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Dokumentenidentifikation DE69506607T2 24.06.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0676349
Titel Verfahren und Vorrichtung zum Steuern eines Puffervorrats von flachen Gegenständen
Anmelder Hadewe B.V., Drachten, NL
Erfinder Hidding, Gerhard, NL-8447 EJ Heerenveen, NL;
Edens, Bertus Karel, NL-9204 JT Drachten, NL
Vertreter Stenger, Watzke & Ring Patentanwälte, 40547 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 69506607
Vertragsstaaten DE, FR, GB, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 06.04.1995
EP-Aktenzeichen 952008761
EP-Offenlegungsdatum 11.10.1995
EP date of grant 16.12.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.06.1999
IPC-Hauptklasse B65H 7/12

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur vorübergehenden Lagerung von flachen Gegenständen in Form von Blättern, Umschlägen oder Zusammenstellungen daraus.

Zur Herstellung eines Poststückes können verschiedene Vorgänge hintereinander durchgeführt werden. Es ist z.B. bekannt, Dokumente und Anlagen wie vorgedruckte Blätter und Rücksendeumschläge zu sammeln, sie vor oder nach dem Sammeln zu falten und die so erhaltenen Zusammenstellungen in einer maschinellen und aufeinanderfolgenden Weise in Umschläge zu packen. Die Stationen zur maschinellen Ausführung dieser Vorgänge wurden speziell für diesen Zweck und zum Zusammenwirken miteinander gestaltet, was ermöglicht, den Fluß von Poststücken in der Herstellung durch eine zentrale Steuereinheit oder durch Verständigung der Stationen untereinander zu steuern und Ansammlungen von aufeinanderfolgenden, für verschiedene Poststücke bestimmten Komponenten zu verhindern.

Wenn es jedoch gewünscht ist, die Dokumente in Reihe zu bedrucken, sollte ein Drucker oberhalb der Stationen angeordnet sein, welche aufeinander abgestimmt sind. Drucker sind Geräte mit einer speziellen Technologie. Aus diesem Grund ist es allgemein besser, auf dem Markt erhältliche Drucker dafür zu verwenden als einen Drucker speziell für diesen Zweck zu entwickeln und anzupassen. Außerdem bietet die Möglichkeit, einen Standarddrucker zu verwenden, für viele Benutzer den Vorteil, daß ein Drucker, welcher bereits vorhanden ist, in Kombination mit dem Gerät zum Zusammenstellen von Poststücken zum Inreihe-Drucken und zum Fertigstellen von gedruckten Dokumenten zu Poststücken verwendet werden kann. Normalerweise jedoch sind Drucker für den allgemeinen Gebrauch nicht für ein Zusammenwirken mit unterhalb von ihnen angeordneten Geräten eingerichtet, was zur Folge hat, daß Vorkehrungen erforderlich sind, um den Ausgang des Druckers mit dem Eingang des unterhalb angeordneten Gerätes (z.B. ein Gerät zum Zusammenlegen von Poststücken) zu verbinden.

Der Gegenstand der Erfindung ist, ein Verfahren bereitzustellen, mit welchem der Ausgang einer Station, welche flache Gegenstände liefert, wie ein Drucker, und der Eingang eines unterhalb und in Reihe damit angeordneten Gerätes zum Verarbeiten dieser gelieferten Gegenstände in einer zuverlässigen und benutzerfreundlichen Weise aneinander angepaßt werden können.

In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird dieses Ziel mit einem Verfahren gemäß Anspruch 1 erzielt.

Da die empfangenen Gegenstände vorübergehend gelagert werden, kann die Ausgabe von Gegenständen vorübergehend höher und nachfolgend geringer sein als die Eingabe von Gegenständen in das unterhalb des gegenstandsliefernden Gerätes angeordnete Gerät.

Im Fall von z.B. Druckern tritt das Problem, daß ein doppelter oder mehrfacher Gegenstand geliefert wird, nicht selten auf, da die Gegenstände nicht voneinander getrennt werden, wenn sie von einem Lagerungshalter des Druckers ausgegeben werden. Dieser doppelte Gegenstand besteht aus einem bedruckten ersten Gegenstand und einem unbedruckten zweiten Gegenstand, wobei die Gegenstände vollständig oder teilweise aufeinander liegen.

Es kann auch vorkommen, daß doppelte Gegenstände bei der Ausgabe von Gegenständen nach der vorübergehenden Lagerung geliefert werden. Diese Gegenstände können die gleiche Zusammensetzung haben wie die zugeführten doppelten Gegenstände, oder sie können aus zwei bedruckten, getrennt zugeführten und aufgenommenen Gegenständen bestehen.

Wenn ein doppelter Gegenstand von dem Drucker geliefert wird und dieser Gegenstand nach vorübergehender Lagerung in Form von zwei getrennten einzelnen Gegenständen geliefert wird, oder wenn zwei getrennt zugeführte Gegenstände als ein doppelter Gegenstand geliefert werden, können Fehler in der Verarbeitung dieser und nachfolgender Gegenstände auf verschiedene Weisen entstehen.

Z.B., wenn die Gegenstände in jedem Fall in Paaren zum gemeinsamen Versand als erstes und zweites Blatt desselben Poststücks gesammelt werden, wird ein unbedrucktes Blatt, welches von dem Drucker als Teil eines Doppelblattes geliefert wird, als erstes oder zweites Blatt eines Poststücks verarbeitet werden, was dazu führt, daß das zweite Blatt des Poststücks als erstes Blatt eines nächsten Poststücks verarbeitet wird. Wenn somit keine weiteren Unregelmäßigkeiten auftreten, werden alle folgenden Poststücke aus dem zweiten Blatt des vorhergehenden Poststücks und dem ersten Blatt bestehen. Als Folge wird eine große Anzahl von Adressaten ein für einen anderen Adressaten bestimmtes Blatt erhalten. Ein vergleichbarer Effekt kann auch auftreten, wenn nach der vorübergehenden Lagerung getrennt zugeführte Blätter als ein Doppelblatt geliefert werden. Wenn verschiedene vorbestimmte Anlagen aufeinanderfolgenden einzelnen Gegenständen oder zur Bildung eines Satzes gesammelten Gegnständen selektiv hinzugefügt werden sollen, können die oben erwähnten Fehler bewirken, daß eine große Anzahl von Anlagen den falschen gedruckten Gegenständen hinzugefügt wird.

