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Dokumentenidentifikation DE69419268T2 09.12.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0783655
Titel ZIMMERKLIMAANLAGE FÜR EIN HEIZUNGS-, KÜHLUNGS- UND LÜFTUNGSSYSTEM
Anmelder Van Holsteijn & Kemna Special Products B.V., Delft, NL
Erfinder Kemna, Rene, Bertinus, Joannes, NL-2628 BM Delft, NL;
Van Holsteijn, Robertus, Cornelis, Adrianus, NL-2636 HS Schipluiden, NL
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Aktenzeichen 69419268
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 08.08.1994
EP-Aktenzeichen 949278568
WO-Anmeldetag 08.08.1994
PCT-Aktenzeichen NL9400185
WO-Veröffentlichungsnummer 9605473
WO-Veröffentlichungsdatum 22.02.1996
EP-Offenlegungsdatum 16.07.1997
EP date of grant 23.06.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.12.1999
IPC-Hauptklasse F24F 3/06
IPC-Nebenklasse F24F 12/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Raumklimaeinheit zum Klimatisieren eines Gebäuderaums, die folgendes aufweist: einen ersten Wärmetauscher, und eine Lüftungseinheit, die wenigstens ein Gebläse aufweist, um direkt von der Gebäudeaußenseite durch ein Einlaßrohr und durch den ersten Wärmetauscher Luft in den Raum zu saugen und um durch den ersten Wärmetauscher und durch ein Auslaßrohr Luft auszublasen. Eine solche Raumklimaeinheit ist aus der GB-A-2 242 515 bekannt.

In der Vergangenheit wurden viele Systeme zum Heizen, Kühlen und/oder Belüften eines Raumes vorgeschlagen und verwendet, so daß in dem Raum, der z. B. ein Raum in einem Haus, einem Appartement oder einem Büro sein kann, annehmbare Lebens- oder Arbeitsbedingungen herrschen.

Räume, in denen die Wärmetauscher angeordnet sind, können sich in ein und demselben Gebäude oder in verschiedenen Gebäuden befinden.

Ein herkömmliches, einfaches und sehr gebräuchliches System ist ein zentrales Heizsystem, das eine zentral angeordnete Brenner-/Wärmetauschereinheit aufweist, um Wasser aufzuheizen, das in einem geschlossenen Rohrsystem zu verschiedenen Heizkörpern gepumpt wird. Jeder Heizkörper ist mit einem manuell betätigten Ventil oder einem thermostatisch betätigten Ventil versehen, mittels welchem heißes Wasser in jeden Heizkörper strömen oder die Strömung des Wassers zu dem Heizkörper unterbunden werden kann. Gewöhnlich wird für die Regelung der Brenner-/Wärmetauschereinheit und der Pumpe nur die Temperatur in dem Raum gemessen, in dem man sich hauptsächlich aufhält. Folglich wird die Temperatur in dem Raum, in dem man sich hauptsächlich aufhält, am besten geregelt, während die Regelung der Temperatur in dem anderen Raum sehr zu wünschen übrig läßt.

Bisher erfolgte die Raumbelüftung hauptsächlich natürlich oder mechanisch, örtlich (d. h., für einen Raum oder für sehr wenige Räume) oder zentral. In einem zentralen Lüftungssystem wird ein Leitungssystem verwendet, das zu wenigstens den am meisten benutzten Räumen führt, um von diesen Räumen und aus dem Haus mechanisch Luft zu entfernen. Die entfernte Luft wird durch Luft ersetzt, die von der Außenseite des Gehäuses oder von anderen Räumen angesaugt wird. Bei einer Weiterentwicklung wird die Luft in das Haus gesaugt, sie wird einem oder mehreren Räumen zugeführt und über andere Räume auf ausgeglichene Weise aus dem Haus entfernt, wobei die Wärme, die der Luft dann zugeführt wurde, bevor sie in dem Haus verteilt wurde, oder die Wärme, die sich in der Luft während ihres Durchganges durch das Haus angesammelt hat, wiedergewonnen wird.

Ein Nachteil der bekannten, zentral geregelten Systeme ist der, daß sie nicht dafür sorgen, daß in Abhängigkeit von der gewünschten Temperatur und der Raumqualität, die für jeden Raum in Abhängigkeit von seiner Verwendung unterschiedlich sein können, das Heizen, Kühlen oder Lüften lokal eingestellt wird.

Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Raumklimaeinheit für ein Heiz-, Kühl- und Lüftungssystem zu schaffen, die mit einem einfachen Aufbau, der leicht in bereits existierende und neue Gebäude eingebaut werden kann, eine verbesserte, eine individuelle Klimatisierung jedes Raumes schafft.

Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, die Lüftungsverluste zu verringern.

Diese und andere Aufgaben werden mit der erfindungsgemäßen Raumklimaeinheit erzielt, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der erste Wärmetauscher und die Lüftungseinheit mit einem weiten Wärmetauscher kombiniert sind, der dafür ausgelegt ist, mit einem Fluidrohrsystem verbunden zu werden, um ein Heizfluid oder ein Kühlfluid von einer Wärmeerzeugungseinrichtung bzw. einer Kälteerzeugungseinrichtung an den zweiten Wärmetauscher zu verteilen. Der erste Wärmetauscher ist mit dem zweiten Wärmetauscher und der Lüftungseinheit kombiniert, so daß eine Raumklimaeinheit derartig gebildet wird, daß die Raumklimaeinheit kompakt gemacht wird und ihre Kosten verringert werden. Mit dem erfindungsgemäßen Aufbau kann jeder einzelne Raum unabhängig von der Belüftung von anderen Räumen auf ausgeglichene Weise mechanisch belüftet werden, wobei die Wärme in der Kühlluft wiedergewonnen wird. Zum Belüften von jedem Raum wird frische Außenluft verwendet. Die Temperatur in jedem Raum wird durch den zweiten Wärmetauscher geregelt, der einen indirekten Heizkörper oder eine Heizung vom Typ Wärmeplatte schafft.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die erfindungsgemäße Einheit Einrichtungen zum Erfassen der Luftqualität in jedem Raum und zum Betätigen des Gebläses oder der Gebläse der Lüftungseinheit in einem Raum auf, wenn die Luftqualität in dem Raum unterhalb eines bestimmten Niveaus liegt. Demgemäß ist eine Belüftungseinheit in Betrieb, um in dem entsprechenden Raum eine bestimmte Luftqualität aufrecht zu erhalten, und sie ist nicht in Betrieb, wenn die Luftqualität ausreichend hoch ist. Die Luftqualität kann sich z. B. auf die Konzentration eines bestimmten Gases in der Luft, wie z. B. Sauerstoff oder Kohlendioxid, oder auf die Konzentration und/oder die Größe von Schmutzpartikeln in der Luft beziehen, wobei all diese Faktoren gemessen und zum Betrieb des Gebläses oder der Gebläse verwendet werden können. Eine Belüftungseinheit kann eine Einrichtung zum Filtern und/oder Befeuchten der Luft aufweisen.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Raumklimaeinheit eine Schichtstruktur aus dem ersten Wärmetauscher, einer Isoliermaterialschicht und dem zweiten Wärmetauscher auf, wobei sich der erste und der zweite Wärmetauscher im allgemeinen vertikal erstrecken, was für eine relativ dünne Einheit mit großen Wärmetauschbereichen sorgt, so daß ein hoher Wirkungsgrad erzielt werden kann, wobei der erforderliche Raum gering ist. Diese Ausführungsform der Raumklimaeinheit kann, wenn es gewünscht ist, in einer Ausnehmung einer Raumwand angeordnet sein.

In einer anderen bevorzugten Ausführungsform weist die Raumklimaeinheit eine Stapelstruktur auf, wobei der erste Wärmetauscher oberhalb des zweiten Wärmetauschers angeordnet ist. Aufgrund dieser Anordnung von dem ersten und dem zweiten Wärmetauscher ist nichts mehr zusätzlich notwendig, um kalte Lüftungsluft zu erwärmen.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform bestehen die Lufteinlaßleitung und die Luftauslaßleitung aus einem engen Schlitz mit einer Breite, die im allgemeinen gleich der Breite der Raumklimaeinheit ist. Mit dieser Maßnahme ist die Erneuerung der Luft in dem Raum im Vergleich zu herkömmlichen Lüftungssystemen besser, die einem Raum an einem Punkt Luft zuführen oder diese absaugen.

Um Energie zu sparen, ist die Raumklimaeinheit dafür ausgelegt, daß sie von dem Raum Luft absaugen kann, der sich in der Nähe der Bodenseite der Einheit befindet.

Anschließend wird die Erfindung in Bezug auf die beigefügte Zeichnung im weiteren Detail erklärt.

