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Dokumentenidentifikation DE19725250C2 30.03.2000
Titel Verfahren, Vorrichtungen und Mittel zur Behandlung von Compact Disc's
Anmelder J. S. Staedtler GmbH & Co, 90427 Nürnberg, DE
Erfinder Nein, Robert, 90491 Nürnberg, DE;
Nein, Christine, 90491 Nürnberg, DE
DE-Anmeldedatum 14.06.1997
DE-Aktenzeichen 19725250
Offenlegungstag 17.12.1998
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 30.03.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.03.2000
IPC-Hauptklasse G11B 7/24

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie Vorrichtungen und Mittel zur Behandlung von Compact Disc's, wie CD's, CD-ROM's und ähnlicher Datenspeicher, insbesondere zu deren teilweisen Beschichtung, zur Streulicht-Reduzierung des Laser-Strahls der Abtastanlage, zur Verbesserung des Klangbildes und zur Erhöhung des erfaßten und wiedergegebenen Klangvolumens bei CD's und des auslesbaren Informationsumfanges, der damit behandelten CD's, CD-ROM's oder ähnlicher Datenspeicher.

Seit vielen Jahren werden Versuche unternommen, das an sich schon sehr gute Klangbild und das Klangvolumen bzw. die Klangwiedergabe von CD's weiter zu verbessern bzw. zu optimieren, insbesondere im sogenannten "High End Bereich", bei besonders hochwertigen Musikanlagen.

Hierzu liegen bereits verschiedene Vorschläge vor, die jedoch alle noch nicht restlos zu überzeugen vermögen.

So werden nach [1.] = Zeitschrift: "stereoplay" 1/97, Seite 56, im Handel z. B. relativ teuere fluoreszierende Matten angeboten, mit deren Hilfe "etwas unpräzise klingenden Abspielgeräten" zu "mehr Baßsteifheit und schlankerer Abbildung" verholfen werden soll.

Nach [2.] = Zeitschrift: "stereoplay" 5/97, Seite 22, Mitte, werden die CD's mit einem leicht konkaven, Streulicht schluckenden, grün eingefärbten Kunststoffteller festgepreßt. Demgegenüber ist es aus [3.] = Zeitschrift: "STEREO" 1/96, Seite 144, bekannt, daß CD's besser klingen, wenn man ihren Rand grün einfärbt. Hierbei wird bei grünem Stift von einem roten Abtast-Laser ausgegangen, zu dem er genau komplementär ist. Für Laser im infraroten Bereich wird hier vorgeschlagen, die Außenkante der CD schräg - vorzugsweise in einem Winkel von 36 Grad anzuphasen und zusätzlich mit mattschwarzem Haftlack abzudecken.

Hierdurch soll "mehr Homogenität, Grundton und Räumlichkeit" erzielt werden.

Bereits seit 1990 gibt es auf dem Markt einen grünen Lackmarker auf wässriger Basis, mit der Bezeichnung "CD STOP LIGHT" zur Reduzierung der Laserlicht-Streuung, siehe (4.) = Katalog: "Audio Advisor, Summer 1994 Sale Catalog", Auszug.

In (5.) = Zeitschrift: "stereoplay" 2/97, wird unter anderem empfohlen, CD's mit mehreren Lagen Haarspray zu behandeln, damit sie "weniger aggressiv, runder im Baß und federnder" klingen.

Alternativ - auch zu weiteren "Verbesserungsvorschlägen" - wird hierin auch vorgeschlagen, "die Außen- und Innenkanten der CD's erst mattzuschmirgeln und dann mit einem grünen Folienmaler anzumalen", damit die CD "weniger harsch" klingt.

Weiter ist es aus (6.) DE-OS 35 11 712 bekannt, bestimmte Bereiche eines Informationsträgers zu beschichten. Die Informationsträger sollen hierbei in den Bereichen mit einer kaschierenden Mattierung versehen werden, die für das Auslesen der Informationen nicht verspiegelt sein müssen. Es handelt sich hierbei um eine rein optische Kaschierung von Fehlstellen, wie Inhomogenitäten im Plattenmaterial, wobei das Klangbild, Klangvolumen bzw. die Klangwiedergabe nicht oder nur rein zufällig verbessert wird.

