PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19934255A1 10.02.2000
Titel Durch elektronische Diebstahlsicherung geschütztes Elektrozaungerät
Anmelder LACME, La Garenne, FR
Erfinder Hamm, Valéry, La Fleche, FR;
Lambert, Didier, Mareil sur Loir, FR
Vertreter Glawe, Delfs, Moll & Partner, Patentanwälte, 80538 München
DE-Anmeldedatum 21.07.1999
DE-Aktenzeichen 19934255
Offenlegungstag 10.02.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.02.2000
IPC-Hauptklasse H05C 1/00
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Elektrozaungerät mit einem Gehäuse (2), welches Mittel enthält, die elektrische Impulse erzeugen können, die ein Energieniveau haben, das mittels eines Knopfes (6) zur Auswahl des Energieniveaus einstellbar ist, der auf einer Fläche (19) des Gehäuses beweglich montiert ist und mit einem beweglichen Zeiger (7) vor einer Skala (8) versehen ist, die von der Fläche des Gehäuses getragen wird; einem Codiermittel, das ein erstes elektrisches Signal erzeugen kann, dessen Wert von der Position des Knopfes (6) abhängt; einem Druckknopf (10) zum Prüfen und/oder Ändern der Betriebsart, der ein zweites elektrisches Signal erzeugen kann, wenn er gedrückt wird; und einer elektronischen Überwachungs- und Steuerungseinheit, welche den Betrieb der Mittel zum Erzeugen der elektrischen Impulse als Reaktion auf ein erstes und ein zweites elektrisches Signal steuern kann; sowie einer elektronischen Diebstahlsicherung mit Geheimcode. Erfindungsgemäß trägt die Skala (8) eine Reihe voneinander verschiedener Symbole, die in vorbestimmter Anzahl auswählbar sind, um einen Geheimcode zu bilden; der Knopf (6) in Kombination mit seinem Zeiger (7) und der Reihe unterschiedlicher Symbole der Skala stellt auch ein Eingabemittel zum Eingeben des Geheimcodes der Dienbstahlsicherung zur Validierung jedes der Symbole des mit Hilfe des Knopfes (6) eingegebenen Geheimcodes dar.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein diebstahlgeschütztes Elektrozaungerät, das insbesondere eine Vorrichtung zur elektronischen Diebstahlsicherung mit Geheimcode aufweist.

Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Elektrozaungeräte, die für den Schutz irgendwelcher Orte gegen jegliches Eindringen oder Verlassen durch ein Tier oder eine Person schützen sollen. Man findet solche Abzäunungen hauptsächlich um Felder oder Weidegelände herum, um das Vieh daran zu hindern, das Gelände zu verlassen. Die abschreckende Wirkung dieser Abzäunungen beruht auf dem Einleiten von Hochspannungsimpulsen kontrollierter Energie in die die Abzäunung bildenden Leitungsdrähte mittels eines Elektrifiziergeräts.

Gewöhnlicherweise erhalten Elektrifiziergeräte bzw. Elektrifizierer ihre Energie entweder aus dem öffentlichen elektrischen Versorgungsnetz oder aber aus einer Speicherzelle oder einer Batterie. Die netzbetriebenen Elektrifizierer werden im allgemeinen in Gebäuden installiert, wo die Anwesenheit der Benutzer einen guten Schutz gegen Diebstahl gewährleistet. Die mittels einer Speicherzelle oder Batterie betriebenen Elektrifizierer sind hingegen vorwiegend im Freien fern von jeder Überwachung aufgestellt. Sie können daher leicht entwendet werden.

Deshalb wurden schon verschiedene Schutzsysteme vorgeschlagen, um Elektrifizierer gegen Diebstahl zu sichern. Mechanisch arbeitende bekannte Systeme, die den Elektrifizierer am Boden oder an einem Erdanker bzw. Erdnagel oder einem Pfosten fest anbringen, haben den Nachteil, daß sie die Geräte, die ihr rechtmäßiger Besitzer im allgemeinen rasch von einer Landparzelle zu einer anderen Parzelle versetzen können möchte, sehr unbeweglich machen.

Es sind auch Elektrozaungeräte bekannt, die im Betrieb in einen Schutzkäfig gestellt werden, der seinerseits mit dem Ausgang des Elektroimpulsgenerators des Elektrifizierers verbunden ist. Folglich erhält jede Person, die den Schutzkäfig des Elektrifizierers berührt, wenn dieser in Betrieb ist, elektrische Entladungen. Die durch einen solchen Schutzkäfig hervorgerufene abschreckende Wirkung ist verhältnismäßig gering, da es möglich ist, die Wirkung der elektrischen Hochspannungsimpulse zu beseitigen oder stark zu verringern, indem man z. B. sehr dicke Handschuhe trägt.

Schließlich sind auch Elektrozaungeräte bekannt, die mit einer Vorrichtung zur elektronischen Diebstahlsicherung mit Geheimcode ausgestattet sind, welche die Beweglichkeit des Elektrifizierers nicht beeinträchtigt, jedoch dennoch für einen potentiellen Dieb genügend abschreckend ist. Ist doch die Motivation eines Diebs hauptsächlich mit dem Profit verbunden, den er aus seiner Beute schlagen kann. Wenn ein Schutzsystem diesen Profit beseitigt oder ihn zumindest unwahrscheinlich macht, wird der Dieb sehr stark entmutigt, seinen Diebstahl zu begehen. Wenn nach dem Diebstahl ein Elektrozaungerät funktionsunfähig wird, kann der Dieb daraus weder einen Profit für seinen persönlichen Nutzen noch einen Profit bei einem eventuellen Wiederverkauf schlagen.

