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Dokumentenidentifikation DE19811455C1 19.08.1999
Titel Schutzstecker für Telekommunikationsanlagen
Anmelder Krone AG, 14167 Berlin, DE
Erfinder Busse, Ralf-Dieter, Dipl.-Ing., 12679 Berlin, DE;
Oltmanns, Johann, Dipl.-Ing., 12169 Berlin, DE
DE-Anmeldedatum 17.03.1998
DE-Aktenzeichen 19811455
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 19.08.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.08.1999
IPC-Hauptklasse H04M 3/18
IPC-Nebenklasse H01R 13/713   
IPC additional class // H01C 7/12  
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf einen Schutzstecker für Telekommunikationsanlagen, aus einem Gehäuse und aus einer mit Schutzelementen bestückten Leiterplatte. Um deren Lagesicherheit im Gehäuse zu verbessern, sieht die Erfindung vor, daß das Gehäuse (1) kastenförmig aus zwei breiten und zwei schmalen Seitenwänden (4, 5) gebildet ist und auf den Innenseiten der breiten Seitenwände (4) Führungen (21) für die Leiterplatte (2) angeordnet sind, die das Gehäuse (1) in einen großen Gehäuseinnenraum (22) für die Schutzelemente und einen kleinen Gehäuseinnenraum (23) unterteilen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf einen Schutzstecker für Telekommunikationsanlagen, aus einem Gehäuse und aus einer mit Schutzelementen bestückten Leiterplatte.

Ein Schutzstecker der gattungsgemäßen Art ist aus der DE 40 26 004 C2 vorbekannt. Bei diesem Schutzstecker bildet die Leiterplatte eine schmale Seitenwand des Gehäuses, das die Leiterplatte mit den Schutzelementen einseitig umschließt. Nachteilig hierbei ist, daß die Leiterplatte mit ihren Lötkontakten frei von der Außenseite des Schutzsteckers zugänglich ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Schutzstecker der gattungsgemäßen Art zu verbessern.

Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1. Das kastenförmig aus zwei breiten und zwei schmalen Seitenwänden gebildete Gehäuse, auf dessen Innenseiten der breiten Seitenwände Führungen für die Leiterplatte angeordnet sind, umgibt die Leiterplatte mit ihren Schutzelementen vollständig, so daß bei in das Gehäuse eingeschobener, bestückter Leiterplatte kein Schutzelement und kein Lötkontakt von außen zugänglich sind. Die Schutzelemente befinden sich bei in das Gehäuse eingesteckter, bestückter Leiterplatte in dem großen Gehäuseinnenraum, wohingegen der kleine Gehäuseinnenraum im wesentlichen für Löt- und Erdkontakte genutzt werden kann.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Erfindungswesentlich ist die Verschließbarkeit der stirnseitigen Einschuböffnung des kastenförmigen Gehäuses mittels einer quer zur Längsachse der Leiterplatte aufrastbaren Gehäusekappe, auf deren Innenseiten der breiten Seitenwände ebenfalls Führungen für die Leiterplatte ausgebildet sind.

Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in den Zeichnungen näher dargestellten Ausführungsbeispieles eines Schutzsteckers für Telekommunikationsanlagen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Perspektivdarstellung des Schutzsteckers,

Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Seitenwand des Gehäuses ohne Leiterplatte und der davon abgenommenen Gehäusekappe,

Fig. 3 eine Seitenansicht des verschlossenen Gehäuses des Schutzsteckers mit darin in gestrichelten Linien eingezeichneter bestückter Leiterplatte,

Fig. 4 eine perspektivische Darstellung der bestückten Leiterplatte und

Fig. 5 eine Explosionsdarstellung des Gehäuses, der unbestückten Leiterplatte und der Gehäusekappe des Schutzsteckers.

