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Dokumentenidentifikation DE19836911A1 24.06.1999
Titel Tragstruktur für Spinnmaschine
Anmelder Maschinenfabrik Rieter AG, Winterthur, CH
Erfinder Wolf, Horst, Winkel, CH;
Malina, Ludek, Kloten, CH
Vertreter Dr. Weiss, Weiss & Brecht, 78234 Engen
DE-Anmeldedatum 14.08.1998
DE-Aktenzeichen 19836911
Offenlegungstag 24.06.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.06.1999
IPC-Hauptklasse D01H 1/16
IPC-Nebenklasse D01H 7/04   D01H 9/18   
Zusammenfassung In einer Spinnmaschine (1) besteht die Tragstruktur im wesentlichen aus einem oder zwei Oberteilen (2a) und einem oder zwei Unterteilen (2b), wobei diese Teile mit Befestigungselementen (10, 10a) oder Elementen der Spinnstellen (4) zusammengehalten werden. Die Maschine stützt sich wenigstens teilweise über ein Unterteil (2b), das Fußteil (2c), auf den Boden der Spinnerei ab. Die Oberteile (2a) und Unterteile (2b) sind als Längsbauteile der Tragstruktur der Spinnmaschine (1) so ausgebildet, daß sie die gesamte Massenkraft der Spinnmaschine (1) in den Boden einleiten, wobei Zwischenwände oder Ständer von herkömmlichen Spinnmaschinen entfallen können.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Tragstruktur für eine Spinnmaschine gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs.

In Spinnmaschinen werden zahlreiche Spinnstellen nebeneinander angeordnet, so daß eine Reihe von Spinnstellen entsteht, die parallel zur Längserstreckung der Spinnmaschine verläuft. Üblicherweise sind die Spinnstellen an sogenannten Längsbauteilen angeordnet, welche untereinander durch Halter, Zwischenschilde, Traversen etc. verbunden sind. Die Maschine ist vorzugsweise über diese Zwischenwände auf dem Boden abgestützt. Wenn vormontierte Baueinheiten im Herstellerwerk zusammengestellt werden, bilden die Zwischenschilde mit diese verbindenden Abschnitten von Längsbauteilen eigenständige Baugruppen, welche vom Hersteller zum Kunden transportiert werden und dort zu einer langen Spinnmaschine zusammengestellt werden.

Die vormontierten Baugruppen, auch Sektionen genannt, können am endgültigen Aufstellungsort zwar rasch zusammengestellt werden, benötigen aber während des Transportes viel Platz, so daß erhebliche Transportkosten entstehen.

Es ist Aufgabe der Erfindung, ein für den Transport platzsparendes Maschinenkonzept zu entwickeln. Außerdem soll die Tragstruktur der Spinnmaschine kostengünstiger hergestellt werden.

Diese Aufgaben werden durch eine Spinnmaschine mit einer Tragstruktur nach dem unabhängigen Anspruch gelöst. Die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen des Grundkonzepts. Neben den Kosten für den Transport können die Herstellkosten wesentlich gesenkt werden, da Zwischenschilde entfallen können.

Eine bekannte, üblicherweise angewandte Tragstruktur ist in der schweizerischen Patentschrift 271 620 dargestellt, wonach Längsbauteile 1, 11 durch Halter 9 bzw. Zwischenwände oder Tragwände 8 getragen bzw. auf Abstand gehalten werden. Wesentlicher Teil einer solchen Struktur ist die Zwischenwand oder Tragwand 8, welche die Längsbauteile 1, 11 hält und auf dem Boden der Spinnerei abstützt. Im Gegensatz dazu wird beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung auf derartige Zwischen- oder Tragwände verzichtet, die die Längsbauteile tragen. Diese sind vielmehr so ausgeführt, daß sie selbsttragend sind, mithin das Gewicht der Spinnmaschine zu tragen vermögen.

