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Dokumentenidentifikation DE19814450A1 07.10.1999
Titel Steuervorrichtung, Steuerverfahren und Telekommunikationssystem zum Steuern des Aufbaus von Anrufen zwischen Teilnehmerstationen
Anmelder Telefonaktiebolaget L M Ericsson (publ), Stockholm, SE
Erfinder Spinner, Arno, Dr., 52146 Würselen, DE
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Anmeldedatum 31.03.1998
DE-Aktenzeichen 19814450
Offenlegungstag 07.10.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.10.1999
IPC-Hauptklasse H04M 3/48
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung (AGNT), ein Telekommunikationssystem (SYS), ein Steuerverfahren und eine Teilnehmerstation (SS1, TE, MT; SS2, TE, MT; SS3, TE, MT), wobei eine Anrufaufbau-Aufforderung, die von einer ersten Teilnehmerstation (SS1) ausgegeben wird, von einem Transfer an ein Telekommunikationsnetz (NET) solange abgeblockt wird, wie sich die zweite Teilnehmerstation (SS2), zu der ein Anruf aufgebaut werden sollte, in einem Belegtzustand befindet. Die Steuervorrichtung (AGNT) transferiert die Anrufaufbau-Aufforderung an die Vermittlungseinrichtung (MSC/VLR, GMSC, HLR) des Telekommunikationsnetzes (NET) nur dann, wenn sich die angerufene zweite Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) von einem Belegtzustand in einen freien Zustand ändert. Somit werden die Netzressourcen von Anrufaufbau-Aufforderungen, die aufgrund der Tatsache, daß sich die zweite Teilnehmerstation (SS2) in einem Belegtzustand befindet, zurückgewiesen würden. Die Erfindung ist insbesondere vorteilhaft, wenn die anrufende Teilnehmerstation (SS1) eine Wiederwahl-Funktion zum Wiederholen einer Anrufaufbau-Aufforderung verwendet. Nach mehreren erneuten Versuchen werden weitere erneute Versuche abgeblockt, und der Anruf wird nur dann aufgebaut, wenn die zweite Teilnehmerstation frei wird. Eine besonders vorteilhafte Anwendung der Erfindung ist die Kombination der Abblockung von Anrufaufbau-Aufforderungen durch die Steuervorrichtung (AGNT) mit einem in dem Netz (NET) implementierten (CCBS) Dienst.

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung und ein Steuerverfahren zum Steuern des Aufbaus von Anrufen zwischen einer ersten Teilnehmerstation und einer zweiten Teilnehmerstation, die mit einem Telekommunikationsnetz verbunden sind. Die Erfindung betrifft auch ein Telekommunikationssystem und eine Teilnehmerstation, die eine derartige Steuervorrichtung umfassen.

Insbesondere betrifft die Erfindung Telekommunikationssysteme, die ein Telekommunikationsnetz umfassen, in dem eine CCBS ("Completion Of Calls To Busy Subscriber" oder "Abschluß von Anrufen zu einem belegten Teilnehmer") Einrichtung ermöglicht, daß eine anrufende Teilnehmerstation, die einen Anruf zu einer belegten Teilnehmerstation nicht aufbauen konnte, darüber informiert wird, wenn die angerufene belegte Teilnehmerstation wieder frei wird. Wenn die Benachrichtigung stattfindet, bietet das Netz einen automatischen Aufbau (Abschluß) des Anrufs an der angerufenen Teilnehmerstation an. Eine derartige CCBS Einrichtung wird verwendet, um die Belastung von sukzessiven Wiederwahl-Operationen der anrufenden Teilnehmerstation zu übernehmen, um herauszufinden, wenn die betreffende zweite Teilnehmerstation wieder verfügbar wird.

Ohne darauf beschränkt zu sein, betrifft die vorliegenden Erfindung die Verwendung der CCBS Einrichtung, um Datenanrufe zwischen einer ersten und einer zweiten Teilnehmerstation aufzubauen. Jedoch ist die Erfindung auch auf das Aufbauen von Sprachanrufen zwischen den Teilnehmerstationen anwendbar.

Obwohl die Standardisierung für die CCBS Einrichtung gegenwärtig innerhalb der ETSI Normungsausschüsse hinsichtlich des GSM Telekommunikationssystems (Global System of Mobile Communication oder Globalsystem für die Mobilkommunikation) zur Standardisierung des Aufbaus von Sprachanrufen zwischen Teilnehmerstationen, die eine derartige CCBS Einrichtung verwenden, vorangetrieben wird, ist die Erfindung nicht auf GSM beschränkt und ist genauso auf irgendein Telekommunikationssystem anwendbar, bei dem Anrufaufbau-Aufforderungen durch ein Telekommunikationsnetz an eine Teilnehmerstation transferiert werden müssen.

Der CCBS Zusatzdienst ist bereits von ETSI für ein Festnetz N-ISDN standardisiert worden. Es sei darauf hingewiesen, daß es möglich ist, daß das CCBS System von GSM und das CCBS System des Festnetzes N-ISDN zusammenarbeiten. Beispielsweise kann ein Terminal ein N-ISDN Terminal sein, das mit dem festen N-ISDN Netz verbunden ist, und ein anderes Terminal kann eine GSM Mobilstation sein.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Fig. 6 zeigt eine Übersicht eines Telekommunikationssystems SYS mit einem Telekommunikationsnetz NET und einer Vielzahl von Teilnehmerstationen SS1, SS2, SS3. Das Telekommunikationsnetz NET umfaßt eine Vermittlungseinrichtung GMSC, MSC/VLR (A), MSC/VLR (B), HLR (A), HLR (B) zum Aufbau von Anrufen zwischen Teilnehmerstationen und eine Betriebszustands- Überwachungseinrichtung CCBS, MON, die einen jeweiligen Betriebszustand der Teilnehmerstationen überwacht. Natürlich umfaßt das Netz PLMN andere (nicht gezeigte) Merkmale, die für den Betrieb des Netzes erforderlich sind, beispielsweise das BSS (d. h. das GSM Funkzugriffsetz) einschließlich der BSC (d. h. der Basisstations-Steuereinrichtungen) und der BS (d. h. der Basisstation). Das BSS ist zwischen der Mobilstation MS und dem Mobilvermittlungszentrum MSC des Netzes PLMN vorgesehen. Obwohl das BSS für den Betrieb des CCBS Diensts nicht wesentlich ist, ist der CCBS Dienst exakt deshalb vorgesehen, um Funkressourcen innerhalb des BSS einzusparen, das die Einheit ist, in der Ressourcen von den Anrufen belegt werden.

Obwohl die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung CCBS, MON so dargestellt ist, daß sie in dem Telekommunikationsnetz NET eingebaut ist, kann sie sich an anderen Stellen in dem Telekommunikationssystem befinden, beispielsweise innerhalb der Teilnehmerstation selbst oder innerhalb einer Vermittlungsstelle eines anderen Telekommunikationsnetzes NET', das mit dem Telekommunikationsnetz NET verbunden sein kann. Innerhalb der vorliegenden Beschreibung wird der Einfachheit halber angenommen, daß sich die Betriebszustands- Überwachungseinrichtung CCBS, MON in dem Telekommunikationsnetz NET befindet. Die Hauptfunktion der Betriebszustands-Überwachungseinrichtung CCBS, MON besteht darin, eine einfachen Benachrichtigungsmechanismus bereit zustellen, der eine anrufende Teilnehmerstation darüber informiert, daß eine Zielstelle (eine andere Teilnehmerstation), die vorher belegt gewesen ist, frei geworden ist.

In Fig. 6 ist ein Beispiel dargestellt, bei dem das Telekommunikationsnetz NET durch ein öffentliches Landmobilfunk-Kommunikationsnetz PLMN gebildet ist und die Teilnehmerstationen Mobilstationen MS (A), MS (B), MS (C) sind. In diesem Fall umfaßt die Vermittlungseinrichtung (zusätzlich zu den anderen Einrichtungen einschließlich des BSS, das voranstehend erläutert wurde) Mobilvermittlungszentren MSC, Besucheraufenthaltsregister VLR (A), VLR (B), Heimataufenthaltsregister HLR (A), HLR (B) und ein Eintritts- oder Gateway-Mobilvermittlungszentrum GMSC. Das MSC/VLR (A), das HLR (A) und das MSC/VLR (B), HLR (B) sind jeweils für die Mobilstationen MS (A), MS (B) vorgesehen, zwischen denen ein Anrufaufbau nachstehend betrachtet wird, wohingegen darauf hingewiesen wird, daß ähnliche Einrichtungen (nicht gezeigt) für die dritte Mobilstation MS (C) vorhanden sind.

Die gepunktete Linie zwischen dem öffentlichen Landmobilfunk- Kommunikationsnetz PLMN und den jeweiligen Mobilstationen MS (A), MS (B), MS (C) bezeichnen die Funkschnittstelle. Ferner sei darauf hingewiesen, obwohl in Fig. 6 nicht dargestellt, daß das Telekommunikationsnetz NET aus einer Vielzahl von Netzen gebildet sein kann, beispielsweise einem öffentlichen Landmobilfunknetz PLMN und einem öffentlichen Telefonvermittlungsnetz PSTN, wobei eine oder mehrere der Teilnehmerstationen SS1, SS2, SS3 ein Telefon eines Festnetzes sein kann.

AUFBAU VON DATENANRUFEN

Obwohl nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 7a, 7b der Aufbau eines Anrufs (der gewöhnliche Sprachanruf) zwischen den Teilnehmerstationen SS1, SS2, hinsichtlich der Verwendung der CCBS Einrichtung betrachtet wird, sei darauf hingewiesen, daß das Telekommunikationsnetz NET auch Datenanrufe vermitteln kann, die beispielsweise von einer Teilnehmerstation SS3 ausgegeben werden, die ein Telefongerät und ein Terminalgerät TE umfaßt, die durch eine Terminal-zu- Modem-Schnittstelle (Interface) untereinander verbunden sind. Für den Fall, daß die Teilnehmerstation SS3 eine Mobilstation MS(C) ist, wird das Telefongerät durch den Mobilsabschluß MT (Mobile Termination) des Typs 2 gebildet (was bedeutet, daß die TDF (Terminal Adapter Functions oder Terminal Adapter- Funktionen) integriert sind).

Es sei darauf hingewiesen, daß Fig. 6 (und auch Fig. 1, die nachstehend beschrieben wird) nur eine gebräuchliche Konfiguration der Teilnehmerstationen mit einer Mobilstation, die z. B. aus einem Mobilabschluß MT und einem damit verbundenen Terminalgerät TE besteht, zeigt. Hierbei läßt sich die Mobilstation MS als die Summe der von dem Benutzer behandelten Terminalgeräten ansehen, die entweder ein Mobilabschluß MT des Typs 0, ein Mobilabschluß des Typs 1, der mit einem ISDN Terminal verbunden ist, oder ein Nicht- ISDN-Terminal, das mit einem Mobilabschluß des Typs 2 verbunden ist, sein können. Die GSM Empfehlung GSM 04.02 Version 5.0.0: Mai 1996 definiert die gebräuchlichsten Konfigurationen, die an den Mobilstationen verwendet werden.

In der vorliegenden Beschreibung umfaßt der Ausdruck "Mobilstation" (siehe z. B. die Mobilstation MS(C) in Fig. 6) alle derartigen Konfigurationen ohne Einschränkung.

Das Terminalgerät TE kann ein Computer sein, z. B. ein Laptop, auf dem die Datenanwendung implementiert ist. Der Computer ist mit dem Mobilabschluß MT durch das Interface verbunden, wie in Fig. 6 gezeigt. Die auf dem Computer implementierte Datenanwendung kann beispielsweise eine FAX-Anwendung, eine Elektronikpost-Anwendung, eine Dateientransfer-Anwendung, eine Internetzugriffs-Anwendung etc. sein. Das Terminalgerät TE fordert den Mobilabschluß MT auf, einen Datenanruf in Abhängigkeit von der implementierten oder ausgeführten Datenanwendung aus zugeben. In GSM sind derartige Datenanrufe typischerweise transparente oder nicht-transparente leitungsvermittelte Verbindungen mit einer bestimmten Datenrate, die das FAX, die Elektronikpost, den Dateientransfer oder die Internetzugriffs-Anwendungen unterstützt. In Abhängigkeit von den Funktionalitäten der Mobilstation und von der Vermittlungsstelle des Telekommunikationsnetzes NET können Datenanrufe in der Zukunft auch paketorientiert sein, wobei in dem Telekommunikationsnetz NET, PLMN ein GPRS System (General Packet Radio Service oder allgemeiner Paketfunkdienst) vorgesehen sein kann.

Hinsichtlich der Datenanrufe hat die GSM Standardempfehlung 07.07 für ein GSM Mobilgerät den AT Befehlssatz standardisiert, der zum Aufbauen von Datenanrufen verwendet werden soll. Der AT Befehlssatz ist eine Schnittstelle, um das Terminalgerät TE (z. B. einen Laptop) in die Lage zu versetzen, den verbundenen Mobilabschluß MT zum Aufbauen eines Datenanrufs zu steuern. Die gegenwärtige Empfehlung GSM 07.07 stellt keinerlei Möglichkeit bereit, den Mobilabschluß MT in die Lage zu versetzen, zwischen den verschiedenen Anwendungen, die auf dem Terminalgerät TE laufen, zu unterscheiden. Dies bedeutet, daß der Mobilabschluß MT die richtige Anwendung in dem Terminalgerät TE nicht kontaktieren kann, wenn er die Anzeige von dem Netz erhält, daß ein entfernt angeordneter Benutzer frei geworden ist. Gegenwärtig schlägt ETSI SMG4 eine Lösung dahingehend vor, eine Multiplexierung auf dieser Schnittstelle einzuführen und wie eine Rückwärtskompatibilität zu behandeln ist.

AUFBAU VON SPRACHANRUFEN

Gegenwärtig arbeiten die ETSI Standardisierungsgruppen auf eine Standardisierung des CCBS (Completion Of Calls To Busy Subscriber) Zusatzdienstes für GSMN. CCBS ist - da er ein Standard werden wird - einer der komplexesten Zusatzdienste. Die CCBS Wiederanruf-Behandlung innerhalb der Mobilstation ist bereits für gewöhnliche Sprachanrufe (beispielsweise zwischen den Mobilstationen MS (A), MS (B) einer der schwierigen Schlüsselaspekte, die implementiert werden sollen. Die ETSI Standardisierung hat im Prinzip ein Übereinkommen dahin getroffen, wie die Wiederanruf-Behandlung für Sprachanrufe zu spezifizieren ist, aber hat bis jetzt noch nicht die Arbeiten für FAX- und Datendienste begonnen.

Obwohl der Standardisierungsprozeß für die CCBS Implementierung noch vor sich geht und ein Abschluß nur im Frühjahr 1998 in Sicht ist, wird die CCBS Implementierung im Prinzip so durchgeführt, wie in Fig. 7a, 7b gezeigt und so wie es in dem GSM Dokument 03.93. beschrieben ist. Fig. 7a zeigt eine erfolgreiche CCBS Aufforderung, bei der die angerufene Teilnehmerstation B sich in einem Belegtzustand befindet, wenn die Anrufaufbau-Aufforderung von der ersten Teilnehmerstation A ausgegeben wird und wenn die Teilnehmerstation A frei ist (in einem unbelegten Zustand), wenn die angerufene Teilnehmerstation B frei wird (sich von einem Belegtzustand auf einen unbelegten Zustand ändert). Die wichtigsten Schritte in dem Diagramm in Fig. 7a werden nachstehend erläutert.

Wenn die Mobilstation A (MS (A)) eine Anrufaufbau- Aufforderung S1 ausgibt, wird diese Anrufaufbau-Aufforderung an das Mobilvermittlungszentrum (MSC (B)) geleitet (S2: Anfangsadressennachricht oder Initial Address Message IAM; S3: Informationsanforderung oder Information Request; S4: Gastteilnahme-Nummer oder Roaming Nummer PRN bereitstellen, Provide Roaming Number PRN; S5: Zurückleitung der Mobilstations-Roaming-Nummer MSRN; S6: Informations- Anforderungs-Bestätigung; S7: Anfangsadressennachricht) und die angerufene Teilnehmerstation MS (B) belegt ist, wird eine Auslösungsnachricht S8 an das Gateway MSC zurückgeleitet, das die Auslösungsnachricht S9 an das Mobilvermittlungszentrum MSC der Mobilstation MS (A) leitet. Das heißt, wenn sich die zweite Teilnehmerstation in einem Belegtzustand befindet, dann zeigt die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung CCBS, MON der ersten Teilnehmerstation MS (A) an, daß sich die zweite Teilnehmerstation in einem Belegtzustand befindet und daß eine CCBS Aktivierung möglich ist.

Die erste Teilnehmerstation kann eine automatische Wiederanruf-Einrichtung ARC (siehe Fig. 6) umfassen, die eine Wiederwahl-Funktion bereitstellt, um eine automatische Anrufaufbau-Wiederholung auszuführen, solange der Anruf von der angerufenen Teilnehmerstation B nicht beantwortet wird. Das heißt, ohne Aktivieren der CCBS Einrichtung wird die automatische Wiederanruf-Einrichtung ARC erneut mit dem Schritt S1 beginnen, d. h. sie wird die Anrufaubau- Aufforderung zu der angerufenen Teilnehmerstation B wiederholen und - wenn die zweite Teilnehmerstation immer noch belegt ist - wird der Anrufaufbau wiederum durch den Schritt S10 gelöst oder ausgelöst.

Die Wiederwahl-Funktion (die automatische Wiederanruf- Einrichtung) ermöglicht die Ausführung von erneuten Anrufen innerhalb bestimmter Zeitintervalle, z. B. nach jeweils 60 Sekunden. Die Anzahl von zugelassenen Wiederwahlen kann durch eine Begrenzungseinrichtung beschränkt werden (so wie dies per Gesetz gefordert wird; beispielsweise ist Anwendungen nicht erlaubt, mehr als 20 Wiederwahlen zu unterstützen).

Der Grund, warum die Anzahl von erneuten Versuchen in dem Stand der Technik beschränkt werden muß, ist wie folgt. Wie sich den Schritten S1-S10 in Fig. 7a entnehmen läßt, führen die automatischen erneuten Versuche zum Aufbau eines Anrufs im Schritt S1 zu der Zuweisung von Funkressourcen an der Funkschnittstelle zwischen der ersten Teilnehmerstation MS (A) und der Vermittlungseinrichtung MSC/VLR (A), HLR (A), GMSC, HLR (B), MSC (B). Zusätzlich werden weitere Ressourcen innerhalb des Funkzugriffsnetzes (d. h. dem BSS wie voranstehend erläutert) belegt. Im wesentlichen muß ein Signalisierungskanal oder sogar ein Verkehrskanal aufgebaut werden, Zellenänderungen der angerufenen Teilnehmerstation können auftreten, die verfolgt werden müssen, etc. . Ferner müssen terrestrische Ressourcen in dem PLMN oder möglicherweise einem verbundenen externen PSTN Netz belegt werden. Somit verwenden die vielen Wiederholungen zum Aufbau eines Anrufs, die von einer automatischen Wiederanruf- Einrichtung ARC ausgeführt werden, Ressourcen der Vermittlungseinrichtung, die von den meisten Betreibern nicht abgerechnet werden, jedoch andere Benutzer davon abhalten, Anrufe durchzuführen, da die Ressourcen belegt sind.

