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Verfahren zur Bildung eines Mehrfarbenbildes - Dokument DE4219589C2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4219589C2 21.10.1999
Titel Verfahren zur Bildung eines Mehrfarbenbildes
Anmelder Nippon Paper Industries Co. Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Omote, Hisahiro, Higashimatusyama, Saitama, JP;
Yoshikawa, Masahiro, Higashimatsuyama, Saitama, JP;
Takano, Masahide, Higashimatsuyama, Saitama, JP
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Anmeldedatum 15.06.1992
DE-Aktenzeichen 4219589
Offenlegungstag 24.12.1992
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 21.10.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.10.1999
IPC-Hauptklasse G03F 7/34
IPC-Nebenklasse G03F 7/09   G03F 3/10   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bildung eines Mehrfarbenbildes sowie Materialien zur Verwendung zur Bildung eines Mehrfarbenbildes. Insbesondere betrifft sie ein Verfahren zur Bildung eines Mehrfarbenbildes beim Farb-Probeabzug für die Farbprüfung, wie sie beim Probebetrieb während Druck- und Plattenherstellungsverfahren angewandt wird.

Beim Farbdruck wird ein als Farb-Probe bzw. Farb-Probeabzug bezeichnetes Material für die Farbprüfung üblicherweise verwendet, um die Farbe nach dem fertigen Drucken oder die Tonreproduktion bei verschiedenen Arbeitsverfahren der Plattenherstellung zu überprüfen.

Dieser Farb-Probeabzug wurde bislang hauptsächlich durch ein Überdruckverfahren, Auflageverfahren oder Übertragungsverfahren in Abhängigkeit von dessen Form hergestellt.

In jüngster Zeit wird unter diesen das Übertragungsverfahren, das eine relativ gute Farbreproduzierbarkeit und Durchführbarkeit zeigt, oft als Allzweckverfahren eingesetzt.

Meistens ist jedoch bei diesem Übertragungssystem, da die Oberfläche des Bildaufnahme-Endmaterials (nachfolgend als Endmaterial bezeichnet), in welchem das Bild erzeugt wurde, ständig, wie in den JP-A-47-41830, 61-286857, 61-286858 beschrieben, mit einer eine organische hochmolekulare Substanz umfassenden Schicht bedeckt ist, der Glanz der Oberfläche des erhaltenen Bildes zu stark, was zu dem Problem führt, daß es beim tatsächlichen Drucken hinsichtlich der Bildqualität einen davon verschiedenen Eindruck vermittelt.

Zum Zwecke der Einstellung des Glanzes auf der Oberfläche des Bildes wird ebenso ein Verfahren zur Änderung des Oberflächenglanzes des Bildes verwendet, bei dem ein mattiertes Blatt, dessen Oberfläche gerauht ist, und die Oberfläche des auf dem Endmaterial erzeugten Bildes übereinander gelegt werden und danach Behandlungen, wie etwa Unterdrucksetzen und Erwärmen, durchgeführt werden. Hier besteht jedoch das Problem der Durchführbarkeit in der Weise, daß etwa die Durchführung dieses Verfahrens selbst mühsam ist oder daß viele Arten mattierter Blätter zum Erhalt des erwünschten Glanzes erforderlich sind.

Des weiteren werden bei einem Verfahren, bei dem ein übertragbares gefärbtes Bild auf ein Bildaufnahme-Zwischenblatt (nachfolgend als Zwischenblatt bezeichnet) übertragen und dann auf einen bleibenden Träger übertragen wird, wie in JP-A-61-189535 beschrieben, beim Übertragen auf den bleibenden Träger, wie etwa Papier, unter Wärme und Druck, nachdem das auf das eine erste Schicht und eine zweite Schicht umfassende Zwischenblattmaterial übertragbare gefärbte Bild auf das Zwischenblatt übertragen worden ist, Vorteile darin erhalten, daß diese Schichten entsprechend den Unregelmäßigkeiten des Papiers eingebettet werden, um den engen Kontakt mit dem Papier zu erleichtern, so daß bei der Freigabe ein Mattierungsverfahren nicht erforderlich ist. Da jedoch der Nichtbildbereich mit einer eine organische hochmolekulare Substanz umfassenden Schicht bedeckt ist, unterscheidet sich der Oberflächenzustand von der tatsächlich gedruckten Sache insgesamt.

Weiterhin ist in der JP-A-Hei-3-21955 ein Verfahren beschrieben, bei dem ein Ionomerharz in der Bildaufnahmeschicht des Zwischenblatts enthalten ist, das Bild alleine vorübergehend unter Druck und Wärme darauf übertragen wird, danach als nächstes Verfahren ein Endmaterial, wie Papier, auf die Oberfläche des gebildeten Bildes auf dem Zwischenblatt angeordnet und schließlich lediglich der Bildbereich auf das Endmaterial unter Druck und Wärme zur Bildung eines Probeabzugs übertragen wird. Dieses Verfahren ermöglicht es in sicherer Weise, daß nur der Bildbereich auf das Endmaterial übertragen wird, so daß der Oberflächenzustand der Drucksache sehr nahe kommt. Die hierfür verwendete Bildschicht umfaßt jedoch eine lichtempfindliche Harzschicht und eine wärmehaftende Freigabeschicht, um die Klebekraft zwischen Bildschichten zu erhöhen, wenn die Bildschichten bei der Übertragung übereinander angeordnet werden. Aufgrund der Zwischenschiebung von Freigabeschichten zwischen gefärbte lichtempfindliche Harzschichten der jeweiligen Farben werden auf der letztendlichen Bildschicht auf dem Endmaterial optische Punktverstärkungen verursacht, wodurch ein von der tatsächlichen Drucksache unterschiedlicher Ton resultiert.

Die DE 3 93 612 A1 beschreibt ein Transferdruckverfahren zur Bildübertragung, wobei jedoch das lichtempfindliche Übertragungsblatt der Reihenfolge nach auf einem Träger eine Trennschicht, eine Klebstoffschicht und eine lichtempfindliche Schicht aufweist. Nachdem mittels Belichtung und Entwicklung auf dem lichtempfindlichen Übertragungsblatt ein Bild erzeugt worden ist, wird dieses auf ein Bildaufnahmeblatt und dann auf einen permanenten Träger übertragen, welcher zusätzlich einem weiteren Wärmebehandlungsschritt unterworfen wird.

Die DE 37 20 687 A1 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines Farbbildes, wobei für die Trennschicht ein Polyvinylalkohol eingesetzt wird. Das lichtempfindliche Übertragungsblatt umfaßt einen Träger, auf dem nacheinander eine Trennschicht, eine lichtempfindliche Schicht und eine wärmeempfindliche Klebstoffschicht aufgebracht sind. Nach Übertragung der lichtempfindlichen Schicht zusammen mit der wärmeempfindlichen Klebstoffschicht auf ein Bildaufnahmeblatt, werden zur Erzeugung eines Bildes eine Belichtung und eine Entwicklung durchgeführt.

Die DE 38 18 130 A1 beschreibt ein Bilderzeugungsverfahren, bei dem ausschließlich die Bildschicht auf einen permanenten Träger übertragen wird, unter Verwendung eines Bildempfangsmaterials aus einem Träger und einer Bildempfangsschicht, welche ein organisches hochmolekulares Material als Hauptkomponente enthält.

Die DE 37 20 728 A1 beschreibt ein fotoempfindliches Übertragungsmaterial, umfassend eine Abziehschicht, aufgebaut aus einem organischen Polymer, eine Farbmaterialschicht und eine fotoempfindliche Schicht, die ein fotoempfindliches Veresterungsprodukt von Naphtochinondiazid enthält, aufgebracht in Form eines Laminats auf einem temporären Schichtträger.

Angesichts der oben beschriebenen Probleme ist es das Ziel der Erfindung, daß durch abschließende alleinige Übertragung des tatsächlichen Bildes der Bildschicht auf den Träger des Endmaterials und durch alleinige Ausbildung der Bildschicht mit einer gefärbten lichtempfindlichen Schicht, ohne eine wärmehaftende Schicht in dieser Bildschicht vorzusehen, die Oberfläche des Nichtbildbereichs auf dem Endmaterial belichtet wird, wodurch bei der Reproduktionsfähigkeit des Bildbereichs eine Bildqualität erzielt wird, die sehr nahe derjenigen des mit Druckfarben alleine gebildeten Drucks ist.

Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung erreicht durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1. Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Unteransprüchen angegeben.

Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird auf einem lichtempfindlichen Übertragungsblatt, bei dem eine Freigabeschicht und eine gefärbte lichtempfindliche Schicht der Reihe nach in Form von Schichten auf einem Träger aufgebracht worden sind, durch Belichtung zur Bilderzeugung und Entwicklungsbehandlung ein gefärbtes Bild erzeugt, und die gefärbte Bildschicht wird alleine auf ein eine Bildaufnahmeschicht aufweisendes Zwischenblatt übertragen. Danach wird die auf der Bildaufnahmeschicht erzeugte gefärbte Bildschicht auf ein Endmaterial übertragen. Bei diesem Verfahren wird durch die Verwendung eines Materials, das eine wärmehaftende Funktion gegenüber der gefärbten lichtempfindlichen Schicht des lichtempfindlichen Übertragungsblatts nach der Entwicklung selbst besitzt, die bislang erforderliche wärmehaftende Schicht nicht gebraucht, und dennoch wird durch die alleinige Verwendung eines mit Metallionen vernetzten Copolymerharzes aus einem Olefin und einer α,β-ungesättigten Carbonsäure oder durch Verwendung dieses in Mischung mit einem ein Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat umfassenden Harz für die Bildaufnahmeschicht des Zwischenblatts nichts von der Bildaufnahmeschicht des Zwischenblatts übertragen, wenn ein Mehrfarbenbild auf dem Endmaterial gebildet wird, so daß es möglich ist, ein Mehrfarbenbild nur mit Bildschichten auf dem Endmaterial auszubilden.

Nachfolgend wird die Erfindung näher erläutert.

Für das bei der Erfindung eingesetzte lichtempfindliche Übertragungsblatt und das Zwischenblatt werden transparente Träger verwendet. Als transparente Träger werden herkömmlicherweise verwendete Kunststoffilme angewandt. Beispielsweise können hierfür transparente Kunststoffilme, wie etwa Polyethylenterephthalat, Polypropylen, Polyethylen, Polyvinylchlorid, Polystyrol, Polycarbonat und Triacetat erwähnt werden. Insbesondere ist ein biaxial gereckter Polyethylenterephthalatfilm aufgrund seiner ausgezeichneten Festigkeit, Wärmebeständigkeit, Dimensionsstabilität, Transparenz und Wirtschaftlichkeit bevorzugt. Die Dicke des transparenten Trägers unterliegt keinen besonderen Beschränkungen, beträgt jedoch unter den Gesichtspunkten der Durchführbarkeit vorzugsweise 50 bis 150 µm.

Das bei der Erfindung eingesetzte lichtempfindliche Übertragungsblatt umfaßt einen transparenten Träger, eine Freigabeschicht und eine gefärbte lichtempfindliche Schicht.

Als Stoffe zur Bildung der Freigabeschicht bei der Erfindung eignen sich ein Styrol-Maleinsäureanhydrid-Harz, Polyesterharz, Acrylharz, Melaminharz und Vinylidenchloridharz. Diese können einzeln oder als Mischungen verwendet werden.

Die Dicke der Freigabeschicht beträgt vorzugsweise 0,1 bis 10 µm, insbesondere 1,0 bis 3,0 µm.

Weiterhin kann, falls erforderlich, die Oberfläche der Freigabeschicht mattiert (gerauht) werden. Das Verfahren hierfür besteht darin, ein Mattierungsmittel der Freigabeschicht zuzugeben. Die für diesen Zweck verwendeten Mattierungsmittel umfassen feine Teilchen aus anorganischen Teilchen, wie etwa Siliciumdioxid, Calciumcarbonat und Aluminiumoxid, Kunststoffpulver, wie etwa Polyethylen, Polypropylen, Polyethylenterephthalat, Polystyrol, Polycarbonat, Acrylesterharz, Methacrylesterharz, Polyacrylnitril und Acrylnitril-Copolymere. Die Teilchengröße des Mattierungsmittels beträgt geeigneterweise 0,01 bis 10 µm, wobei der Typ, die Teilchengröße und die Zugabemenge des Mattierungsmittels in Abhängigkeit des Mattierungsgrads gewählt werden können.

Die bei der Erfindung eingesetzte gefärbte lichtempfindliche Schicht umfaßt eine lichtempfindliche Zusammensetzung vom Positiv-Typ, die mit Wasser oder warmem Wasser allein ohne Verwendung von Chemikalien, wie organischen Lösungsmitteln und Alkalien, entwickelbar ist. Hierbei wird das Phänomen zum Erhalt der lichtempfindlichen Zusammensetzung vom Positiv-Typ unter Verwendung einer herkömmlichen lichtempfindlichen Zusammensetzung vom Negativ-Typ ausgenutzt.

Die bei der Erfindung verwendeten lichtempfindlichen Zusammensetzungen vom Positiv-Typ sind die gleichen, wie die in der JP-A-63-311349 und Hei- 1-180540 beschriebenen.

Der Mechanismus der Bilderzeugung besteht darin, daß der Bereich der lichtempfindlichen Schicht, welcher durch das Positiv-Manuskript belichtet wurde, unlöslich gemacht und durch Wasser gequollen wird, wodurch eine leichte Entfernung ermöglicht wird, und daß in dem nichtbelichteten Bereich der lichtempfindlichen Schicht die wasserlösliche lichtempfindliche Komponente durch Wasser herausgelöst wird, jedoch die Emulsion des synthetischen Harzes und das Färbemittel so, wie sie sind, zurückgelassen werden, wodurch die Bilderzeugung ermöglicht wird.

Diese Bilderzeugung in der lichtempfindlichen Schicht wird näher erläutert. Um jedoch die Eigenschaften dieser lichtempfindlichen Schicht klarzustellen, wird die lichtempfindliche Schicht als eine Schicht definiert, die mit einer Zusammensetzung, umfassend eine wasserlösliche lichtempfindliche Komponente, eine Emulsion eines synthetischen Harzes und ein Färbemittel, auf einem Träger aufbeschichtet ist und wobei die aufbeschichtete Schicht zur Herstellung eines Films durch Erwärmung getrocknet wird.

Belichteter Bereich

Die wasserlösliche lichtempfindliche Komponente in der lichtempfindlichen Schicht, welche mit aktiver Strahlung belichtet ist, wird in Wasser unlöslich gemacht. Beim Eintauchen in Wasser quillt diese vernetzte Komponente leicht an, wobei dieser Bereich der lichtempfindlichen Schicht erweicht wird. Ebenso wird die Haftung gegenüber dem Träger herabgesetzt. Somit wird dieser Bereich durch Reiben mit einem Schwamm oder dergleichen leicht von dem Träger entfernt.

Nichtbelichteter Bereich

Beim Eintauchen in Wasser wird der größte Teil der wasserlöslichen lichtempfindlichen Komponente in der lichtempfindlichen Schicht herausgelöst, die lichtempfindliche Schicht zeigt jedoch keine Änderungen in Form einer Quellung oder Erweichung, und die Haftfähigkeit gegenüber dem Träger ändert sich ebenso nicht. Somit wird sie selbst beim Reiben mit einem Schwamm nicht vom Träger entfernt. Weiterhin wird der größte Teil der gefärbten Komponente der wasserlöslichen lichtempfindlichen Komponente in der lichtempfindlichen Schicht herausgelöst. Die lichtempfindliche Schicht wird daher zu einer Schicht, die allein aus der Emulsion des synthetischen Harzes, die ein Färbemittel enthält, gebildet ist. Das heißt, da dieser nichtbelichtete Bereich der lichtempfindlichen Schicht dem Bildbereich entspricht, wird die Bildschicht eine Schicht, die nur aus der Emulsion des synthetischen Harzes gebildet ist, das ein Färbemittel enthält.

Die Emulsion des synthetischen Harzes, welche in die gefärbte lichtempfindliche Flüssigkeit für das bei der Erfindung verwendete lichtempfindliche Übertragungsblatt eingemischt wird, besitzt eine Glasübergangstemperatur von -20 bis 40°C und ist geeigneterweise aus einem Polyacrylester, Acrylester-Copolymer, Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat, einem Ethylen und Vinylacetat enthaltenden Copolymer oder beliebigen Mischungen davon ausgewählt. Diese durch Belichtung und Entwicklungsbehandlung gebildete Bildschicht besitzt daher selbst Wärmehaftfähigkeit.