Wenn ein Elektrozaungerät mit einer Vorrichtung zur elektronischen Diebstahlsicherung ausgestattet ist, verlangt die elektronische Diebstahlsicherung nach jedem Ausschalten des Elektrifizierers, daß für dessen Wiederinbetriebnahme ein Geheimcode eingegeben wird, den nur der Besitzer des Elektrifizierers kennt. Der in die elektronische Schaltung des Elektrifizierers eingegebene Code wird mit dem in einem Speicher der elektronischen Schaltung vorab gespeicherten Geheimcode verglichen, und die Inbetriebnahme des Elektrifizierers wird nur dann gestattet, wenn der eingegebene Code mit dem gespeicherten Geheimcode identisch ist. Um einen Elektrifizierer stehlen zu können, muß man den Zaun abklemmen, mit dem er verbunden ist. Hierfür, und um das Erleiden schmerzhafter elektrischer Schläge zu vermeiden, muß der Dieb den Elektrifizierer zunächst ausschalten oder ihn von seiner Stromversorgungsquelle, wie z. B. der Speicherzelle oder der Batterie, abklemmen. Wenn der Elektrifizierer mit einer Vorrichtung zur elektronischen Diebstahlsicherung ausgestattet ist, kann der Dieb nachträglich nicht mehr die Wiederinbetriebnahme des Elektrifizierers erreichen, da er den Geheimcode nicht kennt. In diesem Fall hat der Dieb daher keinerlei Interesse, ein Risiko einzugehen, wenn er ein Gerät stielt, das nutzlos wird.

Es sind schon seit langem elektronische Mittel bekannt, die es gestatten, einen aus mehreren Ziffern und/oder alphanumerischen Zeichen zusammengesetzten Geheimcode aufzubewahren. Die Hersteller von Halbleitern schlagen zahlreiche Modelle elektronischer Permanentspeicher vor, die Information auch bei nicht vorhandener elektrischer Stromversorgung beibehalten und durch Zuordnung zu einer Mikro-Steuerungsvorrichtung und einem Programm das Eingeben und das Speichern eines Geheimcodes steuern können. Man kennt auch schon seit langem verschiedene Mittel zur Eingabe eines Geheimcodes, wie z. B. magnetische, optoelektronische oder mit elektronischen Chips bestückte Karten, die einem geeigneten Kartenleser zugeordnet sind. Allerdings sind diese unterschiedlichen Eingabemittel eines Geheimcodes verhältnismäßig teuer und erhöhen den Preis von Elektrozaungeräten erheblich, wenn sie in diese eingebaut werden, um sie mit einer Vorrichtung zur elektronischen Diebstahlsicherung auszustatten. Darüber hinaus sind Tastaturen oder Kartenlesegeräte verhältnismäßig anfällige Elemente, deren Verwendung für Geräte schwierig ist, die im Freien aufgebaut werden sollen und Wind und Wetter ausgesetzt sind.

Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Elektrozaungerät bereitzustellen, das mit einer Vorrichtung zur elektronischen Diebstahlsicherung ausgestattet ist, die sich bei der Herstellung wie auch bei der Benutzung einfach anwenden läßt.

Hierfür liefert die Erfindung ein Elektrozaungerät, welches aufweist: ein Gehäuse, das Mittel enthält, die in der Lage sind, elektrische Impulse mit einem einstellbaren Energieniveau zu erzeugen; einen Knopf zur Auswahl des Energieniveaus, der auf einer Fläche des Gehäuses montiert ist und mit einem beweglichen Zeiger vor einer Skala versehen ist, die von der Fläche des Gehäuses getragen wird; ein Codiermittel, das in der Lage ist, ein erstes elektrisches Signal zu erzeugen, dessen Wert von der Position des Knopfes zur Auswahl des Energieniveaus abhängt; einen Druckknopf zur Überprüfung und/oder Änderung der Betriebsart, der ein zweites elektrisches Signal erzeugen kann, wenn er gedrückt wird; und eine elektronische Überwachungs- und Steuerungseinheit, die den Betrieb der Mittel zum Erzeugen elektrischer Impulse als Reaktion auf das erste und das zweite elektrische Signal steuern kann; sowie eine elektronische Diebstahlsicherung mit Geheimcode, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala eine Reihe voneinander unterschiedlicher Symbole trägt, die in einer vorbestimmten Anzahl auswählbar sind, um einen Geheimcode zu bilden; daß der Knopf zur Auswahl des Energieniveaus, in Kombination mit seinem Zeiger und der Reihe unterschiedlicher Symbole der Skala, auch ein Eingabemittel zur Eingabe des Geheimcodes der Diebstahlsicherung bildet; und daß der Druckknopf auch ein Validierungsmittel zur Validierung jedes der Symbole des mit Hilfe des Knopfes zur Auswahl des Energieniveaus eingegebenen Geheimcodes bildet.

