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Dokumentenidentifikation DE69513208T2 13.07.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0666432
Titel Stoss- und schwingungsdämpfende Klemme
Anmelder Socitec Société pour le Commerce International et les Echanges Techniques, Sartrouville, FR
Erfinder Hay, Jean-Yves, F-92700 Colombes, FR
Vertreter Motsch und Kollegen, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69513208
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, IT, LI, NL, PT, SE
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 24.01.1995
EP-Aktenzeichen 954001541
EP-Offenlegungsdatum 09.08.1995
EP date of grant 10.11.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.07.2000
IPC-Hauptklasse F16F 7/14

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Kontaktklotz zur Dämpfung von Stoßbelastungen und/oder Vibrationen zwischen einer ersteh und einer zweiten Masse.

Sie betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Kontaktklotzes.

Die Erfindung findet insbesondere, wenn auch nicht ausschließlich, Anwendung im Bereich stoß- und vibrationssicherer Vorrichtungen, die eine Trägermasse vertikal mit einer gehaltenen Masse verbinden.

Es sind bereits Kontaktklötze zur Dämpfung von Stößen und Vibrationen zwischen zwei Massen bekannt (EP-A-499 518), die Metallkabelabschnitte aufweisen, die auf einstückigen Trägern der zu isolierenden Masse befestigt sind.

Diese Vorrichtungen weisen Nachteile auf. Sie sind nämlich teuer, kompliziert herzustellen und schwierig einzubauen.

Die Erfindung stellt einen Dämpfungskontaktklotz und ein Verfahren zu dessen Herstellung bereit, der besser als die bisher bekannten den praktischen Anforderungen gerecht wird, insbesondere dadurch, dass ein Dämpfungskontaktklotz vorgeschlagen wird, dessen Steifigkeit sehr leicht auf den Durchmesser und die Höhe des Kabels eingestellt werden kann, der problemlos herzustellen und einzubauen ist und eine hohe Steifigkeit aufweist.

Um dieses Ziel zu erreichen, schlägt die Erfindung einen Dämpfungskontaktklotz gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 vor.

Der Dämpfungskontaktklotz weist eine erste Betriebsrichtung auf, die mit der axialen Richtung des Kontaktklotzes übereinstimmt.

Unter Abschnitt versteht man ein durchgehendes Kabelteil.

Um eine Ausbauchung auf der Höhe des Mittelteils des Abschnitts zu bilden, wird das Kabel beispielsweise permanent in radialer Richtung vorgeformt, um so eine Ausbauchung auf der Höhe des Mittelteils des Abschnitts zu bilden, in der die Litzen weiter voneinander beabstandet sind als in den Endbereichen dieses Abschnitts, was den Vorteil hat, dass eine relativ große Auslenkung und eine gute Absorption von Stößen und Vibrationen in axialer und radialer Richtung des Kontaktklotzes möglich ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Kabellitzen in einer ersten Ganghöhe wendelförmig umeinander gewickelt.

Diese Anordnung führt zu einer deutlichen Erleichterung der Herstellung des Kontaktklotzes, dessen Litzen sich normalerweise nicht voneinander entfernen, und ermöglicht eine Verbesserung der Steifigkeit des Kontaktklotzes.

Vorteilhafterweise weist das Kabel im ungelasteten Zustand einen axialen Hohlraum auf. Dieser Hohlraum wird beispielsweise durch Entfernen der mittleren Seele oder einer axialen Litzengruppe, die zu einem mehrlagigen Kabel gehört, d. h. zu einem Kabel, das mindestens zwei konzentrische Litzenlagen aufweist, geschaffen.

Unter unbelastet versteht man den Zustand, den das Kabel vor der Vorverformung einnimmt, wenn es keinerlei Zug-, Druck- oder Schubbelastung ausgesetzt ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Kabel durch Verdrillung in entgegengesetzter Richtung zur ersten Ganghöhe und Kompression in Längsrichtung permanent vorgeformt und so der ausgebauchte mittlere Teil des Kabelabschnitts gebildet.