Durch Verwendung dieser gefärbten lichtempfindlichen Schicht und durch alleiniges Ausbilden der Bildschicht mit der Wärmehaftfähigkeit ist es möglich geworden, wenn ein Bildbereich auf einem anderen Bildbereich angeordnet wird, jeden Bildbereich anzuhaften, was bislang bei der Übertragung von Bildschichten alleine ein Problem gewesen ist, ohne eine Freigabeschicht mit Wärmehaftfähigkeit unter der Bildschicht vorzusehen.

Nachfolgend werden das für die lichtempfindliche Schicht verwendete, photovernetzende Mittel und das wasserlösliche Harz näher erläutert.

Als wasserlösliche photovernetzende Mittel können Diazoniumsalze, Tetrazoniumsalze und andere bekannte organische lichtempfindliche Stoffe verwendet werden. Einige dieser werden beispielhaft aufgeführt.

  • - Wasserlösliche Azidoverbindungen:

    Natrium-4,4'-diazidostilben-2,2'-disulfonat,

    Natrium-4'-azido-4-azidobenzalacetophenon-2-sulfonat,

    Natrium-4,4'-diazidostilben-α-carboxylat,

    Natrium-di-(4-azido-2'-hydroxybenzal)-aceton-2-sulfonat,

    Natrium-4-azidobenzalacetophenon-2-sulfonat.
  • - Diazoharze:

    Kondensat aus p-Diazodiphenylamin mit Formaldehyd.
  • - Tetrazoniumsalze:

    Doppelsalz aus Diphenyl-4,4'-bisdiazoniumchlorid und Zinkchlorid,

    Doppelsalz aus 3,3'-Dimethyldiphenyl-4,4'-bisdiazoniumchlorid und Zinkchlorid,

    Doppelsalz aus 3,3'-Dimethoxydimethyl-4,4'-bisdiazoniumchlorid und Zinkchlorid,

    Doppelsalz aus Diphenylamin-4,4'-bisdiazoniumchlorid und Zinkchlorid,

    Doppelsalz aus Diphenylmethan-4,4'-bisdiazoniumchlorid und Zinkchlorid.

Als wasserlösliche Harze können zahlreiche Substanzen erwähnt werden, wie etwa Polyacrylamid, Polyvinylpyrrolidon, Pfropfpolymerisationsprodukte aus Vinylmonomeren auf Polyvinylalkohol, wasserlöslicher Polyvinylbutyral, Leim, Casein, Gelatine, Gummi arabicum, Eialbumin, Gummi, Algininsäuren, Polyethylenoxid, Polyacrylsäure und deren Salze, Polymethacrylsäure und deren Salze, Mischungen dieser und weitere Mischungen dieser mit Polyvinylalkohol sowie Cellulosederivate, wie etwa Carboxymethylcellulose und Hydroxymethylcellulose.

Nachfolgend wird die Emulsion des synthetischen Harzes näher erläutert.

Als synthetisches Harz für die Emulsionen können zahlreiche Substanzen mit einer Glasübergangstemperatur von -20 bis 40°C genannt werden, wie etwa Polyacrylester, Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat, Polyvinylidenchlorid, Polyvinylacetat, Polyurethan, Polyvinylchlorid und Copolymere oder Mischungen dieser.

Weiterhin können, falls erforderlich, herkömmliche wasserdispergierbare Farbpigmente, wasserlösliche Farbstoffe, Egalisierungsmittel, Stabilisatoren, Mattierungsmittel und dergleichen diesen zugegeben werden.

Weiterhin beträgt das Zubereitungsverhältnis bezüglich der Feststoffe des vorausgehend erwähnten wasserlöslichen Harzes zu der Emulsion des synthetischen Harzes 1/99 bis 80/20, weiter bevorzugt 5/95 bis 40/60. Wenn das wasserlösliche Harz in einer zu großen Menge vorliegt, nimmt die Wasserbeständigkeit des Bildes ab und das tropft bei der Entwicklung heraus. Wenn die Emulsion des synthetischen Harzes in einer zu großen Menge vorliegt, nimmt die Entwicklungsfähigkeit ab. Wenn die Mengen deutlich außerhalb des genannten Bereichs liegen, kann das Bild nicht erhalten werden. Weiterhin beträgt das Zubereitungsverhältnis in bezug auf die Feststoffe aus der Summe des wasserlöslichen Harzes und der Emulsion des synthetischen Harzes zu dem wasserlöslichen photovernetzenden Mittel 98/2 bis 70/39, weiter bevorzugt 96/4 bis 80/20. Wenn das wasserlösliche photovernetzende Mittel unterhalb dieses Bereichs vorliegt, verringern sich die Empfindlichkeit und die Bildqualität beträchtlich. Wenn die Menge umgekehrt zu groß ist, wird ebenso eine Verminderung der Bildqualität erhalten. Bei Mengen deutlich außerhalb dieses Bereichs kann das Bild nicht erhalten werden. Bezüglich der Färbemittel ist es bevorzugt, die Farbpigmente in Mengen von nicht mehr als 20% und den wasserlöslichen Farbstoff in Mengen von nicht mehr als 10% bezüglich der Summe der Feststoffe aus dem wasserlöslichen photovernetzenden Mittel, wasserlöslichen Harz und der Emulsion des synthetischen Harzes, zuzusetzen. Diese, die lichtempfindliche Zusammensetzung aufbauenden Komponenten werden für die Zubereitung in Wasser, einer Wasser/Alkohol-Mischflüssigkeit oder dergleichen gelöst oder dispergiert.

Nachfolgend wird das bei der Erfindung verwendete Zwischenblatt näher erläutert.

Es ist ebenso möglich, die Bildaufnahmeschicht des bei der Erfindung verwendeten Zwischenblatts auf dem Träger so, wie er ist, auszubilden, jedoch ist es bevorzugt, diese auf einem einer Grundierbehandlung unterzogenen Träger auszubilden.

Als Harze zur Ausbildung der Grundierschicht können ein Polyester, Polyurethan, Ethylen-Vinylacetat-Copolymere, Acrylester-Styrol-Copolymere oder dergleichen angewandt werden, wobei die Anwendung von durch Vernetzung von Isocyanat und Acrylpolyol erhältlichem Polyurethan am meisten bevorzugt ist.

Bei der Aufbeschichtung der Grundierschicht bestehen keine besonderen Beschränkungen hinsichtlich des Beschichtungsverfahrens, wobei irgendein herkömmlich angewandtes Verfahren angewandt werden kann. Weiterhin beträgt die Dicke der Schicht vorzugsweise 0,3 bis 3,0 µm.

Die Bildempfangsschicht des Zwischenblatts gemäß der Erfindung umfaßt ein einziges, mit Metallionen intermolekular vernetztes Copolymerharz aus einem Olefin und einer α,β-ungesättigten Carbonsäure oder eine Mischung davon mit einem Ethylen und Vinylacetat umfassenden Copolymer.

Die Verfahren zur Ausbildung einer einzigen Schicht aus diesem mit Metallionen intermolekular vernetzten Copolymerharz aus einem Olefin und α,β-ungesättigter Carbonsäure oder einer Schicht aus einer Mischung hiervon mit einem Ethylen und Vinylacetat umfassenden Copolymer umfassen ein Verfahren, bei dem diese Harze durch Erwärmen geschmolzen und die gemischten Harze dann zur Beschichtung auf den Träger extrudiert werden, sowie ein Verfahren, bei dem das einzelne Harz in eine wäßrige Dispersion überführt wird, diese vermischt und dann die Mischung auf den Träger aufbeschichtet und zur Bildung der Schicht getrocknet werden. Bei der Erfindung ist das Verfahren zur Ausbildung dieser Bildaufnahmeschicht nicht besonders beschränkt.

Als Olefine zur Ausbildung der Bildaufnahmeschicht bei der Erfindung können Ethylen, Propylen, 1-Buten, 1-Penten, 1-Hexen, 4-Methyl-1-penten, 1-Octen, Isobutylen und dergleichen verwendet werden.

Die α,β-ungesättigte Carbonsäure, bei der es sich um ein polymerisierbares Monomer zur Bildung der Bildaufnahmeschicht gemäß der Erfindung handelt, besitzt üblicherweise 2 bis 8 Kohlenstoffatome; hierfür können beispielsweise Acrylsäure, Methacrylsäure, α-Ethylenacrylsäure, Maleinsäure, Monomethylmaleat, Itaconsäure und dergleichen erwähnt werden. Weiterhin können anstelle dieser α,β-ungesättigten Carbonsäuren Methylacrylat, Ethylacrylat, Methylmethacrylat, n-Butylmethacrylat, Dimethylfumarat, Diethylitaconat, Dimethylmaleat und dergleichen, bei denen es sich um deren Ester handelt, verwendet werden.

