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Dokumentenidentifikation DE19826325A1 23.12.1999
Titel Gitter für einen Luftauslass
Anmelder Schako Metallwarenfabrik Ferdinand Schad KG Zweigniederlassung Kolbingen, 78600 Kolbingen, DE
Erfinder Müller, Gottfried, 78600 Kolbingen, DE
Vertreter Dr. Weiss, Weiss & Brecht, 78234 Engen
DE-Anmeldedatum 12.06.1998
DE-Aktenzeichen 19826325
Offenlegungstag 23.12.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.12.1999
IPC-Hauptklasse F24F 13/15
IPC-Nebenklasse F24F 13/14   F24B 1/187   
Zusammenfassung Bei einem Gitter für einen Luftauslaß, insbesondere Kachelofengitter, mit etwa parallel angeordneten Lamellen (6), die zumindest zum Teil miteinander über einen Schieber (8.1, 8.2) zur gemeinsamen Verstellung zwischen einer Öffnungs- und einer Schließlage verbunden sind und sich in einem Gitterrahmen (1) befinden, ist der Schieber (8.1, 8.2) mit einem Stellglied (10) zum Bewegen des Schiebers (8.1, 8.2) verbunden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Gitter für einen Luftauslass, insbesondere Kachelofengitter, mit etwa parallel angeordneten Lamellen, die zumindest zum Teil miteinander über einen Schieber zur gemeinsamen Verstellung zwischen einer Öffnungs- und einer Schliesslage verbunden sind und sich in einem Gitterrahmen befinden.

Derartige Gitter sind bspw. aus der DE-OS 37 13 432 oder der DE-OS 39 07 987 bekannt. Ferner wird auf die DE-OS 32 04 613 verwiesen. All diese Gitter weisen unterschiedliche Verstellmechanismen für die Lamellen auf. Diese sind meist kompliziert und/oder von aussen sichtbar, so dass sie den ästhetischen Eindruck des Kachelofengitters beeinträchtigen.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gitter der o.g. Art zu entwickeln, bei dem der Antrieb für die Lamellen sehr einfach aufgebaut und geringstmöglich sichtbar ist.

Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass der Schieber mit einem Stellglied zum Bewegen des Schiebers verbunden ist.

Bevorzugt soll dieses Stellglied als Streifen ausgebildet und einends mit dem Schieber verbunden sein. Die Verbindung des Streifens mit dem Schieber geschieht bevorzugt einstückig, d. h., Schieber und Streifen werden aus einem Stück hergestellt. In der Regel geschieht dies durch Ausstanzen. Nach dem Ausstanzen kann der Streifen von dem Schieber etwa im rechten Winkel abgekantet werden, wodurch das Herstellungsverfahren für das gesamte Gitter wesentlich vereinfacht ist.

Der Streifen ist bevorzugt länger als der Schieber ausgebildet und ragt in Gebrauchslage über den Gitterrahmen hervor, so dass er von aussen bedient werden kann. Bevorzugt ist er durch einen Schlitz im Randstreifen des Gitterrahmens geführt, wobei der Streifen im Bereich des Schlitzes eine Zahnung aufweist. Diese Zahnung dient der Arretierung des Schiebers in verschiedenen gewünschten Lagen. Dabei spielt die Zahnung mit dem Schlitzrand zusammen.

Auf dem sichtbaren Gitterrahmen ist jedoch kein Dreh- oder Verstellteil mehr zu erkennen, so dass der ästhetische Eindruck des gesamten Kachelofengitters geringstmöglich beeinträchtigt ist.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in

Fig. 1 eine Rückansicht eines erfindungsgemässen Gitters;

Fig. 2 einen Schnitt durch das Gitter gemäss Fig. 1 entlang Linie II-II;

Fig. 3 eine Seitenansicht des Gitters gemäss Fig. 1;

Fig. 4 einen Teilausschnitt aus dem Gitter gemäss Fig. 1 in einer anderen Öffnungslage.

Ein erfindungsgemässes Gitter weist gemäss Fig. 1 einen Gitterrahmen 1 auf, der eine Öffnung 2 umschliesst.

Der Gitterrahmen 1 besteht aus einer Frontplatte 3 mit der ausgestanzten Öffnung 2 und umlaufenden Randstreifen 4.1 bis 4.4.

Seitlich der Öffnung 2 befinden sich gemäss Fig. 2 zwei Haltestreifen 5.1 und 5.2, zwischen denen Lamellen 6 lagern. Die Lamellen 6 sind dabei bspw. über Nieten 7.1 und 7.2 gelenkig mit den Haltestreifen 5.1 und 5.2 verbunden.

Des weiteren sind die Lamellen 6 gelenkig mit Schiebern 8.1 und 8.2 verbunden, wobei auch für diese gelenkige Verbindung Nieten 9 vorgesehen sind. Die Schieber 8.1 und 8.2 sind frei bewegbar, so dass ihre Bewegung zu den Haltestreifen 5.1 und 5.2 parallelogrammartig erfolgt.

