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Dokumentenidentifikation DE69510535T2 13.01.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0748558
Titel GEBÜHRENABRECHNUNG FÜR DEN GEBRAUCH EINES TELEKOMMUNIKATIONSNETZES
Anmelder British Telecommunications p.l.c., London, GB
Erfinder BROWN, Anthony, Stephen, Southend Essex, GB
Vertreter Beetz und Kollegen, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69510535
Vertragsstaaten BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 02.03.1995
EP-Aktenzeichen 959098963
WO-Anmeldetag 02.03.1995
PCT-Aktenzeichen GB9500451
WO-Veröffentlichungsnummer 9524094
WO-Veröffentlichungsdatum 08.09.1995
EP-Offenlegungsdatum 18.12.1996
EP date of grant 30.06.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.01.2000
IPC-Hauptklasse H04M 15/12
IPC-Nebenklasse H04M 15/00   

Beschreibung[de]

Die Anmeldung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Erstellen von Abrechnungsdetails zum Abrechnen mit Teilnehmern für die Nutzung von Telekommunikationsdiensten, bei denen Details von Anrufposten zusammengestellt werden.

Die Mehrheit der Telekommunikationsdienste werden vom öffentlich vermittelten Telefonnetzwerk (PSTN) bereitgestellt, bei dem ein grundlegendes Abrechnungselement das von der tatsächlichen Netzwerknutzung abgeleitete ist. Folglich kann ein Teilnehmer Zugang zu buchstäblich Millionen anderer Teilnehmer haben, die mit dem Netzwerk verbunden sind, aber abgesehen von einer geringen Grundgebühr wird nur abgerechnet, wenn der Teilnehmer mit einem anderen Teilnehmer, der mit dem Netzwerk verbunden ist, kommuniziert.

Für die Bestimmung von Abrechnungen für einen vermittelten Anruf können die Komponenten (a) geographischer Ort des angerufenen Teilnehmers, (b) Dauer des Anrufs und (c) die Art, wie der Anruf zustandekommt, die Abrechnung beeinflussen. Insbesondere werden Anrufe, die durch ein Direktwahl- Verfahren zustandekommen, gewöhnlicherweise mit einem geringeren Tarif abgerechnet als abgerechnete Anrufe, die durch eine manuelle Vermittlung verbunden werden.

Bei herkömmlichen Abrechnungsbedingungen gibt es ein relativ direktes Verfahren, um Systeme und Vorrichtungen zum Umwandeln dieser Parameter in tatsächliche abrechenbare Beträge zu entwickeln. Nachdem alle notwendigen Informationen von lokalen Vermittlungen gesammelt worden sind, bei denen diese gespeichert werden, wenn Anrufe durchgeführt werden, ist es möglich, diese Information einer Prozedur zur Verfügung zu stellen, bei der Abrechnungen automatisch erzeugt werden und Rechnungen auf eine in hohem Grade automatisierte und effiziente Weise verschickt werden (siehe z. B. WO-A- 93/08661).

Probleme können zum einen auftreten, wenn es gewünscht wird, Veränderungen bezüglich der Weise durchzuführen, wie eine physikalische Verwendung eines Netzwerkes in Rechnungsbeträge umgesetzt wird. Da Telekommunikationsumgebungen immer mehr im Wettbewerb stehen, ist es besonders wünschenswert, verfeinertere Marketing-Werkzeuge zu implementieren, um einen Wettbewerbsvorteil bereitzustellen und um den Nutzen für einen Kunden zu maximieren, der seinerseits immer anspruchsvoller wird.

Zweitens werden technische Fortschritte gemacht, die die Vielzahl von verfügbaren Anruftypen erhöhen, wie z. B. neue Vermittlungs-Systeme, die es ermöglichen, einen Anruf, der von einem Telefon durchgeführt wird, auf ein anderes Telefonkonto mit der Möglichkeit der Verwendung von Abrechnungskarten oder ähnlichen Konto-Vorgängen abzurechnen. Außerdem können Abrechnungskarten auch verwendet werden, um einen Teilnehmer in einem ersten Land mit einem Teilnehmer in einem zweiten Land zu verbinden, während die Rechnung tatsächlich dem verursachenden Kunden in einem dritten Land zugeführt wird.

Drittens können Probleme aufgrund von externen Abrechnungen oder rechtlichen Einschränkungen wie Veränderungen bezüglich Mehrwertsteuer oder ähnlichen Steuern, die zu Telefonabrechnungen addiert werden, auftreten.

Es ist wünschenswert, ein verfeinertes System zum Abrechnen für die Nutzung innerhalb eines Telekommunikationsnetzwerkes mit minimalem Aufwand für die Berücksichtigung von steuerlichen und technologischen Einschränkungen bereitzustellen. Sind Fortschritte bezüglich der Bewältigung vieler der Probleme, die mit dem Auftreten derartiger Änderungen einhergehen, zu verzeichnen, ist es jedoch auch wünschenswert, den ganzen Vorteil eines derartigen Systems zu nutzen, um neue Marketing-Werkzeuge schnell und effizient, vorzugsweise vor den Konkurrenten, implementieren zu können, während gleichzeitig das Risiko von Fehlern, die in das System eingeführt werden, minimiert wird.

Das Bereitstellen von Rabatten für besondere Anruftypen hat sich als besonders vorteilhaftes Marketing-Werkzeug erwiesen. Wenn neue Marketing-Gelegenheiten aufkommen, ist es vorteilhaft, die Eingliederung von neuen Rabattschemen zu erleichtern, um damit z. B. einen gesteigerten Nutzen des Netzwerkes außerhalb von Spitzenzeiten anzuregen. Außerdem ist es zusätzlich zur Bereitstellung solcher Dienste notwendig, Mechanismen bereitzustellen, durch die Teilnehmer selektiv Zugang zu diesen neuen Diensten erhalten. Folglich würden unter Einbeziehung von verfeinerten Rabattschemen Bedingungen existieren, in denen für eine gegebene Sammlung von Anrufnutzungsdaten der tatsächliche Rechnungsbetrag eines Teilnehmers davon abhängen wird, ob der Teilnehmer sich für eine besondere Art von Dienst angemeldet hat.

Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Erstellen von Abrechnungsdetails zum Abrechnen mit Teilnehmern für Anrufposten angegeben, die bei der Nutzung von Telekommunikationsdiensten der zuvor genannten Art auftreten, gekennzeichnet durch Definieren mehrerer Anruftypen; Identifizierung jedes Anrufpostens als zu einem der Anruftypen gehörend; Berechnen einer imaginären Abrechnung für jeden Anrufposten; Sammeln der imaginären Abrechnungen für jeden Anruftyp in Anruftyp-Sammlern; Definieren von Anrufkategorien, wobei mindestens einer Anrufkategorie ein Rabattarif zugeordnet ist; und Verteilen von gesammelten imaginären Abrechnungen, die in den Anruftyp-Sammlern gespeichert sind, an Kategorie-Sammler in Abhängigkeit von teilnehmerspezifischen Daten.

