PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19740063C2 09.09.1999
Titel Verfahren und Anordnung zur individualisierenden Kennzeichnung einer Folge von Steuersignalen
Anmelder MAN Roland Druckmaschinen AG, 63075 Offenbach, DE
Erfinder Schilling, Heiner, 64289 Darmstadt, DE
Vertreter L. Haar und Kollegen, 61231 Bad Nauheim
DE-Anmeldedatum 12.09.1997
DE-Aktenzeichen 19740063
Offenlegungstag 25.03.1999
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 09.09.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.09.1999
IPC-Hauptklasse G06F 12/14

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur individualisierenden Kennzeichnung einer Folge von Steuersignalen erster und zweiter Art, wobei die Steuersignale erster Art zur Steuerung einer Maschine, insbesondere einer Druckmaschine, und die Steuersignale zweiter Art zur Steuerung wenigstens einer Ausgabeeinheit, insbesondere eines Bildschirms oder eines Druckers, aus einem in einer Speichereinrichtung gespeicherten Steuercode mittels einer Verarbeitungseinheit derart erzeugt werden, daß mittels der Steuersignale zweiter Art auf der Ausgabeeinheit bestimmte maschinenbezogene Informationen ausgegeben werden.

Bei modernen Druckmaschinen wird die Maschinensteuerung wird in der Regel von einem Steuerrechner mit einer Verarbeitungseinheit und wenigstens einer Speichereinrichtung übernommen, wobei in der Speichereinrichtung ein Steuerprogramm in Form eines Binärcodes abgelegt ist, der von der Verarbeitungseinheit gelesen und in bestimmte Steuersignale umgesetzt wird. Die Leistung solcher Maschinen wird durch die geschickte Gestaltung der Steuerprogramme oft in erheblichem Maße bestimmt. Die Maschinenhersteller sind daher an einem Schutz ihrer Steuerprogramme besonders interessiert.

Aus der DE 41 23 126 C1 ist es bekannt, Programme, insbesondere Steuerprogramme für Druckmaschinen, vor unerlaubten Manipulationen zu schützen, so daß nur berechtigte Personen die Programme verändern können. Das aus dieser Druckschrift bekannte Verfahren hat sich in der Praxis bewährt, insbesondere da es dabei möglich ist, den Bedienpersonen je nach ihrer Qualifikation unterschiedliche Eingriffe in den Programmablauf zu gestatten, so daß z. B. einfaches Maschinenpersonal, welches die Maschine lediglich in Gang zu setzen und gelegentlich zu überwachen hat, den Programmablauf nicht verändern kann, hingegen besonders geschultes Servicepersonal etwa im Rahmen von Wartungsarbeiten oder der kompletten Neueinstellung der Maschine das jeweilige Steuerprogramm auch in wesentlichen Teilen verändern kann.

Allerdings besteht auch bei einem nach diesem Verfahren geschützten Programm weiterhin das Problem, daß - wenngleich das Programm nur von berechtigten Personen verändert werden kann - jedermann Zugriff auf das Programm hat und es insbesondere unerlaubt vervielfältigt werden kann. Zum Schutz vor solchen unerlaubten Vervielfältigungen sind bereits verschiedene Lösungen bekannt, z. B. in Form von sogenannten Dongles oder anderen Arten von Hardware-Sicherungen, etwa das tatsächliche physische Unbrauchbarmachen bestimmter Sektoren auf einer ein Steuerprogramm enthaltenden Diskette, wobei dann von dem jeweiligen Programm regelmäßig überprüft wird, ob der Dongle bzw. die unbrauchbaren Sektoren vorhanden sind. Nun ist es aber nicht nur aufgrund der Tatsache, daß es geschickten Programmierern möglich ist, einem solchermaßen geschützten Steuerprogramm softwaremäßig das Vorhandensein hardwaremäßiger Sicherungen, wie etwa das Vorhandensein eines Dongles vorzuspielen, in der Praxis oftmals unerwünscht, Steuerprogramme für die Steuerung von Maschinen mit einer solchen Sicherung zu versehen, da der Hersteller damit seinen Kunden gegenüber ein gewisses Mißtrauen zum Ausdruck bringt, so daß der Kunde weiß, daß der Hersteller offenbar befürchtet, der Kunde könnte das Programm unerlaubt vervielfältigen.

