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Dokumentenidentifikation DE69509755T2 27.01.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0748556
Titel TELEFONKOMMUNIKATIONSSYSTEM MIT EINEM LOKALISIERER
Anmelder Executone Information Systems, Inc., Milford, Conn., US
Erfinder YACENDA, Michael, W., Stamford, CT 06903, US;
CHACO, John, Seymour, CT 06483, US;
YARON, Ram, Stamford, CT 06906, US
Vertreter Betten & Resch, 80469 München
DE-Aktenzeichen 69509755
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 27.02.1995
EP-Aktenzeichen 959119702
WO-Anmeldetag 27.02.1995
PCT-Aktenzeichen US9502441
WO-Veröffentlichungsnummer 9523478
WO-Veröffentlichungsdatum 31.08.1995
EP-Offenlegungsdatum 18.12.1996
EP date of grant 19.05.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.01.2000
IPC-Hauptklasse H04M 11/02

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Telephonkommunikationssystem und insbesondere auf ein Telephonkommunikationssystem mit einer Nebenstellenanlage (PBX), die mit einem Lokalisierersystem verbunden ist, das die Aufenthaltsorte der Telephonbenutzer ermittelt.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Lokalisierersysteme zum Lokalisieren von Objekten oder Personal innerhalb einer Einrichtung und deren Verwendung in Verbindung mit Telephonsystemen wurden bereits vorgeschlagen. Typischerweise lokalisieren Lokalisierersysteme Personal oder Objekte, indem sie herausfinden, wo sich die Objekte oder das Personal am dichtesten bei designierten Überwachungsvorrichtungen aufhalten. Solche Systeme enthalten im allgemeinen eine zentrale Steuervorrichtung, die mit mehreren Sendeempfängern verbunden ist, die an designierten Orten innerhalb einer Einrichtung verteilt sind. Tragbare Einheiten werden von den zu lokalisierenden Objekten oder dem Personal getragen. Jeder tragbaren Einheit ist eine eindeutige Identifikation zugewiesen. In einigen Systemen veranlaßt die zentrale Steuervorrichtung die Sendeempfänger, die tragbare Einheit mittels ihrer Identifikation anzurufen oder zu benachrichtigten. Das Übertragungs- oder Benachrichtigungssignal wird von den tragbaren Einheiten empfangen, wobei jedoch nur die tragbare Einheit mit der passenden Identifikation mit einem Bestätigungssignal antwortet, das von dem Sendeempfänger empfangen wird, der der antwortenden tragbaren Einheit am nächsten ist. Der Sende empfänger meldet seinerseits der zentralen Steuervorrichtung, daß er ein Bestätigungssignal empfangen hat. Der Ort der tragbaren Einheit wird von der zentralen Steuervorrichtung ermittelt anhand der vom Sendeempfänger empfangenen Nachricht. Lokalisierersysteme, die solche Lokalisierungstechniken verwenden, sind z. B. beschrieben im US-Patent Nr. 4.649.385 von Aires u. a.; und in den US-Patenten Nrn. 3.805.265, 3.805.226 und 3.696.384 von Lester.

Die vorgeschlagene Verwendung von Lokalisierersystemen in Verbindung mit Telephonsystemen besaß üblicherweise die Form des Lokalisierens der gerufenen Partei und des automatischen Rufens des Telephons, das der gerufenen Partei am nächsten war. Ein Lokalisierersystem, das eine solche Lokalisierungstechnik verwendet, ist z. B. beschrieben in der EP-A-0578374 von Mufti u. a. Obwohl solche Systeme die "Telephonzettel"-Probleme deutlich reduzieren (d. h. die anrufende und die gerufene Partei rufen einander wiederholt an, ohne eine wirkliche Konversation zu führen, was in Büroeinrichtungen häufig der Fall ist), bleiben zahlreiche Probleme erhalten, die mit der Verwendung von Telephonen verbunden sind. Zum Beispiel muß eine belegte gerufene Partei, die den Anruf nicht beantworten will, die nicht gestört werden will oder die einen Anrufer auszusieben wünscht, trotzdem den Anruf entgegennehmen. Ein automatisches Nebenstellenanlagen/Lokalisierersystem kann ferner die Ursache weiterer Probleme sein, z. B. der automatischen Umleitung eines Anrufs zu einem Telephon in einem Konferenzraum, was die Störung einer wichtigen Versammlung bewirkt.

Es besteht daher Bedarf an einem Telephon/Lokalisierersystem, das fortschrittliche Merkmale bietet, um die obigen Probleme zu beseitigen und ein Eingreifen und eine Steuerung des Systems durch die Benutzer erleichtert.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung verwendet eine Nebenstellenanlage und ein Lokalisiererkommunikationssystem, das für den drahtlosen Austausch von Informationen, die Identifizierungsinformationen enthalten, und zum Lokalisieren von Individuen ausgelegt ist. Mehrere tragbare Ausweiseinheiten sind den jeweiligen Individuen zugeordnet und die Identifizierungsinformationen werden zu einer Zentraleinheit über mehrere Sendeempfänger übertragen, die beabstandet über die Einrichtung verteilt sind. Eine Nebenstellenanlage kann verwendet werden, um den Ort der Individuen zu ermitteln und die Telephonanrufe zu den ermittelten Orten umzuleiten.

Verschiedenen Techniken können verwendet werden, um Individuen zu lokalisieren und Telephonanrufe für die Individuen umzuleiten. Zum Beispiel steht ein Verfahren zum Lokalisieren von Individuen zur Verfügung, das die Schritte des Positionierens mehrerer Sendeempfänger in einer geschlossenen Umgebung und des Koppelns der Sendeempfänger mit einem Zentralprozessor umfaßt, der seinerseits mit einer Nebenstellenanlage verbunden ist. Die Sendeempfänger empfangen Sendungen von den Ausweisen und leiten die Informationen zum Zentralprozessor weiter, der seinerseits die Nebenstellenanlage anweist, zum nächsten Telephon umzuleiten.

Alternativ können die mehreren Telephone, die mit der Nebenstellenanlage verbunden sind, drahtlose Sensoren enthalten, um Sendungen von den Ausweisen zu empfangen, und dienen somit als Sendeempfänger. In diesem Fall ist der drahtlose Sensor als Teil der Telephonschaltung enthalten, die eine Identifikationsverarbeitungsschaltung und eine Telephonsende- und -empfangsschaltung enthält, um Sprach- und Dateninformationen zu senden und zu empfangen.

Sobald die Ausweiseinheit Informationen zu einem Telephon gesendet hat, werden die Informationen zur Nebenstellenanlage übertragen, wo sie verarbeitet werden, um den Ort jedes Individuums in der geschlossenen Umgebung zu ermitteln. Nachdem der Ort eines Individuums ermittelt worden ist, können Telephonanrufe anschließend zu dem Individuum am erfaßten Ort umgeleitet werden.

Entsprechend dem System und dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung kann das Telephon/Lokalisierersystem mit den Benutzern des Systems in Wechselwirkung treten und Benutzeranweisungen zum Steuern des Systems akzeptieren. Zum Beispiel kann die Lokalisiererinformation vom Lokalisierersystem in Verbindung mit fortschrittlichen Telephonfunktionen verwendet werden, wie z. B. automatischem Rückruf, vorprogrammierter Anrufblockierung, Nicht-Stören-Funktion und automatischer Anrufsiebung. Das System kann ferner benutzerprogrammierte Funktionen, wie z. B. die Überwachung spezieller Ortssensoren und Telephonbedingungen und die automatische Betätigung von Vorrichtungen bei Auftreten solcher Bedingungen, ausführen. Mit der Fähigkeit zur Anpassung und zur Interaktion bietet das Telephon/Lokalisierersystem gemäß der Erfindung eine automatische oder auf Anforderung durchgeführte Lokalisierung, Verbindung und den Austausch von Informationen unter den Systembenutzern.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben, in welchen:

Fig. 1 die Systemkonfiguration für ein Telephonkommunikationssystem gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 2 eine alternative Systemkonfiguration für das Telephonlokalisierersystem der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 3 eine Seitenansicht des Gehäuses einer beispielhaften Ausweiseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 4 eine Draufsicht des Gehäuses der Ausweiseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 5 und 6 Vorder- und Seitenansichten einer Funktionskarte gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen;

Fig. 7 eine Draufsicht des Gehäuses der Fig. 4 mit einer eingesetzten Funktionskarte zeigt;

Fig. 8 ein Blockschaltbild der Komponenten der Ausweiseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 9 ein Blockschaltbild der Komponenten für die Telephonsendeempfänger der Fig. 2 ist;

Fig. 10 ein beispielhaftes Flußdiagramm ist, das einen Prozeß des Sendeempfängers beim Empfangen von Ausweisdaten und Senden der Daten zu einer Nebenstellenanlage zeigt;

Fig. 11 und 12 Blockschaltbilder eines Infrarotempfängers bzw. Senders sind, die geeignet sind für den Infrarotempfänger- und Senderabschnitt des Telephons gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 13 eine alternative Konfiguration eines Sendeempfängers mit Naben-Sender/Empfängern ist;

Fig. 14 die alternative Telephonkommunikation mit den Sendeempfängern in einer Nabenkonfiguration zeigt;

Fig. 15 beispielhafte Datenrahmen für die Kommunikation zwischen dem Telephon und der Nebenstellenanlage zeigt;

Fig. 16 die Datenrahmen der Fig. 15 in einer erweiterten Form zeigt;

Fig. 17 beispielhafte Datenrahmen für die Kommunikation von der Nebenstellenanlage zum Telephon in einer erweiterten Form zeigt;

Fig. 18 die typischen Eingangs- und Ausgangssignalformen für das Signalformungs- und Vertärkernetzwerk der Fig. 13 zeigt;

Fig. 19 eine alternative Ausführungsform des Lokalisierersystems der vorliegenden Erfindung zeigt, das einen an der Wand montierten Sendeempfänger enthält;

Fig. 20 ein Blockschaltbild der Komponenten des Sendeempfängers der Fig. 19 ist;

Fig. 21 ein Flußdiagramm für eine beispielhafte Operation des Telephonsystems der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 22 ein Flußdiagramm für die Nutzung der Lokalisiererfunktion zum Suchen nach Individuen ist;

Fig. 23, 23A und 23B Flußdiagramme sind für die Gruppenlokalisierungsfunktion gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 24, 24A, 24B, 24C und 24D Flußdiagramme sind zum Implementieren von Partei nicht verfügbar- und Nebenstelle-belegt-Funktionen für das System der vorliegenden Erfindung;

Fig. 25 ein Flußdiagramm ist zum Implementieren einer Anrufsiebungsfunktion für das System der vorliegenden Erfindung;

Fig. 26 ein Flußdiagramm ist zum Implementieren einer Sekretärverfolgungsfunktion für das System der vorliegenden Erfindung;

Fig. 27 ein Flußdiagramm ist für die Operator-Auffindungsfunktion gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 28 ein Flußdiagramm ist für die Lokalisiererfunktion, die eine Spracherkennungsfunktion für die Beantwortung von Telephonanrufen implementiert;

Fig. 29 ein Flußdiagramm für die Stationsrekonfigurierungsfunktion gemäß der vorliegenden Erfindung ist; und

Fig. 30 ein Flußdiagramm ist für die programmierbare Logikfunktion gemäß der vorliegenden Erfindung.

GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN Systemkonfiguration

Die Fig. 1 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform für die Systemkonfiguration der vorliegenden Erfindung. Wie gezeigt, ist die Nebenstellenanlage (PBX) 10 mit mehreren Telephonen, wie z. B. den Telephonen 12, 14 und 16, verbunden, wobei ein Zentralcomputer 20 mit mehreren Sendeempfängern, z. B. 50, 52 und 54, verbunden ist, die jeweils einen drahtlosen Empfänger/Sensor enthalten, der dazu dient, abgestrahlte Energie von einer entfernten Sendevorrichtung zu empfangen. Ein solcher Empfänger/Sensor dient vorzugsweise dazu, Infrarotsignale vom entfernten Sender zu empfangen.

Das gesamt e Personal 17 in der Einrichtung ist mit einer Fernsendervorrichtung versehen, wie z. B. mit einer Ausweiseinheit 18, die periodisch vorgegebene Personalinformationen sendet. In der vorliegenden genauen Beschreibung werden der Klarheit halber die von der Ausweiseinheit 18 gesendeten Personalinformationen als Ausweisdaten bezeichnet, während die zum Ausweis gesendeten Informationen als Rückgabeausweisdaten bezeichnet werden. Jeder Sendeempfänger kann die Ausweisdaten empfangen, wenn sich die Ausweissender im Empfangsbereich des Sendeempfängers befinden. Der Sendeempfänger erfaßt und digitalisiert die empfangene abgestrahlte Energie und kann diese verarbeiten und überträgt die verarbeiteten Informationen zum Zentralcomputer 20 oder alternativ direkt zur Nebenstellenanlage 10. Die Nebenstellenanlage kann anschließend z. B. die Informationen verwenden, um ankommende Anrufe für jede bestimmte Person zu deren erfaßten Aufenthaltsort, wie oben beschrieben, umzuleiten.

Die PBX 10 ist mit dem Zentralcomputer 20 verbunden, um den Zentralcomputer mit den in der Einrichtung angeordneten Telephonen zu verbinden. Der Zentralcomputer 20 bewerkstelligt die Standardsteuerung der PBX 10, so daß er Telephondaten, die von der PBX empfangen werden, verarbeitet und der PBX Verbindungsinformationen zum Verbinden bestimmter Telephone liefert. Wenn z. B. ein Telephonbenutzer ("die rufende Partei") eine weitere mit der PBX verbundene Nebenstellen anruft, verarbeitet der Zentralcomputer 20 die Telephondaten, z. B. die Nebenstelle der gerufenen Partei, und liefert der PBX die notwendigen Informationen zum Verbinden der zwei Telephone. Außerdem wird der Zentralcomputer 20 verwendet, um die von den Fernausweisen empfangenen Informationen zu verarbeiten, um z. B. die Identität der dem entsprechenden Ausweis zugeordneten Person zu ermitteln. Der Zentralcomputer 20 kann ferner verwendet werden, um die Anzeige des Telephons der anrufenden Partei mit den Lokalisierungsinformationen der gerufenen Partei zu aktualisieren. Alternativ können Komponenten und Funktionen des Zentralcomputers 20 in der PBX 10 enthalten sein, wobei alle Funktionen des Zentralcomputers 20 von der PBX 10 ausgeführt werden können. Die PBX 10 enthält eine (nicht gezeigte) Verarbeitungseinheit, gespeicherte Programme und Einrichtungen zum Erleichtern der Telephonfunktionen, wie z. B. spezielle Klingeltöne, Rückruf, Anrufer-ID, Anrufblockierung, Nicht-Stören, Anrufweiterleitung, Warten, Sprachpost (voice-mail) und dergleichen. Die Implementierung dieser Funktionen ist Fachleuten der Telephontechnik bekannt. Die PBX 10 ist vorzugsweise ein Modell IDS-228, das im Handel erhältlich ist bei EXECUTONE Information Systems Inc.

In einer alternativen Ausführungsform, wie in Fig. 2 gezeigt, ist ein Sendeempfänger in jedem Telephon 12, 14 und 16 enthalten, d. h., jedes Telephon enthält einen drahtlosen Sensor zum Empfangen drahtloser Aussendungen von den Ausweisen. Die Ausweisinformationen können anschließend von den Telephonen über die bestehenden Telephon-PBX-Verbindungen zur PBX weitergeleitet werden. In einer weiteren alternativen Ausführungsform enthält jedes Telephon (22, 14, 16) einen drahtlosen Sender und jeder Ausweis enthält einen drahtlosen Empfänger, um die bidirektionale drahtlose Kommunikation zwischen den Telephonen und den Ausweisen zu erleichtern. Die von den Telephonen empfangenen Ausweissignale enthalten Telephonbenutzerinformationen, wie z. B. die Identifizierungsinformationen des Fernsenders für den Telephonbenutzer. Jedes Telephon enthält vorzugsweise eine Anzeige zum Anzeigen des Ortes der gerufenen Person. Wenn die gerufene Person sich von einem Ort zu einem weiteren bewegt und die Telephonverbindung verbunden bleibt, können die Aufenthaltsorte der gerufenen Person im wesentlichen kontinuierlich auf der Anzeige aktualisiert werden, so daß der Anrufer die Aufenthaltsorte der gerufenen Person verfolgen kann. Ein beispielhaftes Telephon mit einem Sendeempfänger ist in Fig. 6 gezeigt und wird im folgenden offenbart. Die Fig. 2 zeigt ferner eine Operatorstation 22 und eine betätigbare Vorrichtung 25, die mit der PBX 10 verbunden sind. Ein Personal Computer (PC) 29 kann mit der PBX 10 entweder direkt oder über das Telephon 12 verbunden sein. Die Operatorstation 22 wird verwendet, um Operatorfunktionen durchzuführen wie z. B. das Verbinden ankommender Anrufe mit den Benutzern der Einrichtung. Gemäß der vorliegenden Erfindung enthält die Operatorstation 22 eine Anzeige zum Anzeigen, auf Anforderung oder auf kontinuierlich aktualisierter Basis, des Aufenthaltsorts der Benutzer des Systems und identifiziert ferner die Personen, die sich an speziellen Telephonnebenstellen aufhalten.

