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Dokumentenidentifikation DE19807772A1 26.08.1999
Titel Augenknopfloch-Nähmaschine
Anmelder Dürkopp Adler AG, 33719 Bielefeld, DE
Erfinder Kastrup, Eberhard, 33739 Bielefeld, DE;
Fischer, Jochen, 32758 Detmold, DE
Vertreter GRAMM, LINS & PARTNER, 38122 Braunschweig
DE-Anmeldedatum 24.02.1998
DE-Aktenzeichen 19807772
Offenlegungstag 26.08.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.08.1999
IPC-Hauptklasse D05B 19/00
IPC-Nebenklasse D05B 3/08   
Zusammenfassung Eine Nähmaschine mit einem in einer Ebene angetriebenen, das Nähgut (36) tragenden Tisch (9), einer Stichbildeeinrichtung und einer Schneideinrichtung (34) zur Erzeugung eines mit einem Einschnitt (32) versehenen, im Vor- oder Nachschneidemodus hergestellten Knopflochs im Nähgut (36), das von um den Einschnitt (32) herumlaufenden Zickzack-Stichen einer Knopflochraupe (28) begrenzt wird, wobei die Nähwerkzeuge (4, 6; 11) eine auf- und abgehend angetriebene, in horizontaler Richtung schwingende Nadelstange (4) und eine am unteren Ende der Nadelstange (4) vorgesehene Nadel (6), die mit einem in der Grundplatte (12) gelagerten Greifer (11) zusammenwirkt, umfassen, und zur Erzeugung des Zwischenstoffs (b) in der Knopflochraupe (28) im Nachschneidemodus eine Stelleinrichtung zur Veränderung der Lage der Zickzack-Stiche vorgesehen ist und die Schwingbewegung der Nadelstange (4) durch ein schaltbares Getriebe (50) beeinflußbar ist, wobei durch Umschalten des Getriebes (50) die Lage der Zickzack-Stiche in direkter Kopplung mit der Drehlage der Nähwerkzeuge (4, 6; 11) verändert wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Nähmaschine mit einem in einer Ebene angetriebenen, das Nähgut tragenden Tisch, einer Stichbildeeinrichtung und einer Schneideinrichtung zur Erzeugung eines mit einem Einschnitt versehenen, im Vor- oder Nachschneidemodus hergestellten Knopflochs im Nähgut, das von um den Einschnitt herumlaufenden Zick-Zack-Stichen begrenzt wird, wobei die Nähwerkzeuge eine auf- und abgehend angetriebene, in horizontaler Richtung schwingende Nadelstange und eine am unteren Ende der Nadelstange vorgesehene Nadel, die mit einem in der Grundplatte gelagerten umlaufend angetriebenen Greifer zusammenwirkt, umfassen.

Unter der Bezeichnung "Dürkopp Adler Kl. 558" wird von der Anmelderin seit vielen Jahren eine Augenknopflochmaschine vertrieben. Im Vorschneidemodus wird das Knopfloch zu erst eingeschnitten und dann die Knopflochraupe um den Einschnitt herum erzeugt. Im Nachschneidemodus wird zunächst die Knopflochraupe erzeugt und dann das Knopfloch eingeschnitten. Im Nachschneidemodus muß zwischen den beiden sich gegenüberliegenden, die Knopflochraupe bildenden Stichreihen ein Zwischenraum (Zwischenstoff) verbleiben, damit beim anschließenden Schneiden des Knopflochs nur das Nähgut und nicht die genähte Knopflochraupe aufgeschnitten wird. Im Vorschneidemodus ist anzustreben, daß die sich gegenüberliegenden Nahtreihen genau nebeneinander liegen, damit ein Ausfransen des aufgeschnittenen Stoffes verhindert wird. Zur Erzeugung der unterschiedlichen Raupenpositionierung im Vor- und Nachschneidemodus wird bei dieser Maschine sowohl die Bewegung der Nadelstange als auch die Bewegung des Tischs beeinflußt. Sowohl die den Zwischenstoff beeinflussende Stichlage als auch die Stichbreite sind an dieser Maschine einstellbar. Der Tisch ist längsbeweglich und schwenkbar unterhalb der Nadel angeordnet. Die Längsbewegung wird durch eine Haupt-Kurvenscheibe und die Schwenkbewegung durch eine Augensteuerscheibe gesteuert. Die Schwenkbewegung ist notwendig, damit der Stoff unterhalb der Nadel seitlich verschoben werden kann, um dadurch das Auge der Knopflochraupe zu erzeugen. Durch das Austauschen der Augensteuerscheibe erfolgt eine Beeinflussung der Schwenkbewegung des Tisches während der Augenbildung, so daß die Breite des Auges unabhängig von der Stichbildung variiert werden kann. Die Funktionsfähigkeit und Funktionssicherheit einer derart gesteuerten Maschine ist sehr hoch. Der Austausch der Steuerscheiben für verschiedene Knopflochformen jedoch zeitaufwendig und somit kostenträchtig. Außerdem ist diese Nähmaschine mechanisch sehr aufwendig aufgebaut, wodurch eine hohe Anzahl verschiedener Einzelteile resultiert. Die hohe Teilestückzahl erfordert nicht nur einen entsprechenden kostenintensiven Montageaufwand, sondern außerdem eine aufwendige Lagerhaltung, wodurch die Herstell- und Ersatzteilkosten steigen.

