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Wärmepumpen/Klimaanlage mit Energiereceycling - Dokument DE19851889A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19851889A1 21.10.1999
Titel Wärmepumpen/Klimaanlage mit Energiereceycling
Anmelder Musial, Björn-Fabian, 45721 Haltern, DE
Erfinder Hoose, Heinz Dieter, 26349 Jade, DE
Vertreter Jabbusch und Kollegen, 26135 Oldenburg
DE-Anmeldedatum 11.11.1998
DE-Aktenzeichen 19851889
Offenlegungstag 21.10.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.10.1999
IPC-Hauptklasse F24D 11/02
IPC-Nebenklasse F24D 17/02   F24F 3/147   F25B 30/00   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Wärmepumpen/Klima-Anlage mit Energierecycling, bestehend aus einer Luft/Wasser-Wärmepumpe (1), eine Luftverteilungskammer (30), einer Zu-Luftleitung (12), einer Ab-Luftleitung (24) und eine Fortluft-Leitung (5) sowie ein Raum, -A-, als Wärmeverbraucher, wobei die Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) einen Wärmepumpenkreislauf (2) aufweist mit einem Verdampfer (3), der die Verbindungsstelle zu einem Kondensator (6) darstellt, wobei aus der Wärmeenergie der Ab-Luft (24) im Niedertemperaturbereich (4) durch die Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) ein höheres Wärmeenergieniveau erzielt wird, und diese Wärmeenergiedifferenz über den Kondensator (6) im Hochtemperaturbereich an den Kopplungskreislauf (7) dem ein Heizwasservorratsspeicher (8) angeordnet ist, abgibt. Die Zuluft (12) wird über den Lufterhitzer (10) erwärmt, wobei dieser, seine Wärmeenergie über den Kopplungskreislauf (9) vom Heizwasservorratsbehälter (8) bekommt, welche in Raum(-A-)austritt (Nutzwärme) und wieder in die Abluftleitung (24) eintritt, in der Mischkammer (16) wird ein Teil der wärmeenergiehaltige Abluft der Frischluft direkt zugeführt, die restliche wärmeenergiehaltige Abluft (24) wird bei Bedarf über die Luftverteilungskammer (30) dem Verdampfer (3) im Niedertemperaturenbereich (4) direkt als Zuluft zugeführt.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wärmepumpenanlage, insbesondere zum Beheizen und zur Warmwasserversorgung sowie zur Klimatisierung von Gebäuden, bestehend aus einer Luft/Wasser-Wärmepumpe, einen Heizwasserzwischenspeicher, einer Luftverteilungskammer, eine Kältemaschine, einen Luftkühler, drei Schalldämpfer, zwei Radialventilatoren, zwei Brandschutzklappen, einen Lufterwärmer, zwei Luftfilter, zwei Jalousieklappen, einen Kreuzstromwärmetauscher, eine Mischkammern, eine drei Luftgitter eine Zuluftleitung und einer Abluftleitung sowie eine Fortluftleitung, wobei die Luft/Wasser- Wärmepumpe einen Wärmepumpenkreislauf aufweist mit einem Verdampfer, der die Verbindungsstelle zu einem Niedertemperaturkreislauf darstellt, wobei aus der Wärmeenergie der herangezogenen Luft im Niedertemperaturkreislauf durch die Luft/Wasser-Wärmepumpe im Hochtemperaturkreislauf ein höheres Wärmeenergieniveau erzeugt wird und diese Wärmeenergiedifferenz als Heiz-Energie im Hochtemperaturkreislauf abgegeben wird.

