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Dokumentenidentifikation DE19850250A1 11.05.2000
Titel Transportverfahren für ein Band mit einer Bandspitze von einem Walzgerüst zu einem Haspel
Anmelder SMS Schloemann-Siemag AG, 40237 Düsseldorf, DE
Erfinder Hackenberg, Wolfgang, 57258 Freudenberg, DE
Vertreter Hemmerich, Müller & Partner, 57072 Siegen
DE-Anmeldedatum 31.10.1998
DE-Aktenzeichen 19850250
Offenlegungstag 11.05.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.05.2000
IPC-Hauptklasse B21B 41/00
IPC-Nebenklasse B21B 39/00   B21C 47/02   
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung betrifft ein Transportverfahren für ein Band (1) mit einer Bandspitze (1') von einem Walzgerüst (2) zu einem Haspel (5). Um die Effizienz des Transportverfahrens zu erhöhen, ist vorgesehen,
- daß das Walzgerüst (2) die Bandspitze (1') mit einer anfänglichen Gerüstausfördergeschwindigkeit (v1) zu einem leeren Bandspeicher (3) fördert,
- daß die Bandspitze (1') sodann den Bandspeicher (3) durchläuft,
- daß die Gerüstausfördergeschwindigkeit (v1) auf eine Walzgeschwindigkeit (v2) erhöht wird, sobald die Bandspitze (1') den Bandspeicher (3) durchlaufen hat,
- daß der Bandspeicher (3) die Bandspitze (1') mit einer anfänglichen Speicherausfördergeschwindigkeit (v3), die maximal so groß wie die Gerüstausfördergeschwindigkeit (v1) ist, zu dem Haspel (5) fördert, so daß der Bandspeicher (3) mit einer Speicherlänge (l) des Bandes (1) gefüllt wird, und
- daß die Speicherausfördergeschwindigkeit (v3) auf eine Endgeschwindigkeit (v4) erhöht wird, die mindestens so groß wie die Walzgeschwindigkeit (v2) ist, sobald der Haspel (5) die Bandspitze (1') erfaßt hat.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Transportverfahren für ein Band mit einer Bandspitze von einem Walzgerüst zu einem Haspel, wobei das Walzgerüst die Bandspitze mit einer anfänglichen Gerüstausfördergeschwindigkeit zu dem Haspel fördert, wobei die Gerüstausfördergeschwindigkeit auf eine Walzgeschwindigkeit erhöht wird, wenn der Haspel die Bandspitze erfaßt hat.

Derartige Transportverfahren sind allgemein bekannt. Sie werden insbesondere bei Warmband-Stahlstraßen angewendet.

Beim Walzen von Warm-Stahlband muß innerhalb enger Temperaturgrenzen des gewalzten Bandes sowie enger Geschwindigkeitsgrenzen der Walzgerüste gewalzt werden, um qualitativ hochwertiges Warmband produzieren zu können. Wenn das Warmband hinter dem letzten Walzgerüst unter Zug steht, stellt dies keine besonderen Probleme, denn dann kann das Band nicht ausbrechen. Wenn hingegen das Band im Schiebebetrieb aus dem Walzgerüst ausgefördert wird, besteht die Gefahr des Ausbrechens. Solange dies der Fall ist, darf das Warmband also nur mit einer geringeren als der normalen Walzgeschwindigkeit aus dem Walzgerüst ausgefördert werden, um Instabilitäten vorzubeugen. Aufgrund der geringeren Ausfördergeschwindigkeit ist das zu diesem Zeitpunkt erzeugte Warmband aber von geringerer Qualität.

Der Haspel, der das Warmband hinter dem letzten Walzgerüst erfaßt, befindet sich hinter einem Kühlrollgang und ist typischerweise 80 m bis 100 m hinter dem letzten Walzgerüst angeordnet. Die Menge an geringerwertigem Warmband ist also erheblich.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Transportverfahren zu schaffen, bei dem eine geringere Menge an geringerwertigem Stahlband produzierbar ist.

