeschrägt sind, so daß sich ihr Querschnitt zur Steckdose (67) hin verjüngt.

9. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Befestigungsplatte (84) zum Gehäuse (72) beabstandet angeordnet ist.

10. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Befestigungsplatte (84) eine Vertiefung (92) zur Aufnahme eines Arretierelementes (93) einer Befestigungseinrichtung am Kopf zum Verankern des Adapters an einer solchen Befestigungseinrichtung am Kopf hat.

11. Nachtsichtgerät, welches eine Nachtsichteinheit mit Steckverbindung (58), eine Befestigungseinrichtung am Kopf mit plattenförmigem Aufnahmeschlitten (28) mit schwalbenschwanzförmigem Eingriffsteil und eine Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche umfaßt, die als Adapter (70) zum Anbringen der Nachtsichteinheit an der Befestigungseinrichtung am Kopf dient.

12. Nachtsichtgerät gemäß Anspruch 11 als Ergänzung zu Anspruch 3, wobei das Sichtgerät eine Federverriegelung (68) hat, die von dem Haken bzw. Schieber (82) in Eingriff genommen werden kann.

13. Nachtsichtgerät gemäß Anspruch 12, wobei der Steckverbinder (58) durch den Eingriff zwischen der Verriegelung (68) und dem Haken bzw. Schieber (82) fest in der Steckdose (67) gehalten werden kann.

14. Nachtsichtgerät gemäß Anspruch 13, wobei der Steckverbinder (58) wahlweise von der Steckdose (67) getrennt werden kann, indem manuell die Verriegelung (68) betätigt wird.







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