Ferner ist es bekannt, eine Lizenznummer in das Programm zu integrieren, die dann entweder permanent oder auf Abruf, etwa beim Aufruf der Hilfefunktion, angezeigt wird. Da es in der Regel Sache des Benutzers ist, die Lizenznummer nach der ersten Installation eines Programmes einzugeben, um diese dann bei eventuell auftauchenden Fragen und Anruf bei einer von dem Hersteller des jeweiligen Programms eingerichteten sogenannten Hotline angeben und damit seine Berechtigung zur Anfrage nachweisen zu können, bietet auch diese Art der Kennzeichnung keinen abschreckenden Schutz vor unerlaubter Vervielfältigung, zum einen, da es dem Benutzer freisteht, die Nummer überhaupt einzugeben, und zum anderen, da derjenige, der das Programm eventuell unerlaubterweise weitergibt, vor der Weitergabe relativ leicht eine eventuell von ihm eingegebene Lizenznummer aus dem Programm löschen kann. Zudem besteht das Problem, daß Servicetechniker, die vor Ort eine Maschine warten, die mit einem solchen Steuerprogramm gesteuert wird, neben eventuell erforderlichen umfangreichen Wartungsarbeiten an der Maschine noch die Lizenznummer des jeweiligen Steuerprogramms abzufragen und durch Vergleich dieser Nummer mit einer Liste von tatsächlich vergebenen Lizenznummern überprüfen müßten, ob der Kunde das Steuerprogramm tatsächlich von dem Maschinenhersteller bezogen oder es sich sonstwie beschafft hat.

Aus der US 5 568 550 ist ein Verfahren zur Kennzeichnung von Programmen bekannt, die zum Erstellen von Dokumenten verwendet werden. Hierbei enthält das Programm ein dieses eindeutig kennzeichnendes, verschlüsseltes Muster in Form einer Anzahl kaum sichtbarer Punkte, das gemeinsam mit dem jeweils von dem Programm ausgewählten Sujet mit einem hochauflösenden Drucker auf die Dokumente gedruckt wird. Die mit dem Programm erstellten Dokumente erhalten somit jeweils als Signatur das verschlüsselte Muster, das mit einem Scanner gelesen und zur Identifizierung nicht autorisierter Programmkopien an Hand der damit erzeugten Dokumente verwendet werden kann. Dieses Verfahren eignet sich nur für Programme zum Erstellen gedruckter Dokumente.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auf besonders einfache und gleichzeitig potentielle Raubkopierer abschreckende Weise eine Folge von Steuersignalen der eingangs genannten Art derart identifizierbar zu machen, daß sowohl Servicetechniker, die eine mit den Steuersignalen gesteuerte Maschine warten, aber mit der eigentlichen Erzeugung der Steuersignale an sich nichts zu tun haben, als auch beliebige andere Personen, insbesondere die Mitarbeiter des Betreibers der Maschine sofort erkennen können, ob der Betreiber zur Benutzung dieser speziellen Folge von Steuersignalen berechtigt ist.

Diese Aufgabe wird gelöst von einem Verfahren der eingangs genannten Art, bei welchem in den Steuercode der Bildcode eines individuellen digitalen Bildes integriert wird, bei der Ausgabe der maschinenbezogenen Informationen auf der Ausgabeeinheit aus dem Bildcode das digitale Bild zusammengesetzt und das digitale Bild zusätzlich zu den maschinenbezogenen Informationen zumindest partiell ausgegeben wird und bei welchem das Vorhandensein des Bildcodes in dem Steuercode in vorbestimmten Zeitabständen von der Verarbeitungseinheit überprüft wird, wobei bei einem nicht vollständigen Vorhandensein des Bildcodes die Erzeugung von Steuersignalen erster und/oder zweiter Art abgebrochen wird. Dabei ist das individuelle digitale Bild vorzugsweise die digitale Repräsentation eines Firmenzeichens.

