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Dokumentenidentifikation DE69324387T2 09.09.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0552733
Titel Fernsprechapparat mit Anzeigemodusfunktion
Anmelder NEC Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Norimatsu, Noriko, Minato-ku, Tokyo, JP
Vertreter Vossius & Partner GbR, 81675 München
DE-Aktenzeichen 69324387
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 20.01.1993
EP-Aktenzeichen 931007975
EP-Offenlegungsdatum 28.07.1993
EP date of grant 14.04.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.09.1999
IPC-Hauptklasse H04M 1/274

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen mobilen Fernsprechapparat, wie etwa einen Autofernsprechapparat oder einen tragbaren Fernsprechapparat, und insbesondere die Verbesserung eines Anzeigesystems des mobilen Fernsprechapparats.

Im allgemeinen kann die Hardware eines mobilen Fernsprechapparats normalerweise in verschiedenen geographischen Gebieten oder Ländern, wie etwa dem Vereinigten Königreich, Irland, Malta, Österreich, Italien und Spanien, verwendet werden.

Bei einem bekannten mobilen Fernsprechapparat ist ein einziges Programm zum Anzeigen von Nachrichten auf einer Anzeigeeinheit enthalten und folglich sind die Sprache und der Inhalt der angezeigten Nachrichten auf ein spezielles Gebiet (Land) festgelegt. Deshalb ist es notwendig, wenn dieser bekannte mobile Fernsprechapparat in einem anderen Land verwendet werden soll, das Programm durch ein anderes Programm auszutauschen, d. h. einen Festspeicher (ROM) durch einen anderen auszutauschen, auch wenn der Fernsprechapparat mehrere Telefonnummern für mehrere Länder enthält.

Außerdem ist es bei einem anderen bekannten mobilen Fernsprechapparat, der mehrere Programme enthält, um mehrere Anzeigemodi für mehrere Länder vorzusehen, notwendig, im voraus einen der Anzeigemodi auszuwählen.

WO-A-91/12698 beschreibt einen Empfänger mit einem austauschbaren Speicher zum Abspeichern eines Teilnehmergültigkeitscodes, der den Anzeigemodus in Übereinstimmung mit dem Teilnehmergültigkeitscode steuert.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und einen mobilen Fernsprechapparat bereitzustellen, um Nachrichten automatisch anzuzeigen, deren Sprache und Inhalt in Übereinstimmung mit einem geographischen Gebiet oder Land bestimmt werden, in dem der mobile Fernsprechapparat gegenwärtig verwendet wird. Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der Patentansprüche gelöst.

Die vorliegende Erfindung wird aus der Beschreibung genauer verständlich werden, die nachstehend mit Bezug auf die angehängten Zeichnungen bekannt gegeben wird; es zeigen:

Fig. 1 ein Blockschaltdiagramm, das eine Ausführungsform des mobilen Fernsprechapparats gemäß der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;

Fig. 2 ein Diagramm, das ein Beispiel der Zuordnungstabelle aus Fig. 1 zeigt;

die Fig. 3A, 3B und 3C Ablaufdiagramme, die den Betrieb der Haupt-CPU aus Fig. 1 zeigen; und

die Fig. 4A, 4B, 4C und 4D Diagramme, die Anzeigebeispiele der Anzeigeeinheit aus Fig. 1 zeigen.

In Fig. 1, die eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine Hauptzentraleinheit (CPU) zum Zugreifen auf Permanentspeicher, wie etwa EEPROMs 2 und 3, um Telefonnummern zu speichern, und auf ein ROM 4, um Programme und feste Daten zu speichern. Das EEPROM 2 speichert eine oder mehrere Telefonnummern, die für ein oder mehrere Länder spezifisch sind, und das EEPROM 3 speichert die eigene Telefonnummer, die aus dem EEPROM 2 ausgewählt wird. Der Inhalt des EEPROM 2 wird von Fernsprechdienstgesellschaften oder dergleichen voreingestellt und der Inhalt des EEPROM 3 wird von einem Benutzer des mobilen Fernsprechapparats eingestellt.

