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Dokumentenidentifikation DE19719492C2 21.10.1999
Titel Vibratorvorrichtung
Anmelder Motorola, Inc., Schaumburg, Ill., US
Erfinder Michalak, Brian C., Lindenhurst, Ill., US;
Dombrowski, Richard J., Barrington, Ill., US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Anmeldedatum 07.05.1997
DE-Aktenzeichen 19719492
Offenlegungstag 18.12.1997
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 21.10.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.10.1999
IPC-Hauptklasse B06B 1/16
IPC-Nebenklasse H04M 19/04   H05K 1/18   H05K 7/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vibratorvorrichtung gemäß Patentanspruch 1 und eine elektronische Vorrichtung mit Vibrator gemäß Patentanspruch 9.

Vibratoren werden in einer Vielzahl von Vorrichtungen verwendet. Beispielsweise verwenden Funkrufempfänger und Funktelefone Vibratoren, um einen stillen Funkruf oder ein Alarmsignal eines ankommenden Gespräches zu bewirken. Wenn die Vorrichtung am Körper des Benutzer positioniert ist, beispielsweise durch Plazierung in einer Hemdtasche oder von einem Gürtel herabhängend, so alarmiert die Vibration den Benutzer, ohne daß andere die Vorrichtung hören. Dieser ruhige Alarm ist insbesondere bei Treffen oder in Büros vorteilhaft, wo viele Leute einen gemeinsamen Platz teilen.

Die Vorrichtungen, die einen Vibrator verwenden, verwenden auch Schaltungskomponenten, die auf einer Leiterplatte montiert sind. Diese Schaltungskomponenten sind vorzugsweise elektrisch mit der Leiterplatte durch ein automatisches Schwallöten verbunden. Vibratoren, die mit einem Gleichspannungspotential arbeiten, das ihnen geliefert wird, müssen elektrisch mit der Leiterplatte verbunden werden. Vibratoren können jedoch mit der Leiterplatte nicht durch ein automatisches Schwallöten verbunden werden. Vibratoren sind gegenüber Hitze empfindlich und leicht zu beschädigen. Wenn sie einmal beschädigt sind, so kann man sie nur schwer wieder reparieren. Somit müssen Vibratoren über Drähte, einen flexiblen Streifen oder einen Zweistiftstecker, der Drähte verwendet, die strukturell mit der Leiterplatte über ein Löten von Hand während eines getrennten Herstellungsschrittes verbunden werden, elektrisch mit den Leiterplatten verbunden werden.

Ein Vibrator muß sicher auf der Leiterplatte montiert sein. Vibratoren umfassen einen Motor, eine Welle, die durch den Motor angetrieben wird, und ein Gewicht, das von der Welle getragen wird. Beim Betrieb dreht der Motor die mit dem Gewicht versehene Welle, was bewirkt, daß der Vibrator merklich vibriert. Die vorher erwähnte elektrische Kopplung genügt nicht, um den Ort des Vibrators in der Vorrichtung sicher zu halten. Um somit eine Beschädigung des Vibrators selbst als auch von in seiner Nähe plazierten elektrischen Bauteilen zu vermeiden, wird der Vibrator auf der Leiterplatte mittels einer vorgeformten Klammer montiert. Die Klammer wird typischerweise an der Leiterplatte während eines getrennten Herstellungsschrittes durch ein Handlöten oder durch ein automatische Schwallöten angelötet. Der Vibrator wird dann in die Klammer mit dem Motor eingesetzt, um eine sichere Befestigung zu gewährleisten.

Aus der GB 22 90 364 A ist eine Vibratorvorrichtung bekannt mit einem Vibrator, der einen Motor und ein durch den Motor angetriebenes Gewicht umfaßt. Der Motor ist in einem Gehäuse untergebracht. Im Ansprechen auf eine Leistung, die an Anschlußdrähte des Motors angelegt wird, wird der Motor angetrieben, so daß sich das Gewicht dreht.

