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Dokumentenidentifikation DE69325687T2 27.01.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0588571
Titel Endgerät mit Umlegung von ankommenden Anrufen
Anmelder Sony Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kawashima, Isao, c/o Intellectual Property Div, Shinagawa-ku, Tokyo 141, JP
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69325687
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 10.09.1993
EP-Aktenzeichen 933071680
EP-Offenlegungsdatum 23.03.1994
EP date of grant 21.07.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.01.2000
IPC-Hauptklasse H04M 3/54
IPC-Nebenklasse H04M 11/06   H04Q 11/04   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Endgerät mit einer Weitervermittlung von ankommenden Anrufen.

Die Erfindung findet eine besondere Anwendung bei einem Endgerät mit Weitervermittlung von ankommenden Anrufen, welches an Kommunikationsnetze angeschlossen werden kann, beispielsweise ISDN (dienstintegriertes digitales Fernmeldenetz), welches nach dem Rufsteuerverfahren arbeitet, welches durch die "I-Series Recommendations of the CCITT" (internationaler beratender Ausschuß für den Telegraphen- und Fernmeldedienst) definiert ist.

Das ISDN und Verfahren zur Rufweitervermittlung sind offenbart in:

EP-A 0 487 811;

Ericsson Review, Band (6), Mai 1984, Seite 14 bis 19, Goran Ericsson et al. Voice and Data Workstations and Services in ISDN; und in Proceedings of in International Switching Symposium, 7. bis 11. Mai 1984, Florenz, Italien, Intelligent Telephones and Generic Switching: A Distributed Processing PABX Architecture von D. L. Huebner.

Bei dem ISDN ist bekannt, daß es in der Lage ist, das Vorhandensein einer Anrufs von einem speziellen Kommunikationsendgerät zu einem gerufenen Kommunikationsendgerät mitzuteilen, wobei eine Rufsubadresse verwendet wird, d. h., eines der verwendbaren Informationselemente, die durch die I-Series Empfehlungen von CCITT festgelegt sind. Die rufende Subadresse wird außerdem dazu verwendet, eine persönliche Identifikationsinformation mitzuteilen, um dadurch eine Person zu nennen (d. h., den Namen der rufenden Partei). Dieses Schema beseitigt einen Nachteil der analogen Telefonnetze nach dem Stand der Technik. Das heißt, alte Netze lassen es der gerufenen Partei wissen, welches Endgerät gerade ruft und wer gerade ruft, nur nachdem ein Kommunikationskanal zwischen den Parteien eingerichtet ist. Das ISDN erlaubt es, daß eine solche Information der gerufenen Partei mitgeteilt werden kann, bevor der Kommunikationskanal eingerichtet ist.

Beim ISDN besteht ein Kommunikationskanal aus zwei B-Kanälen (Informationskanälen, auf welchen eine anrufbezogene Information mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von beispielsweise 64 kb/s übertragen wird) und einem D-Kanal, (Signalkanal, auf dem die Anrufsteuerinformation mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von beispielsweise 16 kb/s übertragen wird). Da die Kapazität des D-Kanals ausreichend groß ist, umfaßt die Ruf steuerinformation, die übertragen werden kann, nicht nur die minimal-erforderliche Steuerinformation, beispielsweise die Telefonnummer der anderen Partei, sondern auch eine rufende Nummer (d. h., die Teilnehmernummer des Anrufers) und eine vorgegebene Länge einer anderen gewünschten Information (Benutzer-Benutzer-Information). Die Rufsteuerinformation wird übertragen, bevor die gerufene Partei antwortet.

Das Telefongerät, welches mit ISDN verbunden ist, kann mit einer sogenannten Rufauswahlfunktion ausgerüstet sein. Das heißt, das Telefongerät speichert in seinem eingebauten Speicher die Teilnehmernummern der anderen Parteien, von denen der Eigentümer des Geräts wünscht, daß darauf geantwortet wird. Wenn ein Anruf ankommt, wird eine Prüfung durchgeführt, um zu sehen, ob die rufende Nummer, die über den D-Kanal übertragen wird, mit einer der Nummern, die gespeichert sind, übereinstimmt. Das Antworten wird nur dann erlaubt, wenn eine der gespeicherten Teilnehmernummern gefunden wird, die zu der rufenden Nummer paßt. Damit werden u. a. unerwünschte Telefontakteinheiten und falsche Nummeranrufe verhindert.

Beim ISDN wird ein Kommunikationskanal zwischen einem rufenden und einem gerufenen Endgerät auf der Basis von zwei Informationsarten eingerichtet. Eine Informationsart ist die Information, die notwendig ist, einen Kommunikationskanal einzurichten. Sie umfaßt eine rufende Nummer (d. h., die Teilnehmernummer der rufenden Partei, die zu Anfang von dem rufenden Endgerät zum gerufenen Endgerät übertragen wird), eine gerufene Nummer (die Teilnehmernummer der gerufenen Partei), die Informationsübertragungskapazität des in Frage kommenden Netzes, die Art der Kommunikationsendgeräte und die zu verwendenden Kanäle. Die andere Informationsart ist eine Rufeinrichtungsinformation, die aus verschiedenen Informationselementen gebildet ist, um die Information speziell auf die rufende Partei einzustellen, beispielsweise auf die rufende Subadresse und die gerufene Adresse.

Es gibt Fälle, bei denen man wünscht, daß ein ankommender Ruf zu einer dritten Partei weitervermittelt wird, wobei ein Endgerät verwendet wird, mit dem eine solche Weitervermittlung möglich ist (als "Vermittlungsendgerät für ankommenden Ruf" bezeichnet). In solchen Fällen ist es natürlich vorzuziehen, daß die Rufeinrichtungsinformation vom rufenden Endgerät unverändert zum Endgerät der dritten Partei weitervermittelt wird. In der Praxis wird nur die Rufeinrichtungsinformation, die durch das Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf vorbereitet ist, zur dritten Partei übertragen. Es gibt zur Zeit keinen Weg, die Rufeinrichtungsinformation der rufenden Partei zum Weitervermittlungsbestimmungsort zu schicken.

Dies ist ein Hauptnachteil des Weitervermittlungsendgeräts für ankommende Anrufe nach dem Stand der Technik: seine Unfähigkeit, die Rufeinrichtungsinformation der rufenden Partei zu einer dritten Partei weiterzuvermitteln, wenn der ankommende Ruf zu dieser weitervermittelt wird.

Bei einem Kommunikationsnetz, beispielsweise beim ISDN, welches in der Lage ist, die Teilnehmernummer der rufenden Partei (rufende Nummer) zu einer Partei, die gerufen wird, zu übertragen, erfährt die gerufene Partei die rufende Nummer, bevor sie antwortet. Dies ermöglicht es der gerufenen Partei, aus einer Anzahl von Arten zu wählen, wie mit dem ankommenden Ruf umgegangen werden soll. Es kann einen Fall geben, bei dem die gerufene Partei es wünscht, den ankommenden Ruf zu einer dritten Partei weiterzuvermitteln, wobei eine andere Teilnehmerleitung über das Vermittlungsendgerät für ankommende Anrufe verwendet wird. In solch einem Fall wird jedoch die Teilnehmernummer der rufenden Partei nicht zur dritten Partei weitervermittelt. Dieser Nachteil wird üblicherweise durch eine Anzahl von Wegen umgangen. Ein Weg besteht für das Weitervermittlungsendgerät für ankommenden Rufe (in der Praxis üblicherweise ein Weitervermittlungstelefongerät für ankommende Rufe), es zu bestimmen, ob der Ruf in Abhängigkeit von der rufenden Nummer empfangen wurde oder nicht. Ein anderer Weg für das Weitervermittlungsendgerät für ankommende Rufe besteht darin, die dritte Partei zu rufen, wobei ein spezieller Rufton verwendet wird, der anzeigt, daß der augenblickliche Ruf weitervermittelt wird. Eine noch weiterer Weg für das Weitervermittlungstelefongerät für den ankommenden Ruf besteht darin, der dritten Partei eine Sprachinformation zu senden, die aussagt, daß der Ruf weitervermittelt wird, nachdem die dritte Partei geantwortet hat und ein Kommunikationskanal eingerichtet ist.

