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Dokumentenidentifikation DE69327202T2 11.05.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0581614
Titel Transferdruck von beflocktem Gewebe
Anmelder Microfibres, Inc., Pawtucket, R.I., US
Erfinder McMulloch, James R., Providence, Rhode Island, US
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Aktenzeichen 69327202
Vertragsstaaten BE, DE, ES, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 30.07.1993
EP-Aktenzeichen 933060725
EP-Offenlegungsdatum 02.02.1994
EP date of grant 08.12.1999
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche 16.03.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.05.2000
IPC-Hauptklasse D06P 5/00
IPC-Nebenklasse D06M 17/04   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen beim Transferdruck von beflocktem Gewebe bzw. Flockstoff.

Es ist bekannt, daß Flockstoffe dadurch hergestellt werden, daß kurze Fasern, typischerweise Nylon oder Polyester, an ein Substrat geklebt werden, wobei herkömmlicherweise ein klarer Kleber verwendet wird. Die Fasern können vorgefärbt sein, was als Faserfärben bekannt ist, oder sie können sich in ihrem natürlichen Zustand befinden, in welchem sie eine weiße, lichtdurchlässige Farbe haben.

Der Transferdruck bringt mit sich, daß ein Papier, welches die Farbstoffe für den Flockstoff, die auf diesem in einem gedruckten Muster angeordnet worden ist, aufweist, kombiniert wird, daß das Papier und der Flockstoff in einem engen Kontakt angeordnet werden und daß das Papier und der Flockstoff Druck und Wärme ausgesetzt werden. Das Ergebnis ist die Sublimation des dispergierten Farbstoffs und sein Eindringen in die Fasern des Gewebes. Transferdruckpapier ist gewöhnlich über dem gesamten Bereich des Papiers derart bedruckt, daß das zu druckende Muster auf dem Papier selbst seitenverkehrt gesehen werden kann. Im Transferdruck bedruckte Gewebe, die bei dem Druckvorgang Wärme und Druck ausgesetzt worden sind, haben typischerweise ein flaches und bröckeliges Aussehen und einen Griff bzw. eine Griffigkeit. Dies wird oft, insbesondere bei Flockstoffen bzw. beflocktem Gewebe nicht für wünschenswert gehalten.

Es ist bekannt, einem Kleber, der bei der Herstellung von einigen Flockstoffen verwendet wird, ein Pigment hinzu zugeben. In einem Fall wird der pigmentierte Kleber dafür verwendet, um eine Flocke bzw. Flockfaser an ein Gewebe zu binden, das anschließend unter Verwendung von Naßverfahren bedruckt wird, um satte, kräftige Farben zu erzielen. Beim Naßverfahren sind jedoch ganz andere Gesichtspunkte enthalten als beim Transferdruck, bei dem die Kosten niedrig sind und der ein Trocknungsvorgang ist. Es ist ebenfalls bekannt, mit der vorgefärbten Flockfaser getönte Kleber zu verwenden, um eine Gesamtintensität der Schattierungen zu erzielen.

Beim Bedrucken der Flockstoffe mit dem Transferdruck war es jedoch bisher nicht möglich, unter Verwendung von herkömmlichem Druckpapier satte, dunkle Schattierungen zu erzielen. Wenn dies versucht wird, treten Probleme auf, nämlich ein Durchscheinen, ein Abfärben durch Reibung und eine geringe Lichtbeständigkeit. Das Gewebesubstrat ist zwischen den Fasern zu sehen, wobei es die gewünschte visuelle Wirkung der gedruckten Muster beeinträchtigt. Versuche, dem Druckpapier. Farbstoff zuzugeben, um sattere bzw. tiefere Schattierungen zu erzielen, waren nicht erfolgreich, weil der Farbstoff von den Fasern in einer solch hohen Konzentration nicht vollständig absorbiert wird. Folglich kann der Farbstoff abgerieben werden, was ein unerwünschtes und kommerziell inakzeptables Ergebnis ist. Das Abreiben der Farben auf diese Art und Weise ist als "Abfärben durch Reibung" bekannt.