Um dieses Problem zu beseitigen, kann die anrufende Teilnehmerstation MS (A) eine CCBS Aktivierung in den Schritten S11-S18 ausführen, d. h. der Benutzer fordert von dem Netz den CCBS Dienst für einen spezifischen Anruf an, der wegen der Tatsache, daß sich die angerufene zweite Teilnehmerstation in einem Belegtzustand befindet, zurückgewiesen worden ist. Nachdem die CCBS Anforderung an das Heimataufenthaltsregister HLR (B) der angerufenen Teilnehmerstation MS (B) in den Schritten S11-S13 transferiert worden ist, beginnt die CCBS Einrichtung (die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung) eine Überwachung der zweiten (belegten) Teilnehmerstation im Schritt S14 und eine Bestätigungsnachricht über die CCBS Anforderung (ACK) wird an die anrufende erste Teilnehmerstation MS (A) durch die Schritte S15-S18 zurückgeführt.

Nach dem Schritt S18 überwacht die Betriebszustands- Überwachungseinrichtung CCBS, MON den Betriebszustand der angerufenen (belegten) zweiten Teilnehmerstation MS (B) und stellt eine CCBS Wiederanruf-Funktion bereit, die aus der Benachrichtigung besteht, daß die belegte zweite Teilnehmerstation ihren Betriebszustand von einem Belegtzustand auf einen unbelegten Zustand geändert hat, in den Schritten S20-S23, wenn die Auslösung der zweiten Teilnehmerstation im Schritt S19 stattfindet. Im Schritt S22 wird eine Kopie der Aufbaunachricht bereitgestellt und die CCBS Wiederanruf-Nachricht im Schritt S23 fordert die erste Teilnehmerstation auf, einen neuen Anrufaufbau durchzuführen (da die zweite Teilnehmerstation für einen Anrufaufbau verfügbar geworden ist). Anstelle lediglich die erste Teilnehmerstation auf zufordern, eine Wiederwahl (z. B. manuell oder über die automatische Wiederanruf-Einrichtung-ARC) auszuführen, kann die CCBS Einrichtung auch einen automatischen Abschluß zu der zweiten Teilnehmerstation anbieten, wenn dies von der ersten Teilnehmerstation zu Anfang angefordert wurde, als die CCBS Einrichtung im Schritt S11 aktiviert wurde (natürlich setzt dies voraus, daß die erste Teilnehmerstation zu der Zeit, wenn die CCBS Einrichtung den Anrufaufbau zu der angerufenen zweiten Teilnehmerstation ausführt, die wieder verfügbar geworden ist, nicht belegt ist).

Im Ansprechen auf die CCBS Wiederanruf-Nachricht wird eine Anrufaufbau-Aufforderung durch die Schritte S24-S32 transferiert, wonach eine Alarm/Verbindungsnachricht S35 an die anrufende erste Teilnehmerstation MS (A) durch die Schritte S33, S34 (ACM/ANM/CPG: Bestätigungsnachricht/Alarm- Benachrichtigungsnachricht /Erzeugung des Fortschreitens des Anrufs oder Acknowledge Message/Alert Nominating Message/Call Progress Generation) zurückgeführt wird. Die Alarm/Verbindungsnachricht im Schritt S35 zeigt eine Alarmierung der zweiten Teilnehmerstation an, daß der Anruf nicht verbunden werden konnte. In diesem Zusammenhang deutet ein Alarm nicht einen Fehler an, da er für die Bereitstellung eines Klingeltons verwendet wird. Wenn ein Anruf abgeschlossen werden soll, dann wird das HLR (B) darüber im Schritt S37 informiert, der Dialog zwischen den zwei HLRen endet im Schritt S38 und auch das MSC (B) berichtet den erfolgreichen Anrufaufbau im Schritt S39. Im Schritt S40 stoppt die CCBS Einrichtung ihren Betrieb, d. h. die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung CCBS, MON stoppt die Überwachung der angerufenen zweiten Teilnehmerstation, da ein Anruf erfolgreich zwischen den ersten und zweiten Teilnehmerstationen aufgebaut wurde.

Wie sich aus Fig. 7a erstehen läßt, können die Schritte S1-S10 - wenn sie wiederholt ausgeführt werden, als eine automatische Wiederanruf-Funktion ≙ angesehen werden. Die Schritte S11-S18 können als die CCBS Aktivierungsfunktion ≙ angesehen werden. Die Schritte S19-S23 betreffen die CCBS Wiederanruf-Funktion ≙ und die Schritte S24-S40 betreffen die Anrufabschlußfunktion ≙, nachdem die zweite Teilnehmerstation frei geworden ist. Die Funktionen ≙, ≙ und ≙ sind Teil des gewöhnlichen CCBS Abschlusses von Anrufen zu einem belegten Teilnehmer.

In Fig. 7b entsprechen die Schritte S1-S23 denjenigen in Fig. 7a und werden nicht erneut erläutert. Das heißt, die Funktionen ≙, ≙, ≙ sind die gleichen. Fig. 7b unterscheidet sich von Fig. 7a darin, daß die erste Teilnehmerstation MS (A) sich nicht in einem freien d. h. unbelegten Zustand befindet, wenn die angerufene Teilnehmerstation MS (B) schließlich für einen Anrufaufbau verfügbar wird.

Wenn beispielsweise ein Zeitnehmer T10 im Schritt S24' abläuft, bedeutet dies, daß keine Benutzerreaktion oder die Anzeige, daß die angerufene Teilnehmerstation nun frei ist, empfangen worden ist, da der Zeitnehmer auf eine derartige Reaktion oder Anzeige in einer vorgegebenen Zeit wartet (im Gegensatz dazu wird der Belegtzustand der angerufenen Teilnehmerstation mittels einer Einrichtung in dem MSC (A) direkt erfaßt). Wenn deshalb Zeitnehmer im Schritt S24' abläuft, wird die Überwachung der zweiten Teilnehmerstation und die Bereitstellung der CCBS Einrichtung für die zweite Teilnehmerstation in den Schritten S27', S26' gestoppt, nachdem eine CCBS RUF Bestätigungsnachricht im Schritt S25' transferiert worden ist (CCBS Wiederanruf- Einheitlichkeitsfunktion oder CCBS Recall Unified Function).

Danach wird im Schritt S28 der Überwachungsprozeß von der Betriebszustands-Überwachungseinrichtung der CCBS Einrichtung für die erste Teilnehmerstation MS (A) gestartet. Schließlich wird im Schritt S30' die erste Teilnehmerstation erneut verfügbar und eine Ereignisberichts-Nachricht (Event Report Message) wird im Schritt S31' transferiert. Danach wird die CCBS Einrichtung wieder im Schritt S32' verwendet, um den Überwachungsprozeß in den Schritten S33', S34' wieder für die zweite Teilnehmerstation zu starten, da nicht garantiert werden kann, daß die zweite Teilnehmerstation exakt zu der gleichen Zeit frei ist, wenn die erste Teilnehmerstation im Schritt S30' wieder frei wird. Im Schritt S27' wird die Stopp-Überwachungsnachricht gesendet, wenn nur ausgesetzte Aufforderungen in der Warteschlange für den Fall vorhanden sind, daß bei dem die CCBS Einrichtung mehrere Anrufaufbau- Aufforderungen von mehreren anrufenden ersten Teilnehmerstationen gleichzeitig behandelt. Die Start- Überwachungsnachricht wird im Schritt S33' gesendet, wenn das MSC (B) die angerufene Teilnehmerstation (B) zu der Zeit nicht überwacht, wenn die anrufende erste Teilnehmerstation MS (A) frei wird.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Wie sich den Fig. 7a, 7b entnehmen läßt, kann die erste Teilnehmerstation eine CCBS Funktion innerhalb des Netzes NET aktivieren, die das Problem von wiederholten Anrufaufbau- Aufforderungen, die Ressourcen der Vermittlungseinrichtung innerhalb des Telekommunikationsnetzes NET belegen, teilweise beseitigt. Das heißt, wenn ein Sprach- oder Datenanruf zwischen den Teilnehmern aufgebaut werden soll, kann die erste Teilnehmerstation warten, bis die CCBS Wiederanrufnachricht anzeigt, daß die zweite Teilnehmerstation wieder verfügbar geworden ist. Jedoch beseitigt diese Prozedur das Problem nicht, daß eine wiederholte Wiederwahl - die trotz der Aktivierung der CCBS Funktion von der ersten Teilnehmerstation ausgegeben werden kann - erneut Ressourcen in dem Telekommunikationsnetz belegen wird.

Ferner kann die erste Teilnehmerstation die Möglichkeit einer Verwendung des CCBS Diensts (der höchstwahrscheinlich berechnet wird) ignorieren und die Verwendung der Wiederwahl- Funktionalität fortsetzen (die unter Umständen nicht berechnet wird und die nur durch die Anzahl von verfügbaren Wiederwahlen begrenzt ist). Deshalb existiert das Problem, daß Wiederwahlen Ressourcen in dem Netz belegen, trotz der Bereitstellung der CCBS Funktion noch in eigentümlicher Weise sogar für den Sprachanruf.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß zunächst die CCBS Funktion für die von dem Mobilabschluß MT aus gegebenen Sprachanrufe standardisiert wird, bedeutet dies, daß die Wiederwahl-Funktionalität und die CCBS Funktion zur Behandlung der wichtigen Datenanrufe, so wie sie in bezug auf die Teilnehmerstation SS3 in Fig. 6 beschrieben wurden, nicht unmittelbar verfügbar sein wird. Das heißt, hinsichtlich der Wiederanruf-Funktion und der CCBS Aktivierungsfunktion ≙, ≙ in Fig. 7a, 7b, wird angenommen, daß sämtliche Datenanwendungen (FAX-Anwendungen) aktualisiert werden müssen, sobald der Standard festgelegt worden ist. Zusätzlich zu dem verzögerten Standardisierungsprozeß wirkt dies einer einfachen und schnellen Einführung des CCBS Dienstes im Gebiet der Daten/FAX-Dienste entgegen. Beispielsweise ist bislang noch keine Anstrengung bekannt, um die Befehle "AT- Transfer" und "AT-Wählen" (des AT-Befehlssatzes, so wie oben unter Bezugnahme auf Fig. 6 erläutert wurde) auf dem Modem- FAX-Interface zwischen dem verbundenen Terminalgerät (dem Computer) und dem Mobilabschluß MT zu aktualisieren. Das heißt, die ETSI Standardisierung hat im Prinzip nur ein Übereinkommen dahin getroffen, wie die Wiederanruf-Behandlung für Sprachanrufe zu spezifizieren ist, hat aber bislang tatsächlich keinerlei Arbeiten für die FAX- und Datendienste begonnen.

Unabhängig von der Tatsache, ob sich des Anrufaufbau- Aufforderung auf einen Sprachanruf oder einen Datenanruf bezieht, stellt somit die Belegung von Ressourcen innerhalb des Telekommunikationsnetzes NET, insbesondere innerhalb der Funkschnittstelle(n) AI und dem Funkzugriffsnetz BSS des Telekommunikationssystems durch wiederholte Anrufaufbau- Aufforderungen für den gleichen Anruf noch ein Problem dar.

Deshalb ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung

  • - eine Steuervorrichtung, ein Steuerverfahren, ein Telekommunikationssystem sowie eine Teilnehmerstation bereitzustellen, die eine optimale Verwendung der Ressourcen des Telekommunikationsnetzes beim Aufbauen von Anrufen zwischen Teilnehmerstationen ermöglichen.

LÖSUNG DER AUFGABE

Diese Aufgabe wird durch eine Steuervorrichtung gelöst, so die sie in den Ansprüchen 1, 22 definiert ist.

Ferner wird diese Aufgabe durch ein Steuerverfahren gelöst, so wie es im Anspruch 23 und im Anspruch 39 definiert ist.

Ferner wird die Aufgabe durch ein Telekommunikationssystem wie in den Ansprüchen 40, 41, 55 definiert, gelöst.

Die Aufgabe wird auch durch eine Teilnehmerstation wie in den Ansprüchen 56, 60, 61 definiert gelöst.

Unabhängig davon, ob sich die Anrufaufbau-Aufforderung, die von der ersten Teilnehmerstation ausgegeben wird, auf einen gewünschten Anruf bezieht, für den eine Anrufaufbau- Aufforderung zuvor ausgegeben worden ist - d. h. eine wiederholte Anrufaufbau-Aufforderung - oder eine erste Anrufaufbau-Aufforderung ist, für die eine vorangehende Anrufaufbau-Aufforderung zuvor nicht ausgegeben worden ist, blockt eine Anrufaufbau-Aufforderungs-Blockiereinrichtung einen Transfer der Anrufaufbau-Aufforderung, die von der ersten Teilnehmerstation an die Vermittlungseinrichtung des Telekommunikationsnetzes ausgegeben wird, wenn sie von einer Aktivierungseinrichtung im Ansprechen darauf, daß sich die zweite Teilnehmerstation - d. h. die angerufene Teilnehmerstation - in einem Belegtzustand befindet, aktiviert wird.

Da die Vermittlungseinrichtung in dem Telekommunikationsnetz nicht von Anrufaufbau-Aufforderungen belegt wird, die schließlich sowieso fehlschlagen würden (da die zweite Teilnehmerstation belegt ist), werden die Ressourcen, insbesondere in dem BSS und in der AI, optimal verwendet und sind frei für Anrufaufbau-Aufforderungen, die von anderen ersten Teilnehmerstationen an andere zweite Teilnehmerstationen des Telekommunikationsnetzes ausgegeben werden (oder sind frei für "andere Arten von Anrufen" der ersten Teilnehmerstation, z. B. an eine andere zweite Teilnehmerstation).

Die Verwendung der Anrufaufbau-Aufforderungs- Blockiereinrichtung und der Aktivierungseinrichtung ist besonders vorteilhaft, wenn sich die behandelte Anrufaufbau- Aufforderung auf eine wiederholte Anrufaufbau-Aufforderung bezieht, die beispielsweise von einer automatischen Wiederanrufeinrichtung der ersten Teilnehmerstation ausgegeben wird. Eine Wiederanruf-Erfassungseinrichtung erfaßt, ob die Anrufaufbau-Aufforderung eine Anrufaufbau- Aufforderung ist, die von der automatischen Wiederanrufeinrichtung der ersten Teilnehmerstation ausgegeben wird. Vorzugsweise blockt in einem derartigen Fall die Steuervorrichtung nur die von Benutzeranwendungen wiederholten Wiederwahlen (die wiederholten Anrufaufbau- Aufforderungen), solange der CCBS Dienst aktiviert ist und eine Freianzeige für den entfernten Benutzer von dem Netz noch nicht empfangen worden ist. Das heißt, es besteht noch nicht einmal die Notwendigkeit, daß der vollständige CCBS Dienst verwendet wird. Er ist nur in Hinsicht auf die Tatsache erforderlich, daß irgendein Teil des CCBS Dienstes verwendet wird, der einen einfachen Benachrichtigungsmechanismus aufweist, der die erste Teilnehmerstation darüber informiert, daß die zweite Teilnehmerstation, die zuvor belegt war, frei geworden ist. Das heißt, nur die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung muß in dem Telekommunikationsnetz vorgesehen sein, da der Anrufabschluß nicht notwendigerweise durch die CCBS Wiederanruf- und Aufbaufunktion wie voranstehend erläutert ausgeführt werden muß.

Vorzugsweise umfaßt die erste Teilnehmerstation ein Telefongerät und ein damit verbundenes Terminalgerät, wobei die Anrufaufbau-Aufforderung von dem Telefongerät getriggert von dem Terminalgerät ausgegeben wird, um einen Datenanruf zwischen dem Terminalgerät und der zweiten Teilnehmerstation aufzubauen. Die erfindungsgemäße Steuervorrichtung kann in dem Terminalgerät oder in dem Telefongerät angeordnet sein. Das heißt, durch Anordnen der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung irgendwo (aber nicht innerhalb der Anwendung) müssen die Anwendungen selbst und das Interface zu der Anwendung nicht aktualisiert werden. Somit muß in vorteilhafter Weise das Terminalgerät, beispielsweise ein Computer, nicht aktualisiert werden, sobald die Standardisierung für den CCBS Zusatzdienst für GSM abgeschlossen worden ist.

Ferner aktiviert die Aktivierungseinrichtung die Anrufaufbau- Aufforderungs-Blockiereinrichtung und die Betriebszustands- Überwachungseinrichtung des Telekommunikationsnetzes, wenn die von der ersten Teilnehmerstation aus gegebene Anrufaufbau- Aufforderung von dem Telekommunikationsnetz, d. h. von seiner Vermittlungseinrichtung, zurückgewiesen wird.

Die Aktivierung der Anrufaufbau-Aufforderungs- Blockiereinrichtung kann mit dem Empfang der ersten Anrufaufbau-Aufforderung oder nachdem eine vorgegebene Anzahl von wiederholten Anrufaufbau-Aufforderungen, die sich auf den gleichen Anruf beziehen, von der automatischen Wiederanrufeinrichtung der ersten Teilnehmerstation ausgegeben worden sind und von der Vermittlungseinrichtung des Telekommunikationsnetzes zurückgewiesen worden sind, ausgeführt werden. Mit "Anrufaufbau-Aufforderung" ist z. B. die Aufforderung gemeint, die von einer Anwendung wie beispielsweise einem Wählvorgang (siehe Fig. 4) kommt, wenn sich die z. B. erfindungsgemäße Steuervorrichtung zwischen der Anwendung und dem MS Kern befindet.

Wenn die erste Teilnehmerstation eine automatische Wiederanrufeinrichtung zum Wiederholen einer Anrufaufbau- Aufforderung an die zweite Teilnehmerstation umfaßt, kann die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung vorzugsweise erfassen, daß eine Anrufaufbau-Aufforderung eine wiederholte Anrufaufbau- Aufforderung ist, die sich auf den gleichen Anruf bezieht, indem ein Satz von Anrufparametern, die in der Anrufaufbau- Aufforderung enthalten ist, mit Sätzen von Anrufparametern, die in einem Anrufparameterspeicher gespeichert sind, der Anrufparameter für vorangehende Anrufaufbau-Aufforderungen speichert, verglichen wird. Wenn die Anrufparameter einer empfangenen Anrufaufbau-Aufforderung und ein Eintrag in dem Anrufparameterspeicher übereinstimmen, kann erfaßt werden, daß sich die neu empfangene Anrufaufbau-Aufforderung auf einen Anruf bezieht, für den eine Anrufaufbau-Aufforderung bereits ausgegeben worden ist.

Ferner kann die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung vorzugsweise ein Zeitintervall zwischen sukzessiven Anrufaufbau-Aufforderungen erfassen, die von der ersten Teilnehmerstation an die zweite Teilnehmerstation ausgegeben werden, und kann erfassen, daß eine Anrufaufbau-Aufforderung von der automatischen Wiederanrufeinrichtung der ersten Teilnehmerstation ausgegeben worden ist, wenn das erfaßte Zeitintervall innerhalb eines vorgegebenen Zeitintervalls ist.

Die Zeitintervall-Erfassung kann zusammen mit dem Anrufparametervergleich verwendet werden, beispielsweise kann die Steuervorrichtung trainiert werden (z. B. durch eine Beobachtung), um zu lernen, wann eine Anwendung die Wiederwahl-Funktion durch die automatische Wiederanrufeinrichtung verwendet. Wenn beispielsweise immer ein ähnliches Zeitintervall verwendet wird, um eine bestimmte Zielstelle mit identischen Anrufparametern zu erreichen, die in dem Anrufparameterspeicher gespeichert sind, dann wird die Steuervorrichtung trainiert, um in der Zukunft ein derartiges Zeitintervall als einen Anzeiger zur Identifikation von Wiederanruf-Ereignissen anzunehmen, d. h. daß sich eine empfangene Anrufaufbau-Aufforderung auf einen Anruf bezieht, für den eine Anrufaufbau-Aufforderung bereits zuvor ausgegeben worden ist.