Alle bekannten Maßnahmen und Mittel sind entweder relativ teuer und/oder nur unzulänglich wirksam.

Zudem zeigt oder beschreibt keine der Veröffentlichung eine Vorrichtung oder Hilfsmittel, mit welcher die CD's einfach, meist konzentrisch bearbeitet werden können.

Aus (7.) GB-OS 20 50 953, (8.) GB-PS 15 44 745, (9.) CH-PS 669 363 und (10.) US-PS 4 920 437 sind verschiedenartige Zirkel, Zirkelelemente bzw. Zirkelansatzstücke bekannt, die prizipiell zu einer konzentischen Bearbeitung von Gegenständen herangezogen werden können.

Es bleibt jedoch offen wie diese Zirkel oder Zirkelteile zur Bearbeitung von CD's auf einfache Art und Weise Verwendung finden können.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren, Vorrichtungen und Mittel zur Behandlung von CD's oder sonstigen derartigen Datenträger zu schaffen, womit eine Reduzierung des vagabundierenden bzw. irritierenden Streulichts des Abtast-Laser-Strahls erreicht werden kann. Dadurch verbessert sich die Wiedergabequalität und der auslesbare Datenumfang auf einfache und preiswerte Art und Weise.

Diese Aufgabe wird mit den in den Ansprüchen 1, 5, 6 und 11 umfaßten Verfahren, Vorrichtungen und Mitteln erreicht.

Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den ergänzenden Ansprüchen umfaßt.

Das vorgeschlagene Verfahren zur Behandlung von Compact Disc's (CD's), zur Reduzierung des vagabundierenden bzw. irritierenden Streulichts des Abtast-Laser-Strahls einer Abtastanlage und damit zur Verbesserung des Klangbildes und des Klangvolumens sowie der räumlichen Tiefe der Musik der damit behandelten CD's oder des erfaßbaren Datenumfanges von CD-ROM's und ähnlicher Datenspeicher, sieht im wesentlichen vor, daß die zu behandelnde CD an ihrer Umfangsfläche und auf der Leseseite auf dem nicht beschriebenen äußeren Randbereich mit einem Mittel (M) abgedeckt bzw. beschichtet wird, das kein Lack ist und einen nicht vollständig deckenden, transluzenten bzw. transparenten, d. h. begrenzt lichtdurchlässigen Auftrag ergibt. Dieses Abdeck-Mittel (M), bzw. die hiermit erzeugte Beschichtung, soll insgesamt eine zu dem Abtast-Laser-Licht komplementäre Farbe aufweisen.

Nach dem vorgeschlagenen Verfahren soll vor allem die jeweilige CD (1) an ihrer Umfangsfläche (11) und auf der Leseseite (15) auf dem nicht beschriebenen äußeren Randbereich, sowie ggf. auch auf dem inneren nicht beschriebenen Bereich der Leseseite mit dem Abdeck-Mittel (M) beschichtet werden, um das gesamte Klangspektrum abzudecken bzw. die optimale Datenausbeute in vollem Umfang zu gewährleisten.

Wenn die Beschichtung (M1, M2, M3) rundum in gleichmäßiger Form durch Rotation der CD (1) oder durch gleichmäßiges Umfahren der Auftrags-Kontur mit dem Auftragskörper (200) aufgebracht wird, ergibt sich ein besonders einheitliches und gleichmäßiges Klangbild.

Zur Beschichtung soll insbesondere ein Mittel (M) verwendet werden, das im wesentlichen aus einem organischen Lösungsmittel (LM), einem Bindemittel (BM) und mindestens einem Farbmittel (FM) das eine - vorzugsweise grüne - Beschichtung ergibt, sowie ggf. Tensiden (T) und/oder weiteren Zusätzen (Z) besteht.