Gemäß weiterer Merkmale der vorliegenden Erfindung:

  • - kann die Skala einen Bereich zur Codeänderung sowie eine Reihe von Bereichen aufweisen, von denen jeder durch ein zugeordnetes Symbol aus der Reihe von Symbolen gekennzeichnet ist,
  • - kann die elektronische Überwachungs- und Steuerungseinheit eine programmierte Mikro-Steuerungsvorrichtung aufweisen, die ein Programm enthält, welches zu einem ersten Zeitpunkt die logische Verkettung der Schritte zur Eingabe und/oder Änderung des Geheimcodes leitet, die mit Hilfe des Knopfes zur Auswahl des Energieniveaus und des Druckknopfes durchgeführt wird, und welches zu einem zweiten Zeitpunkt, wenn der Geheimcode richtig eingegeben ist, die elektrischen Impulserzeugungsmittel in Betrieb setzt und die Funktion zur Auswahl des Energieniveaus des Knopfes zur Auswahl des Energieniveaus und die Funktion zum Überprüfen und/oder Ändern der Betriebsart des Druckknopfes wiederherstellt,
  • - kann der Elektrifizierer eine einfarbige oder mehrfarbige Leuchtanzeigevorrichtung an sich bekannter Art aufweisen, die es gestattet, einen Hinweis auf den Ladezustand der Speicherzelle oder Batterie des Elektrifizierers abzugeben, wenn der. Prüf-Druckknopf gedrückt wird. Vorzugsweise kann die Leuchtanzeigevorrichtung so angeordnet sein, daß sie selektiv eine erste, eine zweite und eine dritte Farbe annehmen kann, wie z. B. rot, grün und weiß, und daß die programmierte Mikro-Steuerungsvorrichtung die Leuchtanzeigevorrichtung steuert, indem sie veranlaßt, daß diese unterschiedliche Farben und unterschiedliche Leuchtzustände, nämlich durchgehend und blinkend, im Verlaufe der logischen Verknüpfung der Schritte zur Eingabe und/oder Änderung des Geheimcodes annimmt, um einen Hinweis auf den Zustand des Fortschreitens der Schritte zu liefern.

Aus dem vorgenannten ist klar, daß die Erfindung keinen Einbau zusätzlicher teurer Vorrichtungen im Innern des Elektrozaungeräts benötigt, um es mit einer elektronischen Diebstahlsicherung auszustatten. So sind der Energieniveau- Auswahlknopf, das Codierungsmittel, der Prüf- und/oder Betriebsartänderungs-Druckknopf, die elektronische Überwachungs- und Steuerungseinheit (programmierte Mikro-Steuerungsvorrichtung) sowie die Leuchtanzeigevorrichtung Elemente, die schon normalerweise in einem Elektrozaungerät vorgesehen sind, um den Betrieb eines elektrischen Impulsgenerators zu steuern, um das Energieniveau der durch diesen Impulsgenerator erzeugten Impulse zu regeln und seine Betriebsart zu verändern (z. B. durch Ändern der Frequenz und/oder der Form der Impulse) und zum Testen des Zustands der Speicherzelle oder der Batterie, die das Elektrozaungerät speist. Vom wirtschaftlichen Standpunkt aus betrachtet ist die Erfindung somit sehr vorteilhaft.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden beispielhaften Beschreibung anhand der begleitenden Zeichnung, wobei:

Fig. 1 eine Ansicht der Vorderseite eines durch eine Speicherzelle oder Batterie betriebenen Elektrozaungeräts bekannter Bauart ist;

Fig. 2 eine Ansicht der Vorderseite eines durch eine Speicherzelle oder Batterie betriebenen erfindungsgemäßen Elektrozaungeräts ist;

Fig. 3 ein Funktionsschema des erfindungsgemäßen Elektrozaungeräts ist;

Fig. 4 ein Flußdiagramm ist, welches die Verkettung der durchgeführten Schritte zum Eingeben eines Geheimcodes in das erfindungsgemäße Elektrozaungerät zeigt; und

Fig. 5 ein Flußdiagramm ist, welches die Verkettung der durchgeführten Schritte zum Ändern des in dem erfindungsgemäßen Elektrozaungerät gespeicherten Geheimcodes zeigt.

Fig. 1 zeigt schematisch die Vorderfläche 1 des Gehäuses 2 eines Elektrozaungeräts bekannter Bauart, das durch eine Speicherzelle oder Batterie betrieben wird. An dieser Vorderfläche 1 findet man einen Anschluß 3, der dazu dient, um mit einer Erdungssteckdose (nicht gezeigt) verbunden zu werden, einen Anschluß 4, der dazu dient, um mit dem Draht eines Zauns (nicht gezeigt) verbunden zu werden, und eine Leuchte 5, die bei jedem elektrischen Impuls aufblinkt, der auf den Draht des Zauns geschickt wird. Auf der Fläche 1 findet man auch einen Knopf 6, der mit einem beweglichen Zeiger 7 vor einer durch die Vorderfläche 1 getragenen Skala 8 ausgestattet ist. Indem man den Knopf 6 so dreht, daß man seinen Zeiger 7 vor der Skala 8 verschiebt, kann der Benutzer das Energieniveau der auf den Draht des Zauns geschickten elektrischen Impulse einstellen.

Der Knopf 6 ist mit einem Glied verbunden, das die durch den Zeiger 7 und die Skala 8 bestimmte Position dieses Knopfes in eine elektrische Größe umwandelt, deren Wert von der Position des Zeiger 7 bezüglich der Skala 8 abhängt, und das durch die elektronische Schaltung des Elektrifizierers verwendbar ist, um das Energieniveau der durch den Elektrifizierer erzeugten elektrischen Impulse zu regeln. Das oben erwähnte Umwandlungsglied kann z. B. aus einem Potentiometer, einem optischen Codierer, einem magnetischen Halleffekt-Codierer oder aus einem Mehrfachstellungsschalter bestehen.

Auf der Fläche 1 findet man schließlich ein Mittel zur Steuerung des Ladezustands der Speicherzelle oder der Batterie des Elektrozaungeräts. Dieses Steuerungsmittel kann z. B. aus einer Leuchtanzeigevorrichtung 9 bestehen, die nur betätigt wird, wenn ein Druckknopf 10 gedrückt wird, um jeglichen Stromverbrauch zu verhindern, der die Unabhängigkeit des Elektrifizierers mindern würde. Dieser Druckknopf 10 kann auch dazu dienen, die Betriebsart des Elektrifizierers in einer Art und Weise zu ändern, die ebenfalls weiter unten beschrieben wird.

