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Dokumentenidentifikation DE69418076T2 25.11.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0612120
Titel Dielektrischer Stielstrahler
Anmelder Murata Mfg. Co., Ltd., Nagaokakyo, Kyoto, JP
Erfinder Yamaki, Kazuhisa, Nagaokakyo-shi, Kyoto, JP;
Kawabata, Kazunari, Nagaokakyo-shi, Kyoto, JP
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69418076
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 17.02.1994
EP-Aktenzeichen 941024366
EP-Offenlegungsdatum 24.08.1994
EP date of grant 28.04.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.11.1999
IPC-Hauptklasse H01Q 13/24

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine dielektrische Stabantenne, die für den Satellitenrundfunk, die INMARSAT-Kommunikation oder dergleichen verwendet wird.

Beschreibung des technischen Hintergrundes

Wenn eine herkömmliche dielektrische Stabantenne als Primärstrahler für eine Parabolreflektorantenne verwendet wird, wird, da das E-Ebenen-Strahlungsdiagramm und das H-Ebenen-Strahlungsdiagramm der Stabantenne unterschiedlich sind, durch diese Differenz zwischen dem E-Ebenen-Strahlungsdiagramm und dem H-Ebenen-Strahlungsdiagramm wie empfangen nachteilig eine Verstärkungsdifferenz erzeugt, falls eine der doppelt polarisierten elektromagnetischen Wellen horizontal polarisiert ist und die andere vertikal polarisiert ist (diese Welle wird im folgenden als kreuzpolarisierte Welle bezeichnet). Wenn die herkömmliche dielektrische Stabantenne eine zirkulär polarisierte elektromagnetische Welle empfängt, wird andererseits der Polarisationsverlust aufgrund des unterschiedlichen Richtfaktors zwischen den E-Ebenen und H- Ebenen-Strahlungsdiagrammen erhöht. Ferner wird der Antennenwirkungsgrad verschlechtert, falls die Antenne große Seitenkeulen besitzt.

Eine bekannte dielektrische Stabantenne (DE 26 48 375 A1) enthält einen dielektrischen Stab und ein zylindrisches Leitergehäuse, das als ein hohler Wellenleiter dient. Der dielektrische Stab ist in das Leitergehäuse so eingesetzt, daß sein vorderer Endabschnitt hiervon vorsteht. Am dielektrischen Stab sind an voneinander und vom Leitergehäuse beabstandeten Orten mehrere Leiter angeordnet.

Eine weitere dielektrische Stabantenne, die aus US-A-3.128.467 bekannt ist, enthält einen hohlen Leiterkörper mit einem koaxialen Eingangsverbinder an seinem hinteren Ende und einer Hülse an seinem vorderen Ende, um einen zylindrischen Abschnitt eines dielektrischen Stabs aufzunehmen. Das hintere Ende des dielektrischen Stabs ist mit einer leitenden Beschichtung versehen, die vollständig in den Hülsenabschnitt des Leiterkörpers eingesetzt ist. Das vordere Ende des dielektrischen Stabs ist durch einen verjüngenden Abschnitt und durch einen konischen vorderen Endabschnitt gebildet.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine dielektrische Stabantenne zu schaffen, die mit einem E-Ebenen-Strahlungsdiagramm und mit einem H-Ebenen-Strahlungsdiagramm, die Diagramme mit im wesentlichen gleichem Richtfaktor besitzen, und kleinen Seitenkeulen versehen ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch eine elektrische Stabantenne, wie sie in Anspruch 1 beschrieben ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Leiter an einer äußeren Umfangsfläche des dielektrischen Stabs im wesentlichen in Form eines Rings vorgesehen, wodurch die Streuung einer elektromagnetischen Welle, die sich durch das Innere des dielektrischen Stabs ausbreitet, gleichmäßig unterdrückt wird und die Richtdiagrammebenen des magnetischen und des elektrischen Feldes im wesentlichen aneinander angeglichen werden.