Bei einer im Ergebnis grünen Beschichtung wird davon ausgegangen, daß der Abtast-Laser einen roten Laser-Strahl aufweist, wie er in den meisten Abspielgeräten verwendet wird.

Die Erfindung wird daher an dieser Farbkombination ausführlich dargestellt und beschrieben, ohne jedoch hierauf beschränkt zu bleiben.

Eine vorschlagsgemäße Vorrichtung zur Behandlung von Compact Disc's (CD's), zur Reduzierung des vagabundierenden bzw. irritierenden Streulichts des Abtast-Laser-Strahls einer Abtastanlage und damit zur Verbesserung des Klangbildes und des Klangvolumens sowie der räumlichen Tiefe der Musik, der damit behandelten CD's oder des erfaßbaren Datenumfanges von CD-ROM's und ähnlicher Datenspeicher, besteht aus einem Schreibgerät oder aus einem schreibgeräteartigen Halter (2), der einen freien oder einen kapillaren Tintenspeicher und eine, vorzugsweise nach außen oder nach innen keilförmig ausgebildete, Auftragsspitze (21, 22) aufweist. Nach außen keilförmig (21) vor allem dann, wenn ausschließlich oder vorrangig eine senkrechte Beschichtungsposition vorgesehen ist und eine nach innen keilförmige, d. h., eine - ggf. außermittige - Einkerbung aufweisende Spitze (22) besonders dann, wenn die stirnseitige und die äußere ringförmige Beschichtung (M1, M2) von Hand und/oder gemeinsam in einem Arbeitsgang, bei schräg gestelltem Auftragsgerät (2) - wie z. B. in Fig. 2 gezeigt - erfolgen sollen. Die Auftragsspitze (21, 22) soll bevorzugt 1 bis 4 mm Durchmesser aufweisen und aus der Spitzenfassung (20) mindestens im Maß der Plattenstärke frei herausragen, damit auch die rundumlaufende Stirnseite (11) der CD (1) leicht durch seitlichen Kontakt mit dem in der Regel dochtartigen Auftragskörper (2) bestrichen werden kann.

In weiterer Ergänzung der Erfindung soll die Vorrichtung aus einem Schreibgerät oder aus einem schreibgeräteartigen Halter (2) und aus einem Zirkel oder einem zirkelartigen Gerät (3) mit einem Stifthalter (321) für das Schreibgerät oder den Halter (2) bestehen.

Außerdem kann bzw. soll die Vorrichtung ergänzend vorteilhaft dadurch weitergebildet werden, daß sie einen Zentriereinsatz (4) mit einer Zentrierung (43) aufweist, zum zentrischen Einsetzen des Zirkels bzw. des zirkelartigen Gerätes (3). Dieser Zentriereinsatz (4) sollte lose, leicht lösbar und drehbar in die zentrale Bohrung (10) der CD (1) einsetzbar sein und einen vertieften Mittelpunkt als Zentrierung (43) aufweisen.

Wenn die Vorrichtung einen Zirkel oder ein zirkelartiges Gerät (3) aufweist, soll dieser bzw. dieses derart gestaltet und bemessen sein, daß das hierin eingesetzte Schreibgerät oder der eingesetzte schreibgeräteartige Halter (2) in den Radien der zu beschichtenden inneren und äußeren Bereichen (12, 13) im wesentlichen senkrecht oder den Keilschrägen (222, 223) entsprechend geneigt auf der CD (1) steht und sich derart weit öffnen lassen, daß auch die Stirnseite (11) bzw. die Außenkante der CD (1) von den Seitenflächen (23) der Auftragsspitze (21, 22) oder von der entsprechenden inneren Keilfläche (222, 223) berührt und bestrichen werden kann. Vorteilhaft ist es hierbei auch, wenn der Zirkel oder das zirkelartige Gerät (2) ein Einstellmittel (33), vorzugsweise eine senkrecht bzw. quer zur Zirkelachse verlaufende Stellspindel (331) aufweist, damit hierdurch einerseits eine genaue Begrenzung der Beschichtungsradien und andererseits eine sichere Fixierung des eingestellten Durchmessers gewährleistet bleibt und ungewollte Abdeckungen, z. B. im Bereich der Speicherzone, sicher vermieden werden.

