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Dokumentenidentifikation DE19800337A1 08.07.1999
Titel Radiergummi-Halterung mit Radiergummi
Anmelder Heckmann, Klaus, Prof. Dr., 93186 Pettendorf, DE
Erfinder Heckmann, Klaus, Prof. Dr., 93186 Pettendorf, DE
Vertreter W. Kraus und Kollegen, 80539 München
DE-Anmeldedatum 07.01.1998
DE-Aktenzeichen 19800337
Offenlegungstag 08.07.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.07.1999
IPC-Hauptklasse B43L 19/00
Zusammenfassung Mit der vorliegenden Erfindung wird eine Radiergummi-Halterung mit Radiergummi zur Verfügung gestellt, die folgendes umfaßt:
(a) eine Hülse, die wenigstens an dem einen Hülsenende (vorderes Hülsenende) offen ist,
(b) einen Radiergummi, dessen Außenquerschnitt dem lichten Innenquerschnitt der Hülse entspricht und welcher derart verschiebbar in der Hülse angeordnet ist, daß eines der Radiergummienden aus dem offenen Hülsenende vorsteht; und
(c) eine ein unbeabsichtigtes nichtelastisches Zurückbewegen des Radiergummiendes in die Hülse verhindernde, jedoch ein Vorwärtsschieben des Radiergummis nach dem offenen Hülsenende zu ermöglichende Arretierungs- und gegebenenfalls Vorschubeinrichtung.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Radiergummi-Halterung mit einem darin vorgesehenen Radiergummi, welche so ausgebildet ist, daß sie den praktischen Anforderungen eines Benutzers optimal entspricht.

Radiergummis werden im Verlauf ihres Dienstes kleiner und kleiner und gehen spätestens dann verloren, wenn man sie nicht mehr anfassen kann.

Aufgabe der Erfindung ist es insbesondere, eine Radiergummi- Halterung mit Radiergummi zur Verfügung zu stellen, die hinsichtlich ihrer Organisierbarkeit, Betriebszuverlässigkeit und -sicherheit sowie ihres Zugriffs für die Benutzung des Radiergummis wesentlich besser den Bedürfnissen eines Benutzers angepaßt ist.

Diese Aufgabe wird durch eine Radiergummi-Halterung mit Radiergummi gelöst, umfassend:

  • (a) eine Hülse, die wenigstens an dem einen Hülsenende (vorderes Hülsenende) offen ist,
  • (b) einen Radiergummi, dessen Außenquerschnitt dem lichten Innenquerschnitt der Hülse entspricht und welcher derart verschiebbar in der Hülse angeordnet ist, daß eines der Radiergummienden aus dem offenen Hülsenende vorsteht; und
  • (c) eine ein unbeabsichtigtes nichtelastisches Zurückbewegen des Radiergummiendes in die Hülse verhindernde, jedoch ein Vorwärtsschieben des Radiergummis nach dem offenen Hülsenende zu ermöglichende Arretierungseinrichtung und gegebenenfalls Vorschubeinrichtung, wobei die Arretierungs- und Vorschubeinrichtung zu einer selbsttätigen arretierenden oder einer arretierbaren Vorschubeinrichtung vereinigt sein kann.

Eine solche Radiergummi-Halterung mit einem Radiergummi hat außer den obigen, in der Aufgabenstellung genannten Vorteilen insbesondere folgende für ihren Gebrauch besonders wichtige Vorteile:

  • (i) Die Größe der Radiergummi-Halterung ist innerhalb relativ weiter Grenzen unabhängig von der Größe des darin vorgesehenen Radiergummis, d. h., die Länge des Radiergummis kann maximal etwa gleich der Länge der Hülse sein und minimal nur einen Bruchteil der Hülsenlänge betragen.
  • (ii) Die Radiergummi-Halterung läßt sich nach dem Verbrauch des darin vorgesehenen Radiergummis jeweils mit einem neuen Radiergummi nachfüllen, was nicht nur praktische Vorteile hat, sondern wodurch auch die Rohstoffresourcen besser ausgenutzt werden.
  • (iii) Die Radiergummi-Halterung mit dem Radiergummi ist sicherer, schneller und zuverlässiger greif- und wiederauffindbar als ein immer kleiner werdender loser Radiergummi, der jeweils irgendwohin gelegt oder in irgendeine Tasche gesteckt wird.

Eine besonders praktikable und damit hervorragend benutzerfreundliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen Radiergummi- Halterung mit Radiergummi zeichnet sich dadurch aus, daß sie an ihrem offenen Hülsenende, aus dem der Radiergummi vorsteht, mittels einer Kappe verschließbar ist, die auf der Hülse bevorzugt durch einen Schnappverschluß fixierbar ist und vorzugsweise eine Klemmvorrichtung, insbesondere in der Form eines Ansteckclips, besitzt, wodurch es ermöglicht wird, die außen mit der Kappe und innen mit dem Radiergummi versehene Radiergummihalterung in einer Tasche, beispielsweise einer Brusttasche eines Jacketts oder Kostüms, einer Mappe oder an anderen geeigneten Stellen, wie sie vor allem für das Tragen bzw. Unterbringen von Füllfederhaltern, Kugelschreibern, Druckbleistiften o. dgl. benutzt werden, sicher, weitestgehend unverlierbar und optimal griffbereit unterzubringen.

