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Dokumentenidentifikation DE69422637T2 08.06.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0729362
Titel TRANSDERMALE ZUSAMMENSETZUNG VON N-(N-(5-(4-(AMINOIMINOMETHYL)PHENYL-1-OXOPENTYL)-L-ALPHA-ASPARTYL)-L-PHENYLALANIN ODER DEREN ESTERDERIVATEN UND IHRE PHARMAZEUTISCHVERWENDBAREN SALZE
Anmelder G.D. Searle & Co., Chicago, Ill., US
Erfinder FEIGEN, P., Larry, Wauconda, US;
GRIFFIN, John, Martin, Shokie, US
Vertreter Hansmann & Vogeser, 65929 Frankfurt
DE-Aktenzeichen 69422637
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 24.10.1994
EP-Aktenzeichen 949319263
WO-Anmeldetag 24.10.1994
PCT-Aktenzeichen US9411921
WO-Veröffentlichungsnummer 9513825
WO-Veröffentlichungsdatum 26.05.1995
EP-Offenlegungsdatum 04.09.1996
EP date of grant 12.01.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.06.2000
IPC-Hauptklasse A61K 38/05

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft pharmazeutische Zusammensetzungen zur transdermalen Verabreichung von N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin oder dessen Ester oder dessen pharmazeutisch verträgliche Salze, die sich als Blutplättchenaggregationsinhibitoren eignen.

Hintergrund der Erfindung

N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin, das durch folgende Formel dargestellt wird

oder dessen Ester oder dessen pharmazeutisch verträgliche Salze sind dafür bekannt, daß sie sich als Blutplättchenaggregationsinhibitoren eignen. Siehe Internationale Veröffentlichung WO92/15607, veröffentlicht 17. September 1992.

Blutplättchen sind celluläre Elemente, die in Vollblut gefunden werden, die außerdem an der Blutcoagulierung teilhaben. Fibrinogenbindung an Blutplättchen ist wichtig für die normale Blutplättchenfunktion beim Blutcoagulierungsmechanismus. Wenn eine Blutader eine Verletzung bekommt, wird die Blutplättchenbindung an Fibrinogen Aggregation einleiten und einen Thrombus bilden. Die Wechselwirkung von Fibrinogen mit den Blutplättchen erfolgt durch eine Glycoproteinkomplexmembran, bekannt als gpIIb/IIIa; dies ist eine wichtige Eigenschaft der Blutplättchenfunktion. Inhibitoren dieser Wechselwirkung eignen sich zur Modulierung der Blutplättchenthrombusbildung.

Ursprünglich wurden N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L- phenylalanin oder dessen Ester oder dessen pharmazeutisch verträgliche Salze oral, parenteral, rectal oder durch Inhalationsspray verabreicht. Siehe Internationale Veröffentlichung WO92/15607, veröffentlicht 17. September 1992.

Diese früheren üblichen Methoden der Verabreichung von Arzneimitteln an Patienten besitzen jedoch gewisse Nachteile.

Die orale Route der Arzneimittelverabreichung beispielsweise ist ungenügend aus verschiedenen Gründen, selbst wenn das Arzneimittel an den Patienten in periodischen Intervallen gemäß einem wohl definierten Programm verabreicht wird.

Die Absorptionsrate einer Droge durch den Magen-Darm-Trakt wird beeinflußt durch den Inhalt des Traktes und die Zeit des Durchgangs wenn das Arzneimittel durch den Dünndarm hindurch geht. Somit beeinflussen solche Variablen, wie ob das Arzneimittel vor oder nach dem Essen verabreicht wurde und dem Typ und der Menge an gegessenem Nahrungsmittel, beispielsweise hoher oder niedriger Fettgehalt, oder ob das Arzneimittel vor oder nach der Darmbewegung verabreicht wurde, die Absorptionsrate des Arzneimittels, die im Dünndarm stattfindet.

Außerdem wird die Durchgangszeit des Arzneimittels durch den Dünndarm durch die Geschwindigkeit der peristaltischen Kontraktion beeinflußt, was weitere Ungewißheit hinzufügt.

Außerdem ist die Geschwindigkeit des Blutkreislaufes zum Dünndarm wichtig und die Tatsache, daß viele Arzneimittel, die auf diesem Weg verabreicht wurden, unwirksam gemacht wurden durch Magensäure, Verdauungsenzyme des Magen-Darm-Traktes oder durch die Leber, wo das Arzneimittel zu einem unwirksamen Produkt metabolisiert werden kann.

