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Dokumentenidentifikation DE19831903A1 27.01.2000
Titel Spitzer für Weichminenstifte, insbesondere für Kosmetikstifte
Anmelder Möbius & Ruppert, 91056 Erlangen, DE
Erfinder Fischer, Ernst, 91094 Langensendelbach, DE
Vertreter LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ & SEGETH, 90409 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 16.07.1998
DE-Aktenzeichen 19831903
Offenlegungstag 27.01.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.01.2000
IPC-Hauptklasse B43L 23/08
Zusammenfassung Es wird ein Spitzer für Weichminenstifte, insbesondere für Kosmetikstifte, mit einem Spitzergehäuse (12) mit einem konischen Spitzerkanal (14) beschrieben. An den Spitzerkanal (14) schließt vorderseitig eine bogenförmig abgerundete Fassonmesserschneide (18) an. Der Fassonmesserschneide (18) ist ein Aufnahmeraum (24, 58) für abgespitztes Material des Weichminenstiftes zugeordnet. Der konische Spitzerkanal (14) ist mit einer Abflachung (48) ausgebildet, an welcher das Spitzermesser des Spitzers anliegt. Der Aufnahmeraum (24, 58) ist unterseitig durch einen Boden (28) des Spitzergehäuses (12) geschlossen. Das ein integrales Bestandteil des Spitzergehäuses (12) bildende Fassonmesser (19) erstreckt sich mit seiner Fassonmesserschneide (18) bogenförmig zwischen einer Seitengrenzfläche (22) des Aufnahmeraumes (26) und dem konischen Spitzerkanal (14).

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Spitzer für Weichminenstifte, insbesondere für Kosmetikstifte, mit einem Spitzergehäuse mit einem konischen Spitzerkanal, der vorderseitig eine bogenförmig abgerundete Fassonmesserschneide und einen Aufnahmeraum für abgespitztes Material des Weichminenstiftes aufweist, und mit einem Spitzermesser, das am Spitzergehäuse festgelegt ist.

Ein derartiger Spitzer ist aus der DE 70 27 544 U1 bekannt. Bei diesem bekannten Spitzer ist das Spitzermesser zum konischen Spitzerkanal tangential angestellt, so dass der jeweils abgespitzte Vorderabschnitt des Weichminenstiftes mit seiner konischen Spitze grossflächig im konischen Spitzerkanal reibend anliegt. Das bedingt ein Verschmieren sowie einen Kraftaufwand zum Überwinden dieser reibenden Anlage.

Ein Spitzer für Weichminenstifte, insbesondere für Kosmetikstifte, mit einem tangential zum konischen Spitzerkanal angestellten Spitzermesser ist auch aus der DE 38 24 883 A1 bekannt. Infolge der tangentialen Anstellung des Spitzermessers zum konischen Spitzerkanal liegt auch hier der jeweils abgespitzte Vorderabschnitt des Weichminenstiftes flächig im konischen Spitzerkanal an, was ein Abreiben des Minenstift- Vorderabschnittes mit dem daraus resultierenden Kräfteverhalten bedingt. Bei diesem bekannten Spitzer erstreckt sich ein Fassonmesser mit einer bogenförmigen Schneide zwischen voneinander seitlich beabstandeten Begrenzungswänden des Spitzergehäuses. Der Spitzerkanal ist im Bereich des Fassonmessers sowohl oben als auch unten offen, um Raum für entsprechende Schieber bzw. Formteile des Formwerkzeuges zur Herstellung des Spitzergehäuses mit dem Fassonmesser zu schaffen. Durch den auch unten offenen Spitzerkanal im Bereich des Fassonmessers wird das abgespitzte, d. h. abgerundet fassonierte Minenmaterial des Weichminenstiftes nicht im Spitzergehäuse deponiert, sondern es fällt nach unten aus dem Spitzer heraus, so dass Verschmutzungen durch das Minenmaterial extern nicht zu verhindern sind.

Ein Spitzer mit einem tangential zum konischen Spitzerkanal angestellten Spitzermesser und mit einem in den Spitzerkanal hineinreichenden Fassonmesser ist auch aus der DE-AS 12 68 019 bekannt. Bei diesem bekannten Spitzer ist das Fassonmesser in Streifenform mit einer bogenförmigen Schneide an der Grundfläche des Spitzermessers fixiert und zum Spitzerkanal quer orientiert. Ein solches Spitzermesser mit streifenförmigem Fassonmesser bedingt einen nicht zu vernachlässigenden Hersteilungsaufwand. Das ist insbesondere bei der Mengenproduktion derartiger Spitzer problematisch. Durch die tangentiale Anstellung des Spitzermessers zum konischen Spitzerkanal gelten auch hier bezüglich des Abreib- und Kräfteverhaltens des jeweiligen abgespitzten Vorderabschnittes eines Weichminenstiftes im konischen Spitzerkanal die eingangs gemachten Ausführungen entsprechend.

