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Dokumentenidentifikation DE19836927A1 24.02.2000
Titel Sperrvorrichtung für ein Schloß
Anmelder Manitta, Norbert, 69181 Leimen, DE;
Wahl, Michael, 69250 Schönau, DE
Erfinder Manitta, Norbert, 69181 Leimen, DE;
Wahl, Michael, 69250 Schönau, DE
Vertreter Zinngrebe, H., Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 64283 Darmstadt
DE-Anmeldedatum 14.08.1998
DE-Aktenzeichen 19836927
Offenlegungstag 24.02.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.02.2000
IPC-Hauptklasse E05B 37/00
Zusammenfassung Beschrieben wird eine Sperrvorrichtung für ein Schloß einer Tür, mit einem in das Türblatt eingesetzten Einsteckschloß mit einer Nuß, in die drehfest ein Dorn einsteckbar ist, auf dessen freien Enden Griffelemente wie Türklinken und Türknäufe oder Anschlagmittel anordenbar sind und mittels der Betätigung der Griffelemente eine Drehbewegung auf den Dorn und die Nuß bewirkt wird, welche eine die Tür verriegelnde Schloßfalle oder ein Schloßriegelbetätigungsglied in eine Freigabestellung versetzt, und wobei auf der der Öffentlichkeit zugänglichen Seite radial verdrehbare Ringe angeordnet sind, mittels denen das der Öffentlichkeit zugängliche Griffelement gegen Betätigung gesperrt oder freigebbar ist. Um eine funktions- und mißbrauchsichere Sperrvorrichtung zu schaffen, ist vorgesehen, daß die drehfeste Verbindung zwischen dem der Öffentlichkeit zugänglichen Griffelement und dem Dorn durch eine axiale Verschiebung des Griffelementes herstellbar ist, dessen axiale Verschieblichkeit sperr- und entsperrbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Sperrvorrichtung für ein Schloß einer Tür mit einem im Türblatt eingesetzten Einsteckschloß mit einer Nuß, in die drehfest ein Dom einsteckbar ist, auf dessen freien Enden Griffelemente wie Türklinken und Türknäufe oder Anschlagmittel anordenbar sind und mittels der Betätigung der Griffelemente eine Drehbewegung auf den Dom und die Nuß bewirkt wird, welche eine die Tür verriegelnde Schloßfalle oder ein Schloßriegelbetätigungsglied in eine Freigabestellung versetzt, und wobei auf der der Öffentlichkeit zugänglichen Seite radial verdrehbare Ringe umgeordnet sind, mittels denen das der Öffentlichkeit zugängliche Griffelement gegen Betätigung gesperrt oder freigebbar ist.

Eine derartige Sperrvorrichtung ist beispielsweise aus der DE 41 12 628 A1 bekannt. Die daraus bekannte Sperrvorrichtung ist mit einem oder mehreren Blockiergliedern versehen, die an einem die Schloßfalle verschiebenden Drückerdom oder einem Schloßriegelbetätigungsglied angreifen. Die Blockierglieder sind zur Sperrung in den Drehweg des Drückerdomes oder eines Drehstiftes einschiebbar in Aussparungen mehrerer Einstellringe, die den Drückerdom oder Drehstift umgeben, rückstellbar. Der Drückerdom oder der aus der Tür herausragende und mit dem Schloßriegelbetätigungsglied verbundene Drehstift weist wenigstens auf einer Seite ein oder mehrere über den Außenumfang des Drückerdomes oder des Drehstiftes vorragende Vorsprünge, Nocken. Rippen oder dergleichen auf, in deren Drehweg zur Sperrfunktion die Blockierglieder einschiebbar sind. Die Einstellringe sind jeweils zweiteilig ausgebildet, mit einem inneren Ring, in dem die Aussparung liegt, und einem äußeren Ring auf dessen Außenseite die Symbolkombination angeordnet ist. Der innere Ring und der äußere Ring sind in Umfangsrichtung gegeneinander verstellbar.