Diese Faktoren machen es schwierig, einen gewünschten Zeitkurs der Konzentration des Arzneimittels im Blut zu erhalten.

Das unvermeidlichste Ergebnis der oralen Verabreichung von Arzneimitteln durch den Magen- Darm-Trakt besteht darin, daß der Spiegel des zirkulierenden Arzneimittels zu einem Peak-Spiegel ansteigt, kurz nach der Verabreichungszeit des Arzneimittels, gefolgt durch ein Absinken der Arzneimittelkonzentration im Blut und den Körperhöhlen.

Die Verabreichung von Arzneimitteln durch Injektion weist ebenfalls gewisse Nachteile auf. Beispielsweise muß sehr strenge Asepsis eingehalten werden, um Infektion des Blutes, des vaskulären Systems und des Herzens zu vermeiden. Arzneimittelverabreichung durch unzureichende intravenöse Technik kann in perivaskulärer Injektion resultieren, wenn das nicht beabsichtigt war. Das typische Ergebnis einer Injektion eines Arzneimittels ins Blut ist ein plötzlicher Anstieg der Konzentration des Arzneimittels im Blut gefolgt durch ein unkontrollierbares Absinken der Arzneimittelkonzentration. Außerdem ist die Verabreichung von Arzneimitteln durch Injektionen unbequem und schmerzhaft.

Andere Dosierungsformen zur systemischen Verabreichung von Arzneimitteln, wie rektale Suppositorien und sublinguale Pastillen produzieren ebenfalls ungleichmäßige Spiegel des zirkulierenden therapeutischen Mittels. Diese Dosierungsformen erfordern große Kooperation des Patienten und besitzen geringe Patienten-Akzeptierbarkeit, wodurch eine verminderte Befolgung eines vorgeschriebenen Arzneimittelplanes seitens des Patienten erfolgt, welches das üblichste Versagen einer Arzneimitteltherapie ist.

Die vorliegende Erfindung ist eine neue Verabreichungsform von N-[N-[5-[4- (aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin oder dessen Ester und dessen pharmazeutisch verträgliche Salze in eine transdermale pharmazeutische Zusammensetzung, um Blutspiegel zu erreichen, die bei der Inhibierung von Blutplättchenaggregation wirksam sind. Besonders interessante Verbindungen, die für diese vorstehend beschriebene Klasse von Verbindungen repräsentativ sind, sind beispielsweise

N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalaninhydrochlorid;

N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanindiethylester;

N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanindimethylester; und

N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalaninacetat.

Transdermale Verabreichung von N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]- L-phenylalanin oder dessen Ester und dessen pharmazeutisch verträgliche Salze bieten Vorteile gegenüber den anderen Verabreichungsmethoden, die vorstehend diskutiert wurden. Der Vorteil ist die Leichtigkeit der Anwendung gegenüber intravenöser oder intramuskulärer Verabreichung. Diese Bequemlichkeit der Anwendung bietet den Vorteil eines Lebensstils, der durch Krankenhausbesuche nicht unterbrochen wird, die notwendig wären, wenn durch andere bekannte Methoden verabreicht würde. Verabreichung durch IV oder intramuskuläre Verabreichung hat gewisse Nachteile von unangenehmen Nadelstichen. Nadelstiche sind außerdem verbunden mit dem Risiko von sekundären systemischen Infektionen. Transdermale Verabreichung liefert die Möglichkeit, Arzneimittel direkt in den allgemeinen Kreislauf zu verabreichen. Wirksame transdermale Verabreichung gewährt eine kontrollierte, konstante, Freisetzung nullter Ordnung des Wirkstoffes. Transdermale Verabreichung ist äußerst vorteilhaft dahingehend, daß sie angewandt werden kann in Gruppen pediatrischen Alters, wo IV oder IM Dosierung sehr schwierig ist.

