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Dokumentenidentifikation DE69323001T2 10.06.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0577022
Titel Zentrales Überwachungssystem von einer Multiplex-Teilnehmerschleife mit Träger
Anmelder Fujitsu Ltd., Kawasaki, Kanagawa, JP
Erfinder Nagato, Takashi, c/o Fujitsu Limited, Kawasaki-shi, Kanagawa 1211, JP
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69323001
Vertragsstaaten DE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 25.06.1993
EP-Aktenzeichen 931101919
EP-Offenlegungsdatum 05.01.1994
EP date of grant 13.01.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.06.1999
IPC-Hauptklasse H04M 3/30
IPC-Nebenklasse H04M 3/32   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft ein zentrales Überwachungssystem, das eine Ortsvermittlungsstelle überwachen kann, hinsichtlich des Auftretens eines Fehlers bei einer Teilnehmerleitung, die über ein Teilnehmer-Multiplexsystem mit einer Ortsvermittlungsstelle verbunden ist.

Es erfolgt ein Bezug auf WO 86/02796, in der ein Überwachungssystem für ein gemultiplextes Teilnehmer- Multiplexsystem offenbart ist. Dieses Multiplexsystem enthält eine entfernt aufgestellte Datenstation zum Multiplexen/Demultiplexen von Teilnehmerleitungen zu/von einer Trägerleitung zum Führen mehrerer Kanäle, und es enthält einen ersten Teilnehmerleitungstest (70) zum Testen der Teilnehmerleitung und zum Übertragen von Fehlerinformation bei Detektion eines Fehlers. Das Multiplexsystem enthält ferner eine Datenstation in einem zentralen Amt zum Multiplexen/Demultiplexen von Teilnehmerleitungen zu/von der Trägerleitung, und es enthält eine Simulationsausrüstung zum Darstellen des Fehlers selbst bei Empfang von Fehlinformation von dem Teilnehmerleitungstester in der entfernt aufgestellten Datenstation. Ein weiterer Teilnehmerleitungstester ist mit der Pseudofehler-Generierschaltung verbunden, und zwar zum Detektieren von Fehlern bei den Teilnehmerleitungen, die an der entfernt aufgestellten Datenstation angeschlossen sind.

Kürzlich wurde in Teilnehmer-Multiplexsystem, das allgemein als SCL (subscriber loop carrier) bezeichnet wird, in einem Telekommunikationssystem eingesetzt, um wirtschaftlich die steigende Zahl von Teilnehmerleitungen handzuhaben, die an einer Ortsvermittlungsstelle LS anzuschließen sind. Ein typischer Schaltungsaufbau eines aus dem Stand der Technik bekannten Teilnehmermultiplex-SLC-Systems ist schematisch in Fig. 1 gezeigt.

Mehrere Teilnehmerdatenstationen 2&sub1; bis 2n sind über zugeordnete erste Teilnehmerleitungen 5 angeschlossen, die jeweils aus einem Kupferaderpaar gebildet sind, bezeichnet mit 2W, und zwar mit einer entfernt aufgestellten Datenstation, auf die allgemein mit RT, 3 Bezug genommen wird.

RT 3 ist mit einem erste Multiplexer/Demultiplexer 32 versehen, der Signale auf ersten Teilnehmerleitungen multiplext/demultiplext, und zwar zu/von einer Trägerleitung 6, typischerweise mit Modulation durch eine Pulscodemodulation (auf die allgemein als PCM Bezug genommen wird. Das andere Ende der Trägerleitung 6 ist mit einem zweiten Multiplexer/Demultiplexer 42' verbunden, der in einer Datenstation in einer Fernsprechzentrale 42' vorgesehen ist, auf die allgemein als COT Bezug genommen wird. Der zweite Multiplexer/Demultiplexer 42' demultiplext/multiplext die Signale auf der Trägerleitung 6 zu/von zweiten Teilnehmerleitungen 7, deren andere Enden mit der Ortsvermittlung 1 verbunden sind. Jede zweite Teilnehmerleitung 7 ist aus einem Paar von zwei Drähten gebildet.

Auf diese Weise ist ein Teilnehmer-Multiplexsystem SCL zwischen den ersten Teilnehmerleitungen 5 und der Ortsvermittlungsstelle 1 aufgebaut.

RT 3 ist ferner mit einem ersten Teilnehmerleitungstester 33' versehen, der über Transferschalter 31&sub1; bis 31n angeschlossen ist, die zwischen jeder der Teilnehmerleitungen 5 und dem ersten Multiplexer/Demultiplexer 32 vorgesehen sind, derart, daß der Suffix 1 bis n die Kanalnummer bezeichnet. Jeder der Transferschalter 31&sub1; bis 31n ist jeweils bei Schnittstellenkarten installiert, und er verbindet üblicherweise jede erste Teilnehmerleitung 5 mit dem ersten Multiplexer/Demultiplexer 32. Beim Testen der ersten Teilnehmerleitungen 5 schaltet einer der Transferschalter eine der ersten Teilnehmerleitungen 5n zu dem ersten Teilnehmerleitungstester 33.

