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BOHRFUTTER - Dokument DE69423628T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69423628T2 20.07.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0713431
Titel BOHRFUTTER
Anmelder Power Tool Holders Inc., Wilmington, Del., US
Erfinder STEADINGS, W., Stephen, Seneca, US;
BARTON, B., Christopher, Seneca, US
Vertreter Bartels & Partner, Patentanwälte, 70174 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 69423628
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, IT, LI, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 02.08.1994
EP-Aktenzeichen 949245575
WO-Anmeldetag 02.08.1994
PCT-Aktenzeichen US9408760
WO-Veröffentlichungsnummer 9505258
WO-Veröffentlichungsdatum 23.02.1995
EP-Offenlegungsdatum 29.05.1996
EP date of grant 22.03.2000
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche 07.11.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.07.2000
IPC-Hauptklasse B23B 31/12

Beschreibung[de]
Hinterrund der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Spannfutter zur Verwendung bei einem manuell oder motorisch betätigten Antriebsgerät gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 und wie es beispielsweise aus der WO-A-91/12914 bekannt ist. Genauer gesagt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Spannfutter des schlüsselfreien Typs, das von Hand oder durch Betätigung des Motors des Antriebsgerätes gespannt oder gelöst werden kann.

Sowohl handbetätigte als auch elektrische oder pneumatische Werkzeugantriebsgeräte sind wohlbekannt. Obwohl Bohrer die meisten üblichen Werkzeuge sind, die bei solchen Antriebsgeräten benutzt werden, kann es sich bei den Werkzeugen auch um Schraubendreher, Mutterdreher, Fräser, aufgespannte Schleifkörper und andere Schneid- oder Abriebwerkzeuge handeln. Da die Werkzeuge Schäfte unterschiedlicher Durchmesser haben können oder der Querschnitt des Werkzeugschaftes polygonal sein kann, ist die Vorrichtung üblicherweise mit einem Spannfutter versehen, das über einen verhältnismäßig großen Bereich verstellbar ist. Das Spannfutter kann am Antriebsgerät durch eine mit Gewinde versehene oder sich verjüngende Bohrung angebracht sein.

Eine breite Vielfalt an Spannfuttern wurde in der Technik entwickelt. Bei der einfachsten Form eines Spannfutters sind drei Klauen, die in Umfangsrichtung ungefähr 120 Grad im Abstand voneinander angeordnet sind, durch im Winkel angeordnete Durchgänge in einem Körper gehalten, der an der Antriebswelle angebracht und so geformt ist, daß die Drehung des Körpers in einer Richtung relativ zu einer eingefaßten Mutter, welche mit den Klauen in Eingriff ist, die Klauen in Spannbeziehung relativ zum zylindrischen Schaft eines Werkzeuges pressen, während die Drehung in entgegengesetzter Richtung die Spannbeziehung löst.

Ein Beispiel eines solchen Spannfutters ist in der EP-A-0433187 offenbart, die ein Spannfutter zeigt, das einen Körper beinhaltet, der an der Motorwelle einer Maschine angebracht werden kann. Eine Mehrzahl von Klauen ist so angeordnet, daß sie in Bohrungen gleiten und nach vorn zusammenlaufen. Eine Hülse umgibt und ist so angeordnet, daß sie um den Körper drehbar ist. Die Klauen weisen einen äußeren, mit Gewinde versehenen Teil auf, der mit einer Mutter in Eingriff ist, die die Klauen umringt und mit der den Körper umgebenden Hülse einstückig ist. Eine Reihe von Kugeln ist zwischen der nach hinten weisenden Fläche der Mutter und dem Körper des Spannfutters eingesetzt.

Ein solches Spannfutter kann schlüsselfrei sein, wenn es von Hand gedreht wird. Ein Beispiel eines solchen Spannfutters ist in dem US-Patent 5 125 673 offenbart, das den Titel trägt "Non-Impact Keyless Chuck" und auf den vorliegenden Anmelder erteilt ist.