Diese Sperrvorrichtung ist gleich mit mehreren Nachteilen behaftet. Wenn die Sperreinrichtung wirksam ist, also das Griffelement das der Öffentlichkeit zugänglich ist gegen Betätigung blockiert ist, so kann auch die auf der anderen Türseite gelegene Türklinke nicht betätigt werden, da beide über den Dorn drehfest miteinander verbunden sind. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Blockierglieder beim Erlangen der Freigabestellung ein Bewegungsgeräusch abgeben, das sich deutlich von anderen durch die Drehbewegung verursachten Geräuschen unterscheidet und somit Aufschluß über die richtige Kombination geben.

Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zu Grunde, eine funktions- und mißbrauchsichere Sperrvorrichtung zu schaffen.

Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die drehfeste Verbindung zwischen dem der Öffentlichkeit zugänglichen Griffelement und dem Dom durch eine axiale Verschiebung des Griffelementes herstellbar ist, dessen axiale Verschiebbarkeit sperrbar oder entsperrbar ist. Ein gewaltsames Drehen des der Öffentlichkeit zugänglichen Griffteiles kann nicht mehr zum Abbrechen der Blockierglieder oder zur Überwindung der Reibschlußkräfte fahren, da die Blockierglieder während der radialen Drehbewegung der Einstellringe in Umfangsrichtung bzw. beim Versuch einer Drehung des Griffteiles keinen Abscherkräften ausgesetzt sind. Die formschlüssige oder reibschlüssige Verbindung zwischen Griffteil und Dom kann nur bei Kenntnis der Kombination hergestellt werden. Die Ermittlung der richtigen Kombination erweist sich praktisch als nahezu unmöglich, da bei einer Wahl von 20 Symbolen auf einem Ring und dem Einsatz von 4 Ringen sich 204, also 160 000 Kombinationsmöglichkeiten ergeben. Im Vergleich zur weitverbreiteten EC Karte mit vierstelligem Code und 10 000 Kombinationsmöglichkeiten ist eine 16fach höhere Sicherheit erreicht.

Bei einem gewaltsamen Versuch, bei dem man beispielsweise versucht, den äußeren Drückerdom mit einem Einbruchswerkzeug zu drehen, können keine Kräfte auf die Schloßfalle wirken, da der Dom auf seinem Ende, auf der das der Öffentlichkeit zugängliche Griffelement aufgebracht ist, eine form- und reibschlußfreie Außenkontur besitzt. Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, daß die form- und reibschlußfreie Kontur des Dorns durch einen kreiszylindrischen Abschnitt gebildet ist. Hinter diesem Abschnitt besitzt der Dorn eine Mitnehmereinrichtung, die grundsätzlich zwischen Griffelement und Dom ausgebildet ist. Hier können sowohl formschlüssige als auch reibschlüssig wirkende Mitnehmereinrichtungen zum Einsatz kommen. Zweckmäßigerweise ist auf der der Tür nahen Stirnseite des Griffelementes ein Adapterkopf angeordnet, der drehfest mit dem Griffteil in Verbindung steht. Die vorgenannte Mitnehmereinrichtung ist zweckmäßigerweise durch geeignete Mittel am Adapterkopf und am Dom ausgebildet. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein Riegel vorgesehen, der Bestandteil einer Mitnehmereinrichtung ist, die mittels Formschluß eine Verbindung zwischen Griffelement und Dom herstellt. Diese Mitnehmereinrichtung kommt jedoch erst nach axialer Bewegung des Türknaufs, also nach Einstellung der richtigen Kombination in einen Formschluß, mit dem die Schloßfalle betätigbar ist. Hier können die Formschlußmittel durch geeignete Reibschlußmittel, beispielsweise durch eine Reibkegelverbindung ersetzt werden. Bei einer solchen reibschlüssigen Mitnehmereinrichtung kann der Adapterkopf mit einer kegelförmigen Vertiefung versehen sein, mit der durch die Axialverschiebung des Griffelementes ein auf dem Dorn drehfest angeordneter Kegelstumpf aufnehmbar ist.