Somit sorgt die Erfindung für das Sammeln von Abrechnungen, die für jeden entsprechenden Anruftyp zu erstellen sind. Diese Anruftypen hängen von der physikalischen Umgebung, die von dem Telekommunikationsnetzwerk bereitgestellt wird, ab, und neue Anruftypen können hinzugefügt werden, wenn technische Fortschritte gemacht werden. Für jeden Anruftyp wird die imaginäre Abrechnung für Posten des speziellen Anruftyps gesammelt. Rabattoptionen werden durch Definieren von Anruf-Kategorien in Betracht gezogen. Folglich können ein oder mehrere gesammelte imaginäre Abrechnungsposten auf eine Anruf-Kategorie verteilt werden, wie es durch teilnehmerspezifische Daten definiert ist. Danach kann eine Rabattberechnung gemäß dem Wert, der dem Kategorie-Sammler geliefert wird, durchgeführt werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform identifizieren Anrufposten die Weise, wie der Anruf getätigt wurde, das Abrechnungsband für den Anruf und die Dauer des Anrufs. Vorzugsweise wird jeder Posten durch Analysieren seiner anrufbezogenen Daten und Zuweisen einer anruftypidentifizierenden Nummer als zu einem speziellen Anruftyp gehörend identifiziert.

In einer bevorzugten Ausführungsform spiegeln die teilnehmerspezifischen Daten für jeden Teilnehmer einen verfügbaren Satz von Dienstbestimmungen und -bedingungen, die als eine Teilnehmeroption identifiziert werden können, wider, und die entsprechende Tabelle wird in Abhängigkeit von dem ausgewählten Dienst, d. h. der vom Teilnehmer ausgewählten Option ausgewählt.

Die Erfindung erleichert die Aufnahme von Optionen, die Anrufkreise definieren. Folglich gewährt gemäß einer bevorzugten Ausführungsform eine Anrufkreis-Kategorie einen Ra batt auf Telefonanrufe, die bei einem vorbestimmten Satz von Telefonnummern erfolgen. Vorzugsweise werden die für die Anrufkreis-Kategorie gesammelten Werte von Posten- Sammlern übernommen, die wiederum gesammelte Werte haben, die nur direkt gewählte Anrufe darstellen.

Oben wird die Bezeichnung "imaginäre Abrechnung" benutzt, um eine zu einem ersten Zeitpunkt berechnete Abrechnung zu beschreiben, die vor der endgültigen Rechnungsstellung für einen Teilnehmer verändert werden kann.

Der Schritt des Verteilens von gesammelten Anruftypwerten auf Kategorie-Sammlern gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung kann in der Praxis auf mehr als einem Weg durchgeführt werden. Er weist die Schaffung von Information in jedem Kategorie-Sammler auf, die die imaginären Abrechnungen von den Anruftyp-Sammlern identifiziert, für die die relevante Anrufkategorie gilt. Dieses kann z. B. durch Laden eines Zeigers auf den (die) relevanten Anruftyp-Sammler oder durch Herunterladen aller imaginären Abrechnungen in den (die) relevanten Anruftyp-Sammler auf einen Kategorie- Sammler durchgeführt werden.

Die teilnehmerspezifischen Daten können z. B. in Form einer Referenztabelle oder in der Sprache intelligenter Netzwerktechnologie mittels eines Teilnehmerprofils angegeben werden.

Ausführungsformen der Erfindung können wie folgt beschrieben werden:

Verfahren zum Verarbeiten von Anrufpostendaten, um Abrechnungsdaten für die Verwendung in Teilnehmerrechnungen für den Gebrauch von Telekommunikationsdiensten zu erzeugen, wobei das Verfahren die Schritte aufweist:

i) Sortieren der Anrufpostendaten in Abhängigkeit von einem Anruftyp;

ii) Berechnen einer ersten Abrechnung für jeden Anrufposten in Abhängigkeit von dessen Anruftyp;

iii) Sammeln der ersten Abrechnungen für jeden Anruftyp in Anruftyp-Sammlern;

iv) Speichern von teilnehmerbezogenen Daten, Identifiziren eines oder mehrerer ausgewählter Anrufkategorien, die relevant für die entsprechenden Teilnehmer sind;

v) weiteres Sortieren der ersten Abrechnungen gemäß einem oder mehreren ausgewählten Anrufkategorien; und

vi) Berechnen einer zweiten Abrechnung für die ersten Abrechnungen, für die eine ausgewählte Anrufkategorie gilt.

Die Reihenfolge der ausgeführten Schritte müssen nicht unbedingt in der Reihenfolge, wie sie angeführt sind, durchgeführt werden. Zum Beispiel kann Schritt iv) ein wenig vor den anderen Schritten durchgeführt werden, wenn ein Teilnehmer zuerst ein Rabatt-Paket auswählt.

Die Erfindung wird nun beispielhaft mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, es zeigen:

Fig. 1 schematisch eine Teilnehmeranschlußeinrichtung, die mit untereinander verbundenen lokalen Vermittlern verbunden ist, und eine zentrale Abrechnungsstelle;

Fig. 2 detaillierter eine Verarbeitungseinrichtung mit einem Prozessor, die an der Abrechnungsstelle in Fig. 1 bereitgestellt wird;

Fig. 3 die vom Prozessor für die Berechnung von Teilnehmerkonten durchgeführten Verarbeitungsschritte mit der Berechnung von Rabatten;

Fig. 4 ein Überblick über den Vorgang, der zum Berechnen von Rabatten benutzt wird, mit der Sammlung von Kategoriewerten von Anruftyp-Sammlern;

Fig. 5A, 5B, 5C und 5D detailliert die Vorgänge zum Identifizieren von Anruftypen;

Fig. 6 detailliert den Vorgang zum Verteilen von gesammelten Anruftypwerten auf Anruftyp-Sammlern; und

Fig. 7 detalliert den Vorgang zum Sammeln von Rabattabrechnungen in Kategorie-Sammlern.

Eine schematische Darstellung einer Teilnehmeranschlußeinrichtung 15, die mit einer lokalen Vermittlung 16 verbunden ist, ist in Fig. 1 gezeigt. Fig. 1 zeigt jedoch nur eine vereinfachte Umgebung, in der die Erfindung ausgeführt werden kann. In den meisten praktischen Umgebungen werden lokale Vermittler wiederum mit Stamm-Vermittlern verbunden sein, und Stammleitungen, die hochgradig multiplexe Kanäle befördern, werden wiederum miteinander verbunden sein. Die Ansammlung von abrechnungsbezogenen Daten kann gemäß der in Fig. 1 gezeigten Topologie bewirkt werden, jedoch kann in anderen Ausführungsformen eine Abrechnungsinformation der Abrechnungsstelle über Stamm-Vermittler oder über zusätzliche Abrechnungsansammlungssysteme geleitet werden.

Jeder lokale Vermittler weist eine Speichereinrichtung 17 zum Ansammeln von Daten auf, die sich auf Anrufe beziehen, die von Teilnehmern 15, die mit dem zugehörigen lokalen Vermittler 16 verbunden sind, durchgeführt werden.

