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Dokumentenidentifikation DE19845829A1 05.08.1999
Titel Unterdrückung des Charging
Anmelder Mannesmann AG, 40213 Düsseldorf, DE
Erfinder Wierzbitzki, Dirk, Dipl.-Ing., 40885 Ratingen, DE;
Krömer, Matthias, Dipl.-Ing., 40223 Düsseldorf, DE
Vertreter P. Meissner und Kollegen, 14199 Berlin
DE-Anmeldedatum 23.09.1998
DE-Aktenzeichen 19845829
Offenlegungstag 05.08.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.08.1999
IPC-Hauptklasse H04M 3/46
IPC-Nebenklasse H04M 15/00   
Zusammenfassung Eine hinsichtlich der Fassung tatsächlich anfallender Gesprächszeiten optimierte Gebührenberechnung wird ermöglicht durch eine Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen einer gebührenpflichtigen Telekommunikationsverbindung zwischen einem Anrufer (1) und einem Angerufenen (2) über mindestens ein Telekommunikationsnetz (3, 4)
- wobei der Angerufene (2) unter mehreren Telekommunikationsnetz-seitig gespeicherten (9) Telefonnummern (5 bis 8) möglicherweise erreichbar ist,
- wobei bei einem Anruf sukzessive (von 5 nach 8) unter den gespeicherten Telefonnummern (5 bis 8) versucht wird, zu dem Angerufenen (2) durch Anwählen jeweils einer der gespeicherten Telefonnummern (5 bis 8) des Angerufenen eine Telekommunikationsverbindung aufzubauen, bis eine Telekommunikationsverbindung zum Angerufenen (2) erfolgreich aufgebaut wurde,
- wobei eine Vergebührung des Gesprächs erst dann gestartet (16, 18) wird, nachdem eine Telekommunikationsverbindung (3, 4) vom Anrufer (1) zu einer der Telefonnummern (5 bis 8) des Angerufenen (2) erfolgreich aufgebaut wurde.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen einer gebührenpflichtigen Telekommunikationsverbindung zwischen einem Anrufer und einem Angerufenen über mindestens ein Telekommunikationsnetz, wobei der Angerufene unter mehreren Telekommunikationsnetz-seitig gespeicherten Telefonnummern möglicherweise erreichbar ist.

Von ISDN-Anlagen ist es bekannt, durch Anrufweiterleitung von einer Telefonnummer eines Angerufenen einen Anruf sukzessive an weitere, in einem Endgerät des Angerufenen gespeicherte Telefonnummern durch Anwählen dieser gespeicherten Telefonnummern weiterzuleiten, bis eine Telekommunikationsverbindung zum Angerufenen erfolgreich aufgebaut wird. Dabei wird jedoch eine Gesprächsgebührenberechnung für die Verbindung des Anrufers mit dem die Anrufweiterleitung übernehmenden Endgerät des Angerufenen bereits durch eine Signalisierung gestartet, wenn der Anrufer mit dem Endgerät (unter dieser ersten Telefonnummer) des Angerufenen erfolgreich verbunden wird.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist eine Gebührenberechnung, die berücksichtigt, daß für den Anrufer eine Gebührenberechnung (= Vergebührung) erst nach erfolgreichem Aufbau einer Telekommunikationsverbindung zum Angerufenen, insbesondere in Form einer Sprachverbindung, akzeptabel ist. Die Aufgabe wird durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche gelöst.

Da erfindungsgemäß im Falle eines Anrufs eines Anrufers bei einem Angerufenen Telekommunikationsnetz-intern versucht wird zu den im Telekommunikationsnetz gespeicherten Telefonnummern des Angerufenen eine Telekommunikationsverbindung aufzubauen, bis eine Telekommunikationsverbindung zu einer der Telefonnummern des Angerufenen erfolgreich aufgebaut wurde, wobei eine Vergebührung (= Gebührenberechnung) des Gesprächs erst gestartet wird, nachdem eine Telekommunikationsverbindung zu einer der Telefonnummern des Angerufenen erfolgreich aufgebaut wurde, wird nur die tatsächliche Gesprächszeit zwischen dem Anrufer und dem Angerufenen mit Gebühren belegt.