Das dem kreiszylindrischen Abschnitt gegenüberliegende Ende des Doms besitzt eine form- oder reibschlußfähige Außenkontur, insbesondere einen Vierkantabschnitt. Um unter anderem auch den Dom aufnehmen zu können, ist das Griffelement als Hohlwelle ausgebildet und weist hierzu eine koaxiale Kammer auf. Damit können auch wichtige Funktionselemente der Sperreinrichtung unzugänglich gekapselt werden, was wiederum zur Einbruchssicherheit beiträgt. Auf dem kreiszylindrischen Abschnitt des Doms ist eine ein Sperrglied tragende Hülse angeordnet, die als kreiszylindrische Hohlwelle ausgebildet ist. Die Hülse ist durch einen auf dem kreiszylindrischen Abschnitt des Domes angeordneten Wellensicherungsring auf der einen und durch den Riegel oder den Kegelstumpf des Doms auf der anderen Seite axial gesichert. Damit ist der Dom mit seinem kreiszylindrischen Abschnitt frei drehbar in der Hülse gelagert, ohne daß zwischen beiden Bauteilen ein Form- oder Reibschluß vorliegt.

Das Sperrglied ist durch auf der Umfangsfläche der Hülse angeordnete Zähne gebildet. Die Zähne sind zweckmäßigerweise linear hintereinander und durch Lücken voneinander beabstandet auf der Hülse angeordnet und ragen durch eine im Griffteil angeordnete Nut, um mit den Einstellringen zusammenwirken zu können. Hierzu ist weiterhin vorgesehen, daß das Griffteil ein Hohlwellenteil besitzt an dem bevorzugterweise ein koaxialer, durch einen Absatz gebildeter Stutzen angeordnet ist. Die Kammer des Griffteils erstreckt sich koaxial durch den Stutzen und das Hohlwellenteil. Die zuvor beschriebene Nut, durch die die Zähne der Hülse ragen, ist im Bereich dieses Stutzens angeordnet. Sie verläuft in axialer Richtung und ist zur Stirnseite des Stutzens hin offen ausgebildet. Somit kann die Hülse samt Sperrglied in das Griffteil eingesetzt werden. Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Länge der Nut um die Dicke eines Einstellrings länger ist, als die Länge des gesamten Sperrgliedes. Dadurch wird bei richtig eingestellter Kombination die axiale Verfahrbarkeit des Griffelementes gewährleistet.

Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß auf der der Tür nahen Stirnseite des Griffelementes ein die Nut des Stutzens verschließender Adapterkopf angeordnet ist. Die Befestigung wird mit einer Schraubenverbindung erreicht, wodurch er drehfest mit dem Griffteil in Verbindung steht. Dies ist insofern von Bedeutung, da zwischen Adapterkopf und Dorn die Mitnehmereinrichtung ausgebildet ist, die beispielsweise aus dem Riegel des Dornes und einer in der dem Griffteil fernen Seite des Adapterkopfes angeordneten, zur formschlüssigen Aufnahme des Riegels geeigneten Nut besteht. Auf seinem Außenumfang trägt der Adapterkopf eine Nase oder einen Nocken die/der formschlüssig in eine Aussparung im Türschild, die insbesondere zur dem äußeren Griffteil fernen Seite offen ausgebildet ist, einführbar ist. Im Zusammenwirken mit der axialen Verschiebbarkeit des der Öffentlichkeit zugänglichen Griffelementes, nach dem die richtige Kombination eingestellt wurde, kann sowohl eine Adaption als auch eine Arretierung bewirkt werden. Die Arretierung liegt vor, wenn die Kombination verstellt ist und sich das Griffelement in Ausgangsstellung befindet. Dabei befindet sich die Nase des Adapterkopfes in Formschluß mit dem Türschild, so daß ein Verdrehen des der Öffentlichkeit zugänglichen Griffteils vollkommen ausgeschlossen ist. Dabei ist auch der Riegel des Dorns, der den eigentlichen Formschluß zwischen äußerem Griffteil und Dorn herstellt, nicht im Eingriff mit dem Adapterkopf, so daß die auf der Innenseite der Tür angeordnete Türklinke betätigt werden kann, ohne daß dies eine Auswirkung auf das äußere Griffteil hat. Das äußere Griffteil kann somit unabhängig vom inneren Griffteil gegen Betätigung gesperrt bzw. hierzu freigegeben werden.

