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Dokumentenidentifikation DE69604726T2 10.02.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0740974
Titel Gerät um insbesonderes Endflächen zum Bearbeiten am Ende von Plastikrohren
Anmelder Ritmo S.r.l., Bresseo di Teolo, Padua/Padova, IT
Erfinder De Franceschi, Bruno, 35100 Padova, IT
Vertreter Flaccus, R., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 50389 Wesseling
DE-Aktenzeichen 69604726
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, ES, FR, GB, GR, LI, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 02.05.1996
EP-Aktenzeichen 961069309
EP-Offenlegungsdatum 06.11.1996
EP date of grant 20.10.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.02.2000
IPC-Hauptklasse B23B 5/16

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gerät insbesondere - jedoch nicht ausschließlich - für die Bearbeitung der Außenfläche der Endabschnitte von Rohren entsprechend dem Oberbegriff von Anspruch 1 und wie aus CH-A-338,757 bekannt.

Verbindungsvorrichtungen dieser Art, die benachbarte Teile von Kunststoffrohren durch Heißschweißen miteinander verbinden, sind derzeit weit verbreitet.

Diese Verbindungsvorrichtungen bestehen im wesentlichen aus einem Ring, der die Endabschnitte von zwei nacheinander ausgerichteten thermoplastischen Rohren umgibt.

Ein elektrischer Widerstand ist in den Innenteil der Verbindungsvorrichtung eingeführt.

Durch Hindurchleiten eines elektrischen Stromes durch den Widerstand, wird bewirkt, das die Endabschnitte der Rohre miteinander verschmelzen.

In der Praxis vor Ort hat es sich jedoch zum Erzielen einer optimalen Verbindung als notwendig erwiesen, vor dem Anbringen der Verbindungsvorrichtung eine Reinigung der Enden der zur verschweißenden Rohre durchzuführen.

Die Reinigung der Enden beinhaltet sowohl die Entfernung von Schlamm, Feuchtigkeit und Sand sowie die Entfernung der dünnen Oxidschicht, die sich unvermeidlich auf den Außenflächen von Rohren aus Kunststoff bildet.

Derzeit erfolgt die Reinigung der Endabschnitte der zu verbindenden Rohre zumeist manuell.

Die manuelle Ausführung hat jedoch mehrere Nachteile, einer dieser Nachteile ist die Tatsache, daß die bedienende Person willkürlich die Menge des von ihr zu entfernenden Materials abschätzen muß, und zwar obwohl sich diese Abschätzung an Ort und Stelle nur schwer durchführen läßt.

Darüber hinaus ist eine manuelle Entfernung von Material nie gleichmäßig und kann zu Unterschieden im Durchmesser der Endbereiche der zu verschweißenden Rohre führen.

Weiterhin ist die manuelle Entfernung zeitaufwendig und letztendlich aufwendig im Hinblick auf die Produktionszeiten.

Um diese Nachteile zu überwinden, wurde eine große Vielfalt von Vorrichtungen für die, im wesentlichen halbautomatische oder automatische, Entfernung einer Materialschicht und damit für die Bearbeitung der Endteile der zu verschweißenden Rohre entwickelt.

Die zur Zeit verwendeten Vorrichtungen weisen, obwohl sie ihre Aufgabe erfüllen und die Bearbeitungsqualität sowie das Zeiterfordernis im Vergleich zur manuell ausgeführten Bearbeitung erheblich verbessern, einige Nachteile auf.

Zu den wichtigsten Nachteilen gehört zunächst die erhebliche Komplexität der Konstruktion, die häufig externe Energiequellen wie Elektromotoren und ähnliche erfordert.

Weiterhin ist die Installation dieser Geräte am Ende der Röhren kompliziert und erfordert einen Aufwand an Zeit für die Bearbeitung sowie an spezialisierter Arbeitskraft.