Die Tragstruktur der Spinnmaschine mit mehreren nebeneinander angeordneten Spinnstellen besteht aus aneinandergefügten Längsbauteilen, an welche Elemente der Spinnstellen sowie Hilfsaggregate befestigt sind. Diese Elemente können Spindeln oder Streckwerke sein. Die Hilfsaggregate sind beispielsweise Doffer oder Fadenführer. Zwei Längsbauteile können durch Elemente der Spinnstelle zusammengehalten werden. In Längsrichtung der Spinnmaschine hintereinander oder nebeneinander angeordnete Längsbauteile werden durch Laschen und/oder andere Befestigungselemente zusammengehalten. Ein Längsbauteil kann aus einem oder zwei Oberteilen der Spinnmaschine, die Streckwerke tragen, oder aus einem Unterteil, welches beispielsweise den Doffer trägt, gebildet werden. Bevorzugt werden zwei innerhalb eines Abschnittes der Spinnmaschine nebeneinanderliegende oder übereinanderliegende Längsbauteile durch Spindeln und daran befindliche Befestigungselemente zusammengehalten. Es können auf zwei innerhalb eines Maschinenabschnittes liegende Längsbauteile durch Querträger mit gleichartigen oder andersartigen Längsbauteilen zusammengehalten werden. Zwei gleichartige oder nicht gleichartige Längsbauteile innerhalb eines Maschinenabschnittes oder an der Trennebene aneinandergrenzender Maschinenabschnitte können durch Befestigungselemente, insbesondere Schrauben und!oder Laschen zusammengehalten werden, wobei zur genauen Positionierung der Längsbauteile gegeneinander Verzahnungen zwischen den zusammengefügten Längsbauteilen zusätzlich zu den Befestigungselementen vorhanden sind, so daß sowohl eine formschlüssige als auch eine reibschlüssige Verbindung zwischen den Elementen der Tragstruktur erreicht wird. Ein oder mehrere Längsbauteile alleine oder im zusammengebauten Zustand können einen Kanal, insbesondere Absaugkanal, bilden.

Innerhalb eines Längsbauteils, vorzugsweise als Kanal ausgeführt, können Antriebseinheiten, beispielsweise Motoren, angeordnet sein. Die Antriebseinheiten können zentrisch in einer symmetrisch innerhalb der Tragstruktur gelegenen Mittelebene angeordnet sein und über Riemenscheiben und Riemenelemente der Spinnstellen antreiben. Innerhalb eines Längsbauteils kann ein Kanal angeordnet sein. Vorzugsweise werden die Längsbauteile so ausgeführt, daß sie gemäß Fig. 12b platzsparend stapelbar sind. In diesem Fall werden die Längsbauteile nicht vor dem Transport zu vormontierten Abschnitten der Spinnmaschine zusammengestellt. Ein unteres Längsbauteil oder mehrere solcher Bauteile sind vorzugsweise so ausgebildet, daß es als Fußteil der Spinnmaschine dient bzw. dienen. Auf diese Weise kann das Gestell der Spinnmaschine ausschließlich durch aneinandergefügte Längsbauteile gebildet werden, wobei wenigstens eines der Längsbauteile ein Fußteil der Spinnmaschine ist.

Vorzugsweise besteht eine Tragstruktur im wesentlichen aus einem oder zwei Oberteilen und einem oder zwei Unterteilen, wobei diese Teile mit Befestigungselementen oder Elementen der Spinnstellen zusammengehalten werden. Die Maschine stützt sich dabei wenigstens teilweise über ein Unterteil, das als langgestrecktes Fußteil ausgebildet ist, auf dem Boden der Spinnerei ab.

Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung im Detail beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 einen Halbschnitt durch eine Spinnmaschine in schematischer Darstellung,

Fig. 2 mehrere gestapelte Längsbauteile,

Fig. 3 ein weiteres Ausführungs-Beispiel im Schnitt, und

Fig. 4 das Ausführungs-Beispiel in Längsansicht.