Sobald die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung erfaßt, daß eine Anrufaufbau-Aufforderung eine wiederholte Anrufaufbau- Aufforderung (d. h. eine Wiederwahl) ist, wird die Aktivierungseinrichtung die Anrufaufbau-Aufforderungs- Blockiereinrichtung aktivieren (so daß der Anruf nicht an die Vermittlungseinrichtung des Netzes transferiert wird) und eine Belegtzustand-Anzeige kann an die erste Teilnehmerstation zurückgesendet werden, wenn sich die zweite Teilnehmerstation in einem Belegtzustand befindet (d. h. einen Anrufaufbau nicht annehmen kann).

Vorzugsweise kann eine Verzögerungseinrichtung zum Verzögern der Aktivierung der Anrufaufbau-Aufforderungs- Blockiereinrichtung durch die Aktivierungseinrichtung und zum Verzögern der Aussendung einer Belegtzustandanzeige an die erste Teilnehmerstation für ein vorgegebenes Verzögerungszeitintervall vorgesehen sein. Der Vorteil dabei ist, daß wenn die Antwort "Belegtzustandanzeige" an die anrufende Anwendung (oder an die erste Teilnehmerstation, wenn sich die Steuereinrichtung in dem Netz befindet) so spät wie möglich zurückgesendet wird, die Anrufaufbau-Aufforderung der ersten Teilnehmerstation für etliche Zeit in einem Wartezustand gehalten werden kann, um für eine möglicherweise ankommende Freizustands-Anzeige der zweiten Teilnehmerstation von dem Netz verfügbar zu sein. Gemäß einer anderen Ausführungsform kann die Verzögerungseinrichtung auch nur das Zurücksenden der Belegtzustands-Anzeige an die anrufende erste Teilnehmerstation verzögern, während die Blockierung trotzdem ausgeführt wird.

Weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Verbesserungen der Erfindung können den abhängigen Ansprüchen entnommen werden. Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf ihre Ausführungsformen im Zusammenhang mit den bei liegenden Zeichnungen erläutert.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

In den Zeichnungen bezeichnen die gleichen oder ähnliche Bezugszeichen die gleichen oder ähnlichen Teile überall. In den Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 eine Übersicht über das erfindungsgemäße Telekommunikationssystem SYS mit einem Netz NET und einer Anzahl von Teilnehmerstationen SS1, SS2, SS3 und die möglichen Anordnung der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung AGNT;

Fig. 2 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung AGNT in einem Beispiel zur Behandlung von Anrufaufbau-Aufforderungen, die sich auf einen Datenanruf beziehen, der von einem Terminalgerät TE ausgeht;

Fig. 3a eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steuerverfahrens zum Verhindern eines Transfers von Anrufaufbau-Aufforderungen an eine Vermittlungseinrichtung des Telekommunikationsnetzes, wenn die zweite Teilnehmerstation belegt ist;

Fig. 3b eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steuererfahrens zum Abblocken einer wiederholten Anrufaufbau-Aufforderung (einer Wiederwahl), wenn die erste Teilnehmerstation eine automatische Wiederanrufeinrichtung umfaßt und die zweite Teilnehmerstation belegt ist;

Fig. 4 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steuerverfahrens gemäß Fig. 3b;

Fig. 5a die Anrufbehandlung, wenn nach einer Aktivierung der Blockiereinrichtung ein Wiederanruf- (Wiederwahl-)-Versuch verfügbar ist, wenn sich die zweite Teilnehmerstation von einem Belegtzustand in einen freien Zustand ändert;

Fig. 5b die Anrufbehandlung, wenn nach Aktivierung der Blockiereinrichtung kein Anruf-(Wiederwahl-)- Versuch verfügbar ist, wenn sich die zweite Teilnehmerstation von einem Belegtzustand auf einen freien Zustand ändert;

Fig. 6 einen Überblick eines herkömmlichen Telekommunikationssystems SYS mit zwei Mobilstationen MS (A), MS (B) und einem Terminalgerät TE, das mit einer weiteren Mobilstation MS (C) verbunden ist;

Fig. 7a eine herkömmliche Anrufbehandlung, wenn ein CCBS Dienst aktiviert wird, nachdem eine Anrufaufbau- Aufforderung, die von der ersten Teilnehmerstation MS (A) ausgegeben wird, von der Vermittlungseinrichtung des Telekommunikationsnetzes zurückgewiesen wird und sich die erste Teilnehmerstation in einem freien Zustand befindet, wenn die zweite Teilnehmerstation wieder verfügbar wird; und

Fig. 7b eine herkömmliche Anrufbehandlung wie in Fig. 7a mit dem Unterschied, daß die erste Teilnehmerstation nicht verfügbar ist, wenn die zweite Teilnehmerstation nach einer Aktivierung eines CCBS Diensts wieder verfügbar wird.

ERSTE AUSFÜHRUNGSFORM (ABBLOCKEN VON ANRUFAUFBAU- AUFFORDERUNGEN)

Fig. 1 zeigt eine Übersicht über das Telekommunikationssystem SYS gemäß der Erfindung mit wenigstens einer ersten und einer zweiten Teilnehmerstation SS1, SS2, die mit einem Telekommunikationsnetz NET verbunden sind, das eine Vermittlungseinrichtung GMSC, MSC/VLR (A), MSC/VLR (B), HLR (A), HLR (B) umfaßt, um Anrufe zwischen der ersten Teilnehmerstation und der zweiten Teilnehmerstation aufzubauen.

Vorzugsweise umfaßt die Teilnehmerstation SS1, SS2 jeweils ein Terminalgerät TE, das mit einem Mobilabschluß MT über ein Terminal-zu-Modem-Interface verbunden ist. Der Mobilabschluß MT ist mit dem Telekommunikationsnetz NET (vorzugsweise ein öffentliches Landmobil-Kommunikationsnetz PLMN) über die Funkschnittstelle verbunden.

Die zweite Teilnehmerstation SS2 ist vorzugsweise ein Mobilabschluß MT mit integrierter Sprachanwendung. Vorzugsweise umfaßt die Teilnehmerstation SS3 einen Terminaladapter TA zwischen dem Terminalgerät TE und dem Mobilabschluß MT, beispielsweise eine ISDN "S" Schnittstelle. Jedoch sei darauf hingewiesen, daß jede Teilnehmerstation (Mobilstation) gemäß ihrer Betriebsanforderungen irgendeine Konfiguration von Mobilabschluß, Terminalgerät und Terminaladapter aufweisen kann, so wie dies allgemein in der voranstehend diskutierten GSM 04.02 Empfehlung dargestellt ist.

Wie Fig. 6 zeigt die Fig. 1 ein Beispiel von Mobilstationen, die mit einem Mobilfunk-Kommunikationsnetz verbunden sind. Jedoch sei darauf hingewiesen, daß die Lehre der Erfindung allgemein auf ein Telekommunikationssystem anwendbar ist, bei dem das Kommunikationsnetz NET durch ein oder mehrere PLMN und/oder PSTN Netze gebildet ist und bei dem jede Teilnehmerstation SS1, SS2, SS3 entweder eine Mobilstation oder ein herkömmliches Telefongerät ist. Die Mobilstationen MS1, MS2, MS3 können somit durch ein herkömmliches Telefongerät ersetzt werden. Ferner sei darauf hingewiesen, daß die Terminalgeräte TE nur optional für den Fall vorgesehen sind, daß die Erfindung spezifisch für das Aufbauen von Datenanrufen zu/von Mobilstationen, die ein Terminalgerät für Datenanrufe benötigen, verwendet wird.

Jedoch ist die Konfiguration des Mobilabschlusses auch für den Fall anwendbar, bei dem Datenanwendungen tatsächlich in das "Handy", integriert sind, so daß Datenanrufe auch direkt von der Mobilstation ohne Notwendigkeit eines Terminalgeräts für diesen Typ von Anruf ausgegeben werden können. Somit ist die Erfindung allgemein auf das Aufbauen von Sprachanrufen zwischen Teilnehmerstationen mit einem allgemeinen Telefongerät mit keinerlei Notwendigkeit einer Verwendung von zusätzlichem Terminalgerät wie in Fig. 1 spezifisch verwendet anwendbar.

Das Telekommunikationssystem SYS kann ferner eine Betriebszustands-Überwachungseinrichtung CCNS, MON umfassen, die den Betriebszustand der anrufenden Teilnehmerstation und/oder der angerufenen Teilnehmerstation während der Behandlung einer Anrufaufbau-Aufforderung überwacht. Die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung kann ein Teil eines herkömmlichen CCBS ("Completion Of Calls To Busy Subscriber) Diensts sein, der in dem Telekommunikationsnetz NET implementiert ist. Im wesentlichen stellt die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung einen einfachen Benachrichtigungsmechanismus bereit, der die anrufende Teilnehmerstation (oder die angerufene Teilnehmerstation) darüber informiert, daß eine Teilnehmerstation, die zuvor belegt gewesen ist, wieder frei geworden ist. Die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung (oder der CCBS Dienst) muß sich nicht notwendigerweise in dem Telekommunikationsnetz NET befinden und kann anderswo angeordnet sein, z. B. auch in einer der Teilnehmerstationen des Telekommunikationssystems. Nachstehend wird zur leichteren Bezugnahme angenommen, daß der CCBS Dienst von dem Netz NET implementiert wird.

Der Hauptunterschied zwischen Fig. 6 und Fig. 1 ist die Bereitstellung einer Steuervorrichtung AGNT (die nachstehend auch als ein CCBS Agent bezeichnet wird). Allgemein kann die Steuervorrichtung AGNT innerhalb der Teilnehmerstation selbst oder innerhalb des Telekommunikationsnetzes NET, alle Teilnehmerstationen gleichzeitig bedienend, angeordnet sein.

In Fig. 1 kann jede Teilnehmerstation (z. B. eine erste Teilnehmerstation SS1) eine Anrufaufbau-Aufforderung an die Vermittlungseinrichtung des Telekommunikationsnetzes NET senden, um einen Anruf zu einer anderen Teilnehmerstation (z. B. einer zweiten Teilnehmerstation SS2) auszuführen. Die Teilnehmerstation, die eine Anrufaufbau-Aufforderung ausgibt, wird als eine anrufende oder erste Teilnehmerstation bezeichnet, und die Teilnehmerstation, an die der Anruf gerichtet ist, wird als eine angerufene oder zweite Teilnehmerstation bezeichnet.

Die Steuervorrichtung AGNT gemäß der Erfindung umfaßt eine Anrufaufbau-Aufforderungs-Blockiereinrichtung (in Fig. 1 nicht gezeigt) und eine Aktivierungseinrichtung (ebenfalls in Fig. 1 nicht gezeigt). Wenn eine erste Teilnehmerstation eine Anrufaufbau-Aufforderung zum Aufbau eines Anrufs zu der zweiten Teilnehmerstation ausgibt, bestimmt eine Bestimmungseinrichtung der Steuervorrichtung (in Fig. 1 nicht gezeigt), ob die angerufene zweite Teilnehmerstation sich in einem Belegtzustand befindet oder nicht. Das heißt, die Steuervorrichtung AGNT wirkt als ein Vermittler zwischen der Kernfunktionalität der Teilnehmerstation und der Vermittlungseinrichtung des Telekommunikationsnetzes NET. Insbesondere empfängt die Steuervorrichtung die Anrufaufbau- Aufforderung und bestimmt, ob die spezifisch angerufene zweite Teilnehmerstation sich in einem Belegtzustand befindet.

Es gibt zwei Möglichkeiten zum Ausführen dieser Bestimmung. Wenn die Anrufaufbau-Aufforderung an die Vermittlungseinrichtung des Telekommunikationsnetzes transferiert worden ist und aufgrund der Tatsache, daß sich die zweite Teilnehmerstation in einem Belegtzustand befindet, zurückgewiesen worden ist, wird beispielsweise eine Wählfehlschlag- oder Zurückweisungsnachricht an die anrufende Teilnehmerstation (nämlich an die Steuervorrichtung, die diese Teilnehmerstation bedient) zurücktransferiert werden und die Bestimmungseinrichtung bestimmt den Belegtzustand der zweiten Teilnehmerstation auf Grundlage dieser transferierten Nachricht.

Eine andere Möglichkeit besteht in der direkten Verwendung der Betriebszustands-Überwachungseinrichtung CCBS, MON des CCBS Dienstes, wenn dieser vorher aktiviert worden ist oder wenn dieser kontinuierlich in dem Telekommunikationsnetz arbeitet. Wenn die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung eine Belegtzustandsanzeige an die erste Teilnehmerstation zurücktransferiert, dann kann die Bestimmungseinrichtung der Steuervorrichtung genauso bestimmen, daß die angerufene zweite Teilnehmerstation sich in einem Belegtzustand befindet.

Die Kernidee der Erfindung besteht darin, daß eine Aktivierungseinrichtung eine Anrufaufbau-Aufforderungs- Blockiereinrichtung aktiviert, wenn sich die zweite Teilnehmerstation in einem Belegtzustand befindet. Die Anrufaufbau-Aufforderungs-Blockiereinrichtung blockiert oder führt einen Abfang von Anrufaufbau-Aufforderungen aus, die von der ersten Teilnehmerstation ausgegeben werden, und verhindert einen Transfer von derartigen Anrufaufbau- Aufforderungen an die Vermittlungseinrichtung des Telekommunikationsnetzes. Wenn die Blockiereinrichtung von der Aktivierungseinrichtung im Ansprechen auf die Tatsache, daß die Bestimmungseinrichtung einen Belegtzustand der zweiten Teilnehmerstation erfaßt, aktiviert wird, kann keine Anrufaufbau-Aufforderung irgendwelche Ressourcen der Vermittlungseinrichtung belegen und somit sind die Ressourcen der Vermittlungseinrichtung für den Transfer von anderen Anrufaufbau-Aufforderungen an andere angerufene Teilnehmerstationen, die nicht belegt sind und für einen Anrufaufbau verfügbar sind, verfügbar.

Deshalb besteht die zentrale Idee darin, daß die Steuervorrichtung AGNT eine Anrufaufbau-Aufforderung von einer ersten Teilnehmerstation zum Aufbauen des Anrufs solange blockiert, wie eine Freianzeige für die entfernte Teilnehmerstation von dem Netz NET Noch nicht empfangen worden ist.

Dies trifft allgemein unabhängig davon zu, ob der Datenanruf oder ein Sprachanruf zwischen den Teilnehmerstationen aufgebaut werden soll. Ferner sei darauf hingewiesen, daß keine Notwendigkeit dafür besteht, daß der CCBS Dienst vollständig implementiert ist, da es ausreichend ist, irgendwo eine Bestimmungseinrichtung vorzusehen, die den Betriebszustand der angerufenen Teilnehmerstation zu der Zeit, wenn die Anrufaufbau-Aufforderung von der Steuervorrichtung empfangen wird, bestimmt.

Wenn man die Funktionalitäten des CCBS Dienstes (d. h. die CCBS Aktivierungsfunktion, die CCBS Wiederanruffunktion) mit der Funktionalität der Steuervorrichtung (dem CCBS Agenten) vergleicht, sei darauf hingewiesen, daß der CCBS Agent nicht eine exakte Implementierung des vollständigen CCBS Diensts auf der Seite der anrufenden Teilnehmerstation ist. Anstelle davon ist er eine einfache eigentümliche Funktionalität auf der Seite der Teilnehmerstation, die einige der Ziele des CCBS Dienstes erfüllt, bevor die tatsächliche Anrufaufbau- Aufforderung Ressourcen in der Vermittlungseinrichtung belegt (da der CCBS Agent die Anrufaufbau-Aufforderung während eines Belegtzustands der anrufenden zweiten Teilnehmerstation abfängt). Somit spart der CCBS Agent Funk- und Netzressourcen ein, solange wie die angerufene zweite Teilnehmerstation belegt ist.

Vorzugsweise umfaßt die Steuervorrichtung eine Anrufbehandlungseinrichtung, um die Anrufaufbau- Aufforderungs-Blockiereinrichtung zu deaktivieren, wenn sich die zweite Teilnehmerstation von dem Belegtzustand in den freien Zustand ändert. Diese Änderung des Betriebszustands kann durch die Bestimmungseinrichtung oder die Betriebszustands-Bestimmungseinrichtung wie voranstehend erläutert bestimmt werden. Somit kann die Anrufbehandlungseinrichtung (in Fig. 1 nicht gezeigt) einen automatischen Anrufaufbau ausführen, wenn die zweite Teilnehmerstation frei geworden ist. Zwei Möglichkeiten sind wiederum verfügbar, wie dieser Anrufaufbau ausgeführt werden kann.

Eine Möglichkeit besteht darin, daß die erste Teilnehmerstation eine Anrufaufbau-Aufforderung einmal ausgegeben hat, wobei die Anrufbehandlungseinrichtung diese Anrufaufbau-Aufforderung (d. h. seine Anrufparameter) zum Aufbauen des Anrufs verwenden wird, sobald die zweite Teilnehmerstation frei wird. In diesem Fall hat die Anrufaufbau-Aufforderungs-Blockiereinrichtung den von der ersten Teilnehmerstation zu Beginn ausgegebene Anrufaufbau- Aufforderung in einen Wartezustand versetzt und verwendet diese Anrufaufbau-Aufforderung für den abschließenden Aufbau des Anrufs, nachdem die zweite Teilnehmerstation verfügbar wird.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß die erste Teilnehmerstation vorzugsweise eine automatische Wiederanrufeinrichtung umfaßt, die wiederholt (z. B. periodisch) die ursprüngliche Anrufaufbau-Aufforderung erneut ausgibt. In diesem Fall muß die Anrufbehandlungseinrichtung nur eine erneute Anrufaufbau-Aufforderung abwarten, um den Anruf aufzubauen, nachdem die zweite Teilnehmerstation verfügbar wird. Dies wird nachstehend mit näheren Einzelheiten unter Bezugnahme auf Fig. 4 und Fig. 5 beschrieben.

Es sei jedoch hier darauf hingewiesen, daß der spezielle technische Effekt der Erfindung, nämlich daß die Ressourcen der Vermittlungseinrichtung des Telekommunikationsnetzes nur dann verwendet werden, wenn ein Anruf tatsächlich zu der angerufenen zweiten Teilnehmerstation aufgebaut werden kann, bereits durch die Bereitstellung der Steuervorrichtung erreicht wird, die irgendeine Anrufaufbau-Aufforderung blockiert (unabhängig davon, ob es eine wiederholte Anrufaufbau-Aufforderung oder eine ursprünglich erste Anrufaufbau-Aufforderung ist), solange die zweite angerufene Teilnehmerstation sich in einem Belegtzustand befindet.

Ferner sei darauf hingewiesen, daß diese grundlegende Funktionalität der Steuervorrichtung (des CCBS Agenten) sowohl für die Behandlung von Datenanruf-Aufbauaufforderungen als auch Sprachanruf-Aufbauaufforderungen anwendbar ist. Wenn die Teilnehmerstation ein Telefongerät (beispielsweise einen Mobilabschluß MT) und ein Terminalgerät (beispielsweise ein Computer) umfaßt, zeigt Fig. 1 verschiedene Möglichkeiten für die Anordnung der Steuervorrichtung AGNT.

Die Steuervorrichtung kann sich innerhalb des Telefongeräts oder innerhalb des Terminalgeräts befinden (oder sogar innerhalb des Telekommunikationsnetzes NET), aber die Steuervorrichtung würde ihre Einfachheit verlieren, z. B. ausgefeilte Prozeduren, wie ein Roaming innerhalb des Netzes für Mobilstationen zu behandeln ist, würden implementiert werden müssen; auch einige der Vorteile wie die Einsparung von Funkressourcen würden nicht erreicht werden).