Der erste Teilnehmerleitungstester 33' mißt die DC- Gleichstrom-Spannung, die AC-Wechselstrom-Spannung, die Isolier-Widerstandswerte sowie die Kapazitätswerte bei jeder Teilnehmerleitung. Die gemessenen Werte werden jeweils mit den in Fig. 2 gezeigten vorgegebenen Spezifikationswerten verglichen, um zu beurteilen, ob die Teilnehmerleitung unterhalb oder über den Spezifikationswerten liegt, d. h. normal funktioniert oder fehlerhaft ist.

Wird ein Fehler durch den ersten Teilnehmerleitungstester 33' detektiert, so wird ein Fehlersignal zum Mitteilen der Fehlerdaten von dem Teilnehmerleitungstester 33' über eine in der Trägerleitung 5 vorgesehene Datenverbindungsleitung 8 an eine Steuerkonsole 40 übertragen, die bei der COT 4' vorgesehen ist.

Bei der COT 4' sind zwischen jeder Datenteilnehmerleitung 7n und dem Multiplexer/Demultiplexer 42' Schnittstellenkarten 39 vorgesehen, und zwar zum Verbinden jedes Kanalausgangs des Multiplexer/Demultiplexers 42 mit jeder der zweiten Teilnehmerleitungen 7. Die Steuerkonsole 40 steuert über die Datenverbindungsleitung 8 den Teilnehmerleitungstester 33' im RT 3 zum Testen sowohl der Teilnehmerdatenstationen 2 als auch der Teilnehmerleitungen 5 derart, daß überprüft wird, ob eine normale Funktion vorliegt oder ein Fehler.

In der Ortsvermittlungsstelle 1 sind Schnittstellenkarten vorgesehen, und zwar zum Verbinden jeder der zweiten Teilnehmerleitungen 7 mit den Eingängen auf der Seite der Teilnehmer der Ortsvermittlungsstelle 1. Bei jeder Schnittstellenkarte ist ein Transferschalter 11&sub1; bis 11n vorgesehen. Eine Steuerkonsole 13 steuert einen zweiten Teilnehmerleitungstester 12, der jede der zweiten Teilnehmerleitungen 7 dadurch testet, daß er mit einer der zweiten Teilnehmerleitungen 7 durch den Transferschalter 11&sub1; bis 11n verbunden ist.

Die zweiten Teilnehmerleitungstester 33' und 12 sind somit unabhängig voneinander vorgesehen, und die erste Steuerkonsole 40 deckt die Teilnehmerdatenstationen 2 und die ersten Teilnehmerleitungen 5 ab, und die zweite Steuerkonsole 12 deckt die zweiten Teilnehmerleitungen 7 ab.

Das Problem bei diesem aus dem Stand der Technik bekannten SCL-Überwachungssystem besteht darin, daß zum Überprüfen des Status der gesamten Teilnehmerleitungen beide Teilnehmerleitungstester 33' und 12 zum Testen der jeweils zugeordneten Einheiten betrieben werden müssen, was zu einem mühsamen manuellen Betriebsablauf führt. Die Steuerkonsole 13 in der Ortsvermittlungsstelle 1 kann zweite Teilnehmerleitungen 7 anhand von Teilnehmertelefonnummern identifizieren; jedoch muß die Steuerkonsole 40 in dem Teilnehmer-Multiplexsystem SCL die ersten Teilnehmerleitungen 5 mit Kanalnummern identifizieren. Demnach muß beim Testen der ersten Teilnehmerleitungen die Kanalnummer der jeweiligen Telefonnummer entsprechen, was in Folge zu einer mühsamen Prozedur führt.

Gemäß der Erfindung wird geschaffen ein zentrales Überwachungssystem für ein gemultiplextes Teilnehmer- Multiplexsystem zum Verbinden mehrerer erster Teilnehmerleitungen, die jeweils mit Teilnehmerdatenstationen verbunden sind, mit mehreren zweiten Teilnehmerleitungen, die mit einer Ortsvermittlungsstelle verbunden sind, zum Vermitteln der zweiten Teilnehmerleitungen, derart, daß das gemultiplexte Teilnehmer-Multiplexsystem enthält: eine entfernt angeordnete Datenstation zum Multiplexen/Demultiplexen der ersten Teilnehmerleitung zu/von einer Trägerleitung zum Führen mehrerer Kanäle, derart, daß die entfernt angeordnete Datenstation einen ersten Teilnehmerleitungstester enthält, zum Testen der ersten Teilnehmerleitungen für ein Detektieren eines Fehlers bei den ersten Teilnehmerleitungen, und derart, daß der erste Teilnehmerleitungstester anschließend Fehlerinformation über den Fehler überträgt; und eine Datenstation in einer Fernsprechzentrale zum Multiplexen/Demultiplexen der zweiten Teilnehmerleitung zu/von der Trägerleitung, derart, daß die Datenstation in der Fernsprechzentrale eine Pseudofehler- Generierschaltung enthält, zum Darstellen des Fehlers gemäß einem voreingerichteten Code, und zwar bei Empfang der Fehlerinformation über den Fehler über die Trägerleitung von dem ersten Teilnehmerleitungstester, derart, daß die erste Pseudofehler-Generierschaltung über einen Transferschalter mit einer der zweiten Teilnehmerleitungen verbunden ist, die der ersten Teilnehmerleitung mit dem Fehler hierauf zugeordnet ist, und derart, daß die Ortsvermittlungsstelle einen zweiten Teilnehmerleitungstester zum Testen der zweiten Teilnehmerleitung enthält, und der zweite Teilnehmerleitungstester zum Detektieren der Ausgangsgröße der Pseudofehler-Generierschaltung ausgebildet ist, als Meldung auf Grundlage des Codes, sowie zum Mitteilen einer Information dahingehend, daß der Fehler bei der ersten Teilnehmerleitung vorliegt, die der zweiten Teilnehmerleitung mit der hieran angeschlossenen Pseudofehler-Generierschaltung zugeordnet ist.