Das erfindungsgemäße Mittel zur Behandlung von Compact Disc's (CD's), zur Reduzierung des vagabundierenden bzw. irritierenden Streulichts des Abtast-Laser-Strahls einer Abtastanlage und damit zur Verbesserung des Klangbildes und des Klangvolumens sowie der räumlichen Tiefe der Musik, der damit behandelten CD's oder des erfaßbaren bzw. aus- oder abgabefähigen Datenumfanges von CD-ROM's und ähnlicher Datenspeicher, soll sich vorzugsweise derart zusammensetzen, daß das Mittel kein Lack ist und daß der Abstrich nach dem Trocknen transluzent bzw. transparent, d. h. lichtdurchlässig, bleibt und daß das Farbmittel (FM) mindestens einen zum Abtast-Laser komplementären - vorzugsweise grünen - Farbstoff aufweist.

Bei dem vorgeschlagenen Mittel soll das Lösungsmittel (LM) im wesentlichen Ethanol und das Bindemittel (BM) im wesentlichen ein Phenol-Formaldehyd-Harz sein.

Als Farbmittel (FM) soll im wesentlichen ein Farbstoff der Gruppe "Basic Green 1" bzw. CI-42040 verwendet werden. Besonders vorteilhaft kann das Lösungsmittel (LM) auch eine Mischung aus Ethanol und 1-Methox-Propanol-2 sein.

Das Mittel (M) soll auch ein Tensid (T) oder ein Tensid- Gemisch enthalten, wobei es sich hier bevorzugt um einen perfluorierten Alkylester handeln kann.

Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn das Farbmittel (FM) eine Mischung aus "Basic Green 1" und "Solvent Yellow 162" - etwa im Verhältnis 5 : 1 - ist.

Anhand einiger Beispiele und einiger Abbildungen werden einige vorteilhafte Ausführungen der Erfindung nachfolgend näher beschrieben. Rahmenbeispiel 1: 60 bis 98 Gew.-% Lösungsmittel (LM),

3 bis 10 Gew.-% Bindemittel (BM),

4 bis 18 Gew.-% Farbmittel (FM) und ggf.

0 bis 10 Gew.-% Tenside (T) und/oder weitere Zusätze. Rahmenbeispiel 2: 75 bis 90 Gew.-% Lösungsmittel (LM),

4 bis 6 Gew.-% Bindemittel (BM),

10 bis 14 Gew.-% Farbmittel (FM) und

0,05 bis 2 Gew.-% Tenside (T) und/oder weitere Zusätze. Ausführungsbeispiel: 82,4 Gew.-% Lösungsmittel (LM),

5 Gew.-% Bindemittel (BM),

12,5 Gew.-% Farbmittel (FM) und

0,1 Gew.-% Tensid (T) und/oder weitere Zusätze (Z).

Die eingesetzten Komponenten können zur Zubereitung des Mittels (M) pur oder in vorgefertigten Mischungen miteinander oder untereinander verwendet bzw. vermischt werden.

Die vorgeschlagenen Lösungen bewirken beachtliche Verbesserungen im gesamten Frequenzbereich entsprechender Hi-Fi-Anlagen und eine Erhöhung und Verbesserung der Daten- Wiedergabe von CD-ROM's und ähnlicher Datenspeicher in Computer-Anlagen.

Anhand einiger Abbildungen sollen die erfindungsgemäßen Vorrichtungen veranschaulicht werden.