Demgemäß besteht im Stand der Technik das Bedürfnis nach einem verbesserten Verfahren zum Transferdruck auf Flockstoffen, um satte, dunkle Schattierungen zu erzielen, und es besteht auch das Bedürfnis nach satten, dunkel transferbedruckten Flockstoffen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung erfüllt dieses Bedürfnis aus dem Stand der Technik dadurch, daß ein im Transferdruck bedruckter Flockstoff geschaffen wird, mit einem textilen Substrat, mit erhabenen, thermoplastischen Fasern auf dem Substrat, mit einem überall dunkel pigmentierten Kleber, der untere Teile der Fasern an das Substrat anklebt, und mit einer Dispersionsfarbe, die durch den Transferdruck verteilt worden ist, um in oberen Abschnitten von nur dem florbildenden Teil der thermoplastischen Fasern ein Muster zu bilden, ohne daß die das Muster bildende Dispersionsfarbe in die Tiefe des Flors eindringt. Die Dispersionsfarbe ergibt vorzugsweise einen satten, dunkelfarbigen Druck. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Pigment schwarz. Andere verwendbare, dunkle Pigmente beinhalten die, die blau, grün oder rot sind.

Typischerweise sind die oberen Abschnitte des florbildenden Teils der Fasern nur mit der Dispersionsfarbe eingefärbt. Die Erfindung führt zu dem gefärbten Muster, das abfärbefest gegen Reibung ist. Die Fasern bestehen typischerweise aus Nylon oder Polyester.

Die bedruckten Gewebe haben einen erhabeneren, stärker aufgerichteten Flor als herkömmliche transferbedruckte Flockstoffe bzw. beflockte Gewebe und einen weicheren Griff.

Die Fasern können auf dem Substrat in einer texturierten Anordnung angeordnet sein, so daß einige Fasern mehr als andere Fasern von benachbarten Fasern divergieren und der pigmentierte Kleber zwischen den divergierenden Fasern sichtbar ist.

Die Erfindung beinhaltet auch ein Verfahren zum Bedrucken eines beflockten Gewebes bzw. Flockstoffes, das folgende Schritte aufweist: Ankleben nicht eingefärbter, thermoplastischer Fasern an ein Substrat mit einem überall dunkel pigmentierten Kleber, so daß die Fasern einen am Substrat haftenden unteren Abschnitt und einen florbildenden oberen Abschnitt aufweisen und dadurch ein Flockstoff gebildet wird, und Bedrucken des Flockstoffes im Transferdruck unter Verwendung einer Dispersionsfarbe, so daß die Dispersionsfarbe verteilt wird, um in den oberen Abschnitten von nur dem florbildenden Teil der Fasern ein Muster zu bilden, ohne daß die musterbildende Dispersionsfarbe in die Tiefe des Flors eindringt. Der Klebeschritt kann das Ankleben von Nylonfasern aufweisen.

In einer Ausführungsform weist der Klebeschritt ein Ankleben der Fasern mit einem schwarz pigmentierten Kleber auf.

Die Erfindung beinhaltet vorzugsweise ein Thermofixieren des Flockstoffes zwischen dem Klebeschritt und dem Transferdruckschritt. Als Alternative kann der Flockstoff nach dem Transferdruckschritt wärmegebürstet werden.

Der Klebeschritt kann ein Texturieren der Fasern an dem Substrat aufweisen, um zu bewirken, daß einige Fasern mehr als andere Fasern von benachbarten Fasern divergieren, so daß der pigmentierte Kleber zwischen den divergierenden Fasern sichtbar ist.

