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Dokumentenidentifikation DE19805702A1 12.08.1999
Titel Spitzer für Weichminenstifte, insbesondere für Kosmetikstifte
Anmelder Möbius & Ruppert, 91056 Erlangen, DE
Erfinder Fischer, Ernst, 91094 Langensendelbach, DE
Vertreter LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ & SEGETH, 90409 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 06.02.1998
DE-Aktenzeichen 19805702
Offenlegungstag 12.08.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.08.1999
IPC-Hauptklasse B43L 23/08
Zusammenfassung Es wird ein Spitzer (10) für Weichminenstifte, insbes. für Kosmetikstifte, beschrieben, der ein Spitzergehäuse (12) aufweist, das mit einem konischen Spitzerkanal (14) ausgebildet ist, der vorderseitig eine bogenförmig abgerundete Fassonmesserschneide (18) und einen Aufnahmeraum (26) für abgespitztes Material des Weichminenstiftes aufweist. Am Spitzergehäuse (12) ist ein Spitzermesser (22) befestigt. Um das Abreibverhalten zwischen dem zu spitzenden Weichminenstift und dem konischen Spitzerkanal (14) wesentlich zu reduzieren, ist der konische Spitzerkanal (14) mit einer Abflachung (40) ausgebildet, die gegen die Konusmantellinie (32) des konischen Spitzerkanals (14) radial nach innen versetzt (38) ist. An dieser Abflachung (40) liegt das Spitzermesser (22) mit seiner Grundfläche (20) an. Die Messerschneide des Schneidmessers (22) verläuft zur besagten Konuslinie (32) parallel. Die an den Aufnahmeraum (26) angrenzende Fassonmesserschneide (18) schließt stufenlos und unmittelbar an die Abflachung (40) des konischen Spitzerkanals (14) und somit an die Grundfläche (20) des Spitzermessers (22) an.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Spitzer für Weichminenstifte, insbes. für Kosmetikstifte, mit einem Spitzergehäuse, das mit einem konischen Spitzerkanal ausgebildet ist, der vorderseitig eine bogenförmig abgerundete Fassonmesserschneide und einen Aufnahmeraum für abgespitztes Material des Weichminenstiftes aufweist, und mit einem Spitzermesser, das am Spitzergehäuse festgelegt ist.

Ein solcher Spitzer ist aus der DE 70 27 544 U bekannt. Bei diesem bekannten Spitzer ist das Spitzermesser zum konischen Spitzerkanal tangential angestellt, so daß der jeweils abgespitzte Vorderabschnitt des Weichminenstiftes mit seiner konischen Spitze großflächig im konischen Spitzerkanal abreibend anliegt. Das bedingt sowohl ein Verschmieren als auch einen entsprechenden Kraftaufwand beim Spitzen des jeweiligen Weichminenstiftes.

Ein Spitzer für Weichminenstifte, insbes. für Kosmetikstifte, mit einem tangential zum konischen Spitzerkanal angestellten Spitzermesser ist bspw. auch aus der DE 38 24 883 A1 bekannt.

Infolge der tangentialen Anstellung des Spitzermessers zum konischen Spitzerkanal liegt also auch hier der jeweils abgespitzte Vorderabschnitt des Weichminenstiftes voll flächig im konischen Spitzerkanal an, was ein entsprechendes Abreiben des Minenstift-Vorderabschnittes im konischen Spitzerkanal mit dem daraus resultierenden Kräfteverhalten bedingt. Bei diesem bekannten Spitzer für Weichminenstifte erstreckt sich ein Fassonmesser mit einer bogenförmigen Schneide zwischen voneinander seitlich beabstandeten Begrenzungswänden des Spitzergehäuses, wobei der Spitzerkanal im Bereich des Fassonmessers oben und unten offen ist, um Raum für die entsprechenden Schieber bzw. Formteile des Werkzeugs zur Herstellung des Spitzergehäuses mit dem Fassonmesser zu schaffen. Durch den auch unten offenen Spitzerkanal im Bereich des Fassonmessers wird das abgespitzte d. h. abgerundet fassonierte Minenmaterial des Weichminenstiftes also nicht im Spitzergehäuse deponiert, sondern es fällt nach unten aus dem Spitzer heraus, so daß Verschmutzungen extern nicht verhindert werden.

