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Dokumentenidentifikation DE69227991T2 02.06.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0585486
Titel Werkzeugfutter
Anmelder Yukiwa Seiko K.K., Ojiya, Niigata, JP
Erfinder Sakamaki, Kazuo, c/o Yukiwa Seiko K.K., Ojiya-shi, Niigata-ken, JP
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69227991
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 03.09.1992
EP-Aktenzeichen 921150645
EP-Offenlegungsdatum 09.03.1994
EP date of grant 23.12.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.06.1999
IPC-Hauptklasse B23B 31/12

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Spannfutter für ein Werkzeug, wie einen Bohrer.

Die vorliegende Anmeldung offenbart ein Spannfutter in der japanischen Patentanmeldung Nr. 63-119597 (im folgenden als Stand der Technik Spannfutter bezeichnet), wie in Fig. 9 gezeigt (siehe auch EP-A-300 375), das die Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1 umfaßt. Bei dem Stand der Technik Spannfutter ist ein Zylinder mit federndem Anschlag 56 an eine drehbare Betriebsbüchse 53 angepaßt, der in Bezug zu der drehbaren Büchse 53 gleitend verschiebbar ist, die weder in axialer Richtung verschiebbar noch in Bezug zu dem Zylinder mit dem federnden Anschlag 56 drehbar ist durch das Eingriffen von Schiebekeilen 57 in Keilnuten 58. Wenn der Zylinder mit dem federnden Anschlag 56 durch das Eingreifen eines konvexen Abschnitts 59, der an seinem äußeren Randabschnitt ausgebildet ist, mit einem konkaven Abschnitt 60, der an der inneren Randfläche einer Greifbüchse 55 ausgebildet ist, positioniert wird, greift ein verzahnter Abschnitt 61, der an dem äußeren hinteren Endabschnitt des Zylinders mit federndem Anschlag 56 ausgebildet ist, mit einem verzahnten Abschnitt 62, der an dem inneren hinteren Endabschnitt der Greifbüchse 55 ausgebildet ist, ein, wodurch der Zylinder mit dem federnden Anschlag 56 unverdrehbar in bezug auf die Greifbüchse 55 gehalten wird, und daher die drehbare Büchse 53 auch unverdrehbar in Bezug zu der Greifbüchse 55 gehalten wird; dadurch wird die drehbare Büchse 53 daran gehindert, in bezug auf den Spannfutterkörper 52 gedreht zu werden, und der Effekt des Befestigens eines Bearbeitungswerkzeugs 54 mit Klemmbacken 51 wird sichergestellt.

Es wurde jedoch in verschiedenen Experimenten herausgefunden, daß das Stand der Technik Spannfutter Nachteile oder Unannehmlichkeiten während der Verwendung aufweist. Da nämlich der Zylinder mit federndem Anschlag 56 um die äußere Randfläche herüber der drehbaren Büchse 53 vorgesehen ist, die durch die Hand eines Benutzers ergriffen wird und mit der seine Handfläche in Kontakt kommt, wäre es unbequem, den Drehvorgang der drehbaren Büchse 53 auszuführen, und auch nachdem die drehbare Büchse 53 gedreht wurde, um dabei ein Bearbeitungswerkzeug 54 mit Klemmbacken 51 zu befestigen, muß ein Benutzer die drehbare Büchse 53 loslassen und den Zylinder mit federndem Anschlag 56 verschieben. Daher sind zwei Tätigkeiten mit der Bewegung seiner Hand erforderlich, was die Arbeitseffizienz reduziert.