Es ist zu verstehen, daß diese Effekte äußerst unwünschenswert sind, insbesondere, wenn die gedruckten Gegenstände und/oder die Anlagen mehr oder weniger vertrauliche, speziell für den Adressaten bestimmte Informationen enthalten.

Es ist aus sich heraus bekannt, zu überwachen, ob doppelte Blätter zugeführt werden, indem abgetastet wird, ob die Dicke eines speziellen Gegenstandes einen speziellen Grenzwert überschreitet. Dieser Grenzwert sollte jedoch in Übereinstimmung mit der Dicke der zu verarbeitenden Gegenstände eingestellt werden. Diese Einstellung ist erstens arbeitsaufwendig und somit nicht benutzerfreundlich. Zweitestens ist eine feste Einstellung nicht geeignet zur Überwachung von Gegenständen von unterschiedlicher Dicke, welche in einer zufälligen Reihenfolge vorbeilaufen. Dies ist z.B. notwendig, wenn ein Drucker mehrere Lagerungshalter hat, wobei jeder Lagerungshalter Blätter mit einer unterschiedlichen Dicke enthält und Blätter, welche von verschiedenen Lagerungshaltern zugeführt werden, ohne feste Reihenfolge bedruckt werden.

Da für jeden aufgenommenen Gegenstand ein Code festgelegt wird, welcher diesem Gegenstand zugeordnet ist, und diesem Code zugeordnete Referenzdaten gemäß der Aufnahmereihenfolge der Gegenstände beim Liefern jedes Gegenstandes gespeichert werden, ist auf der Basis der Referenzdaten bekannt, welcher Code diesem zugeordnet ist. Für jeden Gegenstand, der ausgeladen wird, können die Abtastergebnisse, welche erhalten werden, wenn die aufgenommenen Gegenstände ausgeladen und einer nach dem anderen abgetastet werden - was allgemein gleichzeitig mit der Aufnahme von weiteren Gegenständen, einer nach dem anderen, durchgeführt wird, somit mit einem Bezugszwert verglichen werden, der den Referenzdaten zugeordnet ist oder von ihnen dargestellt wird, welche aus dem Speicher ausgelesen werden und welche auf der Basis der Folgeinformationen diesem Gegenstand zugeordnet sein sollten.

Durch Wahl eines ersten Betriebsstatus, und zwar in jedem Fall nach dem Abtasten jedes ausgeladenen Gegenstandes, wenn zumindest eine vorbestimmte Übereinstimmungsgröße zwischen den verglichenen Abtastergebnissen und den aus dem Speicher ausgelesenen Referenzdaten gefunden wurde, oder Wahl eines anderen Betriebsstatus, wenn weniger als die vorbestimmte Übereinstimmungsgröße gefunden wurde, kann das unterhalb angeordnete Gerät zur Zusammenstellung von Poststücken z.B. in eine Stand-by-Position (der andere Betriebsstatus) gebracht werden, sobald Abtastergebnisse eines Gegenstandes zu weit von den aus dem Speicher ausgelesenen Referenzdaten, welche diesem Gegenstand zugeordnet sein müßten, abweichen. Der andere Betriebsstatus kann auch weitere Maßnahmen in Verbindung mit der Mitteilung einer Abweichung bezüglich des ausgeladenen Gegenstandes beinhalten, wie das Ausladen des zuletzt erfaßten Gegenstandes in eine Ausladeposition und/oder Auslösen eines Alarmsignals. Der erste Betriebsstatus wird allgemein aus dem weiteren Betrieb in normaler Weise der oberhalb angeordneten Ausladestation, des unterhalb angeordneten Gerätes und des Puffergerätes bestehen.

Anstatt oder zusätzlich zum Drucken von Gegenständen können auch andere Vorgänge oberhalb des Puffergerätes ausgeführt werden, wie spezielle Faltverarbeitungen, das Befestigen von Blättern aneinander oder das Schreiben von Daten in einen Streifen aus magnetisierbarem Material oder in einen in dem flachen Gegenstand integrierten Chip.

Die Erfindung kann auch in einem Puffergerät gemäß Anspruch 9 ausgeführt sein, welches speziell dafür eingerichtet ist, das erfindungsgemäße Verfahren durchzuführen.

Hiernach wird die Erfindung weiter auf der Basis einiger praktischer Entwicklungen und exemplarischer Ausführungen unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen erklärt. In diesen Zeichnungen zeigt:

Fig. 1 einen schematischen Seitenaufriß eines erfindungsgemäßen Puffergerätes, welches zwischen einem Drucker und einem Gerät zum Zusammenstellen von Poststücken angeordnet ist,

Fig. 2 ein Fließdiagramm eines Abschnitts des erfindungsgemäßen Verfahrens,

Fig. 3 ein Fließdiagramm eines weiteren Abschnitts des erfindungsgemäßen Verfahrens, und

Fig. 4 einen schematischen Seitenaufriß gemäß Fig. 1, jedoch mit einer alternativen Ausführung des erfindungsgemäßen Puffergerätes.

Fig. 1 zeigt eine Ausführung eines erfindungsgemäßen Puffergerätes, welche derzeit am meisten bevorzugt ist. Die Fließdiagramme in den Fig. 2 und 3 stellen Unterprogramme zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dar, welche derzeit am meisten bevorzugt sind.

Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Puffergerät 1, welches oberhalb eines Gerätes zum Zusammenstellen von Poststücken und unterhalb eines Druckers 2 angeordnet ist. Die Hauptrichtung, in welcher Komponenten des zusammenzustellenden Poststücks im Betrieb befördert werden, ist von einem Pfeil 7 angezeigt. Das gezeigte Gerät zum Zusammenstellen von Poststücken besteht aus einer Einschiebstation 3, einer Faltstation 4 und einer Zufuhrstation 5. Die Faltstation 4 und die Zufuhrstation 5 sind auf einem Förderband 6 angeordnet. Der Bereich des Förderbandes 6 oberhalb der Zufuhrstation 5 ist dafür eingerichtet, stapelweise Gegenstände, wie Blätter und Umschläge zu sammeln, welche von dem Puffergerät 1 geliefert werden. Als Stationen 3, 4, 5 und Förderband 6 können im Handel erhältliche Komponenten der Neopost "System 7"-Produktlinie eingesetzt werden.

