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Dokumentenidentifikation DE69323592T2 21.10.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0598357
Titel Verfahren zum Übertragen und/oder Speichern von Informationen
Anmelder Fontech Ltd., Beer-Sheva, IL
Erfinder Kafri, Oded, Beer-Sheva, IL
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69323592
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 12.11.1993
EP-Aktenzeichen 931183578
EP-Offenlegungsdatum 25.05.1994
EP date of grant 24.02.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.10.1999
IPC-Hauptklasse H04N 1/44
IPC-Nebenklasse G09C 5/00   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft einen Prozeß und eine Vorrichtung zum Übertragen und/oder Speichern von Information wie im Anspruch 1 definiert. Insbesondere betrifft sie die Übertragung von Computerdateien von Computer zu Computer, direkt oder über Fax (Telekopierer), sowie die Speicherung von Information, die in Computerdateien enthalten ist, vorzugsweise in höchstkomprimierter, graphischer oder anderer Form. Sie betrifft auch die Übertragung von Information von einem Computer an ein Fax, direkt oder über Fax. Insbesondere betrifft sie ferner einen Prozeß und eine Vorrichtung zum Übertragen und/oder Speichern von komprimierter Information, insbesondere die Übertragung von einer derartigen Information über Fax (Telekopierer), während die Übertragungszeit beträchtlich verringert wird. Eine Art von Information, auf die sich diese Erfindung besonders, aber nicht ausschließlich, bezieht, ist die Übertragung von Farbbildern.

Der Ausdruck "Übertragung über Fax" sollte so verstanden werden, daß er irgendeine Übertragung umfaßt, bei der der Sender und/oder der Empfänger eine Faxmaschine ist, sogar wenn der Empfänger und/oder der Sender nicht eine derartige Maschine ist, unabhängig davon, ob die Information über ein Telefon wie gewöhnlich oder über Funk oder in irgendeiner anderen Weise gesendet wird.

Die Erfindung bezieht sich ferner auf die Anwendung von Information in graphischer Form auf Dokumente oder Karten für Zertifizierungs- oder Identifikationszwecke. Sie betrifft ferner die Übertragung und/oder Speicherung von Bildern, sowohl schwarz und weiß als auch in Farbe. Allgemein bezieht sie sich auf die Verarbeitung von Information, die von Computerdateien dargestellt werden kann.

Hintergrund der Erfindung

Die Verarbeitung von Information zur Übertragung oder Speicherung oder für andere Zwecke ist eines der Hauptprobleme der modernen Technologie. Jedes bekannte Verarbeitungsverfahren weist seine spezifischen Nachteile auf.

Eine Übertragung in graphischer Form von Fax zu Fax ist zeitaufwendig und kostenintensiv aufgrund der Kosten einer Übertragung über Telefonleitungen. Sie ist ferner Störungen aufgrund von Rauschen sowie Druckdefekten ausgesetzt und garantiert allgemein keine Geheimhaltung und Privatsphäre. Eine Übertragung von Computer zu Computer über Modems erfordert, daß die zwei kommunizierenden Computer eine Art von Handshake betreiben, wobei das eine Protokoll von vielen möglichen Protokollen definiert wird, das für die spezielle Übertragung verwendet werden soll und dann während der gesamten Übertragung verbunden und belegt bleibt. Ferner können Fehler aufgrund von Rauschen, die bei der Übertragung auftreten, allgemein erfaßt werden, aber nicht korrigiert werden, und eine defekte Übertragung muß wiederholt werden.

Ein anderes Problem, welches sich der Stand der Technik im Zusammenhang mit der Übertragung über Fax konfrontiert sah, ist die Verringerung der Übertragungszeit durch die Verwendung von irgendeinem bekannten Verfahren für eine Informationskompression. Ein bestimmter Typ von Kompressionsverfahren ist derjenige, der als JPEG Draft International Standard, Version 10918-1 bekannt ist, und der auf dem Markt bereits verfügbar ist. Obwohl eine bestimmte Bezugnahme hier auf dieses Verfahren durchgeführt wird, können andere bekannte Kompressionsverfahren, z. B. aber nicht ausschließlich Zip oder Arj, und im allgemeinen irgendein Kompressionsverfahren als Teil dieser Erfindung angewendet werden.

Nun würde die Verwendung von Kompressionsverfahren zum Verringern des Volumens der Information, die über Fax übertragen wird, die Übertragungszeit einsparen und einen höchstwirtschaftlichen Wert aufweisen, aber unglücklicherweise erzeugt eine Kompression Ungenauigkeiten und Fehler, und angesichts der Merkmale der Faxübertragung können diese Fehler praktisch nicht zurückgeholt werden und verursachen einen verwirrten Empfang der Information oder erfordern eine Wiederholung der Übertragung mit einem Verlust irgendwelcher Vorteile, die durch die Kompression erhalten werden.

Ein anderes Problem bei der Fax-Übertragung ist die Übertragung von Farbbildern. Um dies durchzuführen wurde festgestellt, daß es erforderlich ist, spezielle Fax-Maschinen bereitzustellen, die Farbinformation verstehen und verarbeiten können, während herkömmliche Fax-Maschinen dies nicht können. Derartige spezielle Farb-Faxe sind komplex und höchst kostenaufwendig, und es würde höchst wünschenswert sein, ein Farbbild übertragen zu können, ohne diese bereitstellen zu müssen. Selbst mit diesen Farb-Faxen ist es jedoch praktisch unmöglich, die Farbbilder zu komprimieren, um die Übertragungszeit zu verringern, die insbesondere im Hinblick auf die sehr große Informationsmenge, die zum Definieren eines Farbbilds benötigt wird, hoch ist. Komprimierungsverfahren, die für eine derartige Fax-Übertragung angewendet werden, führen zu nichtakzeptierbaren verwirrten Ergebnissen. Es sei darauf hingewiesen, daß eine Komprimierung durch ein Fax oder durch ein Farb-Fax durch bekannte Verfahren für jede Linie oder jede Gruppe von Linien auftritt.

Die europäische Patentveröffentlichung EP-A-466196 offenbart eine Vorrichtung zum Zusammensetzen eines druckbaren Texts, umfassend codierte Zeichen, die umfassen: A - eine Text-Zusammensetzungseinrichtung; B - einen Speicher zum Speichern von Zeichengittern, die klare Zeichen darstellen, die in wenigstens einer codierten Schriftform angeordnet sind; und C - eine Einrichtung im Zusammenhang mit der Text-Zusammensetzungseinrichtung zum Wählen von Zeichen oder Zeichengittern nach Wunsch. Sie beschreibt ferner einen Prozeß zum Zusammensetzen eines druckbaren Textes, umfassend codierte Zeichen und graphische Materie, die dadurch mit Hilfe der Vorrichtung erhalten wird.

Es ist ein Zweck dieser Erfindung, die Nachteile von vorher bekannten Verfahren und einer Einrichtung zum Übertragen und/oder Speichern und allgemein einer Verarbeitung von Information zu umgehen.

Es ist ein anderer Zweck dieser Erfindung, die Nachteile der vorher bekannten Verfahren und Einrichtungen aufgrund von Rauschen und im allgemeinen aufgrund einer ungenauen Übertragung und/oder eines Druckvorgangs zu beseitigen.

Es ist ein weiterer Zweck dieser Erfindung, eine hohe Komprimierung der Information zu ermöglichen, die gesendet und/oder gespeichert werden soll.

Es ist noch ein weiterer Zweck dieser Erfindung, eine Übertragung von Information mit irgendeinem Grad von Geheimhaltung zu ermöglichen und somit eine Identifikation von Dokumenten und Karten, elektronischen Signaturen und dergleichen zu ermöglichen.

Es ist noch ein weiterer Zweck dieser Erfindung, die Notwendigkeit für die Verbindung in Echtzeit während einer Übertragung zwischen einer Sende- und einer Empfangsvorrichtung zu beseitigen.

Es ist noch ein weiterer Zweck dieser Erfindung, die Notwendigkeit für die Verwendung einer Vielzahl von speziellen Protokollen zu beseitigen.

Es ist noch ein weiterer Zweck, das Senden von Information mit Hilfe einer Computer- oder Fax-Vorrichtung und einen Empfang davon mit Hilfe einer anderer Computer- oder Fax-Vorrichtung nach Wunsch zu ermöglichen, ohne die Notwendigkeit der Einrichtung irgendeines bestimmten Protokolls.

Es ist noch ein weiterer Zweck dieser Erfindung, eine Übertragung und/oder Speicherung von Information zu ermöglichen, wobei eine bekannte Verarbeitung und insbesondere Komprimierungsverfahren auf die gesendete und/oder gespeicherte Information angewendet werden.

Es ist noch ein weiterer Zweck dieser Erfindung, einen Prozeß bereitzustellen, um die Übertragung von komprimierter Information über Fax unabhängig von der Art dieser Information, d. h. ob sie aus Wörtern oder graphischen Zeichen oder Bildern besteht, zu ermöglichen.

Es ist noch ein weiterer Zweck dieser Erfindung, einen derartigen Prozeß für die Übertragung von Farbbildern über Fax bereitzustellen.

Es ist noch ein weiterer Zweck dieser Erfindung, die Anwendung von Komprimierungsverfahren auf die Übertragung von Bildern, insbesondere Farbbildern über Fax zu ermöglichen.

Es ist noch ein weiterer Zweck dieser Erfindung, sämtliche voranstehend erwähnten Zwecke bei der Übertragung und/oder Speicherung von irgendeiner Information zu erreichen, die in einer Computerdatei eingebaut werden kann.