Trotz des Erfolges schlüsselfreier Spannfutter, wie sie in dem US-Patent 5 125 673 gezeigt sind, sind unterschiedliche Formen von Spannfuttern für eine Vielzahl Anwendungen wünschenswert. Derzeit werden bei einer Anzahl von Spannfutteranwendungen, beispielsweise wie in der EP-A- 0433187 dargestellt, Kugellager benutzt, um die Reibung zwischen der Mutter und dem Körper aus axialem Schub der Mutter auf den Körper zu verringern. Diese Lager weisen manchmal einen Käfig auf und besitzen getrennte obere und untere Druckringe. Manchmal kann der Körper oder die Mutter, falls hart genug, als unterer bzw. oberer Druckring dienen. Wünschenswert wäre es, ein schlüsselfreies Spannfutter zu haben, das weniger Einzelteile benötigt oder geringere Herstellungs- oder Montagekosten. Zusätzlich wäre es wünschenswert, eine Spannfutter-Formgebung zu haben, wodurch radiale sowie axiale Gewindebelastungen minimiert wären, wenn das Spannfutter betätigt wird. Ferner wäre es wünschenswert, ein Spannfutter zu haben, bei dem die vordere Hülse durch ein Mundstück gehalten wird, welches sowohl funktional ist als auch einem ästhetischen Zweck dient.

Die WO-A-91/12914 offenbart ein Bohrfutter, das zum Schlagbohren geeignet ist und eine Sperrvorrichtung aufweist, um ein Loswerden der Futterklauen zu verhindern. Ein Lager mit einem Innenring, Außenring und dazwischen befindlichen Lagerelementen ist für eine Axialbewegung relativ zur Mutter angeordnet, und eine Rückführfeder ist zwischen Mutter und Lager eingesetzt.

Abriß der Erfindung

Die vorliegende Erfindung berücksichtigt und richtet sich auf die vorstehenden Betrachtungen sowie andere Bauweisen und Verfahren des Standes der Technik.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Spannfutter zur Verwendung bei einem manuell oder motorisch betätigten Antriebsgerät mit einer drehbaren Antriebswelle vorgesehen, wobei besagtes Spannfutter aufweist:

einen im wesentlichen zylindrischen Körperteil mit einem Nasenabschnitt und einem Endabschnitt, wobei besagter Endabschnitt eine axiale Bohrung aufweist, die in ihm so ausgebildet ist, daß sie für die genannte Antriebswelle des genannten Antriebsgerätes passend ist, und besagter Nasenabschnitt eine darin ausgebildete axiale Bohrung und eine Mehrzahl im Winkel angeordneter Durchgänge aufweist, die darin durchgehend ausgebildet sind und die genannte axiale Bohrung anschneiden;

eine Mehrzahl von Klauen, die gleitbar in jedem der genannten, im Winkel angeordneten Durchgänge angeordnet sind, wobei jede der genannten Klauen eine Klemmfläche, die an einer ihrer Seiten ausgebildet ist, und an ihrer gegenüberliegenden Seite ausgebildete Gewinde besitzt;

eine Mutter, die drehbar an dem genannten Körper angeordnet und mit den genannten Gewinden an den genannten Klauen in Eingriff ist;

einen Drucklagerring an dem genannten Körperteil und einen im wesentlichen zylindrischen, vorderen Hülsenteil in Antriebseingriff mit der genannten Mutter und auf dem genannten Nasenabschnitt des genannten Körperteiles aufliegend, wodurch, wenn der genannte vordere Hülsenteil relativ zu dem genannten Körperteil gedreht wird, die genannten Klauen dadurch bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß

eine in sich geschlossene, reibungsvermindernde Lagereinheit zwischen der genannten Mutter und dem Drucklagerring angeordnet ist, daß besagte Lagereinheit einen inneren Laufring, einen äußeren Laufring und Lagerungselemente aufweist, die miteinander zusammenwirken, daß die besagte Mutter ungefedert in axialer Berührung mit der genannten Lagereinheit ist und daß der äußere Laufring aus sich radial und axial erstreckenden Teilen besteht.

Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, ein Spannfutter zur Verfügung zu stellen, das radiale sowie axiale Belastung während des Betriebes minimiert und ein schlüsselfreies Spannfutter zur Verfügung stellt, das eine Mindestanzahl einzelner Bauteile aufweist, die zusammengesetzt werden müssen.

Weitere Ziele, Merkmale und Aspekte der vorliegenden Erfindung werden unten in näheren Einzelheiten besprochen.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Eine volle und befähigende Offenbarung der vorliegenden Erfindung, einschließlich der besten Ausführung derselben, wird dem einschlägigen Fachmann in der restlichen Beschreibung dargeboten, einschließlich der Bezugnahme auf die begleitenden Figuren, in denen:

Fig. 1 eine teilweise im Längsschnitt gezeigte Ansicht eines Spannfutters gemäß eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist und

Fig. 2 eine auseinandergezogene Ansicht des in Fig. 1 gezeigten Spannfutters ist.

Die wiederholte Verwendung von Bezugszahlen in der vorliegenden Beschreibung und den Zeichnungen ist dazu gedacht, um gleiche oder analoge Merkmale oder Elemente der Erfindung darzustellen.

Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele

Für den einschlägigen Fachmann versteht sich, daß die vorliegende Besprechung lediglich eine Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen ist und nicht dazu gedacht ist, die breiteren Aspekte der vorliegenden Erfindung einzuschränken, welche breiteren Aspekte in der beispielhaften Konstruktion verkörpert sind.

Es wird auf Fig. 1 und 2 Bezug genommen, in denen ein Spannfutter 10 gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt ist. Das Spannfutter 10 beinhaltet eine vorderen Hülsenteil 12, einen wahlweisen hinteren Hülsenteil 14, einen Körperteil 16 und Klauen 18. Der Körperteil 16 ist im wesentlichen zylindrisch geformt und weist einen Vorder- oder Nasenabschnitt 20 und einen Hinter- oder Endabschnitt 22 auf. Eine axiale Bohrung 24 ist im Nasenabschnitt 20 des Körperteiles 16 ausgebildet. Die axiale Bohrung 24 ist etwas größer als der größte Werkzeugschaft, für dessen Aufnahme das Spannfutter ausgelegt ist. Eine Gewindebohrung 26 ist in dem Endabschnitt 22 des Körpers 16 ausgebildet und hat eine Normgröße, passend zu der Antriebswelle eines motor- oder handbetriebenen Antriebsgerätes (nicht gezeigt). Die Bohrungen 24, 26 können im zentralen Bereich 28 des Körperteiles 16 miteinander in Verbindung sein. Während eine Gewindebohrung 26 dargestellt ist, könnte diese Bohrung durch eine sich verjüngende Bohrung von Normgröße ersetzt werden, passend zu einer konischen Antriebswelle.

Durchgänge 30 sind im Körperteil 16 ausgebildet, um jede Klaue 18 aufzunehmen. Vorzugsweise werden drei Klauen 18 verwendet, und jede Klaue 18 ist von der benachbarten Klaue um einen Bogen von etwa 120º versetzt. Die Achsen der Durchgänge 30 und die Klauen 18 sind relativ zur Achse des Spannfutters im Winkel angeordnet, schneiden jedoch die Achse des Spannfutters in einem gemeinsamen Punkt vor dem Spannfutterkörper 16. Jede Klaue weist einen Klemmfläche 32 für das Werkzeug auf, die im wesentlichen parallel zur Achse des Spannfutterkörpers 16 verläuft, sowie Gewinde 34 an ihrer entgegengesetzten oder äußeren Oberfläche. Gewinde 34 jeder geeigneten Art und Steigung können innerhalb des Bereiches der vorliegenden Erfindung benutzt werden, wie es für den einschlägigen Fachmann leicht ersichtlich ist.

Wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, beinhaltet der Körperteil 16 einen Drucklagerring 36, der beim bevorzugten Ausführungsbeispiel damit einstückig ist. Der Drucklagerring 36 beinhaltet eine Druckfläche 38. Die Druckfläche 38 weist eine gewölbte Sitzfläche 40 für die Zusammenwirkung mit dem Innenring einer in sich geschlossenen, reibungsvermindernden Lagereinheit 42 auf, wie unten näher beschrieben wird. Der Drucklagerring 36 beinhaltet eine Mehrzahl von Klauenführungen, die um den Umfang herum ausgebildet sind, um durch sie hindurch das Zurückziehen der Klauen 18 zu ermöglichen.

Der Körperteil 16 beinhaltet einen hinteren zylindrischen Teil 44 mit einer daran befindlichen geriffelten Oberfläche 46, um die wahlweise hintere Hülse 14 aufzunehmen, welche hierauf aufzupressen ist, falls dies so gewünscht wird. Der Körper 16 beinhaltet ferner einen ersten sich verjüngenden Teil 48, der sich vom hinteren zylindrischen Teil 44 zum Drucklagerring 36 erstreckt. Ein zweiter sich verjüngender Teil 50 erstreckt sich von dem Bereich der Druckfläche 38 zu einem vorderen zylindrischen Teil 52. Der vordere zylindrische Teil 52 besitzt einen größeren Durchmesser als das kleinere Ende des zweiten sich verjüngenden Teiles 50 und bildet eine erste umfängliche Nut 54 zwischen Nasenabschnitt 20 und Endabschnitt 22 des Körpers 16. Der Körper 16 beinhaltet ferner einen im Durchmesser verringerten Nasenteil 56, der dazu eingerichtet ist, ein Mundstück 58 aufzunehmen, wie unten näher beschrieben wird.

Die vorliegende Erfindung weist ferner eine Mutter 60 auf, die bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel eine geteilte Mutter ist und die Gewinde 62 beinhaltet, das zu den Gewinden 34 an den Klauen 18 passend ist, wodurch, wenn besagte Mutter relativ zu besagtem Körper gedreht wird, die besagten Klauen vorgeschoben oder zurückgezogen werden. Die Mutter 60 ist dazu eingerichtet, ein Halteband 64 aufzunehmen, um die Mutter 60, nachdem sie zusammengesetzt ist, zusammenzuhalten. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel wird eine geteilte Mutter aufgrund des Durchmessers des vorderen zylindrischen Teiles 52 verwendet. Die Mutter 60 beinhaltet Antriebsschlitze 66, die zu Antriebsrippen 68 an der vorderen Hülse passend sind, so daß, wenn die vordere Hülse 12 gedreht wird, sich die Mutter 60 mitdreht und die Klauen 18 bewegt, wie oben dargelegt.

Eine in sich geschlossene Lagereinheit 42 ist dazu vorgesehen, zwischen dem Drucklagerring 36 und einer Fläche 70 der Mutter 60 angeordnet zu werden. Die in sich geschlossene Lagereinheit 42 beinhaltet einen inneren Laufring 72, einen äußeren Laufring 74 und Lagerelemente 76, die dazwischen gehalten sind. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Lagerelemente 76 Lagerkugeln. Die in sich geschlossene Lagereinheit 42 kann außerdem eine Hülle 78 beinhalten, die inneren und äußeren Laufring 72, 74 umgibt, um die Lagereinheit als ein in sich geschlossenes Bauelement zusammenzuhalten. Der innere Laufring 72 beinhaltet eine gewölbte Oberfläche, die so bemessen und geformt ist, daß sie zu einer gewölbten Sitzfläche 40 an der Druckfläche 38 des Drucklagerringes 36 passend ist. Diese passende Beziehung unterstützt das Ausrichten und die Minimierung sowohl axialer als auch radialer Spannungen, wenn das Futter betätigt wird.

Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die in sich geschlossene Lagereinheit 42 ein radiales Drucklager.

Die Verwendung einer in sich geschlossenen Lagereinheit hat eine Reihe von Vorteilen gegenüber üblichen Bauweisen, beispielsweise wie in der EP-A-0433187 dargestellt. Der Zusammenbau ist stark vereinfacht, weil keine einzelnen Lagerkugeln und Käfige gehandhabt werden müssen. Außerdem müssen der Körper und die Mutter nicht so hart oder fest ein, wie es bei üblichen Lagersystemen erforderlich ist, wo der Körper oder die Mutter auch als Druckring dienen müssen, so daß eine größere Flexibilität hinsichtlich der Werkstoffe ermöglicht wird und eine Verringerung sekundärer Herstellungsschritte und, letztendlich, der Kosten.

Die vordere Hülse 12 ist dazu eingerichtet, um lose über den Nasenabschnitt 20 des Spannfutters 10 aufgesetzt zu werden. Die Antriebsrippen 68 der vorderen Hülse 12 sind mit den Antriebsschlitzen 66 der Mutter 60 in Eingriff, so daß vordere Hülse 12 und Mutter 60 betrieblich verbunden sind, d. h., daß die Mutter 60 sich mitdreht, wenn die vordere Hülse 12 gedreht wird. Die vordere Hülse 12 beinhaltet einen ringförmigen Lagerteil 79, der dazu eingerichtet ist, an der inneren Fläche des vorderen zylindrischen Teiles 52 und am Nasenteil 56 anzuliegen. Das Mundstück 58 ist so bemessen und eingerichtet, daß es auf den Nasenteil 56 aufzupressen ist, um die vordere Hülse 12 am Spannfutter 10 zu halten. Es sei bemerkt, daß das Mundstück 58 auch durch eine Schnappverbindung, Gewinde oder dergleichen befestigt sein könnte. Das Mundstück 58 liegt frei, wenn das genannte Spannfutter zusammengesetzt ist, und ist vorzugsweise mit einer Nichteisenmetallbeschichtung versehen, um Rost zu verhindern und das Aussehen zu verbessern. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann diese Beschichtung Zink oder Nickel sein, es sei jedoch bemerkt, daß jede geeignete Beschichtung verwendet werden könnte.

Das Mundstück 58 dient dazu, den vorderen Hülsenteil 12 am Spannfutter in Stellung und in Antriebseingriff mit der Mutter 60 halten. Zusätzlich dient das Mundstück 58 dem zweiten Zweck, eine ästhetisch ansprechende Bedeckung für den Nasenteil 56 zu liefern, die Rosten verhindert. Dies bietet den Vorteil eines ästhetisch ansprechenden Aussehens ohne die Notwendigkeit, den gesamten Körper 16 mit einem Nichteisenmaterial zu beschichten. Wenn es gewünscht wird, kann der hintere Hülsenteil 14 weggelassen werden, und der vordere Hülsenteil 12 kann bis zum hinteren Ende des Körpers 16 verlängert werden. Diese Alternative ist möglich, wenn eine Spindelsperre oder dergleichen an dem Antriebsgerät vorgesehen ist, oder wenn das Antriebsgerät benutzt wird, um die Klauen zu spannen oder zu lösen.