In dem ROM 4 sind eine Hauptroutine (Programm), eine Anzeigeroutine für das Vereinigte Königreich, eine Anzeigeroutine für Irland, eine Anzeigeroutine für Malta, eine Anzeigeroutine für Österreich, eine Anzeigeroutine für Italien, eine Anzeigeroutine für Spanien, eine Anzeigeroutine für einen Standardmodus und eine Zuordnungstabelle zwischen den sechs geographischen Gebieten (Ländern) und den drei höchstwertigen Ziffern (MSDs) der Telefonnummern gespeichert. Anzumerken ist, daß im allgemeinen in Europa eine Telefonnummer für einen mobilen Fernsprechapparat aus zehn Ziffern gebildet wird, deren drei MSDs Codes entsprechen in Übereinstimmung mit dem Zwischenstaatlichen Beratenden Ausschuß für den Fernsprech- und Tele graphendienst (CCITT), wie in Fig. 2 gezeigt ist. Außerdem ist anzumerken, daß der Inhalt des EEPROM 2 von den Fernsprechdienstgesellschaften oder dergleichen voreingestellt wird, wobei gleichzeitig das EEPROM 2 voreingestellt wird.

Gemäß Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 5 eine Sub-CPU zum Zugreifen auf eine Anzeigeeinheit, wie etwa eine Flüssigkristall-Sichtanzeige (LCD) 6, und eine Tastatur 7.

Bei dem mobilen Fernsprechapparat aus Fig. 1 wird ein Gebietsname (Ländername) aus der eigenen Telefonnummer erkannt, die in dem EEPROM 3 unter Verwendung der in dem ROM 4 gespeicherten Zuordnungstabelle gespeichert ist, um dadurch automatisch den Anzeigemodus auf das erkannte Gebiet (Land) umzuschalten.

Der Betrieb der Haupt-CPU 1 wird jetzt mit Bezug auf die Fig. 3A, 3B und 3C beschrieben werden, die die in dem ROM 4 gespeicherte Hauptroutine zeigen.

Wenn der mobile Fernsprechapparat eingeschaltet wird, wird die Routine der Fig. 3A, 3B und 3C mit Schritt 301 aus Fig. 3A begonnen. Dann liest die Haupt-CPU 1 in Schritt 302 die eigene Telefonnummer aus dem EEPROM 3, und in Schritt 303 wird bestimmt, ob die drei MSDs der Telefonnummer "234" (Code für das Vereinigte Königreich) sind oder nicht. Folglich geht, wenn die drei MSDs "234" sind, die Steuerung zu Schritt 304 weiter, der bewirkt, daß eine Anzeigemoduszahl M "1" wird. Andernfalls geht die Steuerung zu Schritt 305 weiter. In Schritt 305 wird bestimmt, ob die drei MSDs der Telefonnummer "272" (Code für Irland) sind oder nicht. Folglich geht, wenn die drei MSDs "272" sind, die Steuerung zu Schritt 306 weiter, der bewirkt, daß die Anzeigemoduszahl M "2" wird. Andernfalls geht die Steuerung zu Schritt 307 weiter. In Schritt 307 wird bestimmt, ob die drei MSDs der Telefonnummer "278" (Code für Malta) sind oder nicht. Folglich geht, wenn die drei MSDs "278" sind, die Steuerung zu Schritt 308 weiter, der bewirkt, daß die Anzeigemoduszahl M "3" wird. Andernfalls geht die Steuerung zu Schritt 309 weiter. In Schritt 309 wird bestimmt, ob die drei MSDs der Telefonnummer "232" (Code für Österreich) sind oder nicht. Folglich geht, wenn die drei MSDs "232" sind, die Steuerung zu Schritt 310 weiter, der bewirkt, daß die Anzeigemoduszahl M "4" wird. Andernfalls geht die Steuerung zu Schritt 311 weiter. In Schritt 311 wird bestimmt, ob die drei MSDs der Telefonnummer "222" (Code für Italien) sind oder nicht. Folglich geht, wenn die drei MSDs "222" sind, die Steuerung zu Schritt 312 weiter, der bewirkt, daß die Anzeigemoduszahl M "5" wird. Andernfalls geht die Steuerung zu Schritt 313 weiter. In Schritt 313 wird bestimmt, ob die drei MSDs der Telefonnummer "214" (Code für Spanien) sind oder nicht. Folglich geht, wenn die drei MSDs "214" sind, die Steuerung zu Schritt 314 weiter, der bewirkt, daß die Anzeigemoduszahl M "6" wird. Andernfalls geht die Steuerung zu Schritt 315 weiter, der bewirkt, daß die Anzeigemoduszahl M für einen Standardmodus "0" wird.