Die betätigbare Vorrichtung 25 kann eine mechanische oder elektrische Vorrichtung sein, z. B. ein Thermostat, ein Türschloß, die mittels Befehlen von der PBX ferngesteuert werden können. Der PC 29 kann mit der PBX kommunizieren, um auf Funktionsmodule zuzugreifen, wie z. B. ein Logikfunktionsmodul, das im folgenden beschrieben wird.

Fernsendevorrichtung

Ein Beispiel einer geeigneten Sende/Empfangsvorrichtung (Ausweis) ist in den Fig. 3-5 und 7 gezeigt. Wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, ist die Sende/Empfangsvorrichtung eine Ausweiseinheit 18, die eine zugehörige Elektronik besitzt, die im Gehäuse 310 eingeschlossen ist. Das Gehäuse 310 ist im allgemeinen wie eine gewöhnliche Kreditkarte geformt und bemessen und enthält eine Klammer 312, die mittels eines elastischen Bandes 314 daran befestigt ist, so daß der Ausweis vom Personal getragen werden kann. Das Gehäuse 310 ist vorzugsweise ungefähr 3,8 Zoll lang, 2,27 Zoll breit und 0,39 Zoll dick und enthält Schlitze 316 und 318 zum gleitenden Aufnehmen und Halten einer Personal- oder Visitenkarte. Der in Fig. 5 gezeigte Kartenschalter 520 ist im Schlitz 316 im Pfad der Personalkarte angeordnet, so daß dann, wenn die Personalkarte in die Schlitze 316 und 318 des Gehäuses 310 eingesetzt wird, der Kartenschalter 520 geöffnet wird. Die Personalkarte kann eine gewöhnliche Geschäftskarte oder eine Visitenkarte mit elektronisch gespeicherten Informationen oder ein ähnliches Element sein, das ein vorgegebenes Markenmuster enthält, das dann, wenn es mit dem Gehäuse verbunden wird, Daten erzeugt, die bestimmte Nachrichten darstellen können.

Gemäß der in den Fig. 5-7 gezeigten Ausführungsform, kann die Personalkarte eine Funktionskarte 320 sein, die mehrere Funktionstasten 23 besitzt, die darauf in einer Standard-Tastenfeldmatrix angeordnet sind. Die Tastenfeldmatrix ist mit dem Kantenverbinder 324 verbunden. Ein Generator 326 für eine oder mehrere serielle Zahlen ist mit der Tastenfeldmatrix verbunden, so daß nach dem Drücken der geeigneten Funktionstaste oder Sequenz von Funktionstasten vorgegebene Daten an den Kantenverbinder 324 ausgegeben werden. Der Seriennummerngenerator 324 enthält eine Nummer, die bis zu 48 Bits umfassen kann, die in Silicium eingebettet sind. Der Seriennummerngenerator ist mit einem Hochspannungspegel und mit Masse verbunden, um die Daten "1" und "0" zu erzeugen. Die im voraus zugewiesenen Daten können vorgegeben sein, um eine Identifikationsnummer, ein Paßwort oder gekapselte Nachrichten darzustellen. Der Datenausgang am Kantenverbinder 324 wird zum Mikrocontroller 510 der Ausweiseinheit 18 übertragen. Ein Beispiel eines geeigneten Seriennummergenerators ist das Modell DS2490 Siliciumseriennummer, hergestellt von DALLAS Halbleiter. Die Funktionskarte 320 besitzt eine Stromlinienkonfiguration, so daß sie in die Schlitze 316 und 318 des Gehäuses 310 eingesetzt werden kann, wie in Fig. 7 gezeigt ist. Bei dieser alternativen Ausführungsform ist die Funktionskarte 320 mit dem Mikrocontroller 510 über die Kantenverbinder 324 und 328 verbunden, wie in Fig. 5 gestrichelt dargestellt ist. Der Kantenverbinder 328 ist innerhalb der Schlitze 316 und 318 des Gehäuses 310 angeordnet, so daß er mit dem Kantenverbinder 324 in Eingriff ist, wenn die Funktionskarte in die Schlitze eingesetzt ist, wie in Fig. 7 gestrichelt gezeigt ist.

Wie oben erwähnt, ist die Funktionskarte mit dem Mikrocontroller 510 verbunden und so beschaffen, daß sie vordefinierte Funktionen von vordefinierten Befehlen aktiviert. Die vordefinierten Funktionen werden vom Mikrocontroller 510 ausgeführt. Zum Beispiel kann ein Individuum eine (im folgenden beschriebene) Lokalisierer funktion von der Ausweiseinheit 18 einleiten durch Drücken einer einzelnen Funktionstaste oder einer Sequenz von Funktionstasten, die ein Befehlssignal definieren. Das Befehlssignal wird zum Mikrocontroller 510 übertragen, der das Befehlssignal rekonfiguriert und entsprechende Ausweisdaten zu einem Telephon/IR-Empfänger oder zu einem Sendeempfänger 24 sendet. Das Telephon kann anschließend die Ausweisdaten zur PBX 10 und/oder zum Computer 20 übertragen, um die ausgewählte Funktion zu aktivieren. Die Funktionstasten können vorzugsweise verwendet werden, um Kundenbefehle zu definieren, die für den Benutzer spezifisch sind. Zum Beispiel kann der Ausweisbenutzer sein Paßwort eingeben und spezielle Bedingungen definieren, die erfüllt werden müssen, bevor ein Anruf vom Lokalisierersystem zu seiner Nebenstelle übertragen wird. In einem weiteren Beispiel kann die Funktionstaste den Mikrocontroller 510 veranlassen, eine vorgegebene ("gekapselte") Nachricht zu senden, um eine spezielle Funktion durchzuführen, wie z. B. das Wechseln von der Sprachpostfunktion zur Sekretärverfolgungsfunktion. Solche Funktionen werden im folgenden genauer beschrieben. Die Funktionskarte kann ferner verwendet werden, um eine Stationsrekonfigurierungsfunktion einzuleiten, die ebenfalls im folgenden beschrieben wird.

Das Gehäuse 310 enthält ferner den Auswahlknopfschalter 522, der in den Fig. 3 und 8 gezeigt ist und die manuelle Kommunikation mit dem Mikrocontroller 510 erleichtert, so daß ein Benutzer gewünschte Operationsfunktionen wie z. B. die Modusauswahl oder das Senden einer vorgewählten Nachricht auswählen kann. Die ausgewählte Funktion hängt von der Nummer und der Sequenz der gedrückten Knöpfe ab. Die Betriebsarten können umfassen: "lösche Speicher" zum Löschen der Inhalte des RAM-Speichers; "schalte Sender ab" zum Sperren jeder Aussendung vom Ausweis; "Karte erneut einführen" zum Abschalten des Ausweises, wenn die Personalkarte entfernt wird, bis eine Karte erneut eingeführt wird; "ID-Codeänderung" zum Ändern des ID-Codes zu einem speziellen vorgegebenen Code, um eine anomale Bedingung zu signalisieren; und "sperre Zähler"-Modus, der Parameteroperationen überschreibt, um den Ausweis abzuschalten oder zu sperren, und die Ausweisfunktionen beibehält. Alternativ kann das Gehäuse 310 ein Tastenfeld 526 enthalten, das die manuelle Kommunikation mit dem Mikrocontroller 510 erleichtert, so daß ein Benutzer gewünschte Operationsfunktionen auswählen kann, wie z. B. das Senden von Nachrichten zum Computer 20. Das Gehäuse enthält ferner eine Anzeigevorrichtung 528 zum Anzeigen von Informationen, die zum Computer 20 gesendet oder von diesem empfangen worden sind. Genauer wird die Anzeigevorrichtung verwendet, um die Operationsfunktionen, die mittels des Auswahlknopfschalters 522 oder des Tastenfeldes 526 ausgewählt worden sind, irgendwelche Nachrichten oder Daten, die mittels des Tastenfeldes eingegeben worden sind, und irgendwelche Nachrichten oder Daten, die vom Computer 20 empfangen worden sind, anzuzeigen. Ein Lautsprecher 530 und eine zugehörige Sprachschaltung 532 können ebenfalls im Gehäuse 310 enthalten sein. Der Lautsprecher ist zum Übertragen von Tonnachrichten vorgesehen, z. B. Nachrichten, die vom Computer 20 empfangen worden sind. Die Sprachschaltung 532 übersetzt die vom Empfänger 516 empfangenen und vom Mikrocontroller 510 verarbeiteten Digitalsignale in Tonsignale, die den Lautsprecher 530 ansteuern.

Die Fig. 8 zeigt die Inhalte der beispielhaften Ausweiseinheit gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Ausweiseinheitsschaltung enthält einen Mikrocontroller 510 zum Steuern der Operationen des Ausweises und einen Sender 512 zum Senden oder Abstrahlen von Signalen an mehrere Empfänger. Der Sender 512 ist vorzugsweise ein Infrarotsender. Der Mikrocontroller 510 ist vorzugsweise ein einzelner integrierter Schaltungschip, der einen Prozessor, RAM- und ROM-Speicher und Eingang/Ausgang-(E/A)-Anschlüsse enthält. Der ROM-Speicher kann ein programmierbarer Typ sein, der Softwareprogramme zum Betreiben des Ausweises speichert. Beispiele von Programmen, die im ROM gespeichert sind, umfassen: ein Programm zum Steuern des Senders 512 zum Überwachen der Operationsparameter der Ausweiseinheit; und zum Kommunizieren mit externen Vorrichtungen. Die Operationsparameter werden im allgemeinen verwendet, um vor nicht autorisiertem Zugriff auf den Ausweis zu schützen und um Batterieleistung einzusparen. Die Parameter umfassen: Übertragungsrate; maximale Betriebsdauer; Karte-außerhalb-Dauer; maximale Anzahl von Aussendungen; und Länge der ID.

Der Parameter "Senderate" ist die Zeitrate oder Periode zwischen den jeweiligen Aussendungen vom Sender 512. Dieser Parameterwert wird in einen Zähler eingegeben und auf 0 heruntergezählt bis zur nächsten Aussendung. Die aktuelle Senderate verändert sich von Ausweis zu Ausweis selbst dann, wenn jeder Ausweis mit der gleichen Senderate voreingestellt wird, da der Mikroprozessortakt von einem Widerstand/Kondensator-Zeitkonstantennetzwerk abgeleitet wird und die Mikroprozessortaktperiode sich notwendigerweise mit den Schwankungen innerhalb der Toleranz der Widerstand/Kondensator-Vorrichtungen verändert. Wenn bei solchen Schwankungen mehr als ein Ausweis zum gleichen Empfänger sendet, ist die Wahrscheinlichkeit, daß zwei aufeinanderfolgende Sendebündel an Informationen, die zum genau gleichen Zeitpunkt am Empfänger ankommen, im wesentlichen gleich 0.

Der Parameter "maximale Betriebsdauer" ist eine vorgegebene Zeitgrenze, die vom Mikrocontroller-Prozessor überwacht wird. Das Ablaufen dieses Parameters veranlaßt den Ausweis, in eine andere Betriebsart umzuschalten. Dieser Parameter erlaubt einem Systemadministrator, die Zeitspanne der Benutzung des Ausweises in Abhängigkeit vom Benutzer zu begrenzen. Dieser Parameter ist ferner nützlich zum automatischen Abschalten des Ausweises nach einer bestimmten Betriebszeit, um Batterieleistung einzusparen.

Der Parameter "Karte-außerhalb-Dauer" ist das Zeitmaß, das überwacht wird, wenn die Personalkarte aus dem Ausweis entfernt ist. Das Verstreichen der Karte-außerhalb- Dauer veranlaßt die Ausweiseinheit, abzuschalten oder in eine weitere Betriebsart umzuschalten.

Der Parameter "maximale Anzahl von Aussendungen" ist ein Zählerwert, der jedes Mal, wenn ein Ausweis sendet, dekrementiert wird. Wenn dieser Wert 0 erreicht, wird die Ausweiseinheit in Abhängigkeit vom voreingestellten Betriebsmodus alle Aussendungen einstellen, den Benutzer über den Zustand informieren und/oder in eine weitere vorgewählte Betriebsart umschalten.

Der Parameter "Länge der ID" erlaubt dem Benutzer, das Senden der Länge der ID einzustellen, um eine weitere inhärente Information einzuschließen. Der RAM-Speicher enthält eine Datenbank zum Speichern solcher Informationen, wie z. B. der Ausweisdaten, die den Identifikationscode des Ausweises und Betriebsparameter enthalten, die vom Prozessor zum Betreiben der Ausweiseinheit wiedergewonnen und überwacht werden. Die Datenbank kann ferner Informationen enthalten wie z. B. Paßwörter, Zugriffcodes für gesicherte Bereiche oder gekapselte Nachrichten. Die Prozessorfunktionen umfassen: logische und arithmetische Operationen und die Koordination der Datenübertragung zu und vom Mikrocontroller 510. Ein Mikrocontroller wie z. B. der PIC(R)16C5X, hergestellt von Microchip Techno logy Inc., wird in der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet. Fachleuten ist jedoch klar, daß ein beliebiger Mikrocontroller mit gleichen Leistungseigenschaften und ähnlicher Größe ebenfalls verwendet werden kann.

Ein Kantenverbinder 514 erleichtert das Verbinden der Komponenten des Ausweises mit einer externen Verarbeitungsvorrichtung ("der Basis"), wie z. B. einem Computer. Der Kantenverbinder 514 besitzt vorzugsweise vier Verbindungen, die eine "bidirektionale" E/A-Verbindung zu einem Eingang/Ausgang-Anschluß eines Mikrocontrollers 510 für die bidirektionale Kommunikation mit dem Mikrocontroller enthalten. Daten können von einer externen Verarbeitungsvorrichtung über diese Verbindung in den Mikrocontrollerspeicher geschrieben oder aus diesem gelesen werden. Ein Standard-Seriellschnittstellenprotokoll wie z. B. RS-232 kann für den Datenaustausch mit der externen Verarbeitungsvorrichtung verwendet werden. Eine "In-Basis"-Verbindung wird vom Mikrocontroller 510 überwacht. Ein Aktivsignal am "In-Basis"-Eingang zeigt an, daß der Mikrocontroller die Steuerung der Ausweiseinheit an die externe Verarbeitungsvorrichtung übergibt. Der Ausweis gemäß der vorliegenden Erfindung wird mit einer Batterie betrieben, die vorzugsweise eine Lithiumbatterie ist.

Andere Batterieentwürfe, wie z. B. NiCd (Nickel-Cadmium) des wiederaufladbaren Typs oder Solarzellen können ebenfalls verwendet werden. Es kann somit eine weitere Eingangsverbindung des Kantenverbinders 514 in Kombination mit der Blockdiode 524 verwendet werden, um die Batterie aufzuladen. Die vierte Verbindung des Kantenverbinders 514 ist ein Reserve-Eingang/Ausgang.

Wie oben erwähnt, kann der Ausweis ferner einen drahtlosen Empfänger enthalten, der dazu dient, abgestrahlte Signale von den Sendeempfängern oder den Telephonen zu empfangen. Im allgemeinen besitzt der drahtlose Empfänger 516 eine lichtempfindliche LED-Matrix, die verwendet wird, um die von einem Telephon empfangenen Daten in den Mikrocontroller 510 einzugeben, indem eine Lichtquelle, die mit Daten moduliert wird, seriell in den Mikrocontroller 510 eingegeben wird.

Ein Oszillator 518 ist mit dem Mikrocontroller 510 verbunden und erzeugt ein Schwingungssignal, das seinerseits ein Taktsignal zum Takten oder für Zeitgeberzwecke erzeugt. In der bevorzugten Ausführungsform enthält der Oszillator 518 eine Widerstand/Kondensator-Kombination zum Erzeugen eines Taktes, der bei einer Frequenz von ungefähr 455 kHz arbeitet. Aufgrund von Schwankungen der Toleranz der Widerstand/Kondensator-Kombination unterscheiden sich die Taktraten der jeweiligen Ausweiseinheiten untereinander und liegen im wesentlichen um 455 kHz. Der Mikrocontroller 510 enthält ferner einen Vorskalierer zum Bereitstellen der Zeitgeber- und Taktsignale.

Telephonschaltung

Die Fig. 9 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform für die Hardware jedes Telephons, das innerhalb der Einrichtung verwendet wird. Die Telephonschaltung enthält den Mikrocontroller 610 zum Steuern der Operationen des Telephons und die Kommunikationshardware zum Verbinden des Telephons mit der PBX. Der Mikrocontroller und die Kommunikationshardware bewerkstelligen die Standard- Telephonkommunikation mit der PBX und enthalten z. B. ein Tastenfeld zum Wählen, einen Klingelindikator zum Identifizieren ankommender Rufe, einen Hörer mit einem Lautsprecher und einem Mikrofon und in einigen Fällen eine LCD-Anzeige zum Bereitstellen sichtbarer Informationen. Die Telephone der vorliegenden Erfindung enthalten ferner einen Infrarotempfänger 612 zum Empfangen von Ausweissendungen und einen optionalen Infrarotsender 614 zum Senden von Infrarotsignalen vom Telephon zum Ausweis.