Das Puffergerät 1 ist dafür bestimmt, die von dem Drucker 2 gelieferten gedruckten Gegenstände, einer nach dem anderen, aufzunehmen, die aufgenommenen Gegenstände vorübergehend zu lagern, falls sie nicht direkt dem Gerät zum Zusammenstellen von Poststücken zugeführt werden können, und flache Gegenstände, einer nach dem anderen, dem Gerät zum Zusammenstellen von Poststücken dann zuzuführen, wenn dieses Gerät für die Aufnahme neuer Gegenstände bereit ist.

Das Puffergerät 1 umfaßt eine Zufuhrbahn 8 zur Aufnahme der Gegenstände, einer nach dem anderen, eine Struktur zum Tragen der aufgenommenen Gegenstände, wobei die Struktur einen Pufferraum 9 zur Lagerung der aufgenommenen Gegenstände begrenzt, und eine Ausladebahn 10 mit Vorrichtungen zum Ausladen der in dem Pufferraum gelagerten Gegenstände, einer nach dem anderen. Die Vorrichtungen zum Ausladen der Gegenstände, einer nach dem anderen, aus dem Pufferraum 9 sind in Übereinstimmung mit dem Prinzip der Zufuhr von unten zum Liefern der Blätter, eines nach dem anderen, von unten gestaltet. Zu diesem Zweck weisen diese Vorrichtungen eine Zufuhrwalze 40, eine Förderwalze 16 und eine Trennwalze 17 auf. Verschiedene Beispiele solcher Trennsysteme sind bekannt, unter anderem in dem Bereich der maschinellen Postzusammensetzung.

Entlang der Ausladebahn ist ein Detektor 11 angeordnet, um für jeden vorbeilaufenden Gegenstand einen Quantitätswert abhängig von dessen Dicke zu erfassen. Für den gezeigten Detektor 11 ist die betreffende Quantität die Verschiebung eines mit einer Abtastwalze verbundenen Hängeelementes. Alternativ können jedoch auch andere Quantitäten wie die Weite eines Kondensators, welcher von zwei auf beiden Seiten der Ausladebahn angeordneten Kondensatorplatten und einem Gegenstand (dessen Dicke abzutasten ist) zwischen diesen Platten gebildet ist, die Lichtintensität, welche einen Gegenstand durchdringt, oder das Gewicht eines Gegengestandes gemessen werden.

Das Puffergerät 1 weist außerdem einen Speicher zum Empfang und Speichern von Signalen auf, welche jeweils einen Referenzwert darstellen, der einem der Gegenstände zugeordnet ist. Dieser Speicher ist schematisch als ein Speicherblock 12 gezeigt, welcher außerhalb des Gerätes angeordnet ist. Vergleichsvorrichtungen zum Empfang und Vergleich von Signalen, welche von dem Speicher 12 und von dem Detektor 11 kommen, wobei die Vergleichsvorrichtungen an den Speicher 12 und den Detektor 11 angeschlossen sind, sind schematisch als ein Komparatorblock 13 dargestellt. Steuervorrichtungen, welche an den Detektor 11, den Speicher 12 und die Vergleichsvorrichtungen 13 angeschlossen sind, sind schematisch als ein Steuersystemblock 14 dargestellt. Diese Steuervorrichtungen 14 sind dafür eingerichtet, in Übereinstimmung mit dem Ausladen von Gegenständen, in dem Speicher 12 gespeicherte und diesen Gegenständen zugeordnete Referenzwerte an die Vergleichsvorrichtungen 13 zu liefern, um einen ersten Betriebsstatus zu wählen, wenn mehr als eine besondere Übereinstimmungsgröße zwischen dazu hinzugefügten Werten von den Vergleichsvorrichtungen 13 gefunden wurde, und einen anderen zweiten Betriebsstatus, wenn weniger als eine bestimmte Übereinstimmungsgröße zwischen dazu hinzugefügten Werten von den Vergleichsvorrichtungen 13 gefunden wurde.

Der Speicher 12, die Vergleichsvorrichtungen 13 und die Steuervorrichtungen 14 sind als Blöcke gezeigt, welche nur aus Klarheitsgründen außerhalb des Gehäuses des Puffergerätes angeordnet sind, aber in der Praxis natürlich vorzugsweise innerhalb des Gehäuses des Puffergerätes 1 untergracht sind. Insbesondere der Speicher 12, der Komparator 13 und das Steuersystem 14 sind vorzugsweise in eine einzige, in geeigneter Weise programmierte Prozessoreinheit integriert.

Entlang der Zufuhrbahn 8 ist ein weiterer Detektor 15 zum Erfassen des Wertes einer Quantität abhängig von der Dicke eines zugeführten Gegenstandes angeordnet. Gemäß der gezeigten exemplarischen Ausführung ist dieser Detektor identisch mit dem entlang der Ausladebahn 10 angeordneten Detektor 11. Der Speicher 12 ist an den entlang der Zufuhrbahn 8 angeordneten Detektor 1 S angeschlossen, um von diesem Detektor 15 erfaßte Werte zu speichern. Für eine leichtere Zuordnung wird der entlang der Ausladebahn 10 angeordnete Detektor 11 hiernach als Ausladedetektor 11 bezeichnet werden und der entlang der Zufuhrbahn 8 angeordnete Detektor 15 wird hiernach als Zufuhrdetektor 15 bezeichnet werden.

Um eine Verbindung mit den Steuervorrichtungen des Gerätes zum Zusammenstellen von Poststücken zu ermöglichen, u.a. um die Lieferung von Gegenständen aus dem Puffergerät zu steuern, ist das Steuersystem an die Steuervorrichtungen des Gerätes zum Zusammenstellen von Poststücken angeschlossen. In der Zeichnung ist diese Verbindung schematisch durch den Pfeil 32 angezeigt. Zur Steuerung der Lieferung von Dokumenten ist das Steuersystem mit Bedienungsvorrichtungen für den Antrieb der Förderwalze 16 verbunden. Diese Verbindung ist von der Verbindungslinie 33 dargestellt.