Wie beschrieben besteht alles, was das Weitervermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf nach dem Stand der Technik tun kann, darin, die dritte Partei über den Ruf zu informieren, der gerade vermittelt wird, wobei ein spezieller Rufton oder eine Sprachinformation verwendet wird, nachdem die dritte Partei geantwortet hat und der Kommunikationskanal eingerichtet ist. Beim Stand der Technik ist es unmöglich, der dritten Partei die Teilnehmernummer der rufenden Partei (rufende Nummer) mitzuteilen.

Es ist daher eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Weitervermittlungsgerät für einen ankommenden Ruf bereitzustellen, welches, wenn man wünscht, daß ein ankommender Ruf zu einer dritten Partei weitervermittelt wird, der dritten Partei die Verbindungsaufbauinformation der rufenden Partei wie auch die Wählnummer der rufenden Partei mitzuteilen, wenn die dritte Partei gerufen wird, so daß die dritte Partei die rufende Nummer erfährt, bevor sie antwortet.

Merkmale der vorliegenden Erfindung sind in den Ansprüchen angegeben.

Gemäß einem Merkmal der Erfindung wird ein Vermittlungsendgerät für einen ankommenden Ruf bereitgestellt, welches umfaßt:

eine Empfangseinrichtung zum Empfangen einer ersten Verbindungsaufbauinformation, die von einem rufenden Endgerät zu dem Vermittlungsendgerät über einen ersten Kommunikationskanal übertragen wird, wobei die erste Verbindungsaufbauinformation eine Information umfaßt, die das rufende Endgerät identifiziert; und gekennzeichnet durch

eine Verbindungsaufbauinformations-Erzeugungseinrichtung (CPU 1), um eine zweite Verbindungsaufbauinformation zu erzeugen, um den Ruf zu einer dritten Partei zu übertragen durch Kopieren eines ersten Teils, der die Information umfaßt, die das rufende Endgerät der ersten Verbindungsaufbauinformation identifiziert, zur zweiten Verbindungsaufbauinformation, und durch Umschreiben eines zweiten Teils der ersten Verbindungsaufbauinformation, um zu ermöglichen, daß die Verbindungsaufbauinformation zum Endgerät der dritten Partei übertragen wird; und

eine Übertragungseinrichtung (CPU 1), um die zweite Verbindungsaufbauinformation zum Endgerät einer dritten Partei über einen zweiten Kommunikationskanal zu übertragen, um einen Kommunikationskanal vom rufenden Endgerät zum Endgerät einer dritten Partei einzurichten.

Bei diesem Aufbau wird die übertragene erste Verbindungsaufbauinformation zuerst durch das Weitervermittlungsgerät für den ankommenden Ruf über den ersten Kommunikationskanal empfangen. In diesem Zeitpunkt, bei dem erlaubt wird, daß das Rufen der rufenden Partei weitergeht, wird ein Teil der ersten Verbindungsaufbauinformation unverändert zur zweiten Verbindungsaufbauinformation kopiert. Zusätzlich wird ein Teil der Information umgeschrieben, um so anzuzeigen, daß diese über ein Weitervermittlungsgerät für einen ankommenden Ruf herkommt. Die zweite Verbindungsaufbauinformation, die so erzeugt wird, wird über den zweiten Kommunikationskanal zu einer bestimmten dritten Partei weitervermittelt.

Das heißt, es werden nur diejenigen Teile der ersten Verbindungsaufbauinformation, welche aussagen, daß diese über das Weitervermittlungsgerät für den ankommenden Ruf herkommt, umgeschrieben (beispielsweise mußte die rufende Nummer und die gerufene Nummer vom Weitervermittlungsgerät für den ankommenden Ruf zum Gerät der dritten Partei geschickt werden). Diejenigen Teile der empfangenen ersten Verbindungsaufbauinformation, die ausgewählt werden müssen oder die unverändert vom rufenden Gerät zum Gerät der dritten Partei übertragen werden müssen, werden unangetastet gelassen. Dieses Schema erlaubt es, daß die Verbindungsaufbauinformation der rufenden Partei zur dritten Partei übertragen werden kann.

Wenn eine Verbindungsaufbauinformation von einem rufenden Endgerät zum Endgerät einer dritten Partei weitervermittelt werden soll, wird eine neue Verbindungsaufbauinformation erzeugt, wobei diejenigen Teile der Information unberührt gelassen werden, die dazu benötigt werden, einen durchgehenden Kommunikationskanal vom rufenden Endgerät zum Endgerät einer dritten Partei einzurichten; außerdem durch Bewahren einer solchen Einzelinformation in der Ursprungsinformation als rufende Subadresse und als gerufene Subadresse, die vorzugsweise unverändert vom rufenden Endgerät zum gerufenen Endgerät geschickt werden sollen; und durch Umschreiben derjenigen Teile der Ursprungsinformation, die vom Weitervermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf zum Endgerät der dritten Partei als rufende Nummer und als gerufene Nummer geschickt werden muß. Die Verbindungsaufbauinformation des gerufenen Endgeräts wird auf diese Weise zum Endgerät einer dritten Partei weitervermittelt.

Es ist außerdem möglich, die rufende Subadresse, die gerufene Subadresse oder die Information von Benutzer zu Benutzer zu bekommen, um mit dieser die rufende Nummer des rufenden Endgeräts mitzuführen. Dies erlaubt es, daß das Endgerät einer dritten Partei erkennt, daß ein ankommender Ruf vom Weitervermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf weitervermittelt wird.

Eine Ausführungsform der Erfindung ist somit in der Lage, ein Weitervermittlungsendgerät für einen ankommenden Ruf bereitzustellen, welches es einem gerufenen Endgerät erlaubt, exakt in der gleichen Weise Rufe zu behandeln, die von einem rufenden Endgerät über zwei unterschiedliche Wege ankommen, wie beim Gerät nach Fig. 2, wo ein rufendes Endgerät A, welches durch eine dritte Partei verwendet wird, Rufe über zwei Wege durchführt: einen über das ISDN und unmittelbar zu einem gerufenen Endgerät C, welches eine gerufene Partei daheim verwendet, den anderen über das ISDN über ein Weitervermittlungsendgerät B für einen ankommenden Ruf, welches die gerufene Partei an ihrem Arbeitsplatz verwendet, zum gerufenen Endgerät C.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anschließend durch ein Beispiel mit Hilfe der Zeichnungen beschrieben, in denen:

Fig. 1 eine Blockdarstellung eines Weitervermittlungsendgeräts für einen ankommenden Ruf ist, welche eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist;

Fig. 2 eine schematische Ansicht eines typischen ISDN-Aufbaus ist;

Fig. 3 eine Ansicht ist, die eine Übersicht über ein Weitervermittlungssteuerprotokoll gibt, welches die Verbindungsaufbauinformationen umfaßt, die bei der Ausführungsform verwendet werden;

Fig. 4 ein Flußdiagramm von Schritten ist, welches einen Teil des Steuerprotokolls von Fig. 3 zeigt;

Fig. 5 ein Flußdiagramm von Schritten ist, welches einen anderen Teil des Steuerprotokolls von Fig. 3 zeigt;

Fig. 6 eine Ansicht ist, die eine Übersicht über ein Weitervermittlungssteuerprotokoll zeigt, welches eine mit einer Rufnummer ausgerüstete Verbindungsaufbauinformation umfaßt, die bei der Ausführungsform verwendet wird;

Fig. 7 ein Flußdiagramm von Schritten ist, welches einen Teil des Steuerprotokolls von Fig. 6 andeutet;

Fig. 8 ein Ansicht ist, die eine Übersicht über ein anderes Weitervermittlungssteuerprotokoll angibt, welches eine mit einer Rufnummer ausgerüsteten Verbindungsaufbauinformation umfaßt, die bei der Ausführungsform verwendet wird;

Fig. 9 ein Flußdiagramm von Schritten ist, das einen Teil des Steuerprotokolls von Fig. 8 zeigt;

Fig. 10 eine Ansicht ist, die eine Übersicht über ein weiteres Weitervermittlungssteuerprotokoll angibt, die eine mit einer Rufnummer ausgerüsteten Verbindungsaufbauinformation umfaßt, die bei der Ausführungsform verwendet wird; und

Fig. 11 ein Flußdiagramm von Schritten ist, welches einen Teil des Steuerprotokolls von Fig. 10 zeigt.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nun mit Hilfe der Zeichnungen beschrieben.