Selbstverständlich ist unter einem Radiergummi im Sinne der Erfindung jedes Radiermaterial zu verstehen, unabhängig davon, ob es aus Gummi, Kautschuk, Kunststoff oder irgendeinem anderen für das Radieren von Aufzeichnungen geeignetem Material besteht.

Die vorstehenden sowie weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden anhand von bevorzugten Ausführungsformen, wie sie insbesondere in den Patentansprüchen angegeben sind, unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung näher beschrieben und erläutert; es zeigen:

Fig. 1 eine teilweise in Seitenaufrißansicht und teilweise im Längsschnitt dargestellte Hülse einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Radiergummi- Halterung;

Fig. 2 einen Querschnitt durch die Hülse der Fig. 1 längs der Linie A-A;

Fig. 3 eine Aufsicht auf die Hülse der Fig. 1 in Richtung des Pfeils B oder C;

Fig. 4 eine Seitenaufrißansicht eines erfindungsgemäßen Radiergummis für die Radiergummi-Halterung gemäß den Fig. 1 bis 3;

Fig. 5 eine Stirnansicht auf den Radiergummi der Fig. 4;

Fig. 6 eine Aufsicht in Richtung des Pfeils D auf den Radiergummi der Fig. 4 und 5;

Fig. 7 eine Aufrißansicht der einen Längsseite der Hülse einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Radiergummi-Halterung;

Fig. 8 einen Querschnitt längs der Linie E-E durch die Hülse der Fig. 7;

Fig. 9 eine Aufsicht auf die Schmalseite der Hülse der Fig. 7 und 8 von oben oder unten;

Fig. 10 eine Seitenaufrißansicht auf die andere Längsseite der Hülse der Fig. 7 bis 9, wobei zu beachten ist, daß die Aufrißansichten der Fig. 7 und 10 jeweils die von einer Schmalseite der Fig. 9 in deren Ebene geklappte Ansichten sind, so daß die in den Fig. 7 und 10 gleichläufig erscheinenden Sägezahnprofile im tatsächlichen, gegenüberstehenden Zustand gegenläufig zueinander sind;

Fig. 11 eine Seitenaufrißansicht eines erfindungsgemäßen Radiergummis einer Radiergummi-Halterung gemäß den Fig. 7 bis 10;

Fig. 12 einen Querschnitt durch den Radiergummi der Fig. 11 längs der Linie F-F;

Fig. 13 eine Aufsicht auf den Radiergummi der Fig. 11 und 12 in Richtung des Pfeils G oder H;

Fig. 14 eine Seitenansicht eines stiftförmigen Eingriffselements, das in die aus Fig. 12 ersichtliche Durchgangsbohrung einzufügen ist;

Fig. 15 eine gegenüber Fig. 7 vergrößerte Darstellung des Sägezahnprofils;

Fig. 16 eine gegenüber Fig. 15 abgewandelte Ausführungsform des Sägezahnprofils;

Fig. 17 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Radiergummi-Halterung mit Radiergummi gemäß den Fig. 8 bis 15, welche die Bewegung des stiftförmigen Eingriffselements und die Seitenränder bzw. -kanten des Sägezahnprofils veranschaulicht; und

Fig. 18 eine der Fig. 17 entsprechende Querschnittsansicht durch eine Radiergummi-Halterung mit Radiergummi gemäß den Fig. 7 bis 14 und 16, die sich von der Ausführungsform gemäß Fig. 17 dadurch unterscheidet, daß die Seitenränder bzw. -kanten des Sägezahnprofils mehr oder weniger abgeschrägt sind, so daß das stiftförmige Eingriffselement jeweils über den gesamten Querschnitt des jeweiligen Rands in Kontakt mit der Hülse ist;

Fig. 19 eine Seitenansicht eines Gewindestabs mit Drehknopf, der einen Teil einer dritten bevorzugten Ausführungsform einer Radiergummi-Halterung der Erfindung darstellt;

Fig. 20 eine Seitenansicht des Gewindestabs mit Drehknopf der Fig. 19, gesehen in Richtung des Pfeils K;

Fig. 21 eine teilweise im Längsschnitt und teilweise in Seitenaufrißansicht dargestellte Hülse der Radiergummi- Halterung gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 22 eine Stirnansicht der Hülse der Fig. 21 mit angedeutetem Drehknopf und Gewindestab;

Fig. 23 eine Längsschnittansicht durch einen erfindungsgemäßen Radiergummi für eine Radiergummi-Halterung gemäß den Fig. 19 bis 22;