Die DE 27 25 104 C2 offenbart einen Spitzer für Kosmetikstifte, Farbstifte od. dgl. aus weichem Werkstoff mit einer zylindrischen Bohrung zur Aufnahme des jeweiligen Stiftes im Bereich seines Schaftes und mit einem teilweise offenen Innenkonus mit einer die Spitze des Stiftes bearbeitenden Kante, die eine Fassonmesserschneide bildet. Bei diesem bekannten Spitzer ist der Innenkonus mindestens etwa zur Hälfte offen, so dass sich eine abgerundete Spitze und daran anschliessend stumpf schabende Kanten ergeben. Auch bei diesem bekannten Spitzer liegt der abgespitzte Vorderabschnitt des Stiftes aus weichem Werkstoff gross flächig an der Oberfläche des offenen Innenkonus an, woraus entsprechende Abreibverhältnisse resultieren.

Die ältere Patentanmeldung 198 05 702 der Anmelderin beschreibt einen Spitzer der eingangs genannten Art, bei welchem der konische Spitzerkanal mit einer gegen eine Konusmantelline radial nach innen versetzten Abflachung ausgebildet ist, an welcher das Spitzermesser mit seiner Grundfläche anliegt. Hierdurch wird ein Spitzer geschaffen, bei welchem der jeweilige abgespitzte Vorderabschnitte des Weichminenstiftes, insbesondere Kosmetikstiftes, nicht vollflächig im konischen Spitzerkanal abreibt, sondern bei welchem zwischen dem jeweiligen abgespitzten Vorderabschnitt des Stiftes und der Oberfläche des konischen Spitzerkanales ein durch die Abflachung bestimmter Spaltraum gewährleistet ist. Durch diesen Spaltraum ergibt sich eine definierte Minenfreiheit, durch welche das Abreibverhalten verbessert, d. h. die Reibungskräfte wesentlich reduziert sind, so dass der Kraftaufwand beim Spitzen des jeweiligen Weichminenstiftes, insbesondere Kosmetikstiftes, in vorteilhafter weise gering ist. Bei diesem Spitzer der zuletzt genannten Art schliesst die an den Aufnahmeraum angrenzende Fassonmesserschneide unmittelbar und stufenlos an die besagte Abflachung des konischen Spitzerkanales und somit an die Grundfläche des Spitzermessers an. Die Fassonmesserschneide ist zur Abflachung, d. h. zur Grundfläche des Spitzermesser, bei diesem Spitzer senkrecht orientiert. Zur Realisierung des konischen Spitzerkanales, des Aufnahmeraumes für abgespitztes Material des Weichminenstiftes, der Abflachung des konischen Spitzerkanales und der Fassonmesserschneide ist dort ein Formwerkzeug mit einem Dorn vorgesehen, wobei der Dorn mit einer genau definierten Schrägfläche gestaltet ist, durch welche am Spitzergehäuse die Fassonmesserschneide realisiert wird. Die Herstellung der zuletzt erwähnten Schrägfläche bedingt ein exaktes Herstellungsverfahren für den Dorn.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spitzer der zuletzt genannten Art derartig weiterzubilden, dass das zur Herstellung des Spitzergehäuses benötigte Dornwerkzeug einfach und preisgünstig herstellbar ist.

Diese Aufgabe wird bei einem Spitzer der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der konische Spitzerkanal mit einer gegen eine Konusmantellinie radial nach innen versetzten Abflachung ausgebildet ist, an welcher das Spitzermesser mit seiner Grundfläche anliegt, dass der Aufnahmeraum einseitig offen an den Vorderabschnitt des konischen Spitzerkanales mit einem ersten Teilraum anschliesst, der an den konischen Spitzerkanal axial vorne angrenzt und der durch eine Seitengrenzfläche begrenzt ist, die durch die zentrale Längsachse des Spitzerkanales verläuft, und dass die ein integrales Bestandteil des Spitzergehäuses bildende Fassonmesserschneide sich bogenförmig zwischen der Seitengrenzfläche des Aufnahmeraumes und dem konischen Spitzerkanal erstreckt.