Fig. 1 ist eine Blockdarstellung eines Weitervermittlungsgeräts für einen ankommenden Ruf, welche die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist, wobei das Endgerät beispielsweise mit einem Kommunikationsnetz, beispielsweise ISDN verbunden ist. Fig. 2 ist eine schematische Ansicht eines typischen ISDN-Aufbaus, mit dem die Ausführungsform in Verbindung steht.

In Fig. 1 tauscht eine CPU 1 die Rufsteuerinformation mit einer Netzschnittstelle 4 über einen Systembus 3 aus und steuert das Weitervermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf insgesamt. Die CPU 1 arbeitet gemäß den Steuerprogrammen, die in einem ROM 2 gespeichert sind. Der ROM 2 enthält Programme, um eine rufende Nummer zu einer dritten Partei weiterzuvermitteln, wenn ein ankommender Ruf von einem rufenden Endgerät empfangen wird. Diese Programme werden später ausführlicher beschrieben. Ein RAM 5, der durch die CPU 1 verwendet wird, speichert die Rufsteuerinformation, beispielsweise eine Verbindungsaufbauinformation, die im gleichen Zeitpunkt wie der ankommende Ruf empfangen wird, und eine neue Verbindungsaufbauinformation, die zu einem Endgerät einer dritten Partei übertragen wird.

Der Systembus 3 umfaßt einen Datenbus, einen Adreßbus, einen Steuerbus und dgl.. Das Bezugszeichen 6 bezeichnet einen ersten Kommunikationskanal; 7 einen zweiten Kommunikationskanal und 8 ein Verbindungsteil, welches die Kanäle 6 und 7 verbindet. Wenn ein Endgerät C einer dritten Partei als Bestimmungsort für die Weitervermittlung auf einen ankommenden Ruf antwortet, verbindet das Verbindungsteil 8 den ersten Kommunikationskanal 6 mit dem zweiten Kommunikationskanal 7, um einen Durchschalte-Kommunikationskanal zwischen dem rufenden Endgerät A und dem gerufenen Endgerät C zu bilden, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Die Kanäle 6 und 7 bestehen aus einem CODEC (Codierer-Decodierer), Handgerät und dgl., wenn diese zur Sprachkommunikation verwendet werden.

Betrachtet man nun wieder Fig. 1, so besitzt ein Bedienungsteil 9 ein Wählorgan 9B und einen Einstellschalter 9A. Der Einstellschalter 9A wird dazu verwendet, die Teilnehmernummer des Endgeräts der dritten Partei als Bestimmungsort zur Weitervermittlung einzustellen, den Subadressencode einer rufenden Subadresse und einen Subadressencode einer gerufenen Subadresse. Das Bezugszeichen 10 bezeichnet ein rufendes Teil.

Die Netzschnittstelle 4 verbindet den D-Kanal (einen Signalkanal) und die beiden Informationskanäle B1 und B2 miteinander, die alle durch ISDN bereitgestellt werden, und sie unterbricht sie. Die Rufsteuerinformation wird zwischen der Netzschnittstelle 4 und der CPU 1 über den D-Kanal ausgetauscht, und der Informationsaustausch von Endgerät zu Endgerät wird zwischen den Kanälen 6 und 7 über den B1- und B2-Kanal ausgeführt.

Das ISDN beliefert jedes Kommunikationsendgerät mit zwei B-Kanälen über eine einzelne Kommunikationsschaltung (Informationskanäle zur Übertragung der Rufinformation mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von beispielsweise 64 kb/s). Das ISDN stattet außerdem jedes Endgerät mit dem D-Kanal über die gleiche Kommunikationsschaltung aus (Signalkanal zur Übertragung der Rufsteuerinformation mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von beispielsweise 16 kb/s), um zu erlauben, daß die Rufsteuerinformation, beispielsweise die Verbindungsaufbauinformation und eine Antwortinformation in der rufenden Zeit oder in der gerufenen Zeit ausgetauscht werden können.

Die Verbindungsaufbauinformation umfaßt verschiedene Informationselemente, die benötigt werden, um eine Durchschalte-Kommunikationskanal von einem rufenden Endgerät zu einem Endgerät einer dritten Partei einzurichten, beispielsweise die Informationsübertragungsfähigkeit des betreffenden Netzes, die Art der Kommunikationsendgeräte, die zu verwendenden Kanäle, eine Rufsubadresse, eine gerufene Subadresse, die Rufnummer der rufenden Partei, und die gerufene Nummer (Teilnehmernummer der gerufenen Partei). In diesem Fall bezieht sich die rufende Subadresse üblicherweise auf die Endgerätenummer des rufenden Endgeräts.

Die Netzschnittstelle 4 bildet die Empfangseinrichtung der Erfindung. Die CPU 1 dient als Verbindungsaufbauinformations-Erzeugungseinrichtung, als Umschreibeinrichtung, als Übertragungseinrichtung und als Kopiereinrichtung nach der Erfindung.

Wie das Weitervermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf nach dem obigen Aufbau arbeitet, wird nun mit Hilfe von Fig. 3 beschrieben, die eine Übersicht über ein Weitervermittlungssteuerprotokoll gemäß der Erfindung angibt. Ebenfalls beschrieben ist die Beziehung des Weitervermittlungsendgeräts für den ankommenden Ruf zum rufenden Endgerät wie auch zum Endgerät der dritten Partei.

In der Stufe < 1> empfängt das Weitervermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf eine Verbindungsaufbauinformation (erste Verbindungsaufbauinformation) vom rufenden Endgerät über den Kommunikationskanal 6. Die empfangene Verbindungsaufbauinformation wird in eine neue Verbindungsaufbauinformation kopiert, um übertragen zu werden, und die ursprüngliche rufende Nummer wird durch die rufende Nummer des Weitervermittlungsendgeräts für den ankommenden Ruf ersetzt.

Die ursprünglich-gerufene Nummer wird durch die Teilnehmernummer des Endgerätes einer dritten Partei als Bestimmungsort für die Weitervermittlung ersetzt. Dieses erzeugt die neue Verbindungsaufbauinformation (zweite Verbindungsaufbauinformation), die zum Endgerät der dritten Partei übertragen wird. Wenn die neue Verbindungsaufbauinformation erzeugt ist, wird die Stufe < 2> begonnen. Während dieser Zeit wird der Kommunikationskanal 6 in einem rufenden Zustand gehalten.

In der Stufe < 2> wird die neue Verbindungsaufbauinformation, von der ein Teil umgeschrieben wurde, zum Endgerät der dritten Partei über den Kommunikationskanal 7 übertragen. In diesem Zeitpunkt gibt es immer noch Informationselemente, die einzurichten sind, auf denen die Teilnehmernummer des ursprünglich rufenden Geräts zu führen ist. Somit wird die rufende Nummer des rufenden Endgeräts auf der rufenden Subadresse, der gerufenen Subadresse oder der Information von Benutzer zu Benutzer zum Endgerät der dritten Partei befördert.

Wenn gerufen wird empfängt das Endgerät der dritten Partei als Bestimmungsort zur Weitervermittlung den übertragenen Ruf von dem Weitervermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf. Unmittelbar aus dem Ruf erkennt das Endgerät der dritten Partei verschiedene Informationselemente, beispielsweise die Information, die notwendig ist, einen Kommunikationskanal einzurichten, die Information speziell für das rufende Endgerät, und die Teilnehmernummer des Weitervermittlungsendgeräts für den ankommenden Ruf. Nach Aufbauen der Informationselemente, die notwendig sind, den Kommunikationskanal einzurichten, antwortet das Endgerät der dritten Partei auf den weitervermittelten Ruf.

Auf die Antwort des Endgeräts der dritten Partei wird die Stufe < 3> erreicht. In der Stufe < 3> empfängt das Weitervermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf eine Antwortinformation vom Endgerät der dritten Partei und schließt den Kommunikationskanal 7. Danach wird die Stufe < 4> erreicht.

In der Stufe < 4> überträgt das Weitervermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf die Antwortinformation zum rufenden Endgerät über den Kommunikationskanal 6 und löscht den rufenden Zustand des Kanals 6, der von der Stufe < 1> noch bestand. Wenn der Kommunikationskanal 6 geschlossen ist, wirkt das Verbindungsteil 8, um die Kommunikationskanäle 6 und 7 zu verbinden.

