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Dokumentenidentifikation DE69325051T2 21.10.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0568792
Titel Anruffortschrittüberwachung
Anmelder Siemens Business Communication Systems Inc., Santa Clara, Calif., US
Erfinder Khouri, Joseph F., San Jose, CA 95136, US;
Crowe, Andrew Scott, Sunnyvale, CA 94087, US;
Tai-Nin Lai, Daniel, Los Altos, CA 94024, US
Vertreter Epping, W., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 82131 Gauting
DE-Aktenzeichen 69325051
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 09.03.1993
EP-Aktenzeichen 931037873
EP-Offenlegungsdatum 10.11.1993
EP date of grant 26.05.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.10.1999
IPC-Hauptklasse H04M 3/24
IPC-Nebenklasse H04M 3/50   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entwickeln, Testen, Fehlerbereinigen und/oder Fehlerbeheben bei einem Detektionssystem zur Anruffortschrittüberwachung, das bei einem Anwendungssystem wie z. B. einem Sprachnachrichtensystem, verwendet wird.

Hintergrund der Erfindung

Beim internationalen oder nationalen Telefonverkehr gibt es eine Vielzahl von Anruffortschritt (CPM) Tönen, welche abhängig von geografischem Ort, Vermittlungsstelle (private business exchange (PBX)) usw. variieren. Vor diesem Hintergrund ist die Aufgabe, ein CPM Detektionssystem herzustellen oder zu reparieren, das in einem Sprachnachrichtensystem (VMS) verwendet wird und diese Vielzahl von CPM Tönen detektiert, sehr schwierig. Deshalb muß zum Reparieren eines CPM Detektionssystems meist ein Fachmann vor Ort zum System kommen.

Im Stand der Technik erfolgt das Prüfen, das Fehlerbereinigen und das Fehlerbeheben eines CPM Detektionssystem folgendermaßen: (a) die Software des CPM Detektionssystems berichtet bzw. notiert eine Information, die anzeigt, was das CPM Detektionssystem "dachte", daß es "gehört" habe, z. B. die Ausgabe des CPM Detektionssystems, oder (b) ein Benutzer, der z. B. ein Tastentelefon (buttset telephone) verwendet, zapft einen mit einem Sprachkanal verbundenen Verbindungsweg an und kann so abhören, was vom CPM Detektionssystem im Sprachkanal "gehört" wird, z. B. die Rohsprachdaten oder die CPM Toneingaben für das CPM Detektionssystems.

Diese vorstehend beschriebenen Verfahren nach dem Stand der Technik zum Testen, Überpüfen und Fehlerbeheben bringen mehrere Schwierigkeiten mit sich. Einige dieser Schwierigkeiten können sein: (a) die das Überprüfen, Fehlerbereinigen und Fehlerbeheben durchführende Person muß üblicherweise vor Ort am das CPM Detektionssystem enthaltenden VMS anwesend sein,(b) diese Person muß üblicherweise ein Tastentelefon haben, das tauglich ist, einen an einen Übertragungsweg angeschlossenen Sprachkanal abzuhören; dies kann sehr schwierig sein und erfordert üblicherweise erhebliche Fachkenntnis, (c) ein Tastentelefon funktioniert normalerweise nicht mit digitalen Leitungen oder Verbindungswegen - dies macht die Fehlerbehebung bei einem System mit digitalen Verbindungen nahezu unmöglich, (d) der Person steht üblicherweise kein brauchbarer Weg zur Verfügung CPM Töne, die gegenwärtig über einen Sprachkanal übertragen werden, aufzunehmen, (e) die Person muß bei einer Geschwindigkeit den Fehler beheben, die von den CPM Tönen und den Ereignissen, die an dem das CPM Detektionssystem aufweisenden VMS auftreten, vorgegeben werden und (f) die gleichzeitige Fehlerbehebung mehrerer Sprachkanäle ist sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich.

Ein konventionelles Prüfsystem ist z. B. in US-A-4,807,274 offenbart.