Aus der DE 90 13 277 U1 ist es bekannt, daß auf einem Substrat paarweise Klammern montiert sind, die mit einer Leistungsquelle elektrisch verbunden sind. Die beiden Klammern stehen jeweils mit Flächenkontaktanschlüssen eines Widerstandes in Verbindung.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vibratorvorrichtung und eine elektronische Vorrichtung mit einem Vibrator zu schaffen, die bei einfachem Aufbau und guten Serviceeigenschaften leicht montierbar sind.

Diese Aufgabe wird durch die in den Patentansprüchen 1 und 9 angegebenen Merkmale gelöst.

Erfindungsgemäß besteht die Vibratorvorrichtung aus einem Vibrator und ersten und zweiten Klammern, die auf einem Substrat montierbar sind. Der Vibrator weist einen Motor auf, der ein Gewicht antreibt. Ein Gehäuse des Motors ist mit ersten und zweiten Anschlußkontaktflächen, die voneinander isoliert sind, ausgestattet, wobei die erste und zweite Kontaktfläche jeweils mit einer der beiden Klammern lösbar in Verbindung steht. Auf diese Weise wird ermöglicht, daß die Klammern bereits durch einen automatischen Schwallötvorgang mit dem Substrat verbunden werden können, ohne daß der Motor thermisch belastet wird und dadurch beschädigt wird. Da der Motor zwei Anschlußkontaktflächen an seinem Gehäuse aufweist, die mit den Klammern jeweils in Verbindung gebracht werden, kann die Montage nach dem automatischen Schwallöten leicht montiert werden. Falls es aus Servicegründen erforderlich ist, den Motor auszutauschen, kann dies auf einfache Weise vorgenommen werden, indem der Motor aus den Klammern entnommen wird und ein neuer Motor in die Klammern eingesteckt wird.

Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer tragbaren elektronischen Vorrichtung, die eine Vibratorvorrichtung verwendet, die am Substrat befestigt ist,

Fig. 2 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Vibratorvorrichtung und des Substrats der Fig. 1,

Fig. 3 eine alternative Vibratorvorrichtung, und

Fig. 4 eine vergrößerte, teilweise weggeschnittene Ansicht der alternativen Vibratorvorrichtung der Fig. 3.

Eine Vibratorvorrichtung umfaßt einen Vibrator und ein Paar Klammern. Das Paar Klammern ist so ausgebildet, daß es auf einem Substrat montiert werden kann, das eine steuerbare Leistungsquelle hat. Das Paar Klammern ist elektrisch mit der steuerbaren Leistungsquelle verbunden. Das Paar Klammern ist auch so ausgebildet, daß es den Vibrator entfernbar umfaßt. Der Vibrator wird durch das Paar Klammern gehalten und mit Leistung versorgt; um somit die Notwendigkeit für eine getrennte Montageklammer und ein Paar Drähte zu vermeiden.

Fig. 1 zeigt ein Funkkommunikationssystem 100, das eine elektronische Vorrichtung 102 umfaßt. Die elektronische Vorrichtung 102, die als tragbares Funktelefon gezeigt ist, umfaßt ein Gehäuse 104 und ein Substrat 106, das innerhalb des Gehäuses 104 angeordnet ist (aber durch ein weggeschnittenes Gebiet 108 des Gehäuses 104 zu sehen ist). Das Gehäuse 104 umfaßt eine Lautsprecherabdeckung und Öffnungen 110, hinter denen ein (nicht gezeigter) Lautsprecher positioniert ist, eine Anzeige 112, ein Tastenfeld 114 und eine Mikrofonöffnung 116, die ein dahinter angeordnetes (nicht gezeigtes) Mikrofon aufweist. Eine Antenne 118 wird vom Gehäuse 104 getragen. Die Antenne 118 ist elektrisch mit der Transceiverschaltung, wie auch einer steuerbaren Leistungsquelle 120 verbunden. Die steuerbare Leistungsquelle 120 ist auf einem Paar Anschlußflächen 122 und 123 des Substrats 106 montiert und elektrisch mit ihnen verbunden. Die steuerbare Leistungsquelle wird durch (nicht gezeigte) Verbindungen von einer Batterie 124 mit Leistung versorgt, die auf der hinteren Seite des Gehäuses 104 angeordnet ist. Eine Vibratorvorrichtung 126 ist auf einem zweiten Paar Anschlußflächen 128 und 129 des Substrats 106 montiert und elektrisch mit diesen verbunden. Das zweite Paar von Anschlußflächen 128 und 129 ist elektrisch mit dem ersten Paar von Anschlußflächen 122 und 123 und der steuerbaren Leistungsquelle 120 über ein Paar entsprechende Leiterbahnen 130 und 131 verbunden.

