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Dokumentenidentifikation DE69413457T2 12.05.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0631459
Titel Heissluft-Microwellen Ofen
Anmelder Merrychef Ltd., Aldershot, Hampshire, GB
Erfinder Thorneywork, Nigel, Normandy, Surrey, GU3 2AY, GB;
Jelly, Aubrey Bruce, Guildford, Surrey, GU5 9QQ, GB
Vertreter Serwe, K., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 54290 Trier
DE-Aktenzeichen 69413457
Vertragsstaaten DE, FR, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 20.06.1994
EP-Aktenzeichen 943044545
EP-Offenlegungsdatum 28.12.1994
EP date of grant 23.09.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.05.1999
IPC-Hauptklasse H05B 6/80
IPC-Nebenklasse F24C 15/32   

Beschreibung[de]

Es besteht eine kontinuierliche Notwendigkeit zur Verbesserung der Mikrowellenheizung, insbesondere des Mikrowellenkochens. Verschiedene ungekochte oder vorgekochte Lebensmittelprodukte können in einem konventionellen Mikrowellenherd oder einem anderen geeigneten Wärmehohlraum gekocht oder weitergekocht werden, wobei nur Mikrowellenenergie verwendet wird, aber die Ergebnisse können unappetitlich sein.

Beispielsweise kann die Verwendung von nur Mikrowellenenergie zum Backen von Konditorwaren dazu führen, daß die Konditorwaren eine feuchte Beschaffenheit aufweisen, verglichen mit den Ergebnissen, die von einem konventionellen Heißluftherd oder einer konventionellen Kombination von Heißluft/Mikrowellenherd erhalten wurden, aber diese beiden Herde erfordern ein Vorwärmen auf mehr als 200ºC und halten die Wärme über eine lange Zeitdauer nach dem Beenden des Kochens.

Die Patentbeschreibung US-A-4409453 offenbart einen Mikrowellenherd mit einem Hohlraum und einer Mikrowelleneinrichtung, die Mikrowellenenergie liefert. Der Herd weist außerdem eine Zuführeinrichtung auf, die nach unten gerichtete erwärmte Luft zuführt, gerichtet auf einen Teil des durch die Mikrowellenenergie zu erhitzenden Artikels (siehe Fig. 2 und Spalte 5, Zeile 40 bis Spalte 6, Zeile 12). Es sind Strahlen vorhanden, die mit Abstand angeordnet sind, so daß die zurückkehrende kühlere Luft die entsprechenden Heißluftstrahlen trennt.

Die vorliegende Erfindung stellt eine Vorrichtung mit einem Mikrowellenherdhohlraum (1) bereit, wobei die Vorrichtung aufweist:

mindestens eine Mikrowelleneinrichtung (3) für das Liefern von Mikrowellenenergie im Mikrowellenherdhohlraum;

mindestens eine erste Zuführeinrichtung (21) für das Zuführen einer Säule (A) von Heißluft nach unten in den Mikrowellenherdhohlraum, die nach unten zum Bereich eines Postens (F) gerichtet ist, der durch die Mikrowellenenergie im Hohlraum erwärmt werden soll; und worin die Vorrichtung gekennzeichnet wird durch mindestens eine zweite Zuführeinrichtung (31) für das Zuführen einer nach unten gerichteten hohlen Säule (B) von Kaltluft nach unten relativ zur nach unten gerichteten Säule von Heißluft;

wobei die mindestens eine zweite Zuführeinrichtung mindestens eine erste Zuführeinrichtung ausreichend umgibt und mit Abstand davon angeordnet ist, so daß die nach unten gerichtete hohle Säule von Kaltluft die nach unten gerichtete Säule von Heißluft umgeben wird, so daß die Säule von Heißluft im Bereich mittels der hohlen Säule der nach unten gerichteten Kaltluft lokalisiert wird.

Die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist nicht auf Kochanwendungen beschränkt, beispielsweise kann die Vorrichtung d vorliegenden Erfindung für Laborzwecke benutzt werden.