Deshalb besteht Bedarf für ein Verfahren zum Entwickeln, Testen, Fehlerbereinigen und/oder Fehlerbeheben bei einem CPM Detektionssystem, das beispielsweise in einem VMS Anwendung findet. Darüber hinaus besteht Bedarf für ein Verfahren, das (a) das Entwickeln, Testen, Fehlerbereinigen und Fehlerbeheben sowohl vor Ort als auch in Fernwartung ermöglicht, (b) keine besondere Ausrüstung wie z. B. ein Tastentelefon (buttset telephone), zum Fehlerbeheben erforderlich macht und (c) sowohl für digitale als auch für analoge Verbindungswege oder Leitungen anwendbar ist.

Zusammenfassung der Erfindung

Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung erfüllen auf vorteilhafte Weise obige Bedürfnisse des Standes der Technik in dem geschaffen wird: (a) Überwachen mindestens eines Sprachkanals des Anwendungssystems, um CPM Töne zu erhalten und Vorhalten eines dem Anwendungssystem zugeordneten CPM Detektionssystems, um eine Analyse der CPM Töne durchzuführen, deren Ausgabe als CPM Spurvariablen bezeichnet werden, (b) Speichern der CPM Töne und der CPM Spurvariablen für den Sprachkanal, wobei die abgespeicherten CPM Töne und CPM Spurvariablen als CPM Spurdatei bezeichnet werden, (c) Schalten eines ersten Sprachkanals und (d) Einspeisen des Sprachteils der CPM Spurdatei in den ersten Sprachkanal.

Es sei darauf hingewiesen, daß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung auch für andere Systeme als für VMS verwendbar sind. Beispielsweise können Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung für eine Vorrichtung verwendet werden, die ein Telefon anwählt und die Leitung abhört, um Anruffortschrittstöne zu überwachen. So fallen beispielsweise, wie es einem Fachmann offensichtlich ist, sogenannte voraussagende Wählsysteme (predictive dialing systems) und Hochleistungswählsysteme (power dialing systems) in die Kategorie der Systeme, für die die vorliegende Erfindung verwendet werden kann.

Die Erfindung kann aus der nachfolgenden Beschreibung, welche Bezug nimmt auf die beiliegende Zeichnung, sowie aus den Ansprüchen besser verstanden werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnung

Fig. 1 zeigt in Blockschaltform ein VMS, das ein CPM Detektionssystem und eine CPM Spurfunktion aufweist, welche nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung arbeiten.

Fig. 2 zeigt das Format einer CPM Spurdatei, die nach der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist.

Fig. 3 zeigt das Format eines CPM Spurpuffers, der nach der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist.

Fig. 4 zeigt ein Beispiel von Anzeigen für Spurvariablen.

Sich entsprechende Elemente oder Bauteile tragen in den Zeichnungen jeweils dieselben Bezugszeichen.

Beschreibung

Fig. 1 zeigt in Blockschaltform ein Sprachnachrichtensystem (VMS), das ein Detektionssystem zur Anruffortschrittüberwachung (CPM) und eine CPM Spurfunktion aufweist, welche nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung arbeitet. Wie in Fig. 1 zu sehen ist, verwendet ein Benutzer 100, z. B. eine Wartungsperson, die die Fehlerbehebung durchführt, ein Terminal 110. Das Terminal 110 hat direkten oder Fernzugriff auf das Sprachnachrichtensystem (VMS) 1000. Das VMS 1000 ist über Verbindungswege 1010 mit einer Vermittlungsstelle (private business exchange (PBX)) 1020 verbunden. Der PBX 1020 ist über Leitungen 1030 an Telefonteilnehmer 1040 angeschlossen.

Wie in Fig. 1 zu sehen ist hat das VMS 1000 eine Einrichtung 990, die Fachleuten zur Verbindung zwischen Verbindungsweg 1010 und Sprachkanälen 980 bekannt ist. Die Sprachkanäle 980 sind an ein Sprachteilsystem 970 angeschlossen. Wie in Fig. 1 zu sehen ist, hat das Sprachteilsystem 970 ein CPM Detektionssystem 971 und ein Wiedergabe/Aufzeichnungssystem 973. In der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind das CPM Detektionssystem 971 und das Wiedergabe/Aufzeichnungssystem 973 als Anwendungen verwirklicht, wie sie dem Fachmann bekannt sind. Weiter haben das CPM Detektionssystem 971 und das Wiedergabe/Aufzeichnungssystem 973 eine Schnittstelle zur CPM Spurfunktion 960, welche wiederum Schnittstellen zu einer Festplatte 950 und zum Terminal 110 hat.

