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Dokumentenidentifikation DE19859141A1 29.06.2000
Titel Verfahren und Vorrichtung für Wahlwiederholung
Anmelder Pfeiffer, Axel, 80538 München, DE
Erfinder Pfeiffer, Axel, 80538 München, DE
DE-Anmeldedatum 21.12.1998
DE-Aktenzeichen 19859141
Offenlegungstag 29.06.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.06.2000
IPC-Hauptklasse H04M 1/27
IPC-Nebenklasse H04M 1/56   
Zusammenfassung Bei einem Verfahren zum Aufbauen einer Verbindung für eine Kommunikation, ausgehend von einem Teilnehmer zu einem Ziel, bei dem teilnehmerseitig das Ziel nach Maßgabe einer Anwahlinformation ausgewählt wird, wird vor oder während der Anwahl teilnehmerseitig eine Anzeigeinformation betreffend die Verbindung und/oder den Inhalt der Kommunikation angezeigt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufbauen einer Verbindung, ein Verfahren zum Wiederholen des Aufbaus einer Verbindung und ein Wahlwiederholverfahren gemäß den Oberbegriffen der unabhängigen Ansprüche.

In zunehmendem Maße wird kommuniziert, bspw. telefoniert. Menschen werden auch in zunehmendem Maße mobiler. In zunehmendem Maße kommt es deshalb vor, daß Kommunikationsversuche, bspw. Telefonanrufe, erfolglos bleiben, weil das von einem Teilnehmer gewünschte Ziel entweder belegt oder nicht da ist. Ein merklich werdender Zeitanteil muß deshalb für Wiederholungen von früher erfolglosen Verbindungsversuchen sowie zu deren inhaltlicher Vorbereitung aufgewendet werden. Der wiederholte Anruf kann seinerseits wieder erfolglos sein. Viel Zeit wird dadurch umsonst vertan.

In vielen Telefonen gibt es Wahlwiederholungen. Mit wenigen Tastendrücken kann ein Teilnehmer eine früher gespeicherte Telefonnummer für eine erneute Anwahl abrufen und verwenden. Nachteilig ist, daß der Teilnehmer an das Wiederholen selbst denken muß und daß er oft nicht mehr weiß, was er von wem wollte. Die Wahlwiederholung vermeidet nicht einen bestimmten wiederholten Vorbereitungsaufwand.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufbauen einer Verbindung, ein Verfahren zum Wiederholen des Aufbaus einer Verbindung und ein Wahlwiederholverfahren anzugeben, mit denen der Verbindungsaufbau und die Wahlwiederholung vereinfacht werden können.

Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Abhängige Ansprüche sind auf bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung gerichtet.

Angegeben werden ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufbauen einer Verbindung für eine Kommunikation ausgehend von einem Teilnehmer zu einem Ziel, bei dem teilnehmerseitig das Ziel nach Maßgabe einer Anwahlinformation angewählt wird. Vor oder während der Anwahl wird teilnehmerseitig eine Anzeigeinformation betreffend die Verbindung und/oder den Inhalt der Kommunikation angezeigt. Durch die Anzeige der Anzeigeinformation wird dem Teilnehmer ein Hinweis auf die bevorstehende Kommunikation gegeben. Er muß dadurch nicht mehr in anderen Unterlagen nachsehen, um sich den Inhalt der gewünschten Kommunikation in Erinnerung zu rufen, sondern erhält durch die Anzeigeinformation eine unabhängige "Gedächtnisstütze".

In einem Verfahren und einer Vorrichtung zum Wiederholen des Aufbaus einer Verbindung für eine Kommunikation wird eine erste Verbindung nach Maßgabe einer eingegebenen Anwahlinformation aufzubauen versucht, wobei die Anwahlinformation und eine anzuzeigende Information gespeichert werden und später eine zweite Verbindung für eine Kommunikation mit dem obengenannten Verfahren bzw. Vorrichtung aufgebaut wird. Die Anwahlinformation und die Anzeigeinformation werden somit bei einem ersten Versuch eingegeben und gespeichert und werden in einem späteren, vorzugsweise automatisch angestoßenen Versuch, verwendet.

