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Dokumentenidentifikation DE19909060A1 09.09.1999
Titel Tupferspender
Anmelder Unilever N.V., Rotterdam, NL
Erfinder Thorn, Mark Edward, Trumbull, Conn., US
Vertreter Lederer, Keller & Riederer, 80538 München
DE-Anmeldedatum 02.03.1999
DE-Aktenzeichen 19909060
Offenlegungstag 09.09.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.09.1999
IPC-Hauptklasse B65D 83/02
IPC-Nebenklasse B65D 5/38   A45D 44/00   A45F 3/00   
Zusammenfassung Es wird ein wiederverschließbarer Spender (2) bereitgestellt, der eine äußere Schachtel (4) mit einem schwenkbar mit einer hinteren Wand (12) der Schachtel (4) verbundenen Deckel (6) aufweist. Ein Einsatz (8) ist in eine Tasche (22) der Schachtel (4) eingepaßt und verschiebbar aus dieser herausnehmbar. Der Einsatz (8) kann eine Mehrzahl von Tupfern (52) enthalten. Eine offene Seite (21) des Einsatzes (8) ist einer vorderen Wand (10) der äußeren Schachtel (4) zugewandt. Der wiederverschließbare Spender (2) kann als Schachtel für Reisen dienen, die verhältnismäßig kleine Mengen der Tupfer (52) enthält, welche in den Einsatz (8) gelegt sind, jedoch durch die verhältnismäßig dickwandige äußere Schachtel (4) geschützt sind.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine wiederverschließbare Verpackung zum Spenden von langgestreckten stäbchenförmigen Artikeln, speziell für Tupfer mit Watteenden (Wattestäbchen). Insbesondere ist der Spender als eine Verpackung für Tupfer vorgesehen, die eine passende Größe für Reisen aufweist.

Der Vertrieb von gewissen stäbchenförmigen Artikeln, wie beispielsweise Wattestäbchen, erfordert einen Spender zur Aufnahme einer Gruppe dieser Artikel in einer ausgerichteten Weise. Einzelne Artikel müssen sich aus einer vorbestimmten Spendeposition entnehmen lassen, während ein zweiter der Artikel der Gruppe automatisch in die freigemachte Position gebracht wird. Wenn der Artikel ein Wattestäbchen ist, ist es wichtig, daß der Artikel saubergehalten wird. Der Spender muß das Risiko einer Verunreinigung mit Staub und Schmutz minimieren. Insbesondere ist es wichtig, daß die Entnahme des Produkts einfach ist, während gleichzeitig die Möglichkeit minimiert wird, daß die übrigen Tupfer möglichen Quellen einer Verunreinigung ausgesetzt sind.

Eine Reihe von Verpackungssystemen für diese Zwecke sind in der Literatur beschrieben worden. Das U.S. Patent 5,147,035 (Hartman) offenbart einen tiefgezogenen Blister aus flexiblem Kunststoffmaterial, der auf eine Trägerkarte aufgeklebt ist. Die Verpackung schließt einen Deckel und eine Auslaßöffnung ein. Eine Scharnier ist für den Deckel vorgesehen, der schwenkbar mit dem tiefgezogenen Blister verbunden ist.

Das U.S. Patent 3,261,501 (Capucio) offenbart einen Spender für stäbchenförmige Artikel, wie beispielsweise Wattestäbchen. Die Verpackung ist so gestaltet, daß eine Entnahme erfolgen kann, ohne die Enden der Artikel zu berühren. Wenn das Produkt entnommen werden soll, wird ein Hindurchtritt durch eine normalerweise geschlossene Öffnung erreicht, indem man den Daumen verwendet, um über einen ausgeschnittenen Bereich mit dem mittleren Teil des Artikels in Eingriff zu treten.

Das U.S. Patent 4,989,730 (Lemoine) zeigt einen Wattestäbchen- Transportbehälter und Spender. Zur Umwandlung aus einem Transportbehälter in eine Spenderfunktion ist ein "T"-förmiges Feld vorgesehen, das sich entfernen läßt.