Hierbei zeigen:

Fig. 1, eine CD mit einer kompletten Vorrichtung gemäß der Erfindung

Fig. 2, eine Vorrichtung mit Zentrierkörper und Auftragsgerät,

Fig. 3, eine nach außen spitz zulaufende keilförmige Auftragsspitze,

Fig. 4, eine Ansicht von unten auf die Spitze gem. Fig. 3,

Fig. 5, eine nach innen keilförmig zulaufende Auftragsspitze und

Fig. 6, eine Ansicht von unten auf die Spitze gem. Fig. 5. Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem schreibgeräteartigen Halter 2 mit einer Auftragsspitze 21. In der zentralen Bohrung 10 der CD 1 ist ein aus einem Zentrierkern 42 und einer Anschlagscheibe 41 einstückig ausgebildeter Zentriereinsatz 4 leicht lösbar angeordnet, in dessen Zentrum 43 die Zentrierspitze 311 eines Zirkels 3 eingreift. Der Zentrierschenkel 31 und der Halteschenkel 32 des zudem mit einem Lagerkopf 34 und mit einem Drehgriff 35 versehenen Zirkels 3, sind im Lagerkopf 34 gegeneinander verstellbar gelagert. Beide Schenkel 31 und 32 werden durch ein Einstellmittel 33 bzw. durch dessen Stellspindel 331 miteinander so verbunden, daß der jeweils gewünschte Einstell-Radius durch verdrehen des Stellrades 332 und damit der fest mit diesem verbundenen Stellspindel 331, leicht hergestellt und sicher eingehalten werden kann. Am Halteschenkel 32 ist ein verstellbarer Stifthalter 321 angebracht, mit dessen Befestigungsmittel 322 das Auftragsgerät 2 befestigt und sicher gehalten wird. Die jeweiligen Beschichtungsflächen M1, an der Stirnseite 11 der CD 1 oder M2, im äußeren Beschichtungsbereich 12 oder auch M3, im inneren Beschichtungsbereich 13 werden durch direkten Kontakt und durch drehende Bewegung des Auftragsgerätes 2 bzw. des Auftragskörpers 200 erzeugt. Bedarfsweise kann auch der Distanzbund 14 zusätzlich mit einer Beschichtung versehen werden, wenn dies zur weiteren Optimierung gewünscht wird.

Die Zentriervorrichtung 5 gemäß Fig. 2, weist einen in der Bohrung 10 der CD 1 leicht drehbar gelagerten Zentrierdorn 52 und einen Zentrierteller 51, zur Halterung und zur Fixierung der zu behandelnden CD auf.

Diese Zentriervorrichtung 5 kann ggf. auch Bestandteil einer Kunststoffhülle für CD's sein oder mittels Zentrierlagern 53 auf einer gesonderten Auflage 54 angeordnet sein.

Das hier in schrägem Winkel angesetzte Auftragsgerät 2 weist einen Auftragskörper 200 mit einer Auftragsspitze 22 auf.

Die in den Fig. 3 bis 6 dargestellten Auftragskörper 200 weisen in Spitzenfassungen 20 gehaltene Auftragsspitzen 21 und 22 auf, deren meißelförmig ausgebildeten Keilspitzen 211 oder eingekerbten inneren Keilkanten 221 von äußeren Keilflächen 212, gemäß den Fig. 3 und 4, oder von inneren Keilflächen 222 und 223, gemäß den Fig. 5 und 6 gebildet werden.

In den Abbildungen bedeuten die Positionen:

Bezugszeichenliste

1= Compact Disc = CD, CD-ROM u. ä.

10Bohrung (von 1)

11Stirnseite/Umfangsfläche (von 1) = M1 erste Beschichtungsfläche/Auftrag auf 11

12äußerer Beschichtungsbereich/-ring = M2 zweite Beschichtungsfläche/Auftrag gem. 12

13innerer Beschichtungsbereich/-ring = M3 dritte Beschichtungsfläche/Auftrag gem. 13

14Distanzbund

15Leseseite

2 Auftragsgerät/Schreibgerät/= schreibgeräteartiger Halter

20Spitzenfassung

200Auftragskörper, allgemein

21Auftragsspitze mit Außenkeil

211Keilspitze (von 21)

212Keilfläche (von 21)

