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Dokumentenidentifikation DE19809716A1 09.09.1999
Titel Vorrichtung zur Beleuchtung eines Vorfeldes einer Fahrzeugtür
Anmelder Hella KG Hueck & Co, 59557 Lippstadt, DE
Erfinder Giepen, Bernd, 59597 Erwitte, DE;
Rembeck, Ludger, 59329 Wadersloh, DE;
Ruths, Torsten, Dr., 59557 Lippstadt, DE
DE-Anmeldedatum 06.03.1998
DE-Aktenzeichen 19809716
Offenlegungstag 09.09.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.09.1999
IPC-Hauptklasse B60Q 1/24
IPC-Nebenklasse B60J 5/00   E05B 65/36   
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Beleuchtung eines Vorfeldes einer Fahrzeugtür mit einer Lichtquelle, wobei
- die Lichtquelle auf einer dem Innern des Fahrzeugs zugekehrten Seite einer Fahrzeugaußenhaut angeordnet ist,
- innerhalb eines von der Fahrzeugtür abragenden Türgriffs ein Lichtauskoppelelement angeordnet ist, das mittels eines Lichtleiters mit der Lichtquelle verbunden ist und
- der Türgriff zumindest einen Durchlaß aufweist, derart, daß das Licht von dem Lichtauskoppelelement zur Beleuchtung einer vertikalen und/oder horizontale Ebene abstrahlbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beleuchtung eines Vorfeldes einer Fahrzeugtür mit einer Lichtquelle.

Aus der DE-PS 9 19 691 ist eine Vorrichtung zur Beleuchtung eines Türgriffs eines Kraftfahrzeugs bekannt, wobei eine Lichtquelle in dem nach außen von der Fahrzeugaußenhaut abstehenden Türgriff angeordnet ist. Der Türgriff weist miteinander fluchtende Öffnungen zum Durchlaß von nach vorne und hinten abgestrahlten Licht auf, so daß die Lichtquelle als Stand- oder Parkleuchte dient. Die Unterseite des Türgriffs ist als durchsichtiges Material ausgebildet, so daß ein unterhalb des Türgriffs angeordnetes Türschloß beleuchtet werden kann. Die zusätzliche Beleuchtung eines Vorfeldes eines Fahrzeugteils ist nicht vorgesehen. Nachteilig an der bekannten Vorrichtung ist, daß der Türgriff zur Aufnahme einer Lichtquelle einen von der Handhabe des Türgriffs nach unten weisenden Fußabschnitt aufweisen muß, der wegen der Aufnahme der Lichtquelle großvolumig ausgebildet ist.

Aus der DE 36 35 471 A1 ist eine Vorrichtung zur Beleuchtung eines Vorfeldes einer Fahrzeugtür bekannt, die eine Lichtquelle in einem Außenspiegelhalter vorsieht. Die Lichtquelle sendet ein im wesentlichen sich in Längsrichtung des Fahrzeugs erstreckendes Lichtbündel aus. Die Lichtquelle ist gleichzeitig mit der Entriegelung einer Zentralverriegelungseinrichtung des Fahrzeugs über eine Infrarot-Fernbedienung einschaltbar. Nachteilig an der bekannten Vorrichtung ist, daß der Abstand der Lichtquelle zu dem zu beleuchtenden Vorfeld groß ist, so daß die Lichtquelle eine relativ große Leuchtstärke aufweisen muß. Es ist eine relativ großflächige und sichtbare Lichtaustrittsfläche erforderlich, um ein Vorfeld einschließlich des Fahrbahnbelages auszuleuchten.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zur Beleuchtung eines Vorfeldes einer Fahrzeugtür derart auszubilden, daß eine homogene Ausleuchtung des Vorfeldes gewährleistet ist, wobei die Kontur der Fahrzeugaußenhaut im wesentlichen unverändert bleibt.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle auf einer dem Innern des Fahrzeugs zugekehrten Seite einer Fahrzeugaußenhaut angeordnet ist, daß innerhalb eines von der Fahrzeugtür abragenden Türgriffs ein Lichtauskoppelelement angeordnet ist, das mittels eines Lichtleiters mit der Lichtquelle verbunden ist und daß der Türgriff zumindest einen Durchlaß aufweist, derart, daß das Licht von dem Lichtauskoppelelement zur Beleuchtung einer vertikalen und/oder horizontalen Ebene abstrahlbar ist.