Aus der DE 41 32 586 C2 ist eine Augenknopfloch-Nähmaschine bekannt, bei der der Zwischenstoff durch Versetzen des Nähmusters zur Erzeugung eines Offsets eingestellt wird. Dieser Offset wird dem Transporttisch erteilt. Das heißt, bevor mit der Stichbildung begonnen wird, wird der Transporttisch in eine solche Stellung gebracht, daß der gegenüber der späteren Einschnittstelle vorgesehene innere Stich der Nadel einen entsprechenden Abstand von dem gegenüberliegenden Stich einhält. Hierzu wird der Tisch über zwei Schrittmotoren angetrieben, die in zueinander senkrecht stehenden Achsen (X, Y) angeordnet sind. Durch Speicherung unterschiedlicher Datensätze, über die die Schrittmotoren angesteuert werden, kann je nach Arbeitsmodus der Offset aktiviert werden.

Nachteilig an dieser Maschine ist, daß zwei Ansteuerdaten für die X- und Y-Motoren in Abhängigkeit des gewünschten Offset-Werts, dem Maß für den Zwischenstoff, neu berechnet werden müssen. Gehen beim Anfahren der Ausgangsposition Schritte verloren, besteht die Gefahr, daß im Vorschneidemodus die Stiche zueinander versetzt sind und dadurch die gebildete Knopflochraupe anschließend aufgeschnitten wird.

Aus der deutschen Patentschrift 690 654 ist eine Knopflochnähmaschine mit einer Hauptkurvenscheibe für die Längsbewegung der Stofftragplatte bekannt. Mit einer auf einem das Maschinengehäuse durchgreifenden, drehbaren Tragbolzen außerhalb des Gehäuses gelagerten auswechselbaren Hilfskurvenscheibe wird die Bewegung des Tisches, auf dem das Nähgut liegt, zur Bildung des Knopflochauges beeinflußt. Das Auswechseln der Hilfskurvenscheibe für die Bildung verschiedener Knopflochaugen ist recht aufwendig.

Die US 1,991,627 offenbart eine Knopflochnähmaschine, die mit einer Einrichtung zur Verstellung bzw. Veränderung der Lage der einander zugewandten Stiche der Zick-Zack-Stiche zur Erzeugung des im Nachschneidemodus notwendigen Zwischenstoffs in der Knopflochraupe versehen ist.

Von der erläuterten Problemstellung ausgehend soll eine eingangs beschriebene Maschine, bei der der Tisch über Schrittmotoren angetrieben wird, derart verbessert werden, daß bei einer Veränderung des Nähmusters die Daten für die Ansteuerung der Schrittmotoren unverändert beibehalten werden können.

Die Problemlösung erfolgt gemäß einer ersten Ausführungsform durch eine Nähmaschine mit einem beweglich angetriebenen, das Nähgut tragenden Tisch, Nähwerkzeugen und einer Schneideinrichtung zur Erzeugung eines mit einem Einschnitt versehenen, im Vor- oder Nachschneidemodus hergestellten Knopflochs im Nähgut, das von um den Einschnitt herumlaufenden Zick-Zack-Stichen einer Knopflochraupe begrenzt wird, wobei die Nähwerkzeuge eine auf- und abgehend angetriebene, in horizontaler Richtung schwingende Nadelstange und eine am unteren Ende der Nadelstange vorgesehene Nadel, die mit einem in der Grundplatte gelagerten Greifer zusammenwirkt, umfassen, und zur Erzeugung des Zwischenstoffs in der Knopflochraupe im Nachschneidemodus eine Stelleinrichtung zur Veränderung der Lage der Zick-Zack-Stiche vorgesehen ist und die Schwingbewegung der Nadelstange durch ein schaltbares Getriebe beeinflußbar ist, wobei durch Umschalten des Getriebes die Lage der Zick-Zack-Stiche in direkter Kopplung mit der Drehlage der Nähwerkzeuge verändert wird.

Die Veränderung der Stichlage im Nachschneidemodus erfolgt in Abhängigkeit der Drehlage der Stichbildeinrichtung. Hierzu ist eine Kurvenscheibe vorgesehen, die ein der Breite des gewünschten Zwischenstoffs entsprechendes Kurvenprofil aufweist. Durch die Veränderung der Stichlage unter Beibehaltung der Stichbreite wird das Bild der Stichraupe nicht beeinträchtigt. Da der Zwischenstoff mechanisch geführt wird, ist ausgeschlossen, daß im Nachschneidemodus die Stichraupe aufgeschnitten wird, wenn die Antriebsmotoren für den Tisch Schritte verlieren. Allenfalls wird das Nahtbild beeinträchtigt. Weiterhin ist vorteilhaft, daß von einer vorhandenen Drehbewegung die Bewegung zur Veränderung der Stichlage abgeleitet wird, weil dadurch die Raupenbildung auch im Knopflochauge optimal erfolgt. Eine Veränderung der Stichdaten ist nicht notwendig.

Die Lage der Zick-Zack-Stiche wird von einem Kurvengang beeinflußt. Dieser Kurvengang kann an einem Nocken ausgebildet sein, der zusammen mit der Stellwelle für die Nähwerkzeuge umläuft, oder ortsfest angebracht sein, so daß die Stellwelle für das Getriebe an ihm ablaufen kann.

Vorzugsweise erfolgt die Veränderung der Lage der Zick-Zack-Stiche unter Beibehaltung ihrer Breite. Dies bietet den Vorteil, daß keine weiteren Veränderungen notwendig sind, um die Knopflochraupe im Nachschneidemodus zu erzeugen. Natürlich kann die Stichbreite reduziert werden, wenn die optische Beeinträchtigung des Knopflochs in Folge des Zwischenstoffs bei gleichbleibender Stichbreite zu groß wäre.