Der solchermassen ausgebildete erfindungsgemässe Spitzer weist den Vorteil auf, dass das Dornwerkzeug zur Ausbildung des Spitzerkanales, des daran vorderseitig anschliessenden Aufnahmeraumes und insbesondere der Fassonmesserschneide vergleichsweise einfach herstellbar ist, weil das Dornwerkzeug einfach mit einer der Fassonmesserschneide entsprechenden bogenförmigen Rille gestaltbar ist. Diese Rille kann mit Hilfe eines Fräswerkzeuges in einfacher Weise in das Dornwerkzeug eingeschnitten werden.

Bei dem erfindungsgemässen Spitzer sind die Seitengrenzfläche und die Fassonmesserschneide vorzugsweise in zueinander senkrecht orientierten Ebenen vorgesehen, die sich in der zentralen Längsachse des Spitzerkanales schneiden. Bei einer solchen Ausbildung des erfindungsgemässen Spitzers sind also die Fassonmesserschneide und die Abflachung des konischen Spitzerkanales in gleicher Orientierung, d. h. gleichsam zueinander parallel, vorgesehen.

Um den Weichminenstift, insbesondere Kosmetikstift, vorderseitig mit einer exakten Abrundung zu spitzen, ist es zweckmässig, wenn die Fassonmesserschneide mit ihrem einen Ende senkrecht in die Seitengrenzfläche und mit dem anderen Ende stufenlos in den konischen Spitzerkanal mündet. Durch eine solche Ausbildung wird erreicht, dass das Abspitzen des jeweiligen Weichminenstiftes ohne irgendwelche Abstufungen geschieht.

Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemässen Spitzers besteht darin, dass das Fassonmesser mit passenden Abmessungen gestaltbar ist, so dass es eine optimale mechanische Stabilität besitzt. Hierdurch werden Schwingungen während des Spitzvorganges vermieden. Außerdem liegt das Fassonmesser in vorteilhafter Weise unter dem Schneidmesser, so daß das Fassonmesser durch das Schneidmesser mechanisch geschützt ist.

Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich auch der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles eines vergrössert gezeichneten Spitzergehäuses mit zugehörigem Dornwerkzeug und Schieber eines Formwerkzeuges zur Realisierung des Spitzergehäuses.

Es zeigen -:

Fig. 1 in einer Schnittdarstellung eine Ausbildung des Spitzergehäuses gemeinsam mit dem zugehörigen, abgeschnitten gezeichneten Dornwerkzeug und gemeinsam mit dem quergeschnitten gezeichneten Schieber des (nicht gezeichneten) Formwerkzeuges zur Herstellung des Spitzergehäuses,

Fig. 2 einen Schnitt entlang der Schnittlinie II-II in Fig. 1,

Fig. 3 einen Schnitt entlang der Schnittlinie III-III in Fig. 1,

Fig. 4 in einer der Fig. 1 ähnlichen Darstellung eine zweite Ausbildung des Spitzergehäuses,

Fig. 5 einen Schnitt entlang der Schnittlinie V-V in Fig. 4 ähnlich der in Fig. 2 gezeichneten Schnittdarstellung, und

Fig. 6 einen Schnitt entlang der Schnittlinie VI-VI in Fig. 4.

Fig. 1 zeigt geschnitten ein für einen Spitzer 10 vorgesehenes Gehäuse 12, das einen konischen Spitzerkanal 14 aufweist, an welchen rückseitig ein Zylinderabschnitt 16 und an welchen vorderseitig eine Fassonmesserschneide 18 eines Fassonmessers 19 angrenzt. Die Fassonmesserschneide 18 schliesst an den konischen Spitzerkanal 14 ohne Abstufung, d. h. mit der entsprechenden Mantellinie des konischen Spitzerkanales 14 geradlinig verlaufend, an.

Die Fassonmesserschneide 18 des Fassonmessers 19 ist bogenförmig abgerundet ausgebildet, sie mündet mit ihrem einen Ende 20 senkrecht in eine Seitengrenzfläche 22 eines Aufnahmeraumes 24 für abgespitztes Material des jeweiligen Weichminenstiftes, insbesondere Kosmetikstiftes. Dieser Aufnahmeraum 24 im Spitzergehäuse 12 wird durch einen Schieber 26 eines entsprechenden Formwerkzeuges festgelegt. Bei diesem Formwerkzeug handelt es sich beispielsweise um ein Kunststoff- Spritzgiesswerkzeug. Der Schieber 26 ist auch in Fig. 3 abgeschnitten und teilweise aufgeschnitten dargestellt. Mit Hilfe des Schiebers 26 ist es möglich, den Aufnahmeraum 24 im Spitzergehäuse 12 unterseitig durch einen Boden 28 geschlossen zu gestalten, so dass abgespitztes Material des jeweiligen Weichminenstiftes im Aufnahmeraum 24 gesammelt wird.