In einem Wahlwiederholverfahren wird beim Aufbau einer Telekommunikationsverbindung die Anwahlinformation gespeichert und die gespeicherte Information zu einem späteren Zeitpunkt für eine automatische Wahlwiederholung verwendet.

Die Erfindung kommt vorzugsweise bei der Telephonie zum Einsatz (auch Bildtelephonie). Sie kann aber auch für andere Kommunikationsanwendungen zum Einsatz kommen, bei denen häufig Wiederanwahlen vorgenommen werden müssen, bspw. Zugriffe auf Rechner in einem Netz o.a.

Bezugnehmend auf die beiliegenden Zeichnungen werden nun einzelne Ausführungsformen der Erfindung beschrieben, es zeigen:

Fig. 1 ein schematisches Blockdiagramm der Erfindung,

Fig. 2 ein Flußdiagramm zur Darstellung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens, und

Fig. 3 ein Flußdiagramm zur Darstellung einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens,

Fig. 4 schematisch eine mögliche Anzeige, und

Fig. 5 schematisch einen möglichen Hardware-Aufbau.

Die in der nachfolgenden Beschreibung verwendeten Begriffe können, müssen aber nicht wie folgt verstanden werden: Eine Kommunikation ist das Übertragung von Information. Ein Teilnehmer ist eine Person, evtl. auch ein technisches Gerät, das eine Kommunikation wünscht. Ein Ziel ist eine Person, evtl. auch ein technisches Gerät, mit dem eine Kommunikation gewünscht wird. Ein Anruf ist eine abstrakte Bezeichnung für eine von einem Teilnehmer mit einem bestimmten Ziel zumindest einmal gewünschte Kommunikation. Eine Anwahlinformation ist eine technisch auswertbare Informationen zur Identifizierung eines Ziels, z. B. eine Telefonnummer, eine email-adresse oder eine www-adresse. Eine Anzeigeinformation ist eine Information betreffend den Anruf, insbes. betreffend den Inhalt der Kommunikation, die dem Teilnehmer angezeigt wird. Die Anwahl ist das Absenden von Anwahlinformation. Eine Verbindung ist ein Informationsübertragungsweg mit elektronischen, ggf. auch optischen Komponenten. Der (Verbindungs-)Aufbau ist das Errichten einer Verbindung für den Informationsaustausch bis hin zur Annahme durch das Ziel. Der Aufbau kann erfolgreich sein oder erfolglos. Er erfolgt nach Maßgabe der Anwahlinformation auf die Anwahl hin. Ein gespeicherter Anruf ist die gespeicherte Anwahl- und Anzeigeinformation zu einem Anruf. Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf das Beispiel der Telefonie. Die Erfindung kann aber auch für andere Kommunikationsarten eingesetzt werden.

Fig. 1 zeigt ein funktionelles Blockdiagramm mit verschiedenen Funktionsblöcken, die nun nacheinander beschrieben werden.

11 bezeichnet Ein- und Ausgabeeinrichtungen. Hierzu können gehören eine Wähleinrichtung (z. B. Ziffernblock am Telefon), eine Tastatur (z. B. eines Rechners oder am Telefon), ein Bildschirm (an einem Rechner) und/oder eine (LCD-)Anzeige an einem Telefongerät.