Wenn das erfindungsgemäße Verfahren verwendet wird, kann typischerweise der Druckschritt ein Andrücken des Gewebes an ein Transferdruckpapier bei Drücken umfassen, die niedriger sind als beim herkömmlichen Transferdruck. Der Druck kann beispielsweise in dem Bereich von 10 bis 59 Pfund je Quadratzoll (68,9 kN/m² bis 406,8 kN/m²) liegen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Die Erfindung wird besser verstanden, nachdem die detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen gelesen und die Zeichnungen betrachtet worden sind.

Es zeigt:

Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Transferdruckvorganges, der bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann;

Fig. 2 eine schematische Ansicht im größeren Maßstab des erfindungsgemäßen Gewebes.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die vorliegende Erfindung ist teilweise durch Herstellung des Flockstoffes möglich gemacht worden. Anstatt daß die herkömmlichen, klaren Kleber verwendet werden, die zum Ankleben der Flockfaser bzw. der Flocke an das Substrat verwendet worden sind, wird ein pigmentierter Kleber verwendet. Der Kleber kann jeder Kleber sein, der herkömmlicherweise zum Ankleben einer Flockfaser an Substrate bei der Herstellung von Flockstoffen verwendet worden ist, einschließlich der Kleber, die von B. F. Goodrich, 9911 Brecksville Rd., Brecksville, Ohio, und anderen Anbietern erhältlich sind. Zu dem Grundkleber wird ein Pigment hinzugegeben, wobei die genaue Farbe des Pigmentes durch gewünschte Ergebnisse vorgeschrieben wird. Vorzugsweise hat das Pigment eine dunkle Farbe, um zu begünstigen, daß bei dem bedruckten Gewebe die satte, dunkle Farbe erzielt wird. Das Pigment kann schwarz oder andere dunkle Schattierungen sein, wie zum Beispiel marineblau, dunkelrot, dunkelgrün oder ähnliches.

Die Kleber sind typischerweise auf Wasser basierende Acrylpolymere. Es kann auch eine herkömmliche Verarbeitung des Klebers verwendet werden, was Viskositätseinstellungen und andere herkömmliche Zusatzstoffbehandlungsverfahren beinhaltet. Ein Pigment, das dafür geeignet ist, daß es in dem Kleber eingeschlossen wird, ist Ecco Brite HL 7417 BK 4-710, das von Eastern Color and Chemical Co., 35 Livingston St., Providence, Rhode Island 02904 erhältlich ist. Andere, ähnliche Pigmente können stattdessen verwendet werden. Die bei dem Beflockungsvorgang verwendeten Fasern sind die natürlichen, nicht eingefärbten Fasern, so daß sie ihre normale lichtdurchlässige, weißliche Farbe haben.

Wenn gewünscht wird, kann der Flockstoff lufttexturiert werden, was ein herkömmlicher Vorgang ist, der die Verwendung einer Luftströmung beinhaltet, um zu bewirken, daß die Fasern auf der Gewebeoberfläche in einem dekorativen Muster ausgerichtet werden, bevor der Klebstoff trocknen oder härten kann. Dies führt dazu, daß einige Fasern auf dem Substrat in einer texturierten Anordnung angeordnet sind, so daß einige Fasern mehr als andere Fasern von benachbarten Fasern divergieren. Der pigmentierte Kleber ist zwischen den divergierenden Fasern sichtbar, aber weil er eine dunkle Farbe hat, trägt er zur Tiefe der Schattierungswirkung bei, anstatt daß er störend durchscheinend ist.

Das so hergestellte Gewebe wird einer herkömmlichen Transferdruckmaschine zugeführt, wie es in Fig. 1 schematisch dargestellt ist. Das Gewebe 22 wird zusammen mit dem Transferdruckpapier 28 der Maschine 20 zugeführt. Eine große, beheizte Rolle 24 bringt das Gewebe mit dem Papier in engen Kontakt und startet den Sublimationsvorgang der Dispersionsfarbe auf dem Papier 28, um die Fasern des Gewebes 22 zu imprägnieren. Das miteinander zusammenge brachte Papier und Gewebe folgt einem Weg 26 durch weitere Rollen, so daß genügend verweilzeit geschaffen wird, damit die Sublimation der Dispersionsfarbe in die Fasern des Gewebes vervollständigt wird.

