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Dokumentenidentifikation DE69322898T2 01.07.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0567135
Titel Telefonanrufbeantworter mit einer Mehrzahl von anwählbaren abgehenden Ansagen
Anmelder NEC Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Norimatsu, Noriko, c/o NEC Corporation, Minato-ku, Tokyo, JP
Vertreter Vossius & Partner GbR, 81675 München
DE-Aktenzeichen 69322898
Vertragsstaaten DE, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 22.04.1993
EP-Aktenzeichen 931065817
EP-Offenlegungsdatum 27.10.1993
EP date of grant 07.01.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.07.1999
IPC-Hauptklasse H04M 1/65

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Telefon mit einer automatischen Anrufbeantwortungs- oder -antwortfunktion.

Wenn in einem herkömmlichen Telefon eine automatische Anrufbeantwortungsfunktion eingestellt ist, wird immer die gleiche Sprach- oder Antwortmeldung oder -nachricht aus einem Festspeicher (ROM-Speicher) ausgelesen und an einen Anrufer übertragen.

Im vorstehend erwähnten herkömmlichen Telefon ist jedoch, weil an alle Anrufer die gleiche Antwortmeldung oder -nachricht übertragen wird, diese Nachricht nicht anruferspezifisch. D. h., durch die automatische Antwortfunktion können keine vertraulichen oder persönlichen Nachrichten an spezifische Anrufer übertragen werden.

In der US-A-4847889 wird ein einsteckbarer Anrufbeantworter mit Einzelanschluß und mit einer Einrichtung zum Bereitstellen mehrerer abgehender Nachrichten und/oder mehrerer Speicherstellen für ankommende Nachrichten beschrieben, wobei die Speicherstellen für die Nachrichten durch einen Anrufer anhand vorgegebener, durch einen Benutzer einzugebender Codesequenzen auswählbar sind. Wenn beide Abschnitte vorhanden sind, werden zwei Sätze von Codesequenzen verwendet, einer für abgehende Nachrichten und ein anderer für ankommende Nachrichten. Die Anzahl von Stellen in jeder Codesequenz kann gleich oder verschieden sein, weil die Erfassung des geeigneten Codes zeitabhängig ist, d. h., abhängig davon, wo die Verarbeitung des Anrufbeantworters sich zu dem Zeitpunkt, an dem der Anrufer die Codesequenz eingibt, im Zyklus der Antwortsequenz befindet. Bei diesem System ist jedoch keine erste und keine zweite Steuerschaltung vorgesehen.

In der WO-A-89/12937 wird ein Anrufbeantworter beschrieben, der zur Verwendung mit Mobiltelefonsystemen geeignet ist, wie beispielsweise mit auf Fahrzeugen angeordneten zellularen Telefonsystemen. Der Anrufbeantworter weist eine Schnittstelleneinheit, eine Aufzeichnungseinheit und eine Steuereinheit auf. Die Schnittstelleneinheit ist zwischen dem Sender/Empfänger und dem Handapparat eines vorhandenen Mobiltelefonsystems angeordnet. Die Aufzeichnungseinheit weist eine Antworteinrichtung, eine Aufzeichnungs- und eine Wiedergabeeinrichtung auf und arbeitet in Antwort auf Anweisungen von der Steuereinheit. Außerdem werden das Aufzeichnen und die Wiedergabe digital aufgezeichneter Anweisungsmeldungsphrasen, das automatische Auffinden und Anzeigen von Nachrichten- oder Meldungsnummern und die Beschränkung des Zugriffs auf den Anrufbeantworter unter Verwendung eines im voraus definierten Benutzeridentifizierungscodes beschrieben.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Telefon mit einer automatischen Anrufbeantwortungsfunktion bereitzustellen, durch die vertrauliche oder persönliche Nachrichten an spezifische Anrufer übertragen werden können. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Patentansprüche gelöst.

Erfindungsgemäß wird in einem Telefon mit automatischer Anrufbeantwortungsfunktion eine Abbildungs- oder Zuordnungstabelle für eine Zuordnung zwischen mehreren Aufzeichnungsbereichen und mehreren Identifizierungsnummern bereitgestellt, wenn eine Identifizierungs (ID) -nummer von einem Anrufer empfangen wird, und eine Antwortnachricht wird von einem der empfangenen Identifizierungsnummer des Anrufers zugeordneten Aufzeichnungsbereich ausgegeben.