In der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung kann die mindestens eine Mikrowelleneinrichtung mindestens ein Magnetron (3) aufweisen. Die mindestens eine erste Zuführeinrichtung kann mindestens eine Düseneinrichtung (21) für das Zuführen der nach unten gerichteten Säule von Heißluft aufweisen. Die mindestens eine Düseneinrichtung kann Austrittsöffnungen (26) für das Zuführen von Strahlströmen von Heißluft aufweisen, so daß die nach unten gerichtete Säule (A) von Heißluft Strahlströme von Heißluft aufweist. Die mindestens eine erste Zuführeinrichtung kann mindestens eine Heizeinrichtung (22) für das Erwärmen von Luft aufweisen, die die Säule von Heißluft aufweist. Die mindestens eine Heizeinrichtung kann mindestens einen elektrischen Widerstandsheizer (22) aufweisen. Die mindestens eine zweite Zuführeinrichtung kann mindestens eine Buchseneinrichtung (31) aufweisen, die die mindestens eine erste Zuführeinrichtung (21) umgibt und davon einen Abstand aufweist, so daß die nach unten gerichtete hohle Säule (B) von Kaltluft die nach unten gerichtete Säule (A) von Heißluft umgibt. Die Vorrichtung kann mindestens eine Austrittslüftungsöffnung (8) für das Ablassen von Luft aus dem Bereich aufweisen. Die Vorrichtung kann mindestens eine Steuereinrichtung (27) für das Steuern der Vorrichtung aufweisen. Die Vorrichtung kann mindestens eine Temperatursteuereinrichtung (27) für das Steuern der Temperatur der Heißluft aufweisen, die von der mindestens einen ersten Zuführeinrichtung zugeführt wird.

Die vorliegende Erfindung stellt ebenfalls ein Verfahren für das Erwärmen zur Verfügung, das das Ausnutzen der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung aufweist, um den Posten (F) zu erwärmen.

Mindestens eines der Probleme der Beschaffenheit, des Vorwärmens und der Wärmeretention können mittels der Vorrichtung und dem Verfahren der vorliegenden Erfindung verhindert oder verringert werden. Daher kann die Säule (A) von Heißluft eine geeignete Qualität (Qualitäten) hinzufügen oder ermöglichen, wie beispielsweise das Bräunen und/oder die Knusprigkeit eines Lebensmittelpostens (beispielsweise irgendein geeignetes Lebensmittelprodukt). Die nach unten gerichtete hohle Säule (B) von Kaltluft wird die Lokalisierung (beispielsweise, um zu konzentrieren) der Säule von Heißluft im Bereich bewirken und kann verhindern oder verringern, daß die Wärme mindestens einen Abschnitt der Grenze (beispielsweise Seitenwand (Seitenwände) und/oder Tür) eines Mikrowellenherdhohlraumes erreicht.

Ein Beispiel für die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist ein Mikrowellenherd für irgendeine geeignete Anwendung (Anwendungen) und irgendeine geeignete Arbeitsweise. Bestimmte Anwendungen sind kommerziell, beispielsweise das Verkaufen (beispielsweise mittels Münze oder Gutschein), Haushalt-, Industrie-, Labor-, wissenschaftliche oder technische Anwendungen. Einige Arbeitsweisen sind der manuelle Betrieb oder der programmierte Betrieb (beispielsweise vorprogrammierter Betrieb, der eine Operationsinformation aufweist, die in einem vorprogrammierten System für eine Verwendung beim Verkaufen gespeichert wird) oder der automatische Betrieb. Irgendeine geeignete Logikeinrichtung (die beispielsweise eine Fuzzy-Logik und/oder andere Logik nutzt) kann genutzt werden. Wenn es gewünscht wird, kann die Vorrichtung eine Einrichtung für das Vorwärmen aufweisen oder anderweitig ausgeführt sein, um das Vorwärmen zu bewirken.

