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Dokumentenidentifikation DE69228164T2 22.07.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0536949
Titel Rufumleitungstechnik für ankommende Kommunikationen mit Ortsanzeige von angerufenem Teilnehmer
Anmelder AT & T Corp., New York, N.Y., US
Erfinder Grimes, Gary Joe, Thornton Colorado 80233, US;
Haas, Lawrence John, Broomfield, Colorado 80020, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69228164
Vertragsstaaten DE, FR, GB, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 01.10.1992
EP-Aktenzeichen 923089494
EP-Offenlegungsdatum 14.04.1993
EP date of grant 13.01.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.07.1999
IPC-Hauptklasse H04M 3/54
IPC-Nebenklasse H04M 3/50   H04M 11/02   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Kommunikationssysteme.

Die Anrufumleitung ist ein bekanntes Verfahren, bei dem ein potentieller angerufener Teilnehmer, der sich von seinem zugeordneten Kommunikationsgerät, z. B. einem Sprach- und/oder Datengerät, entfernt befindet, ein Kommunikationssystem anleiten kann, ankommende Übermittlungen für diesen angerufenen Teilnehmer zu einem anderen Kommunikationsgerät umzuleiten, das durch den angerufenen Teilnehmer angegeben wird. In jüngster Zeit wurde dieses Verfahren auf den aktuellen Stand gebracht, um eine Prioritäts-Anrufumleitung bereitzustellen, bei der die Umlenkung der ankommenden Übermittlungen nur dann bereitgestellt wird, wenn es sich bei dem Ursprung der ankommenden Übermittlungen um eine oder mehrere im voraus identifizierte Rufnummern, Durchwahlen oder Namen handelt. Diese Verbesserung ist als Prioritäts-Anrufumleitung bekannt. In jedem Fall stellt der potentielle angerufene Teilnehmer zur Aktivierung der Anrufumleitung einem Kommunikationssystem über ein Tastenfeld oder eine Wählscheibe zunächst ein vorbestimmtes Codewort bereit. Als nächstes wird das Kommunikationsgerät, zu dem ankommende Übermittlungen für diesen angerufenen Teilnehmer umgeleitet werden sollen, identifiziert, indem dessen Rufnummer oder Durchwahl bereitgestellt wird.

Bei der Anrufumleitung kann das andere Kommunikationsgerät, zu dem ankommende Übermittlungen umgeleitet werden sollen, entweder ein Draht- oder ein drahtloses Gerät sein. Drahtkommunikationsgeräte sind solche, die eine "Draht"-Signalleitungsverbindung bzw. einen "Draht"-Signalleitungsweg zwischen dem Kommunikationsgerät und einem Kommunikationssystem, wie zum Beispiel einer Vermittlungszentrale oder einer Nebenstellenanlage (PBX), benutzen. Die Drahtverbindung kann außer Funk viele Formen annehmen, darunter eine Anzahl verschiedener Arten metallischer Leiter oder Lichtleitfasern. Im Gegensatz dazu verwenden drahtlose Kommunikationsgeräte wie zum Beispiel Pager und zellulare Funkkommunikationsgeräte Luft als drahtlosen Weg zum Transport von Signalen zu und von dem Kommunikationssystem. Der Unterschied zwischen Funkmelde- und zellularen Funkgeräten ist in ihren Kommunikationsfähigkeiten begründet. Funkmeldegeräte sind tragbare, im allgemeinen einseitige Kommunikationsgeräte, die auf zugeordnete rundgesendete Funksignale reagieren, indem sie ein hörbares und/oder sichtbares Meldesignal aussenden, um anzuzeigen, daß eine ankommende Übermittlungen für die den Pager tragende Person empfangen wurde. Der Pager kann die Rufnummer anzeigen, von der aus die ankommenden Übermittlungen eingeleitet wurden, oder die Person kann einfach eine vorbestimmte Rufnummer anrufen, um diese Informationen zu empfangen. Zellulare Funkgeräte stellen auf der anderen Seite eine volle zweitseitige Kommunikationsfähigkeit bereit und ermöglichen einer über ein solches Gerät verfügenden Person, direkt auf ankommende Übermittlungen zu antworten.

Obwohl die Anrufumleitung sowohl bei der Arbeit als auch zu Hause einen enormen Vorteil bereitgestellt hat, bestehen mehrere Unzulänglichkeiten. Erstens muß der angerufene Teilnehmer im voraus die Rufnummer oder Durchwahl des Kommunikationsgeräts wissen, zu dem ankommende Übermittlungen umgeleitet werden sollen. Zusätzlich muß sich der angerufene Teilnehmer daran erinnern, die Anrufumleitung nach der Aktivierung wieder zu deaktivieren. Andernfalls werden Anrufe auch dann umgeleitet, wenn sich der angerufene Teilnehmer nicht mehr bei dem anderen Kommunikationsgerät befindet. Außerdem können derzeitige Anrufumleitungsverfahren zur Last werden, da eine Einzelperson, die sich umher bewegt, das Kommunikationssystem durch Aktualisieren der Rufnummer oder Durchwahl des Kommunikationsgeräts, zu dem ankommende Übermittlungen umgeleitet werden sollen, über jeden Standortwechsel informieren muß.

Um diese Unzulänglichkeiten zu vermeiden, haben sich Einzelpersonen oft für die Verwendung tragbarer, drahtloser Kommunikationsgeräte entschieden, die sie bei sich führen können, und sind somit in der Lage, ungeachtet ihres Standorts auf ihre ankommenden Übermittlungen zu antworten. Pager oder zellulare Funkgeräte sind jedoch kein Allheilmittel. Zum einen sind solche Geräte und besonders zellulare Funkgeräte kostspielig. Außerdem ist es aufgrund des Vorliegens von Nebengeräuschen und anderen Übermittlungen verschlechternden Einflüssen in manchen Umgebungen, wie zum Beispiel bei der Produktion, in Krankenhäusern und allgemein in Büros, oft schwierig oder sogar unmöglich, den Anforderungen für qualitativ hochwertige, zweiseitige drahtlose Übermittlungen von einem beliebigen Standort zu genügen. Pager sind zwar weniger kostspielig, können aber für viele Anwendungen, bei denen eine sofortige Antwort auf eine ankommende Übermittlungen notwendig sein kann, unzweckmäßig sein, und die Realität, von dem angerufenen Teilnehmer zu verlangen, eine Verbindung zu jedem Anrufer einzuleiten, ist nicht zufriedenstellend.

Aus der EP-A-0 152 908 ist ein automatisches Anrufumleitungssystem bekannt, bei dem jedem Systembenutzer eine persönliche Kennnummer zugewiesen wird und das System den Standort des Systembenutzers zu jedem beliebigen Zeitpunkt bezüglich einer aus einer Mehrzahl von Zonen identifiziert. Jede Zone erstreckt sich über einen vorbestimmten Bereich und enthält eine Anzahl von Kommunikationsgeräten, die jeweils in der Lage sind, eine ankommende Übermittlung für einen Systembenutzer zu empfangen. Zusätzlich enthält jede Zone einen Funkempfänger, der Signale aus einem tragbaren Gerät empfängt, das von einem Systembenutzer getragen wird. Das durch einen beliebigen Funkempfänger empfangene Signal wird zu einem Vermittlungssystem umgeleitet, das die Zone bestimmt, in der sich der Systembenutzer aufhält, und dann ankommende Übermittlung, die für den Systembenutzer bestimmt ist, zu einem vorbestimmten Kommunikationsgerät in der bestimmten Zone umleitet.

Es wäre deshalb äußerst wünschenswert, wenn die derzeitigen Verfahren zur Anrufumleitung so verbessert werden könnten, daß bei ihnen die Unzulänglichkeiten dieses Kommunikationsmerkmals nicht mehr auftreten. Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Kommunikationssystem nach Anspruch 1 bereitgestellt.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren nach Anspruch 14 bereitgestellt.

Durch Verwendung eines tragbaren Kommunikationsgeräts, das einem Kommunikationssystem den Standort der das Gerät tragenden Person anzeigt, kann ein Kommunikationssystem ankommende Übermittlungen für die das tragbare Gerät tragende Person zu einem anderen Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgerät umleiten, das sich in der Nähe dieser Person befindet. Als Ergebnis kann der Standort jedes beliebigen potentiellen angerufenen Teilnehmers andauernd bereitgestellt werden, und die Probleme der Aktivierung und Deaktivierung vorheriger Anrufumleitungsfähigkeiten werden vermieden. Vorteilhafterweise eignet sich diese Anordnung für das Umleiten ankommender Sprach- und/oder Datenübermittlungen.