Es ist noch ein weiterer Zweck dieser Erfindung, sämtliche der voranstehend erwähnten Zwecke durch Verwendung einer herkömmlichen Hardware zu erreichen.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Erfindung stellt einen Prozeß für die Übertragung und/oder Speicherung von Information bereit, die in digitaler Form definiert ist, umfassend das Transformieren der klaren Datei (wie nachstehend definiert), die die Information enthält, in eine graphisch-äquivalente Form (wie nachstehend definiert), das Übertragen und/oder Speichern dieser in einer derartigen graphisch-äquivalenten Form und das Zurückbringen dieser auf eine digitale Form.

Die Information, die von dem Prozeß dieser Erfindung gespeichert oder übertragen werden soll, wird in digitaler Form definiert. Sie bildet etwas, was als klare Datei oder "Klardatei" bezeichnet wird. Mit "Klardatei" ist die Datei gemeint, von der tatsächlich gewünscht wird, daß sie übertragen und/oder gespeichert wird, und die in der Tat eine codierte oder komprimierte Datei sein kann oder irgendeiner Transformation oder eine Verarbeitung ohne Zusammenhang mit dem Prozeß der Erfindung durchlaufen haben kann. Die Klardatei wird in eine graphisch-äquivalente Form transformiert - wobei der Ausdruck "graphisch-äuivalente Form" die Bedeutung aufweist, die nachstehend definiert wird - wird übertragen und/oder in einer derartigen graphisch-äquivalenten Form gespeichert und schließlich auf eine digitale Form zurückgebracht. Wenn die Erfindung auf die Übertragung von Information angewendet wird, dann werden die obigen Schritte gewöhnlicherweise in enger Abfolge ausgeführt. Wenn sie zum Speichern von Information verwendet wird, kann die Information in einer graphisch-äquivalenten Form über eine lange Zeit hinweg bleiben und in eine digitale Form nur dann zurückgebracht werden, wenn es erforderlich ist, sie zu interpretieren. Die besagte graphisch-äquivalente Form stellt dann, wenn sie auf einer Abstützung definiert wird, die ein Papierbogen im Fall eines Drucks oder ein Element, welches magnetische, elektronische, optische oder andere Information speichern kann, sein kann, einen Herstellungsartikel bereit.

Der Ausdruck "graphisch-äquivalente" Form umfaßt geeignete graphische Formen, beispielsweise einen Druck, Felder von Befehlen, beispielsweise Dateien eines Computers, die sämtliche Information enthalten, die zum Produzieren eines Druck benötigt wird, und irgendeiner Form von registrierter Information, die verwendet werden kann, um einen Druck zu erzeugen, oder kann in ein Feld von Befehlen umgewandelt werden, beispielsweise eine Computerdatei, die sämtliche Information enthält, die zum Erzeugen eines Drucks benötigt wird. Um eine Klardatei in eine graphisch-äquivalente Form zu transformieren, wird die Datei in solcher Weise formatiert, daß die Bits davon, die ein Element der Datei (nachstehend auch als "Dateieinheit" bezeichnet) definieren, ein geordnetes Feld bilden. Die Anzahl der Felder, die möglicherweise Dateielemente darstellen können, d. h. die herkömmlicherweise als Dateielemente darstellend akzeptiert werden, wenn diese später erscheinen, sollte vorzugsweise kleiner als die Anzahl von möglichen Feldern mit der gleichen Anzahl von Komponentenbits sein, und vorzugsweise sollte das Verhältnis der zwei Anzahlen wenigstens 64, vorzugsweise wenigstens 128 und noch weiter bevorzugt wenigstens 256 betragen. Gemäß einem anderen bevorzugten Aspekt der Erfindung wird die graphisch-äquivalente Form durch Gruppieren der Bits, die ein Dateielement darstellen, in eine Vielzahl von assoziierten Bits erhalten. In diesem Fall würde eine typische graphische Form, die durch ein Drucken der graphisch-äquivalenten Form erhalten wird, eine Matrix sein, wobei die Zeilen oder Spalten davon die voranstehend erwähnten Bytes sind.

Die verschiedenen möglichen graphisch-äquivalenten Formen (oder Formate) werden mit dem Fortschreiten der Beschreibung besser verständlich werden. Da diese Erfindung insbesondere auf die Übertragung von Information über Fax gerichtet ist, werden nur geeignete graphische Formen nachstehend berücksichtigt, aber es sei darauf hingewiesen, daß dann, wenn die Information nicht sofort übertragen wird, sondern einige Zeit vor einer Übertragung gespeichert wird, sie in einer nicht-graphischen, graphisch-äquivalenten Form gespeichert werden kann, wobei es ausreicht, daß sie in eine graphische Form in geeigneter Weise transformiert wird, bevor sie über Fax übertragen wird. Eine derartige Transformation ist nicht erforderlich, wenn die Übertragung nicht von einem Fax bewirkt wird.

Wenn die graphisch-äquivalente Form eine geeignete graphische Form ist, wird sie gewöhnlicherweise durch ein Gitter definiert, welches aus schwarzen und weißen Zellen gebildet ist, wobei jede einer binären Stelle entspricht, wobei das Feld von binären Stellen die Information darstellt, die übertragen und/oder gespeichert werden soll. In verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung kann die graphisch- äquivalente Form der Information entweder als ein Druck oder als ein Bild auf einem Schirm sichtbar gemacht werden oder kann nicht sichtbar sein und lediglich in einem Computerspeicher registriert werden, oder kann wiederum in einer magnetischen Platte registriert werden. Wenn sie in irgendeiner Weise auf irgendeiner Art von Materialunterstützung verwirklicht wird, was irgendein Objekt bedeutet, auf dem die in der graphisch-äquivalenten Form enthaltene Information gespeichert werden kann - Papier, eine magnetische Platte, eine Kompaktdisk oder dergleichen - stellt die graphisch-äquivalente Form einen Artikel für die Herstellung bereit.

In einer spezifischen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die Information, die übertragen und/oder gespeichert werden kann, in einer Computerdatei verkörpert, die aus Dateieinheiten besteht. Mit "Dateieinheit" ist ein Feld von digitalen Werten gemeint, denen ein definierte Bedeutung zugerechnet wird, wenn sie zusammengenommen werden. Zum Beispiel kann eine derartige Einheit ein Byte von 8 Null/Eins- (oder Weiß/Schwarz)-Werten sein, die ein ASCII-Symbol definieren, oder sie kann irgendein Feld von Bits sein, die die Position und die Farbe eines Pixels eines Farbbilds definieren, oder ein Feld von n-digitalen Werten, die eine Zahl darstellen, die eine geometrische oder physikalische Bedeutung aufweist, usw.. Eine Farbinformation, die ein Farbbild definiert, kann so dargestellt werden, so wie dies bekannt ist, nämlich daß Farbtöne jeweils durch eine Anzahl von Bits identifiziert werden können und 2n-Farbtöne unterschieden werden können, wobei "n" die Anzahl von Bits in jedem Byte ist, die Anzahl von Farbtönen in dem gegenwärtigen Stand der Technik zwischen 16 und 156 liegt und dazu neigt, in der Zukunft erhöht zu werden. Deshalb kann mit einem Byte mit n-Bits irgendein Teil eines Bilds identifiziert werden, unabhängig davon, ob er ein Pixel oder ein größerer Abschnitt ist, der einen einzelnen Farbton aufweist.

In Abhängigkeit von der Art der Dateieinheiten wird jede von diesen für ihre Darstellung ein Byte benötigen, daß eine minimale Anzahl von binären Stellen umfaßt. Ein derartiges Byte wird als Basis-Byte bezeichnet. Gemäß der Erfindung wird jede Dateieinheit durch ein Feld von binären Stellen in einer Zahl dargestellt, die größer, vorzugsweise ein Vielfaches, und noch weiter bevorzugt wenigstens zweimal oder noch weiter bevorzugt dreimal größer als die Anzahl von binären Stellen des Basis-Bytes ist, wobei ein relativer positionierter Zusammenhang den binären Stellen in dem Feld zugeordnet wird, indem diese in einer Matrix angeordnet werden oder indem ihnen eine bestimmte Abfolge zugerechnet wird, d. h. eine Positionsnummer in einer linearen Zeile oder Spalte oder durch eine Kombination von derartigen Einrichtungen. Die resultierende Anzahl von Feldern wird größer sein als diejenige der möglichen Dateieinheiten und der entsprechenden Basis-Bytes, gewöhnlicherweise ein großes Vielfaches davon. Wenn die Basis-Bytes "n" Bits umfassen und die Felder "mn" Bits umfassen, dann werden die möglichen Felder in der Anzahl von 2mn sein, während die möglichen Dateieinheiten und die entsprechenden Basis-Bytes in der Anzahl von 2n sein werden. Deshalb wird nur ein Bruchteil der möglichen Felder Dateieinheiten repräsentieren. Diese repräsentierenden Dateieinheiten werden nachstehend als "legitimierte" Felder bezeichnet.

Gemäß der bevorzugten Ausführung der Erfindung umfaßt der Prozeß zum Übertragen und/oder Speichern von Information nun: 1 - eine Darstellung jeder Dateieinheit durch ein legitimiertes Feld, 2 - eine Übertragung jedes legitimierten Felds und/oder dessen Speicherung in einer graphisch- äquivalenten Form, 3 - eine Analyse des übertragenen und/oder gespeicherten Felds, 4 - wenn es ein legitimiertes Feld ist, Annehmen der entsprechenden Dateieinheit als die echte, 5 - wenn sie dies nicht ist, Bestimmen, welches das nächste legitimierte Feld ist und Annehmen der entsprechenden Dateieinheit als die echte nur dann, wenn die Differenz zwischen dem tatsächlichen Feld und dem nächsten legitimierten Feld eine bestimmte vorgegebene Grenze nicht übersteigt.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird jedes Feld mit binären Stellen, die übertragen und/oder gespeichert sind, in ein Gitter transformiert, wobei die Zellen des Gitters, die jeweils eine binäre Stelle darstellen, aus einer Vielzahl von Pixeln bestehen. Beim Lesen eines Gitters werden die Zellen in der geeigneten Abfolge untersucht. Wenn das Gitter, wenn es gelesen ist, nicht ein legitimiertes Gitter ist, wird die Position, an der das Ablesen des Pixels begonnen hat, in sämtliche möglichen Richtungen verschoben, bis ein Lesegitter erhalten wird, welches ausreichend nahe zu einem legitimierten Gitter ist;

und wenn es nicht erhalten wird, dann wird das Gitter als fehlerhaft registriert und für eine Interpretation unmöglich registriert.

