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Dokumentenidentifikation DE69131007T2 28.10.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0493056
Titel Anruffortschreitungsdekodierer für mehrfach getaktete Töne auf Telefonleitungen
Anmelder Codex Corp., Mansfield, Mass., US
Erfinder Gupta, Sanjay, Quincy, Massachusetts 02169, US;
Lis, Tim, Framingham, Massachusetts 01701, US
Vertreter Pfeifer, L., Dipl.-Phys. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 65388 Schlangenbad
DE-Aktenzeichen 69131007
Vertragsstaaten BE, DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 20.12.1991
EP-Aktenzeichen 913119228
EP-Offenlegungsdatum 01.07.1992
EP date of grant 17.03.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.10.1999
IPC-Hauptklasse H04M 1/26
IPC-Nebenklasse H04M 11/06   H04Q 1/30   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen Ausrüstungen der Selbstwählverbindungen und im besonderen deren Anruffortschreitungsdekodierer zur Erkennung eines Fortschreitungszustandes eines getakteten Tons eines Telefonrufs in jedem aus einer Vielzahl von Telefonnetzen.

Wenn ein Nutzer in einem Telefonwählnetz einen Anruf auslöst, nimmt er oder sie zuerst den Hörer ab, hört ein Freizeichen (Wählton) und wählt dann die Nummer. Danach erwartet der Nutzer ein Belegtsignal oder ein Rufsignal, dann legt er entweder auf als Reaktion auf das Belegtsignal oder nachdem er eine Anzahl von Rufsignalen abgewartet hat, oder die andere Seite beantwortet den Ruf, wodurch eine Verbindung hergestellt wird. Die getakteten Töne, die der Nutzer auf den Telefonleitungen hört, stellen den vorher erwähnten Anruffortschreitungszustand dar, d. h. Freizeichen, Belegtsignal, Rufsignal, ... usw. Ein Nutzer kann einen vorhandenen getakteten Ton der Telefonleitung hören und schnell den Zustand des Anrufs, der ausgelöst wurde, bestimmen. Wenn jedoch eine elektronische automatische Anrufverbindungseinrichtung, wie beispielsweise ein Modem, einen Anruf ohne Nutzereingriff auslöst, wird ein elektronischer Dekodierer des Anruffortschreitungszustands benötigt, um die Entscheidung Verbinden/Auflegen zu treffen. Ein Detektor dieses Typs überwacht den getakteten Ton der Telefonleitung, um festzustellen, ob ein Freizeichen vorhanden ist oder nicht, und mißt dann die Ein- und Auszeiten oder die Taktung des Freizeichens. Die gemessenen Ein- und Auszeiten werden mit bestimmten vorher gespeicherten Mustern der Ein- und Auszei ten des Anruffortschreitungszustands verglichen, um zu bestimmen, welchen Zustand der auf der Telefonleitung vorhandene getaktete Ton darstellt.

Die vorher erwähnte Zustandserkennungsoperation erscheint oberflächlich gesehen einfach, bis erkannt wird, daß es zwischen den meisten Telefonnetzen keine allgemeine Eins-zu- Eins Übereinstimmung zwischen einem getakteten Ton und einem Anruffortschreitungszustand gibt. Die Eins-zu-Eins Übereinstimmung ist eher auf ein Telefonnetz eines Landes begrenzt und manchmal nur auf ein bestimmtes Gebiet eines Landes. Außerdem enthalten manche Töne des Anruffortschreitungszustands Mehrfachtaktungen, die durch eine elektronische Ausrüstung analysiert werden müssen. Demzufolge kann von Land zu Land der gleiche Anruffortschreitungszustand durch unterschiedlich getaktete Töne dargestellt werden, und in einigen Ländern wird der gleiche Anruffortschreitungszustand durch unterschiedliche mehrfach getaktete Töne dargestellt.

Das Patent US-A-4,028,493 beschreibt eine Vorrichtung für automatisch verbindende Computerendgeräte für Telefonleitungen und schließt Mittel für die automatische Analyse von Telefonleitungsanruffortschreitungssignalen ein, die eine Anzeige des Leitungszustands sind.

Gegenwärtig gibt es Wählmodems, um die getakteten Töne des Telefonnetzes eines Landes oder eines seiner Gebiete zu analysieren, und diese Analyse ist jedoch auf einen Grundtakt des Tons begrenzt. Es ist natürlich erwünscht, ein Modem zu haben, das in jedem aus einer Vielzahl von Telefonnetzen betrieben werden kann, mit der Möglichkeit der Erkennung jedes einfach oder mehrfach getakteten Tons des gleichen Anruffortschreitungszustands.

Zusammenfassung der Erfindung

In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zur Erkennung eines Fortschreitungszustands eines getakteten Tons eines Telefonanrufs bereitgestellt, wie in Anspruch 1 beansprucht.

Die Vorrichtung enthält: Mittel zur Erkennung eines gültigen mehrfach getakteten Tons, der auf der Telefonleitung eines Telefonnetzes erzeugt wird; Mittel zur Messung von Parametern jedes Taktes der mehrfach getakteten Töne, wobei die gemessenen Parameter eine Darstellung des Anruffortschreitungszustands sind, der auf der Telefonleitung vorhanden ist; Mittel zur Speicherung eines Parametersatzes für jeden Takt der mehrfach getakteten Töne und Mittel zum Vergleich der gemessenen Parameter jedes Taktes mit einem entsprechenden Satz von Taktparametern der Speichermittel, um das Vorhandensein des Anruffortschreitungszustands nachzuweisen, der durch den mehrfach getakteten Ton dargestellt wird.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 stellt ein Blockschaltbild eines Anruffortschreitungszustandsdekodierers einer Datenübertragungseinrichtung dar, der zur Realisierung der Prinzipien der vorliegenden Erfindung geeignet ist.

Fig. 2 stellt ein Blockschaltbild einer digitalen Signalverarbeitungsbaugruppe dar, die für die Verwendung in der Ausführung von Fig. 1 geeignet ist.

Fig. 3 stellt ein Blockschaltbild der Steuerlogik dar, die für die Verwendung in der Ausführung der Fig. 1 geeignet ist.

Fig. 4 ist ein Blockschaltbild eines Taktdetektors, der für die Verwendung in der Ausführung der Fig. 1 geeignet ist.

Fig. 5 ist ein Blockschaltbild einer Baugruppe zur Erkennung von mehrfach getakteten Tönen, die für die Verwendung in der Ausführung von Fig. 4 geeignet ist.