Bei der gezeigten Ausführungsform, die das Umleiten von Sprachübermittlungen im Kontext einer Nebenstellenanlage (PBX) betrifft, ist das tragbare Kommunikationsgerät ein Pager, der mit den Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräten kommuniziert, die mit der Endgeräteseite der PBX über eine Draht- oder · drahtlose Kommunikationsstrecke verbunden sind. Diese Kommunikation, die den Standort der Person bezüglich solcher zweiseitigen Draht- oder drahtlosen Sprachkommunikationsgeräte anzeigt, wird von dem Steuerkomplex der PBX eingesetzt, um automatisch ankommende Anrufe für die den Pager tragende Person zu einem in der Nähe befindlichen Sprachkommunikationsgerät umzuleiten, von dem aus diese Person den Anruf entgegennehmen kann.

Vorteilhafterweise kann dieses Verfahren so verschmolzen werden, daß es auf eine integrierte Weise mit einer Vielfalt anderer Kommunikationsfähigkeiten, wie z. B. Sprachspeicherung, Sende-alle-Anrufe (Sendall-calls) und Prioritäts-Anrufumleitung, zusammenwirkt, und kann außerdem je nach Bedarf aktiviert und deaktiviert werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist ein schematisches Blockschaltbild eines beispielhaften Kommunikationssystems, in das die vorliegende Erfindung integriert ist;

Fig. 2 und 3 sind Darstellungen der Übersetzungs- und Statusdaten, die jeweils in den Übersetzungs- und Statusspeichern des Systems von Fig. 1 gespeichert sind;

Fig. 4 ist eine Darstellung der physischen Anordnung eines beispielhaften Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräts mit vollen zweiseitigen Kommunikationsfähigkeiten zur Verwendung in dem Kommunikationssystem von Fig. 1;

Fig. 5 ist eine Darstellung der physischen Anordnung eines beispielhaften Pagers zur Verwendung in dem Kommunikationssystem von Fig. 1;

Fig. 6 ist ein schematisches Blockschaltbild des Pagers von Fig. 5;

Fig. 7 ist ein schematisches Blockschaltbild des Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräts von Fig. 4; und

Fig. 8-12 sind Flußdiagramme der Folge von durch den Anrufprozessor 109 von Fig. 1 bereitgestellten Operationen.

Ausführliche Beschreibung

Fig. 1 zeigt eine beispielhafte Anwendung der vorliegenden Erfindung, bei der eine PBX 100, zum Beispiel ein Telekommunikationssystem Definity® von AT&T (Definity ist ein eingetragenes Warenzeichen von AT&T) eine "Verbindungsleitungs"-Seite, die über Verbindungsschaltungen 111 mit einer Mehrzahl von Verbindungsleitungen 101-1 bis 101-N verbunden ist, und eine "Anschluß"-Seite, die über Teilnehmerschaltungen 122 und 123 mit einer Mehrzahl von Drahtkommunikationsgeräten 102-1 bis 102-P bzw. drahtlosen Kommunikationsgeräten 112-1 bis 112-Q verbunden ist, aufweist. Die Verbindungsleitungen stellen eine Verbindung mit einem (nicht gezeigten) externen Kommunikationsnetz bereit, das entweder ein öffentliches oder privates Netz sein kann. Jede der Variablen P und Q ist eine vorbestimmte ganze Zahl, und da eine PBX blockierend oder nicht-blockierend entworfen sein kann, ist die Anzahl N von Verbindungsleitungen kleiner oder gleich der Gesamtzahl P+Q von Draht- und drahtlosen Kommunikationsgeräten. Eine Mehrzahl von Pagern 122-1 bis 122-R und eine Mehrzahl von Sprachspeichersystemen 132-1 bis 132-S sind ebenfalls über Teilnehmerschaltungen 124 bzw. 125 mit der Anschlußseite der PBX 100 verbunden. Jedes Sprachspeichersystem ist in der Lage, unter bestimmten Umständen, z. B. wenn sich der angerufene Teilnehmer nicht meldet, Anrufern Sprachansagen bereitzustellen. Die Mischung aus Draht- und drahtlosen Kommunikationsgeräten, Pagern und Sprachspeichersystemen ist willkürlich, so daß die ganzen Zahlen P, Q, R und S alle entsprechend verschiedener Anwendungen schwanken können. Weiterhin versteht sich natürlich, daß, obwohl bei der beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräte volle zweiseitige Sprachkommunikationsfähigkeiten bereitstellen, solche Geräte auch eine Myriade anderer Kommunikationsfunktionen bereitstellen und PCs, Videoterminals, Faxmaschinen, Umgebungsmeßgeräte wie zum Beispiel Rauchdetektoren usw. enthalten können. Die Verbindung zwischen jedem Port auf den Teilnehmerschaltungen 122 und 125 mit seinem zugeordneten Draht-Kommunikationsgerät und Sprachspeichersystem wird jeweils durch eine der Draht- Kommunikationsstrecken 126 und 129 bereitgestellt. Auf ähnliche Weise wird die Verbindung zwischen jedem Port auf den Teilnehmerschaltungen 123 und 124 mit seinem zugeordneten drahtlosen Kommunikationsgerät und Pager jeweils durch eine der drahtlosen Kommunikationsstrecken 127 und 128 bereitgestellt.

Jeder Pager liefert eine Signalempfangsfähigkeit und ist einem entsprechenden der Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräte zugeordnet, so daß ein Anrufer, der wünscht, einen angerufenen Teilnehmer zu erreichen, entweder die dem zweiseitigen (Draht- oder drahtlosen) Kommunikationsgerät oder dem Pager dieses angerufenen Teilnehmers zugeordnete Rufnummer wählen kann. Außerdem wird gemäß dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung der Pager mit einer begrenzten Übertragungsfähigkeit ausgestattet, wobei ein potentieller angerufener Teilnehmer, der sich nicht in der Nähe seines zugeordneten Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräts befindet, dem Anrufprozessor 109 in dem Steuerkomplex 105 den Wunsch signalisieren kann, daß alle Anrufe oder Anrufe aus einer vorbestimmten Liste von Anrufern zu einem bestimmten anderen Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgerät umgeleitet werden sollen, das normalerweise nicht diesem angerufenen Teilnehmer zugeordnet ist. Dieses andere Draht- oder drahtlose Kommunikationsgerät ist ein solches, das sich in der Nähe des Standorts des angerufenen Teilnehmers befindet und kann sich mit der Zeit ändern. Ein Wunsch eines potentiellen angerufenen Teilnehmers, eine solche Anrufumleitung einzuleiten, und die Identifikation des Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräts, das sich zu einem gegebenen Zeitpunkt in der Nähe des angerufenen Teilnehmers befindet, wird dem Anrufprozessor 109 über Signale übermittelt, die anfänglich zwischen ein beliebiges Funkmeldegerät und dessen in der Nähe befindlichen Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräten angekoppelt werden. Dieses Ankoppeln wird, wie in Fig. 1 gezeigt, über mindestens einen drahtlosen Weg 133 oder durch mindestens einen Drahtweg 134 bereitgestellt. Wie ausführlicher nachfolgend beschrieben wird, können die drahtlosen Wege beliebige einer Vielfalt von Signalen, wie zum Beispiel Funk- oder Infrarotsignale ankoppeln, und jeder etwaige Drahtweg wird hergestellt, indem das Funkmeldegerät in einem elektrischen Gehäuse in einem Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgerät untergebracht wird.

Jedes der Draht- und drahtlosen Kommunikationsgeräte in Fig. 1 ist mit einem "Port" einer zugeordneten der Teilnehmerschaltungen 122 bzw. 123 verbunden. Auf ähnliche Weise sind die Pager und Sprachspeichersysteme jeweils mit einem Port auf einer zugeordneten der Teilnehmerschaltungen 124 bzw. 125 verbunden. Typischerweise weist jede Teilnehmerschaltung eine Mehrzahl von Ports auf, so daß die Gesamtzahl von Teilnehmerschaltungen kleiner als die Gesamtzahl von Draht- und drahtlosen Kommunikationsgeräten, Pagern und Sprachspeichersystemen, d. h. P+Q+R+S. ist.

Die PBX 100 stellt eine Kommunikationssystem- Durchschalteschnittstelle für ankommende, abgehende und interne Übermittlungen bereit. "Ankommende" Übermittlungen sind diejenigen, die in dem externen Kommunikationsnetz eingeleitet werden und für mindestens eines der Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräte bestimmt sind. "Abgehende" Übermittlungen sind diejenigen, die von einem dieser Kommunikationsgeräte aus eingeleitet werden und für ein bestimmtes anderes Kommunikationsgerät in dem externen Kommunikationsnetz bestimmt sind (beide letzteren sind nicht gezeigt). In Fig. 1 sind "interne" Übermittlungen diejenigen, die von einem der Kommunikationsgeräte aus eingeleitet werden und in einem anderen dieser Kommunikationsgeräte enden. Bekanntlich kann die PBX 100 natürlich auch eine PBX in einem Netz miteinander verbundener PBX sein. In solchen Situationen können interne Übermittlungen auch von Kommunikationsgeräten in verschiedenen PBX in dem Netz von PBX aus eingeleitet werden und in diesen enden.