Darüber hinaus ist die Gleitfähigkeit der oben beschriebenen Vorrichtungen auf den zu bearbeitenden Rohren immer noch nicht zufriedenstellend.

Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Gerätes, das die oben genannten Nachteile der herkömmlichen Geräte überwindet.

Im Hinblick auf dieses Ziel, ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Gerät bereitzustellen, das erhebliche Einfachheit der Konstruktion mit einer gleichermaßen erheblichen Fähigkeit zu gleiten sowie die Bearbeitung der Außenfläche der Rohre zu beschleunigen verbindet.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Gerätes, das schnell an dem Ende eines Rohres installiert werden kann, wobei die Vorbereitungs- und Einstellzeiten minimiert werden.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Gerätes, das ohne die Notwendigkeit von spezialisierten Fachkräften bedient werden kann.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Gerätes, dessen Bearbeitungsqualität mit der herkömmlicher Geräte konkurrieren kann und das mit herkömmlichen Technologien herstellbar ist, und zwar mit Kosten, die im Hinblick auf diejenigen herkömmlicher Vorrichtungen konkurrenzfähig sind.

Diese Ziele, wie auch andere, die im folgenden ersichtlich werden, werden erreicht durch ein Gerät, insbesondere für die Bearbeitung der Außenfläche der Endabschnitte von Rohren aus Kunststoff, welches umfaßt: eine Verankerungsvorrichtung, die in der Betriebskonfiguration an dem Endab schnitt des Rohres befestigt ist, einen Gewindezapfen, der mit der Verankerungsvorrichtung beweglich verbunden ist, so daß er rotieren sowie eine längsgerichtete Schubbewegung ausführen kann, wobei der Gewindezapfen in der Betriebskonfiguration in Bezug auf das Rohr axial angeordnet ist, Haltevorrichtungen für wenigstens ein Werkzeug, die so mit dem Zapfen verbunden sind, daß sie starr rotieren können, wobei das Werkzeug so angeordnet werden kann, daß es in die Außenfläche des Endabschnitts der Rohres eingreift und von dieser Material entfernt, wobei das Gerät dadurch gekennzeichnet ist, daß die Verankerungsvorrichtung ein im wesentlichen zylinderförmiges Element umfaßt, das an einem Ende so geformt ist, daß es eine umlaufende Nut bildet, und am anderen Ende so geformt ist, daß es Führungen für Elemente zur Verankerung am Rohr bildet, wobei die Haltevorrichtungen einen ersten teleskopstangenartigen Arm umfassen, der an einem seiner Enden radial an dem freien Ende des Gewindezapfens befestigt ist, sowie einen zweiten stangenartigen Arm, der an einem seiner Enden mit dem freien Ende des ersten Armes befestigt ist und der das Werkzeug trägt.

Weitere Kennzeichen und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung einer Ausführungsform, die in den beiliegenden Zeichnungen lediglich als nichteinschränkendes Beispiel dargestellt ist. Die Zeichnungen zeigen:

Fig. 1: eine axonometrische Ansicht eines erfindungsgemäßen Gerätes;

Fig. 2: eine teilweise Schnittansicht, entlang einer diametrischen Ebene, des erfindungsgemäßen Gerätes;

Fig. 3: eine axonometrische Ansicht eines Details des erfindungsgemäßen Gerätes;

Fig. 4: eine teilweise Schnittansicht von vorne eines anderen Details des erfindungsgemäßen Gerätes;

Fig. 5: eine orthographische Projektionsansicht von vorne des erfindungsgemäßen Gerätes;

Fig. 6: eine axonometrische Ansicht eines anderen Details des erfindungsgemäßen Gerätes;

Fig. 7: eine Schnittansicht in vergrößertem Maßstab eines Details einer anderen Ausführungsform des in dem Gerät enthaltenen Teleskoparms.