Gemäß einem spezifischen Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält die dielektrische Stabantenne ferner ein langes Teil, wovon ein Ende in einen Basisendabschnitt des dielektrischen Stabs eingebettet ist und ein weiteres Ende so vorsteht, daß seine Axialrichtung zu derjenigen des dielektrischen Stabs parallel ist, sowie ein Mittel zum Erzeugen eines direkten Magnetfeldes parallel zur Axialrichtung des Ferritteils.

Gemäß einem weiteren spezifischen Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält die dielektrische Stabantenne ferner einen Polarisationskonverter vom Flachplattentyp, der in Reihe mit dem Basisende des dielektrischen Stabs vorgesehen ist, so daß seine Hauptfläche zur Längsrichtung des dielektrischen Stabs parallel ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es aufgrund des an der äußeren Umfangsfläche des dielektrischen Stabs vorgesehenen Leiters möglich, eine dielektrische Stabantenne zu erhalten, die mit Strahlungsdiagrammen des magnetischen und des elektrischen Feldes versehen ist, die im wesentlichen gleiche Richtdiagramme besitzen. Wenn diese dielektrische Stabantenne als Primärstrahler einer Parabolreflektorantenne verwendet wird, kann eine Parabolreflektorantenne mit hohem Wirkungsgrad erhalten werden. Ferner können die Seitenkeulen reduziert werden, wobei es möglich ist, einfach den Richtfaktor zu erhalten, der für eine Antenne erforderlich ist, die einen Kommunikationssatelliten verwendet, da auch eine kreuzpolarisierte Welle ohne Verstärkungsdifferenz empfangen werden kann.

Weiterhin ist es möglich, eine dielektrische Stabantenne zu erhalten, die mit einem Polarisationskonverter versehen ist, indem ein langes Ferritteil so angebracht wird, daß ein Ende hiervon in den Basisendabschnitt des dielektrischen Stabs eingebettet ist und/oder indem ein Polarisationskonverter vom Flachplattentyp mit dem Basisendabschnitt gekoppelt wird.

Die vorangehende und weitere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlicher anhand der folgenden genauen Beschreibung der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Fig. 1 ist eine Schnittansicht, die eine dielektrische Stabantenne gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 2 ist ein Graph, der ein Richtdiagramm eines Magnetfeld-Strahlungsdiagramms der in Fig. 1 gezeigten dielektrischen Stabantenne zeigt;

Fig. 3 ist ein Graph, der ein Richtdiagramm des Strahlungsdiagramms eines elektrischen Feldes der in Fig. 1 gezeigten dielektrischen Stabantenne zeigt;

Fig. 4 ist eine Schnittansicht, die eine dielektrische Stabantenne gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht, die ein Leiterelement der in Fig. 4 gezeigten dielektrischen Stabantenne zeigt;

Fig. 6 ist eine Schnittansicht, die eine dielektrische Stabantenne gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 7 ist eine teilweise fragmentierte Schnittansicht, die eine dielektrische Stabantenne gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt; und

Fig. 8 ist eine Schnittansicht, die eine Abwandlung eines Leiters zeigt, der an einer äußeren Umfangsfläche eines dielektrischen Stabs angebracht ist.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Nun werden mit Bezug auf die Zeichnung Ausführungsformen der dielektrischen Stabantenne der Erfindung beschrieben. In der folgenden Beschreibung der Ausführungsformen sind gleiche Komponenten und Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.

[Erste Ausführungsform (Fig. 1 bis 3)]

Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist eine dielektrische Stabantenne 1 gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung durch einen dielektrischen Stab 2, einen Wellenleiter 10 und ein Radom 12 gebildet. Der dielektrische Stab 2, der einen kreisförmigen Querschnitt besitzt, ist aus einem dielektrischen Material wie etwa Harz oder Keramik hergestellt.