Bei allen der genannten Arten von Übermittlungen müssen Zeichengabeinformationen an das ausgewählte Draht- oder drahtlose Kommunikationsgerät angekoppelt werden. Dieses Ankoppeln von Zeichengabeinformationen erfolgt durch den Steuerkomplex 105; die Sprach-/Datenübermittlungen, die diesem Zeichengabetransfer folgen, werden jedoch nicht an den Steuerkomplex angekoppelt, sondern direkt durch einen Zeitmultiplexbus (TDM-Bus) 106 zwischen der Verbindungsschaltung und der Teilnehmerschaltung übertragen. Die Zeichengabe für ankommende Übermittlungen, die über eine Verbindungsleitung und ihre zugeordnete Verbindungsschaltung empfangen wird, werden über den TDM-Bus zu dem Steuerkomplex 105 geführt. In dem Steuerkomplex wird die Zeichengabe seriell durch die Prozessorschnittstelle 107 und den M- Bus 108 an den Anrufprozessor 109 angekoppelt.

Prozessor 109 verwendet in dem Programmspeicher 110 gespeicherte Software und in dem Übersetzungsspeicher 111 und dem Statusspeicher 112 gespeicherte spezifische Systeminformationen und verarbeitet die empfangenen gewählten Ziffern für die ankommenden Übermittlungen, um dem ausgewählten Kommunikationsgerät über seine zugeordnete Teilnehmerschaltung und Kommunikationsstrecke Zeichengabe bereitzustellen. Diese Verbindung mit der entsprechenden zugeordneten Teilnehmerschaltung wird über den M-Bus 108, die Prozessorschnittstelle 107 und den TDM-Bus 106 bereitgestellt. In der zugeordneten Teilnehmerschaltung wird die ankommende Zeichengabe zu dem Port geführt, der mit der Kommunikationsstrecke verbunden ist, die sich zu dem ausgewählten Kommunikationsgerät erstreckt. Ähnlich wird die Zeichengabe für abgehende Übermittlungen zu der zugeordneten Kommunikationsstrecke und der Teilnehmerschaltung ausgegeben und dann über den TDM- Bus zu dem Steuerkomplex geführt. In dem Steuerkomplex wird die Zeichengabe für abgehende Übermittlungen seriell durch die Prozessorschnittstelle 107, den M-Bus 108 und den Anrufprozessor 109 geführt. In dem Anrufprozessor werden die gewählten Ziffern analysiert, wobei Software in dem Programmspeicher 110, in den Übersetzungs- und Statusspeichern gespeicherte spezifische Systeminformationen und eine Zeichengabeverbindung gemäß einem vorbestimmten Wegführungsverfahren einer der Verbindungsleitungen und zugeordneten Verbindungschaltung bereitgestellt. Diese Verbindung wird über den M-Bus, die Prozessorschnittstelle und den TDM-Bus bereitgestellt. Interne Übermittlungen zwischen mindestens zwei Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräten werden fast genauso verarbeitet wie gerade beschrieben wurde, wobei der Anrufprozessor die zugeordnete Teilnehmerschaltung bestimmt, die dem ausgewählten Kommunikationsgerät zugeordnet ist. Die Zeichengabeverbindung zu und von dem Anrufprozessor wird über den TDM-Bus, die Prozessorschnittstelle und den M-Bus bereitgestellt. Wenn jedoch das ausgewählte Kommunikationsgerät bei einer internen Übermittlungen in einer weiteren mit der PBX 100 vernetzten PBX ist, dann führt der Anrufprozessor die Zeichengabe über den M-Bus, die Prozessorschnittstelle und den TDM-Bus zu einer im voraus gewählten Verbindungsleitung und Verbindungsschaltung. In der anderen PBX werden Kommunikationsdienste so bereitgestellt, als ob die Übermittlungen in dieser PBX eingeleitet wurden.

Fig. 2 zeigt die Informationen in dem Übersetzungsspeicher 111, die gemäß der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden. Natürlich speichern solche Speicher auch andere Informationen, um zahlreiche andere Kommunikationsdienste bereitzustellen. Das erste Datum in dem Übersetzungsspeicher, das durch die gezeigte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eingesetzt wird, ist die Durchwahlnummer 201. Mit dieser Nummer werden sowohl das Draht- als auch das drahtlose Kommunikationsgerät zusammen mit einem etwaigen, dieser Durchwahlnummer zugeordneten Pager identifiziert. Der digitale Code 202 des Pagers ist das digitale Codewort, auf das der dieser Durchwahlnummer 201 zugeordnete Pager reagiert. Ein gegebener Pager reagiert nur auf ein digitales Codewort 202, das durch die zugeordnete Teilnehmerschaltung 124 übertragen wird, obwohl nur eine Teilnehmerschaltung 124 in Fig. 1 gezeigt ist, versteht sich, daß typischerweise eine Mehrzahl dieser Schaltungen sowie eine Mehrzahl von Teilnehmerschaltungen vorliegt, die jeweils folgendes verbinden: Draht-Kommunikationsgeräte, drahtlose Kommunikationsgeräte und Sprachspeichersysteme. In jedem Fall wird mit der Teilnehmerschaltungsnummer (LIC-Nummer) 203 und dem Port 204 auf dieser LIC durch die vorliegende Erfindung der physische Standort des Kommunikationssystemports identifiziert, der die Schnittstelle des Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräts bereitstellt. Mit dem Namen 205 wird der Name des Benutzers identifiziert, der normalerweise der Durchwahlnummer 201 zugeordnet ist. Mit dem Kommunikationsgerätetyp 206 wird die Art des Kommunikationsgeräts identifiziert, das der Durchwahlnummer 201 zugeordnet ist, damit die richtige Zeichengabesequenz für dieses Kommunikationsgerät implementiert werden kann. Ähnlich wird mit dem Pagertyp 207 die Art des Pagers identifiziert, damit die richtige Zeichengabesequenz für diesen Pager implementiert werden kann. Das Pager-Codewort 208 dient Sicherheitszwecken, um nachzuprüfen, daß der richtige Pager auf ein gegebenes Paging antwortet. Dieses Pager- Codewort wird automatisch jedesmal durch den Pager gesendet, wenn er Signale zu dem Kommunikationssystem 100 sendet. Die Prioritätsnummernliste 209 ist eine Liste von Durchwahlen oder Namen von Benutzern, auf die der Pager reagiert, wenn das "Prioritätsmeldeanrufmerkmal", das nachfolgend beschrieben wird, aktiviert ist. Als letztes identifiziert die Anrufabdeckungsdurchwahl 210 die Rufnummer oder Durchwahl des Kommunikationsgeräts, zu dem Anrufe, die an die Durchwahlnummer 201 gerichtet sind, umgeleitet werden, wenn die Anrufabdeckung, ein bekanntes Merkmal in Kommunikationssystemen, aktiviert ist.

Fig. 3 zeigt die Informationen in dem Statusspeicher 112, die zur Implementierung der vorliegenden Erfindung benötigt werden. Die Durchwahlnummer 301 entspricht der Durchwahlnummer 201 von Fig. 2. Der Rest des Statusspeichers ist in drei Tabellen aufgeteilt - die Anrufstatustabelle 302, die Merkmalstatustabelle 304 und die Pagerstatustabelle 307. Die Anrufstatustabelle 302 gibt eine Liste von Einträgen an, die anzeigen, ob ein beliebiger einer vorbestimmten ganzen Zahl N von gleichzeitig empfangbaren Anrufen für eine Durchwahlnummer zu einem gegebenen Zeitpunkt aktiv oder inaktiv ist. Diese Einträge werden als 303-1 bis 303-N gekennzeichnet. Die Merkmalstatustabelle 304 enthält Einträge 305 bis 309.