Der Mikrocontroller 610 ist vorzugsweise ein einzelner integrierter Schaltungschip, der einen Prozessor, RAM- und ROM-Speicher und E/A-Anschlüsse enthält. Ein Beispiel eines geeigneten Mikrocontrollers ist das Modell 80C51, hergestellt von Motorola. Fachleute wissen jedoch, daß ein beliebiger Mikrocontroller mit äquivalenten Leistungsmerkmalen ebenfalls verwendet werden kann. Der ROM- Speicher kann ein programmierbarer Typ sein, der Softwareprogramme zum Betreiben der Telephonmerkmale speichert, wie z. B. ein Rolodex-Typ-Verzeichnis von Telephonnummern für den Zugriff und die Anzeige für den Benutzer, um das Wählen oder das Anzeigen der enthaltenen Informationen, wie z. B. der Nummer des gerufenen Telephons, den Aufenthaltsort des gerufenen Personals oder einen Echtzeitzähler der Anrufdauer und dergleichen, zu beschleunigen Beispiele von Programmen, die im ROM gespeichert sind umfassen: ein Programm zum Steuern des Empfangs der Ausweisdaten und des Sendens der Rückgabeausweisdaten zur Ausweiseinheit 18; Programme zum Übertragen der empfangenen Ausweisdaten zur PBX; und Programme zum Empfangen der Rückgabeausweisdaten von der PBX. Ein Beispiel eines solchen Programms ist in Fig. 10 gezeigt. In diesem Beispiel werden die Infrarot-(IR)-Ausweisdaten vom Empfänger 612 empfangen und zum Mikrocontroller 610 übertragen (Schritt 710).

Der Mikrocontroller 610 ermittelt das Energiepegelaufenster des empfangenen Infrarotsignals unter Verwendung mehrerer Komparatoren, die jeweils einen vorgegebenen Stellenwert besitzen, um einen Signalbereich oder ein Fenster des Energieniveaus des empfangenen Signals zu erzeugen (Schritt 720), und formatiert die Ausweisdaten, die die IR-Energiepegeldaten enthalten, in einen Mikrocontroller-Datenrahmen (Schritt 730). Der Mikrocontroller 610 wartet anschließend auf eine Unterbrechung von der PBX und sendet daraufhin die Ausweisdaten zur PBX. Alternativ leitet der Mikrocontroller 610 den Datenrahmen zur PBX auf einer periodischen Grundlage weiter (z. B. alle 2 Sekunden), ohne irgendeine Unterbrechung von der PBX. Der Datenrahmen kann zu der PBX z. B. über eine Geraubtes- Bit-Signaliesierungstechnik weitergeleitet werden, die im folgenden genauer beschrieben wird (Schritte 740 und 750).

Der RAM-Speicher des Mikrocontrollers 610 kann die wiedergewonnen Ausweisdaten und die Rückgabeausweisdaten enthalten. Funktionen, die dem Mikrocontrollerprozessor zugeordnet sind, umfassen: logische und arithmetische Operationen und die Koordination der Datenübertragung zu und vom Mikrocontroller 610.

Die anderen Komponenten des Telephons, einschließlich der Empfängersignalformung und Konditionierung 620, der PCM Codes 617, der Senderbedingungen 618, der Parallel-Seriell- und Seriell-Parallel-Umsetzer 616 bzw. 624 sind wohlbekannte Telephonkomponenten, deren Operation für Fachleute offensichtlich ist und die daher hier nicht weiter beschrieben werden.

Telephon-Infrarotempfänger

Die Fig. 9 und 11 zeigen eine beispielhafte Ausführungsform des Infrarotempfängerabschnitts 612. Die für Infrarotlicht empfindliche Diodenmatrix 810 empfängt Infrarotsignale, vorzugsweise frequenzmodulierte Infrarotsignale, die von einem Infrarotsender, z. B. der Ausweiseinheit 18, gesendet worden sind. Das Signalformungs- und Ver stärkernetzwerk 812 konditioniert und verstärkt die von der Diodenmatrix 810 erzeugten Signale. Der FM-Empfänger 814 demoduliert die Daten vom Trägersignal und überträgt die empfangenen Daten seriell zu einer E/A-Verbindung des Mikrocontrollers 610. Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann der Empfänger die Infrarotaussendungen von Ausweiseinheiten bis zu einer Entfernung von 30 Fuß empfangen. Der Mikrocontroller 612 empfängt die seriellen Daten vom FM-Empfänger 814 und extrahiert die Ausweisdaten, wie z. B. die Identitätsinformationen, die der Ausweiseinheit 18 zugeordnet sind. Die extrahierten Daten werden umformatiert und in einem Nachrichtenrahmen zur PBX auf die im folgenden beschriebene Weise weitergeleitet. Eine genauere Beschreibung des FM-Infrarotsenders und -Empfängers und deren Operation sind beschrieben im US-Patent Nr. 4.977.519 von J. Crimmims.

Telephon-Infrarotsender

Die Fig. 9 und 12 zeigen eine beispielhafte Ausführungsform des Infrarotsenderabschnitts 614. Der Senderabschnitt 614 enthält einen FM-Generator 910, einen LED- Treiber 912 und eine LED-Matrix 914, die Energie für die Erfassung durch die Ausweiseinheit abstrahlt. Der FM- Generator 910 empfängt vom Mikrocontroller 610 einen seriellen Datenbitstrom, der die zu sendenden Informationen wiedergibt, und erzeugt ein Trägersignal, das mit den seriellen Daten frequenzmoduliert wird. Das modulierte Signal wird dem LED-Treiber 912 zugeführt, um eine Stromtreiberfähigkeit für die LED-Matrix 914 zu schaffen. Gemäß der bevorzugten Ausführungsform emittiert die LED- Matrix 914 Infrarotsignale. Die FM-Infrarotsignal-Sendetechnik ist Fachleuten bekannt. Eine genauere Beschreibung eines FM-Infrarot-Sender/Empfängers und dessen Operation ist beschrieben im US-Patent Nr. 4.977.519 von J. Crimmins. Für Fachleute ist ferner offensichtlich, daß andere bekannte drahtlose Datenübertragungstechniken verwendet werden können, wie z. B. HF-Senden und -Empfangen.

Nabenkonfiguration

Die Infrarotsender und Empfänger, die den Telephonen der vorliegenden Erfindung zugeordnet sind, können in einer Fern-Nabenanordnung 1010 verbunden sein, wie in den Fig. 13 und 14 gezeigt ist. In der bevorzugten Ausführungsform reicht die Anzahl der Naben 1012 von 1 bis 12, wobei die Anzahl der jeder Nabe zugeordneten Ausweise von 1 bis 50 reichen kann. Die Anzahl der Naben und der jeder Nabe zugeordneten Ausweise kann jedoch durch Erweitern der Kommunikationsbandbreite der Nabe und/oder der Ausweise erhöht werden. Die Naben 1012 empfangen die Infrarotsignale vom Ausweis, extrahieren die Ausweisdaten und reformatieren die Daten für die Kommunikation mit dem Mikrocontroller 610. Ein Standardschnittstellenprotokoll wie z. B. RS-422 kann für den Datenaustausch zwischen der Nabe und dem Mikrocontroller 610 verwendet werden. Außerdem können die Naben 1012 ferner so konfiguriert sein, daß sie Rückgabeausweisdaten vom Mikrocontroller 610 empfangen und die Daten zum zugehörigen Ausweis senden.

Ausweis-zu-Empfänger-Kommunikation

Das Datenformat für die Übertragung zwischen der Ausweiseinheit und den Telephoninfrarotempfänger gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im folgenden beschrieben. Wenn die anfänglichen Softwareschritte, die von dem in Fig. 8 gezeigten Mikrocontroller 510 benötigt werden, um Daten zu senden, abgeschlossen sind, holt der Prozessor im Mikrocontroller 510 die zu sendenden Daten aus dem erkannten RAM-Spei cherort, um die gespeicherten Daten für das Senden bereit zu halten, wie z. B. die Ausweisidentifizierungsnummer. Der Prozessor fügt die notwendigen Informationen hinzu und formatiert die Daten in ein 8-Bit-Wort, umrahmt von Start- und Stopp-Bits. Ein beispielhaftes Datenbündel ist folgendes:

Das Steuerungs- und Paritätsfeld (z. B. die Bits 2 bis 5 von Byte 1) identifiziert den Typ des folgenden Datenwortes. Zum Beispiel ein Datenwort mit fester oder variabler Länge. Ein Datenwort mit fester Länge kann im System z. B. 5 Bytes lang sein. Wenn das Datenwort eine variable Länge besitzt, kann die Länge der zu sendenden Daten im Steuerfeld angegeben sein. Paritätsinformationen können ebenfalls in diesem Feld enthalten sein.

Die formatierten Daten werden seriell vom Mikrocontroller 510 zum Sender weitergeleitet, um sie zu einem drahtlosen Empfänger zu senden, wie z. B. zu den Telephonen 12, 14 und/oder 16, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Der Datensende- Tastverhältniszyklus kann gewählt und im voraus zugewiesen werden, d. h. sowohl die Datensenderate als auch die Periode zwischen den jeweiligen Datenbündeln sind wählbare Parameter und werden während der Initialisierung eingestellt. Die Daten werden vorzugsweise zum Empfänger mit einer Rate von 19,2 kHz gesendet, wobei die Zeitspanne zwischen den jeweiligen Datenbündeln (Sendeperiode) 1 bis 5 Sekunden beträgt. Die Sendeperiode kann zwischen Millisekunden und Stunden variieren.

Kommunikation zwischen dem Telephon und der PBX

Die von dem in Fig. 9 gezeigten Mikrocontroller 610 wiedergewonnenen Ausweisdaten werden für das Senden zur PBX konfiguriert und im Mikrocontrollerspeicher gespeichert. Die Sprach- und Datenkommunikation zwischen dem Telephon und der PBX findet typischerweise in Form von Nachrichtenrahmen statt, die in Felder unterteilt sind, wie z. B. ein Datenfeld und ein Steuerfeld. Beispielsweise ist das Datenfeld, das den Sprachdaten für das Telephon zugeordnet ist, ungefähr 64 kBit lang, während das Steuerfeld ungefähr 2 kBit lang ist. Das Steuerfeld enthält ein Synchronisierungsbit zum Synchronisieren der Kommunikation zwischen dem Telephon und der PBX. Die bevorzugte Übertragungsrate für die Daten beträgt 19,2 kHz.

Die Fig. 15-17 zeigen typische Systemzeitablauf- und Formatschaubilder für den Austausch der Datenrahmen zwischen dem Telephon oder dem Sendeempfänger der vorliegenden Erfindung und der PBX 10. Wie in Fig. 15 gezeigt werden die Daten vom Mikrocontroller 610 in jedem Telephon in ein 16-Bit-Paralleldatenwort auf dem Mikrocontroller-Datenbus konfiguriert, das vorzugsweise von einem Startbit und 7 Stoppbits umrahmt ist. Die Kommunikation mit der PBX-Systemzeitsteuerung findet andererseits im seriellen Modus statt, weshalb das 16-Bit-Paralleldatenwort mittels des Parallel/Seriell-Umsetzers 616 in einen seriellen Datenstrom umgesetzt wird. Außerdem wird zu jedem Mikrocontrollerdatenrahmen ein Synchronisierungsbit (Sync-Bit) hinzugefügt, um die Taktausrichtung zwischen der PBX und dem Telephon aufrechtzuerhalten.

Die Übertragung der Ausweisdaten zur PBX findet vorzugsweise über einen Sekundärkanal der PBX statt, wie z. B. den Datenkanal einer IDS 228 PBX, erhältlich von EXECUTONE Information Systems Inc. Das Datenformat einer solchen PBX ist dem Sendeformat des Datenkanals in der Basisratenschnittstelle von ISDN ähnlich.

Alternativ kann eine Geraubtes-Bit-Signalisierungstechnik verwendet werden, die die Geraubtes-Bit-Technik nutzt, bei der ein Bit innerhalb jeder vierten Aussendung des Mikrocontroller-Datenrahmens für die Übertragung der Ausweisdaten verwendet wird. Somit beträgt die effektive Datensenderate der Ausweisdaten ungefähr 2 kBit, während die Gesamtdatensenderate zwischen der PBX und dem Telephon 64 kBit beträgt. Aktuelle Sprach- und Telephondatensendungen zwischen der PBX und dem Telephon können das PCM-Format aufweisen, das einen Primärkanal nutzt. Der Sekundärkanal kann für Sprache und/oder Daten verwendet werden. Der PCM-Codex 617 komprimiert die analogen Sprachdaten und formatiert die Sprach- und Datensendungen im PCM-Format. Der Senderkonditionierer 618 verstärkt und moduliert jeden Rahmen für das Senden zur PBX. Der Primärkanal ist vorzugsweise ein 64-kBit-Kanal, um die Ausweisdaten wie oben erwähnt zur PBX zu übertragen. Der Primärkanal wird ferner verwendet, um Steuerinformationen an für die Peripherievorrichtung (z. B. die PBX), ein Synchronisierungsbit für die Hardware und das PCM-Sprachsignal zu übertragen. Der Sekundärkanal ist vorzugsweise ebenfalls ein 64-kBit-Kanal zum Übertragen der Ausweisdaten und wird verwendet, um EIA-Steuersignale über die Geraubtes-Bit-Signalisierung für RS-232 oder andere Anwendungen zu übertragen.

Die Ausweisdaten werden vom Mikrocontroller 610 im folgenden Protokoll formatiert:

RI; ST; ENERGIEPEGEL-FENSTER; DATEN; SP,

wobei das IR-Feld ein Byte umfaßt und der PBX den Typ des vom Ausweis empfangenen Signals (z. B. Infrarot) liefert, wobei das ST-Feld, also ein Byte, das Startnachrichtenfeld ist. Das ENERGIEPEGEL-FENSTER-Feld umfaßt ein Byte und liefert der PBX einen Bereich des Energiepegels oder der Stärke des vom Ausweis empfangenen Signals. Wenn der Energiepegel unter einem vorgegebenen Pegel liegt, kann der Computer 20 die Nachricht von der Sendevorrichtung nicht als gültige Daten betrachten. Das DATEN-Feld ist vorzugsweise zwischen einem und 5 Bytes lang und liefert der PBX die Personaldaten, wie z. B. die Ausweisidentität. Das SP-Feld ist ein Byte lang und ist das Stoppnachrichtenfeld.

Wenn die Telephone und Ausweise in einer Nabenkonfiguration angeordnet sind, wie in den Fig. 13 und 14 gezeigt, werden die Ausweisdaten vom Mikrocontroller 610 im folgenden Protokoll formatiert:

IR; ST; ERNERGIEPEGEL-FENSTER; DATEN; SP; EMPFÄNGERNR.

Die ersten fünf Felder sind den obenbeschriebenen ähnlich, wobei das Feld EMPFÄNGERNUMMER der PBX die Nabennummer (z. B. 1-12) liefert, die dem Ausweis zugeordnet ist, der die Nachricht gesendet hat.

Die Fig. 15 zeigt ferner den Unterschied zwischen einem Synchronisierungsbitimpuls und dem Sprach- oder Datenbitimpuls. Ein Synchronisierungsbit ist typischerweise als das Auftreten zweier aufeinanderfolgender Impulse in der Zeitspanne definiert, die für das Senden eines Sprach- oder Datenbitimpulses vorgesehen ist.

Die Fig. 16 und 17 zeigen beispielhafte Nachrichtenrahmenformate und den Zeitablauf in einer erweiterten Form für Sprache, Telephondaten und Ausweisdaten zwischen dem Telephon und der PBX. Wie bereits erwähnt, liegen die Daten vom Mikrocontroller in einem 16-Bit-Parallel-Format vor, und sind von einem Startbit und 7 Stoppbits umrahmt, um den Mikrocontroller-(uC) Datenrahmen zu bilden, wobei der uC-Datenrahmen ungefähr 8 ms lang ist. Die parallelen Daten vom Mikrocontroller 610 werden anschließend zusammen mit den Sprach- und Telephondaten mittels des Parallel/Seriell-Umsetzers 616 in einen seriellen Datenbitstrom umgesetzt, der anschließend das serielle Signal zum Senderkonditionierer 618 überträgt. Der Senderkonditionierer 618 formatiert das zu sendende Signal in das PCM-Format und gibt das PCM-Signal über die 4-Paar-Telephonleitung zur PBX weiter.

Eine beispielhafte Ausführungsform des Formats und des Zeitablaufs der Daten, die von der PBX zum Telephon übertragen werden, ist in Fig. 17 gezeigt. Die Rückgabeausweisdaten, z. B. Daten zum Benachrichtigen einer angerufenen Partei über einen Anruf, die in der PBX erzeugt worden sind, werden in einen 8-Bit-Mikrocontroller- (uC) -Datenrahmen von ungefähr 8 ms Länge formatiert (d. h. 1 ms/Bit). Zwei der 8 Bits sind als Hilfsmittel zugewiesen. Ein Synchronisierungsrahmen wird anschließend zu jedem Bitabschnitt des uC-Datenrahmens hinzugefügt, wobei das resultierende Signal für die PCM-Übertragung zum Telephon konditioniert wird.