In der schematischen Fig. 1 ist ein Schnitt quer zur Längserstreckung einer Spinnmaschine zur Hälfte gezeichnet, wobei die links der Ebene E, die senkrecht auf der Zeichenebene steht, befindlichen Bauteile der Spinnmaschine 1 auch spiegelbildlich zur Ebene E auf der rechten Seite angeordnet sein können. Die Tragstruktur bzw. das Gestell 2 der Spinnmaschine bestehen insbesondere aus Längsbauteilen 2a, 2b, also einem Oberteil 2a, das auf einem Unterteil 2b aufsitzt. An horizontal gelegenen Flanschteilen 2aa, 2bb des Oberteils 2a bzw. des Unterteils 2b sitzen Befestigungselemente 4a bzw. Elemente der Spinnstellen 4, im Falle einer Ringspinnmaschine Spindeln mit deren Lagerung. Die Spindeln mit ihren Gehäusen dienen sozusagen als Befestigungselemente für die Längsbauteile 2a, 2b. Neben einer Spindel 4 gemäß der Fig. 1 ist ein in vertikaler Richtung entlang des Oberteils 2a verschiebbarer Fadenführer 24 dargestellt. Darüber, aber auf der inneren Seite des Oberteils 2a, ist ein Kanal 14 dargestellt, der durch Befestigungselemente mit dem Oberteil 2a verbunden ist. Das Oberteil 2a kann auch so gestaltet werden, daß es zusammen mit dem jenseits der Ebene E gelegenen gleichartigen Längsbauteilen einen Kanal, beispielsweise zur Führung von Luft, bildet. Aneinander in Längsrichtung der Maschine angrenzende Längsbauteile 2a oder innerhalb eines Maschinenabschnittes nebeneinanderliegende Längsbauteile, also das Oberteil 2a und das Unterteil 2b, können durch Laschen 10 und Befestigungselemente 10a verbunden sein. In der Fig. 1 ist nur eine einzige Lasche 10 gezeichnet, welche zusammen mit dem Befestigungselement 10a ein Gatter 12 mit dem Oberteil 2a verbindet. Unterhalb ist im Umriß ein Streckwerk 8' dargestellt, welches auf dem Oberteil 2a sitzt und mittels Befestigungselementen 8a und 8b mit diesem verbunden ist. In der Mitte der Maschine sitzt eine Antriebseinheit 6, insbesondere ein Motor, der über einen Flansch 6c mit dem nach innen ragenden horizontalen Teil des Oberteils 2a verbunden ist. Eine Riemenscheibe 6a der Antriebseinheit 6 ist über einen Riemen 6b mit einem Element der Spinnstellen, insbesondere einer Spindel 4, verbunden, wobei ein einzelner Riemen 6b mehrere Spindeln 4 umschlingen kann. In der Fig. 1 ist gebrochen ein Querträger 22 zu sehen, der am linken Ende mit dem Unterteil 2b verbunden ist und symmetrisch bezüglich der Ebene E ausgebildet ist, so daß er das linke gezeichnete Unterteil 2b mit einem rechts befindlichen, nicht gezeichneten Unterteil verbinden kann. Ein zweiter Kanal 16 kann im Unterteil 2b untergebracht sein, zusätzlich ein Leitungskanal 16a, welcher unmittelbar oberhalb eines Fusses 2c sitzt, der Teil des Unterteils 2b ist. Nahe dem Fuß ist außen am Unterteil 2b ein Lager 18 für ein Hilfsaggregat, insbesondere einen Doffer 20 angeschraubt.

Fig. 2 zeigt, wie mehrere Längsteile 2a, 2b vor der Endmontage platzsparend, z. B. während des Transports, gestapelt werden können.

In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel im Querschnitt, also in einer Ansicht in Längsrichtung der Spinnmaschine, gezeigt. Ein Längsteil 41 ist mit einem Längsteil 43 verbunden und bildet einen Kanal, auf dem ein Oberteil 2d, vorzugsweise ebenfalls als Kanal ausgebildet, sitzt. Das Längsteil 41 erstreckt sich im linken Teil der Spinnmaschine bis ganz unten zum Fuß 54. Ein weiteres Längsteil, mit der Pos. Nr. 42, verbindet entfernt voneinander liegende Schenkel des ersten Längsbauteils 41. Ähnlich dem zweiten Längsteil 42 ist ein viertes Längsteil 44 ausgebildet, das oben an das dritte Längsteil 43 und unten an das erste Längsteil 41 angeschlossen ist. Der untere Anschluß ist als Stoßstelle 46 zu erkennen. Im unteren Bereich des Längsteils 41 ist ein Querträger 50 zu erkennen, der zusätzlich an der Befestigung des Fusses 54 mitwirkt. Daneben sind weitere Maschinenfüsse zu erkennen, beispielsweise ganz links im zweiten Querträger 52. Zur Stabilität der Tragstruktur trägt weiterhin eine erste Strebe 30 und eine zweite Strebe 32 bei. Diese vertikal orientierten Streben werden vorzugsweise als abgewinkelte U-Träger ausgeführt, wobei die erste Strebe 30 sich von einem Streckwerk 8', das darauf aufsitzt, bis zum Fuß 54 erstreckt. Die erste Strebe 30 durchdringt wie aus Fig. 3 ersichtlich das zweite Längsteil 42. Symmetrisch zur ersten Strebe 30 ist auf der anderen Maschinenseite die zweite Strebe 32 am Oberteil 2b bzw. am vierten Längsteil 44 und im unteren Bereich des ersten Längsteil 41 angeschlossen. Die Anschlüsse werden jeweils durch Verschraubungen hergestellt. Ein zweites Streckwerk 8'' sitzt einerseits auf der zweiten Strebe 32 auf und wird weiter durch das Oberteil 2d gehalten. Das Gestell 2 kann auch so ausgeführt werden, daß nur einseitig ein Streckwerk 8' vorgesehen wird. In diesem Fall wie gezeigt werden auch nur auf der linken Maschinenseite Spindeln 4' mit Motoren mit einer Spindelbank 5 am ersten Längsteil 41 befestigt. Eine derartige Ausführungsform wird gewählt, wenn das zu verspinnende Material der Spinnmaschine nicht von einem Gatter oberhalb der Spinnmaschine, sondern aus Spinnkannen zugeführt wird, welche in diesem Fall auf der rechten Maschinenseite aufgestellt werden.