Fig. 24 eine Stirnansicht des Radiergummis der Fig. 23;

Fig. 25 eine Seitenansicht eines Drehstabs mit Drehknopf, der einen Teil einer vierten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bildet;

Fig. 26 eine Aufsicht auf den Drehknopf mit Drehstab der Fig. 25 in Richtung des Pfeils L;

Fig. 27 eine teilweise im Längsschnitt und teilweise in Seitenaufrißansicht dargestellte Hülse der vierten Ausführungsform der Halterung;

Fig. 28 eine Stirnansicht der Hülse der Fig. 27 auf die in dieser Figur linke Seite der Hülse;

Fig. 29 verschiedene Ausführungsformen von Profilen des Drehstabs der Fig. 25, die dessen drehfeste Verbindung mit einem Radiergummi ermöglichen, wobei die in Fig. 29 ganz rechts dargestellte Form des Profils in Fig. 26 wiedererkennbar ist;

Fig. 30 eine Längsaufrißansicht eines in die Radiergummi- Halterung der vierten Ausführungsform einsetzbaren Radiergummis, dessen Außengewinde durch ausgezogene Linien und dessen mittige Bohrung durch strichpunktierte Linien angedeutet sind; und

Fig. 31 eine Stirnansicht auf den Radiergummi der Fig. 30, dessen mittige Bohrung eines der in Fig. 29 gezeigten Profile als Hohlprofil haben kann, das dem Vollprofil des Drehstabs der Fig. 25 komplementär ist, wobei vorliegend das in Fig. 29 rechts außen dargestellte Profil vorgesehen ist.

In der nun folgenden Beschreibung und Erläuterung von besonders bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung sei zunächst auf die Fig. 1 bis 6 Bezug genommen, in der eine erste Ausführungsform der wichtigsten Teile einer Radiergummi-Halterung mit zugehörigem Radiergummi gemäß der Erfindung gezeigt ist, umfassend:

  • (a) eine Hülse 1, die wenigstens an dem einen Hülsenende 2, das als vorderes Hülsenende bezeichnet wird und aus dem im gebrauchsfertigen Zustand das eine Ende des Radiergummis zum Zwecke des Radierens vorsteht, offen ist, wobei vorliegend zum Einschieben des Radiergummis in die Hülse 1 auch deren anderes Ende 3, das als rückwärtiges Hülsenende bezeichnet wird, offen ist;
  • (b) einen Radiergummi 4, dessen in Fig. 5 dargestellter Außenquerschnitt im wesentlichen, d. h. mit partieller Ausnahme des Profils 9, dem aus Fig. 2 ersichtlichen lichten Innenquerschnitt der Hülse 1 entspricht und welcher derart verschiebbar in der Hülse anzuordnen ist, daß das eine Radiergummiende 5, welches als vorderes Radiergummiende bezeichnet wird, aus dem vordere Hülsenende 2 vorsteht; und
  • (c) eine Arretierungsvorrichtung, die ein unbeabsichtigtes nichtelastisches Zurückbewegen des Radiergummis, d. h. eine Bewegung nach dem rückwärtigen Hülsenende 3 zu, verhindert, jedoch ein Vorwärtsschieben des Radiergummis 4, d. h. eine Bewegung in Richtung nach dem vorderen Hülsenende 2 zu, ermöglicht; diese Arretierungsvorrichtung umfaßt in der vorliegenden Ausführungsform einen Arretierungsvorsprung 6 der an der Innenseite der Hülse 1 im Bereich oder in der Nähe des vorderen Hülsenendes 2 vorgesehen ist und ein Rampen- oder Sägezahnprofil aufweist, dessen allmählich ansteigende Profilseite 7 dem hinteren Hülsenende 3 zugewandt ist, während seine steil oder abrupt abfallende Profilseite 8 dem vorderen Hülsenende 2 zugewandt ist, und außerdem umfaßt die Arretierungsvorrichtung, Eingriffsvorsprünge 9, mit denen der Radiergummi 4 an seiner dem Arretierungsvorsprung 6 zugewandten Seitenfläche derart versehen ist, daß diese Seitenfläche eine Mehrzahl von in Längsrichtung der Hülse 1 bzw. des Radiergummis 4 hintereinander angeordnete Eingriffsvorsprünge 9 mit je einem Rampen- oder Sägezahnprofil aufweist, das zu dem Rampen- oder Sägezahnprofil des Arretierungsvorsprungs 6 komplementär ist, so daß sich also in dem Zustand des Radiergummis 4, in welchem dieser in die Hülse 1 gebrauchsbereit eingefügt ist, die jeweils vorderste steil oder abrupt abfallende Profilseite 1 eines Eingriffsvorsprungs 9 an der steil abfallenden Profilseite 8 des Arretierungsvorsprungs 6 der Hülse 1 abstützt, wodurch eine nichtelastische Rückwärtsbewegung des Radiergummis 4 unmöglich ist, während eine Vorwärtsbewegung des Radiergummis durch Druck auf das rückwärtige Radiergummiende 11 infolge der elastischen Nachgiebigkeit des Radiergummis bewirkt werden kann.