Obwohl die bevorzugte Ausführungsform in einem Funktelefon dargestellt ist, wird erkenntlich, daß die Vibratorvorrichtung vorteilhafterweise in anderen Vorrichtungen, wie Funkrufempfängern, persönlichen digitalen Assistenten od. dgl. verwendet werden kann. Somit bezieht sich der Ausdruck "Vorrichtung", wie er hierin verwendet wird, auf alle solche Ausrüstungen und ihre Äquivalente.

Wendet man sich nun Fig. 2 zu, so ist die Vibratorvorrichtung in Explosionsdarstellung getrennt vom Substrat 106 dargestellt. Die Vibratorvorrichtung 126 umfaßt einen Vibrator 200 und ein Paar Klammern 202 und 204. Der Vibrator 200 umfaßt einen Motor 206, eine Welle 208 und ein Gewicht 210. Der Motor 206 ist zylindrisch und verwendet ein Gehäuse 207. Der Motor 206 wird durch ein Gleichspannungspotential, das an das Gehäuse 207 gelegt wird, mit Leistung versorgt. Das Gehäuse 207 umfaßt eine erste Anschlußkontaktfläche bzw. einen ersten leitenden Teil 212 und eine zweite Anschlußkontaktfläche bzw. einen zweiten leitenden Teil 214. Der erste leitende Teil 212 und der zweite leitende Teil 214 sind aus rostfreiem Stahl oder einem anderen geeigneten leitenden Material. Der erste leitende Teil 212 funktioniert als Motoranschluß mit negativer Polarität. Der zweite leitende Teil 214 funktioniert als Anschluß des Motors 206 mit positiver Polarität. Der erste leitende Teil 212 ist elektrisch vom zweiten leitenden Teil 214 durch ein isolierendes Teil 216 des Gehäuses 207, das dazwischen angeordnet ist, isoliert. Der isolierende Teil 216 besteht aus einem Polyamidfilm oder einem anderen geeigneten nichtleitenden Material. Der erste leitende Teil 212, der isolierende Teil 216 und der zweite leitende Teil 214 sind entlang einer Längsachse 220 des Vibrators 200 ausgerichtet. Die Welle 208 erstreckt sich von einem Ende des Motors 206 entlang der Längsachse 220. Der Motor 206 dreht, wenn er mit Leistung versorgt wird, die Welle 208. Das Gewicht 210 ist nicht konzentrisch am entfernten Ende der Welle 208 plaziert, so daß es rotiert, wenn die Welle 208 rotiert. Die nichtkonzentrische Anordnung des Gewichts 210, als auch die Größendifferenz zwischen der Welle 208 und dem Gewicht 210 bewirken, daß die Welle 208 und das Gewicht 210 während der Rotation vibrieren.