Um ein axiales Verschieben der gesamten Vorrichtung zu verhindern, ist der Dorn im Bereich seines Vierkantabschnittes von einer zwischen Riegel und Nuß angeordneten Distanzhülse umgeben.

Um von außerhalb die zur Auflösung der Blockierung erforderliche Kombination einstellen zu können- ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß auf dem Stutzen des Griffteils radial verdrehbare Einstellringe angeordnet sind.

Diese Einstellringe sind durch Distanzringe voneinander beabstandet. Die Distanzringe sind drehfest auf dem Stutzen des Griffteils angeordnet, wobei die Distanzringe jeweils dicker als die Lückentiefe des Sperrgliedes dimensioniert sind. Dies hat zur Folge, daß die Distanzringe dicker sind als der axiale Kupplungsweg lang ist und somit ein ständiger Eingriff der Blockierglieder in die Aussparung der Distanzringe gewährleistet ist. Dadurch ist die Vorrichtung gegen ein eventuelles Verdrehen der Distanzringe im gekoppelten Zustand geschützt.

Die Distanzringe und die Einstellringe sind jeweils von einer axialen Aussparung durchsetzt wobei die Dicke der Einstellringe jeweils der Tiefe einer Lücke des Sperrgliedes entsprechen und in diesen jeweils frei drehbar anordenbar sind. Dadurch wird ein Verschieben des Griffteils in axialer Richtung möglich wenn die richtige Kombination gewählt wurde und die Aussparungen der Einstellringe linear zu den Zähnen ausgerichtet sind. Die Rückstellung des Griffteils, also der Ausschiebevorgang, kann durch die Einbringung einer Feder zwischen dem Wellenende des Dorns und der als Sackloch vorliegenden Kammer im Griffelement unterstützt werden.

Die Bezeichnung Griffelement bezieht sich im Falle von Türen die zu begehbaren Räumen oder Gebäuden fahren auf die üblichen Klinken, Knäufe etc. Wird die erfindungsgemäße Sperrvorrichtung bei Einrichtungen wie beispielsweise Schließfächern oder Tresoren verwendet, ist diese weitestgehend für eine solche Nutzung ausgestaltet, wobei das Griffelement auf der Türinnenseite durch ein Anschlagelement ersetzt wird, um ein Herausziehen der gesamten Vorrichtung zu verhindern.

Die so ausgestaltete Sperrvorrichtung ermöglicht es, daß diejenige Person welche die richtige Kombination kennt, eine versehentlich zugeschlagene Tür mittels der richtigen Kombination öffnen kann. Ein Mißbrauch der Kombination bei Abwesenheit des Zugangsberechtigten ist ausgeschlossen, da bei verschlossener Tür die entsperrte Vorrichtung bei Verdrehung keinen Einfluß auf die Riegeleinheit hat.

Ansonsten sind zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

Anhand der Zeichnung, die ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt, wird diese nun näher beschrieben.

Dabei zeigen:

Fig. 1 die Sperrvorrichtung in ungekoppelter Situation;

Fig. 2 die Sperrvorrichtung in gekoppelter Situation;

Fig. 3 einen Schnitt entlang der in Fig. 1 angedeuteten Linie A-A;

Fig. 4 einen Schnitt entlang der in Fig. 1 angedeuteten Linie B-B;

Fig. 5 einen Schnitt entlang der in Fig. 1 angedeuteten Linie C-C;

Fig. 6 einen Schnitt entlang der in Fig. 2 angedeuteten Linie D-D;

Fig. 7 eine Explosionsdarstellung von Vorrichtungsteilen;

Fig. 8 ein Ausführungsbeispiel für ein reibschlüssiges Verbindungsmittel des Dorns;

Fig. 9 eine Ausführungsform des Doms bei Verwendung der Erfindung an einem Schließfach;

Fig. 10 das Ende des Dorns im Sackloch des Griffelementes und eine darin eingesetzte Feder.