Die Mikrowelleneinrichtung (3) kann mindestens ein Magnetron und/oder mindestens ein halbleitendes Festkörperbauelement aufweisen. Die Mikrowellenenergie kann mit irgendeiner geeigneten Frequenz (Frequenzen) bereitgestellt werden, beispielsweise im wesentlichen 2,5 GHz. Die Mikrowellenenergie kann regulierbar oder konstant sein; sie muß im wesentlichen konstant sein, beispielsweise konstant.

Die erste Zuführeinrichtung (21) kann mindestens eine erste Öffnungseinrichtung für das Zuführen von Heißluft aufweisen, die vorzugsweise mindestens eine Düseneinrichtung aufweist. Die erste Zuführeinrichtung kann außerdem mindestens eine Heizeinrichtung für das Erwärmen der Luft aufweisen. Beispielsweise kann eine Düseneinrichtung mindestens einen elektrischen Heizer aufweisen (beispielsweise ein Heizelement mit veränderlicher Ausgangsleistung). Die von der ersten Zuführeinrichtung zugeführte Heißluft kann mindestens einen Strahlstrom aufweisen, der beispielsweise von mindestens einer Austrittsöffnung (beispielsweise eine kreisförmige Öffnung) geliefert wird, die das Austrittsende (Austrittsenden) der mindestens einen Düseneinrichtung aufweist. Vorzugsweise wird die mindestens eine erste Zuführeinrichtung nicht Mikrowellenenergie durchlassen. Die zugeführte Heißluft kann mit irgendeiner geeigneten heißen Temperatur geliefert werden, beispielsweise konstant oder veränderlich. Einige Beispiele für eine geeignete Temperatur sind die heißen Temperaturen bis zu im wesentlichen 800ºC.

Vorzugsweise wird die mindestens eine zweite Zuführeinrichtung für Mikrowellenenergie im wesentlichen durchlässig sein.

Ein Beispiel für eine zweite Zuführeinrichtung weist mindestens eine Hülseneinrichtung für das Umgeben der mindestens einen ersten Zuführeinrichtung (beispielsweise einer Düseneinrichtung), aber mit Abstand davon, auf, um einen Kanal bereitzustellen, in dem mindestens ein Mengenanteil der Kaltluft nach unten zwischen mindestens einer zweiten Zuführeinrichtung und der mindestens einen ersten Zuführeinrichtung strömen kann. Die mindestens eine zweite Zuführeinrichtung kann Luft von irgendeiner geeigneten Quelle (Quellen) erhalten, beispielsweise Kaltluft, die für das Bewirken der Kühlung von mindestens einer Mikrowelleneinrichtung genutzt wurde. Die der mindestens einen zweiten Zuführeinrichtung zugeführte Kaltluft kann mindestens Raumtemperatur aufweisen, beispielsweise im Bereich von im wesentlichen 0ºC bis im wesentlichen 35ºC. Die Kaltluft kann auf ihrem Weg zu der mindestens einen zweiten Zuführeinrichtung erwärmt werden. Die Kaltluft kann erwärmt werden, wenn sie in Berührung mit der mindestens einen ersten Zuführeinrichtung strömt, wird aber relativ zur Heißluft kühl sein, beispielsweise wesentlich abweichend in der Temperatur.

Die Heißluft, die aus mindestens einer ersten Zuführeinrichtung ausströmt und/oder die Kaltluft, die aus mindestens einer zweiten Zuführeinrichtung auströmt, können in irgendeiner geeigneten Konfiguration (Konfigurationen) aus dem Mikrowellenherdhohlraum ausströmen. Beispielsweise können die Heißluft und die Kaltluft zumindestens einer wahlfreien Austrittslüftungsöffnung gelangen, die der Hohlraum aufweisen kann, beispielsweise zu zwei Austrittslüftungsöffnungen, die wahlfrei vorhanden sind und sich entsprechend in den oberen Bereichen der gegenüberliegenden Seitenwände des Hohlraumes befinden. Die mindestens eine Austrittslüftungsöffnung kann mindestens einen Teil jeglicher unerwünschter Feuchtigkeit ablassen, die durch ein Lebensmittelprodukt, usw. während des Betriebes der Vorrichtung gebildet und/oder freigesetzt wird.