Wenn ein Teilnehmer einen Anruf unter Verwendung der Anschlußeinrichtung 15A beginnt, um die Anschlußeinrichtung 15B anzurufen, werden Daten in der Speichereinrichtung 17 der lokalen Vermittlung 16 protokolliert, wobei die Tele fonnummer der Teilnehmereinrichtung 15B identifiziert wird. Zusätzlich kann auch eine Information gespeichert werden, die das Abrechnungsband für die Teilnehmereinrichtung 15B wie lokal, fern oder international etc. betrifft. Außerdem werden auch Daten gespeichert, die die Weise identifizieren, wie der Anruf getätigt wurde. Zum Beispiel können diese Daten darlegen, daß der Anruf von der Telefonnummer für die Anschlußeinrichtung 15B getätigt wurde, wobei direkt mit der Anschlußeinrichtung 15A gewählt wurde. Alternativ kann der Anruf durch Vermittlung von einem manuellen Vermittler zustande gekommen sein, was gewöhnlich zu einem höheren Abrechnungstarif für den Anrufer 15A führen würde. Es ist ebenso möglich, daß, obwohl die Anschlußeinrichtung 15A verwendet wird, um den Anruf durchzuführen, dieser von einem Teilnehmer durchgeführt wird, der tatsächlich für die Anschlußeinrichtung 15C angemeldet ist, und unter Verwendung von Abrechnungskartenmöglichkeiten werden die Kosten der Abrechnung dem Konto, das der Anschlußeinrichtung 15C zugeordnet ist, zugeschlagen anstatt dem Konto, das der Anschlußeinrichtung 15A zugeordnet ist.

Telefonrechnungen werden gewöhnlich vierteljährlich an Teilnehmer abgeschickt, und der Trend geht dahin, Rechnungen von einem zentralen Abrechnungsbüro anstatt von einer individuellen lokalen oder regionalen Vermittlung etc. zu verschicken. Der Vorteil des Verschickens von Rechnungen von einem zentralen Büro aus besteht darin, daß es insbesondere mit verfeinerten Systemen, die die Benutzung von Abrechnungskarten etc. erleichtern, möglich ist, eine In formation von vielen Quellen zu erhalten und diese zusammen auf eine einzelne Teilnehmerrechnung zu bringen. Dieses ist eindeutig vorteilhaft für den Teilnehmer und den Netzwerkanbieter, vorausgesetzt, daß es unnötig ist, mehr als ein Konto zu eröffnen, wenn verfeinerte Dienste zu den herkömmlichen Diensten hinzugefügt und dem Teilnehmer gegenüber über ein einziges Konto abgerechnet werden.

Somit befragt eine zentrale Abrechnungsstelle 18 routinemäßig jede der lokalen Vermittlungen 16, um eine gespeicherte Information bezüglich der Nutzung durch einen speziellen Teilnehmer zu erhalten. Für dieses Beispiel wird angenommen, daß die zentrale Abrechnungsstelle 18 ein Teilnehmerkonto für den Teilnehmer erstellen will, der mit der Anschlußeinrichtung 15A verbunden ist. Die Abrechnungsstelle 18 kann bereits mit einem Teil der verlangten Information, wie die Benutzung von Abrechnungskarten von anderen Stationen etc., versorgt sein. Es soll nun eine konventionellere Untersuchung bezüglich Telefonanrufen normalen Typs, die die Anschlußausrüstung 15A verwenden, gemacht werden. Folglich befragt die Abrechnungsstelle 18 die Speichervorrichtung 17 in der lokalen Vermittlung 16, die mit der Anschlußeinrichtung 15A verbunden ist. Auf ein Abfrage-Signal hin gibt die Speichervorrichung 17 die in ihr in bezug auf die Anschlußeinrichtung 15A gespeicherten Daten an die zentrale Abrechnungsstelle 18 weiter.

Aus Sicht des Netzwerkanbieters ist es notwendig, daß verfeinerte Handshaking- und Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, wenn diese Information übertragen wird, und es gibt viele Literaturstellen, in denen beschrieben ist, wie dieses erreicht werden kann. Jedoch genügt es im Fall der vorliegenden Anmeldung zu sagen, daß die gesamte relevante Information von der Speichervorrichtung 17 übertragen wird und diese Vorrichtung 17 gelöscht wird, so daß sie erneut beginnen kann, eine neue Nutzung unter Verwendung der Anschlußausrüstung 15A als Teil der nächsten Abrechnungszeitdauer aufzuzeichnen.

Die Abrechnungsstelle 18 weist mehrere Verarbeitungseinheiten auf, die parallel laufen, wobei jede aufgebaut ist, um Teilnehmerkonten zu erzeugen. Ein typisches System für die Abrechnungsstation 18 ist in Fig. 2 gezeigt. Das System weist einen zentralen Prozessor 21 auf, der dazu ausgelegt ist, Daten in bezug auf die Nutzung eines Teilnehmers von einer Hauptspeichereinrichtung 22 zusätzlich zum Empfang von Teilnehmertabellen von einer Tabellenspeichereinrichtung 23 zu empfangen. Der Prozessor 21 ist auch dazu ausgelegt, Daten an einen Archivspeicherbereich 24 zu liefern und von diesem zu empfangen, und der Prozessor 21 ist im wesentlichen dazu ausgelegt, Druckdaten an Kontendruckeinrichtungen 25 zu liefern.

Die Teilnehmerbenutzungsinformation wird dem Hauptdatenspeicherbereich 22 von davon entfernten Speicherbereichen 26 geliefert, die ausgelegt sind, eine Nutzung von Abrechnungskarten und eine andere Nutzung verfeinerter Abrechnungen zu empfangen. Die Nutzung der herkömmlichen Abrechnung wird wie zuvor beschrieben von Speichervorrichtungen 17 in den lokalen Vermittlern über eine Abfragevorrichtung 27 empfangen, die dazu ausgelegt ist, mit jedem der lokalen Vermittler in Verbindung zu treten, möglicherweise unter Verwendung von Möglichkeiten, die innerhalb des Netzwerkes bereitgestellt werden, und um Daten davon zu empfangen, die sich auf die Nutzung von speziellen Teilnehmern beziehen. Folglich wird unter der Überwachung eines hauptkoordinierenden Prozessors beschlossen, daß ein Kontenverzeichnis für einen speziellen Teilnehmer erzeugt werden soll, was mit diesem Teilnehmer verbundene Daten zur Folge hat wie z. B. die Zusammensetzung angerufener Nummern, die Anrufdauer und die Einrichtung, über die der Anruf begonnen wurde, und die im Hauptdatenspeicherbereich 22 gesammelt werden.

Der Prozessor 21 ist dazu ausgelegt, auf die Programmüberwachung hin, die im Hauptdatenspeicherbereich 22 gespeicherten Daten auszuwerten und Daten bereitzustellen, die wiederum der Kontendruckeinrichtung 25 geliefert werden. Gemäß modernen Marketingtrends werden nicht allen Teilnehmern dieselben Bestimmungen und Bedingungen angeboten, die die Weise definieren, wie eine Nutzung in Dienstabrechnungen umgesetzt wird. Folglich kann den Teilnehmern eine Auswahl von Optionen angeboten werden, und sie können gemäß ihren wahrgenommenen Bedarf an Dienstnutzungen eine spezielle Auswahl aus diesen verfügbaren Optionen treffen, wodurch ihre Dienstbestimmungen und -bedingungen definiert werden. Außerdem kann Firmenkunden ein sich von Privatkunden unterscheidender Satz von Optionen angeboten werden, der den unterschiedlichen Betriebsbedingungen Rechnung trägt, wobei besonders die Nutzung des Telekommunikationsnetzwerkes außerhalb von Spitzenzeiten gefördert wird.