Die Einträge 305 und 306 zeigen jeweils an, ob die Merkmale Sende-alle-Anrufe und Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät aktiv oder inaktiv sind. Sende-alle-Anrufe ist eine bekannte Kommunikationsfähigkeit, bei der Anrufe für ein Draht- oder drahtloses Kommunikationsgerät eines angerufenen Teilnehmers zu einem vorbestimmten Anrufabdeckungsgerät geleitet werden. Dieses Anrufabdeckungsgerät kann ein zweiseitiges Draht- oder drahtloses Kommunikationsgerät sein und kann, wie aus einer gleichzeitig anstehenden Anmeldung (US-Anmeldung Nr. 07/699084, jetzt US-A-5311570) mit dem Titel "Integration of Wireless Paging in a Communication System" bekannt ist, ein Pager sein. Eine typische Situation, bei der diese Fähigkeit verwendet wird, tritt auf, wenn ein Anruf für einen angerufenen Teilnehmer zu dem Sekretär oder Assistenten dieses angerufenen Teilnehmers geleitet wird. Die, Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät ist erfindungsgemäß ein Kommunikationsmerkmal, bei dem ankommende Übermittlungen für einen angerufenen Teilnehmer zu einem Kommunikationsgerät geleitet werden, das sich "in der Nähe" des angerufenen Teilnehmers befindet, damit er zu jedem beliebigen Zeitpunkt die ankommenden Übermittlungen beantworten kann. Sende-alle-Anrufe ähnelt der Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät und ist tatsächlich eine Art dieser. Der Unterschied zwischen Sende-alle- Anrufe und Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät besteht darin, daß, während die Identifizierung des Anrufabdeckungsgeräts bei dem Merkmal Sende-alle-Anrufe geändert werden kann, solche Änderungen im allgemeinen selten sind. Die Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät ist einer dynamischeren Situation zugeordnet, wobei in Betracht gezogen wird, daß sich der potentielle angerufene Teilnehmer umher bewegt und die Identifizierung des Anrufabdeckungsgeräts oft verändert werden kann. Das Prioritätsmeldeanrufmerkmal, das durch den Eintrag 307 gekennzeichnet ist, ist eine Art von Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät. Wenn das Prioritätsmeldeanrufmerkmal für einen gegebenen Pager aktiv ist, dann wird der für das diesem Pager zugeordnete Draht- oder drahtlose Kommunikationsgerät bestimmte Anruf nur dann zu dem derzeit ausgewählten Anrufabdeckungsgerät umgeleitet, das sich in der Nähe des angerufenen Teilnehmers befindet, wenn die ankommenden Übermittlungen von einer der vorbestimmten Liste von anrufenden Nummern in der Prioritätsnummernliste 209 von Fig. 2 aus eingeleitet wurden. Bei dieser gezeigten Ausführungsform ist das Anrufabdeckungsgerät, das sich zu einem gegebenen Zeitpunkt in der Nähe des angerufenen Teilnehmers befindet, dasjenige Draht- oder drahtlose Kommunikationsgerät, das sich am nächsten beidem Pager des angerufenen Teilnehmers befindet. Der Eintrag 308 zeigt an, ob das Merkmal Standort-Vertraulichkeit aktiv oder inaktiv ist. Dieses Merkmal kann nur dann aktiviert werden, wenn außerdem das Merkmal Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät aktiviert ist. Wenn die Standort- Vertraulichkeit aktiviert ist, wird der Umstand, daß die ankommenden Übermittlungen zu dem Anrufabdeckungsgerät umgeleitet wurde, einschließlich des Anrufabdeckungsteilnehmers keinen Benutzern des Kommunikationssystems gegeben. Wenn das Merkmal Standort-Vertraulichkeit inaktiv ist, dann kann dem Anrufabdeckungsteilnehmer die Anrufumleitung über eine Anzeige mitgeteilt werden, die anzeigt, daß der ankommende Anruf nicht für den Anrufabdeckungsteilnehmer, sondern für den angerufenen Teilnehmer bestimmt ist, der sein Merkmal Anrufe zu dem am nächsten gelegenen Kommunikationsgerät umleiten aktiviert hat. Die Pagerstatustabelle 309 enthält Einträge 310 und 311. Der Eintrag 310 zeigt an, ob der Pager aktiv oder inaktiv ist, und der Eintrag 311 zeigt die Durchwahlnummer des Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräts an, das sich gerade am nächsten bei der Einzelperson befindet, der die im Eintrag 301 angegebene Durchwahlnummer zugeordnet ist. Dementsprechend werden, wenn das Merkmal Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät aktiv ist, ankommende Übermittlungen für die im Eintrag 301 angegebene Durchwahlnummer zu der im Eintrag 311 angegebenen Durchwahlnummer umgeleitet.

Die physische Anordnung eines beispielhaften Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräts ist in Fig. 4 gezeigt. Das Kommunikationsgerät weist neben dem Grundkörper 408, dem Tastenfeld 407 und dem Hörer 406 mehrere Lampen und Knöpfe auf. Mit der Sende-alle- Anrufe-Taste 402 wird das Sende-alle-Anrufe-Merkmal aktiviert und mit jedem Knopfdruck zwischen dem aktiven und dem inaktiven Zustand dieses Merkmals umgeschaltet. Mit der Sende-alle-Anrufe-Lampe 401 wird etwaigen Benutzern des Kommunikationsgeräts gemeldet, daß das Sende-alle-Anrufe-Merkmal aktiv ist, da eine solche Benachrichtigung wichtig ist, weil der Klingelton des Kommunikationsgeräts als Reaktion auf einen ankommenden Anruf suspendiert wird, wenn dieses Merkmal aktiv ist. Mit der Prioritäts-Umleitungslampe 403 wird dem Benutzer des Kommunikationsgeräts gemeldet, daß dieses Merkmal aktiviert wurde. Die Nachricht-Wartet-Lampe 405 meldet dem Benutzer eine abrufbare Nachricht, z. B. eine Voice-Mail-Nachricht. Die Lampe 405 wird typischerweise durch ein Kommunikationssystem so gesteuert, daß sie leuchtet, wenn eine Nachricht wartet und nicht leuchtet, wenn entweder keine abzurufenden Nachrichten vorliegen oder wenn alle solche Nachrichten bereits abgerufen wurden.

Fig. 4 zeigt gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung außerdem zwei Aufnahmen 409 und 410, die jeweils elektrische Konventions-Verbinder zur Bereitstellung des in Fig. 1 gezeigten Drahtweges 134 enthalten. Mit solchen elektrischen Verbindern kann außerdem vorteilhafterweise die Batterie eines Pagers aufgeladen werden. Wenn ein Pager in eine Aufnahme eingelegt wird, dann wird das Merkmal Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät aktiviert. Eine solche Aktivierung kann durch das bloße Einlegen des Pagers in eine Aufnahme oder durch Drücken der Taste 510 von Fig. 5 auftreten. Letzteres wird bevorzugt, wenn durch die Aufnahmen 409 und 410 die Pagerbatterie aufgeladen wird, um so ein solches Aufladen ohne Aktivierung des Merkmals Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät für die dem eingelegten Pager zugeordnete Durchwahl 301 bereitzustellen. In jedem Fall wird, wenn gewünscht wird, daß das Merkmal Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät für die dem eingelegten Pager zugeordnete Durchwahl 301 aktiviert wird, ein Signal aus dem Pager durch das Pageraufnehmende Draht- oder drahtlose Kommunikationsgerät hindurch an den Anrufprozessor 109 von Fig. 1 angekoppelt. Dieses Signal ist für jeden Pager verschieden und daher für jede der Durchwahlnummern in der PBX 100 verschieden, die durch einen Eintrag 301 in Fig. 3 gekennzeichnet ist. Als ein Ergebnis kann der Anrufprozessor 109 beim Empfang eines etwaigen Pagergesendeten Signals die zugeordnete Durchwahlnummer 301 identifizieren und wechselt den Zustand des Eintrags 306 zu dem "aktiven" Zustand für diese Durchwahlnummer. Zusätzlich bestimmt der Anrufprozessor 109 aus der Kenntnis des Ports auf der Teilnehmerschaltung, d. h. dem Eintrag 204, durch die hindurch dieses Pagergesendete Signal empfangen wurde, die Durchwahlnummer des Pager-aufnehmenden Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräts. Die aus dem Eintrag 204 bestimmte Durchwahlnummer des in der Nähe befindlichen Kommunikationsgeräts wird in dem Eintrag 311 für jede Durchwahlnummer 301 gespeichert, für die das Merkmal Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät aktiviert wurde.

Die Aufnahme 409 zeigt eine gerade in ihr "geparkte" Pagingvorrichtung 501, und die Aufnahme 410 ist gerade leer, um den elektrischen Verbinder zu zeigen. Die alphanumerische Anzeige 410 zeigt die derzeitigen Standorte der diesem Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgerät zugeordneten Teilnehmer und den Status des Merkmals Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät für diese Vorrichtung.