Im wesentlichen ist die Steuervorrichtung an der Schnittstelle zwischen der Kernfunktinalität des Telefongeräts (die gemeinsamen Funktionalität für sämtliche Dienste wie Sprache, Daten, FAX) und der Benutzeranwendung, die sich in dem Terminalgerät (TE) befindet, z. B. einem Laptop oder einem Personal-Computer angeordnet. Deshalb ist in den Fig. 4, 5, die nachstehend diskutiert werden, der CCBS Agent zwischen dem Telefongerät (beispielsweise dem Kern der Mobilstation) und einer "Anwendung" angeordnet, wobei die "Anwendung" die Sprachverarbeitungseinrichtung der Mobilstation oder in der Tat die auf dem Terminalgerät laufende Anwendung wie beispielsweise FAX, Elektronikpost, ein Internet-Zugriff, etc. sein kann.

ZWEITE AUSFÜHRUNGSFORM (BLOCKIEREN VON WIEDERANRUF- AUFBAUAUFFORDERUNGEN)

Während in der ersten Ausführungsform der CCBS Agent vorgesehen ist, um einen Transfer jeder Anrufaufbau- Aufforderung, die von der ersten Teilnehmerstation ausgegeben wird (d. h. von dem Telefongerät oder dem Terminalgerät der Teilnehmerstation im Ansprechen auf eine manuelle oder automatische Aktivierung einer Anrufaufbau-Aufforderungs- Ausgabeeinrichtung), an das Telekommunikationsnetz (d. h. seine Vermittlungseinrichtung) abzublocken, betrifft die zweite Ausführungsform den Fall, bei dem die anrufende erste Teilnehmerstation eine automatische Wiederanrufeinrichtung umfaßt, um wiederholte Anrufaufbau-Aufforderungen bezüglich des gleichen gewünschten Anrufabschlusses zu der gleichen zweiten Teilnehmerstation auszugeben.

Wie voranstehend erläutert, kann die Anzahl von derartigen wiederholten Anrufaufbau-Aufforderungen per Gesetz beschränkt sein und kann jeweils nach vorgegebenen Zeitintervallen ausgegeben werden. Natürlich muß bei Verwendung der Blockiereinrichtung der Erfindung die Anzahl von Wiederholungen nicht mehr beschränkt werden, da nach Aktivierung der Blockiereinrichtung die wiederholten Anrufaufbau-Aufforderungen tatsächlich die Vermittlungsstelle des Netzes nicht mehr erreichen und somit keine Ressourcen darin belegen können.

Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform des Telekommunikationssystems SYS mit einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung CCBS-AGNT. Nachdem die mehreren Möglichkeiten einer Anordnung der Steuervorrichtung innerhalb des Telekommunikationssystems diskutiert worden sind, zeigt Fig. 2 ein Beispiel, bei dem sich der CCBS-AGNT zwischen dem Terminalgerät und dem Telefongerät (z. B. dem Kern eines Mobilabschlusses MT) befindet. Das Netz NET umfaßt die gleichen Funktionalitäten wie in Fig. 1, die zur Vereinfachung nicht reproduziert sind. Jedoch ist wie allgemein voranstehend erläutert, irgendeine andere Anordnung der Steuervorrichtung innerhalb des Terminalgeräts oder innerhalb des Telefongeräts oder sogar innerhalb des Telekommunikationsnetzes ohne irgendeinen Verlust der Verallgemeinerung möglich.

Die Steuervorrichtung AGNT der Ausführungsform in Fig. 2 zur Behandlung von Wiederanrufen der ersten Teilnehmerstation umfaßt eine Wiederanruf-Erfassungseinrichtung RC-DET, eine Wiederanruf-Blockiereinrichtung RC-BLK, eine Aktivierungseinrichtung BLK-ACT und eine Wiederanruf- Behandlungseinrichtung RC-HDL. Im wesentlichen führen die Wiederanruf-Blockiereinrichtungen RC-BLK, die Aktivierungseinrichtung BLK-ACT und die Wiederanruf- Behandlungseinrichtung RC-HDL ähnliche Funktionen, wie in dem allgemeineren Fall in Fig. 1 aus, wobei der Unterschied darin besteht, daß in Fig. 2 die Anrufaufbau-Aufforderung, die blockiert werden soll oder nicht, eine Anrufaufbau- Aufforderung ist, die von der automatischen Wiederanrufeinrichtung ARC der ersten Teilnehmerstation ausgegeben wird. Die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung RC-DET erfaßt, ob eine Anrufaufbau-Aufforderung eine Anrufaufbau- Aufforderung ist, die von der automatischen Wiederanrufeinrichtung der ersten Teilnehmerstation ausgegeben wird.

Optional kann die Steuervorrichtung CCBS-AGNT einen Anrufparameterspeicher MEM, eine Verzögerungseinrichtung DLY und eine Warteeinrichtung QUE umfassen, deren Funktionen unter Bezugnahme auf die Fig. 5a, 5b nachstehend mit näheren Einzelheiten erläutert werden.

Die zentrale Idee in der Ausführungsform in Fig. 2 besteht darin, daß die Steuervorrichtung CCBS eine Wiederwahl der ersten Teilnehmerstation (ausgegeben von der automatischen Wiederanrufeinrichtung davon) vom Aufbau des Anrufs abblockt, solange wie die Freianzeige für den entfernten Benutzer von dem Netz NET noch nicht empfangen worden ist. Um diesen speziellen technischen Effekt zu realisieren, umfaßt die Steuervorrichtung die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung RC- DET, die Wiederanruf-Blockiereinrichtung RC-BLK, die (blockierende) Aktivierungseinrichtung BLK-ACT und die Wiederanruf-Behandlungseinrichtung RC-HDL, wie in Fig. 2 gezeigt. Ferner umfaßt das Telekommunikationsnetz NET den CCBS Dienst oder wenigstens die Betriebszustands- Überwachungseinrichtung MON, wie voranstehend erläutert, während die erste Teilnehmerstation eine automatische Wiederanrufeinrichtung und eine Bestimmungseinrichtung umfaßt, um zu bestimmen, ob die zweite Teilnehmerstation sich in einem Belegtzustand befindet. Die Funktionen sind folgendermaßen:

a) Wiederwahl-Erfassung

Wenn die erste Teilnehmerstation (z. B. ihre Datenanwendung, die auf dem Terminalgerät läuft) die erste (ursprüngliche) Anrufaufbau-Aufforderung an die zweite Teilnehmerstation (durch eine Anrufaufbau-Aufforderungs-Sendeeinrichtung) ausgibt, bezieht sich diese erste Anrufaufbau-Aufforderung natürlich nicht auf eine wiederholte Anrufaufbau-Aufforderung und somit kann die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung eine Wiederwahl nicht erfassen. Jedoch könnte die erste Anrufaufbau-Aufforderung von dem Telekommunikationsnetz zurückgewiesen werden oder könnte bereits durch die Anrufaufbau-Aufforderungs-Blockiereinrichtung abgeblockt werden, wenn sie aufgrund der Tatsache, daß sich die zweite Teilnehmerstation in dem Belegtzustand befindet, aktiviert worden ist.

In beiden Fällen wird die automatische Wiederanrufeinrichtung der ersten Teilnehmerstation eine Anrufaufbau-Aufforderung in bezug auf den gleichen Anruf wiederholen (d. h. den Aufbau eines Anrufs zwischen der ersten und der zweiten Teilnehmerstation). Eine maximale Anzahl von wiederholten Anrufaufbau-Aufforderungen kann vordefiniert werden (z. B. 20) und ferner kann die automatische Wiederanrufeinrichtung die Aufforderung periodisch bei einer vorgegebenen Frequenz oder sukzessive bei jeweiligen vordefinierten Zeitintervallen ausgeben. Je höher beispielsweise die Anzahl von Wiederwahlen (wiederholten Anrufaufbau-Aufforderungen) ist, desto kürzer kann das Zeitintervall zwischen erneuten Aufforderungen sein.

Im wesentlichen erfaßt der CCBS Agent, genauer gesagt seine Wiederanruf-Erfassungseinrichtung, daß eine Anwendung auf einem Terminalgerät eine Anrufaufbau-Aufforderung wiederholt (oder wiederholen wird). Die Aktivierungseinrichtung bestimmt, die Wiederanruf-Blockiereinrichtung für diesen Anruf zu aktivieren, vorzugsweise wenn eine Belegtanzeige für die zweite Teilnehmerstation von einer Betriebszustands- Überwachungseinrichtung ausgegeben wird.

Die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung erfaßt den wiederholten Wiederanrufaufbau-Versuch vorzugsweise durch Auswerten der Anrufparameter, die in der Anrufaufbau-Aufforderungsnachricht enthalten sind. Wenn die Anrufaufbau-Aufforderung von dem Telefongerät (z. B. einem Mobilabschluß MT) ausgegeben wird, dann können die herkömmlichen GSM-Anrufparameter ausgewertet werden. Wenn die Steuervorrichtung AGNT sich in dem Abschluß MT befindet, dann können die Anrufparameter des AT- Wählbefehls, wie voranstehend diskutiert, vorzugsweise der Steuervorrichtung die Parameter des angeforderten Anrufs, z. B. die B-Nummer, die Datenrate etc. anzeigen. Eine ähnliche Information kann an der internen Schnittstelle bereitgestellt werden, wenn sich die Steuervorrichtung AGNT in dem Terminalgerät TE befindet.

Eine Ausführungsform, wie die Wiederanruf- Erfassungseinrichtung RC-DET die Wiederwahl erfaßt, betrifft die Verwendung eines Anrufparameterspeichers MEM, in dem die Anrufaufbau-Parameter gespeichert sind, die die erste Teilnehmerstation (d. h. die Anwendung, die auf dem Terminalgerät läuft, oder direkt das Telefongerät) an die Steuervorrichtung sendet. Das heißt, immer dann, wenn eine Anrufaufbau-Aufforderung zum erstenmal in der Steuereinrichtung CCBS-AGNT von der Einheit in der ersten Teilnehmerstation empfangen wird, die den Aufbau eines Anrufs wünscht (z. B. in Fig. 2 von der Anwendung, da sich die Steuervorrichtung CCBS-AGNT zwischen TE und dem MS Kern befindet), werden die Anrufparameter in dem Speicher MEM gespeichert. Die Steuereinrichtung CCBS-AGNT kann erfassen, daß der Anrufaufbau zum erstenmal gesendet wird, indem sie beispielsweise den Speicher MEM durchsucht, und wenn keine übereinstimmenden Anrufparameter gefunden werden, bedeutet dies, daß der Anruf mit diesen Anrufaufbau-Parametern zuvor nicht ausgegeben worden ist.

Wenn danach eine andere Anrufaufbau-Aufforderung von der Anwendung (oder jeweils von der Einheit in der ersten Teilnehmerstation, die den Anrufaufbau wünscht) empfangen wird, können die Anrufparameter dieser neuen Anrufaufbau- Aufforderung mit den Anrufaufbau-Parametern verglichen werden, die bereits in dem Speicher gespeichert sind, und wenn eine Übereinstimmung festgestellt wird, dann bestimmt die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung, daß die neue Anrufaufbau-Aufforderung eine wiederholte Anrufaufbau- Aufforderung ist, d. h. die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung weiß, daß die gleiche Zielstelle (die zweite Teilnehmerstation) mit dem gleichen Anruf und mit den gleichen Trägerfunktionalitäten (Bearer Capabilities) (die Trägerfunktionalitäten sind einige der Anrufparameter, die in einer GSM Anrufaufbau-Aufforderung enthalten sind) erreicht werden soll.

Eine andere Ausführungsform der Wiederanruf- Erfassungseinrichtung RC-DET betrifft die Verwendung des Zeitintervalls zwischen zwei sukzessiven Anrufaufbau- Aufforderungen, die von der ARC der Anwendung, die einen Anrufaufbau wünscht (oder jeweils von der Einheit in der ersten Teilnehmerstation, die den Anrufaufbau wünscht), empfangen werden. Beispielsweise kann die Wiederanruf- Erfassungseinrichtung eine Information für jede erste Teilnehmerstation bezüglich der Merkmale der automatischen Wiederanrufeinrichtung, die zum Ausführen der Wiederwahlen verwendet wird, führen.

Beispielsweise kann diese Information eine Zeitinformation sein, die die Wiederholungsfrequenz oder die Zeitintervalle zwischen sukzessiven Anrufaufbau-Aufforderungen, die von der automatischen Wiederanrufeinrichtung ausgegeben werden, sein. Die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung kann eine derartige Zeintinformation verwenden, um zu bestimmen, ob eine Anrufaufbau-Aufforderung eine wiederholte Anrufaufbau- Aufforderung ist. Wenn beispielsweise die erfaßte oder die wiederholte Anrufaufbau-Aufforderung von der ersten Teilnehmerstation empfangen wird, kann ein Zeitnehmer in der Wiederanruf-Erfassungseinrichtung gestartet werden und wenn noch eine andere Anrufaufbau-Aufforderung von der ersten Teilnehmerstation empfangen wird, wird der Zeitnehmer gestoppt und die abgelaufene Zeit zwischen zwei Anrufaufbau- Aufforderungen von der ersten Teilnehmerstation wird bestimmt. Dies wird wiederholt durchgeführt, um sukzessive Zeitintervalle für Anrufaufbau-Aufforderungen zu bestimmen, die von der ersten Teilnehmerstation empfangen werden. Diese sukzessiven Zeitintervalle können dann durch die Wiederanruf- Erfassungseinrichtung RC-DET ausgewertet werden.

Die automatische Wiederanrufeinrichtung ARC der ersten Teilnehmerstation kann beispielsweise einen Zeitnehmer starten, wenn eine vorangehende Anrufaufbau-Aufforderung fehlgeschlagen hat und wenn ein vorgegebenes Zeitintervall abläuft, dann gibt die ARC die gleiche Anrufaufbau- Aufforderung aus. Wenn dann das Zeitintervall zwischen der vorangehenden Anrufaufbau-Aufforderung und der neuen Anrufaufbau-Aufforderung, so wie es beispielsweise durch die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung RC-DET gemessen wird, innerhalb des Zeitintervalls liegt, das in der Zeitinformation definiert ist, dann nimmt die Wiederanruf- Erfassungseinrichtung RC-DET an, daß die erste Teilnehmerstation eine Wiederwahl-Funktion, d. h. eine automatische Wiederanrufeinrichtung, verwendet.

Genauso können mehrere sukzessive Zeitintervalle ausgewertet werden, um eine Wiederholungsfrequenz zu bestimmen und wiederum kann die Wiederholungsfrequenz mit der Wiederholungsfrequenz verglichen werden, die von der Zeitinformation angedeutet wird, und wenn sie übereinstimmen, wird die Verwendung der automatischen Wiederanrufeinrichtung der ersten Teilnehmerstation bestimmt. Somit kann die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung Wiederwahlen durch Auswertung von Zeitintervallen zwischen sukzessiven Anrufaufbau-Aufforderungen erfassen.

Ferner kann die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung den Anrufparametervergleich mit der Zeitintervallauswertung kombinieren. Das heißt, wenn die Anrufaufbau-Aufforderung von der ersten Teilnehmerstation gesendet wird, wird der Anrufparametervergleich mit Anrufparametern, die in dem Speicher MEM vorher gespeichert wurden, ausgeführt und gleichzeitig wird die Zeitintervallauswertung ausgeführt. Nur wenn die Anrufparameter übereinstimmen und das Zeitintervall zwischen dem vorangehenden Anrufaufbau und dem neuen innerhalb des definierten Bereichs (z. B. typischerweise 30 Sekunden, 60 Sekunden) liegt, dann nimmt die Wiederanruf- Erfassungseinrichtung an, daß die erste Teilnehmerstation die Wiederwahl-Funktion verwendet.

Die Zeitinformation, die in der Wiederanruf- Erfassungseinrichtung verfügbar ist, kann voreingestellt sein oder kann von einer Teilnehmerstation gesetzt (trainiert) oder aktualisiert werden. Beispielsweise kann die Teilnehmerstation an die Steuervorrichtung Information senden, die die Wiederholungsfrequenz oder jeweilige Zeitintervalle anzeigt, die von der jeweiligen automatischen Wiederanrufeinrichtung in der Teilnehmerstation verwendet werden.

Jedoch kann die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung auch selbst lernen, wenn eine Anwendung oder eine Teilnehmerstation die Wiederwahl-Funktion verwendet. Wenn beispielsweise immer ein ähnliches Zeitintervall verwendet wird, um eine bestimmte zweite Teilnehmerstation mit identischen Anrufparametern zu erreichen, dann wird die Steuervorrichtung trainiert, um in der Zukunft ein derartiges Zeitintervall als eine Anzeige zum Identifizieren des Auftretens einer Wiederwahl zu aktzeptieren.

Selbst ohne die Verwendung der Zeitinformation kann die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung die Wiederwahl erfassen, wenn der Vergleich der Anrufparameter zumindest bei einer vorgegebenen Anzahl von Malen mit jedem Empfang einer neuen Anrufaufbau-Aufforderung erfolgreich gewesen ist. Wenn beispielsweise drei Übereinstimmungen von aufeinanderfolgenden Anrufparametersätzen bestimmt wird (möglicherweise in vordefinierten Zeitintervallen wie voranstehend erläutert), dann erfaßt die Wiederanruf- Erfassungseinrichtung die Verwendung einer automatischen Wiederwahl.

b) Blockieren einer Wiederwahl

Für jeden Anrufaufbau, der von einer ersten Teilnehmerstation gestartet wird, überprüft die Wiederanruf- Erfassungseinrichtung, ob sich die empfangene Anrufaufbau- Aufforderung auf einen Anrufaufbau bezieht, für den eine vorangehende Anrufaufbau-Aufforderung bereits ausgegeben worden ist. Beispielsweise wird, wie voranstehend erläutert, erfaßt, ob die empfangenen Anrufparameter mit einem Eintrag in dem Anrufparameterspeicher MEM (d. h. in einer Wiederwahl- Blockierungsliste, die darin aufgestellt ist) übereinstimmen. Wenn während einer wiederholten Anrufaufbau-Aufforderung die zweite Teilnehmerstation belegt ist, wird die Aktivierungseinrichtung (die nachstehend erläutert wird) die Wiederwahl-Blockierfunktion aktivieren, d. h. sie wird die Wiederanruf-Blockiereinrichtung RC-BLK aktivieren. Die Wiederanruf-Blockiereinrichtung wird dann die erneute Wiederanruf-Aufforderung zurückweisen, d. h. sie wird einen Transfer dieser Anrufaufbau-Aufforderung an das Telekommunikationsnetz oder an seine Vermittlungseinrichtung nicht zulassen, so daß Ressourcen in dem Telekommunikationsnetz nicht unnötigerweise belegt werden, solange die zweite Teilnehmerstation belegt ist.

Wenn die Anrufaufbau-Aufforderung von einer Datenanwendung von dem Terminalgerät TE ausgegeben worden ist, antwortet die Wiederanruf-Blockiereinrichtung RC-BLK auf die Anwendung in der gleichen Weise wie ein Mobilkern dies tun würde, wenn der Anrufversuch von dem Mobilabschluß MT behandelt worden wäre und fehlgeschlagen wäre. Das heißt, die Steuervorrichtung umfaßt eine Einrichtung, um an die erste Teilnehmerstation (genauer gesagt an die Einheit in der erste Teilnehmerstation, die einen derartigen Anrufaufbau anfordert) eine Belegtzustands-Anzeige zurückzusenden, wenn sie - aufgrund der Tatsache, daß sich die zweite Teilnehmerstation in einem Belegtzustand befindet - einen Transfer einer Anrufaufbau-Aufforderung von der ersten Teilnehmerstation an die Vermittlungseinrichtung zurückweist (wie ferner in den Fig. 4, 5a, 5b illustriert wird). Die Belegzustandsanzeige kann von der ARC verwendet werden, um den Zeitnehmer für den Wiederanruf wie voranstehend erläutert zu triggern.