Ein Spitzer mit einem tangential zum konischen Spitzerkanal angestellten Spitzermesser und mit einem in den Spitzerkanal hineinreichenden Fassonmesser ist auch aus der DE 12 68 019 B bekannt. Bei diesen bekannten Spitzer ist das Fassonmesser in Streifenform mit einer bogenförmigen Schneide an der Grundfläche des Spitzermessers fixiert und zum Spitzerkanal quer orientiert. Die Realisierung des Spitzermessers mit dem streifenförmigen Fassonmesser bedingt einen nicht zu vernachlässigenden Herstellungsaufwand, der in der Mengenproduktion derartiger Spitzer Probleme aufwirft. Durch die tangentiale Anstellung des Spitzermessers zum konischen Spitzerkanal gelten auch hier bezüglich des Abreibens des jeweiligen abgespitzten Vorderabschnittes eines Weichminenstiftes im konischen Spitzerkanal die oben gemachten Ausführungen entsprechend.

Die DE 27 25 104 C2 offenbart einen Spitzer für Stifte wie Kosmetikstifte, Farbstifte o. dgl. aus weichem Werkstoff mit einer zylindrischen Bohrung zur Aufnahme des Stiftes im Bereich seines Schaftes und mit einem teilweise offenen Innenkonus mit einer die Spitze des Stiftes bearbeitenden Kante, welche eine Fassonmesserschneide bildet. Bei diesem bekannten Spitzer ist der Innenkonus mindestens etwa zur Hälfte offen, so daß sich eine gerundete Spitze und daran anschließend stumpf schabende Kanten ergeben. Auch bei diesem bekannten Spitzer liegt der jeweilige abgespitzte Vorderabschnitt des Stiftes aus weichem Werkstoff groß- bzw. voll flächig an der Oberfläche des offenen Innenkonus an, was entsprechende Abreibverhältnisse bedingt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spitzer der eingangs genannten Art zu schaffen, der einfach produzierbar ist, und bei welchem der jeweilige abgespitzte Vorderabschnitt des Weichminenstiftes, insbes. Kosmetikstiftes, nicht voll flächig im konischen Spitzerkanal abreibt sondern bei welchem zwischen dem jeweiligen abgespitzten Vorderabschnitt des Stiftes und der Oberfläche des konischen Spitzerkanals ein Spaltraum und somit Minenfreiheit gewährleistet ist.

Diese Aufgabe wird bei einem Spitzer der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der konische Spitzerkanal mit einer gegen eine Konusmantellinie radial nach innen versetzten Abflachung ausgebildet ist, an welcher das Spitzermesser mit seiner Grundfläche anliegt, wobei die Messerschneide des Schneidmessers zur besagten Konuslinie parallel verläuft, und wobei die an den Aufnahmeraum angrenzende Fassonmesserschneide unmittelbar und stufenlos an die Abflachung und somit an die Grundfläche des Spitzermessers anschließt.

Durch die Ausbildung des konischen Spitzerkanals mit der gegen eine Konusmantellinie radial nach innen versetzten Abflachung ist das Spitzermesser also nicht tangential zum konischen Spitzerkanal angestellt, sondern in radialer Richtung des konischen Spitzerkanals um ein bestimmtes Maß nach innen versetzt. Dieser Versatz kann bspw. größenordnungsmäßig 0,2 bis 0,3 mm betragen. Durch diesen Versatz der Abflachung radial nach innen ergibt sich zwischen der Messerschneide des Schneidmessers und der Oberfläche des konischen Spitzerkanals ein entsprechender Versatz, woraus für den jeweils abgespitzten Vorderabschnitt eines entsprechenden Weichminenstiftes ein ringförmiger Spaltraum resultiert. Dieser Spaltraum bedingt eine Minenfreiheit, d. h. der abgespitzte Vorderabschnitt des jeweiligen Weichminenstiftes liegt nicht großflächig im konischen Spitzerkanal an, so daß das Abreibverhalten des Weichminenstiftes im konischen Spitzerkanal in vorteilhafter Weise erheblich reduziert.