Ein Hauptziel der Erfindung ist es, ein Spannfutter für ein Werkzeug bereitzustellen, das die oben beschriebenen Nachteile überwindet.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Ein Ziel dieser Erfindung ist es, die Nachteile des Stand der Technik Spannfutters für ein Werkzeug zu eliminieren und ein Spannfutter für ein Werkzeug bereitzustellen, dessen drehbare Büchse daran gehindert wird, in Bezug zu dem Spannfutterkörper gedreht zu werden, selbst wenn ein Zylinder mit federndem Anschlag davon entfernt wurde. Gemäß der Erfindung wird, um dieses Ziel zu erreichen, ein Spannfutter bereitgestellt, das die Merkmale von Anspruch 1 umfaßt. Bei einem solchen Spannfutter sind eine Vielzahl von Klemmbacken in Bezug zu der Achse des Spannfutterkörpers schief vorgesehen, eine Greifbüchse ist in der Nähe des hinteren Endabschnitts des Spannfutterkörpers in nicht-verdrehbarem Zustand in bezug auf den Spannfutterkörper vorgesehen, ein Schraubspindelabschnitt ist auf der äußeren Randfläche jeder Klemmbacke ausgebildet, eine Mutterbüchse ist an dem Spannfutterkörper befestigt, ein Muttergewindeabschnitt ist auf der inneren Randfläche der Mutterbüchse vorgesehen, und der Schraubspindelabschnitt und der Muttergewindeabschnitt greifen ineinander ein, und die drehbare Büchse ist unverdrehbar mit der Mutterbüchse verbunden, wodurch die drehbare Büchse gedreht wird, um dadurch die Klemmbacken vorzuschieben/zurückzuziehen, wobei das Spannfutter die Verbesserung umfaßt, worin die drehbare Büchse in axialer Richtung gleitend verschiebbar vorgesehen ist; ein Positionierungsmechanismus zum Beschränken des Verschiebens der drehbaren Büchse in axialer Richtung und eine Rotationsverhinderungseinrichtung zum Verhindern des Drehens der drehbaren Büchse sind vorgesehen; und der Positionierungsmechanismus und der Rotationsverhinderungsmechanismus sind an Stellungen untergebracht, wo die Drehtätigkeit der drehbaren Büchse nicht durch den Positionierungsmechanismus und den Rotationsverhinderungsmechanismus behindert wird.

Ferner wird ein Spannfutter für ein Werkzeug offenbart, worin eine Vielzahl von Klemmbacken in Bezug zu der Achse des Spannfutterkörpers schief vorgesehen sind, eine Greifbüchse in der Nähe des hinteren Endabschnitts des Spannfutterkörpers in unverdrehbarem Zustand in bezug auf den Spannfutterkörper vorgesehen ist, ein Schraubspindelabschnitt an der äußeren Randfläche von jeder Klemmbacke ausgebildet ist, eine Mutterbüchse an dem Spannfutterkörper befestigt ist, ein Muttergewindeabschnitt auf der inneren Randfläche der Mutterbüchse vorgesehen ist, und der Schraubspindelabschnitt und der Muttergewindeabschnitt miteinander verbunden sind, und die drehbare Büchse unverdrehbar mit der Mutterbüchse verbunden ist, wodurch die drehbare Büchse gedreht wird, um dadurch die Klemmbacken vorzuschieben/zurückzuziehen, wobei das Spannfutter die Verbesserung umfaßt, worin die drehbare Büchse in axialer Richtung gleitend verschiebbar vorgesehen ist; eine Anzahl von in Umfangsrichtung konkaven Abschnitten sind an der inneren Randfläche in der Nähe des vorderen Endes der drehbaren Büchse ausgebildet, und eine Kugel, die durch geeignete Einrichtungen zurückziehbar/vorschiebbar ist und mit den in Umfangsrichtung konkaven Abschnitten verbindbar ist, ist an der äußeren Randfläche in der Nähe des vorderen Endes des Spannfutterkörpers vorgesehen, um dadurch einen Positionierungsmechanismus zu bilden; und eine Verzahnung ist an der äußeren Randfläche in der Nähe des hinteren Endes der drehbaren Büchse ausgebildet, und eine weitere Verzahnung ist an der inneren Randfläche in der Nähe der Vorderseite der Greifbüchse ausgebildet, und beide Verzahnungen sind mit einander verbunden, um dadurch eine Rotationsverhinderungseinrichtung zu bilden.