Das gleiche trifft zu, wenn kein Terminalgerät vorhanden ist und wenn sich die Anrufaufbau-Aufforderung auf einen Sprachanruf bezieht, der von dem Telefongerät der Teilnehmerstation ausgegeben wird. Auch in diesem Fall übernimmt die Steuervorrichtung die Anrufaufbau- Aufforderungsblockierung und das Zurücksenden der "Belegtzustands-Anzeige" an die jeweilige Einrichtung in dem Telefongerät (z. B. in der Mobilstation). Deshalb sei darauf hingewiesen, daß in der Diskussion der folgenden Fig. 4, 5a, 5b die "Anwendung" angesehen werden kann als die Einrichtung in dem Telefongerät, die die Anrufaufbau-Aufforderung allgemein ausgibt, oder als die bestimmte Datenanwendung, die auf dem Terminalgerät läuft. Genauso kann der MS Kern in den Fig. 4, 5a, 5b allgemein das Telefongerät oder ein Mobilabschluß MT selbst sein. Deshalb sind sämtliche Beschreibungen, die hier durchgeführt werden, genauso gut auf die Behandlung von Datenanrufen und Sprachanrufen mit Referenz zu der spezifischen Einrichtung, die in dem Terminalgerät und dem Telefongerät vorgesehen ist, und in bezug auf die Anordnungsart des CCBS Agenten anwendbar.

Da nun der CCBS Agent die Anrufblockierung und das Zurücksenden von Belegtsignalen an die jeweilige Einrichtung in dem Telefongerät und/oder dem Terminalgerät übernimmt, kann der CCBS Agent entscheiden, wie die Anrufblockierungsfunktion auszuführen ist.

Die Steuereinrichtung CCBS-AGNT kann eine Verzögerungseinrichtung DLY (siehe Fig. 2) zum Verzögern der Aktivierung der Anrufaufbau-Aufforderungs-Blockiereinrichtung RC-BLK und des Sendens der Belegtzustands-Anzeige an die erste Teilnehmerstation im Ansprechen auf einen Empfang einer Anrufaufbau-Aufforderung für ein vorgegebenes Verzögerungszeitintervall umfassen. Ferner kann die Steuervorrichtung eine Warteeinrichtung QUE umfassen, um die empfangene Anrufaufbau-Aufforderung von der ersten Teilnehmerstation für das vorgegebene Verzögerungszeitintervall in einen Wartezustand zu versetzen. Somit kann das Blockieren (die Zurückweisung der Anrufaufbau- Aufforderung) des CCBS Agenten verzögert werden und/oder die Belegtzustands-Anzeige kann nicht unmittelbar an die erste Teilnehmerstation (z. B. an die auf dem Terminalgerät laufende Datenanwendung) gesendet werden. Dies bedeutet, daß die Antwort "Belegt" an die erste Teilnehmerstation so spät wie möglich zurückgesendet wird und die Anrufaufbau-Aufforderung von der ersten Teilnehmerstation für einige Zeit in einen Wartezustand versetzt wird, um für eine möglicherweise ankommende "Freizustands-Anzeige" (eine Freianzeige des entfernten Benutzers) von dem Netz in bezug auf die angerufene zweite Teilnehmerstation verfügbar zu sein.

Die Verzögerungseinrichtung DLY kann auch vorgesehen sein, um lediglich das Zurücksenden der Belegtanzeige an die anrufende Teilnehmerstation (oder Anwendung) zu verzögern, sobald die Anrufaufbau-Aufforderungs-Blockiereinrichtung RC-BLK aktiviert worden ist. Schließlich kann die Verzögerungseinrichtung DLY lediglich das Zurücksenden der Belegtanzeige verzögern, ohne daß die Blockiereinrichtung RC- BLK aktiviert worden ist.

c) Blockierungs-Aktivierung

Die Hauptfunktion der Aktivierungseinrichtung BLK-ACT besteht darin, die Blockierfunktion zum Abblocken einer Anrufaufbau- Aufforderung von der ersten Teilnehmerstation zu aktivieren, wenn die zweite Teilnehmerstation belegt ist. Vorzugsweise aktiviert die Aktivierungseinrichtung die Wiederanruf- Blockiereinrichtung RC-BLK, wenn die Wiederanruf- Erfassungseinrichtung RC-DET erfaßt, daß die Anrufaufbau- Aufforderung als eine wiederholte Anrufaufbau-Aufforderung von der automatischen Wiederanrufeinrichtung ARC der ersten Teilnehmerstation ausgegeben wird und eine Betriebszustands- Überwachungseinrichtung des Telekommunikationsnetzes eine Belegtzustands-Anzeige für die zweite Teilnehmerstation ausgibt. In dem einfachsten Fall kann die Belegtzustands- Anzeige von der Betriebszustands-Überwachungseinrichtung lediglich eine Information sein, daß die Anrufaufbau- Aufforderung von dem Netz zurückgewiesen worden ist.

Das heißt, gemäß einer ersten Ausführungsform der Aktivierungseinrichtung ACT startet die Aktivierungseinrichtung die Blockierfunktion immer dann, wenn ein Anrufaufbau von der ersten Teilnehmerstation (z. B. von dem Terminalgerät oder von einer Daten/FAX-Anwendung auf dem Terminalgerät) angefordert wird und das Netz die Anrufaufbau- Aufforderung mit der Anzeige "zweite Teilnehmerstation in einem Belegtzustand" zurückweist. Das Merkmal, daß das Netz irgendwie eine "Belegtanzeige für die zweite Teilnehmerstation" zurückführt, ist die minimale Funktion, die von dem Netz (d. h. von der Betriebszustands- Überwachungseinrichtung davon) bereitgestellt werden muß, damit die Aktivierungseinrichtung die Aktivierung der Blockierfunktion der Blockiereinrichtung ausführt.

Vorzugsweise, wenn das Netz den CCBS Dienst implementiert hat, kann dann die Aktivierungseinrichtung die Blockiereinrichtung aktivieren, wenn das Netz eine Nachricht "zweite Teilnehmerstation belegt und CCBS möglich" im Ansprechen auf eine Anrufaufbau-Aufforderung, die von der ersten Teilnehmerstation ausgegeben und von dem Netz zurückgewiesen wird, zurückführt.

Gemäß einer anderen Ausführungsform der Aktivierungseinrichtung ACT wird die Blockiereinrichtungs- Aktivierung nur dann ausgeführt, wenn drei (oder eine vorgegebene Anzahl) von sukzessiven Anrufaufbau- Aufforderungen in bezug auf den gleichen Anruf (so wie er von der Wiederanruf-Erfassungseinrichtung erfaßt wird) fehlgeschlagen sind (d. h. von dem Netz zurückgewiesen wurden). Das heißt, wenn drei sukzessive Anrufaufbau- Aufforderungen, die sich auf den gleichen Anrufaufbau zu der gleichen zweiten Teilnehmerstation beziehen, an das Netz geleitet worden sind und zurückgewiesen worden sind ("Belegtzustands-Anzeige wird zurückgeführt"), dann wird die Aktivierung der Blockiereinrichtung ausgeführt. Vorzugsweise wird die Aktivierung nur dann ausgeführt, wenn die vorangehenden Anrufaufbau-Aufforderungen innerhalb grob spezifizierter Zeitintervalle initiiert wurden, wie in der Zeitinformation definiert, die von der Wiederanruf- Erfassungseinrichtung verwendet wird.

Solange die Blockiereinrichtung von der Aktivierungseinrichtung aktiviert ist, um Anrufaufbau- Aufforderungen von der ersten Teilnehmerstation zu einer spezifischen zweiten Teilnehmerstation abzublocken, sollte vorzugsweise eine Information in einem Speicher der Steuereinrichtung geführt werden, die anzeigt, daß Anrufaufbau-Aufforderungen von dieser bestimmten ersten Teilnehmerstation zu dieser bestimmten zweiten Teilnehmerstation gegenwärtig von der Steuervorrichtung geblockt werden. Wenn die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung eine Wiederwahl durch einen Vergleich von Anrufparametern erfaßt (d. h. nachdem Parameter einer ersten Anrufaufbau- Aufforderung gespeichert sind und danach mit Anrufparametern in nachfolgenden Anrufaufbau-Aufforderungen verglichen werden), dann können die Anrufparameter, die in dem Speicher MEM gespeichert sind, diese Information als eine "Wiederwahl- Blockierliste" bilden.

Jedoch kann die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung wie voranstehend erläutert eine Wiederwahl lediglich auf Grundlage einer Auswertung einer Zeitinformation (von sukzessiven Zeitintervallen von Anrufaufbau-Aufforderungen) erfassen und in diesem Fall müssen die Anrufparameter der Anrufaufbau-Aufforderungen, die von der Blockiereinrichtung abgeblockt werden, wenigstens in die "Wiederwahl- Blockierliste", d. h. in den Speicher MEM, eingegeben werden, wenn schließlich die Aktivierung der Blockiereinrichtung ausgeführt worden ist.

Dies ist erforderlich, weil die Steuervorrichtung weitere Anrufaufbau-Aufforderungen, die an die gewünschte belegte zweite Teilnehmerstation gerichtet sind, abblocken muß, während sie andere Anrufaufbau-Aufforderungen nicht abblocken darf, die von der ersten Teilnehmerstation ausgegeben werden können und die an eine andere zweite Teilnehmerstation gerichtet werden, für die der Anrufaufbau bislang nicht abgeblockt worden ist. Deshalb besteht die einfachste Vorgehensweise zur Erfassung, ob eine Anrufaufbau- Aufforderung eine ist, die gegenwärtig von der Steuervorrichtung abgeblockt worden ist, darin, die Anrufparameter in dem Speicher MEM (d. h. in der "Wiederwahl- Blockierliste") zu vergleichen.

Wenn das Netz ferner mit dem vollständigen CCBS Dienst versehen ist und das Netz "CCBS möglich" zusammen mit der "Belegtanzeige" wegen einer Zurückweisung der Anrufaufbau- Aufforderung für die zweite Teilnehmerstation von dem Netz anzeigt, dann kann die Aktivierungseinrichtung BLK-ACT gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung den CCBS Dienst aktivieren. Wenn die CCBS Aktivierung von dem Netz bestätigt ist, dann wird eine Kopie der Anrufparameter, die die erste Teilnehmerstation zum Aufbau des Anrufs mit der Anrufaufbau- Aufforderung verwendet hat, in den Speicher MEM, d. h. in die "Wiederwahl-Blockierliste" eingefügt. Hauptsächlich wird der CCBS Index verwendet, so daß ein "menschlicher" Benutzer eine Dienstaktivierung mit "entfernter Benutzer frei" Anzeigen assoziieren kann, um zu entscheiden, einen CCBS Wiederanruf anzunehmen.

In dem CCBS Dienst (wie er in den GSM Spezifikationen beschrieben ist) wird ein CCBS Index von dem Netz für den aktivierten Dienst zugewiesen und dieser Index kann dem gespeicherten Anrufparametersatz zugeordnet werden. Im wesentlichen ist der CCBS Index ein Parameter, der anzeigt, daß der CCBS Dienst für die spezifische Anrufaufbau- Aufforderung, die von der ersten Teilnehmerstation ausgegeben wird, arbeitet, um schließlich einen Anruf zu der zweiten Teilnehmerstation aufzubauen.

Ferner kann gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung die Anrufaufbau-Blockiereinrichtung von der ersten Teilnehmerstation selbst aktiviert werden, beispielsweise nach Empfangen einer "Belegtzustands-Anzeige" für die zweite Teilnehmerstation.

d) Wiederanruf-Behandlung

Im wesentlichen wird eine Anruf-Behandlungseinrichtung RC-HDL vorgesehen, um die Anrufaufbau-(oder Wiederanruf-) Aufforderungs-Blockiereinrichtung RC-BLK zu deaktivieren, sobald die zweite Teilnehmerstation verfügbar wird, so daß ein Anruf zu dieser Teilnehmerstation aufgebaut werden kann. Vorzugsweise deaktiviert die Anruf-Behandlungseinrichtung die Blockiereinrichtung, wenn sich die zweite Teilnehmerstation von dem Belegtzustand in den freien Zustand ändert.

Gemäß einer Ausführungsform entfernt die Anruf- Behandlungseinrichtung RC-HDL einen Anrufparametersatz von dem Anrufparameterspeicher MEM (d. h. der "Wiederwahl- Blockierliste") beim Deaktivieren der Anrufaufbau- Aufforderungs-Blockiereinrichtung RC-BLK. Wenn eine Anrufaufbau-Aufforderung von der ersten Teilnehmerstation das nächstemal empfangen wird, wird deshalb eine Übereinstimmung von Anrufparametern in dem Speicher nicht erfaßt und somit wird eine Anrufaufbau-Aufforderung von der Blockiereinrichtung nicht länger blockiert. Gemäß einer anderen Ausführungsform entfernt die Anruf- Behandlungseinrichtung die von dem Anrufparameterspeicher MEM ges endeten Anrufparameter nach einer vorgegebenen Zeitperiode, d. h. in diesem Fall wird angenommen, daß nach einer vorgegebenen Zeitperiode die zweite Teilnehmerstation definitiv wieder für einen weiteren Anrufaufbau verfügbar sein wird.

Deshalb kann der CCBS Agent einen Eintrag in der "Wiederwahl- Blockierliste" nach einer vorgegebenen Zeitperiode entfernen. Ferner können die ges endeten Anrufparameter entfernt werden, wenn keine weiteren Wiederanruf-Versuche von der Wiederanruf- Erfassungseinrichtung erfaßt worden sind.

Sobald die Blockiereinrichtung deaktiviert ist, wird dann die gegenwärtig anstehende Anrufaufbau-Aufforderung oder die nächste Anrufaufbau-Aufforderung zu einem erfolgreichen Anrufaufbau des Anrufs führen.

Wenn die Anrufaufbau-Aufforderungsbehandlung eine Teilnehmerstation (ein Terminalgerät oder ein Telefongerät) betrifft, für das der CCBS Dienst in dem Netz implementiert ist, wird eine Wiederanruf-Prozedur innerhalb der ETSI CCBS Standards ausgeführt, sobald die zweite Teilnehmerstation verfügbar wird. Diese Wiederanruf-Prozedur ist im wesentlichen mit den Funktionen ≙, ≙ in Fig. 7a dargestellt. In diesem Fall stellt das Netz NET den CCBS Index bereit, der sich auf den spezifischen Anrufaufbau bezieht, der gegenwärtig von der Blockiereinrichtung blockiert wird. Der CCBS Index wird mit den Anrufparametersätzen in der Wiederwahl-Blockierliste verglichen und wenn eine Übereinstimmung des CCBS Index, der von dem Netz bereitgestellt wird, und einem CCBS Index, der einem spezifischen Anrufparametersatz in dem Speicher MEM zugeordnet ist, festgestellt wird, dann wird der Anrufparametersatz für diesen CCBX Index gelöscht. Somit werden weitere Wiederwahl-Versuche, die danach ankommen und von der ersten Teilnehmerstation (d. h. einer FAX/Daten- Anwendung von dem Terminalgerät oder eine Sprachanruf- Aufforderung von dem Terminalgerät) ausgegeben werden, nicht weiter von der Blockiereinrichtung abgeblockt. Deshalb führt, wie voranstehend erläutert, die gegenwärtig anstehende Anrufaufbau-Aufforderung oder die nächste Anrufaufbau- Aufforderung zu einem erfolgreichen Aufbau des Anrufs.

In dieser Situation kann es passieren, daß exakt zu der Zeit wenn die zweite Teilnehmerstation schließlich für einen Anrufaufbau frei wird, die erste Teilnehmerstation belegt ist, d. h. sie gibt weder eine wiederholte Anrufaufbau- Aufforderung noch eine neue Anrufaufbau-Aufforderung an die gleiche zweite Teilnehmerstation aus. In dieser Situation wird der CCBS Wiederanruf wie in der Prozedur 4 in Fig. 7b aufgehoben oder in einen Wartezustand versetzt.

Alternativ und/oder zusätzlich kann die zweite Teilnehmerstation natürlich auch mit einer Steuervorrichtung AGNT versehen sein, so wie dies der Fall für die erste Teilnehmerstation ist. In diesem Fall kann die Steuervorrichtung der zweiten Teilnehmerstation eine "Belegtzustands-Anzeige" für die erste Teilnehmerstation an der zweiten Teilnehmerstation anzeigen, die dann wiederholte Anrufaufbau-Aufforderungen an die erste Teilnehmerstation ausführen wird, die von der jeweiligen Blockiereinrichtung, die in der Steuervorrichtung eingebaut ist, die sich in der zweiten Teilnehmerstation befindet, abgeblockt werden können oder nicht.

Nachstehend werden die Steuerverfahren gemäß der Erfindung mit näheren Einzelheiten unter Bezugnahme auf die Fig. 3a, 3b, Fig. 4, Fig. 5a, 5b erläutert.

Das Steuerverfahren gemäß Fig. 3a verwendet die Anrufaufbau- Aufforderungs-Blockiereinrichtung und die Aktivierungseinrichtung der ersten Ausführungsform in bezug auf die Blockierung einer Anrufaufbau-Aufforderung. Die Fig. 3b und die Fig. 4, 5a, 5b verwenden die jeweiligen Einrichtungen, die voranstehend für die zweite Ausführungsform in bezug auf die Blockierung von wiederholten Anrufaufbau-Aufforderungen (Wiederwahlen) erläutert wurden, für eine Situation, wenn ein CCBS Dienst, der hier in dem Netz angeordnet ist, aktiviert weren kann.

DRITTE AUSFÜHRUNGSFORM (VERFAHREN ZUR ANRUFBLOCKIERUNG)

In Fig. 3a sendet die erste Teilnehmerstation eine Anrufaufbau-Aufforderung im Schritt S102. Die Anrufaufbau- Aufforderung wird in der Steuervorrichtung im Schritt S108 empfangen oder abgefangen. Im Schritt 104 wird der Betriebszustand der zweiten Teilnehmerstation bestimmt, entweder lediglich durch die Tatsache, daß der Anrufaufbau von dem Netz zurückgewiesen worden ist, oder durch die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung des Netzes. Wenn in dem Schritt S105 bestimmt wird, daß sich die zweite Teilnehmerstation in einem Belegtzustand befindet, dann wird die gegenwärtig anhängige Anrufaufbau-Aufforderung von einem Transfer geblockt, bis die zweite Teilnehmerstation sich von dem Belegtzustand in den freien Zustand im Schritt S108 ändert. Wenn die zweite Teilnehmerstation im Schritt S105 nicht belegt ist, dann wird der angeforderte Anrufaufbau im Schritt S106 ausgeführt. Da keine Möglichkeit besteht, daß die Anrufaufbau-Aufforderung Ressourcen in der Vermittlungseinrichtung belegt, wenn die zweite Teilnehmerstation belegt ist, können die Ressourcen des Netzes für andere Anrufaufbauvorgänge und andere Vermittlungen effizienter verwendet werden.

VIERTE AUSFÜHRUNGSFORM (VERFAHREN ZUR WIEDERANRUF- BLOCKIERUNG)

In Fig. 3b entsprechen die Schritte S202, S203, S204 und S205 den Schritten S102, S103, S104 und S105 in Fig. 3a. Wenn die Steuervorrichtung im Schritt S205 bestimmt, daß die zweite Teilnehmerstation belegt ist, dann bestimmt die Wiederanruf- Erfassungseinrichtung RC-DET im Schritt S209, ob die gegenwärtig anstehende Anrufaufbau-Aufforderung eine wiederholte Anrufaufbau-Aufforderung (d. h. eine Wiederwahl) ist. Sämtliche Funktionalitäten, die voranstehend für die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung beschrieben wurden, können im Schritt S209 verwendet werden (und auch im Schritt S205 zur Bestimmung, ob die zweite Teilnehmerstation belegt ist).