Die umfängliche Oberfläche des vorderen Hülsenteiles 12 kann geriffelt oder mit längsverlaufenden Rippen oder anderen Vorsprüngen versehen sein, um dem Bediener einen sicheren Griff zu ermöglichen. In gleicher Weise kann die Oberfläche des hinteren Hülsenteiles 14, wenn er benutzt wird, geriffelt oder gerippt sein, wenn es gewünscht wird. Vorderer und hinterer Hülsenteil können aus einem strukturellen Kunststoff hergestellt sein, beispielsweise einem Polykarbonat, einem gefüllten Polypropylen, beispielsweise glasgefülltem Polypropylen, oder einer Mischung aus strukturellen Kunststoffwerkstoffen. Andere Verbundwerkstoffe, wie beispielsweise graphitgefüllte Polymere, wären bei bestimmten Umgebungen ebenfalls geeignet. Wie für den einschlägigen Fachmann ersichtlich ist, hängen die Werkstoffe, aus denen das Spannfutter der vorliegenden Erfindung hergestellt wird, von der Endbenutzung des Spannfutters ab, und das Obige ist lediglich beispielhaft angegeben.

Es ist zu bemerken, daß der hintere Hülsenteil 14 am Körperteil 16 befestigt ist, während der vordere Hülsenteil 12 wirkungsmäßig mit der Mutter 60 verbunden und am Körperteil 16 so befestigt ist, daß er sich relativ zu diesem drehen kann. Die Relativbewegung zwischen vorderem und hinterem Hülsenteil 12 und 14 bewirkt aufgrund der Zusammenwirkung zwischen den Gewinden 34 an den Klauen 18 und dem Gewinde 62 an der Mutter 60, daß die Klauen 18 vorgeschoben oder zurückgezogen werden, je nach der Richtung der Relativbewegung.

Während die obige Beschreibung in Bezug auf ein schlüsselfreies Spannfutter dargelegt ist, ist zu bemerken, daß die Prinzipien der vorliegenden Erfindung gleichermaßen auf ein schlüsselbetätigtes Spannfutter anwendbar sind und daß dies innerhalb des Bereiches der vorliegenden Erfindung liegt.

Diese und andere Modifikationen und Abwandlungen der vorliegenden Erfindung können von einschlägigen Fachleuten vorgenommen werden, ohne den Bereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen, der spezieller in den angefügten Ansprüchen angegeben ist. Ferner ist zu verstehen, daß Aspekte der verschiedenen Ausführungsbeispiele sowohl im Ganzen als auch in Teilen ausgetauscht werden können. Darüber hinaus ist für den einschlägigen Fachmann ersichtlich, daß die vorstehende Beschreibung lediglich beispielhaft und nicht dazu gedacht ist, um den Bereich der Erfindung einzuschränken, wie er in den angefügten Ansprüchen weiter beschrieben ist.


Anspruch[de]

1. Spannfutter (10) zur Verwendung bei einem manuell oder motorisch betätigten Antriebsgerät mit einer drehbaren Antriebswelle, wobei besagtes Spannfutter aufweist:

einen im wesentlichen zylindrischen Körperteil (16) mit einem Nasenabschnitt (20) und einem Endabschnitt (22), wobei besagter Endabschnitt eine axiale Bohrung (26) aufweist, die in ihm so ausgebildet ist, daß sie für die genannte Antriebswelle des genannten Antriebsgerätes passend ist, und besagter Nasenabschnitt eine darin ausgebildete axiale Bohrung (24) und eine Mehrzahl im Winkel angeordneter Durchgänge (30) aufweist, die darin durchgehend ausgebildet sind und die genannte axiale Bohrung anschneiden;

eine Mehrzahl von Klauen (18), die gleitbar in jedem der genannten, im Winkel angeordneten Durchgänge angeordnet sind, wobei jede der genannten Klauen eine Klemmfläche (32), die an einer ihrer Seiten ausgebildet ist, und an ihrer gegenüberliegenden Seite ausgebildete Gewinde (34) besitzt;

eine Mutter (60), die drehbar an dem genannten Körper angeordnet und mit den genannten Gewinden an den genannten Klauen in Eingriff ist;

