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Dokumentenidentifikation DE19809951A1 09.09.1999
Titel Keilförmiger Schieber zur Regelung der Ansaug- und Auspuffwege beim Kolbenmotor
Anmelder Kaltmeyer, Hermann, 48161 Münster, DE
Erfinder Kaltmeyer, Hermann, 48161 Münster, DE
DE-Anmeldedatum 07.03.1998
DE-Aktenzeichen 19809951
Offenlegungstag 09.09.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.09.1999
IPC-Hauptklasse F01L 5/02
Zusammenfassung Die nach dem heutigen Stand der Technik benutzten Ventile mit Teller stehen dem Luftdurchsatz entgegen, da sie im Luftstrom stehen. Um mehr Luftdurchsatz zu erreichen, ist man auf Vier-Ventil-Technik übergegangen. Der Antrieb der Ventile ist kompliziert, reibungsverursachend und drehzahlunwillig.
Ein Schieber öffnet bzw. schließt den Ansaugluft- bzw. Abgaskanal.
Die Öffnung erfolgt vollständig, was hohe Luftdurchlässe ermöglicht. Der Schieber ist leicht, er arbeitet ohne Feder. Ein elektromagnetischer Antrieb ist möglich. Hohe Schubfrequenzen sind möglich. Da die bisherige Kopfdichtung nicht mehr erforderlich ist, kann der Verbrennungsraum aus einem Stück gebaut werden.

Beschreibung[de]

Keilförmiger Schieber zur Regelung der Ansaug- und Auspuffwege beim Kolbenmotor.

Die nach dem heutigen Stand der Technik eingesetzten Ventile mit Teller stehen dem Luftdurchsatz entgegen, da sie im Luftstrom stehen. Daher sind auch die Öffnungsflächen, die einen Luftstrom ermöglichen, relativ klein. Mehrfach-Ventil-Technik ist erforderlich (Vierventiler). Der Antrieb der Ventile ist kompliziert, reibungsverursachend und drehzahlbegrenzend.

Dieses Ventil soll ersetzt werden durch einen keilförmigen Schieber, der von der Seite in den Luftkanal zum Zwecke des Schließens des Kanales eingeschoben wird und zum Zwecke des Öffnens des Kanales herausgezogen wird.

Die Dichtigkeit wird dadurch erzeugt, daß der Schieber seitlich in den Kanal eingeschoben wird und sowohl oben als auch unten auf konische Anpreßflächen trifft.

Ein Schieber öffnet den Luftkanal vollständig, was hohe Luftdurchlässe ermöglicht. Der Schieber ist leicht und kann mit hoher Frequenz arbeiten. Da eine Kopfdichtung nicht mehr nötig ist, kann der Verbrennungsraum aus einem Stück gebaut werden. Dies führt zu höherer Festigkeit des gesamten Zylinderkopfes. Der Schieber ist preisgünstig herzustellen, er bedarf nur einer geringen Wartung. Er ist leicht auszutauschen.

Der Antrieb des Schiebers erfolgt vornehmlich elektro-magnetisch. Er kann alternativ auch mit Nockenwelle oder Hilfs-Kurbelwelle oder pneumatisch oder ähnlichen Antrieben erfolgen.


Anspruch[de]
  1. An Stelle des bei Kolbenmotoren nach dem heutigen Stand der Technik üblichen Ventils mit Teller soll ein keilförmiger Schieber die Ansaugluft bzw. die Abgasluft regeln.






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