Jede Klammer des Paares von Klammern 202 und 204 ist im wesentlichen identisch. Um die Beschreibung kurz zu halten, wird nur ein Paar der Klammern 202 und 204 im Detail beschrieben. Die Klammer 202 umfaßt eine im allgemeinen rechtwinklige Platte 222. Erste und zweite Finger 224 und 226 erstrecken sich von entgegengesetzten Kanten der Platte 222 nach oben. Wie man am besten in Fig. 2 sieht, sind die ersten und zweiten Finger 224 und 226 nach innen aufeinander zu gekrümmt. Das Ende 228 jedes der Finger 224 und 226 erstreckt sich von deren Ende nach außen. Die Finger 224 und 226 werden verwendet, um die Bewegung des Motors 206 in der vertikalen und horizontalen Querebene zu beschränken. Die Klammer 202 umfaßt ferner einen Flansch 230, der sich nach außen und rechtwinklig nach oben von einer Kante der Platte 222 erstreckt. Der Flansch 230 ist zwischen den ersten und zweiten Fingern 224 und 226 positioniert. Der Flansch 230 (sichtbar auf der Klammer 204 durch einen weggeschnittenen Bereich) wird verwendet, um die Längsposition des Motors 206 des Vibrators 200 zu sichern. Die Klammer 202 kann unter Verwendung jeder geeigneten Technologie konstruiert werden, wie beispielsweise durch Ausstanzen eines Stückes aus einem Metallmaterial, wie beispielsweise Berylliumkupfer oder einem geeigneten Material und durch Biegen in die im wesentlichen "U"-förmige Konfiguration, die in Fig. 2 gezeigt ist, unter Verwendung einer fortschreitenden Prägeform. Das Material ist genügend nachgiebig, so daß sich die Finger 224 und 226 auseinanderspreizen, wenn der Motor 206 nach unten auf die Platte 222 während der Montage gepreßt wird, und dann in ihre ursprüngliche Position zurückkehren, um den Motor 206 sicher in seiner Position zu halten.

Die Vibratorvorrichtung 126 wird auf dem Substrat 106 (von dem ein Teil in Fig. 2 gezeigt ist) auf die folgende Art befestigt. Die Klammern 202 und 204 werden vorzugsweise über ein automatisches Verfahren am Substrat 106 befestigt. Zu Beginn wird das Substrat einem Screeningverfahren unterworfen, das Lötpaste auf den Anschlußflächen 128 und 129 ablagert. Die Lötpaste besteht aus einer Zinn-Blei-Silber-Legierung oder einem anderen geeigneten elektrisch leitenden Lot. Als nächstes werden die Klammern 202 und 204 nebeneinander mit den Anschlußflächen 128 beziehungsweise 129 angeordnet, wie das durch die Linien 231 dargestellt ist. Eine automatische Plazierung der Klammern 202 und 204 wird unter Verwendung irgendeiner handelsüblichen Kleinteileplazierungsmaschine durchgeführt. Wenn sie plaziert ist, so befindet sich die Platte 222 jeder der Klammern 202 und 204 mit den Anschlußflächen 128 beziehungsweise 129 des Substrats 106 in einer Linie und kontaktiert die Lötpaste.

Nach der Plazierung wird das Substrat einer Erhitzungstemperatur ausgesetzt, die genügend hoch ist, um die Lötpaste zu schmelzen, und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Eine entfernbare Aluminiumschablone kann verwendet werden, um eine Ausrichtung der Klammern 202 und 204 mit den Anschlußflächen während des Schwallötens aufrecht zu halten. Das Schwallöten braucht ungefähr 660 Sekunden. Während dieser Zeitdauer wird die Temperatur des Substrats 106 und der Klammern 202 und 204 auf ungefähr 218°C erhöht. Das geschmolzene Lot bildet eine metallische Verbindung zwischen den Klammern 202 und 204 und den Anschlußflächen 128 beziehungsweise 129. Wenn sie abgekühlt sind, so sind die Klammern 202 und 204 der Vibratorvorrichtung 126 physisch und elektrisch mit den Anschlußflächen 128 beziehungsweise 129 des Substrats 106 verbunden.