Das U.S. Patent 5,549,200 (Cowan et al.) liefert eine andere Lösung zur Entnahme und zum Schutz von Tupfern. Eine Blisterpackung mit einer vollständig abziehbaren Oberseite ist innerhalb einer äußeren durchsichtigen Hartkunststoffschachtel mit einem beweglichen Deckel untergebracht. Wenn sie leer ist, wird die Blisterpackung durch eine Nachfüllpackung ersetzt. Die äußere Schachtel wird zur Wiederverwendung aufbewahrt. Obwohl dies ein bedeutsamer Fortschritt ist, ist die äußere Schachtel teuer und schwer. Dieses System wird am besten eher in Einrichtungen oder Institutionen statt für den Kleinverbrauch von einzelnen Konsumenten verwendet. Bessere Spendersysteme sind notwendig, speziell für den Markt für eine zu Reisezwecken geeignete Größe.

Dementsprechend ist es bei Artikeln der vorliegenden Erfindung wünschenswert, einen wiederverschließbaren Spender zur Verwendung mit vielerlei Arten von Kurzwaren bereitzustellen, jedoch insbesondere für Wattestäbchen, der verhältnismäßig preiswert herzustellen ist.

Ein anderer wünschenswerter Aspekt bei Artikeln der vorliegenden Erfindung ist es, einen wiederverschließbaren Spender für Kurzwaren bereitzustellen, insbesondere für Wattestäbchen, der für Reisen proportioniert werden kann.

Noch ein anderer wünschenswerter Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, einen wiederverschließbaren Spender für Kurzwaren bereitzustellen, insbesondere für Wattestäbchen, der einem einfachen Befüllen und einer Ausrichtung der einzelnen stäbchenförmigen Artikel oder Tupfer in einer geordneten Nebeneinanderanordnung zugänglich ist.

Noch ein anderer wünschenswerter Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, einen Tupferspender mit einem verhältnismäßig stabilen äußeren Gehäuse bereitzustellen, auf dessen Inhalt ein leichter Zugriff möglich ist, um einen oder mehrere Tupfer in einer regelmäßigen Spendeanordnung zu entnehmen.

Diese und andere Aspekte der vorliegenden Erfindung werden durch Betrachtung der nachfolgenden Zusammenfassung und ausführlichen Erörterung besser ersichtlich.

Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird ein wiederverschließbarer Spender bereitgestellt, umfassend:

  • (i) eine äußere Schachtel mit einer vorderen und einer hinteren Wand, die zueinander parallel sind, einer linken und rechten Seitenwand, die zueinander parallel sind und die vordere und die hintere Wand im rechten Winkel verbinden, einer unteren Wand und einer der unteren Wand gegenüberliegenden Mundöffnung, wobei die Wände und die Mundöffnung eine Tasche begrenzen, sowie einem schwenkbar mit der hinteren Wand verbundenen Deckel; und
  • (ii) einen in die Tasche eingepaßten und verschiebbar aus dieser herausnehmbaren Einsatz, wobei der Einsatz ein Bodenfeld aufweist, das umgeben ist von einem oberen und einem unteren Feld, die zueinander parallel sind, sowie einem linken und einem rechten Feld, die zueinander parallel sind und das obere und das untere Feld im rechten Winkel verbinden, und wobei von einer Kombination der Felder ein hohler Behälterbereich begrenzt wird, wobei das Bodenfeld des Einsatzes der hinteren Wand der äußeren Schachtel zugewandt ist, und wobei der hohle Behälterbereich der vorderen Wand der äußeren Schachtel zugewandt ist.

In einer geschlossenen Stellung überlappt der Deckel mit seiner linken und rechten Deckelwand die linke bzw. die rechte Seitenwand der Schachtel teilweise. Jede der Deckelwände umfaßt weiter eine nach innen überstehende Nase, die sich mit einer Ausnehmung auf einer linken bzw. einer rechten Seitenwand der Schachtel in Eingriff bringen läßt.

