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Dokumentenidentifikation DE19950087A1 04.05.2000
Titel Seltenerd-Röntgenscintillator-Zusammensetzungen
Anmelder General Electric Co., Schenectady, N.Y., US
Erfinder Lynch, Michael John, New Berlin, Wis., US;
Duclos, Steven Jude, Clifton Park, N.Y., US;
Greskovich, Charles David, Schenectady, N.Y., US;
Srivastava, Alok Mani, Schenectady, N.Y., US
Vertreter Sieb, R., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 69514 Laudenbach
DE-Anmeldedatum 18.10.1999
DE-Aktenzeichen 19950087
Offenlegungstag 04.05.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.05.2000
IPC-Hauptklasse G01T 1/20
IPC-Nebenklasse C09K 11/78   
Zusammenfassung Die Abklingzeit in Scintillator-Zusammensetzungen, umfassend Yttrium- oder Lutetium- und Gadoliniumoxide sowie Europiumoxid, wird durch Einbeziehen mindestens eines der Oxide von Ytterbium, Samarium, Praseodym, Neodym, Dysprosium, Holmium, Thulium, Cer und Erbium als einem Akzeptor, verkürzt. Andere Eigenschaften, einschließlich Nachglühen und Strahlungsschädigung, werden bei akzeptablen Niveaus gehalten.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Diese Erfindung bezieht sich auf Röntgendetektoren und mehr im Besonderen auf Feststoff-Detektoren mit verbeserten Strahlungscharakteristika einschließlich einer verminderten Abklingzeit.

Festkörper-Scintillatormaterialien werden gewöhnlich als Komponenten von Strahlungsdetektoren in Röntgendetektor-Vorrichtungen, wie Zählern, Bildverstärkern und computerisierten Tomographie (CT)-Scannern, verwendet. Eine Ausführungsform der derzeitigen Generation von keramischen Festkörper-Scintillatoren umfasst Oxidmischungen, in denen ein Seltenerdoxid als ein Aktivator zusammen mit verschiedenen kombinierten Matrixelementen vorhanden ist, die üblicherweise auch Seltenerdoxide sind. Andere kombinierte Metalle können für spezifische Zwecke als Zusätze vorhanden sein. Diese Scintillatoren wurden durch die verschiedenen Vorteile hoher Wirksamkeit, Moderatorabklingzeit, geringem Nachleuchten und wenig oder keiner Strahlungsschädigung beim Aussetzen gegenüber hohen Röntengenstrahldosen charakterisiert.

Scannzeiten von CT-Systemen stehen in Beziehung zur primären Abklingzeit (im Folgenden manchmal einfach "Abklingzeit") des Scintillators grob durch einen Faktor von 1.000. Ein Scintillator mit einer Abklingzeit von 1 Millisekunde (ms) erzeugt daher typischerweise eine Scannzeit von etwa 1 Sekunde (s). Die Scanneinheiten, die die gegenwärtige Generation von Scintillatoren enthält, haben Scannzeiten in der Größenordnung von 1 s und in keinem Falle weniger als etwa 0,7 s.

In künftigen Generationen von CT-Scannern und ähnlichem sind kürzere Scannzeiten erwünscht. Abnehmende Scannzeiten ermöglichen ein vergrößertes Patientenvolumen innerhalb einer gegebenen Zeit, üblicherweise eines einzelnen Atemanhaltens. Sie verringern auch Bildunschärfen aufgrund der Bewegung innerer Organe und nicht mitarbeitender Patienten einschließlich pädiatrischer Patienten.

Scannzeiten dieser Größenordnung können erzielbar sein, wenn die primäre Abklingzeit des Scanners verkürzt wird. Im Allgemeinen sind Scannzeiten in Sekunden mit einer primären Abklingzeit einer gleichen Zahl von Millisekunden verbunden. Eine Abklingzeit in der Größenordnung von 0,25 ms, entsprechend einer Scannzeit von 0,25 s, würde die Fähigkeit des Scanners maximieren, Schritt zu halten mit den gelieferten Daten. Irgendeine messbare prozentuale Abnahme der Abklingzeit von der der gegenwärtigen Generation keramischer Scintillatoren wäre eine deutliche Verbesserung, insbesondere wenn sie von den anderen oben beschriebenen vorteilhaften Eigenschaften begleitet wäre.

