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Dokumentenidentifikation DE19814090A1 20.04.2000
Titel Längenverstellbarer Absetzrahmen für Container
Anmelder Rosenkranz, Volker H., 14469 Potsdam, DE
Erfinder Rosenkranz, Volker H., 14469 Potsdam, DE
DE-Anmeldedatum 30.03.1998
DE-Aktenzeichen 19814090
Offenlegungstag 20.04.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.04.2000
IPC-Hauptklasse B65D 90/14
IPC-Nebenklasse B60P 1/64   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Absetzrahmen für Container zum Abstellen an der Rampe des Kunden oder auf Parkflächen, der von dem Transportfahrzeug durch manuelle oder mechanische Abstandsänderung der Aufnahmezapfen auf die Containerlänge eingestellt wird und zum horizontalen Umschlagen des Containers mit einer abstandsbildenden Querbrücke oder Abstandsstücken ausgerüstet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Containeruntersatz zum Abstellen an der Rampe des Kunden oder auf Parkflächen, der von dem Transportfahrzeug auf die Containerlänge eingestellt wird und zum horizontalen Umschlagen des Containers mit einer abstandsbildenden Querbrücke oder Abstandsstücken ausgerüstet ist.

Der inländische Frachtverkehr wird vorwiegend über Wechselbehälter, LKW mit Pritschen und Sattelauflieger abgewickelt. Container kommen nur wenig zum Einsatz, da meist keine Umschlagstechnik an kleinen Terminals oder beim Kunden existiert.

Das hat zur Folge, daß der Inhalt der Übersee-Container im Hafen in die inländischen Transportmittel umgepackt und die durchgängige Lieferkette Haus-zu-Haus unterbrochen wird. Die Folge sind hohe Lohnkosten, Wartezeiten, Beschädigungen und erhöhte Versicherungskosten.

Wechselbehälter können mit der Bahn transportiert werden. In den letzten Jahren hat die Bahn aber Marktanteile verloren, da sie nicht in die Fläche bis kurz vor dem Kunden liefern kann. Kleine Terminals vor dem Kunden verlangen eine billige, horizontale Umschlagstechnik und dafür müssen die Voraussetzungen geschaffen werden. Absetzrahmen für Container sind Stand der Technik, haben sich aber noch nicht durchgesetzt, da sie in den offenen Kreisläufen über die Großterminals stören.

Der vorgestellten Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Voraussetzungen für den Containerumschlag an kleinen Terminals oder beim Industriekunden zu entwickeln. Sie soll Frachtcontainer mit einem Untersatz ausrüsten, der es erlaubt, den Container beim Kunden an die Rampe zu stellen und horizontal vom LKW auf die Bahn umzuschlagen. Dieser Absetzrahmen soll von dem Transportfahrzeug auf die Containerlänge eingestellt werden, so daß nicht verschiedene Absetzrahmenlängen vorzuhalten sind.

Der Absetzrahmen hat beidseitig eine erhöhte Querbrücke oder Abstandsstücke, welche den benötigten Abstand zwischen dem Absetzrahmen und dem Containerboden erzeugt. In diesen Zwischenraum kann eine horizontal wirkende Umschlaganlage eingreifen.

Die vorgestellte Erfindung kann bevorzugt an kleinen Terminals eingesetzt werden, so daß der Kreislauf der Absetzrahmen im Umkreis des Terminals erfolgt und kontrollierbar bleibt. Das Ziel ist es, mehr Container über die Bahn von Haus-zu-Haus zu transportieren und somit Durchlaufzeit, Kosten und Kapitalbindung zu verringern.

Die Erfindung wird im folgenden anhand eines stark schematisierten Ausführungsbeispieles erläutert.

Bild 1A zeigt den Container 1 auf dem Absetzrahmen 2 in Be/Entladestellung beim Kunden. Der Absetzrahmen 2 hat einen Einschub 3, der in den Profilen des Absetzrahmens 2 geführt wird. Die Querbrücken 4 erzeugen den Freiraum zwischen Absetzrahmen und Containerboden für den horizontalen Umschlag.

Bild 1B zeigt den Container 1 und den Absetzrahmen 2 mit eingeklappten Stützbeinen auf dem Transportfahrzeug 5. Das Transportfahrzeug kann sich selbst absenken oder die Aufnahmezapfen 8 absenken und heben. Es hat den Container mit Absetzrahmen durch abgesenktes Unterfahren und Anheben aufgenommen.

Bild 1C zeigt das Transportfahrzeug 5 mit aufgesetzten Absetzrahmen 2. Der hintere Einschub 6 des Transportfahrzeuges ist eingefahren und damit wird auch der längsverschiebbare Teil 3 des Absetzrahmens 2 eingeschoben. Der Absetzrahmen ist jetzt für die Aufnahme eines kürzeren Containers vorbereitet.

Bild 1D zeigt eine Transportfahrzeugvariante mit verkürzbarem Radstand durch Einfahren des hinteren Radschemels 7 und damit der Verkürzung des Abstandes zwischen den Aufnahmezapfen 8. Die Aufnahmezapfen 8 dienen zur Zentrierung und Sicherung des Absetzrahmens oder eines Wechselbehälters.

Bild 1E zeigt den Container 1, der durch eine horizontal wirkende Umschlaganlage 10 angehoben wird. In der Seitenansicht sind die Querbrücken 4 zu erkennen mit den Containerzapfen 9.

Bild 1F zeigt den Container 1, der durch eine horizontal wirkende Umschlaganlage 10 angehoben wird. In der Seitenansicht sind auf dem Absetzrahmen 2 feste oder demontierbare Abstandsstücke 11 mit den Containerzapfen 9 montiert. Diese bilden den Zwischenraum zwischen Längsträger des Absetzrahmens 2 und dem Containerboden zum horizontalen Umschlag.


Anspruch[de]
  1. 1. Längenverstellbarer Absetzrahmen (2) für Container dadurch gekennzeichnet, daß er auf die Aufnahmezapfen (8) des Transportfahrzeuges (5) gesetzt wird und durch Abstandsänderung dieser Aufnahmezapfen (8) in seiner Länge verändert und den Maßen des aufzunehmenden Containers angepaßt wird.
  2. 2. Längenverstellbarer Absetzrahmen für Container nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportfahrzeug (5) die Abstandsänderung der Aufnahmezapfen (8) durch manuelles oder mechanisches Ein/Ausfahren des hinteren Einschubs (6) erzeugt.
  3. 3. Längenverstellbarer Absetzrahmen für Container nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportfahrzeug (5) die Abstandsänderung der Aufnahmezapfen (8) durch manuelles oder mechanisches Ein/Ausfahren des hinteren Radschemels (7) erzeugt.
  4. 4. Längenverstellbarer Absetzrahmen für Container nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kopfseiten durch eine Querbrücke (4) gebildet werden, welche die Containerzapfen (9) trägt und durch ihre Höhe über die Längsbalken des Aufsetzrahmens (2) einen Zwischenraum für den horizontalen Containerumschlag (10) bildet,
  5. 5. Längenverstellbarer Absetzrahmen für Container nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Kopfseiten feste oder demontierbare Abstandsstücke (11) auf den Längsträgern des Absetzrahmens (2) und Einschubs (3) befestigt sind, welche die Aufnahmezapfen (9) tragen und durch ihre Höhe über die Längsbalken des Aufsetzrahmens (2) einen Zwischenraum für den horizontalen Containerumschlag (10) bilden.






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