Somit ist es bei der Verarbeitung eines speziellen Teilnehmerkontos notwendig, Daten zu laden, die sich auf die vom Teilnehmer ausgewählte spezielle Option beziehen, und diese Daten werden vom Speicherbereich 23 in Form einer teilnehmerbezogenen Tabelle und Kategoriedefinitionen geliefert. Diese Kategoriedefinitionen definieren die Weise, wie Rabatte auf eine spezielle Systemnutzung angewendet werden. Folglich erleichtert die Erfindung die Definition von Anrufkreisen, in denen eine Gruppe von Teilnehmern als zu einem Kreis gehörend identifiziert werden, und Anrufe, die innerhalb dieses Kreises durchgeführt werden, werden mit einem geringeren Tarif als ähnliche Anrufe berechnet, die außerhalb des Kreises durchgeführt werden.

Ein Überblick über einige dieser Vorgänge, die vom Prozessor 21 durchgeführt werden und die relevant für diese Ausführungsform sind, ist in Fig. 3 gezeigt. Die Vorgänge weisen ein Hauptsteuerungssystem auf, welches wiederum für den Aufruf von speziellen Betriebsvorgängen verantwortlich ist. Folglich wird im Schritt 31 ein Aufruf der besonderen Routine zum Ansammeln von Abrechnungen und Anwenden von Rabatten vom Hauptbetriebssystem durchgeführt.

Im Schritt 32 wird der Teilnehmer identifiziert, mit dem abgerechnet werden soll, was wiederum die Identifikation der speziellen Option und das Auslesen der teilnehmerbezogenen Tabelle und Kategoriedefinitionen, die mit dieser Option verbunden sind, vom Tabellenspeicherbereich 23 ermöglicht.

Im Schritt 33 werden die Quelleninformationen für Anrufposten, die mit dem identifizierten Teilnehmer verbunden sind, gesammelt, was wie zuvor beschrieben die Sammlung von Daten normalen Typs durch Abfragen lokaler Vermittler und die Sammlung von noch detaillierteren Daten einschließlich der Nutzung von Abrechnungskarten etc. beinhaltet.

Im Schritt 34 werden die mit dem Posten verbundenen Daten ausgewertet, um diese Daten einem besonderen Anruftyp zuzuordnen. Die Vorgänge zum Implementieren dieses Schrittes sind detailliert in den Fig. 5A, 5B, 5C und 5D aufgeführt.

Nachdem jeder Anrufposten einem besonderen Anruftyp zugeordnet wurde, werden Abrechnungen für jeden Posten berechnet und im Schritt 35 in entsprechenden Anruftyp-Sammlern gesammelt.

Im Schritt 36 werden Rabattabrechnungen in Kategorie- Sammlern durch Verteilen von gesammelten Werten in den Anruftyp-Sammlern auf die Kategorie-Sammler gesammelt. Somit werden im Schritt 36 Rabattabrechnungen berechnet und danach im Schritt 37 die Ablaufsteuerung wieder dem Hauptsystem übergeben.

Eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen Anruftyp-Sammlern und Kategorie-Sammlern ist in Fig. 4 gezeigt. Im Schritt 35 der Fig. 3 werden imaginäre Abrechnungen für jeden Posten berechnet und in den entsprechenden Anruftyp- Sammlern gesammelt. Somit sammelt der Anruftyp-Sammler 41 alle Anrufabrechnungen, die zu einem ersten speziellen Anruftyp gehören, und auf ähnliche Weise sammelt der Anruftyp-Sammler 42 Anrufabrechnungen, die zu einem zweiten Anruftyp gehören. Jedoch wird gemäß der ausgewählten Option derselbe Rabatt auf Werte angewendet, die im Anruftyp- Sammler 41 oder im Anruftyp-Sammler 42 gesammelt sind. Folglich werden, bevor die Rabattabrechnung berechnet wird, die in beiden Anruftyp-Sammlern 41 und 42 gesammelten Werte selbst im Kategorie-Sammler 43 gesammelt.

Außerdem werden gemäß der von der teilnehmerbezogenen Tabelle definierten Option Werte, die im Anruftyp-Sammler 44 gesammelt sind, an den Kategorie-Sammler 45 übermittelt und Anruftyp-Werte, die im Anruftyp-Sammler 46 gesammelt sind, im Kategorie-Sammler 47 gesammelt. Gemäß dieser besonderen Option wird der Kategorie-Sammler 48 nicht gewählt, obwohl er für andere wählbare Optionen verwendet werden kann.

Wie in Fig. 4 gezeigt wird ein besonderer Rabatt, mit 49 bezeichnet, für jeden Wert, der in den Kategorie-Sammlern gesammelt ist, gewährt, und danach können die Rabattwerte benutzt werden, um eine endgültige Rechnung zu erzeugen. In dem in Fig. 4 gezeigten Beispiel werden die Rabattwerte nur noch von einem abschließenden Ausgangssammler 50 ad diert, obwohl in einigen Fällen nach Posten aufgegliederte Rechnungen in Rubriken, die aus den Kategorien abgeleitet werden, erstellt werden.

Der als Schritt 34 gezeigte Vorgang in Fig. 3 zum Identifizieren eines Anruftyps für jeden Anrufposten ist detailliert in den Fig. 5A, 5B, 5C und 5D ausgeführt. Die Verarbeitung beginnt im Schritt 71, bei dem das nächste Datenelement gelesen wird, und im Schritt 72 wird abgefragt, ob dieses Element einen ausgemessenen Anruf darstellt. Ein ausgemessener Anruf enthält keine Information, die den anrufenden Teilnehmer identifiziert, und führt nicht zu einem nach Posten aufgegliederten Eintrag in der endgültigen Rechnung. Wenn die Frage im Schritt 72 bejaht wird, wodurch bestätigt wird, daß das Element einen Anruf mit kurzer Dauer darstellt, der nicht als einzelner Posten aufgeführt wird, wird das Element als Typ 15 identifiziert und die Ablaufsteuerung im Schritt 111 fortgeführt.

Wenn die Frage im Schritt 72 verneint wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 74 fortgeführt, bei dem abgefragt wird, ob das Element einen speziellen Netzwerkdienstanruf darstellt. Spezielle Netzwerkdienstanrufe stellen innerhalb der öffentlichen Vermittlung Dienste bereit, die man häufig in einer privaten Einrichtung findet, etwa die Vermittlung privater Zweige. Spezielle Netzwerkdienste umfassen etwa Anrufe mit drei Teilnehmern, Anrufwarten, Anrufübertragung und ähnliche Merkmale, für die eine zusätzliche Anmeldung verlangt wird und für die es unüblich ist, spezielle Rabat te bereitzustellen. Wenn somit die Frage im Schritt 74 bejaht wird, d. h., daß das Element einen speziellen Netzwerkdienst darstellt, wird das Element als Typ 16 identifiziert, und die Ablaufsteuerung wird im Schritt 111 fortgeführt.