In einer vereinfachten Ausführungsform kann auch auf die Eingriffsvorsprünge 9 am Radiergummi 4 verzichtet werden, da ein Verschieben des Radiergummis 4 gegen die steile Profilseite 8 des Arretierungsvorsprungs schwer möglich bis unmöglich sein kann, was von der Elastizität und Weichheit des Radiergummimaterials abhängt. Um ein Einreißen oder Durchreißen des Radiergummis weitestgehend zu verhindern, ist es jedoch zu bevorzugen, die Eingriffsvorsprünge 9 am Radiergummi 4 vorzusehen.

Kurz zusammengefaßt ist also gemäß der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 6 ein zylinderförmiger oder prismatischer Radiergummi 4 vorgesehen, der auf mindestens einer seiner langen Flächen ein Sägezahnprofil aus den Eingriffsvorsprüngen 9 besitzt, welches es ermöglicht, diesen Radiergummi 4 in der dazu passenden Halterung stufenweise und einsinnig in Richtung auf die Schreibfläche, auf der radiert werden soll, zu verschieben. Die Halterung für den Radiergummi 4, bestehend aus einer Hülse 1 mit einem zylindrischen oder prismatischen Hohlprofil, enthält an ihrem der Schreibfläche zugewandten Ende 2 inwandig einen rampenförmigen, nasenartigen Arretierungsvorsprung 6, welcher das gleiche Profil besitzt wie die als Einzelzähne ausgebildeten Eingriffsvorsprünge 9 des Sägezahnprofils im Radiergummi 4. Neigung und Richtung des rampenförmigen Arretierungsvorsprungs 6 und des Sägezahnprofils am Radiergummi 4 sind so, daß ein stufenweises Vorschieben des Radiergummis in Richtung auf die Schreibfläche ermöglicht wird, nicht jedoch in der entgegengesetzten Richtung. Die Einführung des Radiergummis 4 in die Halterung erfolgt von dem der Schreibfläche abgewandten Ende 3 der Halterung her.

Es sei nun unter Bezugnahme auf die Fig. 7 bis 15 und 17 eine zweite bevorzugte Ausführungsform der Radiergummi-Halterung mit Radiergummi gemäß der Erfindung beschrieben, die ebenfalls eine Hülse 12 aufweist, welche wenigstens an dem vorderen Hülsenende 13 offen ist, und einen Radiergummi 14, dessen Außenquerschnitt dem lichten Innenquerschnitt der Hülse 12 entspricht und welcher derart verschiebbar in der Hülse 12 anzuordnen ist, daß das vordere Radiergummiende 15 aus dem offenen Hülsenende 13 vorsteht und ein unbeabsichtigtes nichtelastisches Zurückbewegen des Radiergummiendes in die Hülse 12 durch eine Arretierungseinrichtung verhindert wird, die jedoch ein Vorwärtsschieben des Radiergummis 14 nach dem offenen Hülsenende 13 zu gestattet.

In der vorliegenden Ausführungsform ist die Arretierungsvorrichtung, anders als in der ersten Ausführungsform, so ausgebildet, daß

  • (a) in zwei einander gegenüberliegenden Seiten 16 und 17 der Hülse 12 je eine Nut oder ein Schlitz 18, 19 mit einem in der Längsrichtung der Hülse 12 verlaufenden Rampen- oder Sägezahnprofil ausgebildet ist;
  • (b) das eine Rampen- oder Sägezahnprofil 20 gegenläufig zu dem anderen Rampen- oder Sägezahnprofil 21 verläuft bzw. die beiden Rampen- oder Sägezahnprofile 20, 21 spiegelsymmetrisch zur Längsrichtung der Hülse 12 verlaufen, so daß dort, wo auf der einen Seite 16 die allmählich ansteigende Profilseite 22 schräg nach oben geht, die entsprechende, auf der gegenüberliegenden Seite 17 allmählich ansteigende Profilseite 23 nach unten zu verläuft, wobei Entsprechen des für die steil abfallenden Profilseiten 24 und 25 gilt; gemäß den Fig. 7 und 10 sieht es scheinbar so aus, als ob diese Gegenläufigkeit nicht gegeben sei, was jedoch daran liegt, daß die Seite 16, deren untere Längskante 26 identisch mit der oberen Längskante der einen Schmalseite 27 ist, bezogen auf die Aufsicht der Fig. 9 nach oben in die Zeichnungsebene geklappt ist, und die Seite 17, deren Längskante 28 identisch mit der unteren Längskante der Seite 27 ist, ebenfalls aus der Aufsicht der Fig. 9 in die Zeichnungsebene hochgeklappt ist; und
  • (c) in dem Radiergummi 14 in einer darin vorgesehenen Durchgangsbohrung 29 ein stabförmiges Eingriffselement 30 angebracht ist, das sich mit je einem seiner beiden Enden in je eine der beiden Nuten bzw. je einen der beiden Schlitze 18 bzw. 19 erstreckt, wie die Fig. 17 zeigt; dieses Eingriffselement 30 ist aus seiner in Fig. 17 gestrichelt gezeichneten Ruhelage, in welcher es sich auf je einer der steil oder abrupt abfallenden Profilseiten 24 bzw. 25 gegen eine Verschiebung nach dem hinteren Hülsenende 31 zu abstützt, derart auslenkbar, daß je eines der beiden Enden längs einer der beiden allmählich ansteigenden Profilseiten 22 bzw. 23 gleiten kann, wie in Fig. 17 in ausgezogenen Linien dargestellt ist, was einem Vorschieben des Radiergummis 14 nach dem offenen Hülsenende 13 zu entspricht; wobei zur besseren Befestigung des Eingriffselements 30 in dem Radiergummi 14 außerdem zur stabileren Auslenkung des Eingriffselements 30 um die Längsmittelachse 31 der Hülse 12 und gleichzeitig des Radiergummis 14 die Querbohrung 29 und das Eingriffselement 30 je mit einer Verengung 32 bzw. 33 versehen sind.