Ferner ist ein Spannfutter für ein Werkzeug offenbart, worin eine Anzahl von Klemmbacken in Bezug zu der Achse des Spannfutterkörpers schief vorgesehen sind, eine Greifbüchse in der Nähe des hinteren Endabschnitts des Spannfutterkörpers in einem unverdrehbaren Zustand in bezug auf den Spannfutterkörper vorgesehen ist, ein Schraubspindelabschnitt an der äußeren Randfläche jeder Klemmbacke ausgebildet ist, eine Mutterbüchse an dem Spannfutterkörper befestigt ist, ein Muttergewindeabschnitt an der inneren Randfläche der Mutterbüchse vorgesehen ist, und der Schraubspindelabschnitt und der Muttergewindeabschnitt miteinander verbunden sind, und die drehbare Büchse unverdrehbar mit der Mutterbüchse verbunden ist, wodurch die drehbare Büchse gedreht wird, um dadurch die Klemmbacken vorzuschieben/zurückzuziehen, wobei das Spannfutter die Verbesserung umfaßt, worin die drehbare Büchse in axialer Richtung gleitend verschiebbar vorgesehen ist; eine Büchse ist in der Nähe des hinteren Endes der drehbaren Büchse vorgesehen; ein konvexer Abschnitt ist an der äußeren Randfläche der Büchse vorgesehen und ein konkaver Abschnitt, der mit dem konvexen Abschnitt verbindbar ist, ist an der inneren Randfläche in der Nähe des hinteren Endes der Greifbüchse vorgesehen; und eine Verzahnung ist auf der äußeren Randfläche in der Nähe des hinteren Endes der drehbaren Büchse vorgesehen, die mit einer weiteren Verzahnung verbindbar ist, die auf der inneren Randfläche in der Nähe des vorderen Endes der Greifbüchse vorgesehen ist.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

In den begleitenden Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 eine Teilansicht eines Längsschnitts eines Spannfutters, das die vorliegende Erfindung verkörpert;

Fig. 2 eine Teilansicht eines Längsschnitts eines anderen Zustands des in Fig. 1 gezeigten Spannfutters;

Fig. 3 eine Teilansicht eines Schnitts entlang der Linie A-A von Fig. 2;

Fig. 4 eine Querschnittsansicht entlang der Linie B-B von Fig. 2;

Fig. 5 eine Teilansicht eines Längsschnitts eines Spannfutters gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 6 eine Teilansicht eines Längsschnitts eines Spannfutters gemäß noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 7 eine Teilansicht eines Längsschnitts eines Spannfutters gemäß noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 8 eine Teilansicht eines Längsschnitts eines Spannfutters gemäß noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung; und

Fig. 9 eine Teilansicht eines Längsschnitts eines Spannfutters gemäß dem Stand der Technik.

BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die vorliegende Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, die einige der verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung zeigen, in denen eine Vielzahl von Stellungen gezeigt sind, wo ein. Rotationsverhinderungsmechanismus 8 und der Positionierungsmechanismus 9 des axialen gleitenden Verschiebens einer drehbaren Büchse angeordnet sind. Die Fig. 1 bis 4 zeigen eine erste Ausführungsform, in der der Rotationsverhinderungsmechanismus 8 zwischen der drehbaren Büchse 10 und der Greifbüchse 6 vorgesehen ist, und der Positionierungsmechanismus 9 zwischen der drehbaren Büchse 10 und dem Spannfutterkörper 1 vorgesehen ist. Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform, in der der Rotationsverhinderungsmechanismus 8 und der Positionierungsmechanismus 9 zwischen der drehbaren Büchse 10 und der Greifbüchse 6 vorgesehen sind. Fig. 6 zeigt noch eine weitere Ausführungsform, in der der Rotationsverhinderungsmechanismus 8 zwischen der drehbaren Büchse 10 und der Greifbüchse 6 vorgesehen ist, und der Positionierungsmechanismus 9 zwischen der drehbaren Büchse 10 und einer Büchse 30 vorgesehen ist. Fig. 7 zeigt eine vierte Ausführungsform, in der der Rotationsverhinderungsmechanismus 8 zwischen der drehbaren Büchse 10 und dem Spannfutterkörper 1 an der Stelle in der Nähe des vorderen Endes vorgesehen ist, und der Positionierungsmechanismus 9 zwischen der drehbaren Büchse 10 und der Büchse 30 ähnlich wie in Fig. 6 vorgesehen ist. Fig. 8 zeigt eine fünfte Ausführungsform, in der der Rotationsverhinderungsmechanismus 8 zwischen der drehbaren Büchse 10 und der Büchse 34 vorgesehen ist, und der Positionierungsmechanismus 9 zwischen der drehbaren Büchse 10 und der Büchse 34 ähnlich wie in Fig. 6 vorgesehen ist.

Diese Typen von Vorrichtungen gemäß der Erfindung sind wie oben beschrieben klassifiziert. Unter diesen Typen ist jedoch ein gemeinsames Merkmal, daß die drehbare Büchse 10 unverdrehbar in Bezug zu einem Befestigungsteil 7 gehalten werden kann (entspricht Spannfutterkörper 1 und Greifbüchse 6) und die Positionierung der axialen gleitenden Verschiebebewegung der drehbaren Büchse 10 zum einen durch eine Greiftätigkeit der drehbaren Büchse 10, und auf der anderen Seite ohne eine anderweitige Betätigung eines Zylinders mit federndem Anschlag des Stand der Technik Spannfutters ausgeführt werden kann.