Fig. 2 zeigt schematisch die Vorderfläche eines mit einer Speicherzelle oder Batterie betriebenen erfindungsgemäßen Elektrozaungeräts. In Fig. 2 sind die Elemente, die mit denen von Fig. 1 identisch sind oder dieselbe Rolle spielen, durch dieselben Bezugsziffern bezeichnet und werden nicht erneut ausführlich beschrieben. Man sollte jedoch klarstellen, daß bei dem erfindungsgemäßen Elektrifizierer der Knopf 6 außer seiner Rolle als Auswahlglied für die Energieniveaus der in den Zaundraht geschickten elektrischen Impulse auch die Rolle eines Eingabemittels für einen Geheimcode in die elektronische Schaltung des Elektrifizierers übernehmen kann, und zwar auf eine Art und Weise, die weiter unten ausführlicher beschrieben wird. Außerdem kann der Druckknopf 10, der zum Überprüfen des Ladezustands der Speicherzelle oder der Batterie des Elektrifizierers dient, auch erfindungsgemäß dazu dienen, jedes der Elemente des mittels des Knopfes 6 eingegebenen Geheimcodes zu validieren bzw. gültig zu machen, wie man ebenfalls weiter unten sehen wird.

Es muß auch gesagt werden, daß in dem erfindungsgemäßen Elektrozaungerät die Skala 8 (Fig. 2), die dem Knopf 6 und seinem Zeiger 7 zugeordnet ist, sich von der in Fig. 1 dargestellten unterscheidet. Vorzugsweise weist die Skala 8des erfindungsgemäßen Elektrifizierers eine Reihe von zehn Bereichen oder Feldern auf, die jeweils durch die Ziffern 0 bis 9 gekennzeichnet sind. Allerdings könnte bei anderen Ausführungsformen der Erfindung die Skala 8 eine Anzahl von Feldern aufweisen, die größer oder kleiner als zehn ist, und die Felder könnten jeweils durch Buchstaben oder Buchstaben und Ziffern oder aber durch völlig andere graphische Symbole bestimmt sein, vorausgesetzt, das jedes Feld durch ein von denen der anderen Felder unterschiedliches Symbol gekennzeichnet ist. Vorzugsweise trägt die Skala 8 des erfindungsgemäßen Elektrifizierers außerdem ein zusätzliches Feld oder einen zusätzlichen Bereich 11, den man als Codeänderungsfeld bezeichnet. Dieses Feld 11 kann durch eine von den zehn anderen Feldern unterschiedliche Farbe oder durch den Hinweis "Codeänderung" gekennzeichnet werden. Obwohl das Feld 11 in Fig. 2 am Anfang der Skala 8 dargestellt ist, das heißt vor den zehn anderen, durch die Ziffern 0 bis 9 bestimmten Feldern, könnte es sich auch am Ende der Skala 8 befinden.

Fig. 3 zeigt das Funktionsschema des erfindungsgemäßen Elektrozaungeräts. In Fig. 3 findet man die beiden Anschlüsse 3 und 4, den Energieniveau-Auswahlschalter 6, die Leuchtanzeigevorrichtung 9 und den schon weiter oben erwähnten Druckknopf 10 wieder. Wie bei den bekannten Elektrifizierern ist der Knopf 6 mit einer Codiervorrichtung 12 verbunden, welche die Position des Knopfes 6 in ein elektrisches Signal umwandelt, das durch eine elektronische Überwachungs- und Steuerungseinheit 13 verwendbar ist, um einen Impulsgenerator 14 und seine Leistungsstufe 15 zu steuern, dessen Ausgang mit dem Anschluß 4 verbunden ist, um das Energieniveau der auf den Anschluß 4 abgegebenen elektrischen Impulse in Abhängigkeit von der Position des Knopfes 6 einzustellen. Vorzugsweise besteht die Codiervorrichtung 12 aus einem Potentiometer, doch könnte sie auch auf an sich bekannte Weise aus einer optoelektronischen Codiervorrichtung, einem magnetischen Halleffekt-Codierer oder einem Mehrfachstellungsschalter bestehen.

In Fig. 3 ist auch eine elektrische Energiequelle 16, wie z. B. eine Speicherzelle oder eine Batterie dargestellt, die den unterschiedlichen Elementen des Elektrifizierers die für ihre Funktion notwendige elektrische Energie zuführt. Die Quelle 16 ist hier mit einem Impulsgenerator 14 über einen elektronischen Schalter 17 verbunden, der durch die elektronische Überwachungs- und Steuerungseinheit 13 gesteuert wird und der zusammen mit dieser und mit dem Knopf 6 sowie der Codiervorrichtung 12 eine elektronische Diebstahlsicherung bildet, wie man weiter unten sieht.