Die Fig. 16 und 18 zeigen eine modifizierte Gestaltung der eben erörterten Ausführungsform, die - abgesehen von den nachstehend anhand der Fig. 16 und 17 beschriebenen Änderungen - identisch mit der eben beschriebenen Ausführungsform ist, so daß also für diese modifizierte Ausführungsform die Fig. 7 bis 14 sowie 16 und 18 gelten.

Gemäß der modifizierten Ausführungsform ist der mit dem Eingriffselement 30 zusammenwirkende Rand 34 der Nut oder des Schlitzes 18 bzw. 19 in den Bereichen, in denen dieser Rand mit dem aus seiner Ruhelage verdrehten Eingriffselement 30 in Eingriff tritt und die in Fig. 16 schraffiert dargestellt sind, derart abgeschrägt, daß das Eingriffselement 30 jeweils über den gesamten Querschnitt des Rands 34 hinweg in Kontakt mit diesem ist, also mit dem dargestellten stabartigen Eingriffselement 30 von rundem Querschnitt in Linienkontakt ist. Wie die Fig. 16 veranschaulicht, ist der Schrägwinkel des Rands 34 an verschiedenen Stellen der Nut bzw. des Schlitzes 18, 19 unterschiedlich, da sich der Auslenkwinkel des Eingriffselements 30 beim Gleiten längs der Nut bzw. des Schlitzes 18, 19 ändert.

Zum Zusammenbau der Radiergummi-Halterung gemäß den Fig. 7 bis 15 und 17 bzw. 7 bis 14 und 16, 18 wird der Radiergummi vom hinteren Ende der Hülse 12 her zunächst ohne Eingriffselement 30 in die Hülse 12 hineingeschoben. Dann wird das Eingriffselement 30 von der Seite her durch die sägezahnförmigen Nuten 18 und 19 und die Querbohrung 29 hindurchgesteckt. Die Rampen- oder Sägezahnprofile 20, 21 sind in ihrer Richtung und in ihrem Profilverlauf so angeordnet und ausgebildet, daß sich der Radiergummi 14 in dem so eingebauten Zustand bei Belastung vom hinteren Ende der Hülse 12 her in Richtung auf die Schreibfläche, d. h. in Richtung auf das vordere Hülsenende 13, zu verschieben läßt, und zwar einseitig und stufenweise. Bei jeder derartigen Verschiebung werden die beiden Enden des stiftförmigen Eingriffselements 30 in ihren jeweiligen gegenläufigen Rampen- oder Sägezahnprofilen 20 bzw. 21 so geführt, daß das Eingriffselement immer dann, wenn es eine allmählich ansteigende Profilseite 22 bzw. 23 hinuntergleitet, eine horizontale Drehung um seine Längsmitte bzw. um die Längsmittelachse 31 der Hülse 12 und des Radiergummis 14 ausführt. Wenn das Eingriffselement 30 dann das Ende einer allmählich ansteigenden Profilseite 22 bzw. 23 erreicht hat, also in eine steil oder abrupt abfallende Profilseite 24 bzw. 25 eintritt, schnappt es elastisch wieder in seine Ruhelage zurück, wie in den Fig. 17 und 18 gestrichelt dargestellt ist. In dieser Ruhelage ist der Radiergummi 14 gegen Rückwärtsbewegungen durch die steile, insbesondere bevorzugt senkrecht zur Längsmittelachse 31 verlaufende, Profilseite 24 bzw. 25 gesichert.