In der voranstehend erwähnten Angabe sei darauf hingewiesen, daß ein Gitter auch aus einer einzelnen Zeile bestehen kann. "Gitter" bedeutet nur ein Feld von Bits, für die eine bestimmte positionierte Reihenfolge eingerichtet worden ist.

In einer noch bevorzugteren Ausführungsform der Erfindung wird jede Einheit der Klardatei, die übertragen werden soll, durch Konstruieren einer Vielzahl von Bytes - die nachstehend als "codierte Bytes" bezeichnet werden - dargestellt, wobei jedes codierte Byte das Basis-Byte der Einheit gemäß einer verschiedenen vorgegebenen Korrespondenzregel dargestellt. Für jede Klardateieinheit wird eine Matrix konstruiert, indem die codierten Bytes als Matrixzeilen genommen werden. Diese Matrizen werden in einer Reihenfolge, die vorzugsweise von der Abfolge der Dateieinheiten in der Klardatei bestimmt wird, gespeichert, wodurch eine "codierte Datei" erzeugt wird. Die codierte Datei wird übertragen. Die übertragene codierte Datei wird gelesen und decodiert durch Anwendung der Umkehrung der voranstehend erwähnt Entsprechungsregeln auf jede Zeile (codiertes Byte) und durch Akzeptieren der Klardateieinheit-Bedeutung, die von einer derartigen Decodierung erhalten wird, wenn diese für sämtliche Zeilen oder für eine ausreichende Anzahl davon die gleiche ist. Wenn derartige Dateieinheitbedeutungen nicht die gleichen für eine ausreichende Anzahl von Zeilen sind, dann wird der Startpunkt zum Lesen und Decodieren in sämtliche möglichen Richtungen verschoben, bis eine akzeptierbare Klardateieinheits-Bedeutung erhalten worden ist, und wenn keine akzeptable Bedeutung erhalten wird, wird angenommen, daß die Matrix keine akzeptierbare Bedeutung aufweist. Der Prozeß gemäß der Erfindung kann umfassen oder nicht umfassen, daß die codierte Datei sichtbar gemacht wird oder sie in einer magnetischen oder anderen Form registriert wird.

Jede der voranstehend erwähnten "Korrespondenzregeln" kann irgendeine Entsprechung zwischen digitalen Werten enthalten. Sie kann so einfach wie die Einheit (Identität) sein oder kann komplex und sogar zufällig erzeugt worden sein. Die Digitalwert-Felder, die eine Dateieinheitsbedeutung darstellen, können auch nicht in jedem Fall durch Verwendung eines Codes erzeugt und anstelle davon in einer Tabelle, die ein für alle Mal eingerichtet wird, gespeichert werden. Die Digitalwertfelder, die eine Dateieinheitsbedeutung darstellen, werden sich allgemein voneinander unterscheiden, aber dies ist nicht erforderlich und zwei oder mehrere von diesen können identisch sein.

Das Speichern der Matrizen kann in vielerlei Weisen vorgenommen werden, z. B. elektronisch, optisch oder graphisch. Wenn der übertragende Computer direkt mit einem Empfangscomputer oder einer Fax-Vorrichtung verbunden ist, dann wird die codierte Datei in dem Computerspeicher gespeichert. Wenn er nicht so direkt verbunden ist, dann kann die codierte Datei in einem Festspeicher gespeichert werden, oder optisch in einer Kompaktdisk oder sie kann gedruckt werden. Durch "Lesen der codierten Datei" ist die Erfassung der darin enthaltenen digitalen Daten durch irgendeiner Einrichtung gemeint, die für die Form geeignet ist, in der die codierte Datei gespeichert worden ist. Wenn sie somit in einem Festspeicher gespeichert ist, wird die codierte Datei allgemein von dem Empfangscomputer gelesen; wenn sie in einer Kompaktdisk gespeichert wird, wird sie allgemein von einem Kompaktdiskettenlaufwerk gelesen werden; wenn sie gedruckt wird, wird sie mit Hilfe eines Scanners oder durch eine Kamera gelesen, und die Scannerablesung wird an einen Computer für eine Decodierung weitergeleitet.

Eine bevorzugte Form der Erfindung basiert auf der überraschenden Entdeckung, daß dann, wenn die über Fax zu übertragende Information durch irgendeiner geeignetes Kompressionsverfahren komprimiert wird, beispielsweise dem angeführten JPEG-Standard, und dann in eine graphische Form transformiert wird, insbesondere in eine Gitter-Form, wie in der voranstehend erwähnt EPA und/oder nachstehend beschrieben, sie über Fax übertragen werden kann, und wenn sie dann auf ihre ursprüngliche Form zurückgebracht und dekomprimiert wird, kann die gesendete Information mit guter Genauigkeit rekonstruiert werden. Falls die gleiche Information über Fax in der gewöhnlichen Weise übertragen würde, würde sie in einer derart verwirrten Weise empfangen werden, daß eine Dekompression ein nutzloses Ergebnis ergeben würde. Wenn ein Betrieb wie in dieser Anmeldung beschrieben vorgenommen wird, werden sämtliche Fehler, die bei der Kompression und Übertragung aufgetreten sein können, in zufriedenstellender Weise korrigiert. In dieser Weise ist es möglich, per Fax höchstkomprimierte Information zu senden und beträchtliche Übertragungszeit einzusparen. Ferner ist es möglich, sämtliche Information, die zum Definieren eines Farbbilds benötigt wird, zu senden und diese von einem empfangenden Fax an eine Computereinrichtung zu übertragen und das Farbbild zu rekonstruieren und visualisieren oder zu drucken, ohne Farbfaxmaschinen zu verwenden, und mit verringerten Übertragungszeiten. Die Kompression gemäß der vorliegenden Erfindung tritt nicht pro Zeile oder pro Gruppe von Zeilen auf, sondern wird für das gesamte Fax bewirkt, d. h. den gesamten Gegenstand, der das Objekt der Übertragung bildet.

Die ursprüngliche Datei, die übertragen werden soll, kann zu Anfang direkt in der Form einer Computerdatei bereitgestellt werden oder eine andere elektronisch oder optisch definierte Datei sein, oder aus ihrer graphischen Darstellung speziell aus einem Druck durch eine Scanneinrichtung abgeleitet sein.

Demzufolge stellt eine bevorzugte Form der Erfindung einen Prozeß für die Übertragung und/oder Speicherung von Information, die in digitaler Form definiert ist, bereit, umfassend die Komprimierung der ursprünglichen Datei, die die Information enthält, Transformieren der sich ergebenden Klardatei in eine graphisch-äquivalente Form, Übertragen und/oder Speichern dieser in einer derartigen graphischäquivalenten Form, Zurückbringen dieser auf eine digitale Form und Dekomprimieren davon, um die ursprüngliche Datei zu reproduzieren. Insbesondere stellt die Erfindung einen Prozeß zum Übertragen eines Farbbilds über Fax bereit, wobei das Farbbild in einer digitalen Form definiert ist, z. B. durch Scannen und Übertragen der Farbinformation, die durch das Scannen erhalten wird, an eine Computereinrichtung, wodurch die Klardatei erhalten wird. Diese letztere Datei wird in eine codierte graphische Form transformiert, die vorzugsweise gedruckt und über eine Fax-Übertragung übertragen wird. Die codierte graphische Form wird dann decodiert und die sich ergebende digitale Datei wird dekomprimiert, um das ursprüngliche Bild zu rekonstruieren.

Vorzugsweise wird die graphische Form durch ein Gitter definiert, welches aus schwarzen und weißen Zellen gebildet ist, die jeweils einer binären Stelle entsprechen, wobei das Feld von binären Stellen die zu übertragende Information darstellt. Insbesondere besteht die Klardatei aus Einheiten, die jeweils aus einem Feld von digitalen Werten bestehen, wobei jede Dateieinheit durch ein Feld von binären Stellen in einer Anzahl dargestellt wird, die größer als die Anzahl von binären Stellen des Basis-Bytes, wie nachstehend definiert, ist, z. B. ein Vielfaches und vorzugsweise wenigstens zweimal oder dreimal die Anzahl, wobei eine relative positionierte Beziehung den binären Stellen zugeordnet wird.

Beschreibung der Zeichnungen

In den Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 eine Matrix, die eine Informationseinheit darstellt, die übertragen werden soll;

Fig. 2 eine codierte Datei in graphischer Form gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 3 die codierte Datei nach Fig. 2, wobei Teile davon nicht in Erscheinung treten;

Fig. 4 eine Matrix entsprechend derjenigen der Fig. 1, aber mit einem Rauschen in einem Bit;

Fig. 5 eine Decodierung des Prozesses gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 6 und 7 den Decodierungsprozeß gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 8 ein Farbbild, welches übertragen werden soll;

Fig. 9 die codierte, graphische Form, in der das Bild gemäß einer Ausführungsform der Erfindung übertragen wird;

Fig. 10 das nach der Übertragung rekonstruierte Bild; und

Fig. 11 ein Blockschaltbild einer Vorrichtung, die mit Schwarz/Weiß-Faxmaschinen kompatibel ist, zum Senden von Farbbildern.