Die Aufgabe wird dadurch gelöst,

  • - daß das Walzgerüst die Bandspitze mit der anfänglichen Gerüstausfördergeschwindigkeit zu einem leeren Bandspeicher fördert,
  • - daß die Bandspitze sodann den Bandspeicher durchläuft,
  • - daß die Gerüstausfördergeschwindigkeit auf die Walzgeschwindigkeit erhöht wird, sobald die Bandspitze den Bandspeicher durchlaufen hat,
  • - daß der Bandspeicher die Bandspitze mit einer anfänglichen Speicherausfördergeschwindigkeit, die maximal so groß wie die Gerüstausfördergeschwindigkeit ist, zu dem Haspel fördert, so daß der Bandspeicher mit einer Speicherlänge des Bandes gefüllt wird, und
  • - daß die Speicherausfördergeschwindigkeit auf eine Endgeschwindigkeit erhöht wird, die mindestens so groß wie die Walzgeschwindigkeit ist, sobald der Haspel die Bandspitze erfaßt hat.

Das Band ist insbesondere dann sicher zum Haspel förderbar, wenn die anfängliche Speicherausfördergeschwindigkeit und/oder die anfängliche Gerüstausfördergeschwindigkeit kleiner als 15 m/s sind, insbesondere zwischen 12 m/s und 13 m/s liegen. Umgekehrt ist die Gefahr von Instabilitäten besonders hoch, wenn die Walzgeschwindigkeit größer als 18 m/s, insbesondere größer als 20 m/s, ist.

Das Transportverfahren ist besonders einfach, wenn die anfängliche Speicherausfördergeschwindigkeit und die anfängliche Gerüstausfördergeschwindigkeit gleich groß sind.

Wenn die Endgeschwindigkeit größer als die Walzgeschwindigkeit ist, wird der Bandspeicher nach dem Erfassen der Bandspitze durch den Haspel wieder geleert. Somit ist der Bandspeicher nach dem Fertigwalzen des Bandes schneller wieder zur Aufnahme eines neuen Bandes bereit. Die Endgeschwindigkeit wird dabei auf die Walzgeschwindigkeit reduziert, wenn die Speicherlänge eine Speicherendlänge erreicht hat.

Die Endgeschwindigkeit beträgt vorzugsweise das 1,1- bis 1,2- fache der Walzgeschwindigkeit. Die Speicherendlänge ist vorzugsweise Null.

Wenn die Endgeschwindigkeit auf eine Restüberschußgeschwindigkeit oberhalb der Walzgeschwindigkeit reduziert wird, wenn die Differenz zwischen Speicherlänge und Speicherendlänge eine Minimaldifferenz unterschreitet, ergibt sich ein besonders rückwirkungsfreier Transport des Bandes vom Walzgerüst zum Haspel.

Wenn die Bandspitze während des Förderns vom Walzgerüst zum Bandspeicher mittels einer Niederhalteeinrichtung niedergehalten wird, ergibt sich ein besonders sicherer Transport des Bandes.

Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen. Dabei zeigen in Prinzipdarstellung

Fig. 1-5 einen Transportweg für ein Band,

Fig. 6 ein Speicherausfördergeschwindigkeits-Speicherlängen-Diagramm und

Fig. 7 ein Zeitdiagramm.

Gemäß Fig. 1 ist am Anfang eines Transportweges für ein Band 1 ein Walzgerüst 2 angeordnet. Der Transportweg verläuft hinter dem Walzgerüst 2 weiter über einen Bandspeicher 3 und einen Rollgang 4 zu einem Haspel 5.

Dem Bandspeicher 3 sind eingangsseitig und ausgangsseitig Treiber 6, 7, zugeordnet. Zwischen den beiden Treibern 6, 7 sind Speicherrollen 8 angeordnet. Die unteren Speicherrollen 8 sind ortsfest. Die oberen Speicherrollen 8 sind mittels eines Antriebs (Elektromotor, Hydraulikmotor, Hydraulikzylinder) absenkbar. Dadurch kann der Bandspeicher 3 eine Speicherlänge 1 des Bandes 1 aufnehmen und puffern. Die maximal speicherbare Bandlänge 1 ergibt sich dabei aus der Anzahl der absenkbaren Speicherrollen 8 und der maximalen Absenktiefe des Bandspeichers 3.