Alternativ können die Deckelwände mit den Ausnehmungen versehen sein, während die linke und die rechte Seitenwand der Schachtel nach außen überstehende Nasen aufweisen können, um mit der jeweiligen Ausnehmung auf der benachbarten Deckelwand in Eingriff zu treten. Mit dem Begriff "Ausnehmung" ist entweder eine die Wand vollständig durchsetzende Öffnung oder lediglich eine Einbuchtung gemeint.

Vorteilhafterweise weist die hintere Wand der äußeren Schachtel eine größere Höhe auf als deren vordere Wand. Dieser relative Höhenunterschied ermöglicht es, daß das obere Feld und ein Teil des hohlen Behälterbereichs des Einsatzes nach oben durch die Mundöffnung der Tasche oder Aufnahme sowie über die vordere Wand der äußeren Schachtel überstehen. Dadurch wird nur ein Teil des Inhalts, zum Beispiel Wattestäbchen, des Einsatzes freigelegt. Eine Verunreinigung oder ein versehentliches Verschütten des Einsatzinhalts wird vermieden.

Ein weiteres, wahlweise vorgesehenes Merkmal besteht darin, daß das obere Feld entlang eines gemeinsamen Randes mit dem Bodenfeld mindestens teilweise perforiert ist. Weiter kann das obere Feld einen Laschenteil einschließen, der mit dem Bodenfeld einen gemeinsamen, aber nicht perforierten Rand besitzt. Wenn der Spender erstmalig geöffnet wird, läßt sich das obere Feld, mit Ausnahme der Lasche, entlang der Perforationslinien abreißen. Dadurch wird ein besserer Zugriff auf den Inhalt des Einsatzes erzielt.

Anders als die größere übliche Kunststoffumhüllung von Tupferprodukten ist der Spender dieser Erfindung von verhältnismäßig geringer, zum Reisen geeigneter Größe. Alle Wände der äußeren Schachtel sind aus einem verhältnismäßig stabilen Kunststoff gebildet, mit Wandstärken von mindestens 0,25 mm (0,01 Inches), vorzugsweise mehr als etwa 0,76 mm (0,03 Inches) bis hin zu 7,62 mm (0,3 Inches) und am besten etwa 1,14 mm (0,45 Inches). Polypropylen ist der bevorzugte Kunststoff. Die relativ steife äußere Schachtel schützt einen relativ leicht zerdrückbaren Einsatz, der aus Cellulosematerial, wie beispielsweise Karton, gebildet ist. Im Allgemeinen sind die Wände der äußeren Schachtel mehr als etwa doppelt so dick wie diejenigen der Felder, die den Einsatz bilden.

Ein noch weiteres bevorzugtes Merkmal des Spenders gemäß der vorliegenden Erfindung ist dasjenige eines Verschlusses, der unbefugte Eingriffe sichtbar macht. Vorteilhafterweise ist der Verschluß ein Klebestreifen, wobei er normalerweise Teil eines auf einer vorderen Wand der äußeren Schachtel angebrachten Etiketts ist. Der Verschluß ist über eine Grenzfläche zwischen dem Deckel und der vorderen Wand hinweg angebracht. Bevorzugt ist der unbefugte Eingriffe sichtbar machende Verschluß ein perforierter Abziehstreifen.

Im Allgemeinen wird der Einsatz in einer für Reisen geeigneten Größe zwischen etwa 20 und etwa 50, vorzugsweise etwa 30 Tupfer enthalten. Die Tupfer sind gewöhnlich langgestreckte Stäbchen, mit einer Umhüllung aus Wattematerial an den entgegengesetzten Enden. Die Verpackungseffizienz erfordert es, daß die Tupfer innerhalb des Einsatzes parallel zueinander ausgerichtet sind, wobei ihre Längsrichtung zu dessen oberem und unterem Feld parallel ist.