In der nachfolgenden Beschreibung des Betriebes des Puffergerätes gemäß der gezeigten Ausführung wird angenommen, daß die verarbeiteten flachen Gegenstände getrennte Blätter sind, obwohl sie auch andere Gegenstände wie Umschläge, Plastikkarten der Art wie sie z.B. für Kreditkarten verwendet werden oder Zusammenstellungen aus verschiedenen flachen Teilen sein können, wie Träger, an denen Einladungskarten, Rabattcoupons, etc befestigt sind. Der betrieb wird unter Bezugnahme auf die Fig. 3 und 4 beschrieben. Diese Figuren zeigen die Routinefließdiagramme des Verfahrens gemäß dem hiernach beschriebenen Beispiel. Fig. 2 zeigt die Schritte bezüglich der Aufnahme von Blättern und Fig. 3 zeigt die Schritte bezüglich der Lieferung von Blättern.

Nachdem das Puffergerät auf Betrieb eingestellt oder wiedereingestellt wurde, werden die Zähler n und e zum Zählen von eingehenden und ausgehenden Blättern jeweils auf 1 gesetzt (jeweils die Schritte 16 und 17) und es wird überprüft, ob ein Blatt in dem Bereich der Zufuhrbahn 8 vorhanden ist, was als Schritt 18 gezeigt ist. Dieser Schritt kann z.B. durchgeführt werden, indem geprüft wird, ob ein Dickewert, welcher einen bestimmten Grenzwert überschreitet, von dem Zufuhrdetektor 15 erfaßt wird, oder indem geprüft wird, ob die von einem lichtempfindlichen Sensor empfangene Lichtintensität unter einen bestimmten Grenzwert fällt. Solange kein Blatt an der Stelle des Eingangs erfaßt wird, wird Schritt 18 wiederholt, wie mittels des Verbindungspfeiles 19 gezeigt ist.

Wenn der Drucker 2 in der beabsichtigten Weise funktioniert, werden Blätter, eines nach dem anderen, geliefert. Diese Blätter werden dem Puffergerät 1 über die Zufuhrbahn 8 zugeführt. Das Vorhandensein eines Blattes an der Stelle des Eingangs bewirkt, daß sich das Ergebnis der Überprüfung 18 ändert, was dazu führt, daß der folgende Schritt durchgeführt wird:

Bestimmung eines Codes, welcher abhängig ist von der Dicke des aufgenommenen Blattes. In dem vorliegenden Beispiel hängt dieser Code von dem Wert ab, welcher von dem Zufuhrdetektor 15 beim Abtasten des Gegenstandes erfaßt wurde. Dieser Schritt ist als Funktionsblock 20 gezeigt.

Nachdem der Dickewert bestimmt wurde, werden Referenzdaten in Übereinstimmung mit diesem Code und der Aufnahmereihenfolge der Blätter gespeichert. In dem Verfahren gemäß dem oben beschriebenen Beispiel besteht dieser Schritt, welcher von dem Block 21 dargestellt ist, daraus, den Dickewert a, welcher dem gerade abgetasteten Blatt zugeordnet ist, in Verbindung mit dem aktuellen Wert des Zählers n, welcher die Eingangsseriennummer des Blattes bildet, als Referenzdaten rn zu speichern. Nachfolgend wird der aktuelle Wert des Zählers n erhöht (Schritt 22). Das für die Aufnahme von Blättern zuständige Programm ist jetzt beendet, und es wird zu dem Status zurückgekehrt, bei welchem regelmäßig überprüft wird, ob ein Blatt an der Stelle des Eingangs vorhanden ist. Diese Rückkehr ist von dem Verbindungspfeil 23 dargestellt. Sobald der Dickewert eines Blattes abgetastet wurde, kann das abgetastete Blatt zu dem Pufferraum 9 befördert werden. Optional kann eine Verzögerung in das Programm eingefügt werden, um zu vermeiden, daß der Dickewert desselben Blattes mehr als einmal bestimmt wird. Zu diesem Zweck kann das Programm jedoch auch derart gestaltet werden, daß zuerst zumindest einmal dafür gesorgt wird, daß kein Blatt an der Stelle des Eingangs vorhanden ist, bevor die Bestimmung eines nächsten Dickewertes vorgenommen wird.

Wenn ein nächstes Blatt von der Förderbahn 6 aufgenommen werden kann, werden die Trennung und das Ausladen eines der aufgenommenen Blätter vorgenommen. Zu diesem Zweck wird die Zufuhrwalze 40 angetrieben, wobei ein darunterliegendes Blatt über die Förderbahn 10 der Förderwalze 16 und der Trennwalze 17 zugeführt wird, welche einander gegenüberliegend auf beiden Seiten der Förderbahn angeordnet sind. Wenn ein Blatt mit dem darunterliegenden Blatt mitgezogen wird, wird es, wenn die Trennvorrichtungen in der beabsichtigten Weise funktionieren, von der Trennwalze 17 zurückgehalten werden, so daß nur das darunterliegende Blatt entlang des Ausaldedetektors 11 und der Förderbahn 6 geführt wird.

Es wird regelmäßig überprüft, ob ein Blatt auf der Ausladebahn 10 in dem Bereich des Detektors 11 vorhanden ist. Dies ist von der Raute 24 in Fig. 3 dargestellt. Solange wie kein Blatt vorhanden ist, wird der Test wiederholt, wie von dem Verbindungspfeil 25 dargestellt.

Wenn ein Blatt, welches ausgeladen wird, tatsächlich auf der Ausladebahn 10 vorhanden ist, wird die Überprüfung des Vorhandenseins eines Blattes an der Stelle des Ausgangs ein positives Ergebnis ergeben. Für jedes Blatt, welches ausgeladen wird, wird die Dicke von dem Ausladedetektor abgetastet, was dazu führt, daß ein Signal, welches einen Wert der abgetasteten Dicke darstellt, ausgelöst wird. In Reaktion auf das festgestellte Vorhandensein eines Blattes auf der Ausladebahn 10 wird der von dem Ausladedetektor 11 erfaßte Wert b gelesen, wie es von dem Block 26 dargestellt ist.