Nach dem Stand der Technik ist bekannt, als Wärmespeicher im Niedertemperaturkreislauf beispielsweise Grundwasser einzusetzen, dabei wird das Grundwasser aus großen Tiefen, wo im allgemeinen ein höheres Temperaturniveau als an der Oberfläche herrscht, gefördert und dem Verdampfer der Wärmepumpe im Niedertemperaturkreislauf zugeführt, wo dem Grundwasser Wärme entzogen, und es dann wieder ins Erdreich zurückgeleitet wird. Hierzu ist ein umfangreiches Rohrleitungssystem notwendig, welches aufwendig und kostspielig in der Planung und der Verlegung ist. Außerdem werden, bedingt durch die meist geringe Temperaturdifferenz zwischen Grundwasser und Erdoberfläche, große Mengen an Grundwasser benötigt, um diesem die nötige Wärmeenergie zu entziehen um in dem Hochtemperaturkreislauf die gewünschte Temperatur zu erzielen.

Dies hat zur Folge, daß das Rohrsystem des Niedertemperaturkreislaufes relativ schnell mit Kalk oder anderen im Grundwasser enthaltenen Verunreinigungen zusetzt. Ein Reinigen oder sogar Erneuern des Rohrleitungssystem ist zwangsläufig die Folge, was jedoch sehr aufwendig und teuer ist.

Als Wärmespeicher kann die Erdwärme auch indirekt genutzt werden. Dazu wird ein weit verzweigtes Rohrleitungssystem im Erdreich verlegt, in welchem in einem geschlossenen Flüssigkeitskreislauf, dem Niedertemperaturkreislauf die Erdwärme über einen Verdampfer an den Wärmepumpenkreislauf abgegeben wird. Dies hat den Vorteil, daß sich das Rohrsystem des Niedertemperaturkreislaufes nicht mehr mit Kalk oder anderen im Grundwasser enthaltenen Verunreinigungen zusetzen kann, es setzt aber ein äußert weit verzweigtes Rohrleitungssystem im Erdreich voraus. In der Planung und in der Konstruktion ist dieses sehr aufwendig und teuer. Darüber hinaus kühlt sich nach einem langen kontinuierlichen Einsatz der Wärmepumpe das Erdreich im Bereich des dort vorhandenen Rohrsystems ab. Die Temperaturdifferenz zwischen Erdoberfläche und Erdwärme sinkt und damit auch der Wirkungsgrad der Wärmepumpe.

Es sind außerdem Wärmepumpenanlagen bekannt, die, die Sonnenenergie über Sonnenkollektoren als Wärmespeicher nutzen. Diese Sonnenkollektoren sind meist auf Gebäudedächer angeordnet. Dort sind sie den Witterungen, Hitze, Sonne, Regen und Schnee ausgesetzt. Eine hohe Wartungsanfälligkeit ist die Folge.

Weiterhin sind Luft/Wasser-Wärmepumpen bekannt, diese kann man in Gebäuden aufstellen und auch davor und haben den Vorteil, daß nicht wie bei der Wasser/Wasser-Wärmepumpe, Brunnen gebohrt werden oder Rohrleitungssysteme im Erdreich verlegt werden müssen, da die Luft/Wasserwärmepumpe die Wärme-Energie aus der vorhanden Luft im Niedertemperaturkreislauf dem Verdampfer zuführt, der dort die Wärmeenergie entzieht und diese über den Kondensator, der die Verbindungsstelle zu den Hochtemperaturkreislauf darstellt, abgibt. Da im Hochtemperaturkreislauf ein höheres Wärmeenergieniveau erzeugt wird und diese Wärmeenergiedifferenz als Nutzwärme über den Wärmeverbraucher im Hochtemperaturkreislauf abgegeben wird. Da die Luft/Wasser-Wärmepumpe wirkungsgradmäßig sehr abhängig von der temperierten Außenluft ist, ist eine optimale Nutzung sehr schwierig, da bei Wärmeenergiebedarf an kälteren und an kalten Tagen, die Luft/Wasser-Wärmepumpe einen schlechten Wirkungsgrad aufweist und bei Vereisungsgefahr schaltet die Luft/Wasser- Wärmepumpe komplett ab und ein zusätzlicher Wärmeenergieaufbereiter wird erforderlich. Dadurch ist die Luft/Wasser-Wärmepumpe nicht ganzjährig als monovalentes Heizsystem zu verwenden und nur ein bivalentes Heizsystem.