Die nachfolgend zu beschreibenden Ausführungsformen der Erfindung betreffen ein zentrales Überwachungssystem, das bei einer Ortsvermittlungsstelle den Status der ersten Teilnehmerleitungen überwachen kann, die Teilnehmerdatenstationen mit dem Teilnehmer-Multiplexsystem verbinden, sowie den Status des Teilnehmer-Multiplexsystems selbst und den Status der zweiten Teilnehmerleitungen zum Verbinden des Teilnehmer-Multiplexsystems mit der Ortsvermittlungsstelle, und zwar lediglich mit einem geringen zusätzlichen Aufwand kostengünstiger Komponenten bei dem üblichen bestehenden System.

Mehrere Arten von Pseudofehler-Generierschaltungen zum Darstellen mehrerer Arten von Fehlerinformation können vorgesehen und selektiv gemäß der Art des Fehlers mit der zweiten Teilnehmerleitung so verbunden sein, daß sich die Art der Fehlerinformation in der Ortsvermittlungsstelle durch den zweiten Teilnehmerleitungstester detektieren läßt.

Ein besseres Verständnis der Erfindung ergibt sich durch den beispielhaften Bezug auf die beigefügte Zeichnung; es zeigen:

Fig. 1 schematisch ein aus dem Stand der Technik bekanntes Überwachungssystem bei einem Teilnehmer- Multiplexsystem;

Fig. 2 Spezifikationen für den Teilnehmerleitungstest;

Fig. 3 eine erste bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Fig. 4 schematisch eine Veränderung der Pseudofehler- Generierschaltung als zweite bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Fig. 5 schematisch eine zweite Variation der Pseudofehler- Generierschaltung als dritte bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Fig. 6 schematisch eine dritte Variation der Pseudofehler- Generierschaltung als dritte bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Fig. 7 schematisch eine Veränderung des Überwachungssystems als dritte bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Fig. 8 schematisch eine Variation des Überwachungssystems als vierte bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Unter Bezug auf die Fig. 3 wird eine erste bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hiernach detailliert beschrieben. Die gleichen Teile sind anhand derselben Bezugszeichen bezeichnet.

Mehrere Teilnehmerdatenstationen 2&sub1; bis 2n sind über zugeordnete erste Teilnehmerleitungen 5&sub1; bis 5n mit einer entfernt aufgestellten Datenstation 3 verbunden, auf die hiernach als RT Bezug genommen wird. Jede erste Teilnehmerleitung wird durch zwei Kupferdrähte "a" und "b" gebildet, und in der Figur ist das Paar mit 2W bezeichnet.

RT 3 ist mit einem ersten Multiplexer/Demultiplexer 32 versehen, der Signale auf den ersten Teilnehmerleitungen 5 multiplext/demultiplext, und zwar zu/von einer Trägerleitung 6, typischerweise unter Modulierung mit einer Pulscodemodulation, auf die hier nachfolgend als PCM Bezug genommen wird. Ein anderes Ende der Trägerleitung 6 ist mit einem zweiten Multiplexer/Demultiplexer 42 verbunden, der in einer Datenstation bei einer Fernsprechzentrale 4 vorgesehen ist, auf die hier nachfolgende mit COT Bezug genommen wird. Der zweite Multiplexer/Demultiplexer 42 demultiplext/multiplext die PCM-Signale auf der Trägerleitung 6 zu/von den zweiten Trägerleitungen 7&sub1; bis 7n, und deren anderen Enden sind mit der Vermittlung in der Fernsprechzentrale 1 verbunden.

Demnach ist ein Teilnehmer-Multiplexsystem SCL zwischen den ersten Teilnehmerleitungen 5 und der Ortsvermittlungsstelle 1 ausgebildet.

RT 3 ist ferner mit einem ersten Teilnehmerleitungstester 33 versehen, der über Transferschalter 31&sub1; bis 31n angeschlossen ist, und zwischen jeder der ersten Teilnehmerleitungen 5 und dem ersten Multiplexer/Demultiplexer 32 vorgesehen ist, derart, daß jeder Suffix 1 bis n die Kanalnummer bezeichnet. Jeder der Transferschalter 31&sub1; bis 32n ist jeweils auf Schnittstellenkarten installiert, und er verbindet üblicherweise jede der ersten Teilnehmerleitungen 5 mit dem ersten Multiplexer/Demultiplexer 32. Beim Testen der ersten Teilnehmerleitungen 5 wird einer der Transferschalter 5 zum Verbinden der ersten Teilnehmerleitungen 5 mit dem ersten Teilnehmerleitungstester 33 geschaltet. Anschließend wird eine in RT vorgesehene Batteriespeisung durch einen Transferschalter 31 von der ersten Teilnehmerleitung abgetrennt.