Ein anderer Vorteil von transdermaler Verabreichung besteht darin, daß die Verabreichung des Wirkstoffs schnell beendet werden kann durch Entfernung des Pflasters. Andere Verabreichungswege besitzen nicht diesen wünschenswertesten Vorteil.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß die Außenschicht der Haut, die Epidermis, den Bereich unter der Haut vor der Durchdringung von Fremdchemikalien schützt, sind verschiedene steigernde Mittel verwendet worden, um Arzneimittel transdermal zu verabreichen. Substanzen, die helfen, die Arzneimitteldiffusion durch das stratum corneum und die Epidermis zu fördern, werden bezeichnet als Hautpenetrationssteigerer, Beschleuniger, Adjuvantien und Absorptionspromotoren. B. Idson, Cosmetics & Toiletries, 95, 59 (1980) führt aus, daß die Faktoren, die die Arzneimittelpenetration beeinflussen und folglich in den meisten Fällen die Wirksamkeit, komplex sind. Das Vehikel, das ideale Konditionen für das eine Arzneimittel liefert, kann sich für ein anderes als unzufriedenstellend herausstellen.

Verschiedene Penetrationssteigerer sind für ihre Verwendung in transdermaler Arzneimittelverabreichung bekannt. U. S. 4,863,970, U. S. 4,722,941, U. S. 4,931,283 und EP 351 897 beschreiben einige repräsentative Penetrationsteigerer zur Verwendung in transdermalen Zusammensetzungen und zur topischen Verabreichung.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung stellt eine pharmazeutische Formulierung in Form eines transdermalen Verabreichungssystems bereit, enthaltend N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α- aspartyl]-L-phenylalanin oder dessen Ester und dessen pharmazeutisch verträgliche Salze und ein Verabreichungslösungsmittel. Wirksame Verabreichungslösungsmittel zur Durchführung dieser Erfindung sind beispielsweise Ethanol und n-Methylpyrrolidon.

Es ist der Hauptgegenstand dieser Erfindung, eine pharmazeutische Zusammensetzung zur transdermalen Verabreichung von N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L- phenylalanin oder dessen Ester und dessen pharmazeutische verträglichen Salzen bereitzustellen.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

Diese Erfindung umfaßt pharmazeutische Zusammensetzungen zur transdermalen Verabreichung von N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin oder dessen Ester und dessen pharmazeutisch verträgliche Salze. Insbesondere umfaßt diese Erfindung pharmazeutische Zusammensetzungen von

N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalaninhydrochlorid und

N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanindiethylester

zur transdermalen Verabreichung.

Der Ausdruck "pharmazeutisch verträgliches Salz" betrifft ein Salz, das durch Säure-Base- Reaktionen hergestellt wurde. Beispiele von pharmakologisch verträglichen Salzen umfassen das Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, Sulfat, Phosphat, Acetat, Propionat, Lactat, Maleat, Malat, Succinat und Tartrat. Alle diese Salze können hergestellt werden durch übliche Maßnahmen, die dem Durchschnittsfachmann bekannt sind. Das am meisten bevorzugte Salz ist das Hydrochlorid.

Der Ausdruck "Ester" betrifft einen Rest der folgenden Formel -COOR, worin der mit R bezeichnete Teil eine lineare oder verzweigte gesättigte Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen betrifft. Beispiele für solche Gruppen sind Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl und Butyl.

Der Ausdruck "Zusammensetzung", wie er im Vorliegenden verwendet wird, bedeutet ein Produkt, das aus dem Gemisch oder der Kombination von mehreren als einem Element oder Bestandteil resultiert.

Der Ausdruck "pharmazeutisch verträglicher Träger", wie er im Vorliegenden verwendet wird, bedeutet ein pharmazeutisch verträgliches Material, Zusammensetzung oder Vehikel wie eine Flüssigkeit oder einen festen Füllstoff, Verdünnungsmittel, Excipient oder Lösungsmittel, dazu bestimmt, ein chemisches Mittel von einem Organ oder Teil des Körpers zu einem anderen Organ oder Teil des Körpers zu tragen.

Der im Vorliegenen verwendete Ausdruck "transdermale Verabreichung" bedeutet topische Verabreichung der pharmazeutischen Zusammensetzung an die Haut, worin der Wirkstoff oder dessen pharmazeutisch verträgliche Salze percutan verabreicht werden in einer therapeutisch wirksamen Menge.