Bevorzugt ist es bei dem erfindungsgemäßen Spitzer, wenn die Messerschneide und die Fassonmesserschneide in einer Ebene vorgesehen sind, die durch die die Abflachung festlegende Konusmantellinie und durch die zentrale Längsachse des konischen Spitzerkanals verläuft. Bei einer derartigen Ausbildung gehen die Messerschneide und die Fassonmesserschneide linienförmig unmittelbar und stufenlos ineinander über, so daß es präzise möglich ist, einen Weichminenstift, insbes. Kosmetikstift, zu spitzen und hierbei exakt mit einer bogenförmig abgerundeten Fasson zu versehen.

Ein exakter Spitzvorgang mit Hilfe des Schneidmessers und gleichzeitig ein exaktes bogenförmig abgerundetes Fassonieren der Spitze des Stiftes ist gewährleistet, wenn bei dem erfindungsgemäßen Spitzer die Fassonmesserschneide zwischen der Abflachung und der zentralen Längsachse des konischen Spitzerkanals verläuft und mit einer von der Abflachung zur zentralen Längsachse hin kontinuierlich zunehmenden Freifläche ausgebildet ist. Durch eine solche Ausbildung wird nämlich mit einfachen Mitteln eine passend scharfkantige Gestaltung des Fassonmessers realisiert, wobei durch die Freifläche des Fassonmessers dessen Schneideigenschaften erheblich verbessert sind.

In vorteilhafter Weise durchdringt der Aufnahmeraum einseitig offen den konischen Spitzerkanal an seinem Vorderabschnitt seitlich mit einem ersten Teilraum. Dieser erste Teilraum im Spitzergehäuse ist also bodenseitig verschlossen, so daß abgespitztes Minenmaterial im Spitzergehäuse deponiert bleibt. Das ist unter dem Gesichtspunkt der Vermeidung von Verschmutzungen durch Minenmaterial von Vorteil.

Zum Spitzen von Weichminenstiften, die mit einem Gehäuseschaft versehen sind, kann der erste Teilraum den konischen Spitzerkanal axial versetzt durchdringen. Dieser Versatz ist dann zweckmäßigerweise derart gewählt, daß sich der erste Teilraum axial über die Minenlänge mit der vorderseitigen bogenförmig abgerundeten Fasson erstreckt.

Der konische Spitzerkanal kann an seinem Vorderabschnitt außerdem mit einem zweiten Teilraum des Aufnahmeraumes ausgebildet sein, der dem ersten Teilraum axial gegenüberliegt und mit diesem verbunden ist. Dieser zweite Teilraum erstreckt sich vorderseitig bis zum bogenförmig abgerundeten Fassonmesser, was bedeutet, daß der erste Teilraum bei einer derartigen Ausbildung der zuletzt genannten Art eine axiale Abmessung besitzt, die größer ist als die axiale Abmessung des zweiten Teilraumes.

Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Spitzers sowie eines Schiebers in Gestalt eines Dornwerkzeuges, wie es bei einem Spritzgießwerkzeug zur Realisierung des jeweiligen Spitzergehäuses für einen erfindungsgemäßen Spitzer zur Anwendung gelangt. Es zeigen:

Fig. 1 längsgeschnitten eine erste Ausführungsform des Spitzers,

Fig. 2 eine Seitenansicht des Dornwerkzeugs für das Spitzergehäuses des Spitzers gemäß Fig. 1,

Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung des Details III in Fig. 2,

Fig. 4 eine Ansicht des Dornwerkzeugs in Blickrichtung des Pfeiles IV in Fig. 2, d. h. in Blickrichtung von oben,

Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung des Details V in Fig. 4,

Fig. 6 einen Schnitt entlang der Schnittlinie VI-VI in Fig. 1 durch das Spitzergehäuse,

Fig. 7 in einer der Fig. 1 ähnlichen Längsschnittdarstellung eine zweite Ausbildung des Spitzers,

Fig. 8 in einer der Fig. 2 ähnlichen Seitenansicht ein Dornwerkzeug zur Realisierung des Spitzergehäuses des Spitzers gemäß Fig. 7,

Fig. 9 eine vergrößerte Darstellung des Details IX in Fig. 8 - ähnlich dem Detail gemäß Fig. 3,

Fig. 10 eine Ansicht des Dornwerkzeugs gemäß Fig. 8 in Blickrichtung des Pfeiles x, d. h. in Blickrichtung von oben,

Fig. 11 eine vergrößerte Darstellung des Details XI in Fig. 10 - ähnlich dem Detail gemäß Fig. 5,

Fig. 12 einen Schnitt entlang der Schnittlinie XII-XII in Fig. 7 - ähnlich dem Schnitt gemäß Fig. 6,

Fig. 13 eine perspektivische Darstellung des Dornwerkzeuges gemäß den Fig. 2 bis 5, und

Fig. 14 eine räumliche Darstellung des Dornwerkzeugs gemäß den Fig. 8 bis 11.

Fig. 1 zeigt längsgeschnitten in einem vergrößerten Maßstab eine erste Ausführungsform des Spitzers 10 für einen Weichminenstift, insbes. für einen Kosmetikstift. Der Spitzer 10 weist ein Spitzergehäuse 12 mit einem konischen Spitzerkanal 14 auf, an den sich rückseitig ein Zylinderabschnitt 16 anschließt. Der konische Spitzerkanal 14 ist vorderseitig mit einer bogenförmig abgerundeten Fassonmesserschneide 18 ausgebildet. Die Fassonmesserschneide 18 schließt stufenlos und unmittelbar an die Grundfläche 20 eines Spitzermessers 22 an, das bspw. mittels einer Schraube 24, von welcher nur der Kopf gezeichnet ist, am Spitzergehäuse 12 festgelegt ist.

Dem Spitzermesser 22 und der Fassonmesserschneide 18 des Spitzergehäuses 12 ist ein Aufnahmeraum 26 für abgespitztes Material des jeweiligen Weichminenstiftes zugeordnet. Der Aufnahmeraum 26 ist oberseitig offen, an seiner Unterseite ist er durch einen Bodenabschnitt 28 abgeschlossen.

Der konische Spitzerkanal 14 mit der vorderseitig vorgesehenen Fassonmesserschneide 18 wird bei dem Spitzer 10 gemäß Fig. 1 durch ein Spritzgießwerkzeug mit einem Schieber bzw. Dornwerkzeug 30 realisiert, das in den Fig. 2 und 4 abschnittweise gezeichnet ist und das in den Fig. 3 und 5 bzw. in Fig. 13 weiter verdeutlicht ist.