Der erste Teilnehmerleitungstester (SLT1) 33 tastet über die Transferschalter 31&sub1; bis 31n somit jede der ersten Teilnehmerleitungen 5 während einem vorbestimmten Intervall ab, damit die Gleichspannung, die Wechselspannungskomponente, die Isolierwiderstandswerte sowie die Kapazitätswerte bei jeder Teilnehmerleitung gemessen werden. Diese gemessenen Werte werden jeweils mit vorgegebenen Spezifikationswerten verglichen, um zu bestimmen, ob ein Fehler vorliegt oder nicht. Die Fig. 2 zeigt eine typische Spezifikation für normale Zustände bei dem ersten Teilnehmerleitungstester 33.

Bei der COT 4 sind zwischen jeder zweiten Teilnehmerleitung 7 und dem Multiplexer/Demultiplexer 42' Schnittstellenkarten vorgesehen, und zwar zum Verbinden jedes Kanalausgangs des Multiplexers/Demultiplexers 42 mit jeder der zweiten Teilnehmerleitungen 7. Bei jeder Schnittstellenkarte ist ein Transfertschalter 41&sub1; bis 41n vorgesehen, der üblicherweise die zweite Teilnehmerleitung mit der Ortsvermittlungsstelle 1 verbindet. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ferner eine Pseudofehler-Generierschaltung 43 vorgesehen, die eine Schaltung zum Stimulieren des Fehlers darstellt, der in der ersten Teilnehmerleitung 5 auftritt. Die Funktionsweise und Details der Pseudofehler-Generierschaltung 43 werden später beschrieben.

In der Ortsvermittlungsstelle 1 sind zwischen jeder der zweiten Teilnehmerleitungen 7 und den teilnehmerseitigen Ausgängen der Ortsvermittlungsstelle 1 Schnittstellenkarten vorgesehen. Bei jeder Schnittstellenkarte ist ein Transferschalter 11&sub1; bis 11n vorgesehen, der üblicherweise die zweite Teilnehmerleitung mit der Ortsvermittlungsstelle 1 verbindet. Eine Steuerkonsole 13 steuert einen zweiten Teilnehmerleitungstester 12. Der zweite Teilnehmerleitungstester (SLT2) 12 testet den Status jeder zweiten Teilnehmerleitung 7 über einen der Transferschalter 11&sub1; bis 11n, der zu einer der zweiten Teilnehmerleitungen 7 geschaltet ist.

Wird ein Fehler durch den ersten Teilnehmerleitungstester 33 detektiert, und zwar anhand eines Fehlersignals zum Mitteilen der Information der Fehlerdaten, d. h. der Nummer der Teilnehmerleitung, so werden die gemäß der Spezifikation gemessenen Werte von dem Teilnehmerleitungstester 33 über den ersten Multiplexer/Demultiplexer 32 und eine in der Trägerleitung 5 vorgesehene Datenverbindungsleitung 8 zu dem zweiten Multiplexer/Demultiplexer 42 übertragen. Das Fehlersignal bei der Datenverbindungsleitung 8 wird durch ein Steuerbit übertragen, typischerweise durch Reservebits mit Rahmengleichlauf zu der PCM auf der Trägerleitung 6. Bei Empfang dieser Information weist der zweite Multiplexer/Demultiplexer 42 die Pseudofehler- Generierschaltung 42 zum Auswählen einer Pseudoschaltung an, die den vorliegenden Fehler darstellt, und sie weist gleichzeitig einen Transferschalter 41 gemäß der fehlerhaften ersten Teilnehmerleitung zum Schalten zu der Pseudofehler- Generierschaltung 42 an.

Wie in Fig. 3 gezeigt, besteht die Pseudofehler- Generierschaltung 43 aus drei Widerständen R&sub1; bis R&sub3;, derart, daß zwei Knoten zwischen jeweils R&sub1; und R&sub2; sowie R&sub2; bis R&sub3; mit jeder Leitung "a" und "b" (in Fig. 3 nicht individuell gezeigt) des paarweisen Doppeldrahts 2W der zweiten Teilnehmerleitung 7 verbunden sind. Widerstandswerte der Widerstände betragen beispielsweise 2 kΩ, 1 kΩ und 3 kΩ, jeweils in der obigen Reihenfolge. Diese Wert sind um soviel niedriger als diejenigen der praktisch auftretenden fehlerhaften Teilnehmerleitungen, daß der zweite Teilnehmerleitungstester 13 erkennen kann, daß der derart detektierte Zustand eine Meldung im Zusammenhang mit Information darstellt, daß ein Fehler bei der derart identifizierten Teilnehmerleitung auftritt.

