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Dokumentenidentifikation DE19647448C2 02.06.1999
Titel Längsverstellvorrichtung für Sitze, insbesondere Kraftfahrzeugsitze
Anmelder KEIPER GmbH & Co, 42855 Remscheid, DE
Erfinder Schüler, Rolf, Dipl.-Ing., 42579 Heiligenhaus, DE;
Flick, Joachim, Dipl.-Ing., 42499 Hückeswagen, DE
Vertreter Buse, Mentzel, Ludewig, 42275 Wuppertal
DE-Anmeldedatum 16.11.1996
DE-Aktenzeichen 19647448
Offenlegungstag 18.06.1998
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 02.06.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.06.1999
IPC-Hauptklasse B60N 2/06
IPC-Nebenklasse B60N 2/08   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Längsverstellvorrichtung für Sitze, insbesondere Kraftfahrzeugsitze, deren Rückenlehne mit einem Sitzteil schwenkbar verbunden ist.

Längsverstellvorrichtungen für Sitze sind in vielen Ausführungsformen bekannt, wie sie beispielsweise aus der DE 32 26 198 A1 oder aus der US 41 -43 911 ersichtlich sind. Unabhängig davon, ob die Längsverschiebung des Sitzes gegenüber dem Fahrzeugboden nur der Längslageneinstellung des Sitzes dient, oder aber auch beim Einbau in zweitürige Personenkraftwagen der Schaffung eines größeren Einstiegraumes für Fondbenutzer dient, ist ein die Verschiebebewegung des Sitzes nach vorn unterstützendes Federelement - wie z. B. ein eigenelastisches Zugglied - in der Regel als Schraubenzugfeder ausgebildet, welche einerseits mit der den Sitz tragenden Laufschiene und andererseits entweder mit einem Anlenkpunkt des Fahrzeugbodens oder der bodenfesten Führungsschiene verbunden ist, wie dies z. B. aus der US 4 143 -911 ersichtlich ist. Allerdings ist es auch bekannt Schraubendruckfedern einzusetzen, wobei dann die Anlenkpunkte entsprechend umgekehrt sind. Da für die Längsverschiebung des Sitzes ein relativ großer Federweg benötigt wird, gestaltet sich die Auswahl der Federn nach ihrer Federkennlinie insofern schwierig, als dass sowohl am Anfang als auch am Ende der Verschiebebewegung des Sitzes nur eine unwesentlich veränderte Kraft wirksam sein soll. Dies steht jedoch im Widerspruch zu den Kennlinien derartiger Schraubenzug- bzw. Schraubendruckfedern, die am Anfang des Federweges bei Null beginnen und bei zunehmendem Federweg bis zu dessen Ende kontinuierlich auf einen Maximalwert ansteigen. Zur Erzielung brauchbarer Kraftverhältnisse müssen derartige Federn viele Windungen aufweisen und sind daher von beträchtlicher Länge. Dies erfordert wiederum einen großen Platzbedarf für die Unterbringung solcher Schraubenzugfedern bzw. Schraubendruckfedern.