Ein Kartonzuschnitt für den Einsatz wird gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ebenfalls bereitgestellt. Der Zuschnitt umfaßt:

ein längliches mittleres Bodenfeld mit einem oberen, einem unteren, einem rechten und einem linken Rand und mindestens zwei getrennten, in das mittlere Bodenfeld eingeschnittenen Klappenlinien;

ein linkes Feld, das entlang des linken Randes des mittleren Bodenfeldes angebracht ist und mit diesem eine Falzlinie bildet, wobei das linke Feld durch eine weitere Falzlinie in eine erste und zweite Fläche unterteilt ist;

ein rechtes Feld, das entlang des rechten Randes des mittleren Bodenfeldes angebracht ist und mit diesem eine Falzlinie bildet, wobei das rechte Feld durch eine weitere Falzlinie in eine erste und zweite Fläche unterteilt ist; und

ein oberes und ein unteres Feld, die entlang des oberen bzw. unteren Randes mit dem mittleren Bodenfeld verbunden sind, wobei sie mit den Rändern jeweilige Falzlinien bilden, wobei das obere und das untere Feld jeweils eine linke und eine rechte Flügelklappe aufweisen, die entlang von Falzlinien mit entgegengesetzten Enden des oberen bzw. unteren Feldes verbunden sind, wobei der obere, eine Falzlinie bildende Rand mindestens teilweise perforiert ist.

Die Aspekte, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden ausführlichen und lediglich beispielhaften Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen ersichtlich, die bevorzugte Ausführungsformen zeigen und in denen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Spenders mit dem Deckel in einer offenen Stellung ist, welche die äußere Schachtel und den mit Tupfern gefüllten inneren Einsatz zeigt;

Fig. 2 eine Vorderseitenansicht der äußere Schachtel bei einer Ausführungsform mit durchsichtigen Wänden ist, wobei der Einsatz mit Tupfern weggelassen ist;

Fig. 3 eine Oberseitenansicht der äußeren Schachtel aus Fig. 2 mit dem Deckel in seiner vollständig geöffneten Stellung ist;

Fig. 4 eine Seitenansicht der äußeren Schachtel gemäß Fig. 2 ist;

Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des mit Tupfern gefüllten Einsatzes ist, jedoch außerhalb seiner äußeren Schachtel; und

Fig. 6 ein Entwurf eines Kartonzuschnitts für einen noch nicht zusammengefügten Einsatz ist.

Fig. 1 veranschaulicht die bevorzugte Ausführungsform eines wiederverschließbaren Spenders 2 gemäß der vorliegenden Erfindung. Der Spender 2 umfaßt eine äußere Schachtel 4, die mit einem Deckel 6 versehen ist, sowie einen inneren Einsatz 8. Die äußere Schachtel 4 besteht aus einer vorderen und einer hinteren Wand 10, 12, die zueinander parallel sind, einer linken und rechten Seitenwand 14, 16, die zueinander parallel sind und die vordere und die hintere Wand 10, 12 im rechten Winkel verbinden, einer unteren Wand 18 sowie einer der unteren Wand 18 gegenüberliegenden Mundöffnung 20. In Kombination begrenzen die Wände 10, 12, 14, 16, 18 und die Mundöffnung 20 eine Tasche 22. Der Deckel 6 ist schwenkbar mit der hinteren Wand 12 verbunden. Die Fig. 1, 3 und 4 zeigen den Deckel in seiner offenen Stellung. Fig. 2 zeigt den Deckel in einer geschlossenen Stellung. Ein Filmscharnier 24 ist der bevorzugte Mechanismus, mittels dessen der Deckel 6 aus seiner geschlossenen in seine offene Stellung geschwenkt werden kann.

Der Einsatz 8 ist in die Tasche 22 eingepaßt und verschiebbar aus dieser entnehmbar. Der Einsatz 8 wird gebildet von einem Bodenfeld 26, das umgeben ist von einem oberen und einem unteren Feld 28, 30, die parallel zueinander angeordnet sind, sowie einem linken und einem rechten Feld 32, 34, die parallel zueinander angeordnet sind. Das linke und das rechte Feld 32, 34 verbinden das obere und das untere Feld 28, 30 im rechten Winkel. Zusammen begrenzt die Kombination von Feldern 26, 28, 30, 32 einen hohlen Behälterbereich 36. Die hintere Wand 12 der äußeren Schachtel 4 ist dem Bodenfeld 26 des Einsatzes 8 zugewandt. Gleichzeitig ist eine offene Seite 21 des Einsatzes 8 der vorderen Wand 10 der äußeren Schachtel 4 zugewandt.