Die erste Ausführungsform der Erfindung wird nun beschrieben.

Drei Klemmbacken 2 sind radial unterteilt gleitend verschiebbar und schief in dem Spannfutterkörper 1 vorgesehen. Eine Mutterbüchse 4, die für den Zusammenbau geteilt ist, ist drehbar an dem Spannfutterkörper 1 befestigt. Ein Formbewahrungsreif 20 ist um die äußere Randfläche der Mutterbüchse 4 unter Druck befestigt, um die Form der Mutterbüchse 4 in einer Einheit aufrechtzuerhalten. Ein Muttergewindeabschnitt 5 der Mutterbüchse 4 ist mit einem Schraubspindelabschnitt 3 der Klemmbacken 2 verbunden.

Ein konkaver Abschnitt 16 ist an der Außenfläche in der Nähe des vorderen Endabschnitts des Spannfutterkörpers 1 ausgebildet. Eine Feder 18 ist in dem konkaven Abschnitt 16 vorgesehen. Eine Kugel 17 ist in dem konkaven Abschnitt 16 angeordnet; die Kugel 17 steht teilweise durch die Feder 18 an einer Anzahl von in Umfangsrichtung konkaven Abschnitten 15 hervor, die an der inneren Randfläche in der Nähe des vorderen Endes der Betriebsbüchse 10 vorgesehen ist.

Der hintere Endabschnitt der drehbaren Büchse 10, die aus Synthetikharz hergestellt ist, wird in eine Greifbüchse 6 eingesetzt, um axial zu der Greifbüchse 6 gleitend verschiebbar zu sein, das heißt in axialer Richtung in bezug auf den Spannfutterkörper 1. Eine Verzahnung 12, die konvexe Abschnitte 11 aufweist, ist an der äußeren Randfläche des hinteren Endabschnitts der drehbaren Büchse 10 vorgesehen.

Die Bezugsziffer 21 bezeichnet einen Lagersitz, die Ziffer 22 bezeichnet eine Lagerkugel, die Ziffer 23 bezeichnet einen Stopring und die Ziffer 29 bezeichnet einen Verbindungsabschnitt zum Übertragen des Drehmoments von der drehbaren Büchse 10 zu der Mutterbüchse 4.

Die Bezugsziffer 10' bezeichnet eine Nut in einer axialen Richtung, in der der Formbewahrungsreif 20 befestigt ist, und die drehbare Büchse 10 läßt sich zwischen der Nut 10' und dem Stopring 23 in axialer Richtung gleitend verschieben.

Die Greifbüchse 6 ist an dem Spannfutterkörper 1 unter der Bedingung befestigt, daß die Greifbüchse 6 an einer Rotation in Bezug zu dem Spannfutterkörper 1 gehindert ist. Eine Verzahnung 14, die konvexe Abschnitte 13 aufweist, ist an der inneren Randfläche des vorderen Endabschnitts der Greifbüchse 6 vorgesehen.

Mit der oben beschriebenen Anordnung der ersten Ausführungsform wird die Mutterbüchse 4 gedreht, wenn die Greifbüchse 6 durch die Hand des Benutzers ergriffen wird und die drehbare Büchse 10 durch die andere Hand gedreht wird. Die Klemmbacken 2 werden durch die Funktion der Gewindeverbindung zwischen der Mutterbüchse 4 und den Klemmbacken 2 schief gleitend nach vorne verschoben und klemmen das Werkzeug 19 fest. Auch wenn die drehbare Büchse 10 in umgekehrter Richtung gedreht wird, verschieben sich die Klemmbacken 2 schief gleitend nach hinten und geben das Werkzeug 19 frei.