Die vorliegende Erfindung wird anhand der nachstehenden Beschreibung unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen ausführlicher erläutert; es zeigen:

Fig. 1 ein Blockschaltbild zum Darstellen einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Telefons mit einer automatischen Antwortfunktion;

Fig. 2 ein Diagramm zum Darstellen eines Beispiels einer im EEPROM-Speicher von Fig. 1 gespeicherten Zuordnungstabelle;

Fig. 3 ein Ablaufdiagramm zum Darstellen der Arbeits- oder Funktionsweise der Master- oder Hauptzentraleinheit (CPU) von Fig. 1;

Fig. 4 ein Ablaufdiagramm zum Darstellen der Arbeits- oder Funktionsweise des Sprachprozessors (CPU) von Fig. I; und

Fig. 5, 6, 7, 8 und 9 detaillierte Ablaufdiagramme von Fig. 4.

In Fig. 1, die eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt, bezeichnet Bezugszeichen 1 einen Hauptsteuerungsabschnitt, 2 einen automatischen Antwortsteuerungsabschnitt, 3 eine Funkeinheit, 4 ein Hauptmikrofon, 5 ein einer Adapter-Zentraleinheit (CPU) 5a zugeordnetes Freisprechadaptermikrofon, 6 eine Tastatur und 7 eine Flüssigkristall-Sichtanzeige (LCD).

Der Hauptsteuerungsabschnitt 1 weist eine Haupt-CPU (Master-CPU) 11 zum Empfangen eines Anrufs von der Funkeinheit 3 auf, die auf einen nichtflüchtigen Speicher, z. B. einen EEPROM-Speicher 12, zugreift, das Hauptmikrofon 4 aktiviert und das Adaptermikrofon 5 über die Adapter-CPU 5a aktiviert. Die Adapter-CPU 5a gibt eine Priorität für die Aktivierung des Adaptermikrofons 5 vor. D. h., wenn das Adap termikrofon 5 durch einen Schalter (nicht dargestellt) aktiviert ist, ist das Hauptmikrofon 4 nicht aktiviert. Bezugszeichen 14 bezeichnet einen ROM-Speicher zum Speichern von Konstanten und Programmen für die Haupt-CPU 11. Außerdem bezeichnet Bezugszeichen 15 eine Neben-CPU (Slave-CPU) zum Zugreifen auf die Tastatur 6 und die Flüssigkristall- Sichtanzeige (LCD) 7, und Bezugszeichen 16 bezeichnet einen ROM-Speicher zum Speichern von Konstanten und Programmen für die Neben-CPU 15.

Die Tastatur 6 weist eine Taste zum Aktivieren eines automatischen Antwortmodus, eine ID-Registrierungsstarttaste, Wahltasten, eine Eingabestarttaste, eine Aufzeichnungsendetaste und ähnliche auf.

Der automatische Antwortsteuerungsabschnitt 2 weist eine Sprach-CPU 21 zum Zugreifen auf einen Sprachspeicher 22, der durch einen Direktzugriffsspeicher (RAM-Speicher) gebildet wird, über eine Speichersteuerungseinheit 23 und zum Empfangen eines Signals von einer Doppelton- Frequenzvervielfachungs (DTMF) -signalempfangseinheit 24 auf. Außerdem bezeichnet Bezugszeichen 25 einen ROM-Speicher zum Speichern von Konstanten und Programmen für die Sprach- CPU 21.

Die Ausgangssignale des Hauptmikrofons 4 und des Adaptermikrofons 5 werden dem Sprachspeicher 22 und der Funkeinheit 3 zugeführt.

Erfindungsgemäß ist der Sprachspeicher 22 in mehrere Aufzeichnungsbereiche (Kanäle) aufgeteilt, die jeweils zum Speichern einer Antwortnachricht dienen, und der EEPROM- Speicher 12 speichert eine Zuordnungstabelle zwischen den Kanälen und den ID-Nummern, wie in Fig. 2 dargestellt.

Nachstehend wird die Arbeits- oder Funktionsweise der Haupt-CPU 11 und der Sprach-CPU 21 unter Bezug auf die Fig. 3 bis 9 erläutert.