Der auf das Gewebe aufgebrachte Druck muß jedoch nicht so groß sein, als wenn Flockstoffe auf herkömmliche Art und Weise transferbedruckt werden. Weil der Farbstoff nur die oberen Abschnitte des florbildenden Teils der Fasern einfärben muß, ist es nicht nötig, daß der Druck, bei dem eine Beschädigung auftritt und der herkömmlicherweise dafür verwendet wird, daß der Farbstoff tief in den Flor eindringt, verwendet wird. Daraus ergibt sich, daß der Flor aufrechtstehender und aufgerichteter bleibt, was dem Gewebe einen weicheren und erhabeneren Griff als herkömmlich transferbedruckten Flockstoffen, sowie weniger Durchscheinen und weniger Abfärben durch Reibung verleiht. Wenn beispielsweise eine Transferdruckmaschine von Gessner (die von Gessner Co., Greensboro, NC USA erhältlich ist) verwendet wird, werden herkömmlicherweise Drücke in der Größenordnung von 60 Pfund je Quadratzoll (413,7 kN/m²) verwendet. Bei der Erfindung kann der Druck für einige Druckmuster bis auf 10 Pfund je Quadratzoll (68,9 kN/m²) verringert werden, und er kann noch eine gute Schattierungstiefe erzielt erzielen.

Die Fasern sind alle Fasern, die zum Transferdruck geeignet sind. Gegenwärtig ist es bekannt, daß thermoplastische Fasern zum Transferdruck geeignet sind, wobei am häufigsten Nylon- und Polyesterfasern zum Transferdruck verwendet werden. Die Farbstoffe zum Transferdruck sind typischerweise Dispersionsfarben, die zum Bedrucken und Färben von Nylon und Polyester gut bekannt sind.

In Fig. 2 ist eine schematische Schnittansicht des bedruckten Gewebes zu sehen. Das Gewebe 32 weist das Substrat 12 auf, das gewoben sein kann, wie es gezeigt ist, oder jeden anderen geeigneten Aufbau haben kann. Nylonfasern 18 sind mit einem Kleber 14 an das Substrat 12 derart geklebt, daß untere Teile der Fasern in den Kleber eingebettet sind und obere Teile einen Flor bilden, der von dem Gewebe nach oben vorsteht. Der Kleber 14 hat Pigmentteilchen 16, die in Fig. 2 schematisch gezeigt sind, und in diesem angeordnet sind, um dem Kleber überall eine dunkle Farbe zu geben, wobei die Farbe durch die Farbe der Pigmentteilchen 16 bestimmt wird. Gleichzeitig sind die Fasern 18 durch die Dispersionsfarbe 19 gefärbt, die durch den Transferdruckvorgang in die oberen Abschnitte des florbildenden Teils der Fasern imprägniert worden ist. Natürlich bildet der Transferdruck in Abhängigkeit von dem Druckmuster an mehreren, unterschiedlichen Abschnitten ein mehrfahrbiges Muster. Die Dispersionsfarbe bildet in der thermoplastischen Faser auch eine gleichmäßige Dispersion, aber sie ist in der Figur nur schematisch als Teilchenfärbungen gezeigt.

Es ist wünschenswert, daß sichergestellt wird, daß die Fasern in dem Gewebe nach oben ausgerichtet sind, und dies kann durch zwei alternative Verfahren erzeugt werden. Bei dem ersten Verfahren wird das Gewebe thermofixier, nachdem die Fasern an das Substrat geklebt worden sind und bevor bedruckt wird. Als Alternative kann das Gewebe direkt vom Beflocken zum Transferdruck gelangen und nach dem Transferdruck einem Wärmebürsten unterzogen werden, um den Flor in dem Gewebe wieder herzustellen.