Ein Basisendabschnitt 2a des dielektrischen Stabs 2 besitzt ein Ende, das die Form eines konischen Vorsprungs hat, der einen Ausbreitungsmodus (HE&sub1;&sub1;- Modus) im dielektrischen Stab 2 in einen Ausbreitungsmodus (TE&sub1;&sub1;-Modus) im Wellenleiter 10 umsetzen kann. Zwischen den Basisendabschnitt 2a und einem vorderen Endabschnitt 2b ist ein Abschnitt 2c mit maximalem Durchmesser vorgesehen. Der dielektrische Stab 2 verjüngt sich allmählich vom Abschnitt 2c mit maximalem Durchmesser zum vorderen Endabschnitt 2b. An einem äußeren Umfangsflächenabschnitt des dielektrischen Stabs 2, der vom Abschnitt 2c mit maximalem Durchmesser zum vorderen Endabschnitt 2b geneigt ist, ist ein leitender Film 4 in Form eines kreisförmigen Rings vorgesehen. Dieser leitende Film 4, der aus Cu, Ag, Ag/Pd oder dergleichen hergestellt ist, ist durch ein Dünnfilm-Herstellungsverfahren wie etwa Plattieren, Dampfabscheidung oder Katodenzerstäubung gebildet.

Der Wellenleiter 10, der ein Leitergehäuse ist, hat die Form eines Zylinders mit offenen Endabschnitten 10a und 10b, so daß eine elektromagnetische Welle des TE&sub1;&sub1;-Modus sich im Innenraum des Wellenleiters 10 ausbreitet. Der Basisendabschnitt 2a des dielektrischen Stabs 2 ist in die Öffnung 10b des Wellenleiters 10 eingesetzt. Andererseits ist an der anderen Öffnung 10a des Wellenleiters 10 ein Detektoranschluß (nicht gezeigt) angeordnet. Das Radom 12 aus Harz ist an diesem Wellenleiter 10 angebracht, um den dielektrischen Stab 2 vor Regen, Schnee und dergleichen zu schützen.

In dieser dielektrischen Stabantenne 1 unterdrückt der dielektrische Film 4, der an der äußeren Umfangsfläche des dielektrischen Stabs 2 in Form eines Rings vorgesehen ist, gleichmäßig die Streuung einer elektromagnetischen Welle, die sich durch das Innere des dielektrischen Stabs 2 ausbreitet, wodurch die Richtdiagramme der Ebenen des elektrischen und des magnetischen Feldes im wesentlichen aneinander angeglichen werden.

Die Fig. 2 und 3 sind Graphen, die Richtdiagramme der dielektrischen Stabantenne 1 zeigen, die für die Ebenen des magnetischen bzw. des elektrischen Feldes gemessen werden (siehe durchgezogene Linien 15 und 17). Zum Vergleich zeigen diese Figuren auch Richtdiagramme einer dielektrischen Stabantenne, die nicht mit einem leitenden Film versehen ist (siehe gestrichelte Linien 16 und 18). In der dielektrischen Stabantenne 1, die mit dem leitenden Film 4 versehen ist, ist insbesondere das Richtdiagramm der Ebene des elektrischen Feldes verbessert. Die Seitenkeulen sind nämlich reduziert und die Winkel zum Erhalten einer Spannung, die um 10 dB niedriger als eine in Vorwärtsrichtung empfangene Spannung ist, sind für die Ebenen des magnetischen und des elektrischen Feldes im wesentlichen aneinander angeglichen.

Wenn die dielektrische Stabantenne 1 als Primärstrahler für eine Offset- Parabolreflektorantenne verwendet wird, ist es daher möglich, eine Antenne zu erhalten, die auch dann nur einen kleinen Polarisationsverlust hervorruft, wenn eine zirkulär polarisierte elektromagnetische Welle empfangen wird, da die Richtdiagramme der Ebenen des magnetischen und des elektrischen Feldes im wesentlichen einander gleich sind.