Es können eine oder mehrere Arten der Olefine und α,β-ungesättigten Carbonsäure oder Ester als polymerisierbare Monomere verwendet werden.

Als Metallionen zur intermolekularen Vernetzung des Copolymers aus Olefin und α,β-ungesättigter Carbonsäure, welches gemäß der Erfindung die Bildaufnahmeschicht bildet, können neben Alkalimetallionen, wie etwa Lithium, Natrium und Kalium, auch Zinkionen. Magnesiumionen oder dergleichen verwendet werden.

Das Copolymerisationsverhältnis aus Olefin zu α,β-ungesättigter Carbonsäure bei dem mit Metallionen intermolekular vernetzten Copolymerharz aus Olefin und α,β-ungesättigter Carbonsäure beträgt vorzugsweise nicht weniger als 50-%. Der Grund hierfür besteht darin, daß, wenn die Zugabemenge weniger als 50-% beträgt, die ausgezeichneten Merkmale, wie Wärmehaftfähigkeit gegenüber dem Bild, verbesserte Freigabefähigkeit vom übertragenen Bild, verbesserte Freigabefähigkeit nach der Wärmeadhäsion gegenüber Papier und dergleichen sowie die Nichtübertragung auf erwärmte und unter Druck gesetzte Walzen, die für die Übertragung angewandt werden, welche erhalten werden können durch Zugeben des mit Metallionen intermolekular vernetzten Copolymerharzes aus Olefin und α,β-ungesättigter Carbonsäure zu dem Ethylen und Vinylacetat umfassenden Harz, nicht in Erscheinung treten.

Der Vernetzungsgrad mittels Metallionen bei dem mit Metallionen intermolekular vernetzten Copolymerharz aus Olefin und α,β-ungesättigter Carbonsäure gemäß der Erfindung beträgt vorzugsweise 20 bis 65%. Wenn der Vernetzungsgrad weniger als 20% beträgt, treten solch ausgezeichnete Merkmale der Wärmehaftfestigkeit gegenüber dem Bild, der verbesserten Freigabefähigkeit vom übertragenen Bild, der verbesserten Freigabefähigkeit nach der Wärmeadhäsion gegenüber Papier und dergleichen sowie die Nichtübertragung auf erwärmte und unter Druck befindliche Walzen, die bei der Übertragung angewandt werden, nicht auf. Wenn der Vernetzungsgrad beträchtlich hoch ist, neigt die Umgebungsfeuchtigkeit zur Beeinträchtigung. Insbesondere wenn der beschichtete Film in beträchtlichem Umfang Feuchtigkeit absorbiert, nimmt die Wärmehaftfähigkeit gegenüber dem Bild und die Freigabefähigkeit vom übertragenen Bild ab.

Das Herstellungsverfahren selbst bezüglich des mit Metallionen intermolekular vernetzten Copolymerharzes aus Olefin und α,β-ungesättigter Carbonsäure ist bestens bekannt, beispielsweise sind die in JP-PS 39-6810, JP-A-49-121891 beschriebenen Verfahren übertragbar. Weiterhin sind als Wasserdispersionsverfahren für dieses Harz die in JP-A-51-62890 und 55-98242 beschriebenen Verfahren anwendbar.

Das Gewichtsverhältnis von Ethylen zu Vinylacetat in dem ein Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat umfassenden Harz, wie es für die Bildaufnahmeschicht gemäß der Erfindung verwendet wird, beträgt vorzugsweise 95/5 bis 65/35. Wenn das Gewichtsverhältnis an Vinylacetat unterhalb dieses Bereichs liegt, kann eine ausreichende Wärmehaftfähigkeit nicht erzielt werden. Ebenso, wenn es über diesem Bereich liegt, bewirkt die Klebrigkeit, daß der Positioniervorgang und dergleichen bei der Bildübertragung schwierig wird.

Der Schmelzindex (gemäß dem Verfahren nach ASTM D-1238) des ein Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat umfassenden Harzes zur Verwendung für die Bildaufnahmeschicht bei der Erfindung liegt vorzugsweise innerhalb des Bereichs von 5 bis 350 g/min. Wenn der Schmelzindex unterhalb dieses Bereichs liegt, nimmt die Wärmehaftfähigkeit gegenüber dem Bild ab und, wenn er oberhalb dieses Bereichs liegt, ergeben sich Probleme einer verminderten Freigabefähigkeit aus dem übertragenen Bild, der Unfähigkeit der erneuten Freigabe bei der direkten Anhaftung auf Papier und dergleichen.

Der Aufbau des einzigen mit Metallionen intermolekularvernetzten Copolymerharzes aus Olefin und α,β-ungesättigter Carbonsäure oder dessen Mischung mit dem ein Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat umfassenden Harz zur Bildung der Bildaufnahmeschicht wird prinzipiell bestimmt aus dem Gleichgewicht zwischen der Klebekraft zwischen der auf dem lichtempfindlichen Übertragungsblatt gebildeten Bildschicht und der Bildaufnahmeschicht und dem Freigabevermögen zwischen der Bildschicht und der Bildaufnahmeschicht nach der Übertragung auf das Endmaterial. Vom Gesichtspunkt der Durchführbarkeit her ist es bevorzugt, daß, nachdem die auf dem lichtempfindlichen Übertragungsblatt gebildete Bildschicht auf das Bildaufnahmeblatt durch gleichzeitige Anwendung von Wärme und Druck übertragen worden ist, der transparente Träger des lichtempfindlichen Übertragungsblatts mittels eines Freigabevermögens (gemäß ASTM D-903-49: Freigabegeschwindigkeit = 300 mm/min) von 2,0 bis 4,5 g/25 mm freigegeben werden kann. Daher ist es erforderlich, daß die Bildschicht an der Bildaufnahmeschicht des Zwischenblatts stärker als eben angegeben haftet. Wenn jedoch diese Klebekraft zu stark ist, kann ein Phänomen bewirkt werden, daß beim Ablösen des Zwischenblatts zusammen mit der Bildaufnahmeschicht, nachdem die Bildschicht auf das Endmaterial übertragen worden ist, die Bildschicht nicht von der Bildaufnahmeschicht abgelöst und nicht auf das Endmaterial übertragen werden kann. Wenn die Klebekraft zu gering ist, kann ein Phänomen bewirkt werden, daß beim Ablösen des transparenten Trägers des lichtempfindlichen Übertragungsblatts die Bildschicht nicht auf die Bildaufnahmeschicht übertragen wird und auf der Seite des lichtempfindlichen Übertragungsblatts zurückbleibt. Somit liegt die Klebekraft zwischen der Bildschicht und der Bildaufnahmeschicht wünschenswerterweise innerhalb eines Bereichs, daß durch ein Freigabevermögen bzw. eine Freigabekraft von 4,5 bis 30 g/25 mm eine Freigabe erzielt wird. Aus diesen Gründen wird der Aufbau der Bildaufnahmeschicht bestimmt aus dem Gleichgewicht zwischen der Klebekraft und der Freigabekraft, wobei die Zusammensetzung der Mischung aus dem mit Metallionen intermolekular vernetzten Copolymerharz aus Olefin und α,β-ungesättigter Carbonsäure und dem ein Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat umfassenden Harz innerhalb der Gewichtsverhältnisse von 100/0 bis 10/90 gewählt ist.

Weiterhin ist es erforderlich, daß die Dicke der Bildaufnahmeschicht des Zwischenblatts höher ist als die Summe der Dicke sämtlicher übertragener Bildschichten und der Tiefe oder Oberflächenunregelmäßigkeiten des Endmaterials bzw. Endkörpers. Eine zu große Dicke ergibt den Nachteil einer mangelhaften Registrierungsgenauigkeit beim Übereinanderlegen der Bilder mit den jeweiligen Farben. Üblicherweise wird die Dicke der Bildaufnahmeschicht beim Wählen des Druckpapiers für das Endmaterial vorzugsweise innerhalb eines Bereichs von 15 bis 150 µm ausgewählt.

Unter Verwendung der oben beschriebenen Materialien wird nachfolgend das Herstellungsverfahren des Farbprobeabzugs mittels des Verfahrens zur Bildung eines Mehrfarbenbildes erläutert.