In Fig. 3 ist der Druckknopf 10 als Teil einer Druckknopf- Kontaktiervorrichtung dargestellt, bei der ein Kontakt mit einer Quelle festen Potentials, wie z. B. der Masse, verbunden ist, während der andere Kontakt mit der elektronischen Überwachungs- und Steuerungseinheit 13 verbunden ist. Vorzugsweise besteht die Leuchtanzeigevorrichtung 9 aus einer einzigen Leuchte, die in der Lage ist, selektiv verschiedene Farben anzunehmen. Sie kann z. B. aus einer Leuchtdiode bestehen, die zwei Steuerelektroden aufweist und die Licht einer ersten Farbe, z. B. rot, aussendet, wenn eine der beiden Steuerelektroden angeregt wird, Licht einer zweiten Farbe, z. B. grün, aussendet, wenn die andere Steuerelektrode angeregt wird, und Licht einer dritten Farbe, z. B. weiß, ausssendet, wenn die beiden Steuerelektroden gleichzeitig angeregt werden. Wenn unter diesen Bedingungen ein kurzzeitiger Druck auf den Druckknopf 10 ausgeübt wird, überwacht die Überwachungs- und Steuerungseinheit 13 auf an sich bekannte Weise den Ladezustand der Speicherzelle oder der Batterie, welche die Energiequelle 16 bilden. Wenn die Speicherzelle oder die Batterie 16 eine ausreichende Ladung hat, steuert die Überwachungs- und Steuerungseinheit 13 die Anzeigevorrichtung 9 derart, daß sie während einigen Sekunden grün aufleuchtet. Wenn die Ladung der Speicherzelle oder der Batterie schwach ist, steuert die Überwachungs- und Steuerungseinheit 13 die Anzeigevorrichtung 9 derart, daß sie z. B. weiß aufleuchtet, während in dem Fall, bei dem die Speicherzelle oder die Batterie 16 eine unzulängliche Ladung hat und ausgewechselt oder aufgeladen werden muß, die Überwachungs- und Steuerungseinheit 13 die Anzeigevorrichtung 9 derart steuert, daß sie z. B. rot aufleuchtet.

Der Druckknopf 10 kann auch dazu dienen, die Betriebsart des Elektrifizierers und insbesondere seines Impulsgenerators 14 zu verändern. Dies läßt sich z. B. erzielen, indem man den Druckknopf 10 mehrere Sekunden lang drückt. Die in der Überwachungs- und Steuerungseinheit 13 enthaltene Software, die in bekannter Weise durch eine programmierte Mikro-Steuerungsvorrichtung gebildet sein kann, erfaßt somit ein verlängertes Drücken des Druckknopfes 10 und entscheidet, die Betriebsart des Elektrifizierers zu ändern, indem z. B. der Impulsgenerator 14 so gesteuert wird, daß die Frequenz und/oder die Form der durch ihn erzeugten Impulse verändert wird. So kann z. B. der Elektrifizierer eine normale Betriebsart, in der alle am Ausgang (am Anschluß 4) erzeugten Impulse dieselbe Energie haben, und eine modifizierte Betriebsart, in der man nach einem Impuls großer Energie eine Reihe von Impulsen schwacher Energie erhält, besitzen, woraufhin man erneut einen Impuls starker Energie erhält, gefolgt von einer Reihe von Impulsen schwacher Energie, und so weiter, wie es in der EP-A-0 454 543 beschrieben ist.

Erfindungsgemäß und zusätzlich zur Tatsache, daß der Knopf 6 dazu dient, das Energieniveau der am Anschluß 4 durch den Impulsgenerator 14 und seine Leistungsstufe 15 erzeugten elektrischen Impulse einzustellen, kann der Knopf 6 auch dazu dienen, einen Geheimcode in die Überwachungs- und Steuerungseinheit 13 einzugeben, damit diese das Schließen des elektronischen Schalters 17 hervorruft und somit die Inbetriebnahme des Impulsgenerators 14 ermöglicht, wenn der eingegebene Code richtig ist, oder aber den elektronischen Schalter offen hält und folglich die Inbetriebnahme des Impulsgenerators 14 unterbindet, wenn der eingegebene Code falsch ist. Da der Knopf 6 nur die gleichzeitige Eingabe eines einzigen Elements des Geheimcodes in die Überwachungs- und Steuerungseinheit 13 ermöglicht, ist es zweckmäßig, jedes Element des mittels des Knopfes 6 eingegebenen Geheimcodes zu validieren und zu speichern, bevor man das folgende Element des Geheimcodes eingeben kann. Erfindungsgemäß kann der Druckknopf 10 neben seinen weiter oben beschriebenen gewöhnlichen Funktionen dazu dienen, die Validierung und die Speicherung jedes der mit Hilfe des Knopfes 6 in die Überwachungs- und Steuerungseinheit 13 eingegebenen Elemente des Geheimcodes zu steuern.

Fig. 4 zeigt das logische Flußdiagramm der beim Eingeben eines Geheimcodes durchgeführten Schritte, um die Inbetriebnahme des Elektrifizierers zu erreichen. Der erste Schritt 20 besteht darin, den Elektrifizierer unter Spannung zu setzen. Er wird durch den Benutzer durchgeführt, indem ein (nicht gezeigter) Ein/Aus-Schalter, z. B. ein durch den Knopf 6 gesteuerter Drehschalter, geschlossen wird. Indem er den Zeiger des Knopfes 6 über irgendeines der Felder der Skala 8 bringt, zeigt der Benutzer der Überwachungs- und Steuerungseinheit 13 somit an, daß er die Inbetriebnahme des Elektrifizierers erreichen will. Die Einheit 13 läßt dann die Anzeigevorrichtung 9 rot aufblinken (Schritt 21), um dem Benutzer anzuzeigen, daß sie auf die Eingabe eines Geheimcodes wartet. Der Benutzer positioniert dann den Zeiger 7 des Knopfes 6 gegenüber dem Feld der Skala 8, das die erste Ziffer seines Geheimcodes enthält (Schritt 22). Der Codierer 12 gibt dann an die Einheit 13 ein elektrisches Signal oder eine Information ab, deren Wert der ersten Ziffer des Geheimcodes entspricht. Der Benutzer drückt dann auf den Druckknopf 10 (Schritt 23), um der Einheit 13 anzuzeigen, daß sie in ihrem Speicher die erste Ziffer des Geheimcodes aufzeichnen muß. Die Einheit 13 überprüft dann, ob der Benutzer auf den Druckknopf 10 gedrückt hat (Schritt 24), und wenn dies der Fall ist, läßt sie die Anzeigevorrichtung 9 dauerhaft grün aufleuchten (Schritt 25); um dem Benutzer anzuzeigen, daß die erste Ziffer des Geheimcodes im Speicher abgelegt worden ist. Der Benutzer muß dann den Druckknopf 10 loslassen (Schritt 26), was von der Einheit 13 überprüft wird (Schritt 27), und wenn diese Überprüfung Erfolg hat, überprüft die Einheit 13 dann, ob die Ziffer des Geheimcodes, die soeben eingegeben wurde, die letze Ziffer des Geheimcodes ist oder nicht. Wenn dies nicht der Fall ist, läßt die Einheit 13 die Anzeigevorrichtung 9 dauerhaft rot aufleuchten (Schritt 29), um dem Benutzer anzuzeigen, daß er die folgende Ziffer seines Geheimcodes eingeben muß. Die Schritte 22 bis 29 werden dann so oft wie nötig wiederholt, z. B. drei weitere Male, wenn der Geheimcode ein vierziffriger Code ist.