[Zweite Ausführungsform (Fig. 4 und 5)]

Fig. 4 zeigt eine dielektrische Stabantenne 20 gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie in Fig. 4 gezeigt ist, ist diese dielektrische Stabantenne 20 durch einen dielektrischen Stab 2, ein Radom 12, einen Wellenleiter 22 und ein leitendes Element 24 gebildet. Der Wellenleiter 22, der ein Leitergehäuse ist, hat die Form eines Zylinders mit offenen Endabschnitten 22a und 22b. Ein Basisendabschnitt 2a des dielektrischen Stabs 2 ist in die Öffnung 22b des Wellenleiters 22 eingesetzt. Der Wellenleiter 22 und der dielektrische Stab 2 sind durch das leitende Element 24 befestigt, das die Form eines kreisförmigen Rings besitzt, wie in Fig. 5 gezeigt ist, der an einem äußeren Umfangsflächenabschnitt des dielektrischen Stabs 2 angebracht ist, der vom Abschnitt 2c mit maximalem Durchmesser zu einem vorderen Endabschnitt 2b geneigt ist. Das ringförmige leitende Element 24 kann aus einem Metall wie beispielsweise Cu oder Ag oder aus einer Legierung hiervon hergestellt sein. Um die obengenannte Befestigung zu erleichtern, ist an einer Stirnfläche der Öffnung 22b des Wellenleiters 22 durch einen Klebstoff ein ringförmiges Befestigungsteil 23 befestigt. Ein (nicht gezeigter) Detektoranschluß ist an der anderen Öffnung 22a des Wellenleiters 22 angeordnet.

Die dielektrische Stabantenne 20 mit der obenerwähnten Struktur besitzt aufgrund des ringförmigen, leitenden Elements 24, das an der äußeren Umfangsfläche des dielektrischen Stabs 2 angebracht ist, eine Funktion und eine Wirkung, die jenen der dielektrischen Stabantenne 1 gemäß der ersten Ausführungsform ähnlich sind.

[Dritte Ausführungsform (Fig. 6)]

Fig. 6 zeigt eine mit einem Polarisationskonverter versehene dielektrische Stabantenne 30 gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Diese dielektrische Stabantenne 30 ist durch einen dielektrischen Stab 32, einen Wellenleiter 10, ein Radom 12, ein langes Ferritteil 34, ein Solenoid 35 und eine Spule 36 gebildet.

Der dielektrische Stab 32 besitzt einen kreisförmigen Querschnitt. Ein Basisendabschnitt 32a des dielektrischen Stabs 32 hat im wesentlichen die Form eines Zylinders mit einem kleineren Durchmesser als der Abschnitt 32c mit maximalem Durchmesser, ferner ist das lange Ferritteil 34 an diesem zylindrischen Basisendabschnitt 32a angebracht. Mit anderen Worten, ein Ende des Ferritteils 34 ist in den Basisendabschnitt 32a eingebettet, während ein weiteres Ende vom Basisendabschnitt 32a zu einer Öffnung 10a des Wellenleiters 10 vorsteht.

Das Ferrritteil 34 ist aus YIG (Yttrium-Eisen-Granat) oder dergleichen hergestellt, wobei seine Axialrichtung zu derjenigen des dielektrischen Stabs 32 parallel ist. Das Solenoid 35, das aus einer Windung besteht, die auf einen Körperabschnitt der im wesentlichen zylindrischen Spule 36 gewickelt ist, ist am Basisendabschnitt 32a befestigt. Wenn das Solenoid 35 mit einem Strom versorgt wird, wird in Axialrichtung des Solenoids 35, d. h. in der Axialrichtung des Ferritteils 34, ein magnetisches Gleichfeld erzeugt.

Der dielektrische Stab 32 verjüngt sich allmählich vom Abschnitt 32c mit maximalem Durchmesser zum vorderen Endabschnitt 32b, ferner ist am äußeren Umfangsflächenabschnitt des dielektrischen Stabs 32, der zum vorderen Abschnitt 32b geneigt ist, ein leitender Film 33 in Form eines kreisförmigen Rings vorgesehen.