Zu den bevorzugten Scintillator-Zusammensetzungen der vorliegenden Generation von CT-Scannern gehören die Keramik-Scintillatoren, die mindestens eines der Oxide von Lutetium, Yttrium und Gadolinium als Matrixmaterialien benutzen. Diese sind detailliert z. B. in den US-PSn 4,421,671; 4,473,513; 4,525,628 und 4,783,596 beschrieben. Sie umfassen typischerweise einen Hauptanteil von Yttriumoxid (d. h., Y2O3), bis zu etwa 50 Mol-% Gadoliniumoxid (Gd2O3) und einen untergeordneten aktivierenden Anteil (typischerweise etwa 0,02-12, vorzugsweise 1-6 und am bevorzugtesten etwa 3 Mol-%) eines Seltenerd-Aktivatoroxids. Geeignete Aktivatoroxide, wie sie in den vorerwähnten PSn beschrieben sind, schließen die Oxide von Europium, Neodym, Ytterbium, Dysprosium, Terbium und Praseodym ein. Europium-aktivierte Scintillatoren sind in kommerziellen Röntgendetektoren häufig wegen ihrer hohen Leuchtwirksamkeit, ihres geringen Nachglühniveaus und anderer günstiger Charakteristika bevorzugt. Europium ist typischerweise in Mengen bis zu 30, häufiger bis zu etwa 12, vorzugsweise im Bereich von 1-6 und am bevorzugtesten zu etwa 3 Mol-% vorhanden. Abklingzeiten solcher Scintillatoren liegen in der Größenordnung von 0,9-1,0 ms.

Die Suche nach keramischen Scintillator-Zusammensetzungen mit kürzeren Abklingzeiten in Kombination mit den vorgenannten anderen vorteilhaften Eigenschaften geht also weiter.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung schafft verbesserte Scintillatoren mit den oben beschriebenen Eigenschaften. Eine besonders vorteilhafte Eigenschaft der genannten Scintillatoren ist eine verringerte Abklingzeit, die ein Resultat von zwei Faktoren ist: Einsatz von Europium, häufig bei einem hohen Niveau, als dem Hauptaktivator, und Einschluss mindestens eines anderen Seltenerdmetalls aus einer spezifischen Klasse solcher Metalle als einem Akzeptor.

Ein Aspekt der Erfindung ist eine Scintillator-Zusammensetzung, umfassend die folgenden Bestandteile und irgendwelche Reaktionsprodukte daraus: Einen Hauptanteil von Yttriumoxid oder Lutetiumoxid und einen untergeordneten Anteil von Gadoliniumoxid als Matrixmaterialien, Europiumoxid in der Menge von etwa 3,1-30 Mol-%, bezogen auf die gesamte Scintillator-Zusammensetzung, als einem Aktivator, der mindestens 99% der gesamten Scintillations-Emission erzeugt, einen untergeordneten, einen untergeordneten, die Abklingzeit verringernden Anteil eines Akzeptors und Calcium in einer Menge von etwa 2-500 Mol-ppm und Cer in einer Menge von etwa 3-500 Mol-ppm zur Verringerung der Strahlungsschäden. Der Begriff "Scintillations-Emission", wie er hier benutzt wird, bedeutet die Emission in dem Teil des Spektrums, der die sichtbaren, IR- und UV-Regionen einschließt. Der Akzeptor kann, z. B., ein Oxid von Ytterbium, Terbium, Praseodym, Holmium, Erbium, Thulium, Samarium, Neodym und Dysprosium umfassen.

Ein anderer Aspekt ist eine Scintillator-Zusammensetzung, umfassend die folgenden Bestandteile und irgendwelche Reaktionsprodukte davon: einen Hauptanteil von Yttriumoxid oder Lutetiumoxid und einen untergeordneten Anteil von Gadoliniumoxid als Matrixmaterialien, Europiumoxid in einer Menge von etwa 1-30 Mol-%, bezogen auf die gesamte Scintillator-Zusammensetzung, als einen Aktivator, der mindestens 99% der gesamten Scintillations-Emission erzeugt, und einen untergeordneten, die Abklingzeit vermindernden Anteil mindestens eines der Oxide von Neodym, Dysprosium, Samariam, Holmium, Erbium, Thulium und Cer, als einem Akzeptor.