In den bevorzugten Ausführungsformen kann man ferner auf die eine und/oder andere der folgenden Anordnungen zurückgreifen:

- Der Kontaktklotz weist ein erstes und zweites Befestigungsmittel bzw. ein erstes und zweites Ende des Kabelabschnitts auf, das direkt oder indirekt auf der ersten und zweiten Masse befestigt ist, wobei das erste und zweite Befestigungsmittel in oder weitgehend in der axialen Verlängerung des Abschnitts angeordnet ist und die erste Ganghöhe der Wendel eine Länge aufweist, die größer ist als der Abstand zwischen den Befestigungsmitteln.

Unter dem Abstand zwischen den Befestigungsmitteln versteht man den freien Abstand des Kabels zwischen den sich am nächsten liegenden Punkten der Befestigungsmittel, die einander gegenüberliegen, wenn sich das Kabel im unbelasteten Zustand befindet.

- Das Kabel weist einen einzigen Abschnitt auf, wobei die Befestigungsmittel des Abschnitts direkt oder jeweils so angeordnet sind, dass sie mit der ersten und zweiten Masse fest verbunden sind.

- Der Kontaktklotz weist mindestens zwei fest miteinander verbundene Abschnitte auf demselben Kabel auf, die axial angeordnet sind und durch eine beispielsweise durch Bördeln am Kabel befestigte Zwischenbefestigung voneinander getrennt sind.

- Der Kontaktklotz weist wenigstens zwei voneinander durch ein Zwischenstück getrennte Kabel auf, die beispielsweise einen unterschiedlichen Durchmesser haben.

- Das Kabel weist wenigstens zwei verschiedene Arten von Litzen auf.

- Die Adern der Litzen sind wendelförmig umeinander gewickelt, entgegen der Richtung der von den Litzen gebildeten Wendel.

- Das Kabel weist sechs Litzen auf.

- Das Kabel weist mindestens zwei Lagen Litzen auf.

- Mindestens eines der Befestigungsmittel weist einen schlauchförmigen Teil auf, in den ein entsprechendes Kabelende unter Reibung eingeschoben wird.

- Das Kabelende ist am äußeren Ende des schlauchförmigen Teils des Befestigungsmittels gegenüber dem Kabel befestigt.

- Das Kabel ist an den Befestigungsmitteln angeschweißt.

- Das Kabel ist an den Befestigungsmitteln angeklebt; dazu wird beispielsweise der Kabelabschnitt an den Befestigungsmitteln befestigt, indem Kleber auf die Enden aufgebracht oder Kleber oder Harz in das Blindloch des schlauchförmigen Teils der Befestigungsmittel eingebracht wird, d. h. dieser an seinem Ende abgedichtet wird.

- Das Kabel ist auf die Befestigungsmittel aufgebördelt.

- Das Kabel ist an den Befestigungsmitteln durch Vergießen der Enden des Abschnitts in ein warm härtendes oder elastomeres Material, das sich zwischen den Kabelenden und dem schlauchförmigen Teil der Befestigungsmittel befindet, befestigt; man kann dann z. B. den schlauchförmigen Teil der Befestigungsmittel auf das Kabel bördeln oder schrumpfen.

- Das Kabel oder die Kabelabschnitte werden durch eine Kombination verschiedener der oben beschriebenen Mittel an den Befestigungsmitteln befestigt.

Die Erfindung schlägt auch ein Verfahren zur Herstellung eines Kontaktklotzes zur Dämpfung von Stoßbelastungen und/oder Vibrationen zwischen einer ersten und zweiten Masse mit Hilfe eines Kabels vor, das mehrere Litzen aufweist, die in einer ersten Ganghöhe wendelförmig umeinander gewickelt sind und untereinander einen offenen axialen Hohlraum bilden, das dadurch gekennzeichnet ist, dass

- die Kabelenden steif an den jeweiligen Befestigungsmitteln befestigt sind, die mit den Massen fest verbunden werden können,

- das Kabel dadurch permanent verformt wird, dass man den Kontaktklotz in axialer Richtung komprimiert und ihn in entgegengesetzter Richtung zur ersten Ganghöhe der Wendel so verdrillt, dass man einen Kabelabschnitt erhält, der weitgehend gerade ist und einen vertieften und ausgebauchten Teil aufweist.