Wenn alle Ziffern des Geheimcodes eingegeben worden sind, überprüft die Einheit 13 daraufhin, ob der durch den Benutzer eingegebene Geheimcode richtig ist (Schritt 30), indem er den soeben eingegebenen Code mit dem Geheimcode vergleicht, der vorab in einem anderen Bereich des Speichers der Einheit 13 aufgezeichnet wurde. Wenn mindestens eine der Ziffern des eingegebenen Geheimcodes nicht dem gespeicherten Geheimcode entspricht, läßt die Einheit 13 die Anzeigevorrichtung 9 rot blinken (Schritt 21), um dem Benutzer anzuzeigen, daß er sich getäuscht hat und er seinen Geheimcode erneut eingeben muß. Wenn hingegegen der eingegebene Code dem Geheimcode entspricht, läßt die Einheit 13 die Anzeigevorrichtung 9 während einiger Augenblicke grün aufblinken (Schritt 31), um dem Benutzer den Erfolg der Eingabeschritte des Geheimcodes anzuzeigen, woraufhin sie den Impulsgenerator 14 einschaltet (Schritt 32), indem z. B. das Schließen des elektronischen Schalters 17 gesteuert wird, woraufhin sie schließlich die gewöhnlichen Funktionen des Knopfes 6, des Druckknopfes 10 und der Anzeigevorrichtung 9 wiederherstellt (Schritt 33). Mit anderen Worten kann, wenn einmal der richtige Code eingegeben wurde und der Impulsgenerator 14 in Betrieb genommen wurde, der Benutzer das Energieniveau der an dem Anschluß 4 des Elektrifizierers abgegebenen elektrischen Impulse auf herkömmliche Weise einstellen, indem er den Zeiger 7 des Knopfes 6 vor irgendeines der dem gewünschten Energieniveau entsprechenden Felder der Skala 8 bringt.

Der Benutzer kann auch den Zustand der Speicherzelle oder der Batterie 16 prüfen, indem er auf den Druckknopf 6 einen kurzzeitigen Druck ausübt, oder er kann die Betriebsart des Impulsgenerators ändern, indem er einen Druck von mehreren Sekunden auf den Druckknopf 10 ausübt. Es können zwei Betriebsarten vorgesehen sein, und zwar eine normale Betriebsart, in der sämtliche Impulse dasselbe Energieniveau haben (für eine gegebene Einstellung des Energieniveaus), und eine abgewandelte Betriebsart oder Sparbetriebsart, in der z. B. einer von fünf Impulsen ein Hochenergie-Impuls ist und die anderen Impulse Niedrigenergie-Impulse sind. In diesem Fall setzt die Einheit 13 während des Schritts 32 den Impulsgenerator 14 in der normalen Betriebsart in Betrieb. Wenn dann der Benutzer den Elektrifizierer in der abgewandelten Betriebsart betreiben möchte, übt er einen verlängerten Druck auf den Druckknopf 10 aus, und die Einheit 13 überführt den Impulsgenerator in die abgewandelte Betriebsart. Ein erneuter längerer Druck auf den Druckknopf 10 läßt den Impulsgenerator 14 in die normale Betriebsart zurückkehren.

Es ist natürlich möglich, mehr als zwei Betriebsarten vorzusehen. Wenn man in diesem Fall von der normalen Betriebsart ausgeht, überführt jeder längere Druck auf den Druckknopf 10 den Impulsgenerator 14 gemäß einer zyklischen Permutation in eine der weiteren Betriebsarten, indem man zu der normalen Betriebsart zurückkehrt, wenn sämtliche Betriebsarten durchlaufen wurden.

Fig. 5 zeigt das logische Flußdiagram der bei einer Änderung der Betriebsart durchgeführten Schritte vor Erzielen der Inbetriebnahme des Elektrifizierers. Wie zuvor besteht der erste Schritt 40 darin, den Elektrifizierer unter Spannung zu setzen, indem man z. B. den Zeiger 7 des Knopfes 6 auf ein beliebiges Feld der Skala 8 bringt. Die Einheit 13 läßt dann die Anzeigevorrichtung 9 rot blinken (Schritt 41), um dem Benutzer anzuzeigen, daß sie auf die Eingabe eines Geheimcodes wartet. Der Benutzer positioniert dann den Zeiger 7 des Knopfes 6 gegenüber von dem Codeänderungsfeld 11 der Skala 8 (Schritt 42), und er drückt auf den Druckknopf 10 (Schritt 43), um der Einheit 13 anzuzeigen, daß er eine Codeänderung durchführen möchte.