Ein weiterer Aspekt ist ein Verfahren zum Erzeugen eines Röntgenbildes, umfassend das Herstellen einer wie oben beschriebenen Scintillator-Zusammensetzung, Einbauen eines Scintillators dieser Zusammensetzung in einen Röntgendetektor, Aussetzen der Scintillator-Zusammensetzung gegenüber Röntgenstrahlung und Messen der sichtbaren Emission des Europiums.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG; BEVORZUGTE AUSFUERUNGSFORMEN

Die Scintillator-Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sind, ähnlich solchen des Standes der Technik insofern, als sie entweder Yttrium oder Lutetium und Gadolinium in beträchtlichen Anteilen umfassen. Es sollte klar sein, dass alle hier offenbarten Metalle in der Scintillator-Zusammensetzung in kombinierter Form, üblicherweise als das Oxid, statt in elementarer Form, vorhanden sind.

Die Erfindung schließt Reaktionsprodukte sowie einfache Mischungen der angegebenen Materialien ein. Es ist nicht sicher bekannt, ob diese Materialien tatsächlich unter den vorherrschenden Bedingungen bei der Herstellung oder Verwendung der Zusammensetzungen einer Reaktion unterliegen, die bezeichneten Anteile sind jedoch in Anwesenheit oder Abwesenheit einer solchen Reaktion gültig.

Yttrium ist vorzugsweise in einem Hauptanteil und Gadolinium in einer Menge bis zu etwa 45 Mol-%, vorzugsweise etwa 25-35 Mol-%, vorhanden. Europium, das Aktivator-Seltenerdeiement, ist in einer Menge von etwa 3,1-30, typischerweise etwa 3,1-12 und vorzugsweise etwa 6-8 Mol-%, vorhanden. Dies ist ein relativ hoher Europiumanteil.

Gemäß den vorerwähnten PSn sind andere als Aktivatoren wirksame Seltenerdmetalle Neodym, Ytterbium, Dysprosium, Terbium und Praseodym. Diese können, wie behauptet wird, einzeln oder in Mischung miteinander vorhanden sein. Es wurde jedoch festgestellt, dass die Wirksamkeit von Europium als einem Aktivator, insbesondere bei Niveaus von 3 Mol-% oder mehr, so stark ist, dass es keinen Vorteil bei der Anwendung einer Kombination, wie eines der anderen offenbarten Metalle zusätzlich zu Europium für Aktivierungszwecke gibt.

Es wurde nun festgestellt, dass gewisse dieser Metalle andere Zwecke erfüllen, wenn sie in für diese Zwecke wirksamen Mengen vorhanden sind, während die Anwesenheit anderer unter vielen Umständen nachteilig sein kann. Dysprosium, z. B., kann die Abklingzeit verkürzen, doch verursacht es gleichzeitig eine sehr starke Zunahme beim Nachleuchten. Obwohl es daher im Rahmen der Erfindung eingeschlossen ist, ist seine Verwendung häufig nicht bevorzugt.

In Anbetracht dieser Nachteile eines der durch den Stand der Technik als akzeptable Aktivatoren charakterisierten Metalle ist es überraschend, dass andere der gleichen Metalle, während sie für diesen Zweck in Gegenwart von Europium nicht notwendig oder aktiv sind, als Akzeptoren dienen können und somit die Abklingzeit verringern. Zusätzlich wurde festgestellt, dass fünf andere Seltenerdmetalle, Samarium, Holmium, Erbium, Thulium und Cer, ähnliche Eigenschaften haben. Die letztgenannten fünf Metalle sind häufig bevorzugt, wobei Thulium am meisten bevorzugt ist.