Anschließend detektiert der zweite Teilnehmerleitungstester 12 zum periodischen Abtasten jeder zweiten Teilnehmerleitung 7 über die zweite Teilnehmerleitung 7 die Widerstandswerte der Widerstände R&sub1; bis R&sub3;, so daß er erkennt, daß die Isolierung dieser bestimmten einen zweiten Teilnehmerleitung 7 fehlerhaft ist. Diese Schaltung aus drei Widerständen 43 kann auch zum Darstellen selbst des Falles eingesetzt werden, in dem der Fehler bei der Teilnehmerleitung in einem anderen Modus als der Isolierverschlechterung besteht, beispielsweise einem Gleichstrom-Energiequellenfehler. Demnach kann bei diesem Aufbau der zweite Teilnehmerleitungstester 12 lediglich herausfinden, welche der ersten Teilnehmerleitungen fehlerhaft ist.

Demnach ermöglicht die erste bevorzugte Ausführungsform, daß die Ortsvermittlungsstelle den Fehleralarm gemäß der fehlerhaften ersten Teilnehmerleitung direkt von dem ersten Teilnehmerleitungstester empfängt, ohne Betrieb der Steuerkonsole 40, wie es bei der COT nach dem Stand der Technik erforderlich ist.

Unter Bezug auf die Fig. 4 werden hiernachfolgend Variationen der Pseudofehler-Generierschaltungen als zweite bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Die in Fig. 4a gezeigte Schaltung enthält einen 3 kΩ Widerstand, der niedriger als die Spezifikation von 100 kΩ ist, zum Darstellen der Verschlechterung der Isolierung zwischen den zwei Drähten "a" und "b", jedoch sind die beiden Leitungen von der Datentstation-Fernsprechapparat dann nicht kurzgeschlossen, wenn die Isolierungen zwischen den beiden Drähten und Massen normal sind. Allgemein weist jede der Leitungen "a" und "b" jeweils einen Widerstand von weniger als 1 kΩ auf. Ist die Telefondatenstation kurzgeschlossen, so muß der Widerstandswert der beiden Leitungen niedriger als 2 kΩ sein. Demnach zeigt der Wert von 3 kΩ nach Fig. 4a an, oder äquivalent ausgedrückt übermittelt er, daß ein anderer Fehler als die kurzgeschlossene Telefon-Datenstation aufgetreten ist.

Die Schaltung nach Fig. 4b überträgt in ähnlicher Weise eine Meldung wie beispielsweise eine Isolierungsverschlechterung zwischen der Leitung "a" und Masse, sowie das Vorliegen keines Fehlers bei der Leitung "b".

Im Hinblick auf die Schaltung nach Fig. 4c tritt praktisch sehr selten der Fall auf, daß beide Leitungen "a" und "b" gleichzeitig an unterschiedlichen Stellen mit Masse verbunden sind, was sich anhand einer nicht ausgeglichenen Kombination darstellen läßt, wie einem 3 kΩ Widerstand, der zwischen der "a"-Leitung und Masse verbunden ist, und durch einen 300 Ω- Widerstand, der zwischen der Leitung "b" und Masse verbunden ist. Demnach kann eine derartige vorgegebene Kombination der Widerstandswerte eine Meldung darstellen, über die typischerweise eine Information dahingehend erfolgt, daß ein Isolierverschlechterungsfehler aufgetreten ist, der nicht in einer Masseverbindung der beiden Drähte an derselben Stelle besteht.

In derselben Weise wie die Schaltung nach Fig. 4c weist die Schaltung nach Fig. 4d einen 3 kΩ Widerstand auf, der zwischen der "a"-Leitung und Masse verbunden ist, sowie einen 300 Ω Widerstand, der zwischen den Leitungen "a" und "b" verbunden ist, und die Schaltungen nach der Fig. 4e weisen eine 3 kΩ Widerstand auf, der zwischen der "a"-Leitung und Masse verbunden ist, sowie einen 300 Ω Widerstand, der zwischen den Leitungen "a" und "b" verbunden ist, und ferner einen 30 Ω Widerstand, der zwischen der "b"-Leitung und Masse verbunden ist, und diese können Meldungen anhand einer Zusage, d. h. einem Code, generieren, der jeweils vorher zum Mitteilen der Tatsache vereinbart ist, daß ein anderer Isolierverschlechterungsfehler als ein Kurzschluß mit Masse bei den beiden Drähten an derselben Stelle aufgetreten ist. Der 30 Ω Widerstand kann selbstverständlich zur Codieren eines Kurzschlusses eingesetzt werden.

Unter Bezug auf die Fig. 5 sind andere Variationen der Pseudofehler-Generierschaltungen hier nachfolgend als dritte bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Bei der in Fig. 5a gezeigten Schaltung ist zwischen der Leitung "a" und Masse eine 100 V Batterie vorgesehen, deren Spannung höher gewählt ist als der in Fig. 3 gezeigte spezifizierte Grenzwert von 8 V und weiterhin höher als eine maximale Batteriespeisespannung von 66 V, sowie eine 300 V AC- (Wechselstrom)-Spannung, die höher als der spezifizierte Grenzwert von 8 V AC ist und weiterhin höher als die kommerziell verfügbare Energieleitungsspannung von 240 V AC. Durch DC 100 V kann eine Berührung mit einer anderen DC- Energieversorgung angezeigt sein. Die AC 300 V kann eine ungeschützte Energiezufuhr anzeigen, d. h. eine Berührung einer kommerziellen Energieversorgung mit der Teilnehmerleitung.