Es wird erkannt, daß Heißluft und/oder kühlere Luft für einen anderen Zweck (Zwecke) im Mikrowellenherdhohlraum bereitgestellt werden kann, beispielsweise, so daß die Durchflußgeschwindigkeit und/oder Temperatur einer derartigen Luft der Entstehung der Kondensation auf der nach innen liegenden Oberfläche von beispielsweise einer Tür zum Hohlraum verhindern oder dieser entgegenwirken wird, wenn eine derartige Tür vorhanden ist.

Eine Steuerung kann über irgendeine geeignete Zeitdauer bewirkt werden. Einige Beispiele von Kombinationen der Steuerung sind: das Pulsieren von Heißluft und/oder das Pulsieren von Kaltluft; und/oder das Pulsieren von Mikrowellenenergie: und/oder irgendeine andere geeignete Veränderung (Veränderungen) des Betriebsparameters (Betriebsparameter), beispielsweise die Veränderung (Veränderungen) der Stromquelleneingangsleistung (Stromquelleneingangsleistungen), usw. Ein Beispiel für eine bevorzugte Steuerung ist, wenn das Zuführen von Kaltluft und/oder das Zuführen von Heißluft zu irgendeiner geeigneten Zeit nach Beenden des Kochens unterbrochen oder beendet wird, um so weiter die gekochten Produkte zu verbessern.

Die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung kann mindestens eine Steuereinrichtung für das Steuern mindestens einer Funktion der Vorrichtung aufweisen. Beispielsweise kann die Vorrichtung aufweisen: mindestens eine Steuereinrichtung für das Steuern des Betriebes der mindestens einen Mikrowelleneinrichtung: und/oder mindestens eine Steuereinrichtung für das Steuern des Betriebes der mindestens einen ersten Zuführeinrichtung; und/oder mindestens eine Steuereinrichtung für das Steuern des Betriebes der mindestens einen zweiten Zuführeinrichtung.

Die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung kann mindestens eine Temperatursteuereinrichtung für das Steuern der Austrittstemperatur (Austrittstemperaturen) der Heißluft aufweisen, die von der mindestens einen ersten Zuführeinrichtung geliefert wird, wobei sie vorzugsweise von mindestens einer Düseneinrichtung geliefert wird. Die mindestens eine Temperatursteuereinrichtung kann mindestens einen Sensor für das Messen der Temperatur (beispielsweise mindestens ein Thermoelement) für das Berühren der Heißluft aufweisen, die von der mindestens einen ersten Zuführeinrichtung geliefert wird, beispielsweise von der mindestens einen Düseneinrichtung, wobei diese mindestens eine Temperatursteuereinrichtung in der Lage ist, mindestens ein Steuersignal auszugeben, auf das mindestens eine Logikeinrichtung (wahlfrei von der Vorrichtung aufgewiesen, beispielsweise wie es vorangehend an früherer Stelle erwähnt wird) reagieren kann, um die im wesentlichen konsistente (beispielsweise konstante) Temperatur der Heißluft zu unterstützen oder aufrechtzuerhalten, die aus der mindestens einen ersten Zuführeinrichtung austritt, beispielsweise aus der mindestens einen Düseneinrichtung. Vorzugsweise wird mindestens ein Teil der mindestens einen Temperatursteuereinrichtung außerhalb des Austrittsbereiches (Austrittsbereiche) der mindestens einen Düseneinrichtung angeordnet, wodurch die Aufnahme von Mikrowellenenergie vom Wärmehohlraum durch die mindestens eine Temperatursteuereinrichtung verhindert oder dieser ein Widerstand entgegengesetzt wird. Vorzugsweise ermöglicht die mindestens eine Temperatursteuereinrichtung, daß die aus der mindestens einen ersten Zuführeinrichtung austretende Heißluft Temperaturen im Bereich von im wesentlichen 100ºC bis im wesentlichen 800ºC aufweist, beispielsweise im wesentlichen 350ºC für ein Beispiel eines Mikrowellenherdes. Eine derartige Temperatur kann regulierbar oder konstant sein. Derartige Temperaturen werden ausgewählt, um irgendeiner beabsichtigten Verwendung der Vorrichtung zu entsprechen, beispielsweise eine Temperatur (Temperaturen), die für nichtgekochte oder gekochte Lebensmittel geeignet sind, beispielsweise Konditorwaren, usw.