Der Vorteil der Erfindung besteht insbesondere darin, daß lediglich ein Lichtauskoppelelement innerhalb eines Türgriffs positioniert ist, während die Lichtquelle vorzugsweise an einen leicht zugänglichen Bereich auf der Innenseite der Fahrzeugtür angeordnet ist. Dies ermöglicht einerseits einen leichteren Zugriff auf die Lichtquelle, falls diese wegen eines Defektes ausgewechselt werden muß. Zum anderen ermöglicht die Erfindung eine platzsparende Anordnung und an die Form des Türgriffs angepaßte Ausbildung des Lichtauskoppelelements. Dabei kann das Lichtauskoppelelement an einem beliebigen Ort innerhalb des Türgriffs angeordnet sein, wobei eine Lichtaustrittsfläche des Auskoppelelements zu einem nach unten und/oder seitwärts gerichteten Durchlaß des Türgriffs korrespondiert.

Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist das Lichtauskoppelelement in einem Endbereich des Türgriffs angeordnet und weist zwei Lichtaustrittsflächen auf, wobei eine erste Lichtaustrittsfläche zu einem in einer unteren Wandung des Türgriffs angeordneten unteren Durchlaß fluchtet und eine zweite Lichtaustrittsfläche zu einem in einer inneren Wandung des Türgriffs angeordneten inneren Durchlaß fluchtet. Durch die Ausbildung zweier in unterschiedlicher Richtung orientierter Lichtaustrittsflächen wird zum einen die Beleuchtung eines sich entfernt vom Türgriff erstreckenden Fahrbahnbelages und zum anderen einer türgriffnahen Griffmulde ermöglicht. Vorzugsweise ist die Lichtaustrittsfläche, die zur Beleuchtung des Fahrbahnbelages dient, in einem zur Lichteintrittsfläche nahen Bereich angeordnet, so daß ein größeres Teillichtbündel mittels dieser Lichtaustrittsfläche auskoppelbar ist.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das Lichtauskoppelelement als quaderförmiges Auskoppelteil ausgebildet, das in einem oberen Eckbereich eine schräge Reflexionsfläche aufweist. Diese Reflexionsfläche dient zur Reflexion des eintretenden Lichtbündels, wobei ein größeres Teillichtbündel nach unten zur Auskopplung in Richtung des Fahrbahnbelages und ein kleineres Teillichtbündel in seitlicher Richtung zur Auskopplung in Richtung der Griffmulde reflektiert wird. Die Lichteintrittsfläche, die Reflexionsfläche sowie die Lichtaustrittsfläche des größeren Teillichtbündeis liegen auf einer Seite des Auskoppelteils, während auf einer gegenüberliegenden Seite desselben die Lichtaustrittsfläche des reflektierten kleineren Teillichtbündels angeordnet ist.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das Lichtauskoppelelement als V-förmiges Auskoppelteil ausgebildet mit einem sich unmittelbar an den Lichtleiter anschließenden Anschlußteil und mit mindestens zwei auseinanderlaufenden Lichtfingern, die das Licht jeweils in eine gewünschte Richtung führen und an einer freien Stirnseite derselben auskoppeln. Vorzugsweise sind die Lichtfinger im Querschnitt kreisförmig ausgebildet und erstrecken sich stetig von dem Anschlußteil zu dem korrespondierenden Durchlaß des Türgriffs. Da das Licht innerhalb des Auskoppelteils ausschließlich mittels Totalreflexion weitertransportiert wird, treten relativ wenig Lichtverluste auf.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das Lichtauskoppelelement als fingerförmiges Auskoppelteil ausgebildet mit zwei parallelen und gegenüberliegenden Längsseiten, wobei in einem Bereich der ersten Längsseite das Licht eingekoppelt und in einem Bereich der zweiten Längsseite das Licht in Richtung des Fahrbahnbelags ausgekoppelt wird. Aufgrund der Dimensionierung, der Ausbildung und der schrägen Einleitung des Lichtes kann das fingerförmige Auskoppelteil auch in einem dünnen Endbereich des Türgriffs integriert sein. Durch die schräge Einkopplung des Lichtes, kann das Licht annähernd verlustfrei in Richtung des Fahrbahnbelages ausgekoppelt werden. Ein kleineres Teillichtbündel wird durch Reflexion in Richtung einer seitlich angeordneten Griffmulde umgelenkt und tritt durch eine zweite an die Form des Türgriffs angepaßte Lichtaustrittsfläche aus.