In Fig. 3, die ein Hauptprogramm der Haupt-CPU 11 zeigt, wird bei Schritt 301 eine für einen Anrufer vorgegebene ID-Nummer registriert, d. h. in den EEPROM-Speicher 12 geschrieben. Außerdem wird bei Schritt 302 eine Antwortnachricht eingegeben. Bei Schritt 303 wird festgestellt, ob die Steuerung auf einen automatischen Antwortmodus eingestellt ist. Der automatische Antwortmodus wird durch Drücken einer in der Tastatur 6 angeordneten Taste zum Aktivieren eines automatischen Antwortmodus eingestellt. Nur wenn die Steuerung auf einen automatischen Antwortmodus eingestellt ist, schreitet sie zu Schritt 344 fort, in dem eine Antwortnachricht ausgegeben wird. Diese Schritte werden später ausführlicher erläutert.

In Fig. 4, die ein Hauptprogramm der Sprach-CPU 21 darstellt, wird bei Schritt 401 eine Antwortnachricht eingegeben. Bei Schritt 402 wird festgestellt, ob die Steuerung auf einen automatischen Antwortmodus eingestellt ist oder nicht. Nur wenn die Steuerung auf einen automatischen Antwortmodus eingestellt ist, schreitet sie zu Schritt 403 fort, in dem eine Antwortnachricht ausgegeben wird. Die Schritte 401, 402 und 403 werden wiederholt. Diese Schritte werden später ausführlicher beschrieben.

Gemäß Fig. 3 und 4 wird eine Antwortnachricht durch das Zusammenwirken der Haupt-CPU 11 und der Sprach-CPU 21 eingegeben, und außerdem wird eine Antwortnachricht durch das Zusammenwirken der Haupt-CPU 11 und der Sprach-CPU 21 ausgegeben.

Gemäß Fig. 5, die ein detailliertes Ablaufdiagramm des Schritts 301 von Fig. 3 zeigt, wird bei Schritt 501 festgestellt, ob die in der Tastatur 6 angeordnete ID- Registrierungsstarttaste gedrückt ist. Nur wenn diese Taste gedrückt ist, schreitet die Steuerung zu Schritt 503 fort. Wenn diese Taste dagegen für eine vorgegebene Zeitdauer nicht gedrückt ist, schreitet die Steuerung über Schritt 502 zu Schritt 509 fort, wodurch dieses Programm beendet wird.

Bei Schritt 503 werden Nummern, z. B. 1, 2, 3, 4, 5 und 6 von Kanälen des Sprachspeichers 22 auf der Flüssigkristall-Sichtanzeige (LCD) 7 angezeigt, und bei Schritt 504 wird festgestellt, ob eine der Wahltasten der Tastatur 6 gedrückt ist. Nur wenn eine der Wahltasten gedrückt ist, schreitet die Steuerung zu Schritt 506 fort. Wenn dagegen für eine vorgegebene Zeitdauer keine Wahltaste gedrückt wird, schreitet die Steuerung über Schritt 505 zu Schritt 509 fort, wodurch dieses Programm beendet wird.

Bei Schritt 506 wird festgestellt, ob eine ID-Nummer, die beispielsweise durch 4 beliebige Dezimalstellen gebildet wird, über die Tastatur 6 eingegeben wird oder nicht. Nur wenn eine solche ID-Nummer eingegeben wird, schreitet die Steuerung zu Schritt 508 fort. Wenn dagegen für eine vorgegebene Zeitdauer keine ID-Nummer eingegeben wird, schreitet die Steuerung über Schritt 507 zu Schritt 509 fort, wodurch dieses Programm beendet wird.

Bei Schritt 508 wird die eingegebene ID-Nummer gemäß der ausgewählten Kanalnummer in den EEPROM-Speicher 12 geschrieben.

Daher kann durch das in Fig. 5 dargestellte Programm eine Identifizierungsnummer für den ausgewählten Kanal des Sprachspeichers 22 registriert werden.

Nachstehend wird unter Bezug auf Fig. 6 und 7 eine Operation zum Eingeben (Aufzeichnen) einer Antwortnachricht beschrieben.