Vorteilhafterweise stellt man den Verdrillungswinkel und die in axialer Richtung wirkende Kompressionskraft abhängig von der lichten Höhe und dem Durchmesser des Kabels entsprechend der gewünschten axialen und radialen Steifigkeit des Kontaktklotzes ein. Die Einstellung wird, wie dem Fachmann bekannt ist, entsprechend der Beschaffenheit des Kabelabschnitts vorgenommen.

Die Erfindung wird deutlicher, wenn man die Beschreibung liest, die bestimmte Ausführungsformen erläutert, die als Beispiele aber nicht als Einschränkungen zu verstehen sind.

Die Beschreibung bezieht sich auf die zugehörige Zeichnung, die folgendes zeigt:

- Fig. 1 zeigt ein unbelastetes Kabel, das sechs mehradrige wendelförmig gewickelte Litzen und einen axialen Hohlraum aufweist.

- Fig. 2 ist eine Schnittansicht entlang der Linie II-II in Fig. 1.

- Fig. 3 zeigt eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines Kabelabschnitts im Aufriss.

- Fig. 4 ist eine teilweise als Schnittzeichnung ausgeführte Seitenansicht eines Kabels und seiner Befestigungspunkte vor dessen Verdrillung und Kompression zur Bildung eines Kontaktklotzes gemäß der Ausführungsform der Erfindung, die hier noch genauer beschrieben wird.

- Fig. 5 ist eine teilweise als Schnittzeichnung ausgeführte Seitenansicht des Kontaktklotzes, den man nach der Verdrillung und Kompression des in Fig. 4 dargestellten Kabels erhält.

- Fig. 6 ist eine im Aufriss und teilweise als Schnittzeichnung dargestellte Seitenansicht einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform des Kontaktklotzes, der zwei Abschnitte aufweist.

- Die Fig. 7A und 7B zeigen eine Schnittansicht einer ersten Ausführungsform der Befestigungsmittel, die auf den erfindungsgemäßen Kontaktklotz aufgebördelt sind.

- Die Fig. 8A und 8B zeigen eine Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform der Befestigungsmittel, die durch Bördeln und Schweißen eines Komplementärteils am erfindungsgemäßen Kontaktklotz befestigt sind.

- Fig. 9 ist eine Schnittansicht einer dritten Ausführungsform der Befestigungsmittel, die durch Aufbördeln und Anbringen eines Komplementärteils am erfindungsgemäßen Kontaktklotz befestigt sind.

- Fig. 10 ist eine Schnittansicht einer vierten Ausführungsform der Befestigungsmittel der Kabelenden, die durch Vergießen am erfindungsgemäßen Kontaktklotz befestigt sind.

- Fig. 11 ist eine Schnittansicht einer Verbindung zwischen zwei Massen, die zwei Kontaktklötze gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform, die hier noch genauer beschrieben wird, aufweist.

- Fig. 12 ist eine schematische perspektivische Ansicht einer Verbindung zwischen einem Trägerteil und einem gehaltenen Teil, die zwei Reihen erfindungsgemäßer Kontaktklötze aufweist.

Fig. 1 zeigt ein Metallkabel 1, das sechs baugleiche Litzen 2 aufweist, die beispielsweise einen Durchmesser von d = 6 mm haben und in einer ersten Ganghöhe p, die beispielsweise 10 cm beträgt, wendelförmig um eine mittlere Seele (die nicht dargestellt ist, da sie aus dem Kabel entfernt wurde) gewickelt sind.

Kabel 1 weist einen axialen Hohlraum 3 auf (siehe Fig. 2), um den die sechs Litzen abgewinkelt und regelmäßig verteilt sind, wobei jede Litze jeweils mit den beiden an sie angrenzenden Litzen verbunden ist.

Jede Litze besteht beispielsweise aus sieben Adern 4 vom Durchmesser d' = 2 mm, wobei sechs Adern in einer Ganghöhe p' wendelförmig in entgegengesetzter Richtung zur ersten Ganghöhe p um eine mittlere gerade Ader gewickelt sind.

Fig. 3 zeigt den Abschnitt 5 eines erfindungsgemäßen Kontaktklotzes, der mit Hilfe des Kabels 1 der Fig. 1 gebildet ist.