Wenn die Frage im Schritt 74 verneint wird, wird die Ablaufsteuerung direkt im Schritt 76 fortgeführt, bei dem abgefragt wird, ob das Element einen Anruf von See darstellt. Wenn diese Frage positiv beantwortet wird, d. h., daß das Element einen teuren Anruf von See darstellt, möglicherweise unter Verwendung einer Satellitenverbindung, wird der Anruf als Typ 14 identifiziert, und die Ablaufsteuerung wird im Schritt 111 fortgeführt.

Wenn die Frage im Schritt 76 verneint wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 78 fortgeführt, bei dem abgefragt wird, ob der Anruf von der Mehrwertsteuer befreit ist. Eine Mehrwertsteuer-Befreiung findet statt, wenn ein Anruf von außerhalb eines Landes, für den ein Teilnehmer für die Mehrwertsteuer registriert ist, zu einem anderen Teilnehmer außerhalb des Mehrwertsteuer-Registrierungsbereiches durchgeführt wird. Wenn die Frage im Schritt 78 bejaht wird, wird das Datenelement als Anruftyp 1 identifiziert, und die Ablaufsteuerung wird im Schritt 111 fortgeführt.

Wenn die Frage im Schritt 78 verneint wird, wird im Schritt 80 abgefragt, ob der Anruf von dem Typ ist, bei dem der angerufene Teilnehmer alle oder einige der Anrufabrechnungen gerufene Teilnehmer alle oder einige der Anrufabrechnungen zahlt. In Großbritannien werden Anrufe mit einer Vorwahl "0800" dem angerufenen Teilnehmer berechnet, während Nummern mit einer Vorwahl "0345" dem Anrufer nur mit einem lokalen Tarif berechnet werden, wobei der Rest von der angerufenen Person getragen wird. Somit werden 0800-Anrufe als Anruftyp 10 identifiziert und 0345-Anrufe als Anruftyp 11. Danach wird die Ablaufsteuerung im Schritt 111 fortgeführt.

Wenn die Frage im Schritt 80 verneint wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 82 fortgeführt, bei dem abgefragt wird, ob der Anruf auf dem normalen Weg gewählt wurde, d. h. ohne Verwendung einer Abrechnungskarte und ohne Einbeziehung eines Vermittlers. Wenn die Frage im Schritt 82 bejaht wird, wird weiterhin im Schritt 83 abgefragt, ob die Daten einen lokalen Anruf darstellen. Wenn diese Frage bejaht wird, d. h., daß die Daten einen normalen lokalen Anruf darstellen, wird der Anruf als Typ 21 identifiziert, und die Ablaufsteuerung wird im Schritt 111 fortgeführt.

Wenn die im Schritt 83 gestellte Frage verneint wird, d. h., daß der normal gewählte Anruf kein lokaler Anruf ist, wird der Ablauf im Schritt 85 fortgeführt, bei dem abgefragt wird, ob der Anruf ein nationaler Fernanruf oder Zweiganruf war. Wenn diese Frage bejaht wird, d. h., daß die Daten einen normalen Zweiganruf darstellen, werden die Daten als Typ 22 identifiziert, und die Ablaufsteuerung wird im Schritt 111 fortgeführt.

Wenn die Frage im Schritt 85 verneint wird, wird der Ablauf im Schritt 87 fortgeführt, bei dem der Anruf als normaler internationaler Anruf identifiziert wird, wodurch er als Typ 23 eingestuft wird, wonach der Ablauf im Schritt 111 fortgeführt wird.

Wenn die Frage im Schritt 82 verneint wird, d. h., daß die Daten keinen normal gewählten Anruf darstellen, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 88 (Fig. 5B) fortgeführt, bei dem abgefragt wird, ob die Information einen vermittelten Anruf mit einem geringen Tarif betrifft. Vermittelte Anrufe werden als zu zwei Typen gehörend betrachtet: Ein vermittelter Anruf mit geringem Tarif liegt vor, wenn ein Teilnehmer gezwungen ist, einen Vermittler einzuschalten, nachdem er versucht hat, direkt zu wählen, und ein vermittelter Anruf mit höherem Tarif liegt vor, wenn ein Teilnehmer sich direkt an einen Vermittler wendet ohne zuerst versucht zu haben, den Anruf konventionell durchzuführen.

Wenn die Frage im Schritt 88 bejaht wird, wird im Schritt 89 abgefragt, ob das Datenelement einen lokalen Anruf darstellt. Wenn diese Frage bejaht wird, d. h., daß ein lokaler vermittelter Anruf mit geringem Tarif durchgeführt wurde, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 90 fortgeführt, bei dem die Anrufinformation als Typ 24 identifiziert wird, wonach die Ablaufsteuerung im Schritt 111 fortgeführt wird.

Wenn die Frage im Schritt 89 verneint wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 91 fortgeführt, bei dem abgefragt wird, ob der Anruf ein Zweiganruf ist. Wenn diese Frage bejaht wird, d. h., daß der Anruf ein vermittelter Zweiganruf mit geringem Tarif ist, werden die Anrufdaten als Typ 25 identifiziert, und die Ablaufsteuerung wird im Schritt 111 fortgeführt.

Wenn die Frage im Schritt 91 verneint wird, d. h., daß der Anruf ein internationaler, vermittelter Anruf mit geringem Tarif ist, wird der Ablauf im Schritt 93 fortgeführt, und die Anrufinformation wird als Typ 26 identifiziert, wonach die Ablaufsteuerung im Schritt 111 fortgesetzt wird.

Wenn die Frage im Schritt 88 verneint wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 94 fortgeführt, bei dem abgefragt wird, ob ein vermittelter Anruf mit hohem Tarif durchgeführt wurde. Wenn diese Frage bejaht wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 95 fortgeführt, bei dem abgefragt wird, ob es sich um einen lokalen Anruf handelt. Wenn diese Frage bejaht wird, wird der Anruf als ein vermittelter Anruf mit hohem Tarif und die Anrufinformation als Typ 27 identifiziert, wonach die Ablaufsteuerung im Schritt 111 fortgeführt wird.

Wenn andererseits die Frage im Schritt 95 verneint wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 97 fortgeführt, bei dem abgefragt wird, ob der Anruf ein Zweiganruf ist. Wenn diese Frage bejaht wird, d. h., daß der Anruf als vermittelter Zweiganruf mit hohem Tarif identifiziert wird, werden die Anrufdaten als Typ 28 identifiziert, und die Ablaufsteuerung wird im Schritt 111 fortgeführt.

Wenn die Frage im Schritt 97 verneint wird, d. h., daß der Anruf als internationaler, vermittelter Anruf mit hohem Tarif identifiziert wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 99 fortgeführt, die Anrufdaten werden als Typ 29 identifiziert, und die Ablaufsteuerung wird im Schritt 111 fortgeführt.

Wenn die Frage im Schritt 94 verneint wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 100 (Fig. 5C) fortgeführt, bei dem abgefragt wird, ob der Anruf ein direkt gewählter Anruf mit Abrechnungskarte war. Wenn diese Frage bejaht wird, wird im Schritt 101 abgefragt, ob der Anruf lokal war, und wenn diese Frage bejaht wird, wird der Anruf als lokaler direkt gewählter Anruf mit Abrechnungskarte identifiziert, die Anrufinformation wird als Typ 30 identifiziert, und die Ablaufsteuerung wird im Schritt 111 fortgeführt.