Die dielektrische Stabantenne 30 mit der obenerwähnten Struktur besitzt aufgrund des ringförmigen leitenden Films 33, der an einer seitlichen Oberfläche des dielektrischen Stabs 32 vorgesehen ist, eine Funktion und eine Wirkung, die jenen der dielektrischen Stabantenne 1 gemäß der ersten Ausführungsform ähnlich sind. Eine elektromagnetische Welle, die vom dielektrischen Stab 32 empfangen wird, breitet sich durch das Innere des Ferritteils 34 aus, wobei im Ferritteil 34 aufgrund des vom Solenoid 35 erzeugten magnetischen Gleichfeldes ein Faraday-Effekt verursacht wird, wodurch die Polarisationsebene der elektromagnetischen Welle um einen vorgeschriebenen Winkel gedreht wird. Daher ist es möglich, in einfacher Weise die mit einem Polarisationskonverter versehene dielektrische Stabantenne 30 zu erhalten.

[Vierte Ausführungsform (Fig. 7)]

Fig. 7 zeigt eine dielektrische Stabantenne 40 gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die mit einem Zirkulärpolarisationskonverter versehen ist, der zwischen einer rechtszirkulären Polarisation und einer linkszirkulären Polarisation schaltbar ist. Die dielektrische Stabantenne 40 ist durch einen dielektrischen Stab 2, ein Radom 12, einen Wellenleiter 42, einen Polarisationskonverter 43 vom Flachplattentyp, einen Detektionsanschluß 47 und einen Motor 48 zum Drehen/Antreiben des Detektionsanschlusses 47 gebildet. Der Wellenleiter 42, der ein Metallgehäuse ist, hat die Form eines Zylinders, wobei ein Basisendabschnitt 2a des dielektrischen Stabs 2 in eine Öffnung 42a eingesetzt ist, die in einem Ende des Wellenleiters 42 vorgesehen ist.

Der Polarisationskonverter 43 vom Flachplattentyp ist an der Innenwand des Wellenleiters 42 in einem Zustand befestigt, in dem er sich nahe an einem vorderen Ende des Basisendabschnitts 2a befindet, der die Form eines konischen Vorsprungs hat. Der Detektionsanschluß 47, der an eine Drehwelle des Motors 48 gekoppelt ist, ist L-förmig und wird durch den Motor 48 gedreht/angetrieben. Die Drehwelle des Motors 48 kann zwischen einer Rechtsdrehung und einer Linksdrehung beliebig geschaltet werden.

Die dielektrische Stabantenne 40 mit der obenerwähnten Struktur besitzt aufgrund eines leitenden Films 4, der an einer äußeren Umfangsfläche des dielektrischen Stabs 2 vorgesehen ist, eine Funktion und eine Wirkung, die jenen der dielektrischen Stabantenne 1 gemäß der ersten Ausführungsform ähnlich sind. Ferner wird eine zirkulär polarisierte elektromagnetische Welle, die vom dielektrischen Stab 2 empfangen wird, durch den Polarisationskonverter 43 in eine Welle umgesetzt, die eine Polarisationsebene besitzt, die in bezug auf die Hauptfläche des Polarisationskonverters 43 im Uhrzeigersinn um 45º geneigt ist, falls sie rechtspolarisiert ist. Falls die empfangene elektromagnetische Welle linkspolarisiert ist, wird sie andererseits in jene umgesetzt, die eine Polarisationsebene besitzt, die in bezug auf die Hauptfläche des Polarisationskonverters 43 im Gegenuhrzeigersinn um 45º geneigt ist. Somit wird von dem Rotations-/Antriebs-Detektionsanschluß 47 die elektromagnetische Welle erfaßt, die so polarisiert ist, daß sie eine Polarisationsebene besitzt, die in bezug auf die Hauptfläche des Polarisationskonverters 43 im Uhrzeigersinn um 45º geneigt ist, wenn der Detektionsanschluß 47 auf diese Position eingestellt ist. Es ist möglich, eine elektromagnetische Welle mit rechtszirkulärer oder linkszirkulärer Polarisation zu erfassen, indem die Position der Drehwelle des Motors 48 durch eine Rechtsdrehung oder eine Linksdrehung eingestellt wird. Somit ist es möglich, einfach die dielektrische Stabantenne 40, die mit einem Zirkulärpolarisationskonverter versehen ist, zu erhalten.

