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Dokumentenidentifikation DE19837356A1 24.02.2000
Titel Kammergehäuse, das mit einer aus Raumparfüm bestehenden Substanz gefüllt ist, zur Nutzung an Ventilator, Klimaanlage, Heizlüfter und Autolüftung
Anmelder Schönebeck, Norma, 46242 Bottrop, DE
DE-Anmeldedatum 18.08.1998
DE-Aktenzeichen 19837356
Offenlegungstag 24.02.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.02.2000
IPC-Hauptklasse F24F 13/20
IPC-Nebenklasse F24F 3/16   B60H 3/00   A61L 9/12   A61L 9/03   
Zusammenfassung Die verschiedenen Varianten dieser Vorrichtung können als Abwechslung zu herkömmlichen Methoden der Verbreitung von Duftaromen in Innenräumen genutzt werden. Sie ermöglichen eine noch effektivere Ausnutzung von Raumparfümstoffen.
Durch Luftverwirbelung und Luftstrom mittels Ventilators, Klimaanlage, Heizlüfter und Autolüftung erfolgt die Verbreitung eines Raumparfüms durch Anbringen eines mit einem Parfümstoff gefüllten Gehäuses aus Kunststoff an der Schutzgehäusevorderseite dieser technischen Geräte als äußeren Aufsatz mittels an Gummibändern (1) gehaltenen Befestigungshaken (2) oder fest ins Schutzgehäuse integriert. Die Vorder- und Rückseite des Parfümkammergehäuses ist mit einer aromadurchlässigen, verschließbaren (3) Perforation (4) versehen.
Diese Vorrichtung eignet sich entsprechend der Ausführung für eine intensive Duftverbreitung sowohl durch einen Ventilator, als auch durch eine Autolüftung, Klimaanlage oder einen Heizlüfter.

Beschreibung[de]

Herkömmliche Verfahren der Lufterfrischung basieren auf der Nutzung von Luftstrom und Luftverwirbelung mittels technischer Geräte, wie Ventilator, Klimaanlage oder Autolüftung.

Der im Patentanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, der Raumluft gleichzeitig mittels Luftstrom oder Luftverwirbelung ein Parfümaroma beizufügen.

Dieses Problem wird durch die im Patentanspruch aufgeführten Merkmale gelöst.

Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht insbesondere darin, das Aroma eines Raumparfüms effektiver, d. h. gezielter und intensiver wirken lassen zu können.

Die einzelnen Varianten werden durch weitere vorteilhafte im Patentanspruch dargestellten Ausgestaltungen gekennzeichnet, so daß durch einen Verschluß an den Kammergehäusen ein weiteres Ausströmen des Duftes verhindert werden kann.

Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.

Es zeigen Seite 5-8

Fig. 1: Rundes Parfümkammergehäuse mit Aromaverschluß als fester Bestandteil von Ventilator, Klimaanlage, Heizlüfter und Autolüftung durch Integration in die Vorderseite des Schutzgehäuses:

Der Gehäuselängsschnitt (A) ist rund und der Querschnitt (B) zeigt ein langes Rechteck. Im Gegensatz zur Breite und Höhe besitzt das Gehäuse eine geringe Tiefe, wodurch sich ein sehr flacher Körper ergibt. Es besteht aus einem rückwärtigen (4) und einem vorderen (5) Schalenelement und ist vorder- und rückseitig mit einer feinstmöglichen Perforation (1) versehen, die bei angewandtem Aromaverschluß nur als schmaler Streifen über dem Durchmesser des Längsschnitts verläuft. Diese Perforation dient als Aromadurchlaß, der ggf. mittels eines Verschlusses (2) durch Drehen verschlossen werden kann. Der schmale Aromaverschluß (C) ist auf das Gehäuse durch eine verschließbare Öffnung (3) mittig aufschiebbar, so daß er es im Querschnitt umhüllt. Die beiden Schalenelemente (D) sind durch ein Scharnier (6) aufklappbar und durch ein einfaches Verschlußsystem (7) auf der gegenüberliegenden Seite verschließbar, so daß das Kammerinnere eine aus Raumparfüm bestehende, feste Substanz (Vorschlag: Granulat, Wachs oder ein im Handel erhältlicher geleeartiger Stoff) (8) oder eine mit Raumparfüm getränkte Substanz (Vorschlag: feinporiges, schwammartiges Material, z. B. ein als Oasisblock bezeichnetes Material aus der Floristik oder Watte) (8) aufnehmen kann.

Ggf. kann auch durch eine Einfüllöffnung an der Gehäuseoberseite ein Raumparfüm in das Kammerinnere, das mit einem schwamm- oder watteartigen Material versehen ist, gefüllt werden.

Als Beispiel betragen bei einem Standventilator mit einem Schutzgehäusedurchmesser von 44 cm der Durchmesser des Parfümkammergehäuses vorschlagsweise 6 cm und die Tiefe 1,5 cm. Anderen technischen Geräten sind diese Maße funktionsabhängig anzupassen.