Die in Fig. 5b gezeigte Schaltung weist zwischen der Leitung "a" und Masse einen 10 uF Kondensator auf, was viel höher ist, als der maximale Grenzwert von 2 uF bei der Telefondatenstation, sowie einen 20 uF Kondensator zwischen der Leitung "b" und Masse. Demnach können die unbalancierten Kondensatoren eine Meldung bilden, zum Mitteilen der Tatsache, daß ein bestimmter Fehler gemäß einem vorab bestimmten Code auftritt.

Unter Bezug auf die Fig. 6 werden andere Variationen der. Pseudofehler-Generierschaltungen hier nachfolgend als vierte bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die Schaltung nach Fig. 6 ist eine Zusammenfassung der oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen, derart, daß sich jedes der Schaltungselemente, beispielsweise Widerstände, Kondensatoren, Gleichspannungsquwellen, Wechselstromquellen und Leerläufe, selektiv durch die Schalter SW1 zwischen der leitung "a" und Masse schalten lassen, sowie durch die Schalter SW2 zwischen den Leitungen "a" und "b" und durch die Schalter SW3 zwischen der Leitung "b" und Masse.

Demnach kann die Pseudofehler-Generierschaltung entweder den Fehlermodus simulieren, d. h. wo, welche Art und in welchem Umfang der Fehler vorliegt. Weiterhin kann die Pseudofehler- Generierschaltung viele Arten von Fehlern mittels der Kombination darstellen, die durch selektives Betätigen der Schalter SW1, SW2 und SW3 erzeugt werden. Wie oben beschrieben, müssen die Fehlerinformationen, die anhand der Kombination in der Pseudofehler-Generierschaltung dargestellt sind, als Zusagen, d. h. Codes, vorbestimmt sein, und zwar zwischen dem ersten Teilnehmerleitungstester 23, dem Pseudofehler-Generator 43 und dem zweiten Teilnehmerleitungstester 12.

Die Zahl der vorgesehenen Pseudofehler-Generierschaltungen 43, 44, 49 oder nach der Fig. 6 kann entweder gleich oder geringer als die Kanalnummer sein, und sie wird so bestimmt, daß sie mit der Kanalzahl übereinstimmt, bei der gleichzeitig ein Fehler auftreten kann.

Unter Bezug auf die Fig. 7 wird hiernach als fünfte bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Schaltungskonfiguration für einen einzigen Kanal detailliert beschrieben. Bei der COT 4 nach der Fig. 7 ist eine Pseudofehler-Generierschaltung 43 vorgesehen, die drei Widerstände R&sub1; bis R&sub3; wie bei dem Einsatz nach der in Fig. 3 gezeigten ersten Ausführungsform enthält, sowie einen Sprachtransponder 45 und einen Tastenwahl-Wahlsignal- Empfänger (auf den im folgenden als DTMF-Empfänger Bezug genommen wird) 46, einen Schalter 47 zum Verbinden des Sprachtransponders 45 mit der Teilnehmerleitung 8 zum Erzielen einer Verbindung zwischen dem zweiten Multiplexer/Demultiplexer 42 und dem Transferschalter 41, und einen Kondensator 19, der zwischen der Teilnehmerleitung 8 und der Pseudofehler-Generierschaltung 43 vorgesehen ist. Der Sprachtransponder 45 ist mit einer Speichereinrichtung versehen, die Sprachsignale speichert, um die Arten und den Umfang vieler Arten der einzelnen Fehler mitzuteilen.

Die durch den ersten Teilnehmerleitungstester 33 detektierte Fehlerinformation wird über die Datenverbindungsleitung 8 und den ersten Multiplexer/Demultiplexer 42 an den Transferschalter 41, die Pseudofehler-Generierschaltung 43 und den Sprachtransponder 45 eingegeben. Die Funktionen des Transferschalters 41 und der Pseudofehler-Generierschaltung 43 stimmen mit denjenigen bei der ersten bevorzugten Ausführungsform überein, bei der die Ortsvermittlungsstelle 1 lediglich die fehlerhafte Teilnehmerleitungsnummer identifizieren kann. Identifiziert die Ortsvermittlungsstelle derart den Fehler bei einer bestimmten der ersten Teilnehmerleitungen 5, so wählt die Steuerkonsole 13 in der Ortsvermittlungsstelle diese Leitung. Bei Empfang des Wählsignals aktiviert dieser Anruf-DTMF-Empfänger 46 den Schalter 47 zum Öffnen und den Transferschalter 41 zum Schalten zu der Teilnehmerleitung 8.

Nun kann der zweite Teilnehmerleitungstester 12 in der Ortsvermittlungsstelle 1 die zweite Teilnehmerleitung 7 und 8 testen, die frei von der Pseudofehler-Generierschaltung 43 ist.

