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Variable Geschoßtreppe - Dokument DE19823289A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19823289A1 02.12.1999
Titel Variable Geschoßtreppe
Anmelder Meinke, Harald, 53117 Bonn, DE;
Schiering, Claudia, 53117 Bonn, DE
Erfinder Meinke, Harald, 53117 Bonn, DE;
Schiering, Claudia, 53117 Bonn, DE
DE-Anmeldedatum 25.05.1998
DE-Aktenzeichen 19823289
Offenlegungstag 02.12.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.12.1999
IPC-Hauptklasse E04F 11/04
Zusammenfassung Treppen gehören zu den Bauteilen eines Hauses, welche sich dem Trend zur industriellen Vorfertigung bisher beharrlich entziehen.
Die Ursache hierfür liegt darin, daß aufgrund unterschiedlicher Raumhöhen, Deckenstärken, Bodenaufbauten und grundrißbedingt verschiedener Platzansprüche, sowie Ungenauigkeiten bei den Vorgewerken jede Treppe nach einem Aufmaß individuell anzufertigen ist.
Die vorgeschlagene Lösung basiert auf folgenden, allgemein fachbekannten Tatsachen:
Das Steigungsverhältnis ändert sich zwar ständig von Haus zu Haus, teilweise sogar von Geschoß zu Geschoß, jedoch in einer relativ geringen Varianz. Der Neigungswinkel einer Wohnhaustreppe wird vernünftigerweise immer im Bereich zwischen 33° und 40° liegen. Wenn das Steigungsverhältnis einer Treppe in sich gleich bleiben muß, wird bei dieser auch der in Neigungsrichtung gemessene Abstand zwischen den Stufenvorderkanten stets gleich sein, ebenso natürlich an den Stufenhinterkanten. Werden nun jeweils die Stufenvorder- und die Stufenhinterkanten durch zwei getrennte Elemente untereinander verbunden, erhält man ein verschiebbares Parallelogramm, d. h. es ist bei jeder beliebigen Neigung möglich, alle Stufen gleichzeitig waagerecht einzustellen.
Eine weitere Verbesserung ist im Patentanspruch 2 ausgeführt. Indem die beiden Treppenholmteile durch eine Verstelleinrichtung verbunden sind, muß die Treppe nur oben mit einer genau einzustellenden Befestigung fixiert und dann eingestellt werden. So ist die ...

Beschreibung[de]

Treppen gehören zu den Bauteilen eines Hauses, welche sich dem Trend zur industriellen Vorfertigung bisher beharrlich entziehen. Dadurch leisten sie zu hohen Baukosten einen erheblichen Beitrag und ihr Anteil an den Gesamtbaukosten eines Einfamilienhauses ist von ca. 5-6% 1970 auf nahezu 10% gestiegen.

Es gibt zwar Systemtreppen, die sich auch den verschiedenen Geschoßhöhen anpassen lassen, aber dies muß für jede Stufe einzeln erfolgen, was die Montage mühsam und zeitaufwendig macht. Die Ursache hierfür liegt darin, daß aufgrund unterschiedlicher Raumhöhen, Deckenstärken, Bodenaufbauten und grundrißbedingt verschiedener Platzansprüche, sowie Ungenauigkeiten bei den Vorgewerken jede Treppe nach genauem Aufmaß individuell anzufertigen ist. Dies gilt auch für Anbieter von Systemtreppen, welche dementsprechend auch nicht eigentlich industriell, sondern eher manufakturmäßig fertigen und daher auch gegenüber dem Handwerk eher bescheidene Kostenvorteile anzubieten haben.

Die vorgeschlagene Lösung basiert auf folgenden, allgemein fachbekannten Tatsachen:

Das Steigungsverhältnis ändert sich zwar ständig von Haus zu Haus, teilweise sogar von Geschoß zu Geschoß, jedoch in einer relativ geringen Varianz. Der Neigungswinkel einer Wohnhaustreppe wird vernünftigerweise immer im Bereich zwischen 33° und 40° liegen. Wenn das Steigungsverhältnis einer Treppe in sich gleich bleiben muß, wird bei dieser auch der in Neigungsrichtung gemessene Abstand zwischen den Stufenvorderkanten stets gleich sein, ebenso natürlich an den Stufenhinterkanten. Werden nun jeweils die Stufenvorder- und die Stufenhinterkanten durch zwei getrennte Elemente untereinander verbunden, erhält man ein verschiebbares Parallelogramm, d. h. es ist bei jeder beliebigen Neigung möglich, alle Stufen gleichzeitig waagerecht einzustellen.

Eine weitere Verbesserung ist im Patentanspruch 2 ausgeführt. Indem die beiden Treppenholmteile durch eine Verstelleinrichtung verbunden sind, muß die Treppe nur oben mit einer genau einzustellenden Befestigung fixiert und dann eingestellt werden. So ist die Montage auch einem Laien problemlos möglich.

Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt. Eine Erläuterung hierzu ist meines Erachtens nicht erforderlich.


Anspruch[de]
  1. 1. Variable Geschoßtreppe, bei der die Tragholme in zwei gegeneinander verschiebbare Teile zerlegt sind, die jeweils mit den Stufenvorderkanten bzw. den Stufenhinterkanten beweglich verbunden sind.
  2. 2. Variable Geschoßtreppe nach Anspruch 1, bei der die zwei Tragholmteile durch eine Verstelleinrichtung verbunden sind, welche durch einmaliges Einstellen gleichzeitig alle Stufen in waagerechte Stellung ausrichtet.






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