  • 1. Ein Manuskript vom Positiv-Typ wird auf das lichtempfindliche Übertragungsblatt aufgelegt und einer aktiven Strahlung (üblicherweise Ultraviolettstrahlung) ausgesetzt, dann wird letzteres in warmes Wasser (30 bis 60 Sekunden in Wasser von 40 bis 50°C) eingetaucht und durch Reiben zur Erzeugung des Bildes entwickelt. Mittels dieses Verfahrens werden vier getrennte Farbbilder der Farben Gelb, Purpur, Blau, Grün und Schwarz gebildet.
  • 2. Ein Einzelfarbbild wird auf die Bildempfangsschicht des Zwischenblatts aufgelegt und durch ein Paar erhitzter und unter Druck befindlicher Walzen geführt, wodurch die Bildschicht des Einzelfarbbildes mit der Bildaufnahmeschicht laminiert wird. Nach dem Abkühlen wird der transparente Träger des lichtempfindlichen Übertragungsblatts zur Entfernung abgelöst. Des weiteren werden die verbleibenden Einzelfarbbilder in ähnlicher Weise der Reihe nach auf das übertragene Einzelfarbbild übertragen.

    Es ist bevorzugt, die Erwärmungstemperatur der Walze auf 80 bis 130°C einzustellen und einen Druck von 1,0 bis 6,0 kg/cm2 an beiden Enden der Walze anzulegen.
  • 3. Sämtliche auf das Zwischenblatt übertragene Einzelfarbbildschichten, nachdem alle Einzelfarbbilder übertragen worden sind, werden mit dem Endmaterial laminiert, und nach dem Abkühlen wird das Zwischenblatt zur Bildung des Mehrfarbenbildes auf dem Endmaterial abgelöst.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Beispielen näher erläutert, ohne darauf beschränkt zu sein. Teile beziehen sich auf das Gewicht und Prozentangaben beziehen sich auf Gewichtsprozent. 1. Flüssigkeit zur Bildung der Freigabeschicht des lichtempfindlichen Übertragungsblatts<br></br>Flüssigkeit A zur Bildung der Freigabeschicht Gesättigter Polyester (30% Flüssigkeit) (Thermolac® F-1) 49 Teile Acrylester-Melamin-Copolymer (40% Flüssigkeit) 0,75 Teile p-Toluolsulfonsäure (10% Flüssigkeit) 0,25 Teile Toluol 20 Teile Methylethylketon 20 Teile Cyclohexanon 10 Teile
Flüssigkeit B zur Bildung der Freigabeschicht Styrol-Maleinsäureanhydridharz (100%) 10 Teile Gesättigter Polyester (30% Flüssigkeit) (Thermolac® F-1) 30 Teile Methanol 40 Teile Toluol 20 Teile
Flüssigkeit C zur Bildung der Freigabeschicht Vinylidenchlorid (40% Flüssigkeit) 7,5 Teile Acrylester-Melamin-Copolymer (40% Flüssigkeit) 20 Teile p-Toluolsulfonsäure (50% Flüssigkeit) 1,5 Teile Toluol 30 Teile Methylethylketon 30 Teile Cyclohexanon 11 Teile
2. Flüssigkeit zur Bildung der gefärbten lichtempfindlichen Schicht des lichtempfindlichen Übertragungsblatts<br></br>Flüssigkeit A zur Bildung der gefärbten lichtempfindlichen Schicht Natrium-4,4'-diazidostilben-2,2'-disulfonat 2,1 Teile Polyvinylpyrrolidon (45% Flüssigkeit) 4 Teile Polyacrylester-Emulsion (46% Flüssigkeit) (Tg = -9°C) 15,6 Teile Farbpigmentdispersion 5 Teile Methanol 20 Teile Wasser 53,3 Teile
Flüssigkeit B zur Bildung der gefärbten lichtempfindlichen Schicht Kondensat aus p-Diazodiphenylamin mit Formaldehyd 2 Teile Polyacrylamid (10% Flüssigkeit) (Polymerisationsgrad 10 000) 22,5 Teile Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (50% Flüssigkeit) (Tg = -15°C) 13,5 Teile Farbpigmentdispersion 5 Teile Methanol 20 Teile Wasser 37 Teile
Flüssigkeit C zur Bildung der gefärbten lichtempfindlichen Schicht Natrium-4,4'-Diazidostilben-2,2'-disulfonat 1,2 Teile Polyvinylpyrrolidon (45% Flüssigkeit) 3 Teile Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (50% Flüssigkeit) (Tg = 0°C) 15,3 Teile Farbpigmentdispersion 5 Teile Methanol 20 Teile Wasser 55,5 Teile

Die für die Flüssigkeit zur Bildung der gefärbten lichtempfindlichen Schicht verwendete Farbpigmentdispersion kann erhalten werden durch Dispergieren auf einer Druckfarben-Mischmühle der folgenden Zubereitung: Pigment 60 Teile Hydroxypropylmethylcellulose 10 Teile Nichtionisches oberflächenaktives Mittel 1 Teil (Polyethylenglykolalkylphenylether) Wasser 229 Teile

Als Pigmente wurden für Schwarz Ruß, für Gelb Permanentgelb HR, für Purpur Permanentkarmin FB und für Blaugrün Phthalocyaninblau verwendet. 3. Flüssigkeit zur Bildung der Grundierbehandlungsschicht des Bildaufnahme-Zwischenblatts Acrylpolyol (50% Flüssigkeit) 45 Teile Isocyanat (75% Flüssigkeit) 20 Teile Siliciumoxid 5 Teile Toluol 100 Teile Ethylacetat 100 Teile Ethylcellosolve 50 Teile

4. Flüssigkeit zur Bildung der Bildaufnahmeschicht des Bildaufnahme- Zwischenblatts Flüssigkeit A zur Bildung der Bildaufnahmeschicht Wäßrige Dispersion eines mit Metallionen molekularvernetzten Copolymerharzes aus Olefin mit α,β-ungesättigter Carbonsäure

25%-ige wäßrige Dispersion, umfassend:

Olefin: Ethylen

α,β-ungesättigte Carbonsäure: Methacrylsäure

Metallionen: Natrium

Copolymerisationsverhältnis von Olefin zu α,β-ungesättigter Carbonsäure: 85/15

Vernetzungsgrad: 35% Wäßrige Dispersion des ein Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat umfassenden Harzes 35%-ige wäßrige Dispersion, umfassend:

Copolymerisationsverhältnis von Ethylen zu Vinylacetat: 85/15

Schmelzindex: 150

Mischungsverhältnis bezüglich der Feststoffe aus (wäßrige Dispersion des mit Metallionen molekularvernetzten Copolymerharzes aus Olefin mit α,β-ungesättigter Carbonsäure) zu (wäßrige Dispersion des ein Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat umfassenden Harzes): 20/80

Flüssigkeit B zur Bildung der Bildaufnahmeschicht Wäßrige Dispersion eines mit Metallionen molekularvernetzten Copolymerharzes aus Olefin mit α, β-ungesättigter Carbonsäure

25%-ige wäßrige Dispersion umfassend:

Olefin: Ethylen

α,β-ungesättigte Carbonsäure: Methacrylsäure

Metallion: Natrium

Copolymerisationsverhältnis von Olefin zu α,β-ungesättigter Carbonsäure: 85/15

Vernetzungsgrad: 35% Wäßrige Dispersion des ein Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat umfassenden Harzes 35%-ige wäßrige Dispersion, umfassend:

Copolymerisationsverhältnis von Ethylen zu Vinylacetat: 85/15

Schmelzindex: 150

Mischungsverhältnis bezüglich der Feststoffe aus (wäßrige Dispersion des mit Metallionen molekularvernetzten Copolymerharzes aus Olefin mit α,β-ungesättigter Carbonsäure) zu (wäßrige Lösung des ein Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat umfassenden Harzes): 50/50

Flüssigkeit C zur Bildung der Bildaufnahmeschicht Wäßrige Dispersion eines mit Metallionen molekularvernetzten Copolymerharzes aus Olefin mit α,β-ungesättigter Carbonsäure

25%-ige wäßrige Dispersion, umfassend:

Olefin: Ethylen

α,β-ungesättigte Carbonsäure: Methacrylsäure

Metallion: Natrium

Copolymerisationsverhältnis von Olefin zu α,β-ungesättigter Carbonsäure: 85/15

Vernetzungsgrad: 55% Wäßrige Dispersion des ein Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat umfassenden Harzes 35%-ige wäßrige Dispersion, umfassend:

Copolymerisationsverhältnis von Ethylen zu Vinylacetat: 85/15

Schmelzindex: 150

Mischungsverhältnis bezüglich der Feststoffe aus (wäßrige Dispersion des mit Metallionen molekularvernetzten Copolymerharzes aus Olefin mit α,β-ungesättigter Carbonsäure) zu (wäßrige Lösung des ein Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat umfassenden Harzes): 100/0

Beispiel 1 Herstellungsverfahren des lichtempfindlichen Übertragungsblatts

Unter Verwendung der Flüssigkeit A zur Bildung der Freigabeschicht wurde eine Freigabeschicht mit einer getrockneten Filmdicke von 2 µm auf einen 100 µm dicken biaxial gereckten Polyethylenterephthalatfilm aufbeschichtet. Weiter wurde unter Verwendung der Flüssigkeit A zur Bildung der gefärbten lichtempfindlichen Schicht (Dispersionspigment ist Schwarz) eine gefärbte lichtempfindliche Schicht mit einer getrockneten Filmdicke von 2 µm auf die Freigabeschicht aufbeschichtet, wodurch ein lichtempfindliches Übertragungsblatt für Schwarz hergestellt wurde.