Nachdem die Klammern 202 und 204 am Substrat 106 befestigt sind, wird der Vibrator 200 an den Klammern 202 und 204 befestigt. Um den Vibrator 200 zusammenzubauen, wird der Motor 206 in Abwärtsrichtung bewegt, wie das durch die Linien 232 gezeigt ist. Der Motor 206 kontaktiert die Enden 228 der Finger 224 und 226 der Klammern 202 und 204. Die Finger 224 und 226 werden durch den Motor 206 nach außen gepreßt, wenn er weiter nach unten auf die Platte 222 der Klammern 202 und 204 zu bewegt wird. Der Flansch 230 der Klammern 202 und 204 umfaßt die Endoberflächen des Motors 206. Die Welle 208 des Vibrators ist lang genug, um einen passenden Raum für den Flansch 230 der Klammer 202 zwischen dem Gewicht 210 und dem Motor 206 zu gewährleisten. Wenn der Zusammenbau beendet ist, so kontaktiert der erste leitende Teil 212 nur die Klammer 202 und der zweite leitenden Teil 214 nur die Klammer 204. Die voll zusammengefügte Position ist in Fig. 1 dargestellt. Ein automatisches Plazieren des Vibrators 200 kann durch Verwendung eines handelsüblichen Roboterarms erreicht werden.

Wenn er zusammengebaut ist, so ist der Vibrator 200 betriebsbereit, um einen Benutzer beim Empfangen eines Rufes zu alarmieren. Bezieht man sich auf Fig. 1, so empfängt die elektronische Vorrichtung 102 einen Ruf im Funkkommunikationssystem 100 über ein Funkfrequenzsignal (RF) 132, wie beispielsweise ein Funkrufsignal, das von einer Basisstation 134 übertragen wird. Die Antenne 118 detektiert das RF-Signal 132 und gibt es an die Transceiverschaltung. In Erwiderung auf die Detektion erzeugt die steuerbare Leistungsquelle 120 ein Gleichspannungspotential (DC) über dem ersten Paar von Anschlußflächen 122 und 123. In der bevorzugten Ausführungsform erzeugt eine steuerbare Leistungsquelle 120 eine positive Polarität auf der Anschlußfläche 122 und eine negative Polarität auf der Anschlußfläche 123. Das Paar Leiterbahnen 130 und 131 und das zweite Paar von Anschlußflächen 128 und 129, verbinden das Gleichspannungspotential mit dem Paar Klammern 202 beziehungsweise 204 der Fig. 2. Das Paar Klammern 202 und 204 gibt das Gleichspannungspotential an den ersten leitenden Teil 212 und den zweiten leitenden Teil 214 des Gehäuses 207 des Motors 206. Der Motor 206 beginnt in Erwiderung auf das Gleichspannungspotential die Welle 208 und das Gewicht 210 zu drehen und erzeugt dadurch ein stilles Alarmsignal eines ankommenden Rufes, das für den Benutzer der elektronischen Vorrichtung 102 wahrnehmbar ist.

Die Fig. 3 und 4 zeigen einen alternativen Vibrator 300 für die Verwendung mit der Vibratorvorrichtung 126 und der elektronischen Vorrichtung 102 der Fig. 1. Der alternative Vibrator 300 verwendet einen konventionellen Vibrator, der umgerüstet wurde. Die konventionellen Komponenten des alternativen Vibrators 300 umfassen einen Motor 302, eine Welle 304, die durch den Motor 302 angetrieben wird, und ein Gewicht 306, das auf der Welle 304 positioniert ist. Der Motor 302 umfaßt auch ein Gehäuse 308, das zylindrisch ist und aus einem leitenden Material, wie beispielsweise rostfreiem Stahl oder einem anderen geeigneten Material, besteht. Der Motor 302 des konventionellen Vibrators verwendet im allgemeinen auch Anschlüsse, wie beispielsweise einen positiven Anschluß 400 und einen negativen Anschluß 402, die durch einen weggeschnittenen Bereich 403 in Fig. 4 gezeigt sind, die am Ende des Motors 302 gegenüber der Welle 304 angeordnet sind. Der Motor 302 wird über ein Gleichspannungspotential, das über (nicht gezeigte) Leitungen an die Anschlüsse geliefert wird, mit Gleichspannung versorgt.