Die Referenzdaten, welche in Verbindung mit dem aktuellen Wert des Zählers e, welcher die Ausladeseriennummer des ausgeladenen Blattes darstellt, gespeichert sind, werden auch gelesen (Block 27). In dem vorliegenden Fall stellen diese Referenzdaten re den Dickewert dar, welcher der Seriennummer e zugeordnet ist.

Nachfolgend wird der von dem Ausladedetektor 11 abgetastete Wert mit dem gelesenen Referenzwert, welcher der aktuellen Seriennummer zugeordnet ist, verglichen. Dies ist von der Raute 28 dargestellt. Gemäß dem vorliegenden Beispiel wird überprüft, ob der von dem Ausladedetektor 11 abgetastete Dickewert b innerhalb eines Bereiches plus oder minus t um den gespeicherten Referenzwert Re, welcher der aktuellen Seriennummer e zugeordnet ist, liegt. Der Wert von t kann festgelegt werden, z.B. entsprechend der Hälfte der Dicke eines dünnsten zu verarbeitenden Blattes oder veränderbar und z.B. entsprechend einem Viertel des Wertes von re oder b.

Wenn der von dem Ausladedetektor 11 erfaßte Dickewert b innerhalb eines Bereiches plus oder minus t um den gespeicherten Referenzwert re, welcher der aktuellen Seriennummer e zugeordnet ist, liegt, wird ein erster Betriebsstatus gewählt, welcher im wesentlichen daraus besteht, daß das Gerät weiter in einer normalen Weise arbeitet und das abgetastete Blatt weiter auf das Förderband 6 ausgeladen wird. Der Zähler e wird höher gestellt (Verbindungspfeil 30).

Wenn der von dem Ausladedetektor 11 erfaßte Dickewert b nicht innerhalb eines Bereiches plus oder minus t um den gespeicherten Referenzwert re, welcher der aktuellen Seriennummer e zugeordnet ist, liegt, wird ein zweiter Betriebsstatus gewählt, bei welchem der Transport des Blattes gestoppt wird (Block 31). Falls gewünscht, kann auch ein Alarmsignal ausgelöst werden, aber allgemein wird das Personal, welches das System bedient, bald bemerken, daß keine Blätter von dem Puffergerät 1 geliefert werden. Vorzugsweise wird auf einer Sichtanzeige angezeigt, daß für das Blatt auf der Ausladebahn 10 eine unzureichende Übereinstimmung zwischen den bei der Eingangserfassung und der Ausgangserfassung gefundenen Dickewerten festgestellt wurde.

Da für jedes aufgenommene Blatt ein Code bestimmt wird, welcher von der Dicke dieses Blattes abhängt, und Referenzdaten in Übereinstimmung mit diesem Code entsprechend der Aufnahmereihenfolge der Blätter gespeichert werden, ist der Dickebereich, in welchem die Dicke eines Blattes liegen sollte, für jedes Blatt bei der Lieferung auf der Basis der Referenzdaten bekannt. Wenn somit die aufgenommenen Blätter eines nach dem anderen ausgeladen werden - was allgemein gleichzeitig mit der Aufnahme von weiteren Gegenständen, einer nach dem anderen, durchgeführt wird - kann der erfaßte Dickewert für jedes Blatt, welches ausgeladen wird, mit einem diesem Blatt zugeordneten Referenzdickewert verglichen werden.

Durch Wahl eines ersten Betriebsstatus, wenn zumindest eine vorbestimmte Übereinstimmungsgröße zwischen den verglichenen Werten gefunden wird, oder Wahl eines zweiten Betriebsstatus, wenn weniger als die vorbestimmte Übereinstimmungsgröße zwischen den verglichenen Werten gefunden wird, kann ein Blatt in dem Puffergerät zurückgehalten werden, wenn die erfaßte Dicke dieses Blattes zu weit von der Dicke abweicht, welche es gemäß den Referenzdaten haben sollte. Die Tatsache, daß der Unterschied zwischen den von dem Zufuhrdetektor 15 und dem Ausaldedetektor 11 erfaßten Werten größer ist als er gemäß der beabsichtigten Übereinstimmungsgröße sein sollte, zeigt, daß ein doppeltes oder mehrfaches Blatt entweder von dem Drucker 2 oder von den Trennvorrichtungen des Puffergerätes 1 geliefert wurde, während die Komponenten des mehrfachen Blattes getrennt wurden oder zumindest unterschiedlich von den jeweiligen Trennvorrichtungen des Puffergerätes 1 oder dem Drucker 2 getrennt wurden. Wenn das System seinen Betrieb normal fortsetzen würde, würden die Seriennummern der ausgeladenen Blätter nicht länger den Seriennummern entsprechen, welche diesen Blättern bei der Zufuhr zugeordnet wurden, mit der Folge, daß jeder Satz Blätter beinhalten würde, welche für einen Satz bestimmt wären, der diesem vorausginge oder ihm folgen würde. Da jedoch ein Blatt, dessen Dickewert unzureichend dem Referenzwert entspricht, nicht auf das Förderband 6 ausgeladen wird, wird dies verhindert. Dem das System bedienende Personal wird dann eine Gelegenheit gegeben, die falsch verarbeiteten Blätter aus dem System zu entfernen, um nach einem Neustart wieder Blätter für die Bildung von Sätzen der beabsichtigten Zusammensetzung zu sammeln.

Außerdem, um die Verarbeitung von Blättern nach einer Fehlermeldung in der beabsichtigten Weise wiederaufzunehmen, können alle Blätter, welche den falsch verarbeiteten Blättern folgen, aus dem Puffergerät 1 und dem Drucker 2 entfernt und wieder nach einem Neustart gedruckt werden. In diesem Fall wird bevorzugt, wenn in dem zweiten Betriebszustand, d.h. nach einer Meldung von unzureichender entsprechender Dicke, der Drucker auch angehalten wird, was die Anzahl von überflüssig gedruckten Blättern minimiert. Stattdessen ist es auch möglich, den Zähler e in Übereinstimmung mit der Anzahl von entfernten Dokumenten und der Stelle, wo ein doppeltes oder mehrfaches Blatt geliefert wurde, einzustellen. Demnentsprechend können die entfernten Blätter z.B. manuell zu Poststücken verarbeitet werden.