Die Vergebührung wird in der Regel durch Signalisierung eines die Gebührenberechnung auslösenden Signals gestartet, wobei dieses Signal in der Regel von demjenigen Element im Telekommunikationsnetz, welches die sukzessive Anwahl der gespeicherten Telefonnummern eines Angerufenen bis zu einem erfolgreichen Telekommunikationsverbindungsaufbau ausführt zu einem die Gebühren berechnenden Element im Telekommunikationsnetz erfolgt.

Vorzugsweise werden die Gebühren dem Anrufer berechnet, insbesondere vollständig berechnet, da dieser die Kontrolle darüber hat, wen er anrufen möchte.

Als erfolgreicher Aufbau einer Telekommunikationsverbindung zu einer der sukzessive angewählten der gespeicherten Telefonnummern eines Angerufenen kann bereits eine Sprachverbindung angesehen werden, also z. B. wenn der Angerufene den Telefonhörer abnimmt, eine die Sprachverbindung auslösende Taste am Telefon drückt oder in anderer Weise eine seine Annahme des Telefongesprächs repräsentierende Eingabe an seinem Telefonendgerät vornimmt. Auch ist es möglich als erfolgreichen Aufbau einer Telekommunikationsverbindung erst anzusehen, wenn der Angerufene zusätzlich hierzu eine aktive Anrufannahme an seinem Endgerät in Form einer akustischen Eingabe, eines Tastendrucks, einer sonstigen Eingabe tätigt, welche Eingabe im Telekommunikationsnetz durch Vergleich mit einer dort gespeicherten vorgegebenen Eingabe auf Richtigkeit überprüft wird; eine derartige aktive Anrufannahme kann insbesondere vereinfacht werden, wenn das Telekommunikationsnetz dem Angerufenen nach Abnahme seines Hörers etc. ansagt, daß er durch Drücken einer Taste oder eine bestimmte Spracheingabe den Anruf aktiv annehmen, also eine im Sinne der Ansprüche erfolgreiche Telekommunikationsverbindung aufbauen kann.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnung. Dabei zeigt

Fig. 1 als Blockschaltbild die Verbindung eines Anrufers über Telekommunikationsnetze zu unterschiedlichen Telefonnummern eines Angerufenen und

Fig. 2 ein veranschaulichendes Ablaufdiagramm betreffend die erfindungsgemäße Gebührenberechnung.