Insbesondere bezugnehmend auf die Fig. 1 bis 6 wird ein erfindungsgemäßes Gerät, insbesondere zur Bearbeitung der Außenfläche der Endabschnitte von Rohren aus Kunststoff, generell mit dem Bezugszeichen 10 gekennzeichnet.

Das Gerät 10 umfaßt eine Verankerungsvorrichtung, die generell mit dem Bezugszeichen 11 gekennzeichnet ist.

Die Verankerungsvorrichtung 11 ist in der Betriebskonfiguration am Endbereich eines Rohras, hier mit Bezugszeichen 12 gekennzeichnet, befestigt, und umfaßt ein im wesentlichen zylindrisches Element 13, das an einem Ende so geformt ist, daß es eine umlaufende Nut 14 bildet, die der Seitenfläche benachbart ist; das andere Ende ist so geformt, daß es, in dem vorliegenden Fall, vier radiale Führungen 15 bildet, die in Bezug zueinander in einem kreuzförmigen Muster angeordnet sind.

Jede der radialen Führungen 15 weist an den Seitenflächen, von denen sie gebildet werden, zwei einander zugewandte, erhabene Bereiche 16 auf, die ebenfalls in im wesentlichen radialer Richtung verlaufen.

Weiterhin ist ein entsprechendes prismenförmiges Element 17 jeweils gleitbar innerhalb jeder der radialen Führungen 15 aufgenommen; in der Betriebskonfiguration wird dieses prismenförmige Element durch ein Betätigungsmittel, das nach folgend beschrieben wird, gegen die Innenfläche des Rohres 12 geschoben.

Des weiteren weist jede der radialen Führungen 15 eine offene, mit der Nut 14 verbundene Unterseite auf, die einen Ring 18 aufnimmt, welcher eine ringförmige Fläche 19, angeordnet gegenüber den radialen Führungen 15, aufweist, die so geformt ist, daß sie einen Zahnsatz bildet, während die andere ringförmige Fläche 20 so geformt ist, daß sie eine schraubenförmige Führung bildet (in den Zeichnungen nicht dargestellt), die die Betätigungsvorrichtung darstellt.

Insbesondere weist jedes der prismenförmigen Elemente 17 an der der ringförmigen Fläche 20 benachbarten Seite erhabene Bereiche auf, die in die schraubenförmige Führung eingeführt sind und eine gleitende Verbindung der entsprechenden prismenförmigen Elemente 17 in Bezug auf den Ring 18 bewirken.

Die gezahnte ringförmige Fläche 19 greift in ein Kegelrad 21 ein, das, entlang einer radialen Richtung, rotierbar mit dem zylindrischen Element 13 verbunden ist und durch eine Betätigungsvorrichtung (nicht in den Zeichnungen dargestellt), die sich außerhalb des Gerätes 10 befindet, betätigt wird.

Das Zahnrad 21 setzt sich axial in Richtung auf die Achse des Elementes 13 fort, und zwar mit einem zylindrischen Vorsprung 22, dessen freies Ende so geformt ist, daß es eine umlaufende Nut 23 bildet.

Der zylindrische Vorsprung 22 paßt in ein Loch 24, das in dem im wesentlichen zylindrischen zentralen Körper 25 des Elementes 13 ausgebildet ist.

Das Zahnrad 21 verläuft durch das Element 13 in einem durchgehenden Loch 26, das an dessen Seitenfläche ausgebildet ist, außerdem ist es auch mittels eines Gewindeelementes 27, das in ein durchgehendes Loch 28 - ausgebildet im Körper 25 in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zur radialen Richtung - eingeführt ist, befestigt; das freie Element des Gewindelementes tritt in die Nut 23 ein.

Das Element 13 weist an seinem zentralen Körper 25 ein axiales, durchgehendes Loch 29 auf, in dem ein Gewindezapfen 30 gleitend aufgenommen ist.

Der Gewindezapfen 30 weist eine Oberfläche auf, die so geformt ist, daß sie eine schraubenförmige Nut 31 mit konstanter Ganghöhe bildet.