Die Erfindung hat den Vorteil, daß durch die Ausgabe des digitalen Bildes auf der Ausgabeeinheit, also einem Bildschirm oder einem Drucker, zusätzlich zu den maschinenbezogenen Informationen ein leicht erkennbares Kennzeichen geschaffen wird, an Hand dessen die Servicetechniker des Maschinenherstellers bei der Wartung der Maschine sofort erkennen können, ob zur Steuerung der Maschine die richtige Folge von Steuersignalen oder eine unerlaubte Vervielfältigung benutzt wird. Durch die Verwendung einer digitalen Repräsentation eines Firmenzeichens, und zwar des Firmenzeichens der zur Benutzung berechtigten Firma, wird beim Ausdrucken oder beim Anzeigen von Informationen auf einem Bildschirm die firmenbezogene Benutzungsberechtigung des Steuerprogramms regelmäßig bestätigt, dagegen werden potentielle Raubkopierer abgeschreckt, und zwar sowohl diejenigen, die berechtigterweise Zugang zu dem Programm haben und es für Nichtberechtigte kopieren wollen als auch diejenigen, die eine unerlaubt gezogene Kopie des Programmes erhalten haben und es benutzen wollen, da bei der Benutzung des Steuerprogramms durch die Anzeige des Firmenzeichens der zur Benutzung autorisierten Firma für jedermann offensichtlich zutage tritt, woher die unerlaubte Kopie stammt.

Da das Vorhandensein des Bildcodes in dem Steuercode in vorbestimmten Zeitabständen, also z. B. jedesmal beim Einschalten der mit der Folge von Steuersignalen zu steuernden Maschine, von der Verarbeitungseinheit überprüft wird, ist sichergestellt, daß beim unerlaubten Kopieren der Bildcode nicht einfach entfernt wird. Dabei kann zweckmäßigerweise so vorgegangen werden, daß beim Integrieren des Bildcodes in den Steuercode nach einem vorbestimmten Auswahlkriterium ein Prüfcode, insbesondere eine Prüfsumme, gebildet und ebenfalls, vorzugsweise in verschlüsselter Form, in den Steuercode integriert wird. Zu den vorgegebenen Zeitpunkten kann dann das Vorhandensein des Bildcodes in dem Steuercode durch Bildung eines Prüfcodes nach dem vorbestimmten Auswahlkriterium und Vergleich mit dem integrierten Prüfcode auf besonders einfache Weise überprüft werden.

Bei einer vorteilhaften Durchführungsform des Verfahrens ist der Bildcode nach einem zugriffsgeschützten Verschlüsselungsverfahren in den Steuercode integriert. Dies erschwert das Entfernen oder Ersetzen des individualisierenden Bildcodes durch nichtberechtigte Personen.

Soll die Folge von Steuersignalen nicht nur grob hinsichtlich des zur Benutzung autorisierten Betriebes gekennzeichnet werden, kann in den Steuercode eine mittels der Ausgabeeinheit ausgebbare Lizenznummer integriert werden. Wenn dann zum Beispiel ein Servicetechniker bei einem Kunden des Maschinenherstellers auf eine unerlaubte Kopie des Steuerprogramms aufmerksam wird, kann er sich die Lizenznummer anzeigen lassen, so daß der Weg, auf dem die unerlaubte Kopie zu dem Kunden gelangt ist, nachvollziehbar wird.

Die genannte Aufgabe wird ferner gelöst von einer Anordnung zur Steuerung einer Maschine, insbesondere einer Druckmaschine, mit einer Speichereinrichtung, in welcher ein Steuercode gespeichert ist, einer Verarbeitungseinheit und wenigstens einer Ausgabeeinheit, insbesondere einem Bildschirm oder einem Drucker, zur Ausgabe bestimmter maschinenbezogener Informationen, wobei die Verarbeitungseinheit mit der jeweiligen Maschine, der Speichereinrichtung und der Ausgabeeinheit gekoppelt ist und aus dem Steuercode Steuersignale zur Steuerung der Maschine (Steuersignale erster Art) und Steuersignale zur Steuerung der Ausgabeeinheit (Steuersignale zweiter Art) erzeugt, wobei in den in der Speichereinrichtung gespeicherten Steuercode der Bildcode eines individuellen digitalen Bildes derart integriert ist, daß bei der Ausgabe der maschinenbezogenen Informationen auf der Ausgabeeinheit das digitale Bild zusätzlich zu den maschinenbezogenen Informationen zumindest partiell ausgebbar ist und wobei die Verarbeitungseinheit derart ausgebildet ist, daß sie das Vorhandensein des Bildcodes in dem Steuercode in vorbestimmten Zeitabständen automatisch überprüft und bei einem nicht vollständigen Vorhandensein des Bildcodes die Erzeugung von Steuersignalen erster und/oder zweiter Art abbricht.