Die Steuerung geht in Schritt 304, 306, 308, 310, 312, 314 oder 315 zu Schritt 316 aus Fig. 3B weiter. In Schritt 316 wird bestimmt, ob die Anzeigemoduszahl M "1" ist oder nicht. Folglich geht, wenn M gleich "1" ist, die Steuerung zu Schritt 317 weiter, der die Anzeigeroutine des Vereinigten Königreichs einleitet. Bei der Anzeigeroutine des Vereinigten Königreichs überträgt die Haupt-CPU 1 zum Beispiel serielle Anzeigedaten "VODAFONE" oder "Cellnet" an die Sub-CPU 5, wobei sie die Daten "VODAFONE" oder "Cellnet" anzeigt, wie in Fig. 4A oder 4B gezeigt ist. Anzumerken ist, daß "VODAFONE" und "Cellnet" die Namen der Dienstanbietergesellschaften des Vereinigten Königreichs sind. Andernfalls geht die Steuerung zu Schritt 318 weiter. In Schritt 318 wird bestimmt, ob die Anzeigemoduszahl M "2" ist oder nicht. Folglich geht, wenn M gleich "2" ist, die Steuerung zu Schritt 319 weiter, der die Anzeigeroutine für Irland einleitet. Bei der Anzeigeroutine für Irland überträgt die Haupt-CPU 1 serielle Anzeigedaten einer irischen Dienstanbietergesellschaft. Andernfalls geht die Steuerung zu Schritt 320 weiter. In Schritt 320 wird bestimmt, ob die Anzeigemoduszahl M "3" ist oder nicht. Folglich geht, wenn M gleich "3" ist, die Steuerung zu Schritt 321 weiter, der die Anzeigeroutine für Malta einleitet. Bei der Anzeigeroutine für Malta überträgt die Haupt-CPU 1 serielle Anzeigedaten einer Dienstanbietergesellschaft aus Malta. Andernfalls geht die Steuerung zu Schritt 322 weiter. In Schritt 322 wird bestimmt, ob die Anzeigemoduszahl M "4" ist oder nicht. Folglich geht, wenn M gleich "4" ist, die Steuerung zu Schritt 323, der die Anzeigeroutine für Österreich einleitet. Bei der Anzeigeroutine für Österreich überträgt die Haupt-CPU 1 serielle Anzeigedaten einer österreichischen Dienstanbietergesellschaft. Andernfalls geht die Steuerung zu Schritt 324 weiter. In Schritt 324 wird bestimmt; ob die Anzeigemoduszahl M "5" ist oder nicht. Folglich geht, wenn M gleich "5" ist, die Steuerung zu Schritt 325 weiter, der die Anzeigeroutine für Italien einleitet. Bei der Anzeigeroutine für Italien überträgt die Haupt-CPU 1 serielle Anzeigedaten einer italienischen Dienstanbietergesellschaft. Andernfalls geht die Steuerung zu Schritt 326 weiter. In Schritt 326 wird bestimmt, ob die Anzeigemoduszahl M "6" ist oder nicht. Folglich geht, wenn M gleich "6" ist, die Steuerung zu Schritt 327 weiter, der die Anzeigeroutine für Spanien einleitet. Bei der Anzeigeroutine für Spanien überträgt die Haupt- CPU 1 serielle Anzeigedaten einer spanischen Dienstanbietergesellschaft. Andernfalls geht die Steuerung, wenn die eigene Telefonnummer nicht in der Zuordnungstabelle angeordnet ist, zu Schritt 328, der die Standardanzeigeroutine einleitet. Bei der Standardanzeigeroutine überträgt die Haupt-CPU 1 zum Beispiel serielle Anzeigedaten "Service-A" oder "Service-B" an die Sub- CPU 5, wobei die Daten "Service-A" oder "Service-B" angezeigt werden, wie in Fig. 4C oder 4D gezeigt ist.

Die Steuerung geht in Schritt 317, 319, 321, 323, 325, 327 oder 328 zu Schritt 329 aus Fig. 3C weiter.