Das am Telephon empfangene PCM-Signal von der PBX 10 wird anschließend mittels eines Signalformungs- und Konditionierungsnetzwerks 620 verarbeitet. Das Netzwerk 620 setzt das empfangene Signal vom PCM-Format in ein serielles Digitalformat um, gewinnt den Synchronisierungstakt zum Synchronisieren der Zeitsteuerung über die Phasenverriegelungsschleife 622 und rekonstruiert unter Verwendung der Geraubtes-Bit-Signalisierungstechnik die Sprache, der Telephondaten und die Rückgabeausweisdaten. Die Daten werden vom Empfängersignalformungs- und Konditionierungsnetzwerk 620 unter Verwendung einer Fremdmarkeninver sions-(AMI)-Umsetzungstechnik wiedergewonnen. Die Fig. 18 zeigt beispielhafte Eingangs- und Ausgangssignalformen der AMI-Umsetzungstechnik. Das AMI-Umsetzungsverfahren ändert den Pegel der Ausgangssignalform für jede Querung der Nullinie der Eingangssignalform. Die umgesetzten Daten werden zum Seriell/Parallel-Umsetzer 624 übertragen, der die Daten von einem seriellen Format in ein Parallel-Format umsetzt, die Rückgabeausweisdaten aufnimmt und die Daten für ein anschließendes Senden zum Ausweis an den Mikrocontroller 610 überträgt.

Die Fig. 19 zeigt eine typische Einstellung der Systemkonfiguration, bei der die Sendeempfänger über die Einrichtung wie z. B. Büroräume und Korridore verteilt sind und drahtlose Sendeempfänger 24 besitzen, die an festen Oberflächen wie z. B. der Geschoßdecke oder den Wänden im Büroraum angebracht sind. In einer Ausführungsform enthalten die Sendeempfänger 24 die gleiche Schaltung und arbeiten in der gleichen Weise wie die drahtlosen Sender und Empfänger, die in den Telephonen 12, 14 und 16 eingebaut sind, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Somit können alle Funktionen, die von den drahtlosen Sendern und Empfängern es in den Telephonen ausgeführt werden, vom Sendeempfänger 24 ausgeführt werden. Die PBX 10 und der Zentralcomputer 20 sind über eine geeignete Verkabelung und Datenverbindungen zwischen der PBX und dem Zentralcomputer verbunden, wobei diese genauso wie mit Bezug auf die drahtlosen Sender und Empfänger, die in den Telephonen eingebaut sind, beschrieben worden ist, eingerichtet werden können.

Wie in Fig. 20 gezeigt, enthält der Sendeempfänger 24 alternativ einen Infrarotsender 512 und einen Empfänger 516, die mit einem Sendeempfänger-Mikrocontroller 510 verbunden sind, der mit einem Fernkommunikationsprozessor gekoppelt ist, wie z. B. dem Zentralcomputer 20 der PBX 10. Der Sender und der Empfänger 512 bzw. 516 und der Prozessor 510 sind oben mit Bezug auf die Fig. 8 und 9 beschrieben worden. Die Kommunikation zwischen dem Prozessor 570 und entweder dem Zentralcomputer 20 oder der PBX 10 kann bewerkstelligt werden unter Verwendung serieller oder paralleler Kommunikationstechniken, wie z. B. für die Telephone beschrieben worden ist, oder mittels anderer Standardtechniken, wie z. B. RS-232.

Die Fig. 21 zeigt ein Beispiel des Operationsablaufs des Systems der vorliegenden Erfindung, das Benutzer verfolgt und einen Telephonanruf zu einem Benutzer leitet. Die PBX empfängt entweder periodisch oder aperiodisch die Ausweisdaten, wie z. B. die Benutzeridentifizierungsinformation, von Telephonen oder Sendeempfängern innerhalb der geschlossenen Umgebung (Schritt 1610). Die empfangenen Ausweisdaten werden anschließend zur PBX 10 übertragen, die ermittelt, ob das IR-Energiepegel oberhalb des Schwellenpegels liegt (Schritt 1620). Wenn das Energiepegel unterhalb des Schwellenpegels liegt, werden die Ausweisdaten verworfen. Wenn das Energieniveau den Schwellenpegel übertrifft, ermittelt die PBX 10 anschließend die Identität des Benutzers anhand der Benutzeridentifizierungsdaten und dem Ort des Telephons (Schritt 1630). Die PBX 10 und/oder der Computer 20 speichert anschließend die Identität und den Aufenthaltsort des Benutzers im internen Speicher (Schritt 1640).

Gemäß einem bevorzugten Verfahren der vorliegenden Erfindung archiviert die PBX 10 und/oder der Computer 20 den Aufenthaltsort jedes Benutzers im Speicher, vorzugsweise die letzten fünf Aufenthaltsorte jedes Benutzers, und versieht jeden neuen Aufenthaltsorteintrag mit einem Zeitstempel. Das System bewerkstelligt dies durch Bereithalten eines separaten Speicherbereichs für jeden Benutzer, vorzugsweise durch Zuweisen eines Speicherbereichs von z. B. Benutzer-ID-Nummer + 10 Speicherstellen. Die PBX vergleicht für jeden Benutzer den momentanen Aufenthaltsort mit dem letzten eingegebenen Aufenthaltsort. Wenn die Aufenthaltsorte verschieden sind, werden der neue Aufenthaltsort und ein Zeitstempel, vorzugsweise die Realzeit in den Speicher eingetragen. Wenn die Aufenthaltsortdaten fünf verschiedene Aufenthaltsorte überschreiten, werden die ältesten Aufenthaltsortdaten verworfen (Schritt 1650). Jeder Benutzer kann auf das Lokalisierersystem zugreifen, indem er irgendeines der mit der PBX verbundenen Telephone verwendet. Der Benutzer gibt einen Lokalisiererzugriffscode wie z. B. 1 9 am Telephontastenfeld ein, gefolgt von einem Lokalisiererfunktionscode (Schritt 1660).

Die PBX empfängt und erkennt den Lokalisiererzugriffscode und greift auf den Lokalisierersystem-Softwareabschnitt zu, um die Lokalisiererfunktionen einzuleiten (Schritt 1670). Der Lokalisiererfunktionscode wird anschließend von der Lokalisierersoftware interpretiert, um die spezifizierte Lokalisiererfunktion auszuführen (Schritt 1680).

Telephonkommunikation unter Verwendung des Lokalisierersystems

Die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist geeignet für eine fortschrittliche Kommunikation unter Telephonbenutzern zum Minimieren des Zeitaufwands aufgrund von Fehlversuchen, gerufenes Personal bei Bedarf zu erreichen, und minimiert die Unterbrechungen, die von einem automatisierten Telephonumleitungssystem verursacht werden können.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung steuert der Telephonbenutzer adaptiv den Lokalisierer und das Telephonsystem an einem beliebigen Telephon durch Wählen fortschrittlicher Telephonfunktionen, nach Akti vieren des Lokalisierersystems und Empfangen von Aufenthaltsinformationen, wie z. B. darüber, wo sich die gerufene Person aufhält und ob sich andere Leute am gleichen Ort befinden. Die Operation und die Merkmale der bevorzugten Ausführungsformen werden im folgenden beschrieben.

Lokalisierersystemfunktionen - Lokalisiere-Benutzer-Funktion

Die Fig. 22 zeigt ein Beispiel des Operationsablaufs zum Lokalisieren von Benutzern des Systems. Ein Benutzer, der den Aufenthaltsort eines weiteren Benutzers sucht, gibt Suchbefehle in irgendein Telephon ein, das mit der PBX verbunden ist. Für die vorliegende Offenbarung wird das suchende Individuum als "suchende Partei" bezeichnet und das gesuchte Individuum als "gesuchte Partei" bezeichnet. Die Lokalisiere-Benutzer-Funktion ist vorzugsweise die Vorgabe-Lokalisiererfunktion. Der Benutzer muß keinen Funktionscode eingeben.

Die suchende Partei gibt den "Zugrifflokalisierer"-Code 1, 9 sowie die Parameter für die gesuchte Partei ein (Schritte 1712 und 1714). Die Suchparameter können die Telephonnebenstelle, den Namen oder eine ähnliche Identifizierungsinformation der gesuchten Partei enthalten. Zum Beispiel ist die Telephoneingabe gleich 1, 9 und anschließend die Nebenstellennummer oder 1, 9, # und der Name der Person in alphanumerischen Zeichen. Nach dem Empfangen solcher Befehle vergleicht die PBX 10 den Funktionscode mit den Operationscodes in den Befehlsanweisungen, die vorher im Lokalisierersystem-Softwareabschnitt der PBX 10 installiert worden sind, um festzustellen, daß die "Lokalisiere-Benutzer"-Funktion angefordert worden ist, und um das Suchen der gesuchten Partei einzuleiten.

Um einen Benutzer zu lokalisieren, gewinnt das Lokalisierersystem die Lokalisierungsinformationen, die vorher im Lokalisiererspeicherabschnitt archiviert worden sind, der der gesuchten Partei zugewiesen ist (Schritt 1716). Die Lokalisierungsinformationen werden anschließend zum rufenden Telephon weitergeleitet, um sie auf der Telephonanzeige anzuzeigen (Schritt 1718). Die Anzeige kann z. B. der letzte erfaßte Aufenthaltsort der gerufenen Person sein, wie z. B. deren Büro, oder wo immer sie sich aufhält, wie z. B. in einem Kopiererzimmer. Der Anrufer kann Anzeigefunktionen wählen, wie z. B. "verfolgen" und "überwachen" (Schritt 1720). Wenn der Anrufer den Verfolgungsmodus aktiviert, wird der Aufenthaltsort der gerufenen Person auf der Anzeige 650 des rufenden Telephons angezeigt. Die Lokalisierungsinformation wird kontinuierlich aktualisiert, vorzugsweise alle zwei Sekunden bei der PBX 10, dem Mikrocontroller 610 und anschließend bei der Anzeige 650. Wenn sich die gerufene Person von einem Ort zu einem weiteren bewegt, wird die veränderte Lokalisierungsinformation auf der Anzeige 650 aktualisiert. Wenn der Anrufer den "Überwachen"-Modus aktiviert, wie z. B. durch Drücken von * auf dem rufenden Telephon, können die letzten fünf Aufenthaltsorte und die zugehörigen Zeitstempel angezeigt werden. Wenn die Tasten * 1 gedrückt werden, können die letzten fünf Aufenthaltsorte der gesuchten Partei und die Aufenthaltszeiten an jedem Ort angezeigt werden. Für die Funktion * 1 berechnet die Lokalisierersoftware die verstrichene Zeitspanne an jedem Ort mittels der Differenz der Zeitstempel der zwei aufeinanderfolgenden Orte. Wenn keine Übereinstimmung der ID der suchenden Partei oder des Namens aus dem Lokalisiererspeicher vorliegt (Schritt 1722), benachrichtigt die PBX 10 die suchende Partei, daß die gesuchte Partei nicht lokalisiert worden ist (Schritt 1724). Die PBX 10 kann auf der Telephonanzeige 650 eine visuelle Benachrichtigung erzeugen, daß die gesuchte Partei nicht lokalisiert worden ist (Fig. 6). Die PBX 10 kann ferner eine hörbare Nachricht erzeugen, daß der Aufenthaltsort der gesuchten Partei nicht gefunden worden ist. Alternativ kann die PBX 10 eine Sprachpostoption für die suchende Partei zur Verfügung stellen. Falls gewählt, verbindet die PBX den Anruf mit dem Briefkasten der gesuchten Partei des Sprachpostsystems für Funktionen wie z. B. das Aufzeichnen von Nachrichten für die gesuchte Partei (Schritt 1726).

Wenn eine gesuchte Partei lokalisiert ist und die Lokalisierungsinformation auf der Anzeige des Telephons der suchenden Partei angezeigt worden ist, kann die suchende Partei gefragt werden, ob die gesuchte Partei am aktuellen Aufenthaltsort gerufen oder benachrichtigt werden soll (Schritt 1730). Wenn keine weitere Kommunikation gewünscht ist, wird die Telephonverbindung von der PBX 10 beendet (Schritt 1732). Wenn eine weitere Kommunikation gewünscht wird, wird die suchende Partei aufgefordert, zwischen Rufen oder Benachrichtigen der gesuchten Partei zu wählen (Schritt 1734). Nach der Wahl der "Rufen"- Anfrage, richtet die PBX 10 eine Telephonverbindung zwischen dem Telephon der suchenden Partei und dem Telephon, das dem Aufenthaltsort der gesuchten Partei am nächsten ist, ein (Schritt 1736). Die Verwendung des Lokalisierersystems vor dem "Benachrichtigen" auf einem einrichtungsweiten Benachrichtigungssystem vermeidet vorteilhaft die Störungen durch eine Benachrichtigung. Somit kann das Benachrichtigungssystem den Benutzer zwingen, das Lokalisierersystem vor der wirklichen Benachrichtigung zu aktivieren.

Nach der Auswahl der "Benachrichtigung"-Anfrage richtet die PBX 10 eine Kommunikationsverbindung zur Ausweiseinheit 18 der gesuchten Partei her (Schritt 1738) und sendet eine Benachrichtigungsnachricht zum Ausweis. Die Nachricht kann auf einer Ausweisanzeige 526 angezeigt werden oder kann über Lautsprecher 528 hörbar verbreitet werden (Schritt 1740). Alternativ kann nach dem Auswählen der "Benachrichtung"-Anfrage die PBX 10 angewiesen werden, die Benachrichtigung über Lautsprecher und Telephon in einem allgemeinen Bereich zu verbreiten, in dem die gerufene Partei erfaßt wurde. Um dieses Verbreitungsbenachrichtungsmerkmal zu aktivieren, richtet die PBX 10 eine Kommunikationsverbindung zu mehreren Telephonen und Lautsprechern ein.

"Lokalisiere-anhand-Station"-Funktion

Diese Lokalisiererfunktion identifiziert alle Benutzer an einer bestimmten Station. Der Funktionscode kann eine Eingabe von 1, 9, 7 gefolgt von einer Zimmer- oder Telephonnummer sein. Für den Befehl 1, 9, 7 werden die Namen aller Personen, die am fraglichen Ort erfaßt werden, angezeigt.

Wenn wie in Fig. 1712 gezeigt, die suchende Partei 1, 9, 7 gefolgt von einer Stationsbezeichnung wie z. B. einer Zimmernummer oder einer Telephonnebenstelle eingegeben hat (Schritt 1750), gewinnt die PBX 10 die Ortinformationsdaten, die vom Sendeempfänger oder dem Telephon am bezeichneten Ort gesendet worden sind (Schritt 1752). Die PBX 10 identifiziert anschließend jedes Individuum am bezeichneten Ort anhand der Nachrichten, die vom bezeichneten Sendeempfänger empfangen worden sind (Schritt 1754). Dies wird an der PBX 10 bewerkstelligt durch Vergleichen der gesendeten ID-Codes mit einer Datentabelle, die im Lokalisiererspeicher gespeichert ist, um die Identität jeder Person zu ermitteln. Sobald die Identität jedes Individuums am bezeichneten Ort ermittelt worden ist, liefert die PBX 10 der suchenden Partei eine hörbare Liste der Namen oder zeigt die Liste auf der Telephonan zeige 650 an (Schritt 1756). Wie vorher erwähnt worden ist, kann das Lokalisierersystem, das den zugehörigen Lokalisiererspeicher und gespeicherte Programme enthält, in der PBX 10 oder dem Computer 20 installiert sein, wobei die Lokalisiererfunktionen von der PBX 10 und/oder dem Computer 20 entweder allein oder in Kombination ausgeführt werden können. Somit sind die Beschreibungen der Lokalisiererfunktionen für den Computer 20 und die PBX 10 austauschbar.

Gruppenlokalisierungsfunktion

Diese Ausführungsform erlaubt einer anrufenden Partei, ein beliebiges Mitglied einer Gruppe zu finden, ein Mitglied der Gruppe, daß der anrufenden Partei am nächsten ist zu finden, und/oder das zuletzt erfaßte Mitglied der Gruppe zu finden. In bestimmten geschlossenen Umgebungen können Individuen in verschiedenen Gruppen kombiniert sein. Zum Beispiel können Ingenieure zu Projektteams kombiniert sein, oder Wartungsarbeiter können zu verschiedenen Aufgabenteams wie z. B. für die Hauswartung kombiniert sein. Solche Gruppenlisten können im Speicher des Computers 20 gespeichert sein, z. B. in einer Gruppendatentabelle. Nach Eingeben einer Serie von Tastenanschlägen oder Drücken einer Funktionstaste auf dem Telephon kann eine anrufende Partei Mitglieder in der Gruppe lokalisieren und kontaktieren.

Die Fig. 23, 23A und 23B zeigen ein beispielhaftes Flußdiagramm für die Gruppenlokalisierungsfunktion. Um die Gruppenlokalisierungsfunktion zu aktivieren, drückt die suchende Partei entweder eine einzelne Soft-Taste oder eine Serie von Soft-Tasten, die dem Computer 20 die Identität der suchenden Partei sowie die interessierende Gruppe liefern (Schritt 1810). Die suchende Partei wird anschließend gefragt, welche Mitglieder der Gruppe loka lisiert werden sollen (Schritt 1812). Die Optionen der zu lokalisierenden Gruppenmitglieder können z. B. eine zugewiesene Nummer der Gruppenmitglieder, das Gruppenmitglied, das sich am nächsten zum Ort der suchenden Partei befindet, oder das von der Lokalisierungsfunktion zuletzt erfaßte Gruppenmitglied umfassen.