Eine dritte bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in den Fig. 19 bis 24 gezeigt, die im Gegensatz zu den beiden vorstehend beschriebenen Ausführungsformen, in denen der Radiergummi 4 bzw. 14 durch einen von Hand ausgeübten Druck in Längsrichtung des Radiergummis vorgeschoben wird, mit einer Vorschubeinrichtung versehen ist, was ebenso für die weiter unten anhand der Fig. 25 bis 31 beschriebene vierte bevorzugte Ausführungsform der Erfindung gilt.

In der dritten Ausführungsform, in welcher die Halterung wiederum eine Hülse 35 mit einem vorderen, offenen Ende 36 aufweist, ist der Radiergummi 37, dessen Außenquerschnitt komplementär zum lichten Innenquerschnitt der Hülse 35 ist, drehfest in der Hülse 35 angeordnet, indem vorliegend der Querschnitt des Radiergummis 37 und der lichte Innenquerschnitt der Hülse 35 prismatisch - oder allgemeiner unrund - sind. Der Vorschub des Radiergummis 37 in der Hülse 35 wird mittels eines Gewindestabs 38 bewirkt, der mit einem Außengewinde 39 versehen und in eine Längsmittelbohrung 40 des Radiergummis 37 eingefügt wird, die mit einem Innengewinde 41 versehen ist, das komplementär zu dem Außengewinde 39 des Gewindestabs 38 ist. In dem hinteren Ende der Hülse 35 ist ein Hülsenboden 42 mit einer Durchgangsbohrung 43 vorgesehen, in welcher das hintere Ende 44 des Gewindestabs 38 drehbar gelagert ist, wobei auf dem nach hinten über den Hülsenboden 42 hinausragenden Teil des Endes 44 ein Drehknopf 45 lösbar angebracht ist. Der Hülsenboden 42 ist relativ dick, so daß er eine "Gleitlagerhülse bzw. -buchse" bildet.

Die Halterung für den Radiergummi 37 ist in dieser dritten Ausführungsform die ein längliches Hohlprofil aufweisende Hülse 35. Ist der Radiergummi 37 in die Halterung eingesetzt, so bewirkt eine Drehung des Drehknopfs 45, daß sich der Radiergummi 37 in Längsrichtung der Hülse 35 kontinuierlich hin- oder herbewegt. Der Radiergummi 37 sitzt also auf dem Gewindestab 38 "wie eine Mutter auf einer Schraube". Da, wie Fig. 19 zeigt, das Außengewinde 39 einen größeren maximalen Durchmesser als das gewindefreie Ende 44 hat, und der vom Drehknopf 45 freibleibende Teil des Endes 44 etwa dieselbe Länge wie die Durchgangsbohrung 43 hat, ist der Gewindestab 38 axial unverschiebbar drehgelagert.

In einer nicht dargestellten, modifizierten dritten Ausführungsform ist anstelle der Längsbohrung 40 im Radiergummi 37 ein in der Längsrichtung des Radiergummis verlaufendes spiralförmiges Hohlprofil vorgesehen, in den eine Spirale, vorzugsweise aus Metall, eingreift, die anstelle des Gewindestabs 38 vorgesehen ist, so daß sich der Radiergummi 37 auf dieser Spirale "wie ein Kork auf der Spirale eines Flaschenöffners" bewegt, wenn die Spirale gedreht wird, wozu dieselbe an ihrem hinteren Ende bevorzugt, in der in den Fig. 19 bis 22 gezeigten und oben beschriebenen Weise, drehbar gelagert ist.

Schließlich sei die schon weiter oben erwähnte vierte Ausführungsform der Erfindung anhand der Fig. 25 bis 30 erläutert:

In dieser Ausführungsform ist die im Querschnitt kreiszylindrische Hülse 46 auf ihrer Innenfläche mit einem Innengewinde 47 versehen, dessen Gewindeachse in Längsrichtung der Hülse 46 verläuft und das mit einem dazu komplementären Außengewinde 48 zusammenwirkt, welches auf der äußeren Umfangsfläche des Radiergummis 50 vorgesehen ist. Um den Radiergummi 50 innerhalb der Hülse 46 zu drehen und damit sein vorderes Ende 49 aus dem vorderen Ende 51 der Hülse 46 zum Vorstehen zu bringen oder wahlweise in dieses Ende zurückzuziehen, ist in eine Längsmittelausnehmung 52 des Radiergummis 50 ein Drehstab 53 einfügbar, dessen Vollprofil komplementär zu dem Hohlprofil der Längsmittelausnehmung 52 ist, so daß der Drehstab 53 drehfest mit dem Radiergummi 50 verbunden ist. Die Fig. 29 zeigt einige bevorzugte Ausführungsformen des Vollprofils des Drehstabs 53 bzw. des Hohlprofils der Längsmittelausnehmung 52. Der Drehstab 53 ist in der bei der dritten Ausführungsform weiter oben beschriebenen Art und Weise drehbar in einer Bohrung 54 eines Hülsenboden 55 gelagert und mit einem Drehknopf 56 versehen, wobei der maximale Außendurchmesser des Vollprofils des Drehstabs 53 größer als derjenige des in der Bohrung 54 gelagerten Endes 57 des Drehstabs ist, so daß der Drehstab 53 in der gleichen Art und Weise wie in der dritten Ausführungsform axial unbeweglich im Hülsenboden 55 drehgelagert ist.