Ausführliche Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen

Die Information, die von dem Prozeß dieser Erfindung übertragen werden soll, wird in digitaler Form definiert. Wenn die Information nicht so definiert ist, z. B. wenn sie gedruckt ist, wird sie auf eine digitale Form gebracht, normalerweise durch einen Scannvorgang. Die digitale Form, die irgendeine Transformation durchlaufen hat, die sich nicht auf den Prozeß der Erfindung bezieht, bildet etwas, was als die "ursprüngliche Datei" bezeichnet wird. Wenn die ursprüngliche Datei komprimiert wird, durch irgendeine geeignetes Verfahren, wird das Ergebnis der Kompression die "Klardatei" sein. Wenn keine Komprimierung aufgetreten ist, wird die ursprüngliche Datei und Klardatei die gleiche sein. Die Klardatei wird in eine graphische Form (oder eine "graphisch-äquivalente Form", wie voranstehend definiert und dann in eine graphische Form) transformiert und in einer derartigen graphischen Form übertragen und wird abschließend auf eine digitale Form zurückgebracht.

Um eine Klardatei in eine graphisch-äquivalente oder eine graphische Form zu transformieren, wird die Datei in solcher Weise transformiert, daß die Bits davon, die ein Dateielement oder eine Dateieinheit definieren, ein geordnetes Feld bilden. Wie voranstehend angegeben, sollte vorzugsweise die Anzahl der Felder, die möglicherweise Dateieinheiten darstellen können, d. h. die herkömmlicherweise als Dateieinheiten darstellend akzeptiert werden, wenn diese später erscheinen, kleiner als die Anzahl von möglichen Feldern mit der gleichen Anzahl von Komponentenbits sein, und weiter bevorzugt sollte das Verhältnis der zwei Anzahlen wenigstens 64, vorzugsweise wenigstens 128 und noch bevorzugter 256 betragen. Gemäß einem anderen bevorzugten Aspekt der. Erfindung wird die graphische Form durch Gruppieren der Bits, die ein Dateielement darstellen, in eine Vielzahl von assoziierten Bytes erhalten. In diesem Fall wird eine typische graphische Form eine Matrix sein, wobei die Zeilen oder Spalten davon die voranstehend erwähnten Bytes sind.

Die graphische Form wird gewöhnlicherweise durch ein Gitter definiert, welches aus schwarzen und weißen Zellen gebildet ist, wobei jede einer binären Stelle entspricht, und wobei das Feld von binären Stellen die zu übertragende Information darstellt. In verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung kann die graphische Form der Erfindung entweder als ein Druck oder als ein Bild auf einem Schirm sichtbar gemacht werden oder sie kann nicht sichtbar sein und lediglich in einem Computerspeicher registriert werden oder kann wiederum in einer magnetischen Platte registriert werden.

Wie voranstehend angegeben wird in einer spezifischen bevorzugten Form der Erfindung die zu übertragende Information in einer Computerdatei, die aus Dateieinheiten besteht, zusammengestellt und mit "Dateieinheit" ist ein Feld von digitalen Werten gemeint, denen eine bestimmte Bedeutung zugeordnet ist, wenn sie zusammengenommen werden. Zum Beispiel kann eine derartige Einheit ein Byte von 8 Null- und Eins- (oder Weiß und Schwarz)-Werten sein, die ein ASCII-Symbol definieren, oder sie kann ein Feld von Bits sein, die die Position und die Farbe eines Pixels eines Farbbilds definieren, oder sie kann irgendeiner andere Bedeutung besitzen. In Abhängigkeit von der Art der Dateieinheiten wird jede von diesen für deren. Darstellung ein Byte benötigen, welches eine minimale Anzahl von binären Stellen - ein "Basis-Byte" umfaßt. Jede Dateieinheit wird durch ein Feld von binären Stellen in einer Anzahl dargestellt, die größer, vorzugsweise ein Vielfaches und noch bevorzugter wenigstens zweimal oder noch bevorzugter dreimal die Anzahl von binären Stellen des Basis-Bytes ist, wobei eine relative positionierte Beziehung den binären Stellen in dem Feld zugewiesen wird, indem diese in eine r Matrix angeordnet werden, oder indem ihnen eine bestimmte Ordnung einer Abfolge zugewiesen wird, d. h. einer Positionsnummer in einer linearen Zeile oder durch eine Kombination von derartigen Einrichtungen. Die sich ergebende Anzahl von Feldern wird dann größer als diejenige der möglichen Dateieinheiten und der entsprechenden Basis-Bytes sein, gewöhnlicherweise ein großes Vielfaches davon. Wenn die Basis-Bytes "n" Bits umfassen und die Felder "mn" Bits umfassen, dann werden die möglichen Felder spezifisch in der Anzahl von 2mn sein, während die möglichen Dateieinheiten und die entsprechenden Basis-Bytes in der Anzahl von 2n sein werden. Deshalb wird nur ein Teil der möglichen Felder Dateieinheiten darstellen. Diejenigen, die Dateieinheiten darstellen, werden nachstehend als "legitimierte" Felder bezeichnet. Jedoch werden in einer anderen Form der Erfindung die einzigmöglichen Felder die Basis-Bytes (oder Codifizierungen davon) sein, d. h. Felder von nur "n" Bits, was bedeutet, daß "m" 1 sein wird, und in diesem Fall werden alle legitimierte Felder sein.

Nun umfaßt, wie voranstehend angegeben, der Prozeß zum Übertragen und/oder Speichern von Information: 1 - Darstellen jeder Dateieinheit durch ein legitimiertes Feld, 2 - Übertragen jedes legitimierten Felds und/oder Speichern davon in einer graphisch-äquivalenten oder einer graphischen Form, 3 - Analysieren des übertragenen und/oder gespeicherten Felds, 4 - wenn es ein legitimiertes Feld ist, Akzeptieren der entsprechenden Dateieinheit als die wahre, 5 - wenn dem nicht so ist, Bestimmen, welches das nächstliegende legitimierte Feld ist und Akzeptieren der entsprechenden Dateieinheit als die wahre nur dann, wenn die Differenz zwischen dem tatsächlichen Feld und dem nächstliegenden legitimierten Feld eine bestimmte vorgegebene Grenze nicht übersteigt. Wenn die einzigmöglichen Felder die Basis-Bytes (oder Codifizierungen davon) sind, wird Schritt 5 - weggelassen.

In einer bevorzugten Form der Erfindung wird jedes Feld von gespeicherten übertragenen binären Stellen in ein Gitter transformiert, wobei die Zellen des Gitters, die jeweils eine binäre Stelle darstellen, aus einer Vielzahl von Pixeln bestehen. Beim Lesen eines Gitters werden die Zellen in der geeigneten Abfolge untersucht. Wenn das Gitter, so wie es gelesen wird, nicht ein legitimiertes Gitter ist, dann wird die Position, an der das Lesen des Pixels begonnen hat, in sämtlichen möglichen Richtungen verschoben, bis ein gelesenes Gitter, welches ausreichend nahe zu einem legitimierten Gitter ist, erhalten wird; und wenn es nicht erhalten wird, wird das Gitter als fehlerhaft und für eine Interpretation unmöglich registriert.

In der voranstehend erwähnt Ausführung sei darauf hingewiesen, daß ein Gitter auch aus einer einzelnen Zeile oder irgendeiner anderen Anordung von schwarzen (1) und weißen (0) Werten bestehen kann. "Gitter" bedeutet nur ein Feld von Bits, für die eine bestimmte positionierte Reihenfolge hergestellt worden ist.

In einer noch bevorzugteren Form der Erfindung wird jede Einheit der Klardatei, die übertragen werden soll, durch Konstruieren einer Vielzahl von Bytes - nachstehend "codierte Bytes" - dargestellt, wobei jedes codierte Byte das Basis-Byte gemäß einer unterschiedlichen vorgegebenen Entsprechungsregel darstellt. Für jede Klardateieinheit wird eine Matrix konstruiert, indem die codierten Bytes als Matrixzeilen genommen werden. Die Matrizen werden in einer Abfolge gespeichert, die vorzugsweise durch die Abfolge der Dateieinheiten in der Klardatei bestimmt wird, wodurch eine codierte Datei erzeugt wird. Die codierte Datei wird übertragen. Die übertragene codierte Datei wird gelesen und decodiert durch Anwenden der Umkehrung der voranstehend erwähnten Entsprechungsregeln auf jede Zeile (codiertes Byte) und durch Akzeptieren der Klardateieinheits-Bedeutung, die durch eine derartige Codierung erhalten wird, wenn sie die gleiche für sämtliche Zeilen oder für eine ausreichende Anzahl davon ist. Wenn derartige Dateieinheitsbedeutungen für eine ausreichende Anzahl von Zeilen nicht die gleichen sind, wird der Startpunkt des Lese- und Decodierungsvorgangs in sämtliche möglichen Richtungen verschoben, bis eine akzeptable Klardateieinheits-Bedeutung erhalten worden ist, und wenn keine akzeptable Bedeutung erhalten wird, wird angenommen, daß die Matrix keine akzeptable Bedeutung aufweist. Der Prozeß gemäß der Erfindung kann umfassen oder nicht umfassen, daß die codierte Datei sichtbar gemacht wird oder daß sie in einer magnetischen oder einer anderen Form registriert wird.

Jede der voranstehend erwähnten "Entsprechungsregeln" kann irgendeine Entsprechung zwischen digitalen Werten umfassen. Sie kann so einfach wie die Einheit (Identität) sein, oder sie kann komplexer und sogar zufällig erzeugt sein. Die Felder mit den digitalen Werten, die eine Dateieinheitsbedeutung darstellen, können auch nicht in jedem Fall durch Verwendung eines Codes erzeugt werden und können anstelle davon in einer Tabelle gespeichert werden, die ein für alle Mal hergestellt wird. Die Felder mit den digitalen Werten, die eine Dateieinheitsbedeutung darstellen, werden sich allgemein voneinander unterscheiden, aber dies ist nicht erforderlich und zwei oder mehrere von diesen können identisch sein.