Es zeigen:

Fig. 1 Eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Raumklimaeinheit;

Fig. 2 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Raumklimaeinheit;

Fig. 3 eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Raumklimaeinheit;

Fig. 4 schematisch ein Gebäude mit zwei getrennten Räumen, wobei das Gebäude mit einem Heiz- oder Kühl- und Lüftungssystem versehen ist;

Fig. 5 eine Darstellung eines zentralen Heizsystems;

Fig. 6 eine Darstellung eines kombinierten zentralen Heiz- und Brauchwasserheizsystems;

Fig. 7 eine Darstellung einer anderen Ausführungsform eines zentralen Heiz- und Brauchwasserheizsystems;

Fig. 8 eine Darstellung eines zentralen Heiz-/Kühl- und Brauchwasserheiz- und Lüftungssystems;

Fig. 9 eine alternative Ausführungsform des Systems der Fig. 8;

Fig. 10 eine Schnittansicht einer kombinierten Leitung, die in dem System der Fig. 5 verwendet wird;

Fig. 11 eine Schnittansicht einer kombinierten Leitung, die in dem System der Fig. 8 und 9 verwendet wird; und

Fig. 12 eine Schnittansicht einer kombinierten Leitung, die in dem System der Fig. 8 und 9 verwendet wird.

In den unterschiedlichen Figuren sind gleiche Teile oder Teile, die eine gleiche Funktion haben, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.

Fig. 1 zeigt einen Luft-/Luftwärmetauscher 100 vom Typ Plattenwärmetauscher, der in einem Gebäuderaum an einer hohlen Wandung 102 in der Nähe des Bodens 103 angeordnet ist. Es sind ein oder mehrere Gebläse 104 angeordnet, um durch ein Einlaßrohr 106 in der hohlen Wandung 102 Luft von der Außenseite des Gebäudes anzusaugen und um die Luft durch den Wärmetauscher 100 in den Raum zu blasen. Andererseits sind die Gebläse 104 dafür angeordnet, damit sie Luft aus dem Raum durch den Heizwärmetauscher 100 und durch ein Auslaßrohr 108 aus dem Gebäude saugen. Auf diese Art und Weise wird immer dann, wenn es notwendig ist, eine ausgeglichene, mechanische Belüftung mit einer Wiedergewinnung von Wärme geschaffen. Der Wärmetauscher 100 ist mit einem Fluid-/Luftwärmetauscher 110 kombiniert, der durch eine Isoliermaterialschicht 112 von dem Wärmetauscher 100 getrennt ist. Der Wärmetauscher 110 hat einen Heiz- oder Kühlfluideinlaß und einen Reiz- oder Kühlfluidauslaß 114. Die Kombination aus dem Wärmetauscher 100 und dem Wärmetauscher 110 schafft eine Raumklimaeinheit, die sowohl die Temperatur als auch die Luftqualität in dem Raum regeln kann.

Fig. 2 zeigt einen Aufbau, der gleich dem der Fig. 1 ist, wobei die Raumklimaeinheit teilweise in einer Ausnehmung in der hohlen Wand 102 angeordnet und durch ein Isoliermaterial 116 verstärkt ist.

In dem Aufbau der Fig. 3 ist oberhalb eines Luft- /Luftwärmetauschers 100 ein Fluid-/Luftwärmetauscher 110 angeordnet, wobei eine andere Raumklimaeinheit geschaffen wird.

Fig. 4 zeigt schematisch ein Gebäude 1, wie z. B. ein Haus, das zwei getrennte Räume 2 hat, welche durch gestrichelte Linien dargestellt sind. Jeder Raum 2 hat einen Heizkörper 4 zum Beheizen oder Kühlen des Raumes 2, wobei die Heizkörper 4 mit jeweiligen Lüftungseinheiten 6 verbunden sind, um die Luft in dem jeweiligen Raum 2 periodisch zu erfrischen. Jeder Heizkörper 4 ist mittels eines Zulaufrohres 10 mit einer zentral in dem Gebäude 1 angeordneten zentralen Regeleinheit 8 verbunden, so daß dem Heizkörper 4 ein Heiz- oder Kühlfluid von einer zentralen Heiz- /Kühleinrichtung 9 durch die Regeleinheit 8 zu geführt wird, und er ist durch ein Rücklaufrohr 12 mit der Regeleinheit 8 verbunden, so daß das Heiz- oder Kühlfluid von dem Heizkörper 4 zu der zentralen Heiz-/Kühleinrichtung 9 zurück geführt wird. Das Heiz- oder Kühlfluid wird der Regeleinheit 8 durch die zentrale Heiz-/Kühleinrichtung 9 durch Zulauf- und Rücklaufrohre 11a, 11b zugeführt. Jede Lüftungseinheit 6 ist mit der Umgebung außerhalb des Gebäudes durch eine Einlaßleitung zum Zuführen von Außenluft zu der Lüftungseinheit 6 und dem Raum 2 und einem Auslaßrohr zum Führen der Luft von dem Raum 2 aus dem Gebäude 1 heraus verbunden und kann so aufgebaut sein, wie es in den Fig. 1 bis 3 gezeigt ist, wobei sie einen Luft-/Luftwärmetauscher 100 aufweist.