Kupplungsvorrichtungen sind in einem komplementär geformten Sitz 32 untergebracht, der in dem zentralen Körper 25 tangential zum Gewindezapfen 30 ausgebildet ist, diese können manuell durch die bedienende Person aktiviert und deaktiviert werden; durch die Aktivierung dieser Vorrichtungen wird der Gewindezapfen zu einer kombinierten, längsgerichteten Dreh- und Schubbewegung gezwungen.

Die Kupplungsvorrichtungen bestehen in diesem Fall aus einem Zapfen 33, der gleitend in dem Sitz 32 aufgenommen und, in einem ungefähr mittigen Bereich, so geformt ist, daß er einen Hohlraum 34 bildet, mit einem Bereich 35, der komplementär zum Gewindezapfen 30 geformt ist (wodurch er ein Innengewinde bildet) und in einer vorbestimmten Position des Zapfens 33 mit dem Zapfen 33 verbunden ist, der ein Ende 36 aufweist, auf welches die bedienende Person einwirken kann.

Elastische Rückstellmittel sind dem Zapfen 33 zugeordnet und bestehen, in diesem Fall, aus einer Schraubenfeder 37, die eine feste Basis in einem perforierten, prismenförmigen Block 33a aufweist, der lösbar an dem zentralen Körper 25 am Sitz 32 befestigt ist.

Das Gerät 10 umfaßt außerdem eine Haltevorrichtung, generell mit dem Bezugszeichen 38 gekennzeichnet, die so ausgebildet ist, daß sie, wie nachfolgend beschrieben, ein Werkzeug hält, welches so angeordnet werden kann, daß es in die Außenfläche des Endbereichs des Rohres 12 eingreifen und von dieser Material entfernen kann.

Die Haltevorrichtung 38 umfaßt einen ersten teleskopstangenartigen Arm 39, der einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist, und der in einer in Bezug auf das Element 13 radialen Richtung an dem freien Ende des Gewindezapfens 30 befestigt ist und mittels einer Ringmutter 40 verlängert werden kann, die an dessen fest verbundenem Ende angeordnet ist und mit der eine an sich bekannte Verlängerungs- und Verkürzungsvorrichtung, angeordnet im Inneren, betätigt wird.

Die Haltevorrichtung 38 umfaßt auch einen zweiten stangenartigen Arm 41 mit in wesentlichem rechteckigem Querschnitt, der ein Ende 42 aufweist, welches fest mit dem freien Ende des ersten stangenartigen Arms 39 verbunden ist.

Insbesondere ist das Ende 42 so geformt, daß zwei erste Fortsätze 43 gebildet werden, die im wesentlichen parallel zueinander sind; ein Block 44 ist an deren freien Enden mittels Gewindeelementen 45 befestigt.

Ein Knauf 46 ist an dem Block 44 befestigt und ist im wesentlichen parallel zum Gewindezapfen 30; mittels dieses Knaufs kann der Benutzer dem ersten stangenartigen Arm 39 eine Drehbewegung mitteilen.

Das andere Ende des zweiten stangenartigen Arms 41 ist so geformt, daß es zwei zweite Fortsätze 47 bildet, an denen eine Werkzeughaltevorrichtung, generell mit dem Bezugszeichen 48 gekennzeichnet, befestigt ist.

Die Werkzeughaltevorrichtung 48 ist im wesentlichen in radialer Richtung zum Rohr 12 angeordnet.

Die Werkzeughaltevorrichtung 48 umfaßt auch einen Körper 49, der an den zweiten Fortsätzen befestigt ist.

Der Körper 49 ist, in diesem Fall, prismenförmig mit einem quadratischen Querschnitt. Ein zylinderförmiges Element 50 ist gleitend innerhalb eines längsgerichteten, durchgehenden Loches 49a angeordnet, das im Körper 49 ausgebildet ist, und ein Werkzeug 51 ist an demjenigen Ende des zylindrischen Elementes befestigt, das bei der Montage auf den Gewindezapfen 30 gerichtet ist.