Fig. 6 ist ein Blockschaltbild einer Takterkennungsbaugruppe, die für die Verwendung in der Ausführung von Fig. 5 geeignet ist.

Fig. 7 ist ein Blockschaltbild einer periodischen Erkennungsbaugruppe, die für die Verwendung in der Ausführung von Fig. 6 geeignet ist.

Fig. 8A und 8B stellen zusammen einen geeigneten Programmablaufplan für die Ausführung der Funktionen der Erkennung eines gültigen Tonsignals sowie der Messung der Taktparameter des gültigen Tonsignals zur Verwendung in einer Zentralprozessorausführung der vorliegenden Erfindung dar.

Fig. 9 stellt beispielhafte Signalformen A und B von getakteten Tönen dar, die beide das gleiche Anruffortschreitungszustandssignal darstellen.

Fig. 10 stellt einen Programmablaufplan zur Durchführung einer Takterkennungsfunktion in einer Zentralprozessorausführung der vorliegenden Erfindung dar.

Fig. 11 stellt eine Speicherdatenstruktur dar, die für die Verwendung in einer Zentralprozessorausführung zur Unterstützung der Erkennung des Anruffortschreitungs zustands geeignet ist, der durch die Signalformen A und B der Fig. 9 dargestellt wird.

Beschreibung der bevorzugten Ausführung

Fig. 1 stellt ein Blockschaltbild eines Anruffortschreitungszustandsdekodierers einer Datenübertragungseinrichtung dar, der zur Verwendung der Prinzipien der vorliegenden Erfindung geeignet ist. Bezugnehmend auf Fig. 1 überwacht eine digitale Signalverarbeitungsbaugruppe (DSPE) 20 eine Telefonleitung eines beliebigen Telefonnetzes aus einer Vielzahl von Telefonnetzen, um ein Tonsignal 22 zu erkennen, und bestimmt dessen Gültigkeit. Das analoge Tonsignal 22 kann mit einem Taktsignal, das mit CLKA bezeichnet wird, abgetastet werden und alle diese Abtastungen werden hierin digitalisiert und verarbeitet. Eine geeignete Ausführung der DSPE 20 wird funktionell im Blockschaltbild der Fig. 2 gezeigt.

Genauer dargestellt unter Bezugnahme auf Fig. 2, das abgetastete Tonsignal wird durch einen Grobenergieerkennungsbaustein 24 weiter behandelt, der eine Art "Ableitungs"-Integration des Tonsignals 22 durchführt, und das resultierende Signal danach mit einem Energieerkennungsschwellenwert vergleicht. Wenn das resultierende Signal den Schwellenwert erreicht, wird ein digitales Signal oder ein Kennzeichen, das mit C bezeichnet wird, auf seinen wahren Zustand gesetzt. Wenn das Kennzeichen auf den wahren Zustand gesetzt ist, sperrt es den Erkennungsbaustein 24 und gibt einen automatischen Verstärkungssteuerungs-(AGC)Baustein 26 frei. Wenn er freigegeben ist, verarbeitet der AGC-Baustein 26 das Tonsignal 22, um die Signale 28 und 30 zu erzeugen, die das Tonsignal 22 darstellen. Das Signal 28 wird im Vergleicher 34 mit einer Schwellenwerteinstellung 32 verglichen, und ein Kennzeichen, das mit A bezeichnet wird, wird auf seinen wahren Zustand gesetzt, wenn das Signal 28 das Signal 32 überschreitet. Das Signal 32 kann ein programmierbarer Schwellenwert sein, der in einem Speicherregister 36 der Baugruppe 20 gespeichert wird, und stellt einen Energieschwellenwertpegel eines gültigen Tons dar. Außerdem wird das Signal 30 in einem Funktionsblock 38 frequenzmäßig aufgelöst, der im wesentlichen ein Bandpassfilter ist, das ein Frequenzdurchgangsband hat, das durch programmierbare Einstellungskoeffizienten programmiert werden kann, die in den Speicherregistern 40 der Prozessorbaugruppe 20 gespeichert werden können. Der Funktionsblock 38 vergleicht zusätzlich die gefilterten und die ungefilterten Signale 30, um zu entscheiden, ob ein Ton innerhalb des programmierten Frequenzbands vorhanden ist oder nicht, und wenn dieser vorhanden ist, setzt er ein Kennzeichen B, das ein weiteres Kennzeichen eines gültigen Tonsignals ist. Das Auftreten aller drei Kennzeichen A, B und C, die in den wahren Zustand gesetzt worden sind, stellt die Erkennung eines gültigen Tons auf der überwachten Telefonleitung dar.

Bezugnehmend auf Fig. 1, die drei Ausgangskennzeichen A, B und C, die durch den Signalprozessor 20 erzeugt werden, werden an einen Steuerlogikblock 42 bereitgestellt, der ein Zentralprozessor sein kann, wie beispielsweise das 68000 Mikrocomputersystem. Die Steuerlogik 42 überwacht die Zustände der Signale A, B und C bei jeder Unterbrechung, die durch ein Taktsignal erzeugt wird, das im Diagramm als CLKB bezeichnet ist. Das Blockschaltbild von Fig. 3 stellt einen beispielhaften logischen Funktionsablauf dar, der durch den Zentralprozessor 42 durchgeführt wird.

Bezugnehmend auf Fig. 3, werden die Signalkennzeichen A, B und C in ein UND-Gatter 44 eingegeben, das deren Zustände zeitsynchron mit dem Signal CLKB überwacht. Das Ausgangssignal K des UND-Gatters 44 wird an einen EIN-Zähler 46, einen AUS-Zähler 48, einen negierenden Eingang eines UND- Gatters 50 und an einen Daten-(D)Eingang eines Flip-Flops 52 bereitgestellt. Ein Ausgang (Q) des Flip-Flops 52 ist an einen nicht negierenden Eingang des UND-Gatters 50 geschaltet. Die Zähler 46 und 48 und das Flip-Flop 52 werden betrieben, um zu zählen und um die Zustände zeitsynchron mit dem Taktsignal CLKB zu verändern. Wenn im Betrieb alle Kennzeichen A, B und C in ihrem wahren Zustand sind, ist das Ausgangssignal K des UND-Gatters 44 im wahren Zustand. Bei diesem Zustand ist der EIN-Zähler 46 zum Aufwärtszählen freigegeben und der Q-Ausgang des Flip-Flops 52 ist in wahrem Zustand. Wenn andererseits eines der Kennzeichen A, B oder C in unwahrem Zustand ist, geht das Ausgangssignal K zum unwahren Zustand über, und in diesem Zustand ist der AUS- Zähler 48 zum Aufwärtszählen freigegeben und der Q-Ausgang des Flip-Flops 52 wird auf den unwahren Zustand gesetzt.