Wenn die Funktion der bezeichneten Nummer der Gruppenmitglieder gewählt wird, gewinnt der Computer 20 die Namen der Gruppenmitglieder aus der Gruppendatentabelle und zeigt diese auf der Anzeige des Telephons der suchenden Partei an (Schritt 1814). Wenn die Anzeige eine Einzelzeilenanzeige besitzt, kann die suchende Partei durch die Namen rollen, indem sie eine entsprechende Roll-Softtaste drückt. Während des Rollens durch die Liste kann die suchende Partei den Namen eines Gruppenelements oder mehrere Gruppenelemente auswählen, deren Aufenthaltsort ermittelt werden soll (Schritt 1816). Sobald das Gruppenelement gewählt ist, aktiviert der Computer 20 die Lokalisiererfunktion, um den Aufenthaltsort des Gruppenelements zu ermitteln (Schritt 1818). Wenn das gewählte Gruppenelement von der Lokalisiererfunktion nicht erfaßt wird, wird auf dem Telephon der suchenden Partei eine Nachricht angezeigt, daß das Gruppenmitglied nicht erfaßt worden ist. Die Verbindung zwischen dem Telephon der anrufenden Partei und der PBX wird anschließend getrennt (Schritt 1824). Wenn das Gruppenmitglied verfügbar ist, wird der Aufenthaltsort des Gruppenmitglieds auf der Telephonanzeige der suchenden Partei angezeigt (Schritte 1820 und 1826).

Nachdem der Aufenthaltsort des Gruppenmitglieds angezeigt worden ist, kann die suchende Partei gefragt werden, ob das Gruppenmitglied zu rufen ist (Schritt 1828). Wenn die suchende Partei nicht wünscht, das Gruppenmitglied zu rufen, wird die Kommunikationsverbindung zur PBX getrennt (Schritt 1830). Wenn die suchende Partei das Gruppenmitglied zu rufen wünscht, richtet die PBX 10 eine Kommunikationsverbindung zwischen dem Telephon der suchenden Partei und einem Telephon ein, das dem erfaßten Aufenthaltsort des Gruppenelements am nächsten ist (Schritt 1832).

Wenn im Schritt 1812 die Option Nächstes-Gruppenmitglied gewählt wird, gewinnt der Computer 20 die Namen der Gruppenmitglieder aus der Gruppendatentabelle (Schritt 1834). Die Lokalisiererfunktion ermittelt anschließend, welche Gruppenelemente erfaßt worden sind (Schritt 1836). Wenn keine Mitglieder der Gruppe erfaßt werden, wird eine Mitglied-nicht erfaßt-Nachricht auf der Telephonanzeige der suchenden Partei angezeigt (Schritte 1838 und 1840). Die Kommunikationsverbindung zwischen dem Telephon der suchenden Partei und der PBX wird anschließend getrennt (Schritt 1842). Wenn Gruppenmitglieder verfügbar sind, wird der Ort des dem Ort der suchenden Partei nächsten Mitglieds auf der Telephonanzeige der suchenden Partei angezeigt (Schritt 1838 und 1844). Anschließend kann die suchende Partei gefragt werden, ob das Gruppenmitglied zu rufen ist (Schritt 1846). Wenn die suchende Partei nicht wünscht, das Gruppenmitglied zu rufen, wird die PBX- Kommunikationsverbindung zum Telephon der suchenden Partei getrennt (Schritt 1842). Wenn die suchende Partei wünscht, das Gruppenmitglied zu rufen, richtet die PBX 10 eine Kommunikationsverbindung zwischen dem Telephon der suchenden Partei und dem Telephon ein, das dem erfaßten Aufenthaltsort des Gruppenmitglieds am nächsten ist (Schritt 1848).

Nach der Auswahl der Option Zuletzt-erfaßtes-Gruppenmitglied im Schritt 1812 gewinnt der Computer 20 die Namen der Gruppenmitglieder aus der Gruppendatentabelle und ermittelt, welches Gruppenmitglied die zuletzt von der Lokalisiererfunktion erfaßte Person ist (Schritte 1850 und 1852). Der Aufenthaltsort des zuletzt erfaßten Gruppenmitglieds wird auf der Telephonanzeige der suchenden Partei angezeigt (Schritt 1854). Sobald der Aufenthaltsort des Gruppenmitglieds angezeigt wird, wird die suchende Partei gefragt, ob das Gruppenmitglied zu rufen ist (Schritt 1856). Wenn kein Ruf gewünscht ist, wird die PBX-Kommunikationsverbindung zum Telephon der suchenden Partei getrennt (Schritt 1858). Wenn ein Anruf gewünscht ist, richtet die PBX 10 eine Kommunikationsverbindung zwischen dem Telephon der suchenden Partei und dem Telephon ein, das dem erfaßten Aufenthaltsort des Gruppenmitglieds am nächsten ist (Schritt 1860).

NICHT-STÖREN-FUNKTION

Unter bestimmten Umständen möchten Personen, die von der Lokalisiererfunktion erfaßt werden, nicht gestört werden. Um eine solche Möglichkeit zu erreichen, kann die Partei, die die Privatsphäre wünscht, dem Computer 20 einen Nicht-stören-(DND)-Befehl schicken. Das Aktivieren der Nicht-stören-Funktion hindert den Computer 20 oder die Nebenstellenanlage 10 daran, eine Kommunikationsverbindung mit dem lokalisierten Individuum einzurichten. Es sind Optionen vorgesehen, so daß der Benutzer eine stationsspezifische DND-Funktion oder eine globale DND- Funktion einrichten kann. Zum Beispiel kann das Eingeben von #, 3, 6 auf dem Tastenfeld eines Telephons eine stationsspezifische DND-Funktion signalisieren, die alle Verbindungen zur Telephonnebenstelle des Benutzers blockiert. Für eine globale DND-Funktion kann der Benutzer #, 3, 7 eingeben, was alle vom Lokalisierersystem umgeleiteten Anrufe zu irgendeinem Telephon, das dem angeforderten Benutzer am nächsten liegt, blockiert.

Der DND-Befehl kann ferner von der Ausweiseinheit 18 eingegeben werden. Wie oben beschrieben, enthält jede Ausweiseinheit 18 Sender und Empfänger, um einen bidirektionalen Datenaustausch mit der PBX 10 und letztlich mit dem Computer 20 durchzuführen, sowie einen Auswahlknopf oder ein Tastenfeld, das Daten zum Senden von der Ausweiseinheit zur PBX 10 erzeugt. Um einen Nicht-stören- Befehl zum Computer 20 zu senden, kann das Individuum, das eine Privatsphäre wünscht, am Tastenfeld 526, wie in Fig. 8 gezeigt, Ausweisdaten eingeben, die Befehle für den Computer 20 enthalten, so daß in die Personalverfügbarkeitsdatentabelle für dieses Individuum ein Nichtstören-(DND)-Feld eingesetzt wird.

Die DND-Funktion kann ferner ein im voraus zugewiesener Code sein, der im voraus in die Visitenkarte 320 eingedruckt wurde (Fig. 5), und der über den Verbinder 324 zur Ausweiseinheit 18 gesendet wird. Ein Fachmann erkennt, daß andere Befehle und Lokalisiererfunktionen in ähnlicher Weise von den Visitenkarten und Ausweisen in das System eingegeben werden können.

Nach Aktivieren des DND-Befehls durch den Benutzer bringt die PBX 10 einen DND-Merker im zugewiesenen Speicherbereich des Benutzers an, wobei der Merker von der PBX vor der Einrichtung einer Anrufverbindung geprüft wird.

Um der anrufenden Partei eine Anzeige zu liefern, daß die DND-Funktion von der gerufenen Partei aktiviert worden ist, kann eine hörbare oder sichtbare Nachricht von der PBX 10 erzeugt werden und an das Telephon der suchenden Partei geliefert werden. Zum Beispiel wird ein spezieller DND-Klingelton zum Telephon der suchenden Partei gesendet. Ein Beispiel eines DND-Klingeltons umfaßt zwei lange Töne.

Funktionen Partei nicht verfügbar und Besetztsignal

Die Fig. 24 zeigt ein Beispiel des Operationsablaufs zum Liefern von Nachrichten zu Individuen, die nicht verfügbar sind oder deren Telephone belegt sind. Ein nicht verfügbares Individuum ist definiert als ein Individuum, das vom Lokalisierersystem nicht lokalisiert wird oder einen ankommenden Ruf nicht beantwortet oder die DND- Funktion aktiviert hat. Anfangs, wenn eine rufende Partei die Nebenstelle eines bestimmten Individuums ruft, ermittelt die PBX und/oder der Computer 20, ob niemand verfügbar ist, um den Anruf zu beantworten, oder daß die Nebenstelle der gerufenen Partei belegt ist, oder daß eine DND-Funktion aktiviert worden ist (Schritt 1910). Die PBX liefert eine Nachricht an die anrufende Partei, daß die gerufene Partei nicht verfügbar ist oder daß die Nebenstelle belegt ist (Schritt 1912) und liefert Befehle an die anrufende Partei, um bestimmte Tasten auf dem Telephontastenfeld zu drücken, wenn die anrufende Partei wünscht, eine Nachricht zu hinterlassen, die gerufene Partei den Ruf beantworten zu lassen (d. h. Rückruf), oder die Anrufwartefunktion zu aktivieren (Schritt 1914). Als Antwort auf die Auswahl der "Nachricht"-Funktion aktiviert die PBX 10 eine Sprachpostfunktion, die die anrufende Partei anweist, nach einem bestimmten Ton eine Nachricht zu hinterlassen (der in Fig. 24A gezeigte Schritt 1916) und speichert die Nachricht. Solche Sprachpostfunktionen sind bekannt und im Handel erhältlich.

Weitere "Nachricht"-Merkmale können die Nachrichtweiterleitung umfassen, bei der die PBX die Aufenthaltsortdatentabelle durchsucht, um den Aufenthaltsort der gerufenen Partei zu ermitteln (Schritt 1918). Wenn der Aufenthaltsort der gerufenen Partei nicht festgestellt werden kann, überwacht der Computer 20 die Aufenthaltsortdatentabelle bezüglich der Rückkehr oder der Identifizierung der gerufenen Partei anhand ankommender Sendeempfängernachrichten (Schritt 1918 und 1920). Wenn der Aufenthaltsort der gerufenen Partei festgestellt ist richtet die PBX 10 eine Telephonverbindung mit dem Telephon ein, das dem Aufenthaltsort der gerufenen Partei am nächsten ist (Schritt 1922), und spielt eine Hörnachricht ab, daß die gerufene Partei eine Sprachpostnachricht hat (Schritt 1924). Wenn die Telephonverbindung mit einem Telephon, das dem Aufenthaltsort der gerufenen Partei am nächsten ist, eingerichtet ist, wird vorzugsweise ein Lokalisierungsfunktionsklingelton an dem der gerufenen Partei nächsten Telephon erzeugt, der sich von einem Standard- Telephonklingelton unterscheidet. Der Lokalisierungsfunktionsklingelton liefert der gerufenen Partei eine hörbare Anzeige, daß die Telephonverbindung von der Lokalisiererfunktion eingerichtet wurde. Ein Beispiel eines Lokalisiererfunktionsklingeltons ist ein kurzer Ton, gefolgt von einem langen Ton.

Zusätzlich zum Liefern einer hörbaren Nachricht für die gerufene Partei an einem Telephon kann eine Nachricht zur Ausweiseinheit 18 der gerufenen Partei unter Verwendung der obenbeschriebenen Datenübertragungstechniken gesendet werden. Die von der Ausweiseinheit empfangene Nachricht kann auf der Anzeige 528 angezeigt werden, wie in Fig. 8 gezeigt, oder die Nachricht kann über Lautsprecher 530 verbreitet werden, wie in Fig. 8 gezeigt ist. Die gerufene Partei kann der rufenden Partei antworten durch Senden einer im voraus gespeicherten Nachricht (z. B. eine "gekapselte Nachricht"). Um die gekapselte Nachricht zu senden, kann die gerufene Partei den Auswahlknopf 522, eine einzelne Taste oder eine Folge von Tasten auf dem Ausweiseinheit-Tastenfeld 526 drücken, was den Mikrocontroller 510 anweist, die gespeicherte Nachricht aus dem Speicher zu holen und die Nachricht zum Computer 20 zu senden.

Zusätzliche Merkmale, die der Sprachpostfunktion der vorliegenden Erfindung zugeordnet sind, umfassen z. B. ein Nachrichtvertraulichkeitsmerkmal, das verhindert, daß als vertraulich identifizierte Nachrichten über entweder den Telephonlautsprecher oder den Ausweiseinheitslautsprecher übertragen werden. Ein weiteres Merkmal ist ein Prioritätsnachrichtmerkmal, das die gerufene Partei nur über Prioritätsnachrichten informiert.

Wie in Fig. 24A gezeigt, fragt die PBX 10 anschließend die gerufene Partei, ob die Sprachpostnachricht wiedergegeben werden soll (Schritt 1926). Wenn die gerufene Partei die Sprachpostnachricht nicht wiederzugeben wünscht, wird die Nachricht in der Sprachpostspeicherwarteschlange für ein späteres Wiedergewinnen durch die gerufene Partei gehalten (Schritte 1926 und 1928). Wenn die gerufene Partei wählt, die Sprachpostnachrichten wiederzugeben, weist die PBX 10 die Sprachpostfunktion an, die Nachricht wiederzugeben (Schritte 1926 und 1930).

Wenn wie im Schritt 1914 in Fig. 24 und mit Bezug auf 24B gezeigt die rufende Partei die Funktion "Rückruf" als Antwort auf die Anfrage der PBX auswählt, fordert die PBX 10 die rufende Partei auf, ihre Identität (z. B. die ID- Nummer oder den Namen) oder die Telephonnummer einzugeben (Schritt 1940). Die eingegebenen Informationen werden im Lokalisiererspeicher in einer Rückrufdatentabelle gespeichert (Schritt 1942). Die PBX 10 überwacht das Telephon der gerufenen Partei, um zu ermitteln, wann die Leitung nicht mehr belegt ist. Wenn das Telephon der gerufenen Partei nicht mehr belegt ist oder wenn die PB 10 ermittelt, daß die gerufene Partei von ihrem zugewiesenen Telephon entfernt ist, überwacht die PBX 10 die ankommenden Ausweisdaten auf eine Rückkehr der gerufenen Partei hin, um die gerufene Partei zu lokalisieren (Schritte 1944 und 1946). Wenn die gerufene Partei lokalisiert ist, liefert die PBX 10 eine hörbare Nachricht an das Telephon, das dem erfaßten Ort der gerufenen Partei am nächsten ist, an dem die gerufene Partei einen Anruf empfangen hat. Außerdem weist die PBX 10 die gerufene Partei an, eine Taste auf dem Telephontastenfeld zu drücken, um den Ruf zu beantworten (Schritte 1948 und 1950). Die Rückrufdatentabelle kann mehr als eine anrufende Partei enthalten, die die "Rückruf"-Funktion ausgewählt hat. Somit können unterschiedliche Tasten auf dem Telephontastenfeld die unterschiedlichen anrufenden Parteien darstellen, die in der Rückrufdatentabelle gespeichert sind. In diesem Fall würde die gerufene Partei angewiesen, eine der Tasten auszuwählen. Wenn die gerufene Partei die Taste drückt, gewinnt die PBX 10 die Telephonnummer der gerufenen Partei aus dem Speicher und richtet eine Telephonverbindung zwischen der gerufenen Partei und der Rückrufpartei ein (Schritt 1952).

In Beispielen, in denen die anrufende Partei sich nicht mehr an ihrem zugewiesenen Telephon befindet, wenn die Rückrufpartei den Ruf zurück gibt, wird die Lokalisiererfunktion aktiviert, um den Aufenthaltsort der rufenden Partei zu ermitteln. Wenn die rufende Partei lokalisiert worden ist, richtet die PBX 10 eine Telephonverbindung zwischen der rufenden Partei und der rufenden Partei am erfaßten Aufenthaltsort ein.

Wenn die Telephonverbindung eingerichtet wird, wird vorzugsweise ein Rückrufklingelton an dem Telephon erzeugt, das der gerufenen Partei am nächsten ist. Der Rückrufklingelton liefert der gerufenen Partei eine hörbare Anzeige, daß die Telephonverbindung von der Lokalisiererfunktion eingerichtet wurde und daß die "Rückruf"-Funktion aktiviert wurde. Ein Beispiel eines Rückrufklingeltons umfaßt zwei kurze Töne gefolgt von einem langen Ton.

Wie in Fig. 24B gezeigt, ermittelt die PBX 10 anschließend, ob das Telephon der rufenden Partei belegt ist (Schritt 1954). Wenn das Telephon belegt ist, fordert der Computer die Rückrufpartei auf, entweder die "Rückruf"- Funktion oder die "Nachricht"-Funktion auszuwählen (Schritt 1956). Wenn die "Rückruf"-Funktion gewählt wird, wird die obenbeschriebene "Rückruf"-Funktion ausgeführt (Schritt 1940). Wenn die "Nachricht"-Funktion gewählt wird, wird die oben mit Bezug auf Fig. 24A beschriebene "Nachricht"-Funktion ausgeführt (1960).