Gemäß den Fig. 1 bis 8 kommt die Erfindung an einer Tür eines begehbaren Raumes oder eines Gebäudes zum Einsatz. Das Griffelement 1 ist in den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1-8 und 10 als Drehknauf ausgebildet und besitzt eine zentrische Hohlkammer 2 mit einer in axialer Richtung verlaufenden Nut 3. Das einen Teil der Hohlkammer 2 umschließende Mantelteil 4 besitzt einen kreiszylindrischen Querschnitt mit einem Absatz 5, so daß ein Stutzen 9 mit kleinerem Außendurchmesser als das Mantelteil 4 gebildet ist, durch den sich die zur Stirnseite 10 hin offene Hohlkammer 2 fortsetzt und der von der Nut 3 durchsetzt ist. Die Nut 3 erstreckt sich in axialer Richtung zwischen Mantelteil 4 und Stirnseite 10 des Stutzens 9, aus der sie austritt und somit zur Stirnseite 10 hin offen ist. Der Dorn 11 besitzt einen mit der Nuß 50 des Einsteckschlosses 49 eine drehfeste Verbindung eingehenden Vierkantabschnitt 12 und einen in die Hohlkammer 2 des Griffelementes 1 einragenden kreiszylindrischen Anteil 13, so daß in diesem Bereich, kein direkter oder indirekter Formschluß mit dem Griffelement 1 möglich ist. Auf den kreiszylindrischen Abschnitt 13 des Dorns 11 ist eine Hülse 35 aufgeschoben. Die Hülse 35 besitzt einen kreisrohrförmigen Querschnitt und trägt auf seiner Umfangsfläche 36 ein Sperrglied 37, das aus linear hintereinander und voneinander beabstandet angeordneten Zähnen 41, 42 und 43 gebildet ist. Die Hülse 35 ist gegen axiales Verschieben auf dem Dorn 11 durch den auf diesem angeordneten Riegel 14 auf der einen Seite und auf der anderen Seite durch den Wellensicherungsring 15 gesichert. Der Dom 11 selbst ist in der Nuß 50 aufgenommen und in üblicher, hier nicht näher dargestellten Art und Weise gegen ein Herausziehen in Richtung der der Öffentlichkeit zugänglichen Seite gesichert. Um den notwendigen Abstand zwischen den einzelnen Teilen zu gewährleisten, ist zwischen Nuß 50 und Riegel 14 eine Distanzhülse 16 angeordnet. Auf dem Stutzen 9 sind linear hintereinander, jeweils abwechselnd Einstellringe 17, 18 und 19 sowie Distanzringe 23, 24 und 25 angeordnet. Sowohl die Einstellringe als auch die Distanzringe besitzen jeweils eine in die innere Ringfläche 31, 32, 33 bzw. 44, 45, 46 eingearbeitete axiale Aussparung 51, 52.53 bzw. 54, 55, 56. Die Einstellringe 17, 18, 19 verfügen über ausreichend Spiel, so daß ein Verdrehen dieser möglich ist. Auf ihrer Außenfläche befinden sich Zahlen, Buchstaben oder Symbole mit denen die Wahl der zugehörigen Kombination erfolgt. Da die Zähne 41, 42, 43 des Sperrgliedes 37 im ungekoppelten Zustand der Sperrvorrichtung, d. h. in der Situation, bei der das Griffelement von außen nicht verdreht werden kann, in die Aussparungen 54, 55, 56 der Distanzringe 23, 24, 25 eingreifen, ist ein Verdrehen der Distanzringe nicht möglich. Die axiale Fixierung des Griffelementes 1, die ein Herausziehen desselbigen verhindert, wird durch den Adapterkopf 6 erreicht. Dieser ist mit zwei versenkten Schrauben 40 an dem als Hohlwelle ausgebildeten Stutzen 9 des Griffelementes 1 befestigt und bildet mit dem in Richtung Tür abschließenden Zahn 43 des Sperrgliedes 37 die axiale Sicherung. Während zwischen dem Adapterkopf 6 und dem Türschild 30 eine Arretierung 7 gebildet ist, trifft man zwischen Adapterkopf 6 und dem Dorn 11 eine Mitnehmereinrichtung 8 an. Aus den Fig. 5 und 6 sind diese beiden Besonderheiten des Adapterkopfes 6 zu erkennen. Er besitzt einerseits zur Aufnahme des Riegels 14 des Dorns 11 im gekoppelten Zustand, die in seine dem Griffelement 1 fernen Stirnseite 26 eingearbeitete und in radialer Richtung verlaufende, sowie nach Form und Lage des Riegels 14 (in diesem Fall senkrecht) ausgerichtete Nut 27. Andererseits befindet sich an seinem kreiszylindrischen Außenumfang 21 die Nase 22, die in eine dafür vorgesehene Aussparung 38 des Türschildes 30 eingreift und somit eine Arretierung der Drehbewegung des Griffelementes 1 hervorruft.