Vorzugsweise wird die Breite des Zwischenstoffs von einer auf der Stellwelle für die Nähwerkzeuge (Greifer, Nadelstange bzw. Nadel) angeordneten Kurvenscheibe festgelegt.

Das Getriebe ist vorzugsweise auf einer die Nadelstange antreibenden Armwelle und um diese schwenkbar angeordnet. Über eine im wesentlichen vertikal verlaufende Stange kann die Kurvenscheibe dann mit dem Getriebe in Verbindung stehen.

Gemäß einer zweiten Ausführungsform erfolgt die Problemlösung durch eine Nähmaschine mit einem beweglich angetriebenen, das Nähgut tragenden Tisch, Nähwerkzeugen und einer Schneideinrichtung zur Erzeugung eines mit einem Einschnitt versehenen, im Vor- oder Nachschneidemodus hergestellten Knopflochs im Nähgut, das von um den Einschnitt herumlaufenden Zick-Zack-Stichen einer Knopflochraupe begrenzt wird, wobei die Nähwerkzeuge eine auf- und abgehend angetriebene, in horizontaler Richtung schwingende Nadelstange und eine am unteren Ende der Nadelstange vorgesehene Nadel, die mit einem in der Grundplatte gelagerten Greifer zusammenwirkt, umfassen, und zur Erzeugung des Zwischenstoffs in der Knopflochraupe im Nachschneidemodus eine Stelleinrichtung zur Veränderung der Lage der Zick-Zack-Stiche vorgesehen ist und die Schwingbewegung der Nadelstange durch ein schaltbares Getriebe beeinflußbar ist, wobei durch Umschalten des Getriebes die Lage der Zick-Zack-Stiche in Abhängigkeit von der Zahl der ausgeführten Stiche für das Knopfloch verändert wird.

Durch diese Ausbildung kann die Betätigung des Getriebes über einen Stellantrieb, der vorzugsweise als Pneumatikzylinder ausgebildet ist, geschaltet werden. Hierdurch wird die Teilevielfalt reduziert. Über eine Steuerung werden die genähten Stiche der Knopflochraupe gezählt und entsprechend in der Steuerung abgespeicherter Daten wird der Pneumatikzylinder angesteuert.

Zu berücksichtigen ist, daß für den Fall, daß die Lage der Zick-Zack-Stiche in direkter Kopplung mit der Drehlage der Nähwerkzeuge über einen Kurvengang beeinflußt wird, indirekt auch eine Abhängigkeit von der Zahl der ausgeführten Stiche für das Knopfloch vorhanden ist, da durch die feste Kopplung der Kurvengang nach einer vorgegebenen Anzahl der Stiche wirksam wird.

Der Vollständigkeit halber sei noch darauf verwiesen, daß aus der DE-PS 16 60 845 bereits eine Zweifaden-Kettenstich-Knopfloch-Nähmaschine bekannt ist, bei der automatisch die Überstichbreite vor dem Nähen des Querriegels verstellbar ist. Hierzu wird bei Erreichen einer bestimmten Drehwinkelstellung der Stichbilde-Werkzeuge eine Vorrichtung betätigt, durch die der die Zick-Zack-Bewegung der Nadel bewirkende Antriebsmechanismus von der Handeinstellung entkuppelt und auf einen vorbestimmten Wert der Überstichbreite eingestellt wird. Eine Veränderung der Stichbreite per Programm über das gesamte Stichbild für ein Augenknopfloch ist nicht möglich.

Mit Hilfe einer Zeichnung soll die Erfindung nachfolgend näher erläutert werden. Es zeigt:

Fig. 1 eine Vorderansicht einer Augenknopfloch-Nähmaschine;

Fig. 2 die Ansicht auf den Kopf der Nähmaschine gemäß dem Sichtpfeil II nach Fig. 1 in vergrößertem Maßstab;

Fig. 3 die Ansicht auf einen Bereich der Nähmaschine gemäß dem Sichtpfeil III nach Fig. 2;

Fig. 4 die Ansicht auf das untere Lager der Nadelstange mit einer bereichsweisen Schnittdarstellung gemäß dem Sichtpfeil IV nach Fig. 2;

Fig. 5 die Schnittansicht auf einen unteren Teil der Nähmaschine gemäß der Schnittlinie V-V nach Fig. 1;

Fig. 6 eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie VI-VI nach Fig. 1 in vergrößertem Maßstab;

Fig. 6a die Draufsicht auf die Kurvenscheibe gemäß Sichtpfeil VIa nach Fig. 6;

Fig. 7 den in Fig. 6 dargestellten Bereich gemäß dem Sichtpfeil VII bzw. die Teilansicht in den geöffneten Maschinenarm gemäß Sichtpfeil VII nach Fig. 1;

Fig. 8 die Ansicht gemäß der Schnittlinie VIII-VIII nach Fig. 7, wobei die Ansicht entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers um 90° gedreht ist;

Fig. 9 die Ansicht entsprechend der Schnittlinie IX-IX nach Fig. 7, wobei die Ansicht entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers um 90° gedreht ist;

Fig. 10 die Ansicht auf einen Teil des in Fig. 6 dargestellten Bereichs gemäß dem Sichtpfeil X;

Fig. 11 die Ansicht auf einen Bereich nach Fig. B gemäß dem Sichtpfeil XI;

Fig. 12 den Schnitt entlang der Linie XII-XII nach Fig. 8;

Fig. 13 die Ansicht des in Fig. 10 dargestellten Bereichs gemäß dem Sichtpfeil XIII;

Fig. 14 die Ansicht auf ein im Nachschneidemodus hergestelltes Augenknopfloch in vergrößertem Maßstab;

Fig. 15 die Ansicht auf ein im Vorschneidemodus hergestelltes Augenknopfloch in vergrößertem Maßstab;

Fig. 16 eine zu der Schnittansicht gemäß Fig. 6 analoge Darstellung für ein anderes Ausführungsbeispiel, mit über einen Stellantrieb angesteuertem Getriebe.