Der Bandspeicher 3 ist nicht nur hinter dem Walzgerüst 2, sondern auch hinter Meßeinrichtungen 11 für Bandticke, Bandbreite, Bandprofil und Bandplanheit angeordnet. Der Abstand zwischen dem Walzgerüst 2 und dem Bandspeicher 3 liegt üblicherweise zwischen 10 m und 20 m, z. B. bei 15 m.

Der Rollgang 4 ist als laminare Bandkühlstrecke ausgebildet. Er erstreckt sich über 60 m bis 120 m, z. B. 80 m bis 100 m.

Der Haspel 5 besteht im wesentlichen aus der eigentlichen Wickelvorrichtung 9 und einem vorgeordneten Treiber 10.

Um das Band 1 vom Walzgerüst 2 zum Haspel 5 zu transportieren, wird wie folgt vorgegangen:

Das Band 1 weist eine Bandspitze 1' auf. Das Walzgerüst 2 fördert die Bandspitze 1' mit einer anfänglicher Gerüstausfördergeschwindigkeit v1 zum Bandspeicher 3. Der Bandspeicher 3 ist zu diesem Zeitpunkt leer. Dieser Zustand ist in Fig. 1 dargestellt. Die Gerüstausfördergeschwindigkeit v1 ist kleiner als 15 m/s. Sie liegt beispielsweise bei 12,5 m/s.

Beim Fördern der Bandspitze 1' zum Bandspeicher 3 durchläuft diese zunächst den eingangsseitigen Treiber 6 des Bandspeichers 3. Dieser erfaßt die Bandspitze 1' und fördert sie durch den Bandspeicher 3. Dann wird die Bandspitze 1' vom ausgangsseitigen Treiber 7 des Bandspeichers 3 erfaßt. Zu diesem Zeitpunkt hat die Bandspitze 1' den Bandspeicher 3 durchlaufen. Dieser Zustand ist in Fig. 1 dargestellt.

Sowie die Bandspitze 1' den Bandspeicher 3 durchlaufen hat, wird die Gerüstausfördergeschwindigkeit v1 auf eine Walzgeschwindigkeit v2 erhöht. Die Walzgeschwindigkeit v2 ist üblicherweise größer als 18 m/s und beträgt beispielsweise 21 m/s oder 22 m/s.

Das Band 1 wird also nunmehr von dem Walzgerüst 2 mit der Walzgeschwindigkeit v2 ausgefördert. Gleichzeitig bewirkt der eingangsseitige Treiber 6 des Bandspeichers 3, daß das Band 1 zwischen Walzgerüst 2 und Bandspeicher 3 unter Zug stabil geführt wird. Der eingangsseitige Treiber 6 des Bandspeichers 3 wird also ebenfalls mit der Walzgeschwindigkeit v2 betrieben. Der ausgangsseitige Treiber 7 des Bandspeichers 3 hingegen fördert die Bandspitze 1' mit einer anfänglichen Speicherausfördergeschwindigkeit v3 zu dem Haspel 5. Die Speicherausfördergeschwindigkeit v3 ist gemäß Ausführungsbeispiel ebenso groß wie die anfängliche Gerüstausfördergeschwindigkeit v1. Gegebenenfalls könnte die anfängliche Speicherausfördergeschwindigkeit v3 aber auch kleiner als die anfängliche Gerüstausfördergeschwindigkeit v1 sein. In jedem Fall sollte sie aber kleiner als 15 m/s sein, insbesondere zwischen 12 m/s und 13 m/s liegen.

Aufgrund der unterschiedlichen Geschwindigkeiten v2, v3, mit denen die Treiber 6, 7 des Bandspeichers 3 nunmehr betrieben werden, wird der Bandspeicher 3 mit einer Speicherlänge 1 des Bandes 1 gefüllt. Dies ist schematisch in Fig. 2 dargestellt.

Sobald die Bandspitze 1' in den Treiber 10 des Haspels 5 eingelaufen ist, der Haspel 5 also die Bandspitze 1' erfaßt hat, wird die Speicherausfördergeschwindigkeit v3 auf eine Endgeschwindigkeit v4 erhöht. Dies ist in Fig. 3 dargestellt. Die Endgeschwindigkeit v4 ist mindestens so groß wie die Walzgeschwindigkeit v2. Die im Bandspeicher 3 gepufferte Speicherlänge 1 des Bandes 1 wird also nicht mehr größer.