Die DE 37 25 051 A1 offenbart einen Fahrzeugsitz, bei dem die Verschiebebewegung des Sitzes über dessen Laufschienen gegenüber den Führungsschienen durch ein Kraftspeicherelement unterstützt wird. Dabei wirkt das Federelement durch einen Umsteuerungsmechanismus sowohl bei der Verschiebebewegung nach vorn als auch bei der Verschiebebewegung nach hinten. Als Umsteuerelement dient bei einer ersten Ausführungsform ein Hebel, an dessen freiem Ende über eine Seilführung ein Seilzug geführt ist, der einerseits an der Laufschiene und andererseits an einem fahrzeugfesten Punkt festgelegt ist. In den Seilzug ist ein Kraftspeicherelement integriert, das gemäß der ersten Ausführungsform als Schraubenfeder bezeichnet ist. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel dieser vorbekannten Lösung ist als Federelement ein Federstab eingesetzt, der auf einer Seite der Schienenanordnung abgeknickt und in der Führungsschiene gelagert ist, während das freie Ende des abgeknickten Abschnitts des Federelements in der Laufschiene der gegenüberliegenden Schienenanordnung gelagert ist. Zur Umsteuerung dieses Federstabes dient eine Handhabe. Dabei wird die Umsteuerung sowohl des Hebels bei der ersten Ausführungsform als auch des Federstabes bei der anderen Ausführungsform durch die Schwenkbewegung der Rückenlehne selbst ausgelöst, um das jeweilige Federelement zu aktivieren. Eine derartige Lösung ist aufwendig und beansprucht außerdem fast den gesamten Bauraum unter dem Fahrzeugsitz, wobei die Rückstellkraft über den Federzug in beiden Fällen stark ansteigt. Dies ist auch bei einem aus der US 2 -850 074 ersichtlichen Fahrzeugsitz der Fall, bei dem keine Schienenanordnung im üblichen Sinne vorhanden ist, sondern ein am Fahrzeugboden festgelegter Stützfuß, der mit einer federungs- und stoßdämpfenden Einheit ausgestattet ist. Dieser Stützfuß weist an einem Tragarm zwei im Abstand zueinander angeordnete Rollenpaare auf, um eine Längsverstellung des Sitzes zu ermöglichen. Dabei sind am Sitz festgelegte Schienen nach unten geneigt verlaufend angeordnet, so daß der Sitzbenutzer durch sein Körpergewicht bei Lösung der Sperrvorrichtung den Fahrzeugsitz unter Höhenverminderung seiner Sitzposition gegen die Kraft eines Federgliedes nach vorn verschieben kann. Erhebt sich dagegen der Sitzbenutzer bei gelöster Sperrvorrichtung, so sorgt das Federglied dafür, daß der Sitz schräg nach oben entgegen der Fahrtrichtung zurückgezogen wird. Dieses Federglied ist eine torsionsverspannte Feder, für die jede Federart verwendet werden kann. Dabei ist der Sitz nur in Verschieberichtung nach hinten federbelastet. Auch diese Ausführungsform erfordert einen beträchtlichen Bauraum unter dem Sitz, insbesondere im Hinblick auf die Höheabmessungen.

Aufgabe der Erfindung ist es, die Federeinrichtung zur Unterstützung der Vorschiebebewegung des Sitzes mit seiner Längsverstellvorrichtung hinsichtlich des Platzbedarfes und der Rückstellkraft zu verbessern. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Da eine Spiralfeder platzsparend und kompakt ist sowie sich außerdem an einer wählbaren Stelle der Laufschiene festlegen läßt, wird für diese Art der Rückholfedereinrichtung kein nennenswerter Bauraum beansprucht. Außerdem läßt sich die Spiralfeder derart spannen, dass über ihren Nutzungsbereich nur ein geringer Kraftanstieg bzw. Kraftabfall wirksam wird. Dabei versteht es sich, dass die Spiralfeder statt der Laufschiene auch dem Fahrzeugboden bzw. der Führungsschiene zugeordnet werden kann, wenn der Fixpunkt des Seilzuges der Laufschiene entsprechend dem Rückstellsinn zugeordnet ist.

Eine platzsparende Anordnung der Rückholfedereinrichtung läßt sich erzielen, indem die Spiralfeder in einem Hohlraum der Wickeltrommel angeordnet ist und mit ihrem inneren Ende mit einem der Laufschiene ortsfest zugeordneten Dorn verbunden ist, auf dem die Wickeltrommel gelagert ist. Der Wickeldurchmesser kann entweder einen konstanten oder veränderlichen Radius aufweisen. Dabei läßt sich vorteilhaft eine Baueinheit schaffen, indem der Dorn fester, konzentrischer Bestandteil eines die Wickeltrommel umgreifenden, dosenartigen Gehäuses ist, das an einem Außenumfang einen Schlitz zum Durchtritt des an der Wickeltrommel befestigten Zugseiles aufweist. Zur sicheren Verbindung des Gehäuses mit der Laufschiene mag das Gehäuse vorteilhaft an seiner Seitenwand einen Tragarm aufweisen, der mit Rastvorsprüngen Bohrungen in einer an der Laufschiene festgelegten Haltewange durchgreift.

Eine weitgehende verschmutzungsfreie Abkapselung der Baueinheit läßt sich erzielen, indem das Gehäuse durch einen die Spiralfeder und die Wickeltrommel abdeckenden Deckel verschließbar ist, wobei das Gehäuse zusammen mit der Spiralfeder und der Wickeltrommel eine Baueinheit bildet. In diesem Fall weist die Wickeltrommel an ihrem Innenumfang eine Aufnahme zur Festlegung des äußeren Endes der Spiralfeder auf, deren inneres Ende mit einer Abwinklung in einen Schlitz des von der Spiralfeder umfassten Dornes eingreift.

Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 das außenseitige Schienenpaar eines eine Längsverstellvorrichtung umfassenden Fahrzeugsitzes in einer Seitenansicht von der Sitzinnenseite her gesehen,

Fig. 2 das aus Fig. 1 ersichtliche Schienenpaar mit der Sitzlängsverstellvorrichtung in einer Draufsicht,

Fig. 3 einen Querschnitt des Schienenpaares nach der Linie III-III von Fig. 1,

Fig. 4 das die Spiralfeder und die Wickeltrommel aufnehmende Gehäuse bei abgenommenen Deckelteil in einer Fig. 1 analogen, jedoch gegenüber dieser vergrößerten Darstellung,

Fig. 5 das aus Fig. 4 ersichtliche, die Wickeltrommel und die Spiralfeder aufnehmende Gehäuse in einer teilweise im Schnitt dargestellten Draufsicht nach der Linie V-V von Fig. 4.

Die Unterseite eines nicht dargestellten Sitzrahmens ist auf beiden Sitzlängsseiten mit einer Laufschiene 10 verbunden, die in jeweils eine am Fahrzeugboden festgelegte Führungsschiene 11 eingreift und an dieser bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel über Wälzkörper 12 und 13 längsverschiebbar abgestützt ist. Die Führungsschiene 11 weist an ihrem aufgewölbten Boden in Längsrichtung hintereinander abstandsweise angeordnete, nicht näher bezeichnete Durchbrüche auf, welche eine Zahnreihe bilden. In diese Durchbrüche greift wenigstens einer von mehreren Sperrklauen 15 ein, die Bestandteil einer an der Laufschiene 10 festgelegten Sperreinrichtung 14 sind, die durch einen ebenfalls an der Laufschiene 10 gelagerten Querhebel 16 gegen Federwirkung lösbar sind, indem ein ebenfalls an der Laufschiene 10 gelagerter Bügelhebel 17 betätigt wird. Die der Sitzlängsverstelleinrichtung zugehörige Sperreinrichtung 14 ist jedoch auch durch einen in bekannter Weise an der Rückenlehne angeordneten Betätigungshebel auslösbar, indem über einen Bowdenzug 18 ein Auslösehebel 19 derart gesteuert werden kann, dass dieser mit seinem Stützdaumen 20 über den Bügelhebel 17 den Querhebel 16 zur Lösung der Sperrklauen 15 niederdrückt. Dabei versteht es sich, dass auch gleichzeitig die Verriegelung zwischen dem nicht dargestellten Sitzteil und der ebenfalls nicht dargestellten Rückenlehne gelöst wird, so dass sowohl die Rückenlehne vorgeschwenkt werden kann, als auch die den Sitz tragende Laufschiene 10 nach vorn schiebbar ist. Der Auslösehebel 19 ist an einer Haltewange 21 gelagert, die als winkelförmig abgekröpfter Bauteil mit der Laufschiene 10 fest verbunden ist. Diese Haltewange 21 bildet an ihrem hinteren Ende ein Widerlager für den Bowdenzug 18 und nimmt andererseits ein dosenartiges Gehäuse 22 auf, das mit einem damit einstückig verbundenen Tragarm 23 an der Seitenwange 21 mittels deren Bohrungen durchgreifenden Rastvorsprüngen 24 festgelegt ist. Im Zentrum des dosenartigen Gehäuses 22 befindet sich ein zum Innenraum des Gehäuses achsartig vorspringender Dorn 25, auf dem eine Wickeltrommel 26 drehbar gelagert ist. An dieser Wickeltrommel ist ein Zugseil 27 befestigt, das in mehreren Windungen den Außenumfang der Wickeltrommel 26 umrunden kann. Bei der aus Fig. 5 ersichtlichen Darstellung sind alle Windungen der Wickeltrommel 26 mit dem Zugseil 27 belegt, was einer Lage des Sitzes in maximal vorgeschobener Stellung entspricht, so dass entgegen der Darstellung in den Fig. 1 und 2 die Laufschiene 10 gegenüber der Führungsschiene 11 nach vorn ausragt. Bei der Stellung der Laufschiene 10 in der Führungsschiene 11 gemäß den Fig. 1 und 2 ist das Zugseil 27 weitgehend von der Wickeltrommel 26 abgewickelt. Die einen zum Wickelumfang konzentrischen Hohlraum 28 aufweisende Wickeltrommel 26 nimmt in diesem Hohlraum eine Spiralfeder 29 auf, die mit einer Abwinklung 30 ihres inneren Endes einen Schlitz 31 des Dornes 25 durchgreift und an diesem festgelegt ist. Das äußere Ende der Spiralfeder 29 ist zu einem Haken 33 abgebogen, und durchgreift eine Aufnahme 32 des Trommelmantels zur Festlegung an der Wickeltrommel 26. Das an der Wickeltrommel festgelegte Zugseil 27 durchgreift einen Schlitz 34 im Mantel des Gehäuses 22 und ist mit seinem freien Ende mittels eines Verbindungsstücks 35 am vorderen Ende der Führungsschiene 11 festgelegt. Zwecks Abkapselung von Wickeltrommel 26 und Spiralfeder 29 kann die frontseitige Öffnung des dosenartigen Gehäuses 22 durch einen in strichpunktierten Linien in Fig. 5 dargestellten Deckel 36 verschlossen werden. Dieser Deckel 36 kann, wie aus Fig. 5 entnehmbar ist, durch in Öffnungen im Mantel des Gehäuses eindringende Rastfinger 37 in seiner Verschlusslage gehalten werden.