Fig. 1 zeigt einen Anrufer 1 der über ein Festnetz 3 und ein Mobil- Telekommunikationsnetz 4 einen Angerufenen 2 erreichen möchte. Der Angerufene 2 hat mehrere Telefonnummern 0172/. . .(5), 0211/. . .(6), 02102/. . .(7) und 0172/50. . .(8), unter welchen er möglicherweise erreichbar ist. Dabei ist bekannt, daß der Angerufene unter mindestens einer der Telefonnummern mit den Bezugszeichen 5 bis 8 erreichbar sein kann, jedoch nicht unter welcher er aktuell erreichbar ist. Der Anrufer 1 ruft eine Telefonnummer des Angerufenen 2 an, welche (z. B. aufgrund ihrer Vorwahl) eine spezielle Universal-Number (also einen Anruf bei mehreren möglichen Telefonnummern eines Angerufenen auslösende Telefonnummer) sein kann oder eine der Telefonnummern 5 bis 8 des Angerufenen 2. Die Telefonnummer, welche der Anrufer 1 anruft, um die sukzessive Anwahl der Telefonnummern 5 bis 8 bzw. 6 bis 8 des Angerufenen 2 auszulösen, kann beispielsweise eine Mobiltelefonnummer 0172/. . .(5) des Angerufenen 2 sein, nach deren ergebnisloser Anwahl die anderen gespeicherten Telefonnummern 6 bis 8 des Angerufenen 2 angerufen werden. In Kombination mit der Erfindung können unterschiedliche weitere Aspekte realisiert sein, wie beispielsweise die Abspeicherung der zuletzt erfolgreich angerufenen Telefonnummer 5 bis 8 des Angerufenen 2 (und deren erste Anwahl beim nächsten Anruf beim Angerufenen 2), eine aktive Rufannahme (eine Telekommunikationsverbindung zu einer der sukzessiv angewählten Nummern 5 bis 8 des Angerufenen 2 wird nur dann als erfolgreich betrachtet, wenn der Angerufene eine vorgegebene Eingabe an seinem Endgerät tätigt, während sonst noch nicht angewählte Telefonnummern des Angerufenen 2 sukzessive angewählt werden). Hinsichtlich der Vorrichtung ist in einem Telekommunikationsnetz 4 für Telekommunikationsteilnehmer 1, 2, usw. gespeichert, unter welchen Telefonnummern (im Speicher 9 beispielhaft zum Angerufenen 2) diese zu welchen Uhrzeiten jeweils erreichbar sind, wobei sich die Uhrzeiten überlappen können. Ferner ist eine Telefonnummernanwähl-Einrichtung 11 in einem Telekommunikationsnetz 4 vorgesehen, welche auf die gespeicherten Telefonnummern eines angerufenen Telekommunikationsteilnehmers 2 zugreift und diese (5 bis 8) sukzessive bis zum erfolgreichen Aufbau einer Telekommunikationsverbindung unter einer der angerufenen Telefonnummern 5 bis 8 des Angerufenen 2 anwählt. Ferner kann eine Vergleichseinrichtung 12 vorgesehen sein, welche dann, wenn ein Anruf nur bei einer bestimmten akustischen Eingabe, Tasteneingabe etc. eines Angerufenen 2 an seinem Endgerät als erfolgreich aufgebaut angesehen wird, die Eingabe des Angerufenen mit einer im Telekommunikationsnetz 4 (im Speicher 9 oder anderswo) gespeicherten Eingabe vergleicht und nur im Fall einer richtigen Eingabe eine Verbindung vom Anrufer 1 zum Angerufenen 2 durchschaltet, während ansonsten sukzessive die weiteren der gespeicherten Telefonnummern (5 bis 8) angewählt werden. Überdies ist hinsichtlich der Vorrichtung im Telekommunikationsnetz 4 noch eine Steuereinrichtung (integriert in die Telefonnummernanwähl-Einrichtung 11 oder als separate Einrichtung) vorgesehen, welche den Ablauf der sukzessiven Anwahl der Telefonnummern eines Angerufenen 2 und ggf. weitere Abläufe, wie z. B. die Herstellung einer Telefonverbindung vom Anrufer 1 zum Angerufenen 2 ausführt.

Fig. 2 zeigt einen Ablauf bei der erfindungsgemäßen Vergebühren eines Gesprächs. Der Anrufer 1 ruft eine Universal-Number (beispielsweise 5) des Angerufenen 2 an. Hierauf werden vom Telekommunikationsnetz sukzessive die gespeicherten Telefonnummern des Angerufenen 2 angerufen. Die erste Anwahl (Bezugszeichen 13) einer der Telefonnummern (beispielsweise 5) des Angerufenen 2 ist nicht erfolgreich, weil dieser beispielsweise nicht abhebt oder nicht aktiv annimmt. Auch die zweite Anwahl 14 einer der Telefonnummern (beispielsweise mit dem Bezugszeichen 6 in Fig. 1) des Angerufenen ist nicht erfolgreich. Die dritte Anwahl 15 einer der Telefonnummern des Angerufenen (beispielsweise 02102 mit dem Bezugszeichen 7 in Fig. 1) des Angerufenen 2 ist jedoch erfolgreich. Im vorliegenden Beispiel ist die Rufannahme erfolgreich, weil der Angerufene abhebt und eine aktive Rufannahme in Form einer vorgegebenen Eingabe in sein Endgerät tätigt, deren Vergleich (12 in Fig. 1) im Telekommunikationsnetz mit einer vorgegebenen Eingabe eine Übereinstimmung ergibt.

Nach erfolgreichem Aufbau einer Telekommunikationsverbindung wird eine Telekommunikationsverbindung (mit dem Bezugszeichen 16) zwischen dem Angerufenen und dem Anrufer geschaltet und die Vergebührung (= Gebührenberechnung) des Gesprächs beginnt zu diesem Zeitpunkt; die Vergebührung des Gesprächs endet (Bezugszeichen 17) mit dem Ende des Gesprächs, z. B. durch Auflegen eines der beiden Telekommunikationsteilnehmer 1, 2 etc. Die Gesprächszeit 18 zwischen dem Start der Gebührenberechnung zum Zeitpunkt 16 und dem Ende des Gesprächs zum Zeitpunkt 17 ist also diejenige Zeit für welche tatsächlich Gebühren berechnet werden.