Die vorgenannten Ausführungsbeispiele der Lichtauskoppelelemente sind als Einzelteile auf einfache Weise durch Spritzgießen herstellbar und in den Türgriff integrierbar.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Anordnung eines Lichtauskoppelelementes im Bereich eines Türgriffs eines Fahrzeugs,

Fig. 2 eine rückwärtige Ansicht eines Türgriffs mit einem in einem dickeren Endbereich des Türgriffs integrierten Lichtauskoppelelement,

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Lichtauskoppelelements nach einem ersten Ausführungsbeispiel,

Fig. 4 eine Rückansicht auf ein Lichtauskoppelelement nach einem zweiten Ausführungsbeispiel,

Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Lichtauskoppelelements nach einem dritten Ausführungsbeispiel,

Fig. 6 eine Ansicht eines dünnen Endbereichs des Türgriffs in Richtung des Pfeils X gemäß Fig. 2 mit einem integrierten Lichtauskoppelelement nach einem vierten Ausführungsbeispiel und

Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines Lichtauskoppelelements gemäß Fig. 6.

Fig. 1 zeigt eine Fahrzeugtür. (1) mit einer Aussparung zur Arretierung eines Türgriffs (2) an derselben. Der Türgriff (2) weist eine langgestreckte Handhabe auf, wobei ein dünner Endbereich (3) des Türgriffs (2) in Fahrtrichtung nach vorne weist und ein dicker Endbereich (4) desselben im wesentlichen in waagerechter Richtung nach hinten orientiert ist. Der Türgriff (2) wird auf eine Fahrzeugaußenhaut der Fahrzeugtür (1) derart befestigt, daß die Ränder der Endbereiche (3, 4) an der Fahrzeugaußenhaut zur Anlage kommen. Die Endbereiche (3) und (4) des Türgriffs (2) sind im wesentlichen hohlförmig ausgebildet und bieten Platz für die Aufnahme von im folgenden beschriebenen Lichtauskoppelelementen. Die Lichtauskoppelelemente sind dabei über einen Lichtleiter (6) mit einer einer Innenseite (5) der Fahrzeugtür (1) zugeordneten, leicht zugänglichen Lichtquelle (7) verbunden. Die Lichtquelle (7) kann als Glühlampe oder als Leuchtdiode (LED) ausgebildet sein.

Nach einem ersten Ausführungsbeispiel des Lichtauskoppelelements ist dasselbe als quaderförmiges Auskoppelteil (8) ausgebildet, das in einem oberen Eckbereich (9) eine schräge Reflexionsfläche (10) aufweist. Die Reflexionsfläche (10) wird durch eine auf das Auskoppelteil (8) spiegelnde Beschichtung gebildet und ist leicht gewölbt ausgebildet, derart, daß das durch die Lichteintrittsfläche (11) eingespeiste Licht zum einen nach unten in Richtung einer ersten Lichtaustrittsfläche (12) und zum anderen seitwärts in Richtung einer zweiten Lichtaustrittsfläche (13) reflektiert wird. Die erste Lichtaustrittsfläche (12) erstreckt sich rechtwinklig zu der Lichteintrittsfläche (11) und korrespondiert zu einem unteren Durchlaß einer unteren Wandung (15) des Endbereichs (4). Die Lichteintrittsfläche (11), die erste Lichtaustrittsfläche (12) und die Reflexionsfläche (10) erstrecken sich auf einer gemeinsamen Seite des Auskoppelteils (8). Auf einer gegenüberliegenden Seite erstreckt sich die zweite Lichtaustrittsfläche (13), und zwar mit einem wesentlich größeren Abstand zur Reflexionsfläche (10) als die erste Lichtaustrittsfläche (12). Die zweite Lichtaustrittsfläche (13) ist konkavförmig ausgebildet und der Kontur einer inneren Wandung (16) des Endbereichs (4) angepaßt. Aufgrund der Form der zweiten Lichtaustrittsfläche (13) wird eine gleichmäßige Ausleuchtung der sich zwischen den Endbereichen (3) und (4) erstreckenden Griffmulde ermöglicht. Zum anderen schließen sich die Ränder der Lichtaustrittsfläche (13) stetig an die Ränder des Durchlasses des Endbereichs (4) an, so daß eine unveränderte Haptik des Türgriffs (2) gewährleistet ist. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß eine Verlängerung des kreisförmigen Randes der Lichteintrittsfläche (11) im wesentlichen die Reflexionsfläche (10) schneidet. Die Reflexionsfläche (10) bildet dabei zu der Erstreckung der Lichteintrittsfläche (11) einen spitzen Winkel.