Der andere Betriebsstatus kann auch ein automatisches Verzögerungsverfahren aufweisen, bei welchem, wenn erfaßt wird, daß ein mehrfaches Blatt aufgenommen und als einzelne Blätter ausgeladen wurde, der Zähler e entsprechend der Differenz zwischen der Anzahl getrennt aufgenommener und ausgeladener Gegenstände aufgehalten wird. Diese Differenz kann aus dem Unterschied in der Dicke zwischen den zugeführten und den ausgeladenen Gegenständen bestimmt werden. In diesem Fall ist es akzeptiert, daß ein Poststück ein leeres Blatt enthalten kann. Wenn erfaßt wird, daß ein mehrfaches Blatt ausgeladen wird, wobei alle darin enthaltenen Blätter für den gleichen Satz bestimmt sind, kann der Zähler e in Übereinstimmung mit der Anzahl zusätzlicher, in dem mehrfachen Blatt mitgetragener Blätter entsprechend der gemessenen Dickedifferenz erhöht werden.

Da die Bestimmung der Codes abhängig von der Dicke jedes Blattes durchgeführt wird, indem die Blätter entlang eines Zufuhrdetektors 15 geführt werden und Quantitätswerte abhängig von der Dicke der Blätter mittels dieses Detektors 15 abgetastet werden, wird automatisch ein neuer Referenzwert für jeden neuen Gegenstand bestimmt, was dazu führt, daß keine getrennte Einstellphase für die Eingabe dieser Werte erforderlich ist, das Verschiebungsrisiko des Referenzwertes sehr gering ist und Blätter von zuvor nicht bekannter unterschiedlicher Dicke zumindest innerhalb eines bestimmten Bereiches ungeordnet in zufälliger Reihenfolge verarbeitet werden können. Ein weiterer Vorteil ist, daß die Reaktionszeit zwischen der Lieferung eines mehrfachen Blattes von dem Drucker 2 und dem Übergang in den zweiten Betriebszustand relativ kurz ist. Für ein mehrfaches Blatt wird ein Referenzwert entsprechend dessen Dicke gespeichert. Wenn das mehrfache Blatt bei der Lieferung anders getrennt wird, z.B. nur in getrennte, einzelne Blätter, wird der von dem Ausladedetektor erfaßte und mit dem der Seriennummer des mehrfachen Blattes zugeordneten Referenzwert verglichene Wert einen Dickewert anzeigen, der wesentlich niedriger ist als der Referenzwert, was dazu führt, daß direkt in den zweiten Betriebszustand gewechselt und die Lieferung von Dokumenten aus dem Puffergerät 1 bis zu weiteren Befehlen unterbrochen wird.

Wenn die Komponenten des mehrfachen Blattes fest aneinander befestigt sind, so daß das mehrfache Blatt in derselben Zusammensetzung ausgeladen wird wie die Zusammensetzung, in welcher es zugeführt wurde, werden die von dem Zufuhrdetektor 15 und dem Ausladedetektor 11 erfaßten Dickewerte im wesentlichen einander entsprechen, was zur Folge hat, daß keine Fehlermeldung aufgrund des Übergangs in den zweiten Betriebszustand folgt. Dieses Verhalten des Puffergerätes 1 ist vorteilhaft, da in diesem Fall die unkorrekte Trennung nicht bewirkt, daß gedruckte Blätter in andere Sätze als die Sätze, für welche sie bestimmt sind, eingefügt werden. Das Ergebnis ist im wesentlichen das, daß der der Satz, welcher das mehrfache Dokument enthält, ein oder mehrere ungedruckte Blätter enthält.

Anstelle oder zusätzlich zum Drucken von Gegenständen, können oberhalb des Gerätes zum Zusammenstellen von Poststücken auch andere Vorgänge, wie spezielle Faltvorgänge, das Befestigen von Blättern aneinander oder das Schreiben von Daten, z.B. in einen Streifen magnetisierbaren Materials oder in einen in dem flachen Gegenstand integrierten Chip, durchgeführt werden.

Fig. 4 zeigt ein Steuersystem 35 des Druckers 2, welches über Anschlüsse 36, 37 mit den Betriebselementen 41, 42 der Trenn- und Fördervorrichtungen verbunden ist, welche mit einem der beiden Lagerkörbe 38, 39 verbunden sind.

Das in Fig. 4 gezeigte Puffergerät 1 weist Vorrichtungen auf, um in Verbindung mit jedem aufgenommenen Gegenstand einen dem Gegenstand zugeordneten Code einzugeben. Diese Vorrichtungen sind als ein Anschluß 34 an das Steuersystem 35 des Druckers 2 gestaltet.

Die Bestimmung der Codes, welche von der Dicke jedes Gegenstandes abhängen, wird durchgeführt, indem von dem Steuersystem ein dem Gegenstand zugeordneter Code eingegeben wird, welcher anzeigt, von welchem der Lagerkörbe 38, 39 der Gegenstand zugeführt wurde. In dem Speicher 12 des Puffergerätes ist gespeichert, welcher Dickewert jedem der Lagerkorbcodes zugeordnet ist, was die Bestimmung des Referenzwertes für jeden dem Puffergerät 1 zugeführten Gegenstand über die Seriennummer und den zugeordneten Lagerkorbcode ermöglicht, wobei der von dem Ausladedetektor erfaßte Dickewert mit dem Referenzwert verglichen werden sollte, wenn der Gegenstand mit derselben Seriennummer ausgeladen wird.

Der Ausladedetektor 11 ist an den Speicher 12 angeschlossen, um von diesem Detektor 11 erfaßte Werte einer Quantität abhängig von der Dicke der Gegenstände in Verbindung mit Codes, welche jeweils eine Gegenstandsart darstellen, zu speichern. Folglich kann die Eingabe der Dickewerte, welche den Lagerkorbcodes zugeordnet sind, durch Anordnen von Mustern der zu verabeitenden Gegenstände in dem Pufferraum 9 während einer Einstellphase durchgeführt werden, wobei sie eines nach dem anderen entlang des Detektors 11 geführt werden, wobei für jedes Muster ein Wert einer Quantität abhängig von der Dicke dieses Gegenstandes erfaßt und er in dem Speicher 12 in Verbindung mit einem Code gespeichert wird, welcher diese Gegenstandsart oder den Lagerkorb 38 oder 39, in welchem diese Gegenstandsart angeordnet ist, darstellt. Der Einstellphase folgt die Betriebsphase, in welcher die Bestimmung der Codes abhängig von der Dicke jedes aufgenommenen Gegenstandes durch Auslesen des mit diesem Gegenstand verbundenen Codes aus dem Speicher 12 durchgeführt wird.