einen Drucklagerring (36) an dem genannten Körperteil und

einen im wesentlichen zylindrischen, vorderen Hülsenteil (32) in Antriebseingriff mit der genannten Mutter (60) und auf dem genannten Nasenabschnitt (20) des genannten Körperteiles (16) aufliegend, wodurch, wenn der genannte vordere Hülsenteil relativ zu dem genannten Körperteil gedreht wird, die genannten Klauen (18) dadurch bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß

eine in sich geschlossene, reibungsvermindernde Lagereinheit (42) zwischen der genannten Mutter (60) und dem Drucklagerring (36) angeordnet ist, daß besagte Lagereinheit (42) einen inneren Laufring (72), einen äußeren Laufring (74) und Lagerungselemente (76) aufweist, die miteinander zusammenwirken, daß die besagte Mutter ungefedert in axialer Berührung mit der genannten Lagereinheit (42) ist und daß der äußere Laufring (74) aus sich radial und axial erstreckenden Teilen besteht.

2. Spannfutter wie in Anspruch 1 angegeben, bei dem der genannte innere Laufring (72) aus sich radial und axial erstreckenden Teilen besteht.

3. Spannfutter wie in Anspruch 1 angegeben, bei dem der genannte Drucklagerring (36) eine gewölbte Sitzfläche (40) beinhaltet, die zu einem gewölbten Teil des genannten inneren Laufringes (72) passend ist.

4. Spannfutter wie in irgendeinem vorausgehenden Anspruch angegeben, bei dem die genannte Lagereinheit (42) außerdem eine Hülle (78) beinhaltet, die die Lagereinheit als in sich geschlossenes Bauelement zusammenhält.

5. Spannfutter wie in irgendeinem vorausgehenden Anspruch angegeben, bei dem die genannten Lagerelemente (76) Kugeln sind.

6. Spannfutter wie in Anspruch 5 angegeben, bei dem der Durchmesser des genannten Drucklagerringes (36) kleiner ist als der Abrolldurchmesser der genannten Kugeln.

7. Spannfutter wie in irgendeinem vorausgehenden Anspruch angegeben, bei dem der genannte Körperteil (16) eine erste umfängliche Nut (54) aufweist, die in ihm zwischen genanntem Nasenabschnitt und Endabschnitt (20, 22) ausgebildet ist, und bei dem die genannte Mutter (60) in der genannten ersten umfänglichen Nut (54) angeordnet ist.

8. Spannfutter wie in irgendeinem vorausgehenden Anspruch angegeben, bei dem die genannte Mutter (60) Antriebsschlitze (66) für die Aufnahme von Antriebsrippen (69) an der vorderen Hülse aufweist.

9. Spannfutter wie in irgendeinem vorausgehenden Anspruch angegeben, bei dem der genannte vordere Hülsenteil (12) an dem genannten Körperteil (16) in Eingriff mit der genannten Mutter (60) mittels eines nichtrostenden Mundstückes (58) gehalten ist, das auf den genannten Nasenabschnitt (20) des genannten Körperteiles aufgepreßt ist.

10. Spannfutter wie in Anspruch 9 angegeben, bei dem das genannte Mundstück (58) mit einer Beschichtung aus einem Nichteisenmetall überzogen ist.

11. Spannfutter wie in Anspruch 9 oder Anspruch 10 angegeben, bei dem der genannte Nasenabschnitt (20) einen Schulterteil beinhaltet und das genannte Mundstück einen Teil (79) des genannten vorderen Hülsenteiles (12) zwischen dem genannten Schulterteil und dem genannten Mundstück hält.

12. Spannfutter wie in irgendeinem vorausgehenden Anspruch angegeben, bei dem das genannte Spannfutter eine hintere Hülse (14) beinhaltet, die auf dem genannten Endabschnitt (22) aufgenommen ist.

13. Spannfutter wie in irgendeinem vorausgehenden Anspruch angegeben, bei dem die genannte Mehrzahl von im Winkel angeordneten Durchgängen (30) sich auch mit dem genannten Drucklagerring (36) überschneidet.







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