Der Schieber 8.1 ist mit einem Stellglied 10 verbunden, welches der Verstellung der Schieber 8.1 und 8.2 und damit der Verstellung der Lamellen 6 zwischen einer Schliesslage und einer Öffnungslage dient. Die Öffnungslage ist in Fig. 1, die Schliesslage in Fig. 4 angedeutet.

Das Stellglied 10 besteht im wesentlichen aus einem Streifen, welcher einends einstückig mit dem Schieber 8.1 verbunden ist. D.h. Schieber 8.1 und Stellglied 10 werden aus einem Werkstückstreifen gemeinsam ausgestanzt und dann das Stellglied 10 von dem Schieber 8.1 abgekantet. Dabei verläuft ein Verbindungsstück 11 des Stellgliedes 10 noch etwa in der Ebene des Schiebers 8.1, geht dann in ein abgekröpftes Streifenteil 12 über, an das ein Streifenteil 13 anschliesst, der durch einen Schlitz 14 in dem Randstreifen 4.1 nach aussen geführt ist. Im Bereich des Schlitzes 14 weist dieses Streifenteil 13 eine Zahnung 15 auf, welche mit einem Schlitzrand zusammenwirken kann, um das Stellglied 10 in einer bestimmten Öffnungslage zu halten.

Endwärtig ist dem Streifenteil 13 noch eine Bohrung 16 eingeformt.

Im Verhältnis von Fig. 1 zu Fig. 4 ist ein Öffnungsweg a dargestellt, der benötigt wird, um die in Fig. 4 geschlossenen Lamellen 6 in die Öffnungslage gemäss Fig. 1 zu verbringen. Dies geschieht durch Nachinnendrücken des Stellgliedes 10, damit die Zahnung 15 ausser Rastung mit einem Schlitzrand gelangt, so dass sich das Streifenteil 13 durch den Schlitz 14 nach oben in Öffnungslage bewegen kann. Das Schliessen der Lamellen 6 geschieht auf umgekehrte Weise. Die Zahnung gestattet es, dass die Lamellen 6 in jeder gewünschten Öffnungslage festgelegt werden können. Eine zusätzliche Halterung kann bspw. durch einen Nagel oder Bolzen od. dgl. erfolgen, der durch die Bohrung 16 eingesetzt wird. Bezugszeichenliste 1 Gitterrahmen

2 Öffnung

3 Frontplatte

4 Randstreifen

5 Haltestreifen

6 Lamelle

7 Niet

8 Schieber

9 Niet

10 Stellglied

11 Verbindungsstück

12 abgekröpfter Streifenteil

13 Streifenstück

14 Schlitz

15 Zahnung

16 Bohrung


Anspruch[de]
  1. 1. Gitter für einen Luftauslass, insbesondere Kachelofengitter, mit etwa parallel angeordneten Lamellen (6), die zumindest zum Teil miteinander über einen Schieber (8.1, 8.2) zur gemeinsamen Verstellung zwischen einer Öffnungs- und einer Schliesslage verbunden sind und sich in einem Gitterrahmen (1) befinden, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (8.1, 8.2) mit einem Stellglied (10) zum Bewegen des Schiebers (8.1, 8.2) verbunden ist.
  2. 2. Gitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellglied (10) als Streifen (13) ausgebildet ist, der einends mit dem Schieber (8.1) verbunden ist, während anderenends der Streifen (13) aus dem Gitterrahmen (1) herausragt.
  3. 3. Gitter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen (13) durch einen Schlitz (14) in einem Randstreifen (4.1) des Gitterrahmens (1) geführt ist.
  4. 4. Gitter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen (13) im Bereich der Durchführung durch den Schlitz (14) eine Zahnung (15) aufweist.
  5. 5. Gitter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen (13) nach der Zahnung (15) eine Bohrung (16) aufweist.
  6. 6. Gitter nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen (13) einstückig mit dem Schieber (8.1) verbunden und von diesem angekantet ist.
  7. 7. Verfahren rum Herstellen eines Gitters für einen Luftauslass, insbesondere Kachelofengitter, mit etwa parallel angeordneten Lamellen (6), die zumindest zum Teil miteinander über einen Schieber (8.1, 8.2) zur gemeinsamen Verstellung zwischen einer Öffnungs- und Schliesslage verbunden sind und sich in einem Gitterrahmen (1) befinden, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (8.1) zusammen mit einem an ihm angeordneten Stellglied (10) hergestellt wird, das Stellglied (10) von dem Schieber (8.1) abgekantet und beim Zusammenbau das Stellglied (10) mit einem Ende durch einen Rahmenstreifen (4.1) des Gitterrahmens (1) geführt wird.






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