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Dokumentenidentifikation DE4027443C2 23.03.2000
Titel Bundmutter mit Unterlegscheibe
Anmelder Steputat, Holger, 23816 Neversdorf, DE
Erfinder Steputat, Holger, 23816 Neversdorf, DE
DE-Anmeldedatum 30.08.1990
DE-Aktenzeichen 4027443
Offenlegungstag 18.04.1991
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 23.03.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.03.2000
IPC-Hauptklasse F16B 39/26

Beschreibung[de]

Zum Befestigen von Werkstücken, Vorrichtungen, Spannpratzen und dergleichen werden im Maschinenbau Unterlegscheiben und Muttern oder Schrauben verwendet. Die Verwendung von Unterlegscheiben ist meistens sehr umständlich, zeitaufwendig und manchmal gar nicht möglich. Damit oben genannte Gegenstände möglichst nicht beschädigt werden, benutzt man überwiegend Bundmuttern mit größerer Anlagefläche ohne Unterlegscheibe.

Hierin ist ein Nachteil zu sehen, denn bei häufigen Spannvorgängen fressen und verformen sich die Anlageflächen der Mutter und des Spannkörpers, wodurch sie beschädigt und unbrauchbar werden. Teurer Ersatz muß herbei.

Aus der DE-GM 19 42 369 ist bekannt, eine Unterlegscheibe mittels eines umgebördelten Ringkragens an der Mutter unverlierbar zu haltern.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu zugrunde, häufige Spannvorgänge beschädigungsfrei zu ermöglichen und eine kostengünstigere Lösung zu bieten.

Erreicht ist dieses Ziel durch die Merkmale des Patentanspruchs. Die Herstellung von Bundmutter mit Unterlegscheibe als Einheit ist wesentlich kostengünstiger als Werkstücke, Vorrichtungen, Spannpratzen und dergleichen.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im Folgenden näher beschrieben.

Bild 1 zeigt eine Bundmutter nach dem Stand der Technik, DIN 74361 B.

Bild 2 zeigt nun die neue Bundmutter mit Unterlegscheibe, wobei die Bundmutter (2.1) eine, entsprechend der Größe dimensionierte Nut außen am Bund besitzt. Darunterliegend befindet sich die Unterlegscheibe (2.2), die ebenfalls eine entsprechende äußere Nut besitzt. Zusammengehalten werden Mutter (2.1) und Scheibe (2.2) durch einen laugen- und säurebeständigen Kunstoffmantel (2.3), der die eingebrachten Nuten formschlüssig umschließt und als Bindeglied dient. Dieser ist jedoch so angebracht, daß Mutter (2.1) und Scheibe (2.2) sich gegeneinander verdrehen lassen und ihr Funktionsprinzip gewährleistet ist.


Anspruch[de]
  1. Bundmutter, wobei die Mutter auf der Anlageseite einen über den Mutterkörper radial überstehenden Bund als vergrößerte Anlagefläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Bund der Bundmutter (2.1) eine Unterlegscheibe (2.2) gehaltert ist und die Bundmutter (2.1) und die Unterlegscheibe (2.2) eine Einheit im Verbund bilden, wobei der Bund der Bundmutter (2.1) und die Unterlegscheibe (2.2) jeweils außen eine Nut besitzen, wobei ein laugen- und säurebeständiger Kunststoffmantel (2.3) den Bund der Bundmutter (2.1) und die Unterlegscheibe (2.2) außen formschlüssig umschließt, und wobei noch ein gegenseitiges Verdrehen der Bundmutter (2.1) und der Unterlegscheibe (2.2) gewährleistet ist.






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