Wie in Fig. 1 zu sehen ist kann der Benutzer 100 am Terminal 110 auf die CPM Spurfunktion 960 zugreifen, um zu bewirken, daß diese: (a) eine CPM Spurdatei wie z. B. die CPM Spurdatei 940 auf der Festplatte 950 erzeugt, (b) die CPM Töne in der CPM Spurdatei 940 einem Benutzer oder einem der Sprachkanäle 980 einspielt und (c) die Analyse der CPM Spurvariablen in der CPM Spurdatei 940 anzeigt.

Nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden eine oder mehrere CPM Spurdateien folgendermaßen erzeugt. Der Benutzer 100 bewirkt am Terminal 110 die Anweisung an die CPM Spurfunktion 960, daß die CPM Überwachung eines oder mehrer Sprachkanäle zu beginnen sei. In der bevorzugten Ausführungsform kann der Benutzer 100 einen CPM Spurmodus angeben. Der CPM Spurmodus legt fest, wann das Überwachen zu beginnen habe und welche CPM Spurdaten in jeden CPM Spurpuffer einzutragen sind. Zum Beispiel: (a) Modus 1 steht dafür, die Überwachung eines vorgegebenen Sprachkanals zu starten, wenn der Befehl für die CPM Überwachung empfangen wird, und die CPM Sprachdaten z. B. Töne und die Daten der CPM Spurvariablen zu protokollieren - CPM Töne stehen dafür, was das CPM Detektionssystem 971 über den gegebenen Sprachkanal "hörte" und die Daten der CPM Spurvariablen zeigen, was das CPM Detektionssystem 971 "dachte", daß es über den gegebenen Sprachkanal "gehört" habe, und (b) Modus 2 steht dafür, die Überwachung bei Beginn eines nach außen gehenden Gespräches über einen gegebenen Sprachkanal zu starten.

Wie in Fig. 1 dargestellt ist, werden Befehle von der Spurfunktion 960 an das CPM Detektionssystem 971 übertragen, damit das CPM Detektionssystem 971 CPM Sprachdaten z. B. Töne und CPM Spurvariablen an die CPM Spurfunktion 960 überträgt. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden CPM Töne und CPM Spurvariablen gleichzeitig in einen oder mehrere CPM Spurpuffer des CPM Detektionssystems 971 für jeden zu überwachenden Sprachkanal aufgezeichnet. Anschließend werden die CPM Töne und die CPM Spurvariablen an die CPM Spurfunktion 960 übertragen, welche dafür sorgt, daß diese in eine Spurdatei 940 auf der Festplatte 950 für den entsprechenden Sprachkanal beschrieben werden. So wird fortgefahren, bis der Benutzer 100 am Terminal 110 eingibt, daß die Überwachung des gegebenen Sprachkanals zu enden habe.

Fig. 2 zeigt das Format der CPM Spurdatei 940. Wie zu sehen ist hat die CPM Spurdatei 940 Kopien des CPM Spurpuffers, der in der CPM Spurfunktion 960 gespeichert ist.

Fig. 3 zeigt das Format eines CPM Spurpuffers. Wie zu sehen ist enthält jeder Speicherblock die CPM Töne, die für die vom CPM Detektionssystem 960 empfangenen Töne stehen, und CPM Spurvariablen, die für die Interpretation der Töne durch das CPM Detektionssystem 971 stehen.

Entsprechend der vorliegenden Erfindung hat der Benutzer 100 vorteilhafterweise nun die Möglichkeit, das erfindungsgemäße Verfahren mit der VMS 1000 aufzuführen oder die CPM Spurdatei 940 vom VMS 1000 auf ein anderes VMS zu übertragen, z. B. auf ein leichter zugreifbares und vor Ort vorhandenes VMS. Die Übertragung der CPM Spurdateien vom VMS 1000 auf ein anderes VMS kann mittels einer Ferndateiübertragung (remote file transfer) erfolgen, wie sie dem Fachmann bekannt ist, oder durch Schreiben dieser Dateien auf eine Diskette und Transport der Diskette zum Benutzer 100, z. B. per Post.