Wenn bis jetzt noch keine Erfassung einer Wiederwahl im Schritt S209 durchgeführt ist ("N" im Schritt S209), kann eine andere Anrufaufbau-Aufforderung in den Schritten S202, S203 gesendet und empfangen werden. Im Schritt S210 wird vorzugsweise eine "Belegtzustandsanzeige" an die erste Teilnehmerstation gesendet, um anzuzeigen, daß die zweite Teilnehmerstation belegt ist. Die wiederholte Anrufaufbau- Aufforderung im Schritt S202 wird von der automatischen Wiederanrufeinrichtung oder manuell von dem Benutzer der ersten Teilnehmerstation entsprechend einer Zeitplanung oder vollständig frei ausgegeben.

Wenn noch bestimmt wird, daß die zweite Teilnehmerstation in einem Belegtzustand in den Schritten S204, S205 ist, dann wird die zweite Anrufaufbau-Aufforderung (oder in der Tat die n-te nachfolgende Anrufaufbau-Aufforderung) schließlich als eine wiederholte Anrufaufbau-Aufforderung bestimmt, die beispielsweise von der automatischen Wiederanruf- Erfassungseinrichtung der ersten Teilnehmerstation im Schritt S209 ausgegeben wird. Somit wird die Anrufaufbau- Aufforderungs-Blockiereinrichtung schließlich im Schritt S208 aktiviert, wenn "J" im Schritt S209 erfüllt ist. Nach dem Schritt S208 wird die Wiederanruf-Blockiereinrichtung ein Transfer irgendeiner weiteren Anrufaufbau-Aufforderung blockieren, die von der ersten Teilnehmerstation zum Aufbauen eines Anrufs zu der gleichen zweiten Teilnehmerstation ausgegeben wird.

Die Belegtzustands-Anzeige für die zweite Teilnehmerstation kann an die erste Teilnehmerstation im Schritt S211 gesendet werden. Kontinuierlich wird der Betriebszustand der zweiten Teilnehmerstation im Schritt S204 überwacht, da es sogar möglich ist, daß die erste Teilnehmerstation kontinuierlich und wiederholt weitere Anrufaufbau-Aufforderungen an die gleiche zweite Teilnehmerstation ausgibt (siehe die gestrichelte Linie zwischen dem Schritt S211 und dem Schritt S202).

Schließlich wird die zweite Teilnehmerstation ihren Betriebszustand von dem Belegtzustand auf den freien Zustand im Schritt S204 ändern und deshalb wird dann die Blockierung im Schritt S212 deaktiviert und der Anruf wird schließlich zwischen der ersten und der zweiten Teilnehmerstation im Schritt S206 aufgebaut.

Wenn während der ersten Anrufaufbau-Aufforderung der Betriebszustand als "frei" im Schritt S204 bestimmt wurde, dann besteht natürlich keine Notwendigkeit zum Deaktivieren der Blockierung im Schritt S212, da die Blockiereinrichtung zuvor nicht aktiviert worden ist.

Wie sich Fig. 3b entnehmen läßt, findet dann, wenn mehrere nacheinander ausgegebene Anrufaufbau-Aufforderungen von dem Netz zurückgewiesen werden, die Wiederwahl-Erfassung statt und weitere wiederholte Anrufaufbau-Aufforderungen werden geblockt, um keine Ressourcen in dem Netz zu belegen, bis die zweite Teilnehmerstation für einen erfolgreichen Anrufaufbau verfügbar wird. Wenn wie unter Bezugnahme auf Fig. 3a erläutert, die erste Teilnehmerstation nicht verfügbar sein sollte, wenn die zweite Teilnehmerstation wieder verfügbar wird, kann die gleiche Prozedur wie in Fig. 3b von einer Steuervorrichtung ausgeführt werden, die sich in der zweiten Teilnehmerstation befindet.

Es sei darauf hingewiesen, daß die voranstehend disktutierten Schritte S205, S209 und S210 sich auf die gleiche Art von Anruf oder in der Tat auf verschiedene Arten von Anrufen beziehen können. Das heißt, wenn beispielsweise eine Anrufaufbau-Aufforderung zum erstenmal ausgegeben wird und der zweite Teilnehmer SS2 belegt ist, dann wird eine Belegtanzeige im Schritt S210 gesendet. Jedoch schließt dies die Möglichkeit nicht aus, daß in der Tat die Aufforderung an die Vermittlungsstelle geleitet wird, da bislang noch keine Blockierung ausgeführt worden ist. Nur nach wiederholten Aufforderungen bezüglich des gleichen Anrufs ermöglichen die Schritte S209 und S208 die Blockierung.

Jedoch kann der zweite Teilnehmer mehrere verschiedene Anwendungen besitzen (die mit verschiedenen Nummern oder verschiedenen Anrufparametern adressierbar sind), beispielsweise Sprach- und Datenanwendungen, so daß lediglich die Anzeige von "Belegt" nicht ausreichen kann, um anzuzeigen, welcher Typ von Anwendung in dem zweiten Teilnehmer belegt ist und welche nicht. Somit kann die Anwendung in dem ersten Teilnehmer trotz des Empfangs der Belegtanzeige im Schritt S210 eine andere (erste) Anrufaufbau-Aufforderung ausgeben, die sich auf einen anderen Typ von Anruf bezieht, der erfolgreich aufgebaut werden kann, sogar wenn die vorangehende Belegtanzeige sich nur auf eine Anwendung in der zweiten Teilnehmerstation bezieht, auf die sich die andere neue Anrufaufbau-Aufforderung nicht bezieht.

Alternativ kann eine modifizierte Belegtanzeige, die tatsächlich anzeigt, welcher Typ von Anwendung in der zweiten Teilnehmerstation belegt ist, an den ersten Teilnehmer im Schritt S210 zurückgeführt werden, um den ersten Teilnehmer über den Typ der belegten Anwendung (zu der gegenwärtig kein Anruf aufgebaut werden kann) zu informieren, so daß der erste Teilnehmer dann beabsichtigterweise einen unterschiedlichen Typ von Anruf versucht. In der Steuereinrichtung kann die Tatsache, ob die gegenwärtige Anrufaufbau-Aufforderung eine wiederholte ist - selbst für verschiedene Anwendungen in der gleichen zweiten Teilnehmerstation - durch Analysieren der Anrufparameter, die in den Anrufaufbau-Aufforderungen enthalten sind, und/oder durch Vergleichen dieser mit der Belegtanzeige, die den Typ von Anwendung in der zweiten Teilnehmerstation anzeigt, erfaßt werden. Wenn beispielsweise ein Parameter in der Anrufaufbau-Aufforderung, die den gewünschten Typ von Anruf anzeigt (d. h. eine bestimmte Anwendung in der zweiten Teilnehmerstation), nicht mit einem Parameter in der modifizierten Belegtanzeige übereinstimmt, die den Typ von belegter Anwendung in dem zweiten Teilnehmer anzeigt, dann kann die Anrufaufbau-Aufforderung noch an die Vermittlungseinrichtung geleitet werden und der Anruf kann noch erfolgreich aufgebaut werden, und zwar trotz der Ausgabe einer Belegtanzeige für die zweite Teilnehmerstation.

FÜNFTE AUSFÜHRUNGSFORM (VERFAHREN EINSCHLIESSLICH EINER CCBS AKTIVIERUNG)

Die Fig. 4 und 5a, 5b zeigen das Steuervorrichtung der Erfindung mit weiteren Einzelheiten für den Fall, daß in dem Netz ein CCBS Dienst für die erste Teilnehmerstation implementiert ist (d. h. die erste Teilnehmerstation hat eine Teilnahmeberechtigung an dem CCBS Dienst des Netzes, z. B. an dem ETSI CCBS Dienst in dem GSM Funkkommunikationsnetz).

Nachstehend sei angenommen, daß in den Fig. 4, 5a, 5b "Anwendung" eine Daten/FAX-Anwendung bedeutet, die auf dem Terminalgerät läuft (beispielsweise unter Verwendung des AT- Befehlssatzes), um einen Datenanruf durch den MS Kern an die mit dem Netz verbundene zweite Teilnehmerstation aufzubauen.

Jedoch sei darauf hingewiesen, daß "Anwendung" in den Fig. 4, 5a und 5b auch die "Sprachanruf-Aufbau-Einrichtung" eines einzelnen Telefongeräts sein kann, wobei "MS Kern" der Teil des Telefongeräts sein würde, der zum Senden von Anrufaufbau- Aufforderungen an das Netz z. B. über die Funkschnittstelle verantwortlich ist, wenn das Netz ein Mobilfunk- Kommunikationsnetz ist.

Im wesentlichen zeigt Fig. 4 ein Flußdiagramm bis zu dem Punkt, an dem die Aktivierungseinrichtung BLK-ACT die Wiederanruf-Blockiereinrichtung RC-BLK nach Erfassung von mehreren Wiederwahlen aktiviert. Im Schritt S301 gibt die Anwendung eine Anrufaufbau-Aufforderung aus (eine Wähloperation wird ausgeführt). Die Anrufaufbau-Aufforderung wird von dem CCBS Agenten an den MS Kern im Schritt S302 transferiert. Im Schritt S303 empfängt die Vermittlungseinrichtung des Netzes die Anrufaufbau- Aufforderung. Wenn die zweite Teilnehmerstation belegt ist, wird eine Trennungs-(Zurückweisungs-)-Nachricht an den MS Kern im Schritt S304 zurücktransferiert. Eine Wählfehlschlag- (Zurücksweisungs-)Nachricht wird an dem CCBS Agenten im schritt S305 bereitgestellt. Die Nachricht im Schritt S305 kann - zusätzlich zum Anzeigen der Zurückweisung der Anrufaufbau-Aufforderung - anzeigen, daß der CCBS Dienst des Netzes (wenn er implementiert ist) im Prinzip aktiviert werden kann (wenn die erste Teilnehmerstation dies zu tun wünscht und eine Teilnehmerberechtigung an einem derartigen Dienst aufweist). Es sei hier angenommen, daß der CCBS Dienst von der ersten Teilnehmerstation aktiviert werden kann. Eine Belegtzustands-Anzeige der zweiten Teilnehmerstation wird an die erste Teilnehmerstation (an die Anwendung auf dem Terminalgerät oder dem Telefongerät) im Schritt S306 gesendet. Somit zeigen die Schritte S301, S302, . . ., S306 die Prozedur einer fehlgeschlagenen Anrufaufbau-Aufforderung.

Wie sich dem zweiten Satz von Schritten S301, S302, . . ., S306 entnehmen läßt, kann die automatische Wiederanrufeinrichtung der ersten Teilnehmerstation die Anrufaufbau-Aufforderung wieder wiederholen (gemäß einem vorgegebenen Zeitplan oder mit einer vorgegebenen Wiederholungsfrequenz bis zu einer maximalen Anzahl von wiederholten Aufforderungen).

Schließlich erfaßt die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung während der n-ten Aufforderung (beispielsweise nach dem dritten Mal), daß die Anrufaufbau-Aufforderung eine wiederholte Anrufaufbau-Aufforderung im Schritt S307 ist. Wie voranstehend erwähnt, kann dies durch Vergleichen der Anrufparametersätze oder durch Auswerten von Zeitintervallen durch die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung durchgeführt werden. Da die Nachricht im Schritt S305 angezeigt hat, daß der CCBS Dienst für die erste Teilnehmerstation aktiviert werden kann, führt die Aktivierungseinrichtung nicht nur die Aktivierung der Blockiereinrichtung im Schritt S307 zum Blockieren von irgendwelchen weiteren Wiederwahlen aus, sondern aktiviert auch den CCBS Dienst in den Schritten S308, S309, . . ., S311.

Wenn die Bestätigungsnachricht für die Aktivierung des CCBS Diensts im Schritt S311 empfangen wird, d. h. wenigstens eine Betriebszustands-Überwachungseinrichtung, die den Betriebszustand der zweiten Teilnehmerstation überwacht, aktiviert wird, dann werden Anrufparameter in die "Wiederwahl-Blockierliste" eingefügt. Ferner kann der CCBS Index in den Speicher eingefügt werden, wie voranstehend erläutert.

Vom Schritt S312 kann die automatische Wiederanruf- Einrichtung der ersten Teilnehmerstation weitere wiederholte Anrufaufbau-Aufforderungen ausgeben, die jedoch von einem Transfer wenigstens von dem Netz und vorzugsweise bereits von dem MS Kern geblockt werden. Ferner wird wenigstens eine Betriebszustands-Überwachungseinrichtung den Betriebszustand der zweiten Teilnehmerstation überwachen. Während in dem gegenwärtigen CCBS Dienst vorzugsweise eine "Benutzer Belegt" Anzeige bestimmt werden kann, wird es im Prinzip - unter Verwendung der nächsten Generation von Mobilsystemen nach GSM, nämlich dem UMTS System - auch möglich sein, derartige Anzeigen für Datenanrufe bereitzustellen. Das heißt, wenn der Anruf einen Datenanruf betrifft, der von einer Anwendung von dem ersten Telefongerät ausgeht, dann wird der Betriebszustand einer Anwendung, die auf dem Terminalgerät der zweiten Teilnehmerstation läuft, überwacht.

SECHSTE AUSFÜHRUNGSFORM (WIEDERWAHL VERFÜGBAR NACH EINER CCBS DEAKTIVIERUNG)

In Fig. 5a beziehen sich die Schritte S310, S311 oberhalb der gestrichelten Linie auf Fig. 4. Wenn der CCBS Dienst nach dem Schritt S311 aktiviert ist und die Blockiereinrichtung zum Abblocken der Anrufaufbau-Aufforderung aktiviert ist, wird natürlich jeder weitere Versuch von der ersten Teilnehmerstation (der Anwendung) zur Ausgabe einer Wiederwahl im Schritt S401 sofort von dem CCBS Agenten zurückgewiesen und eine Belegtzustands-Anzeige wird im Schritt S402 gesendet. Wie voranstehend erläutert, blockiert die Blockiereinrichtung sämtliche weiteren Neuwahlen von einem Transfer an das Netz oder an den MS Kern.

Im wesentlichen betrifft Schritt S403 den Schritt S23 in Fig. 7a. Das heißt, vor dem Schritt S403 ist die zweite Teilnehmerstation wieder verfügbar geworden, d. h. sie hat sich von einem Belegtzustand in einen freien Zustand geändert, so daß eine Anzeigenachricht über den freien Zustand an den CCBS Agenten im Schritt S405 von dem MS Kern transferiert wird. In diesem Fall ist eine Wiederwahl im Schritt S404 verfügbar, wenn die Anzeige über den freien Zustand im Schritt S405 empfangen wird.

Beim Empfang der Freizustands-Anzeige im Schritt S405 deaktiviert der CCBS Agent sofort die Blockiereinrichtung, so daß die gegenwärtig anstehende wiederholte Anrufaufbau- Aufforderung S404 an das Netz in den Schritten S406, S407 an das Netz transferiert werden kann. Somit kann der Anruf zwischen der ersten und der zweiten Teilnehmerstation sofort aufgebaut werden.

Das "X" in Fig. 5a bezeichnet die Anrufaufbau-Zurückweisung von der Blockiereinrichtung. In Fig. 5a ist der Vorteil einer Verwendung der Verzögerungs- und Warteeinrichtung, die voranstehend erläutert wurden, offensichtlich. Wenn die wiederholte Anrufaufbau-Aufforderung im Schritt S404 nur kurz vor dem Empfang der Freinachricht für den entfernten Benutzer im Schritt S405 ankommt, ist es ratsam, das Senden der Belegtzustand-Anzeige an die Anwendung zu verzögern und die wiederholte Anrufaufbau-Aufforderung für ein vorgegebenes Zeitintervall in einen Wartezustand zu versetzen. Sie kann dann noch unmittelbar für den Anrufaufbau verwendet werden, sobald die Freizustands-Anzeigenachricht im Schritt S405 nur eine kurze Zeitperiode später als die Anrufaufbau- Aufforderung im Schritt S404 ankommt.

SIEBTE AUSFÜHRUNGSFORM (KEINE WIEDERWAHL NACH EINER CCBS DEAKTIVIERUNG

In Fig. 5b ist keine wiederholte Anrufaufbau-Aufforderung (Wiederanruf-Versuch) verfügbar, wenn die Freianzeige für den entfernten Benutzer im Schritt S405 empfangen wird. Die Schritte S401-S407 in Fig. 5b entsprechen denjenigen in Fig. 5a mit dem Unterschied, daß der zeitliche Zusammenhang zwischen den Nachrichten unterschiedlich ist.

Das heißt, wenn der CCBS Wiederanruf im Schritt S403 aktiviert ist und die Freizustands-Anzeige an den CCBS Agenten im Schritt S405 transferiert wird, steht keine Anrufaufbau-Aufforderung an (noch nicht einmal eine verzögerte). Entweder wird die Prozedur nach dem Schritt S405 in Fig. 5b wie in der funktionellen Prozedur ≙ in Fig. 7b ausgeführt oder die CCBS Wiederanruf-Prozedur wird verzögert oder der CCBS Dienst wird an diesem Punkt gestoppt.

Wenn sie verzögert wird, dann wird der CCBS Wiederanruf auf die nächste wiederholte Anrufaufbau-Aufforderung im Schritt S404 warten.

Wenn der CCBS Dienst gestoppt wird, hält dies die zweite Teilnehmerstation von einem erfolgreichen Anrufaufbau noch nicht ab, da der nächste Wiederanruf-Versuch im Schritt S404 nicht mehr von dem CCBS Agenten von einem Transfer an das Netz geblockt wird, so daß die Anrufaufbau-Aufforderung in den Schritten S406, S407 erfolgreich sein wird, d. h. der Anruf zu der zweiten Teilnehmerstation (d. h. seiner FAX/Daten-Anwendung) wird aufgebaut.

ACHTE AUSFÜHRUNGSFORM (BEHANDLUNG VON MEHREREN ANRUFAUFBAU- AUFFORDERUNGEN)

Die voranstehende Beschreibung nimmt an, daß nur eine (möglicherweise wiederholte) Anrufaufbau-Aufforderung vorhanden ist, die von einer ersten Teilnehmerstation ausgegeben wird. Diese Anrufaufbau-Aufforderung kann für einen Datenanruf von einer auf dem Terminalgerät laufenden Anwendung oder tatsächlich für einen Sprachanruf von dem Telefongerät gesendet werden. Wenn sich der CCBS Agent in der ersten Teilnehmerstation befindet, kann er diese einzelne Anrufaufbau-Aufforderung behandeln. Wenn der CCBS Agent gleichzeitig für eine Anzahl von ersten Teilnehmerstationen vorgesehen ist (hier befindet er sich vorzugsweise in dem Telekommunikationsnetz), dann wird der CCBS Agent einzelne oder wiederholte Anrufaufbau-Aufforderungen von mehreren ersten Teilnehmerstationen parallel behandeln.

Selbst wenn sich der CCBS Agent jedoch in der ersten Teilnehmerstation befindet, kann noch eine Notwendigkeit zur gleichzeitigen Behandlung von mehreren Anrufaufbau- Aufforderungen bestehen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn ein Terminalgerät, auf dem mehrere Datenanwendungen gleichzeitig laufen (z. B. E-Post, Internet-Zugriff, FAX), mit dem Telefongerät verbunden ist. In diesem Fall können natürlich mehrere Daten-Anrufaufbau-Aufforderungen gleichzeitig vorhanden sein.