Nach einer alternativen Ausführungsform des ersten Ausführungsbeispiels, siehe Fig. 4, kann das Lichtauskoppelelement auch als winkelförmiges Auskoppelteil (17) ausgebildet sein. Dabei weist die zur zweiten Lichtaustrittsfläche (13) orientierte Seite des Auskoppelteils (17) eine geringere Quererstreckung auf, so daß auch eine zweite Lichtaustrittsfläche (18) kleiner ausgebildet ist als die zweite Lichtaustrittsfläche (13) des ersten Ausführungsbeispiels. Ansonsten stimmt das Auskoppelteil (17) mit dem Auskoppelteil (8) des ersten Ausführungsbeispiels überein, so daß die gleichen Bezugsziffern gewählt sind. Das winkelförmige Auskoppelteil (17) ermöglicht eine platzsparendere Anordnung des Lichtauskoppelelements in dem Türgriff (2), so daß der dicke Endbereich (4) des Türgriffs (2) Bauraum für weitere Teile des Türgriffs (2) ermöglicht bzw. der Endbereich (4) aus ästhetischen Gründen eine kleinere Dimensionierung erfahren kann.

Nach einem dritten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 ist das Lichtauskoppelelement als V-förmiges Auskoppelteil (19) ausgebildet, das ein zylinderförmiges Anschlußteil (20) aufweist, dem sich unmittelbar eine Auskoppelfläche des flexiblen Lichtleiters (6) anschließt. An das Anschlußteil (20) schließen sich zwei in unterschiedliche Richtung stetig verlaufende Lichtfinger (21) und (22) an, deren Quererstreckung mit der Quererstreckung des Anschlußteils (20) übereinstimmt. Die Lichtfinger (21) und (22) sind jeweils vorzugsweise im Querschnitt kreisförmig ausgebildet, wobei der erste Lichtfinger (21) an einer freien Stirnseite eine erste Lichtaustrittsfläche (23), die einem nicht dargestellten unteren Durchlaß zur Beleuchtung eines Fahrbahnbelages zugeordnet ist, aufweist und der zweite Lichtfinger (22) an seiner freien Stirnseite eine zweite Lichtaustrittsfläche aufweist, die einem seitwärtigen Durchlaß zur Beleuchtung der Griffmulde zugeordnet ist. Der stetige Verlauf der Lichtfinger (21) und (22) ermöglicht einen Transport des Lichtes innerhalb derselben ausschließlich durch Totalreflexion, so daß die Lichtverluste relativ gering gehalten werden können. Die Lichtaustrittsflächen (23, 24) sind vorzugsweise an die Form bzw. Kontur der Durchlässe des Türgriffs (2) angepaßt.