Wie am besten in den Fig. 1 und 4 dargestellt, weist bei der bevorzugten Ausführungsform die hintere Wand 12 der äußeren Schachtel 4 eine größere Höhe auf als deren vordere Wand 10. Diese Anordnung ermöglicht es, daß das obere Feld 28 und ein Teil des hohlen Aufnahmebereichs 36 des Einsatzes 8 durch die Mundöffnung 20 nach oben und über die vordere Wand 10 der äußeren Schachtel 4 überstehen. Auf den Inhalt des Einsatzes 8 ist daher ein leichter Zugriff möglich. Trotzdem ist nicht der gesamte Inhalt des Einsatzes 8 einer Verunreinigung von außerhalb des wiederverschließbaren Spenders 2 ausgesetzt.

Ein anderes, wahlweise vorgesehenes Merkmal der bevorzugten Ausführungsform ist ein Abreißteil des oberen Feldes 28. Dadurch wird der Zugriff auf den Inhalt des Einsatzes 8 noch leichter gemacht. Speziell ist das obere Feld 28 entlang eines gemeinsamen Randes 60 mit dem Bodenfeld 26 teilweise perforiert. Zudem enthält das obere Feld 28 einen Laschenteil 40, der einen gemeinsamen Rand 42 mit dem Bodenteil 26aufweist. Der Rand 42 ist geknickt, jedoch nicht perforiert. Wenn das obere Feld 28 entlang des perforierten Randes 60 abgerissen wird, bleibt der Laschenteil 40 intakt, so daß er als Zugmechanismus zum Anheben des Einsatzes 8 dienen kann, wodurch weitere Abschnitte des hohlen Behälterbereichs 36 freigelegt werden. Gewöhnlich ist der Einsatz 8 aus Cellulosematerial ausgebildet, zum Beispiel aus Karton.

Wenn sich der Deckel 6 in seiner geschlossenen Stellung befindet, überlappen seine linke und rechte Deckelwand 44, 46 teilweise die linke bzw. rechte Seitenwand 14, 16 der äußeren Schachtel 4. Wie am besten in Fig. 1 dargestellt, weisen die linke und rechte Deckelwand 44, 46 jeweils eine nach innen überstehende Nase 48 auf. Die Nasen 48 lassen sich mit einer jeweiligen Ausnehmung 50 auf der linken bzw. rechten Seitenwand 14, 16 der äußeren Schachtel 4 in Eingriff bringen. Alternativ können die linke und rechte Seitenwand jeweils eine nach außen überstehende Nase aufweisen, die sich mit einer Ausnehmung auf der linken bzw. rechten Deckelwand in Eingriff bringen läßt. Bei einer alternativen Ausführungsform können die linke und rechte Seitenwand der äußeren Schachtel die linke bzw. rechte Deckelwand teilweise überlappen.

Der wiederverschließbare Spender der vorliegenden Erfindung ist in erster Linie als Tupferspender vorgesehen. Die Tupfer 52 bestehen jeweils aus einem langgestreckten Stäbchen 54, dessen entgegengesetzte Enden mit einer weichen Umhüllung 56 versehen sind, zum Beispiel Watte. In Reisegröße kann der Einsatz 8 in parallel ausgerichteter Anordnung irgendwo zwischen 20 und 50 Tupfer enthalten, jedoch gewöhnlich etwa 30 Tupfer.

Ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist derjenige eines Kartonzuschnitts. Der Zuschnitt 58 ist am besten in Fig. 6 dargestellt. Der Zuschnitt 58 besteht aus einem länglichen mittleren Bodenfeld 126, das einen oberen Rand 60, einen unteren Rand 62, einen rechten Rand 64 und einen linken Rand 66sowie vier getrennte, in das mittlere Bodenfeld 126 eingeschnittene Klappenlinien 68 aufweist. Ein linkes Feld 132 (in Fig. 6 unten angeordnet) ist mit dem Bodenfeld 126 entlang des linken Randes 66 verbunden, wobei der letztere zwischen dem linken Feld 132 und dem Bodenfeld 126 eine Falzlinie bildet. Weiter ist das linke Feld 132 durch eine linke Falzlinie 74 in eine erste und zweite Fläche 70, 72 unterteilt. Die zweite Fläche 72 ist weiter in einen linken inneren Abschnitt 76 und einen linken äußeren Abschnitt 78 unterteilt, wobei diese Abschnitte 76, 78 durch eine linke perforierte Falzlinie 80 voneinander getrennt sind.

Eine Anordnung ähnlich derjenigen des linken Feldes 132 findet sich bei einem rechten Feld 134 (in Fig. 6 oben angeordnet). Dieses Feld 134 ist mit dem Bodenfeld 126 entlang von dessen rechtem Rand 64 verbunden, der zwischen dem Bodenfeld 126 und dem rechten Feld 134 eine Falzlinie bildet. Das rechte Feld 134 ist weiter durch eine rechte Falzlinie 86 in eine erste und zweite Fläche 82, 84 unterteilt. Weiter ist die zweite Fläche 84 in einen rechten inneren Abschnitt 88 und einen rechten äußeren Abschnitt 90 unterteilt, wobei die Abschnitte 88, 90 durch eine parallel zur rechten Falzlinie 86 verlaufende Perforationslinie 92 getrennt sind.

Ein oberes und ein unteres Feld 128, 130 (in Fig. 6 rechts bzw. links angeordnet) sind entlang des oberen bzw. unteren Randes 60, 62 des mittleren Bodenfeldes 126 mit diesem verbunden, wobei jeder dieser Ränder 60, 62 eine Falzlinie bildet. Das obere und das untere Feld 128, 130 sind jeweils mit einer linken und einer rechten Flügelklappe 94a, 96a bzw. 94b, 96b versehen, die entlang einer oberen und einer unteren linken bzw. einer oberen und unteren rechten Falzlinie 98a, 98b bzw. 100a, 100b mit entgegengesetzten Enden des oberen bzw. unteren Feldes 128, 130 verbunden sind. Die obere linke und die obere rechte Falzlinie 98a, 100a sind perforiert. Der obere Rand 60 ist ebenfalls perforiert, jedoch nur (bei 38) bis zu den Enden eines in der Mitte des Randes 60 angeordneten Laschenrandes 142, der eine durch eine Schnittlinie vom oberen Feld 128 getrennte Lasche 140 auf der Seite des Bodenfeldes 126 begrenzt, so daß die Lasche 140 nach einem Abreißen des oberen Feldes 128 entlang der Perforationen mit dem mittleren Bodenfeld 126 verbunden bleibt.

Bei einem anderen Aspekt der Erfindung ist ein unbefugte Eingriffe anzeigender Verschluß 102 über eine Grenzfläche zwischen dem Deckel 6 und der vorderen Wand 10 der äußeren Schachtel 4 angebracht. Der Verschluß 102 weist Wegbrech- Perforationslinien 104 auf.

Es versteht sich, daß die Erfindung in ihren breiteren Aspekten nicht auf die dargestellten und beschriebenen speziellen Elemente begrenzt ist, sondern innerhalb des Umfang der begleitenden Patentansprüche jegliche Abweichungen von derartigen Elementen einschließt, welche ihre hauptsächlichen Vorteile nicht opfern.