In der vorliegenden Ausführung wird jede Dauer eines getakteten Tonsignals durch eine AUS-Teildauer und eine EIN-Teildauer definiert, wie beispielsweise durch die beispielhaften Signalformen A und B der Fig. 9 gezeigt wird. Während der AUS-Teildauer ist das Signal K im unwahren Zustand, wodurch der AUS-Zähler mit einer vorbestimmten Rate zum Aufwärtszählen freigegeben ist. Wenn der Übergang von der AUS-Teildauer zur EIN-Teildauer erfolgt, stoppt der AUS-Zähler mit dem Zählen und der EIN-Zähler beginnt mit dem Zählen und zählt weiter, bis der Übergang von der EIN-Teildauer zur AUS- Teildauer erfolgt. Der Übergang von ETN- zu AUS-Teildauer verursacht, daß ein Impuls am Ausgang des UND-Gatters 50 erscheint, der als RUN CAD bezeichnet wird. Die Zählerstände, die in den Zählern 46 und 48 am Zeitpunkt des Übergangs von der EIN- zur AUS-Teildauer vorhanden sind, stellen die Parameter der gemessenen EIN-Zeit und der gemessenen AUS-Zeit der gegenwärtigen Taktperiode dar, und werden als ON CNT bzw. OFF CNT bezeichnet. Wie in Fig. 1 gezeigt, werden diese gemessenen Parameter des Taktes des Tonsignals stromabwärts jedesmal an einen Anruffortschreitungszustandsdetektor 60 bereitgestellt, wenn das Signal RUN CAD getaktet wird. Danach werden die Zähler 46 und 48 zurückgesetzt, um die Parameter der nächsten Taktperiode entsprechend der gleichen Abfolge von Vorgängen, wie obenstehend beschrieben, zu messen.

Das Blockschaltbild der Fig. 4 stellt eine geeignete Funktionsanordnung eines Taktdetektors 60 für die Verwendung in der Ausführung des Anruffortschreitungszustandsdetektors der Fig. 1 dar. Bezugnehmend auf Fig. 4 werden die gemessenen Parameter ON CNT und OFF CNT und das Steuersignal RUN CAD in einer funktionell parallelen Anordnung an eine Vielzahl von Detektorbaugruppen für mehrfach getaktete Töne MCTDE1-MCTDEZ bereitgestellt. Jede Baugruppe 1-Z verwendet eine Vielzahl von Parametersätzen, die sowohl einfach als auch mehrfach getaktete Töne des gleichen Anruffortschreitungszustandes in den verschiedenen Telefonnetzen von verschiedenen Ländern und deren Regionen darstellen. Die Baugruppe 1 kann zum Beispiel ein Signal S1 auf der Grundlage eines Belegtsignals erzeugen, die Baugruppe 2 erzeugt das Signal S2 auf der Grundlage der Erkennung eines Freizeichens, und so weiter, bis zur Baugruppe Z, die das Signal S2 erzeugen kann, das einen Rufsignalzustand darstellt. Genauer dargestellt, in einer MCTDE- Baugruppe aus der Vielzahl werden die gemessenen Parameter der EIN- und AUS-Zeit mit allen Parametersätzen dieser Baugruppe vergleichen, um zu identifizieren, ob der Zustand, der dieser Baugruppe entspricht, auf der Telefonleitung vorhanden ist oder nicht. Es ist anzumerken, daß die verschiedenen Erkennungsfunktionsbaugruppen 1-Z aufgebaut sind, um ihre Erkennungsfunktion im wesentlichen gleichzeitig auszuführen. Es sollte verstanden werden, daß eine Softwareausführung die zuvor erwähnten Vergleichsentscheidungen durchführen wird, indem eine sequentielle Verarbeitung verwendet wird, dies erfolgt jedoch mit solch extrem hohen Geschwindigkeiten, daß die Gesamtfunktion scheinbar gleichzeitig ausgeführt wird. Dies wird aus der untenstehenden Beschreibung offensichtlicher.

Fig. 5 stellt ein Blockschaltbild einer geeigneten Ausführung einer Erkennungsbaugruppe für mehrfach getaktete Töne dar. Bezugnehmend auf Fig. 5 werden die gemessenen Taktparameter und Steuersignale einschließlich eines Rücksetzsignals RST in einer funktionell parallelen Anordnung an eine Vielzahl von Takterkennungsbaugruppen CDE1-CDEM bereitgestellt. In jeder Takterkennungsbaugruppe werden die gemessenen Parameter mit einem einzelnen Parametersatz verglichen, der einen der getakteten Töne des jeweiligen Fortschreitungszustands darstellt. Wenn die gemessenen Parameter mit dem Parametersatz übereinstimmen, wird ein Signal, das die Übereinstimmung anzeigt, CDEO1-CDEOM, durch die jeweilig entsprechende Takterkennungsbaugruppe CDE1-CDEM erzeugt. Die Anzeigesignale werden in ein ODER-Gatter 62 eingegeben, das das entsprechende Anzeigesignal des Anruffortschreitungszustands SX wie oben erläutert erzeugt.

Das Blockschaltbild der Fig. 6 verwendet in geeigneter Weise die Betriebsfunktionen einer beispielhaften Takterkennungsbaugruppe der Ausführung von Fig. 5. Die Ausführung der Fig. 6 vergleicht funktionell die gemessenen Parameter jedes Taktes eines einfach oder mehrfach getakteten Tons sequentiell mit seinem entsprechenden Parametersatz von jedem entsprechenden Taktperiodensatz für die CDE. Die Ausführung ermittelt sequentiell, ob es bei jedem Vergleich eine Übereinstimmung gibt oder nicht. In der Ausführung der Fig. 6 ist eine Vielzahl von Periodenerkennungsbaugruppen, die als PDE1-PDEN bezeichnet sind, enthalten, die die sequentiellen Vergleiche entsprechend der voreingestellten Taktperioden durchführen.