Anschließend sendet dann, wenn die Ortsvermittlungsstelle einen weiteren Test oder weitere Information über die erste Teilnehmerleitung 5 durchführen bzw. erhalten will, das Steuerpult 13 der Ortsvermittlungsstelle 1 einen Befehl mittels eines Wählsignals über die zweite Teilnehmerleitung 7 und einen Kondensator 19 zu dem DTMF-Empfänger 46. Beispielsweise weist der Wählton "0" an, daß sämtliche Transferschalter 41&sub1; bis 41n zu der Pseudofehler- Generierschaltung zu schalten sind. Der Wählton "1" weist an, daß lediglich der mit der fehlerhaften ersten Teilnehmerleitung verbundene Transferschalter zu der Teilnehmerleitung 8 zu schalten ist. Der Wählton "9" weist das Schließen des Schalters 47 an; und so weiter. Ist der Schalter 47 geschlossen, so überträgt der Sprachtransponder 45 zu der Ortsvermittlungsstelle 1 ein Sprachsignal zum Übermitteln von Information über Details des Fehlers gemäß der Fehlinformation, die von dem ersten Teilnehmerleitungstester 33 empfangen wird.

Somit können sowohl die erste Teilnehmerleitung als auch die zweite Teilnehmerleitung direkt ausgehend von der Ortsvermittlungsstelle getestet werden.

Unter Bezug auf die Fig. 8 wird als fünfte bevorzugte Ausführungsform eine Schaltungskonfiguration hier nachfolgend detailliert beschrieben, die Details des in dem Teilnehmer- Multiplexsystem erzeugten Fehlers darstellen kann. Bei der COT 4 nach Fig. 8 ist eine Pseudofehler-Generierschaltung 49 vorgesehen, die zwei Arten von Widerstandsnetzwerken enthält, sowie einen Alarmdetektor 48, der einen Alarm empfängt, der durch einen Fehler ausgelöst wird, der in dem Teilnehmer- Multiplexsystem erzeugt ist, d. h. dem ersten Multiplexer/Demultiplexer 32, der Trägerleitung 6 und dem zweiten Multiplexer/Demultiplexer 42.

Bei Empfang der Alarminformation hinsichtlich eines Fehlers bei der ersten Teilnehmerleitung 5n schaltet - wie bei den vorangehenden bevorzugten Ausführungsformen - der Alarmdetektor 48 einen Transferschalter 41n gemäß der fehlerhaften Teilnehmerleitung 5n, und anschließend gibt er ein erstes Ausgabesignal zum Mitteilen des Fehlers in der ersten Teilnehmerleitung 5 an die Pseudofehler- Generierschaltung 49 aus.

Weiterhin gibt bei Empfang der Alarminformation aufgrund eines Fehlers in dem Teilnehmer-Multiplexsystem der Alarmdetektor 48 einen Befehl an alle Transferschalter 41 aus, zum Anschalten der Pseudofehler-Generierschaltung 49, und er gibt anschließend ein zweites Ausgabesignal an die Pseudofehler-Generierschaltung 49 aus. Der Grund dafür, weshalb im letzteren Fall sämtliche Transferschalter 41 geschaltet sind, besteht darin, daß der Fehler in dem Teilnehmer-Multiplexsystem allgemein zu einer Beschädigung sämtlicher Kanäle führt. Durch einen Schalter 50 sind in der Pseudofehler-Generierschaltung das erste Netz zum Anzeigen des Fehlers in der ersten Teilnehmerleitung 5 und das zweite Netz zum Anzeigen eines Fehlers in dem Teilnehmer- Multiplexsystem schaltbar. Das erste Ausgangssignal von dem Alarmdetektor 48 wählt über den Schalter 50 das erste Netz aus, sowie das zweite Ausgangssignal das zweite Netz auswählt.

Demnach ist das Netz, das anzeigt, wo der Fehler aufgetreten ist, mit der zweiten Teilnehmerleitung 7 verbunden. Anschließend kann in der Ortsvermittlungsstelle 1 der erste Teilnehmerleitungstester 12, der periodisch die zweite Teilnehmerleitung 7 überwacht, das derart angeschlossene Netz detektieren, sowie Information dahingehend, wo der Fehler aufgetreten ist, d. h. in den Teilnehmerleitungen oder in dem gemultiplextern Teilnehmer-Multiplexsystem.

Obgleich bei der fünften bevorzugten Ausführungsform eines der Netze zum Darstellen des Fehlers in dem Teilnehmer- Multiplexsystem vorgesehen ist, ist ersichtlich, daß mehrere Netze so vorgesehen sein können, daß jedes von diesen die Art des Fehlers bei dem Teilnehmer-Multiplexsystem darstellen kann.

Wie hier oben beschrieben, läßt sich in der Ortsvermittlungsstelle die zentrale Überwachung mit dem zweiten Teilnehmerleitungstester 12 erzielen, sowohl für die Ersten Teilnehmerleitungen, zwischen den Teilnehmerdatenstationen und der RT (und den ersten Teilnehmerleitungen zwischen der COT un der Ortsvermittlungsstelle) und weiterhin läßt sich die zentrale Überwachung des Teilnehmer-Multiplexsystems erzielen, und zwar mit einem minimalen Umfang an zusätzlichen Komponenten bei dem üblicherweise existierenden Telefonübertragungssystem.