Obwohl die Aktivierung des Merkmals Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät gerade über das Parken eines Pagers in einem Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgerät beschrieben wurde, um so einen der Drahtwege 134 von Fig. 1 herzustellen, kann eine solche Aktivierung auch über Signale erreicht werden, die durch einen Pager über die drahtlosen Wege 133 von Fig. 1 zu in der Nähe befindlichen Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräten gesendet werden. Diese alternative Anordnung kann manchmal wünschenswert sein. Bei den folgenden Beschreibungen von Fig. 6 und 7 wird angenommen, daß beide Betriebsarten der Aktivierung des Merkmals Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät möglich sind. Als Folge verfügen sowohl der Pager als auch das Draht- oder drahtlose Kommunikationsgerät über diese Fahigkeit.

Fig. 5 zeigt ein typisches physisches Layout einer Pagingvorrichtung gemäß der gezeigten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Pagingvorrichtung 501 enthält eine alphanumerische Anzeige 506, die in der Lage ist, sowohl die einem Anrufer zugeordnete Nummer als auch den Namen oder andere identifizierende Informationen eines solchen Teilnehmers anzuzeigen. Die Pagingvorrichtung 501 enthält außerdem eine Nachricht-Wartet-Lampe 504, die durch Aufleuchten anzeigt, daß ein "ungeöffnetes" Voice-Mail für die dem Pager zugeordnete Person vorliegt. Statt einer solchen Lampe kann die Funktion der Nachricht-Wartet-Lampe auch durch ein Ikon bereitgestellt werden, das selektiv auf der Anzeige 506 aktiviert oder illuminiert wird. Die hörbare Meldevorrichtung 505 meldet dem Pager-Benutzer eine neue ankommende Nachricht durch Aussenden eines oder mehrerer Töne.

Die Pagingvorrichtung 501 besitzt außerdem eine Taste 510 für Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Apparat, die zwischen einem aktiven und einem inaktiven Zustand umschaltet, der durch eine Lampe 502 angezeigt wird. Diese Taste ist nützlich für die bereits beschriebene Aktivierung des Merkmals Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät und ist notwendig zur Aktivierung dieses Merkmals unter Verwendung der drahtlosen Wege 133 von Fig. 1. Drücken dieser Taste bewirkt, daß der Pager über einen der Wege 133 oder 134 ein Signal sendet. Die Pagingvorrichtung 501 weist außerdem eine Prioritätsmerkmalstaste 509 auf, die, wenn sie gedrückt wird, das Prioritätsumleitungsmerkmal aktiviert, bei dem nur von vorbestimmten anrufenden Nummern ausgehende Anrufe zu dem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät umgeleitet werden. Der aktive oder inaktive Zustand des Prioritätsumleitungsmerkmals wird durch eine Lampe 503 angezeigt. Mit der Standort- Vertraulichkeitstaste 508 werden alle Benutzer- Ausgabevorrichtungen, einschließlich der Anzeigen auf den Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräten 410 von Fig. 4 und der Sprachspeichersysteme 132-1 bis 132- S von Fig. 1, davon abgehalten, den Standort des Benutzers der Pagingvorrichtung anderen Benutzern des Kommunikationssystems mitzuteilen.

Fig. 6 zeigt das Pager-Blockschaltbild. Die Pager-Steuerung 617 empfängt Informationen aus der PBX 100 zur Aktivierung ihrer Meldevorrichtung, Anzeige und Lampen über die Empfangsantenne 610, die Leitung 622 und den Empfänger 607 und sendet Informationen zu dem Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgerät in der PBX 100 zur Aktivierung des Merkmals Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät über den Sender 605, die Leitung 618 und die Sendeantenne 619. In Fig. 6 könnte eine einzelne Pager-Antenne verwendet werden, und eine solche Verwendung einer einzigen Antenne ist typisch für Pager, bei denen die Sende- und Empfangsfunkfrequenzen dieselben oder dicht beabstandet sind. Wenn deutlich verschiedene Sende- und Empfangsfrequenzen verwendet werden, dann können wie gezeigt separate Empfangs- und Sendeantennen eingesetzt werden. Statt Funkübermittlungen zwischen der PBX 100 und dem Pager können natürlich auch Infrarot- oder andere drahtlose Übermittlungen verwendet werden.

Mit der Sendeantenne 619 werden Signale zu den Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräten gesendet, um das Merkmal Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät zu aktivieren und um das am nächsten gelegene solcher Geräte zu identifizieren. Obwohl in Betracht gezogen wird, daß Signale aus dem Pager durch mehrere Draht- oder drahtlose Kommunikationsgeräte empfangen werden könnten, kann die Identifizierung eines einzelnen, solchen Geräts als das "in der Nähe befindliche" Kommunikationsgerät für das Merkmal Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät unter Verwendung einer Vielfalt bekannter Verfahren erzielt werden, darunter ein Vergleich in der PBX 100 der Signalstärke des Pager-gesendeten Signals, das durch verschiedene Draht- oder drahtlose Kommunikationsgeräte empfangen wurde. Die Auswahl des Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräts als das in der Nähe befindliche Kommunikationsgerät kann dann einfach durch Wählen des Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräts bestimmt werden, das das stärkste Pager gesendete Signal empfängt. Wenn das in der Nähe befindliche Kommunikationsgerät bestimmt wurde, ist die Funktionsweise des Anrufprozessors 109 identisch mit der in Bezug auf das Pager-Parken in der Aufnahme 409 oder 410 beschriebenen.

Signale, die auf der Empfangsantenne 610 empfangen werden, kommen von den Teilnehmerschaltungen 124 und werden verwendet, um auf im Stand der Technik häufig eingesetzte Weisen ankommende Übermittlungen zu signalisieren. Signale, die auf der Empfangsantenne 610 empfangen werden, könnten auch aus einem in der Nähe befindlichen Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgerät stammen, die anzeigen, daß ein vorher gesendetes Signal aus diesem Pager verarbeitet wurde, um das Merkmal Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät für das zugeordnete Draht- oder drahtlose Kommunikationsgerät einzuleiten. Somit muß, damit die Lampe 502 von Fig. 5 auf der Pagingvorrichtung 501 aufleuchtet, der Benutzer der Pagingvorrichtung durch Umschalten der Taste 505 für Anrufumleitung zu einem nächstgelegenen Apparat dies wählen und die Pagingvorrichtung 501 Signale aus einem in der Nähe befindlichen 1 empfangenen Kommunikationsgerät, was bestätigt, daß die Anforderung ordnungsgemäß durch das Kommunikationssystem verarbeitet wurde.

Die Pager-Steuerung 617 ist durch den Leiter 602 mit der Anzeige 506 verbunden. Der Leiter 602 koppelt Informationen über die Anrufernummer und/oder andere alphanumerische Informationen an die Anzeige an. Die hörbare Meldevorrichtung 505 von Fig. 5, z. B. ein Lautsprecher, meldet einem Pager-Benutzer ankommende Anrufe und ist über den Leiter 604 mit der Pager- Steuerung verbunden. Die metallische Park-Schnittstelle 609 ist mittels des Leiters 610 mit der Pager-Steuerung 617 und mittels des Leiters 621 mit einem elektrischen Verbinder 620 verbunden. Die metallische Park- Schnittstelle 609 und der elektrische Verbinder 620 stellen einen Drahtweg 134 zwischen dem Pager und der Pager-aufnehmenden Aufnahme 409 oder 410 des Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräts bereit. Dementsprechend müßte der Pager-Benutzer, wenn er wünscht, daß seine ankommenden Übermittlungen zu einem in der Nähe befindlichen Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgerät umgeleitet werden, lediglich den Pager in die Aufnahme dieses in der Nähe befindlichen Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräts einlegen und/oder die Taste 505 von Fig. 5 für die Anrufumleitung zu dem nächstgelegenen Kommunikationsgerät drücken. Als Alternative könnte die Umleitung durch Drücken der Taste 505 zum Senden eines drahtlosen Signals aus der Sendeantenne 619 erreicht werden. Wenn das Anrufumleitungsmerkmal entweder über einen Draht- oder einen drahtlosen Signalübertragungsmechanismus aktiviert wurde, kann der Pager-Benutzer durch Aktivieren der Tasten 509 bzw. 508 von Fig. 5 den Zustand der Merkmale Priorität und Standort-Vertraulichkeit ändern. Die Pager-Steuerung 617 aktiviert außerdem über den Leiter 612 die Nachricht-Wartet-Lampe 504 als Reaktion auf Signale für diesen Pager aus der Teilnehmerschaltung 124, daß für die diesem Pager zugeordnete Person bzw. die diesem Pager zugeordneten Personen eine noch nicht abgerufene elektronische Nachricht vorliegt.