Eine geeignete Ausführung einer PDE ist im Blockschaltbild der Fig. 7 gezeigt. In der vorliegenden Ausführung enthält ein Parametersatz für eine Taktperiode eine maximale und eine minimale EIN-Zeit und eine maximale und eine minimale AUS- Zeit, die alle in den Speicherregistern 70, 71, 72 bzw. 73 gespeichert werden können, wie in der Ausführung der Fig. 7 dargestellt wird. Bezugnehmend auf Fig. 7, wird der gemessene EIN-Zeit Parameter (ON CTN) einer Taktperiode fensterweise mit seinem entsprechenden maximalen und minimalen EIN-Zeit- Parametersatz der Register 70 und 71 verglichen, indem die Vergleicherbausteine 74 und 75 und das UND-Gatter 76 verwendet werden. Gleichfalls werden der gemessene AUS-Zeit Parameter (OFF CNT) der Taktperiode fensterweise mit seinem entsprechenden maximalen und minimalen AUS-Zeit-Parametersatz der Register 72 und 73 verglichen, indem ein weiteres Vergleicherpaar 77 und 78 und ein UND-Gatter 79 verwendet werden. Das UND-Gatter 80 überwacht die Ausgänge der UND- Gatter 76 und 79, und wenn es eine Übereinstimmung zwischen den gemessenen und den gesetzten Parametern sowohl der EIN- als auch der AUS-Zeiten gibt, erzeugt das UND-Gatter 80 eine Anzeige, die als PDEOX bezeichnet wird, wobei das X eine ganzzahlige Kennzeichnung der entsprechenden PDE ist.

Bevor die Ausführung von Fig. 6 beschrieben wird, besteht der Eindruck, daß eine Erläuterung eines beispielhaften mehrfach getakteten Tonsignals fällig wäre, ein Beispiel eines getakteten Tonsignals mit doppelter Periode wird durch die Signalform B der Fig. 9 gezeigt. Bezugnehmend auf Fig. 9 werden die AUS- und EIN-Zeiten der ersten Periode im wesentlichen mit 525 Millisekunden bzw. 400 Millisekunden gemessen, und die AUS- und EIN-Zeiten der zweiten Periode werden mit 350 Millisekunden bzw. 225 Millisekunden gemessen. Nun zurück zu Fig. 6, die Periodenerkennungsbaugruppe (PDE) 1 kann die maximalen und minimalen AUS-Zeit-Parameter enthalten, die auf geringe Plus- und Minus-Einstellungen voreingestellt sind, die im Mittel bei ungefähr 525 Millisekunden liegen, und kann die maximalen und minimalen EIN-Zeit-Parameter enthalten, die auf geringe Plus und Minus-Einstellungen voreingestellt sind, die im Mittel bei ungefähr 400 Millisekunden liegen. Ähnlicherweise kann die PDE 2 maximale und minimale AUS-Zeit- Parameter enthalten, die auf ungefähr 350 Millisekunden voreingestellt sind, und kann maximale und minimale EIN-Zeit- Parameter enthalten, die auf ungefähr 225 Millisekunden voreingestellt sind. Wenn es natürlich andere Taktperioden gibt, die dem mehrfach getakteten Ton entsprechen, dann würden deren eingestellte Parameter in PDE3 usw. enthalten sein.

Genauer gesagt, die Ausführung von Fig. 6 enthält eine Doppelpol-Doppelschalter-Kreisschalterbaugruppe 81, die die Schalterstellungen 1, 2, ...,N und die Polstellung P beinhaltet. Die gemessenen EIN- und AUS-Zeit-Parameter werden an die Eingänge der Polstellung geschaltet, und die Schalterstellung wird durch ein Signal gesteuert, das als S bezeichnet wird und durch einen Steuerlogikblock 82 erzeugt wird. In der vorliegenden Ausführung löst jedes Steuersignal RUN CAD die Steuerungslogik 82 aus, ein Signal über die Leitung S zu leiten, um den Schalter 81 in eine Stellung zu schalten, damit die Verbindung mit dem geeigneten PDE-Funktionsblock zum Beispiel PDE1 ermöglicht wird, wobei ein fensterweiser Vergleich in Übereinstimmung mit den Betriebsfunktionen durchgeführt wird, die in Verbindung mit Fig. 7 beschrieben wurden. Bei Übereinstimmung wird das Signal PDEO1 erzeugt und über ein ODER-Gatter 84 zur Steuerlogik 82 geleitet, die veranlaßt, daß das Signal S den Schalter 81 in die nächste Schalterstellung wie beispielsweise Stellung 2 schaltet. Danach werden die gemessenen EIN- und AUS-Zeit-Parameter der nächsten Taktperiode zusammenhängend zum PDE2-Funktionsblock geleitet, wobei in Übereinstimmung mit dessen gesetzten Parametern ein ähnlicher fensterweiser Vergleich wie oben erläutert durchgeführt wird. Wenn Übereinstimmung vorliegt, wird wiederum das Signal PDEO2 erzeugt und über das ODER- Gatter 84 zum Steuerlogikblock 82 geleitet.

Wenn das interessierende getaktete Tonsignal nur einen Takt mit doppelter Periode enthält, wie im Beispiel der Signalform B der Fig. 9, dann ist die sequentielle Erzeugung der Signale PDEO1 und PDEO2 ausreichend, um die vollständige Vergleichsübereinstimmung an den Steuerlogikblock 82 anzuzeigen, der dann ein Signal an einen Übereinstimmungszähler erzeugen kann, das als C1 bezeichnet wird. In einigen Fällen kann der CDE Funktionsblock die Übereinstimmung in mehr als einer aufeinanderfolgenden Taktperiode eines Tonsignals fordern, bevor die Anzeige CDEOX erzeugt wird. Zu diesem Zweck wird ein zweiter Zähler, der mit C2 bezeichnet wird, bereitgestellt, um die aufeinanderfolgenden Übereinstimmungen zu zählen, die von Zähler 1 erzeugt werden. Wenn dementsprechend der vorbestimmte Stand des Übereinstimmungszählers im Zähler 2 erreicht wird, wird das Anzeigesignal CDEOX erzeugt.