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe hat im Sommer und an wärmeren Tagen den Vorteil, daß zum Beispiel für die Warmwasseraufbereitung die Wärmeenergie aus der Luft nutzt und hier einen sehr hohen Wirkungsgrad aufweist, der jedoch mit zunehmender Kaltluft stetig abnimmt.

Ein weiteres bekanntes Heiz- und Lüftungs-System sind Klimaanlagen, welche aus Zuluft- und Abluftleitung bestehen, ergänzend je nach Anforderung kommen weitere technische Mittel (Bauelemente) zur der Anlage hinzu, diese können sein: Schalldämpfer, Wärmetauscher, Misch- und Verteilerkammern, Luftfilter, Radialventilatoren, Wärmetauscher, Tropfenabscheider, Brandschutzklappen, Lufterwärmer, Jalousien, Lufteinlaß- und Luftauslaßteller oder Leisten, Kältemaschine und Luftkühler.

Der Vorteil einer Klimaanlage besteht in der Reinhaltung der zugeführten Luft, da in der Luft vorhandene Verunreinigungen durch das Luftfilter herausgefiltert werden. Besonders für Allergiker kommt eine Klimaanlage hier zugute.

Gleiche Gesamtluftmengen für Zu-Luft und Ab-Luft bewirken eine zugfreie Luftbewegung innerhalb den Räumen und stetig frische Luft. Nutzbar wird auch durch die passive Solarwärme in den Fensterbereichen und je nach Aufstellungsort, beispielsweise, Dachbebereich.

Ein weitere Vorteil der Klimaanlage ist, daß die Nutzwärme, nicht wie bei einer herkömmlichen Heizungsanlage mit Radiatoren oder Plattenheizkörper, trockene Luft in den Räumen abgibt, sondern durch den Umlaufluftbefeuchter die Luftfeuchte nach Bedarf angefordert werden kann, was zum Wohlsein des Menschen beiträgt, ebenso wie das ständige Be- und Entlüften der Wohnräume.

Um eine Klima bzw. Teilklima- oder Luftungsanlage zum Heizen zu benutzen bedarf es einen oder mehrere Wärmeerzeuger, dieses können sein, Öl- und Gasfeuerungskessel oder Elektroerhitzer, welche die erzeugte Wärme über den Lufterhitzer an die Luft in der Klimaanlage abgeben und diese erwärmte Zu-Luft wird über die Luftkanäle zu den Bestimmungsorten transportiert und dort über Auslaßkanäle als Nutzwärme abgegeben. Über die Abluftkanäle wird die Abluft wieder entsorgt, wobei im Regelfall zur Abkühlung der Abluft und Vorerwärmung der Zu-Luft diese über einen Wärmetauscher, kreuzstrommäßig oder mit ein Wasserumlaufsystem geschickt werden, bevor die noch vorhandene Wärmeenergie an die Außenluft abgelassen wird.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wärmepumpen-Klima-Anlage mit Energierecycling, dahin so weiterzubilden, daß der Wärmeerzeuger ohne jegliche Außenluft auskommt und die wärmeenergiehaltige Abluft wiederverwertet und somit stetig einen hohen Wirkungsgrad hat, daß sie monovalent ganzjährig einsetzbar ist, daß sie eine lange Lebensdauer hat, kostengünstig in Herstellung und Betrieb ist und räumlich in einem Gebäude angeordnet werden kann, einschl. der Klimatisierung.

Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von der Luft/Wasser-Wärmepumpe der eingangs genannten Art vor, daß eine Luft/Wasser-Wärmepumpe als Wärmeenergieerzeuger im Niedertemperaturbereich im Bereich des Abluftkanals nach der angeordneten Mischkammer, welche in der Anfahrstufe die energiehaltige Abluft ansaugt, diese dem Verdampfer zuführt und über den Kondensator im Hochtemperaturkreislauf über den im Hochtemperaturkreislauf befindlichen Heizwasserzwischenspeicher an den Lufterwärmer, an die Zu-Luft abgibt und diese erwärmt.