Die obige Prozedur richtet einen Durchschalte-Kommunikationskanal zwischen dem rufenden Endgerät und dem Endgerät der dritten Partei als Bestimmungsort zur Weitervermittlung ein und richtet dadurch dazwischen einen Übertragungszustand ein.

Anschließend wird der Teil des Steuerprotokolls, der von der Stufe < 1> bis zur Stufe < 2> reicht, mit Hilfe des Flußdiagramms von Fig. 4 ausführlicher beschrieben.

Die Netzschnittstelle 4 empfängt die Verbindungsaufbauinformation über den D- Kanal des ISDN vom rufenden Endgerät über den Kommunikationskanal 6. Die empfangene Verbindungsaufbauinformation wird zur CPU 1 geliefert. Wenn die Verbindungsaufbauinformation geliefert ist, tritt die CPU 1 in den Schritt 301 ein und speichert die Information in dem Bereich im RAM 5, in dem die Verbindungsaufbauinformation, die übertragen werden soll untergebracht ist. Dann überträgt die CPU 1 eine Rufinformation zum rufenden Endgerät über die Netzschnittstelle 4, um so den Kommunikationskanal in einem rufenden Zustand zu halten.

Im Schritt 302 ersetzt die CPU 1 die Teilnehmernummer des Weitervermittlungsendgeräts für den ankommenden Ruf durch die Rufnummer in der Verbindungsaufbauinformation, die im RAM 5 gespeichert ist. Im Schritt 303 ersetzt die CPU 1 die gerufene Nummer durch die Teilnehmernummer des Endgeräts der dritten Partei, die vorher durch das Bedienungsteil 9 eingegeben wurde. Im Schritt 304 wird die Teilnehmernummer des rufenden Endgeräts beispielsweise zur gerufenen Subadresse kopiert.

In diesem Zeitpunkt, wenn der Ruf vom Weitervermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf zum Endgerät der dritten Partei weitervermittelt werden soll, gibt es immer noch einzurichtende Informationselemente, auf denen die Teilnehmernummer des rufenden Endgeräts zu übertragen ist. Dies erfordert das Kopieren der Teilnehmernummer zur gerufenen Subadresse. Neben der gerufenen Subadresse können die Informationselemente zum Führen der Teilnehmernummer des rufenden Endgeräts ebenfalls die rufende Subadresse oder die Information von Benutzer zu Benutzer sein.

In der Steuerprozedur bis zum Schritt 304 wird eine neue Verbindungsaufbauinformation erzeugt, wobei diejenigen Teile der Verbindungsaufbauinformation unangetastet gelassen werden (vom rufenden Endgerät), die notwendig sind, einen Durchschalte-Kommunikationskanal vom rufenden Endgerät zum Endgerät der dritten Partei einzurichten, beispielsweise die Informationsübertragungsfähigkeit des in Frage stehenden Netzes, die Art der Kommunikationsendgeräte und die Kanäle, die zu verwenden sind; wobei außerdem eine Information bewahrt wird, die typisch für das rufende Endgerät der ursprünglichen Information als rufende Subadresse und gerufene Subadresse ist; und wobei diejenigen Teile der ursprünglichen Information umgeschrieben werden, die vom Weitervermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf zum Endgerät der dritten Partei geliefert werden muß, beispielsweise die rufende Nummer und die gerufene Nummer.

Auf den Schritt 304 folgt der Schritt 305, bei dem die CPU 1 die jüngst erzeugte Verbindungsaufbauinformation zum Endgerät der dritten Partei über den Kommunikationskanal 7 überträgt. Damit wird die Weitervermittlungssteuerprozedur beendet.

Weiteres Steuerprotokoll

Mit Hilfe von Fig. 3 und 5 wird ein Steuerprotokoll anschließend beschrieben, welches sich von dem oben beschriebenen unterscheidet. Fig. 3 ist eine Ansicht eines Überblicks über ein Weitervermittlungssteuerprotokoll, welches Verbindungsaufbauinformationen umfaßt, die durch die Ausführungsform verwendet werden, und Fig. 5 ist ein Flußdiagramm von Schritten, die ein Teil des Steuerprotokolls von Fig. 3 zeigen.

In der Stufe < 1> von Fig. 3 empfängt das Weitervermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf eine Verbindungsaufbauinformation vom rufenden Endgerät über den Kommunikationskanal 6. Die empfangene Information wird vorübergehend gespeichert. Ein Teil der empfangenen Verbindungsaufbauinformation wird zu einer Verbindungsaufbauinformation kopiert, die zu einem Endgerät der dritten Partei übertragen werden soll, wodurch eine neue Verbindungsaufbauinformation erzeugt wird.

Der Teil der empfangenen Verbindungsaufbauinformation, der kopiert wurde, enthält Informationselemente, die benötigt werden, einen Durchschalte-Kommunikationskanal vom rufenden Endgerät zum Endgerät der dritten Partei einzurichten, beispielsweise die Informationsübertragungskapazität des in Frage kommenden Netzes, die Art der Kommunikationsendgeräte und die Kanäle, die zu verwenden sind; außerdem eine solche Information, die für das rufende Endgerät der ursprünglichen Information als rufende Subadresse und gerufene Subadresse eigentümlich sind, die vorzugsweise unverändert vom rufenden Endgerät zum gerufenen Endgerät geschickt werden soll.

Wenn die neue Verbindungsaufbauinformation erzeugt ist, wird die Stufe < 2> begonnen. Während dieser Zeit wird der Kommunikationskanal 6 im Rufzustand gehalten. Die Prozesse, die mit Schritt < 2> beginnen und auf den Schritt < 2> folgen, sind die gleichen wie die, die in Verbindung mit dem vorhergehenden Steuerprotokoll beschrieben wurden.

Betrachtet man nun das Flußdiagramm von Fig. 5, so empfängt die Netzschnittstelle 4 zunächst über den D-Kanal des ISDN die Verbindungsaufbauinformation, die vom rufenden Endgerät zum Kommunikationskanal 6 geliefert wird. Die empfange Information wird zur CPU 1 weitergeleitet. Nach gelieferter Verbindungsaufbauinformation tritt die CPU 1 in den Schritt 401 ein und speichert die Information in dem Bereich des RAM 5, der für diesen Zweck reserviert ist. Dann überträgt die CPU 1 eine Rufinformation über die Netzschnittstelle 4 zum rufenden Endgerät, um den Kommunikationskanal 6 im Rufzustand zuhalten.

Im Schritt 402 extrahiert die CPU 1 aus der empfangenen Verbindungsaufbauinformation im RAM 5 zwei Arten von Informationen (A) und (B). Die Information (A) umfaßt Elemente, die benötigt werden, einen Durchschalte-Kommunikationskanal vom rufenden End gerät zum Endgerät der dritten Partei einzurichten, beispielsweise die Informationsübertragungsfähigkeit des in Frage kommenden Netzes, die Art von Kommunikationsendgeräten, und die zu verwendenden Kanäle. Die Information (B) ist eine Information, die typisch für das rufende Endgerät der ursprünglichen Information ist, beispielsweise die rufende Subadresse und die gerufene Subadresse.

Die Information (A), die oben festlegt ist, muß unverändert vom rufenden Endgerät zum Endgerät der dritten Partei als Bestimmungsort für die Weitervermittlung gewählt werden. Die Information (B), die für das rufende Endgerät typisch ist, sollte vorzugsweise unverändert vom rufenden Endgerät zum Endgerät der dritten Partei übertragen werden.

Im Schritt 403 kopiert die CPU 1 zur Verbindungsaufbauinformation, die im Begriff ist, übertragen zu werden, nicht nur die Information (A) und (B), sondern auch eine weitere Information, beispielsweise die rufende Nummer oder die gerufene Nummer, die vom Weitervermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf zum Endgerät der dritten Partei geliefert werden muß. In diesem Fall wird die Verbindungsaufbauinformation, die zu übertragen ist, vorher in dem Bereich gespeichert, der für den Zweck im RAM 5 reserviert ist.