Der Abschnitt weist einen ausgebauchten Mittelteil 6 auf, der einen mittleren Hohlraum 7 bildet, der die erwünschte Dämpfung von Stößen und Vibrationen ermöglicht.

Fig. 4 stellt ein Teil 8 dar, mit dessen Hilfe man den Kontaktklotz 9 der Fig. 5 erhält.

Das Teil 8 weist einen unbelasteten geraden Kabelabschnitt 10 sowie erste und zweite Mittel 11 und 12 zur Befestigung der jeweiligen Enden 13 und 14 des Kabelabschnitts auf einer (nicht gezeigten) ersten und zweiten Masse auf. Die ersten und zweiten Mittel sind in der axialen Verlängerung (Achse 15) des Kabelabschnitts angeordnet, wobei die erste Ganghöhe p der Wendel genauso lang oder länger ist als der Abstand h zwischen den Befestigungsmitteln.

Die Befestigungsmittel 11 und 12 sind baugleich. Sie weisen einen schlauchförmigen Teil 16 aus Metall mit einem Außengewinde 17 auf, dessen Innendurchmesser etwas größer ist als der Außendurchmesser des unbelasteten Kabels, und der auf der Kabelseite von einem Ringflansch 18 begrenzt wird, der sich radial so weit nach außen erstreckt, bis er an die Oberflächen der Massen stößt.

Die Enden 13 und 14 des Kabelabschnitts werden unter Reibung in die zugehörigen schlauchförmigen Teile bis zu deren jeweiligen äußeren, dem Kabel gegenüberliegenden Enden 19 und 20 eingeschoben und mit ihnen verschweißt.

Vorteilhafterweise sind die Innenkanten der Flansche 18 bei 21 angefast, wobei der Abstand h zwischen diesen Flanschen geringer ist als die Ganghöhe p.

Fig. 5 zeigt den Kontaktklotz 9, den man durch Verdrillung (Pfeil 22) um die Achse 15 in entgegengesetzter Richtung zur ersten Ganghöhe und durch Kompression (Pfeil 23) in axialer Richtung des Kabelabschnitts des Teils in Fig. 4 erhält.

Verdrillung und Kompression erfolgen so, dass das Kabel eine neue offene Form annimmt und im Verhältnis zur vorherigen Form dauerhaft und permanent so verformt ist, dass es einen Kabelabschnitt 25 mit einem ausgebauchten Mittelteil 26 aufweist, der erfindungsgemäß einen zentralen und axialen Hohlraum 27 bildet. Der ausgebauchte Teil ist zur Achse 15 symmetrisch oder weitgehend symmetrisch und beschreibt einen Kreis, der einen größeren Durchmesser hat als der des ursprünglichen Kabelabschnitts.

Fig. 6 zeigt einen Kontaktklotz 28 auf zwei Ebenen zwischen einer ersten Masse 29 und einer zweiten Masse 30, der zwei erfindungsgemäße Abschnitte 31 und 32 aufweist, die axial angeordnet und durch ein Zwischenstück 33 voneinander getrennt sind.

Die Länge dieser beiden Abschnitte kann, je nach Wirkungsweise des Kontaktklotzes, gleich oder unterschiedlich sein. Beispielsweise kann es sich um einen Kontaktklotz auf zwei Ebenen handeln, der wie folgt aufgebaut ist.

Erste Ebene (Höhe h) - Abschnitt 31, vibrationsfest bei niedriger Frequenz, von geringer Steifigkeit und hoher statischer Auslenkung, mit einem stark ausgebauchten, beispielsweise weitgehend kugelförmigen Mittelteil 26'.

Zweite Ebene (Höhe h") - Abschnitt 32, stoßfest, mit einem Mittelteil 26, der nicht so stark ausgebaucht ist wie der der ersten Ebene, um so eine mittlere oder hohe Steifigkeit zu erzielen, wodurch starke Stöße absorbiert werden können, nachdem die erste Ebene so weit wie möglich komprimiert wurde.