Wenn die Frage im Schritt 101 verneint wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 103 fortgeführt, bei dem abgefragt wird, ob der Anruf ein Zweiganruf ist. Wenn diese Frage bejaht wird, d. h., daß der Anruf als ein direkt gewählter Zweiganruf mit Abrechnungskarte identifiziert wird, wird die Anrufinformation als Typ 31 identifiziert, und die Ablaufsteuerung wird im Schritt 111 fortgeführt.

Andererseits, wenn die Frage im Schritt 103 verneint wird, d. h., daß der Anruf als ein direkt gewählter internationaler Anruf mit Abrechnungskarte identifiziert wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 105 fortgeführt und die Anrufinformation als Typ 35 identifiziert, wonach die Ablaufsteuerung im Schritt 111 fortgeführt wird.

Wenn die Frage im Schritt 100 verneint wird, ist die einzige verbleibende Alternative die, daß der Anruf über einen Vermittler unter Verwendung einer Abrechnungskarte durchgeführt wurde. Folglich wird im Schritt 106 abgefragt, ob der Anruf lokal war, und wenn diese Frage bejaht wird, d. h., daß der Anruf als ein lokaler vermittelter Anruf mit Abrechnungskarte identifiziert wird, wird die Anrufinformation als Typ 32 identifiziert, und die Ablaufsteuerung wird im Schritt 111 fortgeführt.

Wenn die Frage im Schritt 106 verneint wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 108 fortgeführt, bei dem abgefragt wird, ob der Anruf ein Zweiganruf ist. Wenn diese Frage bejaht wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 109 fortgeführt, d. h., daß der Anruf als ein vermittelter Zweiganruf mit Abrechnungskarte identifiziert wird, und die Anrufinformation wird als Anruftyp 33 identifiziert.

Wenn die Frage im Schritt 108 verneint wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 110 fortgeführt, d. h., daß der Anruf als ein internationaler, vermittelter Anruf mit Abrechnungskarte identifiziert wird, und die Anrufinformation wird als Anruftyp 34 identifiziert, wonach die Ablaufsteuerung im Schritt 111 fortgeführt wird.

Im Schritt 111 wird abgefragt, ob der Teilnehmer einen Anrufkreis hat. Ein Anrufkreis ist ein besonderer Typ von Rabattmerkmal, bei dem eine Gruppe von Teilnehmern gemeinsam als zu einem Anrufkreis gehörend betrachtet werden. Ein Anrufkreis ist ein Marketing-Werkzeug, das benutzt wird, eine gesteigerte Telefonbenutzung, insbesondere zwischen Teilnehmern einer Familie, die regelmäßig private Anrufe tätigt, anzuregen. Anrufkreis-Anrufe sind auf spezielle Typen begrenzt, z. B. können sie nur auf direkt gewählte Anrufe angewendet werden und nicht auf Anrufe, die von einem Vermittler hergestellt werden. Wenn deshalb die Frage im Schritt 111 bejaht wird, wird abgefragt, ob das Anrufverfahren für die Aufnahme als Anrufkreis-Anruf geeignet ist.

Wenn die Frage im Schritt 112 bejaht wird, wird im Schritt 113 abgefragt, ob die vom Teilnehmer gewählte Nummer dem Anrufkreis angehört. Wenn die Frage im Schritt 113 bejaht wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 114 fortgeführt, bei dem ein neuer Anruftyp durch Addition von 100 zum alten Anruftyp identifiziert wird. Somit wird z. B. ein manuell gewählter lokaler Anruf im Schritt 84 als Anruftyp 21 identifiziert. Wenn dieser Anruf außerdem für die Aufnahme in den Anrufkreis geeignet ist, wird ein neuer Anruftyp im Schritt 114 als Anruftyp 121 identifiziert.

Nach Bildung eines neuen Anruftyps im Schritt 114 wird die Ablaufsteuerung im Schritt 115 fortgeführt. Die Ablaufsteuerung wird außerdem im Schritt 115 fortgeführt, wenn irgendeine der Fragen in den Schritten 111, 112 und 113 negativ beantwortet wird.

Im Schritt 115 wird eine Vorwahl-Tabelle gesucht, um zu entscheiden, ob die angerufene Nummer eine Vorwahl beinhaltet, die in der Vorwahl-Tabelle vorhanden ist. Die Vorwahl- Tabelle speichert Vorwahlen für Prämientarif-Dienste, die im allgemeinen nicht in irgendein Rabattschema fallen würden.

Im Schritt 116 wird abgefragt, ob die Vorwahl des Anrufes in der Vorwahl-Tabelle vorhanden ist. Wenn die Frage im Schritt 116 bejaht wird, wird ein neuer Anruftyp aus der Vorwahl-Tabelle im Schritt 117 ausgelesen, wonach im Schritt 118 abgefragt wird, ob ein anderer Posten zu verarbeiten ist.

Wenn die Frage im Schritt 116 verneint wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 118 fortgeführt, und wenn die Frage im Schritt 18 bejaht wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 71 fortgeführt, um den obengenannten Vorgang zu wiederholen. Wenn alle Elemente verarbeitet worden sind, wird die Frage im Schritt 118 verneint, und die Ablaufsteuerung wird im Schritt 35 der Fig. 3 fortgeführt.

Wie zuvor beschrieben werden, nachdem jeder Posten als zu einem speziellen Anruftyp gehörend identifiziert wurde, imaginäre Abrechnungen für die Posten in entsprechenden Typ-Sammlern gesammelt. Die im Schritt 35 der Fig. 3 identifizierten Vorgänge sind detaillierter in Fig. 6 aufgeführt.

Im Schritt 161 werden die Anruftyp-Sammler gelöscht, wodurch gesammelte Werte für die zuvor verarbeiteten Teilnehmerdaten entfernt werden.

Im Schritt 162 werden Daten, die sich auf den nächsten Posten beziehen, gelesen, was, dem Vorgang im Schritt 34 folgend, eine damit verbundene Anruftypnummer zur Folge hat. Somit wird im Schritt 163 die Anruftypnummer für den besonderen Posten identifiziert und im Schritt 164 eine Berechnung der imaginären Abrechnung für den speziellen Anruftyp durchgeführt. Somit stellt diese imaginäre Abrechnung die Abrechnung dar, die für den Teilnehmer ohne Vorhandensein von irgendwelchen Rabattschemen erstellt werden würde.

Im Schritt 65 wird die im Schritt 64 berechnete Abrechnung zum im entsprechenden Anruftyp-Sammler gespeicherten Wert addiert, und im Schritt 166 wird abgefragt, ob ein anderer Posten vorhanden ist.

Wenn die Frage im Schritt 166 bejaht wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 162 fortgeführt und der nächste Posten verarbeitet, wodurch eine andere imaginäre Abrechnung zu einem geeigneten Typ-Sammler addiert wird. Schließlich wird die Frage im Schritt 166 verneint und die Ablaufsteuerung im Schritt 36 fortgeführt werden.