Eine solche Anordnung kann vorteilhaft insbesondere zur Steuerung einer Druckmaschine verwendet werden.

Im folgenden wird das Verfahren zur individualisierenden Kennzeichnung einer Folge von Steuersignalen und der Einsatz einer solchermaßen individualisierten Folge von Steuersignalen bei einer Druckmaschine beschrieben:

Der Maschinenhersteller oder ein von ihm damit beauftragtes Unternehmen erstellt zunächst einen Steuercode, welcher mittels einer entsprechenden Verarbeitungseinheit, also z. B. mittels der CPU eines Steuerrechners in Steuersignale umsetzbar ist. Bevor der Steuercode jedoch zur Auslieferung an den Kunden gelangt, wird in den Steuercode der Bildcode eines individuellen digitalen Bildes als Binärcode integriert, wobei vorzugsweise die digitale Repräsentation eines Firmenzeichens, und zwar des Firmenzeichens desjenigen Kunden, für den der Steuercode bestimmt ist, verwendet wird.

Ist dies erfolgt, kann der um den Bildcode ergänzte Steuercode an den Kunden ausgeliefert und zur Steuerung einer Druckmaschine verwendet werden. Dabei ruft eine Verarbeitungseinheit den um den Bildcode ergänzten Steuercode aus einer Speichereinrichtung ab und erzeugt daraus Steuersignale erster Art, die die Druckmaschine steuern und Steuersignale zweiter Art, die eine Ausgabeeinheit, insbesondere einen Bildschirm oder einen Drucker, steuern. Auf der Ausgabeeinheit werden dabei bestimmte maschinenbezogene Informationen ausgegeben, insbesondere dient sie dazu, dem Bediener der Maschine den Dialog mit dem Steuerrechner zu ermöglichen, da auf der Ausgabeeinheit nicht nur der jeweilige Maschinenzustand in Form von den Betriebszustand charakterisierenden Daten (wie z. B. Druckgeschwindigkeit, Anpressdruck etc.) ausgegeben werden, sondern auch Anfragen des Steuerrechners an den Bediener, also z. B. Fragen nach der Art des zu bedruckenden Materials, die dann eine Eingabe des Bedieners erfordern.

Bei der Ausgabe dieser maschinenbezogenen Informationen, wobei hier unter dem Begriff Informationen nicht nur die den Betriebszustand charakterisierenden Daten, sondern auch Anfragen des Systems an den Benutzer verstanden werden, wird nun von der Verarbeitungseinheit aus dem Bildcode automatisch das digitale Bild zusammengesetzt und zusätzlich zu den Maschineninformationen zumindest partiell, z. B. in Form eines Hintergrundbildes, ausgegeben. Das digitale Bild, insbesondere das Firmenzeichen, wird also entweder komplett in einen bestimmten Teil des Bildschirms oder an einer bestimmten Stelle des Ausdrucks wiedergegeben, oder bildet in einer anderen Farbe oder einer anderen Graustufe einen Hintergrund zu den maschinenbezogenen Informationen auf dem Bildschirm oder dem Ausdruck. Der Bediener der Maschine sieht also zusätzlich zu den maschinenbezogenen Informationen stets noch das Firmenzeichen seines Betriebes, sofern es sich nicht um einen für einen anderen Betrieb individualisierten und in unerlaubter Weise zu dem Steuerrechner gelangten Steuercode handelt.