Das zylinderförmige Element 50 kann in begrenztem Ausmaß entlang des Körpers 49 gleiten, und zwar in einer in Bezug auf das Rohr 12 im wesentlichen radialen Richtung, und bleibt durch elastische Mittel (nicht in den Zeichnungen dargestellt) gegen das Rohr gedrückt.

In der Praxis ist die Funktionsweise wie folgt: Das Gerät 10 wird an einem Ende des Rohres 12, dessen Außenfläche zu bearbeiten ist, angeordnet.

Die prismenförmigen Elemente 17 werden in das Loch des Rohres 12 eingeführt, und durch die Bewegung des Zahnrades 21 und entsprechend das Ringes 18 werden die prismenförmigen Elemente 17 in radialer Richtung nach außen bewegt, bis sie mit der Innenfläche des Rohres 12 in Kontakt kommen, an die sie anstoßen und gegen die sie drücken, wodurch sie das Gerät 10 festsetzen.

Die bedienende Person stellt dann mittels der Ringmutter 40 die Länge des ersten stangenartigen Arms 39, und damit letztlich auch des Werkzeugs 51, entsprechend des Durchmessers des Rohres 12 ein.

Sodann dreht die bedienende Person, durch Drehen am Knauf 46, den zweiten stangenartigen Arm 41, und führt damit die eigentliche Bearbeitung durch.

Die Rotation des zweiten stangenartigen Arms 41 ist starr mit der. Rotation des Gewindezapfens 30 assoziiert, der mittels der auf diesem ausgebildeten schraubenförmigen Nut 31 und nach Eingriff mit dem Zapfen 33 eine kombinierte Dreh- und Schubbewegung ausführt, und somit den Vorschub des ersten stangenartigen Elementes 39 und damit der Bearbeitung bewirkt.

In der Praxis wurde beobachtet, daß die beabsichtigten Ziele erreicht worden sind; insbesondere ist zu beachten, daß die vorliegende Erfindung eine einfache Konstruktion aufweist und schnell und einfach von ungelernten Kräften eingesetzt werden kann.

Das extrem leichte Gleiten des erfindungsgemäßen Gerätes entlang des Rohres ist ebenfalls zu erwähnen.

Die leichte Anbringbarkeit am Rohr sowie die sichere Verankerung des erfindungsgemäßen Gerätes sind ebenfalls zu beachten; die Kosten des Gerätes sind, im Hinblick auf die oben genannte Einfachheit der Konstruktion, im Vergleich zu herkömmlichen Geräten konkurrenzfähig.

Die vorliegende Erfindung kann in vielfältiger Weise modifiziert und variiert werden; alle diese Modifikationen und Varianten liegen innerhalb des Schutzumfangs des erfinderischen Gedankens.

In einer weiteren möglichen Ausführungsform - insbesondere bezugnehmend auf Fig. 7 - umfaßt zum Beispiel der Teleskoparm, nunmehr mit dem Bezugszeichen 139 gekennzeichnet, eine Buchse 152, in der ein stangenartiges Element 153 gleiten kann; eine Zahnstange 156 ist damit starr verbunden, in einem angepaßten, längsgerichteten Sitz 154 aufgenommen und ist mittels Schrauben 155 befestigt.

Ein Kleinrad 157 greift in die Zahnstange 156 ein und ist rotierbar mit einer Halterung 158 verbunden, die mittels Schrauben (in der Zeichnung nicht dargestellt) an der Außenseite der Buchse 152 befestigt ist; das Kleinrad 157 tritt in einen angepaßten Spalt 160 der Buchse 152 ein.

Das Kleinrad 157 ist starr mit einem Knauf 161 verbunden, der koaxial mit diesem angeordnet und einer knopfbetätigten Klinke 162 zugeordnet ist, welche eine Gegenfeder 163 enthält.