Anspruch[de]
  1. 1. Wiederverschließbarer Spender (2), umfassend:
    1. (i) eine äußere Schachtel (4) mit einer vorderen und einer hinteren Wand (10, 12), die zueinander parallel sind, einer linken und einer rechten Seitenwand (14, 16), die zueinander parallel sind und die vordere und die hintere Wand (10, 12) im rechten Winkel verbinden, einer unteren Wand (18) und einer der unteren Wand (18) gegenüberliegenden Mundöffnung (20), wobei die Wände (10, 12, 14, 16, 18) und die Mundöffnung (20) eine Tasche (22) begrenzen, sowie einem schwenkbar mit der hinteren Wand (12) verbundenen Deckel (6); und
    2. (ii) einen in die Tasche (22) eingepaßten und verschiebbar aus dieser herausnehmbaren Einsatz (8), wobei der Einsatz (8) ein Bodenfeld (26) aufweist, das umgeben ist von einem oberen und einem unteren Feld (28, 30), die zueinander parallel sind, sowie einem linken und einem rechten Feld (32, 34), die zueinander parallel sind und das obere und das untere Feld (28, 30) im rechten Winkel verbinden, und wobei von einer Kombination der Felder (26, 28, 30, 32, 34) ein hohler Behälterbereich (36) begrenzt wird, wobei das Bodenfeld (26) des Einsatzes (8) der hinteren Wand (12) der äußeren Schachtel (4) zugewandt ist, und wobei der hohle Behälterbereich (36) der vorderen Wand (10) der äußeren Schachtel (4) zugewandt ist.
  2. 2. Spender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (6) eine linke und eine rechte Deckelwand (44, 46) aufweist, die in seiner geschlossenen Stellung die linke bzw. die rechte Wand (14, 16) der äußeren Schachtel (4) teilweise überlappen, wobei der Deckelwände (44, 46) weiter jeweils eine nach innen überstehende Nase (48) umfassen, die sich mit einer Ausnehmung (50) auf der linken bzw. der rechten Seitenwand (14, 16) der Schachtel (4) in Eingriff bringen läßt.
  3. 3. Spender nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel eine linke und eine rechte Deckelwand aufweist, die in seiner geschlossenen Stellung die linke bzw. die rechte Seitenwand der äußeren Schachtel teilweise überlappen, wobei die linke und die rechte Seitenwand der Schachtel weiter jeweils eine nach außen überstehende Nase umfassen, die sich mit einer Ausnehmung auf der linken bzw. der rechten Deckelwand in Eingriff bringen läßt.
  4. 4. Spender nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Wand (12) der äußeren Schachtel (4) eine größere Höhe als deren vordere Wand (10) aufweist.
  5. 5. Spender nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Feld (28) und ein Teil des hohlen Behälterbereichs (36) des Einsatzes (8) durch die Mundöffnung (20) der Tasche (22) nach oben und über die vordere Wand (10) der äußeren Schachtel (4) überstehen.
  6. 6. Spender nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Feld (28) entlang eines gemeinsamen Randes (60) mit dem Bodenfeld (26) mindestens teilweise (bei 38) perforiert ist.
  7. 7. Spender nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Feld (28) einen Laschenteil (40) einschließt, der einen gemeinsamen aber nicht perforierten Rand (42) mit dem Bodenfeld (26) aufweist.
  8. 8. Spender nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Wand (10), die hintere Wand (12) und die Seitenwände (14, 16) der äußeren Schachtel (4) aus einem Kunststoff mit einer Stärke von mindestens 0,25 mm (0,01 Inches) bis 7,6 mm (0,3 Inches) gebildet sind.
  9. 9. Spender nach Anspruch 8, bei dem die Stärke größer als etwa 0,76 mm (0,03 Inches) ist.
  10. 10. Spender nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff Polypropylen ist.
  11. 11. Spender nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (8) aus einem Cellulosematerial gebildet ist.
  12. 12. Spender nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (10, 12, 14, 16, 18) der äußeren Schachtel (4) mehr als etwa doppelt 50 dick sind wie die Felder (26, 28, 30, 32, 34) des Einsatzes (8).
  13. 13. Spender nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er weiter über einer Grenzfläche zwischen dem Deckel (6) und der vorderen Wand (10) einen unbefugte Eingriffe sichtbar machenden Verschluß (102) aufweist.
  14. 14. Tupfer-Produkt, umfassend:
    1. (a) eine Mehrzahl von Tupfern (52), wobei jeder Tupfer (52) ein langgestrecktes Stäbchen (44) mit einem Paar von entgegengesetzten Enden ist, die mit einem weichen Umhüllungsmaterial (56) versehen sind; und
    2. (b) einen wiederverschließbaren Spender (2) zur Aufnahme der Tupfer (54), umfassend:
      1. (i) eine äußere Schachtel (4) mit einer vorderen und einer hinteren Wand (10, 12), die zueinander parallel sind, einer linken und einer rechten Seitenwand (14, 16), die zueinander parallel sind und die vordere und die hintere Wand (10, 12) im rechten Winkel verbinden, einer unteren Wand (18) und einer der unteren Wand (18) gegenüberliegenden Mundöffnung (20), wobei die Wände (10, 12, 14, 16, 18) und die Mundöffnung (20) eine Tasche (22) begrenzen, sowie einem schwenkbar mit der hinteren Wand (12) verbundenen Deckel (6); und
      2. (ii) einen in die Tasche (22) eingepaßten und verschiebbar aus dieser herausnehmbaren Einsatz (8), wobei der Einsatz (8) ein Bodenfeld (26) aufweist, das umgeben ist von einem oberen und einem unteren Feld (28, 30), die zueinander parallel sind, sowie einem linken und einem rechten Feld (32, 34), die zueinander parallel sind und das obere und das untere Feld (28, 30) im rechten Winkel verbinden, und wobei von einer Kombination der Felder (26, 28, 30, 32, 34) ein hohler Behälterbereich (36) begrenzt wird, wobei das Bodenfeld (26) des Einsatzes (8) der hinteren Wand (12) der äußeren Schachtel (4) zugewandt ist, und wobei der hohle Behälterbereich (36) der vorderen Wand (10) der äußeren Schachtel (4) zugewandt ist.
  15. 15. Produkt nach Anspruch 14, bei dem das Umhüllungsmaterial (56) Watte ist.
  16. 16. Produkt nach Anspruch 14 oder Anspruch 15, bei dem die Anzahl der Tupfer (52) im Bereich von etwa 20 bis etwa 50 liegt.
  17. 17. Produkt nach Anspruch 16, bei dem die Anzahl der Tupfer (52) etwa 30 beträgt.
  18. 18. Kartonzuschnitt, umfassend:

    ein längliches mittleres Bodenfeld (126) mit einem oberen, einem unteren, einem rechten und einem linken Rand (60, 62, 64, 66) und mindestens zwei getrennten, in das mittlere Bodenfeld (126) eingeschnittenen Klappenlinien (68);

    ein linkes Feld (132), das mit dem mittleren Feld (126) entlang des linken Randes (66) verbunden ist, der eine Falzlinie dazwischen bildet, wobei das linke Feld (132) durch eine weitere Falzlinie (74) in eine erste und eine zweite Fläche (70, 72) unterteilt ist;

    ein rechtes Feld (134), das mit dem mittleren Bodenfeld (126) entlang des rechten Randes (64) verbunden ist, der eine Falzlinie dazwischen bildet, wobei das rechte Feld (134) durch eine weitere Falzlinie (86) in eine erste und eine zweite Fläche (82, 84) unterteilt ist; und

    ein oberes und ein unteres Feld (128, 130), die mit dem mittleren Bodenfeld (126) entlang des oberen bzw. des unteren Randes (60, 62) verbunden sind, die jeweils Falzlinien zwischen den Feldern (126, 128; 126, 130) bilden, wobei das obere und das untere Feld (128, 130) jeweils eine linke und eine rechte Flügelklappe (94a, 96a, 94b, 96b) aufweisen, die entlang von Falzlinien (98a, 100a, 98b, 100b) mit entgegengesetzten Enden des oberen bzw. unteren Feldes (128, 130) verbunden sind, wobei der obere, eine Falzlinie bildende Rand (60) mindestens teilweise (bei 38) perforiert ist.
  19. 19. Zuschnitt nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Falzlinien (98a, 100a) entlang der oberen linken und der oberen rechten Flügelklappe (94a, 96a) perforiert sind.






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