Zu der dritten und vierten Ausführungsform der Erfindung sei noch folgendes bemerkt:

  • (i) Wenn die Materialeigenschaften des Radiergummis 37 bzw. 50 derart sind, daß sich das jeweilige Gewinde 39 bzw. 48 leicht in den Radiergummi einschneidet, braucht an dem Radiergummi selbst kein besonderes komplementäres Gewinde 41 bzw. 48 vorgesehen zu sein.
  • (ii) Im allgemeinen wird der Reibungseingriff zwischen dem Radiergummi 37 bzw. 50 und dem Gewindestab 38 bzw. dem Innengewinde 47 der Hülse 46 so stark sein, daß die Vorschubeinrichtung gleichzeitig als Arretierungseinrichtung wirkt, insbesondere dann, wenn das Gewinde 39 bzw. 47 ein relativ feines Gewinde ist; im Bedarfsfall kann jedoch eine gesonderte, die Drehposition des Drehknopfs 45 bzw. 56 fixierende Arretierungsvorrichtung vorgesehen sein, die eine der üblichen, für den vorliegenden Fall geeigneten, Drehknopfarretierungen sein kann, z. B. derart, daß der Drehknopf 45 bzw. 56 um einen geringen Betrag in axialer Richtung auf dem Ende 44 bzw. 57 verschiebbar ist und einen nach dem Hülsenboden 42 bzw. 55 vorstehenden Stift hat, der mit einer Bohrung in dem Hülsenboden in Eingriff bringbar ist, wobei zum Arretieren des Drehknopfs eine Vielzahl solcher Bohrungen im Hülsenboden vorgesehen sein kann, damit man den Drehknopf in einer praktisch beliebigen Drehposition arretieren kann.