Das Blockschaltbild eines Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräts ist in Fig. 7 gezeigt. Die Verbindung 701 verbindet den digitalen Multiplexierer/Demultiplexierer 702 mit dem zugeordneten LIC-Port. Im Fall eines Draht- Kommunikationsgeräts ist die Verbindung 701 mit dem zugeordneten LIC eine Drahtverbindung, während im Fall eines drahtlosen Kommunikationsgeräts die Verbindung 701 eine drahtlose Verbindung mit dem Sender/Empfänger des drahtlosen Kommunikationsgeräts und daher eine Drahtverbindung mit dem zugeordneten LIC-Port ist. Der digitale Multiplexierer/Demultiplexierer 702 trennt Sprache oder Daten von den Zeichengabeinformationen. Aus dem zugeordneten Teilnehmerschaltungsport angekoppelte Sprachinformationen werden über den Leiter 709 der Audio-Schaltung 710 bereitgestellt. In der Audio-Schaltung werden die Sprachinformationen verstärkt und verarbeitet und von dort aus durch den Leiter 711 hindurch an den Hörer 712 angekoppelt. Auf ähnliche Weise werden Audio-Informationen, die durch das (nicht gezeigte) Mikrofon in dem Hörer 712 empfangen werden, ebenfalls durch den Leiter 711 an die Audio-Schaltung 710 angekoppelt.

Die Merkmalssteuerung 703 empfängt über den Leiter 704 Zeichengabeinformationen aus dem digitalen Multiplexierer/Demultiplexierer 702. Die Hörer- Schaltgabel 715 koppelt über den Leiter 716 Informationen an die Merkmalssteuerung 703 an, die angeben, ob der Hörer aufgelegt oder abgehoben ist. Die Merkmalssteuerung 703 empfängt außerdem durch den Leiter 706 hindurch Informationen aus der Merkmals- Taste 402 und den Lampen 401, 403 und 405 von Fig. 4. Die Nachricht-Wartet-Lampe 405 wird durch die Merkmalssteuerung 703 unter Verwendung von durch den Leiter 708 hindurch angekoppelten Signalen aktiviert oder deaktiviert. Der Pager-Signalgenerator 713 gibt Signale an die Antenne 714 aus, wodurch der Pager bestätigt, daß das Merkmal Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät funktionsfähig ist, und die Lampe 502 aufleuchten läßt. Mit solchen Signalen können außerdem die Standort- Vertraulichkeits- und Prioritätsumleitungslampen 507 und 503 aktiviert werden.

Der Pager-Ortungssignalempfänger 719 empfängt über den Leiter 724 Signale aus der Empfangsantenne 720. Diese Signale werden von in der Nähe befindlichen Pagern empfangen, um das Merkmal Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät für solche Pager einzuleiten. Vorteilhafterweise kann der Empfänger 719 außerdem Informationen aus einem Pager hinsichtlich des Status der Merkmale Standort- Vertraulichkeit und Priorität empfangen und diese Informationen zusammen mit der Anforderung zur Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät über den Leiter 718, die Merkmalssteuerung 703, den Leiter 704, den digitalen Multiplexierer/Demultiplexierer 702 und die Verbindung 701 zu der zugeordneten Teilnehmerschaltung weiterleiten. Der Pager-Ortungssignalempfänger 719 kann vorteilhafterweise außerdem Mittel zur Klassifizierung der Signalstärke enthalten und ein Signal ausgeben, das diese Stärke anzeigt und durch die Verbindung 701 hindurch angekoppelt wird. Folglich kann der Anrufprozessor 109, wenn verschiedene Draht- oder drahtlose Geräte gleichzeitig drahtlose Signale aus einer einzigen Pagingvorrichtung empfangen, lediglich dieses Draht- oder drahtlose Kommunikationsgerät als das in der Nähe befindliche Kommunikationsgerät auswählen.

Das Draht- oder drahtlose Kommunikationsgerät kann, wie bereits beschrieben, außerdem mittels der Aufnahmen 409 und 410 mit einer Pagingvorrichtung kommunizieren. Solche Aufnahmen sind über die Leiter 721 bzw. 722 mit der Merkmalssteuerung 703 verbunden.

Die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung kann durch Verfolgen der in den Flußdiagrammen von Fig. 8-12 gezeigten Verarbeitung einer beispielhaften ankommenden Übermittlung weiter verstanden werden. Diese Figuren beschreiben die Folge von Operationen des Anrufprozessors 109 von Fig. 1.

Die Verbindungbearbeitung beginnt im Schritt 801 von Fig. 8. Im Schritt 803 untersucht der Prozessor 109 die empfangenen gewählten Ziffern und findet die zugeordneten Informationen in dem Übersetzungsspeicher 111 und dem Statusspeicher 112. Die Verbindungsbearbeitung schreitet dann zu dem Entscheidungsschritt 805 fort, in dem durch Untersuchen des Eintrags 305 von Fig. 3 für die mit den empfangenen Ziffern übereinstimmende Durchwahlnummer 301 bestimmt wird, ob das Sende-alle-Anrufe-Merkmal aktiviert ist. Wenn bestimmt wird, daß dies der Fall ist, dann schreitet die Verbindungbearbeitung über den Verbinder B zu dem Schritt 912 Anruf zur Abdeckung senden von Fig. 9 und von dort aus zu dem Schritt 1001 von Fig. 10 weiter. Andernfalls schreitet die Verarbeitung zu dem Entscheidungsschritt 807 fort, in dem das zugeordnete Draht- oder drahtlose Kommunikationsgerät des angerufenen Teilnehmers auf der Grundlage der empfangenen Ziffern gerufen wird. Als nächstes schreitet die Verarbeitung über den Verbinder A zu dem Schritt 902 von Fig. 9 weiter.

Mit Bezug auf Fig. 9 wird im Entscheidungsschritt 902, wenn die ankommende Übermittlung in einer vorbestimmten Anzahl von Rufen entgegengenommen wird, im Schritt 903 ein Sprachweg hergestellt und die Steuerung an den Schritt 904 abgegeben. Wenn im Schritt 904 die Verbindung immer noch aktiv ist, dann kehrt die Steuerung in einer Schleife zu dem Schritt 904 zurück, bis die Antwort in diesem Schritt negativ ist, und die Steuerung wird an den Schritt 905 abgegeben, in dem der Sprachweg entfernt und die Verbindungsbearbeitung abgeschlossen wird.

Wenn im Entscheidungsschritt 902 bestimmt wird, daß die ankommende Übermittlung nicht in einer vorbestimmten Anzahl von Rufen entgegengenommen wird, dann erfolgt ein Sprung zu dem Entscheidungsschritt 906 und eine Bestimmung durch Untersuchen des Eintrags 307 für die mit den empfangenen Ziffern übereinstimmende Durchwahlnummer 301, ob das Merkmal Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät aktiviert ist. Wenn im Schritt 906 bestimmt wird, daß dies nicht der Fall ist, dann schreitet die Verarbeitung über den Verbinder B zu dem Schritt 1001 von Fig. 10 weiter. Andernfalls schreitet die Verarbeitung zu dem Entscheidungsschritt 907 fort, in dem durch Untersuchen des Eintrags 307 für die mit den empfangenen Ziffern übereinstimmende Durchwahlnummer 301 bestimmt wird, ob das Prioritätsumleitungsmerkmal gewählt wurde. Wenn im Schritt 907 bestimmt wird, daß dies nicht der Fall ist, dann wird im Schritt 909 das in der Nähe befindliche durch Eintrag 311 spezifizierte Kommunikationsgerät gerufen. Andernfalls schreitet die Verbindungsbearbeitung zu dem Entscheidungsschritt 908 fort, in dem bestimmt wird, ob die Nummer des Anrufers in der Prioritätsnummernliste 209 für die mit den empfangenen Ziffern übereinstimmende Durchwahlnummer 201 vorkommt. Wenn im Schritt 908 bestimmt wird, daß dies nicht der Fall ist, dann wird die Verbindungsbearbeitung über den Verbinder B an den Schritt 1001 von Fig. 10 abgegeben. Andernfalls wird im Schritt 909 das in der Nähe befindliche Kommunikationsgerät gerufen. Wenn die zu diesem Gerät umgeleiteten ankommenden Übermittlungen nicht in einer vorbestimmten Anzahl von Rufen entgegengenommen werden, was im Schritt 910 gezeigt ist, dann schreitet die Verbindungsbearbeitung über den Verbinder B zu dem Schritt 1001 von Fig. 10 weiter. Andernfalls schreitet die Verbindungsbearbeitung über den Verbinder C zu dem Schritt 1101 von Fig. 11 weiter.