In Fig. 4 ist eine Seitenansicht eines Maschinenabschnittes gezeigt, der in Fig. 3 in Längsrichtung der Spinnmaschine dargestellt ist. Ein Gatter 12 für Vorgarnspulen 12a sitzt auf dem Gestell 2 im Bereich von Lagerstellen 9 für Streckwerkszylinder 8c. Jeweils unter einem Lager 9 eines Streckwerks 8' befinden sich die erste Strebe 30 bzw. zweite Strebe 32, wie in der Figurenbeschreibung von Fig. 3 erwähnt. Die Spindeln 4' stehen in Gruppen zu je acht Spindeln zwischen einer ersten Strebe 30 und einer zweiten Strebe 32 auf einer Spindelbank 5. Eine Spindelbank 5 erstreckt sich somit über drei Distanzen zwischen den Streben 30 bzw. 32. Ein Maschinenabschnitt bzw. eine Sektion der Spinnmaschine erstreckt sich, wie aus der Figur ersichtlich ist, über sechs Distanzen zwischen Streben 30, 32, wobei ein Maschinenabschnitt jeweils eine zweite Strebe 32 nur um eine halbe Distanz überragt. Bei einer doppelseitigen Spinnmaschine liegen somit zweimal achtundvierzig Spinnstellen im Bereich einer Sektion. Weiter ist aus Fig. 4 zu ersehen, daß ein Querträger 50 jeweils unterhalb einer ersten Strebe 30 zusammen mit einem Fuß bzw. Füssen 54 das Gestell 2 tragen. Zwischen einem Längsteil 41 und einem zweiten Längsteil 42 kann Überdruck herrschen bewirkt durch eine Druckluftquelle, wodurch eine staubfreie Umgebung, beispielsweise für die Unterbringung für elektronische Bauelemente, garantiert ist. Bezugszeichenliste 1 Spinnmaschine