Das vom Ende 20 entfernte andere Ende 30 der Fassonmesserschneide 18 mündet - wie bereits ausgeführt worden ist - stufenlos in den konischen Spitzerkanal 14 ein, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist.

Der unterseitig geschlossene Aufnahmeraum 24 ist nicht nur durch den erwähnten Schieber 26 sondern zusätzlich durch einen halbzylindrischen Vorderabschnitt 32 eines Dornwerkzeuges 34 bestimmt. Der halbzylindrische Vorderabschnitt 32 schliesst vorderseitig an einen Kegelstumpfabschnitt 36 des Dornwerkzeuges 34 an. Durch den Kegelstumpfabschnitt 36 des Dornwerkzeuges 34 ist der konische Spitzerkanal 14 im Spitzergehäuse 12 festgelegt. Der rückseitig an den konischen Spitzerkanal 14 anschliessende Zylinderabschnitt 16 des Spitzergehäuses 12 ist durch ein Zylinderteil 38 des Dornwerkzeuges 34 bestimmt.

Das Dornwerkzeug 34 ist mit einer gegen eine Konusmantellinie 40 (sh. Fig. 1 und insbes. Fig. 2) radial nach innen versetzten Abflachung 42 ausgebildet. Dieser radiale Versatz der Abflachung 42 gegen die zuletzt erwähnte Konusmantellinie 40 ist in Fig. 2 durch die Bezugsziffer 44 verdeutlicht. Die Abflachung 42 ist entlang des halbzylindrischen Vorderabschnittes 32 des Dornwerkzeuges 34 verlängert, so dass sie sich - wie aus Fig. 1 ersichtlich ist - zur Stirnfläche 46 des halbzylindrischen Vorderabschnittes 32 hin entsprechend elliptisch verbreitert. Durch die Abflachung 42 des Dornwerkzeuges 34 ist das Spitzergehäuse 12 entsprechend mit einer Abflachung 48 ausgebildet, welche für ein (nicht gezeichnetes Spitzermesser) eine Auflage- bzw. Grundfläche 50(sh. auch Fig. 3) bildet. Das ist insbesondere im Bereich des konischen Spitzerkanales 14 des Spitzergehäuses 12 von Wichtigkeit, um ein Abreiben des abzuspitzenden Weichminenstiftes über die gesamte Mantel- bzw. Umfangsfläche des konischen Spitzerkanales 14 zu vermeiden.

In den halbzylindrischen Vorderabschnitt 32 des Dornwerkzeuges 34 ist eine bogenförmige Rille 52 mit einer Schneidkante 54 eingeschnitten (sh. die Fig. 1 und 2). Das kann beispielsweise durch einen an sich bekannten Funken- Erosionsvorgang realisiert sein. Durch diese bogenförmige Rille 52 im halbzylindrischen Vorderabschnitt 32 des Dornwerkzeuges 34 wird bei der Herstellung des Spitzergehäuses 12 dann das Fassonmesser 19 mit der bogenförmigen Fassonmesserschneide 18 bestimmt, d. h. ausgebildet. Über dem Fassonmesser 19 sowie unterhalb des Fassonmessers 19 wird durch den entsprechenden Abschnitt 56 des halbzylindrischen Vorderabschnittes 32 des Dornwerkzeuges 34 dann ein zusätzlicher Aufnahmeraum 58 für abgespitztes Material des Weichminenstiftes gebildet, der mit dem durch den Schieber 26 gebildeten Aufnahmeraum 24 eine Einheit bildet.

Wie aus den Fig. 1 und 3 zu ersehen ist, sind die Seitengrenzfläche 22 und die Fassonmesserschneide 18 in zueinander senkrecht orientierten Ebenen vorgesehen, die sich in der zentralen Längsachse 60 des Spitzerkanales 14 schneiden.