Nach einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die CPM Töne in der CPM Spurdatei dem Benutzer 100 vorgespielt und die Bedeutung der CPM Spurvariablen in der CPM Spur wird dem Benutzer 100 am Terminal 110 folgendermaßen angezeigt. Der Benutzer 100 fordert am Terminal 110 die CPM Spurfunktion 960 auf, eine gewünschte CPM Spurdatei auf einem gewünschten Sprachkanal an ein gewünschtes Telefon einzuspielen. Daraufhin bewirkt die CPM Spurfunk tion 960 auf dem Fachmann bekannte Art und Weise, daß das VMS 1000 einen ausgehenden Anruf über den gewünschten Sprachkanal an das gewünschte Telefon vornimmt. Es sei darauf hingewiesen, daß das Telefon nicht am Ort des VMS 1000 sein muß und räumlich entfernt beim Benutzer 100 sein kann. Der Benutzer 100 nimmt den eingehenden Anruf an, und die CPM Spurfunktion 960 überträgt die Töne des Sprachteils der CPM Spurdatei 940 an das Wiedergabe/Aufzeichnungssystem 973, welches wiederum dafür sorgt, daß die Töne an den gewünschten Sprachkanal auf dem Fachmann bekannte Art und Weise eingespielt werden. Darüber hinaus zeigt die CPM Spurfunktion 960 nötigenfalls gleichzeitig am Terminal 110 die Bedeutung Analyseergebnisse des CPM Spurvariablenteils der CPM Spurdatei 940 an.

Gemäß der vorliegenden Erfindung laufen folgende Schritte beim Einspielen der CPM Töne der CPM Spurdatei 940 in einen Sprachkanal und beim Anzeigen der Bedeutung des CPM Spurdatenteils dieser Datei ab. Aufgrund des Erzeugungsverfahrens das Spurpuffers bleibt die Zeitsynchronität zwischen den CPM Tönen und den CPM Spurdaten erhalten, wie beispielsweise in Fig. 3 zu sehen ist. Dadurch kann, wenn ein neuer Abschnitt von CPM Tönen zum Einspielen beim Benutzer 100 an das CPM Detektionssystem gegeben wird, die GPM Spurfunktion auch am Terminal 110 die diesem Teil der CPM Töne zugeordneten Spurvariablen anzeigen. Dadurch kann der Benutzer 100 gleichzeitig die CPM Töne hören und die CPM Spurvariablen sehen.

Beim Anzeigen der Bedeutung bzw. der Analyse der Spurvariablen einer CPM Spurdatei laufen folgende Schritte ab. Der Benutzer 100 fordert die CPM Spurfunktion 960 auf, die CPM Spurvariablen anzuzeigen und kann bei dieser Aufforderung angeben: (a) Art der durchzuführenden Analyse (vollständige Anzeige, wie z. B. Angabe der Spektralinformation, der Zeitsteuerinformation alle 30 Millisekunden usw. auf eigenen Anzeigen oder z. B. Angabe nur von wichtigen Informationen) und (b) das Ausgabeformat des Analyseergebnisses, mit verschiedenen Arten von grafischen Anzeigen wie sie dem Fachmann bekannt sind. Daraufhin führt die CPM Spurfunktion 960 die gewünschte Analyse durch und zeigt die Analyseergebnisse im vorbestimmten Format am Terminal 100 oder schickt sie an einen Drucker (nicht dargestellt). Fig. 4 zeigt Beispiele für die Darstellung von Spurvariablen.

Wie ein Fachmann leicht verstehen wird, sind die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung aus den folgenden Gründen vorteilhaft. 1. Da CPM Töne und CPM Spurvariablen synchron in einem oder mehreren CPM Spurpuffern der CPM Spurfunktion 960 synchron aufgenommen werden und da die CPM Spurpuffer in eine CPM Spurdatei 940 geschrieben werden, kann diese entweder per Post oder über automatische Datenübertragungsverfahren zum Benutzer an einem räumlich entfernten Ort geschickt werden, damit dieser das Testen, Fehlerbereinigen und/oder Fehlerbeheben durchführen kann. Dadurch muß der Benutzer nicht vor Ort zum das CPM Detektionssystem enthaltenden VMS kommen. Die CPM Spurdatei wird räumlich entfernt dann in ein VMS System eingeladen und der Sprachteil kann so oft wie gewünscht wiedergegeben und die Spurvariablen dazu angezeigt werden, um die Fehlerbehebung durchzuführen. 2. Für Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind besondere Geräte wie z. B. ein Tastentelefon (buttset telephone) zur Fehlerbehebung nicht erforderlich. 3. Die Ausführungsformen in der vorliegenden Erfindung funktionieren gleichermaßen mit digitalen wie analogen Verbindungswegen oder Leitungen.