Gemäß Ausführungsbeispiel ist die Endgeschwindigkeit v4 sogar größer als die Walzgeschwindigkeit v2. Der Bandspeicher 3 wird also nach dem Erfassen der Bandspitze 1' durch den Haspel 5 wieder geleert. Die Endgeschwindigkeit v4 beträgt vorzugsweise das 1,1- bis 1,2-fache der Walzgeschwindigkeit v2. Es ist gegebenenfalls aber auch eine andere Endgeschwindigkeit v4 möglich.

Die Endgeschwindigkeit v4 wird auf die Walzgeschwindigkeit v2 reduziert, wenn die Speicherlänge l eine Speicherendlänge L erreicht hat. Die Speicherendlänge L ist dabei gemäß Ausführuhgsbeispiel Null.

Wenn der Bandspeicher 3 zu einem Großteil geleert ist, die Speicherlänge l - bzw. allgemeiner die Differenz zwischen Speicherlänge l und Speicherendlänge L - eine Minimaldifferenz δl unterschreitet wird die Endgeschwindigkeit v4 auf eine Restüberschußgeschwindigkeit v5 reduziert. Dies ist in Fig. 4 dargestellt. Die Restüberschußgeschwindigkeit v5 liegt geringfügig oberhalb der Walzgeschwindigkeit v2. Sie beträgt beispielsweise das 1,005- bis 1,02-fache der Walzgeschwindigkeit v2. Mit dieser Restüberschußgeschwindigkeit v5 wird der Bandspeicher 3 dann geleerte bis die Speicherlänge l den Wert Null erreicht hat. Dieser Zustand ist in Fig. 5 dargestellt.

Alternativ zum Leerfahren des Bandspeichers 3 mit der Restüberschußgeschwindigkeit v5 Näre es auch möglich, die Restüberschußgeschwindigkeit v5 ab Erreichen der Minimaldifferenz δl linear mit der Speicherlänge l auf die Walzgeschwindigkeit v2 abzusenken, bis die Speicherlänge l den Wert Null erreicht hat. Dies ist schematisch in Fig. 6 dargestellt.

Der Ablauf dieses letztgenannten Verfahren geht auch aus Fig. 7 hervor, in der über der Zeit t dargestellt sind

  • - der Verlauf einer Geschwindigkeit vB, mit der das Band 1 aus dem Walzgerüst 2 ausläuft,
  • - der Verlauf einer Geschwindigkeit vS, mit der das Band 1 aus dem Bandspeicher 3 ausläuft, und
  • - der Verlauf der Speicherlänge l, die sich im Bandspeicher 3 befindet.

Mit dem erfindungsgemäßen Transportverfahren sind prinzipiell alle Arten von Bändern 1 transportierbar. Besonders vorteilhaft wird es aber zum Transportieren eines Warm-Stahlbandes 1 verwendet. Das Stahlband 1 kann dabei sowohl als Schmalband (Bandbreite zwischen 400 mm und 800 mm) als auch als Breitband (Bandbreite zwischen 1200 mm und 2500 mm) ausgebildet sein. Die Betriebssicherheit des Transportverfahrens kann dabei noch weiter erhöht werden, wenn - siehe Fig. 1 - die Bandspitze 1' während des Förderns vom Walzgerüst 2 zum Bandspeicher 3 mittels einer Niederhalteeinrichtung 12 niedergehalten wird. Die Niederhalteeinrichtung 12 kann beispielsweise als Gebläse 12 ausgebildet sein.