Einige nicht-beschränkende Ausführungsformen der Erfindung werden nachstehend für Illustrationszwecke beschrieben.

Beispiel 1

Es ist gewünscht, die folgende Klardatei zu übertragen oder zu speichern, die in einem Computerspeicher: "Crist. 12.34567.89." enthalten ist. Ein Computer wird verwendet, der mit wenigstens einer Schriftform gemäß der Erfindung versehen ist. Die Schriftform (oder jede Schriftform, wenn mehr als eine vorhanden ist) wird wie folgt konstruiert. Für jedes von 256 ASCII Symbolen oder Zeichen, die in diesem Beispiel für eine Verwendung beabsichtigt sind, werden vier codierte Bytes wie folgt konstruiert. Das Basisbyte, welches herkömmlicherweise das Symbol oder das Zeichen darstellt, welches ein 8-Bit Byte ist, wird betrachtet. Für den Fall des ersten Buchstabens der Klardatei - C ist das herkömmliche Byte 67, ausgedrückt als eine Datei von binären Stellen. Vier Entsprechungsregeln werden darauf angewendet. Diese können durch Computerdateien gebildet werden, die bestimmen, welches Bit des Bytes aufrechterhalten werden soll und welches geändert werden soll (0 auf 1 und 1 auf 0); oder durch eine Tabelle, die bereits wenigstens vier verschiedene codierte Bytes enthält, die mit jedem herkömmlichen assoziiert sind - wenn mehr als vier vorhanden sind, wobei eine Regel gespeichert worden ist, um jedesmal nur vier von diesen zu wählen. Der Einfachheit halber wird angenommen, daß eine Tabelle verwendet wird, die nur vier Bytes enthält, die jedem herkömmlichen entsprechen, und daß diese entsprechend zu C sind: 173, 236, 39, 28 - die alle als Dateien von binären Stellen ausgedrückt werden. Eine Matrix, deren Zeilen die obigen vier Bytes sind, wird konstruiert und mit dem Buchstaben C assoziiert. Die Matrix ist in Fig. 1 gezeigt.

Ähnliche Matrizen werden konstruiert, die die übrigen Zeichen der Nachricht darstellen. Das sich ergebende Gitter ist die codierte Datei. Sie umfaßt 18 Matrizen und ist in Fig. 2 gezeigt, in der für Erläuterungszwecke horizontale und vertikale Linien ebenfalls gezogen worden sind, um ihre Aufteilung in die 18 Matrizen anzudeuten, obwohl keine derartigen Linien bei dem tatsächlichen Betrieb der Erfindung existieren würden.

Zur weiteren Illustration zeigt Fig. 3 das Gitter oder die codierte Datei von Fig. 1, wobei die Matrizen, die mit C, r und s bezeichnet sind, von den anderen getrennt sind und mit Pfeilen angedeutet sind, genauso wie die Matrix, die mit i bezeichnet ist.

Die codierte Datei wird nun über ein Fax-Modem übertragen. Es macht keinen Unterschied - und dies ist ein Merkmal der Erfindung -, ob beabsichtigt ist, daß sie über ein Fax oder über einen Computer empfangen wird. Der Empfänger wird entscheiden und wird die gewählte Empfangsvorrichtung mit der Telefonleitung verbinden. Die Übertragung ist exakt die gleiche in beiden Fällen. Jedes ASCII-Zeichen wird in ungefähr 1/150 einer Sekunde für ein Modem mit einer Rate von 9600 Baud gesendet. Wenn für jedes Zeichen eine Anzahl von Bytes (d. h. eine Anzahl von Zeilen pro Matrix) kleiner als vier verwendet wird, wird die Übertragung schneller sein: wenn die Anzahl zwei ist, wird jedes Zeichen in 1/300 einer Sekunde gesendet werden.

Wenn die Empfangsvorrichtung ein Fax ist, wird die codierte Datei dadurch gedruckt und dann mit Hilfe eines Scanners gescannt, z. B. HP Scanjet oder Logiten Scanman. Die Ergebnisse der Abtastung werden an einen Decodiercomputer kommuniziert, der in seinem Speicher die gleiche Entsprechungsregel gespeichert hat, d. h. die gleichen Dateien oder die gleiche Tabelle, die zum Codieren der Klardatei verwendet worden ist, und der jede Zeile jeder Matrix in das ihr entsprechende Byte transformiert, indem die Umkehrung der entsprechenden Regel angewendet wird.

Wenn die Klardatei eine komprimierte Datei ist, wird der Decodiercomputer auch programmiert sein, um eine Dekompression auszuführen, oder die Dekompression kann getrennt ausgeführt werden. Da die Decompression gemäß dem verwendeten Kompressionsverfahren ausgeführt wird und derartige Verfahren ein Teil des Standes der Technik sind, werden diese nachstehend nicht diskutiert, sondern es ist selbstverständlich, daß sie ausgeführt werden müssen, wenn die Klardatei eine komprimierte Datei ist.

Der Computer beginnt diesen Betrieb von dem Standpunkt der codierten Datei wie von dem Scanner an den Dekodiercomputer übertragen. Für jede der fünf Matrizen nach der ersten wird festgestellt, daß in jeder Matrix das gleiche Byte von allen Zeilen erhalten wird, indem die umgekehrte Entsprechungsregel angewendet wird. Es wird deshalb angenommen, daß die herkömmliche ASCII-Bedeutung der Bytes, was "rist." ist, die klare Bedeutung der fünf Zeichen nach dem ersten der nichtcodierten Datei, d. h. der rekonstruierten Klardatei, ist. Hinsichtlich der ersten Matrix wird jedoch angenommen, daß ein Fehler bei der Übertragung aufgetreten ist, da die codierte Datei wie in Fig. 4 erscheint, wobei offensichtlich ist, daß die vierte Zeile der ersten Matrix 00111100 anstelle von 00011100 (in dezimalen Zahlen 60 anstelle von 28) ist und durch Anwenden der umgekehrten Entsprechungsregel erhält man C, ausgedrückt in binären Stellen, von den ersten drei Linien, aber ein unterschiedliches ASCII-Zeichen, z. B. R, von der vierten. Da jedoch drei Zeilen übereinstimmen, wird angenommen, daß der Buchstabe C richtig ist, und er wird registriert. Natürlich werden sämtliche Zeichen in dieser Stufe als ASCII-Symbole registriert.

Es sei jedoch angenommen, daß das Gitter während der Übertragung, dem Druck oder dem Scannen eine derartige Verzerrung erfahren hat, daß eine vollständig andere Matrix als die richtige erhalten wird. Es sei angenommen, daß diese Matrix, ausgedrückt in dezimalen Zahlen, 216, 79, 27, 30 ist. Die Wahrscheinlichkeit, daß in einer derartigen Matrix, die das Ergebnis von statistischen Fehlern ist, mehr als zwei Zeilen übereinstimmen werden, ist praktisch vernachlässigbar. Es wird dann der Punkt verschoben, von dem das Lesen der codierten Datei beginnt. Es sei darauf hingewiesen, daß jede (weiße oder schwarze) Zelle der Matrix allgemein eine Anzahl von Pixeln mit der gleichen Farbe enthalten werden. Deren Anzahl hängt von dem Grad einer Auflösung des Druckers und des Scanners ab. Es können z. B. 4 bis 16 Pixel pro Matrixzelle vorhanden sein, aber ihre Anzahl kann unterschiedlich sein. Der Punkt, an dem das Lesen beginnt, wird vorzugsweise um ein Pixel nach rechts und links und nach oben und nach unten verschoben (kann aber auch um mehr als einen verschoben werden). Offensichtlich werden bestimmte Pixel, die als zu der Matrix, die gerade betrachtet wird, gehörend gelesen worden sind, nun ausgeschlossen und eine gleiche Anzahl von Pixeln, die nicht als dazu gehörig gelesen worden sind, werden nicht enthalten sein. Obwohl diese Operationen durch den Computer ausgeführt werden und nicht tatsächlich graphisch sind, können sie durch eine graphische Analogie wie folgt dargestellt werden.

Fig. 5 zeigt in einem etwas vergrößerten Maßstab eine Matrix, die gerade gelesen wird und in der jede Zelle neun Pixel umfaßt. Die obere Zeile der Matrix darunter (d. h. die Matrix, die sich an der gleichen Position in der folgenden Zeile von Matrizen befindet) und das Bit benachbart dazu (das erste Bit der nächsten Matrix, die zweite dieser Zeile) sowie die linke Spalte der Matrix auf der rechten Seite davon. (d. h. die unmittelbar derjenigen, die gerade gelesen wird, folgt) sind ebenfalls gezeigt. Das Rechteck mit gestrichelten Linien schließt die fragliche Matrix ein. Das Rechteck mit ausgezogenen Linien umschließt sämtliche Pixel, die als zu der Matrix gehörig gelesen werden, wenn der Startpunkt des Lesevorgangs um 1 Pixel nach rechts und um 1 Pixel nach unten verschoben wird und die Quadrate, die die einzelnen Bits einschließen, sind ebenfalls für Illustrationszwecke gezeigt. Die Matrix, die gerade gelesen wird, ist diejenige aus Fig. 1, deren Bedeutung in den in dem Beispiel angenommenen Entsprechungsregeln "C" ist. Die obere Zeile der Matrix darunter ist 01001010. Das nächste Bit ist 1. Die linke Spalte der Matrix auf der rechten Seite derjenigen, die gerade gelesen wird, ist 0001. Soweit der Computer betroffen ist, muß jedes Bit nun weiß oder schwarz sein, und es gibt keine dazwischenliegende Möglichkeit, so daß er normalerweise ein Feld von neun Bits als 0 oder 1 interpretieren wird, und zwar in Abhängigkeit davon, ob die Mehrzahl von dazu gehörenden Pixeln weiß oder schwarz sind. Demzufolge wird die in dem Rechteck mit der ausgezogenen Linie enthaltene Matrix als

11101100

11101100

00101111

00011100

gelesen. Wenn dies mit der Matrix in Fig. 1 verglichen wird, wird ersichtlich, daß die zweite und vierte Zeile übereinstimmen und die Bedeutung "C" in den angenommenen Entsprechungsregeln aufweisen, wohingegen die ersten und dritten Zeilen unterschiedlich sind und unterschiedliche Bedeutungen aufweisen. Für dieses Zeichen kann deshalb nicht akzeptiert werden, daß eine richtige Bedeutung aufweist. Wenn aber der Startpunkt des Lesevorgangs um ein Pixel nach oben und nach links verschoben wird, wird die Matrix der Fig. 1 erhalten und die korrekte Bedeutung des Zeichens ist gefunden worden.