22Auftragsspitze mit Innenkeil

221innere Keilkante (von 22)

222erste Keilfläche (von 22)

223zweite Keilfläche (von 22)

23Seitenfläche(n) (von 21, 22)

3Rotationshilfe = Zirkel/zirkelartiges Gerät

31Zentrierschenkel (von 3)

311Zentrierspitze (an 31)

32Halteschenkel (von 3, für 2)

321Stifthalter (an 32)

322Befestigungsmittel (an 321)

33Einstellmittel

331Stellspindel/Drehspindel

332Stellrad

34Lagerkopf (von 3)

35Drehgriff (an 3)

4Zentriereinsatz

41Anschlagscheibe

42Zentrierkern

43Zentrierung/Vertiefung/Zentrum

5Zentriervorrichtung

51Zentrierteller

52Zentrierdorn

53Zentrierlager

54Auflage


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Behandlung von Compact Disc's (CD's), zur Reduzierung des vagabudierenden bzw. irritierenden Streulichts des Abtast-Laser-Strahls einer Abtastanlage und damit zur Verbesserung des Klangbildes und des Klangvolumens sowie der räumlichen Tiefe der Musik der damit behandelten CD's oder des erfaßbaren und abgabefähigen Datenumfanges von CD-ROM's und ähnlicher Datenspeicher, dadurch gekennzeichnet,

    daß die zu behandelnde CD (1) an ihrer Umfangsfläche bzw. Stirnseite (11) und auf der Leseseite (15) auf dem nicht beschriebenen äußeren Randbereich - wie an sich bekannt - mit einem Mittel (M) abgedeckt wird,

    daß das Mittel (M) kein Lack ist und einen nicht vollständig deckenden, transluzenten bzw. begrenzt lichtdurchlässigen Auftrag (M1, M2, M3) ergibt

    und daß das Abdeck-Mittel (M) eine zu dem Abtast-Laser komplementäre Farbe aufweist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige CD außer an ihrer Umfangsfläche (11) und auf der Leseseite (15) auf dem nicht beschriebenen äußeren Randbereich auch auf dem nicht beschriebenen inneren Bereich der Leseseite (15) mit dem Abdeck-Mittel beschichtet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungen (M1, M2, M3) rundum in gleichmäßiger Form durch Rotation der CD (1) oder durch gleichmäßiges Umfahren der Auftrags-Kontur mit dem Auftragskörper (200) aufgebracht wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beschichtung ein Mittel (M) verwendet wird, das im wesentlichen aus einem organischen Lösungsmittel (LM), einem Bindemittel (BM) und mindestens einem grünen Farbstoff (FS) sowie ggf. weiteren Zusätzen (Z) besteht.
  5. 5. Vorrichtung zur Behandlung von Compact Disc's (CD's), zur Reduzierung des vagabundierenden bzw. irritierenden Streulichts des Abtast-Laser-Strahls einer Abtastanlage und damit zur Verbesserung des Klangbildes und des Klangvolumens sowie der räumlichen Tiefe der Musik der damit behandelten CD's oder des erfaßbaren und ausgabefähigen Datenumfanges von CD-ROM's und ähnlicher Datenspeicher, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Schreibgerät oder aus einem schreibgeräteartigen Halter (2) besteht, der einen Tintenspeicher und eine, vorzugsweise nach außen oder nach innen keilförmige, Auftragsspitze (21, 22) aufweist.
  6. 6. Vorrichtung zur Behandlung von Compact Disc's (CD's), zur Reduzierung des vagabundierenden bzw. irritierenden Streulichts des Abtast-Laser-Strahls einer Abtastanlage und damit zur Verbesserung des Klangbildes und des Klangvolumens sowie der räumlichen Tiefe der Musik der damit behandelten CD's oder des erfaßbaren und abgabefähigen Datenumfanges von CD-ROM's und ähnlicher Datenspeicher, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Schreibgerät oder aus einem schreibgeräteartigen Halter (2) und aus einem Zirkel oder einem zirkelartigen Gerät (3) mit einer Aufnahme bzw. mit einem Stifthalter (321) für das Schreibgerät oder den Halter (2) besteht.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Zentrierung (43) aufweist, zum zentrischen Einsetzen des Zirkels bzw. des zirkelartigen Gerätes (3).
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierung (43) an einem lose, leicht lösbar und ggf. drehbar in die zentrale Bohrung (10) der CD (1) einsetzbaren Zentriereinsatz (4) angeordnet ist und eine Vertiefung als Mittelpunkt aufweist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Zirkel oder das zirkelartige Gerät (3) derart gestaltet und bemessen ist, daß das hierin eingesetzte Schreibgerät oder der schreibgeräteartige Halter (2) in den zu beschichtenden inneren und äußeren Bereichen im wesentlichen senkrecht oder der Schräge der Keilflächen (222, 223) entsprechend, auf der CD (1) steht und sich derart weit öffnen läßt, daß auch die Stirnseite (11) der CD (1) von den Seitenflächen (23) der Auftragsspitze (21, 22) berührt und bestrichen werden kann.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Zirkel oder das zirkelartige Gerät (3) ein Einstellmittel (33), vorzugsweise mit einer senkrecht zur Zirkelachse verlaufenden Einstellspindel (331) aufweist.
  11. 11. Mittel zur Behandlung von Compact Disc's (CD's), zur Reduzierung des vagabundierenden bzw. irritierenden Streulichts des Abtast-Laser-Strahls einer Abtastanlage und damit zur Verbesserung des Klangbildes und des Klangvolumens sowie der räumlichen Tiefe der Musik der damit behandelten CD's oder des erfaßbaren und ausgabefähigen Datenumfanges von CD-ROM's und ähnlicher Datenspeicher, dadurch gekennzeichnet,