Anspruch[de]

1. Zentrales Überwachungssystem für ein gemultiplextes Teilnehmer-Multiplexsystem (SLC) zum Verbinden mehrerer erster Teilnehmerleitungen (2&sub1;-2n), die jeweils mit Teilnehmerdatenstationen verbunden sind, mit mehreren zweiten Teilnehmerleitungen (7), die mit einer Ortsvermittlungsstelle (1) verbunden sind, zum Vermitteln der zweiten Teilnehmerleitungen (7), derart, daß das gemultiplexte Teilnehmer-Multiplexsystem (SLC) enthält:

eine entfernt angeordnete Datenstation (RT) zum Multiplexen/Demultiplexen der ersten Teilnehmerleitung (2&sub1;-2n) zu/von einer Trägerleitung (6) zum Führen mehrerer Kanäle, derart, daß die entfernt angeordnete Datenstation einen ersten Teilnehmerleitungstester (SLT1) enthält, zum Testen der ersten Teilnehmerleitungen für ein Detektieren eines Fehlers bei den ersten Teilnehmerleitungen (2&sub1;-2n), und derart, daß der erste Teilnehmerleitungstester (SLT1) anschließend Fehlerinformation über den Fehler überträgt; und

eine Datenstation in einer Fernsprechzentrale (COT) zum Multiplexen/Demultiplexen der zweiten Teilnehmerleitung (7) zu/von der Trägerleitung (6), derart, daß die Datenstation in der Fernsprechzentrale eine Pseudofehler-Generierschaltung (43) enthält, zum Darstellen des Fehlers gemäß einem voreingerichteten Code, und zwar bei Empfang der Fehlerinformation über den Fehler über die Trägerleitung (6) von dem ersten Teilnehmerleitungstester (SLT1), derart, daß die erste Pseudofehler-Generierschaltung über einen Transferschalter (41&sub1;-41n) mit einer der zweiten Teilnehmerleitungen (7) verbunden ist, die der ersten Teilnehmerleitung (2&sub1;-2n) mit dem Fehler hierauf zugeordnet ist, und derart, daß

die Ortsvermittlungsstelle (1) einen zweiten Teilnehmerleitungstester (SLT2) zum Testen der zweiten Teilnehmerleitung (7) enthält, und

der zweite Teilnehmerleitungstester (SLT2) zum Detektieren der Ausgangsgröße der Pseudofehler- Generierschaltung (43) ausgebildet ist, als Meldung auf Grundlage des Codes, sowie zum Mitteilen einer Information dahingehend, daß der Fehler bei der ersten Teilnehmerleitung (2&sub1;-2n) vorliegt, die der zweiten Teilnehmerleitung (6) mit der hieran angeschlossenen Pseudofehler-Generierschaltung (43) zugeordnet ist.

2. Zentrales Überwachungssystem für ein gemultiplextes Multiplexsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pseudofehler-Generierschaltung (43) mehrere Arten von Schaltungskonfigurationen aufweist, derart, daß jede Schaltungskonfiguration einer Fehlerart zugeordnet ist und so ausgebildet ist, daß in Abhängigkeit von der Fehlerinformation eine Schaltungskonfiguration selektiv mit der zweiten Teilnehmerleitung (7) verbunden ist, die der ersten Teilnehmerleitung (2&sub1;-2n) mit dem Fehler hierauf zugeordnet ist.

3. Zentrales Überwachungssystem für ein gemultiplextes Teilnehmer-Multiplexsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der entfernt angeordneten Datenstationen (RT) und die Datenstationen der Fernsprechzentrale (COT) ferner einen Sprachtransponder (45) enthalten, und zwar zum Empfangen der Fehlerinformation und zum Übertragen eines Sprachsignals zum Übermitteln der Information hinsichtlich des Fehlers in Ansprechen auf einen Anforderungsanruf von der Ortsvermittlungsstelle (LS) zu der zweiten Teilnehmerleitung (7), die der fehlerhaften ersten Teilnehmerleitung (2&sub1;-2n) zugeordnet ist.

Zentrales Überwachungssystem für ein gemultiplextes Teilnehmer-Multiplexsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Datenstation in der Fernsprechzentale (COT) so ausgebildet ist, daß sie eine Verbindung der Pseudofehler-Generierschaltung (43) bei Empfang einer Anforderung von der Ortsvermittlungsstelle (LS) eine Verbindung der zweiten Teilnehmerleitung mit der fehlerhaften ersten Teilnehmerleitung sperrt.

5. Zentrales Überwachungssystem für ein gemultiplextes Teilnehmer-Multiplexsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungskonfigurationen einen Fehler darstellen, der in dem gemultiplexten Teilnehmer- Multiplexsystem (SLC) erzeugt ist.

6. Zentrales Überwachungssystem für ein gemultiplextes Teilnehmer-Multiplexsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungskonfigurationen zum Darstellen des in dem gemultiplexten Teilnehmer- Multiplexsystem (SLC) erzeugten Fehlers mit sämtlichen zweiten Teilnehmerleitungen (7) verbunden sind, wenn der Fehler bei dem gemultiplexten Teilnehmer-Multiplexsystem detektiert ist.







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