Ein Beispiel für die Temperatursteuerung ist die Regenerierung von kommerziell verfügbaren tiefgefrorenen (im wesentlichen -18ºC) Lebensmittelprodukten, beispielsweise die Regenerierung von tiefgefrorenen Chips, tiefgefrorenem Fisch oder gefrorenen getoasteten Sandwiches, usw.

Einige weitere Beispiele für das Zustandebringen der Steuerung des Arbeitsganges (Arbeitsgänge) werden an späterer Stelle nachfolgend in der Beschreibung der beigefügten Zeichnungen vorgelegt.

Eine wahlfreie Kühlereinrichtung kann die Vorrichtung nach dem ersten Aspekt der Erfindung aufweisen, oder sie kann von jener Vorrichtung getrennt sein, damit so mindestens teilweise Luft gekühlt wird, die der Vorrichtung für irgendeinen Zweck (Zwecke) zugeführt wird, beispielsweise der mindestens einen zweiten Zuführeinrichtung. Einige Beispiele für eine Kühlereinrichtung sind ein wassergekühlter Wärmetauscher oder eine Kältemaschine.

In den beigefügten Zeichnungen, die als Beispiel für die vorliegende Erfindung gedacht sind, zeigen:

Fig. 1 schematisch ein Beispiel eines Mikrowellenherdes;

Fig. 2 schematisch einige Luftströme im Herd aus Fig. 1;

Fig. 3 einen Querschnitt eines Heißstrahlluftstromes, durch eine Hülse von kühlerer Luft umgeben;

Fig. 4 eine Ansicht des Deckels des Herdes aus Fig. 1 nach oben;

Fig. 5 eine linke Ansicht des Deckels aus Fig. 4;

Fig. 6 eine rechte Ansicht des Deckels aus Fig. 4;

Fig. 7 eine vordere Ansicht des Deckels aus Fig. 4;

Fig. 8 eine Ansicht des Deckels aus Fig. 4 nach unten;

Fig. 9 eine hintere Ansicht des Deckels aus Fig. 4;

Fig. 10 eine Teilansicht entsprechend Fig. 4, die die Austrittsenden einer Düse und eine umgebende Hülse zeigt;

Fig. 11 eine Ansicht der in Fig. 10 gezeigten Austrittsenden nach oben;

Fig. 12 eine schematische Ansicht der Düse aus Fig. 10 und eines Heizkörpers und einer Lüfteranlage;

Fig. 13 eine Schnittansicht eines Beispieles der Düse aus Fig. 12, die einen Heizkörper mit einem Thermoelement-Temperatursensor zeigt;

Fig. 14 eine Teilansicht entsprechend Fig. 13;

Fig. 15 ein Beispiel eines Temperatursteuerkreises, der den Thermoelement-Sensor aus Fig. 13 aufweist, um die durch das Heizelement bewirkte Erwärmung zu steuern;

Fig. 16 ein Beispiel eines Lüftermonitorsteuerkreises, um die Lüfteranlage aus Fig. 12 zu steuern.