Es sollte verstanden werden, wenn es mehr als zwei Taktperioden gibt, dann wird der Schalter 81 auf die nächste Schaltereinstellung gesteuert, um die nachfolgenden gemessenen EIN- und AUS-Zeiten zur nächsten PDE-Einheit zu leiten, und der oben beschriebene Vorgang wird wiederholt. Sollte es in einer der sequentiell durchgeführten fensterweisen Vergleiche keine Übereinstimmung geben, wird die Steuerlogik 82 den Schalter 81 auf seine Startstellung zurücksetzen und die Zähler C1 und C2 auf ihre Null-Zählerstände zurücksetzen. Das Auftreten dieses Vorgangs kann auch während des Einschaltens veranlaßt werden, indem ein Rücksetzsignal RST verwendet wird, das zur Steuerlogik 82 geleitet wird.

Der Anruffortschreitungszustandsdetektor, der in Verbindung mit dem Blockschaltbild der Fig. 1 beschrieben wurde, kann in der bevorzugten Ausführung im Speicher des Zentralprozessors einen Takterkennungsalgorithmus zur Ausführung von 42 Ablaufdatenstrukturen enthalten. Im Zusammenhang damit kann jeder getaktete Ton im allgemeinen durch einen Satz von drei Elementen gekennzeichnet werden: a) einen minimalen Energieschwellenwert, b) eine oder mehrere erwünschte Tonfrequenzen und c) eine Definition der Taktung. Dementsprechend können zu einem gegebenen Zeitpunkt ein oder mehrere Signale, die durch a), b) und c) definiert werden, auf der Telefonleitung vorhanden sein. Es ist erwünscht, diese Signale zu überwachen und ihre Anwesenheit über einen Satz von Anzeigen anzuzeigen, es ist weiterhin erwünscht, daß die beteiligten Parameter durch einen Nutzer beispielsweise für eine Modem-Anwendung progammierbar sind.

Genauer beschrieben, ein minimaler Energieschwellenwert kann für ein gültiges Signal auf der Leitung auf seinem erforderlichen Leistungspegel programmiert werden, indem der Programmspeicher 36 verwendet wird, wie im Zusammenhang mit der Ausführung der Fig. 2 beschrieben wurde. Außerdem ist die Frequenz des Tonsignals im allgemeinen die Energie des Signals in einem vorgegebenen Energieband. Das Vorhandensein eines Frequenzbands kann somit durch ein oder mehrere Durchgangsbandfilter festgestellt werden, die beispielsweise die N-te Ordnung besitzen können, und die Koeffizienten besitzen, die durch den Nutzer programmierbar sind, indem der Speicher 40 der Fig. 2 verwendet wird. Es sollte verstanden werden, daß die Anzahl der Filterstufen von der Anzahl der Frequenzbänder abhängt, die beim Vorgang der Tonsignalerkennung von Interesse sind.

Dementsprechend überprüft der Anruffortschreitungszustandsdetektor der Fig. 1 zuerst, ob beide Bedingungen a) und b) zutreffen, bevor zur Bedingung c) übergegangen wird.

Im Hinblick auf die Erkennung der Taktung sollte verstanden werden, daß ein getakteter Ton von N-ter Ordnung sein kann, wobei jede Taktperiode von diesem eine EIN- und AUS-Zeit hat, die durch Minimal- und Maximalschwellenwerte gesteuert wird. Ein Takt kann im allgemeinen entweder ununterbrochen (Ordnung 0) oder von mehrfacher Ordnung (1-N) sein. Dementsprechend wird ein ununterbrochener Takt durch eine einzige EIN-Zeit in einem speziellen Fenster der Minimal- und Maximalschwellenwerte gekennzeichnet. Ein einfacher Takt hat EIN- und AUS- Zeiten, die jeweils in einem Fenster der Minimal- und Maximalschwellenwerte liegen. Ein mehrfacher Takt hat weiterhin mehrfache grundlegende Takte mit unterschiedlichen EIN- und AUS-Zeiten, die durch Sätze von Minimal- und Maximalschwellenwerten spezifiziert werden. Im vorliegenden Beispiel sind alle Baugruppen dieser Grundbausteine durch den Nutzer programmierbar, indem der Speicher der Datenübertragungseinrichtung verwendet wird. Ein erster Satz von Erkennungsbedingungen eines getakteten Tons wird erfüllt, wenn die zugehörigen Fensterschwellenwerte eingehalten werden. Die hier untenstehende Beschreibung definiert Mehrfachkriterien, die als eine zweite Bedingung für eine gültige Erkennung gefordert sein können.

In diesem Zusammenhang kann ein bestimmter Ton, der von Interesse ist, für mehr als eine Kennzeichnung der Taktdefinition für eine vorgegebene Energieschwellenwert- und Frequenzspezifikation gültig sein, d. h. es kann eine Vielzahl von Bedingungen geben. Wenn dementsprechend eine dieser spezifizierten Bedingungen wahr ist, ist das Vorhandensein eines gültigen Tons angezeigt. Ein Land kann zum Beispiel einen gültigen Rufton so spezifizieren, daß er entweder a) ein Doppeltaktton mit einem Frequenzband [f11, f12], dem Energieschwellenwert T1, "EIN"-Zeiten [ON11, ON12] und "AUS"- Zeiten [OFF11, OFF12] ist, oder b) ein Einfachtaktton mit dem Frequenzband [f11, f12], dem Energieschwellenwert T1, der "EIN"- Zeit [ON21] und der "AUS"-Zeit [OFF21] ist. In diesem Fall erfolgt eine Anzeige für einen gültigen Rufton, wenn eine der Bedingungen a) oder b) erfüllt ist. Deswegen muß die MCTDE danach suchen, ob eine der Bedingungen a) oder b) wahr ist. Im allgemeinen verwendet die MCTDE ihre CDE's, um die Bestimmungen für N mögliche Bedingungen zu machen, die dem gleichen Anruffortschreitungszustand entsprechend wahr sein können.

Eine zweite Mehrfachbedingung im Vorgang der Takterkennung kann zumindest eingeführt werden, wenn es erwünscht ist, zu einem gegebenen Zeitpunkt gleichzeitig nach mehr als einem Typ des getakteten Tons zu überwachen. Wenn man zum Beispiel nach einem Rufsignal sucht, ist es üblich, gleichzeitig auf der Telefonleitung nach einem Belegtzustandston zu suchen. Im Fall von Modems könnte ein anderes Signal, das überwacht werden sollte, beispielsweise der Rückantwortzustandston von einem entfernten Modem sein. In diesem Fall kann jedes dieser drei Signale durch eine Datenstruktur im Speicher der Datenübertragungseinrichtung in Übereinstimmung mit dem, was hierin oben beschrieben wurde, spezifiziert werden. Dazwischen kann es Z mögliche Signale geben, die von Interesse sind, wobei in diesem Fall jedes gemäß dem obigen Beispiel spezifiziert werden sollte. Deswegen würde der Detektor Z mögliche MCTDE-Anzeigen haben, die das Vorhandensein oder das Fehlen von jedem der Zustandssignale widerspiegeln, wie beispielsweise jenes, welches durch die Baugruppe 60 in der Ausführung von Fig. 1 gezeigt wird und durch die Signale S1- SZ angezeigt wird.