Der Akzeptor umfasst ein Material, wie ein Seltenerdoxid, das die Abklingzeit vermindert. Der Anteil des in der Scintillator-Zusammensetzung vorhandenen Akzeptors ist eine wirksame Menge, um die Abklingzeit zu verkürzen. Diese Menge variiert gemäß dem ausgewählten Metall und sie beträgt typischerweise etwa die folgende Menge, bezogen auf die gesamte Scintillator-Zusammensetzung:

Holmium, Thulium, Erbium, Dysprosium und Samarium - 0,01-2,0 Mol-%;

Neodym - 0,02-0,5 Mol-%;

Ytterbium - 0,02-10,0 Mol-%;

Praseodym und Terbium - 50-4.000 Mol-ppm;

Cer - 60-10.000 Mol-ppm.

Im Allgemeinen ist der Anteil von Yttrium oder Gadolinium entsprechend vermindert.

Es ist häufig bevorzugt, andere Materialien für spezifische Zwecke in die Zusammensetzungen der Erfindung einzubeziehen. So kann, z. B., Praseodym typischerweise in Mengen in der Größenordnung von 150-250 Gewichts-ppm, bezogen auf die gesamte Scintillator-Zusammensetzung, vorhanden sein, um das Nachleuchten zu unterdrücken, selbst wenn es nicht zur Verringerung der Abklingzeit benutzt wird. Das Gleiche gilt für Terbium. Strontium ist auch für diesen Zweck wirksam.

Typischerweise ist Abklingzeit ein Begriff, der die Verringerung der Scintillator-Emission über etwa die ersten 0-10 ms für die hier diskutierten Materialien nach Beendigung der Rönten-Anregung beschreibt. Typischerweise beeinflusst die Abklingzeit einer Scintillator-Zusammensetzung die Auflösung des Systems, und sie ist von der Anregungszeit unabhängig. Nachleuchten ist ein Begriff, der typischerweise benutzt wird, um die Scintillator-Emission nach etwa den ersten 10 ms für die hier beschriebenen Materialien zu beschreiben. Nachleuchten kann CT-Bildartefakte verursachen, und sein Ausmaß hängt von der Anregungszeit ab.

Verschiedene Metalle in kombinierter Form, einschließlich Calcium und Cer, können einzeln oder im Gemisch in Mengen eingesetzt werden, die wirksam sind, um die Strahlungsschädigung zu minimieren. So können, z. B., Calcium in der Menge von etwa 2-500 Mol-ppm, typischerweise 10-150 Mol-ppm, und Cer in der Menge von etwa 3-500 Mol-ppm, typischerweise 10-150 Mol-ppm, zu der Zusammensetzung hinzugegeben werden, um die Strahlungsschädigung zu verringern. Die Zugabe von entweder Calcium oder Cer allein ist typischerweise nicht wirksam, um Strahlungsschädigung zu unterdrücken. Ein andere Alternative, die etwas weniger bevorzugt ist, besteht darin, die Scintillator-Zusammensetzung in einer sauerstoffreichen Atmosphäre herzustellen.

Die Scintillator-Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können nach im Stande der Technik bekannten und in den vorgenannten PSn beschriebenen Verfahren hergestellt werden, die sowohl Trocken- als auch Nass-Verfahren einschließen. Diese Verfahren schließen die Herstellung eines geeigneten Pulvers ein, das die erwünschten Materialien in den richtigen Anteilen enthält, gefolgt von solchen Operationen, wie Calcinieren, Werkzeugformen, Sintern und/oder heißes isostatisches Pressen. Das Pulver kann durch Vermischen von Oxiden, solcher Salze, wie Oxalate, Carbonate oder Nitrate, häufig in Gegenwart einer Flüssigkeit, wie Wasser oder eines Alkohols oder Kohlenwasserstoffes, hergestellt werden. Die Oxalate sind häufig bevorzugt, da sie einfach durch Erhitzen in die Oxide umgewandelt werden.