Fig. 2 zeigt den Vorderabschnitt des Dornwerkzeugs 30 in einer Seitenansicht. Durch eine dünne strichlierte Linie ist eine Konusmantellinie 32 verdeutlicht, die einer zweiten Konusmantellinie 34 diametral gegenüberliegt. Entlang der Konusmantellinie 32 ist das Dornwerkzeug 30 mit einer Abflachung 36 ausgebildet, die gegen die besagte Konusmantellinie 32 radial definiert nach innen versetzt ist. Dieser Versatz ist in Fig. 2 durch den Maßpfeil 38 verdeutlicht. Der genannte Versatz beträgt bspw. größenordnungsmäßig 0,2 bis 0,3 mm. Durch die Abflachung 36 des Dornwerkzeugs 30 ergibt sich am Spitzergehäuse 12 (sh. Fig. 1) eine entsprechende Abflachung 40, an welcher das Spitzermesser 22 mit seiner Grundfläche 20 anliegt. Hierdurch ergibt sich zwischen der Grundfläche 20 des Spitzermessers 22 und der Oberfläche 42 des konischen Spitzerkanales 14 ein ringförmiger Spaltraum, so daß der zu spitzende Weichminenstift nicht voll flächig an der Oberfläche 42 des konischen Spitzerkanales 14 anliegt, wodurch ein entsprechendes, nicht erwünschtes Abreiben des zu spitzenden Weichminenstiftes an dem konischen Spitzerkanal 14 zumindest erheblich reduziert wird.

Wie insbes. aus Fig. 13 deutlich ersichtlich ist, ist der abgerundete Spitzenabschnitt 44 des Dornwerkzeugs 30 derartig angeschliffen, daß sich eine Schrägfläche 46 ergibt. Durch diese Schrägfläche 46 des Dornwerkzeugs 30 ergibt sich im Gehäuse 12 des Spitzers 10 eine Fassonmesserschneide 18, die zwischen der Abflachung 40 und der zentralen Längsachse 48 des konischen Spitzerkanales 14 verläuft und die mit einer von der Abflachung 40 zur zentralen Längsachse 48 hin kontinuierliche zunehmenden Freifläche 50 ausgebildet ist (sh. Fig. 4 und insbes. Fig. 5).

Der konische Spitzerkanal 14, der sich daran rückseitig anschließende Zylinderabschnitt 16 und die sich vorderseitig an den konischen Spitzerkanal 14 anschließende bogenförmig abgerundete Fassonmesserschneide 18 sowie der Aufnahmeraum 26 für abgespitztes Material des Weichminenstiftes sind auch aus Fig. 6 deutlich ersichtlich. Zur Ausbildung des Aufnahmeraumes 26 ist das Dornwerkzeug 30 vorderseitig mit einer Aussparung 52 ausgebildet, die für einen (nicht gezeichneten) Schieber des nicht gezeichneten Spritzgießwerkzeugs zur Realisierung des Spitzergehäuses 12 des Spitzers 10 gemäß den Fig. 1 und 6 dient. Dieser Schieber weist - wie insbes. aus Fig. 6 ersichtlich ist - z. B. einen rechteckigen Querschnitt auf.

Bei der Ausbildung gemäß den Fig. 1 und 6 ist der Aufnahmeraum 26 von einem ersten Teilraum 54 mit einer rechteckigen Grundfläche gebildet. Dieser erste Teilraum 54 ist gegen den konischen Spitzerkanal 14 axial versetzt, wie insbes. aus Fig. 6 ersichtlich ist. Demgegenüber verdeutlichen die Fig. 7 und 12 ein Spitzergehäuse 12 für einen Spitzer 10, wobei an den ersten Teilraum 54 axial gegenüberliegend ein zweiter Teilraum 56 direkt und unmittelbar anschließt. Zur Realisierung des zweiten Teilraumes 56 ist das entsprechende Dornwerkzeug 30' gemäß den Fig. 8 bis 11 und Fig. 14 nicht einfach konisch verjüngt und vorderseitig abgerundet, sondern vorderseitig mit einem Zylinderansatz 58 ausgebildet, der halbseitig mit einer dem Dornwerkzeug 30 gemäß den Fig. 2 bis 5 und 13 entsprechenden Aussparung 52 ausgebildet ist. Auch dieses Dornwerkzeug 30' ist mit einer Abrundung 44, einer Abflachung 36 und mit einer Schrägfläche 46 - entsprechend der Schrägfläche 46 bspw. gemäß Fig. 13 - gestaltet, um mit ihrer Hilfe eine Fassonmesserschneide 18 mit einer Freifläche 50 zu realisieren.