Der erfindungsgemäße Start der Gebührenberechnung zum Zeitpunkt 16 erfolgt durch eine Signalisierung eines (üblichen) Gebührenberechnungssignals, beispielsweise von der Einheit 11, welche die sukzessive Anwahl der möglichen Telefonnummern 5 bis 8 des Angerufenen 2 tätigt, zu einer Einheit 18 im Telekommunikationsnetz 4 und/oder 3, welche bezogen auf den Anrufer 1 dessen Gebühren berechnet und speichert. In einem Mobilfunknetz kann dies beispielsweise derart realisiert sein, daß eine den Start der Gebührenberechnung auslösende Signalisierung an eine der MSCs erfolgt, über welche der Anruf vom Anrufer 1 zum Angerufenen 2 läuft, bei welcher bezogen auf die Telefonnummer des Anrufers 1 die Gebühren des Gesprächs berechnet und abgespeichert werden, wobei im HLR des Anrufers 1 zu dessen Telefonnummer oder Identifikationsnummer etc. kumuliert dessen sämtliche Gebühren gespeichert werden. Bei einer Übertragung von einem Anrufer 1 zu einem Angerufenen 2 über mehrere Telekommunikationsnetze (Festnetze und/oder Mobilfunknetze) eines oder mehrere Länder werden ggf. Signalisierungsdaten zum Start bzw. zum Ende der Vergebührung sowie ggf. gebührenbezogene Daten übertragen.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Herstellen einer gebührenpflichtigen Telekommunikationsverbindung zwischen einem Anrufer (1) und einem Angerufenen (2) über mindestens ein Telekommunikationsnetz (3, 4)
    1. - wobei der Angerufene (2) unter mehreren Telekommunikationsnetz-seitig gespeicherten (9) Telefonnummern (5 bis 8) möglicherweise erreichbar ist,
    2. - wobei bei einem Anruf sukzessive (von 5 nach 8) unter den gespeicherten Telefonnummern (5 bis 8) versucht wird, zu dem Angerufenen (2) durch Anwählen jeweils einer der gespeicherten Telefonnummern (5 bis 8) des Angerufenen eine Telekommunikationsverbindung aufzubauen, bis eine zur Sprachübertragung geeignete Telekommunikationsverbindung zum Angerufenen (2) erfolgreich aufgebaut wurde,
    3. - wobei eine Vergebührung des Gesprächs erst dann gestartet (16, 18) wird, nachdem eine zur Sprachübertragung geeignete Telekommunikationsverbindung (3, 4) vom Anrufer (1) zu einer der Telefonnummern (5 bis 8) des Angerufenen (2) erfolgreich aufgebaut wurde.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vergebührung durch eine Signalisierung eines Signals, welches die Gebührenberechnung auslöst, gestartet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die berechneten Gebühren des Gesprächs zwischen dem Anrufer und dem Angerufenen dem Anrufer (1) berechnet werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebühren vollständig dem Anrufer berechnet werden.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als erfolgreicher Aufbau einer Telekommunikationsverbindung nur betrachtet wird, wenn durch Abheben am Endgerät des Angerufenen oder durch Druck einer Taste am Endgerät des Angerufenen eine Sprech-Vollverbindung zustande kommt.
  6. 6. Verfahren nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine zur Sprachübertragung geeignete Telekommunikationsverbindung nur dann als erfolgreich aufgebaut definiert wird, wenn auf Seiten des Angerufenen der Anruf zum Aufbau einer Sprachverbindung angenommen wird durch Abheben, Drücken einer Taste oder dergleichen und überdies eine vorgegebene akustische Eingabe, Tastendruckeingabe oder sonstige Eingabe des Angerufenen in dessen Endgerät Telekommunikationsnetz-seitig festgestellt und überprüft (12) wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anruf als auf Seiten des Angerufenen angenommen betrachtet wird, wenn dieser an seinem Endgerät den Hörer abnimmt oder eine die Annahme auslösende Taste drückt oder eine andere seine Annahme des Gesprächs repräsentierende Aktion an seinem Endgerät ausführt.
  8. 8. Verfahren nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der gespeicherten Telefonnummern (5 bis 8) des Angerufenen (2) eine Mobiltelefonnummer ist.