Der im Vorliegenden verwendete Ausdruck "Penetrationssteigerer" bedeutet Verbindungen, die die percutane Absorption von Arzneimitteln steigern. Die Auswahl eines wirksamen Penetrationssteigerers für ein bestimmtes Arzneimittel muß experimentell ermittelt werden. Ein Penetrationssteigerer, der für ein Arzneimittel wirkt, wird nicht unbedingt für jedes andere Arzneimittel wirken, B. Idson, Cosmetics & Toiletries, 95, 59 (1980).

Der im Vorliegenden verwendete Ausdruck "Verabreichungslösungsmittel" bedeutet ein Lösungsmittel, worin die Auflösung (Auflösung des Wirkstoffs oder Verbindung in das Lösungsmittel) vollständig ist.

In der vorliegenden Erfindung werden N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α- aspartyl]-L-phenylalanin oder dessen Ester und dessen pharmazeutisch verträgliche Salze transdermal durch topische Verabreichung von N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L- phenylalanin oder dessen Ester und dessen pharmazeutisch verträgliche Salze an die Haut verabreicht. Bevorzugtererweise können diese Verbindungen verabreicht werden in Form eines Gels und überzogen sein mit einer geeigneten undurchdringbaren Membran. Die erfindungsgemäßen pharmazeutischen Zusammensetzungen können das N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L- phenylalanin oder dessen Ester und dessen pharmazeutische verträgliche Salze verabreichen im Gemisch mit einem Verabreichungslösungsmittel und geeigneten pharmazeutischen Verdünnungsmitteln, Trägern und Excipientien, wie Geliermittel, Weichmacher (d. h. Allantoin) und Konservierungsmittel (d. h. Parabenen). Vorzugsweise werden N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1- oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin oder dessen Ester und dessen pharmazeutisch verträglichen Salze verabreicht im Gemisch mit einem Verabreichungslösungsmittel.

Geeignete Verabreichungslösungsmittel für die Verabreichung von N-[N-[5-[4- (aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin oder dessen Ester und dessen pharmazeutisch verträglichen Salze sind Ethanol und N-methylpyrrolidon. Ein bevorzugtes Lösungsmittel ist Ethanol. Die Lösungsmittel liegen im Bereich von 75 bis 95% vor.

Die Durchführbarkeit der Verabreichung eines gegebenen Arzneimittels percutan auf einer kontinuierlichen Basis hängt von der Konzentration des Arzneimittels im Blut ab, das erforderlich ist, um den gewünschten pharmacologischen Effekt zu erzielen, dem Grad, zu dem die Haut gegenüber dem Arzneimittel durchlässig ist und der Menge an Hautoberflächenbereich, die für die Arzneimittelverabreichung verfügbar ist.

Der Hautoberflächenbereich, der für die Arzneimittelverabreichung verfügbar ist, ist, während er theoretisch unbegrenzt ist, aus praktischen Gründen typischerweise auf einen Bereich von etwa 1 cm² bis etwa 100 cm² begrenzt. Mit dem verfügbaren Hautoberflächenbereich, der innerhalb dieses Bereichs festgelegt ist, beschränkt sich die Sache dahingehend, ob ausreichend Arzneimittel durch den definierten Hautoberflächenbereich durchgehen wird, um die gewünschte Therapie bereitzustellen. Wenn dies der Fall ist, dann mag es nicht schwierig sein, um das Arzneimittel wirksam percutan zu verabreichen. Wenn jedoch die innewohnende Permeabilität der Haut gegenüber dem Arzneimittel so hoch oder so niedrig ist, daß zu viel oder zu wenig Arzneimittel durch diesen Hautbereich durchgehen wird, dann muß die Verabreichungsrate des Arzneimittels an die Haut kontrolliert werden oder die Durchlässigkeit der Haut gegenüber dem Arzneimittel muß erhöht werden, wie es der Fall sein kann, um percutane Verabreichung praktisch durchführbar zu machen.

Um die Blutplättchenaggregation zu inhibieren, wird eine nicht-toxische, jedoch therapeutisch wirksame Menge an N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin oder dessen Ester und deren pharmazeutisch verträglichen Salzen verwendet. Der Dosierungsplan zur Inhibierung von Blutplättchenaggregation wird ausgewählt gemäß einer Vielzahl von Faktoren, einschließlich des Typs, des Alters, des Gewichts, des Geschlechts und des medizinischen Zustandes des Patienten. Ein normaler Arzt kann leicht eine wirksame Menge des Arzneimittels bestimmen und verschreiben, das erforderlich ist, um den Zustand zu verhindern oder den Fortgang desselben zu behandeln.