Ein brückenartiger Griff 165 ist auf der Buchse 152 mittels Schrauben 164 im Bereich des Kleinrades 157 und der Klinke 162 befestigt.

In der Praxis ermöglicht die Klinke 162 die Drehungen des Kleinrads 157, hervorgerufen mittels des Knaufs 161, in einer einzigen Richtung sowie daraus resultierende längsgerichtete Bewegungen des stangenartigen Elementes 153.

Für die Bewegung in der entgegengesetzten Richtung ist es erforderlich, die Klinke 162 zu lösen, indem sie entgegen der Wirkung der Feder 163 gedrückt und von dem Kleinrad 157 abgehoben wird.

Die Details können durch andere, technisch äquivalente Elemente ersetzt werden.

Die Materialien und Abmessungen können entsprechend den Erfordernissen frei gewählt werden.

Dort, wo technische Merkmale in den Ansprüchen mit Bezugszeichen versehen sind, wurden diese Bezugszeichen lediglich zum besseren Verständnis der Ansprüche aufgeführt; die Bezugszeichen haben daher keinerlei eingrenzende Wirkung im Hinblick auf die Interpretation des jeweiligen, beispielhaft mit einem Bezugszeichen gekennzeichneten Elementes.


Anspruch[de]

1. Gerät, insbesondere zur Bearbeitung der Außenfläche der Endabschnitte von Rohren aus Kunststoff, umfassend eine Verankerungsvorrichtung (11), die in der Betriebskonfiguration an dem Endabschnitt des Rohres befestigt ist, einen Gewindezapfen (30), der mit der Verankerungsvorrichtung beweglich (11) verbunden ist, so daß er rotieren sowie eine längsgerichtete Schubbewegung ausführen kann, wobei der Gewindezapfen (30) in der Betriebskonfiguration in Bezug auf das Rohr axial angeordnet ist, Haltevorrichtungen (38, 48) für wenigstens ein Werkzeug (51), die so mit dem Zapfen (30) verbunden sind, daß sie starr rotieren können, wobei das Werkzeug (51) so angeordnet werden kann, daß es in die Außenfläche des Endabschnitts der Rohres eingreift und von dieser Material entfernt, wobei die Haltevorrichtungen (38, 48) einen ersten teleskopstangenartigen Arm (39, 139) umfassen, der an einem seiner Enden radial an dem freien Ende des Gewindezapfens (30) befestigt ist, sowie einen zweiten stangenartigen Arm (41), der an einem seiner Enden mit dem freien Ende des ersten Armes (39, 139) befestigt ist und der das Werkzeug (51) trägt, wobei das Gerät dadurch gekennzeichnet ist, daß die Verankerungsvorrichtung (11) ein im wesentlichen zylinderförmiges Element (13) umfaßt, das an einem Ende so geformt ist, daß es eine umlaufende Nut (14) bildet, und am anderen Ende so geformt ist, daß es radiale Führungen (15) für prismenförmige Elemente (17) zur Verankerung am Rohr bildet.

2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es vier radiale Führungen (15) umfaßt, die in Bezug zueinander in einer kreuzförmigen Anordnung angeordnet sind, wobei ein prismenförmiges Element (17) in jeder der radialen Führungen (15) gleitbar aufgenommen ist und das prismenförmige Element (17) in der Betriebskonfiguration durch Betäti gungsmittel gegen die Innenfläche des Rohres geschoben wird.

3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der radialen Führungen (15) eine offene Unterseite aufweist, die mit der umlaufenden Nut (14) verbunden ist, welche einen Ring (18) aufnimmt, in dem eine ringförmige Fläche (19) vorgesehen ist, die den radialen Führungen (15) gegenüberliegt und mit Zähnen versehen ist, während die andere ringförmige Fläche (20) so geformt ist, daß sie eine spiralförmige Führung bildet, innerhalb derer komplementär geformte, erhabene Bereiche (16) gleitend verbunden sind, wobei die erhabenen Bereiche (16) von den Flächen eines jeden der prismenförmigen Elemente (17), die den radialen Führungen (15) zugewandt sind, hervorstehen.