Die Nähmaschine weist ein Gehäuse 17 auf, das sich aus der Grundplatte 12, dem Ständer 16 und dem Arm 22 zusammensetzt. Über einen Motor 18 und einem aus zwei Zahnriemenrädern 23, 24 mit dem Zahnriemen 20 bestehenden Riementrieb wird die im Arm 22 drehbar gelagerte Armwelle 1 angetrieben, die über einen Kurbeltrieb 2 die im Arm 22 vertikal in Lagern 3, 5 gelagerte Nadelstange 4 auf- und abgehend antreibt. In das untere Ende der Nadelstange 4 ist die Nadel 6 eingesetzt, die mit dem Greifer 11 zusammenwirkt. Die Verbindung der Armwelle 1 zum Motor 18 erfolgt durch den Riemen 20 und die Riemenräder 23, 24.

Ein Greiferlager 7 einschließlich des Greifers 11 ist in einem oberen Lager 8 sowie einem unteren Lager 10 drehbar gelagert. Die Drehlage des Greifers 11 erfolgt durch den Schrittmotor 13 bzw. die Riemen 15, 165. Über die Stellwelle 162 mit den daran vorgesehenen Zahnriemenrädern 163, 164 sind die Nähwerkzeuge, also der Greifer 11 und die Nadelstange 4 mit der Nadel 6 miteinander gekoppelt, so daß zur Herstellung des Knopflochauges beide Bauteile synchron gedreht werden können.

Die in horizontaler Richtung wirkende Schwingbewegung der Nadelstange 4 zur Erzeugung der Zick-Zack-Stiche wird durch die in Fig. 2 gezeigte Einrichtung 40 eingeleitet. Im Lager 156 ist die Schwingwelle 154 gelagert. Ein Gabelhebel 45 umgreift den Stellring 43, der auf der Nadelstange 4 festgesetzt ist. Der Gabelhebel 45 ist mit einem Zapfen 42 versehen, der in die von der Nadelstange 4 wegweisende Richtung ragt. Dieser Zapfen 42 greift in ein Ende der Schwingwelle 154 ein (vgl. Fig. 3). Die Amplitude der Nadelschwingung, also die Stichbreite a, kann durch Veränderung der Schwenkbewegung der Schwingwelle 154 eingeleitet werden. Hierzu ist ein auf der Welle 146 gelagerter Exzenter 145 vorgesehen, der mit einem Rahmen 143 zusammenwirkt (vgl. Fig. 8). Der Rahmen 143 weist zwei Arme 144 und 138 auf. Während der eine Arm 138 über Kulissensteine 141, 142 in einer in der Kulissenwelle 109 vorgesehenen Kulisse 126 läuft, ist der andere Arm 144 über den Ansatzbolzen 151 mit dem über die Klemmung 153 auf der Schwingwelle 154 befestigten Hebel 152 verbunden. Über den Exzenter 145 kann die Bewegung des Rahmen 143 und somit die Schwingbewegung der Schwingwelle 154 beeinflußt werden.

Die Arbeitsweise einer Augenknopfloch-Nähmaschine ist hinlänglich bekannt. Insbesondere wird hierzu auf die Bedienungs- bzw. die Mechanikeranleitung zu der Maschine "Dürkopp Adler Kl. 558" verwiesen.

Nachfolgend soll das Getriebe zur Erzeugung der Zick-Zack-Bewegung erläutert werden:

Wie Fig. 10 zeigt, ist auf der Armwelle 1 ein U-förmiger Rahmen 100 mit einem Lager 101 schwenkbar gelagert. Der Rahmen 100 weist einen Schenkel 102 und einen Schenkel 103 auf. An dem Schenkel 102 ist ein oberer Steg 104 und ein unterer Steg 105 ausgebildet (vgl. Fig. 13). An den Stegen 104, 105 ist mit Hilfe von Schrauben 107 eine Platte 106 befestigt. In dem Steg 104 ist eine Bohrung 108 ausgebildet, in der ein Ende der Kulissenwelle 109 drehbar aufgenommen ist. Der Steg 105 weist einen Arm 110 auf, in dessen Ende eine Stange 111 über ein Gewinde 99 mit einer Kontermutter 112 befestigt ist. Weiter ist an dem Arm 110 ein Stift 113 vorgesehen. An dem Stift 113 ist ein Ende einer vorgespannten Feder 114 eingehängt, deren freies Ende in einem an dem Ständer 16 angebrachten Stift 115 eingehängt ist. In der Platte 106 ist ein Ansatz 116 mit einem Innengewinde angeordnet, an dem eine Stellschraube 117 als Stelleinrichtung drehbar aufgenommen ist (vgl. Fig. 6). Die Feder 114 trachtet den Rahmen 100 in Drehrichtung des Uhrzeigers ungeachtet einer etwaigen Drehung der Armwelle 1 zu verdrehen.