Nach einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Lichtauskoppelelement als fingerförmiges Auskoppelteil (25) ausgebildet, das in dem dünnen Endbereich (3) des Türgriffs (2) integriert ist. Vorzugsweise ist das Auskoppelteil (24) langgestreckt ausgebildet, wobei es sich im wesentlichen in Längsrichtung des Türgriffs (2) erstreckt. Die Einkopplung des Lichtes erfolgt auf der Rückseite des Türgriffs in einem spitzen Winkel zu einer vertikalen Ebene. Vorzugsweise ist eine Lichteintrittsfläche (26) des Auskoppelteils (25) derart orientiert, daß das Licht von dem Lichtleiter (6) in einem Winkel zwischen 20° und 40° zu der vertikalen Ebene eingekoppelt wird. Die Lichteintrittsfläche (26) bildet einen Teilbereich einer ersten Längsseite (27) des Auskoppelteils (25), während eine parallele erste Lichtaustrittsfläche (28) einen Teilbereich der zweiten gegenüberliegenden zweiten Längsseite (29) bildet. Die zweite Lichtaustrittsfläche koppelt das Licht in Richtung des Fahrbahnbelags aus. Durch die parallele Anordnung der zweiten Lichtaustrittsfläche (28) zur Lichteintrittsfläche (26) einerseits und des kurzen Weges des Lichtes zwischen den Flächen (26) und (28) andererseits kann eine wesentlich höhere Beleuchtungsstärke auf dem Fahrbahnbelag erzielt werden. Zur Ausbildung eines homogenen Lichtkegels auf dem Fahrbahnbelag weist die zweite Längsseite (29) zumindest in dem Bereich der ersten Lichtaustrittsfläche (28) eine lichtstreuende Oberflächenstruktur (30) auf. Vorzugsweise wird diese Oberflächenstruktur durch Aufrauhen mittels Sandstrahlen erzeugt. Ein kleineres Teillichtbündel wird durch Totalreflexion an den kurzen Seiten (31) des Auskoppelteil (25) in Längsrichtung desselben reflektiert, so daß es an einer nach innen gewölbten zweiten Lichtaustrittsfläche (32) in Richtung der Griffmulde ausgekoppelt wird. Die gewölbte Form der zweiten Lichtaustrittsfläche (32) ermöglicht eine homogene Beleuchtung der Griffmulde.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zur Beleuchtung eines Vorfeldes einer Fahrzeugtür mit einer Lichtquelle, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß die Lichtquelle (7) auf einer dem Innern des Fahrzeugs zugekehrten Seite einer Fahrzeugaußenhaut angeordnet ist,
    2. - daß innerhalb eines von der Fahrzeugtür (1) abragenden Türgriffs (2) ein Lichtauskoppelelement (8, 17, 19, 25) angeordnet ist, das mittels eines Lichtleiters (6) mit der Lichtquelle (7) verbunden ist und
    3. - daß der Türgriff (2) zumindest einen Durchlaß aufweist, derart, daß das Licht von dem Lichtauskoppelelement (8, 17, 19, 25) zur Beleuchtung einer vertikalen und/oder horizontalen Ebene abstrahlbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lichtauskoppelelement (8, 17, 19, 25) in einem der Fahrzeugaußenhaut zugekehrten Endbereich (3, 4) des Türgriffs (1) angeordnet ist, wobei eine erste Lichtaustrittsfläche (12) des Lichtauskoppelelements (8, 17, 19, 25) einem in einer unteren Wandung (15) des Türgriffs (2) angeordneten unteren Durchlaß und eine zweite Lichtaustrittsfläche (13) einem in einer inneren Wandung (16) des Türgriffs (2) angeordneten inneren Durchlaß zugeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Form der Lichtaustrittsfläche (12, 13, 18, 23, 24, 28, 32) der Kontur der korrespondierenden Wandung (15, 16) des Türgriffs (2) angepaßt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lichtauskoppelelement (8, 17, 19, 25) starr ausgebildet ist und ein freies Ende (12, 13, 18, 23, 24, 28, 32) des Lichtauskoppelelements (8, 17, 19, 25) sich bündig an den Rändern des Durchlasses anschließt.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Lichtauskoppelelement als im wesentlichen quaderförmiges Auskoppelteil (8) ausgebildet ist, das in einem oberen Eckbereich (9) desselben eine schräge Reflexionsfläche (10) aufweist zur Umlenkung des eingekoppelten Lichtes in Richtung einer seitlich angeordneten Griffmulde des Türgriffs (2) einerseits und in Richtung des unten angeordneten Fahrbahnbelags andererseits.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Lichtauskoppelelement als V-förmiges Auskoppelteil (19) ausgebildet ist, wobei an ein sich an den Lichtleiter (6) anschließendes Anschlußteil (20) in mindestens zwei auseinanderlaufende Lichtfinger (21, 22) übergeht, die jeweils die gleiche Quererstreckung aufweisen wie das Anschlußteil (20).
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Lichtfinger (21, 22) jeweils stetig aus dem Anschlußteil (20) bis zu einer zugehörigen Lichtaustrittsfläche (23, 24) erstrecken.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Lichtauskoppelelement als langgestrecktes, in Längsrichtung des Türgriffs (2) angeordnetes Auskoppelteil (25) ausgebildet ist, das in einem dünnen, zur
  9. Fahrtrichtung entgegengesetzten Endbereich (3) des Türgriffs (2) derart angeordnet ist, daß das von dem Lichtleiter (6) übertragene Licht in einem spitzen Winkel zu einer vertikalen Ebene in eine Lichteintrittsfläche (26) des Auskoppelteils (25) eintritt.
  10. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Auskoppelteil (25) fingerförmig ausgebildet ist mit zwei parallelen Längsseiten (27, 29), wobei das Licht bereichsweise an einer ersten Längsseite (27) einkoppelbar ist und zum einen ein größeres Teillichtbündel in einem Bereich der gegenüberliegenden zweiten Längsseite (29) auskoppelbar ist zur Beleuchtung des dem Türgriff fernen Fahrbahnbelags und zum anderen ein kleineres Teillichtbündel unter Reflexion in Längsrichtung des Auskoppelteils (25) umlenkbar und an einem gegenüberliegenden Ende des Auskoppelteils (25) auskoppelbar ist zur Beleuchtung einer dem Türgriff (2) nahen Griffmulde.
  11. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Lichtaustrittsfläche (28) der zweiten Längsseite (29) eine lichtstreuende Oberflächenstruktur aufweist.






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