In Fig. 1 weist ein Mikrowellenherd 1 einen Wärmehohlraum 2 (d. h.. den Herdhohlraum) für das Aufnehmen von Mikrowellenenergie von zwei Magnetronen 3, die über dem Deckel 4 des Hohlraumes 2 montiert sind, über zwei Hohlleiter 5 und zwei Rührwerke 6 mit drehbaren Flügeln 7, die Glimmer aufweisen, auf. Die Drehung der Flügel 7 wird durch einen Luftstrom B bewirkt, der später nachfolgend beschrieben wird. Die Flügel 7 ermöglichen, daß eine gleichmäßige Verteilung der Mikrowellenenergie nach unten durch den Deckel 4 und in den Herdhohlraum 2 hinein gelangt. Der Herd 1 besitzt zwei Austrittslüftungsöffnungen 8 (Fig. 1, 2), damit Luft vom Hohlraum 2 nach außen gelangen kann, beispielsweise zur umgebenden Atmosphäre. Der Deckel 4 ist für Mikrowellenenergie durchlässig und kann irgendein geeignetes Material (Materialien) aufweisen, beispielsweise polymere Materialien, beispielsweise flammenhemmendes Polypropylen (Polypropylene). Vorzugsweise ist der Deckel 4 elektrisch isolierend.

Umgebungsluft wird in einen Eintrittskanal 11 mittels eines geeigneten Lüfters (nicht gezeigt) gesaugt, der mit jenem Kanal zusammenarbeitet. Diese aufgenommene Luft stellt drei Mengenanteile A, B. C der strömenden Luft bereit. Der Luftmengenanteil A gelangt zur Düse 21, die später nachfolgend beschrieben wird. Der Luftmengenanteil B bewirkt die Kühlung der Magnetrone und gelangt danach über die Rührwerke 6 (und dreht deren Flügel 7) und in einen ringförmigen Durchgang zwischen der Düse 21 und einer umgebenden Hülse 31 hinein, was später nachfolgend beschrieben wird. Der Luftmengenanteil C gelangt zu Austrittsschlitzen 9 (Fig. 4) im vorderen Abschnitt der Unterseite des Deckels 4 und von dort in den Herdhohlraum 2 und zur nach innen liegenden Oberfläche der Tür 10 (Fig. 3) des Hohlraumes 2, so daß die Durchflußgeschwindigkeit und/oder die Temperatur dieser Luft die Entstehung der Kondensation auf der nach innen liegenden Oberfläche der Tür 10 (Fig. 3) des Hohlraumes 2 verhindern oder dem einen Widerstand entgegensetzen werden. Der Luftmengenanteil C ist wahlfrei. Er kann durch den Luftmengenanteil B geliefert werden, nachdem jener Mengenanteil die Magnetrone abgekühlt hat.

Die Düse 21 und die Lüfteranlage 24 sind ein Beispiel für mindestens eine erste Zuführeinrichtung, um Heißluft dem Wärmehohlraum 2 zuzuführen. Die Düse 21 (Fig. 11, 12, 13, 14) umfaßt einen elektrischen Widerstandsheizer 22 mit veränderlicher Ausgangsleistung innerhalb eines mit Abstand angeordneten umgebenden elektrisch leitenden Gehäuses 23. Die Düse 21 weist Längskanäle 25 für Luft auf (Fig. 14). Die Düse 21 nimmt einen Mengenanteil A der Luft über eine Lüfteranlage 24 auf, so daß jener Mengenanteil A erwärmt und danach über die Längskanäle 25 und die kreisförmigen Austrittsdüsenlöcher 26 (Fig. 14), die das Austrittsende des Gehäuses 23 aufweist, ausströmen kann. Die Kanäle 25 und die Löcher 26 weisen Abmessungen auf, um die Durchlässigkeit der Mikrowellenenergie durch diese hindurch zu verhindern oder dem einen Widerstand entgegenzusetzen. Der ausgeströmte erwärmte Luftmengenanteil A wird als Strahlströme in Richtung eines Lebensmittelproduktes F gerichtet, der auf dem Boden oder auf einem wahlfreien Gestell des Wärmehohlraumes 2 (d. h. des Herdhohlraumes) vorhanden ist. Das Gehäuse 23 kann irgendein geeignetes Material (Materialien) aufweisen, beispielsweise Metall (Metalle) oder Metall (Metalle), das auf keramisches Material (Materialien) beschichtet ist. Das Gehäuse 23 ist zylindrisch.