    daß es kein Lack ist und derart zusammengesetzt ist,

    daß der Abstrich nach dem Trocknen transluzent bzw. lichtdurchlässig bleibt

    und daß das Farbmittel (FM) mindestens einen zum Abtast- Laser komplementären Farbstoff (FM1) aufweist.
  12. 12. Mittel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungsmittel (LM) im wesentlichen Ethanol und das Bindemittel (BM) im wesentlichen ein Phenol- Formaldehyd-Harz ist.
  13. 13. Mittel nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbmittel (FM) im wesentlichen ein Farbstoff der Gruppe "Basic Green 1" bzw. CI-42040 ist.
  14. 14. Mittel nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungsmittel (LM) eine Mischung aus Ethanol und 1-Methox-Propanol-2 ist.
  15. 15. Mittel nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Tensid (T) oder ein Tensid-Gemisch enthält und daß das Tensid (T) ein perfluorierter Alkylester ist.
  16. 16. Mittel nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbmittel (FM) eine Mischung von Farbstoffen aus den Gruppen "Basic Green 1" und "Solvent Yellow 162" ist.
  17. 17. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß es aus:

    60 bis 98 Gew.-% Lösungsmittel (LM),

    3 bis 10 Gew.-% Bindemittel (BM),

    4 bis 18 Gew.-% Farbmittel (FM) und ggf.

    0 bis 10 Gew.-% Tensid (T) und/oder weiteren Zusätzen (Z) besteht.
  18. 18. Mittel nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß es aus:

    75 bis 90 Gew.-% Lösungsmittel (LM),

    4 bis 6 Gew.-% Bindemittel (BM),

    10 bis 14 Gew.-% Farbmittel (FM) und

    0,05 bis 2 Gew.-% Tensiden (T) und/oder weiteren Zusätzen (Z) besteht.
  19. 19. Mittel nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß es aus:

    82,4 Gew.-% Lösungsmittel (LM),

    5 Gew.-% Bindemittel (BM),

    12,5 Gew.-% Farbmittel (FM) und

    0,1 Gew.-% Tensiden (T) und/oder weiteren Zusätzen (Z) besteht.






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