Darüber hinaus weist jeder Raum 2 einen Temperatursensor 20 auf, wobei außerhalb des Gebäudes ein weiterer Temperatursensor 22 angeordnet ist. Die Temperatursensoren 20 und 22 sind mit der zentralen Regeleinheit 8 durch Leitungen 21 bzw. 23 verbunden. Jede Lüftungseinheit 6 wird von der zentralen Regeleinheit 8 über elektrische Leitungen 24 mit Strom versorgt und geregelt.

Das Heiz- und Lüftungssystem der Fig. 1 arbeitet wie folgt. Die Strömung des Heiz- oder Kühlfluids durch die Zulauf- und Rücklaufrohre 10, 12 wird durch Ventile 13, die durch eine elektronische Einrichtung 13a in der zentralen Regeleinheit 8 betätigt werden, unter anderem auf der Grundlage von Informationen von den Temperatursensoren 20 und 22 und auf der Grundlage der von dem Benutzer des Raumes (der Räume) gewünschten Temperatur geregelt. Für jeden getrennten Raum 2 wird die Temperatur mit dem Temperatursensor 20 gemessen und mit der von dem Sensor 22 gemessenen Außentemperatur in der zentralen Regeleinheit 8 verglichen. Wenn in einem der Räume 2 eine Heiz- oder Kühlanforderung gegeben ist, wird die zentrale Heiz-/Kühleinrichtung 9 betätigt, um Wärme oder Kälte zu erzeugen, die durch die zentrale Regeleinheit 8, durch das Zulaufrohr 10 und das Rücklauf rohr 12 zu dem Heizkörper 4 übertragen wird. Dieser Vorgang wird solange fortgesetzt, bis der Temperatursensor 20 feststellt, daß die gewünschte Temperatur in dem Raum 2 erreicht worden ist. Der Betrieb der Lüftungseinheit 6 wird durch die zentrale Regeleinheit 8 geregelt, wobei es möglich ist, daß die von den Sensoren 20 und 22 gemessene Temperatur berücksichtigt wird.

Zu diesem Zweck weist die zentrale Regeleinheit 8 eine zentrale Gasanalyseeinheit 15 auf, die die Luftqualität in den getrennten Räumen dadurch analysiert, daß sie Proben nimmt. Diese Proben werden durch Luftleitungen 12a zwischen den Räumen 2 und der zentralen Regeleinheit 8 mittels einer Vakuumpumpe 15b gefördert. Mit der zentralen Gasanalyseeinheit 15 kann durch Betätigung eines Ventiles 15c eine bestimmte Luftleitung 15a verbunden werden. Wenn die zentrale Gasanalyseeinheit 15 in einem Raum 2 eine schlechte Luftqualität feststellt, wird ein Schalter 15d geschlossen, so daß von einer Transformator-/Gleichrichtereinheit 15e durch die elektrische Leitung 24 der entsprechenden Lüftungseinheit 6 ein Gleichstrom zugeführt wird. Die Transformator-/Gleichrichtereinheit 15e ist mit einer Hauptenergieversorgung 15f verbunden und enthält einen zentralen Transformator mit hohem Wirkungsgrad.