Ein geeigneter Programmablaufplan zur Ausführung der Funktionen der Erkennung eines gültigen Tonsignals und der Messung dessen Taktparameter zur Verwendung in einem digitalen Signalprozessor oder in einer zentralen Mikrocomputeranwendung wird in den Figuren 8A und 8B gezeigt. Beginnend mit dem Block 100 kann das Programm initialisiert werden durch die Übertragung der geeigneten Daten zum Register des Verstärkungsschwellenwerts, dem Register der Bandpassfilterkoeffizienten und zu den Registern der Verzögerungsleitungen, und durch die Einstellung der verschiedenen Parametersätze für die Taktstruktur aus einem Konfigurationsregister des Prozessorsystems. Danach werden die AUS-Zeit- und EIN-Zeit- Zähler auf Null gesetzt, und das Programm zur Überwachung des Kennzeichens C wird gestartet, was das Signal ist, das die Energieerkennungseinheit 24 im Block 102 freigibt. Im Block 104 wird der AUS-Zeit-Zähler um Eins erhöht und im Block 106 wird das Signalkennzeichen C überwacht. So lange wie das Kennzeichen C im unwahren Zustand bleibt, wird der AUS-Zeit- Messzähler des Taktes ständig im Block 104 erhöht. Wenn das Kennzeichen C auf den wahren Zustand gesetzt wird, werden die AGC und die Frequenzerkennungsbaugruppe 26 und 38 durch den Block 108 freigegeben. Der AUS-Zeit-Messzähler wird weiterhin durch den Block 110 erhöht, so lange das Kennzeichen A oder das Kennzeichen B in unwahren Zustand bleiben, wie dies durch die funktionellen Blöcke 112 bzw. 114 bestimmt wird. Sollte das Energieerkennungssignal oder das Kennzeichen C-Signal zu einem unwahren Zustand zurückkehren, wie dies durch den Entscheidungsblock 116 bestimmt wird, wird die Programmausführung im Block 102 wiederhergestellt werden, wobei die AUS- und EIN-Zeit-Messzähler auf Null zurückgesetzt werden.

Sollten alle Kennzeichen A, B und C in einem wahren Zustand bleiben, wie dies durch die Entscheidungsblöcke 112, 114 und 116 bestimmt wird, dann wird im Block 118 der EIN-Zeit- Messzähler erhöht. Dementsprechend wird der EIN-Zeit-Messzähler der getakteten Periode durch den Block 118 fortgesetzt erhöht werden, solange die Kennzeichen A, B und C im wahren Zustand bleiben. Sollte sich jedoch eines der Kennzeichen A, B oder C zum unwahren Zustand verändern, wie dies durch die Entscheidungsblöcke 120, 122 und 124 erkannt wird, dann wird die Erhöhung des EIN-Zeit-Messzählers unterbrochen und das Steuersignal RUN-CAD wird durch den Block 126 erzeugt, um die Takterkennung anzuzeigen, wie dies oben funktionell erläutert wurde. Die Programmausführung wird dann am Block 102 fortgesetzt, wo die Gültigkeits- und Messvorgänge für eine nächste Taktperiode wiederholt werden.

Der Programmablaufplan der Fig. 10 stellt eine geeignete Ausführung eines Taktdetektors zur funktionellen Durchführung dessen dar, was beispielsweise hier obenstehend in Zusammenhang mit dem Detektor 60 in einem Zentralmikrocomputer beschrieben wurde. Es sollte verstanden werden, daß dieses Programm nicht gestartet wird, bevor das Steuersignal RUN-CAD erzeugt wird und die gemessenen Taktparameter, die als "ONCNT" und "OFFCNT" bezeichnet werden, vorhanden sind. Um die Funktion dieses Programmbeispiels zu erläutern, wird auf die beispielhaften Signalformen A und B der Fig. 9 Bezug genommen, die einen Einfachtaktton (A) und einen Doppeltaktton (B) enthalten, die beide in einem vorgegebenen Telefonnetz ein Belegtsignal darstellen.

Eine geeignete Datenstruktur zur Speicherung in einem Speicher eines Mikrocomputersystems zur Unterstützung der Erkennung des Belegt-Anruffortschreitungszustands, der durch die beiden zuvor erwähnten getakteten Tonsignale dargestellt wird, wird in Fig. 11 erläutert. Bezugnehmend auf Fig. 11 wird ein Register, das mit "numtype" bezeichnet wird, programmiert, um die Anzahl der einfach und/oder mehrfach getakteten Tonsignale anzugeben, die den gleichen Anruffortschreitungszustand, zum Beispiel den Belegtzustand, anzeigen. Es ist anzumerken, daß numtype auf Zwei (2) gesetzt wird, weil es zwei gültige Taktungen gibt, die den Belegtzustand darstellen, und ein Register, das durch einen Taktzeiger identifiziert wird, speichert eine Adresse, die auf den Teil des Datenstrukturspeichers zeigt, der die programmierten Daten des getakteten Tons enthält, der momentan analysiert wird. Im vorliegenden Beispiel würde die Taktzeigeradresse entweder auf den Speicherplatz cadtype (Taktart) = 1 zeigen oder auf den Speicherplatz cadtype = 2, was die Anzahl der Taktungen spezifiziert. Weiter wird ein Register cadpart entsprechend der speziellen Taktung eines mehrfach getakteten Tons, der analysiert wird, eingestellt. Ein weiteres Register cadcnt der Datenstruktur stellt die Anzahl der Übereinstimmungen in Zusammenhang mit einem einfach oder mehrfach getakteten Ton dar. Ein Register mincnt stellt die minimale Anzahl der Übereinstimmungen dar, die benötigt werden, um eine Zustandsanzeige zu erzeugen. Das Zeitzeigerregister schließlich enthält die Adresse des Parametersatzes, der wie oben beschrieben beim sequentiellen Fenstervergleichsvorgang verwendet wird. Es ist anzumerken, daß für ein Doppeltakttonsignal nach dem ersten Vergleich die Adresse des Zeitzeigers verändert wird, um für den Fenstervergleich der zweiten Taktperiode einen zweiten Parametersatz zu adressieren.