In ähnlicher Weise wurde unter Verwendung von Flüssigkeiten A für die Bildung der gefärbten lichtempfindlichen Schicht, bei denen die Dispersionspigmente variiert wurden, lichtempfindliche Übertragungsblätter für Gelb, Purpur und Blaugrün hergestellt.

Diese vier lichtempfindlichen Übertragungsblätter wurden jeweils mit farbgetrennten Positivfilmen, korrespondierend zu den jeweiligen Farben, übereinandergelegt und in geeigneter Weise einer Belichtung (zweisäuliger kontinuierlicher Tonkeil unter Verwendung von Ugra Offset Inspection Keil) jeweils mit einer Ultrahochdruck-Quecksilberlampe unterzogen. Dann wurden sie, nachdem sie in warmes Wasser von 40°C 30 Sekunden eingetaucht worden sind, jeweils mit einem Schwamm gerieben, um vier Übertragungsblätter für Schwarz, Gelb, Purpur und Blaugrün zu erhalten.

Herstellungsverfahren des Bildaufnahme-Zwischenblatts

Unter Verwendung der Flüssigkeit zur Bildung der Grundierbehandlungsschicht des Bildaufnahme-Zwischenblatts wurde eine Grundierungsschicht mit einer getrockneten Filmdicke von 2 µm auf einer Seite eines 125 µm dicken biaxial gereckten Polyethylenterephthalatfilms, der vorher einer Corona-Entladungsbehandlung unterzogen wurde, ausgebildet.

Unter Verwendung der Flüssigkeit A zur Bildung der Bildaufnahmeschicht wurde eine Bildaufnahmeschicht mit einer getrockneten Filmdicke von 80 µm auf der Grundierschicht gebildet, um ein Bildaufnahme-Zwischenblatt zu erhalten.

Daran anschließend wurde die Schwarzbild-Oberfläche des lichtempfindlichen Übertragungsblatts mit dem bereits gebildeten Bild mit der Bildaufnahmeschicht des Bildaufnahme-Zwischenblatts überlagert und diese Anordnung durch einen Spalt zweier erhitzter und unter Druck befindlicher Walzen (120°C, 4,0 kgf/cm2) geführt, wodurch die Schwarzbildschicht mit der Bildaufnahmeschicht laminiert wurde. Nach dem Abkühlen wurde der transparente Träger des lichtempfindlichen Übertragungsblatts zusammen mit der Freigabeschicht abgezogen.

Durch diese Vorgehensweise wird nur die Schwarzbildschicht auf die Bildaufnahmeschicht übertragen. Weiterhin wurden die verbleibenden Einzelfarbbilder mittels des gleichen Verfahrens auf die Bildaufnahmeschicht, auf welche die Schwarzbildschicht übertragen worden ist, in der Reihenfolge Gelb, Purpur und Blaugrün übertragen.

Schließlich wurde die Oberfläche der auf die Bildaufnahmeschicht des Bildaufnahme-Zwischenblatts übertragenen Vierfarb-Bildschichten mit einem beschichteten Papier (105 g/m2) als Bildaufnahme-Endmaterial überlagert und diese Anordnung durch einen Spalt zweier erhitzter und unter Druck befindlicher Walzen (120°C, 4,0 kgf/cm2) geführt, wodurch sämtliche Bildschichten, die auf die Bildaufnahmeschicht übertragen worden sind, mit dem beschichteten Papier laminiert wurden. Nach dem Abkühlen wurden nur die Vierfarb-Bildschichten auf das beschichtete Papier übertragen durch Abziehen des Bildaufnahme-Zwischenblatts zusammen mit der Bildaufnahmeschicht, so daß ein Mehrfarbenbild erzeugt wurde.

Beispiel 2 Herstellungsverfahren des lichtempfindlichen Übertragungsblatts

Unter Verwendung eines ähnlichen Trägers wie in Beispiel 1, der Flüssigkeit B zur Bildung der Freigabeschicht und der Flüssigkeit B zur Bildung der gefärbten lichtempfindlichen Schicht wurden lichtempfindliche Übertragungsblätter für Schwarz, Gelb, Purpur und Blaugrün erhalten. Nacheinander wurden ähnliche Belichtungs- und Entwicklungsbehandlungen, wie in Beispiel 1 durchgeführt, um vier Übertragungsblätter zu erhalten.

Herstellungsverfahren des Bildaufnahme-Zwischenblatts

Unter Verwendung eines ähnlichen Trägers wie in Beispiel 1, einer Flüssigkeit zur Bildung der Grundierbehandlungsschicht und der Flüssigkeit B zur Bildung der Bildaufnahmeschicht wurde ein Bildaufnahme-Zwischenblatt mit einer Bildaufnahmeschicht einer Filmdicke von 100 µm erhalten.

Unter Verwendung der obigen Materialien wurde ein Mehrfarbenbild auf einem beschichteten Papier unter Anwendung eines ähnlichen Verfahrens wie in Beispiel 1 erhalten.

Beispiel 3 Herstellungsverfahren des lichtempfindlichen Übertragungsblatts

Unter Verwendung eines ähnlichen Trägers wie in Beispiel 1, der Flüssigkeit C zur Bildung der Freigabeschicht und der Flüssigkeit C zur Bildung der gefärbten lichtempfindlichen Schicht wurden lichtempfindliche übertragungsblätter für Schwarz, Gelb, Purpur und Blaugrün erhalten. Nacheinander wurden ähnliche Belichtungs- und Entwicklungsbehandlungen wie in Beispiel 1 durchgeführt, um vier Übertragungsblätter zu erhalten.

Herstellungsverfahren des Bildaufnahme-Zwischenblatts

Unter Verwendung eines ähnlichen Trägers wie in Beispiel 1, einer Flüssigkeit zur Bildung der Grundierbehandlungsschicht und der Flüssigkeit C zur Bildung der Bildaufnahmeschicht wurde ein Bildaufnahme-Zwischenblatt mit einer Bildaufnahmeschicht einer Filmdicke von 100 µm erhalten.

Unter Verwendung der obigen Materialien wurde unter Anwendung eines ähnlichen Verfahrens wie in Beispiel 1 ein Mehrfarbenbild auf einem beschichteten Papier gebildet.

Beispiel 4 Herstellungsverfahren für das lichtempfindliche Übertragungsblatt

Unter Verwendung eines ähnlichen Trägers wie in Beispiel 1, der Flüssigkeit A zur Bildung der Freigabeschicht und der Flüssigkeit B zur Bildung der lichtempfindlichen Schicht wurden lichtempfindliche Übertragungsblätter für Schwarz, Gelb, Purpur und Blaugrün erhalten. Nacheinander wurden ähnliche Belichtungs- und Entwicklungsverfahren wie in Beispiel 1 durchgeführt, um vier Übertragungsblätter zu erhalten.

Herstellungsverfahren des Bildaufnahme-Zwischenblatts

Unter Verwendung eines ähnlichen Trägers wie in Beispiel 1, einer Flüssigkeit zur Bildung einer Grundierbehandlungsschicht und der Flüssigkeit C zur Bildung der Bildaufnahmeschicht wurde ein Bildaufnahme-Zwischenblatt mit einer Bildaufnahmeschicht einer Filmdicke von 120 µm erhalten.