Der gekoppelte Zustand kann aus der Fig. 1 abgeleitet werden. Hier wird die Vorrichtung mit der richtigen Kombinationswahl gezeigt, wobei die Aussparungen 51, 52 und 53 der Einstellringe 17, 18 und 19 zu den Zähnen 41, 42 und 43 des Sperrgliedes 37 fluchten, was auch aus Fig. 3 (Schnitt A-A) deutlich hervorgeht. Bei dieser radialen Position der Einstellringe 17, 18 und 19 ist es nun möglich, das Griffelement 1 samt Adapterkopf 6, sowie der Einstellringe 17, 18 und 19 und der Distanzringe 23, 24 und 25 in Richtung Tür 20 zu verschieben. Dies führt dann zum gekoppelten Zustand, der in Fig. 2 dargestellt ist. Bei diesem Vorgang gibt die Nase 22 die Sperrung der Drehbewegung des Griffelementes 1 frei, indem diese aus der Aussparung 38 des Türschildes 30 austritt. Gleichzeitig bilden der Riegel 14 und die für ihn im Adapterkopf 6 vorgesehene Nut 27 eine formschlüssige Verbindung. Somit verfügt man mit dem Griffelement 1 über einen Drehgriff, der wie der auf der anderen Türseite angeordnete Türgriff über den Dom 11 auf die Schloßfalle einwirkt und ein Öffnen der Tür ermöglicht. Um unbefügten Zutritt zu vermeiden, sollte man nach erfolgter Betätigung des Kombinationsschlosses das Griffelement 1 samt den mit ihm verschobenen Bauteilen in die Ausgangsposition zurückbringen und die Einstellringe 17, 18 und 19 wieder verstellen. Dieser Ausschiebevorgang kann durch die Einbringung einer Feder 90 zwischen dem Ende des kreiszylindrischen Abschnitts 13 des Doms 11 und dem Sackloch der Hohlkammer 2 des Griffelementes 1 unterstützt werden (Fig. 10). Eine eventuelle Verdrehung der Distanzringe 23, 24 und 25 im gekoppelten Zustand nach Fig. 2 wird dadurch verhindert, daß die Distanzringe 23, 24, 25 breiter sind als der axiale Kupplungsweg lang ist, wodurch ein ständiger Eingriff der Zähne 41, 42, 43 des Sperrgliedes 37 in die Aussparungen 54, 55, 56 der Distanzringe 23, 24, 25 gewährleistet ist.

Die Fig. 8 zeigt eine Variante der Mitnehmereinrichtung 80. Hier wurde das Prinzip des Formschlusses verlassen und eine Reibkegelverbindung bevorzugt, die durch eine im Adapterkopf 60 eingelassene kegelförmige Vertiefung 86 und einem darin aufnehmbaren Kegelstumpf 88 auf dem Dorn 11 gebildet ist.