Um die gewünschte therapeutische Wirkung zu erzielen, N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1- oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin oder dessen Ester und dessen pharmazeutisch verträgliche Salze wird parenteral eine Dosis von 10-50 mg/Tag verabreicht. N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1- oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin oder dessen Ester und dessen pharmazeutisch verträgliche Salze, bei transdermaler Verabreichung, erreicht ähnliche Plasmakonzentration wie die parenterale Verabreichungsroute. In der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung N-[N-[5-[4- (aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin oder dessen Ester und dessen pharmazeutisch verträgliche Salze werden verabreicht in einer Menge von 100-500 mg/Pflaster. In einer bevorzugteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1- oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin oder dessen Ester und dessen pharmazeutisch verträgliche Salze werden in einer Menge von 10-50 mg/Tag verabreicht.

Diese Dosen wurden ausgewählt, um Blutspiegel zu erzielen, die äquivalent denjenigen sind, die mit parenteraler Dosierung erzielt werden. Die zu verabreichende erforderliche Dosis an Wirkstoff wird schwanken mit u. a. der Schwere des zu behandelnden Zustandes und wird davon abhängen, ob die Behandlung heilend oder prophylaktisch ist.

Um die vorstehend genannte Dosis zu verabreichen, kann die Konzentration von N-[N-[5-[4- (aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin oder dessen Ester und dessen pharmazeutisch verträglichen Salzen in der Zusammensetzung von 1 bis 20 g/g betragen. Die Konzentration von N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin oder dessen Ester und dessen pharmazeutisch verträglichen Salzen ist jedoch vorzugsweise von 5 bis 20 g/g.

Die erfindungsgemäßen pharmazeutischen Zusammensetzungen können hergestellt werden beispielsweise durch Zugabe eines Gels zu einer Lösung des Phenylamidinderivates. Die Lösung geliert und kann in eine Meßabgabevorrichtung gegossen werden. Das Gel kann extrudiert werden in verschließbare Gelröhrchen oder -spritzen. Das Gel kann an die Haut verabreicht werden in einer abgemessenen Dosis, in Abhängigkeit von den vorstehend diskutierten Faktoren und kann mit einer undurchlässigen Membran überzogen werden.

Wahlweise kann die Zusammensetzung eingearbeitet werden in ein transdermales Pflaster zur percutanen Verabreichung. Methode und Design von transdermalen Pflastern zur Arzneimittelverabreichung sind wohl bekannt in der pharmazeutischen Technik.

Die nachstehenden Beispiele beschreiben und erläutern die Methoden zur Herstellung von pharmazeutischen Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung und die dadurch erzielten Ergebnisse in weiteren Einzelheiten. Sowohl die Erläuterung von und die aktuellen Verfahren für die verschiedenen Aspekte der vorliegenden Erfindung werden beschrieben, wo es erfoderlich ist. Diese Beispiele dienen lediglich der Erläuterung der vorliegenden Erfindung.

Beispiel 1

Ratten (Männchen, VAF CD (SD) (BR)) wurden ausgestattet mit einem Elizabeth Collar (HARVARD APPARATUS CO., Nr. 59-6413). Die Tiere wurden sorgfältig rasiert, um Hautirritationen oder Schneiden beim Rasieren zu vermeiden und sie wurden in einen NALGE-Plastik-Stoffwechsel- Rattenkäfig getan, wobei Wasser und Nahrungsmittel kontinuierlich verfügbar waren.

Die Ratten wurden anästhetisiert mit N&sub2;O/O&sub2; und FLUETHAN Fluorkohlenstoffanästhesie unter Verwendung einer Meßvorrichtung (Quantifier VMC Anesthesia Machine, Matrix Media Inc.). Der Rücken der Ratten wurde vorsichtig rasiert unter Verwendung eines Elektrorasierers am Tag vor dem transdermalen Versuch und keine Abschürfungen auf der Hautoberfläche waren sichtbar.

Die Verbindung wurde an die Haut verabreicht unter Verwendung einer Hilltop Chamber® transdermalen Plastikverabreichungsvorrichtung, worin die Verbindung in einem 3% Hydroxypropylcellulosegel enthalten war. Die Vorrichtung wurde an die Stelle angeklebt unter Verwendung von Cyanomethacrylat (Superbinder 495, Newark Elektronics).