Das resultierende Gewebe weist einen satten, dunklen Druck auf, der abfärbefest gegen Reibung ist und keinem störenden Durchscheinen unterworfen ist. Der Griff bzw. die Griffigkeit ist auch weicher und erhabener als bei herkömmlich transferbedruckten Flockstoffen, größtenteils weil der Flor stärker aufgerichtet ist.


Anspruch[de]

1. Flockstoff, der im Transferdruck bedruckt ist, mit einem textilen Substrat, mit erhabenen thermoplastischen Fasern auf dem Substrat, mit einem überall dunkel pigmentierten Kleber, der untere Teile der Fasern an das Substrat anklebt, und mit einer Dispersionsfarbe, die durch den Transferdruck verteilt worden ist, um in oberen Abschnitten von nur dem florbildenden Teil der thermoplastischen Fasern ein Muster zu bilden, ohne daß die das Muster bildende Dispersionsfarbe in die Tiefe des Flors eindringt.

2. Flockstoff nach Anspruch 1, worin die Dispersionsfarbe einen satten, dunkelfarbigen Druck ergibt.

3. Flockstoff nach Anspruch 1 oder 2, worin das Pigment schwarz ist.

4. Flockstoff nach Anspruch 1 oder 2, worin das Pigment blau ist.

5. Flockstoff nach Anspruch 1 oder 2, worin das Pigment grün ist.

6. Flockstoff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin die oberen Abschnitte des florbildenden Teils der Faser nur mit der Dispersionsfarbe eingefärbt sind.

7. Flockstoff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin das eingefärbte Muster abfärbefest gegen Reibung ist.

8. Flockstoff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin die Fasern aus Nylon bestehen.

9. Flockstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 7, worin die Fasern aus Polyester bestehen.

10. Flockstoff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin die Fasern auf dem Substrat in einer texturierten Anordnung angeordnet sind, so daß einige Fasern mehr als andere Fasern von benachbarten Fasern divergieren und der pigmentierte Kleber zwischen den divergierenden Fasern sichtbar ist:

11. Verfahren zum Bedrucken eines Flockstoffes, welches die folgenden Schritte aufweist:

Ankleben nicht gefärbter, thermoplastischer Fasern an ein textiles Substrat mit einem überall dunkel pigmentierten Kleber, so daß die Fasern einen am Substrat haftenden unteren Abschnitt und einen einen florbildenden oberen Abschnitt aufweisen und dadurch ein Flockstoff gebildet wird, und

Bedrucken des Flockstoffes im Transferdruck unter Verwendung einer Dispersionsfarbe, so daß die Dispersionsfarbe verteilt wird, um in den oberen Abschnitten von nur dem florbildenden Teil der Fasern ein Muster zu bilden, ohne daß die musterbildende Dispersionsfarbe in die Tiefe des Flors eindringt.

12. Verfahren nach Anspruch 11, worin der Klebeschritt das Ankleben der Fasern mit einem schwarz pigmentierten Kleber umfaßt.

13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, worin der Klebeschritt das Ankleben von Nylonfasern umfaßt.

14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, das außerdem ein Thermofixieren des Flockstoffes zwischen dem Klebeschritt und dem Transferdruckschritt aufweist.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, das außerdem ein Wärmebürsten des Flockstoffes nach dem Transferdruckschritt aufweist.

16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, worin der Transferdruckschritt das Bedrucken mit einem Muster mit satten, dunklen Farben aufweist.

17. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 16, worin der Klebeschritt das Texturieren der Fasern auf dem Substrat umfaßt, um zu bewirken, daß einige Fasern mehr als andere Fasern von benachbarten Fasern divergieren und der pigmentierte Kleber zwischen den divergierenden Fasern sichtbar ist.

18. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 17, worin der Druckschritt das Andrücken des Flockstoffs an ein Transferdruckpapier in einer Transferdruckmaschine bei einem Druck von ungefähr 68,9 bis ungefähr 406,8 kN/m² (ungefähr 10 bis ungefähr 59 Pfund je Quadratzoll) aufweist.







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