Der Arm 22 der Nähmaschine ist mit einem Fenster 118 ausgebildet, das mit Hilfe von Schrauben von einer Platte 119 verschlossen wird. Die Platte 119 ist mit einer hier nicht näher bezeichneten Bohrung für den Durchgang der Stellschraube 117 ausgebildet. Die Drehlage des Rahmens 100 wird durch die Anlage der Stellschraube 117 an der Platte 119 begrenzt. Durch Eindrehen der Stellschraube 117 kann eine Schwenkbewegung des Rahmens 100 blockiert werden.

Die Platte 106 ist, wie Fig. 8 zeigt, mit einem Lager 120 ausgebildet, in dem drehbar eine Welle 121 gelagert ist. Die Welle 121 ist an einem Ende fest mit einer spiralförmigen Kurvenscheibe 122 (Fig. 12) und an ihrem freien Ende mit einem Stellknopf 123 versehen, wobei dieser auf der Welle 121 mit einer nicht dargestellten Setzschraube festgesetzt ist. Der Stellknopf 123 ist mit einem Ansatz 124 versehen, der mit einem Spiel von etwa 2 mm durch eine in der Platte 119 vorgesehene Bohrung 124a hindurchragt.

Wie Fig. 11 zeigt, ist die Kulissenwelle 109 mit einer abgesetzten Welle 125 ausgebildet, die drehbar in der in dem Schenkel 103 ausgebildeten Bohrung 125' aufgenommen ist. Außerdem ist die Kulissenwelle 109 mit einer T-förmigen Ausnehmung 126a ausgebildet. Auf dem freien Ende der Welle 125 ist ein Hebel 127 über eine Klemmung 128 festgesetzt. Der Hebel 127 ist mit dem Bolzen 129 ausgebildet (Fig. 6). An dem einen Ende des Bolzens 129 ist ein Ende einer vorgespannten Feder 130 eingehängt. Das andere Ende der Feder 130 ist an einem Bolzen 131 eingehängt, der in einem Auge 132 befestigt ist, das am Rahmen 100 im Bereich auf der Seite des Schenkels 103 angeordnet ist. Das andere Ende des Bolzens 129 liegt an der Kurvenscheibe 122 an (vgl. Fig. 12). Die Feder 130 trachtet den Hebel 127 einschließlich der damit verbundenen Welle 125 im Drehsinn des Uhrzeigers zu drehen (Fig. 6). An dem Hebel 127 ist ein Ansatz 133 ausgebildet, der sich in einem Abstand zu einem Stößel 134 eines Pneumatikzylinders 135 befindet. Dieser ist einfachwirkend ausgebildet und mit einer inneren hier nicht dargestellten Druckfeder ausgebildet, so daß der Pneumatikzylinder 135 ohne die Beaufschlagung von Druckluft einen Zustand einnimmt, in dem sich der Stößel 134 in einer eingefahrenen Stellung befindet. Der Pneumatikzylinder 135 ist mit einem Tragblech 136 ausgebildet, das mit Schrauben 137 im Bereich des Schenkels 103 am Rahmen 100 befestigt ist. Wie Fig. 6 zeigt, ist die Anordnung des Pneumatikzylinders 135 und des Hebels 127 derart, daß der Stößel 134 bei einer Beaufschlagung des Pneumatikzylinders 135 mit Druckluft gegen den Ansatz 133 des Hebels 127 anstößt und dadurch die mit dem Hebel 127 über den Zapfen 125 verklemmte Welle 109 entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers verdreht wird, wodurch die Amplitude der Nadelstangenschwingung verändert wird. Diese Veränderung ist nur notwendig, wenn optional ein Querriegel am Ende des Knopflochs genäht werden soll (nicht gezeigt). Der Pneumatikzylinder 135 und ein Pneumatikzylinder 80 des weiteren Ausführungsbeispiels mit einer Steuerung 90 ansteuerbar verbunden sind.

In die T-förmige Ausnehmung 126a ragt ein Ende 138 eines Rahmens 143 hinein, wobei an diesem Ende 138 ein Bolzen 140 befestigt ist (Fig. 11). Seitlich des Endes 138 sind auf dem Bolzen 140 Kulissensteine 141, 142 drehbar aufgenommen. Die Kulissensteine 141, 142 sind derart bemessen, daß sie ohne Spiel verschiebbar in den sie umgebenden Teilen der Ausnehmung 126a aufgenommen sind. Wie Fig. 8 zeigt, ist an dem Rahmen 143 ein Arm 138 und ein Ende 144 ausgebildet. Der Rahmen 143 umfaßt mit seinen längeren gegenüberliegenden Seiten einen Exzenter 145, der auf einer Welle 146 mit einer Setzschraube 147 festgelegt ist.

Weiterhin ist der Exzenter 145 mit einem Kragen 148 ausgebildet. Auf der Welle 146 ist ein Stellring 149 mit einem Kragen 150 ebenfalls durch eine Setzschraube 147' festgelegt. Die Ausbildung des Exzenters 145 mit dem Kragen 148 und des Stellrings 149 mit dem Kragen 150 ist derart, daß der Rahmen 143 axial und radial ohne Spiel geführt wird (vgl. Fig. 8 und 11). Das Ende 144 des Rahmens 143 ist über einen Ansatzbolzen 151 mit dem Ende eines Hebels 152 gelenkig verbunden, dessen freies Ende mit einer Klemmung 153 ausgebildet ist. Diese umfaßt eine Welle 154. Wie Fig. 1 zeigt, ist die Welle 154 im Arm 1 der Nähmaschine in Lagern 155, 156 drehbar gelagert. Die Welle 154 ist an ihrem der Nadelstange 4 zugewandten Ende mit einem im Durchmesser dickeren Teil 157 ausgebildet.