Wenn wie im Schritt 1954 gezeigt das Telephon der rufenden Partei nicht belegt ist, gewinnt der Computer 20 den Aufenthaltsort der rufenden Partei aus dem Speicher (Schritt 1961) und ermittelt, ob die rufende Partei verfügbar ist (Schritt 1962). Wenn die rufende Partei nicht verfügbar ist, fordert der Computer die Rückrufpartei auf, zwischen den Funktionen "Rückruf" und "Nachricht" zu wählen (Schritt 1956). Die PBX 10 ermittelt ferner, ob die DND-Funktion aktiviert wurde (Schritt 1963). Wenn die DND-Funktion aktiviert wurde, fordert die PBX 10 die Rückrufpartei auf, zwischen den Funktionen "Rückruf" und "Nachricht" zu wählen (Schritt 1956). Wenn die DND-Funktion nicht aktiviert wurde, richtet die PBX eine Telephonverbindung zwischen der gerufenen Partei und dem Telephon, das dem Ort der rufenden Partei am nächsten ist, ein (Schritt 1964).

Wenn wie im Schritt 1914 in Fig. 24 die rufende Partei die Funktion "Anruf warten" auswählt, leitet die PBX 10 einen Anrufwarteton an die gerufene Partei weiter (Schritt 1965). Die PBX 10 überwacht das Telephon der gerufenen Partei, um zu ermitteln, wann die gerufene Partei auf den Anrufwarteton geantwortet hat (Schritt 1966). Wenn die gerufene Partei den Anrufwarteton beantwortet, wird der ursprüngliche Anrufer auf Halten gesetzt und die Telephonverbindung zwischen der rufenden Partei und der gerufenen Partei wird eingerichtet (Schritt 1967). Wenn die gerufene Partei auf den Anrufwarteton für eine vorgegebene Zeitdauer nicht antwortet, fordert die PBX 10 die rufende Partei auf, entweder die Funktion "Nachricht" oder "Rückruf" auszuwählen (Schritte 1968 und 1969). Wenn die "Nachricht"-Funktion gewählt wird, wird die in Fig. 24A gezeigte und obenbeschriebene Nachrichtfunktion ausgeführt. Wenn die Funktion "Rückruf" ausgeführt wird, wird die in Fig. 24B gezeigte und obenbeschriebene Rückruffunktion ausgeführt.

Wenn wie in Schritt 1912 in Fig. 24 gezeigt der Computer 20 ermittelt, daß die gerufene Partei nicht verfügbar ist, liefert der Computer eine Nachricht an die rufende Partei, daß die gerufene Partei nicht verfügbar ist (Schritt 1971). Der Computer 20 fordert ferner die rufende Partei auf, zwischen den Funktionen "Nachricht", "Rückruf", "Lokalisierer" und "Benachrichtigung" zu wählen, um entweder eine Nachricht für die gerufene Partei zu hinterlassen oder Telephonverbindungen mit der gerufenen Partei einzurichten (Schritt 1972). Wenn die Funktion "Nachricht" gewählt wird, wird die obenbeschriebene Funktion "Nachricht" ausgeführt (Schritt 1973). Wenn die Funktion "Rückruf" gewählt wird, wird die obenbeschriebene Funktion "Rückruf" ausgeführt (Schritt 1974).

Wenn die rufende Partei die Funktion "Lokalisierer" als Antwort auf die Anfrage auswählt, gewinnt der Computer 20 den Aufenthaltsort der gerufenen Partei aus dem Speicher (Schritte 1975 und 1976, in Fig. 24C gezeigt). Der Computer 20 ermittelt anschließend, ob die gerufene Partei die Nicht-stören-(DND)-Funktion aktiviert hat (Schritt 1977).

Wenn die DND-Funktion aktiviert wurde, liefert der Computer 20 dem Anrufer eine Nachricht oder einen Spezialton, daß die gerufene Partei nicht gestört werden will, und weist den Anrufer an, entweder die Funktion "Rückruf" oder die Funktion "Nachricht" auszuwählen (Schritt 1978). Wenn die Nicht-stören-Funktion nicht aktiviert wurde, richtet die PBX eine Telephonverbindung zwischen dem Telephon der suchenden Partei und dem Telephon, das dem Aufenthaltsort der gerufenen Partei am nächsten ist, ein (Schritt 1979).

Wenn die rufende Partei die Funktion "Benachrichtigung" als Antwort auf die Anfrage des Computers auswählt (Schritt 1980), ermittelt der Computer 20 anfangs, ob eine Funktion "erzwungene Lokalisierung" aktiviert wurde (Schritt 1981). Die Funktion "erzwungene Lokalisierung" kann vom Benutzer programmiert werden und ist vorgesehen, um die Anzahl der übertragenen Benachrichtigungen in der geschlossenen Umgebung zu minimieren und die Anzahl der Störungen von Individuen innerhalb der Umgebung zu minimieren. Die Funktion "erzwungene Lokalisierung" erfordert, daß die rufende Partei die Lokalisiererfunktion aktiviert, um die gerufene Partei zu kontaktieren, bevor irgendeine Benachrichtigung an die gerufene Partei ausgegeben wird. Wenn daher die Funktion "erzwungene Lokalisierung" aktiviert ist, führt der Computer 20 die Funktion "Lokalisierer" aus. Wie oben beschrieben, gewinnt der Computer 20 den Aufenthaltsort der gerufenen Partei aus dem Speicher (Schritt 1982) und ermittelt, ob die DND-Funktion aktiviert wurde (Schritt 1983). Wenn die DND-Funktion aktiviert wurde, fordert der Computer 20 die rufende Partei auf, zwischen der Funktion "Rückruf" und der Funktion "Nachricht" zu wählen, und führt die gewählte Funktion aus (Schritt 1984). Wenn die DND-Funktion nicht aktiviert wurde, richtet die PBX 10 eine Telephonverbindung zwischen dem dem erfaßten Ort der gerufenen Partei nächsten Telephon und dem Telephon der rufenden Partei ein (Schritt 1985).

Nachdem die Telephonverbindung eingerichtet ist, überwacht die PBX 10 die Telephone, um zu ermitteln, wann die gerufene Partei das Telephon beantwortet hat (Schritt 1986). Wenn die gerufene Partei das Telephon nicht beantwortet hat oder wenn die Funktion "erzwungene Lokalisierung" nicht aktiv ist, fordert der Computer 20 die rufende Partei auf, entweder eine allgemeine Benachrichtigung, eine Spezialbereichsbenachrichtigung oder eine Ausweiseinheitsbenachrichtigung auszuwählen (Schritt 1987). Wenn eine allgemeine Benachrichtigung gewählt wird, weist der Computer 20 die PBX 10 an, eine Kommunikationsverbindung zu mehreren Lautsprechern einzurichten, die in der geschlossenen Umgebung verteilt angeordnet sind (Schritt 1988). Die Lautsprecher umfassen Übertragungslautsprecher, die an öffentlichen Orten wie z. B. Korridoren angeordnet sind, sowie Telephonlautsprecher an jedem einzelnen Telephon in der geschlossenen Umgebung. Sobald die Kommunikationsverbindung mit den Lautsprechern eingerichtet ist, kann die gerufene Partei eine gewünschte Benachrichtigung übertragen (Schritt 1989).

Wenn wie in Fig. 24D gezeigt eine Spezialbenachrichtigung gewählt wird, d. h. die Benachrichtigung eines Bereichs durch Drücken auf eine Telephontaste 8,0 und der Nebenstelle des Telephons in diesem Bereich, gewinnt der Computer 20 den Ort der gerufenen Partei aus dem Speicher (Schritt 1990) und weist die PBX 10 an, eine Kommunikationsverbindung zu einer vorgegebenen Anzahl von Lautsprechern einzurichten, die dem erfaßten Aufenthaltsort der gerufenen Partei am nächsten sind (Schritt 1991). Sobald die Kommunikationsverbindung eingerichtet ist, kann die gerufene Partei eine gewünschte Benachrichtigung übertragen (Schritt 1992).

Wenn die Ausweiseinheitsbenachrichtigung gewählt wird, gewinnt der Computer 20 den Aufenthaltsort der gerufenen Partei aus dem Speicher (Schritt 1993). Der Computer 20 weist anschließend die PBX 10 an, eine Benachrichtigung zu einem Telephon oder einem Sendeempfänger 24 (in Fig. 19 gezeigt) zu übertragen, die dem erfaßten Ort der gerufenen Partei am nächsten sind (Schritt 1994). Das Telephon oder der Sendeempfänger 24 sendet die Benachrichtigung zur Ausweiseinheit 18 der gerufenen Partei (Schritt 1995). Die Benachrichtigung kann z. B. den Namen und die Telephonnummer der rufenden Partei enthalten. Sobald die Ausweiseinheit 18 die Nachricht empfängt, zeigt die Ausweiseinheit die Nachricht auf der Anzeige 528 an (in Fig. 4 gezeigt).

Beschleunigtes Wählen

Eine schnelle Lokalisierungsfunktion erlaubt einer Person, vorgewählte Suchparameter und/oder Befehlsdaten in einem zugewiesenen Speicher für eine beschleunigte Aktivierung zu speichern. Alternativ kann die suchende Partei eine Liste von Individuen speichern, die sich in der geschlossenen Umgebung aufhalten, wie z. B. die Telephonnummern der häufig kontaktierten Angestellten. Diese Liste ist ähnlich einer elektronischen Rolodex, wobei nach dem Drücken vordefinierter Softtasten der suchenden Partei erlaubt wird, durch die Rolodex zu rollen, um den Namen der gesuchten Partei zu finden. Wenn der Name der gesuchten Partei gefunden ist, kann die suchende Partei eine Softtaste drücken, um die Suchparameter automatisch einzugeben.

Anrufsiebungsfunktion

Das Telephonsystem gemäß der vorliegenden Erfindung kann ferner Anrufsiebungsfähigkeiten enthalten. Die Funktion "Anrufsiebung" verwendet eine Anrufsiebungsdatentabelle, die im Speicher des Computers 20 oder der PPB 10 gespeichert ist, um jedem Individuum, dem ein Telephon zugewiesen ist, zu ermöglichen, seine ankommenden Telephonanrufe auf Individuen hin auszusieben, die in der Datentabelle identifiziert sind. Außerdem verhindert die Funktion "Anrufsiebung", daß die rufende Partei die Lokalisiererfunktion benutzt, solange nicht der Name der gerufenen Partei oder eine andere Identifizierungsinformation in der Anrufsiebungstabelle identifiziert ist. Die Funktion "Anrufsiebung" wird vom Benutzer aktiviert, so daß jedes Individuum in der geschlossenen Umgebung die Option hat, diese Funktion zu aktivieren oder zu deaktivieren.

Anfangs erzeugt jedes Individuum, dem eine Telephonnebenstelle zugeordnet ist, die Anrufsiebungsdatentabelle, die vorzugsweise die Namen der Individuen enthält, die mit ihm sprechen wollen. Wenn die PBX 10 einen Anruf von einem bestimmten Individuum, d. h. für die gerufene Partei, empfängt, ermittelt der Computer 20, ob die gerufene Partei die Funktion "Anrufsiebung" vorher aktiviert hat.

Wenn die Funktion "Anrufsiebung" aktiv ist, ermittelt der Computer 20, ob der ankommende Ruf von innerhalb der geschlossenen Umgebung stammt oder ob der ankommende Ruf von außerhalb der geschlossenen Umgebung kommt (Schritt 2510). Wenn der Anruf von innerhalb der geschlossenen Umgebung kommt, gewinnt der Computer 20 die Anrufsiebungsdatentabelle, die der gerufenen Partei zugeordnet ist (Schritte 2515 und 2520). Die Identität der anrufenden Partei wird mit der Identitätsinformation (z. B. dem Namen oder der Angestelltennummer) innerhalb der Anrufsiebungsdatentabelle verglichen (Schritt 2525), wobei der Computer ermittelt, ob die Identität der rufenden Partei in der Anrufsiebungsdatentabelle enthalten ist (Schritt 2530). Wenn sich die Identität der rufenden Partei in der Datentabelle befindet, wird eine Telephonverbindung mit dem Telephon der gerufenen Partei eingerichtet (Schritt 2535). Der Computer 20 kann anschließend einfach erlauben, daß das Telephon der gerufenen Partei klingelt, oder kann eine weitere Systemfunktion ausführen. Zum Beispiel kann der Computer die Funktionen Nichtverfügbare-Partei/Besetztsignal ausführen, die oben mit Bezug auf Fig. 24 beschrieben worden sind (Schritt 2540). Wenn die Identität der rufenden Partei nicht in der Anrufsiebungsdatentabelle enthalten ist, wird die rufende Partei anschließend angewiesen, eine Systemfunktion zu wählen, die der rufenden Partei erlaubt, eine Nachricht für die gerufene Partei zu hinterlassen. Zum Beispiel kann der Computer die rufende Partei anweisen, zwischen den obenbeschriebenen Funktionen "Rückruf" und "Nachricht" zu wählen (Schritt 2545).

Wenn wie im Schritt 2515 in Fig. 25 gezeigt der ankommende Ruf von außerhalb der geschlossenen Umgebung kommt, aktiviert der Computer 20 die Anruferidentifizierungshardware und zugehörige Programme, um die Identität der rufenden Partei zu ermitteln (Schritt 2550). Die Anruferidentifizierungsinformation wird vom Telephonzentralbüro geliefert. Die Information ist üblicherweise zwischen den Klingelsignalen vom Zentralbüro eingebettet. Der Prozeß des Extrahierens der Anrufer-ID-Information ist Fachleuten wohlbekannt.

Sobald die Identität der rufenden Partei festgestellt ist, gewinnt der Computer 20 die Anrufsiebungsdatentabelle aus dem Speicher (Schritt 2555) und ermittelt, ob die Identität der rufenden Partei in der Datentabelle vorhanden ist (Schritt 2560). Wenn die Identität der rufenden Partei in der Datentabelle vorhanden ist, wird eine Telephonverbindung mit dem Telephon der gerufenen Partei eingerichtet (Schritt 2535), woraufhin z. B. die Funktionen Nichtverfügbare-Partei/Besetztsignal ausgeführt werden (Schritte 2540). Wenn die Identität der rufenden Partei nicht in der Anrufsiebungsdatentabelle enthalten ist, wird die rufende Partei anschließend angewiesen, eine Systemfunktion zu wählen, die der rufenden Partei erlaubt, eine Nachricht zu hinterlassen (Schritt 2545).

Sekretärverfolgungsfunktion

Eine weitere Funktion, die mit der vorliegenden Erfindung implementiert werden kann, ist eine "Sekretärverfolgungs"-Funktion. Die Funktion "Sekretärverfolgung" erlaubt einem Individuum, d. h. der gerufenen Partei, ankommende Anrufe zu seinem Sekretär umzuleiten, unabhängig davon, ob die gerufene Partei (oder das Individuum) sich in der geschlossenen Umgebung aufhält. Die Funktion "Sekretärverfolgung" kann automatisch aktiviert oder von der gerufenen Partei selektiv aktiviert werden.

Die Fig. 26 zeigt ein beispielhaftes Flußdiagramm zum Implementieren der Funktion "Sekretärverfolgung". Anfangs wird eine Sekretärzuweisungsdatentabelle erzeugt und im Speicher des Computers 20 gespeichert. Die Sekretärzuweisungsdatentabelle enthält die Namen (oder eine andere Form von Identität, wie z. B. die Angestelltennummer) der Sekretäre in der geschlossenen Umgebung und die Namen (oder eine andere Form von Identität) der Individuen, die ihnen zugewiesen sind.

Sobald die PPB 10 ermittelt, für wen ein ankommender Ruf bestimmt ist (Schritt 2610), ermittelt der Computer 20, ob die Funktion "Sekretärverfolgung" für die gerufene Partei sich im Automatikmodus befindet (Schritt 2612). Der Automatikmodus wird vorzugsweise ausgelöst, wenn entweder die gerufene Partei nicht auf den ankommenden Ruf antwortet, die Lokalisiererfunktion den Aufenthaltsort der gerufenen Partei nicht ermitteln kann, oder die gerufene Partei die DND-Funktion aktiviert hat. Wenn die Funktion "Sekretärverfolgung" sich nicht im Automatikmodus befindet, weist der Computer 20 die PPB 10 an, eine Telephonverbindung mit dem Telephon der gerufenen Partei einzurichten (Schritt 2614). Die PPB 10 überwacht das Telephon der gerufenen Partei, um zu ermitteln, ob die gerufene Partei die Funktion "Sekretärverfolgung" aktiviert hat (Schritt 2616). Die gerufene Partei kann typischerweise die Funktion "Sekretärverfolgung" aktivieren, wenn das Telephon klingelt, indem sie eine einzelne Funktions-(Soft)-Taste oder eine Folge von Funktionstasten auf dem Telephontastenfeld drückt. Wenn die Funktion "Sekretärverfolgung" nicht aktiviert ist, werden anschließend die oben mit Bezug auf Fig. 24 beschriebenen Funktionen "nichtverfügbare Partei" und "Besetztsignal" ausgeführt (Schritt 2618).