Bezugnehmend auf den Programmablaufplan der Fig. 10, wenn das Steuersignal RUN CAD auf den wahren Zustand gesetzt wird, stellt der Block 130 den Programmparameter loopcnt auf Null und vergleicht im Entscheidungsblock 132 loopcnt mit dem Inhalt des Registers numtype. Da numtype eine Zahl größer als Null sein müßte, sollte die Ausführung an den Entscheidungsblöcken 134 und 136 fortgesetzt werden, um die Fenstervergleichsoperation an den EIN- und AUS-Zeiten, die dem momentanen RUN CAD Signal entsprechen, durchzuführen. Wenn jedoch numtype aus irgendeinem Grund Null ist, wird die Programmausführung zum Block 130 zurückgeführt, und der Vorgang wird für die nächste Bestimmung des Anruffortschreitungszustands wiederholt.

Die minimalen und maximalen EIN-Zeit-Parameter und die minimalen und maximalen AUS-Zeit-Parameter, die in den Entscheidungsblöcken 134 bzw. 136 verwendet werden, werden aus den gespeicherten Daten gemäß dem Zeitzeiger der entsprechenden Taktart (cadtype) gewonnen, wie in Verbindung mit Fig. 4 beschrieben. Es sollte verstanden werden, wenn cadtype gleich Eins (1) ist, ist der Anruffortschreitungston ein einfach getakteter Ton, und wenn cadtype gleich Zwei (2) ist, ist er ein doppelt getakteter Ton und so weiter. In dem in Fig. 11 vorliegenden Beispiel ist der erste Ton (A), der verglichen werden soll, ein einfach getakteter Ton, für den cadtype auf Eins (1) gesetzt wird, und es gibt nur einen Satz von minimalen und maximalen Parametern für die AUS- und EIN- Zeiten, die auf 375 Millisekunden plus/minus 10% gesetzt sind. Nochmals auf Fig. 10 Bezug nehmend, wenn einer der beiden Entscheidungsblöcke 134 oder 136 einen unwahren Ausgang liefert, wird im Block 138 cadpart auf Eins (1) gesetzt und cadcnt auf Null (0) gesetzt, und die Programmausführung wird zum Block 140 zurückgeführt. Wenn beide Entscheidungen der Blöcke 134 und 136 wahr sind, wird cadpart im Entscheidungsblock 142 mit cadtype verglichen. Im vorliegenden Beispiel wird ein einfach getakteter Ton verglichen, d. h. cadtype = 1, und deswegen ist die Entscheidung des Blocks 142 wahr, was gestattet, daß die Ausführung im Funktionsblock 144 fortgesetzt wird. Im Block 144 wird cadcnt erhöht und cadpart wird auf Eins (1) gesetzt. Danach wird cadcnt im Entscheidungsblock 146 mit mincnt verglichen. Im Beispiel der Fig. 11 ist mincnt für den vorliegenden Fall gleich Drei (3). Deswegen wird in drei Taktperioden eine Übereinstimmung benötigt, d. h. cadcnt = 3, bevor der Entscheidungsblock 146 mit dem Block 148 fortsetzen kann. Bei jeder Wiederholung wird der Block 140 ausgeführt, um zu gestatten, daß der Taktzeiger auf die Register im Speicher zeigt, die den Parametersatz für den Satz der gemessenen EIN- und AUS-Zeiten der nächsten Taktperiode speichern zur Verwendung in den Fenstervergleichen der Entscheidungsblöcke 134 und 136. Für einen einfach getakteten Ton wird der Entscheidungsblock 142 wahr sein.

Wenn cadcnt bis auf mincnt erhöht wird, wie dies durch Block 146 bestimmt wird, ist festgestellt worden, daß die gemessenen EIN- und AUS- Zeiten des gültigen Tons einen einfach getakteten Ton des Zustandssignals der Belegterkennung darstellen, und in Reaktion darauf wird im Block 148 die Belegterkennungsanzeige eingeschaltet.

Weiter unter Verwendung des beispielhaften Ablaufdiagramms der Fig. 10, für den Fall, wo ein doppelt getakteter Ton verglichen wird, wird cadtype auf Zwei (2) gesetzt, wie dies durch das Beispiel der Fig. 11 gezeigt wird. In diesem Fall gibt es zwei Sätze von MIN- und MAX-Parametern für die EIN- und AUS-Zeiten, welche die zwei getakteten Perioden darstellen (in Bezug auf die Signalform B der Fig. 9). Beim ersten Durchgang durch das Ablaufdiagramm der Fig. 10 führen die Entscheidungsblöcke 134 und 136 ihren Fenstervergleich durch, indem die MIN- und MAX-AUS-Zeit-Parameter und die MIN- und MAX-EIN-Zeit-Parameter der ersten Taktperiode verwendet werden. Wenn die gemessenen EIN- und AUS-Zeiten innerhalb der Fenstervergleiche liegen, bestimmt der Entscheidungsblock 142 durch die Überprüfung des Inhalts des entsprechenden Registers cadtype, ob zusätzliche Perioden des Takts verarbeitet werden müssen. Im vorliegenden Beispiel eines Tons mit doppelter Taktperiode ist der Ausgang des Blocks 142 nach dem ersten Durchlauf unwahr, und dementsprechend wird der Block 150 ausgeführt, der den Zeitzeiger erhöht, damit er auf den nächsten Satz von MIN- und MAX-Parametern zeigt, und der cadpart auf Zwei (2) erhöht, was die Verarbeitung der zweiten Taktperiode demonstriert. Die Ausführung wird danach über den Block 140 am Entscheidungsblock 132 fortgesetzt, um die gemessenen EIN- und AUS-Zeiten der zweiten Taktperiode zu verarbeiten, indem der nächste Satz der MIN- und MAX-Parameter verwendet wird. Die restlichen Befehlsblöcke führen die gleichen Funktionen aus wie die oben beschriebenen, bis bestimmt worden ist, ob die gemessenen EIN- und AUS-Zeiten des doppelt getakteten Tons den Belegt-Anruffortschreitungszustand darstellen oder nicht, wenn ja, wird im Block 148 die Anzeige dafür gesetzt, wodurch die Erkennung dokumentiert wird.