Diese erwärmte Zu-Luft wird mechanisch über die Luftkanäle zu ihrem Bestimmungsort transportiert und trifft an den Auslaßkanälen als Nutzwärme in den Raum bzw. die Räume ein. Über die Abluftkanäle wird die wärmeenergiehaltige Ab-Luft abgesaugt, wobei diese teilweise nach Filterung erneut über die Mischkammer der Zu-Luft beigemischt wird. Der Teil der nicht benötigten Restwärme der Abluft, wird bei Bedarf weiter in der Ab-Luftleitung dem Verdampfer im Niedertemperaturbereich der Luft/Wasser-Wärmepumpe zugeführt, wobei der energiehaltigen Abluft im Niedertemperaturenbereich Energie entzogen wird. Nach Energieentzug im Niedertemperaturbereich durch den Verdampfer der Luft/Wasser-Wärmepumpe, wird die abgekühlte Abluft über die Fortluftleitung in die Umwelt wieder abgegeben. Bei Nichtbedarf der energiehaltigen Abluft durch die Luft/Wasser-Wärmepumpe, wird die energiehaltige Abluft durch den Luftverteiler über den Kreuzstrom-Wärmetauscher geleitet, wobei hier die wärmeenergiehaltige Ab-Luft abgekühlt und die kälterer Zu-Luft vorgewärmt wird. Nach dem Wärmeenergieaustausch wird die abgekühlte Abluft der Umwelt wieder zugeführt.

Dies hat den Vorteil, daß die sonst noch wärmeenergiehaltige Ab- Luft nicht ungenutzt an die Umwelt wieder abgegeben wird, daß die Wärmeverluste auf ein Minimum reduziert werden, daß die Luft/Wasser-Wärmepumpe ganzjährig einen sehr hohen Wirkungsgrad aufweist, insgesamt weist die erfindungsgemäße Wärmepumpen-Klima-Anlage mit Energierecycling ohne äußere Zuluft für die Luft/Wasser-Wärmepumpe eine sehr hohe Lebensdauer, geringe Herstellungs- und Betriebskosten auf.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels weiter erläutert. Im einzelnen zeigen die schematischen Darstellungen:

Fig. 1 bis 3: drei Diagramme zur Darstellung der Leistungsfähigkeit der erfindungsgemäßen Luft/Wasser- Wärmepumpe und

Fig. 4: eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Luft/Wasser-Wärmepumpen-Klima-Anlage.

Die erfindungsgemäße Wärmepumpen-Klima-Anlage mit Energierecycling ist in Fig. 4 dargestellt.

Sie weist eine mit dem Bezugszeichen 1 gekennzeichnete Luft/Wasser-Wärmepumpe auf. Ein Wärmepumpenkreislauf 2 in der Luft/Wasser-Wärmepumpe 1 verbindet einen Verdampfer 3 und einen Kondensator 6 wärmetechnisch miteinander. Der Verdampfer 3 liegt in einem Niedrigtemperaturkreislauf 4, der, an der Abluftleitung 24 angeordnet ist. Über diese Abluftleitung 24, wird im Niederigtemperaturkreislauf 4, der Ab-Luft über den Verdampfer 3, Wärmeenergie entzogen, die im Verdampfer 3 ein Kältemittel im Wärmepumpenkreislauf 9 zum Verdampfen bringt. Dieses Kältemittel wird in dem Wärmepumpenkreislauf 2 der Luft/Wasser-Wärmepumpe 1 komprimiert und damit auf ein höheres Wärmeenergieniveau gebracht. Im Hochtemperaturkreislauf wird über den Kondensator 6 diese Wärmedifferenz an einen im Hochtemperaturkreislauf befindlichen Kopplungskreislauf 7, der auch einen Heizwärmevorratsspeicher 8 aufweist abgegeben und gespeichert. Vom Heizwärmevorratsspeicher 8 wird bei Anforderung von Warmluftenergie der Zu-Luft 12, welche über das Lüftungsgitter 11 eintritt, durch den Kreuzstromwärmetauscher 13, Schalldämpfer 14 und der Jalousieklappe 15 weitergeleitet, wobei die Zu-Luft 12 in die Mischkammer 16 eintrifft. Hier wird ein Teil von der wärmeenergiehaltigen Abluft mit der vorgewärmten oder unvorerwärmter Zu-Luft 12, gemischt und in der Zuluftleitung 12, durch das Luftfilter 17, weitergeführt. Über den Kopplungskreislauf 9 im Hochtemperaturkreislauf zum Lufterwärmer 10, wird die vorerwärmte Zuluft auf die erforderliche Heiztemperatur temperiert, welche durch die Zu- Luftleitung 12, weiter durch den Luftkühler 18, der über den Kopplungskreislauf 19, die Verbindung zur Kältemaschine 20 darstellt, in der Zu-Luftleitung 12 weitergeleitet und über ein Radialventilator 21 und einen Schalldämpfer 22 sowie einer Brandschutzklappe 23 zu ihrem Bestimmungsort, zum Raum -A- weitergeleitet, wobei hier die wärmeenergiehaltige Zu-Luft 12 als Nutzwärme in Raum -A- eintritt.