Die Erfindung wird durch eine Reihe von Beispielen veranschaulicht, in denen keramische Scintillator-Zusammensetzungen aus Mischungen kombinierten Yttriums, Gadoliniums, Europiums, eines zusätzlichen Seltenerdmetalles und Praseodyms zur Unterdrückung des Nachleuchtens, hergestellt wurden, wobei diese Zusammensetzungen auch etwa 40 Mol-ppm Calcium und etwa 60 Mol-ppm Cer für die Unterdrückung der Strahlungsschädigung enthalten. Die Herstellung erfolgte durch ein Verfahren zum gemeinsamen Ausfällen der Oxalate, gefolgt vom Waschen mit Wasser und dessen Entfernung, Trocknen und Calcinieren. Die Zusammensetzungen wurden dann durch Pressen des Pulvers zu Platten geformt und zur Bildung transparenter Keramikplatten gesintert.

Die Abklingzeit wurde als die Zeit bestimmt, die nach Beendigung eines 120 kVp-Röntgenimpulses von 20 ms Dauer erforderlich war, um die Scintillatorabgabe auf einen Wert von 1/e (etwa 37%) seiner mittleren Abgabe während des Impulses fallen zu lassen. Das Nachleuchten wurde durch ein anfängliches Auftreffen von Röntgenstrahlen während 500 ms, gefolgt von der Bestimmung des Emissionswertes 100 ms nach dem Abschalten als ein Prozentsatz des ursprünglichen Wertes bestimmt. Die Strahlungsschädigung war die negative Änderung bei der Lichtabgabe nach Auftreffen von Röntgenstrahlen vor und nach einer 120 kVp-Röntgenstrahldosis von 400 rad.

Die Scintillations-Eigenschaften der Zusammensetzungen der Erfindung sind in der folgenden Tabelle im Vergleich mit zwei Vergleichsproben angegeben: Vergleichsprobe 1, die ein Scintillator der gleichen Zusammensetzung, aber ohne das Akzeptor-Element ist, und Vergleichsprobe 2, die einen geringeren Anteil von Europium enthielt.





Aus der Tabelle wird deutlich, dass die Zusammensetzungen der Erfindung beträchtlich geringere Abklingzeiten haben als die vergleichbare Vergleichsprobe 1. Das Nachleuchten ist vergleichbar mit dem Vergleichswert in den Fällen der Proben 1-4, es ist etwas länger im Falle der Proben 5-6 und es ist beträchtlich höher für die Probe 7. Die Strahlungsschädigung, verglichen mit der Vergleichsprobe 1, ist für alle Proben verbessert und insbesondere für die Proben 2-4 und 6-7. Vergleichsprobe 2, die einen geringeren Anteil von Europium als hier vorgeschrieben enthielt und typisch für die Scintillator-Materialien des Standes der Technik ist, hatte eine beträchtlich längere Abklingzeit.

Andere Ausführungsformen der Erfindung werden für den Fachmann aufgrund der vorliegenden Beschreibung oder der Ausführung der Erfindung, wie sie hier offenbart ist, deutlich. Es ist beabsichtigt, dass die Beschreibung und die Beispiele nur als beispielhaft betrachtet werden, wobei der Umfang und der Geist der Erfindung durch die folgenden Ansprüche definiert wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Scintillator-Zusammensetzung, umfassend die folgenden Bestandteile und irgendwelche Reaktionsprodukte daraus: einen Hauptanteil von Yttriumoxid oder Lutetiumoxid und einen untergeordneten Anteil von Gadoliniumoxid als Matrixmaterialien, Europiumoxid in der Menge von etwa 3,1-30 Mol-%, bezogen auf die gesamte Scintillator-Zusammensetzung als einen Aktivator, der mindestens 99% der gesamten Emission erzeugt, einen untergeordneten, die Abklingzeit vermindernden Anteil eines Akzeptors und Calcium in einer Menge von etwa 2-500 Mol-ppm und Cer in einer Menge von etwa 3-500 Mol-ppm, um die Strahlungsschädigung zu verringern.
  2. 2. Scintillator-Zusammensetzung nach Anspruch 1, umfassend Calcium in einer Menge von etwa 10-150 Mol-ppm und Cer in einer Menge von etwa 10-150 Mol-ppm.
  3. 3. Scintillator-Zusammensetzung nach Anspruch 1, umfassend Europiumoxid in einer Menge von etwa 3,1-12 Mol-%.
  4. 4. Zusammensetzung nach Anspruch 3, umfassend Gadoliniumoxid in einer Menge bis zu etwa 45 Mol-% sowie Yttriumoxid.
  5. 5. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin der Akzeptor Ytterbiumoxid in einer Menge von etwa 0,02-10,0 Mol-% ist.
  6. 6. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin der Akzeptor Terbiumoxid in einer Menge von etwa 50-4.000 Mol-ppm ist.
  7. 7. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin der Akzeptor Praseodymoxid in einer Menge von etwa 50-4.000 Mol-ppm ist.
  8. 8. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin der Akzeptor Holmiumoxid in einer Menge von etwa 0,01-2,0 Mol-% ist.
  9. 9. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin der Akzeptor Erbiumoxid in einer Menge von etwa 0,01-2,0 Mol-% ist.
  10. 10. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin der Akzeptor Thuliumoxid in einer Menge von etwa 0,01-2,0 Mol-% ist.
  11. 11. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin der Akzeptor Samariumoxid in einer Menge von etwa 0,01-2,0 Mol-% ist.
  12. 12. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin der Akzeptor Neodymoxid in einer Menge von etwa 0,02-5,0 Mol-% ist.
  13. 13. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin der Akzeptor Dysprosiumoxid in einer Menge von etwa 0,01-2,0 Mol-% ist.
  14. 14. Verfahren zum Erzeugen eines Röntgenbildes, umfassend die Stufen:

    Herstellen einer Scintillator-Zusammensetzung, umfassend die folgenden Bestandteile und irgendwelche Reaktionsprodukte daraus: einen Hauptanteil von Yttriumoxid oder Lutetiumoxid und einen untergeordneten Anteil von Gadoliniumoxid als Matrixmaterialien, Europiumoxid in der Menge von etwa 3,1-30 Mol-%, bezogen auf die gesamte Scintillator-Zusammensetzung als einen Aktivator, der mindestens 99% der gesamten Emission erzeugt, einen untergeordneten, die Abklingzeit vermindernden Anteil eines Akzeptors und Calcium in einer Menge von etwa 2-500 Mol-ppm und Cer in einer Menge von etwa 3-500 Mol-ppm, um die Strahlungsschädigung zu verringern, und

    Einbauen eines Scintillators dieser Zusammensetzung in einen Röntgendetektor,

    Aussetzen der Scintillator-Zusammensetzung gegenüber Röntgenstrahlung und

    Messen der sichtbaren Emission des Europiums.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 14, worin die Scintillator- Zusammensetzung Europiumoxid in einer Menge von etwa 3,1-12 Mol-% umfasst.
  16. 16. Verfahren nach Anspruch 15, worin die Scintillator- Zusammensetzung Gadoliniumoxid in einer Menge bis zu etwa 45 Mol-% sowie Yttriumoxid umfasst.
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 14, worin der Akzeptor Ytterbiumoxid in einer Menge von etwa 0,02-10,0 Mol-% ist.
  18. 18. Verfahren nach Anspruch 14, worin der Akzeptor Terbiumoxid in einer Menge von etwa 50-4.000 Mol-ppm ist.
  19. 19. Verfahren nach Anspruch 14, worin der Akzeptor Praseodymoxid in einer Menge von etwa 50-4.000 Mol-ppm ist.
  20. 20. Verfahren nach Anspruch 14, worin der Akzeptor Holmiumoxid in einer Menge von etwa 0,01-2,0 Mol-% ist.
  21. 21. Verfahren nach Anspruch 14, worin der Akzeptor Erbiumoxid in einer Menge von etwa 0,01-2,0 Mol-% ist.
  22. 22. Verfahren nach Anspruch 14, worin der Akzeptor Thuliumoxid in einer Menge von etwa 0,01-2,0 Mol-% ist.
  23. 23. Verfahren nach Anspruch 14, worin der Akzeptor Samariumoxid in einer Menge von etwa 0,01-2,0 Mol-% ist.
  24. 24. Verfahren nach Anspruch 14, worin der Akzeptor Neodymoxid in einer Menge von etwa 0,02-5,0 Mol-% ist.
  25. 25. Verfahren nach Anspruch 14, worin der Akzeptor Dysprosiumoxid in einer Menge von etwa 0,01-2,0 Mol-% ist.






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