Die Fig. 4, 5 und insbes. 6 verdeutlichen eine Ausbildung des Spitzers 10 mit einem Spitzergehäuse 12, wobei das Fassonmesser 19 sich von dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Fassonmesser 19 dadurch unterscheidet, daß es mit einer zur Auflage- bzw. Grundfläche 50 parallelen, durch die zentrale Längsachse 60 verlaufenden Ebene 62 (sh. Fig. 6) einen Spanwinkels einschließt. Zu diesem Zwecke ist der Schieber 26 mit einer Seitengrenzfläche 22 ausgebildet, die mit der zur zuletzt genannten Ebene 62 senkrechten Ebene 64 durch die zentrale Längsachse 60 einen entsprechenden Winkels einschließt. Das bedeutet, daß das Fassonmesser 19 bzw. die bogenförmige Rille 52 im halbzylindrischen Vorderabschnitt 32 des Dornwerkzeuges 34 zur Seitengrenzfläche 22 des Schiebers 26 senkrecht orientiert ist, wobei sich die Seitengrenzfläche 22 und die durch die bogenförmige Rille 52 bestimmte Ebene 66 (sh. Fig. 6) in der zentralen Längsachse 60 schneiden, wie aus Fig. 6 deutlich ersichtlich ist.

Gleiche Einzelheiten sind in den Fig. 4, 5 und 6 mit denselben Bezugsziffern wie in den Fig. 1 bis 3 bezeichnet, so dar es sich erübrigt, in Verbindung mit den Fig. 4 bis 6 alle diese Einzelheiten noch einmal detailliert zu beschreiben. Bezugszeichenliste 10 Spitzer

12 Spitzergehäuse

14 konischer Spitzerkanal

16 Zylinderabschnitt

18 Fassonmesserschneide

19 Fassonmesser

20 erstes Ende (von 18)

22 Seitengrenzfläche

24 Aufnahmeraum

26 Schieber

28 Boden (von 12)

30 zweites Ende (von 18)

32 halbzylindrischer Vorderabschnitt (von 34)

34 Dornwerkzeug

36 Kegelstumpfabschnitt (von 34)

38 Zylinderteil (von 34)

40 Konusmantellinie

42 Abflachung (von 34)

44 radialer Versatz (zwischen 40 und 42)

46 Stirnfläche (von 32)

48 Abflachung (von 12 bzw. 14)

50 Auflage- bzw. Grundfläche

52 bogenförmige Rille (in 32)

54 Schneidkante (von 52)

56 Abschnitt (von 32)

58 Aufnahmeraum (in 12)

60 zentrale Längsachse (von 12 bzw. 14)

62 Ebene

64 Ebene

66 Ebene


Anspruch[de]
  1. 1. Spitzer für Weichminenstifte, insbesondere für Kosmetikstifte, mit einem Spitzergehäuse (12) mit einem konischen Spitzerkanal (14), der vorderseitig eine bogenförmig abgerundete Fassonmesserschneide (18) und einen Aufnahmeraum (24, 58) für abgespitztes Material des Weichminenstiftes aufweist, und mit einem am Spitzergehäuse (12) festgelegten Spitzermesser, dadurch gekennzeichnet dass der konische Spitzerkanal (14) mit einer gegen eine Konusmantellinie (40) radial nach innen versetzten Abflachung (48) ausgebildet ist, an der das Spitzermesser mit seiner Grundfläche anliegt, dass der Aufnahmeraum (24, 58) einseitig offen an den Vorderabschnitt des konischen Spitzerkanales (14) mit einem Teilraum (24) anschliesst, der an den konischen Spitzerkanal (14) axial vorne angrenzt und der durch eine Seitengrenzfläche (22) begrenzt ist, die durch die zentrale Längsachse (60) des Spitzerkanales (14) verläuft, und dass die ein integrales Bestandteil des Spitzergehäuses (12) bildende Fassonmesserschneide (18) sich bogenförmig zwischen der Seitengrenzfläche (22) des Teil-Aufnahmeraumes (24) und dem konischen Spitzerkanal (14) erstreckt.
  2. 2. Spitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die Seitengrenzfläche (22) und die Fassonmesserschneide (18) in zueinander senkrecht orientierten Ebenen vorgesehen sind, die sich in der zentralen Längsachse (60) des Spitzerkanales (14) schneiden.
  3. 3. Spitzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet dass die Fassonmesserschneide (18) mit ihrem einen Ende (20) senkrecht in die Seitengrenzfläche (22) und mit ihrem anderen Ende (30) stufenlos in den konischen Spitzerkanal (14) mündet.






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