Fig. 6 zeigt, daß sich am unteren Ende der Stange 111 ein Ansatz 158 zur axialen Führung einer darunter drehbar auf der Stange 111 aufgenommenen Rolle 159 befindet. Die Rolle 159 wird mit Spiel von einem U-förmig ausgebildeten Kurvengang 160 umfaßt, der nach einem vorgegebenen Verlauf endlos in einer Kurvenscheibe 161 ausgebildet ist. Die Kurvenscheibe 161 ist fest mit der Welle 162 verbunden, auf der ebenfalls das obere Zahnriemenrad 163 und das untere Zahnriemenrad 164 befestigt sind.

Über die Stange 111, die mit dem Rahmen 100 verschraubt ist, steht der Rahmen 100 mit der oberhalb der Zahnriemenscheibe 163 auf der Welle 162 befestigten Kurvenscheibe 161 in Verbindung. Der in der Kurvenscheibe 161 eingearbeitete Kurvengang 160 ist, wie Fig. 6a zeigt, von einem inneren, konzentrischen Teil 170 und von einem äußeren Nocken 169 begrenzt. Die Kurvenscheibe 161 ist mit der Stellwelle 162 durch einen sich durch das Teil 170 und die Stellwelle 162 hindurch erstreckenden Stift 171 drehfest verbunden. Der Kurvengang 160 und die darin aufgenommene Rolle 159 sind derart bemessen, daß die Rolle 159 in einer Stellung an dem konzentrischen Teil 170 abrollen kann. In einer anderen Stellung dagegen kann die Rolle 159 an dem Nocken 169 abrollen, so daß der Rolle 159 dann entsprechend dem Profil des Nockens 169 eine Ausweichbewegung erteilt wird. Wird die Stellwelle 162 von dem Schrittmotor 13 verdreht, um die Nähwerkzeuge in Stellung für die Bildung der Raupe im Auge 28' des Knopflochs zu bringen, wird auch die Kurvenscheibe 161 verdreht. Am unteren Ende der Stange 111 ist eine Rolle 159 vorgesehen, die an dem Nocken 169 läuft. Ein Verdrehen der Kurvenscheibe 161 bewirkt eine Auslenkung der Stange 111 und damit eine Schwenkbewegung des Rahmens 100. Bei der in Fig. 6 gezeigten Stellung bewirkt das Lösen der Schraube 117 ein Anlegen der Rolle 159 an den nach radial außen zurücktretende Kurvengang 160 durch eine Schwenkbewegung des Rahmens 100 entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers, was durch die Kraft der Zugfeder 114 erfolgt. Dadurch erfolgt gleichzeitig ein Versatz der Welle 154, was den Einstichpunkt der Nadel 6 in das Nähgut 36 verändert und den Zwischenstoff b, e (Fig. 14, 15) im Knopflochauge 28' einstellt. Ein Anziehen der Schraube 117 bewirkt ein Anlegen an den konzentrischen Teil 170 der Kurvenscheibe 161 und somit ein Schwenken des Rahmens 100 gegen die Kraft der Feder 114 im Drehsinn des Uhrzeigers.

Nachfolgend soll die Arbeitsweise der Nähmaschine kurz erläutert werden:

Im Vorschneidemodus wird in dem von einer Klammer 35 auf dem Tisch 9 fixierten Nähgut 36 eine Knopflochraupe 28 erzeugt, wie sie in Fig. 15 gezeigt ist. In diesem Modus müssen die inneren Einstichpunkte der Nadel 6 der sich im Längsbereich der Knopflochraupe 28 befindlichen gegenüberliegenden Stichreihen 26, 27 dicht aneinanderliegen, bzw. sich entsprechen, damit der vor dem Nähen von der Schneideinrichtung 34 erzeugte Einschnitt 32 nicht ausfranst, sondern von den Stichreihen 26, 27 umfaßt wird. Die inneren Nadelpositionspunkte des Zickzack-Stiches fallen im Bereich des Auges 28' um das Maß d in das Innere hinein, so daß die Schnittkante des Einschnitts 32 über den gesamten Bereich des Augenknopflochs abgedeckt ist. Die Breite a des Zickzack-Stichs ist mechanisch vorgebbar. Die Maschine befindet sich hierzu in ihrer Grundstellung (kein Zwischenstoff). Hierzu muß der Rahmen 100 in seiner Endposition im Drehsinn des Uhrzeigers sein. Durch Anziehen der Stellschraube 117 wird der Rahmen 100 gegen die Kraft der Feder 114 in diese Endlage gezogen. Die Rolle 159, die am unteren Ende der Stange 111 angeordnet ist und in der Kurvenscheibe 161 läuft, liegt in dieser Stellung am konzentrischen Teil 170 der Kurvenscheibe 161 an.