Das Zwischenstück 33 besteht beispielsweise aus einer Röhre, durch die axial eine Bohrung führt, deren Durchmesser etwas größer ist als der Durchmesser des geraden Kabels, und die eine Höhe h' aufweist. Dieses Zwischenstück 33 wird radial um die Kabelabschnitte 31 und 32 aufgebördelt, damit die gleiche oder unterschiedliche Länge der Ebenen beibehalten wird, bevor durch Verformung die Abschnitte 31 und 32 gemäß der Ausführungsform der Erfindung gebildet werden.

Das Zwischenstück 33 wird bei der Herstellung des Kontaktklotzes auf zwei Ebenen radial festgehalten, um ein völliges Ausknicken der Kabelabschnitte 31 und 32 während der Kompressions-/Verdrillungsphase zu verhindern, wobei das Verhältnis der gesamten Höhe (h + h' + h") zum Durchmesser des Abschnitts besonders wichtig ist, um das Ausknicken während der Herstellung zu verhindern, wobei man weiß, dass die Höhe h etwa 3 bis 10 mal, beispielsweise 7 mal, größer sein kann als der Durchmesser des Abschnitts.

Bei einer anderen Ausführungsform ist der Kontaktklotz aus zwei separaten Stücken gebildet, die koaxial und an der einen und anderen Seite eines Zwischenstücks befestigt sind. Die Kabel können sich hinsichtlich Durchmesser und Länge und/oder Aufbau voneinander unterscheiden.

Nunmehr wird wieder auf Fig. 6 Bezug genommen, bei der die einander gegenüberliegenden Enden 34 und 35 der beiden Abschnitte direkt und jeweils mit den Massen 29 und 30, z. B. mit Hilfe von Befestigungsmitteln, wie sie mit Bezug auf Fig. 4 beschrieben wurden, verbunden sind.

Eine solche Anordnung ermöglicht bei gleichlangen Abschnitten eine bessere Absorption der Stöße.

Die Fig. 7a und 7b zeigen Befestigungsmittel 36, die hier noch einen schlauchförmigen Teil 37 aufweisen, dessen Innendurchmesser genauso groß oder etwas größer ist als der Außendurchmesser des Kabels 38, wobei sein Ende 39 am Ende 40 des schlauchförmigen Teils durch radiale Kompression des schlauchförmigen Endabschnitts 41 befestigt ist (siehe Fig. 7b).

Die Fig. 8a und 8b zeigen eine andere Ausführungsform der Befestigungsmittel 42 des Kabelabschnittendes 43, wobei Letzteres auf eine Platte 44 aufgebördelt ist, die am Flansch 45 mit einer Öffnung versehen ist.

Die Platte 44 wird dann, beispielsweise durch Verschweißen, auf einem Teil 46, das auf einer Seite eine Aussparung 47 aufweist, deren Form der des Flansches entspricht, befestigt.

Die andere Seite des Teils 44 weist beispielsweise eine Gewindebohrung 49 zur Befestigung mittels einer Schraube auf einer der Massen auf.

Fig. 9 zeigt eine weitere Ausführungsform der Befestigungsmittel. Das Kabelende 50 wird hier durch Verschweißen auf einer Platte 51 befestigt, die ganz von einer Öffnung 52 durchbohrt ist, deren Innendurchmesser genauso groß oder ein wenig größer ist, als der des Endes.

Ein Teil 53, das mit einer Befestigungsschraube 54 versehen ist und eine Platte 55 zur Verbindung mit der Platte 51 aufweist, wird dann beispielsweise durch Verschweißen auf der Platte 51 befestigt.

Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführungsform der Befestigungsmittel 56, mit zwei baugleichen schlauchförmigen Endstücken 57 mit Außengewinde, die um die Enden 58 des Kabelabschnitts 59 gegossen sind.

Fig. 11 zeigt eine seitliche Verbindung 60 zwischen zwei Teilen 61, die zwei Kontaktklötze 62 gemäß der hier genauer beschriebenen Ausführungsform der Erfindung verwendet. Die Teile 61 werden beispielsweise von einer gemeinsamen Welle 63 axial und vertikal gehalten.