Die Fig. 9 zeigt den Abschluß eines Dornes 11 bei Anwendung der Erfindung für ein Schließfach. Anstelle eines Griffelementes besitzt der Dorn auf seinem in den Innenraum des Schließfaches ragenden Ende einen Anschlag 82, womit ein Herausziehen der gesamten Vorrichtung verhindert wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Sperrvorrichtung für ein Schloß einer Tür mit einem im Türblatt eingesetzten Einsteckschloß mit einer Nuß, in die drehfest ein Dorn einsteckbar ist, auf dessen freien Enden Griffelemente wie Türklinken und Türknäufe oder Anschlagmittel anordenbar sind und mittels der Betätigung der Griffelemente eine Drehbewegung auf den Dorn und die Nuß bewirkt wird, welche eine die Tür verriegelnde Schloßfalle oder ein Schloßriegelbetätigungsglied in eine Freigabestellung versetzt und wobei auf der der Öffentlichkeit zugänglichen Seite radial verdrehbare Ringe angeordnet sind, mittels denen das der Öffentlichkeit zugängliche Griffelement gegen Betätigung gesperrt oder freigebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die drehfeste Verbindung zwischen dem der Öffentlichkeit zugänglichen Griffelement (1) und dem Dorn (11) durch eine axiale Verschiebung des Griffelementes (1) herstellbar ist, dessen axiale Verschieblichkeit sperr- und entsperrbar ist.
  2. 2. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (11) auf seinem Ende, auf dem das der Öffentlichkeit zugängliche Griffelement aufgebracht ist, eine form- und reibschlußfreie Außenkontur besitzt.
  3. 3. Sperrvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die form- und reibschlußfreie Kontur des Domes (11) durch einen kreiszylindrischen Abschnitt (13) gebildet ist.
  4. 4. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Griffelement (1) und Dom (11) eine durch Axialverschiebung des Griffelementes (1) zur Wirkung kommende Mitnehmereinrichtung (8) (80) ausgebildet ist.
  5. 5. Sperrvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmereinrichtung (8) (80) auf dem Prinzip des Form- oder Reibschlusses beruht.
  6. 6. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Tür nahen Stirnseite (19) des Griffelementes (1) ein Adapterkopf (6) (60) angeordnet ist.
  7. 7. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapterkopf (6) (60) drehfest mit dem Griffteil (1) in Verbindung steht.
  8. 8. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmereinrichtung (8) (80) durch geeignete Mittel am Adapterkopf (6) (60) und am Dorn (11) gebildet ist.
  9. 9. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmereinrichtung (8) durch einen über den Domkörper ausragenden, insbesondere quer zur Domlängsachse angeordneten Riegel (14) und eine in der dem Griffteil (1) fernen Stirnseite (26) des Adapterkopfes (6) angeordneten, zur formschlüssigen Aufnahme des Riegels geeigneten Nut (27) gebildet ist.
  10. 10. Sperrvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (14) außerhalb des kreiszylindrischen Abschnittes (13) angeordnet ist.
  11. 11. Sperrvorrichtung nach Anspruch 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur reibschlüssigen Kopplung durch eine Reibkegelverbindung gebildet ist.
  12. 12. Sperrvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapterkopf (60) eine kegelförmige Vertiefung (86) aufweist, die bei Axialverschiebung des Griffelementes (1) zur Aufnahme eines auf dem Dom (11) angeordneten Kegelstumpfes (88) geeignet ist.
  13. 13. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das dem kreiszylindrischen Abschnitt (13) gegenüberliegende Ende des Domes (11) eine form- oder reibschlußfähige Außenkontur besitzt.
  14. 14. Sperrvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das dem kreiszylindrischen Abschnitt (13) gegenüberliegende Ende des Domes (11) als Vierkantstab (12) ausgebildet ist.
  15. 15. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffelement (1) als Hohlwelle ausgebildet ist und eine koaxial ausgerichtete Kammer (2) aufweist.
  16. 16. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem kreiszylindrischen Abschnitt (13) des Domes (11) eine, ein Sperrglied (37) tragende Hülse (35) angeordnet ist.
  17. 17. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (35) als kreiszylindrische Hohlwelle ausgebildet ist.
  18. 18. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (37) durch auf der Umfangsfläche (36) der Hülse (35) angeordnete Zähne (41, 42, 43) gebildet ist.