Die Einheit 13 überprüft, ob der Druckknopf 10 gedrückt worden ist, (Schritt 44), und wenn dies der Fall ist, läßt sie die Anzeigevorrichtung 9 dauerhaft grün aufleuchten (Schritt 45), um dem Benutzer anzuzeigen, daß sie seinen Befehl zur Änderung des Geheimcodes aufgezeichnet hat. Der Benutzer muß dann den Druckknopf 10 loslassen (Schritt 46), was von der Einheit 13 überprüft wird (Schritt 47). Sobald der Druckknopf 10 losgelassen worden ist, läßt die Einheit 13 die Anzeigevorrichtung 9 rot aufblinken (Schritt 48), um dem Benutzer anzuzeigen, daß er seinen alten Geheimcode, das heißt denjenigen, der zur Zeit im Speicher der Einheit 13 abgespeichert ist, eingeben muß. Die Eingabe dieses Geheimcodes (Schritt 49) kann gemäß den Schritten 22 bis 29 des Flußdiagramms von Fig. 4 ablaufen.

Sobald die letzte Ziffer des Codes eingegeben worden ist, überprüft die Einheit 13, ob der eingegebene Code auch dem zur Zeit im Speicher abgespeicherten Geheimcode entspricht (Schritt 50). Somit kann nur der befugte Benutzer des Elektrifizierers den Geheimcode abändern. Wenn der eingegebene Code dem abgespeicherten Code entspricht, läßt die Einheit 13 die Anzeigevorrichtung 9 während einer kurzen Zeitdauer (Schritt 51) grün aufblinken, um dem Benutzer anzuzeigen, daß der eingegebene Code richtig ist, woraufhin sie die Anzeigevorrichtung 9 weiß aufblinken läßt (Schritt 52), um dem Benutzer anzuzeigen, daß er nun den neuen Geheimcode eingeben muß, der in der Einheit 13 abgespeichert werden soll. Die Eingabe dieses neuen Codes (Schritt 53) kann erneut in einer ähnlichen Weise, wie es bei den Schritten 22 bis 29 des Flußdiagramms von Fig. 4 beschriebenen ist, stattfinden, mit der Ausnahme, daß bei dem dem Schritt 25 entsprechenden Schritt zwischen der Eingabe jeder Ziffer die Anzeigevorrichtung 9 dauerhaft weiß aufleuchtet.

Wenn sämtliche Ziffern des neuen Codes eingegeben worden sind, überprüft die Einheit 13, ob der Code zweimal eingegeben worden ist (Schritt 54), und wenn dies nicht der Fall ist, läßt sie die Anzeigevorrichtung 9 weiß blinken (Schritt 52), um dem Benutzer anzuzeigen, daß er den neuen Code ein zweites Mal eingeben muß. Dieser Vorgang soll sicherstellen, daß der Benutzer seinen neuen Code richtig notiert hat. Der Benutzer muß dann die Abspeicherung des neuen Codes wiederholen (Schritt 53). Nachdem die Einheit 13 überprüft hat, daß der neue Code zweimal eingegeben worden ist (Schritt 54), überprüft sie anschließend, ob die beiden neuen eingegebenen Codes identisch sind (Schritt 55). Wenn dies nicht der Fall ist, kehrt das Programm zu Schritt 52 zurück, um den Benutzer aufzufordern, die Eingabe des neuen Codes zu wiederholen. Wenn hingegen die, beiden neuen eingegebenen Codes identisch sind, speichert die Einheit 13 den neuen Code in ihrem Speicher ab (Schritt 56) und läßt die Anzeigevorrichtung 9 grün blinken (Schritt 57), um dem Benutzer den Erfolg des Codeänderungsschritts anzuzeigen. Daraufhin setzt die Einheit 13 den Impulsgenerator 14 in Betrieb (Schritt 58), und sie stellt die üblichen Funktionen des Knopfes 6, des Druckknopfes 10 und der Anzeigevorrichtung 9 wieder her (Schritt 59), woraufhin der Elektrifizierer in der herkömmlichen Weise funktionieren kann.

Wie aus dem obigen hervorgeht, erkennt man, daß durch eine Abwandlung der Skala 8 im Vergleich zu derjenigen eines bekannten Elektrifizierers und durch Verwendung eines geeigneten Programms in der Überwachungs- und Steuerungseinheit 13, wie z. B. einem Programm, das den Flußdiagrammen von Fig. 4 und 5 entspricht, die Erfindung es ermöglicht, einen Geheimcode in das Elektrozaungerät einzugeben und ihn zu ändern und das Elektrozaungerät auf die übliche Weise zu betreiben, ohne daß es notwendig ist, kostspielige und/oder anfällige Bestandteile für Geräte hinzuzufügen, die im Freien arbeiten sollen und daher Wind und Wetter ausgesetzt sind.

Selbstverständlich wurde die weiter oben beschriebene Ausführungsform der Erfindung nur als veranschaulichendes und in keinerlei Weise einschränkend aufzufassendes Beispiel erbracht, und es können zahlreiche Abwandlungen ohne weiteres durch den Fachmann durchgeführt werden, ohne daß er den Schutzbereich der Erfindung verläßt. Somit kann insbesondere der Drehknopf 6 durch einen Läufer mit linearer Bewegung und die kreisförmige graduierte Skala durch eine lineare Skala ersetzt werden.

Darüber hinaus ist es möglich, sich eine Vorgehensweise zur Änderung des Geheimcodes auszudenken, welche die Eingabe des neuen Codes nur einmal (die Bestätigungsschritte 54 und 55 von Fig. 5 können somit weggelassen werden) oder mehr als zweimal erfordert, z. B. dreimal (die Schritte 52 bis 54 von Fig. 5 werden dann so oft wie nötig wiederholt).