Ein Fachmann kann aus obenstehender Beschreibung leicht entnehmen, daß bei der vorliegenden Erfindung CPM Töne, die über einen Verbindungsweg oder einen Sprachkanal übertragen werden, in einer CPM Spurdatei aufgezeichnet werden. Die CPM Spurdatei wird dann einem Benuzter wiedergegeben, wann, wo und so oft dieser es wünscht. Darüber hinaus ermöglicht bei der vorliegenden Erfindung eine CPM Spurfunktion die auftretenden CPM Spurdaten für so viele Sprachkanäle wie gewünscht aufzuzeichnen, indem mehrere CPM Spurdateien erzeugt werden.

Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann vorteilhaft eingesetzt werden, um ein Problem bei der CPM Detektion festzustellen, und um sicherzustellen, daß eine "Korrektur" das Problem der CPM Detektion behebt. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Überprüfung mit folgenden Schritten durchgeführt: (a) Schaffen einer CPM Spurdatei, die die CPM Töne enthält, welche von der CPM Detektionsvorrichtung fehlerhaft detektiert wurden, (b) Schalten eines ersten Sprachkanals, der CPM auf "korrigierte" Art und Weise detektiert, (c) Einspeisen des Sprachteils der CPM Spurdatei in einen zweiten Sprachkanal zum Einspielen an den ersten Sprachka nal, (d) Entscheiden, ob der erste Sprachkanal die CPM Töne richtig detektiert, um sicherzustellen, daß die "Korrektur" das Problem behebt.

Es sei darauf hingewiesen, daß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung auch für andere Systems als für VMS verwendbar sind. Beispielsweise können Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung für eine Vorrichtung verwendet werden, die ein Telefon anwählt und die Leitung abhört, um Anruffortschrittstöne zu überwachen. So fallen beispielsweise, wie es einem Fachmann offensichtlich ist, sogenannte voraussagende Wählsysteme (predictive dialing systems) und Hochleistungswählsystems (power dialing systems) in die Kategorie der Systeme, für die die vorliegende Erfindung verwendet werden kann.

Es sei darauf hingewiesen, daß die hier beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung nur zur Veranschaulichung des Konzeptes der Erfindung dienen. Ein Fachmann kann innerhalb dieses hier beschriebenen Konzeptes verschiedene Abwandlungen vornehmen.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum Entwickeln, Testen, Fehlerbereinigen und/oder Fehlerbeheben bei einem Detektionssystem zur Anruffortschrittüberwachung, das bei einem Anwendungssystem wie z. B. einem Sprachnachrichtensystem (1000) verwendet wird, mit folgenden Schritten:

Überwachen mindestens eines Sprachkanals (980) des Anwendungssystems, um CPM Töne zu erhalten und Vorhalten eines dem Anwendungssystem zugeordneten CPM Detektionssystem (971), um eine Analyse der CPM Töne durchzuführen, deren Ausgabe als CPM Spurvariablen bezeichnet werden,

Speichern der CPM Töne und der CPM Spurvariablen für den Sprachkanal, wobei die abgespeicherten CPM Töne und CPM Spurvariablen als CPM Spurdatei (940) bezeichnet werden,

Schalten eines ersten Sprachkanals und

Einspeisen des Sprachteils der CPM Spurdatei in den ersten Sprachkanal.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Speicherns den Schritt des Übertragens der CPM Spurdatei an ein anderes Anwendungssystem und die Schritte des Schaltens und Einspeisens das Schalten und Einspeisen durch das andere Anwendungssystem umfaßt.

3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Einspeisens das Anzeigen der CPM Spurvariablen umfaßt.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Anzeigens den Schritt des Einstellens der Anzeigespezifzität umfaßt.

5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Einspeisens das Einspeisen des Sprachteils der CPM Spurdatei in den ersten Sprachkanal zum Einspielen in einen zweiten Sprachkanal umfaßt.

6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Einspeisens das Einspeisen des Sprachteils der CPM Spurdatei in den ersten Sprachkanal zum Einspielen an ein Telefon umfaßt.







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