  19. 19. Sperrvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet daß die Zähne (41, 42, 43) linear hintereinander und durch Lücken (58, 59) voneinander beabstandet auf der Hülse (35) angeordnet sind.
  20. 20. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Zähne (41, 42, 43) größer ist als die Tiefe der Lücken (58, 59).
  21. 21. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (11) mit seinem kreiszylindrischen Abschnitt (13) drehbar in der Hülse (35) gelagert ist.
  22. 22. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (35) gegen axiales Verschieben auf dem kreiszylindrischen Abschnitt (13) des Domes (11) gesichert ist.
  23. 23. Sperrvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (35) durch einen auf dem kreiszylindrischen Abschnitt (13) des Domes (11) angeordneten Wellensicherungsring (15) auf der einen und durch den Riegel (14) oder den Kegelstumpf (88) des Doms (11) auf der anderen Seite axial gesichert ist.
  24. 24. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffteil (1) ein Hohlwellenteil (4) besitzt an dem ein koaxial angeordneter, durch einen Absatz (5) gebildeter Stutzen (9) vorgesehen ist.
  25. 25. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kammer (2) des Griffteils (1) koaxial durch den Stutzen (9) und das Hohlwellenteil (4) erstreckt.
  26. 26. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen (9) von einer axial verlaufenden Nut (3) durchsetzt ist, die zur Stirnseite (10) des Stutzens (9) hin offen ausgebildet ist.
  27. 27. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapterkopf (6) (60) so dimensioniert ist, daß dieser die Nut (3) des Griffteiles (1) verschließt.
  28. 28. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Adapterkopf (6) (60) und Türschild (30) eine Arretierung (7) der Drehbewegung ausgebildet ist.
  29. 29. Sperrvorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung (7) der Drehbewegung des Griffelementes (1) auf dem Prinzip des Formschlusses beruht.
  30. 30. Sperrvorrichtung nach Anspruch 29 und mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapterkopf (6) (60) auf seinem kreiszylindrischen Außenumfang (21) eine Nase oder einen Nocken (22) trägt.
  31. 31. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Türschild (30) eine zur Griffteil fernen Seite offene, zur formschlüssigen Aufnahme der Nase oder des Nockens (22) geeignete Aussparung (38) angeordnet ist.
  32. 32. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Nase oder der Nocken (22) durch eine in Richtung Griffelement (1) vorhandene Blende (29) des Türschildes (30) verdeckt ist.
  33. 33. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (11) im Bereich seines Vierkantstabes (12) von einer zwischen Riegel (14) oder Kegelstumpf (88) und Nuß (50) angeordneten Distanzhülse (16) umgeben ist.
  34. 34. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Stutzen (9) des Griffteiles (1) radial verdrehbare Einstellringe (17, 18, 19) angeordnet sind.
  35. 35. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellringe (17, 18, 19) durch Distanzringe (23, 24, 25) voneinander beabstandet sind.
  36. 36. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzringe (23, 24, 25) drehfest auf dem Stutzen (9) des Griffteiles (1) angeordnet sind.
  37. 37. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Distanzringe (23, 24, 25) jeweils der Tiefe eines Zahnes (41, 42, 43) des Sperrgliedes (37) entspricht.
  38. 38. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzringe (23, 24, 25) jeweils von einer axialen Aussparung (54, 55, 56) durchsetzt sind, die sich an der inneren Ringfläche befinden.
  39. 39. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellringe (17, 18, 19) jeweils von einer axialen Aussparung (51, 52, 53) durchsetzt sind, die sich an der inneren Ringfläche befinden.
  40. 40. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Einstellringe (17, 18, 19) jeweils der Tiefe einer Lücke (58, 59) des Sperrgliedes (37) entsprechen und in diesen jeweils frei drehbar anordenbar sind.
  41. 41. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Länge der Nut (3) als auch die Länge des Stutzens (9) um die Dicke eines Einstellrings (17) länger ist, als die Länge des Sperrgliedes (37).
  42. 42. Sperrvorrichtung nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kammer (2) des Griffelementes (1), zwischen Kammerboden und Domende eine Feder (90) eingesetzt ist.






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