Gemäß Fig. 6, die ein detailliertes Ablaufdiagramm von Schritt 302 von Fig. 3 darstellt, wird bei Schritt 601 festgestellt, ob die Eingabestarttaste der Tastatur 6 gedrückt ist. Nur wenn diese Taste gedrückt ist, schreitet die Steuerung zu Schritt 603 fort. Wenn diese Taste dagegen für eine vorgegebene Zeitdauer nicht gedrückt ist, schreitet die Steuerung über Schritt 602 zu Schritt 612 fort, wodurch dieses Programm beendet wird.

Bei Schritt 604 werden Nummern, z. B. 1, 2, 3, 4, 5 und 6 von Kanälen des Sprachspeichers 22 auf der Flüssigkristall-Sichtanzeige (LCD) 7 dargestellt, und bei Schritt 604 wird festgestellt, ob eine der Wahltasten der Tastatur 6 gedrückt ist. Nur wenn eine solche Wahltaste gedrückt ist, schreitet die Steuerung zu Schritt 606 fort. Wenn dagegen für eine vorgegebene Zeitdauer keine Wahltaste gedrückt ist, schreitet die Steuerung über Schritt 605 zu Schritt 612 fort, wodurch dieses Programm beendet wird.

Bei Schritt 606 erzeugt die Haupt-CPU 11 ein Bereichsbestimmungssignal zum Festlegen eines der Aufzeichnungsbereiche des Sprachspeichers 22 gemäß der ausgewählten Kanalnummer und überträgt es an die Sprach-CPU 21. Außerdem steuert die Haupt-CPU 11 bei Schritt 607 den Weg eines Signals von einem Mikrofon zum Sprachspeicher 22. In diesem Fall aktiviert die Haupt-CPU 11 das Hauptmikrofon 4 oder das Adaptermikrofon 5 gemäß einem Wahlschalter (nicht dargestellt). Außerdem erzeugt die CPU 11 bei Schritt 608 ein Aufzeichnungsbeginnsignal und überträgt es an die Sprach-CPU 21.

Bei Schritt 609 wird festgestellt, ob die Aufzeichnungsendetaste der Tastatur 6 gedrückt ist. Außerdem wird bei Schritt 610 festgestellt, ob eine vorgegebene Zeitdauer verstrichen ist. Dadurch schreitet, wenn die Aufzeichnungsendetaste gedrückt ist oder die vorgegebene Zeitdauer abgelaufen ist, die Steuerung zu Schritt 611 fort, wo ein Aufzeichnungsendesignal erzeugt und an die Sprach-CPU 21 übertragen wird.

Dann wird das in Fig. 6 dargestellte Programm durch Schritt 612 abgeschlossen.

Gemäß Fig. 7, die ein detailliertes Ablaufdiagramm von Schritt 401 von Fig. 4 darstellt, wird bei Schritt 701 festgestellt, ob ein Bereichsbestimmungssignal von der Haupt-CPU 11 empfangen wird oder nicht. Nur wenn dieses Bereichsbestimmungssignal durch die Sprach-CPU 21 empfangen wird, schreitet die Steuerung zu Schritt 703 fort. Wenn dagegen dieses Bereichsbestimmungssignal durch die Sprach-CPU 21 für eine vorgegebene Zeitdauer nicht empfangen wurde, schreitet die Steuerung über Schritt 702 zu Schritt 709 fort, wodurch dieses Programm beendet wird.

Bei Schritt 703 veranlaßt die Sprach-CPU 21 die Speichersteuerungseinheit 23 einen Aufzeichnungsbereich des Sprachspeichers 22 gemäß dem empfangenen Bereichsbestimmungssignal festzulegen. Bei Schritt 704 wird festgestellt, ob ein Aufzeichnungsbeginnsignal von der Haupt-CPU 11 empfangen wird oder nicht. Nur wenn dieses Aufzeichnungsbeginnsignal durch die Sprach-CPU 21 empfangen wird, schreitet die Verarbeitung zu Schritt 706 fort. Wenn dagegen dieses Aufzeichnungsbeginnsignal für eine vorgegebene Zeitdauer nicht durch die Sprach-CPU 21 empfangen wurde, schreitet die Steuerung über Schritt 705 zu Schritt 709 fort, wodurch dieses Programm beendet wird.

Bei Schritt 706 veranlaßt die Sprach-CPU 21 die Speichersteuerungseinheit 23 mit einer Schreib (Aufzeichnungs) -operation des Sprachspeichers 22 für das Hauptmikrofon 4 oder das Adaptermikrofon 5 zu beginnen.