Wenn die Funktion "Sekretärverfolgung" aktiviert ist oder wenn die Funktion "Sekretärverfolgung" sich im Automatikmodus befindet, gewinnt der Computer 20 die Sekretärzuweisungsdatentabelle aus dem Speicher (Schritte 2612, 2616 und 2620) und ermittelt, welcher Sekretär der gerufenen Partei zugeordnet ist (Schritt 2622). Der Computer 20 weist anschließend die PPB 10 an, eine Telephonverbindung mit dem Telephon, das dem Sekretär zugewiesen ist, einzurichten (Schritt 2624), und ermittelt, ob der Sekretär verfügbar ist oder ob das Telephon belegt ist (Schritt 2626). Wenn der Sekretär nicht verfügbar ist, gewinnt der Computer 20 den Aufenthaltsort des Sekretärs aus dem Speicher (Schritte 2628 und 2630). Sobald der Aufenthaltsort des Sekretärs festgestellt ist, weist der Computer 20 die PPB 10 an, eine Telephonverbindung zwischen der rufenden Partei und einem Telephon, das dem erfaßten Aufenthaltsort des Sekretärs am nächsten ist, einzurichten (Schritt 2632). Wenn die Verbindung eingerichtet ist, wird vorzugsweise eine Nachricht angezeigt oder vom Telephon, das dem erfaßten Aufenthaltsort des Sekretärs am nächsten ist, verbreitet, daß der Anruf für die gerufene Partei vorliegt (Schritt 2634). Alternativ kann ein Sekretärverfolgungsklingelton an dem Telephon, das dem erfaßten Aufenthaltsort des Sekretärs am nächsten ist, erzeugt werden. Der Sekretärverfolgungs-Klingelton liefert dem Sekretär eine hörbare Anzeige, daß der ankommende Telephonanruf von der Funktion "Sekretärverfolgung" eingeleitet wurde.

Wenn wie im Schritt 2628 der Fig. 26 das Telephon des Sekretärs belegt ist, fordert der Computer 20 die rufende Partei auf, zwischen den obenbeschriebenen Funktionen "Nachricht" und "Rückruf" zu wählen (Schritt 2636).

Operatorlokalisiererfunktionen

Telephonsysteme, die in geschlossenen Umgebungen verwendet werden, wie oben erwähnt, enthalten typischerweise eine Operatorstation oder einen Empfangsbereich, der einem einzelnen Individuum erlaubt, mehrere ankommende Telephonanrufe zu verwalten sowie Benachrichtigungen und andere Funktionen für Individuen innerhalb der geschlossenen Umgebung auszuführen. Die Operatorstation besitzt typischerweise einen Telephonanschluß, der einem Operator eine Telephonkommunikationsverbindung zur PPB zur Verfügung stellt, sowie einen Anzeigeanschluß, der dem Operator Ton- und/oder Sichtanzeigen bezüglich des Telephons zur Verfügung stellt. In einer Ausführungsform besitzt die Operatorstation mehrere Funktionstasten und mehrere zugehörige Indikatoren, die aufleuchten, um den Operator z. B. darüber zu informieren, daß die Person eine bestimmte Telephonnebenstelle verwendet. In einer alternativen Ausführungsform kann die Operatorstation einen Monitor enthalten, der den Telephonsystemzustand angibt. Die Fig. 2 zeigt eine Operatorstation 22, die mit der PPB 10 verbunden ist, um solche Fähigkeiten anzubieten.

In einer Konfiguration werden die innerhalb der Lokalisierungsdatentabelle gespeicherten Daten vom Computer 20 extrahiert, um eine Individuum-Verfügbar-Datentabelle zu erzeugen, die die Identität der Individuen enthält, die erfaßt worden sind, d. h. der Individuen, die in der geschlossenen Umgebung erreichbar sind. Wie oben erwähnt, wird der Aufenthaltsort jeder verfügbaren Person kontinuierlich aktualisiert, um Echtzeit-Lokalisierungsdaten für jedes Individuum zur Verfügung zu stellen, sowie ein kontinuierlich aktualisiertes Logbuch der verfügbaren Individuen. Die Individuum-Verfügbar-Datentabelle wird anschließend zur Operatorstation 22 übertragen, um dem Operator eine Liste der verfügbaren Personen zu liefern. In einer Ausführungsform können die Indikatoren an der Operatorstation aufleuchten, um anzuzeigen, daß eine bestimmte Person "anwesend" oder "abwesend" ist. Zum Beispiel kann ein gelber Indikator aufleuchten, um anzuzeigen, daß eine bestimmte Person "anwesend" ist, während ein roter Indikator aufleuchten kann, um anzuzeigen, daß eine bestimmte Person "abwesend" ist. In einer alternativen Ausführungsform kann die Operatorstation einen Monitor enthalten, der die Liste anzeigt. Wie bereits erwähnt, wird die Liste kontinuierlich aktualisiert, um eine Echtzeit-Anzeige der verfügbaren Individuen zu bieten.

Jeder vorher erfaßte Aufenthaltsort für jedes Individuum kann jedoch z. B. in einer Aufenthaltsort-Historiedatentabelle gespeichert sein. Somit kann ein Operator eine Liste der Aufenthaltsorte gewinnen, an den sich jedes Individuum über eine vorgegebene Zeitperiode von z. B. 24 Stunden aufgehalten hat. Alternativ kann der Operator ermitteln, welche Individuen sich für eine vorgegebene Zeitperiode an einem bestimmten Ort aufgehalten haben. Diese Listen werden anschließend auf der Operatorstationsanzeige angezeigt. Fachleute erkennen, daß, sobald eine Aufenthaltsort-Historiedatentabelle eingerichtet ist, Individuen fähig sind, solche Historiedaten von ihren Telephonen zu extrahieren und die Informationen auf der Telephonanzeige 650 anzuzeigen.

Wie oben beschrieben, treten Umstände auf, bei denen Individuen nicht gestört werden wollen. Wenn ein Individuum dem Computer 20 einen DND-Befehl geschickt hat, erzeugt der Computer eine Anzeige an der Operatorstation 22, daß die gesuchte Partei nicht gestört werden will. In der Ausführungsform, in der Indikatoren verwendet werden, um anzugeben, wenn ein bestimmtes Individuum verfügbar ist, kann das DND-Feld durch Verwendung eines Indikators mit anderer Farbe angezeigt werden, welcher angibt, daß die Person vorhanden ist, jedoch nicht gestört werden will. Alternativ kann ein Blinkindikator verwendet werden, um das DND-Feld anzuzeigen. In der Ausführungsform, in der die Operatorstation 22 einen Monitor besitzt, kann die Anzeige einfach ein "DND"-Feld für das Individuum, das eine Privatsphäre wünscht, enthalten sein. Außerdem kann an der Operatorstation 22 ein DND-Ton ausgegeben werden, um anzuzeigen, daß ein bestimmtes Individuum nicht gestört werden will.

Eine weitere Operatorfunktion für die vorliegende Erfindung ist eine "Auffinden"-Funktion, die dem Operator ermöglicht, den Aufenthaltsort eines bestimmten Individuums über die Operatorstation 22 zu ermitteln. Im folgenden wird die Funktion "Auffinden" beschrieben, die mit verschiedenen vorher beschriebenen Operatorstationskonfigurationen implementiert ist. Die Fig. 27 zeigt ein beispielhaftes Flußdiagramm der Funktion "Auffinden" für die Ausführungsform, bei der die Operatorstation mehrere Funktionstasten enthält, einschließlich z. B. einer Funktionstaste "Auffinden", sowie mehrere zugehörige Indikatoren.

Um die Funktion "Auffinden" zu aktivieren, drückt der Operator die Funktionstaste "Auffinden" und eine einem bestimmten Individuum zugeordnete Funktionstaste (Schritt 2010). Daraufhin gewinnt der Computer 20 den Befehl "Auffinden", ermittelt, wer gesucht wird, und ermittelt, ob die gesuchte Partei verfügbar ist, indem er die Identität der gesuchten Partei mit der Individuum-Verfügbar- Datentabelle vergleicht (Schritte 2020 und 2030) - Wenn die gesuchte Partei nicht verfügbar ist (d. h. die gesuchte Partei ist nicht in der Individuum-Verfügbar- Datentabelle), liefert der Computer 20 der Operatorstation 22 entweder eine Ton- oder eine Sichtanzeige, daß die gesuchte Partei nicht verfügbar ist (Schritte 2040 und 2050). Wenn die gesuchte Partei verfügbar ist, gewinnt der Computer 20 aus der Lokalisierungsdatentabelle den Aufenthaltsort der gesuchten Partei (Schritte 2040 und 2060) und läßt die Indikatoren aufleuchten, die der Funktionstaste zugeordnet sind, die dem erfaßten Aufenthaltsort der gesuchten Partei am nächsten ist (Schritt 2070). Somit wird dem Operator eine Sichtanzeige des Aufenthaltsorts der gesuchten Partei geliefert.

Eine weitere Operatorfunktion ist eine Raumsuchfunktion, die dem Operator erlaubt, die Identität der in einem bestimmten Raum oder einem Aufenthaltsort befindlichen Individuen zu ermitteln. Zum Beispiel kann der Operator die Auffinden-Funktionstaste gefolgt von der Raumnummer drücken. Der Computer 20 ermittelt anschließend die Identität jeder Person im Raum unter Verwendung der Lokalisiererfunktion und liefert dem Operator eine Sichtanzeige darüber, wer sich im Raum befindet.

Um außerdem einem Operator zu ermöglichen, Individuen innerhalb der geschlossenen Umgebung zu lokalisieren, kann das System der vorliegenden Erfindung ferner so konfiguriert sein, daß es dem Operator ermöglicht, Anrufe zum erfaßten Aufenthaltsort der gesuchten Partei zu übertragen, sowie die Sprachpostfunktion zu aktivieren, um einen Telephonanruf an die gesuchte Partei zu beantworten.

Eine weitere Operatorfunktion für die vorliegende Erfindung ist eine Verfolgungsfunktion, die dem Operator erlaubt, Individuen innerhalb der geschlossenen Umgebung zu verfolgen. Wie oben erwähnt, wird die Lokalisierungsdatentabelle kontinuierlich aktualisiert. Das heißt, die Lokalisierungsdatentabelle wird auf periodischer oder aperiodischer Grundlage aktualisiert. Diese Echtzeit- Lokalisierungsfähigkeit erlaubt dem Operator, den Aufenthaltsort der Individuen innerhalb der Umgebung zu verfolgen. Wenn somit die Operatorstation 22 einen Monitor enthält, kann der Computer 20 die Individuum-Verfügbar- Datentabelle kontinuierlich aktualisieren und die auf dem Monitor angezeigte Liste erneuern.

Automatisierter Operator

In dieser Ausführungsform ist die Operatorstation 22 ein automatisierter Operator, der Telephonanrufe beantwortet und bei Bedarf auf Sprachbefehle oder Tastatureingaben der rufenden Partei antwortet, um die Telephonanrufe zu verwalten.

Zum Beispiel kann die anrufende Partei aufgefordert werden, mit Ja oder mit Nein zu antworten oder die Namen der gerufenen Individuen zu nennen. Die Fig. 28 zeigt ein beispielhaftes Flußdiagramm zum Implementieren der automatisierten Operatorfunktion. Der automatisierte Operator beantwortet den Anruf und weist die rufende Partei an, den Namen der gerufenen Partei zu nennen (Schritt 2110). Eine (nicht gezeigte) Spracherkennungsschaltung oder ein DTMF-Decodierer verarbeitet den empfangenen Namen der gerufenen Partei und ermittelt, ob der Name erkannt ist (Schritt 2112). Wenn der Name nicht erkannt wird, wird die rufende Partei erneut angewiesen, den Namen der gerufenen Partei zu nennen (Schritt 2114). Wenn der Name erkannt wird, ermittelt der Computer 20 den Aufenthaltsort der gerufenen Partei unter Verwendung der Lokalisiererfunktion (Schritt 2116). Wenn die gerufene Partei nicht lokalisiert worden ist, kann die Sprachpostfunktion aktiviert werden, um der rufenden Partei zu ermöglichen, eine Nachricht zu hinterlassen (Schritt 2120). Wenn die gerufene Partei lokalisiert worden ist, weist der Computer 20 die PPB 10 an, eine Anzeige an das Telephon zu liefern, das dem erfaßten Aufenthaltsort der gerufenen Partei des Anrufes am nächsten ist (Schritt 2122). Die PPB 10 liefert vorzugsweise eine hörbare Anzeige an die gerufene Partei. Anschließend weist der Computer 20 die PPB 10 an, eine Telephonverbindung zwischen der rufenden Partei und der gerufenen Partei einzurichten (Schritt 2124). Alternativ kann der Computer 20 Ausweisdaten zur Ausweiseinheit 18 senden, die der gerufenen Partei zugeordnet ist, wobei die Daten eine Nachricht enthalten, daß die gerufene Partei einen Telephonanruf erhält.

Heimtelephonfunktion

Die Fig. 19 zeigt Infrarot-Sendeempfänger 24, die in Räumen und Korridoren angeordnet sind. In bestimmten Umgebungen, wie z. B. Büroumgebungen, ist der Raum häufig in Quader unterteilt, wobei jeder Quader als individuelles Büro verwendet wird, wobei jedes Individuum sein eigenes Telephon und seine eigene Nebenstelle besitzt. In dieser Quaderanordnung kann ein einzelner Sendeempfänger 24 nahe der Decke angeordnet sein, um mehrere Quader zu bedienen. Als Folge hiervon kann der Lokalisierer dann, wenn die Lokalisiererfunktion in einer solchen Anordnung implementiert ist, übertragene Anrufe zu einem Telephon leiten, das als Haupttelephon für alle Personen in den vom Sendeempfänger abgedeckten Quadern ausgewiesen ist. Diese Anordnung funktioniert unter den meisten Umständen gut, kann jedoch ungünstig sein, wenn andere Individuen diesem Sendeempfänger zugeordnet sind.

Um diese Unbequemlichkeit zu vermeiden, kann das System der vorliegenden Erfindung so konfiguriert sein, daß es eine "Heimtelephon"-Funktion für jedes Individuum in jedem Quader bietet. Das Heimtelephon ist vorzugsweise die jedem Individuum zugewiesene Telephonnebenstelle. Wenn die Lokalisiererfunktion ermittelt, daß die gerufene Partei sich am Heim-Sendeempfänger aufhält, leitet der Computer 20 den ankommenden Ruf zum Heimtelephon der gerufenen Partei und nicht zum dem dem Sendeempfänger zugewiesenen Telephon (dem Haupttelephon). Wenn die gerufene Partei sich nicht nahe bei ihrem Heimtelephon befindet, leitet der Computer 20 den ankommenden Ruf zum ausgewiesenen Haupttelephon.

Klingeln-Wenn-Allein-Funktion

Diese Funktion wird verwendet, wenn ein Benutzer die Unterbrechungen zu minimieren wünscht, während er in seinem Büro Versammlungen durchführt. Er wählt das Merkmal "Klingeln-Wenn-Allein" durch Eingeben des zugewiesenen Funktionscodes. Falls gewählt, wird das Lokalisierersystem jedesmal dann aktiviert, wenn ein ankommender Ruf vorliegt, um zu ermitteln, ob er in seinem Büro allein ist. Hierbei klingelt das Telephon nicht, solange der Lokalisierer nicht ermittelt, daß er allein ist. Ferner kann eine alternative globale Funktion "Klingeln-Wenn- Allein" gewählt werden. Bei der globalen Funktion verhindert das Lokalisierersystem das Umleiten eines Anrufs zu einer lokalisierten Nebenstelle, wenn er von seiner zugewiesenen Nebenstelle entfernt ist und wenn der Lokalisierer mehr als eine Person am Zieltelephon erfaßt.

Stationsrekonfigurierungsfunktion

In einigen Fällen ist es vorteilhaft, die Fähigkeit zu haben, Operationsfunktionen der Telephone während verschiedener Zeitperioden zu rekonfigurieren. Eine solche Gelegenheit tritt auf, wenn verschiedene Individuen in unterschiedlichen Schichten arbeiten, jedoch ein gemeinsames Telephon nutzen.

Die Stationsrekonfigurierungsfunktion gemäß der vorliegenden Erfindung nutzt die Lokalisiererfunktion, um Telephone automatisch zu rekonfigurieren, wenn ein einzelnen Individuum erfaßt wird. Beispielsweise besitzen Individuen in der geschlossenen Umgebung typischerweise ein Telephon und eine zugeordnete Nebenstellennummer, die dem Telephon zugewiesen ist. Derzeitige Telephone besitzen die Fähigkeit, dem Individuum zu ermöglichen, die Funktions-Softtasten zu konfigurieren, um vorgegebene Funktionen zu aktivieren. Zum Beispiel können die Telephone für die Schnellwahloperation programmiert sein, die einem Individuum erlaubt, häufig verwendete Telephonnummern durch einfaches Drücken einer Softtaste zu wählen.

Die Fig. 29 zeigt ein beispielhaftes Flußdiagramm der Stationsrekonfigurierungsfunktion gemäß der vorliegenden Erfindung. Wie oben erwähnt, aktualisiert die Lokalisiererfunktion anfangs kontinuierlich die Lokalisierungsdatentabelle mit dem neuesten Aufenthaltsort jedes Individuums (Schritt 2210). Der Computer 20 überwacht kontinuierlich den Aufenthaltsort jedes Individuums durch Überwachen der Daten in der Lokalisierungsdatentabelle (Schritt 2220), und ermittelt, ob ein einzelnes Individuum von einem Telephon erfaßt wird. Wenn nicht ein einzelnes Individuum erfaßt wird, kehrt der Computer zum Überwachen des Aufenthaltsorts jedes Individuums zurück (Schritt 2230). Wenn ein einzelnes Individuum erfaßt wird, ermittelt der Computer 20, wie lange das Individuum sich bei dem Telephon aufgehalten hat (Schritt 2240). Wenn das Individuum sich nicht am erfaßten Aufenthaltsort für eine vorgegebene Zeitperiode von z. B. 10 Minuten befindet, kehrt der Computer 20 zum kontinuierlichen Überwachen des Aufenthaltsortes jedes Individuums zurück (Schritt 2250). Wenn das Individuum am Telephonort für die vorgegebene Zeitperiode erfaßt wird, rekonfiguriert der Computer 20 das Telephon am erfaßten Aufenthaltsort um und behandelt diese Telephonnebenstelle als dem erfaßten Individuum zugeordnet (Schritt 2260).