Im Gegensatz zu einem konventionellen Vibrator umfaßt der alternative Vibrator 300 jedoch eine Kappe 310 und einen Isolator 312, der am Ende des Motors 302 gegenüber der Welle 304 angeordnet ist, wie das durch die gestrichelten Linien in Fig. 4 gezeigt ist. Die Kappe 310 ist zylindrisch und umfaßt ein leitendes Material, wie beispielsweise rostfreien Stahl oder ein anderes geeignetes Metall. Der Isolator 312, der zwischen dem Gehäuse 308 und der Kappe 310 angeordnet ist, besteht vorzugsweise aus einem Polyamidfilm oder einem anderen geeigneten, nichtleitenden Material. Darüber hinaus ist die Kappe 310 elektrisch mit dem positiven Anschluß 400 über einen ersten Draht 404 verbunden. Das Gehäuse 308 ist elektrisch mit dem negativen Anschluß 402 über einen zweiten Draht 406 verbunden. Der Isolator 312 isoliert elektrisch das Gehäuse 308 von der Kappe 310. Die Kappe 310, der Isolator 312 und das Gehäuse 308 sind konzentrisch bezüglich einer Längsachse 314 des alternativen Vibrators 300 angeordnet.

Die Dicke des Materials, das die Kappe 310 und den Isolator 312 umfaßt, vergrößert den Durchmesser des Motors 302 nur in einer zu vernachlässigenden Weise. Somit kann der alternative Vibrator 300 mit den Klammern 202 und 204 der Fig. 2 in derselben Weise verbunden werden, die vorher beim Vibrator 200 beschrieben wurde. Wenn er zusammengebaut ist, so befindet sich das Gehäuse 308 im Kontakt mit der Klammer 202 und isoliert gegenüber der Klammer 204; und die Kappe 310 befindet sich in Kontakt mit der Klammer 204 und isoliert von der Klammer 202. Der alternative Vibrator 300 wird dann durch die gesteuerte Leistungsquelle 120 in der vorher beschriebenen Art betrieben.

Man kann somit sehen, das eine Vibratorvorrichtung beschrieben wurde, die nur einen Vibrator und an der Oberfläche montierbare Klammern umfaßt, was den automatischen Zusammenbau erleichtert. Die an der Oberfläche montierbaren Klammern verankern den Vibrator mit einem Substrat und sie verbinden den Vibrator elektrisch mit einer auf dem Substrat angeordneten Schaltung. Somit wird eine getrennte Montageklammer und ein Paar von Drähten eingespart.


Anspruch[de]
  1. 1. Vibratorvorrichtung mit:

    einem Vibrator (200; 300), der einen Motor (206, 302), eine durch den Motor (206, 302) angetriebene Welle (208; 304) und ein auf der Welle (208; 304) angeordnetes Gewicht (210; 306) umfaßt, wobei der Motor (206; 302) ein Gehäuse (207; 308) mit einer ersten und zweiten Anschlußkontaktfläche (212, 214; 308, 310), die voneinander isoliert sind, aufweist und wobei der Motor (206, 302) das Gewicht (210; 306) im Ansprechen auf eine Leistung, die an die erste und zweite Anschlußkontaktfläche (212, 214; 308, 310) angelegt ist, antreibt, und