[Abwandlung]

Die dielektrische Stabantenne gemäß der vorliegenden Erfindung ist nicht auf die obenerwähnten Ausführungsformen eingeschränkt, statt dessen sind innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung viele verschiedene Abwandlungen möglich. Insbesondere kann ein Leiter 4, der an einer äußeren Umfangsfläche eines dielektrischen Stabs 2 vorgesehen ist, in mehrere Leiterelemente 4a, 4b, 4c und 4d unterteilt sein, wie in Fig. 8 gezeigt ist, solange diese Elemente als Ganzes im wesentlichen einen Ring definieren. Ein solcher Leiter wird in Form eines kreisförmigen, elliptischen oder rechtwinkligen Rings je nach Form des dielektrischen Stabs geschaffen.


Anspruch[de]

1. Dielektrische Stabantenne (1, 20, 30, 40) mit:

- einem dielektrischen Stab (2, 32) mit einem vorderen Endabschnitt und einem Basisendabschnitt entgegengesetzt zum vorderen Endabschnitt;

- einem Leiter (4, 24, 30), der auf einer äußeren peripheren Oberfläche des dielektrischen Stabs im wesentlichen in Form eines Rings vorgesehen ist; und

- einem Leitergehäuse (10, 22, 42), das vorgesehen ist, um den dielektrischen Stab zu halten;

dadurch gekennzeichnet, daß

- der Leiter (4, 24, 33) angeordnet ist, um das Leitergehäuse (10, 22, 42) so zu kreuzen, daß dazwischen ein im wesentlichen V-förmiger Querschnittsbereich definiert wird, der in einem offenen Endabschnitt (10b, 22b, 42a) des Leitergehäuses (10, 22, 42) gelegen ist.

2. Dielektrische Stabantenne nach Anspruch 1, ferner mit:

- einem langen Ferritteil (34), das so angeordnet ist, daß seine eigene Achsrichtung parallel mit der des dielektrischen Stabs (32) ist, das lange Ferritteil (34) weist ein in dem Basisendabschnitt des dielektrischen Stabs eingebettetes Ende und ein anderes, davon vorstehendes Ende auf, und

- Magnetfelderzeugungsmitteln (35) zum Erzeugen eines magnetischen Feldes parallel mit der Axialrichtung des Ferritteils (34).

3. Dielektrische Stabantenne nach Anspruch 2, wobei das Magnetfelderzeugungsmittel ein Solenoid (35) ist.

4. Dielektrische Stabantenne nach Anspruch 1, ferner mit einem Polarisationskonverter (43) vom Flachplattentyp, der in Reihe mit dem Basisendabschnitt des dielektrischen Stabs (2) vorgesehen ist, der Polarisationskonverter (43) vom Flachplattentyp ist so angeordnet, daß seine Hauptoberfläche parallel mit der Längsrichtung des dielektrischen Stabs (2) ist.

5. Dielektrische Stabantenne nach Anspruch 4, ferner mit

- einem Detektoranschluß (47), der von dem Polarisationskonverter (43) vom Flachplattentyp (43) getrennt ist und dem Basisendabschnitt des dielektrischen Stabs (2) bei dazwischenliegendem Polarisationskonverter gegenüberliegt, und

- einer Rotations /Antriebsquelle (48), die zum Drehen/Antreiben des Detektoranschlusses (47) mit diesem gekoppelt ist.

6. Dielektrische Stabantenne nach Anspruch 1, wobei der Leiter (4, 24, 33) ein leitender Film ist, der durch ein Dünnschichtverfahren ausgebildet ist.

7. Dielektrische Stabantenne nach Anspruch 1, wobei der Leiter (4, 24, 33) aus einem leitenden Teil besteht, das in Form eines Rings vorgesehen ist.

8. Dielektrische Stabantenne nach Anspruch 1, wobei der im wesentlichen in der Form eines Rings vorliegende Leiter aus einer Vielzahl von Leitern besteht, die voneinander durch vorbestimmte Abstände getrennt sind, um einen Ring zu definieren.

9. Dielektrische Stabantenne nach Anspruch 1, die ein Primärstrahler einer Parabolreflektorantenne ist.







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