Bei Schritt 707 erwartet die Sprach-CPU 21 ein Aufzeichnungsendesignal von der Haupt-CPU 11. Wenn die Sprach- CPU 21 bei Schritt 708 das Aufzeichnungsendesignal empfängt, veranlaßt die Sprach-CPU 21 die Speichersteuerungseinheit 23, die Schreib (Aufzeichnungs) -operation des Sprachspeichers 22 für das Hauptmikrofon 4 oder das Adaptermikrofon 5 zu beenden.

Daraufhin wird das Programm von Fig. 7 durch Schritt 709 abgeschlossen.

Gemäß den in Fig. 6 und 7 dargestellten Programmen können mehrere Antwortnachrichten in den Aufzeichnungsbereichen des Sprachspeichers 22 gespeichert worden.

Nachstehend wird unter Bezug auf Fig. 8 und 9 eine Operation zum Ausgeben (Regenerieren) einer Antwortnachricht erläutert.

Gemäß Fig. 8, die ein detailliertes Ablaufdiagramm von Schritt 304 von Fig. 3 darstellt, wird bei Schritt 801 festgestellt, ob ein Anruf von der Funkeinheit 3 empfangen wird oder nicht. Nur wenn ein solcher Anruf durch die Haupt-CPU 11 empfangen wird, schreitet die Steuerung zu Schritt 803 fort. Wenn dagegen für eine vorgegebene Zeitdauer kein Anruf durch die Haupt-CPU 11 empfangen wurde, schreitet die Steuerung über Schritt 802 zu Schritt 810 fort, wodurch dieses Programm beendet wird.

Bei Schritt 803 erzeugt die Haupt-CPU 11 ein ID- Empfangsbereitschaftssignal für einen Anrufer und überträgt es zur Sprach-CPU 21, und bei Schritt 804 erwartet die Haupt-CPU 11 eine Empfangsbestätigung von der Sprach-CPU 21.

Nachdem die Haupt-CPU 11 die vorstehend erwähnte Empfangsbestätigung von der Sprach-CPU 21 empfangen hat, schreitet die Steuerung zu Schritt 805 fort, wo ein ID- Empfangsanforderungssignal für den Anrufer erzeugt wird, und überträgt es an die Sprach-CPU 21. Daraufhin erwartet die Haupt-CPU 11 bei Schritt 806 für eine vorgegebene Zeitdauer eine vierstellige ID-Nummer von der Sprach-CPU 21. Nur wenn eine solche ID-Nummer durch die Haupt-CPU 11 empfangen wird, schreitet die Steuerung zu Schritt 808 fort. Wenn dagegen eine solche IC-Nummer für die vorgegebene Zeitdauer durch die Haupt-CPU 11 nicht empfangen wurde, schreitet die Steue rung über Schritt 802 zu Schritt 810 fort, wodurch dieses Programm beendet wird.

Bei Schritt 808 wird festgestellt, ob die durch die Sprach-CPU 21 empfangene ID-Nummer im EEPROM-Speicher 12 angeordnet ist oder nicht. Wenn eine solche ID-Nummer im EEPROM-Speicher 12 angeordnet ist, schreitet die Steuerung zu Schritt 809 fort. Andernfalls schreitet die Steuerung direkt zu Schritt 810 fort. Bei Schritt 810 erzeugt die Haupt- CPU 11 ein Ausgabeanzeigesignal zum Bestimmen eines der Aufzeichnungsbereiche des Sprachspeichers 22 gemäß der empfangenen ID-Nummer und überträgt es an die Sprach-CPU 21.

Daraufhin wird das Programm durch Schritt 810 beendet.

Gemäß Fig. 9, die ein detailliertes Ablaufdiagramm von Schritt 403 von Fig. 4 darstellt, wird bei Schritt 901 festgestellt, ob ein ID-Empfangsbereitschaftssignal von der Haupt-CPU 11 (vergl. Schritt 803 von Fig. 8) empfangen wird oder nicht. Nur wenn dieses ID-Empfangsbereitschaftssignal durch die Sprach-CPU 21 empfangen wird, schreitet die Steuerung zu Schritt 903 fort. Wenn dagegen dieses ID- Empfangsbereitschaftssignal für eine vorgegebene Zeitdauer nicht durch die Sprach-CPU 21 empfangen wird, schreitet die Steuerung über Schritt 902 zu Schritt 912 fort, wodurch das Programm beendet wird.