Gleiche Einzelheiten sind in den Fig. 1 bis 6 und 13 'mit denselben Bezugsziffern wie in den Fig. 7 bis 12 und 14 bezeichnet, so daß es sich in Verbindung mit den zuletzt erwähnten Fig. 7 bis 12 und 14 erübrigt, alle diese Einzelheiten noch einmal detailliert zu beschreiben. Bezugszeichenliste 10 Spitzer

12 Spitzergehäuse

14 konischer Spitzerkanal (in 12)

16 Zylinderabschnitt (in 12)

18 Fassonmesserschneide (des 12)

20 Grundfläche (von 22)

22 Spitzermesser

24 Schraube (für 22)

26 Aufnahmeraum (in 12)

28 Bodenabschnitt (von 12)

30 Dornwerkzeug

30' modifiziertes Dornwerkzeug

32 Konusmantellinie (von 30)

34 zweite Konusmantellinie (von 30)

36 Abflachung (an 30)

38 Maßpfeil, Versatz

40 Abflachung (in 14)

42 Oberfläche (von 14)

44 abgerundeter Spitzenabschnitt (von 30)

46 Schrägfläche (an 44)

48 zentrale Längsachse (von 14)

50 Freifläche (an 18)

52 Aussparung (an 30)

54 erster Teilraum (von 26)

56 zweiter Teilraum (von 26)

58 Zylinderansatz (von 30')


Anspruch[de]
  1. 1. Spitzer für Weichminenstifte, insbes. für Kosmetikstifte, mit einem Spitzergehäuse (12), das mit einem konischen Spitzerkanal (14) ausgebildet ist, der vorderseitig eine bogenförmig abgerundete Fassonmesserschneide (18) und einen Aufnahmeraum (26) für abgespitztes Material des Weichminenstiftes aufweist, und mit einem Spitzermesser (22), das am Spitzergehäuse (12) festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der konische Spitzerkanal (14) mit einer gegen eine Konusmantellinie (32) radial nach innen versetzten Abflachung (36) ausgebildet ist, an welcher das Spitzermesser (22) mit seiner Grundfläche (20) anliegt, wobei die Messerschneide des Schneidmessers (22) zur besagten Konuslinie (32) parallel verläuft, und wobei die an den Aufnahmeraum (26) angrenzende Fassonmesserschneide (18) unmittelbar und stufenlos an die Abflachung (20) des konischen Spitzerkanals (14) und somit an die Grundfläche (20) des Spitzermessers (22) anschließt.
  2. 2. Spitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerschneide und die Fassonmesserschneide (18) in einer Ebene vorgesehen sind, die durch die die Abflachung (20) festlegende Konusmantellinie (32) und durch die zentrale Längsachse (48) des konischen Spitzerkanals (14) verläuft.
  3. 3. Spitzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassonmesserschneide (18) zwischen der Abflachung (20) und der zentralen Längsachse (48) des konischen Spitzerkanales (14) verläuft und mit einer von der Abflachung (20) zur zentralen Längsachse (48) hin kontinuierlich zunehmenden Freifläche (50) ausgebildet ist.
  4. 4. Spitzer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeraum (26) einseitig offen den konischen Spitzerkanal (14) an seinem Vorderabschnitt seitlich an den ersten Teilraum (54) anschließt.
  5. 5. Spitzer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teilraum (54) an den konischen Spitzerkanal (14) axial versetzt anschließt.
  6. 6. Spitzer nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der konische Spitzerkanal (14) an seinem Vorderabschnitt mit einem zweiten Teilraum (56) des Aufnahmeraumes (26) ausgebildet ist, der dem ersten Teilraum (54) axial gegenüberliegt und an diesen anschließt.
  7. 7. Spitzer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teilraum (54) eine axiale Abmessung besitzt, die größer ist als die axiale Abmessung des zweiten Teilraumes (56).






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