Unter Anwendung der obigen Materialien wurde mittels eines ähnlichen Verfahrens wie in Beispiel 1 ein Mehrfarbenbild auf einem beschichteten Papier gebildet.

Beispiel 5 Herstellungsverfahren des lichtempfindlichen Übertragungsblatts

Unter Verwendung eines ähnlichen Trägers wie in Beispiel 1, der Flüssigkeit C zur Bildung der Freigabeschicht und der Flüssigkeit A zur Bildung der gefärbten lichtempfindlichen Schicht wurden lichtempfindliche Übertragungsblätter für Schwarz, Gelb, Purpur und Blaugrün erhalten. Nacheinander wurden ähnliche Belichtungs- und Entwicklungsverfahren wie in Beispiel 1 durchgeführt, um vier Übertragungsblätter zu erhalten.

Herstellungsverfahren des Bildaufnahme-Zwischenblatts

Unter Verwendung eines ähnlichen Trägers wie in Beispiel 1, einer Flüssigkeit zur Bildung der Grundierbehandlungsschicht und der Flüssigkeit C zur Bildung der Bildaufnahmeschicht wurde ein Bildaufnahme-Zwischenblatt mit einer Bildaufnahmeschicht einer Filmdicke von 100 µm erhalten.

Unter Verwendung der obigen Materialien wurde mittels eines ähnlichen Verfahrens wie in Beispiel 1 ein Mehrfarbenbild auf einem beschichteten Papier gebildet.

Vergleichsbeispiel 1 Herstellungsverfahren des lichtempfindlichen Übertragungsblatts

Unter Verwendung der nachfolgenden Flüssigkeit D zur Bildung einer Freigabeschicht und einer Flüssigkeit zur Bildung einer wärmeempfindlichen Klebstoffschicht wurden eine Freigabeschicht einer Filmdicke von 2 µm und darauf eine wärmeempfindliche Klebstoffschicht einer Filmdicke von 1,5 µm der Reihe nach auf einem 100 µm dicken biaxial gereckten Polyethylenterephthalatfilm gebildet. Flüssigkeit D zur Bildung der Freigabeschicht Acrylester-Melamin-Copolymer (40% Flüssigkeit) 2 Teile Vinylchlorid-Vinylpropionat-Copolymer (40% Flüssigkeit) 35 Teile p-Toluolsulfonsäure 1,5 Teile Siliciumoxid 2 Teile Toluol 25 Teile Methylethylketon 25 Teile Cyclohexanon 10 Teile
Wärmeempfindliche Kleberschicht Polyester (30% Flüssigkeit) (Bironal® MA-14) 20 Teile Isopropylalkohol 40 Teile Wasser 40 Teile

Danach wurde auf dieser wärmeempfindlichen Kleberschicht unter Verwendung der vorangehend beschriebenen Flüssigkeit C zur Bildung der gefärbten lichtempfindlichen Schicht eine gefärbte lichtempfindliche Schicht gebildet. Mittels dieses Verfahrens wurden vier lichtempfindliche Übertragungsblätter für Schwarz, Gelb, Purpur und Blaugrün erhalten.

Herstellungsverfahren des Bildaufnahme-Zwischenblatts

Unter Verwendung der oben genannten Flüssigkeit D zur Bildung der Freigabeschicht und der Flüssigkeit zur Bildung der wärmeempfindlichen Kleberschicht wurde eine Freigabeschicht einer Filmdicke von 2 µm und darauf eine wärmeempfindliche Kleberschicht einer Filmdicke von 8 µm der Reihe nach auf einem 125 µm dicken biaxial gereckten Polyethylenterephthalatfilm gebildet, um ein Bildaufnahme-Zwischenblatt herzustellen, bei dem die wärmeempfindliche Kleberschicht zu einer Bildaufnahmeschicht wurde.

Danach wurde die Schwarzbildoberfläche des lichtempfindlichen Übertragungsblatts mit dem bereits gebildeten Bild mit der Bildaufnahmeschicht (wärmeempfindliche Kleberschicht) des Bildaufnahme-Zwischenblatts überlagert und diese Anordnung durch einen Spalt zweier erhitzter und unter Druck befindlicher Walzen (120°C, 4,0 kgf/cm2) geführt, wodurch die Schwarzbildschicht mit der Bildaufnahmeschicht (wärmeempfindliche Kleberschicht) laminiert wurde. Nach dem Abkühlen wurde der transparente Träger des lichtempfindlichen Übertragungsblatts zusammen mit der Freigabeschicht abgezogen. In diesem Fall werden auf das Bildaufnahme-Zwischenblatt sowohl die Bildschicht des lichtempfindlichen Übertragungsblatts als auch die wärmeempfindliche Kleberschicht zusammen übertragen. Weiterhin wurden die verbleibenden Einzelfarbbilder mittels des gleichen Verfahrens auf die Schwarzbildschicht und deren wärmeempfindliche Kleberschicht, die bereits übertragen wurde, in der Reihe Gelb, Purpur und Blaugrün übertragen. In diesen Fällen werden ebenso für Gelb die Gelbbildschicht und deren wärmeempfindliche Kleberschicht zusammen und für Purpur die Purpurbildschicht und deren wärmeempfindliche Kleberschicht übertragen.

Schließlich wurden die Vierfarb-Bildschichten und die Oberfläche der damit verbundenen übertragenen Kleberschicht, die auf die Bildempfangsschicht (wärmeempfindliche Kleberschicht) des Bildaufnahme-Zwischenblatts übertragen worden sind, mit einem beschichteten Papier (105 g/m2) als Bildaufnahme-Endmaterial überlagert und diese Anordnung durch einen Spalt zweier erhitzter und unter Druck stehender Walzen (120°C, 4,0 kgf/cm2) geführt, wodurch sämtliche Bildschichten und sämtliche damit verbundenen und übertragenen wärmeempfindlichen Kleberschichten, die auf die Bildaufnahmeschicht (wärmeempfindliche Kleberschicht) des Bildaufnahme-Zwischenblatts übertragen worden sind, mit dem beschichteten Papier laminiert. Nach dem Abkühlen werden die Vierfarb-Bildschichten, wärmeempfindlichen Kleberschichten und die Bildaufnahmeschicht (wärmeempfindliche Kleberschicht) des Bildaufnahme- Zwischenblatts auf das beschichtete Papier übertragen durch Abziehen des transparenten Trägers des Bildaufnahme-Zwischenblatts zusammen mit dessen Freigabeschicht. Mittels dieses Verfahrens wurde auf dem beschichteten Papier ein Mehrfarbenbild erzeugt.

Vergleichsbeispiel 2 Herstellungsverfahren des lichtempfindlichen Übertragungsblatts

Übertragungsblätter für Schwarz, Gelb, Purpur und Blaugrün mit einem ähnlichen Aufbau wurden unter Verwendung der gleichen Materialien und des gleichen Verfahrens wie in Vergleichsbeispiel 1 erhalten.

Herstellungsverfahren des Bildaufnahme-Zwischenblatts

Ein Bildaufnahme-Zwischenblatt mit ähnlichem Aufbau wurde unter Verwendung der gleichen Materialien und des gleichen Verfahrens wie in Beispiel 1 erhalten.

Als nächstes wurde die Schwarzbildoberfläche des lichtempfindlichen Übertragungsblatts mit dem bereits gebildeten Bild mit der Bildaufnahmeschicht des Bildaufnahme-Zwischenblatts überlagert und diese Anordnung durch einen Spalt zweier erhitzter und unter Druck stehender Walzen (120°C, 4,0 kgf/cm2) geführt, wodurch die Schwarzbildschicht mit der Bildaufnahmeschicht laminiert wurde. Nach dem Abkühlen wurde der transparente Träger des lichtempfindlichen Übertragungsblatts zusammen mit der Freigabeschicht abgezogen. In diesem Fall werden sowohl die Bildschicht des Übertragungsblatts als auch die wärmeempfindliche Kleberschicht zusammen übertragen. Weiterhin wurden die verbleibenden Einzelfarbbilder mittels des gleichen Verfahrens auf die Schwarzbildschicht und deren wärmeempfindliche Kleberschicht, die bereits übertragen worden sind, in der Reihenfolge Gelb. Purpur und Blaugrün übertragen. In diesen Fällen wurden ebenso für Gelb die Gelbbildschicht und deren wärmeempfindliche Kleberschicht zusammen übertragen und für Purpur die Purpurbildschicht und deren wärmeempfindliche Kleberschicht.