Die Verarbeitungseinheit prüft in vorbestimmten Zeitabständen, also z. B. bei jedem Neustart des Steuerrechners oder - wenn die Druckmaschine für Permanentbetrieb ausgelegt ist - zu einem bestimmten Zeitpunkt innerhalb eines jeden Tages das Vorhandensein des Bildcodes in dem Steuercode und bricht bei einem nicht vollständigen Vorhandensein des Bildcodes die Erzeugung von Steuersignalen erster und/oder zweiter Art ab. Dadurch ist ausgeschlossen, daß der Bildcode aus dem Steuercode in unerlaubter Weise entfernt wird und der ursprüngliche Betrieb, der die Quelle der unerlaubten Kopie bildete, nicht mehr feststellbar ist.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur individualisierenden Kennzeichnung einer Folge von Steuersignalen erster und zweiter Art, wobei die Steuersignale erster Art zur Steuerung einer Maschine, insbesondere einer Druckmaschine, und die Steuersignale zweiter Art zur Steuerung wenigstens einer Ausgabeeinheit, insbesondere eines Bildschirms oder eines Druckers, aus einem in einer Speichereinrichtung gespeicherten Steuercode mittels einer Verarbeitungseinheit derart erzeugt werden, daß mittels der Steuersignale zweiter Art auf der Ausgabeeinheit bestimmte maschinenbezogene Informationen ausgegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß in den Steuercode der Bildcode eines individuellen digitalen Bildes integriert wird, daß bei der Ausgabe der maschinenbezogenen Informationen auf der Ausgabeeinheit aus dem Bildcode das digitale Bild zusammengesetzt und das digitale Bild zusätzlich zu den maschinenbezogenen Informationen zumindest partiell ausgegeben wird und daß das Vorhandensein des Bildcodes in dem Steuercode in vorbestimmten Zeitabständen von der Verarbeitungseinheit überprüft wird, wobei bei einem nicht vollständigen Vorhandensein des Bildcodes die Erzeugung von Steuersignalen erster und/oder zweiter Art abgebrochen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildcode nach einem zugriffsgeschützten Verschlüsselungsverfahren in den Steuercode integriert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Integrieren des Bildcodes in den Steuercode nach einem vorbestimmten Auswahlkriterium ein Prüfcode, insbesondere eine Prüfsumme, gebildet und ebenfalls, vorzugsweise in verschlüsselter Form in den Steuercode integriert wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zu den vorgegebenen Zeitpunkten das Vorhandensein des Bildcodes in dem Steuercode durch Bildung eines Prüfcodes nach dem vorbestimmten Auswahlkriterium und Vergleich mit dem integrierten Prüfcode geprüft wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das individuelle digitale Bild die digitale Repräsentation eines Firmenzeichens ist.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Steuercode eine mittels der Ausgabeeinheit ausgebbare Lizenznummer integriert ist.
  7. 7. Anordnung zur Steuerung einer Maschine, insbesondere einer Druckmaschine, mit einer Speichereinrichtung, in welcher ein Steuercode gespeichert ist, einer Verarbeitungseinheit und wenigstens einer Ausgabeeinheit, insbesondere einem Bildschirm oder einem Drucker, zur Ausgabe bestimmter maschinenbezogener Informationen, wobei die Verarbeitungseinheit mit der jeweiligen Maschine, der Speichereinrichtung und der Ausgabeeinheit gekoppelt ist und aus dem Steuercode Steuersignale zur Steuerung der Maschine (Steuersignale erster Art) und Steuersignale zur Steuerung der Ausgabeeinheit (Steuersignale zweiter Art) erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß in den in der Speichereinrichtung gespeicherten Steuercode der Bildcode eines individuellen digitalen Bildes derart integriert ist, daß bei der Ausgabe der maschinenbezogenen Informationen auf der Ausgabeeinheit das digitale Bild zusätzlich zu den maschinenbezogenen Informationen zumindest partiell ausgebbar ist und daß die Verarbeitungseinheit derart ausgebildet ist, daß sie das Vorhandensein des Bildcodes in dem Steuercode in vorbestimmten Zeitabständen von der Verarbeitungseinheit automatisch überprüft und bei einem nicht-vollständigen Vorhandensein des Bildcodes die Erzeugung von Steuersignalen erster und/oder zweiter Art abbricht.
  8. 8. Druckmaschine mit einer Anordnung nach Anspruch 7.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com