Der CCBS Agent gemäß der Erfindung führt vorwiegend die Anrufaufbau-Blockierung für wenigstens eine Datenanwendung aus. Jedoch kann der CCBS Agent gemäß einer anderen Ausführungsform der Steuervorrichtung mehrere Datenanwendungen parallel behandeln. Auf der "Terminal-zu- Modem"-Schnittstelle (siehe Fig. 1) wird ein Multiplexierungsschema verwendet (möglicherweise ein Multiplexierungsschema gemäß ETSI SMG4). Die Haupterweiterung besteht in der Schnittstelle, während der CCBS Agent nur seinen Speicher MEM erweitern muß, um mehrere Anrufaufbau- Aufforderungen von mehreren Datenanwendungen zu behandeln, oder er muß mehrere Speicher getrennt für jede Datenanwendung bereitstellen.

Der CCBS Agent kann auch so konfiguriert werden, daß er nur auf Datenanwendungen arbeitet, für die ein CCBS Dienst innerhalb des Netzes nicht aktiviert werden kann. Beispielsweise kann der CCBS Agent - als eine Voreinstellung - sämtlichen Datenanwendungen erlauben, den CCBS Dienst zu aktivieren. Wenn er dann erfaßt, daß die CCBS Dienst Aktivierung fehlschlägt, z. B. die jeweilige Anwendung weist keine Teilnahmeberechtigung für den CCBS Dienst auf, kann er die Behandlung von Anrufaufbau-Aufforderungen von der Datenanwendung, deren Aktivierung des CCBS Dienstes fehlgeschlagen ist, übernehmen.

Natürlich können die Datenanwendungen den CCBS Agenten flexibel konfigurieren, um die Behandlung von Anrufaufbau- Aufforderungen zu übernehmen, wenn entweder der CCBS Dienst nicht aktiviert werden kann oder sogar dann, wenn er aktiviert werden kann, so daß der CCBS Agent vorzugsweise mit dem netzinternen CCBS Dienst kooperiert (was in den Fig. 4, 5a, 4b angenommen wurde).

GEWERBLICHE ANWENDBARKEIT

Wie voranstehend erläutert, wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine Steuervorrichtung eingeführt, die eine zentralisierte Funktionalität innerhalb einer ersten Teilnehmerstation (z. B. einem Mobilabschluß oder einem damit verbundenen Terminalgerät) oder innerhalb des Netzes bereitstellt, um den CCBS Zusatzdienst des Netzes für Daten und/oder Sprachanwendungen zu unterstützen. Zentralisiert bedeutet, daß Anwendungen für den CCBS Dienst, der gegenwärtig gerade standardisiert wird, nicht aktualisiert werden müssen. Vorzugsweise ist auf der Netzseite der CCBS Dienst implementiert und die unterstützten Sprach- oder Datenanwendungen auf der ersten Teilnehmerstation enthalten eine automatische Wiederanrufeinrichtung (d. h. eine Wiederwahl-Funktion).

Wie erläutert, ist die Implementierung des CCBS Dienstes für FAX und Datenanwendungen somit möglich, ohne sämtliche Benutzeranwendungen zum Unterstützen des CCBS Dienstes zu aktualisieren. Somit ist die vorliegende Erfindung insbesondere für die FAX- und Daten-Dienste, die auf dem Terminalgerät bereitgestellt sind, vorteilhaft. Jedoch sei darauf hingewiesen, daß die Erfindung nicht auf die FAX- und Daten-Dienste allein beschränkt ist und auch für Sprachdienste verwendet werden kann, um eine einzelne Sprachanrufaufbau-Aufforderung oder eine wiederholte Sprachanrufaufbau-Aufforderung abzublocken, d. h. wenn der Benutzer wiederholt die gleiche Wiederanruf-Aufforderung aus gibt oder eine automatische Wiederanrufeinrichtung verwendet.

Die Erfindung erlaubt eine schnelle Implementierung des CCBS Dienstes, der gegenwärtig standardisiert wird. Im Fall einer Mobilstation wird es eine lokale Lösung sein und nicht sämtliche Dienstanforderungen von ETSI werden erfüllt sein. Trotzdem ist dies für das Netz aufgrund der Abfangfunktion des CCBS Agenten nicht sichtbar. Aufgrund der begrenzten Zeit in dem Netz, wobei der Mobilstation zum Reagieren auf die "Freianzeigen für den entfernten Benutzer" gegeben wird, über die Verzögerungseinrichtung und die Warteeinrichtung, kann das Netz ein Verhalten sehen, das wie "keine Reaktion von dem Benutzer" aussieht. Dies ist ein kleiner Nachteil, weil anstelle eines automatischen Abschlusses von dem CCBS Dienst der Anruf wahrscheinlich nur bei dem nächsten Wiederanruf abgeschlossen werden wird, wie in Fig. 5b erläutert.

Jedoch löst die Erfindung das Problem, das von Anwendern/Benutzern verursacht wird, die die Wiederwahl- Funktionalität mißbrauchen. Hauptsächlich spart sie Funkressourcen und Signalisierungsressourcen in dem Netz ein, solange die Zielstelle nicht erreicht werden kann. Dies wird als ein Hauptvorteil für Netzbetreiber gesehen, da die Ressourcen des Netzes vollständig frei sind, um andere Anrufaufbau-Aufforderungen zu behandeln. Da der CCBS Dienst offensichtlich von den Netzbetreibern abgerechnet werden wird, haben die Teilnehmerstationen ferner den Vorteil von Kosteneinsparungen.

Es sei auch darauf hingewiesen, daß die Ausdrücke "Teilnehmerstation", "Mobilstation", "Mobilabschluß", "Terminalgerät" und "Telefongerät" nur dafür verwendet werden, um zu unterscheiden, wo die bestimmte Einheit oder Anwendung, die die bestimmte Anrufaufbau-Aufforderung ausgibt, angeordnet werden kann. Es ist somit klar, daß die Steuereinrichtung (der CCBS Agent) sich entweder in dem Netz oder in dem Terminalgerät oder in dem Mobilabschluß befinden kann, in Abhängigkeit davon, wo sich die anfordernde Anwendung befindet. Wenn somit manchmal der breite Ausdruck "Teilnehmerstation" verwendet wird, so bedeutet dies natürlich die bestimmte Anwendung innerhalb der Teilnehmerstation, die die Anrufaufbau-Aufforderungen ausführt.

Es sei darauf hingewiesen, daß angesichts der obigen Lehren verschiedene Änderungen und Modifikationen für einen Durchschnittsfachmann offensichtlich sein werden. Deshalb ist die Erfindung nicht auf die voranstehend beschriebenen Ausführungsformen beschränkt und der Umfang der Erfindung wird nur durch die beigefügten Ansprüche definiert. Ferner kann die Erfindung insbesondere Merkmale umfassen, die eine Kombination von jeweiligen einzelnen Merkmalen der Ansprüche sind.

Bezugszeichen in diesen Ansprüchen dienen nur der Verdeutlichung und engen den Umfang der Erfindung nicht ein.


Anspruch[de]
  1. 1. Steuervorrichtung (AGNT) zum Steuern des Aufbaus von Anrufen zwischen einer ersten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) und einer zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2), die mit einem Telekommunikationsnetz (NET) verbunden sind, umfassend:
    1. a) eine Anrufaufbau-Aufforderungs-Blockiereinrichtung (RC-BLK), um eine Anrufaufbau-Aufforderung, die von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) zum Aufbauen eines Anrufs zu der zweiten Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) ausgegeben wird, von einem Transfer an die Vermittlungseinrichtung (GMSC, MSC/VLR, HLR) des Telekommunikationsnetzes (NET) abzublocken; und
    2. b) eine Aktivierungseinrichtung (BLK-ACT) zum Aktivieren der Anrufaufbau-Aufforderungs- Blockiereinrichtung (RC-BLK), wenn sich die zweite Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) in einem Belegtzustand befindet.
  2. 2. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 1, gekennzeichnet, durch eine Anruf-Behandlungseinrichtung (RC-HDL) zum Deaktivieren der Anrufaufbau-Aufforderungs- Blockiereinrichtung (RC-BLK), wenn die zweite Teilnehmerstation sich von dem Belegtzustand in einen freien Zustand ändert.
  3. 3. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Telekommunikationsnetz (NET) eine Betriebszustands- Überwachungseinrichtung (CCBS) umfaßt, die den Betriebszustand der zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) überwacht, wobei die Betriebszustands- Überwachungseinrichtung (CCBS) eine Belegtzustands- Anzeige an die Aktivierungseinrichtung (BLK-AC) ausgibt, wenn sich die zweite Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) in dem Belegtzustand befindet.
  4. 4. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) eine automatische Wiederanrufeinrichtung (ARC) zum Wiederholen der Anrufaufbau-Aufforderung an die zweite Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) umfaßt.
  5. 5. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 4, gekennzeichnet, durch eine Anruf-Erfassungseinrichtung (RC-DET), um zu erfassen, ob eine Anrufaufbau-Aufforderung, die von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) ausgegeben wird, eine wiederholte Anrufaufbau-Aufforderung ist, die von der automatischen Wiederanrufeinrichtung (ARC) ausgegeben wird.
  6. 6. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anrufaufbau-Aufforderungs-Blockiereinrichtung (RC- BLK) zum Abblocken einer Anrufaufbau-Aufforderung vorgesehen ist, wenn
    1. - die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung (RC-DET) erfaßt, daß die Anrufaufbau-Aufforderung eine wiederholte Anrufaufbau-Aufforderung ist, die von der automatischen Wiederanruf-Einrichtung (ARC) ausgegeben wird; und
    2. - die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung (CCBS) eine Belegtzustandsanzeige für die zweite Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) ausgibt.
  7. 7. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anruf-Behandlungseinrichtung (RC-HDL) die Anrufaufbau-Aufforderungs-Blockiereinrichtung (RC-BLK) deaktiviert, wenn ein Ausgang von der Betriebszustands- Überwachungseinrichtung (MON, CCBS) sich von einer Belegtzustands-Anzeige für die angerufene zweite Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) in eine Freizustands- Anzeige ändert.
  8. 8. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anrufaufbau-Aufforderung, die von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) ausgegeben wird, eine Sprachanrufaufbau-Aufforderung ist, um einen Sprachanruf zwischen der ersten und der zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1; TE, MT, SS2) aufzubauen.
  9. 9. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) ein Telefongerät (MT, SS1) und ein damit verbundenes Terminalgerät (TE) umfaßt, wobei die Anrufaufbau- Aufforderung von dem Terminalgerät (TE) ausgegeben wird, um einen Datenanruf zwischen dem Terminalgerät (TE) und der zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) aufzubauen.
  10. 10. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (AGNT) in dem Terminalgerät (TE) oder in dem Telefongerät (MT) angeordnet ist.
  11. 11. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Telefongerät (MT) ein Mobilabschluß (MT) ist und das Netz (NET) ein Netz oder mehrere Netze umfaßt, die aus der Gruppe von Netzen gewählt sind, die ein öffentliches Landmobilfunknetz (PLMN) und ein öffentliches Telefonvermittlungsnetz (PSTN) umfaßt.
  12. 12. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der ersten und zweiten Teilnehmerstationen (TE, MT, SS1; TE, MT, SS2) eine Mobilstation (MS1, MS2) eines öffentlichen Landmobilfunk-Kommunikationsnetzes (PLMN) ist.
  13. 13. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aktivierungseinrichtung (BLK-ACT) die Anrufaufbau- Aufforderungs-Blockiereinrichtung (RC-BLK) und die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung (CCBS) aktiviert, wenn eine Anrufaufbau-Aufforderung, die von der ersten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) ausgegeben wird, von dem Telekommunikationsnetz (NET) zurückgewiesen wird.
  14. 14. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 5 oder 13 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aktivierungseinrichtung (BLK-ACT) die Aktivierung nur dann ausführt, wenn die Wiederanruf- Erfassungseinrichtung (RC-DET) erfaßt, daß eine vorgegebene Anzahl von wiederholten Anrufaufbau- Aufforderungen bezüglich des gleichen Anrufs von der automatischen Wiederanrufeinrichtung (ARC) ausgegeben worden sind und von dem Telekommunikationsnetz (NET) zurückgewiesen worden sind.
  15. 15. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung (RC-DET) vorgesehen ist, um einen Satz von Anrufparametern, die in einer Anrufaufbau-Aufforderung enthalten sind, mit Sätzen von Anrufparametern, die in einem Anrufparameterspeicher (MEM) gespeichert sind, der Anrufparameter für vorangehende Anrufaufbau- Aufforderungen speichert, zu vergleichen und um zu erfassen, daß eine Anrufaufbau-Aufforderung von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) wiederholt an die gleiche zweite Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) ausgegeben worden ist, wenn die Anrufparameter übereinstimmen.
  16. 16. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 5 oder 15 dadurch gekennzeichnet, daß die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung (RC-DET) ein Zeitintervall (ΔT) zwischen aufeinanderfolgenden Anrufaufbau-Aufforderungen, die von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) ausgegeben werden, erfaßt und erfaßt, daß eine Anrufaufbau-Aufforderung von der automatischen Wiederanrufeinrichtung (ARC) des ersten Teilnehmers ausgegeben worden ist, wenn das Zeitintervall (ΔT) innerhalb eines vorgegebenen Zeitintervalls (30s, 60s) liegt.
  17. 17. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 2 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Anruf-Behandlungseinrichtung (RC-HDL) einen Anrufparametersatz von dem Anrufparameterspeicher (MEM) entfernt, wenn die Anrufaufbau-Blockiereinrichtung (RC- BLK) deaktiviert wird oder nach einer vorgegebenen Zeitperiode.
  18. 18. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung (CCBS) aktiviert.
  19. 19. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anrufaufbau-Aufforderungs-Blockiereinrichtung (RC- BLK) die Blockierfunktion gleichzeitig für Anrufaufbau- Aufforderungen von einer Vielzahl an ersten Teilnehmerstationen oder einer Vielzahl von Anwendungen, die auf einem Terminalgerät davon laufen, ausführt.
  20. 20. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Zurücksenden einer Belegtzustands- Anzeige ("Belegt"), an die Anwendung/das Terminalgerät in der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1), die den Anrufaufbau anfordert, wenn sich die zweite Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) in einem Belegtzustand befindet.
  21. 21. Steuervorrichtung (AGNT) nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch

    eine Verzögerungseinrichtung (DLY) zum Verzögern der Aktivierung der Anrufaufbau-Aufforderungs- Blockiereinrichtung (RC-BLK) und/oder der Aussendung der Belegtzustands-Anzeige an die erste Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) im Ansprechen auf einen Empfang einer Anrufaufbau-Aufforderung um ein vorgegebenes Verzögerungszeitintervall; und

    eine Warteeinrichtung (QUE), um die von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) empfangene Anrufaufbau- Aufforderung für das vorgegebene Verzögerungszeitintervall in einen Wartezustand zu versetzen.
  22. 22. Steuervorrichtung (AGNT) zum Steuern des Aufbaus von Anrufen zwischen einer ersten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) und einer zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2), die mit einem Telekommunikationsnetz (SYS) verbunden sind, wobei das Telekommunikationsnetz (NET) eine Betriebszustands-Überwachungseinrichtung (CCBS) umfaßt, die den Betriebszustand der zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) überwacht, und wobei die erste Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) eine automatische Wiederanrufeinrichtung (ARC) zum Wiederholen einer Anrufaufbau-Aufforderung an die zweite Teilnehmerstation (MT, SS2) umfaßt, wenn die Betriebszustands- Überwachungseinrichtung (MON, CCBS) eine Belegtzustands- Anzeige für die zweite Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) bereitstellt, umfassend:
    1. a) eine Wiederanruf-Erfassungseinrichtung (RC-DET) zum Erfassen, ob eine Anrufaufbau-Aufforderung eine Anrufaufbau-Aufforderung ist, die von der automatischen Wiederanrufeinrichtung (ARC) der ersten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) ausgegeben wird;
    2. b) eine Wiederanruf-Blockiereinrichtung (RC-BLK), um eine Anrufaufbau-Aufforderung, die von der automatischen Wiederanrufeinrichtung (ARC) der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) zum Aufbauen eines Anrufs zu der zweiten Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) ausgegeben wird, von einem Transfer an die Vermittlungseinrichtung (GMSC, MSC/VLR, HLR) des Telekommunikationsnetzes (NET) abzublocken;
    3. c) eine Aktivierungseinrichtung (BLK-ACT) zum Aktivieren der Wiederanruf-Blockiereinrichtung (RC- BLK), um Anrufaufbau-Aufforderungen von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) abzublocken, wenn
      1. - die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung (RC-DET) erfaßt, daß die Anrufaufbau-Aufforderung von der automatischen Wiederanrufeinrichtung (ARC) ausgegeben wird; und
      2. - die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung (CCBS) eine Belegtzustands-Anzeige für die zweite Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) ausgibt; und
    4. d) eine Wiederanruf-Behandlungseinrichtung (RC-HDL) zum Deaktivieren der Wiederanruf- Blockiereinrichtung (RC-BLK), wenn ein Ausgang von der Betriebszustands-Überwachungseinrichtung (CCBS) sich von einer Belegtzustands-Anzeige für die zweite Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) in eine Freizustands-Anzeige ändert.
  23. 23. Steuerverfahren zum Steuern des Aufbaus von Anrufen zwischen einer ersten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) und einer zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2), die mit einem Telekommunikationsnetz (NET) verbunden sind, umfassend die folgenden Schritte:
    1. a) Senden (S102, S202, S301) einer Anrufaufbau- Aufforderung von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) in Richtung auf die Vermittlungseinrichtung (GMSC, MSC/VLR, HLR) des Telekommunikationsnetzes (NET), um den Aufbau eines Anrufs zu der zweiten Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) anzufordern;
    2. b) Empfangen (S103, S203, S301) der Anrufaufbau- Aufforderung in einer Steuervorrichtung (AGNT), die für die erste Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) vorgesehen ist;
    3. c) Bestimmen (S104, S204, S306) in der Steuervorrichtung (AGNT), ob die angerufene zweite Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) sich in einem Belegtzustand befindet oder nicht; und
    4. d1) wenn bestimmt wird, daß sich die zweite Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) in einem Belegtzustand (S105, S205) bestimmt, Blockieren (S108, S208, S312, S402) eines Transfers der Anrufaufbau-Aufforderung an die Vermittlungseinrichtung (GMSC, MS2, VLR, HLR); und
    5. d2) wenn bestimmt wird, daß sich die zweite Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) in einem freien Zustand befindet (S105, S205, S405), Transferieren (S106, S206) der Anrufaufbau-Aufforderung an die Vermittlungseinrichtung (GMSC, MSC/VLR, HLR).
  24. 24. Verfahren nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch den folgenden Schritt: Deaktivieren (S106, S212, S405) der Anrufaufbau- Aufforderungs-Blockierung, wenn die zweite Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) sich von dem Belegtzustand in einen freien Zustand ändert.
  25. 25. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) das Aussenden einer Anrufaufbau-Aufforderung zum Aufbauen eines Anrufs zu der gleichen zweiten Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) eine vorgegebene Anzahl von Malen wiederholt, wenn sich die zweite Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) in einem Belegtzustand befindet.
  26. 26. Verfahren nach Anspruch 25, gekennzeichnet durch den folgenden Schritt: Erfassen (S307), ob die Anrufaufbau-Aufforderung, die von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) zum Aufbauen eines Anrufs zu der zweiten Teilnehmerstation ausgegeben wird, einen Anrufaufbau betrifft, für den eine Anrufaufbau-Aufforderung bereits ausgegeben worden ist.
  27. 27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Abblocken einer Anrufaufbau-Aufforderung ausgeführt wird, wenn
    1. - erfaßt wird (S307, S207), daß die Anrufaufbau- Aufforderung eine wiederholte Anrufaufbau- Aufforderung ist, die von einer automatischen Wiederanrufeinrichtung (ARC) ausgegeben wird; und
    2. - erfaßt wird (S105, S205), daß sich die zweite Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) in dem Belegtzustand befindet.
  28. 28. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Anrufaufbau-Aufforderung (S206) an die Vermittlungseinrichtung (GMSC, MSC/VLR, HLR) transferiert wird, nachdem die zweite Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) sich von einem Belegtzustand in einen freien Zustand ändert (S205).
  29. 29. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) ausgegebene Anrufaufbau-Aufforderung eine Sprachanrufaufbau-Aufforderung zum Aufbau eines Sprachanrufs zwischen der ersten und der zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1; TE, MT, SS2) ist.
  30. 30. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Abblocken (S108, S208, S312) der Anrufaufbau- Aufforderung ausgeführt wird, wenn die von der ersten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) ausgegebene Anrufaufbau- Aufforderung von der Vermittlungseinrichtung (GMSC, MSC/VLR, HLR) des Telekommunikationsnetzes (NET) zurückgewiesen wird.
  31. 31. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Abblocken (S307) gestartet wird, wenn erfaßt wird (RC-DET), daß eine vorgegebene Anzahl von wiederholten Anrufaufbau-Aufforderungen in bezug auf den gleichen Anruf ausgegeben worden sind und von der Vermittlungseinrichtung (GMSC, MSC/VLR, HLR) des Telekommunikationsnetzes (NET) zurückgewiesen worden sind.
  32. 32. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß ein Satz von Anrufparametern, die in einer Anrufaufbau- Aufforderung enthalten sind, mit Sätzen von Anrufparametern, die in einem Anrufparameterspeicher (MEM) gespeichert sind, der Anrufparameter für vorangehende Anrufaufbau-Aufforderungen speichert, verglichen wird und erfaßt wird, daß eine Anrufaufbau- Aufforderung von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) wiederholt an die zweite Teilnehmerstation (TE, MS, SS2) ausgegeben worden ist, wenn die Anrufparameter übereinstimmen.
  33. 33. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zeitintervall (ΔT) zwischen aufeinanderfolgenden Anrufaufbau-Aufforderungen, die von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) ausgegeben werden, bestimmt wird und erfaßt wird, daß eine Anrufaufbau- Aufforderung für den gleichen Anrufaufbau zuvor ausgegeben worden ist, wenn das Zeitintervall (ΔT) innerhalb eines vorgegebenen Zeitintervalls (30s, 60s) ist.
  34. 34. Verfahren nach Anspruch 24 und 32, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anrufparametersatz von dem Anrufparameterspeicher (MEM) entfernt wird, wenn die Blockierungs-Deaktivierung ausgeführt wird oder nach einer vorgegebenen Zeitperiode.
  35. 35. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) eine Betriebszustands-Überwachungseinrichtung (CCBS), die den Betriebszustand der zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) überwacht, aktiviert, wobei die Betriebszustands- Überwachungseinrichtung (CCBS) eine Belegtzustands- Anzeige an der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) bereitstellt, wenn sich die zweite Teilnehmerstation in dem Blockiereinrichtung befindet.
  36. 36. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Abblocken gleichzeitig für eine Vielzahl von ersten Teilnehmerstationen (oder eine Vielzahl von Anwendungen, die auf einem Terminalgerät davon laufen) ausgeführt wird.
  37. 37. Verfahren nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch den folgenden Schritt: Zurücksenden (S210, S211, S306, S402) einer Belegtzustands-Anzeige ("belegt"), wenn sich die zweite Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) in einem Belegtzustand befindet, an die Anwendung/das Terminalgerät in der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1), die den Anrufaufbau anfordert.
  38. 38. Verfahren nach Anspruch 37, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:

    Verzögern der Abblockung der Anrufaufbau-Aufforderung und der Aussendung der Belegtzustands-Anzeige an die erste Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) für ein vorgegebenes Verzögerungszeitintervall (ΔT) im Ansprechen auf einen Empfang einer Anrufaufbau- Aufforderung; und

    Versetzen der empfangenen Anrufaufbau-Aufforderung von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) für das vorgegebene Verzögerungszeitintervall (ΔT) in einen Wartezustand.
  39. 39. Verfahren zum Steuern des Aufbaus von Anrufen zwischen einer ersten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) und einer zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2), die mit einem Telekommunikationsnetz (NET) verbunden sind, umfassend die folgenden Schritte:
    1. a) Überwachen (S204) des Betriebszustands der zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) und Erfassen, ob sich die zweite Teilnehmerstation in einem Belegtzustand befindet oder nicht;
    2. b) Wiederholen (S209, S210, S202, S203) einer Anrufaufbau-Aufforderung von der ersten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1), wenn ein Belegtzustand der zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) bestimmt wird (S205);
    3. c) Erfassen (S209), ob sich eine Anrufaufbau- Aufforderung auf einen Anrufaufbau bezieht oder nicht, für den eine Anrufaufbau-Aufforderung zuvor von der ersten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) ausgegeben wurde;
    4. d) Blockieren (S208) einer Anrufaufbau-Aufforderung, die von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) zum Aufbauen eines Anrufs zu der zweiten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS2) ausgegeben wird, von einem Transfer an die Vermittlungseinrichtung (GMSC, MSC/VLR, HLR) des Telekommunikationsnetzes (NET), wenn
      1. - erfaßt wird (S209), daß die Anrufaufbau- Aufforderung einen Anrufaufbau betrifft, für den eine Anrufaufbau-Aufforderung von der ersten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) vorher ausgegeben wurde; und
      2. - bestimmt wird (S205), daß sich die zweite Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) in einem Belegtzustand befindet; und
    5. e) Deaktivieren (S212) der Blockierung und des Transfers (S106, S206) der Anrufaufbau-Aufforderung an die Vermittlungseinrichtung (GMSC, MSC/VLR, HLR), nachdem bestimmt wird, daß sich der Betriebszustand der zweiten Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) von einem Belegtzustand in einen freien Zustand ändert.
  40. 40. Telekommunikationssystem (SYS) mit wenigstens einer ersten und einer zweiten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1; TE, MS2, SS2), die mit einem Telekommunikationsnetz (NET) verbunden sind, das eine Vermittlungseinrichtung (GMSC, MSC/VLR, HLR) zum Aufbauen von Anrufen zwischen der ersten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) und der zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) aufweist, umfassend wenigstens eine Steuervorrichtung (AGNT) gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1-22.
  41. 41. Telekommunikationssystem (SYS) mit wenigstens einer ersten und einer zweiten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1; TE, MS2, SS2), die mit einem Telekommunikationsnetz (MET) verbunden sind, das eine Vermittlungseinrichtung (MSC, MSC/VLR, HLR) zum Aufbauen von Anrufen zwischen der ersten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) und der zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) aufweist; umfassend:
    1. a) eine Anrufaufbau-Aufforderungs-Blockiereinrichtung (RC-BLK) zum Abblocken einer Anrufaufbau- Aufforderung, die von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) zum Aufbauen eines Anrufs zu der zweiten Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) ausgegeben wird, von einem Transfer an die Vermittlungseinrichtung (GMSC, MSC/VLR, HLR) des Telekommunikationsnetzes (NET); und
    2. b) eine Aktivierungseinrichtung (BLK-ACT) zum Aktivieren der Anrufaufbau-Aufforderungs- Blockiereinrichtung (RC-BLK), wenn sich die zweite Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) in einem Belegtzustand befindet.
  42. 42. Telekommunikationssystem (SYS) nach Anspruch 41, gekennzeichnet durch eine Anruf-Behandlungseinrichtung (RC-HDL) zum Deaktivieren der Anrufaufbau-Aufforderungs- Blockiereinrichtung (RC-BLK), wenn sich die zweite Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) von dem Belegtzustand in einen freien Zustand ändert.
  43. 43. Telekommunikationssystem (SYS) nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß das Telekommunikationsnetz (NET) eine Betriebszustands- Überwachungseinrichtung (CCBS), die den Betriebszustand der zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) überwacht, umfaßt, wobei die Betriebszustands- Überwachungseinrichtung (CCBS) eine Belegtzustands- Anzeige an die Aktivierungseinrichtung (BLK-ARC) ausgibt, wenn sich die zweite Teilnehmerstation in dem Belegtzustand befindet.
  44. 44. Telekommunikationssystem (SYS) nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) eine automatische Wiederanrufeinrichtung (ARC) zum Wiederholen einer Anrufaufbau-Aufforderung an die zweite Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) umfaßt.
  45. 45. Telekommunikationssystem (SYS) nach Anspruch 42, gekennzeichnet durch eine Wiederanruf-Erfassungseinrichtung (RC-DET) zum Erfassen, ob eine Anrufaufbau-Aufforderung, die von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) ausgegeben wird, eine von der automatischen Wiederanrufeinrichtung (ARC) ausgegebene wiederholte Anrufaufbau-Aufforderung ist.
  46. 46. Telekommunikationssystem (SYS) nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß die Anrufaufbau-Aufforderung, die von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) ausgegeben wird, eine Sprachanrufaufbau-Aufforderung zum Aufbauen eines Sprachanrufs zwischen der ersten und der zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1; TE, MT, SS2) ist.
  47. 47. Telekommunikationssystem (SYS) nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) ein Telefongerät (MT, SS1) und ein damit verbundenes Terminalgerät (TE) umfaßt, wobei die Anrufaufbau- Aufforderung von dem Terminalgerät (TE) ausgegeben wird, um einen Datenanruf zwischen dem Terminalgerät (TE) und der zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) aufzubauen.
  48. 48. Telekommunikationssystem (SYS) nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, daß die Anrufaufbau-Aufforderungs-Blockiereinrichtung (RC- BLK) und die Aktivierungseinrichtung (ACT) in dem Terminalgerät (TE) oder in dem Telefongerät (MT, SS1) angeordnet sind.
  49. 49. Telekommunikationssystem (SYS) nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, daß das Telefongerät (MT, SS1) ein Mobilabschluß (MT, SS1) ist und das Netz (NET) ein Netz oder mehrere Netze umfaßt, die aus der Gruppe von Netzen gewählt sind, die ein öffentliches Landmobilfunknetz (PLMN) und ein öffentliches Telefonvermittlungsnetz (PSTN) umfaßt.
  50. 50. Telekommunikationssystem (SYS) nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der ersten und zweiten Teilnehmerstationen (TE, MT, SS1; TE, MT, SS2) eine Mobilstation eines öffentlichen Landmobilfunk- Kommunikationsnetzes (PLMN) ist.
  51. 51. Telekommunikationssystem (SYS) nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung (RC-DET) eine Satz von Anrufparametern, die in einer Anrufaufbau- Aufforderung enthalten sind, mit Sätzen von Anrufparametern, die in einem Anrufparameterspeicher (MEM) gespeichert sind, der Anrufparameter für vorangehende Anrufaufbau-Aufforderungen speichert, vergleicht und erfaßt, daß eine Anrufaufbau-Aufforderung von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) wiederholt zu der gleichen zweiten Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) ausgegeben wird, wenn die Anrufparameter übereinstimmen.
  52. 52. Telekommunikationssystem (SYS) nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung (RC-DET) ein Zeitintervall (ΔT) zwischen aufeinanderfolgenden Anrufaufbau-Aufforderungen, die von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) ausgegeben werden, erfaßt und erfaßt, daß eine Anrufaufbau-Aufforderung von der automatischen Wiederanrufeinrichtung (ARC) des ersten Teilnehmers ausgegeben worden ist, wenn das Zeitintervall (ΔT) innerhalb eines vorgegebenen Zeitintervalls (30s, 60s) liegt.
  53. 53. Telekommunikationssystem (SYS) nach Anspruch 41, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Zurücksenden einer Belegtzustands- Anzeige ("Belegt") an die Anwendung/das Terminalgerät in der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1), die den Anrufaufbau anfordert, wenn sich die zweiten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) in einem Belegtzustand befindet.
  54. 54. Telekommunikationssystem (SYS) nach Anspruch 41, gekennzeichnet durch

    eine Verzögerungseinrichtung (DLY) zum Verzögern der Aktivierung der Anrufaufbau-Aufforderungs- Blockiereinrichtung (RC-BLK) und/oder der Aussendung der Belegtzustands-Anzeige an die ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) im Ansprechen auf einen Empfang einer Anrufaufbau-Aufforderung um ein vorgegebenes Verzögerungszeitintervall; und

    eine Warteeinrichtung (QUE), um die von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) empfangene Anrufaufbau- Aufforderung für das vorgegebene Verzögerungszeitintervall in einen Wartezustand zu versetzen.
  55. 55. Telekommunikationssystem (SYS) mit wenigstens einer ersten und einer zweiten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1; TE, MS2, SS2), die mit einem Telekommunikationsnetz (NET) verbunden sind, daß eine Vermittlungseinrichtung (GSC, MSC/VLR, HLR) zum Aufbauen von Anrufen zwischen der ersten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) und der zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) und eine Betriebszustands-Überwachungseinrichtung (CCBS), die den Betriebszustand wenigstens der zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) überwacht, aufweist, umfassend:
    1. a) eine Wiederanruf-Erfassungseinrichtung (RC-DET) zum Erfassen, ob eine Anrufaufbau-Aufforderung eine Anrufaufbau-Aufforderung ist, die von einer automatischen Wiederanrufeinrichtung (ARC) der ersten Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) ausgegeben wird;
    2. b) eine Wiederanruf-Blockiereinrichtung (RC-BLK) zum Abblocken einer Anrufaufbau-Aufforderung, die von der automatischen Wiederanrufeinrichtung (ARC) der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) zum Aufbauen eines Anrufs zu der zweiten Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) ausgegeben wird, von einem Transfer an die Vermittlungseinrichtung (GMSC, MSC/VLR, HLR) des Telekommunikationsnetzes (NET);
    3. c) eine Aktivierungseinrichtung (BLK-ACT) zum Aktivieren der Wiederanruf-Blockiereinrichtung (RC- BLK) zum Abblocken von Anrufaufbau-Aufforderungen von der ersten Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1), wenn
      1. - die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung (RC-DET) erfaßt, daß die Anrufaufbau-Aufforderung von der automatischen Wiederanrufeinrichtung (ARC) ausgegeben wird; und
      2. - die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung (CCBS) eine Belegtzustands-Anzeige für die zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) ausgibt; und
    4. d) eine Wiederanruf-Behandlungseinrichtung (RC-HDL) zum Deaktivieren der Wiederanruf- Blockiereinrichtung (RC-BLK), wenn sich ein Ausgang von der Betriebszustands-Überwachungseinrichtung (CCBS) von einer Belegtzustands-Anzeige für die angerufene zweite Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) in eine Freizustands-Anzeige ändert.
  56. 56. Teilnehmerstation eines Telekommunikationssystems (SYS), umfassend wenigstens eine Steuervorrichtung (AGNT) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-22.
  57. 57. Teilnehmerstation nach Anspruch 56, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilnehmerstation ein Terminalgerät (TE) umfaßt, wobei die Steuervorrichtung (AGNT) in dem Terminalgerät (TE) angeordnet ist.
  58. 58. Teilnehmerstation nach Anspruch 56, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilnehmerstation eine Telefongerät (MT) umfaßt, wobei die Steuervorrichtung (AGNT) in dem Telefongerät (TE) angeordnet ist.
  59. 59. Teilnehmerstation nach Anspruch 56, gekennzeichnet durch eine automatische Wiederanrufeinrichtung (ARC) zum Wiederholen einer Anrufaufbau-Aufforderung an die zweiten Teilnehmerstation (TE, MT, SS2).
  60. 60. Teilnehmerstation eines Telekommunikationssystems (SYS), das eine Betriebszustands-Überwachungseinrichtung (CCBS) umfaßt, die den Betriebszustand von damit verbundenen Teilnehmerstationen (TE, MS1, SS1; TE, MT, SS2) überwacht, umfassend:
    1. a) eine automatische Wiederanrufeinrichtung (ARC) zum Wiederholen einer Anrufaufbau-Aufforderung zu einer anderen Teilnehmerstation (MT, SS2), wenn die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung (MON, CCBS) eine Belegtzustands-Anzeige für die andere Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) bereitstellt;
    2. b) eine Anrufaufbau-Aufforderungs-Blockiereinrichtung (RC-BLK) zum Abblocken einer Anrufaufbau- Aufforderung, die von der Teilnehmerstation (TE, MS1, SS1) zum Aufbauen eines Anrufs zu der anderen Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) ausgegeben wird, von einem Transfer an die Vermittlungseinrichtung (GMSC, MSC/VLR, HLR) des Telekommunikationsnetzes (NET); und
    3. c) eine Aktivierungseinrichtung (BLK-ACT) zum Aktivieren der Anrufaufbau-Aufforderungs- Blockiereinrichtung (RC-BLK), wenn sich die andere Teilnehmerstation in einem Belegtzustand befindet.
  61. 61. Teilnehmerstation eines Telekommunikationsnetzes (SYS), das eine Betriebszustands-Überwachungseinrichtung (CCBS) umfaßt, die den Betriebszustand von damit verbundenen Teilnehmerstationen (TE, MS1, SS1; TE, MT, SS2) überwacht, umfassend:
    1. a) eine automatische Wiederanrufeinrichtung (ARC) zum Wiederholen einer Anrufaufbau-Aufforderung zu einer anderen Teilnehmerstation (MT), wenn die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung (MON, CCBS) eine Belegtzustands-Anzeige für eine andere Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) bereitstellt;
    2. b) eine Wiederanruf-Erfassungseinrichtung (RC-DET) zum Erfassen, ob eine Anrufaufbau-Aufforderung eine Anrufaufbau-Aufforderung ist, die von der automatischen Wiederanrufeinrichtung (ARC) der Teilnehmerstation (TE, MT, SS1) ausgegeben wird;
    3. c) eine Wiederanruf-Blockiereinrichtung (RC-BLK) zum Abblocken einer Anrufaufbau-Aufforderung, die von der automatischen Wiederanrufeinrichtung (ARC) der Teilnehmerstation zum Aufbauen eines Anrufs zu der anderen Teilnehmerstation (TE, MS2, SS2) ausgegeben wird, von einem Transfer an die Vermittlungseinrichtung (GMSC, MSC/VLR, HLR) des Telekommunikationsnetzes (NET);
    4. d) eine Aktivierungseinrichtung (BLK-ACT) zum Aktivieren der Wiederanruf-Blockiereinrichtung (RC- BLK) zum Abblocken von Anrufaufbau-Aufforderungen, wenn
      1. - die Wiederanruf-Erfassungseinrichtung (RC-DET) erfaßt, daß die Anrufaufbau-Aufforderung von der automatischen Wiederanrufeinrichtung (ARC) ausgegeben wird; und
      2. - die Betriebszustands-Überwachungseinrichtung (CCBS) eine Belegtzustands-Anzeige für die andere Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) ausgibt; und
    5. e) eine Wiederanruf-Behandlungseinrichtung (RC-HDL) zum Deaktivieren der Wiederanruf- Blockiereinrichtung (RC-BLK), wenn sich ein Ausgang von der Betriebszustands-Überwachungseinrichtung (CCBS) von einer Belegtzustands-Anzeige für die angerufene andere Teilnehmerstation (TE, MT, SS2) auf eine Freizustand-Anzeige ändert.
  62. 62. Teilnehmerstation nach Anspruch 60 oder 61, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilnehmerstation eine Mobilstation (TE, MT, SS1) ist und das Telekommunikationssystem (SYS) ein Mobilfunk-Kommunikationsnetz (NET, PLM) umfaßt.
  63. 63. Verfahren nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß das Zurücksenden der Belegtzustands-Anzeige ("Belegt") an die ersten Teilnehmerstation (SS1) für ein vorgegebenes Zeitintervall verzögert wird.
  64. 64. Telekommunikationssystem (SYS) nach Anspruch 53, gekennzeichnet durch eine Verzögerungseinrichtung (DLY) zum Verzögern der Rücksendung der Belegtzustands-Anzeige ("Belegt") an die ersten Teilnehmerstation (SS1) für ein vorgegebenes Zeitintervall.






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