Die wäßrige Formulierung war 2% in N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α- aspartyl]-L-phenylalaninmonohydrochlorid (10 mg N-[N-(5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α- aspartyl]-L-phenylalaninmonohydrochlorid 0,5 ml Gel/2,5 cm² Pflaster). N-[N-[5-[4- (aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalaninmonohydrochlorid wurde neutralisiert auf pH 7,4 mit KOH und gepuffert mit 5mM HEPES N-[2-hydroxyethyl]piperazin-N'-[2- ethansulfonsäure] in 90% Wasser, 10% Propylenglycol. Die N-methylpyrrolidon-Formulierung wurde hergestellt durch Lösen von 100 mg [³H] N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α- aspartyl]-L-phenylalaninmonohydrochlorid [15 microcuries] in 400 Microliter N-methylpyrrolidon. Die 0,5 ml Lösung wurde zu einem Gel gemacht durch Zugabe von 15 mg Hydroxypropylcellulose und Inkubierung bei Umgebungstemperatur 16 Stunden lang. Dreißig Microcuries [³H] N-[N-[5-[4- (aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalaninmonohydrochlorid (spezifische Aktivität: 928 mCurie/mMol) wurde zugesetzt als ein Markierer. Die Menge an Verbindung in einer Probe wurde berechnet aus der Anzahl von festgestellten Zählungen und der spezifischen Radioaktivität der Verbindung im Pflaster.

Herstellung von [³H&sub4;] N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L- phenylalaninmonohydrochlorid.

Eine Lösung von N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl]-1-oxo-4-pentynyl]-L-α-aspartyl]-L- phenylalanin (20,0 mg, 0,042 mMol) in Dimethylformamid (DMF) (20 ml) mit 20 mg 5% Pd/C wurde evakuiert und der Reaktor wurde mit 10 Ci trägerfreiem Tritiumgas beschickt. Man ließ die Reaktion bei Raumtemperatur fortschreiten unter 2 stündigem Rühren. Der Katalysator wurde durch Filtration entfernt, das Filtrat verdünnt mit MeOH und Wasser und die Lösungsmittel und labiles Tritium wurden unter vermindertem Druck entfernt. Das rückständige Material (2,7 Ci) wurde gelöst in 27 ml DMF. Ein aliquoter Teil der Lösung zeigte kein flüchtiges Tritium an, als er mit MeOH verdünnt wurde, in einem Stickstoff-Gas-Strom bei Raumtemperatur evaporiert wurde und in MeOH wieder gelöst wurde. Die HPLRC radiochemische Reinheit in zweifachen Analysen war 76,1% [³H&sub4;] N-[N-[5-[4- (aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalaninacetat mit einer Gewinnung von 93,1% im PFP System. Diese Analyse zeigte außerdem weniger als 1% von sowohl [³H&sub2;] N-[N-[5-[4- (aminoiminomethyl)phenyl]-1-oxo-4Z-pentenyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin oder N-[N-[5-[4- (aminoiminomethyl)phenyl]-1-oxo-4E-pentenyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin. Die radiochemische Reinheit im C-18 System betrug 56,0 ± 2,66% mit einer Gewinnung von 9,6,6 ± 6,54%.

HPLC Reinigung und Isolierung von [³H&sub2;] N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α- aspartyl]-L-phenylalanin.

Ein aliquoter Teil der rohen Lösung in DMF (0,80 ml, 80 mCi) wurde zur Trockne eingeengt bei 1 mm Hg und 30ºC. Der Rückstand wurde gelöst in 0,4 ml pH7, 0,072 M Triethylaminphosphat (TEAP) und eine einzige 0,2 ml Injektion in das präparative HPLC System gemacht. Die Peak-Fraktion von [³H&sub4;] N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin (6,50 bis 7,25 Minuten, 3 ml) wurde verdünnt mit 8 ml Wasser und auf 16,9 mCi Tritium untersucht. Es erfolgte Isolierung von [³H&sub4;] N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin in EtOH/Wasser unter Verwendung einer 2 g C-18 MEGA BOND ELUT Säule und lieferte 15,9 m Ci des Produktes. HPLC Analyse des Extraktes unter Verwendung des C-18 Systems zeigte eine radiochemische Reinheit von 99,5% an. HPLRC Analyse unter Verwendung des PFP Systems zeigte eine radiochemische Reinheit von 97,5% an mit einer 1,27% Verunreinigung.