12 bezeichnet die Informationsaufnahme. Da erfindungsgemäß auch ein zumindest teilweise automatisiertes Wiederanwahlverfahren beschrieben wird, müssen die Informationen, die bei der automatisch vorgenommenen Wiederanwahl verwendet werden sollen, vorher aufgenommen und gespeichert werden. Die Informationsaufnahme 12 speichert allgemein die Anwahlinformation (z. B. eine Telefonnummer). Sie kann von einem Benützer eingegeben werden, bspw. über das Telefon im Rahmen eines ersten Anrufversuchs, oder sie kann einer anderen Speicherstelle entnommen werden, bspw. veranlaßt durch den Teilnehmer. Die Informationsaufnahme 12 speichert darüberhinaus eine Anzeigeinformation, die ebenfalls vom Benützer eingegeben werden kann. Sie betrifft den Anruf im weitesten Sinn und kann die Anwahlinformation und weitere Teile enthalten, beispielsweise den Namen des Angerufenen, und/oder eine Notiz zum gewünschten Gesprächsinhalt. Die Speicherung kann von weiteren Bedingungen abhängig gemacht werden (z. B. nur, wenn Anrufversuch erfolglos [besetzt, nicht angenommen] oder wenn vom Benützer [insbesondere nach Beendigung der Kommunikation] veranlaßt). Die Informationsaufnahme kann auch eine Protokollaufnahme aufweisen. Sie kann zu einem Anruf die Zeiten, Wiederholzeiten, ggf. Fehler aufnehmen, speichern und ggf. auch ausgeben bzw. anzeigen.

13 ist eine Auslösung. Mit ihr wird die zumindest teilweise automatisierte Wiederanwahl angestoßen. Die Auslösung kann den Anstoß z. B. innerhalb eines (absolut) bestimmten Zeitfensters oder zu einer (relativ) bestimmten Zeit nach einem früheren Versuch auslösen. Die Auslösung kann auch in Abhängigkeit von verschiedenen Bedingungen arbeiten. Kriterien können sein der frühere Fehler (z. B. alle 5 Minuten, wenn besetzt, aber nur stündlich, wenn niemand da), eine Benützerangabe, ein Länderhinweis in der Anwahlinformation (zur Berücksichtigung von Zeitverschiebungen [z. B. Ländervorwahl 001 aus Europa nur spätnachmittags anrufen]) oder Belegt-Status am Endgerät.

14 symbolisiert die Anzeige. Auf den Anstoß durch die Auslösung hin wird die Anzeigeinformation angezeigt. Hierdurch wird der Benützer über die möglicherweise bevorstehende Kommunikation wieder ins Bild gesetzt. Eine mögliche Anzeige ist in Fig. 4a wiedergegeben.

Der Benützer wird hierdurch automatisch auf die Wiederanwahl hingewiesen und mit wenigen Worten über das Ziel des Gesprächs informiert. Er muß nicht selbst an die Wiederanwahl denken und muß sich auch nicht aus anderen Unterlagen heraussuchen, was mit Huber zu besprechen war. Die Anzeige kann vor, gleichzeitig oder nach der Anwahl erfolgen.

15 ist eine Bestätigung. Eine vollautomatisierte Wiederanwahl kann insofern ungünstig sein, als es passieren kann, daß die Wiederanwahl erfolgreich ist, aber der anrufende Teilnehmer nicht am Platz ist. Insofern ist es vorzuziehen, vor der vollständigen Durchschaltung der Verbindung vom Benützer eine Bestätigung der Wiederanwahl zu fordern. Vorzugsweise geschieht dies gleichzeitig mit dem Anzeigen der Anzeigeinformation. Dies kann dann bspw. wie in Fig. 4b gezeigt aussehen.

Nur wenn vom Teilnehmer die Bestätigung gegeben wird (im Beispiel Drücken einer beliebigen Taste) erfolgt ein vollständiges Durchschalten der Verbindung. Wenn die Anwahlinformation seriell abgeschickt wird (z. B. Telefonie), erfolgt die Bestätigungsanforderung vor Absenden der letzten Ziffer. Sie kann auch vor Beginn der Anwahl erfolgen, und die Anwahl beginnt erst nach der Eingabe der Bestätigung.

16 ist die Ausführung. Wenn die Bestätigung eingegangen ist (soweit sie angefordert wurde), wird die Wiederanwahl vorgenommen. Es erfolgen die Anwahl und der Verbindungsaufbau, und das Gespräch kann geführt werden, wenn der Versuch erfolgreich ist.