Die obigen Schritte bis zum Schritt 403 erzeugen die neue Verbindungsaufbauinformation, wobei die Information unangetastet gelassen wird, die benötigt wird, daß sie unverändert vom rufenden Endgerät zum Endgerät der dritten Partei bleibt, wie auch die Information, die für das rufende Endgerät eigentümlich ist, die vorzugsweise davon unverändert zum Endgerät der dritten Partei übertragen werden soll; und die andere Information umgeschrieben wird, beispielsweise die rufende Nummer und die gerufene Nummer, die vom Weitervermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf zum Endgerät der dritten Partei geschickt werden mußten.

Im Schritt 404 überträgt die CPU 1 den Ruf zum Endgerät der dritten Partei, wobei die neue Verbindungsaufbauinformation verwendet wird, über den Kommunikationskanal 7. Damit ist der obengenannte Ablauf des Übertragungssteuerprotokolls beendet.

Beispiele zur Übertragung der rufenden Nummer

Anschließend wird ausführlicher beschrieben, wie die rufende Nummer, die vom rufenden Endgerät im Rufzeitpunkt empfangen wird, zu einem Endgerät der dritten Partei übertragen wird. Wie schon beschrieben wird die Übertragung durch eines von drei Verfahren durchgeführt:

(1) Führen der rufenden Nummer auf der rufenden Subadresse in der Verbindungsaufbauinformation zur Übertragung.

(2) Führen der rufenden Nummer auf der gerufenen Subadresse in der Verbindungsaufbauinformation zur Übertragung.

(3) Führen der rufenden Nummer auf der Information von Benutzer zu Benutzer in der Verbindungsaufbauinformation zur Übertragung.

Die Programme zum Ausführen eines der obigen Verfahren zur Rufnummerübertragung sind im ROM 2 enthalten. Ein Einstellschalter 9A des Bedienungsteils 9 wird, wie oben beschrieben, dazu verwendet, den Subadreßcode der rufenden Subadresse und den der gerufenen Subadresse zu setzen.

Wenn der Subadreßcode der rufenden Subadresse gesetzt wird, wird die Übertragung durch das Verfahren (1) durchgeführt; wenn der Subadreßcode der gerufenen Subadresse gesetzt wird, wird die Übertragung durch das Verfahren (2) ausgeführt; wenn keine dieser beiden Einstellungen durchgeführt wird, wird die Übertragung durch das Verfahren (3) ausgeführt.

Das Verfahren (1) kann verwendet werden, wenn das Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf mit einem Kommunikationsnetz, beispielsweise ISDN verbunden ist, welches Dienste zur Mitteilung einer rufenden Nummer und einer rufenden Subadresse bereitstellt. Das Verfahren (2) kann verwendet werden, wenn das Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf mit einem Kommunikationsnetz verbunden ist, beispielsweise ISDN, welches Dienste zur Mitteilung einer rufenden Nummer und einer gerufenen Subadresse liefert. Das Verfahren (3) kann verwendet werden, wenn das Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf mit einem Kommunikationsnetz, beispielsweise ISDN verbunden ist, welches Dienste zur Mitteilung einer rufenden Nummer und einer Information von Benutzer zu Benutzer bereitstellt.

Die rufende Subadresse und die gerufene Subadresse werden allgemein dazu verwendet, eine Endgerätenummer zu befördern. Das NSAP-Format wird breit als Typuscode dazu verwendet, um den Weg zu bestimmen, auf welchem die Subadressen dargestellt werden. Wenn ihre Verwendungen in geeigneter Weise zwischen Benutzern definiert sind, kann die rufende Subadresse und die gerufene Subadresse für Zwecke verwendet werden, die sich von der Übertragung von Endgerätenummern unterscheiden. Wenn ein benutzer-spezifisches Format verwendet wird, welches einen anderen Typuscode hat, um das Subadressen-Darstellungsformat festzulegen, muß das NSAP-Format dazu verwendet werden, eine Endgerä tenummer zu übertragen, während das benutzer-spezifische Format dazu verwendet wird, die rufende Nummer zu übertragen, welche die Teilnehmernummer des rufenden Endgerätes ist. Dies ist ein Gesichtspunkt von ISDN, aus dem die Erfindung einen Vorteil zieht

Betrieb nach Verfahren (1)

Fig. 6 ist eine Ansicht, die eine Übersicht über ein Übertragungssteuerprotokoll gibt, welches den Betrieb des Ermittlungsendgeräts für den ankommenden Ruf gemäß dem obigen Verfahren (1) beherrscht. Fig. 7 ist ein Flußdiagramm von Schritten, das einen Teil des Steuerprotokolls von Fig. 6 zeigt.

In der Stufe < 10> von Fig. 6 empfängt das Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf auf dem Kommunikationskanal 6 eine Verbindungsaufbauinformation, die mit einer rufenden Nummer von einem rufenden Endgerät ausgerüstet ist. Die rufende Nummer wird aus der empfangenen Verbindungsaufbauinformation ermittelt. Die ermittelte rufende Nummer wird als rufende Subadresse auf einer Verbindungsaufbauinformation angeordnet, die zu einem Endgerät einer dritten Partei zu übertragen ist, um so die rufende Nummer zum Endgerät der dritten Partei über den Kommunikationskanal 7 zu schicken. Danach wird die Stufe < 11> erreicht. Während dieser Zeit wird der Kommunikationskanal 6 im Rufzustand gehalten.

In der Stufe < 11> wird die Verbindungsaufbauinformation, die die rufende Nummer trägt, vom rufenden Endgerät, beispielsweise die rufende Subadresse, zum Endgerät der dritten Partei über den Kommunikationskanal 7 übertragen. In diesem Fall ist die rufende Nummer des Vermittlungsendgeräts für den ankommenden Ruf in der Verbindungsaufbauinformation enthalten, da diese zum Endgerät der dritten Partei geschickt wird.

Wenn gerufen wird, ermittelt das Endgerät der dritten Partei die rufende Nummer des rufenden Endgeräts, welche über die rufende Subadresse geführt wird, wie auch die rufende Nummer des Vermittlungsendgeräts für den ankommenden Ruf aus der empfangenen Information. Das Endgerät der dritten Partei erkennt somit, daß der Ruf ein übertragender Ruf vom Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf ist, und verifiziert die Rufnummer vom ursprünglich rufenden Endgerät. Wenn das Endgerät der dritten Partei antwortet, ist die Stufe < 12> erreicht. In der Stufe < 12> empfängt das Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf die Antwortinformation vom Endgerät der dritten Partei und schließt den Kommunikationskanal 7. Dann wird die Stufe < 13> erreicht.

In der Stufe < 13> liefert das Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf eine Antwortinformation zum rufenden Endgerät über den Kommunikationskanal 6, löscht den ru fenden Zustand, der von der Stufe < 10> andauerte und schließt den Kommunikationskanal 6. Danach wird das Verbindungsteil 8 aktiviert, um die Kommunikationskanäle 6 und 7 zu verbinden. Die Steuerprozedur oben richtet einen Durchschalte-Kommunikationskanal zwischen dem rufenden Endgerät und dem Endgerät der dritten Partei als Bestimmungsort zur Übertragung ein und richtet dadurch dazwischen einen Übertragungszustand ein.

Im Flußdiagramm von Fig. 7 empfängt zunächst die Netzschnittstelle 4 über den D-Kanal von ISDN die rufende, mit einer Nummer ausgerüstete Verbindungsaufbauinformation, die vom rufenden Endgerät zum Kommunikationskanal 6 geschickt wird. Die empfangene Information wird zur CPU 1 weitergeleitet.

Wenn die Verbindungsaufbauinformation durchgegeben ist, betritt die CPU 1 den Schritt 501 und speichert die empfangene Information in dem Bereich des RAM 5, der darin ihr diesen Zweck reserviert ist. Die CPU 1 überträgt dann eine Rufinformation über die Netzschnittstelle 4 zum rufenden Endgerät, um den Kommunikationskanal 6 im Rufzustand zu halten.

Im Schritt 502 ermittelt die CPU 1 die rufende Nummer aus der Verbindungsaufbauinformation, die im RAM 5 gespeichert ist. Wenn keine rufende Nummer in der gespeicherten Information ermittelt wird, wird der Schritt 507 erreicht. Im Schritt 507 wird eine Verbindungsaufbauinformation, die zum Endgerät der dritten Partei zu übertragen ist, so aufgebaut, ohne eine rufende Nummer in einem rufenden Subadreßbereich dieser Information zu speichern. Auf den Schritt 506 folgt der Schritt 507, was später beschrieben wird.