Der Schutzstecker für Telekommunikationsanlagen umfaßt ein Gehäuse 1, eine mit Schutzelementen bestückte Leiterplatte 2 und eine Gehäusekappe 3. Das Gehäuse 1 ist kastenförmig aus zwei breiten Seitenwänden 4 und zwei schmalen Seitenwänden 5 gebildet, wobei auf der steckseitigen Stirnwand 6 ein Durchlaß 7 für das Steckende 8 der Leiterplatte 2 innerhalb eines Ansatzes 9 ausgebildet ist. Auf der gegenüberliegenden Stirnseite 10 des Gehäuses 1 ist eine Einschuböffnung 11 für die mit den Schutzelementen bestückte Leiterplatte 2 ausgebildet. Das Gehäuse 1 aus seinen zwei breiten und zwei schmalen Seitenwänden 4, 5 und seiner steckseitigen Stirnwand 6 mit Ansatz 9 ist einstückig aus Kunststoff ausgeformt. Die Gehäusekappe 3, die quer zur Längsachse der Leiterplatte 2 auf die Einschuböffnung 11 aufrastbar ist, besteht ebenfalls aus zwei breiten und zwei schmalen Seitenwänden 12, 13 und einer Stirnwand 14 und ist einstückig aus Kunststoff ausgebildet. Zum Aufrasten der Gehäusekappe 3 auf die Einschuböffnung 11 des Gehäuses 1 weist dieses im Bereich der Einschuböffnung 11 einen umlaufenden Absatz 15 mit Rastleisten 16, 17 an den breiten und schmalen Seitenwänden 4, 5 auf. Den Rastleisten 16, 17 im Bereich des Absatzes 15 des Gehäuses 1 sind ensprechende Rastnuten 18, 19 auf den Innenseiten der innen mit einem Absatz 20 versehenen breiten und schmalen Seitenwände 12, 13 der Gehäusekappe 3 zugeordnet. Mittels der mit dem Gehäuse 1 verrastbaren Gehäusekappe 3 kann das Gehäuse 1 somit hermetisch verschlossen werden.

Auf den Innenseiten der breiten Seitenwände 4 des Gehäuses 1 sind Führungen 21 für die Leiterplatte 2 angeordnet, die als Führungskanäle in den Kunststoff des Gehäuses 1 eingebracht sind. Die Führungen 21 befinden sich nahe der einen schmalen Seitenwand 5 des Gehäuses 1 und unterteilen das Gehäuse 1 in einen großen Gehäuseinnenraum 22 für die Schutzelemente und einen kleinen Gehäuseinnenraum 23 für die Lötaugen der Schutzelemente, für Erdkontaktdrähte und einen federnden Erdkontakt 24. Dabei ist die nahe den Führungen 21 für die Leiterplatte 2 angeordnete schmale Seitenwand 5 des Gehäuses 1 mit einem Durchlaß 25 für den Erdkontakt 24 der Leiterplatte 2 versehen, für den auf den Innenseiten der breiten Seitenwände 4 des Gehäuses 1 zusätzliche Führungen 26 in Form von Führungskanälen angeordnet sind, in welche der Erdkontakt 24 mit seinen Seitenkanten eingreift.

Die bestückte Leiterplatte 2 trägt drei Arten von Schutzelementen, nämlich Überspannungsableiter 27, Kaltleiter 28, eine Diode 29 und den Erdkontakt 24, der nach dem Verlöten der Schutzelemente mit der Leiterplatte 2 auf den mittleren Kontaktdraht 30 als Erdkontakt des Überspannungsableiters 27 aufgerastet wird. Die bestückte Leiterplatte 2 stellt eine komplette Baugruppe als Überspannungsschutz für Trenn- und Schaltleisten dar.