4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gezahnte ringförmige Fläche (19) in ein Kegelrad (21) eingreift, daß so angeordnet ist, daß es in einer Richtung im wesentlichen radial zum zylinderförmigen Element (13) rotieren kann.

5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Element (13) ein axiales, durchgehendes Loch (29) aufweist, in dem der Gewindezapfen (30) gleitbar aufgenommen ist, wobei die Seitenfläche des Zapfens (30) so geformt ist, daß sie eine schraubenförmige Nut (31) mit konstanter Ganghöhe bildet.

6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es Kupplungsvorrichtungen (32, 33, 36) umfaßt, die manuell durch die bedienende Person aktiviert und deaktiviert werden können und die in dem zylinderförmigen Element (13) angeordnet sind, wobei durch das Aktivieren dieser Mittel (32, 33, 36) der Gewindezapfen (30) zu einer kombinierten, längsgerichteten Dreh- und Schubbewegung gezwungen wird.

7. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsvorrichtungen (32, 33, 36) einen Zapfen (33) umfassen, der gleitend in einem Sitz (32) angeordnet ist, welcher innen im zylinderförmigen Element (13) ausgebildet ist und im wesentlichen tangential zu dem Gewindezapfen (30) verläuft, wobei der Zapfen (33) so geformt ist, daß er einen Hohlraum (34) bildet, dessen Fläche wenigstens einen Bereich (35) aufweist, der in Bezug auf den Gewindezapfen (30) komplementär geformt ist, wobei dieser Bereich ein Innengewinde bildet und in einer vorbestimmten Position des Zapfens (33) mit dem Zapfen (33) verbunden ist, der ein Ende (36) aufweist, auf welches die bedienende Person einwirken kann.

8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung, bestehend aus einer Schraubenfeder (37), für die elastische Rückstellung in eine vorbestimmte Position mit dem Zapfen (33) assoziiert ist.

9. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Werkzeug haltende Vorrichtung (48) am freien Ende des zweiten stangenartigen Elementes (41), so daß sie in radialer Richtung zum Rohr liegt.

10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die das Werkzeug haltende Vorrichtung (48) einen Körper (49) umfaßt, der an dem freien Ende des zweiten stangenartigen Elementes (41) befestigt ist.

11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein zylinderförmiges Element (50) gleitend in dem Körper (49) innerhalb eines in Längsrichtung verlaufenden durchge henden Loches (49a) angeordnet ist, welches im Körper (49) ausgebildet ist, wobei das Werkzeug (51) bei der Montage an dem auf den Gewindezapfen (30) gerichteten Ende des zylinderförmigen Elementes (50) befestigt ist, wobei das zylinderförmige Element (50) in begrenztem Ausmaß entlang des Körpers (49) gleiten kann und in der Betriebskonfiguration durch elastische Mittel gegen das Rohr angedrückt bleibt.

12. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der teleskopstangenartige Arm (139) eine Buchse (152) umfaßt, in der ein stangenartiges Element (153) gleiten kann, wobei das stangenartige Element (153) eine längsgerichtete Zahnstange (156) aufweist, die in ein Kleinrad (157) eingreift, welches rotierbar mit einer Halterung (158) verbunden ist, die mittels Schrauben an der Außenseite der Buchse (152) befestigt ist, wobei das Kleinrad (157) in einen Spalt (160) der Buchse (152) eintritt und starr mit einem Knauf (161) verbunden ist, der koaxial mit dem Kleinrad angeordnet ist und der mit einer per Knopf betätigten Klinke (162) assoziiert ist, welche eine Gegenfeder (163) umfaßt.







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