Durch den Einsatz des erfindungsgemäßen Transportverfahrens ist es möglich, schon sehr früh, d. h. sobald die Bandspitze 1' den Bandspeicher 3 durchlaufen hat, das Band 1 auf die gewünschte Enddicke von zum Teil unter 1 mm zu walzen. Gleichzeitig verringert sich die Länge an Band 1, welche eine größere Enddicke aufweist, erheblich. Auch kann mit dem erfindungsgemäßen Transportverfahren mit einer Walztemperatur gewalzt werden, welche zur Erreichung der gewünschten technologischen Eigenschaften des Bandes 1 erforderlich ist. Bezugszeichenliste 1 Band

1' Bandspitze

2 Walzgerüst

3 Bandspeicher

4 Rollgang

5 Haspel

6, 7, 10 Treiber

8 Speicherrollen

9 Wickelvorrichtung

11 Meßeinrichtungen

12 Niederhalteeinrichtung

l Speicherlänge

L Speicherendlänge

δ1 Minimaldifferenz

v1-v5,

vS, vB Geschwindigkeiten

t Zeit


Anspruch[de]
  1. 1. Transportverfahren für ein Band (1) mit einer Bandspitze (1') von einem Walzgerüst (2) zu einem Haspel (5), dadurch gekennzeichnet,
    1. 1. daß das Walzgerüst (2) die Bandspitze (1') mit einer anfänglichen Gerüstausfördergeschwindigkeit (v1) zu einem leeren Bandspeicher (3) fördert,
    2. 2. daß die Bandspitze (1') sodann den Bandspeicher (3) durchläuft,
    3. 3. daß die Gerüstausfördergeschwindigkeit (v1) auf eine Walzgeschwindigkeit (v2) erhöht wird, sobald die Bandspitze (1') den Bandspeicher (3) durchlaufen hat,
    4. 4. daß der Bandspeicher (3) die Bandspitze (1') mit einer anfänglichen Speicherausfördergeschwindigkeit (v3), die maximal so groß wie die Gerüstausfördergeschwindigkeit (v1) ist, zu dem Haspel (5) fördert, so daß der Bandspeicher (3) mit einer Speicherlänge (l) des Bandes (1) gefüllt wird, und
    5. 5. daß die Speicherausfördergeschwindigkeit (v3) auf eine Endgeschwindigkeit (v4) erhöht wird, die mindestens so groß wie die Walzgeschwindigkeit (v2) ist, sobald der Haspel (5) die Bandspitze (1') erfaßt hat.
  2. 2. Transportverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die anfängliche Speicherausfördergeschwindigkeit (v3) kleiner als 15 m/s ist, insbesondere zwischen 12 m/s und 13 m/s liegt.
  3. 3. Transportverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die anfängliche Gerüstausfördergeschwindigkeit (v1) kleiner als 15 m/s ist, insbesondere zwischen 12 m/s und 13 m/s liegt.
  4. 4. Transportverfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die anfängliche Speicherausfördergeschwindigkeit (v3) und die anfängliche Gerüstausfördergeschwindigkeit (v1) gleich groß sind.
  5. 5. Transportverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzgeschwindigkeit (v2) größer als 18 m/s, insbesondere größer als 20 m/s, ist.
  6. 6. Transportverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Endgeschwindigkeit (v4) größer als die Walzgeschwindigkeit (v2) ist, so daß der Bandspeicher (3) nach dem Erfassen der Bandspitze (1') durch den Haspel (5) wieder geleert wird, und daß die Endgeschwindigkeit (v4) auf die Walzgeschwindigkeit (v2) reduziert wird, wenn die Speicherlänge (l) eine Speicherendlänge (L) erreicht hat.
  7. 7. Transportverfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Endgeschwindigkeit (v4) das 1,1- bis 1,2-fache der Walzgeschwindigkeit (v2) ist.
  8. 8. Transportverfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Endgeschwindigkeit (v4) auf eine Restüberschußgeschwindigkeit (v5) oberhalb der Walzgeschwindigkeit (v2) reduziert wird, wenn die Differenz zwischen Speicherlänge (l) und Speicherendlänge (L) eine Minimaldifferenz (δl) unterschreitet.
  9. 9. Transportverfahren nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherendlänge (L) Null ist.
  10. 10. Transportverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandspitze (1') während des Förderns vom Walzgerüst (2) zum Bandspeicher (3) mittels einer Niederhalteeinrichtung (12) niedergehalten wird.
  11. 11. Transportverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es zum Transportieren eines Warm-Stahlbandes (1) verwendet wird.






IPC
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