Herstellung von [³H&sub2;] N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin bei 928 mCi/mMol.

Ein aliquoter Teil der DMF Lösung des rohen [³H&sub4;] N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1- oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalaninacetats (3,00 ml, 300 mCi) wurde zur Trockne eingeengt bei 1 mm Hg Vakuum und 30ºC. Der Rückstand wurde gelöst in 1,2 ml pH 7, 0,072 M TEAP und es erfolgten sechs Injektion von etwa 200 ul an der uBondapak® C18 Säule. Die Peak-Fraktionen des [³H&sub4;] N-[N-[5- [4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalaninacetats von jeder Injektion (etwa 6,50 bis 7,25 min) wurden kombiniert (18 ml) und verdünnt mit 50 ml Wasser. Die Analyse auf Tritium zeigte 136 mCi an. Die wäßrige Lösung wurde behandelt durch eine 10 g C-18 MEGA BOND ELUT Säule und lieferte 136 mCi in EtOH/Wasser mit einer radiochemischen Reinheit von 99,2% [³H&sub4;] N-[N-[5- [4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin am C-18 System.

Das Volumen der EtOH/Wasser Lösung von [³H&sub4;] N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1- oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin wurde reduziert auf einem Rotationsverdampfer bei Raumtemperatur auf 8,2 ml. Nicht markiertes N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α- aspartyl]-L-phenylalaninhydrochlorid (72,8 mg, 0,140 mMol) wurde gelöst in 50 ml pH 7,0, 0,02 M NaH&sub2;PO&sub4; durch Einstellen des pH-Wertes auf 9,5 mit 1,0 N NaOH, dann wurde verdünnte HOI zugesetzt um den pH-Wert auf 7,0 zu bringen. Diese wäßrige Lösung von [³H&sub4;] N-[N-[5-[4- (aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin wurde der 8,2 ml Lösung von [³H&sub4;] N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin zugesetzt zusammen mit einer 9,8 ml Spülung von pH 7, 0,02 M NaH&sub2;PO&sub4;, um das Volumen auf 68 ml zu bringen (11,5% Ethanol).

Herstellung von [³H&sub4;] N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin bei 1,06 Ci/mMol.

Nach Lagerung von rohem [³H&sub4;] N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]- L-phenylalanin in DMF bei -20º 9 Monate lang wurden die Lösungsmittel entfernt bei 1 mm Hg und 40ºC. Der Rückstand (2,12 Cl) wurde gelöst in 10,0 ml 0,072 M TEAP (pH 7,0) und injiziert auf die Delta Pak® C-18 Säule (50 · 300 mm). Die Peak-Fraktion von [³H&sub4;] N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1- oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin wurde gesammelt und behandelt durch eine 10 g C-18 MEGA BOND ELUT Säule. Der Extrakt (297 mCi) betrug 80,3% [³H&sub4;] N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1- oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin. Die Reinigungssequenz wurde wiederholt und das Produkt (200 mCi) betrug 93,9% [³H&sub4;] N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylaianin. Die präparative mobile Phase wurde verwandelt zu 0,072 M TEAP (pH 4,5)/MeOH/CH&sub3;CN (85/5/10) und einen Fluß von 100 ml/min. um die nicht polare Verunreinigung besser aufzulösen. Das [³H&sub4;] N-[N-[5-[4- (aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin wurde nochmals injiziert, die Peak- Fraktion gesammelt und behandelt durch eine 10 g MEGA BOND ELUT Säule unter Bildung einer Lösung von 123 mCi [³H&sub4;] N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L- phenylalanin. Die radiochemische Reinheit dieses Produktes betrug 99,4 ± 0,11%, mit einer Gewinnung von 107 ± 1, 1%.

Verwendung von [³H&sub4;] N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L-phenylalanin oder dessen Diethylester im transdermalen rasierten Rattenmodel.