Schließlich wurden die Vierfarb-Bildschichten und die Oberfläche der damit verbundenen und übertragenen wärmeempfindlichen Kleberschicht, die auf die Bildaufnahmeschicht des Bildaufnahme-Zwischenblatts übertragen worden sind, mit einem beschichteten Papier (105 g/m2) als Bildaufnahme-Endmaterial überlagert und diese Anordnung durch einen Spalt zweier erhitzter und unter Druck befindlicher Walzen (120°C, 4,0 kgf/cm2) geführt, wodurch sämtliche Bildschichten und sämtliche damit verbundenen übertragenen wärmeempfindlichen Kleberschichten, die auf die Bildaufnahmeschicht des Bildaufnahme-Zwischenblatts übertragen worden sind, mit dem beschichteten Papier laminiert wurden. Nach dem Abkühlen werden die Vierfarb-Bildschichten und die wärmeempfindlichen Kleberschichten auf das beschichtete Papier durch Abziehen des Bildaufnahme-Zwischenblatts zusammen mit der Bildaufnahmeschicht übertragen. Mittels dieses Verfahrens wurde auf dem beschichteten Papier ein Mehrfarbenbild erzeugt.

Vorangehend wurde in den Beispielen 1 bis 5 und in den Vergleichsbeispielen 1 und 2 das Verfahren zur Bildung eines Mehrfarbenbildes beschrieben. Die Qualität der so hergestellten Mehrfarbenbilder wurde mittels des nachfolgenden Verfahrens in vergleichender Weise bewertet.

Bewertungsverfahren

Von den durch das Verfahren der Beispiele 1 bis 5 und Vergleichsbeispiele 1 und 2 hergestellten Mehrfarbenbildern wurden die jeweiligen Punktzunahmegrade bei Halbton-Punkten, bei denen die Halbton-Flächenraten der jeweiligen Farben (Gelb, Purpur, Blaugrün und Schwarz) 20%, 50% bzw. 80% betrugen, bestimmt.



Punktzunahmegrad = (Festgestellte Halbton-Flächenrate) - (Halbton-Flächenrate des Manuskripts)

Die Halbton-Flächenrate wird unter Anwendung der Murray-Davies-Gleichung bestimmt.



Halbton-Flächenrate (%) = 100 × (1 - 10-DT/n)/(1 - 10-DS/n)



n = 1

DS = Feststoffdichte, wenn die Helligkeit des Papiers mit 0 genommen wird

DT = Halbton-Punktdichte, wenn die Helligkeit des Papiers mit 0 genommen wird.

Daneben wurde die Feststoffdichte mit einem handelsüblichen Reflexionsdensitometer gemessen.

Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Wie aus den Ergebnissen der Tabelle 1 ersichtlich ist, wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Bildung eines Mehrfarbenbildes die Bildaufnahmeschicht des Bildaufnahme-Zwischenblatts nicht auf das Bildaufnahme- Endmaterial übertragen, sondern es wird nur das Bild übertragen. Dies verursacht keinen unnötigen Glanz auf dem Bild sowie einen verringerten optischen Punktzunahmegrad, wodurch es möglich ist, ein Mehrfarbenbild zu erhalten, das im Vergleich zum herkömmlichen Verfahren der Drucksache näherkommt.




Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Bildung eines Mehrfarbenbildes unter Verwendung eines lichtempfindlichen Übertragungsblatts, bei dem eine Freigabeschicht, welche eine gefärbte lichtempfindliche Schicht ablösbar macht, und eine gefärbte lichtempfindliche Schicht der Reihe nach auf einem Träger aufgebracht worden sind, wobei die gefärbte lichtempfindliche Schicht des lichtempfindlichen Übertragungsblatts eine lichtempfindliche Schicht vom Positiv-Typ ist, umfassend eine Mischung aus einer lichtempfindlichen Komponente, die in Wasser löslich ist und unter aktinischer Strahlung eine Wasserunlöslichkeitsmachungsreaktion bewirkt, eine Emulsion eines synthetischen Harzes mit einer Glasübergangstemperatur von -20 bis 40°C sowie ein Färbemittel, wobei das Verfahren die folgenden Stufen umfaßt:
    1. 1. eine Stufe, bei der dieses mit einer farbgetrennten Platte des Manuskripts korrespondierend zu der gefärbten lichtempfindlichen Schicht eng in Berührung gebracht und durch diese aktinischer Strahlung ausgesetzt wird, danach in einem Entwicklungsverfahren der Nichtbildbereich der lichtempfindlichen Schicht unter Bildung eines farbgetrennten Bildes entfernt wird,
    2. 2. eine Stufe, bei der die Oberfläche des gebildeten farbgetrennten Bildes mit einer Bildaufnahmeschicht eines eine Bildaufnahmeschicht aufweisenden Bildaufnahme-Zwischenblatts überlagert wird, Erwärmungs- und Druckbehandlungen gleichzeitig durchgeführt werden, um unter Wärme eine Haftung zu bewirken, danach der Träger, der mit der Freigabeschicht, welche die gefärbte lichtempfindliche Schicht ablösbar macht, und der gefärbten lichtempfindlichen Schicht beschichtet ist, von der Oberfläche der Freigabeschicht abgelöst wird, wodurch nur das farbgetrennte Bild auf das Bildaufnahme-Zwischenblatt übertragen wird,
    3. 3. eine Stufe, bei der weiterhin jeweils farbgetrennte Bilder in den gefärbten lichtempfindlichen Schichten, die von der obengenannten verschieden sind, gebildet werden, diese mit der bereits einer Übertragung unterzogenen Oberfläche des Bildaufnahme-Zwischenblatts, bei dem die in Stufe 2) erhaltene Übertragung vollendet ist, überlagert werden, Erwärmungs- und Druckbehandlungen gleichzeitig durchgeführt werden, um unter Wärme eine Haftung zu bewirken, danach die Träger, die mit einer gefärbten lichtempfindlichen Schicht beschichtet sind, von der Oberfläche des Freigabeschicht abgelöst werden, wodurch nur die farbgetrennten Bilder der Reihe nach übertragen werden, um ein Mehrfarbenbild auf dem Bilderaufnahme-Zwischenblatt zu bilden, und
    4. 4. eine Stufe, bei der die Oberfläche des auf dem Bildaufnahme-Zwischenblatt gebildeten Mehrfarbenbildes mit einem Bildaufnahme-Endmaterial überlagert wird, Erwärmungs- und Druckbehandlungen gleichzeitig durchgeführt werden, um unter Wärme eine Haftung zu bewirken, danach der Träger des Bildaufnahme-Zwischenblatts zusammen mit der Bildaufnahmeschicht von der Oberfläche der Bildaufnahmeschicht abgelöst wird, wodurch nur die jeweiligen farbgetrennten Bilder auf das Bildaufnahme- Endmaterial unter Bildung des Mehrfarbenbildes übertragen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabeschicht des lichtempfindlichen Übertragungsblatts ein Styrol-Maleinsäureanhydrid-Harz, Polyesterharz, Acrylharz, Melaminharz, Vinylidenchloridharz oder Mischungen hiervon umfaßt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das synthetische Harz der Emulsion ein Polyacrylsäureester, ein Copolymer eines Acrylsäureesters oder eine Mischung hiervon, ein Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat, ein Ethylen und Vinylacetat enthaltendes Copolymer oder eine Mischung hiervon ist.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtempfindliche Komponente, welche wasserlöslich ist und unter aktinischer Strahlung eine Wasserunlöslichkeitsmachungsreaktion bewirkt, ein wasserlösliches, unter Licht vernetzendes Mittel und ein wasserlösliches Harz umfaßt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das wasserlösliche, unter Licht vernetzende Mittel ein Diazoharz, eine Azidverbindung oder ein Tetrazoniumsalz ist.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das wasserlösliche Harz ein Polyvinylalkohol, Polyacrylamid oder Polyvinylpyrrolidon oder eine Mischung hiervon ist.
  7. 7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildaufnahmeschicht des Bildaufnahme-Zwischenblatts ein einziges mit Metallionen vernetztes Copolymerharz aus einem Olefin und einer α,β-ungesättigten Carbonsäure oder eine Mischung mit einem ein Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat umfassenden Harz umfaßt.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis des mit Metallionen vernetzten Copolymerharzes aus einem Olefin und α,β-ungesättigter Carbonsäure zu dem Ethylen und Vinylacetat umfassenden Copolymerharz 100/0 bis 10/90 beträgt.






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