Die bestückte Leiterplatte 2 wird von der Seite der Einschuböffnung 11 so in das Gehäuse 1 eingeführt, daß zu Beginn der Einführung in das Gehäuse 1 die komplett bestückte Leiterplatte 2 seitlich im Gehäuse 1 rechts und links durch die Führungen 21 in Form der Führungskanäle geführt wird. Sobald die Leiterplatte 2 etwa zur Hälfte eingeschoben ist, stößt der auf diese aufgerastete Erdkontakt 24 auf den sich rechts und links im Gehäuse 1 angebrachten Führungskanal in Form der Führungen 26, wodurch der Erdkontakt 24 durch die Montage der bestückten Leiterplatte 2 im Gehäuse 1 seine richtige Position erhält. Die bestückte Leiterplatte 2 erreicht ihre feste Position, sobald diese im Gehäuse 1 einrastet. Die bestückte Leiterplatte 2 ist somit gegen Ziehen aus dem Gehäuse 1 gesichert. Ein weiteres Durchschieben ist ebenfalls nicht möglich, da die Leiterplatte 2 an die steckseitige Stirnwand 6 des Gehäuses 1 anstößt, in welcher der Durchlaß 7 für das Steckende 8 der Leiterplatte 2 ausgebildet ist. Anschließend wird die Gehäusekappe 3 auf die Einschuböffnung 11 so aufgebracht, daß die Gehäusekappe 3 von auf den Innenseiten der breiten Seitenwände 13 der Führungskappe 3 ausgebildeten Führungen 31 geführt wird, die ebenfalls als Führungskanäle im Kunststoff der Gehäusekappe 3 ausgebildet sind, bevor diese mit dem Gehäuse 1 über die in die Rastnuten 18, 19 eingreifenden Rastleisten 16 bzw. 17 verrastet wird. Dabei stützt sich das freie Ende 32 der Leiterplatte 2 auf der Innenseite der Stirnwand 14 der Gehäusekappe 3 ab. Diese weist auf der Außenseite eine Eingriffsöffnung 33 für einen Ziehhaken auf, mit dem der Schutzstecker aus einer Anschluß- oder Trennleiste herausgezogen werden kann.

Bezugszeichenliste

1Gehäuse

2Leiterplatte

3Gehäusekappe

4, 5Seitenwand

6Stirnwand

7Durchlaß

8Steckende

9Ansatz

10Stirnseite

11Einschuböffnung

12, 13Seitenwand

14Stirnwand

15Absatz

16Rastleiste

17Rastleiste

18Rastnut

19Rastnut

20Absatz

21Führung

22großer Gehäuseinnenraum

23kleiner Gehäuseinnenraum

24Erdkontakt

25Durchlaß

26Führung

27Überspannungsableiter

28Kaltleiter

29Diode

30Kontaktdraht

31Führung

32freies Ende

33Eingriffsöffnung


Anspruch[de]
  1. 1. Schutzstecker für Telekommunikationsanlagen, aus einem Gehäuse und aus einer mit Schutzelementen bestückten Leiterplatte,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß das Gehäuse (1) kastenförmig aus zwei breiten und zwei schmalen Seitenwänden (4, 5) gebildet ist und daß auf den Innenseiten der breiten Seitenwände (4) Führungen (21) für die Leiterplatte (2) angeordnet sind, die das Gehäuse (1) in einen großen Gehäuseinnenraum (22) für die Schutzelemente und einen kleinen Gehäuseinnenraum (23) unterteilen.
  2. 2. Schutzstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der steckseitigen Stirnwand (6) ein Durchlaß (7) für das Steckende (8) der Leiterplatte (2) und auf der gegenüberliegenden Stirnseite (10) eine Einschuböffnung (11) für die mit den Schutzelementen bestückte Leiterplatte (2) ausgebildet sind.
  3. 3. Schutzstecker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nahe den Führungen (21) für die Leiterplatte (2) angeordnete schmale Seitenwand (5) des Gehäuses (1) mit einem Durchlaß (25) für einen Erdkontakt (24) der Leiterplatte (2) versehen ist und für den Erdkontakt (24) Führungen (26) auf den Innenseiten der breiten Seitenwände (4) des Gehäuses (1) angeordnet sind.
  4. 4. Schutzstecker nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschuböffnung (11) mit einer quer zur Längsachse der Leiterplatte (2) aufrastbaren Gehäusekappe (3) verschließbar ist und auf den Innenseiten der breiten Seitenwände (12) der Gehäusekappe (3) Führungen (31) für die Leiterplatte (2) ausgebildet sind.






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