Bei Schritt 903 veranlaßt die Sprach-CPU 21 die Speichersteuerungseinheit 23 einen vorgegebenen Aufzeichnungsbereich des Sprachspeichers 22 zu bestimmen, um eine Nachricht zu erzeugen, wie beispielsweise:

"Bitte geben Sie eine vierstellige Identifizierung ein."

Daraufhin erzeugt die Sprach-CPU 21 bei Schritt 904 eine Bestätigung des Empfangs des Empfangsbereitschaftssignals von der Haupt-CPU 11 und überträgt sie an die Haupt-CPU 11 (vergl. Schritt 804 von Fig. 8).

Bei Schritt 905 erwartet die Sprach-CPU 21 ein ID- Empfangsanforderungssignal von der Haupt-CPU 11. Wenn die Sprach-CPU 21 ein solches ID-Empfangsanforderungssignal von der Haupt-CPU 11 empfängt, schreitet die Steuerung zu Schritt 906 fort.

Bei Schritt 906 wird festgestellt, ob ein ID- Bestimmungssignal von der Haupt-CPU 11 empfangen wird oder nicht. Nur wenn eine solche ID-Nummer durch die Sprach-CPU 21 empfangen wird, schreitet die Steuerung zu Schritt 908 fort. Wenn dagegen für eine vorgegebene Zeitdauer keine solche ID-Nummer durch die Sprach-CPU 21 empfangen wurde, schreitet die Steuerung über Schritt 902 zu Schritt 912 fort, wodurch dieses Programm beendet wird.

Bei Schritt 908 überträgt die Sprach-CPU 21 die empfangene ID-Nummer an die Haupt-CPU 11 (vergl. Schritt 806 von Fig. 8).

Bei Schritt 909 wird festgestellt, ob ein Ausgabeanzeigesignal von der Haupt-CPU 11 empfangen wird oder nicht. Nur wenn dieses Ausgabeanzeigesignal durch die Sprach-CPU 21 empfangen wird, schreitet die Steuerung zu Schritt 911 fort. Wenn dagegen für eine vorgegebene Zeitdauer kein solches Ausgabeanzeigesignal durch die Sprach-CPU 21 empfangen wurde, schreitet die Steuerung über Schritt 910 zu Schritt 912 fort, wodurch dieses Programm beendet wird.

Bei Schritt 911 veranlaßt die Sprach-CPU 21 die Steuereinheit 23, einen der Aufzeichnungsbereiche des Sprachspeichers 22 festzulegen, wodurch in Antwort auf die empfangene ID-Nummer eine Antwortnachricht ausgegeben wird.

Dann wird das Programm von Fig. 9 durch Schritt 912 beendet.

Gemäß den in Fig. 8 und 9 dargestellten Programmen wird, wenn eine ID-Nummer von einem Anrufer im EEPROM- Speicher 12 registriert ist, eine Antwortnachricht in Ant wort auf die ID-Nummer aus mehreren im Sprachspeicher 22 gespeicherten Antwortnachrichten ausgewählt und dann ausgegeben.

Wie vorstehend beschrieben, können erfindungsgemäß vertrauliche oder persönliche Antwortnachrichten an spezifische Anrufer ausgegeben werden.


Anspruch[de]

1. Funktelefon mit einer automatischen Antwortfunktion, mit:

a) einer Funkeinheit (3);

b) einem mit der Funkeinheit (3) verbundenen Sprachspeicher (22), wobei der Sprachspeicher in mehrere Aufzeichnungsbereiche aufgeteilt ist und jeder Bereich zum Speichern einer Antwortnachricht vorgesehen ist;

c) einem Zuordnungstabellenspeicher (12) zum Speichern einer Zuordnung zwischen Identifizierungsnummern und den Aufzeichnungsbereichen;

d) einer mit der Funkeinheit (3) verbundenen Identifizierungsnummerempfangsschaltung (24) zum Empfangen einer der Identifizierungsnummern von einem Anrufer;

e) einer mit der Funkeinheit (3) und dem Zuordnungstabellenspeicher (12) verbundenen ersten Steuerschaltung (11);