Ein im Nachschneidemodus erzeugtes Augenknopfloch zeigt Fig. 14. Zwischen den beiden sich gegenüberliegenden Stichreihen 26, 27 muß im Längsbereich ein Zwischenstoff 29 der Breite b eingestellt werden, der die Bildung des Einschnitts 32 nach dem Nähen gestattet, ohne daß die Knopflochraupe 28 dabei aufgetrennt wird. Im Bereich des Auges 28' wird ein Abstand e der inneren Nadeleinstichpunkte zur Einschnittstelle eingestellt. Die Stichbreite a ist gegenüber dem Vorschneidemodus konstant. Die Veränderung der Stichlage erfolgt über die Kurvenscheibe 161 bzw. der am unteren Ende der Stange 111 angeordneten Rolle 159. Nach Lösen der Stellschraube 117 wird der Rahmen 100 durch die Kraft der Feder 114 gegen den Drehsinn des Uhrzeigers geschwenkt. Die Stange 111 wandert dabei in der Kurvenscheibe 116 radial nach außen und legt sich an den Nocken 169 an. Bei Anlage der Rolle 159 an das Profil des Nockens 169 (den Kurvengang 160) wird eine weitere Schwenkbewegung des Rahmens 100 verhindert. Dieser Versatz des Rahmens 100 führt zu einem Versatz des Rahmens 143, der über den Arm 144 mit dem Hebel 152 die Schwingwelle 154 versetzt. Der Versatz der Schwingwelle 154 stellt die Breite b des Zwischenstoffs 29 ein. Ausgehend von der in Fig. 6a mit 172 bezeichneten Symmetrielinie erfolgt nun eine Drehung der Nähwerkzeuge in Richtung des Pfeiles P. Die Stichreihe 26 wird gebildet. Im Einlauf des Auges 28' befindet sich die Rolle 159 an der in Fig. 6a mit "X" gekennzeichneten Stelle. Im Bereich des Winkels W erfolgt dann die Drehung der Nähwerkzeuge im Augenbereich und der Versatz der Nadeleinstichpunkte um das Maß e im Scheitelpunkt des Auges 28'. Durch die mechanische Kopplung der Kurvenscheibe 161 bzw. des Rahmens 100 mit der Drehbewegung des Greifers 11 und der Nadelstange 4 erfolgt also die Veränderung der Stichlage unter Beibehaltung der Stichbreite a über einen Winkel W.

Da die Drehung der Kurvenscheibe 161 in Abhängigkeit des Vollendungsgrades des jeweiligen Knopfloches erfolgt, besteht hier eine indirekte Abhängigkeit zur Anzahl der bereits ausgeführten Stiche für das Knopfloch, wie sie auch kennzeichnend für das in Fig. 16 dargestellte Ausführungsbeispiel ist, das nachfolgend näher erläutert werden soll:

Anstatt einer Kurvenscheibe 161, die auf der Welle 162 angeordnet ist, ist ein separater Stellantrieb 80 vorgesehen, der durch einen Pneumatikzylinder gebildet wird. Der Pneumatikzylinder 80 ist am Gehäuse 17 festgeschraubt und sein Kolben 81 wirkt mit einer Druckstange 82 zusammen, die auf einen am Rahmen 100 ausgebildeten Arm 100a einwirkt. Über die Zugfeder 114 wird der Rahmen 100 in seiner gegen den Drehsinn des Uhrzeigers geschwenkten Endlage gehalten. Der Zylinder 80 ist über die Druckleitung 92 mit einem Ventil 91 verbunden, das wiederum über die Druckluftleitung 93 an eine hier nicht näher dargestellte Druckluftquelle angeschlossen ist. Das Ventil 91 steht mit der elektrischen Steuerung 90 in Verbindung. Die Steuerung 90 zählt die vollendeten Stiche und erkennt dadurch den Vollendungsgrad des Knopflochs. Sobald die Stichlage verändert werden muß, gibt die Steuerung 90 ein Signal an das Ventil 91, das öffnet und die Druckluftleitung 93 mit der Leitung 92verbindet. Der Kolben 81 fährt aus und die Druckstange 92 schwenkt den Hebel 100 im Drehsinn des Uhrzeigers um die in der Fig. 16 nur strichpunktiert dargestellte Armwelle 1. Dadurch schwenkt das hier in der Fig. 16 nicht dargestellte Getriebe 50 analog zu der in Fig. 6 offenbarten Darstellung und verändert die Lage der Schwingwelle 154 über den mit ihr verbundenen Arm 144. Bezugszeichenliste 1 Armwelle