In Schritt 329 bestimmt die Haupt-CPU 1, ob von der Sub- CPU 5 Tasteneingabedaten von der Tastatur 7, die eine Änderung der eigenen Telefonnummer anfordern, empfangen werden oder nicht. Folglich geht, wenn derartige Tasteneingabedaten von der Sub-CPU 5 empfangen werden, die Steuerung zu Schritt 330 weiter, der in dem EEPROM 3 die eigene Telefonnummer erneuert. Mit anderen Worten, die Haupt-CPU 1 wählt eine andere der voreingestellten Telefonnummern in dem EEPROM 2 aus und schreibt sie in das EEPROM 3. Dann kehrt die Steuerung zu Schritt 302 aus Fig. 3A zurück.

Das vorstehend beschriebene Verfahren wird am Schritt 331 wiederholt, bis eine Anfrage zum Ausschalten des mobilen Fernsprechapparats auftritt. Das heißt, wenn eine derartige Anfrage auftritt, geht die Steuerung zu Schritt 332 weiter, der die Leistung an den mobilen Fernsprechapparat ausschaltet. Dann wird diese Hauptroutine durch Schritt 333 beendet.

Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist es, obwohl ein in Europa verwendeter mobiler Fernsprechapparat als Beispiel erläutert ist, offensichtlich, daß die vorliegende Erfindung auf andere Gebiete oder Länder angewendet werden kann. Außerdem kann eine größere Anzahl an Anzeigeroutinearten (Programmen) in dem ROM 4 gespeichert werden.

Wie vorstehend erläutert ist, wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein geographisches Gebiet (oder Land) in Übereinstimmung mit der eigenen Telefonnummer erkannt, um den Anzeigemodus automatisch umzuschalten, wobei das aktuelle Gebiet oder Land auf der Grundlage der eigenen Telefonnummer angezeigt wird.


Anspruch[de]

1. Anzeigeverfahren für einen mobilen Fernsprechapparat, das die Schritte aufweist:

a) Speichern mehrerer Telefonnummern;

b) Auswählen einer der mehreren Telefonnummern;

c) Speichern der ausgewählten Telefonnummer als die eigene Telefonnummer;

d) Speichern mehrerer Anzeigemodi, von denen jeder Modus einem von mehreren vorgegebenen geographischen Gebieten entspricht; und

e) Bestimmen, in welchem vorgegebenen geographischen Gebiet der Fernsprechapparat angeordnet ist, in Übereinstimmung mit einem Teil der eigenen Telefonnummer;

f) Auswählen des Anzeigemodus, der dem vorgegebenen geographischen Gebiet entspricht;

g) Anzeigen von Daten in Übereinstimmung mit dem ausgewählten Anzeigemodus.

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei, wenn der das geographische Gebiet bestimmende Schritt ermittelt, daß der Fernsprechapparat nicht in irgendeinem der vorgegebenen geographischen Gebiete angeordnet ist, der die Daten anzeigende Schritt einen Standardmodus anzeigt.

3. Mobiler Fernsprechapparat mit:

a) einem ersten Permanentspeicher (3) zum Speichern der eigenen Telefonnummer;

b) einer Anzeigeeinheit (6) zum Anzeigen von Daten in Übereinstimmung mit einem Teil der eigenen Telefonnummer;

c) einem zweiten Permanentspeicher (2) zum Speichern mehrerer Telefonnummern;

d) einer Einrichtung (1) zum Auswählen einer der mehreren Telefonnummern;

e) wobei der erste Permanentspeicher (3) die ausgewählte Telefonnummer als die eigene Telefonnummer speichert;

f) einem Festspeicher (4) zum Speichern mehrerer Anzeigemodi, von denen jeder Modus einem von mehreren vorgegebenen geographischen Gebieten entspricht; und

g) einer Einrichtung (1, 4) zum Bestimmen, in welchem vorgegebenen geographischen Gebiet der Fernsprechapparat angeordnet ist, in Übereinstimmung mit einem Teil der eigenen Telefonnummer;

h) wobei die Anzeigeeinheit dazu angeordnet ist, Daten in Übereinstimmung mit dem Anzeigemodus anzuzeigen, der dem vorgegebenen geographischen Gebiet entspricht.

4. Apparat nach Anspruch 3, wobei, wenn die das geographische Gebiet bestimmende Einrichtung dazu angeordnet ist, zu ermitteln, daß der Fernsprechapparat nicht in irgendeinem der vorgegebenen geographischen Gebiete angeordnet ist, die Anzeigeeinheit dazu angeordnet ist, einen Standardmodus anzuzeigen.







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