Es wurde festgestellt, daß in vielen Fällen ein derartiger Betrieb es ermöglichen wird, einen Startpunkt des Lesevorgangs zu finden, von dem drei oder sogar vier Zeilen einer Matrix, deren Zeilen vorher eine vollständige Fehlübereinstimmung oder eine unzureichende Übereinstimmung hatten, tatsächlich miteinander übereinstimmen, so daß eine definitive Bedeutung der Matrix zugeordnet werden kann. Statistische Auswertungen auf Grundlage einer Erfahrung haben gezeigt, daß die Mehrzahl der in der Praxis auftretenden Fehler, unabhängig davon, ob bei der Übertragung, beim Drucken oder beim Lesen, in diese Weise korrigiert werden können. In dieser Weise werden Verzerrungen der Matrix kompensiert. Diese Tatsache war insgesamt unerwartet und der Anmelder ist nicht vorbereitet, um eine positive theoretische Erläuterung davon bereitzustellen: jedoch hat er festgestellt, daß dies durch Erfahrungen systematisch bestätigt wird.

Überraschend ist auch die Tatsache, daß irgendwelche Fehler aufgrund der Kompression nicht verhindert werden, daß die Übertragung erfolgreich ist und die dekomprimierte Nachricht - Text oder Bild - erfolgreich ist. Es wurde festgestellt, daß die gleichen Fehler bei der Kompression - beispielsweise Fehler, die normalerweise auftreten - eine erfolgreiche Übertragung verhindern werden, wenn dies durch eine herkömmliche Fax-Technik ausgeführt wird, aber dies nicht verhindern werden, wenn dies gemäß der Erfindung ausgeführt wird. Man kann sagen, daß ein Synergieeffekt auftritt, bei dem die Übertragung in graphischer Form das Ergebnis der Kompression beeinflußt, obwohl die zwei Prozesse getrennt und unabhängig sind. Dies war vollständig unvorhersehbar und überraschend und wurde nur durch Erfahrung entdeckt und bestätigt.

Ein anderer Vorteil des Prozesses gemäß der Erfindung besteht darin, daß, wenn in einem bestimmten Fall trotz sämtlicher Vorkehrungen eine Datei nicht vollständig mit einer ausreichenden Sicherheit interpretiert werden kann, sie zweimal übertragen werden kann und sämtliche Zeichen, deren Bedeutung bei jeder Übertragung festgestellt worden sind, kombiniert werden können, um die vollständige Nachricht bereitzustellen. Es ist extrem selten, daß Fehler in zwei Übertragungen in den gleichen Zeichen auftreten sollten: in der Tat ist die Wahrscheinlichkeit, daß dies auftritt, praktisch vernachlässigbar. Während die im Stand der Technik bekannten Übertragungsverfahren, insbesondere von Computer zu Computer, nicht ermöglichen, zwei Übertragungen zu kombinieren, und wenn eine defekt ist, muß sie verworfen und wiederholt werden, und die folgende die gleiche Wahrscheinlichkeit aufweist, zu Beginn defekt zu sein, ermöglicht der Prozeß gemäß der Erfindung sämtliche richtigen Abschnitte einer ersten Übertragung beizubehalten und zu verwenden und diese dann mit den korrekten Abschnitten einer zweiten zu kombinieren. Diese Tatsache ermöglicht auch eine Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeit durch Reduzieren der Anzahl von Bytes in jeder Matrix, die ein Zeichen darstellt, auf 3 und sogar 2. Wenn dies durchgeführt wird und es passieren sollte, daß eine exzessive Anzahl von Zeichen nicht mit einer vernünftigen Sicherheit gelesen werden können, kann die Übertragung wiederholt werden und die Kombination der zwei Übertragungen wird erfolgreich sein. Somit wird eine Übertragung mit 2 Bytes pro Zeichen eine Geschwindigkeit aufweisen, die doppelt so groß wie diejenige einer 4-Byte Übertragung ist und nur derartige Übertragungen, die nicht erfolgreich sind, werden eine Wiederholung benötigen, was die Gesamtgeschwindigkeit auf diejenige einer Übertragung mit 4-Byte-Zeichen herunterbringen wird.

Wenn die codierte Datei, die über ein Fax-Modem übertragen wird, von einem anderen Computer empfangen wird, der mit einem Fax-Modem versehen ist, wird sie weder gedruckt noch gescannt, sondern in dem Computerspeicher in einer Form registriert, die in die Bedeutung des Ausdrucks "graphischäquivalente Form", wie hier verwendet, fällt, da sie sämtliche Information enthält, die zum Erzeugen eines Drucks mit Hilfe eines Druckers benötigt wird. Der Computer weist in seinem Speicher die gleichen Daten auf, die er aufweisen würde, wenn die Datei gedruckt und gescannt worden wäre, und die Ergebnisse des Scanvorgangs an den Computer übertragen worden wären. Der Ausdruck "graphisch-äquivalente Form" umfaßt die Anwesenheit der gleichen Daten, die von einem Scanner, der einen Druck der Datei abtastet, übertragen worden wären, in einem Computerspeicher.

Beispiel 2

Die gleiche Nachricht wie im Beispiel 1 soll übertragen werden. Jedoch wird jede Dateieinheit nun mit einem Feld von 24 Bits dargestellt. Sämtliche möglichen Felder von 24 binären Stellen sind 2²&sup4;. Von diesen werden 2&sup8; als "legitimierte Felder" angesehen, die jeweils ein ASCII-Zeichen darstellen. Die legitimierten Felder können in irgendeiner gewünschten Weise oder in Abhängigkeit von irgendeiner gewünschten Regel gewählt, und obwohl es bevorzugt ist, daß sie in einer derartigen Weise gewählt werden, daß die Differenzen zwischen jeweils zwei von ihnen signifikant sind und nicht begrenzt sind, beispielsweise auf nur ein Bit. In diesem Beispiel werden sie in einer derartigen Weise gewählt, daß wenigstens drei verschiedene Bits zwischen jeweils zwei betrachteten legitimierten Feldern vorhanden sind. Dies kann in irgendeiner gewünschten Weise vorgenommen werden, z. B. durch Konstruieren einer geeigneten Tabelle. Eine mögliche Vorgehensweise, um dies zu erreichen, ist die folgende.

Zunächst sollen die Felder betrachtet werden, die in irgendeiner geeigneten Abfolge angeordnet sind, beispielsweise in einer 6 · 4-Matrix, wie in Fig. 6 gezeigt. Die Matrix weist vier Zeilen mit jeweils sechs Zellen auf. In der Matrix sind drei "Überprüfungspfade" definiert, und zwar in solcher Weise, daß jeder Überprüfungspfad acht Zellen in einer Abfolge verbindet. Eine Vorgehensweise ist als Beispiel in Fig. 6 gezeigt. Jeder Überprüfungspfad ist mit einer gestrichelten Linie angedeutet. Wenn jede Zelle der Matrix mit einem Buchstaben mit zwei Indices bezeichnet wird, so wie dies beim Beschreiben von Matrizen üblich ist, dann ist der erste Index die Nummer der Zeile und der zweite Index ist die Nummer der Spalte, zu der die Zellen gehören, d. h. zwei Symbole wie "aij", dann deckt der erste Pfad die erste Zeile der Matrix plus die Zellen a&sub2;&sub6; und a&sub3;&sub6; ab, der zweite Pfad deckt die untere Zeile der Matrix plus die Zellen a&sub2;&sub1; und a&sub3;&sub1; ab und der dritte Pfad deckt die Zellen a&sub2;&sub2;, a&sub2;&sub3;, a&sub2;&sub4;, a&sub2;&sub5;, a&sub3;&sub5;, a&sub3;&sub4;, a&sub3;&sub3; und a&sub3;&sub2; ab. Die Matrix wird konstruiert, so daß die Zelle jedes Pfads ein ASCII-Zeichen in der gewöhnlichen Weise durch acht binäre Stellen identifizieren werden. Da in diesem Fall wenigstens eine Stelle in der Darstellung durch binäre Stellen von jeweils zwei ASCII-Symbolen unterschiedlich ist, wird jede legitimierte Matrix sich von irgendeiner anderen legitimierten Matrix um wenigstens drei binäre Stellen unterscheiden.

Es sollte offensichtlich sein, daß die fraglichen 24 binären Stellen nicht in einer Matrixform angeordnet werden müssen, sondern in einer Abfolge angeordnet werden können, wobei jede durch ihre Position in der Abfolge identifiziert wird.