Ein Thermoelement 27 erstreckt sich längs durch den Heizer 22, so daß die Sensorspitze 28 des Thermoelementes aus dem Heizer vorsteht und in die erwärmte Luft hinein, die daraus ausströmt. Das Thermoelement gibt mindestens ein Signal aus, um die Temperatursteuerung des Heizers 22 und daher die Steuerung der Temperatur der ausströmenden Heißluft zu ermöglichen. Das mindestens eine Signal kann durch den Heizsteuerkreis, der in Fig. 15 gezeigt wird, verarbeitet werden. Es ist möglich, daß der Heizer 22 auf halbwellengleichgerichteten Netzstrom geschaltet wird, eher als daß er vol 1 ständig abgeschaltet wird, wodurch der Wärmeschock für den Heizer verringert und seine Lebensdauer verlängert wird.

Fig. 16 zeigt einen Lüftermonitorsteuerkreis für die Lüfteranlage 24 aus Fig. 12. Dieser Kreis kann verhindern, daß dem Heizer 22 Energie zugeführt wird, wenn eine Störung an der Lüfteranlage zu verzeichnen ist, und er ist ein Schlitzkomparator, der benutzt werden kann, um zu sehen, ob die Lüfteranlage richtig arbeitet oder nicht. Der Lüftermonitorsteuerkreis verhindert, daß der Heizer infolge eines unzureichenden Luftstromes durchbrennt.

Einige Beispiele für das Bereitstellen der Steuerung des Arbeitsganges (Arbeitsgänge) sind: Steuern der Düsentemperatur durch Verändern der Lüfterdrehzahl der Lüfteranlage; Messen der Temperatur durch Überwachen des Widerstandes des Heizelementes; und Überwachen der Eingangsspannungen und/oder -stromstärken, um den Eingangsstrom zum Heizer zu steuern.

Die Hülse 31 ist ein Beispiel für die mindestens eine zweite Zuführeinrichtung, um dem Wärmehohlraum 2 Kaltluft zuzuführen. Die Hülse 31 ist vorzugsweise elektrisch isolierend und kann irgendein geeignetes Material (Materialien) aufweisen, beispielsweise polymere Materialien (z. B. Polytetrafluorethylene oder keramische Materialien). Relative Kaltluft B gelangt vom Austrittsende der Hülse 31 in den Herdhohlraum 2 hinein und als umgebende Säule, Hülle. Mantel oder Hülse aus Kaltluft B relativ zum ausgeströmten Heißluftmengenanteil A nach unten, wobei mindestens ein Mengenanteil der ausgeströmten Kaltluft beim Einschließen und/oder Lenken (wahlfrei, um zu konzentrieren) von mindestens einem Mengenanteil der ausgeströmten Heißluft unterstützt, um so eine Lokalisierung von mindestens einem Mengenanteil der ausgeströmten Heißluft zu bewirken, und um zu verhindern oder zu verringern, daß die Wärme mindestens einen Abschnitt der Grenze (beispielsweise die Tür und/oder die Seiten) des Herdhohlraumes 2 erreicht, wobei diese Wärme durch den ausgeströmten Heißluftmengenanteil A bereitgestellt wird.

Die Kaltluft B ermöglicht, daß mindestens eines der Probleme der Beschaffenheit, des Vorwärmens und der Wärmeretention (vorangehend an früherer Stelle beschrieben) verhindert oder verringert wird, beispielsweise hinsichtlich der Lebensmittelposten, die Konditorwaren, usw. sind.

Es wird erkannt, daß die vorangehend erwähnte ausgeströmte Kaltluft eine Lokalisierung (beispielsweise um zu konzentrieren) von mindestens einem Mengenanteil der Heißluft im Wärmehohlraum 2 (d. h., dem Herdholraum) bewirken wird und wahlfrei verhindert oder verringert, daß die Wärme mindestens einen Abschnitt der Grenze des Hohlraumes erreicht.