Das System gemäß Fig. 5 weist eine gasbeheizte, zentrale Heizeinrichtung 26 auf, wobei eine zentrale Regeleinheit 28 durch ein Zulaufrohr 30 und ein Rücklaufrohr 32 für ein Heizfluid mit der zentralen Heizeinrichtung 26 verbunden ist und wobei acht Heizkörper 34 durch Zulauf- und Rücklaufrohre, die symbolisch durch einzelne Linien 36 dargestellt sind, mit der zentralen Regeleinheit 28 verbunden sind. Jeder Heizkörper 34 ist in einem anderen Raum eines Gebäudes angeordnet, wie es in Verbindung mit Fig. 4 erklärt worden ist, während jeder Raum einen (nicht gezeigten) Sensor hat, der mit der zentralen Regeleinheit 28 verbunden ist. Wenn der Sensor erfaßt, daß eine Raumtemperatur unterhalb eines bestimmten Wertes liegt, wird ein entsprechendes Datensignal zu der zentralen Regeleinheit gesendet, wodurch die zentrale Heizeinrichtung 26 gestartet und eine Verbindung in der zentralen Regeleinheit 28 zwischen der zentralen Heizeinrichtung 26 und den Zulauf- und Rücklaufrohren 36 des Heizkörpers 34 in dem Raum geschaffen wird. Es ist ersichtlich, daß jeder Heizkörper 34 auf diese Art und Weise durch die zentrale Regeleinheit 28 individuell geregelt werden kann, so daß jede Raumtemperatur individuell geregelt werden kann. Zum leichteren Einbau wird bevorzugt, daß für die Zulauf- und Rücklaufrohre 36 ein integriertes bzw. kombiniertes Rohr gemäß Fig. 10 verwendet wird. Mit dem kombinierten Rohr 36 der Fig. 10 können alle Heizkörper der Fig. 5 sehr leicht eingebaut und mit der zentralen Regeleinheit 28 verbunden werden. Vorzugsweise enthält das kombinierte Rohr 36 auch die Leitung 21, um den Temperatursensor in jedem Raum und die zentrale Regeleinheit 28 zu verbinden. Es ist ersichtlich, daß die Regeleinheit 28 eine geeignete Anzahl von Regelventilen aufweist, um einen oder mehrere Heizkörper 34 mit der zentralen Heizeinrichtung 26 zu verbinden. Das System kann Lüftungseinheiten aufweisen, wie sie in Verbindung mit Fig. 4 beschrieben worden sind.

Das System gemäß Fig. 6 weist das System der Fig. 5 auf, aber es hat einige zusätzliche Merkmale, um es vielseitiger einsetzbar zu machen. In Fig. 6 kann das Heizfluid von der zentralen Heizeinrichtung 26 durch die zentrale Regeleinheit 28 zu einer indirekt beheizten Waschmaschine oder einem Wäschetrockner 38 geleitet werden, welche/welcher grundsätzlich durch ein kombiniertes Rohr von der Art, wie es in Fig. 10 gezeigt ist, mit der zentralen Regeleinheit 28 verbunden ist. In diesem Fall signalisiert die Leitung 21 in dem kombinierten Rohr 36 der zentralen Regeleinheit 28 eine Wärmeanforderung von dem Wäschetrockner 38, wobei dadurch die zentrale Regeleinheit 28 dem Wäschetrockner 38 Fluid zuführt, das in der zentralen Heizeinrichtung 26 aufgeheizt worden ist.

Gemäß Fig. 6 ist die zentrale Heizeinrichtung 26 zudem mit einem indirekt beheizten Heißwasserboiler 44 durch ein Zulaufrohr 40 und ein Rücklaufrohr 42 verbunden, um durch ein Rohr 46 heißes Brauchwasser und durch ein Rohr 52 Heißwasser für Eine heiß zu füllende Waschmaschine 48 und eine Spülmaschine 50 zuzuführen.

Das in Fig. 7 gezeigte System weist das System der Fig. 3 auf und es hat zusätzlich eine oder mehrere Hochleistungssolarplatten 54, die mit diesem System durch ein Zulaufrohr 56 und ein Rücklaufrohr 58, die zu den zentralen Heizeinrichtung 26 führen, verbunden sind. Die in dem System der Fig. 7 benötigte Wärme wird grundsätzlich durch die Solarzelle (die Solarzellen) 54 erzeugt und durch die zentrale Heizeinrichtung 26 in dem Fall geliefert, wenn die Heizanforderung die Wärme übersteigt, die durch die Solarzelle (die Solarzellen) 54 erzeugt wird.

Das System gemäß Fig. 8 unterscheidet sich von dem in Fig. 7 gezeigten System darin, daß es gasbeheizte Absorptionskühl-/Absorptionsheizeinrichtung 60 aufweist, wodurch es möglich ist, daß den Wärmeplatten 34a von der Regeleinheit 28 nicht nur Heizfluid zugeführt wird, sondern daß ihnen auch ein Kühlfluid zugeführt wird, um die Temperatur in einem Raum zu senken. Die Wärmeplatte 34a in jedem Raum ist mit einer Lüftungseinheit 34b verbunden, um den Raum zu belüften und um Wärme wiederzugewinnen. Die kombinierten Wärmeplatten-/Lüftungseinheiten 34a, 34b sind mit der zentralen Regeleinheit durch kombinierte Rohre, wie sie in den Fig. 11 und 12 gezeigt sind, verbunden.