Überprüfungspfade können leicht in einer derartigen linearen Darstellung des legitimierten Felds definiert werden.

Nun würde beim Übertragen der im Beispiel 1 übertragenen Nachricht die gleiche Prozedur verfolgt, aber mit den folgenden Unterschieden. Mit jedem Zeichen werden drei 8-Bit Bytes assoziiert, die durch irgendwelche gewählten Entsprechungsregeln definiert sind. Wenn angenommen wird, daß die erste von drei im Beispiel 1 verwendeten Entsprechungsregeln verwendet wird, dann würde das Zeichen C z. B. durch die ersten drei Bytes definiert werden, wie im Beispiel 1 aufgeführt, entsprechend der dezimalen Zahlen 173, 236 und 39, und diese würden in der in Fig. 7 gezeigten Matrix angeordnet werden.

Wenn nach der Übertragung eine Matrix gefunden wird, die sich von der obigen um beispielsweise ein Bit unterscheidet, dann wird diese Matrix nicht ein legitimiertes Feld und deshalb bedeutungslos sein. Ein Vergleich davon mit legitimierten Feldern wird zeigen, daß das legitimierte Feld, das C darstellt, das nächstliegende ist, welches sich nur um ein Bit unterscheidet, und deshalb würde C als die echte Bedeutung der Matrix akzeptiert werden. Wenn das nächstliegende legitimierte Feld sich um mehr als 1 Bit unterscheidet, dann wird das Verschieben des Startpunkts des Lesevorgangs, was im Beispiel 1 beschrieben wurde, ausgeführt und ein Versuch wird unternommen, durch eine derartige Verschiebung ein legitimiertes Feld oder ein Feld, welches sich von einem legitimierten Feld um nur ein Bit unterscheidet, zu finden.

Es ist klar, daß die Vorgehensweise zum Konstruieren von legitimierten Feldern, die beschrieben worden ist, nur ein Beispiel bildet und das 28 legitimierte Felder von 2²&sup4; Feldern in irgendeiner gewünschten Weise definiert werden, gemäß irgendeiner Regel konstruiert oder sogar gemäß einer Tabelle definiert werden können. Genauso ist es klar, daß die Felder mehr oder weniger als 24 Bits aufweisen können. Insbesondere ist offensichtlich, daß dann, wenn die Information, die übertragen und/oder gespeichert werden muß, derart ist, daß jeder Teil der Datei, die sich darauf bezieht, definiert werden muß, eine Anzahl n von Bits, die größer als 8 ist, z. B. 16, ein geeignetes Vielfaches von n, z. B. mn, gewählt wird und 2n legitimierte Felder von möglichen Feldern vorhanden sein werden.

Geeignete Regeln werden hergestellt, um die legitimierten Felder zwischen den möglichen Feldern zu definieren. Eine mögliche Vorgehensweise, die ähnlich wie diejenige ist, die im Beispiel 1 und in diesem Beispiel dargestellt wurden, würde sein, in jedem Feld m Überprüfungspfade zu definieren und zu fordern, daß die Bytes von n Bits, die in jedem von diesen n Übertragungspfaden gefunden werden, die gleiche Bedeutung gemäß der voreingestellten Entsprechungsregeln aufweisen. Andere Vorgehensweisen zum Wählen von legitimierten Feldern von sämtlichen möglichen Feldern können natürlich definiert werden.

Es sei nochmals hervorgehoben, daß die Erfindung und die Beispiele in dieser Spezifikation unabhängig von der Bedeutung sind, die den Basis- oder den codierten Bytes zugewiesen wird, die ASCII-Symbole sein können oder Farbtönungen darstellen können oder irgendeine andere Bedeutung aufweisen können, die ihnen für irgendeinen bestimmten Zweck zugewiesen wird. Ihre Verarbeitung ist in jedem Fall die gleiche, oder mit anderen Worten, die Erfindung behandelt Felder mit digitalen Werten unabhängig von der Bedeutung, die diesen zugewiesen wird.

Beispiel 3

Eine Datei, die ein Bild darstellt, besteht aus Bytes, die die Pixel des Bilds darstellen, wobei jedes Byte umfassend eine Anzahl von Bits von der Art des Bilds, davon, ob es schwarzweiß oder farbig ist, von der Anzahl von Farbtönungen, die als unterscheidbar angesehen werden, von der Auflösung usw. abhängt. Jedoch kann eine derartige Datei als die Dateien behandelt werden, auf die in den vorangehenden Beispielen Bezug genommen wird, und sie kann übertragen und/oder in der gleichen Weise gespeichert werden.

Beispiel 4

Bekannte Kompressionsverfahren wie diejenigen, die auf dem Markt unter dem Namen Zip oder Arj verfügbar sind, können auf die Datei vor der Ausführung des Prozesses der Erfindung angewendet werden. Jedoch wird die komprimierte Datei von dem Prozeß in exakt der gleichen Weise wie eine nicht komprimierte Datei behandelt. Während sämtliche anderen bekannten Prozesse für eine Übertragung eine Beschränkung für die mögliche Verwendung von Kompressionsverfahren auferlegen, tut dies der Prozeß gemäß der Erfindung nicht. Bekannte Kompressionsverfahren werden leicht ermöglichen, die Anzahl von Bytes um einen Faktor von Bits bis zu 5 zu reduzieren, sogar um viel höhere Faktoren (z. B. durch JPG).

Wenn der Prozeß der Erfindung zum Speichern auf Information angewendet wird, werden die Gitter oder Felder, die gemäß der Erfindung erzeugt werden, auf Seiten gedruckt. Beim Umsetzen der Erfindung in der Praxis ist es möglich, eine große Anzahl von Bytes in einem sehr begrenzten Raum zu speichern. Zum Beispiel ist es beim Betrieb mit 300 dpi Druckern und 300 dpi Scannern oder zum Durchführen von Ausdrucken mit einer regulären Fax-Maschine möglich, mehr als 20.000 Bytes in einer Seite zu speichern, und wenn ein Kompressionsverfahren angewendet worden ist und die Anzahl von Bytes um 5 reduziert worden ist, dann können mehr als 100.000 Textbytes in einer Seite gespeichert werden. Höhere Dichten können durch Verwendung von Hochqualitätsdruckern und Scannern erreicht werden, z. B. 600 dpi Drucker und Scanner werden viermal kleinere Druckgebiete ermöglichen.

Beispiel 5

Die in den voranstehend Beispielen beschriebene Prozedur kann auch ausgeführt werden, indem magnetisch auf einem magnetischen Medium die Information registriert wird, wenn in den vergangenen Beispielen angenommen wird, daß sie in schwarz und weiß auf Papier gedruckt wird oder durch den Decodiercomputer gespeichert wird, oder indem sie auf einer Kompaktdisk als Felder von reflektierenden und nicht-reflektierenden Punkten registriert wird. Deshalb ermöglicht der Prozeß gemäß der Erfindung, in magnetischen Platten oder Kompaktdisks die Dateien in codierter Form zu speichern und diese dann zum Rekonstruieren der Klardateien, immer dann wenn dies gewünscht ist, entweder sofort, als Teil eines Übertragungsprozesses oder zu einem späteren Datum zu decodieren, wenn die Erfindung im wesentlichen zum Speichern von Information verwendet wird. Sämtliche dieser Darstellungen der Information sind graphisch-äquivalente Formen.

Beispiel 6

Es wird gewünscht, per Fax das in Fig. 8 gezeigt Farbbild zu übertragen. Dies wird abgetastet und die Information, die das gesamte Bild definiert, wird durch das Verfahren JPEG Draft International Standard, Version 109118--1 komprimiert. Die sich ergebende Klardatei wird dann codiert, indem die Entsprechung von Bytes zu Farbtönungen mit 8-Bitfarben verwendet wird, und die entsprechenden Gitter wie im Beispiel 1 konstruiert werden. Die verwendeten Bytes sind 8-Bits Bytes, und jede Matrix enthält vier verschiedene Anordnungen des gleichen Bytes, d. h. n = 8 und m = 4, wie im Beispiel 1. Die sich ergebende codierte Datei ist in Fig. 9 gezeigt.

Die codierte Datei aus Fig. 9 wird über Fax gesendet und empfangen, in der herkömmlichen Weise, und wird wie im Beispiel 1 decodiert. Sie wird dann durch den Decodiercomputer dekomprimiert, der gemäß dem JPEG-Standard programmiert. Das sich ergebende Bild wird durch den Drucker des Computers in Farbe gedrückt und erscheint wie in Fig. 10 gezeigt. Es ist ersichtlich, daß es ein exzellentes Abbild des ursprünglichen Bilds ist.

Die gesamte Übertragung über Fax benötigte 1/2 Minute.

Farbbilder, wie diejenigen, die beispielhaft dargestellt wurden, können über eine Vorrichtung gesendet werden, die mit Schwarz/Weiß-Faxmaschinen kompatibel ist, wie schematisch in Fig. 11 dargestellt. Das zu sendende Farbbild wird von dem Scanner gescannt, in eine Gitterform durch den Computer komprimiert und codiert und die sich ergebende digitale Information wird über das Modem und die Telefonleitung an eine ähnliche Empfangsvorrichtung gesendet. In der Empfangsvorrichtung wird irgendeine Information empfangen von der Telefonleitung - nicht notwendigerweise Farbinformation - über das Modem analysiert, decodiert, wenn sie codiert ist, und dekomprimiert, wenn sie komprimiert ist, von dem Computer. Wenn sie eine nicht-codierte Information ist, wird der Computer sie nach einer Dekomprimierung, soweit erforderlich, an eine normale Fax-Maschine senden, wenn sie Schwarz/Weiß-Information ist, beispielsweise ein Text eines Schwarz/Weiß-Bilds, oder wenn sie Farb-Information ist, direkt an den Farbdrucker. Wenn sie eine codierte Information ist, wird der Computer sie zuerst decodieren und dann die sich ergebende Klardatei an eine reguläre Fax-Maschine oder an einen Farbdrucker übertragen, je nach dem wie der Fall ist. Wenn sie eine Datei ist, die nicht vorgesehen ist, um gedruckt zu werden, oder nicht unmittelbar, dann wird der Computer sie in seinem Speicher oder in einem Festspeicher speichern, beispielsweise einer Festplatte oder einer Floppy Disk oder einer Kompaktdisk.