Diese wärmenergiehaltige Ab-Luft 24 wird durch eine Brandschutzklappe 25 und ein Schalldämpfer 26, durch ein Radialventilator 27 und Luftfilter 28 sowie einer Jalousieklappe 29, zur Mischkammer 14 abgezogen, wobei die Mischkammer 14 die Aufgabe übernimmt ein Teil der wärmeenergiehaltigen Ab- Luft 24 durch eine Jalousieklappe 15 im Zu-Luft-Bereich 12 beizumischen, was den Frischluftanteil und deren Erwärmung verringert und die Lufttemperatur erhöht. Die nichtbeigemischte wärmeenergiehaltige Abluft 24 wird bei Energiebedarf des Verdampfers 3 im Niedertemperaturbereich 4, der Luft/Wasser- Wärmepume 1, durch Schließen des Luftverteiler 30, über die Abluftleitung 24, als Zuluft für die Luft/Wasser-Wärmepumpe 1 im Niedertemperaturbereich 4, eingespeist und nach Wärmeentzug durch den Verdampfer 3 über das Fortluftgitter 5 der Umwelt wieder zugeführt. Wenn kein Energiebedarf des Verdampfers 3, der Luft/Wasser-Wärmepumpe 1 besteht, öffnet der Luftverteiler 30, für die Ab-Luft 24, den Weg zum Kreuzstromwärmetauscher 13. Hier wird die ankommende kältere Zu-Luft 12 mit der abführende wärmeenergiehaltige Ab-Luft 24 gekreuzt, wobei die ankommende kältere Zu-Luft 12 vorgewärmt und die wärmeenergiehaltige Ab-Luft 24 abgekühlt und über die Ab- Luftleitung 24 durch das Abluftgitter 31 in die Umwelt zurückgegeben wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Luftwasser/Wärmepumpen/Klimaanlage mit Energierecycling, insbesondere zum Beheizen und zur Warmwasserversorgung von Gebäuden, bestehend aus einer Luft/Wasser-Wärmepumpe (1), innenstehend in unmittelbarer Nähe der Luftverteilungskammer (30), einen Heizwärmespeichervorratsspeicher (8), wobei die Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) einen Wärmepumpenkreislauf (2) aufweist mit einem Verdampfer (3), der die Verbindungsstelle zu einem Niedertemperaturkreislauf (4) und einem Kondensator (6) im Hochtemperaturkreislauf darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) allein nur die zugeführte, energiereiche Ab-Luft (24) nutzt und somit bei Heizbedarf keine unterschiedliche temperierte Außenluft im Niedertemperaturbereich (4) dem Verdampfer (3) der Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) zugeführt wird, welche die Wärmeenergie im Niedertemperaturkreislauf (4) durch den Verdampfer (3) entzieht, diese komprimiert und ein höheres Wärmeenergieniveau erzeugt, wobei diese Wärmedifferenz über den Kopplungskreislauf (6) im Hochtemperaturkreislauf als Wärmeenergie über den Kopplungskreislauf (7), an den Wärmespeicher (8) abgegeben wird und vom Wärmespeicher (8) über den Kopplungskreislauf (9) der Lufterhitzer (10) mit Heizenergie beschickt wird, wobei die Zuluft (12), welche über das Zuluftgitter (11) eintritt und durch den Kreuzstromwärmetauscher (13) weitergeleitet wird, wobei bei Nichtbedarf von Wärmeenergie des Verdampfers (3) im Niedertemperaturbereich (4) der Luft/Wasser-Wärmepumpe (1), wird durch das Öffnen der Luftverteilerkammer (30) ein Teil (20-25%) der wärmeenergiehaltigen Abluft über den Kreuzstromwärmetauscher (13) weitergeleitet, wobei die kältere Zuluft (12) mit der wärmeenergiehaltigen Abluft (24) gekreuzt wird und sich die kältere Zuluft (12) erwärmt und die wärmeenergiehaltige Abluft (24) abgekühlt wird, bevor diese über das Abluftgitter (31) der Umwelt wieder zugeführt wird. Nachdem die Zuluft (12) durch den Kreuzstromwärmetauscher (13) geströmt ist, wird diese durch den Schalldämpfer (14) weiter durch die Jalousieklappe (15) in die Mischkammer (16) geleitet, wobei in der Mischkammer (16) ein Teil (75-80%) der wärmeenergiehaltigen Abluft (24) der Zuluft (12) beigemischt wird, diese vorerwärmte Zuluft (12) strömt weiter durch das Luftfilter (17) in den Lufterwärmer (10), welcher über den Kopplungskreislauf (9) beschickt wird, wobei sich die Zuluft (12) auf die benötigte Temperatur erwärmt, wonach Durchströmen des Zuluft-Ventilator (21), des Schalldämpfer (22), der Brandschutzklappe (23), diese wärmeenergiehaltige Zuluft als Nutzwärme in den Raum A eintritt.