Wird nun beim vorliegenden Ausführungsbeispiel der Sitz in Richtung nach hinten geschoben, so nimmt die Laufschiene 10 das Gehäuse 22 ebenfalls nach hinten mit, so dass das Zugseil 27 gegen die Kraft der Spiralfeder von der Wickeltrommel 26 abläuft. Je weiter nun die Laufschiene 10 nach hinten verschoben wird, desto mehr wird die Spiralfeder 29 gespannt. Dabei ist die Spannkraft der Spiralfeder so ausgelegt, dass sie bei von der Führungsschiene 11 gelösten Sperrklauen 15 den Vorlauf des Sitzes soweit unterstützt, dass die Bedienungsperson keine nennenswerte Kraft zum Vorschieben des Sitzes aufzuwenden braucht. Dabei dreht die Spiralfeder 29 die Wickeltrommel 26 in einer solchen Richtung, dass das Zugseil 27 auf den Mantel der Wickeltrommel unter gleichzeitigem Vorlauf der Laufschiene 10 aufgewickelt wird.

Wie bereits erwähnt, gibt die dargestellte und vorbeschriebene Ausführungsform die Erfindung nur beispielsweise wieder, die keinesfalls allein darauf beschränkt ist. Es sind vielmehr noch mancherlei Änderungen und Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes denkbar. So versteht es sich, dass beispielsweise für den Fall, dass dies erwünscht ist eine Umkehrung der Bewegungsrichtungen möglich ist, indem die Spiralfeder 29 in entgegengesetzter Richtung gewickelt und arretiert ist, während auch das Zugseil 27 in entgegengesetzter Richtung von der Wickeltrommel ablaufen kann. Zur Beeinflussung hinsichtlich der Vergleichmäßigung der die Sitzbewegung unterstützenden Kraft kann die Außenkontur der Wickeltrommel 26 derart gestaltet sein, dass das Zugseil 27 stetig über einen sich zur Drehachse der Wickeltrommel ändernden Radius des Wickeltrommelmantels ab- bzw. aufgewickelt wird. Dazu könnte beispielsweise der Außenmantel der Wickeltrommel 26 auch konischen Verlauf aufweisen. Schließlich braucht auch die Spiralfeder nicht unbedingt im Hohlraum 28 der Wickeltrommel angeordnet zu sein, sondern kann dieser auch nebengeordnet werden. Ferner kann die Verbindung zwischen der Spiralfeder 29 und dem Gehäuse 22 bzw. dessen Dorn 25 auch in anderer als der dargestellten und zuvor beschriebenen Weise erfolgen. So ist es beispielsweise denkbar, zur Einstellung der Federspannung das innere Ende der Spiralfeder 29 an einer zum Gehäuse drehbaren, aber fixierbaren Hülse festzulegen, um während der Montage die gewünschte Federspannung einregeln zu können. Darüber hinaus ist die Befestigung des Deckels 36 nicht auf die vorbeschriebene Ausführungsform beschränkt, sondern der Deckel kann auch in anderer Weise als Verklipsen mit dem Gehäuse 22 verbunden sein, wie dies beispielsweise durch Verschrauben möglich ist. Auch ist die Befestigung des Gehäuses 22 an der Laufschiene 10 nicht auf die vorbeschriebene Ausführungsform beschränkt, sondern das Gehäuse 22 kann sowohl in seiner Form als auch in seiner Befestigungsart von der vorbeschriebenen Ausführung abweichen. Dabei ist es denkbar, dass das Gehäuse 22 der Laufschiene 10 auch durch Verschrauben, Vernieten od. dgl. befestigt sein kann. Schließlich ist es auch denkbar, das Gehäuse 22 mit der darin befindlichen Wickeltrommel 26 und der Spiralfeder 29 an der Führungsschiene oder auch am Boden des Fahrzeuges zu befestigen, wenn dann das Verbindungsstück 35 des Zugseiles 27 an der Laufschiene festgelegt ist. Alle in der Beschreibung erwähnten und/oder in der Zeichnung dargestellten neuen Merkmale sind erfindungswesentlich, auch wenn sie in den Ansprüchen nicht ausdrücklich beansprucht sind.