    ersten und zweiten Klammern (202, 204), die so ausgebildet sind, daß sie auf einem Substrat (106) montierbar sind, das eine steuerbare Leistungsquelle (120) aufweist, wobei die erste und zweite Klammer (202, 204) mit der steuerbaren Leistungsquelle (120) gekoppelt ist, wobei die erste Klammer (202) so ausgebildet ist, daß sie lösbar mit der ersten Anschlußkontaktfläche (212; 308) in Eingriff ist, und wobei die zweite Klammer (204) so ausgebildet ist, daß sie lösbar mit der zweiten Anschlußkontaktfläche (214; 310) in Eingriff ist und dadurch Leistung über die erste und zweite Anschlußkontaktfläche (212, 214; 308, 310) zugeführt wird.
  2. 2. Vibratorvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine (212; 214) der ersten und zweiten Anschlußkontaktfläche (212, 214) zylindrisch ist.
  3. 3. Vibratorvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite Anschlußkontaktfläche (212, 214) axial ausgerichtet sind.
  4. 4. Vibratorvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (207) einen isolierenden Teil (216) umfaßt, der zwischen der ersten und zweiten Anschlußkontaktfläche (212, 214) angeordnet und zu diesen axial ausgerichtet ist.
  5. 5. Vibratorvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite Anschlußkontaktfläche (212, 214) konzentrisch ausgerichtet sind.
  6. 6. Vibratorvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (308) einen isolierenden Teil (312) umfaßt, der konzentrisch auf der ersten Anschlußkontaktfläche (308) angeordnet ist und im wesentlichen ein Ende des Motors (302) des Vibrators (300) einschließt, und daß die zweite Anschlußkontaktfläche (310) eine leitende Kappe (310) umfaßt, die auf dem Ende des Motors (302) des Vibrators (300) über den isolierenden Teil (312) befestigt ist.
  7. 7. Vibratorvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine (202, 204) der ersten und zweiten Klammern (202, 204) im wesentlichen U- förmig ist.
  8. 8. Vibratorvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine (202; 204) der ersten und zweiten Klammern (202, 204) einen Flansch (230) umfaßt, der eine Endoberfläche des Motors (206; 302) des Vibrators (200, 300) kontaktiert.
  9. 9. Elektronische Vorrichtung mit:

    einem Substrat (106), das erste und zweite Anschlußflächen (128, 129) und eine steuerbare Leistungsquelle (120), die darauf montiert ist, aufweist, wobei die steuerbare Leistungsquelle (120) elektrisch mit der ersten zweiten Anschlußfläche (128, 129) verbunden ist,

    ersten und zweiten Klammern (204, 204), die auf dem Substrat (106) montiert sind, wobei die erste Klammer (202) mit der ersten Anschlußfläche (128) elektrisch verbunden ist und die zweite Klammer (204) mit der zweiten Anschlußfläche (129) elektrisch verbunden ist, und

    einem Vibrator (200; 300), der einen Motor (206; 302), eine durch den Motor (206; 302) angetriebene Welle (208; 304) und ein auf der Welle (208; 304) angeordnetes Gewicht (210; 306) umfaßt, wobei der Motor (206; 302) ein Gehäuse (207; 308) aufweist, wobei das Gehäuse (207, 308) erste und zweite Anschlußkontaktflächen (212, 214; 308, 310) und einen dazwischen angeordneten Isolator (216; 312) aufweist, wobei die erste Anschlußkontaktfläche (212; 308) lösbar in der ersten Klammer (202) aufgenommen wird und die zweite Anschlußkontaktfläche (214; 310) lösbar in der zweiten Klammer (204) aufgenommen wird.
  10. 10. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die steuerbare Leistungsquelle (120) die ersten Anschlußfläche (128) mit einer positiven Polarität bzw. einer negativen Polarität speist und die zweite Anschlußfläche (129) mit der negativen Polarität bzw. positiven Polarität speist, wobei mindestens eine der ersten und zweiten Klammern (202, 204) im wesentlichen U-förmig ist, wobei das Gehäuse (207, 308) im wesentlichen zylindrisch ist, und wobei die erste Anschlußkontaktfläche (212; 308) axial benachbart zu der zweiten Anschlußkontaktfläche (214; 310) ist.






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