Eine andere Möglichkeit der Eingabe von Referenzwerten oder Referenzbereichen, welche Gegenständen zugeordnet sind, die von einer bestimmten Quelle zugeführt werden, ist, die Dickewerte für bestimmte Gegenstandsarten in einem Speicher, z.B. dem Speicher 12, in Verbindung mit einem Typencode zu speichern. Indem angezeigt wird, welcher Typencode den in einem bestimmten Halter angeordneten Gegenständen zugeordnet ist, kann bestimmt werden, mit welchem Referenzwert oder mit welchem Referenzbereich der Dickewert verglichen werden soll, welcher durch Abtasten eines aus dem Pufferraum 9 ausgeladenen Gegenstandes, der ursprünglich von diesem Halter kommt, erhalten wird.

Trotz der Tatsache, daß die Verwendung des Gerätes gemäß Fig. 4 nicht das Abtasten der Dicke der zugeführten Gegenstände bei der Aufnahme der Gegenstände beinhaltet, können mehrfache, von dem Drucker 2 gelieferte Gegenstände alle gleich erfaßt werden, selbst wenn sie einzeln beim Ausladen aus dem Pufferraum 9 ausgeladen werden. Da Gegenstände von unterschiedlicher Dicke aus verschiedenen Lagerkörben in einer bekannten Reihenfolge zugeführt wurden, führen die Lieferung eines mehrfachen Gegenstandes durch den Drucker 2 und das einzelne Ausladen dieser Gegenstände aus dem Pufferraum 9 dazu, daß zumindest während des Abtastens folgender Gegenstände in dem Augenblick, wenn ein Gegenstand von einem anderen Lagerkorb ausgeladen werden sollte, ein anderer Gegenstand aus dem vorherigen Lagerkorb ausgeladen wird. Folglich wird die abgetastete Dicke weniger als die erforderliche Übereinstimmungsgröße mit dem Referenzwert betragen. In Reaktion darauf wird das Puffergerät 1 in den zweiten Betriebszustand wechseln, welcher, wie hier oben beschrieben, eine Fehlermeldung beinhaltet. Wenn die Gegenstände aus den beiden Lagerkörben eine gleiche Dicke haben, wird eine Übereinstimmung erfaßt, obwohl anstatt eines Gegenstandes aus einem Lagerkorb ein Gegenstand aus dem anderen Lagerkorb ausgeladen wurde. In diesem Fall können von dem Drucker 2 gelieferte, mehrfache Gegenstände ohne eine Erfassung von Gegenständen bei der Aufnahme von dem Puffergerät 1 nicht erfaßt werden.

Wie hieraus hervorgeht, können die Codes, welche einem dem Puffergerät 1 zugeführten Gegenstand zugeordnet sind, sich jeweils auf einen in dem Speicher 12 gespeicherten Dickewert beziehen, und sie werden gelesen, um einen zugeordneten Dickewert zu bestimmen. Dieser Dickewert wird als Referenzwert verwendet und mit dem beim Ausladen des Gegenstandes mit derselben Seriennummer abgetasteten Wert einer Quantität abhängig von der Dicke des ausgeladenen Gegenstandes verglichen. Wie aus dem Beispiel hervorgeht, in welchem der einem Gegenstand zugeordnete Referenzwert durch Abtasten der Dicke dieses Gegenstandes bestimmt wird, können die Codes jedoch auch direkt Dickewerte darstellen.

In den oben beschriebenen Beispielen werden die gelagerten Gegenständen in jedem Fall in Übereinstimmung mit dem flrst-in-flrst-out-Prinzip geliefert. Dies bietet den Vorteil, daß wenn der Drucker 2 und das Puffergerät 1 richtig arbeiten, die Eingangsreihenfolge der Gegenstände identisch mit der Ausladereihenfolge der Gegenstände ist, so daß sie leicht kontrolliert werden kann und eine Anordnung gemäß der Postleitzahl, falls eine vorhanden ist, beibehalten wird.

Falls es jedoch gewünscht wird, ist es auch möglich, die Gegenstände gemäß dem first-in-lastout-Prinzip oder in zufälliger Reihenfolge gemäß den beiden Prinzipien auszuladen, wenn die den auszuladenden Gegenständen zuzuordnenden Nummern dementsprechend gewählt werden, daß für jeden Gegenstand eine Übereinstimmung mit der Aufnahmeseriennummer, welche diesem zugeordnet wurde, beibehalten wird.

Innerhalb des Rahmens der oben beschriebenen Erfindung liegen viele andere Beispiele als die hier oben beschriebenen im Bereich einer fachlich ausgebildeten Person. Z.B. können die jedem Gegenstand zugeordneten Codes und die Abtastergebnisse, welche in jedem Fall mit einem der Codes verglichen werden, anstelle der Dicke, andere Eigenschaften der Gegenstände wie Helligkeitsmuster (optional in der Form von speziellen optischen Eigenschaften), Längen, dielektrische Eigenschaften, magnetische Eigenschaften, Gewichte und Durchsichtigkeit darstellen.