2 Gestell

2a Oberteil

2aa Flanschteil

2b Unterteil

2bb Flanschteil

2c Fußteil

2d Oberteil

4 Spinnstelle

4a Befestigungselement

4' Spindel

5 Spindelbank

6 Antriebseinheit

6a Riemenscheibe

6b Riemen

6c Flansch

8 Tragwand gemäß St.d.T.

8' 1. Streckwerk

8'' 2. Streckwerk

8a Befestigungselement

8b Befestigungselement

8c Streckwerkszylinder

9 Lager

10 Befestigungselement

10a Befestigungselement

12 Gatter

12a Vorgarnspule

14 Kanal

16 Kanal

16a Leitungskanal

18 Lager

20 Doffer

22 Querträger

24 Fadenführer

30 1. Strebe

32 2. Strebe

41 1. Längsteil

42 2. Längsteil

43 3. Längsteil

44 4. Längsteil

46 Stoßstelle

50 1. Querträger

52 2. Querträger

54 Fuß

E Mittelebene


Anspruch[de]
  1. 1. Tragstruktur einer Spinnmaschine mit mehreren nebeneinander angeordneten Spinnstellen (4), welche auf Längsbauteilen (2a, 2b) montiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstruktur (2, 2a, 2b) der Spinnmaschine (1) aus aneinandergefügten Längsbauteilen (2a, 2b) besteht, an welchen Elemente der Spinnstellen (4, 8') sowie Hilfsaggregate (20) befestigt sind.
  2. 2. Tragstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente der Spinnstellen Spindeln (4) oder Streckwerke (8') sind.
  3. 3. Tragstruktur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsaggregate Doffer (20) oder Fadenführer (24) sind.
  4. 4. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Längsbauteile (2a, 2b) durch Elemente (4) der Spinnstellen zusammengehalten werden.
  5. 5. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Längsrichtung der Spinnmaschine hintereinander oder nebeneinander angeordnete Längsbauteile (2a, 2b) durch Laschen (10) und/oder Befestigungselemente (10a) zusammengehalten werden.
  6. 6. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsbauteile (2a, 2b) aus einem oder zwei Oberteilen (2a), die die Streckwerke (8') tragen, sowie aus einem oder zwei Unterteilen (2b), welche den Doffer (20) tragen, gebildet werden.
  7. 7. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei innerhalb eines Abschnittes einer Spinnmaschine nebeneinanderliegende Längsbauteile (2a, 2b) durch Spindeln (4) und daran befindliche Befestigungselemente (4a) zusammengehalten werden.
  8. 8. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei innerhalb eines Maschinenabschnittes liegende Längsbauteile (2a, 2b) durch Querträger (22) mit gleichartigen oder andersartigen Längsbauteilen zusammengehalten werden.
  9. 9. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gleichartige oder nicht gleichartige Längsbauteile (2a, 2b) innerhalb eines Maschinenabschnittes oder an aneinandergrenzenden Maschinenabschnitten durch Befestigungselemente (10a) zusammengehalten werden.
  10. 10. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Längsbauteile (2a, 2a, 14) alleine oder im zusammengebauten Zustand einen Kanal, insbesondere Absaugkanal, bilden.
  11. 11. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines Längsbauteils (2a) Antriebseinheiten (6), insbesondere Motoren, in insbesondere einem Absaugkanal angeordnet sind.
  12. 12. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebseinheiten (6) zentrisch in einer Mittelebene (E) angeordnet sind und über Riemenscheiben (6a) und Riemen (6b) Elemente der Spinnstellen (4) antreiben.
  13. 13. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Längsbauteil (2a, 2b) ein Kanal (14, 16, 16a) angeordnet ist.
  14. 14. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsbauteile (2a, 2b) so ausgeführt sind, daß sie für den Transport platzsparend stapelbar sind.
  15. 15. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Längsbauteil (2b) so ausgebildet ist, daß es als Fußteil der Spinnmaschine dient, so daß die Massenkraft der Spinnmaschine wenigstens teilweise über dieses Längsbauteil (2b) in den Boden eingeleitet wird.
  16. 16. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell der Spinnmaschine ausschließlich durch aneinandergefügte Längsbauteile (2a, 2b) gebildet ist, wobei wenigstens ein Längsbauteil das Fußteil (2c) der Spinnmaschine ist.
  17. 17. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Längsteil (41) und ein drittes Längsteil (43) zusammen einen Kanal bilden, wobei sich das erste Längsteil innerhalb des Gestells (2) bis in den untersten Bereich zu einem Fuß (54) oder einem ersten Querträger (50) erstreckt.
  18. 18. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß erste Längsteil (41) bzw. vierte Längsteile (44) mit Streben (30) bzw. (32) verbunden sind, wobei die Streben eine vertikale Orientierung aufweisen.
  19. 19. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Streckwerk (8', 8'') auf einer ersten Strebe (30) oder zweiten Strebe (32) aufsitzt.
  20. 20. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der Längsteile (41, 42) Faserhaft-frei ausgeführt sind.
  21. 21. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Zwischenraum zwischen Längsteilen (41, 42) Überdruck herrscht, hervorgerufen durch eine Druckluftquelle.
  22. 22. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines Maschinenabschnittes sich jeweils zwei erste Streben (30) zwischen dem Streckwerk (8') und einem Fuß (54) erstrecken.
  23. 23. Tragstruktur nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwischen zwei ersten Streben (30) oder Füssen (54) innerhalb eines Maschinenabschnittes bis zu achtundvierzig Spinnstellen untergebracht sind.






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