Die Verbindungsbearbeitung dauert an, während im Schritt 1101 ein Sprachweg hergestellt und vorzugsweise die Steuerung an den Schritt 1102 abgegeben wird. Im Schritt 1102 wird eine Ansage aus einem der Sprachspeichersysteme 132-1 bis 132-S zu dem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät geliefert, die identifiziert, daß der Anruf für den dem Pager zugeordneten angerufenen Teilnehmer bestimmt ist, der sein Merkmal Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät aktiviert hat, und nicht für die Person, die ansonsten dem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät zugeordnet ist, d. h. nicht für den Eintrag 205, der für die Durchwahlnummer des in der Nähe befindlichen Kommunikationsgeräts aufgeführt wird. Solche Ansagen können verschiedene Formen annehmen, darunter Sprache, Text usw., und kann im Fall einer Textansage durch Umleiten des Texts zu einer dem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät zugeordneten Anzeige bereitgestellt werden. Solche (in den Figuren nicht gezeigten) Anzeigen werden als Standard in vielen AT&T-Sprachkommunikationsgeräten für PBX-Anwendungen bereitgestellt. Die im Schritt 1102 bereitgestellte Ansage könnte zum Beispiel den Namen der Person mit der Pagingvorrichtung anzeigen, statt den Namen der normalerweise dem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät zugeordneten Person, damit diese erkennt, daß die ankommenden Übermittlungen für den in der Nähe befindlichen Pager-Benutzer bestimmt sind. An diesem Punkt schreitet die Verbindungsbearbeitung zu dem Entscheidungsschritt 1103 weiter, in dem bestimmt wird, ob das Sende-alle-Anrufe- Merkmal für das in der Nähe befindliche Kommunikationsgerät aktiviert ist. Dies könnte wünschenswert sein, wenn der Besitzer der Pagingvorrichtung den Anruf nicht annehmen möchte. Wenn in dem Entscheidungsschritt 1103 bestimmt wird, daß das Sende-alle-Anrufe-Merkmal für das in der Nähe befindliche Kommunikationsgerät aktiviert ist, dann wird der Anruf zu einem der Sprachspeichersysteme 132-1 bis 132-S gesendet. Andernfalls wird die Steuerung an den Entscheidungsschritt 1104 abgegeben, in dem bestimmt wird, ob die Verbindung immer noch aktiv ist. Wenn bestimmt wird, daß dies der Fall ist, dann wird die Steuerung an den Schritt 1103 zurückgegeben. Andernfalls wird die Steuerung an den Schritt 1106 abgegeben, in dem der Sprachweg entfernt und die Verbindungsbearbeitung für diesen Anruf abgeschlossen wird.

Es soll nun die dem Verbinder B von Fig. 8 und 9 folgende Verbindungsbearbeitung beschrieben werden. Im Entscheidungsschritt 1001 von Fig. 10 wird durch Untersuchen des Eintrags 210 für die mit den empfangenen Ziffern übereinstimmende Durchwahlnummer 201 das Vorliegen oder Fehlen einer Anrufabdeckungsvorrichtung bestimmt, wenn der Schritt 1001 dem Schritt 805 folgt, und dieselbe Anrufabdeckungsvorrichtungsbestimmung erfolgt für die Durchwahlnummer des in der Nähe befindlichen Kommunikationsgeräts, wenn der Schritt 1001 den Schritten 906, 907, 908 oder 910 von Fig. 9 folgt. Wenn im Schritt 1001 bestimmt wird, daß dies nicht der Fall ist, dann wird die ankommenden Übermittlungen im Schritt 1006 mit einem Sprachspeichersystem verbunden. Andernfalls wird im Sehritt 1002 der Anrufabdeckungsvorrichtung ein Rufsignal zugeführt und im Schritt 1004 ein Sprachweg hergestellt, wenn der Anruf, wie durch den Schritt 1003 gezeigt, in einer vorbestimmten Anzahl von Rufen in der Anrufabdeckungsvorrichtung entgegengenommen wird. Wenn im Schritt 1003 keine solche Entgegennahme erfolgt, dann wird der Anruf im Schritt 1006 zu einem Sprachspeichersystem umgelegt. Der Schritt 1005 ermöglicht der Person an der Anrufabdeckungsvortichtung, den Anruf zu überwachen und im Schritt 1007 zu entscheiden, ob der Anruf zu einem Sprachspeichersystem gesendet werden soll oder nicht. Wenn im Schritt 1007 entschieden wird, den Anruf zu einem Sprachspeichersystem zu senden, dann wird der Anruf im Schritt 1006 wieder zu einem Sprachspeichersystem umgeleitet. Andernfalls kann die Person an der Anrufabdeckungsvorrichtung eine Nachricht des Anrufers aufnehmen, woraufhin der Sprachweg im Schritt 1008 entfernt wird.

Fig. 12 ist ein Flußdiagramm, das die Funktionsweise des Anrufprozessors 109 von Fig. 1 weiter beschreibt, wenn der Pager über die drahtlosen Wege 133 mit den Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräten kommuniziert. Da in Betracht gezogen wird, daß ein Pager mit mehr als einem solchen Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgerät kommunizieren kann, wenn das Merkmal Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät aktiviert ist, muß eine Prozedur eingerichtet werden, um eines der Kommunikationsgeräte als das in der Nähe befindliche Kommunikationsgerät zu bestimmen. Dies ist erforderlich, weil nur eine Durchwahl für den Eintrag 311 in Fig. 3 gestattet ist. Fig. 12 zeigt diese Reihe von Schritten in einer möglichen Prozedur. Eine solche Prozedur beginnt im Schritt 1021, und der Anrufprozessor scannt im Schritt 1202 die Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräte, d. h. scannt ihre jeweiligen Teilnehmerschaltungsports nach dem Vorliegen eines Pager-gesendeten Signals. Im Schritt 1203 werden solche Signale verglichen, um zu bestimmen, ob mehr als ein Draht- oder drahtloses Kommunikationsgerät ein Signal aus demselben Pager empfängt. Wenn dies nicht der Fall ist, dann wird im Schritt 1204 der Eintrag 311 im Statusspeicher aktualisiert. Wenn dies nicht der Fall ist, dann werden im Schritt 1205 die Signalstärken aus verschiedenen Kommunikationsgeräten, die dasselbe Pagersignal empfangen, durch den Anrufprozessor 109 verglichen, und das Signal aus einem Kommunikationsgerät wird als das in der Nähe befindliche Kommunikationsgerät ausgewählt. Die Durchwahl dieses Geräts wird dann im Schritt 1204, der ebenfalls dem Schritt 1205 folgt, in dem Eintrag 311 gespeichert. Der gesamte Prozeß kehrt dann zu dem Schritt 1202 zurück.