Nach Beendigung der in Fig. 6 beschriebenen Verfahren werden Werte in den mit 41, 42, 44 und 46 in Fig. 4 bezeichneten Anruftyp-Sammlern gesammelt. Gemäß den im Schritt 36 identifizierten Vorgängen beinhaltet die nächste Stufe die Übertragung von in den Anruftyp-Sammlern gespeicherten Werten an die Kategorie-Sammler. Die im Schritt 36 identifizierten Vorgänge der Fig. 3 sind detailliert in Fig. 7 aufgeführt.

Im Schritt 171 wird die Teilnehmeroption identifiziert, und im Schritt 172 werden die von der Option definierten Kategorien zusammen mit der Teilnehmerbezugstabelle geladen.

Im Schritt 173 wird die nächste Kategorie betrachtet, die in der ersten Iteration die erste Kategorie ist, und die mit dieser Kategorie verbundenen Anruftypen werden identifiziert. Bezugnehmend auf Fig. 4 wird in der ersten Iteration Kategorie 43 ausgewählt, was wiederum gemäß der Teilnehmerbezugstabelle die Anruftyp-Sammler 41 und 42 identifiziert. Im Schritt 174 werden Anruftypabrechnungen der identifizierten Anruftyp-Sammlern zu der gesamten Kategorieabrechnung addiert. Bezugnehmend auf das Beispiel in Fig. 4 werden, nachdem die Anruftyp-Sammler 41 und 42 im Schritt 173 identifiziert worden sind, die darin gespeicherten Werte zum Kategorie-Sammler 43 addiert.

Im Schritt 175 wird abgefragt, ob eine andere Kategorie vorhanden ist, und wenn dieses bejaht wird, wird die Ablaufsteuerung im Schritt 173 fortgeführt. Bezugnehmend auf das Beispiel in Fig. 4 wird in der zweiten Iteration die Kategorie 45 die nächste Kategorie sein, was zur Folge hat, daß Abrechnungen, die im Anruftyp-Sammler 44 gesammelt sind, im Kategorie-Sammler 45 gesammelt werden.

Schließlich wird die Frage im Schritt 175 verneint, was zur Folge hat, daß im Schritt 176 abgefragt wird, ob alle Anruftypen verarbeitet worden sind. Es ist möglich, daß die Teilnehmerbezugstabelle keine Verteilung für alle Anruftypen bereitstellt. Folglich werden alle restlichen Anruftyp- Sammlungen im Schritt 177 zusammenaddiert und als "andere Abrechnungen" betrachtet.

Im Schritt 178 werden Rabattberechnungen in Abhängigkeit von in jedem Kategorie-Sammler gesammelten Werten durchgeführt, was in Fig. 4 graphisch mit den Bezugszeichen 49 dargestellt ist. Diese Rabattwerte stellen die endgültigen Daten bereit, auf denen ein Teilnehmerkonto basieren kann.

Die Art, auf die diese Rabattwerte für jede Kategorie aufeinanderfolgend verarbeitet werden, um schließlich ein Teilnehmerkonto bereitzustellen, liegt außerhalb des Bereiches der Erfindung. Eine Umwandlung der Rabattwerte kann durch andere Routinen innerhalb des allgemeinen Hauptsystems bestimmt werden, weshalb nach Schritt 178 die Ablaufsteuerung dem Hauptsystem im Schritt 37 zurückgegeben wird.

In der mit Bezug auf Fig. 4 oben beschriebenen erfindungsgemäßen Ausführungsform wird gezeigt, daß die Inhalte jedes Anruftyp-Sammlers 41 zu nur einem der Kategorie-Sammler übertragen werden. Dieses hat zur Folge, daß nur ein Rabattpaket je Anruftyp angewendet werden kann. Obwohl dieses einen Vorteil in Großbritannien hat, wo es regelmäßige Beschränkungen bezüglich Rabatte gibt, liegen erfindungsgemäße Ausführungsformen, die mehrere Rabatte für einen Anruftyp ermöglichen, innerhalb des Bereiches der Erfindung. Folglich können die Inhalte eines Anruftyp-Sammlers in mehr als einen Kategorie-Sammler gelesen werden und entsprechend behandelt werden.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum Erstellen von Abrechnungsdetails zum Abrechnen mit Teilnehmern für die Nutzung von Telekommunikationsdiensten, bei dem Details von Anrufposten für einen Teilnehmer zusammengestellt werden;

gekennzeichnet durch:

Definieren mehrerer Anruftypen (73, 75, 77);

Identifizieren jedes Anrufpostens als zu einem der Anruftypen (34) gehörend;

Berechnen einer imaginären Abrechnung für jeden Anrufposten (164);

Sammeln der imaginären Abrechnungen für jeden Anruftyp (165) in Anruftyp-Sammlern (41, 42);

Definieren von Anrufkategorien, wobei mindestens einer Anrufkategorie ein Rabattarif zugeordnet ist; und

Verteilen von gesammelten Anruftypwerten, die in den Anruftyp-Sammlern (41, 42) gespeichert sind, an Kategorie-Sammler (43, 45) in Abhängigkeit von teilnehmerspezifischen Daten.

2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem Anrufposten eine getätigte Anrufart identifizieren.

3. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem Anrufposten ein Abrechnungsband für einen Anruf identifizieren.

4. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem Anrufposten die Dauer des Anrufs identifizieren.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem jeder Posten durch Analysieren seiner anrufbezogenen Da ten und Zuweisen einer den Anruftyp identifizierenden Nummer als zu einem speziellen Anruftyp gehörend identifiziert wird.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem mindestens ein Anrufkategorie-Sammler (43) Beiträge von mindestens zwei Anruftyp-Sammlern (41, 42) empfängt.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die teilnehmerspezifischen Daten einen verfügbaren Satz von Dienstbestimmungen und -bedingungen widerspiegeln und eine Tabelle in Abhängigkeit von einer durch den Teilnehmer gewählten Dienstoption ausgewählt wird.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem eine Anrufkreiskategorie einen Rabatt auf Telefonanrufe gibt, die bei einem vorbestimmten Satz von Telefonnummern erfolgen.

9. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem Werte, die in der Anrufkreiskategorie gesammelt werden, aus Datenposten, die direkt angewählte Anrufe darstellen, ermittelt werden.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem Anrufdaten durch Abfragen (72), ob die Daten einen bestimmten Anruftyp darstellen, und Wiederholen dieses Prozesses, bis deren Anruftyp identifiziert wurde, als zu einem speziellen Anruftyp gehörend identifiziert werden.

11. Verfahren zum Verarbeiten von Anrufpostendaten, um Abrechnungsdaten für die Verwendung in Teilnehmerrechnungen für den Gebrauch von Telekommunikationsdiensten zu erzeugen, wobei das Verfahren die Schritte aufweist:

(i) Sortieren der Anrufpostendaten in Abhängigkeit von Anruftypen;

(ii) Berechnen einer ersten Abrechnung für jeden Anrufposten in Abhängigkeit von dessen Anruftyp;

(iii) Sammeln der ersten Abrechnungen für jeden Anruftyp in Anruftyp-Sammlern;

(iv) Speichern von teilnehmerbezogenen Daten, Identifizieren eines oder mehrerer ausgewählter Anrufkategorien, die relevant für die entsprechenden Teilnehmer sind;

(v) weiteres Sortieren der ersten Abrechnungen gemäß einem oder mehreren ausgewählten Anrufkategorien;

und

(vi) Berechnen einer zweiten Abrechnung für die ersten Abrechnungen, für die eine ausgewählte Anrufkategorie gilt.

12. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem Schritt (v) aufweist: Identifizieren aller Anruftyp-Sammler, für die jeweils eine der Anrufkategorien gilt, und Übertragen der gesammelten ersten Abrechnungen in jedem identifizierten Anruftyp-Sammler zu einem Datenspeicher oder einer Datenstruktur, die einer entsprechenden Anrufkategorie gehört.

13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, das außerdem den Schritt aufweist:

Ausgeben der zweiten Abrechnungen, die im Schritt (vi) berechnet wurden, auf eine Rechnungseinrichtung.

14. Vorrichtung für Teilnehmerabrechnungen für die Nutzung eines Telekommunikationsnetzwerks, mit

einer Einrichtung (17, 26) zum Speichern eines Datenpostens für jeden Anruf, der vom Teilnehmer geführt wurde;

gekennzeichnet durch

eine Tabellenspeichereinrichtung (23) zum Speichern von abrechnungsoptionenbezogenen Daten;

eine Verarbeitungseinrichtung (21) zum Verarbeiten von Postendaten in Verbindung mit Optionendaten; und

eine Kontendruckeinrichtung (25) zum Drucken von Kontendaten, die von der Verarbeitungseinrichtung (21) erzeugt werden,

wobei die Verarbeitungseinrichtung eine Einrichtung enthält zum:

Definieren mehrerer Anruftypen (73, 75, 77);

Identifizieren jedes Anrufpostens als zu einem der Anruftypen (34) gehörend;

Berechnen einer imaginären Abrechnung für jeden Anrufposten (164)

Sammeln der imaginären Abrechnungen für jeden Anruftyp (165) in Anruftyp-Sammlern (41, 42);

Definieren von Anrufkategorien, wobei mindestens eine der Anrufkategorien einen mit ihr verbundenen Rabattarif aufweist; und

Weitergeben von gesammelten Anruftypwerten von den Anruftyp-Sammlern (41, 42) an Kategorie-Sammler (43, 45) in Abhängigkeit von teilnehmerspezifischen Daten.

15. Vorrichtung nach Anspruch 14 zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 13.

16. Verfahren zum Erstellen von Abrechnungsdaten für die Nutzung in einer Abrechnungsvorrichtung eines Telekommunikationssystems,

wobei das System aufweist: einen Datenspeicher zum Speichern von Anrufdatenposten von Teilnehmeranrufen und zum Speichern von teilnehmerspezifischen Daten für die Nutzung bei der Erzeugung der Abrechnungsdaten, einen ersten Satz von Sammlern und einen zweiten Satz von Sammlern, wobei zumindest ein Sammler des zweiten Satzes für die Nutzung bei der Anwendung eines Rabattwertes bei der Erzeugung der Abrechnungsdaten vorgesehen ist,

und bei dem das Verfahren die Schritte aufweist:

1) Herunterladen der Anrufdatenposten eines Teilnehmers und Zugreifen auf für den Teilnehmer relevante teilnehmerspezifische Daten,

2) Verarbeiten der Anrufdatenposten zur Identifizierung ihrer jeweiligen Anruftypen, um einen Zwischenabrechnungswert in Bezug auf jeden Anrufdatenposten in Abhängigkeit von seinem Anruftyp zu berechnen und um für jeden Zwischenabrechnungswert einen Sammler aus dem ersten Satz von Sammlern auszuwählen, um den Zwischenabrechnungswert gemäß dem relevanten Anruftyp zu speichern,

3) Speichern jedes Zwischenabrechnungswertes im aus dem ersten Sammlersatz ausgewählten relevanten Sammler,

4) Nutzen der teilnehmerspezifischen Daten, um zumindest einen Rabattwert für die Zwischenabrechnungswerte auszuwählen, die in zumindest einem der Sammler des ersten Satzes gespeichert sind, wodurch jeder zumindest eine Sammler des ersten Satzes zumindest einem Sammler des zweiten Satzes zugeordnet wird, und

5) Erzeugen der Abrechnungsdaten durch Zugreifen auf die Sammler des zweiten Satzes und durch Anwenden des Rabattwertes für jeden Sammler des zweiten Satzes auf die Zwischenabrechnungswerte von jedem Sammler des ersten Satzes, der jeweiligen Sammlern des zweiten Satzes zugeordnet ist.

17. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem der Zugriff im Schritt 4) den Schritt aufweist:

6) Speichern von Zeigern in jedem Sammler des zweiten Satzes, wobei die Zeiger jeweilige Sammler des ersten Satzes identifizieren.

18. Verfahren nach Anspruch 17, bei dem der Schritt 5) außerdem den Schritt aufweist:

7) Zugreifen auf die Zeiger in jedem Sammler des zweiten Satzes, wodurch auf den Zwischenabrechnungswert des ersten Satzes von Sammlern zugegriffen wird.

19. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem das Zuordnen im Schritt 4) den Schritt aufweist:

8) Speichern des Zwischenabrechnungswertes im aus dem zweiten Satz ausgewählten relevanten Sammler.

20. Telekommunikationssystem mit einer Vorrichtung zum Erstellen von Abrechnungsdaten, wobei die Vorrichtung aufweist: eine Datenspeichereinrichtung zum Speichern von Anrufdatenposten von Teilnehmeranrufen und zum Speichern von teilnehmerspezifischen Daten für die Nutzung bei der Erzeugung der Abrechnungsdaten, einen ersten Satz von Sammlern und einen zweiten Satz von Sammlern, wobei zumindest ein Sammler des zweiten Satzes für die Nutzung bei der Anwendung eines Rabattwertes während der Erzeugung der Abrechnungsdaten vorgesehen ist, wobei die Vorrichtung ausgelegt ist zum:

Herunterladen von Anrufdatenposten eines Teilnehmers und Zugreifen auf für den Teilnehmer relevante teilnehmerspezifische Daten,

Verarbeiten der Anrufdatenposten zur Identifizierung ihrer jeweiligen Anruftypen, um einen Zwischenabrechnungswert in Bezug auf jeden Anrufdatenposten in Abhängigkeit von seinem Anruftyp zu berechnen und um (für jeden Zwischenabrechnungswert) einen Sammler aus dem ersten Satz von Sammlern auszuwählen, um die Zwischen abrechnungswerte gemäß dem relevanten Anruftyp zu speichern,

Speichern jedes Zwischenabrechnungswertes im aus dem ersten Satz von Sammlern ausgewählten, relevanten Sammler,

Nutzen der teilnehmerspezifischen Daten, um zumindest einen Rabattwert für die Zwischenabrechnungswerte auszuwählen, die in zumindest einem der Sammler des ersten Satzes gespeichert sind, wodurch jeder zumindest eine Sammler des ersten Satzes zumindest einem Sammler des zweiten Satzes zugeordnet wird, und

Erzeugen der Abrechnungsdaten durch Zugreifen auf die Sammler des zweiten Satzes und durch Anwenden des Rabattwertes für jeden Sammler des zweiten Satzes auf die Zwischenabrechnungswerte von jedem Sammler des ersten Satzes, der jeweiligen Sammlern des zweiten Satzes zugeordnet ist.







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