Anspruch[de]
  1. 1. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi, umfassend:
    1. (a) eine Hülse (1, 12, 35, 46), die wenigstens an dem einen Hülsenende (2, 13, 36, 51) (vorderes Hülsenende) offen ist,
    2. (b) einen Radiergummi (4, 14, 37, 50), dessen Außenquerschnitt dem lichten Innenquerschnitt der Hülse (1, 12, 35, 46) entspricht und welcher derart verschiebbar in der Hülse (1, 12, 35, 46) angeordnet ist, daß eines der Radiergummienden (5, 13, 49, 58) aus dem offenen Hülsenende (2, 13, 36, 51) vorsteht; und
    3. (c) eine ein unbeabsichtigtes nichtelastisches Zurückbewegen des Radiergummiendes (5, 13, 49, 58) in die Hülse (1, 12, 35, 46) verhindernde, jedoch ein Vorwärtsschieben des Radiergummis (4, 14, 37, 50) nach dem offenen Hülsenende (2, 13, 36, 51) zu ermöglichende Arretierungseinrichtung und gegebenenfalls eine Vorschubeinrichtung (6, 9; 18, 19, 30; 38-45; 47, 48, 52-57)
  2. 2. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungseinrichtung (6, 9) an der Innenseite der Hülse (1) im Bereich oder in der Nähe des vorderen Hülsenendes (2) einen Arretierungsvorsprung (6) mit Rampen- oder Sägezahnprofil (7, 8) aufweist, dessen allmählich ansteigende Profilseite (7) dem hinteren Hülsenende (3) zugewandt ist, während seine steil oder abrupt abfallende Profilseite (8) dem vorderen Hülsenende (2) zugewandt ist.
  3. 3. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Radiergummi (4) an einer dem Arretierungsvorsprung (6) zugewandten Seitenfläche eine Mehrzahl von in Längsrichtung der Hülse (1) bzw. des Radiergummis (4) hintereinander angeordneten Eingriffsvorsprüngen (9) mit je einem Rampen- oder Sägezahnprofil aufweist, das zu dem Rampen- oder Sägezahnprofil (7, 8) des Arretierungsvorsprungs (6) komplementär ist.
  4. 4. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Radiergummi (4) zylinderförmig oder prismatisch ausgebildet ist.
  5. 5. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 1, da durch gekennzeichnet, daß
    1. (a) die Arretierungsvorrichtung (18, 19, 30) in zwei einander gegenüberliegenden Seiten (16, 17) der Hülse (12) je eine Nut oder einen Schlitz (18, 19) mit einem in Längsrichtung der Hülse (12) verlaufenden Rampen- oder Sägezahnprofil (22, 24; 23, 25) aufweist;
    2. (b) das eine (22, 24) der beiden Rampen- oder Sägezahnprofile gegenläufig zu dem anderen (23, 25) oder spiegelsymmetrisch zur Längsrichtung des anderen (23, 25) der beiden Rampen- oder Sägezahnprofile (22, 24; 23, 25) angeordnet ist; und
    3. (c) in oder an dem Radiergummi (14) ein Eingriffselement (30) angebracht ist, das mit je einem Ende in je eine der Nuten oder je einen der Schlitze (18, 19) eingreift und quer zur Längsrichtung der Hülse (12) aus einer Ruhelage auslenkbar ist, in welcher es sich auf je einer der steil oder abrupt abfallenden Profilseiten (24, 25) der Rampen- oder Sägezahnprofile (22, 24; 23, 25) gegen eine Verschiebung nach dem hinteren Hülsenende zu abstützt.
  6. 6. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingriffselement (30) ein Stift ist, der in einer Querbohrung (29) des Radiergummis (14) angeordnet ist.
  7. 7. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (30) und die Querbohrung (29) in der Längsmitte eine Verjüngung (32, 33) aufweisen.
  8. 8. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 5, 6, oder 7 dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Eingriffselement (30) zusammenwirkende Rand (34) der Nut oder des Schlitzes (18, 19) in den Bereichen, in denen derselbe mit dem aus seiner Ruhelage verdrehtem Eingriffselement (30) in Eingriff kommt, derart abgeschrägt ist, daß das Eingriffselement (30) jeweils über den gesamten Querschnitt des Rands (34) hinweg in Kontakt mit dem Rand (34) ist.
  9. 9. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschub- und gegebenenfalls Arretierungseinrichtung ein in der zylindrischen Innenfläche der Hülse (46) ausgebildetes Innengewinde (47), dessen Gewindeachse in Längsrichtung der Hülse (46) verläuft, und eine Vorrichtung (53-57) zum Drehen des Radiergummis (50) um die Gewindeachse umfaßt.
  10. 10. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Radiergummi (50) mit einem Außengewinde (48) versehen ist, welches komplementär zu dem Innengewinde (47) der Hülse (46) ist.
  11. 11. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Drehen (53-57) ein in den Radiergummi (50) längs dessen Längsmittelachse eingefügter Stab (53) ist, der an seinem freien Ende (57) mit einem Drehknopf (56) versehen ist.
  12. 12. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (53) in einem im oder am hinteren Ende der Hülse (46) angebrachten Hülsenboden (55) drehbar und gegebenenfalls axial verschiebbar gelagert ist.
  13. 13. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschub- und gegebenenfalls Arretierungseinrichtung einen in einer Längsbohrung (40) des drehfest in der Hülse (35) vorgesehenen Radiergummis (37) formschlüssig eingefügten Gewindestab (38) und eine Vorrichtung (42-45) zum Drehen des Gewindestabs (38) umfaßt.
  14. 14. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsbohrung (40) in dem Radiergummi (37) mit einem Innengewinde (41) versehen ist, das komplementär zu dem Außengewinde (39) des Gewindestabs (38) ist.
  15. 15. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (42-45) zum Drehen des Gewindestabs (38) einen am freien Ende (44) desselben angebrachten Drehknopf (45) umfaßt oder ein solcher ist.
  16. 16. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 13, 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindestab (38) in einem am oder im hinteren Ende der Hülse (35) angebrachten Hülsenboden (42) drehbar und gegebenenfalls axial unverschiebbar gelagert ist.
  17. 17. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubeinrichtung eine Spirale, vorzugsweise eine Metallspirale, die in ein spiralförmiges Hohlprofil eingefügt ist, das in dem drehfest in der Hülse (35) vorgesehenen Radiergummi (37) in dessen Längsrichtung ausgebildet ist, und eine Vorrichtung (42-45) zum Drehen der Spirale umfaßt oder ist.
  18. 18. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Drehen der Spirale einen am freien Ende derselben angebrachten Drehknopf (45) umfaßt.
  19. 19. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Spirale mittels eines am hinteren Ende der Hülse (35) angebrachten Hülsenbodens (42) drehbar und gegebenenfalls axial unverschiebbar gelagert ist.
  20. 20. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach einem der Ansprüche 9 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (42-45; 54-57) zum Drehen mit einer deren Drehbeweglichkeit reversibel aufhebenden Arretierung versehen ist.
  21. 21. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach einem der Ansprüche 1 bis 20, gekennzeichnet durch eine an der Radiergummi-Halterung, insbesondere der Hülse (1, 12, 35, 46), abnehmbaren, bevorzugt fixierbaren, Kappe zum Verschließen des vorderen Hülsenendes (2, 13, 36, 51), die bevorzugt mit einem Schnappverschluß und/oder einer Klemmvorrichtung, insbesondere einem Ansteckclip, versehen ist.
  22. 22. Radiergummi-Halterung mit Radiergummi nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Radiergummi-Halterung aus Metall und/oder Kunststoff besteht.






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