Bezugszeichenliste

10Laufschiene

11Führungsschiene

12Wälzkörper

13Wälzkörper

14Sperreinrichtung

15Sperrklaue

16Querhebel

17Bügelhebel

18Bowdenzug

19Auslösehebel

20Stützdaumen

21Haltewange

22Gehäuse

23Tragarm

24Rastvorsprung

25Dorn

26Wickeltrommel

27Zugseil

28Hohlraum

29Spiralfeder

30Abwinklung

31Schlitz

32Aufnahme

33Haken

34Schlitz

35Verbindungsstück

36Deckel

37Rastfinger


Anspruch[de]
  1. 1. Längsverstellvorrichtung für Sitze, insbesondere Kraftfahrzeugsitze, deren mit einer in gegebenenfalls wählbaren Neigungslagen einstellbare Rückenlehne mit einem Sitzteil schwenkbar verbunden ist, und der Sitzteil an Laufschienen (10) befestigt ist, wobei jede Laufschiene (10) in einer am Fahrzeugboden festgelegten Führungsschiene (11) längsverschiebbar ist und wenigstens eine Laufschiene (10) mittels einer Sperreinrichtung (14) in wählbaren Längslagen an der Führungsschiene (11) feststellbar ist, wobei wenigstens eine Laufschiene (10) an der Führungsschiene (11) über ein Federglied im Sinne einer Verschiebung der Laufschienen (10) nach vorn abgestützt ist, wobei als Federglied eine mit ihrem einen Ende der Laufschiene (10) und mit ihrem anderen Ende der Führungsschiene (11) zugeordnete Spiralfeder (29) eingesetzt ist, deren der Führungsschiene zugeordnetes Ende an einer an der Laufschiene (10) drehbar gelagerten Wickeltrommel (26) gehaltert ist, an der das eine Ende eines Zugseiles (27) festgelegt ist, dessen anderes Ende am vorderen Bereich der Führungsschiene (11) festgelegt ist.
  2. 2. Längsverstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralfeder (29) in einem Hohlraum (28) der den Wickeldurchmesser aufweisenden Wickeltrommel (26) angeordnet ist und mit ihrem inneren Ende an einem der Laufschiene (10) ortsfest zugeordneten Dorn (25) angeordnet ist, auf welchem die Wickeltrommel (26) gelagert ist.
  3. 3. Längsverstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickeltrommel (26) einen nichtkonstanten Wickeldurchmesser aufweist.
  4. 4. Längsverstellvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn (25) fester, zentrischer Bestandteil eines die Wickeltrommel (26) umgreifenden, dosenartigen Gehäuses (22) ist, das an seinem Außenumfang einen Schlitz (34) zum Durchtritt des an der Wickeltrommel (26) befestigten Zugseiles (27) aufweist.
  5. 5. Längsverstellvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (22) an seiner Seitenwand einen Tragarm (23) aufweist, der mit Rastvorsprüngen (24) Bohrungen in einer an der Laufschiene (10) festgelegten Haltewange (21) durchgreift.
  6. 6. Längsverstellvorrichtung nach Anspruch 4 oder S. dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (22) durch einen die Spiralfeder (29) und die Wickeltrommel (26) abdeckenden Deckel (36) verschließbar ist und zusammen mit der Spiralfeder (29) und der Wickeltrommel (26) eine Baueinheit bildet.
  7. 7. Längsverstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickeltrommel (26) an ihrem Innenumfang eine Aufnahme (32) zur Festlegung des äußeren Endes der Spiralfeder (29) aufweist, deren inneres Ende mit einer Abwinklung in einen Schlitz (31) des von der Spiralfeder (29) umfassten Dornes (25) eingreift.
  8. 8. Längsverstellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Ende der Spiralfeder (29) an einem auf dem Dorn (25) oder im Gehäuse (22) drehbar gelagerten, aber fixierbaren Einstellelement festgelegt ist.






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