Wenn die rufende Nummer aus der Verbindungsaufbauinformation, die empfangen und gespeichert ist, ermittelt wird, ist der Schritt 503 erreicht. Im Schritt 503 wird geprüft, um zu sehen, ob der rufende Subadreßcode, der durch den Einstellschalter 9A des Bedienungsteils 9 eingestellt ist, ein benutzer-spezifisches Format oder in einem NSAP-Format ist. Wenn der rufende Subadreßcode im benutzer-spezifischen Format ist, wird der Schritt 504 erreicht. Im Schritt 504 wird die Verbindungsaufbauinformation, die zum Endgerät der dritten Partei übertragen werden soll, durch Speichern der rufenden Nummer im benutzer-spezifischen Format in den rufenden Subadreßbereich dieser Information im RAM gespeichert. In diesem Fall kann das üblicherweise verwendete NSAP-Format verwendet werden, um eine Endgerätenummer zu übertragen.

Wenn im Schritt 503 herausgefunden wird, daß der rufende Subadreßcode im NSAP-Format ist, wird der Schritt 505 erreicht. Im Schritt 505 ist die Verbindungsaufbauinformation, die zum Endgerät der dritten Partei zu übertragen ist, so aufgebaut, daß die rufende Nummer im NSAP-Format im rufenden Subadreßbereich dieser Information im RAM 5 gespeichert wird. In diesem Fall wird das NSAP-Format, welches allgemein dazu verwendet wird, eine Endgerätenummer anzuzeigen, dazu verwendet, sowohl die rufende Nummer als auch die Endgerätenummer kennzuzeichnen.

Im Schritt 506 überträgt die CPU 1 den Ruf zum Endgerät der dritten Partei über den Kommunikationskanal 7, wobei die Verbindungsaufbauinformation verwendet wird, die im Schritt 504 oder 505 aufgebaut wurde und die im richtigen Bereich im RAM 5 gehalten ist. Damit wird der obenbeschriebene Ablauf des Übertragungssteuerprotokolls beendet.

Betrieb nach Verfahren (2)

Fig. 8 ist eine Ansicht, um einen Überblick über ein weiteres Übertragungssteuerprotokoll anzugeben, das den Betrieb des Vermittlungsendgeräts des ankommenden Rufs gemäß dem Verfahren (2) beherrscht. Fig. 9 ist ein Flußdiagramm von Schritten, welches einen Teil des Steuerprotokolls von Fig. 8 zeigt.

In der Stufe < 20> von Fig. 8 empfängt das Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf auf dem Kommunikationskanal 6 eine Verbindungsaufbauinformation, die mit einer rufenden Nummer von einem rufenden Endgerät ausgerüstet ist. Die rufende Nummer wird aus der empfangenen Verbindungsaufbauinformation ermittelt. Die ermittelte Rufnummer wird als gerufene Subadresse auf einer Verbindungsaufbauinformation angeordnet, die zu einem Endgerät einer dritten Partei zu übertragen ist, um so die rufende Nummer zum Endgerät der dritten Partei über den Kommunikationskanal 7 zu schicken. Danach wird die Stufe < 21> erreicht. Während dieser Zeit wird der Kommunikationskanal 6 im Rufzustand gehalten.

In der Stufe < 21> wird die Verbindungsaufbauinformation, die die Rufnummer von dem rufenden Endgerät als gerufene Subadresse führt, zum Endgerät der dritten Partei über den Kommunikationskanal 7 übertragen. In diesem Fall ist die rufende Nummer des Vermittlungsendgeräts für den ankommenden Ruf in der Verbindungsaufbauinformation enthalten, da diese zum Endgerät der dritten Partei geschickt wird.

Wenn gerufen wird, ermittelt das Endgerät der dritten Partei die rufende Nummer des rufenden Endgeräts, welche durch die gerufene Subadresse geführt wird, sowie die Rufnummer des Vermittlungsgeräts für den ankommenden Ruf aus der empfangenen Information. Das Endgerät der dritten Partei erkennt somit, daß der Ruf ein vermittelter Ruf von einem Vermittlungsendgerät für einen ankommenden Ruf ist und verifiziert die rufende Nummer von den ursprünglich rufenden Endgerät. Wenn das Endgerät der dritten Partei antwortet, wird die Stufe < 22> erreicht. In der Stufe < 22> empfängt das Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf die Antwortinformation vom Endgerät der dritten Partei und schließt den Kommunikationskanal 7. Dann wird die Stufe < 23> erreicht.

In der Stufe < 23> liefert das Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf eine Antwortinformation zum rufenden Endgerät über den Kommunikationskanal 7, löscht den Rufzustand, der von der Stufe < 20> andauerte, und schließt den Kommunikationskanal 6. Dann wird das Verbindungsteil 8 aktiviert, um die Kommunikationskanäle 6 und 7 miteinander zu verbinden. Die obige Steuerprozedur richtet einen Durchschalte-Kommunikationskanal zwischen dem rufenden Endgerät und dem Endgerät der dritten Partei als Bestimmungsort zur Übertragung ein und richtet daher dazwischen einen Übertragungszustand ein.

Unter dem obigen Steuerprotokoll wird die rufende Nummer des rufenden Endgeräts auf der gerufenen Subadresse zur Übertragung zum Endgerät der dritten Partei geführt. Wenn das rufende Endgerät zum Vermittlungsendgerät des ankommenden Rufs die persönliche Identifikationsinformation der rufenden Partei, die auf der rufenden Subadresse geführt wird, geschickt hat, erlaubt das obige Protokoll, daß die persönliche Identifikationsinformation, die in der Stufe < 20> empfangen wurde, die auf der Rufsubadresse in der Stufe < 21> geführt wurde, zum Endgerät der dritten Partei übertragen wird.

In diesem Fall kann das Endgerät der dritten Partei die persönliche Identifikationsinformation der rufenden Partei, die auf der rufenden Subadresse geführt wird, und zwei rufende Nummern erkennen. Eine rufende Nummer, die vom rufenden Endgerät kommt, wird so empfangen, als ob sie auf der gerufenen Subadresse geführt wird, wenn das Endgerät der dritten Partei gerade gerufen wird. Die andere Rufnummer des Vermittlungsendgeräts des ankommenden Rufs wird so empfangen, als ob sie auf der rufenden Nummer geführt wird.

Betrachtet man nun Flußdiagramm von Fig. 9, so empfängt zunächst die Netzschnittstelle 4 über den D-Kanal von ISDN die rufende, mit der Nummer versehende Verbindungsaufbauinformation, die vom rufenden Endgerät zum Kommunikationskanal 6 geschickt wird. Die empfange Information wird zur CPU 1 weitergeleitet.

Wenn die Verbindungsaufbauinformation durchgegeben ist, tritt die CPU 1 in den Schritt 601 ein und speichert die empfange Information in dem Bereich des RAM 5, der für diesen Zweck reserviert ist. Die CPU 1 überträgt dann eine Rufinformation über die Netzschnittstelle 4 zum rufenden Gerät, um den Kommunikationskanal 6 im Rufzustand zu halten.

Im Schritt 602 ermittelt die CPU 1 die rufende Nummer aus der im RAM 5 gespeicherten Verbindungsaufbauinformation. Wenn keine Rufnummer in der gespeicherten Infor mation ermittelt wird, wird der Schritt 607 erreicht. Im Schritt 607 wird eine Verbindungsaufbauinformation, die zum Endgerät der dritten Partei übertragen werden soll, aufgebaut, ohne eine rufende Nummer in einem gerufenen Subadreßbereich dieser Information zu speichern. Auf den Schritt 606 folgt der Schritt 607, der später beschrieben wird.

Wenn die rufende Nummer aus der Verbindungsaufbauinformation, die empfangen und gespeichert wurde, ermittelt wird, wird der Schritt 603 erreicht. Im Schritt 603 wird geprüft, um zu sehen, ob der gerufene Subadressencode, der durch den Einstellschalter 9A des Bedienungsteils 9 eingestellt wurde, in einem benutzer-spezifischen Format oder im NSAP- Format ist. Wenn der gerufene Subadreßcode sich im benutzer-spezifischen Format befindet, wird der Schritt 604 erreicht. Im Schritt 604 wird die Verbindungsaufbauinformation, die zum Endgerät der dritten Partei zu übertragen ist, aufgebaut, wobei die rufende Nummer im benutzerspezifischen Format im gerufenen Subadreßbereich dieser Information im RAM 5 gespeichert wird. In diesem Fall kann das allgemein benutzte NSAP-Format dazu benutzt werden, eine Endgerätenummer zu übertragen.