Nachdem das Werkzeug 19 durch die Befestigungsdrehung der drehbaren Büchse 10 befestigt wurde, und wenn die drehbare Büchse 10, wie in Fig. 2 gezeigt, nach hinten verschoben wird, trifft die Kante des Reifens 20 das Ende der Nut 10' und gleichzeitig steht die Kugel 17, die in dem Spannfutterkörper 1 vorgesehen ist, in den konkaven Abschnitt 15 hervor, der an der Innenfläche des vorderen Endes der drehbaren Büchse 10 ausgebildet ist, und zur gleichen Zeit verbinden sich die Verzahnung 12 und die Verzahnung 14 miteinander. Als Ergebnis wird die drehbare Büchse 10 in axialer Richtung in Bezug zu dem Spannfutterkörper 1 positioniert, und die drehbare Büchse 10 wird unverdrehbar in bezug auf den Spannfutterkörper 1 gehalten. Folglich ist es möglich, den festgeklemmten Zustand des Werkzeugs 19 definitiv aufrechtzuerhalten, selbst wenn einige Vibrationen bei der Verwendung des Spannfutters verursacht werden.

Falls die drehbare Büchse 10 gleitend nach vorne verschoben wird, wird die Verbindung zwischen der Verzahnung 12 und der Verzahnung 14 gelöst, und die drehbare Büchse 10 kann in umgekehrter Richtung gedreht werden, um dabei das Werkzeug 19 freizugeben, und bei dieser Tätigkeit wird die Positionierung nach vorne der drehbaren Büchse durch die Kugel 17 ausgeführt, die in die hintere konkave Seite 15 hervorsteht und indem der Stopring 23 auf die Kante des hinteren Endes des Reifens auftrifft.

Fig. 5 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung, in der eine Büchse 24 aus einem Synthetikharz hergestellt ist, ein konvexer Abschnitt 24' des Endabschnitts dient als Stopring 23, und die Positionierung nach hinten der axialen gleitenden Verschiebebewegung der drehbaren Büchse 10 geschieht durch das Auftreffen der Oberkante des Reifens 20 auf das Ende der Nut 10', sowie durch die Verbindung des konvexen Abschnitts 25 der Büchse 24 mit dem konkaven Abschnitt 26, der an der inneren Randfläche der Greifbüchse 6 ausgebildet ist. Der Rotationsverhinderungsmechanismus 8 der zweiten Ausführungsform ist der gleiche wie der der ersten Ausführungsform. Die drehbare Büchse 10 ist nämlich unverdrehbar in bezug auf den Spannfutterkörper 1 gehalten, und die Greifbüchse 6 durch die Verbindung der Verzahnung 12 und der Verzahnung 14. Die anderen Konstruktionen und die damit verbundenen Effekte sind die gleichen wie die der ersten Ausführungsform. Schlitze 27 sind zu dem Zweck ausgebildet, daß der Büchse 24 Nachgiebigkeit verliehen wird.

Nebenbei bemerkt werden in der in Fig. 5 gezeigten zweiten Ausführungsform die gleichen Bezugsziffern verwendet, um dieselben Teile und Komponenten der ersten Ausführungsform zu bezeichnen.

Eine in Fig. 6 gezeigte dritte Ausführungsform weist das gemeinsame Merkmal mit der ersten Ausführungsform in gleicher Bedeutung auf. In der dritten Ausführungsform ist eine Büchse 30, die aus Synthetikharz hergestellt ist, an dem Spannfutterkörper 1 befestigt, indem sie zwischen dem Spannfutterkörper 1 und der Greifbüchse 6 festgeklemmt ist. Konvexe Abschnitte 31 sind an äußeren Randabschnitten der Enden der Vorsprünge 30' ausgebildet, die an den entgegengesetzten Abschnitten, die an der Umfangskantenlinie der Büchse 30 ausgebildet sind, angeordnet sind und sind mit entsprechenden konkaven Abschnitten 28 verbunden, die an der inneren Randfläche des Endabschnitts der drehbaren Büchse vorgesehen sind, um die axiale gleitende Verschiebebewegung der drehbaren Büchse 10 in bezug zu der Greifbüchse 6, d. h. dem Spannfutterkörper 1, zu positionieren. Andere damit verbundene Mechanismen zum Positionieren der gleitenden Verschiebebewegung der drehbaren Büchse sind die gleichen wie für die erste Ausführungsform. Ebenso ist der Aufbau des Rotationsverhinderungsmechanismus 8 der gleiche wie der der ersten Ausführungsform.

Die anderen Konstruktionen und Effekte sind die gleichen wie die der ersten Ausführungsform. Auch in der dritten Ausführungsform werden die gleichen Bezugsziffern verwendet, um dieselben Teile und Komponenten der ersten Ausführungsform zu bezeichnen.