Eine graphische Form, in der Information gemäß der Erfindung gespeichert werden kann, wird durch Farbdrucke gebildet. Da Farbtönungen jeweils durch eine Anzahl von Bits identifiziert werden können und 2n Farbtönungen unterschieden werden können, wobei "n" die Anzahl von Bits in ihrem Byte ist, kann jedes Byte in der Klardatei, das gemäß der Erfindung übertragen und/oder gespeichert werden soll, durch ein Farbpixel dargestellt werden. Das sich ergebende Farbbild kann gedruckt und mit Hilfe eines Farbscanners gescannt und die Information an einen Computer weitergeleitet werden, wie in den anderen Ausführungsform der Erfindung. Wenn das Farbbild auf eine Smart-Karte gedruckt wird, kann sich z. B. eine 16 Byte-Karte ergeben. Dies bildet eine höchst effiziente Ausführungsform der Erfindung.

Während einige Ausführungsformen der Erfindung für Darstellungszwecke beschrieben worden sind, ist ersichtlich, daß sie von Durchschnittsfachleuten in vielerlei verschiedenen Vorgehensweisen und mit vielen Modifikationen, Variationen und Adaptionen ausgeführt werden kann, ohne von dem Umfang der Ansprüche abzuweichen.


Anspruch[de]

1. Prozeß zum Übertragen von Information, gekennzeichnet durch die folgenen Schritte:

i) Zusammenstellen der Information in einer ersten Computerdatei mit einer Anzahl von Basis-Bytes, wobei jedes Basis-Byte ein Feld umfassend digitale Werte ist, dem eine definitive Bedeutung zugeordnet wird, wenn die digitalen Werte zusammengenommen werden;

ii) Erzeugen einer codierten Datei durch Anwenden wenigstens einer vorgegebenen Entsprechungsregel auf jedes Basis- Byte in der ersten Computerdatei, wobei die codierte Datei aus codierten Bytes gebildet ist und wobei jedes Basis-Byte durch eine entsprechende Gruppe, die wenigstens eines der codierte Bytes umfaßt, gemäß der wenigstens einen vorgegebenen Entsprechungsregel dargestellt wird;

iii) Übertragen der codierten Datei durch ein. Fax-Modem und Empfangen der codierten Datei durch ein Fax;

iv) Drucken der empfangenen, codierten Datei auf einer Materialunterstützung, wobei jedes codierte Byte durch ein Gitter umfassend schwarze und weiße Zellen dargestellt wird, wobei die schwarzen und weißen Zellen digitalen Werten 0 und 1, die das codierte Byte bilden, entsprechen;

v) Abtasten der gedruckten, codierten Datei mittels einer Abtasteinrichtung;

vi) Kommunizieren von Ergebnissen des Abtastvorgangs an einen Decodiercomputer;

vii) Decodieren der Ergebnisse des Abtastvorgangs in eine zweite Computerdatei mit Bytes durch umgekehrtes Anwenden der vorgegebenen Entsprechungsregel auf die Ergebnisse des Abtastvorgangs, wobei jedes Byte der zweiten Computerdatei ein Feld von digitalen Werten ist, dem eine definitive Bedeutung zugeordnet wird, wenn die digitalen Werte zusammengenommen werden.

2. Prozeß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die codierte Datei durch Anwenden einer Vielzahl von unterschiedlichen vorgegebenen Entsprechungsregeln auf jedes Byte in der ersten Computerdatei erzeugt wird.

3. Prozeß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zelle der schwarzen und weißen Zellen mehrere Pixel umfaßt und daß jede Zelle in Abhängigkeit davon, ob eine Mehrzahl von Pixeln darin schwarz oder weiß sind, jeweils auf schwarz oder weiß bestimmt wird.

4. Prozeß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Information, die in der ersten Computerdatei zusammengestellt wird, vor der Zusammenstellung in der ersten Computerdatei komprimiert wird.

5. Prozeß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß

a) die codierte Datei eine Anzahl von Matrizen umfaßt, wobei die Anzahl von Matrizen die gleiche wie die Anzahl von Basis-Bytes in der ersten Computerdatei ist;

b) jede der Matrizen der codierten Datei aus einer Vielzahl von Matrixzeilen gebildet ist, wobei die Matrixzeilen den codierten Bytes entsprechen, die durch Anwendung der Vielzahl von vorgegebenen Entsprechungsregeln auf jedes der Basis-Bytes in der ersten Computerdatei erzeugt werden;

c) das Decodieren der Ergebnisse des Abtastvorgangs von einem Startpunkt der codierten Datei wie von der Abtasteinrichtung an den Decodiercomputer kommuniziert gestartet wird;

d) die Ergebnisse des Abtastvorgangs in eine zweite Computerdatei mit einer Vielzahl von decodierten Matrizen decodiert wird, wobei jede decodierte Matrix Matrixzeilen umfaßt, wobei für jede der decodierten Matrizen der zweiten Computerdatei die Matrixzeilen durch umgekehrtes Anwenden der vorgegebenen Entsprechungsregeln auf jede entsprechende Matrix der codierten Datei wie von der Abtasteinrichtung an den Decodiercomputer kommuniziert erzeugt werden, wobei jede Matrixzeile der zweiten Computerdatei ein Byte ist, welches ein Feld von digitalen Werten umfaßt, dem eine definitive Bedeutung zugeordnet wird, wenn die digitalen Werte zusammengenommen werden.

6. Prozeß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Information, die in der ersten Computerdatei zusammengestellt wird, vor der Zusammenstellung in der ersten Computerdatei komprimiert wird.

7. Prozeß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen in der codierten Datei in einer Abfolge, die durch eine entsprechende Abfolge der Bytes in der ersten Computerdatei bestimmt wird, übertragen werden.

8. Prozeß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Vielzahl von vorgegebenen Entsprechungsregeln sich voneinander unterscheiden.

9. Prozeß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede decodierte Matrix der zweiten Computerdatei, wenn die definitive Bedeutung für jede von wenigstens einer ausreichenden Anzahl von Matrixzeilen die gleiche ist, die definitive Bedeutung als die definitive Bedeutung des entsprechenden Bytes der ersten Computerdatei akzeptiert.

10. Prozeß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Information, die in der ersten Computerdatei zusammengestellt wird, vor der Zusammenstellung in der ersten Computerdatei komprimiert wird.

11. Prozeß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für jede der decodierten Matrizen der zweiten Computerdatei, wenn die definitive Bedeutung für jede von wenigstens einer ausreichenden Anzahl der Matrixzeilen nicht die gleiche ist, das Decodieren der Ergebnisse des Abtastvorgtangs gestartet wird, indem der Startpunkt der decodierten Datei wie von der Abtasteinrichtung an den Decodiercomputer kommuniziert, in alle möglichen Richtungen verschoben wird, bis jede decodierte Matrix der zweiten Computerdatei somit erhalten wird;

(I) wenn die definitive Bedeutung von wenigstens einer ausreichenden Anzahl der Matrixzeilen die gleiche ist, akzeptieren der definitiven Bedeutung als die definitive Bedeutung des entsprechenden Bytes in der ersten Computerdatei; oder

(II) wenn die definierte Bedeutung wenigstens jeweils einer ausreichenden Anzahl der Matrixzeilen immer noch nicht die gleiche ist, wird die decodierte Matrix als fehlerhaft und eine Interpretation als das entsprechende Byte der ersten Computerdatei unfähig registriert.

12. Prozeß nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Information, die in der ersten Computerdatei zusammengestellt wird, vor der Zusammenstellung in der ersten Computerdatei komprimiert wird.

13. Prozeß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Information, die in der ersten Computerdatei zusammengestellt wird, vor der Zusammenstellung in der ersten Computerdatei komprimiert wird.

14. Prozeß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Information, die in der ersten Computerdatei zusammengestellt wird, vor der Zusammenstellung in der ersten Computerdatei komprimiert wird.

15. Prozeß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schwarzen und weißen Zellen der empfangenen codierten Datei auf der Materialunterstützung durch Drucken eines schwarzen Pixels für einen der zwei digitalen Werte 1 oder 0 und durch Freilassen der Materialunterstützung für den anderen der zwei digitalen Werte 0 bzw. 1 erzeugt werden.

16. Prozeß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Byte in der ersten Computerdatei ein ASCII Symbol definiert.

17. Prozeß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Byte in der ersten Computerdatei ein Feld von Bits ist, das eine Position und eine Farbe eines Pixels definiert.

18. Prozeß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der schwarzen und weißen Zellen mehrere Pixel umfaßt und daß jede Zelle in Abhängigkeit davon, ob eine Mehrzahl von Pixeln darin schwarz bzw. weiß sind, auf schwarz oder weiß bestimmt wird.

19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Information, die in der ersten Computerdatei zusammengestellt wird, vor der Zusammenstellung in der ersten Computerdatei komprimiert wird.

20. Prozeß nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Information ein Farbbild umfaßt und der Schritt, der die Zusammenstellung der Information in der ersten Computerdatei umfaßt, ein Abtasten des Bilds durch eine Abtasteinrichtung und ein Umwandeln des Ausgangs von der Abtasteinrichtung durch eine geeignete Computereinrichtung in eine digitale Form umfaßt.







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