17 ist der Löschabschnitt. Gespeicherte Informationen können gelöscht werden. Wenn bspw. eine Wiederanwahl erfolgreich war, können die zugehörigen Informationen (Anwahl und Anzeige) automatisch gelöscht werden. Sie können dann auch wieder geholt werden (bspw. weil der Anruf technisch zwar erfolgreich war, aber dennoch nicht die gewünschte Information brachte und somit ein weiterer Anruf notwendig ist).

18 ist ein Bearbeitungsabschnitt. Hiermit können allgemein Informationen eingegeben, verändert oder gelöscht werden. Alle oben genannten Informationen und Parameter können zugänglich sein.

Es können mehrere zu wiederholende Anrufe gespeichert sein. Es ergibt sich dadurch eine Liste mit Einträgen betreffend verschiedene Anrufe. Das System kann dann bspw. so eingestellt sein, daß jeweils 20 Minuten nach der vollen Stunde die aufgelaufenen Wahlwiederholungen vorgenommen werden. Die Anzeige kann wie in Fig. 4c gezeigt aussehen.

Durch Auswählen (bspw. Anklicken mit einer Maus oder über Cursor) können bestimmte Anrufe vorgezogen werden. Allgemein kann dadurch die Abarbeitung der aufgelisteten Anrufe verändert bzw. beeinflußt werden. Ansonsten würde bei Bestätigung in der angezeigten Reihenfolge angerufen werden. Für jeden Anruf kann eine eigene Bestätigung angefordert werden.

Fig. 2 zeigt beispielhaft ein Flußdiagramm für das Verfahren bei der Wiederanwahl. Nach dem Start im Schritt 20 wird im Schritt 21 eine Liste von zu wiederholenden Anrufen erstellt. Hierzu wird für die gespeicherten Anrufe überprüft, ob sie momentan zu wiederholen sind. Diejenigen, für die das der Fall ist, werden in die Liste aufgenommen. Im Schritt 22 werden zu den in der Liste vorhandenen Anrufen die Anwahl- und ggf. die Anzeigeinformation angezeigt. Es kann sich (bei mehreren Einträgen in der Liste) eine tabellarische Anzeige ergeben wie in Fig. 4c beispielhaft gezeigt. Im Schritt 23 wird die Bestätigung der Wiederanwahl angefordert, hier kann auch ein akustisches Signal ausgegeben werden. Im Schritt 24 wird die Bestätigung abgefragt. Liegt sie vor, wird im Schritt 25 die Anwahl vorgenommen. Danach wird im Schritt 26 überprüft, ob der Anruf beendet ist (Auflegen des Hörers, bestimmte Tastendrücke). Wenn dies der Fall ist, wird im Schritt 27 überprüft, ob weitere Einträge in der Liste unbearbeitet sind. Wenn dies der Fall ist, wird (bei individueller Anzeige) zum Schritt 22 oder (bei anfänglicher Listenanzeige) zum Schritt 23 gesprungen, wo für den nächsten Anruf die gespeicherte Information angezeigt bzw. die Bestätigung angefordert wird. Wird im Schritt 27 festgestellt, daß alle Anrufe aus der Liste erledigt sind, werden im Schritt 28 die gespeicherten Informationen aktualisiert (z. B. Löschen erfolgreicher Anrufe, Fortschreiben des Protokolls, Überarbeitungsangebot). Diese Aktualisierungen können aber auch unmittelbar nach Schritt 26 erfolgen. Im Schritt 29 ist das Verfahren beendet.

Fig. 3 zeigt das Verfahren zur Informationsaufnahme. Logisch gesehen werden hier die Informationen aufgenommen, die im Verfahren der Fig. 2 verwendet werden.