Wenn man im Schritt 603 herausfindet, daß der gerufene Subadreßcode im NSAP- Format ist, wird der Schritt 605 erreicht. Im Schritt 605 wird die Verbindungsaufbauinformation, die zum Endgerät der dritten Partei übertragen werden soll, so aufgebaut, daß die rufende Nummer im NSAP-Format in den gerufenen Subadreßbereich dieser Information im RAM 5 gespeichert wird. In diesem Fall wird das NSAP-Format, welches üblicherweise dazu verwendet wird, eine Endgerätenummer anzuzeigen, verwendet, um sowohl die rufende Nummer als auch die Endgerätenummer anzuzeigen.

Im Schritt 606 überträgt die CPU 1 den Ruf zum Endgerät der dritten Partei über den Kommunikationskanal 7, wobei die Verbindungsaufbauinformation verwendet wird, die im Schritt 604 oder 605 gebildet wurde und die in dem Bereich gehalten wird, der für den Zweck im RAM 5 reserviert wurde. Dies bringt den oben beschriebenen Ablauf des Übertragungssteuerprotokolls zum Abschluß.

Betrieb nach Verfahren (3)

Fig. 10 ist eine Ansicht, um einen Überblick über ein weiteres Vermittlungssteuerprotokoll zu geben, welches den Betrieb des Vermittlungsendgeräts für den ankommenden Ruf gemäß dem obigen Verfahren (3) beherrscht, und Fig. 11 ist ein Flußdiagramm von Schritten, das einen Teil des Steuerprotokolls von Fig. 10 zeigt.

In der Stufe < 30> von Fig. 10 empfängt das Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf auf dem Kommunikationskanal 6 eine Verbindungsaufbauinformation, die mit einer Rufnummer von einem rufenden Endgerät ausgestattet ist. Die Rufnummer wird aus der empfangenen Verbindungsaufbauinformation ermittelt. Die ermittelte Rufhummer wird als Information von Benutzer zu Benutzer auf eine Verbindungsaufbauinformation gesetzt, die zu einem Endgerät einer dritten Partei übertragen werden soll, um so die rufende Nummer zum Endgerät der dritten Partei über den Kommunikationskanal 7 zu schicken. Danach wird die Stufe < 31> erreicht. Während dieser Zeit wird der Kommunikationskanal 6 im Rufzustand gehalten.

In der Stufe < 31> wird die Verbindungsaufbauinformation, die die rufende Nummer führt, vom rufenden Endgerät als Information von Benutzer zu Benutzer zum Endgerät der dritten Partei über den Kommunikationskanal 7 übertragen. In diesem Fall ist die rufende Nummer des Vermittlungsendgeräts für den ankommenden Ruf in der Verbindungsaufbauinformation enthalten, da diese zum Endgerät der dritten Partei geliefert wird.

Wenn gerufen wird, ermittelt das Endgerät der dritten Partei die rufende Nummer des rufenden Endgeräts, welche durch die Information von Benutzer zu Benutzer geführt wird, wie auch die rufende Nummer des Vermittlungsendgeräts für den ankommenden Ruf aus der empfangenen Information. Das Endgerät der dritten Partei erkennt somit, daß der Ruf ein vermittelter Ruf vom Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf ist und verifiziert die rufende Nummer vom ursprünglichen rufenden Endgerät. Wenn das Endgerät der dritten Partei antwortet, wird die Stufe < 32> erreicht. In der Stufe < 32> empfängt das Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf die Antwortinformation vom Endgerät der dritten Partei und schließt den Kommunikationskanal 7. Dann wird die Stufe < 33> erreicht.

In der Stufe < 33> liefert das Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf eine Antwortinformation zum rufenden Endgerät über den Kommunikationskanal 6, löscht den Rufzustand, der von der Stufe < 30> andauerte und schließt den Kommunikationskanal 6. Danach wird das Verbindungsteil 8 aktiviert, um die Kommunikationskanäle 6 und 7 zu verbinden. Die Steuerprozedur oben baut einen Durchschalte-Kommunikationskanal zwischen dem rufenden Endgerät und dem Endgerät der dritten Partei als Bestimmungsort zur Vermittlung auf und richtet dadurch dazwischen einen Vermittlungszustand ein.

Im Flußdiagramm von Fig. 11 empfängt die Netzschnittstelle 4 zunächst über den D-Kanal des ISDN die rufende, mit einer Nummer ausgestattete Verbindungsaufbauinforma tion, die vom rufenden Endgerät zum Kommunikationskanal 6 geschickt wird. Die empfangene Information wird zur CPU 1 weitergeleitet.

Wenn die Verbindungsaufbauinformation durchgegeben ist, tritt die CPU 1 in den Schritt 701 ein und speichert die empfange Information in den Bereich des RAM 5, der darin für diesen Zweck reserviert ist. Danach überträgt die CPU 1 eine Rufinformation über die Netzschnittstelle 4 zum rufenden Endgerät, um den Kommunikationskanal 6 im Rufzustand zu halten.

Im Schritt 702 ermittelt die CPU 1 die rufende Nummer aus der Verbindungsaufbauinformation, die im RAM 5 gespeichert ist. Wenn keine rufende Nummer aus der gespeicherten Information ermittelt wird, wird der Schritt 704 erreicht. Im Schritt 704 wird eine Verbindungsaufbauinformation, die zum Endgerät der dritten Partei zu übertragen ist, aufgebaut, ohne eine rufende Nummer in einem Informationsbereich von Benutzer zu Benutzer von dieser Information zu speichern. Auf den Schritt 704 folgt der Schritt 705, was später beschrieben wird.

Wenn die rufende Nummer aus der empfangenen und gespeicherten Verbindungsaufbauinformation ermittelt wird, wird der Schritt 703 erreicht. Im Schritt 703 wird die Verbindungsaufbauinformation, die zum Endgerät der dritten Partei zu übertragen ist, aufgebaut, wobei die rufende Nummer in den Informationsbereich (Benutzer zu Benutzer) dieser Information im RAM 5 gespeichert wird. In diesem Fall wird die Information, die vom Verbindungsendgerät für den ankommenden Ruf herstammt, gemäß der Information von Benutzer zu Benutzer genannt und als solche übertragen.

Im Schritt 705 überträgt die CPU 1 den Ruf zum Endgerät der dritten Partei über den Kommunikationskanal 7, wobei die Verbindungsaufbauinformation verwendet wird, die im Schritt 703 aufgebaut wurde und die in dem richtigen Bereich des RAM 5 gehalten wird. Damit wird der oben beschriebene Ablauf des Vermittlungssteuerprotokolls abgeschlossen.

Wie beschrieben erzeugt das Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf, welches wie oben ausgebildet ist, wenn eine Verbindungsaufbauinformation von einem rufenden Endgerät durchgegeben ist, eine neue Verbindungsaufbauinformation, wobei diejenigen Teile der ursprünglichen Verbindungsaufbauinformation unberührt gelassen werden, die benötigt werden, einen Durchschalte-Kommunikationskanal vom rufenden Gerät zum Endgerät einer dritten Partei einzurichten, beispielsweise die Informationsübertragungsfähigkeit des in Frage kommenden Netzes, die Art der Kommunikationsendgeräte und die zu verwendenden Kanäle; wobei außerdem die Information, die für das rufende Endgerät eigen ist, der ursprüng lichen Information als rufende Subadresse und als gerufene Subadresse aufbewahrt wird; und wobei diejenigen Teile der ursprünglichen Information umgeschrieben werden, die vom Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf zum Endgerät der dritten Partei geliefert werden müssen, beispielsweise die rufende Nummer und die gerufene Nummer.

Neben der Erzeugung der neuen Verbindungsaufbauinformation überträgt die Ausführungsform der Erfindung zum Endgerät der dritten Partei die rufende Nummer, die an die Verbindungsaufbauinformation angehängt ist, vom rufenden Endgerät, wie auch die rufende Nummer des Vermittlungsendgeräts für den ankommenden Ruf, wobei die rufende Nummer des rufenden Endgeräts auf der rufenden Subadresse, der gerufenen Subadresse oder der Information von Benutzer zu Benutzer in der Information geführt wird.