Fig. 12 zeigt eine Trägerplatte 64, an der mittels zwei Reihen 66 mit je drei erfindungsgemäßen Kontaktklötzen 67 eine gehaltene Platte 65 aufgehängt ist.

Nunmehr wird eine Ausführungsform des Verfahrens zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Kontaktklotzes beschrieben, wobei insbesondere auf die Fig. 1, 4 und 5 Bezug genommen wird.

Das im allgemeinen metallische, aus mehreren mehradrigen Litzen bestehende Kabel 1 wird axial ausgehöhlt, indem die mittlere Seele entfernt wird.

Anschließend wird das Kabel abgeschnitten, um einen ersten Abschnitt mit der Länge L zu bilden.

Dann befestigt man die Teile 11 und 12 auf dem Abschnitt. Dazu steckt man die schlauchförmigen Teile 16 auf das Kabel auf, bis sich die Außenflächen der Kabelenden 19 und 20 und die Enden der schlauchförmigen Teile berühren.

Die axialen Außenabmessungen x der schlauchförmigen Teile betragen:

L - 2x = h, wobei h ≤ p ist

(p bezeichnet die erste Ganghöhe der Wendel des Kabels vor der Verformung).

Anschließend schweißt man die Enden 19 und 20 an die schlauchförmigen Teile 16 an, wobei die Schweißnaht insbesondere im axialen Hohlraum, ein wenig ins Innere der schlauchförmigen Teile dringt.

Dann komprimiert man unter gleichzeitigem Verdrillen die so gebildete Einheit bis zu den Dehnungsgrenzen des Kabels und erhält so den dauerhaft verformten und einen ausgebauchten Teil 26 aufweisenden Kontaktklotz 9 der Fig. 5.

Es versteht sich von selbst und resultiert im übrigen aus dem vorher Gesagten, dass sich die vorliegende Erfindung nicht nur auf die hier insbesondere beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Sie umfasst im Gegenteil alle Varianten und insbesondere diejenigen Varianten, bei denen das Kabel nicht aus Metall sondern aus Kunststoff, z. B. aus einem Material, das unter der Bezeichnung KEVLAR bekannt ist, besteht, diejenigen Varianten, bei denen das Kabel mehrere Litzenreihen, z. B. drei Litzenreihen, aufweist, den Fall, bei dem sich der Durchmesser der Litzen in einer kleineren Größenordnung als einem halben Millimeter bewegt, was die Nachgiebigkeit des Dämpfers erhöht, oder größer ist als 2 cm, was seine Steifigkeit erhöht, diejenigen Varianten, bei denen der Winkel der Tangente zwischen dem ausgebauchten Mittelteil und der Achse des Abschnitts zwischen 30º und 50º, z. B. gleich einer Größenordnung von 45º ist, und diejenigen Varianten, bei denen die Anzahl der Litzen auf mehreren Lagen größer ist, z. B. bei 18 oder 32 Litzen liegt.

Wenn die Kabelenden in die Befestigungsmittel eingegossen werden, kann das vorteilhafterweise mit Stahl, Aluminium, Kunststoff und/oder jedem gießbaren Material durch Spritzguß oder Guß unter Einwirkung von Schwerkraft bewirkt werden.


Anspruch[de]

1. Kontaktklotz (5, 28, 56, 62, 67) für die Dämpfung von Stoßbelastungen und/oder Vibrationen zwischen einer ersten und einer zweiten Masse (29, 61, 64; 30, 61, 65), dadurch gekennzeichnet, daß er folgendes aufweist:

- mindestens ein weitgehend gerades Kabel mit einer Vielzahl von mehradrigen Litzen (2), wobei dieses Kabel mindestens einen Abschnitt (5, 25, 31, 32) mit einem ausgebauchten Mittelteil (6, 26) aufweist, welcher einen zentralen Hohlraum (7, 27) bildet; und

- erste und zweite Mittel (11, 12, 36, 42, 56) für die direkte oder indirekte Befestigung der Enden (13, 14) des Kabelabschnittes an dieser ersten und zweiten Masse, wobei diese ersten und zweiten Mittel für die Befestigung in oder weitgehend in der axialen Verlängerung (15) dieses Abschnittes angeordnet sind.

2. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Litzen (2) des Kabels wendelförmig in einer ersten Ganghöhe umeinander gewickelt sind.

3. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel einen offenen axialen Hohlraum (3) aufweist.

4. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel (1, 10) permanent durch Verdrillung in entgegengesetzter Richtung zu der ersten Ganghöhe und Kompression in Längsrichtung vorgeformt wird, um den ausgebauchten mittleren Teil (6, 26) des Kabelabschnittes (5, 25, 31, 32) zu bilden.

5. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Ganghöhe der Wendel eine Länge hat, die größer ist, als der Abstand h, welcher die genannten Befestigungsmittel voneinander trennt.

6. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel einen einzigen Abschnitt (25) aufweist, wobei die Mittel (11, 12) für die Befestigung der Enden des Abschnittes direkt und jeweils so ausgelegt sind, daß sie mit der ersten und zweiten Masse fest verbunden werden können.

7. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß er mindestens zwei axial angeordnete Abschnitte (31, 32) aufweist, welche durch eine Zwischenbefestigung (33) voneinander getrennt sind, die in seitlicher Richtung fixiert werden kann.

8. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß er mindestens zwei axial angeordnete Kabel aufweist, welche durch eine Zwischenbefestigung (33) voneinander getrennt sind.

9. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel mindestens zwei verschiedene Arten von Litzen aufweist.

10. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Adern der Litzen die Form einer Wendel haben, deren Richtung entgegen der Richtung der von diesen Litzen gebildeten Wendel verläuft.

11. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er sechs Litzen enthält.

12. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er mindestens zwei Lagen von Litzen aufweist.

13. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Befestigungsmittel (11, 12, 36, 56) einen schlauchförmigen Teil (16) aufweist in den ein entsprechendes Ende (13, 14) des Kabels unter Reibung eingeschoben wird.

14. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Kabels an dem äußeren Ende (1% 20) des schlauchförmigen Teils (16) gegenüber diesem Kabel angeordnet ist.

15. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel an den Befestigungsmitteln angeschweißt ist.

16. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel durch Verklebung mit den Befestigungsmitteln verbunden ist.

17. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel mit Hilfe eines Klebers oder Harzes in einem Blindloch eines Schlauches mit den Befestigungsmitteln verbunden ist.

18. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel auf die Befestigungsmittel aufgebördelt ist.

19. Kontaktklotz für die Stoßdämpfung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel an den Befestigungsmitteln durch Vergießen eines warm härtenden oder elastomeren Materials befestigt ist, welches durch Bördeln oder Schrumpfen auf das Kabel aufgebracht wird.

20. Verbindung (60) zwischen zwei Massen, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens zwei Kontaktklötze für die Stoßdämpfung nach einem der vorausgegangenen Ansprüche aufweist.

21. Anwendung der Verbindung nach Anspruch 20 auf die vertikale Aufhängung einer Masse (65), die von einer Trägermasse (64) gehalten wird.

22. Verfahren für die Herstellung eines Kontaktklotzes für die Dämpfung von Stoßbelastungen und/oder Vibrationen zwischen einer ersten und einer zweiten Masse mit Hilfe eines Kabels (1), das aus mehreren Litzen (2) besteht, die mit einer ersten Ganghöhe wendelförmig umeinander gewickelt sind und untereinander einen freien axialen Hohlraum (3) bilden, dadurch gekennzeichnet, daß

- die Enden (13, 14) des Kabels steif an Befestigungsmittel (11, 12) angeschlossen sind, die mit den Massen fest verbunden werden können;

- das Kabel dadurch permanent verformt wird, daß dieses Kabel in Längsrichtung komprimiert und das Kabel in entgegengesetzter Richtung zu der ersten Ganghöhe der Wendel so verdrillt wird, daß ein Kontaktklotz für die Stoßdämpfung erreicht wird, welcher zwischen den Befestigungsmitteln (11, 12) einen weitgehend geraden Abschnitt (25) aufweist, der einen vertieften und ausgebauchten zentralen Teil (26) enthält.

23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel der Verdrillung und die Kompressionskraft je nach der gewünschten Steifigkeit des Kontaktklotzes eingestellt werden, die vorher bestimmt worden ist.







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