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Dokumentenidentifikation DE19823324A1 02.12.1999
Titel Rettungsrohr an Drehleitern zur Menschenrettung
Anmelder Urbat, Martin, 77974 Meißenheim, DE
Erfinder Urbat, Martin, 77974 Meißenheim, DE
DE-Anmeldedatum 26.05.1998
DE-Aktenzeichen 19823324
Offenlegungstag 02.12.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.12.1999
IPC-Hauptklasse A62B 1/20
IPC-Nebenklasse A62B 1/06   A62C 27/00   
Zusammenfassung Dieses Rettungsrohr soll zur sicheren Rettung von Menschen dienen. Die bekannten Rettungsmittel, wie Sprungtücher, Luftkissen und Drehleitern sind sehr unsicher oder zeitaufwendig. Es ist bekannt, daß bei Rettungsaktionen mit Sprungtüchern und Luftkissen Menschen schon schwer verletzt wurden, weil sie über die Kissen hinaus sprangen. Die Drehleitern, die eine sichere Bergung ermöglichen, sind jedoch sehr zeitaufwendig, da immer nur eine Person von einer Einsatzkraft nach unten gebracht werden kann.
Das Rettungsrohr an Drehleitern zur Menschenrettung ist neben einer herkömmlichen Drehleiter montiert. Das teleskopartige Rohr läßt sich mit der Drehleiter aus- und einfahren, so wie man es zu jedem Punkt an einem Gebäude bringen kann, an dem jemand gerettet werden soll. Der zu Bergende kann dann in dieser Röhre an einem oben aufgehängten Seil mittels einer Seilbremse in kürzester Zeit sicher nach unten gebracht werden. Am unteren Ende der Röhre ist eine Trommel montiert, die das Seil in der Röhre immer auf Spannung hält. Eine ausklappbare Rutsche am Ende ermöglicht es, die Geretteten bis auf die Erde zu bringen. Da eine Drehleiter normalerweise nur bis in eine Höhe von etwa 30 Metern reicht, kann dieses Rettungsrohr auch auf einen Kranwagen montiert werden, mit dem wesentlich höhere Stockwerke erreicht werden können.

Beschreibung[de]

Die Erfindung dient dazu, Menschen aus brennenden Hochhäusern sicher zu bergen. Dazu werden heute Sprungtücher, Luftkissen und Drehleitern verwendet. Die Sprungtücher und Luftkissen können nur in den unteren Stockwerken zum Einsatz gebracht werden. Auch bei älteren Menschen, Behinderten oder Kindern ist dadurch eine sichere Rettung sehr schwierig. Bei den Drehleitern, die eine sichere Bergung ermöglichen, ist jedoch sehr viel Zeit notwendig, eine Person in Bekleidung einer Einsatzkraft (Feuerwehrmann) nach unten.

Die Erfindung besteht darin, daß ein teleskopartiges Rohrsystem neben einer Drehleiter montiert wird. In diesem Rohr ist am oberen Ende ein Seil angebracht, an dem man mittels einer Seilbremse die Menschen innerhalb kürzester Zeit kontrolliert nach unten rutschen lassen kann. Eine Trommel sorgt dafür, daß das Seil immer gespannt bleibt. Am unteren Ende der Röhre gibt es eine ausklappbare Rutsche, die es ermöglicht die Geretteten bis auf die Erde zu bringen. Dieses Rohrsystem kann auch für größere Höhen auf einem Kranwagen montiert werden. Schnellverschlüsse mit den man die oberen Rohre von der Drehleiter bzw. Vom Arm des Kranwagens, mit wenigen Handgriffen trennen kann, so daß alle Röhren in der untersten, festverbundenen Röhre bleiben, und die Fahrzeuge in ihrer herkömmlichen Art eingesetzt werden können.


Anspruch[de]
  1. 1. Rettungsrohr für Menschenrettung bei Bränden, dadurch gekennzeichnet, daß ein teleskopartig ausfahrbares Rohr an eine bei Bränden übliche Drehleitern bzw. Kranwagen montiert wird. (Fig. 1).
  2. 2. Rettungsrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich in dem Rohrsystem ein Seil (Fig. 1 Ziff. 2) das sich beim Ausfahren der Drehleiter durch eine Trommel (Fig. 1 Ziff. 4), immer gebremst abrollt, um im gespannten Zustand eine Abseilvorrichtung des zu bergenden Menschen aufnehmen kann.
  3. 3. Rettungsrohr nach Anspruch 1 u. 2, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des Rohrsystems eine ausklappbare Rutsche (Fig. 1 Ziff. 5) angebracht ist, die es ermöglicht, die Geretteten bis auf die Erde zu bringen.
  4. 4. Rettungsrohr nach Anspruch 1-3, dadurch gekenzeichnet, daß sich die oberen Röhren mit wenigen Handgriffen durch Schnellverschlüsse (Fig. 1 Ziff. 3) von den Drehleitern bzw. Arm des Kranwagens lösen lassen, so daß sie dann in der festmontierten untersten Röhre bleiben. So können die Fahrzeuge in der herkömmlichen Art eingesetzt werden.






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