Anspruch[de]

1. Verfahren zur vorübergehenden Lagerung von flachen Gegenständen in Form von Blättern, Umschlägen oder Zusammenstellungen daraus, mit den folgenden Arbeitsvorgängen:

Aufnahme von Gegenständen, einer nach dem anderen;

für jeden aufgenommenen Gegenstand: Bestimmung eines diesem Gegenstand zugeordneten Codes, Speichern von Referenzdaten in Übereinstimmung mit dem Code und Lagerung des Gegenstandes, wobei die Referenzdaten in Übereinstimmung mit der Aufnahmereihenfolge der Gegenstände gespeichert werden;

Ausladen von zumindest einer Anzahl der aufgenommenen Gegenstände, einer nach dem anderen, in einer Reihenfolge, welche von der Aufnahmereihenfolge bestimmt ist; und

für jeden Gegenstand, der ausgeladen wird: Abtasten des Gegenstandes, Verarbeitung von Meßwerten zu einem beim Abtasten erhaltenen Abtastergebnis, Lesen der gespeicherten Referenzdaten, welche dem ausgeladenen Gegenstand zugeordnet sind, in Übereinstimmung mit der Aufnahmereihenfolge, Vergleich des Abtastergebnisses mit einem der Codes, welcher den gelesenen Referenzdaten zugeordnet, ist oder von ihnen dargestellt wird, und Wahl eines ersten Betriebsstatus, wenn zumindest eine vorbestimmte Übereinstimmungsgröße zwischen dem Code und dem Abtastergebnis gefunden wird oder Wahl eines anderen Betriebsstatus, wenn weniger als die vorbestimmte Übereinstimmungsgröße zwischen dem Code und dem Abtastergebnis gefunden wird.

2. Verfahren gemäß Anspruch 1, bei welchem der Code und das Abtastergebnis von der Dicke der Gegenstände abhängen und das Abtasten der Gegenstände, welche ausgegeben werden, das Abtasten der Dicke dieser Gegenstände beinhaltet.

3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, bei welchem die Bestimmung der Codes, welche jedem aufgenommenen Gegenstand zugeordnet sind, durch Abtasten der Gegenstände bei der Aufnahme durchgeführt wird.

4. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, bei welchem die Bestimmung der Codes, welche jedem aufgenommenen Gegenstand zugeordnet sind, durchgeführt wird, indem in jedem Fall ein dem aufgenommenen Gegenstand zugeordneter Code eingegeben wird.

5. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, mit:

einer Einstellphase, bei welcher für jede zu verarbeitende Gegenstandsart ein Code durch Abtasten der Gegenstände erhalten und in einem Speicher (12) als ein diese Art darstellender Code gespeichert wird; und

einer Betriebsphase, bei welcher die Bestimmung der Codes, welche den aufeinanderfolgenden Gegenständen zugeordnet sind, durchgeführt wird, indem in jedem Fall aus dem Speicher (12) ein der betreffenden Gegenstandsart zugeordneter Code gelesen wird.

6. Verfahren gemäß irgendeinem der vorherigen Ansprüche, bei welchem die Codes Dickewerte darstellen.

7. Verfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche 1-5, bei welchem die Codes sich auf die in einem Speicher (12) gespeicherten Dickewerte beziehen und gelesen werden, um einen Dickewert auszuwählen, welcher einem besonderen Code zugeordnet ist, wobei der Dickewert mit dem Abtastergebnis verglichen wird, welches den erfaßten Wert einer Menge abhängig von der Dicke des dem Code zugeordneten Gegenstands bildet.

8. Verfahren gemäß irgendeinem der vorherigen Ansprüche, bei welchem die gelagerten Gegenstände gemäß dem First-in-first-out-Prinzip ausgeliefert werden.

9. Puffergerät, um flache Gegenstände in Form von Blättern, Umschlägen oder Zusammenstellungen daraus einer nach dem anderen aufzunehmen, vorübergehend zu lagern und einer nach dem anderen auszuliefern, mit

einer Zufuhrbahn (8) zur Aufnahme der Gegenstände, einer nach dem anderen,

einem Pufferraum (9) zum Lagern der aufgenommenen Gegenstände,

einer Ausladebahn (10) mit Vorrichtungen (16, 17, 40) zum Ausladen von Gegenständen, einer nach dem anderen, aus dem Pufferraum (9),

einem Detektor (11), welcher entlang der Ausladebahn (10) angeordnet ist, um jeden vorbeilaufenden Gegenstand abzutasten und die beim Abtasten erhaltenen Meßwerte zu einem Abtastergebnis zu verarbeiten,

einem Speicher (12) zum Empfang und Speichern von Signalen, welche jeweils Referenzdaten, die einem der Gegenstände zugeordnet sind, darstellen oder sich auf sie beziehen,

Verarbeitungsvorrichtungen (13), welche an den Speicher (12) und den Detektor (11) angeschlossen sind, um von dem Speicher (12) und dem Detektor (11) kommende Signale zu empfangen und zu vergleichen, und

Steuervorrichtungen (14), welche an den Detektor (11), den Speicher (12) und die Verarbeitungsvorrichtungen (13) angeschlossen sind, wobei die Steuervorrichtungen (14) dafür eingerichtet sind, in Übereinstimmung mit dem Ausladen der Gegenstände, Referenzdaten aus dem Speicher (12) an die Verarbeitungsvorrichtungen (13) zu liefern, wobei die Referenzdaten jeweils einem der Gegenstände in Übereinstimmung mit der Aufnahmereihenfolge der Gegenstände zugeordnet sind; einen ersten Betriebsstatus zu wählen, wenn mehr als eine besondere Übereinstimmungsgröße zwischen den Referenzdaten und dem Abtastergebnis von den Verarbeitungsvorrichtungen (13) gefunden wird; und einen anderen Betriebsstatus zu wählen, wenn von den Verarbeitungsvorrichtungen (13) weniger als eine besondere Übereinstimmungsgröße zwischen den dorthin gelieferten Werten gefunden wird.

10. Puffergerät gemäß Anspruch 9, mit einem Detektor (15), welcher entlang der Zufuhrbahn (8) angeordnet ist, um jeden aufgenommenen Gegenstand abzutasten.

11. Puffergerät gemäß Anspruch 9 oder 10, bei welchem der Detektor oder die Detektoren jeweils als ein Dickemeßgerät gestaltet sind.

12. Puffergerät gemäß irgendeinem der Ansprüche 9-11, mit Vorrichtungen (14, 34) zum Eingeben eines dem Gegenstand zugeordneten Codes in den Speicher (12) in Verbindung mit jedem aufgenommenen Gegenstand.

13. Puffergerät gemäß Anspruch 12, mit einem Speicher (12), welcher mit dem Detektor (11) entlang der Ausladebahn (10) verbunden ist, um von dem Detektor (11) erfaßte Werte einer Menge abhängig von der Dicke der Gegenstände in Verbindung mit Codes, welche jeweils eine Gegenstandsart darstellen, zu speichern.







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