Urin und Fäkalien wurden täglich gesammelt nach Pflasterapplikation wie in der Tabelle I angegeben. Zählungen wurden kombiniert, um die gesamte verabreichte Menge zu erhalten. Urin wurde direkt gezählt durch Scintillographie (Hionic Fluid, Packard Co., Mark III), während Fäkalien behandelt wurden durch mechanisches Mischen in Kochsalzlösung, gefolgt durch Oxidation eines aliquoten Teils zu titriertem Wasser in einem Oxidizer (Oxidizer Machine, Packard).

Tabelle I zeigt die prozentuale Strahlung, die in den Fäkalien und im Urin erscheint. Ein 2,5 cm² Pflaster verabreicht einen Durchschnitt von 48 mg N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L- α-aspartyl]-L-phenylalaninmonohydrochlorid in den Urin. Ein 2,5 cm² Pflaster verabreicht außerdem einen Durchschnitt von 4,6 ± 1,9 mg N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L- phenylalanindiethylester. Tabelle I

Transdermale ³H N-[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L- phenylalaninmonohydrochlorid in N-methylpyrrolidon, Kochsalzlösung, Ethanol und Methanol. N-methylpyrrolidon

Mittel = 6,88

SEM = 2,27

Kochsalzlösung

Mittel = 1,99

SEM = 0,72

Ethanol

Mittel = 5,13

SD = 3,13

Methanol

Mittel = 11,71

SD = 9,6

Transdermaler N[N-[5-[4-(aminoiminomethyl)phenyl]-1-oxopentyl]-L-α-aspartyl]-L- phenylalanindiethylester in Ethanol und Kochsalzlösung.

Ethanol

Mittel = 4,62

SD = 1,87

Kochsalzlösung

Mittel = 3,99

SD = 2,66


Anspruch[de]

1. Eine pharmazeutische Zusammensetzung zur transdermalen Verabreichung von Verbindungen der Formel:

worin R unabhängig voneinander Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen sein kann

oder das pharmazeutisch verträgliche Salz enthaltend:

eine therapeutisch wirksame Menge einer Verbindung der Formel

worin R unabhängig voneinander Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen sein kann oder das pharmazeutisch verträgliche Salz und ein Verabreichungslösungsmittel, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Methanol, Ethanol, Kochsalzlösung und n-Methylpyrrolidon zur Verabreichung einer therapeutisch wirksamen Menge einer Verbindung der Formel

worin R unabhängig voneinander Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen sein kann oder das pharmazeutisch verträgliche Salz durch die Haut.

2. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, worin die Verbindung N-[N-[5-[4- (Aminoiminomethyl)phenyl]-1-oxopentyl]1-L-α-aspartyl]-L-phenylalaninacetat ist.

3. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, worin die Verbindung N-[N-[5-[4- (Aminoiminomethyl)phenyl]-1-oxopentyl]1-L-α-aspartyl]-L-phenylalanindiethylester ist.

4. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, worin die Verbindung N-[N-[5-[4- (Aminoiminomethyl)phenyl]-1-oxopentyl]1-L-α-aspartyl]-L-phenylalanindimethylester ist.

5. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, worin die Verabreichungslösung Ethanol ist.

6. Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, worin die Verabreichungslösung n-Methylpyrrolidon ist.

7. Verwendung einer Verbindung der Formel

worin R unabhängig voneinander Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen sein kann oder das pharmazeutisch verträgliche Salz, eines Verabreichungslösungsmittels ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Methanol, Ethanol, Kochsalzlösung und n-Methylpyrrolidon zur Herstellung einer pharmazeutischen Zusammensetzung zur transdermalen Verabreichung einer Verbindung der Formel

worin R unabhängig voneinander Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen sein kann oder das pharmazeutisch verträgliche Salz durch die Haut.

8. Verwendung gemäß Anspruch 7, worin die Verbindung N-[N-[5-[4-(Aminoiminomethyl)phenyl]-1- oxopentyl]1-L-α-aspartyl]-L-phenylalaninacetat ist.

9. Verwendung gemäß Anspruch 7, worin die Verbindung N-[N-[5-[4-(Aminoiminomethyl)phenyl]-1- oxopentyl]1-L-α-aspartyl]-L-phenylalanindiethylester ist.

10. Verwendung gemäß Anspruch 7, worin die Verbindung N-[N-[5-[4-(Aminoiminomethyl)phenyl]-1- oxopentyl]1-L-α-aspartyl]-L-phenylalanindimethylester ist.







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