(A) Das Gehäuse ist durch eine Einlassung des hinteren Schalenelements vorzugsweise in die vordere Mitte eines Schutzgehäuses von Ventilator, Klimaanlage, Heizlüfter und Autolüftung integriert.

Fig. 2: Rundes Parfümkammergehäuse mit Aromaverschluß als äußerlicher Aufsatz an der Vorderseite eines Schutzgehäuses von Ventilator, Klimaanlage, Heizlüfter und Autolüftung:

Ansicht und Funktion des Parfümkammergehäuses gleichen Fig. 1. Jedoch ist das Gehäuse anstelle von Integration in die Schutzgehäusevorderseite oben genannter Geräte an dieser mittels Befestigungshaken (9) aus Metall an Gummischlaufen (10), die an vier äußeren Punkten der Gehäuseunterseite angebracht sind, oder mittels einer Klebefläche an der Unterseite des Aromaverschlusses vorzugsweise an Klimaanlage, Heizlüfter und Autolüftung zu befestigen.

Fig. 3: Rechteckiges Parfümkammergehäuse mit Aromaverschluß als fester Bestandteil von Ventilator, Klimaanlage, Heizlüfter und Autolüftung durch Integration in die Vorderseite des Schutzgehäuses:

Der Gehäuselängsschnitt (A) zeigt ein Rechteck und der Querschnitt (B) ein noch schmaleres, langes Rechteck. Daraus ergibt sich nur eine geringe Tiefe. Es besteht aus einem rückwärtigen (4) und einem vorderen (5) Schalenelement und ist vorder- wie rückseitig mit einer feinstmöglichen Perforation (1), die als Aromadurchlaß dient, versehen. Die Perforation kann mittels eines das Gehäuse auf halber Breite bedeckenden Verschlusses (2) durch Aufschieben verschlossen werden. Der schmale Aromaverschluß (C) ist auf das Gehäuse durch eine verschließbare Öffnung (3) mittig aufschiebbar, so daß er es im Querschnitt umhüllt. Bei angewandtem Aromaverschluß befindet sich die Perforation vorschlagsweise nur auf einer Längsseite der Gehäusevorder- und Rückseite. Das Gehäuse besteht aus zwei Schalenelementen (D), die an einer Längsseitenmitte durch ein Scharnier (6) aufklappbar und an der gegenüberliegenden Seite durch ein einfaches Verschlußsystem (7) verschließbar sind, so daß es in seinem Inneren eine aus Raumparfüm bestehende, feste Substanz (Vorschlag: Granulat, Wachs oder ein im Handel erhältlicher geleeartiger Stoff) (8) oder eine mit Raumparfüm getränkte Substanz (Vorschlag: feinporiges, schwammartiges Material, z. B. ein als "Oasisblock" bezeichnetes Material aus der Floristik oder Watte) (8) aufnehmen kann.

Ggf. kann auch durch eine Einfüllöffnung an der Gehäuseoberseite ein Raumparfüm in das Kammerinnere, das mit einem schwamm- oder watteartigen Material versehen ist, gefüllt werden.

Als Beispiel betragen bei einem Standventilator mit einem Schutzgehäusedurchmesser von 44 cm der Durchmesser des Parfümkammergehäuses vorschlagsweise 12 cm und die Tiefe 1,5 cm. Anderen technischen Geräten sind dieses Maße funktionsabhängig anzupassen.

(A) Das Gehäuse ist durch eine Einlassung des hinteren Schalenelements in die Vorderseite eines Schutzgehäuses von Ventilator, Klimaanlage, Heizlüfter und Autolüftung integriert.

Fig. 4: Parfümkammergehäuse mit Aromaverschluß als äußerlicher Aufsatz an der Vorderseite eines Schutzgehäuses von Ventilator, Klimaanlage, Heizlüfter und Autolüfung:

Ansicht und Funktion des Parfümkammergehäuses gleichen Fig. 3. Jedoch ist das Gehäuse anstelle von Integration in die Schutzgehäusevorderseite oben genannter Geräte an dieser mittels Befestigungshaken (9) aus Metall an Gummischlaufen (10), die an vier äußeren Punkten der Gehäuseunterseite angebracht sind, oder mittels einer Klebefläche an der Unterseite des Aromaverschlusses vorzugsweise an Klimaanlage, Heizlüfter und Autolüftung zu befestigen.


Anspruch[de]
  1. 1. Kammergehäuse, das mit einer aus Raumparfüm bestehenden Substanz gefüllt ist, gekennzeichnet durch dessen Anwendung zur Verbreitung eines Parfümaromas mittels Luftstrom oder Luftverwirbelung durch dessen Anbringen an technischen Geräten, wie Ventilator, Klimaanlage, Heizlüfter sowie Autolüftung.

    Folgende Varianten des Kammergehäuses sind vorgesehen:
    1. - Fester Bestandteil dieser technischen Geräte durch Integration in die Schutzgehäusevorderseite
    2. - Äußerlicher Aufsatz an der Schutzgehäusevorderseite dieser technischen Geräte
  2. 2. Varianten der Kammergehäuse nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch einen Verschluß, der ein weiteres Ausströmen des Parfümaromas verhindern kann.






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