Fig. 7 zeigt eine vierte Ausführungsform der Erfindung, in der der Positionierungsmechanismus 9 der axialen Verschiebebewegung der drehbaren Büchse 10 der gleiche ist wie der der dritten Ausführungsform. Der Rotationsverhinderungsmechanismus 8 ist im Aufbau der gleiche wie der anderer Ausführungsformen, ist jedoch in der Anordnung unterschiedlich von der anderer Ausführungsformen. In der vierten Ausführungsform ist eine Verzahnung 32 an der äußeren Randfläche des vorderen Endes des Spannfutterkörpers 1 ausgebildet, die in eine Verzahnung 33 eingreift, die an der inneren Randfläche des vorderen Endabschnitts der drehbaren Büchse 10 ausgebildet ist.

Die anderen Konstruktionen und Effekte sind die gleichen wie die der ersten Ausführungsformen. Auch in der vierten Ausführungsform werden die gleichen Bezugsziffern verwendet, um dieselben Teile und Komponenten wie die der ersten Ausführungsform zu bezeichnen.

Fig. 8 zeigt eine fünfte Ausführungsform der Erfindung, in der der Positionierungsmechanismus 9 der axialen gleitenden Verschiebebewegung der drehbaren Büchse 10 der gleiche ist wie der der dritten Ausführungsform. Der Rotationsverhinderungsmechanismus 8 besteht aus Verzahnungen 35 und 36, die miteinander verbunden sind und zwischen dem hinteren Endabschnitt der inneren Randfläche der drehbaren Büchse 10 und der äußeren Randfläche der Büchse 34 vorgesehen sind.

Die anderen Konstruktionen und Effekte sind die gleichen wie die der ersten Ausführungsform, und auch in der fünften Ausführungsform werden die gleichen Bezugsziffern verwendet, um dieselben Teile und Komponenten der ersten Ausführungsform zu bezeichnen.

Bei dem Spannfutter der vorangegangenen Ausführungsformen ist die Gewindesteigung des Schraubspindelabschnitts 3 der Klemmbacken 2 und des Muttergewindeabschnitts 5 der Mutterbüchse 4 klein, und daher ist die axiale Bewegung der Klemmbacken 2 bei einer Ganghöhe gering. Da jedoch die drehbare Büchse 10 durch die Hand des Benutzers gedreht wird, ist der Drehbetrieb der drehbaren Büchse 10 sehr leicht. Es besteht eher der Verdienst, daß eine starke Antriebskraft aufgrund dieser kleinen Gewindesteigung erzeugt werden kann.

Mit der oben beschriebenen Anordnung der Erfindung ist es möglich, ein Spannfutter für ein Werkzeug bereitzustellen, bei dem die Tätigkeit des Werkzeugfestklemmens und -lösens im Vergleich zum Stand der Technik Spannfutter leichter durchgeführt werden kann, da ein Zylinder mit federndem Anschlag 56 nicht existiert (das Festklemmen eines Werkzeugs 19 wird durch Ergreifen und Drehen der drehbaren Büchse 10 ausgeführt, um dabei die Klemmbacken 2 vorzuschieben, und die drehbare Büchse 10 kann ohne ein Verändern des Reifens gleitend verschoben werden, um dabei die drehbar Büchse 10 unverdrehbar zu machen), und das den festgeklemmten Zustand des Werkzeugs aufrechterhalten kann, ohne durch Vibrationen des Werkzeugs während des Gebrauchs gelöst zu werden.

Die Bezugsziffern in den Ansprüchen beabsichtigen ein besseres Verständnis und sollen nicht den Rahmen einschränken.


Anspruch[de]

1. Spannfutter für ein Werkzeug, umfassend:

- einen Spannfutterkörper (1, 7);

- eine Spanneinrichtung (2) zum Festklemmen eines Werkzeugs;

- eine in den Spannfutterkörper (1, 7) eingepaßte Mutterbüchse (4); und

- eine mit der Mutterbüchse (4) drehfest verbundene rotierende Büchseneinrichtung (10) zum Drehen in eine Betriebsstellung mittels einer durch den Benutzer aufgebrachten Rotationskraft, so daß ein Übertragen der Rotationskraft auf die Mutterbüchse (4) ein Vorschieben/Zurückziehen der Spanneinrichtung bewirkt;

dadurch gekennzeichnet, daß

- die rotierende Büchseneinrichtung (10) in der axialen Richtung in Bezug zu dem Spannfutterkörper (1, 7) gleitend bewegbar ist;