Obwohl die vorliegende Erfindung mit Bezug auf eine bestimmte Ausführungsform beschrieben wurde, sollte offensichtlich sein, daß andere Anordnungen möglich sind. Erstens kann die Erfindung, obwohl sich die gezeigte Ausführungsform auf eine PBX bezieht, auch in anderen Kommunikationssystemen implementiert werden, wie zum Beispiel vielfältigen Vermittlungssystemen, die in einer Fernsprechzentrale oder auf einem Teilnehmergrundstück angeordnet sein können. Zweitens kann, obwohl bei der gezeigten Ausführungsform der Standort eines potentiellen angerufenen Teilnehmers, der sich umher bewegt, durch Verwendung eines Pagergesendeten Signals bestimmt wird, statt einem Pager praktisch jedes beliebige andere Signale sendende Kommunikationsgerät verwendet werden. Drittens könnte der Pager, obwohl bei der gezeigten Ausführungsform der Pager über Draht- oder drahtlose Wege 134 und 133 mit den Draht- oder drahtlosen Kommunikationsgeräten kommuniziert, statt dessen direkt mit einer Mehrzahl zugeordneter Teilnehmerschaltungen 124 kommunizieren, die über ein gegebenes Umfeld verteilt angeordnet sind, um die entsprechende Kommunikationsabdeckung bereitzustellen. In einem solchen Fall könnte der Standort eines potentiellen angerufenen Teilnehmers durch Untersuchen der charakteristischen Eigenschaften eines Pager-gesendeten Signals bestimmt werden, das durch mehrere verschiedene Teilnehmerschaltungen empfangen wird. Eine Vielfalt bekannter Ortungsverfahren, wie zum Beispiel die bei Funksystemen eingesetzten, ist für diese Funktion verfügbar. Viertens könnte das Merkmal Anrufumleitung zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät, obwohl es bei der gezeigten Ausführungsform einen Anruf zu dem Kommunikationsgerät umleitet, das sich am nächsten bei dem angerufenen Teilnehmer befindet, auch so wirken, daß es einen Anruf zu dem Kommunikationsgerät umleitet, das sich am zweitnächsten oder drittnächsten bei dem angerufenen Teilnehmer befindet. Solcherart könnte wünschenswert sein, wenn das nächste Kommunikationsgerät zum Zeitpunkt der Anrufumleitung besetzt ist. Fünftens könnte, obwohl bei der gezeigten Ausführungsform eine ankommende Übermittlungen, die zu einem in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät umgeleitet wird, zu einem Sprachspeichersystem geleitet werden kann, auch ein anderes elektronisches Nachrichtensystem, z. B. Text, Fax usw. der Empfänger eines solchen umgeleiteten Anrufs sein. Diesbezüglich könnte die vorliegende Erfindung so wirken, daß sie das in der Nähe befindliche Kommunikationsgerät ruft und dann, wenn der Anruf nicht entgegengenommen wird, den Anruf zu einem Anrufabdeckungsgerät oder einem elektronischen Nachrichtensystem umleitet. Als Alternative könnte die vorliegende Erfindung beim Auftreten eines bestimmten Zustands den Anruf direkt zu dem Anrufabdeckungsgerät oder Nachrichtensystem umleiten. Diese direkte Anrufumleitung könnte zum Beispiel dann wünschenswert sein, wenn das Sende-alle- Anrufe-Merkmal im in der Nähe befindlichen Kommunikationsgerät aktiviert ist. Eine Benachrichtigung von einer solchen Aktivierung ist dem Anrufprozessor ohne weiteres aus dem Eintrag 305 des Statusspeichers für das in der Nähe befindliche Kommunikationsgerät verfügbar. Sechstens ist der Pager bei der gezeigten Ausführungsform zwar einem einzigen Pager-Benutzer zugeordnet; dieser Benutzer könnte sich aber mit der Zeit ändern, so daß der Pager zu verschiedenen Zeitpunkten verschiedenen Systembenutzern zugewiesen werden könnte, indem einfach der Übersetzungsspeicher für den Pager-Benutzer aktualisiert wird. Als letztes ist die Erfindung, obwohl die gezeigte Ausführungsform die Anrufumleitung von Sprachübermittlungen betrifft, auch auf das Umleiten von Datenübermittlungen anwendbar, und das bestimmte in der Nähe befindliche Kommunikationsgerät wäre in einem solchen Fall ein Gerät, das in der Lage ist, ein Datensignal zu empfangen und vielleicht auch zu senden. Deshalb kann das einem Pager zugeordnete bestimmte in der Nähe befindliche Draht- oder drahtlose Kommunikationsgerät auch Geräte wie zum Beispiel Faxmaschinen, Videoterminals, Textterminals und PCs umfassen.


Anspruch[de]

1. Kommunikationssystem (100) zur Verbindung ankommender Übermittlungen mit Kommunikationsgeräten, wobei das besagte System folgendes enthält:

einen Pager (122-1 bis 122-R), der die Ankunft ankommender Übermittlungen für einen Pager-Benutzer anzeigt;

wobei das besagte System ein Anrufumleitungsmerkmal bereitstellt, wobei ein ankommender Anruf, der für den besagten Pager-Benutzer bestimmt ist, zu einem Kommunikationgerät umgeleitet werden kann, das sich in unmittelbarer Nähe des besagten Pager-Benutzers befindet

dadurch gekennzeichnet, daß

der besagte Pager ein Mittel zur Entwicklung einer Mehrzahl von Signalen enthält, wobei jedes Signal einem Benutzer des besagten Pagers und anderen Kommunikationmerkmalen zugeordnet ist, wobei ein erstes dieser Merkmale ein Prioritätsmeldeanrufmerkmal ist, wobei das besagte Merkmal nur dann bereitgestellt wird, wenn die besagte ankommende Übermittlung seinen Ursprung in einer einer vorbestimmten Anzahl von Quellen hat, und wobei ein zweites dieser Kommunikationmerkmale ein Ortungsmerkmal ist, das nach der Aktivierung den besagten Kommunikationsgeräten, die an den besagten ankommenden Übermittlungen beteiligt sind, die Identifizierung des Pager-Benutzers bereitstellt, so daß die besagten Kommunikationsgeräte die Identität des besagten Pager-Benutzers anzeigen, und das bei der Deaktivierung das Ortungsmerkmal die Identifizierung des Pager-Benutzers für die besagten beteiligten Kommunikationsgeräte sperrt; und

Mittel (102, 112) zum Empfangen jedes entwickelten Signals, und als Reaktion auf dieses, zur Steuerung des Wirkens des Kommunikationsmerkmals, das dem besagten empfangenen Signal für den Benutzer zugeordnet ist.

2. System nach Anspruch 1, wobei das besagte Kommunikationssystem eine Nebenstellenanlage ist.

3. System nach Anspruch 1, wobei das besagte Kommunikationssystem eine Amtsvermittlungsanlage ist.

4. System nach Anspruch 1, wobei das besagte Kommunikationsgerät ein Telefon ist.

5. System nach Anspruch 1, wobei jedes durch den besagten Pager gesendete Signal durch diejenigen besagten Kommunikationsgeräte empfangen wird, die sich in einer Signalreichweite des besagten Pagers befinden.

6. System nach Anspruch 1, wobei der besagte Pager jedes Signal durch eines der besagten Kommunikationsgeräte sendet, das zu einem gegebenen Zeitpunkt über einen verdrahteten Signalweg mit diesem verbunden ist.

7. System nach Anspruch 1, wobei der besagte Pager jedes Signal durch eines der besagten Kommunikationsgeräte sendet, das dieses gesendete Signal über einen Funksignalweg empfängt.

8. System nach Anspruch 1, wobei das besagte Empfangsmittel das durch eine Mehrzahl von Kommunikationsgeräten empfangene Signal vergleicht.

9. System nach Anspruch 1, wobei das besagte Empfangsmittel einen Verbinder und der besagte Pager einen weiteren Verbinder enthält, der mit dem besagten Verbinder zusammensteckbar ist.

10. System nach Anspruch 1, mit einem Mittel, das in der Lage ist, in einem vorbestimmten Zustand die besagten ankommenden Übermittlungen, die für den besagten Benutzer bestimmt sind, von einem bevorzugten Kommunikationsgerät zu einem anderen Kommunikationsgerät weiter umzuleiten, wenn das besagte Anrufumleitungsmerkmal wirksam ist.

11. System nach Anspruch 10, wobei der besagte vorbestimmte Zustand darin besteht, daß die besagten ankommenden Übermittlungen nicht innerhalb einer vorbestimmten Zeitspanne von dem besagten bevorzugten Kommunikationsgerät beantwortet werden.

12. System nach Anspruch 10, wobei das besagte andere Kommunikationsgerät ein dem bevorzugten Kommunikationsgerät zugeordnetes Anrufüberwachungsgerät ist.

13. System nach Anspruch 10, wobei das besagte andere Kommunikationsgerät ein elektronisches Nachrichtenübermittlungssystem ist, das dem bevorzugten Kommunikationsgerät zugeordnet ist.

14. Verfahren zur Verwendung in einem Kommunikationssystem, das ankommende Übermittlungen mit Kommunikationsgeräten verbindet, wobei das besagte Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:

Bereitstellung eines Anrufumleitungsmerkmals, wobei ein ankommender Anruf, der für den besagten Pager-Benutzer bestimmt ist, zu einem Kommunikationgerät umgeleitet werden kann, das sich in unmittelbarer Nähe des besagten Pagers befindet;

gekennzeichnet durch:

Entwicklung einer Mehrzahl von Signalen in einem Pager, wobei jedes Signal einem Benutzer des besagten Pagers und anderen Kommunikationmerkmalen zugeordnet ist, wobei ein erstes dieser Merkmale ein Prioritätsmeldeanrufmerkmal ist, wobei das besagte Merkmal nur dann bereitgestellt wird, wenn die besagte ankommende Übermittlung seinen Ursprung in einer einer vorbestimmten Anzahl von Quellen hat, wobei der besagte Pager in der Lage ist, mit der Zeit relativ zu den besagten Kommunikationsgeräten seinen Standort zu wechseln, und ein zweites dieser Kommunikationmerkmale ein Ortungsmerkmal ist, das nach der Aktivierung dem besagten Kommunikationsgerät den Pager-Benutzer identifiziert, so daß das besagte Kommunikationsgerät die Identität des besagten Pager-Benutzers anzeigt und bei der Deaktivierung das Ortungsmerkmal die Identifizierung des Pager-Benutzers für das besagte Kommunikationsgerät sperrt; und

Empfang jedes entwickelten Signals, und als Reaktion auf dieses, Steuern des Wirkens des Kommunikationsmerkmals, das dem besagten empfangenen Signal für den Benutzer zugeordnet ist.







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