Alternativ kann ein Individuum manuell die Operationsfunktionen eines Telephons rekonfigurieren, entweder durch Eingeben eines Codes in das Telephontastenfeld, oder durch Drücken einer einzelnen Taste auf dem Telephon und durch Drücken einer Taste oder einer Sequenz von Tasten auf dem Tastenfeld 526 der Ausweiseinheit 18, wie in Fig. 4 gezeigt.

Automatische Anrufkostenzählung

Ein weiteres Merkmal, das vom System der vorliegenden Erfindung implementiert werden kann, ist eine automatische Anrufkostenzählfunktion. Die Anrufkostenzählfunktion korreliert die Kosten der Anrufe mit unterschiedlichen abrechnungsfähigen Konten. Wenn sich z. B. ein Anwalt in einem Konferenzraum mit einem Klienten befindet, werden alle Anrufe, insbesondere Ferngespräche, die vom Konferenzraum aus geführt werden, dem Klienten in Rechnung gestellt.

Um dieses Merkmal zu implementieren, drückt das den Ausweis tragende Individuum eine einzelne Taste oder eine Serie von Tasten auf dem Ausweiseinheit-Tastenfeld, um dem Computer 20 die Abrechnungsinformationen zu liefern, wie z. B. den Klienten und den Startzeitpunkt für die Abrechnung des Klienten. Anschließend verfolgt die Lokalisiererfunktion das Individuum und alle Anrufe, die von einem beliebigen erfaßten Aufenthaltsort des Individuums getätigt werden, werden diesem bestimmten Klienten zugewiesen.

PASSWORTSCHUTZ UND MEHRSCHICHT-STEUERUNG

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung können die Telephonfunktionen des Systems paßwortgeschützt werden und können nur nach dem Eingeben eines vorgegebenen Paßwortes zugänglich oder steuerbar sein. Um z. B. eine automatische Übertragung eines Telephonanrufs vom Lokalisierersystem auf ein Konferenzraumtelephon zu verhindern, das vorher als paßwortgeschütztes Telephon ausgewiesen wurde, fordert die PPB 10 das rufen de Telephon auf, ein Paßwort zu liefern, und richtet eine Kommunikationsverbindung zwischen dem rufenden Telephon und dem geschützten Telephon nur nach Empfangen eines passenden Paßwortes ein.

Das Telephon/Lokalisierersystem gemäß der Erfindung kann ferner für die Mehrschicht-Verwendung konfiguriert sein. In einer solchen Konfiguration werden die Benutzer des Systems in unterschiedliche Ebenen eingeteilt, z. B. 1, 2 und 3, wobei eine Benutzerdatenbank, die jeder Ebene zugewiesen ist, in der PPB 10 gespeichert wird. Im Gebrauch kann das System so konfiguriert sein, daß es dem Zugriff oder das Wiedergewinnen von Lokalisierungsinformationen der Benutzer nur innerhalb oder unterhalb der eigenen Ebene des Anrufers erlaubt, z. B. wenn die Ebene 1 die höchste Ebene ist, kann ein Anrufer der Ebene 2 nur auf Lokalisierungsinformationen von Benutzern in den Ebenen 2 und 3 zugreifen. In solchen Systemen gewinnt die PPB 10 automatisch die Identifikationen und die zugeordneten Ebenen des Benutzers, der die Suche einleitet, sowie der gesuchten Person, vergleicht die Namen mit der. Liste der Namen in den verschiedenen Ebenen und aktiviert das Lokalisierersystem nur dann, wenn die Ebene der rufenden Person gleich oder höher ist als die Ebene der gerufenen Person.

Die Einrichtung, die das System der vorliegenden Erfindung verwendet, kann ferner paßwortgeschützte Zonen enthalten. In den spezifizierten geschützten Zonen sind die Eingänge der Zonen durch automatische Verriegelungsvorrichtungen geschützt, die nur nach Eingeben eines geeigneten Paßwortes geöffnet werden. Das Paßwort kann über ein Telephon am Eingang eingegeben werden, oder kann direkt vom Ausweis 18 zu dem dem Eingang zugeordneten Sendeempfänger gesendet werden. In der Ausweis-Ausführungsform mit Visitenkarte 320 kann das Paßwort in der Karte eingedruckt sein, wobei das Paßwort in der Ausweissendung enthalten ist.

Alternativ kann der Auswahlknopf 522 des Ausweises 18 in einer vorgegebenen Sequenz niedergedrückt werden, um dem Ausweis zu signalisieren, das Benutzerpaßwort zu senden.

Programmierbare Logikfunktionen

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält die PPB 10 einen Speicher für ein programmierbares Logikfunktionsmodul, das bestimmten Benutzern des Systems erlaubt, die Betriebskonfiguration des Systems zu modifizieren. Im allgemeinen wird dies bewerkstelligt durch Zugreifen auf die Systemsteuervorrichtungen und Spezifizieren der logischen Bedingungen, die von den Sensoren des Systems überwacht werden sollen. Nach Auftreten der spezifizierten Bedingungen wird das System angewiesen, eine Ausgabefunktion auszuführen.

Das Merkmal der programmierbaren logischen Funktion ist vorzugsweise paßwortgeschützt, wobei das Modul über eine Personalcomputer-(PC)-Verbindung oder irgendeine der Telephonstellen des PBX-Systems mit einer geeigneten PC- Schnittstelle zugänglich sein kann. Wie in Fig. 30 gezeigt, die eine beispielhafte Verwendung des Merkmals zeigt, greift der Benutzer auf das Modul durch geeignete Paßworteingabe (3010) zu und spezifiziert die zu überwachenden Sensoren, welche Bedingungen erfüllt werden müssen, und welche Ausgangsfunktionen nach Auftreten der spezifizierten Bedingungen ausgeführt werden sollen. Zum Beispiel kann er spezifizieren, daß seine eigene Nebenstelle überwacht werden soll (3020), und daß irgendwelche direkten Anrufe zu seinem Telephon, die nicht vom Lokalisierersystem umgeleitet werden, automatisch zu einer weiteren Reservenebenstelle wie z. B. einer Sekretärne benstelle übertragen werden (3030). Wenn ein Anruf vom Lokalisierersystem umgeleitet wird, weist der Benutzer den Lokalisierer an, die Anzahl der Personen in seinem Raum zu erfassen (3040). Wenn die Anzahl größer als eine Person ist (3050), wird der Anruf umgeleitet, um die Ebene des Anrufers zu prüfen (3070). Der Anruf oder die Kommunikationsverbindung wird nur dann eingerichtet, oder das Telephon klingelt nur dann, wenn dem Anrufer eine Ebene 2 oder höher zugewiesen ist (3080). Falls nicht, wird der Anruf an seine Sprachpost umgeleitet (3060).

Eine weitere beispielhafte Verwendung des programmierbaren Logikfunktionsmoduls kann ferner sein, Sicherheitszonen zu spezifizieren, die nur freigegebenen Individuen den Eintritt erlauben. In einer solchen Konfiguration bezeichnet der Benutzer die Sendeempfänger, die einen Sicherheitsbereich zum Überwachen durch die PPB 10 umgeben, sowie die Personen oder die Ebene der Personen, die eintreten können. Die automatischen Schlösser, die an den Eingängen des Sicherheitsbereichs angeordnet sind, sind mit der PPB 10 vorzugsweise über entsprechende Sendeempfänger verbunden. Die PPB 10 veranlaßt das Schloß, sich am Ort des Sendeempfängers zu öffnen, der eine angegebene Person erfaßt hat. Fachleuten ist klar, daß das Merkmal der programmierbaren Logikfunktion verwendet werden kann, um andere mechanische oder elektrische Vorrichtungen zu spezifizieren, die mit dem Telephon/Lokalisierersystem verbunden sind. Zum Beispiel kann der Benutzer einen Thermostaten so steuern, daß dieser automatisch die Temperatur in seinem Raum in Abhängigkeit von seiner Anwesenheit im Raum und/oder von der Tageszeit einstellt.

Es ist klar, daß verschiedene Abwandlungen an den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, wie sie hier offenbart ist, vorgenommen werden können. Zum Beispiel können verschiedene Abwandlungen an den Kommunikations formaten vorgenommen werden, die zum Senden der Daten verwendet werden. Die obige Beschreibung soll daher nicht als Beschränkung der Erfindung aufgefaßt werden, sondern lediglich als Beispiel ihrer bevorzugten Ausführungsformen. Für Fachleute sind andere Abwandlungen innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung, wie sie von den Ansprüchen definiert wird, offensichtlich.


Anspruch[de]

1. Telephonkommunikationssystem, mit: einer Nebenstellenanlage (PBX), die eine Verarbeitungseinheit (10) und mehrere Telephone (12, 14, 16) zur Erleichterung der Telephonkommunikation zwischen mehreren Telephonbenutzern (17) aufweist; und einem an die PBX angeschlossenen Lokalisierungssystem, das Lokalisierungsinformationen erzeugt und mehrere tragbare Ausweise (18), wovon jeder einem der mehreren Telephonbenutzer (17) zugeordnet ist und Ausweisinformationen einschließlich eines Identifizierungssignals zum Identifizieren des dem jeweiligen Ausweis zugeordneten Telephonbenutzers sendet, sowie mehrere Sender/Empfänger umfaßt, wovon jeder so beschaffen ist, daß er die von den Ausweisen gesendeten Ausweisinformationen empfängt und wenigstens einen Teil der Ausweisinformationen an die Verarbeitungseinheit der PBX weiterleitet, um Lokalisierungsinformationen der Telephonbenutzer zu bestimmen, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum wahlweisen Aktivieren des Lokalisierungssystems zum Wiedergewinnen der Lokalisierungsinformationen durch den Telephonbenutzer von irgendeinem gewählten der Telephone; eine Einrichtung zum Übermitteln der Lokalisierungsinformationen an die Telephonbenutzer an dem ausgewählten Telephon; und eine Einrichtung zum wahlweisen Aktivieren einer von mehreren Telephonfunktionen, die in Verbindung mit den Lokalisierungsinformationen verwendet werden, um mit einem angerufenen Telephonbenutzer zu kommunizieren.

2. System nach Anspruch 1, bei dem

(i) die Einrichtung zum wahlweisen Aktivieren des Lokalisierungssystems eine an dem ausgewählten Telephon befindliche Eingabeeinrichtung für die Eingabe eines Befehls zum Aktivieren des Lokalisierungssystems enthält; oder

(ii) die Einrichtung zum wahlweisen Aktivieren einer von mehreren Telephonfunktionen in Verbindung mit den Lokalisierungsinformationen ein am ausgewählten Telephon angeordnetes Telephontastenfeld für die Eingabe einer von mehreren im voraus zugewiesenen Tastensequenzen enthält; oder

(iii) das Telephon einen Speicher für mehrere Telephonnummern für die Auswahl und Verwendung in Verbindung mit dem Lokalisierungssystem enthält; oder

(iv) die Telephonfunktionen eine Verbindung zu einer Sprachpost-Speichervorrichtung (Voicemail-Speichervorrichtung) bei Feststellung, daß die angerufene Person durch das Lokalisierungssystem nicht lokalisiert wird, enthalten; oder

(v) eine Kommunikationsverbindung zwischen einem anrufenden Telephon und einem Telephon, für das durch das Lokalisierungssystem bestimmt wird, daß es sich am nächsten am Ort der angerufenen Person befindet, bei Eingabe eines Verbindungsbefehls vom anrufenden Telephon erstellt wird, nachdem die Lokalisierungsinformationen dem anrufenden Telephon übermittelt worden sind; oder

(vi) die Telephonfunktionen eine Nicht-Stören-Funktion enthalten, die von einem Benutzer an einem der mehreren dem Benutzer zugewiesenen Telephone wählbar ist, um der PBX zu befehlen, bei Bestimmung des Ortes des Benutzers am zugewiesenen Telephon keine Kommunikationsverbindung mit einem weiteren Telephon herzustellen; oder

(vii) die Telephonfunktionen eine globale Nicht-Stören- Funktion enthalten, die von einem Benutzer wähl bar ist, um der PBX zu befehlen, keine Kommunikationsverbindung mit einem Telephon herzustellen, für das bestimmt wird, daß es sich am nächsten beim Benutzer befindet; oder

(viii) an einem angerufenen Telephon ein spezieller Klingelton erzeugt wird, um einen Telephonanruf zu melden, der anhand von Lokalisierungsinformationen vom Lokalisierungssystem zum angerufenen Telephon geleitet wird; oder

(ix) die Telephonfunktionen das Merkmal für automatischen Rückruf enthalten, das das Telephon, das eine Lokalisierungsfunktion ausgelöst hat, automatisch klingeln läßt, wenn eine gesuchte Person lokalisiert ist; oder

(x) die Telephonfunktionen das Merkmal für automatischen Rückruf enthalten, das von einem anrufenden Benutzer bei Erfassung eines Belegtsignals am angerufenen Telephon gewählt werden kann, um einen anrufenden Benutzer zu lokalisieren und um ein Telephon klingeln zu lassen, für das vom Lokalisierungssystem bestimmt wird, daß es sich am nächsten beim anrufenden Benutzer befindet, wenn ein Einhängsignal vom angerufenen Telephon erfaßt wird; oder

(xi) jedes der Telephone durch Soft-Tasten auf dem Telephontastenfeld, die für verschiedene Benutzer spezifische Befehle darstellen, konfigurierbar ist; und jedes der Telephone automatisch auf Befehle rekonfiguriert wird, die für einen Benutzer spezifisch sind, für den das Lokalisierungssystem erfaßt hat, daß er sich länger als für eine vorgegebene Zeitdauer am nächsten an dem Telephon befunden hat; oder

(xii) die Benutzer in mehrere Gruppen klassifiziert werden und das Lokalisierungssystem wahlweise aktiviert wird, um sämtliche Benutzer in einer ausgewählten der Gruppen zu suchen und die Lokalisierung sämtlicher Benutzer in der ausgewählten Gruppe anzuzeigen; oder

(xiii) die Lokalisierungsinformationen und die mehreren Telephonfunktionen bei Eingabe eines Kennworts aktiviert werden; oder

(xiv) das Telephonkommunikationssystem eine programmierbare Logikfunktion enthält für die Erleichterung des Zugriffs durch einen Benutzer auf eine ausgewählte von mehreren Telephonleitungen zur Eingabe von Befehlen, die dem System befehlen, eine spezifische Funktion bei Auftreten mehrerer spezifischer Bedingungen einschließlich einer durch das Lokalisierungssystem erfaßten Bedingung zu betätigen; oder

(xv) die Sender/Empfänger in jeweiligen Telephonen eingebaut sind, wobei die jeweiligen Telephone so beschaffen sind, daß sie Übertragungen von den Ausweisen empfangen; oder

(xvi) jeder der Ausweise so beschaffen ist, daß er eine Karte mit im voraus programmierten Informationen und zum Empfangen der im voraus programmierten Informationen enthält; oder

(xvii) die Telephonfunktionen eine Klingeln-wenn-alleine-Funktion enthalten, mit der das ausgewählte Telephon in der Weise aktiviert wird, daß es nur dann klingelt, wenn das Lokalisierungssystem während eines ankommenden Anrufs feststellt, daß sich beim ausgewählten Telephon nicht mehr als eine Person befindet; oder

(xviii) das Lokalisierungssystem einen Datenbankspeicher zum Speichern der Lokalisierungsinformationen einschließlich archivierter Lokalisierungsdaten für jeden Benutzer enthält, wobei die archivierten Lokalisierungsdaten die letzten fünf Lokali sierungen und einen Zeitstempel an jedem der letzten fünf Lokalisierungen enthält; oder

(xix) die Einrichtung zum Übermitteln der Lokalisierungsinformationen an die Telephonbenutzer am ausgewählten Telephon eine Einrichtung zum hörbaren Übermitteln der Lokalisierungsinformationen enthält.

3. System nach Anspruch 1, bei dem die Telephonfunktionen einen Personalidentifizierungsbefehl zum Identifizieren sämtlicher Personen an einem spezifischen angeforderten Ort enthalten.

4. System nach Anspruch 3, bei dem Namen sämtlicher Personen an dem spezifischen angeforderten Ort für einen der Telephonbenutzer bei Anforderung am gewählten Telephon hörbar bereitgestellt werden.

5. System nach Anspruch 1, ferner mit einer Operatorstation (22) mit einer Anzeige zum wahlweisen Anzeigen der Orte der Telephonbenutzer und zum Anzeigen sämtlicher an einem spezifizierten Ort befindlicher Personen.

6. System nach Anspruch 1, bei dem die Einrichtung zum Übermitteln von Lokalisierungsinformationen eine Klangeinrichtung zum hörbaren Übermitteln der Lokalisierungsinformationen der Telephonbenutzer enthält.







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