- dadurch, daß eine Rotationsverhinderungseinrichtung (8) zum Vermeiden der Drehung der rotierenden Büchseneinrichtung (10) gegen die vom Benutzer aufgebrachte Rotationskraft bereitgestellt wird, wenn die rotierende Büchseneinrichtung (10) sich in einer verriegelten Stellung befindet, indem sie in axialer Richtung in Bezug zu dem Spannfutterkörper (1, 7) gleitend aus der Betriebsstellung bewegt wird;

- dadurch, daß eine Gleitbeschränkungseinrichtung (9) bereitgestellt wird zum Beschränken der axialen Gleitbewegung der rotierenden Büchseneinrichtung (10) entweder in die Betriebsstellung oder die verriegelte Stellung, die durch die Gleitbewegung der rotierenden Büchseneinrichtung (10) in axialer Richtung erreicht wird.

2. Spannfutter für ein Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (2) durch mehrere Backen gebildet wird, die schief in Bezug zu der Achse des Spannfutterkörpers (1) angeordnet sind.

3. Spannfutter für ein Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifbüchse (6) in der Nähe des hinteren Endabschnitts des Spannfutterkörpers (1) angeordnet ist.

4. Spannfutter für ein Werkzeug nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schraubspindelabschnitt (3) an der äußeren Randfläche jeder Backe (2) ausgebildet ist, ein Muttergewindeabschnitt (5) an der inneren Randfläche der Mutterbüchse (4) bereitgestellt ist, und der Schraubspindelabschnitt (3) und der Muttergewindeabschnitt (5) ineinander eingreifen, wonach die rotierende Büchseneinrichtung (10) gedreht wird, um dadurch die Backen (2) vorzuschieben oder zurückzuziehen.

5. Spannfutter für ein Werkzeug nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationeverhinderungseinrichtung (8) zwischen der Greifbüchse (6) und der rotierenden Büchseneinrichtung (10) angeordnet ist.

6. Spannfutter für ein Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsverhinderungseinrichtung (8) zwischen dem Spannfutterkörper (1) und der rotierenden Büchseneinrichtung (10) angeordnet ist.

7. Spannfutter für ein Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsverhinderungseinrichtung (8) eine mit der Greifbüchse (6) verbundene Büchse (34) umfaßt, wobei die Büchse (34) einen mit der rotierenden Büchseneinrichtung (10) in Eingriff bringbaren Eingreifabschnitt (35) aufweist.

8. Spannfutter für ein Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbeschränkungseinrichtung (9) eine Kugel (17) umfaßt, die in Bezug zu dem Spannfutterkörper (1) in einer im wesentlichen radialen Richtung zurückziehbar/ vorschiebbar ist, wobei die Kugel (17) einen mit einem entsprechenden Eingreifabschnitt in Eingriff bringbaren Eingreifabschnitt aufweist, der an einer radialen Innenfläche der rotierenden Büchseneinrichtung (10) bereitgestellt wird.

9. Spannfutter für ein Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbeschränkungseinrichtung (9) eine gemeinsam mit der rotierenden Büchseneinrichtung (10) bewegbare Büchse (24) umfaßt, wobei die Büchse (24) einen mit der Greifbüchse (6) in Eingriff bringbaren Eingreifabschnitt (25) aufweist.

10. Spannfutter für ein Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbeschränkungseinrichtung (9) eine mit der Greifbüchse (6) verbundene Büchse (30; 34) umfaßt, wobei die Büchse (30; 34) einen mit der rotierenden Büchseneinrichtung (10) in Eingriff bringbaren Eingreifabschnitt (31) aufweist.

11. Spannfutter für ein Werkzeug nach einem der Ansprüche 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß

- mehrere in Umfangsrichtung konkave Abschnitte (15) an der inneren Randfläche in der Nähe des vorderen Endes der rotierenden Büchseneinrichtung (10) ausgebildet sind und eine Kugel (17), die mittels einer geeigneten Einrichtung zurückziehbar/vorschiebbar und mit den in Umfangsrichtung konkaven Abschnitten (15) in Eingriff bringbar ist, an der äußeren Randfläche in der Nähe des vorderen Endes des Spannfutterkörpers (1) ausgebildet ist, um dadurch eine Gleitbeschränkungseinrichtung (9) zu bilden;

- eine Verzahnung (12) an der äußeren Randfläche in der Nähe des hinteren Endes der rotierenden Büchseneinrichtung (10) ausgebildet ist;

- eine weitere Verzahnung (14) an der inneren Randfläche in der Nähe der Vorderseite der Greifbüchse (6) ausgebildet ist und beide Verzahnungen (12, 14) ineinander eingreifen, um dadurch die Rotationsverhinderungseinrichtung (8) zu bilden.