Nach dem Start im Schritt 30 wird auf die Erkennung eines teilnehmerseitig veranlaßten Anrufs 31 hin überprüft, ob dieser zumindest technisch erfolgreich war (Gegenseite hat abgenommen, bei email "Dokument erfolgreich übermittelt"). Ist dies nicht der Fall, werden im Schritt 34 die Anwahlinformation gespeichert und im Schritt 35 die Anzeigeinformation abgefragt und gespeichert. Diese Speicherungen können auch im Falle des technisch erfolgreichen Anrufs erfolgen ("ja" in Schritt 32), wenn der Teilnehmer dies wünscht ("ja" in Schritt 33). Im Schritt 36 werden weitere Parameter abgefragt (Wiederholperiode, "frühestens", "spätestens"), nach deren Maßgabe im Schritt 21 in Fig. 2 die Liste erzeugt werden kann. Im Schritt 29 ist das Verfahren beendet.

Bei der Speicherung können auch Wiederholparameter abgefragt und gespeichert werden. Die Abfrage kann so sein, daß Standardwerte vorgegeben sind und überschrieben werden können. Insbesondere können Parameter die Wiederanwahlzeit betreffend abgefragt bzw. eingegeben und gespeichert werden. Parameter wie frühester Zeitpunkt (z. B. 14:00, übernächster Montag) und/oder spätester Zeitpunkt (z. B. 17:00, dieser Freitag) und/oder Wiederholfrequenz (z. B. stündlich, täglich) können eingestellt bzw. überschrieben werden. Diese Parameter können zur Erstellung einer Liste gem. Fig. 4c herangezogen werden.

Fig. 5 zeigt schematisch einen vorteilhaften Hardware-Aufbau, soweit (Bild-)Telefonie betroffen ist. Die eigentliche Kommunikation erfolgt über ein Telefongerät 51 (ggf. an einer Telefonanlage), das eine Verbindung 54 zu einem Fernsprechnetz hat, die Anwahl vornimmt und die Kommunikation technisch ermöglicht. Das Telefongerät ist mit einem Rechner 52, bspw. einem PC verbunden, der ein geeignetes Programm aufweist und über den zumindest die Anzeige 53 und die Eingabe der Anzeigeinformation über eine Tastatur 55 erfolgt. Ggf. können im Rechner auch die Informationsbearbeitung 18 in Fig. 1 und Verfahrensschritte der Verfahren in Fig. 2 oder Fig. 3 ausgeführt werden. Über eine Maus 56 können weitere Eingaben erfolgen, beispielsweise die bestätigende Auswahl aus einer Anzeige gem. Fig. 4c.