Zusammenfassend: die vorliegende Erfindung in Übereinstimmung mit der oben beschriebenen Ausführung ist in der Lage, einen oder mehrere (nicht überlappende) Grundtakte eines gegebenen Tons eines Anruffortschreitungszustands in einer im wesentlichen parallelen Anordnung zu erkennen und eine einfache Anzeige, wie beispielsweise eine Belegterkennungsanzeige, einzuschalten, wenn einer der grundlegenden getakteten Töne erkannt wird. Ein derartiger Erkennungsvorgang wird einfach auf die verschiedenen möglichen Töne erweitert (zum Beispiel Belegtton, Rufton, ...) wie oben in Verbindung mit der funktionellen Ausführung beschrieben, die jeden Ton und mögliche Grundtakte enthält. Solche Töne können auf der Telefonleitung gleichzeitig vorhanden sein. Wie oben weiter beschrieben wurde, erfüllt die vorliegende Erfindung beispielsweise über eine Nutzerschnittstelle die vollständige Programmierbarkeit eines Energiepegels für den Energiedetektor, der Filterkoeffizienten für die Frequenzbandauswahl und der Datenstruktur für jeden Grundtakt, wie beispielsweise für jenen, der in Fig. 11 gezeigt wird.

Während die vorliegende Erfindung hier obenstehend in Verbindung mit einer bevorzugten Ausführung beschrieben wurde, sollte verstanden werden, daß daran Zusätze, Streichungen und Modifikationen vorgenommen werden können und gleichwertige Ausführungen verwendet werden können, ohne von den grundlegenden Prinzipien der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Dementsprechend sollte die vorliegende Erfindung nicht auf eine einzelne Ausführung begrenzt sein, sondern im Bereich und Umfang in Übereinstimmung mit der Darlegung der angefügten Ansprüche interpretiert werden.


Anspruch[de]

1. Gerät zur Erkennung eines Telefonanruffortschreitungszustands durch einen getakteten Ton in zumindest einem aus einer Vielzahl von Telefonnetzen, wobei dieses Gerät umfaßt:

- Mittel (20) zu Erkennung eines gültigen Tons, der auf einer Telefonleitung eines der Telefonnetze aus dieser Vielzahl erzeugt wird;

- Mittel (42) zur Messung der Parameter zumindest eines Taktes dieses gültigen Tons, wobei diese gemessenen Parameter des getakteten gültigen Tons eine Darstellung des Anruffortschreitungszustands sind, der auf dieser Telefonleitung vorhanden ist;

- Mittel (60) zur Speicherung eines Parametersatzes für jeden aus einer Vielfalt von vorbestimmten getakteten Tönen, wobei einige Anruffortschreitungszustände mehrere unterschiedliche Parametersätze für den gleichen Anruffortschreitungszustand haben; und

- Mittel (60) zum Vergleich der gemessenen Parameter mit der Vielfalt der Parametersätze dieser Speichermittel, um das Vorliegen des Anruffortschreitungszustands nachzuweisen, der durch den entsprechenden getakteten gültigen Ton dargestellt wird;

dadurch gekennzeichnet, daß:

- die Vergleichsmittel enthalten eine Vergleichsbaugruppe (MCTDE 1-Z), die jeweils einem unterschiedlichen Anruffortschreitungszustand aus der vorbestimmten Vielfalt von Anruffortschreitungszuständen entspricht, wobei jede dieser Vergleichsbaugruppen für den Vergleich der gemessenen Taktparameter dieses gültigen Tons nur mit den Parametersätzen vorgesehen ist, die den Anruffortschreitungszustand darstellen, der dieser Vergleichsbaugruppe entspricht, um nachzuweisen, ob die gemessenen Taktparame ter den entsprechenden Anruffortschreitungszustand aus dieser Vielfalt darstellen;

- jede Vergleichsbaugruppe enthält zumindest eine Takterkennungsbaugruppe (CDE 1-M) zum Vergleich der gemessenen Parameter zumindest eines Taktes dieses gültigen Tons mit zumindest einem entsprechenden Parametersatz, der zumindest einen getakteten Ton des zugehörigen Anruffortschreitungszustands darstellt;

- die Takterkennungsbaugruppe enthält Mittel (PDE 1-N) zum sequentiellen Vergleich der gemessenen Parameter jedes Taktes eines mehrfach getakteten Tons mit seinem entsprechenden Parametersatz jedes entsprechenden Taktes des mehrfach getakteten Tons des zugehörigen Anruffortschreitungszustands, um sequentiell nachzuweisen, ob es bei jedem Vergleich eine Übereinstimmung gibt oder nicht;

- der gespeicherte Parametersatz für einen vorbestimmten einfach getakteten Ton enthält eine maximale und eine minimale EIN-Zeit und eine maximale und eine minimale AUS- Zeit für dessen einfachen Takt;

- der gespeicherte Parametersatz für einen vorbestimmten mehrfach getakteten Ton enthält für jeden Takt des mehrfach getakteten Tons eine maximale und eine minimale EIN- Zeit und eine maximale und eine minimale AUS-Zeit; wobei die gemessenen Parameter jedes Taktes des gültigen Tons eine gemessene EIN-Zeit und eine gemessene AUS-Zeit enthalten;

- für jeden Taktvergleich wird die entsprechende gemessene EIN-Zeit fensterweise mit ihren entsprechenden maximalen und minimalen EIN-Zeiten (74, 75, 76) verglichen und die entsprechende gemessene AUS-Zeit wird mit ihren entsprechenden maximalen und minimalen AUS-Zeiten (77, 78, 79) fensterweise verglichen; wobei eine Übereinstimmung festgestellt wird, wenn sowohl die gemessene EIN-Zeit als auch die gemessene AUS-Zeit innerhalb ihrer entsprechenden Vergleichsfenster (80) liegen;

- die Takterkennungsbaugruppe enthält weiter Mittel (82, 84) zur Erkennung einer Nichtübereinstimmung bei einem Taktvergleich und zum Rücksetzen der Vergleichsabfolge auf einen Anfangszustand in Reaktion auf diese erkannte Nichtübereinstimmung; und

- die Takterkennungsbaugruppe enthält weiter Mittel (C1, C2) zum Zählen aller Perioden der mehrfachen Takte, für die es keine Nichtübereinstimmung beim Vergleich gibt, und zur Erzeugung eines Signals, das das Vorhandensein des entsprechenden Anruffortschreitungszustands darstellt, wenn diese Zählmittel einen vorbestimmten Zählerstand erreichen.







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