Das in Fig. 11 gezeigte, kombinierte Rohr 62, das einen Außendurchmesser von ungefähr 28 mm hat, hat ein Zulaufrohr 64, um der Wärmeplatte 34a ein Heizfluid oder ein Kühlfluid zuzuführen, ein Rücklaufrohr 66 für das Heiz- oder Kühlfluid, vier Luftrohre 68, um aus dem Raum Luft zu saugen und diese einer Gasanalyseeinheit in der zentralen Regeleinheit 28 zuzuführen, zwei elektrische Leitungen 70, um die Betätigungseinrichtungen in der Wärmeplatten- /Lüftungseinheit 34a, 34b zu regeln, Gleichstrom- Energieversorgungsleitungen 72 von 24 V für das Gebläse (die Gebläse) in der Lüftungseinheit 34b, ein Raumtemperatursensorkabel 74 und ein Reservesensorkabel 76.

Fig. 12 zeigt einen anderen Aufbau der gleichen Rohre und Leitungen, wie in dem kombinierten Rohr der Fig. 11, aber in einer anderen räumlichen Orientierung, was das kombinierte Rohr der Fig. 12 in eine Richtung flexibler macht.

Es wird nun zu Fig. 8 zurückgekehrt. Es ist ersichtlich, daß die zentrale Regeleinheit 28 in dem gezeigten System um ein Teil 28a verlängert ist, das eine zentrale Gasanalyseeinheit und eine zentrale Gleichstromenergieversorgung aufweist.

Das System der Fig. 9 unterscheidet sich von dem System der Fig. 8 darin, daß es eine gemeinsam erzeugende (cogeneration), gasbeheizte Kühleinrichtungs-/Heizeinrichtungs-/Energieversorgung und eine zusätzliche Fotosolarplatte 82 zum Erzeugen der benötigten Energie aufweist. Zudem kann das System an ein Bezirksheizsystem 84 gekoppelt werden, so daß dem System kein Gas zugeführt werden muß.


Anspruch[de]

1. Raumklimaeinheit zum Klimatisieren eines Gebäuderaumes, mit:

einem ersten Wärmetauscher (100); und

einer Lüftungseinheit, die wenigstens ein Gebläse (104) aufweist, um direkt von der Außenseite des Gebäudes durch ein Einlaßrohr und durch den ersten Wärmetauscher (100) Luft in den Raum zu saugen und um aus dem Raum durch den ersten Wärmetauscher (100) und durch ein Auslaßrohr Luft auszublasen,

dadurch gekennzeichnet, daß

der erste Wärmetauscher (100) und die Lüftungseinheit mit einem zweiten Wärmetauscher (110) kombiniert sind, der dafür ausgelegt ist, mit einem Fluidrohrsystem (114) verbunden zu werden, um ein Heizfluid oder ein Kühlfluid von einer Wärmeerzeugungseinrichtung bzw. einer Kälteerzeugungseinrichtung an den zweiten Wärmetauscher (110) zu verteilen.

2. Raumklimaeinheit nach Anspruch 1, die eine Schichtstruktur aus dem ersten Wärmetauscher (100), einer Isoliermaterialschicht (112) und dem zweiten Wärmetauscher (110) aufweist, wobei sich der erste und der zweite Wärmetauscher im allgemeinen vertikal erstrecken.

3. Raumklimaeinheit nach Anspruch 1, die eine Stapelstruktur aufweist, wobei der erste Wärmetauscher (100) oberhalb des zweiten Wärmetauschers (110) angeordnet ist.

4. Raumklimaeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin das Lufteinlaßrohr und das Luftauslaßrohr aus einem engen Schlitz bestehen, der eine Breite hat, die im allgemeinen gleich der Breite der Raumklimaeinheit ist.

5. Raumklimaeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, die dafür ausgelegt ist, daß sie Luft von dem Raum nahe der Bodenseite der Einheit entfernt.

6. Raumklimaeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, die Einrichtungen zum Messen der Luftqualität in dem Raum und zum Betätigen des Gebläses oder der Gebläse der Lüftungseinheit in dem Raum aufweist, wenn die Luftqualität in dem Raum unterhalb eines bestimmten Niveaus liegt.







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