f) einer über eine Speichersteuereinheit (2) mit dem Sprachspeicher (22), der Identifizierungsnummerempfangsschaltung (24) und der ersten Steuerschaltung (11) verbundenen zweiten Steuerschaltung (21);

wobei die erste Steuerschaltung (11) aufweist:

e&sub1;) eine Einrichtung zum Bestimmen, ob die Funkeinheit (3) einen Anruf empfängt oder nicht;

e&sub2;) eine Einrichtung zum Übertragen eines Identifizierungsnummerempfangsbereitschaftssignals an die zwei te Steuerschaltung (21) in Antwort auf den durch die Funkeinheit (3) empfangenen Anruf;

e&sub3;) eine Einrichtung zum Übertragen eines Identifizierungsnummerempfangsanforderungssignals an die zweite Steuerschaltung (21) in Antwort auf das durch die zweite Steuerschaltung (21) empfangene Identifizierungsnummerempfangssignal;

e&sub4;) eine Einrichtung zum Bestimmen, ob eine durch die zweite Steuerschaltung (21) empfangene Identifizierungsnummer im Zuordnungstabellenspeicher (12) angeordnet ist oder nicht;

e&sub5;) eine Einrichtung zum Übertragen eines Ausgabeanzeigesignals an die zweite Steuerschaltung (21), wenn die Identifizierungsnummer im Zuordnungstabellenspeicher (12) angeordnet ist;

e&sub6;) eine Einrichtung zum Übertragen eines Bereichbestimmungssignals zum Festlegen eines der Aufzeichnungsbereiche an die zweite Steuerschaltung (21), wenn eine Wahltaste gedruckt wird;

e&sub7;) eine Einrichtung zum Übertragen eines Aufzeichnungsbeginnsignals an die zweite Steuerschaltung (21), nachdem das Bereichbestimmungssignal von der ersten Steuerschaltung (11) an die zweite Steuerschaltung übertragen wurde; und

e&sub8;) eine Einrichtung zum Übertragen eines Aufzeichnungsendesignals an die zweite Steuerschaltung (21), wenn eine Aufzeichnungsendetaste gedrückt wird; und

wobei die zweite Steuerschaltung aufweist:

f&sub1;) eine Einrichtung zum Übertragen einer ersten Nachricht vom Sprachspeicher (22) an die Funkeinheit (3) in Antwort auf das Identifizierungnummerempfangsbereitschaftssignal von der ersten Steuerschaltung (11);

f&sub2;) eine Einrichtung zum Empfangen der Identifizierungsnummer von der Identifizierungsnummerempfangsschaltung (24) in Antwort auf das Identifizierungsnummerempfangsanforderungssignal von der ersten Steuerschaltung (11);

f&sub3;) eine Einrichtung zum Übertragen der Identifizierungsnummer an die erste Steuerschaltung (11);

f&sub4;) eine Einrichtung zum Übertragen einer zweiten Nachricht an die Funkeinheit (3) in Antwort auf das Ausgabeanzeigesignal von der ersten Steuerschaltung (11), wobei die zweite Nachricht aus einem der Aufzeichnungsbereiche hergeleitet wird, der im Zuordnungstabellenspeicher (12) der Identifizierungsnummer zugeordnet ist;

f&sub5;) eine Einrichtung zum Festlegen eines der Aufzeichnungsbereiche des Sprachspeichers (22) in Antwort auf das Bereichbestimmungssignal von der ersten Steuerschaltung (11);

f&sub6;) eine Einrichtung zum Starten einer Operation zum Schreiben einer Nachricht in den einen der Aufzeichnungsbereiche des Sprachspeichers (22) in Antwort auf das Aufzeichnungsbeginnsignal von der ersten Steuerschaltung (11); und

f&sub7;) eine Einrichtung zum Beenden der Schreiboperation in Antwort auf das Aufzeichnungsendesignal von der ersten Steuerschaltung.

2. Funktelefon nach Anspruch 1, wobei die erste Steuerschaltung (11) außerdem eine Einrichtung zum Registrieren der Identifizierungsnummer im Zuordnungstabellenspeicher (12) aufweist.

3. Funktelefon nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Zuordnungstabellenspeicher (12) einen nichtflüchtigen Speicher aufweist.

4. Funktelefon nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Identifizierungsnummerempfangsschaltung (24) eine DTMF- Empfangsschaltung aufweist.







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