2 Kurbeltrieb

3 oberes Nadelstangenlager

4 Nadelstange

5 unteres Nadelstangenlager

6 Nadel

7 drehbares Greiferlager

8 oberes Greiferlager/Lager

9 X-Y-Tisch/Tisch

10 unteres Greiferlager/Lager

11 Greifer

12 Grundplatte

13 Motor

14 Rippe

15 Zahnriemen

16 Ständer

17 Gehäuse

18 Motor

19 Zahnriemen

20 Zahnriemen

21 Handrad

22 Arm/Maschinenarm

23 Riemenrad

24 Riemenrad

25 Lager für Motor

26 Stichreihe

27 Stichreihe

28 Knopflochraupe

28' Auge/Knopflochauge

29 Zwischenstoff

30 Drehachse

31 Zahnrad

32 Einschnitt

33 Zahnriemenrad

34 Schneideinrichtung

35 Klammer

36 Nähgut

40 Zick-Zack-Einrichtung/Einrichtung

42 Zapfen

43 Stellring

44 untere Lagerbuchse

45 Gabelhebel

46 Mitnehmerring

50 Getriebe

60 Getriebe

61 Zahnrad

62 Ritzel

71 Rillenkugellager

72 Rillenkugellager

80 Stellantrieb/Pneumatikzylinder

81 Kolben

82 Druckstange

90 Steuerung

91 Ventil

92 Leitung

93 Leitung

99 Gewinde

100 Rahmen

100a Arm

101 Lager

102 Schenkel

103 Schenkel

104 Steg

105 Steg

106 Platte

107 Schraube

108 Bohrung

109 Welle/Kulissenwelle

110 Arm

111 Stange

112 Kontermutter

113 Stift

114 Feder

115 Stift

116 Ansatz

117 Stellschraube/Stelleinrichtung

118 Fenster

119 Platte

120 Lager

121 Welle

122 Kurvenscheibe

123 Stellknopf

124 Ansatz

124a Bohrung

125 Zapfen/freies Ende

125' Bohrung

126 Kulisse

126a Ausnehmung

127 Hebel

128 Klemmung

129 Bolzen

130 Feder

131 Bolzen

132 Auge

133 Ansatz

134 Stößel

135 Pneumatikzylinder/Zylinder

136 Tragblech

137 Schraube

138 Arm

140 Bolzen

141 Kulissenstein

142 Kulissenstein

143 Rahmen

144 Arm

145 Exzenter

146 Welle

147 Setzschraube

147' Setzschraube

148 Kragen

149 Stellring

150 Kragen

151 Ansatzbolzen

152 Hebel

153 Klemmung

154 Schwingwelle

155 Lager

156 Lager

157 Teil

158 Ansatz

159 Rolle

160 Kurvengang

161 Kurvenscheibe

162 Welle

163 Zahnriemenrad

164 Zahnriemenrad

165 Zahnriemen

166 Zahnriemenrad

167 Zahnriemen

169 Nocken

170 konzentrischer Teil

171 Stift

172 Symmetrielinie

a Breite/Stichbreite

b Zwischenstoff

d Zwischenstoff

e Zwischenstoff

P Pfeil


Anspruch[de]
  1. 1. Nähmaschine mit einem beweglich angetriebenen, das Nähgut (36) tragenden Tisch (9), Nähwerkzeugen (4, 6; 11) und einer Schneideinrichtung (34) zur Erzeugung eines mit einem Einschnitt (32) versehenen, im Vor- oder Nachschneidemodus hergestellten Knopflochs im Nähgut (36), das von um den Einschnitt (32) herumlaufenden Zick-Zack-Stichen einer Knopflochraupe (28) begrenzt wird, wobei die Nähwerkzeuge (4, 6; 11) eine auf- und abgehend angetriebene (in horizontaler Richtung schwingende Nadelstange (4) und eine am unteren Ende der Nadelstange (4) vorgesehene Nadel (6), die mit einem in der Grundplatte (12) gelagerten Greifer (11) zusammenwirkt, umfassen, und zur Erzeugung des Zwischenstoffs (b) in der Knopflochraupe (28) im Nachschneidemodus eine Stelleinrichtung (117) zur Veränderung der Lage der Zick-Zack-Stiche vorgesehen ist und die Schwingbewegung der Nadelstange (4) durch ein schaltbares Getriebe (50) beeinflußbar ist, wobei durch Umschalten des Getriebes (50) die Lage der Zick-Zack-Stiche in direkter Kopplung mit der Drehlage der Nähwerkzeuge (4, 6; 11) verändert wird.
  2. 2. Nähmaschine mit einem beweglich angetriebenen, das Nähgut (36) tragenden Tisch (9), Nähwerkzeugen (4, 6; 11) und einer Schneideinrichtung (34) zur Erzeugung eines mit einem Einschnitt (32) versehenen, im Vor- oder Nachschneidemodus hergestellten Knopflochs im Nähgut (36), das von um den Einschnitt (32) herumlaufenden Zick-Zack-Stichen einer Knopflochraupe (28) begrenzt wird, wobei die Nähwerkzeuge (4, 6; 11) eine auf- und abgehend angetriebene, in horizontaler Richtung schwingende Nadelstange (4) und eine am unteren Ende der Nadelstange (4) vorgesehene Nadel (6), die mit einem in der Grundplatte (12) gelagerten Greifer (11) zusammenwirkt, umfassen, und zur Erzeugung des Zwischenstoffs (b) in der Knopflochraupe (28) im Nachschneidemodus eine Stelleinrichtung (117) zur Veränderung der Lage der Zick-Zack-Stiche vorgesehen ist und die Schwingbewegung der Nadelstange (4) durch ein schaltbares Getriebe (50) beeinflußbar ist, wobei durch Umschalten des Getriebes (50) die Lage der Zick-Zack-Stiche in Abhängigkeit von der Zahl der ausgeführten Stiche für das Knopfloch verändert wird.
  3. 3. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Zick-Zack-Stiche von einem Kurvengang (160) beeinflußt wird.
  4. 4. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (b) des Zwischenstoffs von einer auf der Stellwelle (162) für die Nähwerkzeuge (4, 6; 11) angeordnete Kurvenscheibe (161) festgelegt wird.
  5. 5. Nähmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (50) auf der Armwelle (1) angeordnet und um diese schwenkbar ist.
  6. 6. Nähmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (162) über eine im wesentlichen vertikal verlaufende Stange (111) mit dem Getriebe (50) in Verbindung steht.
  7. 7. Nähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (50) einen Stellantrieb (80) aufweist, der mit einer Steuerung (90) ansteuerbar verbunden ist.
  8. 8. Nähmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellantrieb (80) ein Pneumatikzylinder ist.
  9. 9. Nähmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Veränderung der Lage der Zick-Zack-Stiche unter der Beibehaltung ihrer Breite (a) erfolgt.






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