    Über die Abluftleitung (24), wird die energiehaltige Abluft durch eine Brandschutzklappe (25), einen Schalldämpfer (26), durch einen Abluft-Ventilator (27), einen Luftfilter (28) sowie einer Jalousieklappe (29) zur Mischkammer (16) transportiert, wobei bei Bedarf an Wärmeenergie des Verdampfers (3) im Niedertemperaturkreislauf (4), der Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) durch das Schließen der Verteilungskammer (30) die energiehaltige Abluft (24) so gesplittet wird, daß der Bedarf an energiehaltiger Abluft (24) des Verdampfers (3) im Niedertemperaturbereich (4) der Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) zu 100% abgedeckt wird, wobei im Durchschnitt 50% des Gesamtvolumen der energiehaltigen Abluft (24) ausreicht, die verbleibenden 50% des Gesamtvolumen der energiereichen Abluft (24) wird der ankommenden Zu-Luft (12) in der Mischkammer (16) zur Vorerwärmung beigemischt. Nach Aufheizung des Wärmespeicher (8) durch die Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) kommt diese zum Stillstand und die Verteilungskammer (30) öffnet wieder.
  2. 2. Luft/Wasser-Wärmepumpen/Klimaanlage mit Energierecycling nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Betrieb mit dem außenluftunabhängigen Verfahren die Leistungsaufnahme; die Wärmeleistung und die Leistungszahl der Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) durch die ankommende, konstante, energiehaltige Abluft (24), für die Energieaufbereitung des Heizwasser und Heißwasser gleichbleibend sind und unterschiedliche, schwankende Außenlufttemperaturen keinen Einfluss, wie bisher, auf die Leistungsaufnahme, der Wärmeleistung und der Leistungszahl haben (hierzu Diagramme).
  3. 3. Luft/Wasser-Wärmepumpen/Klimaaalage mit Energierecycling nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im außenluftabhängigen Verfahren der Verdampfer (3) im Niedertemperaturbereich (4) der Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) durch die energiehaltige Abluft (24) nicht mehr vereist und somit die Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) ohne Abtauautomatik ganzjährig als monovalentes Heizsystem eingesetzt werden kann.
  4. 4. Luft/Wasser-Wärmepumpen/Klimaanlage mit Energierecycling nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im außenluftabhängigen Verfahren, durch die konstante, energiehaltige Abluft (24) der Luftdurchsatz der derzeitigen, marktüblichen Luft/Wasser-Wärmepumpen (1) im Niedertemperaturbereich (4) je nach Bauvolumen zwischen 40 bis 60% gesenkt werden kann, da, wie bisher, aus kalter Luft keine Energie mehr entzogen wird und durch Veränderung, Vergrößerung des Verdampfers (3) und Plattentauscher mehr Energie im Niedertemperaturbereich (4) aus der energiehaltigen Abluft (24) entzogen werden kann, was den Einsatz dieses Verfahren in kleineren Baukörper ermöglicht.