  9. 9. Verfahren nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst die Anwahl einer Mobiltelefonnummer des Angerufenen erfolgt, falls keine andere Telefonnummer (5 bis 8) als zuerst Anzuwählende vorgegeben ist.
  10. 10. Verfahren nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine erfolgreiche Telekommunikationsverbindung eine Sprachverbindung ist, bei welcher sich überdies eine Person durch Sprache meldet.
  11. 11. Verfahren nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Angerufene unter seinen gespeicherten Telefonnummern (5 bis 8) mindestens eine im Telekommunikationsnetz (4) gespeicherte Universal- Telefonnummer (5) besitzt, bei deren Anwahl durch einen Anrufer (1) das erfindungsgemäße sukzessive Anwählen der für den Anrufer gespeicherten Telefonnummern (5 bis 8) erfolgt.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die gespeicherte Universal-Telefonnummer eine der gespeicherten Telefonnummern des Angerufenen (2) ist.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die gespeicherte Universal-Telefonnummer des angerufenen Telekommunikationsteilnehmers eine Mobilfunknummer des Angerufenen (2) ist.
  14. 14. Verfahren nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gespeicherten Telefonnummern eines anrufbaren Telekommunikationsteilnehmers (2) durch ihn änderbar sind.
  15. 15. Verfahren nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zu den gespeicherten Telefonnummern eines Angerufenen (2) gespeichert ist, in welcher Reihenfolge sie zu bestimmten Tageszeiten und/oder Wochentagen angerufen werden sollen.
  16. 16. Telekommunikationsnetz, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche oder Merkmalen mindestens eines der vorhergehenden Ansprüche, welches folgendes umfaßt:
    1. - einen Speicher (9) für mehrere Telefonnummern jeweils eines Telekommunikationsteilnehmers (1, 2, . . .), welcher (2) unter einer oder mehreren (5 bis 8) dieser gespeicherten Telefonnummern bei einem Anruf erreichbar sein kann,
    2. - eine Telefonnummernanwähl-Einrichtung (11), welche so ausgebildet ist, daß bei einem Anruf eines Telekommunikationsteilnehmers (1) bei einem angerufenen Telekommunikationsteilnehmer (2) sukzessive unter den gespeicherten Telefonnummern (5 bis 8) dieses angerufenen Telekommunikationsteilnehmers (2) versucht wird, eine Telekommunikationsverbindung aufzubauen, bis eine zur Sprachübertragung geeignete Telekommunikationsverbindung unter einer dieser Telefonnummern (5 bis 8) zum Angerufenen erfolgreich aufgebaut wurde,
    3. - eine Vergebührungseinrichtung (18), durch welche die Gebühren eines Gesprächs zwischen dem Anrufer und dem Angerufenen (2) bestimmbar sind,
    4. - eine Steuerungseinrichtung (in 11), die so ausgebildet ist, daß von ihr an die Vergebührungseinrichtung (18) erst dann ein Gebührenberechnungsstartsignal übermittelt wird, wenn zu einer der sukzessiv angewählten Telefonnummern (5 bis 8) des Angerufenen (2) eine zur Sprachübertragung geeignete Telekommunikationsverbindung erfolgreich aufgebaut wurde.
  17. 17. Telekommunikationsnetz nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergebührungseinrichtung (18) eine Gebührenberechnungseinrichtung für einzelne Gespräche in einer Vermittlungseinheit, insbesondere einer MSC, eines Telekommunikationsnetzes umfaßt, von welcher Einzelgesprächsgebühren-Daten an eine andere Stelle, insbesondere ein HLR, zur Ermittlung von Teilnehmer bezogenen (1; 2; . . .) Gesamtgebühren weiterleitbar sind.
  18. 18. Telekommunikationsnetz nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Telefonnummernanwähl-Einrichtung (11) in einer Vermittlungszentrale, insbesondere MSC, eines Telekommunikationsnetzes (4) vorgesehen ist.






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