Wenn gerufen wird, erfährt das Endgerät der dritten Partei, daß der Ruf ein vermittelter Ruf von einem Vermittlungsendgerät für einen ankommenden Ruf ist und erkennt die rufende Nummer des ursprünglich rufenden Endgeräts. Dies erlaubt es, daß das Endgerät der dritten Partei aus einer Anzahl von möglichen Wegen auswählt, wie der Ruf, der empfangen wird, zu behandeln ist.

Bei der obigen Ausführungsform enthält der ROM 2 Programme, die gemäß den drei Verfahren laufen, um die rufende Nummer eines rufenden Endgeräts zu einem Endgerät einer dritten Partei zu übertragen, wenn ein Ruf von diesem empfangen wird. Alternativ kann jedes andere geeignete Programm aus mehreren Optionen ausgewählt werden, um mit dem Kommunikationsnetz, welches gerade in Gebrauch ist, fertig zu werden.

Obwohl die obige Ausführungsform auf ein Kommunikationsnetz, beispielsweise ISDN angewandt wird, muß das rufende Endgerät nicht innerhalb des ISDN ausgestaltet sein. Alternativ kann die Erfindung für ein Kommunikationsnetz angewandt werden, welches die Fähigkeit hat, rufende Nummern zu übertragen, oder für ein Kommunikationsnetz, welches in der Lage ist, rufende Nummern über Verbindungen zu übertragen, die auf speziellen Nummern basieren.

Obwohl eine spezielle Ausführungsform der Erfindung gezeigt und offenbart wurde, ist es klar, daß verschiedene Änderungen und Modifikationen durch den Fachmann durchgeführt werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.


Anspruch[de]

1. Vermittlungsendgerät für einen ankommenden Ruf, welches umfaßt:

eine Empfangseinrichtung (4) zum Empfangen einer ersten Verbindungsaufbauinformation, die von einem rufenden Endgerät zu dem Vermittlungsendgerät über einen ersten Kommunikationskanal (6) übertragen wird, wobei die erste Verbindungsaufbauinformation eine Information umfaßt, die das rufende Endgerät identifiziert; und gekennzeichnet durch

eine Verbindungsaufbauinformations-Erzeugungseinrichtung (CPU 1), um eine zweite Verbindungsaufbauinformation zu erzeugen, um den Ruf zu einer dritten Partei zu übertragen durch Kopieren eines ersten Teils, der die Information umfaßt, die das rufende Endgerät der ersten Verbindungsaufbauinformation identifiziert, zur zweiten Verbindungsaufbauinformation, und durch Umschreiben eines zweiten Teils der ersten Verbindungsaufbauinformation, um zu ermöglichen, daß die Verbindungsaufbauinformation zum Endgerät einer dritten Partei übertragen wird; und

eine Übertragungseinrichtung (CPU 1), um die zweite Verbindungsaufbauinformation zum Endgerät einer dritten Partei über einen zweiten Kommunikationskanal (7) zu übertragen, um einen Kommunikationskanal vom rufenden Endgerät zum Endgerät der dritten Partei einzurichten.

2. Vermittlungsendgerät für einen ankommenden Ruf nach Anspruch 1, wobei:

ein erster Teil der empfangenen ersten Verbindungsaufbauinformation, die zur zweiten Verbindungsaufbauinformation kopiert ist, um einen Durchschalte-Kommunikationskanal vom rufenden Endgerät zum Endgerät einer dritten Partei einzurichten, die Informationsübertragungsfähigkeit, die Art von Kommunikationsendgeräten, die zu verwendenden Kanäle und zusätzlich die rufende Teilnehmernummer umfaßt, und

der zweite Teil eine rufende Subadresse und eine gerufene Subadresse umfaßt, die umgeschrieben sind, um das Rufvermittlungsendgerät zu identifizieren.

3. Vermittlungsendgerät für einen ankommenden Ruf nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Verbindungsaufbauinformations-Erzeugungseinrichtung (CPU 1) die zweite Verbin dungsaufbauinformation erzeugt, wobei der erste Teil der ersten Verbindungsaufbauinformation zu einer vorgegebenen Speicherstelle (5) für die zweite Verbindungsaufbauinformation kopiert wird.

4. Vermittlungsendgerät für einen ankommenden Ruf nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Verbindungsaufbauinformations-Erzeugungseinrichtung (CPU 1) umfaßt:

eine Extrahiereinrichtung (S502, S602, S702), um aus der ersten Verbindungsaufbauinformation eine Teilnehmernummer einer rufenden Partei im rufenden Endgerät zu extrahieren; und eine Kopiereinrichtung (S504, S505), um die Teilnehmernummer zu einer rufenden Subadresse der zweiten Verbindungsaufbauinformation zu kopieren.

5. Vermittlungsendgerät für einen ankommenden Ruf nach Anspruch 4, wobei die Kopiereinrichtung (S505) die rufende Nummer zur rufenden Subadresse in einem vorher festgelegten Format kopiert.

6. Vermittlungsendgerät für einen ankommenden Ruf nach Anspruch 4, wobei die Kopiereinrichtung (S504) die rufende Nummer zur rufenden Subadresse in einem benutzerspezifischen Format kopiert.

7. Vermittlungsendgerät für einen ankommenden Ruf nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Verbindungsaufbauinformations-Erzeugungseinrichtung umfaßt: eine Extrahiereinrichtung (S605), um aus der ersten Verbindungsaufbauinformation eine rufende Nummer einer rufenden Partei zu extrahieren; und eine Kopiereinrichtung, um die rufende Nummer zu einer gerufenen Subadresse der zweiten Verbindungsaufbauinformation zu kopieren.

8. Vermittlungsendgerät für einen ankommenden Ruf nach Anspruch 7, wobei die Kopiereinrichtung (S605) die rufende Nummer zur gerufenen Subadresse in einem vorher festgelegten Format kopiert.

9. Vermittlungsendgerät für einen ankommenden Ruf nach Anspruch 7, wobei die Kopiereinrichtung (S604) die rufende Nummer zur gerufenen Subadresse in einem benutzerspezifischen Format kopiert.

10. Vermittlungsendgerät für einen ankommenden Ruf nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Verbindungsaufbauinformations-Erzeugungseinrichtung umfaßt:

eine Extrahiereinrichtung (S702), um aus der ersten Verbindungsaufbauinformation eine Teilnehmernummer einer rufenden Partei im rufenden Endgerät zu extrahieren; und eine Kopiereinrichtung (S703), um die Teilnehmernummer als Benutzer-Benutzer-Information der zweiten Verbindungsaufbauinformation zu kopieren.

11. Verfahren zum Vermitteln eines Rufs von einem Vermittlungsendgerät für einen ankommenden Ruf zu einem Endgerät einer dritten Partei, welches folgende Schritte umfaßt:

a) Empfangen (S501, S601, S701) einer ersten Verbindungsaufbauinformation in einem Vermittlungsendgerät für einen ankommenden Ruf von einem rufenden Endgerät, wobei die erste Verbindungsaufbauinformation eine rufende Nummer hat;

und gekennzeichnet ist durch

b) Ermitteln (S502, S602, S702) der rufenden Nummer in der ersten Verbindungsaufbauinformation im Vermittlungsendgerät für den ankommenden Ruf;

c) Kopieren (S504, S505; S604, S605; S703, S704) der ermittelten rufenden Nummer auf einen Auswahlbereich einer Verbindungsaufbauinformation einer dritten Partei;

d) Übertragen (S506, S606, S705) der Verbindungsaufbauinformation der dritten Partei zur dritten Partei;

e) Ermitteln der rufenden Nummer vom rufenden Endgerät im Endgerät der dritten Partei; und

f) Verbinden der dritten Partei mit dem rufenden Endgerät.

12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei der Auswahlbereich der Verbindungsaufbauinformation der dritten Partei eine rufende Subadresse (S504, S505) ist.

13. Verfahren nach Anspruch 11, wobei der Auswahlbereich der Verbindungsaufbauinformation der dritten Partei eine gerufene Subadresse (S604, S605) ist.

14. Verfahren nach Anspruch 1 l, wobei der Auswahlbereich der Verbindungsaufbauinformation der dritten Partei ein Informationsort von Benutzer zu Benutzer ist (S703, S704).







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