Der mit Bezugnahme auf die Zeichnungen beschriebene Herd kann irgendeine geeignete Steuereinrichtung und/oder mindestens eine Kühlereinrichtung (nicht gezeigt) aufweisen, wie vorangehend an früherer Stelle beschrieben wird.

Die vorliegende Erfindung, wie sie in den Zeichnungen belegt wird, kann in irgendeiner geeigneten Weise, wie vorangehend vor der Spezifizierung der Zeichnungen beschrieben wird, verkörpert werden.

Der Beschaffenheit der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung wird keine Beschränkung auferlegt außer der Eignung für einen Einsatz entsprechend der erforderlichen Verwendung (Verwendungen) und Arbeitsweise (Arbeitsweisen).

Die vorliegende Erfindung umfaßt Äquivalente und Abwandlungen innerhalb des Bereiches der als Anhang beigefügten Patentansprüche.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung mit einem Mikrowellenherdhohlraum (1), wobei die Vorrichtung aufweist:

mindestens eine Mikrowelleneinrichtung (3) für das Liefern von Mikrowellenenergie im Mikrowellenherdhohlraum;

mindestens eine erste Zuführeinrichtung (21) für das Zuführen einer Säule (A) von Heißluft nach unten in den Mikrowellenherdhohlraum, die nach unten zum Bereich eines Postens (F) gerichtet ist, der durch Mikrowellenenergie im Hohlraum erwärmt werden soll;

und worin die Vorrichtung gekennzeichnet wird durch: mindestens eine zweite Zuführeinrichtung (31) für das Zuführen einer nach unten gerichteten hohlen Säule (B) von Kaltluft nach unten relativ zur nach unten gerichteten Säule von Heißluft;

wobei die mindestens eine zweite Zuführeinrichtung mindestens eine erste Zuführeinrichtung ausreichend umgibt und mit Abstand davon angeordnet ist, so daß die nach unten gerichtete hohle Säule von Kaltluft die nach unten gerichtete Säule von Heißluft umgeben wird, so daß die Säule von Heißluft im Bereich mittels der hohlen Säule der nach unten gerichteten Kaltluft lokalisiert wird.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die mindestens eine Mikrowelleneinrichtung mindestens ein Magnetron (3) aufweist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die mindestens eine erste Zuführeinrichtung mindestens eine Düseneinrichtung (21) für das Zuführen der nach unten gerichteten Säule von Heißluft aufweist.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die mindestens eine Düseneinrichtung Austrittsöffnungen (26) für das Zuführen von Strahlströmen von Heißluft aufweist, so daß die nach unten gerichtete Säule (A) von Heißluft Strahlströme von Heißluft aufweist.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die mindestens eine erste Zuführeinrichtung mindestens eine Heizeinrichtung (22) für das Erwärmen von Luft aufweist, die die Säule von Heißluft aufweist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei der die mindestens eine Heizeinrichtung mindestens einen elektrischen Widerstandsheizer (22) aufweist.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der die mindestens eine zweite Zuführeinrichtung mindestens eine Hülseneinrichtung (31) aufweist, die die mindestens eine erste Zuführeinrichtung (21) umgibt und davon einen Abstand aufweist, so daß die nach unten gerichtete hohle Säule (B) von Kaltluft die nach unten gerichtete Säule (A) von Heißluft umgibt.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, die mindestens eine Austrittslüftungsöffnung (8) für das Ablassen von Luft aus dem Bereich aufweist.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, die mindestens eine Steuereinrichtung (27) für das Steuern der Vorrichtung aufweist.

10. Vorrichtung nach Anspruch 9, die mindestens eine Temperatursteuereinrichtung (27) für das Steuern der Temperatur der Heißluft aufweist, die von der mindestens einen ersten Zuführeinrichtung zugeführt wird.

11. Verfahren für das Erwärmen, das das Ausnutzen der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 aufweist, um den Posten (F) zu erwärmen.







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