Durch die Kombination eines Rechners mit einem Telefongerät können deren jeweilige spezielle Fähigkeiten genützt werden, nämlich die guten Telekommunikationseigenschaften des Telefons und die guten Datenverarbeitungs-, Eingabe- und Ausgabefähigkeiten eines Computers. Die Verbindung zwischen beiden erfolgt über eine Schnittstelle, wobei bspw. eine Standard-Schnittstelle des Rechners genützt werden kann. Das Telefon wäre dann mit einem entsprechenden Anschluß zu versehen.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Aufbauen einer Verbindung für eine Kommunikation ausgehend von einem Teilnehmer zu einem Ziel, bei dem teilnehmerseitig das Ziel nach Maßgabe einer Anwahlinformation angewählt wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor oder während der Anwahl teilnehmerseitig eine Anzeigeinformation betreffend die Verbindung und/oder den Inhalt der Kommunikation angezeigt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor oder während der Anwahl teilnehmerseitig eine Bestätigung für den Aufbau der Verbindung angefordert wird, wobei die Verbindung nur aufgebaut wird, wenn vom Teilnehmer die Bestätigung gegeben wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeinformation gleichzeitig zur Bestätigungsanforderung angezeigt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Anzeigeinformationen betreffend mehrere Verbindungen mit unterschiedlichen Zielen zur Auswahl angeboten werden und die Auswahl einer Anzeigeinformation als Bestätigung für die entsprechende Verbindung genommen wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es automatisch begonnen wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es zeitgesteuert begonnen wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung eine Fernsprechverbindung über ein Fernsprechnetz, das Ziel ein anderer Teilnehmer und die Anzeige eine Bildschirmanzeige sind.
  8. 8. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Information betreffend das Thema oder betreffend das Ziel der Kommunikation angezeigt wird.
  9. 9. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anwahlinformation und die anzuzeigende Information vorab gespeichert werden.
  10. 10. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es im Rahmen eines Verbindungsaufbau-Wiederholverfahrens ausgeführt wird.
  11. 11. Verfahren zum Wiederholen des Aufbaus einer Verbindung für eine Kommunikation, bei dem eine erste Verbindung nach Maßgabe einer eingegebenen Anwahlinformation aufzubauen versucht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Anwahlinformation und eine anzuzeigende Information gespeichert werden und daß später eine zweite Verbindung für eine Kommunikation mit einem Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche aufgebaut wird.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeinformation nur angefordert und/oder gespeichert wird, wenn die erste Verbindung nicht durchgeschaltet werden konnte oder wenn es vom Teilnehmer veranlaßt wird.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Verbindung nach einer bestimmten oder bestimmbaren Zeit nach der ersten Verbindung aufgebaut wird.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß nach der ersten Verbindung die zweite Verbindung zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem bestimmten Zeitraum aufgebaut wird.
  15. 15. Wahlwiederholverfahren, bei dem beim Aufbau einer Telekommunikationsverbindung die Anwahlinformation gespeichert und die gespeicherte Information zu einem späteren Zeitpunkt für eine automatische Wahlwiederholung verwendet werden.
  16. 16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Wahlwiederholung zeitgesteuert ist.
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß Anwahlinformation nur gespeichert wird, wenn der anwählende Teilnehmer dies veranlaßt.
  18. 18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Speicherung der Anwahlinformation eine vom Teilnehmer eingegebene Information gespeichert wird, die bei der Wahlwiederholung angezeigt wird.
  19. 19. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherung der Anwahlinformation angeboten oder automatisch ausgeführt wird, wenn eine Verbindung nicht hergestellt werden konnte.
  20. 20. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Löschen der gespeicherten Anwahlinformation angeboten oder automatisch ausgeführt wird, wenn auf die Wahlwiederholung hin eine Verbindung hergestellt werden konnte.
  21. 21. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die gespeicherte Information dem Teilnehmer angezeigt wird und die Verbindung durch die Wahlwiederholung nur aufgebaut wird, wenn der Teilnehmer dies bestätigt.
  22. 22. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß gespeicherten Informationen betreffend mehrere Ziele gleichzeitig oder zeitlich nacheinander angezeigt werden.
  23. 23. Vorrichtung zum Aufbauen einer Verbindung für eine Kommunikation ausgehend von einem Teilnehmer zu einem Ziel, mit

    einer teilnehmerseitigen Anwahlvorrichtung (16, 54) zum Absenden einer Anwahlinformation, gekennzeichnet durch

    eine Eingabeeinrichtung (51, 55, 56) zum Eingeben einer Anzeigeinformation betreffend die Verbindung und/oder den Inhalt der Kommunikation,

    eine Speichereinrichtung (52) zum Speichern der Anwahlinformation und der Anzeigeinformation, und

    eine Anzeigevorrichtung (53), die vor oder während der Anwahl teilnehmerseitig die Anzeigeinformation und/oder die Anwahlinformation anzeigt.
  24. 24. Vorrichtung nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch eine Anforderungseinrichtung (15, 52), die vor oder während der Anwahl teilnehmerseitig eine Bestätigung für den Aufbau der Verbindung anfordert, wobei die Verbindung nur aufgebaut wird, wenn vom Teilnehmer die Bestätigung gegeben wird.
  25. 25. Vorrichtung nach Anspruch 23 oder 24, gekennzeichnet durch eine Zeitsteuerung (52), die zu bestimmten Zeitpunkten oder nach bestimmten Zeitintervallen den Verbindungsaufbau anstößt.
  26. 26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Rechner (52) aufweist.
  27. 27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 23 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Telefongerät (51) aufweist.






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