  5. 5. Luft/Wasser-Wärmepumpen/Klimaanlage mit Energierecycling nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft/Wasser-Wärmepumpe (1) zusätzlich die Wärmeenergie aus der Umgebungsluft im Niedertemperaturkreislauf (4) über den Verdampfer (3) entzieht, wobei die Wärmeenergie von den Antriebsaggregaten genutzt wird. Die Beimischung von Zu-Luft (12), welche über das Zuluftgitter (11) eintritt, wird durch den Kreuzstromwärmetauscher (13) weitergeleitet, wobei bei Nichtbedarf von Wärmeenergie des Verdampfers (3) im Niedertemperaturbereich (4) der Luft/Wasser- Wärmepumpe (1), durch das Öffnen der Luftvertellerkammer (30) die wärmeenergiehaltige Abluft über den Kreuzstromwärmetauscher (13) weitergeleitet wird und die kältere Zuluft (12) mit der wärmeenergiehaltige Abluft (24) gekreuzt wird, wobei sich die kältere Zuluft (12) erwärmt und wärmeenergiehaltige Abluft (24) abgekühlt wird bevor diese über das Abluftgitter (31) der Umwelt wieder zugeführt wird. Nachdem die Zuluft (12) durch den Kreuzstromwärmetauscher (13) geströmt ist, wird diese durch den Schalldämpfer (14) und der Jalousieklappe (15) weiter in die Mischkammer (16) geleitet, wobei in der Mischkammer (16) ein Teil der wärmeenergiehaltigen Abluft (24) der Zuluft (12) beigemischt wird, wird diese vorerwärmte Zuluft (12) weiter durch das Luftfilter (17) in den Lufterwärmer (10) geführt, hier wird bei Bedarf über den Kopplungskreislauf (9) im Hochtemperaturkreislauf dem ein Heizwasservorratsspeicher (8) zugeordnet ist, die vorerwärmte Zuluft auf die benötigte Temperatur erwärmt. An wärmeren Tagen kann bei übermäßiger Raumtemperatur die Zuluft (12) statt erwärmt auch abgekühlt werden, die Aufgabe übernimmt die Kältemaschine (20), welche über den Kopplungskreislauf (19) dem ein Luftkühler (18) zugeordnet ist. Nach Durchströmung der Zuluft (12) durch den Luftkühler (10) über ein Radialventilator (21) und ein Schalldämpfer (22) sowie einer Brandschutzklappe (23) tritt die Zuluft (12) in den Raum -A- als Nutzwärme ein. Über die Abluftleitung (24), wird die Abluft über eine Brandschutzklappe (25), einen Schalldämpfer (26), einen Radialventilator (27) einen Luftfilter (28) sowie einer Jalousieklappe (29) zur Mischkammer (16) transportiert.






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