12. Spannfutter für ein Werkzeug nach einem der Ansprüche 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß

- eine Büchse (24) in der Nähe des hinteren Endes der rotierenden Büchseneinrichtung (10) ausgebildet ist;

- ein konvexer Abschnitt (25) an der äußeren Randfläche der Büchse (24) ausgebildet ist und ein konkaver Abschnitt (26), der mit dem konvexen Abschnitt (25) in Eingriff bringbar ist, an der inneren Randfläche in der Nähe des hinteren Endes der Greifbüchse (6) ausgebildet ist, um dadurch eine Gleitbeschränkungseinrichtung (9) zu bilden;

- eine Verzahnung (12) an der äußeren Randfläche in der Nähe des hinteren Endes der rotierenden Büchseneinrichtung (10) ausgebildet ist, die mit einer weiteren Verzahnung (14), die an der inneren Randfläche in der Nähe des vorderen Endes der Greifbüchse (6) ausgebildet ist, in Eingriff bringbar ist, um die Rotationsverhinderungseinrichtung (8) zu bilden.

13. Spannfutter für ein Werkzeug nach einem der Ansprüche 5 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß

- ein konkaver Abschnitt (28) an der inneren Randfläche in der Nähe des hinteren Endes der rotierenden Büchseneinrichtung (10) ausgebildet ist;

- eine Büchse (30) in der Nähe der Vorderseite der Greifbüchse (6) ausgebildet ist;

- ein konvexer Abschnitt (31), der mit dem konkaven Abschnitt (28) in Eingriff bringbar ist, an der äußeren Randfläche der Büchse (30) ausgebildet ist, um dadurch ein Gleitbeschränkungseinrichtung (9) zu bilden; und

- eine Verzahnung (12) an der äußeren Randfläche in der Nähe des hinteren Endes der rotierenden Büchseneinrichtung (10) ausgebildet ist, die mit einer weiteren Verzahnung (14), die an der inneren Randfläche in der Nähe des vorderen Endes der Greifbüchse (6) ausgebildet ist, in Eingriff bringbar ist, um die Rotationsverhinderungseinrichtung (8) zu bilden.

14. Spannfutter für ein Werkzeug nach einem der Ansprüche 6 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß

- ein konkaver Abschnitt (28) an der inneren Randfläche in der Nähe des hinteren Endes der rotierenden Büchseneinrichtung (10) ausgebildet ist;

- eine Büchse (30) in der Nähe der Vorderseite der Greifbüchse (6) ausgebildet ist;

- ein konvexer Abschnitt (31), der mit dem konkaven Abschnitt (28) in Eingriff bringbar ist, an der äußeren Randfläche der Büchse (30) ausgebildet ist, um dadurch eine Gleitbeschränkungseinrichtung (9) zu bilden; und

- eine Verzahnung (33) an der inneren Randfläche in der Nähe des vorderen Endes der rotierenden Büchseneinrichtung (10) ausgebildet ist, die mit einer weiteren an der äußeren Randfläche in der Nähe des vorderen Endes Spannfutterkörpers (1) ausgebildeten Verzahnung (32) in Eingriff bringbar ist, um die Rotationsverhinderungseinrichtung (8) zu bilden.

15. Spannfutter für ein Werkzeug nach einem der Ansprüche 7 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß

- ein konkaver Abschnitt (28) an der inneren Randfläche in der Nähe des hinteren Endes der rotierenden Büchseneinrichtung(10) ausgebildet ist;

- eine Büchse (34) in der Nähe der Vorderseite der Greifbüchse (6) ausgebildet ist;

- ein konvexer Abschnitt (31), der mit dem konkaven Abschnitt (28) in Eingriff bringbar ist, an der äußeren Randfläche der Büchse (34) ausgebildet ist, um dadurch eine Gleitbeschränkungseinrichtung (9) zu bilden; und

- eine Verzahnung (36) an der inneren Randfläche in der Nähe des hinteren Endes der rotierenden Büchseneinrichtung (10) ausgebildet ist, die mit einer weiteren an der äußeren Randfläche der Büchse (34) ausgebildeten Verzahnung (35) in Eingriff bringbar ist, um die Rotationsverhinderungseinrichtung (8) zu bilden.







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