Genausogut kann das Programm auf an sich bekannte Weise so ausgelegt sein, daß sich die Inbetriebnahme des Elektrifizierers nach einer gegebenen Anzahl erfolgloser Versuche zur Eingabe des Geheimcodes nicht mehr erzielen läßt, z. B. wenn ein falscher Code dreimal hintereinander eingegeben wurde.

Es ist auch möglich, auf an sich bekannte Weise einen im Speicher der Überwachungs- und Steuerungseinheit 13 versteckten Spezialcode, der nur dem Hersteller der Elektrifizierer bekannt ist, vorzusehen. Ein solcher Spezialcode ermöglicht es dem Kundendienst des Herstellers von Elektrifizierern, bei Bedarf Reparaturen an einem defekten Elektrifizierer durchzuführen oder den Elektrifizierer in seinen Anfangszustand zurückzubringen, wenn der Benutzer z. B. seinen Geheimcode vergessen hat.

Obwohl die obige Beschreibung sich auf einen mittels Speicherzelle oder Batterie gespeisten Elektrifizierer bezieht, läßt sich die Erfindung ebenfalls auf einen durch das Netz oder durch Solarmodule gespeisten Elektrifizierer oder aber auf einen Elektrifizierer, der durch eine Kombination der vorgenannten Stromversorgungsarten gespeist werden kann, anwenden. Wenn der Elektrifizierer nicht dazu ausgelegt ist, um mittels Speicherzelle oder Batterie zu arbeiten, ist es nicht notwendig, daß der Druckknopf 10 eine Testfunktion für die Speicherzelle oder Batterie hat. Es ist auch nicht unerläßlich, daß er eine Betriebsart-Änderungsfunktion hat, falls der Elektrifizierer dafür ausgelegt ist, um nur in einer Betriebsart zu funktionieren.


Anspruch[de]
  1. 1. Elektrozaungerät, welches aufweist: ein Gehäuse (2), welches Mittel (14, 15) enthält, die in der Lage sind, elektrische Impulse mit einem einstellbaren Energieniveau zu erzeugen; einen Knopf (6) zur Auswahls des Energieniveaus, der auf einer Fläche (1) des Gehäuses montiert ist und mit einem beweglichen Zeiger (7) vor einer Skala (8) versehen ist, die durch die Seite des Gehäuses getragen wird; ein Codiermittel (12), das in der Lage ist, ein erstes elektrisches Signal zu erzeugen, dessen Wert von der Position des Knopfes (6) zur Auswahl des Energieniveaus abhängt; einen Druckknopf (10) zur Überprüfung und/oder Änderung der Betriebsart, der ein zweites elektrisches Signal erzeugen kann, wenn er gedrückt wird; und eine elektronische Überwachungs- und Steuerungseinheit (13), die den Betrieb der Mittel (14, 15) zum Erzeugen elektrischer Impulse als Reaktion auf das erste und das zweite elektrische Signal steuern kann; sowie eine Vorrichtung zur elektronischen Diebstahlsicherung (13, 17) mit Geheimcode, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala (8) eine Reihe voneinander unterschiedlicher Symbole trägt, die in einer vorbestimmten Anzahl auswählbar sind, um einen Geheimcode zu bilden; daß der Knopf (6) zur Auswahl des Energieniveaus in Kombination mit seinem Zeiger (7) und der Reihe unterschiedlicher Symbole der Skala auch ein Eingabemittel des Geheimcodes der Vorrichtung zur Diebstahlsicherung (13, 17) darstellt; und daß der Druckknopf (10) auch ein Validierungsmittel für jedes der Symbole des mit Hilfe des Knopfes (6) zur Auswahl des Energieniveaus eingegebenen Geheimcodes darstellt.
  2. 2. Elektrozaungerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala (8) einen Bereich (11) zur Codeänderung sowie eine Reihe von Bereichen aufweist, bei denen jeder durch ein jeweiliges Symbol der Reihe von Symbolen gekennzeichnet ist.
  3. 3. Elektrozaungerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronische Überwachungs- und Steuerungseinheit (13) eine programmierte Mikro-Steuerungsvorrichtung aufweist, die ein Programm enthält, welches zu einem ersten Zeitpunkt die logische Verkettung der Schritte zur Eingabe und/oder Änderung des Geheimcodes leitet, die mit Hilfe des Knopfes (6) zur Auswahl des Energieniveaus und des Druckknopfes (10) durchgeführt wird, und welches zu einem zweiten Zeitpunkt, wenn der Geheimcode richtig eingegeben ist, die elektrischen Impulserzeugungsmittel in Betrieb setzt und die Funktion für die Auswahl des Energieniveaus des Knopfes (6) zur Auswahl des Energieniveaus und die Funktion zum Überprüfen und/oder Ändern der Betriebsart des Druckknopfes (10) wiederherstellt.
  4. 4. Elektrozaungerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Leuchtanzeigevorrichtung (9) aufweist, die selektiv eine erste, eine zweite und eine dritte Farbe annehmen kann, und daß die programmierte Mikro-Steuerungsvorrichtung (13) die Leuchtanzeigevorrichtung (9) steuert, indem sie veranlaßt, daß diese unterschiedliche Farben und unterschiedliche Leuchtzustände, nämlich durchgehend und blinkend, im Verlaufe der loglischen Verknüpfung der Schritte zur Eingabe und/oder Änderung des Geheimcodes annimmt, um einen Hinweis über den Zustand des Fortschreitens der Schritte zu liefern.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com